Nach dem Auftaktsieg im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim ist der 1. FC Köln am zweiten Spieltag auswärts in Stuttgart gefordert. Gegen den VfB sollen am Freitagabend die nächsten Punkte her. Mit welchem Personal der FC die Partie angehen wird, ist jedoch noch unklar. Einige Kölner Spieler fehlten am Mittwoch krankheitsbedingt, bei den Neuzugängen gilt es noch abzuwarten.
In Stuttgart möchte der 1. FC Köln an den erfolgreichen Saisonstart anknüpfen. Dabei müssen die Geißböcke womöglich auf die beiden Torschützen der Partie gegen Hoffenheim verzichten. Said El Mala und Thijs Dallinga verpassten die Einheit am Mittwoch. Ob sie am Freitagabend auf dem Rasen stehen können, ist noch offen. Die beiden Last-Minute-Neuzugänge Mikey Moore und Borna Sosa sind für Trainer René Wagner hingegen sofort eine Option und könnten ihr FC-Debüt feiern.
René Wagner ließ eine Handvoll Nachwuchsspieler bei den Profis mittrainieren
Während gegen Hoffenheim die Anfangsformation im Vorfeld der Partie absehbar und lediglich der Einsatz von Paul Okon-Engstler überraschte, gibt es kurz vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart einige Fragezeichen. Nach wie vor fehlen Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen. Beide hatten zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen. Am Mittwoch sind sie zwar wieder in das Teamtraining eingestiegen, am Freitag sind sie aufgrund ihres Trainingsrückstandes allerdings noch keine Option für den Kader. Ebenfalls fraglich sind Said El Mala und Doppeltorschütze Thijs Dallinga. Wegen Krankheit konnten beide nicht am Training teilnehmen und bangen nun auch um ihren Kaderplatz am Freitag. Bei El Mala sieht es laut Trainer René Wagner etwas besser aus, trotzdem muss die Kölner Nummer 10 die Krankheit zunächst auskurieren.
Damit dürfte Ragnar Ache seinen Platz in der Anfangsformation weiterhin sicher haben. Als Ersatz für ihn kommen Marius Bülter und der Rückkehrer Imad Rondic infrage, auch wenn der Bosnier den Club trotz Comeback im Profitraining noch verlassen könnte. Bei einem Ausfall von El Mala gäbe es verschiedene Möglichkeiten für Wagner. Eine davon wäre der am Montag vorgestellte Mikey Moore. Der 19-Jährige ist in der Offensive flexibel einsetzbar und laut Wagner sofort ein Kandidat. Moore hat die gesamte Vorbereitung bei Tottenham bestritten und stand für die Londoner in dieser Saison schon in Pflichtspielen auf dem Rasen. An Fitness mangelt es dem Engländer also nicht. Weitere Kandidaten sind Linton Maina und Reigan Heskey. Am liebsten würde Wagner allerdings wohl wie gehabt auf El Mala zurückgreifen.
Die Aussichten der weiteren Neuzugänge
Auch Ellyes Skhiri dürfte die Chance auf seinen ersten Einsatz von Beginn an haben. Nachdem der Tunesier gegen Hoffenheim und Würzburg zunächst auf der Bank saß, darf er sich in Stuttgart Hoffnung auf die Anfangsformation machen. Die endgültige Entscheidung hielt sich der Trainer der Geißböcke in der Pressekonferenz noch offen. Wagner sagte über Skhiri: „Bei Ellyes ist ein Startelfeinsatz genauso möglich, wie, dass er nochmal von der Bank kommt.“
Neuzugang Borna Sosa könnte sein Debüt im FC-Dress direkt gegen seinen Ex-Club feiern. Der Kroate stellt ebenfalls eine Option dar: „Borna Sosa ist fit. Er hat die Vorbereitung bei seinem alten Verein mitgemacht, er steht voll im Saft.“ In der Startelf wird hinten links allerdings wie in den bisherigen Pflichtspielen zunächst Gideon Mensah beginnen. Gegen Hoffenheim gelang dem WM-Teilnehmer ein Einstand nach Maß, der prompt mit der Wahl in die Elf des Spieltags belohnt wurde. In Stuttgart hat der FC am Freitagabend die Möglichkeit, an den guten Start anzuknüpfen – in welcher Besetzung auch immer.
Der FC hat die ersten beiden Pflichtspiele der Saison gewonnen. Im Pokal gewannen die Geißböcke mit 2:1 bei den Würzburger Kickers und am 1. Spieltag der Bundesliga folgte ein 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim.
Auf welcher Position spielt Mikey Moore?
Moore ist in der Offensive beinahe überall einsetzbar. Der 19-Jährige kann auf den beiden Außenbahnen auflaufen, aber auch als Zehner oder falsche Neun agieren.
Wann hat Borna Sosa für den VfB Stuttgart gespielt?
Sosa stand zwischen 2018 und 2023 beim VfB unter Vertrag. In 115 Pflichtspielen traf er 5-Mal und legte weitere 35 Treffer auf.
Kurz vor Toresschluss hat der FC also noch einmal doppelt zugeschlagen. Mit Mikey Moore und Borna Sosa wurden gleich zwei weitere Neuverpflichtungen eingetütet. Und es stellt sich durchaus die Frage, welche Auswirkungen die Transfers auf den Kader haben beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zu den neuen Spielern und Ausfällen.
Auf der Zielgeraden des Transferfensters sind noch mehrere Entscheidungen gefallen. Dazu wurde René Wagner auf der Spieltags-Konferenz der Geißböcke befragt. Der Trainer freut sich über die Neuzugänge, muss aber für Stuttgart auch Ausfälle in Kauf nehmen.
René Wagner äußerte sich zu seinen neuen Spielern (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
Kurz vor Toresschluss hat der FC noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Mikey Moore und Borna Sosa gleich zwei Spieler unter Vertrag genommen. Und beide könnten am Freitag auch zum Kader der Geißböcke im Spiel gegen den VfB Stuttgart gehören. „Also beide sind für mich auf jeden Fall eine Option. Beide sind fit, beide haben auch gut trainiert. Mikey hat ja auch viel gespielt“, sagte Wagner auf der Pressekonferenz am Mittwoch. „Und Borna war auch ganz im Training bei Palace. Er ist in einem guten Zustand. Das sah schon super und frisch aus. Er ist sehr motiviert im Training. Er hat die Freundschaftsspiele mitgemacht in der Vorbereitung. Und von daher steht er im Saft.“ Tatsächlich spielte Sosa in den bisherigen Pflichtspielen aber keine Rolle. Und Sosa muss sich wohl auch noch ein wenig gedulden. Wagner erklärte, dass der Linksverteidiger aktuell in der Herausforderer-Rolle sei. Gideon Mensah habe die Nase aktuell ein wenig vorne.
Bei El Mala und Dallinga „wird es eng“
Durchaus gute Einsatzchancen hat dagegen Moore. „Über Mikey haben wir ja lange hypothetisch gesprochen. Jetzt hat er unterschrieben und wir können über ihn sprechen“, so Wagner. „Das ist der Spielertyp, den wir über sechs Wochen verfolgt haben.“ Und bei der Beobachtung sind dem Trainer Qualitäten aufgefallen. „Ich glaube bei Mikey haben wir gesehen, dass er in Tottenham dann das erste Spiel gegen Brentford von Beginn an aufgelaufen ist. Dann hat er im Pokal ein gutes Spiel gemacht. Erst dann reingekommen gegen Newcastle zu Hause. Und er hat eine super Vorbereitung gespielt“, so Wagner weiter. „Er hat einen unfassbaren Umfang und viel Volumen. Er arbeitet gerne nach hinten mit und wird gefährlich zum Tor“, sagte der Coach. „Das schöne ist, dass er alles kann. Wir haben eigentlich einen Zehner gesucht, er kann aber auch auf den Flügel spielen. Wir setzen ihn da ein, wo er am meisten hilft.“ Die Chancen auf Einsatzzeit steigen auch, weil Said El Mala möglicherweise ausfällt.
Der Offensivspieler meldete sich genauso krank wie Thijs Dallinga. „Wir müssen da nochmal morgen schauen. Bei beiden sieht es aber so aus, dass es eng werden kann. Aber da müssen wir jetzt von Tag zu Tag schauen“, sagte Wagner, erklärte aber auch, dass es bei El Mala vielleicht noch eher klappen könnte. Moore wäre damit sogar auch eine Option auf der linken Seite und Wagner erklärte auch, dass der Spieler jede Position im Offensivspiel bekleiden könne.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?
Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.
Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Keine Entspannung bei den Transferbewegungen und dem FC. Auch nach dem Deadline Day gibt es jede Menge Personalien. Der 1. FC Köln verleiht Julian Pauli nach Odense. Der Innenverteidiger soll weitere Spielpraxis sammeln. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt.
Der Deadline Day ist vorüber und doch gibt es noch weitere Personalien. Nach Elias Bakatukanda gab der Verein nun auch die Leihe von Julian Pauli bekannt. Der Abwehrspieler wechselt auf Leihbasis nach Odense.
Am Tag nach dem Deadline Day dreht sich das Transferkarussell bei den Geißböcken weiter. Nun folgt der nächste Innenverteidiger. Nachdem die Kölner Elias Bakatukanda an den Zweitligisten VfL Osnabrück verliehen haben, gab der Verein die nächste Leihe bekannt. Auch Julian Pauli soll noch einmal in einem anderen Verein auf Einsatzzeit kommen. „Julian hat sich nach seiner Leihe in Dresden in der gesamten Vorbereitung der Konkurrenzsituation bei uns im Kader gestellt“, sagte Thomas Kessler. „Zum Ende der Transferperiode sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir ihm in dieser wichtigen Phase seiner Karriere aktuell nicht die Spielzeit ermöglichen können, die für seine weitere Entwicklung wichtig ist. Deshalb freuen wir uns, mit Odense BK eine gute Möglichkeit gefunden zu haben, bei der Julian auf hohem Niveau die Chance auf regelmäßige Spielpraxis bekommt. Wir werden seinen Weg weiterhin eng begleiten und wünschen ihm für die kommende Saison viel Erfolg und alles Gute.“
In Dänemark soll der Spieler sich für weitere Aufgaben beim FC beweisen. Denn Pauli hat noch Vertrag bis 2028. Nach Informationen von come-on-fc.com war auch ein Verkauf durchaus ein Thema, wenn auch ein eher unwahrscheinliches Szenario. Nun geht es für Pauli nach Dänemark. „Die Leihe nach Odense wird meine erste fußballerische Station im Ausland und damit eine ganz neue Erfahrung in einem neuen Umfeld. Ich freue mich darauf und möchte das Jahr nutzen, um mich sportlich in einer starken Liga weiterzuentwickeln. Nach dem Jahr in Dresden wird es für mich nun der nächste Schritt, mich in der ersten dänischen Liga zu behaupten“, so Pauli. Beim FC feierte der 21-jährige gebürtige Londoner in der Spielzeit 2024/25 sein Debüt. Insgesamt kam Pauli auf 17 Einsätze, war zwischenzeitlich Stammkraft, wurde von einer Gehirnerschütterung ausgebremst.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?
Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.
Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Das kommt durchaus überraschend. Der 1. FC Köln holt Imad Rondic in den Profi-Kader zurück. Der Stürmer hatte sich nach seiner Verpflichtung im Februar 2025 bekanntlich nicht durchgesetzt und war zuletzt mehrfach verliehen wurden. Nun ist er wieder Teil der Kölner Profi-Mannschaft.
Damit hätten wohl nur wenige Fans gerechnet: Imad Rondic wird künftig wieder am Training der Profis teilnehmen. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Eine durchaus überraschende Entscheidung, denn der Angreifer war bekanntlich ausgebootet worden – zum zweiten Mal.
Imad Rondic würde gerne wieder in Deutschland spielen
Die Ansage zu Beginn der Vorbereitung war eigentlich eindeutig. Imad Rondic sollte nicht mehr am Training der Profis teilnehmen. Vielmehr war man beim FC auf der Suche nach einer Alternative. Die wurde bekanntlich nicht gefunden. Und am Tag nach dem Deadline Day warten die Geißböcke mit der Überraschung auf. Imad Rondic wird wieder eine Chance bei den Profis bekommen. „Imad hat uns in den vergangenen Wochen in einer für ihn nicht einfachen Situation jeden Tag gezeigt, mit welcher Haltung und welchem Engagement er seine Aufgaben angeht. Im individuellen Training mit Kevin McKenna hat er sehr professionell gearbeitet und mit seinen Leistungen deutlich gemacht, dass er es verdient hat, wieder vollständig in den Trainingsbetrieb unserer Lizenzmannschaft zurückzukehren“, sagt Thomas Kessler. Eine nicht abzusehende Entwicklung, denn Rondic hatte bei keiner seiner letzten Stationen überzeugen können. Nun darf er sich bei den Profis wieder beweisen.
Rondic war am Deadline Day im Februar 2025 verpflichtet und mit einem langen vertrag ausgestattet worden. In Köln überzeugte der Spieler nicht, erzielte ein Billardtor gegen den SC Paderborn, fiel sonst nicht sonderlich auf. Es folgten die Leihen zu Lech Posen und Preußen Münster. Auch bei den beiden Clubs fehlte die Konstanz und eigentlich auch die Torgefahr. Nun geht er in die neue Saison beim FC. „Nach dem Ende der Transferphase ist unser Kader nun entsprechend aufgestellt, sodass wir diesen Schritt bewusst gehen. Imad hat sich das durch seine Leistung, seinen Einsatz und vor allem durch seine positive Haltung in den vergangenen Wochen verdient und ist ab sofort wieder vollwertiges Mitglied unserer Lizenzmannschaft“, so Kessler weiter. Zu Saisonbeginn hatten die FC-Bosse Jusuf Gazibegovic und eben Rondic einen Wechsel ans Herz gelegt. Eigentlich war auch nicht abzusehen, dass der Stürmer noch einmal die Chance auf Bundesliga erhält.
Aber auch das dürfte angesichts der Konkurrenz im Kader nicht ganz leicht werden. Mit Thijs Dallinga und Ragnar Ache hat der FC zwei starke Mittelstürmer, die aktuell die Nase deutlich vorne haben dürften.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?
Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.
Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Neben den beiden späten Neuzugängen hat der FC auch noch weitere Spieler abgegeben. Elias Bakatukanda wechselt vom 1. FC Köln nach Osnabrück. Der Innenverteidiger wird für ein weiteres Jahr verliehen. An der Bremer Brücke soll der Spieler Spielpraxis sammeln.
Der FC hat seinen Kader um eine Personalie reduziert. Elias Bakatukanda wechselt kurz vor Toresschluss noch nach Osnabrück in die 2. Bundesliga. Der Abwehrspieler unterschrieb am Deadline Day die Papiere. Beim VfL geht es für weitere Einsatzzeit, die der Spieler in Köln wohl nicht erhalten hätte.
Nach seinen beiden Leihjahren in Österreich wird Elias Bakatukanda auch ein weiteres Mal verliehen. Der Innenverteidiger wird in der kommenden Spielzeit in der 2. Bundesliga seine Erfahrung sammeln. „Elias hat während seiner Leihe nach Linz einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht – nicht nur sportlich, sondern vor allem auch in seiner Persönlichkeit. In unserer Vorbereitung hat er gezeigt, dass er bereit ist, sich höheren Aufgaben zu stellen“, sagt Thomas Kessler. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit dem VfL Osnabrück und mit Timo Schultz als Trainer einen uns bestens bekannten Partner gefunden haben, bei dem Elias die nächsten Schritte in seiner Entwicklung gehen und regelmäßig Spielpraxis sammeln kann. Wir wünschen Elias und dem VfL Osnabrück für die kommende Saison nur das Beste und werden seinen Weg weiterhin eng begleiten.“ Schultz war 2024 bekanntlich für eine halbe Saison beim FC Trainer, kennt Bakatukanda.
Für den Innenverteidiger und gebürtigen Kölner geht es nun darum, Spielpraxis zu sammeln. „Die 2. Bundesliga ist eine großartige neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue. In Osnabrück möchte ich möglichst viele Spielminuten sammeln und mit dem Team erfolgreich sein“, so Bakatukanda. „Zudem treffe ich mit Timo Schultz auf einen Trainer, den ich aus unserer gemeinsamen FC-Zeit kenne. Ich bin davon überzeugt, dass ich mich in diesem Umfeld gut entwickeln kann und in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren werde.“ Thomas Kessler hatte zuletzt immer wieder betont, dass er gerade den jungen Spielern mehr Einsatzzeit ermöglichen wolle – und das eben über Leihen. Auch Julian Pauli gilt weiterhin als möglicher Abgang. Der Innenverteidiger könnte noch in einen ausländischen Markt wechseln.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?
Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.
Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Mit Borna Sosa endet für den FC der Transfer-Sommer – zumindest auf der Zugangsseite. Thomas Kessler hat wieder ordentlich investiert und die Mannschaft umgekrempelt. Wie im Vorjahr gibt es viel Euphorie rund um den 1. FC Köln: Thomas Kessler hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Wenige Minuten vor dem offiziellen Transferschluss war es so weit, der FC hat auch den letzten Sommer-Transfer unter Vertrag genommen. Und es klingt nicht wirklich nach einem Schuss aus der Hüfte. Borna Sosa hat jedenfalls reichlich Erfahrung, überzeugte bereits in der Bundesliga. Auch, wenn es zuletzt nicht mehr so rund lief. Insgesamt scheinen sich die Geißböcke aber sehr breit und gut für die kommende Spielzeit aufgestellt zu haben.
Thomas Kessler lässt die Zukunft des Trainers offen
Was haben Marvin Schwäbe, Timo Hübers und Linton Maina gemeinsam? Sie gehören zu den fünf Spielern, die im aktuellen (berücksichtigten) Kader der Geißböcke stehen und die bereits vor der Amtszeit von Thomas Kessler verpflichtet worden sind. Mal abgesehen von den eigentlichen Abgangskandidaten Julian Pauli, Imad Rondic und Elias Bakatukanda bleiben dann nur noch Luca Waldschmidt und Jan Thielmann übrig. Fünf Spieler haben also das erste Jahr unter Thomas Kessler „überlebt“, sind von den Planungen eines Christian Kellers (und Vorgängern) übrig geblieben. Fünf Spieler, von denen aber auch nur Schwäbe und Hübers über jeden Zweifel erhaben sind oder vorerst sein werden. Um Waldschmidt, Thielmann und Maina gab es mindestens Spekulationen. Alle drei schoben diesen mit klaren Aussagen jeweils einen Riegel vor. Wie heiß ein Abschied wirklich war, ist nicht bekannt. Aber selbst die Spekulationen sind natürlich ein Zeichen dafür, dass die drei Kandidaten dann zumindest nach außen nicht immer unumstritten waren.
Kessler ist eine Saison in neuer Position, hat sich zweifelsfrei von seinem Vorgänger emanzipiert. Das ist insofern bemerkenswert, da es nicht wenige Unkenrufe gab, die eine Veränderung angesichts der Nähe der beiden Sport-Verantwortlichen für unmöglich hielten. Kessler war eine Art Kellers rechte Hand. Der Verdacht, der Ex-Chef könnte seinem Nachfolger die vermeintlichen falschen Tipps mit auf den Weg gegeben haben, lag für viele Fans nahe. Aber Kessler hat in seinem Wirken wenig mit Keller gemein. Der Ex-Keeper hat die Mannschaft komplett umgekrempelt, ihr ein neues Gesicht verliehen und sie qualitativ verbessert – zumindest auf den ersten Blick. Auch auf den wirtschaftlichen. Der Kölner Kader hat nach aktuellem Stand einen geschätzten Marktwert von 160 Millionen Euro, die Steigerung zum Ende der vergangenen Saison erscheint marginal. Doch in genau jene Spielzeit 25/26 waren die Kölner mit einem Kaderwert von 70 Millionen Euro gestartet. Ginge es nach den Werten der Bundesliga-Teams würde der FC diese Runde im sicheren Mittelfeld beenden.
FC-Umfrage
Hat Thomas Kessler einen guten Job gemacht?
Don Kess hat vorzüglich gekocht
0 %
Warten wir es mal ab...
0 %
Im vergangenen Sommer war die Euphorie auch groß
0 %
0 Stimmen
Alleine die Neuverpflichtungen sind laut transfermarkt.de mehr als 40 Millionen Euro wert. Sollten einige FC-Spieler eine ähnliche wirtschaftliche Entwicklung durchlaufen wie Jakub Kaminski, Jahmai Simpson-Pusey und na gut, Said El Mala im Vorjahr, würden die Kölner mittelfristig tatsächlich mit anderen Saisonzielen hantieren können – zumindest finanziell. Zweifelsohne geht der aktuelle Geschäftsführer Sport auch ein höheres Risiko als sein Vorgänger ein. Kessler nimmt wieder Geld in die Hand, das aber in den vergangenen Jahren so auch nicht da war. Keller wiederum hat den Verein finanziell saniert und somit vielleicht die Basis für den aktuellen Weg gelegt. Der neue Mann auf der Kommandobrücke nimmt Geld, investiert es und hofft auf eine sportliche, vor allem aber auch wirtschaftliche Entwicklung. Denn der Kader wurde eben nicht nur sportlich verändert. Kessler sucht mit seinem Team Talente, die dem FC auch in den kommenden Jahren ein gewisses Risiko ermöglichen.
Ein anderer Weg zum Entwicklungsclub?
Ein Reigan Heskey wurde beispielsweise für rund zwei Millionen Euro verpflichtet. Glaubt man den Erwartungen der englischen Experten könnte der Offensivspieler den FC mittelfristig für ein Vielfaches verlassen. Kessler lebt den Begriff eines Entwicklungsclubs anders aus als sein Vorgänger. Auch dem aktuellen Sportchef ist daran gelegen, seine eigenen Talente zu entwickeln. Allerdings werden diese für Spielpraxis verliehen, sollen sich an anderer Stelle weiterentwickeln. Und dann wird genau geschaut, ob der weitere Weg ein gemeinsamer ist. Kessler blickt genau hin. Nicht umsonst gibt es Anzeichen, dass man bei Spielern wie jetzt konkret Julian Pauli zur Not auch einen Verkauf eben in Kauf nehmen würde. Vielmehr aber setzt Kessler auch auf ganz junge internationale Spieler, die bei einem späteren Verkauf ein Vielfaches einbringen können. Ganz nach dem Vorbild von Borussia Dortmund. Der BVB holte bereits Spieler wie Jude Bellingham, Jadon Sancho und Erling Haaland – die „Entwicklung“ ist bekannt.
Und dabei ist der englische Markt ganz offensichtlich ein sehr interessanter geworden. „Kess“ weiß genau, wo das Geld liegt und wo es verdient wird. Dazu wurde auf der Management-Ebene auch viel umgebaut. Der neue Geschäftsführer setzt andere Schwerpunkte, in einem starken Team. Und legt andere Maßstäbe an. In der Kabine wird nicht mehr nur Deutsch gesprochen. Und das macht durchaus Sinn. Die Qualität des Kaders sollte jedenfalls nicht von solchen Leitplanken eingeengt werden. Auch der einheitliche Spielstil über sämtliche Mannschaften hinweg, festgelegte Taktiken, scheint es nicht mehr zu geben. Eine ähnliche Diskussion, ob Vierer- oder Dreierkette wie in der Zeit um den Abstieg wird jedenfalls nicht mehr geführt. Und dann ist da noch die Causa Said El Mala und eine beeindruckende Härte, ein gutes Verhandlungsgeschick mit einem beeindruckenden Ergebnis, das wohl auch international Türen öffnen könnte.
Sicherlich gibt es auch bei Kessler Themen. Sicherlich ist nicht jede Entscheidung richtig und sicherlich wird auch der Ex-Keeper weitere Fehler beim FC machen. In diesem Sommer sieht es allerdings erneut so aus, als habe Thomas Kessler vor allen Dingen aber viel richtig gemacht.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?
Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.
Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Thomas Kessler hat auch in seinem zweiten Transfersommer als Verantwortlicher auf dem Markt zugeschlagen. Nicht alles ist aufgegangen, hier und da hat er überrascht. War es denn nun ein guter Transfersommer oder muss der mahnende Finger gehoben werden? Zwei Autoren, zwei Meinungen, aber nur ein Thema: Wie ist der Transfersommer beim 1. FC Köln zu bewerten?
Mit Linksverteidiger Borna Sosa wurde am Deadline Day auch die letzte Kaderbaustelle geschlossen. Der FC hat ein neues Gesicht bekommen, sich neu aufgestellt und scheint in allen Teilen verbessert worden zu sein – oder? Die Situation in der vergangenen Spielzeit war ähnlich. Nach vielversprechenden Transfers im Sommer und einem sehr guten Saisonstart wurde der FC schon nach Europa geredet. Die Realität war am Ende aber doch eine andere. Nach einer langen Saison konnte der Kölner Klassenerhalt erst am vorletzten Spieltag endgültig gesichert werden. Dieses Schicksal soll sich nicht noch einmal wiederholen.
Thomas Kessler blickt einmal zufrieden und einmal skeptisch
Simon Bartsch meint: Thomas Kessler hat stark gekocht…
Mit einem erneuten Paukenschlag und mächtig Zeitdruck ist für den FC der Deadline Day zu Ende gegangen. Der zwingende Druck, etwas unternehmen zu müssen, war jedoch eigentlich bereits vor dem Transferschluss vom Kessel. Thomas Kessler hat den Geißböcken auch in diesem Sommer wieder ein neues Gesicht verpasst. In der vergangenen Spielzeit war es etwas mehr als ein Dutzend neuer Spieler, nun sind es minimal weniger. Wenn man so will, wurde der Kader im vergangenen Jahr bis auf erstaunlich wenige Spieler komplett umgekrempelt. Natürlich sind nicht alle Deals aufgegangen – welchem Verantwortlichen sollte so etwas schon gänzlich gelingen.
Das wird auch in dieser Spielerzeit nicht anders sein. Es kann nicht anders sein. Wie gut die Neuverpflichtungen am Ende einschlagen, wird sich im Saisonverlauf zeigen und geht manchmal auch auf äußeren Umstände zurück. Wer weiß schon, wie Rav van den Berg performt hätte, wenn er sich nicht direkt verletzt hätte. Wer weiß, wie es mit Jakub Kaminski verlaufen wäre, wenn der Pole nicht direkt in den ersten drei Ligaspielen zwei Mal getroffen hätte.
FC scheint in allen Teilen verbessert worden zu sein
Hätte, wenn und aber – so oder so, die vorab gesteckten Ziele scheinen von Außen zumindest erfüllt. Kessler wollte einen torgefährlichen Backup oder Konkurrenten für Ragnar Ache. Thijs Dallinga trifft – Haken dran. Der Geschäftsführer suchte einen routinierten Sechser. Der ist da, wenn es am Ende auch nicht der von vielen Fans gewünschte Edson Álvarez geworden ist. Es sollte mehr Erfahrung in die Defensive fließen, es sind zwei routinierte Nationalspieler geworden. Von denen einer zudem möglicherweise eine große Hilfe bei einem Kernproblem der Vorsaison ist. „Locho“ köpft sich durch die Box, verteidigt einigermaßen erfolgreich bei gegnerischen Standards, sorgt auf der anderen Seite für Gefahr.
Zudem wurde mit Mikey Moore ein – zumindest offensiv – adäquater Ersatz für Jakub Kaminski gefunden und die Leihe von Borna Sosa tütete Kessler kurz vor Toresschluss ebenfalls noch ein. Auf vielen Positionen haben die Kölner eine qualitative Verbesserung vollzogen – zumindest so der bisherige Eindruck.
Nicht zu vergessen wesentliche weitere Punkte. Kessler hat zum zweiten Mal den Vertrag von Said El Mala verlängert, als den Kölnern ein horrendes Angebot für den Offensivspieler vorgelegen hat. El Mala bleibt beim FC, um ihn wird die Mannschaft gebaut und mit ihm ordentlich Geld gescheffelt. Denn die Nummer 10 wird die kostspielige Vertragsverlängerung in Teilen refinanzieren. Kessler hat gegenüber internationalen Spitzenclubs Härte und Größe bewiesen. Das scheint zu imponieren. Denn dem Sportchef ist es überdies auch gelungen, internationale Toptalente eben wie Mikey Moore von Tottenham oder Reigan Heskey von Manchester City nach Köln zu lotsen.
Gerade Spieler wie Heskey sind wirtschaftliche Zukunftsversprechen. Ein Weg, den der FC auch weiterhin kontinuierlich gehen will, eine neue, eine bessere Auslegung der Marke Entwicklungsclub. Natürlich liegt die Wahrheit erst am Ende der Saison. Doch die Vorfreude der Kölner Fans ist nach diesem Transfersommer nicht nur verständlich, sie wirkt selbstverständlich. Dieser Transfersommer könnte Thomas Kesslers Masterpiece sein. Man will es dem Kölner gönnen.
René Wagner und Thomas Kessler tauschen sich während einer Einheit aus
… aber abgerechnet wird zum Schluss, denkt Matthias Wilhelm
Auf den ersten Blick läuft beim 1. FC Köln zurzeit alles perfekt. Der Saisonstart ist gelungen und alle Kaderplätze sind besetzt. Die Abgänge konnten mindestens gleichwertig ersetzt werden, wenn nicht sogar teilweise durch Spieler mit höherer Qualität. Zudem haben mit Reigan Heskey, Mikey Moore und Co. einige vielversprechende Talente den Weg an den Rhein gefunden, die beim FC den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen sollen. Dass die Euphorie in Köln jedoch oft nur von kurzer Dauer ist, war schon häufig zu sehen und diese geht beim FC auch immer mit einem gewissen Risiko einher.
Déjà vu zum Vorjahr
Zum zweiten Mal in Folge startet der 1. FC Köln mit einem Sieg in die neue Bundesligasaison. In einem emotionalen Umfeld wie in Köln lassen sich die Fans davon schnell begeistern, besonders, wenn die Neuverpflichtungen sofort einschlagen. Im vergangenen Sommer waren Spieler wie Marius Bülter, Jakub Kaminski und Isak Johannesson mit entscheidenden Toren am erfolgreichen Start beteiligt. Dieses Jahr glänzten Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und Thijs Dallinga bei ihrem Bundesligadebüt. Zwar sind frühe Punktgewinne sehr hilfreich, in der Saison 2025/26 haben sie rückblickend aber nicht nur Gutes bewirkt.
Was meint ihr?
FC-Umfrage
Hat Thomas Kessler einen guten Job gemacht?
Don Kess hat vorzüglich gekocht
0 %
Warten wir es mal ab...
0 %
Im vergangenen Sommer war die Euphorie auch groß
0 %
0 Stimmen
Durch die starken Auftritte in den ersten Wochen ist bei vielen eine Erwartungshaltung für den weiteren Saisonverlauf entstanden, die absolut unrealistisch war. Der FC präsentierte sich zunächst stärker, als die Mannschaft tatsächlich war und musste sich lange daran messen lassen. Während sich die Geißböcke in den folgenden Monaten immer stärker der Tabellenregion annäherten, in die sie tatsächlich gehörten, trauerten die Fans den Erfolgen der ersten Wochen hinterher. Umfeld und Fans waren unzufrieden mit Leistungen, die verhältnismäßig ordentlich waren. Auch Formschwankungen der Mannschaft oder einzelner Spieler, die für einen Aufsteiger normal sind, wurden häufig überbewertet. Aufsteiger ist der FC jetzt nicht mehr, dennoch sollte das Abrutschen in eine solche Situation vermieden werden.
Nicht jeder Transfer funktioniert
Auf dem Papier ist der 1. FC Köln für die anstehende Spielzeit auf jeder Position gut aufgestellt: Dallinga bietet eine zusätzliche Option für das Sturmzentrum, Ellyes Skhiri kann der Mannschaft aus dem Mittelfeld Struktur geben und Lochoshvili soll die Standardschwäche vergessen machen. Dazu kommen junge Talente, die mittelfristig zu Startelfoptionen werden sollen und später hohe Transfererlöse erzielen können. Das ist zumindest die Wunschvorstellung eines jeden Fans. Die Vergangenheit zeigt, dass es nicht immer so funktioniert.
Die teuerste Kölner Neuverpflichtung im Sommer 2025 war Rav van den Berg. Rund acht Millionen Euro flossen für den Niederländer aus der Domstadt nach Middlesbrough. Der 1,91 Meter große Innenverteidiger kam mit hohen Erwartungen und sollte beim FC zum neuen Abwehrchef avancieren. Die Rechtfertigung der Ablöse und des Vertrauens blieb er jedoch über weite Teile der Saison schuldig. Der mittlerweile 22-Jährige hatte immer wieder mit kleineren Verletzungen und Formschwankungen zu kämpfen. Die erhoffte Kopfballpräsenz ließ er trotz seiner Größe ebenfalls vermissen. Mittlerweile gilt van den Berg nur noch als Innenverteidiger Nummer vier im Kölner Kader und wurde zwischenzeitlich in diesem Sommer sogar mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Sein Beispiel zeigt, dass nicht jeder Plan auch aufgeht.
Späte Neuzugänge
Ähnlich war es bei Alessio Castro-Montes. Der Belgier wurde erst kurz vor Ende der Transferphase verpflichtet und brauchte daraufhin einige Zeit, um in die Mannschaft zu finden. Nach einem sehr wackligen Start, dauerte es bis zur Rückrunde, bis der Außenverteidiger seine Leistung abrufen konnte. In diesem Sommer wurden ebenfalls späte Transfers getätigt. Dallinga, Sosa und Moore sind erst auf den letzten Metern, wenn nicht Zentimetern zum Team gestoßen. Ob sie sofort konstante Leistungen abrufen können oder zunächst Eingewöhnungszeit brauchen, ist unklar.
Der 1. FC Köln hat einen interessanten Kader für die Saison 2026/27, muss aber aufpassen, dass ihm die überzogene Erwartungshaltung nicht auf die Füße fällt. Ein guter Start sorgt noch lange nicht für eine erfolgreiche Saison und das sollte gerade in Köln bekannt sein. Das große Ziel muss der Klassenerhalt sein und alles darüber hinaus ist ein Bonus. Trotz spannender Neuverpflichtungen ist der FC nicht über Nacht zum Spitzenteam geworden.
Wie viele neue Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer verpflichtet?
Der FC hat insgesamt neun neue Spieler verpflichtet. Dazu kommen die festen Wechsel von Tom Krauss und Jahmai Simpson-Pusey, die in der letzten Saison nur ausgeliehen waren.
Wie hat der 1. FC Köln in der letzten Saison abgeschnitten?
Der FC hat die Saison 25/26 auf Platz 14 beendet. Insgesamt holte die Mannschaft 32 Punkte und konnte damit die Klasse halten. Im Pokal war in der zweiten Runde gegen den FC Bayern Schluss.
Wer sind die nächsten Gegner vom FC?
Das Team von René Wagner muss am zweiten Spieltag auswärts in Stuttgart ran. Darauf folgen ein Heimspiel gegen Bremen und ein Gastspiel beim HSV. Danach steht die erste Länderspielpause der Saison an, bevor Borussia Mönchengladbach zum Derby nach Müngersdorf kommt.
Die Gerüchte hatten im Laufe des Deadline Days an Fahrt aufgenommen. Nun ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln leiht Borna Sosa aus. Der Kroate wechselt auf Leihbasis zu den Geißböcken. Eine Kaufoption ist wohl nicht im Vertrag verankert. Damit haben die Kölner auch das letzte Mosaiksteinchen gefunden.
Der FC hat am Deadline Day noch einmal zugeschlagen und auch den letzten erhofften Transfer noch eingetütet. Die Geißböcke haben auch die letzte Baustelle des Kaders geschlossen. Borna Sosa wechselt auf Leihbasis von Crystal Palace nach Köln. Der Kroate kommt auf Leihbasis.
Auf den letzten Drücker hat es doch noch geklappt. Der FC hat seinen Linksverteidiger noch unter Vertrag genommen. Borna Sosa kommt ans Geißbockheim, wird die letzte Baustelle im Kader-Mosaik von Thomas Kessler schließen. Sosa kommt auf Leihbasis, dem Vernehmen nach gibt es keine Kaufoption für die Geißböcke. Am Ende wurde es ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn die entsprechenden Details wurden erst kurz vor Toresschluss geklärt. Und dabei dürfte der Zeitdruck wohl eher bei den Kölnern gelegen haben – denn in England war der Transfermarkt noch bis 0 Uhr geöffnet. Die Zeit hat gereicht. Kein Fax-Fauxpas kurz vor Toresschluss, ein Medical im Geißbockheim und am Ende die Unterschrift des neuen Leihspielers. Borna Sosa wird den FC in der kommenden Spielzeit unterstützen. „Wir freuen uns sehr, dass Borna uns diese Saison verstärkt. Er kennt die Bundesliga aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart sehr gut und verfügt über wertvolle internationale Erfahrung“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.
„In Köln herrscht mit die beste Atmosphäre in der Bundesliga“
Tatsächlich kennt Sosa die Bundesliga nur zu gut. Von 2018 bis 2023 spielte der Linksverteidiger für den VfB Stuttgart, kam damals zwischenzeitlich sogar auf einen Marktwert von 23 Millionen Euro. In den vergangenen Spielzeiten befand sich der kroatische Nationalspieler aber in einer kleinen Formkrise, kaum zuletzt sogar nicht mehr zum Einsatz. Das soll sich beim FC nun ändern. Der Spieler hat die Kölner Verantwortlichen aber nicht nur mit seinen sportlichen Fähigkeiten überzeugt. „Gleichzeitig haben wir ihn in unseren Gesprächen als sehr reflektierten und positiven Menschen kennengelernt, der mit seiner Persönlichkeit sehr gut zu uns passt und seine Erfahrung auch neben dem Platz einbringen wird. Mit seinem starken linken Fuß, seinem Offensivdrang und seiner hohen Qualität im Flankenspiel erweitert er unsere Möglichkeiten und gibt unserem Spiel zusätzliche Optionen“, so Kessler weiter.
Mit Sosa beenden die Kölner ihre Transfer-Tätigkeiten für diesen Sommer auf der Zugangsseite. Abgänge kann es auch weiterhin geben. Schließlich haben noch weitere Transfermärkte noch einige Tage weiterhin geöffnet. Gerade Spieler wie Elias Bakatukanda und Julian Pauli könnten noch abgegeben werden. Sosa freut sich indes auf seine Zeit in der Domstadt. „Köln kenne ich aus meiner Zeit in Stuttgart. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Auswärtsspiele, denn in Köln herrscht mit die beste Atmosphäre in der Bundesliga. Jetzt freue mich darauf, dieses Gefühl als Spieler des FC zu erleben und hier im Stadion zu spielen. Ich habe natürlich mitbekommen, wie der FC gestartet ist, weil ich die Bundesliga immer noch verfolge. Für mich ist das Wichtigste, dass wir mit der Mannschaft gut performen, dann wird auch jeder Einzelne eine erfolgreiche Saison haben“, sagt Borna Sosa.
Nein. Tatsächlich können noch Spieler abgegeben werden. Denn die Transfermärkte schließen selbst in Europa nicht zum gleichen Zeitpunkt. In die kann der FC Spieler noch abgeben.
Wie lange hatte das Transferfenster geöffnet?
In Deutschland schloss das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet.
Die U21 des 1. FC Köln gewinnt beim VfL Bochum und bleibt auf fremden Plätzen eine Macht: Auch im dritten Auswärtsspiel punktete die FC-Reserve in der jungen Regionalliga-Saison und feierte mit dem deutlichen 4:0 (2:0) bei der U21 des VfL Bochum den zweiten Auswärtssieg in Folge.
Ein erfolgreicher Tag für die Reserve des 1. FC Köln. Beim Sieg gegen den VfL Bochum II ebnete Neuzugang Gil Neves mit seinem Distanz-Kracher den Weg zum Dreier.
Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum Last-Minute-2:2 zuhause gegen Lotte auf vier Positionen: Mikolaj Marutzki kehrte für Martin James zwischen die Pfosten zurück. Zudem rutschten Ilias Elyazidi, Jonas Arweiler und Jonathan Friemel, der erstmals in dieser Saison bei der U21 dabei war, in die erste Elf. Dafür saßen Malek El Mala und Kristiyan Irmiev, Maik Akumu fehlte komplett im Kader. Die Kölner standen in Herne, wo die Partie ausgetragen wurde, zunächst tief und hatten in der Anfangsphase großes Glück: Marutzki spielte einen leichtsinnigen Querpass im eigenen Sechzehner genau in die Füße des Gegners, doch der Kapitän Niklas Hoffmann konnte in letzter Sekunde zur Ecke klären (8.).
Gil Neves bereitet den Weg zum Dreier
Wenig später hatte Gil Neves jedoch seinen großen Auftritt: Der Portugiese leitete den Angriff mit einem weiten Ball aus dem Mittelfeld auf den rechten Flügel zu David Fürst selbst ein. Der Rechtsverteidiger wiederum legte zurück ins Zentrum zum nachrückenden Neves, der aus über 20 Metern unhaltbar links neben den Pfosten ins lange Eck zum Kölner 1:0 traf (17.). Die Hartmann-Elf blieb auf dem Gaspedal. Jonathan Friemel eroberte an der Mittellinie den Ball. Marvin Ajani legte rechts raus zu Luiz Labenz, der wiederum per Direktabnahme zu Jonas Arweiler in den Sechzehner passte. Der 29-Jährige schoss den Ball aus spitzem Winkel flach vorbei an Bochums Torwart Benjamin Bußmann ins lange Eck zum 2:0 (25.). Es war Arweilers erster Treffer im FC-Trikot.
Labenz hätte sogar den dritten Treffer für die Geißböcke erzielen müssen, blieb nach einem großartigen Zuspiel von Yacobi aus dem Mittelkreis über die Abwehrkette in den Lauf des Stürmers jedoch freistehend an Bußmann hängen (36.). Die Bochumer Reserve kam, unterstützt von einem Dreifachwechsel nach der Pause, in der zweiten Hälfte besser ins Spiel. Richtig gefährlich wurde es vor dem Kölner Tor allerdings nicht. Stattdessen sorgte die U21 für die Entscheidung. Labenz wurde im Sechzehner von Nicolas Abdat umgegrätscht. Yacobi verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher, verlud Bußmann und traf oben rechts neben dem Pfosten zum 3:0 (66.).
Nächster Gegner: Bonner SC
Und die Young Goats hätten den Sieg in der Schlussphase sogar noch deutlicher gestalten können, ließen aber weitere gute Chancen ungenutzt verstreichen. Erst in der Nachspielzeit vollendete Kian Hekmat einen Konter nach Querpass von David Okpodu zum 0:4-Endstand (90.+2). Für die U21, die durch den Dreier zumindest bis zu den Abendspielen auf den zweiten Platz der Tabelle hinter Spitzenreiter Gütersloh sprang, geht es schon am Freitagabend (19:30 Uhr) mit dem nächsten Auswärtsspiel beim Bonner SC weiter.
Der FC steht unmittelbar vor der letzten Neuverpflichtung des Transfersommers. Der 1. FC Köln einigt sich mit Borna Sosa auf eine Leihe. Das berichtet Sky am Deadline Day. Damit scheint das letzte Mosaiksteinchen gefunden. Und auch die Vereine haben sich bereits angenähert.
Wie bereits am Vormittag von come-on-fc.com berichtet, stehen die Geißböcke unmittelbar vor der Verpflichtung von Borna Sosa. Der FC will den Spieler von Crystal Palace leihen und wie Sky am Dienstagnachmittag berichtet, haben Spieler und Verein sich bereits geeinigt. Mittlerweile soll sogar ein „Done Deal“ daraus geworden sein.
Borna Sosa soll auf der Liste der Kölner stehen (Foto: Mike Hewitt/GettyImages)
Die Geißböcke scheinen nun auch das letzte Puzzlestück des Kaders für die kommende Spielzeit gefunden zu haben. Um es einsetzen zu können, fehlte zunächst noch die Einigung mit dem englischen Club Crystal Palace. Wie Sky am Nachmittag berichtet, haben sich der FC und Borna Sosa bereits geeinigt. Um den Deal einzutüten, waren noch einige Details mit dem englischen Erstligisten zu klären. Mittlerweile erklärte Sky-Experte Florian Plettenberg die Leihe zum „Done Deal“. Dabei ist der Linksverteidiger kein Unbekannter. Der kroatische Nationalspieler war bereits mehrere Jahre für den VfB Stuttgart aktiv. Zuletzt spielte der 28-Jährige für den englischen Club Crystal Palace, kam diese Saison dort aber in der Liga noch nicht zum Einsatz. Gegen Everton saß der Kroate 90 Minuten auf der Bank, gegen Manchester City wurde er noch nicht einmal für den Kader berücksichtigt. Beim FC will der 28-Jährige jetzt seine Karriere wieder anstoßen. Thomas Kessler hatte erst vor wenigen Tagen noch einmal bekräftigt, dass er Spielern in einer Leistungsdelle mit dem FC wieder zu einem Anstieg der Formkurve verhelfen will.
Das war den Kölner bekanntlich mit Spielern wie Jakub Kaminski in der Vorsaison gelungen. Bei den zu klärenden Details geht es offensichtlich noch um die Aushandlung einer möglichen Kaufoption. Thomas Kessler ist bekanntlich ein Freund dieser Maßnahme. In London würde man lieber einen Vertrag ohne diese Klausel vereinbaren. Noch bis 20 Uhr hat der FC Zeit, die letzten Vertragsdetails zu klären, dann schließt das deutsche Transferfenster. Seit einigen Tagen betonen die Kölner Verantwortlichen, dass die Position des Linksverteidigers die einzige offene Kaderstelle ist. Dort wurde bereits Gideon Mensah verpflichtet, doch die Kölner suchen, wie von come-on-fc.com bereits berichtet, nicht nur ein Backup, sondern einen Konkurrenten für den Ghanaer. Der könnte in dem 28-Jährigen routinierten Nationalspieler gefunden sein.
Wird der FC noch weiter auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Nach den Verpflichtungen von Mikey Moore und einem Linksverteidiger sind alle Lücken gestopft.
Wie lange hat das Transferfenster geöffnet?
In Deutschland schließt das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet. In die kann der FC Spieler noch abgeben.