Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

Die Frauen des 1. FC Köln
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Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

Trotz der ausgedünnten Personaldecke treten die Frauen des 1. FC Köln am Samstag (14 Uhr) als Favorit beim 1. FSV Mainz 05 an. Die Kölnerinnen wollen nach dem ersten Saisonsieg beim Aufsteiger direkt nachlegen und so mit einem guten Gefühl in einen richtungsweisenden September gehen.

Mit Lydia Andrade hat derweil eine Leistungsträgerin ihren Vertrag verlängert.

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Die FC-Frauen stehen vor einem Monat, der die Richtung für die laufende Saison vorgeben könnte. Die Kölnerinnen streben nach dem siebten Platz im Vorjahr ein weiteres Jahr im gesicherten Mittelfeld an und wollen idealerweise sogar noch etwas höher klettern. Der 1:0-Heimsieg gegen Hoffenheim war eine gute Basis, auf der in den kommenden Wochen aufgebaut werden kann – und muss. Der September dürfte schon Indizien liefern, ob die Kölnerinnen den gewachsenen Ansprüchen auch die entsprechenden Ergebnisse folgen lassen.

“Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial“

Das Auswärtsspiel am Samstag in Mainz ist zweifellos eine Pflichtaufgabe für den FC. Der Aufsteiger verlor die ersten beiden Saison-Spiele gegen Bremen (1:2) und in München (0:2). „Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial, der absolut ernst zu nehmen ist. Ihre zwei Niederlagen bisher waren knapp, gegen Bayern haben sie aufopferungsvoll gekämpft und auch extrem gut verteidigt – mit allem, was sie zur Verfügung haben. Darauf können wir uns am Samstag ebenfalls einstellen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson mit Blick auf den kommenden Gegner und ergänzte:  „Man hat schon gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Mainz Tore zu erzielen. Sie haben ein gutes Umschaltspiel, sind variabel, greifen mal hoch an und stehen auch mal tiefer. Auf ihre schnellen Stürmerinnen, die immer wieder Tiefgang haben, müssen wir aufpassen.“

Carlson richtete den Blick aber auch auf ihre eigene Mannschaft: „Wir müssen zudem unsere Stärken auf den Platz bringen und unser Spiel noch besser gestalten, gerade was die Aktionen mit dem Ball angeht. Der Sieg gegen Hoffenheim hat uns gutgetan, wir haben aber auch noch viele Themen, an denen wir weiter arbeiten müssen.“ Auf das Spiel in Mainz folgt das Heimspiel gegen Union Berlin. Auch hier ist der FC im eigenen Stadion sicherlich in der Favoritenrolle. Mit idealerweise sechs weiteren Punkten und dann insgesamt neun Zählern auf der Habenseite könnte der FC befreit zum „Bonusspiel“ in München fahren am 19. September. Zum Monatsabschluss folgt am 26. September noch das DFB-Pokal-Spiel bei Hertha BSC, wo der FC diesmal – anders als im Vorjahr – nicht bei einem Zweitligisten straucheln will, um den Traum vom Endspiel im eigenen Stadion aufrechtzuerhalten.

Langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim

Fernab dessen laufen bereits die langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim. Mit Lydia Andrade hat eine Leistungsträgerin ihren Vertrag beim FC vorzeitig bis Sommer 2028 verlängert. Die Schweizer Nationalspielerin „hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, über welche Qualitäten sie verfügt“, lobte Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, und schob hinterher: „Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt, und sind überzeugt davon, dass sie auch in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Offensive einnehmen wird.“

Die Offensivspielerin kommentierte ihre Vertragsunterschrift: „Ich bin glücklich und dankbar für meinen neuen Vertrag und die Wertschätzung, die mir beim FC entgegengebracht wird. Ich habe in der Phase, in der es noch nicht so gut lief, weiter an mich geglaubt und für meine Einsatzzeiten gekämpft. Darauf bin ich sehr stolz und ich werde auch in Zukunft alles für meine Mannschaft und den FC geben.“ Idealerweise kann Andrade den Rückenwind der Vertragsverlängerung am Samstag in Mainz auf dem Platz in Tore ummünzen – und so dem FC helfen, eine weitere sorgenfreie Saison zu spielen und den höheren Ansprüchen gerecht zu werden.


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Gideon Mensah oder Borna Sosa? Die Antwort liegt nicht im direkten Duell, sie liegt in der Marschroute

Borna Sosa im Training beim 1. FC Köln
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Gideon Mensah oder Borna Sosa? Die Antwort liegt nicht im direkten Duell, sie liegt in der Marschroute

Der 1. FC Köln trifft am Freitagabend auf den VfB Stuttgart. Die Domstädter gehen gegen den Champions-League-Teilnehmer als Außenseiter in die Partie. Für FC-Neuzugang Borna Sosa eine ungewohnte Ausgangslage. Rund drei Jahre nach seinem Abgang steht für Sosa nun die Rückkehr an alte Wirkungstätte an – Dieses Mal im Trikot des 1. FC Köln: Findet Borna Sosa zurück zu alter Stärke?

Als der damalige Stuttgarter im Februar 2021 mit seinem Team in Müngersdorf gastierte, ging der im Vorjahr aufgestiegene VfB nicht als Favorit in die Partie. Als die Schwaben in der 49. Minute einen Freistoß an der Seitenlinie, rund 40 Meter vom Kölner Tor entfernt zugesprochen bekamen, stand Sosa bereit, um die Kugel in den Strafraum zu bugsieren. Der Standardspezialist flankte scharf Richtung Elfmeterpunkt. Dort schraubte sich Sasa Kalajdzic hoch und köpfte zur 1:0 Führung ein. Eine Torproduktion, die sich bei den Stuttgartern etablierte und beide Beteiligten in die beste Form ihrer Karriere brachte, ehe beide den Verein verließen. Während es Kalajdzic zu den Wolves zog, landete Sosa über die Stationen Ajax und FC Turin schließlich bei Crystal Palace.

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Das anstehende Spiel ist also definitiv ein besonderes für den Linksverteidiger. Ausgerechnet in dem Stadion, in dem er zur Höchstform auflief, könnte er nun sein Debüt für seinen neuen Klub geben. Die Saison 2020/21 zeigt eindrucksvoll, was den heute 28-Jährigen in Stuttgart so stark machte. Besonders offensiv sticht Sosa positiv heraus. Sosa kam auf 7,41 Flanken pro 90 Minuten – ein enorm hoher Wert, der zeigt, wie häufig er aus seiner Position heraus den Weg in gefährliche Räume suchte und anschließend den Strafraum, meist Sasa Kalajdzic mit seinen Hereingaben bediente. 2,51 erfolgreiche Dribblings und 2,22 progressive Läufe pro 90 Minuten zeigen zudem, dass er auch selbst mit dem Ball Raum gewinnen und das Spiel antreiben konnte. Auch seine 4,31 Pässe ins letzte Drittel pro 90 Minuten passen ins Bild eines offensiv denkenden Außenverteidigers. Sosa beendete die Saison mit zehn Assists in 26 Partien. Der DFB prüfte kurz vor der EM 2021 sogar eine Blitzeinbürgerung des damaligen Stuttgarters. Eine Nominierung blieb aufgrund von FIFA-Regularien jedoch aus. Auch in den folgenden Spielzeiten konnte Sosa mit starken Leistungen überzeugen und wurde kroatischer Nationalspieler.

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Plötzlich ungefährlich

Doch mit dem Abgang vom VfB veränderte sich das Bild. Nach einer verkorksten Debütsaison bei Ajax Amsterdam wurde der Linksverteidiger in der Saison 2024/25 an den FC Turin verliehen. Dort kam er auf nur noch 3,48 Flanken pro 90 Minuten. Ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu seiner Zeit im Schwabenland. Noch deutlicher wird der Verlust der offensiven Aktivität bei den Aktionen, mit denen er selbst Raum gewinnen konnte. Seine progressiven Läufe gingen auf 0,85 pro 90 Minuten zurück, die erfolgreichen Dribblings auf 0,64. Gleichzeitig stieg die Zahl seiner Defensivduelle von 4,06 auf 5,89 pro 90 Minuten. Was auf den ersten Blick nach einem deutlichen Leistungsabsturz aussieht, lässt sich aber auch anders interpretieren. Sosa wurde bei seinen Folgestationen stärker in den Defensivverbund eingebunden und konnte seine offensiven Qualitäten kaum noch ausspielen.

Beim 1. FC Köln trifft er nun mit Gideon Mensah auf einen Konkurrenten, der seine Position weitaus defensiver interpretiert als der Kroate und einen Gegensatz zu seiner Version in Stuttgart darstellt. In der abgelaufenen Ligue-1-Saison kam Mensah auf 6,82 Defensivduelle pro 90 Minuten, von denen er 4 gewann. Seine Aufgabe liegt also deutlich stärker darin, die linke Seite abzusichern und Zweikämpfe zu führen. Gleichzeitig würde es dem Ghanaer nicht gerecht werden, ihn auf seine Defensivarbeit zu reduzieren. Denn mit 6,68 erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel pro 90 Minuten konnte er auch im Offensivspiel der AJ Auxerre seine Akzente setzen. Nichtsdestotrotz ist Sosa der klar offensiver denkende Außenverteidiger.

Verschiedene Profile als Chance?

Dem FC stehen damit auf der linken Seite zwei unterschiedliche Spielertypen zur Verfügung. Sosa hat während seiner Zeit in Stuttgart unter Beweis gestellt, welche Gefahr er mit seinem linken Fuß erzeugen kann. Mit Thijs Dallinga und Ragnar Ache stehen zwei Stürmer im Kader die aufgrund ihres Kopfballspiels von der Flankenqualität des Kroaten enorm profitieren könnten. Richtig eingesetzt könnte sich der Kroate also zu einer Geheimwaffe entwickeln. Aktuell hat Mensah aufgrund der Eingespieltheit aber noch die Nase im direkten Vergleich vorn. Der ghanaische Nationalspieler hat gegen Hoffenheim bereits gezeigt, dass er die Kölner Defensive durch seine Zweikampfstärke stabilisieren kann.

Für René Wagner könnte genau dieser Unterschied interessant werden. Denn der FC hat nun die Möglichkeit je nach Spielsituation und Gegner zu reagieren. Brauchen die Kölner ein Tor, kann Sosa mit seinen Flanken für Gefahr im letzten Drittel sorgen. Muss dagegen eine Führung verteidigt werden, ist das zweikampfstarke Profil von Mensah gefragt. Der Vergleich zwischen den beiden Spielern ist also weniger eine Frage nach dem besseren Spieler als nach der passenden Option für die jeweilige Situation. Vielleicht bekommt der Deadline-Day-Neuzugang bereits im Duell gegen den VfB Stuttgart die Chance, seine Qualitäten in der Bundesliga erneut unter Beweis zu stellen und seiner alten Liebe wehzutun.

Wer fällt gegen den VfB Stuttgart aus?

Neben Timo Hübers sowie Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt muss René Wagner wohl auch auf Said El Mala und Thijs Dallinga verzichten.

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Zwei Neue, zwei Ausfälle und eine Überraschung: Wer bekommt seine Chance? So könnte der 1. FC Köln gegen Stuttgart starten

Ragnar Ache im Kopfball-Duell
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Zwei Neue, zwei Ausfälle und eine Überraschung: Wer bekommt seine Chance? So könnte der 1. FC Köln gegen Stuttgart starten

Nach dem erfolgreichen Bundesligaauftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim steht für den 1. FC Köln das erste Auswärtsspiel der Liga auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in Stuttgart. Vor der Partie gibt es beim FC einige personelle Fragezeichen. Denn dem Coach fehlen einige Akteure: So könnte der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart auflaufen.

Mit dem VfB Stuttgart wartet im zweiten Ligaspiel bereits der zweite Europapokal-Teilnehmer auf den 1. FC Köln. Gegen die Schwaben wollen die Kölner an den positiven Saisonstart anknüpfen und die nächsten Zähler einfahren. Dabei kann FC-Coach René Wagner zwei neue Optionen im Kader begrüßen, muss jedoch auf die beiden Matchwinner vom ersten Spieltag verzichten. Änderungen sind also so oder so wahrscheinlich.

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Der 1. FC Köln muss beim Gastspiel in Stuttgart weiterhin auf die Langzeitverletzten Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt verzichten. Während sich Hübers nach wie vor im Rehatraining befindet, kehrten Sebulonsen und Waldschmidt am Mittwoch ins Teamtraining zurück. Ein Einsatz am Freitag kommt für die beiden allerdings noch zu früh. Neben den drei werden den Kölnern wohl auch Said El Mala und Thijs Dallinga fehlen. Beide verpassten das Training krankheitsbedingt und stiegen nicht in den Bus nach Stuttgart. Eine Nachreise gilt als unwahrscheinlich. FC-Coach Wagner betonte auf der Pressekonferenz, dass die Situation bei El Mala ein wenig besser aussehe. Allerdings hat der Trainer im Vergleich zum Spiel gegen Hoffenheim zwei neue Alternativen.


Voraussichtliche Aufstellung 1. FC Köln

So stehen sowohl Mikey Moore als auch Last-Minute-Zugang Borna Sosa im Kader, vielleicht ist sogar mehr drin. Im Tor wird erneut Marvin Schwäbe beginnen. Vor ihm dürften Alessio Castro-Montes rechts sowie Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili in der Innenverteidigung erneut das Vertrauen erhalten. Auf der linken Seite hat Gideon Mensah nach der Verpflichtung von Sosa nun einen Konkurrenten, dürfte aufgrund seines ordentlichen Auftritts gegen die TSG sowie der Tatsache, dass der Kroate am Mittwoch das erste Mal mit dem Team trainierte, den Vorzug erhalten. Realistisch ist jedoch, dass Sosa im Laufe des Spiels zum Einsatz kommt und ausgerechnet bei seinem Ex-Klub Stuttgart sein Debüt im FC-Trikot feiert.

Viele Optionen im vorderen Bereich

Im Mittelfeld hat Wagner die Qual der Wahl. Mit Tom Krauß, Isak Bergmann Johannesson und Paul Okon-Engstler standen drei der vier Kandidaten in der Startelf. Alle drei machten ihre Sache ordentlich und empfahlen sich für weitere Einsätze. Allerdings könnte auch Ellyes Skhiri in die Startelf rücken. Wagner wollte sich bei der PK noch nicht festlegen und erklärte, dass sowohl ein Startelfeinsatz als auch ein erneuter Platz auf der Bank für den Tunesier möglich seien. Wahrscheinlich ist jedoch, dass Skhiri in die erste Elf rückt und den Platz von Paul Okon-Engstler einnimmt. In der Offensive hängt vieles von Said El Mala ab. Sollte der 20-Jährige rechtzeitig fit werden und genug Power für einen Auftritt von Beginn an haben, wird er auf der linken Außenbahn starten. Fällt El Mala jedoch aus oder kommt nur ein Kurzeinsatz infrage, sind Linton Maina und Mikey Moore die ersten Alternativen.

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Da Moore genau wie Sosa erst wenige Einheiten mit dem Team absolviert hat und Maina sowohl gegen Würzburg als auch gegen Hoffenheim nach seiner Einwechslung einen guten Eindruck hinterließ, könnte der ehemalige Hannoveraner den Vorzug erhalten. Auf der rechten Seite dürfte erneut Jan Thielmann beginnen. Im Sturm hätte Dallinga nach seinem Doppelpack gegen Hoffenheim gute Chancen auf einen Startelfeinsatz gehabt. Durch seine Erkrankung dürfte wieder Ragnar Ache von Beginn an auf dem Feld stehen. Überraschend schaffte es Imad Rondic in den Kader. Der Bosnier wird aber sicher nicht in der Startelf stehen.

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Neben Timo Hübers sowie Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt muss René Wagner wohl auch auf Said El Mala und Thijs Dallinga verzichten.

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Nach gelungener Saisonpremiere – So will der 1. FC Köln das Duell gegen Stuttgart angehen

Linton Maina im Duell mit dem VfB Stuttgart
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Nach gelungener Saisonpremiere – So will der 1. FC Köln das Duell gegen Stuttgart angehen

Der Bundesliga-Auftakt ist kaum vorbei, da wartet auf den 1. FC Köln bereits die nächste schwere Aufgabe. Nach dem 3:2-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim ist die Mannschaft von René Wagner am Freitagabend beim VfB Stuttgart gefordert. Trotz der 1:5-Niederlage in München gehen die Schwaben als Favorit in die Partie und dürften auf Wiedergutmachung aus sein. Für den FC hingegen geht es darum, die gute Leistung des vergangenen Spieltags zu bestätigen. So will der 1. FC Köln das Spiel beim VfB Stuttgart angehen.

Für den FC steht am Freitagabend das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart an. Keine leichte Aufgabe. Zumal den Kölner wichtige Spieler wegbrechen.

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Die Lehren aus dem Hoffenheim-Spiel

Insbesondere die Moral seiner Mannschaft dürfte René Wagner gefallen haben. Zweimal geriet der FC gegen Hoffenheim in Rückstand, zweimal kam die Mannschaft zurück. Said El Mala sorgte für den Ausgleich, ehe Thijs Dallinga mit seinem Doppelpack in der Schlussphase den 3:2-Erfolg perfekt machte. Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch, dass die Domstädter dem Gegner über längere Phasen zu viel Kontrolle überließ. Vor allem in der ersten Halbzeit fehlte es an Zugriff und Klarheit im eigenen Spiel. In Stuttgart wird sich der FC solche Phasen vermutlich nicht erlauben können. Gegen die TSG blieb die Mannschaft ruhig und konnte die erspielten Möglichkeiten verwerten. Diese Stärke will Wagner aus dem Auftakt mitnehmen: „Wir haben gegen Hoffenheim gezeigt, dass wir auf diese Chancen warten und dann gefährlich werden.“ Genau diese Effizienz wird auch in Stuttgart gefragt sein.


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Stuttgart ist trotz der Bayern-Pleite gefährlich

Der VfB hat beim 1:5 in München zwar einen Fehlstart hingelegt, die Partie aber nicht über die gesamten 90 Minuten so deutlich gestaltet, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Schwaben begannen stark und erspielten sich Chancen. Dennoch traf der deutsche Rekordmeister zur Führung. Stuttgart kam nach dem frühen Rückstand zurück und erzielte in Person von Josha Vagnoman den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Erst danach übernahm der FC Bayern endgültig die Kontrolle und nutzte die Fehler des VfB konsequent aus. Die Stuttgarter haben also die Qualität, Top-Teams die Stirn zu bieten. Cheftrainer Wagner verwies auf die Entwicklung des VfB in den vergangenen Jahren und sprach von „überragender Arbeit“. Gleichzeitig erwartet er eine Mannschaft, die den Kölnern mit „viel Intensität und individueller Qualität“ begegnen wird. Die Niederlage in München dürfte den VfB zusätzlich motivieren, vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen. Der FC muss deshalb damit rechnen, dass der VfB von Beginn an Druck machen wird. Trotzdem sieht Wagner auch Möglichkeiten für seine Mannschaft: „Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir auch in Stuttgart zu unseren Chancen kommen werden.“ Die Aufgabe wird darin liegen, diese Momente konsequent zu nutzen und gleichzeitig dem Stuttgarter Druck standzuhalten.

Der 36-Jährige geht dabei nicht davon aus, dass der FC nach dem erfolgreichen Auftakt plötzlich von seinem Weg abweichen muss. Vielmehr soll die Mannschaft die Entwicklung fortsetzen und aus den ersten 90 Minuten lernen. „Meine Aufgabe ist es, jeden Tag die gleiche Erwartungshaltung zu haben. Egal, wie die Spiele ausgehen“, erklärte der Trainer. Besonders wichtig ist dabei die richtige Einordnung des Sieges gegen Hoffenheim. Wagner sprach von den „Wellenausschlägen“, die eine Bundesliga-Saison mit sich bringe und die seine Mannschaft nicht aus der Bahn werfen dürften. Gleichzeitig soll der FC den „Flow des guten Starts“ mitnehmen. Auch taktisch könnte Wagner dabei auf Erkenntnisse aus dem Auftakt setzen. Gegen Hoffenheim halfen ihm die zwei Achter dabei, die Tiefe besser zu verteidigen. Diese Variante dürfte deshalb auch in Stuttgart eine Rolle spielen. Gegen einen VfB mit viel Tempo und hoher individueller Qualität wird es für die Domstädter darauf ankommen, kompakt zu bleiben und nach Ballgewinnen schnell in die gefährlichen Räume zu kommen.

Neue Optionen – und zwei große Fragezeichen

Personell ist die Vorbereitung auf Stuttgart allerdings nicht ganz problemlos verlaufen. Ausgerechnet Said El Mala und  Doppeltorschütze Thijs Dallinga mussten krankheitsbedingt das Training abbrechen und fallen damit aus. Auch Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt fehlen weiterhin. Dafür stehen mit Mikey Moore und Borna Sosa zwei weitere Neuzugänge zur Verfügung. Beide werden aller Voraussicht nach im Kader stehen. Falls El Mala nicht rechtzeitig fit werden sollte, dürfte dem Engländer das Startelfdebüt winken.

Unter dem Strich wird es für den FC darum gehen, die richtige Mischung an Erkenntnissen aus dem Hoffenheim-Spiel mitzunehmen. Die Moral und die Fähigkeit, auch nach Rückschlägen zurückzukommen, sind wichtige Eigenschaften. Gleichzeitig muss Köln in Stuttgart über längere Phasen konzentrierter und stabiler auftreten. Der VfB wird nach dem 1:5 in München auf eine Reaktion aus sein, doch auch die Kölner haben mit dem Auftaktsieg gezeigt, dass sie sich vor einem starken Gegner nicht verstecken müssen. Wenn es Wagner gelingt, die defensive Stabilität mit der Effizienz aus dem Hoffenheim-Spiel zu verbinden, könnte der FC auch aus Stuttgart etwas mitnehmen.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Said El Mala und Thijs Dallinga nicht dabei, dafür aber Rondic und Moore: Mit diesem Kader reist der FC nach Stuttgart

Die Spieler des 1. FC Köln reisen ab nach Stuttgart
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Said El Mala und Thijs Dallinga nicht dabei, dafür aber Rondic und Moore: Mit diesem Kader reist der FC nach Stuttgart

Mit der Begegnung gegen Stuttgart steht für den FC das erste Auswärtsspiel der Bundesliga an. Nach dem Erfolg über Hoffenheim sollen die nächste Punkte her für die Geißböcke. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln zum VfB Stuttgart.

Wenige Tage nach dem Deadline Day wollte der FC gerne sein komplettes Gesicht präsentieren. Allerdings bremsen gleich mehrere Krankheiten die Geißböcke aus. Denn wie erwartet werden Said El Mala und Thijs Dallinga nicht mit nach Stuttgart reisen. Beide Spieler hatten sich am Mittwoch krank gemeldet und haben sich bis Donnerstag nicht erholt, nahmen auch am Abschlusstraining nicht teil.

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Mit der Begegnung gegen den VfB Stuttgart steht für die Kölner das erste Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison 2026/27. Nach dem 3:2-Erfolg über Hoffenheim geht es um einen möglichst perfekten Saisonstart. Allerdings werden einige Topspieler nicht dabei sein. So der Doppeltorschütze des vergangenen Wochenendes Thijs Dallinga. Auch Said El Mala wird nicht mit nach Stuttgart reisen. Die beiden Offensivspieler fehlten auch beim Abschlusstraining am Donnerstag krankheitsbedingt. Somit könnte sich für die Neuzugänge des 1. FC Köln direkt die Chance ergeben, auf Einsatzzeit zu kommen.


Alter Bekannter mit dabei

Neben den beiden angeschlagenen Spielern fehlen René Wagner auch weiterhin noch Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt sowie Timo Hübers. Dafür steigt überraschend ein alter Bekannter mit in den Bus nach Stuttgart. Am gestrigen Mittwoch hatte der Verein bekannt gegeben, dass Imad Rondic aufgrund guter Leistungen im individuellen Training wieder an den Einheiten der Profis teilnehmen darf. Rondic reiste heute auch mit dem Kader zur Partie am zweiten Spieltag.

Diese Spieler sind am Freitag in Stuttgart mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler – Matthias Köbbing

Abwehr: Alessio Castro-Montes – Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Rav van den Berg – Gideon Mensah, Borna Sosa

Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri – Reigan Heskey, Linton Maina, Mikey Moore, Jan Thielmann

Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Imad Rondic

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Thijs Dallinga, Said El Mala, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Luca Waldschmidt

Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen die Würzburger Kickers?

Die Begegnung wird am Montag um 18 Uhr angepfiffen. Die erste Runde des Pokals schließt an diesem Wochenende der FC Schalke 04 mit dem Auswärtsspiel beim Hallescher FC. Allerdings stehen noch die beiden Pokalspiele von den Bayern und Dortmund an, die sich am Samstag im Supercup gegenüber standen.

Hat der FC schon mal gegen Würzburg gespeilt?

Bislang gab es das direkte Duell in einem Pflichtspiel noch nicht.

Said El Mala und Thijs Dallinga fehlen dem 1. FC Köln vor Stuttgart im Training, Neuzugänge sind dabei

Training für Stuttgart ohne Said El Mala
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Said El Mala und Thijs Dallinga fehlen dem 1. FC Köln vor Stuttgart im Training, Neuzugänge sind dabei

Nach ihren wichtigen Treffern im Duell gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende sieht es mit einem Einsatz der Torschützen gegen Stuttgart eher schlecht aus beim 1. FC Köln: El Mala und Dallinga fehlen im Training am Donnerstag.

Eigentlich hätte sich Said El Mala über seinen Start in die Saison nicht beschweren dürfen. Denn mit dem Treffer am vergangenen Wochenende trug El Mala mit zum Gewinn von drei Punkten bei. Nun läuft es aber nicht rund für den 20-Jährigen. Die Kölner Nummer 10 verpasste das Training am Donnerstag. Ein Einsatz gegen Stuttgart scheint damit sehr unwahrscheinlich. Auch Doppelpacker Thijs Dallinga wird wohl aussetzen müssen.

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René Wagner hatte es am Mittwoch schon angekündigt, jetzt scheint es Gewissheit zu sein. Said El Mala und Thijs Dallinga verpassten das Training am Donnerstag und damit wahrscheinlich auch das Bundesligaspiel am Freitagabend. Die beiden hatten unter der Woche jeweils mit einer Krankheit zu kämpfen, die sie ausbremste. Damit könnte El Mala erstmals ein Spiel für den FC verpassen. Seit seinem Transfer im Sommer 2025 stand der Linksaußen in jedem Pflichtspiel auf dem Platz.

Die Chance für Moore?

Nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung könnte Mikey Moore damit sofort in die Anfangsformation rücken. Der Engländer wurde am Montag vorgestellt und trainierte am Dienstag zum ersten Mal mit der Mannschaft. Nach dem Ausfall von El Mala könnte der 19-Jährige gegen den VfB direkt starten. Auf das Zusammenspiel zwischen der beiden Wunderkinder müssten die FC-Fans damit bis zum Heimspiel gegen Bremen in der nächsten Woche warten. Weitere Kandidaten für die Vertretung von El Mala sind Reigan Heskey und Linton Maina. Durch den Dallinga-Ausfall dürfte zudem Ragnar Ache sein Platz in der Startelf weiterhin sicher haben.

Neuzugänge und Rückkehrer sind dabei

Neben Moore ist auch Borna Sosa im Training dabei. Beide stellen für das Spiel in Stuttgart schon eine Option dar. Sosa soll zunächst auf der Bank sitzen, könnte gegen seinen Ex-Club jedoch sein FC-Debüt feiern. Auch Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen nahmen an der Einheit teil. Für beide kommt der Einsatz gegen den VfB noch zu früh, in den nächsten Wochen dürften sie aber wieder zur Verfügung stehen. Der endgültige Kader für das Auswärtsspiel wird am Nachmittag feststehen, wenn die Mannschaft in Richtung Stuttgart aufbricht.

Wie lief der Saisonstart beim FC?

Der 1. FC Köln ist mit einem 3:2-Heimsieg gegen Hoffenheim in die Saison gestartet.

Von wo kommt Mikey Moore?

Mikey Moore spielt in der Saison 2026/27 auf Leihbasis beim FC. Nach Saisonende kehrt der Engländer zurück zu den Tottenham Hotspurs.

Wann ist das nächste Heimspiel?

Das nächste Heimspiel bestreitet der FC am Samstag den 12. September um 15:30 Uhr gegen Werder Bremen in Müngersdorf.

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Achterbahn soll anhalten: U21 des 1. FC Köln peilt in Bonn nächstes Ausrufezeichen an

Jonathan Friemel im Spiel der Geißböcke gegen Hoffenheim
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Achterbahn soll anhalten: U21 des 1. FC Köln peilt in Bonn nächstes Ausrufezeichen an

Die Achterbahn geht weiter: Einmal mehr folgte bei der Kölner Reserve ein Ausrufezeichen nach einer schwachen Leistung. Das 4:0 bei Bochums U21 war eine starke Reaktion nach dem 2:2 gegen Lotte. Am Freitagabend ist die U21 des 1. FC Köln dann zu Gast beim Bonner SC.

Jonathan Friemel stand dabei erstmals in dieser Saison in der Regionalliga auf dem Platz – und erhielt hinterher ein Lob vom Trainer. Am Freitagabend (19.30 Uhr) geht es schon beim Bonner SC weiter.

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Am Samstagnachmittag saß er noch im Rhein-Energie-Stadion auf der Bank und durfte sich vor 50.000 Zuschauern warmlaufen. Zum Einsatz kam Jonathan Friemel beim 3:2-Heimsieg in der Bundesliga gegen Hoffenheim zwar nicht, doch das Erlebnis dürfte für den 19-Jährigen unvergesslich bleiben. Am Dienstag-Nachmittag folgte ein anderes Extrem: Friemel lief vor gerade einmal 467 Zuschauern in Herne für die U21 auf – und stand damit zum ersten Mal in dieser Saison in der Regionalliga auf dem Platz.

„Der hat immer die Intention, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen“

Manuel Hartmann, Trainer der FC-Reserve, betonte aber hinterher, dass sein Linksverteidiger keinerlei Anpassungsprobleme an die deutlich kleinere Fußballbühne habe: „Jonny ist einfach ein Typ, den kannst du vor zwei Zuschauern hinstellen oder vor 80.000. Der hat immer die Intention, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen.“ Und Hartmann hat Expertise, kennt Friemel bereits seit dessen Zeit in der U15. Das FC-Eigengewächs lieferte auf der linken Außenbahn eine starke Vorstellung ab und ließ sich nichts zuschulden kommen.

Friemel war eine von mehreren personellen Veränderungen nach dem 2:2 gegen Lotte. Einen Wechsel nahm Hartmann jedoch gezwungenermaßen vor. Kurzfristig musste Maik Akumu nach der Aktivierung passen. Der Mittelfeldspieler habe leichte muskuläre Probleme in der Wade gehabt, verriet Hartmann und ergänzte: „Da wollten wir jetzt in der englischen Woche kein Risiko eingehen. Wir hoffen natürlich, dass er am Freitag wieder voll mit dabei sein kann.“ Auch Malek El Mala wurde aufgrund seiner Verletzungshistorie vorsichtshalber geschont. Viel Zeit zur Regeneration bleibt der U21 nicht. Bereits am Freitagabend (19.30 Uhr) gastiert die FC-Reserve beim Bonner SC. Hartmann unterstrich, dass dort eine unangenehme Aufgabe wartet: „Das nächste Spiel ist immer das schwierigste. Vor allem wissen wir, was so ein Spiel in Bonn, das fast ein Derby ist, bedeutet.“

“Wir müssen da hochmotiviert sein“

Dabei würden auch die Rahmen-Bedingungen eine Rolle spielen. In Bonn warte ein relativ kleiner Platz, dessen Qualität nicht immer optimal sei. Dazu komme ein Gegner mit viel Erfahrung und auch zahlreichen Spielern mit Vergangenheit im Kölner Nachwuchs. „Da weiß man schon, dass da eine sehr gute Qualität da ist“, urteilte Hartmann und mahnte: „Wir müssen da hochmotiviert sein, hochkonzentriert sein, wieder versuchen, die gleiche Intensität auf den Platz zu bringen. Und dann, glaube ich, können wir auch in Bonn da auf jeden Fall was für uns mitnehmen. Das ist auch der absolute Anspruch, im Idealfall sind es dann auch die drei Punkte.“

Mit einem Dreier in Bonn würde die U21 nicht nur endlich einmal konstant in zwei Spielen hintereinander starke Leistungen zeigen, sondern sich auch weit oben in der Tabelle der Regionalliga West festsetzen. Und dann wäre die Kölner Achterbahn gestoppt.

Mit Jubel zurück zu den Profis: Kann Imad Rondic sogar von einem möglichen Dallinga-Ausfall profitieren?

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Mit Jubel zurück zu den Profis: Kann Imad Rondic sogar von einem möglichen Dallinga-Ausfall profitieren?

Wer hätte das gedacht, Imad Rondic steht wieder im Trainingskader der Geißböcke. In erster Linie wohl, weil man keinen Abnehmer gefunden hat. Doch vielleicht erhält der Spieler nun auch eine weitere Chance beim 1. FC Köln: Imad Rondic plötzlich wieder ein FC-Profi.

Dass der FC auch am Tag nach dem Deadline Day Personalien bekannt gibt, ist nichts Ungewöhnliches. Und doch sorgte eine zumindest für Stirnrunzeln. Dass Imad Rondic den FC in diesem Sommer nicht mehr verlassen würde, war eigentlich erwartbar gewesen. Dass der Spieler dann aber noch einmal mit den Profis trainieren würde, überraschte dann doch. Und vielleicht ist sogar noch mehr drin.

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So ein wenig war Imad Rondic in den vergangenen Wochen aus dem Fokus geraten. Der Stürmer der Geißböcke hatte individuell trainiert, mit Kevin McKenna oder den anderen Co-Trainern. Und allem Anschein nach hat der Bosnier überzeugt. „Imad hat sich das durch seine Leistung, seinen Einsatz und vor allem durch seine positive Haltung in den vergangenen Wochen verdient und ist ab sofort wieder vollwertiges Mitglied unserer Lizenzmannschaft“, erklärte Geschäftsführer Thomas Kessler. Eine Aussage, aber auch eine Maßnahme, die gleichermaßen überraschen. Denn ehrlich gesagt war es wahrlich nicht mehr wahrscheinlich, dass man den Stürmer noch jemals im FC-Trikot auflaufen sehen würde – zumindest nicht bei den Profis. Rondic war noch vor der ersten Trainingseinheit ausgemustert worden. Der Spieler sollte sich einen neuen Verein suchen. Nach den Leistungen, die der Angreifer seit seinem Wechsel nach Köln auf den Platz gebracht hat, eine nicht verwunderliche, aber eine harte Entscheidung. Vor allem aber eine Entscheidung, die sich durchaus final anhört.

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Applaus und Jubel für den Rückkehrer

Rondic verpasste also die gesamte Vorbereitung, war nicht mit im Trainingslager, lief in keinem Testspiel auf. Der Angreifer hielt sich individuell fit, bekam gar nicht erst die Chance, sich im Mannschaftsbetrieb zu beweisen. Während der ein oder andere Spieler noch das Weite suchte, um dann doch an Einsatzzeit zu kommen, erhält Rondic nun einen Kaderplatz. Warum also die Wende? „Ich habe noch nie in meinem Leben, vor allem nie als Cheftrainer, einen Spieler gesehen, der sich nach einem solchen Rückschlag seit sechs Wochen jeden Tag den Arsch aufreißt, jeden Tag mit dem Lächeln in die Kabine kommt, jeden Tag der Mannschaft ein gutes Gefühl gibt, auch wenn er nur eine halbe Stunde in der Kabine steht“, sagte René Wagner am Mittwoch. „Ich habe auch noch nie einen Spieler gesehen, der mit so viel Applaus und Jubel, einfach weil es so ein geiler Typ ist, wieder in der Mannschaft willkommen geheißen wurde. Und deswegen freue ich mich jetzt erstmal, dass wir einen Spieler zumindest in den Kader zurückbekommen haben, der uns jeden Tag Energie geben wird.“

„Wir müssen natürlich vorsichtig sein“

Rondic ist also wieder im Kader. Doch, ob er da auch bleibt, ist offen. „Es gibt noch Fenster in anderen Ländern, die offen sind. Auch da müssen wir gucken, ob vielleicht für ihn was dabei ist. Aber wenn er dann am Ende bei uns bleibt, dann ist es erstmal ein Spieler, der jetzt im Training jeden Tag Gas geben muss. Das haben wir ihm auch gesagt“, sagte Wagner. „Und dann weiß man im Fußball nie. Es gibt die verrücktesten Geschichten.“ Eine besonders verrückte Geschichte wäre es da, wenn der Bosnier am Freitag in den Kader rutscht. Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Aber durch den potenziellen Ausfall von Thijs Dallinga wäre der Angreifer von seiner Veranlagung sicherlich der eheste Ache-Backup. „Wir müssen natürlich vorsichtig sein: Ein Spieler, der sechs Wochen nicht im Mannschaftstraining war, ist sicher keine Direkthilfe. Der Spieler hat sich sechs Wochen den Arsch aufgerissen“, sagte Wagner. „Und das ist am Ende der Typ Mensch, der Typ Spieler, den wir hier wollen. Und deswegen haben wir ihn auch jetzt den Weg zurück in den Kader nicht verwehrt.“

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Qual der Wahl vs. Frust und wenig Arbeitszeit: Wie verändern die Neuzugänge die Kaderstruktur des 1. FC Köln?

Thomas Kessler und René Wagner beim Testspiel des 1. FC Köln
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Qual der Wahl vs. Frust und wenig Arbeitszeit: Wie verändern die Neuzugänge die Kaderstruktur des 1. FC Köln?

Lange herrschte ein deutliches Ungleichgewicht bei den Transferaktivitäten der Kölner. Auf der einen Seite stand ein gutes Dutzend Abgänge, auf der anderen lange Zeit nur eine Handvoll Zugänge. Das hat sich gerade in den letzten Tagen und Wochen verschoben beim 1. FC Köln: So verändern die Neuzugänge die Kaderstruktur.

An den Tagen rund um den Deadline Day hat das Kölner Transferkarussell noch einmal deutlich an Fahrt aufgenommen. Gerade mit den beiden Verpflichtungen von Mikey Moore und Borna Sosa haben die Kölner die letzten Mosaiksteinchen in ihrem Kader gefunden. Doch das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Kaderstruktur.

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Eine Sache lag René Wagner dann noch besonders am Herzen. Eigentlich war die Pressekonferenz schon beendet, als sich der Kölner Trainer dann doch noch einmal das Wort erbat. Wagner grinste die Journalisten an und erklärte, er habe sich vor einigen Wochen zehn Neuverpflichtungen gewünscht – die hat Thomas Kessler seinem Cheftrainer präsentiert. Mit den beiden U21/Profi-Ergänzungsspieler Gil Neves und Martin James kommt der FC nun auf jene zehn Neuverpflichtungen. Und das zeigt Wirkung, wenn auch nicht im erhofften Ausmaß am Freitag beim Spiel gegen den VfB Stuttgart. Spieler, die sich Hoffnungen auf viel Einsatzzeit gemacht haben, sehen sich neuer Konkurrenz ausgesetzt. Der Kampf um die Startelf-Plätze wird noch einmal erhöht. Kurz vor dem Trainingslager noch hatte FC-Trainer René Wagner möglichen weiteren Abgängen einen vorsichtigen Riegel vorgeschoben. Und die aktuellen Spieler sollten sich jetzt beweisen, jeder würde die Chance erhalten, sich zu zeigen.

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Der Druck erhöht sich

Und doch bergen Neuverpflichtungen immer die Gefahr, auf der anderen Seite für unzufriedene Spieler zu sorgen. So dürften die Verpflichtungen von Reigan Heskey und Mikey Moore den Druck auf altgediente FC-Spieler wie Linton Maina oder Jan Thielmann deutlich erhöhen. Die Kölner Verantwortlichen werden nicht müde, zu betonen, dass der Sohn der Liverpool-Legende Emile Heskey erst einmal an die Profis herangeführt werden müsse. Doch der 18-Jährige ist sicherlich mit dem Anspruch an den Rhein gekommen, möglichst schnell möglichst viel zu spielen. Und der erste Eindruck im Testspiel gegen die Hertha war ein guter. Die Kölner haben „eins der größten Talente Europas“ sicherlich nicht ausschließlich als Bankdrücker verpflichtet. Das gilt erst recht für Moore, der ohne Kaufoption an den Rhein geholt wurde, Einsätze sind zwingend nötig. Und nun, wo Said El Mala sicher auch eine weitere Spielzeit beim FC spielt, wird der Druck auf die weiteren Offensivspieler groß. Der FC wollte eigentlich jede Position doppelt besetzt haben, die Außen sind mindestens dreifach besetzt.


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Thomas Kessler hatte mehrfach erklärt, dass es immer Spieler geben könne, die kurz vor Toresschluss eine andere Herausforderung suchen. Der Drops ist so gut wie gelutscht. Wenn, dann könnte es nur noch Wechsel zu ein paar wenigen Ligen geben, die Top-Spielklassen sind nicht dabei. Auch Luka Lochoshvili hat höht den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung drastisch erhöht. Welche Qualität der Abwehrspieler mitbringt, zeigte er vor allem in den Testspielen, als er bei den eigenen Standards für Gefahr sorgte, diese aber bei den defensiven ruhenden Bällen unterband. „Locho“ hat die Qualität in der Innenverteidigung so erhöht, dass man nun bereit war, die jungen Talente Elias Bakatukanda und Julian Pauli noch abzugeben. Die beiden Spieler haben den FC noch um den Deadline Day verlassen – immerhin als Leihe.

Weitere Kaderveränderungen werden folgen

Auch von Paul Okon-Engstler versprechen sich die Kölner Verantwortlichen viel. Wagner lobte den Neuzugang als spielstarken Sechser mit Geschwindigkeit. Der Australier könnte sicherlich eine der Überraschungen der Saison werden. Könnte, ist aber nicht Muss. Seine Bundesligatauglichkeit muss der 21-Jährige sicher noch erst beweisen. So wie Ellyes Skhiri, der sich nun dem Konkurrenzkampf mit Tom Krauß und Isak Johannesson stellen muss. Platz ist sicherlich nicht für alle vier zentralen Mittelfeldspieler. Auf den beiden Wingback-Positionen gehen die Kölner aber einen anderen Weg – zumindest scheint es so. Denn es macht durchaus den Anschein, dass der FC sowohl einen offensiven als auch einen defensiven Außenverteidiger für die beiden Seiten geholt hat. Borna Sosa gilt als flankenstark, als Spieler mit Offensivdrang, während Mensah zuletzt eher durch seine defensive Arbeit auffiel.

Mit Martin James bekommen die Geißböcke zudem noch einen weiteren Torwart. Der 18-Jährige soll beim FC erste Profiluft schnuppern, möglicherweise mittelfristig zum Herausforderer von Marvin Schwäbe werden. Der ist natürlich nach wie vor unumstritten. Doch durch die Verpflichtung von James stehen René Wagner im Training nun wieder vier Torhüter zur Verfügung. Nun ist es an René Wagner, alle Spieler „bei der Stange zu halten“, wie der Coach während der Vorbereitung mal sagte. Denn während sich Thomas Kessler und Wagner über die Qual der Wahl des Trainers freuen, dürfte die Situation bei den betroffenen Spielern durchaus eine andere sein.


1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re

Im Podcast sprechen heute Simon Hense, Simon Bartsch Cedrik Kaiser und Podcast-Debütant Matthias Wilhelm von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #18 – Fazit zu den ersten Pflichtspielen, dem Transferfenster und Mo(o)re


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #17:

In Folge 17 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Ganz zum Ende des Transferfensters hat der 1. FC Köln dann doch nochmal gleich doppelt zugeschlagen: Mit Mikey Moore und Borna Sosa leiht der FC zwei Spieler aus, um die letzten Kaderlücken zu schließen. Wie gut das mit den Transfers klappt, darüber diskutieren Cedrik Kaiser, Simon Bartsch, Simon Hense und Podcast-Debütant Matthias Wilhelm. Sie ziehen außerdem ein generelles Fazit zum Kölner Transferfenster inklusive eines genaueren Blicks auf einige der Last-Minute-Leihen von FC-Talenten. Zusätzlich schauen die vier, was sie aus den ersten beiden Pflichtspielen gegen Würzburg und Hoffenheim für positive und negative Aspekte mitnehmen. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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