Benefiz-Blitz-Turnier als Chance, sich zu zeigen – Gibt es einen Livestream?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Benefiz-Blitz-Turnier als Chance, sich zu zeigen – Gibt es einen Livestream?

Am Donnerstag nimmt der FC am Benefiz-Blitz-Turnier des Bonner SC im Sportpark Nord in Bonn teil. Durch die Abwesenheit von neun Akteuren, die sich zu Länderspielen verabschiedet haben, bekommen auch andere die Möglichkeit, sich zu zeigen, denn Gerhard Struber will durchwechseln beim 1. FC Köln: Wer überträgt das Benefiz-Turnier?

Es ist ein langer Tag für die Geißböcke. Zunächst fand am Geißbockheim das morgendliche Training statt, am Abend geht es zum Benefiz-Blitz-Turnier nach Bonn für den 1. FC Köln: Wer überträgt das Benefiz-Turnier?

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Am Donnerstag tritt der 1. FC Köln im Sportpark Nord zum ersten Benefiz-Blitz-Turnier im Fußball-Verband-Mittelrhein an. Neben dem Gastgeber Bonner SC und den Geißböcken nehmen auch Viktoria Köln, Alemannia Aachen, Fortuna Köln und der 1. FC Düren teil. Die Einnahmen des Turniers kommen Vereinen aus dem Verband zu Gute und sollen die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen. Gespielt wird im K.o.-System, jedes Spiel dauert 45 Minuten ohne Verlängerung. Bei einem Unentschieden geht es direkt ins Elfmeterschießen. Der FC ist bereits ebenso wie Alemannia Aachen für eins der beiden Halbfinale gesetzt und wird somit zwei Spiele (Halbfinale sowie Spiel um Platz drei oder eins) bestreiten. Cheftrainer Gerhard Struber bleiben so also 90 Minuten, um durchzuwechseln und zu testen.

Und dies hat der Coach auch vor: „Ich kann einige junge Spieler kennenlernen und auf dem Platz sehen. Und auch einige sehen, die bei uns zuletzt weniger Spielzeit gehabt haben“, sagte Struber dem Express. „Ich freue mich auf das Turnier, um einige Spieler zu testen.“ Gerade weil den Geißböcken zur Zeit neun Akteure fehlen, die sich auf Länderspielreise befinden, werden auch Spieler zum Einsatz kommen, die bisher noch nicht viel Einsatzzeit hatten. „Wir werden durchmixen, die Jungs, die weniger gespielt hatten, werden wir versuchen, lange auf dem Platz zu halten“, erklärte Struber. Eine Chance, sich für die Zukunft und mehr Einsatzzeit zu empfehlen. Diese sollten einige FC-Profis für sich nutzen.

Gibt es einen Livestream?

Denn gerade in der Offensive verschwanden in den letzten fünf Spielen einige „Alt-Stürmer“ schon nahezu in der Versenkung. Für Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gab es zwar bisher je drei Einsätze, die Spielzeit hielt sich allerdings in Grenzen – ebenso wie die Ausbeute. Am Donnerstagabend könnten sich die Offensivkräfte also beweisen. Das Benefiz-Blitz-Turnier in Bonn wird laut Aussage des Geschäftsstellenleiters Dietmar Sebus gegenüber come-on-fc.com nicht im Livestream übertragen. Der WDR sei vor Ort.


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2. Runde des Pokals terminiert

Gewinner des Saisonstarts

2. Runde des Pokals terminiert

Florian Kainz vom 1. FC Köln im Spiel gegen Kiel
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2. Runde des Pokals terminiert

Die 2. Runde des DFB-Pokals wurde terminiert: Der 1. FC Köln spielt dienstags gegen Holstein Kiel. Im Free-TV werden erwartungsgemäß zwei Bundesliga-Duelle übertragen.

Nachdem am vergangenen Sonntag die 2. Runde des DFB-Pokals ausgelost wurde, gibt es nun auch die Terminierung: Der 1. FC Köln spielt dienstags gegen Holstein Kiel.

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Der DFB hat am Donnerstag die Termine für die 2. Runde des DFB-Pokals bekanntgegeben. Demnach spielt der 1. FC Köln am Dienstag den 29. Oktober gegen Holstein Kiel. Die Begegnung wird um 20.45 Uhr angepfiffen. Übertragen wird die Begegnung bei Sky. Auch die Öffentlich-Rechtlichen Programme übertragen zwei Begegnungen der 2. Runde. Allerdings handelt es sich abei um die Begegnung von Borussia Dortmund beim VfL Wolfsburg (Dienstag) sowie dem Auftritt des FC Bayern München bei Mainz 05 (Mittwoch). Mit RB Leipzig gegen St. Pauli sowie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach gibt es noch zwei weitere Bundesliga-Duelle.

Struber: „Wir freuen uns riesig auf ein Heimspiel“

Der FC war als eins der letzten Lose am vergangenen Sonntag gezogen worden, trifft nun auf den Bundesliga-Aufsteiger. Eine interessante, wenn auch nich unlösbare Aufgabe. „Wir freuen uns riesig auf ein Heimspiel vor den eigenen Fans“, sagte Gerhard Struber am Sonntag. „Wir spielen gegen einen richtig schwierigen Gegner und es wird eine große Herausforderung. Unser Ziel ist es natürlich trotzdem, in die nächste Runde einzuziehen.“ Gegen Kiel setzten sich die Geißöcke 2021 bekanntlich in der Relegation durch. Insgesamt treffen in 13 Begegnungen Erst- und Zweitligisten aufeinander. Dass nur ein Erstligist in der 1. Runde die Segel gestrichen hat, gab es in der Pokalhistorie erst einmal, 2002 schied Hertha BSC aus. 2008 überstanden sogar alle Erstligisten die 1. Runde.

Für den FC ist der DFB-Pokal natürlich eine interessante Geldquelle. Schon das Überstehen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Der FC hat also schon mehr als 600.000 Euro eingenommen. In der dritten Runde würden mehr als 800.000 Euro folgen.

Die Pokalspiele im Überblick

Regionaliga – 2. Bundesliga
Kickers Offenbach – Karlsruher SC

3. Liga – Bundesliga
Arminia Bielefeld – 1. FC Union Berlin

3. Liga – 2. Bundesliga
Dynamo Dresden – SV Darmstadt

2. Bundesliga – Bundesliga
SC Freiburg – Hamburger SV
Hertha BSC – 1. FC Heidenheim
VfB Stuttgart – 1. FC Kaiserslautern
FC Augsburg – FC Schalke 04
TSG 1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg
SC Paderborn – SV Werder Bremen
Bayer Leverkusen – SV Elversberg
1. FC Köln – Holstein Kiel

2. Bundesliga – 2. Bundesliga
Jahn Regensburg – SpVgg Greuther Fürth

Bundesliga – Bundesliga
1. FSV Mainz 05 – FC Bayern München
Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund
RB Leipzig – FC St. Pauli


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Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel stark bei U21-Erfolg

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Gewinner des Saisonstarts

Das Kölner Sturmduo ist gesetzt – Die „Alt-Stürmer“ sind momentan chancenlos

Damion Downs und Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln
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Das Kölner Sturmduo ist gesetzt – Die „Alt-Stürmer“ sind momentan chancenlos

Fünf Spiele, fünf Einsätze von Beginn an: Tim Lemperle und Damion Downs haben sich beim FC festgespielt. Aktuell führt kein Weg an den beiden Eigengewächsen vorbei für den 1. FC Köln: Lemperle und Downs sind beim FC alternativlos.

Nach holprigem Start scheint auch das Sturmduo beim FC angekommen zu sein. Aktuell sind sie gesetzt beim 1. FC Köln: Tim Lemperle und Damion Downs sind beim FC alternativlos.

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233 Minuten hatte er in der Liga warten müssen, dann war es soweit: Auch Damion Downs hat endlich für den 1. FC Köln getroffen, sein erstes Tor in der 2. Bundesliga geschossen. Der Knoten sei nun geplatzt, hieß es an verschiedenen Stellen. Dabei hat Downs bekanntlich schon sehr wichtige und emotionale Tore in der vergangenen Spielzeit geschossen – etwa gegen Gladbach oder Union Berlin. Wo die Kiste steht, weiß das Kölner Eigengewächs also nun auch in Liga zwei. Und so war dem Stürmer eine gewisse Erleichterung nach dem Treffer anzumerken. „Ich habe ein paar Spieltage gewartet, um ein Tor zu schießen“, sagte Downs nach dem 3:1 auf Schalke schmunzelnd. Und sein Trainer ergänzte: „Ich habe Damion sehr aktiv erlebt”, so Gerhard Struber am Sonntag. “Er hat sich immer wieder Chancen erarbeitet und ein Näschen unter Beweis gestellt. Heute hat er sich endlich belohnt.”

Beteiligt an sechs von elf Toren

Tatsächlich strahlt das Sturmduo Tim Lemperle/Downs seit Saisonbeginn Gefahr aus. Beide Angreifer erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, beide ließen davon aber auch einige liegen. Lemperle zum Beispiel eine Großchance gegen den HSV, Downs beispielsweise dicke Möglichkeiten gegen Elversberg und Sandhausen. Großchancen, die die beiden jungen Stürmer nicht hätten liegen lassen müssen. Und doch ist die Bilanz mittlerweile beachtlich. Gemeinsam kommt der Angriff auf drei Tore und drei Vorlagen. Lemperle und Downs waren an sechs der elf Liga-Tore direkt beteiligt. Der Kölner Angriff nimmt aktuell Fahrt auf. Und da auch die restliche Offensive trifft, spricht von Davie Selke, der beim HSV nur beim 7:1 gegen den SV Meppen im Pokal bislang erfolgreich war, aktuell niemand mehr.

Eine Stürmer-Diskussion gibt es zurzeit jedenfalls nicht. Im Gegenteil. Noch in der vergangenen Spielzeit rotierte Timo Schultz fleißig hin und her. Jan Thielmann als Sturmspitze, mal als falsche Neun. Mal lief Sargis Adamyan in der Spitze auf, dann Steffen Tigges, auch mal Faride Alidou oder Luca Waldschmidt. Schultz probierte viel, doch der Ertrag war bedenklich gering. Ganz anders Struber. Wohl auch, weil die Drucksituation zurzeit ein andere ist. Der Österreicher hat die Geduld, weiterhin auf seine jungen „Burschen“ zu setzen. Auch, wenn es mal nicht so läuft, wie in den ersten Begegnungen. In allen fünf Pflichtspielen starteten die Youngster von Beginn an. Und nach den starken und erfolgreichen Eindrücken der vergangenen Spiele wird sich dieses Bild zunächst auch nicht ändern. Struber vertraut den Eigengewächsen und gibt ihnen somit auch weiterhin die nötige Spielpraxis, sich zu entwickeln.

Routiniers aktuell ohne Chance

Sehr zum Leidwesen der „Alt-Stürmer“. Florian Dietz, dessen Vertrag vor der Saison doch sehr überraschend verlängert wurde, kam in der Liga zunächst zu zwei Kurzeinsätzen, stand zuletzt nicht mehr im Kader. Sargis Adamyan stand zwar immer im Kader, spielte in der Liga aber auch erst zwei Mal. Steffen Tigges kommt dagegen auf drei Einsätze, allerdings nur auf insgesamt 25 Spielminuten. Alle drei Angreifer zusammen standen in der Liga keine 100 Spielminuten auf dem Feld. In Szene setzen konnten sich die Offensivkräfte bislang nicht – noch immer nicht. Immerhin werden die Routiniers wohl beim Benefizturnier in Bonn Spielzeit erhalten, sich beweisen können – das vor allem, weil das Sturmduo Lemperle/Downs mit den U-Nationalmannschaften unterwegs ist. Gegen Magdeburg sind die beiden Eigengewächse dann wieder gesetzt.



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Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel stark bei U21-Erfolg

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Hübers trainiert wieder individuell

Starker Auftritt von Eric Martel bei U21-Erfolg

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Starker Auftritt von Eric Martel bei U21-Erfolg

Angeführt von Kapitän Eric Martel hat die U21 der Deutschen Nationalmannschaft einen ungefährdeten 5:1-Erfolg über Israel in der EM-Qualifikation eingefahren. Besonders erfreulich aus Sicht des 1. FC Köln: Drei FC-Profis in der Startelf der U21 des DFB.

Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat einen großen Schritt Richtung Europameisterschaft im kommenden Jahr gemacht. Die Mannschaft von Antonio di Salvo setzte sich in Györ gegen die U21 von Israel mit 5:1 durch. Besonders erfreulich für den 1. FC Köln: Gleich drei FC-Profis standen in der Startelf der U21 des DFB.

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So wurde die Mannschaft von Eric Martel als Kapitän aufs Feld geführt. Im Tor stand Jonas Urbig, auf der rechten Abwehrseite startete Jan Thielmann. Vor allem Martel erwischte ein richtig gutes Spiel. Der Kölner Sechser ordnete das Mittelfeld, sorgte in der Defensive für Stabilität und sorgte mit guten Pässen für einen strukturierten Spielaufbau. Bereits früh ging die DFB-Auswahl in Führung. Einen starken Diagonalpass von Rocco Reitz erlief Nicolo Tresoldi und schob zur Führung ein (5.). Reitz legte mit einem weiteren langen Ball auch das 2:0 auf. Dieses Mal lupfte Karim Adeyemi den Ball über den gegnerischen Keeper (14.). Nach einer Ecke leitete Martel den Ball weiter auf Tresoldi, der das 3:0 erzielte (35.). Martel hätte nur wenige Sekunden später fast auf 4:0 erhöht, doch der Schuss verfehlte das Tor knapp.

Lemperle kommt nicht zum Einsatz

Auch nach dem Wechsel ging es weiter in eine Richtung. Adeyemi wurde geschickt. Der Dortmunder Offensivspieler zog ins Zentrum und wuchtete den Ball in die Maschen (61.). Für Jonas Urbig besonders bitter: Mit der ersten nennenswerten Aktion verkürzte Israel. Adi Yona legte zurück auf Niv Yehoshua, der wuchtig abzog. Der Ball wurde für Urbig unhaltbar abgefälscht (64.). Keine zwei Minuten später zeichnete sich der Kölner Keeper mit einer starken Parade gegen Yona aus. Doch die DFB-Auswahl brachte den Erfolg locker über die Zeit. Auch, weil Ansgar Knauff in der Schlussminute noch erhöhte. Für Jan Thielmann war das Spiel nach einer guten Stunde beendet, Tim Lemperle kam nicht zum Einsatz, saß auch nicht auf der Bank. Der Stürmer hatte die Begegnung auf Schalke angeschlagen frühzeitig beendet. Mit nunmehr 19 Zählern führt Deutschland die Gruppe D mit vier Punkten Vorsprung vor Polen an. Am Dienstag geht es gegen Estland.

Weitere Spieler im Einsatz

Damion Downs und Julian Pauli wurden zum ersten Mal für die U20 von Bundestrainer Hannes Wolf nominiert. Für die beiden Eigengewächse stehen die Begegnungen am Donnerstag gegen Rumänien (19 Uhr) und ebenfalls am 10. September gegen Italien (16 Uhr) auf dem Spielplan. Zudem sind noch drei Profis mit ihren A-Nationalmannschaften unterwegs. Leart Pacarada spielt mit dem Kosovo gegen Rumänien (Freitag, 20.45 Uhr) und Zypern (Montag, 18 Uhr). Denis Huseinbasic wurde für die Spiele von Bosnien-Herzegowina gegen die Niederlande (Samstag, 20.45 Uhr) und Ungarn (10. September, 20.45 Uhr) nominiert. Auch Mathias Olesen spielt wieder für Luxemburg. Der Mittelfeldspieler trifft auf auf Nordirland (Donnerstag, 20.45 Uhr) und Weißrussland (Sonntag, 15 Uhr). Dejan Ljubicic befindet sich für die Länderspiele von Österreich immerhin auf Abruf.

Am 14. September geht es gegen den 1. FC Magdeburg weiter.

Leart Pacarada
Kosovo

27 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

20 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

2 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

17 Länderspiele
1 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

11 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

7 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

– Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

– Länderspiele
– Tore


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Marvin Schwäbe und Dejan Ljubicic

Verlierer der Transferpolitik

Timo Hübers trainiert individuell – Diese Nachwuchskräfte füllen den Kader auf

Timo Hübers beim Training des 1. FC Köln
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Timo Hübers trainiert individuell – Diese Nachwuchskräfte füllen den Kader auf

Drei Tage nach dem 3:1-Erfolg über den FC Schalke 04 hat der FC das Training wieder aufgenommen. Allerdings mit reduziertem Kader. Timo Hübers stand wieder auf dem Platz, trainierte aber individuell.

Nach den beiden trainingsfreien Tagen ist der FC am Mittwoch wieder ins Training gestartet. Allerdings fehlten gleich neun Spieler, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind. Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers trainiert individuell.

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Mit stark reduziertem Kader ist der FC in die neue Trainingswoche gestartet. Aufgrund der Länderspielpause fehlten gleich neun FC-Profis, die mit ihren Teams unterwegs sind. Neben den Nachwuchs-Nationalspielern Eric Martel, Jan Thielmann, Tim Lemperle und Jonas Urbig für die deutsche U21 sowie Damion Downs und Julian Urbig für die U20 sind auch drei A-Nationalspieler auf Reise. Leart Pacarada (Kosovo), Denis Huseinbasic (Bosnien-Herzegowina) und Mathias Olesen (Luxemburg) sind mit ihren Teams unterwegs. Aufgefüllt wurde die Trainingsgruppe mit einigen Nachwuchsspielern. Mit dabei sind João Pinto, Etienne Borie, Teo Akmestanli, Georg Strauch, Neo Telle und Arda Süne, die Argumente für höhere Aufgaben sammeln dürfen.

Hübers trainiert individuell

Immerhin individuell trainierte auch Timo Hübers wieder. Der Kölner Kapitän hatte sich in der vergangenen Woche mit einem Infekt abgemeldet. Auch für die Begegnung auf Schalke kam Hübers nicht in Frage. Der Innenverteidiger wurde zunächst von Dominique Heintz und später im Spiel von Elias Bakatukanda ersetzt, der damit sein Debüt bei den Profis feierte. ‚Auch für den Donnerstag ist eine Einheit angesetzt. Am Abend steht dann das Benefizturnier beim Bonner SC im Bonner Sportpark Nord auf dem Programm. Der FC trifft im Halbfinale auf den Sieger der Begegnung BSC gegen Fortuna Köln. Auch Viktoria Köln ist bei dem Blitzturnier vertreten. Die Spiele dauern 45 Minuten. Noch keine Rolle werden die Langzeitverletzten Max Finkgräfe, Florian Kainz, Luca Kilian, Jacob Christensen und Mark Uth spielen.


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Was ist mit Schwäbe?

Bankdrücker, Stammspieler, Leistungsträger – so schlagen sich die FC-Abgänge

Justin Diehl vom VfB Stuttgart
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Bankdrücker, Stammspieler, Leistungsträger – so schlagen sich die FC-Abgänge

Insgesamt fünf Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Für einige hat sich der Wechsel bislang gelohnt, für andere läuft es dagegen bislang alles andere als optimal. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Fünf Spieler haben den 1. FC Köln verlassen. Möglicherweise folgen noch weiteren, doch die Zeit rennt. Eingeschlagen haben bislang nur zwei Akteure. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Jeff Chabot: Schon früh stand der Wechsel des Innenverteidigers zum VfB Stuttgart fest. Mit seinen starken Leistungen und den überaus beeindruckenden Werten in der vergangenen Saison empfahl sich der Abwehrspieler einfach für mehr. Und bei den Schwaben ist der 26-Jährige bereits Stammspieler, kam in allen vier Pflichtspielen als einziger Stuttgarter Feldspieler über die komplette Zeit zum Einsatz. Allerdings auch, weil gleich vier weitere Innenverteidiger des VfB aktuell verletzt ausfallen. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern und Chabot somit die Chancen bekommen, weitere Einsatzzeit zu sammeln.

Duda Stammspieler, Pedersen erneut nicht im Kader

Justin Diehl: Für Damion Downs gibt es dieser Tage ein Wiedersehen mit seinem Ex-Partner in der U21 der Geißböcke. Justin Diehl ist ebenfalls für die Länderspiele der U20 nominiert und dürfte wohl dort auch zum Einsatz kommen. Beim VfB Stuttgart hat der Offensivspieler ebenfalls einige Spielzeit gesammelt. Bislang kommt Diehl auf drei Jokereinsätze bei den Schwaben. Einen großen Impact hatte der 19-Jährige bislang aber noch nicht. Vielleicht blieb er auch deswegen am vergangenen Samstag 90 Minuten auf der Bank. In der Vorbereitung hatte sich Diehl in einem Testspiel noch verletzt, wurde aber schnell wieder fit.

Benno Schmitz: Sechs Jahre spielte der Außenverteidiger für den 1. FC Köln, bevor im Sommer der Abgang folgte. Mittlerweile ist Schmitz in der Schweiz beim Grasshopper Club Zürich unter Vertrag und offenbar bereits angekommen. In einem Interview sprach GC-Sportdirektor Stephan Schwarz von einem Spieler, der wenig Fehler mache. Tatsächlich ist der gebürtige Bayer absoluter Stammspieler. In der Liga ist die Bilanz von GC überschaubar – mit Schmitz verlor Zürich zwei Spiele, gewann eins. Im Pokal gab es einen souveränen 9:0-Erfolg.

Selke nur im Pokal erfolgreich

Faride Alidou: Die Kaufoption der Frankfurter Leihgabe wurde bekanntlich nicht gezogen, Alidou kehrte zur Eintracht zurück. Dass er dort aber keine Chance bekommen würde, zeichnete sich schnell ab. Der Außenbahnspieler stand in den ersten Begegnungen nicht im Kader. Es folgte die nächste Leihe zu Hellas Verona. Bei der 0:3-Pleite gegen Juventus Turin gab Alidou seinen Einstand. Eine gute halbe Stunde spielte der Offensivspieler. Gegen Genua saß er am Sonntag nur auf der Bank.

Davie Selke: Der Wechsel war von ordentlich Musik begleitet. In der Liga ist es aber schon wieder ein wenig ruhiger um den Stürmer geworden. In den bisherigen vier Duellen kam Selke nur bei der 0:1-Niederlage gegen Hannover über die Jokerrolle hinaus. Mehr als eine Gelbe Karte sprang für den HSV aus der Verpflichtung bislang nicht heraus. Abgesehen von Selkes Treffer beim 7:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen Meppen.

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe widerspricht

Kommentar Saisonauftakt

Luca Waldschmidt bleibt weiterhin nur die Jokerrolle

Luca Waldschmidt und Damion Downs im Spiel gegen Schalke
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Luca Waldschmidt bleibt weiterhin nur die Jokerrolle

Während der FC aktuell auf Erfolgskurs ist, läuft es bei Luca Waldschmidt nicht rund. Auch in dieser Spielzeit kommt der Offensivspieler nicht in Fahrt für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bleibt weiterhin nur die Jokerrolle.

Eigentlich hatte er sich viel für die kommende Spielzeit vorgenommen, wollte das in ihn gesteckte Vertrauen zurückzahlen. Doch davon ist der Offensivspieler aktuell weit entfernt beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bleibt weiterhin nur die Jokerrolle.

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Eigentlich lief schon einmal viel nach Plan. Vier Tore, vier Vorlagen – der Auftakt in die Vorbereitung konnte sich für Luca Waldschmidt schon einmal sehen lassen. Nur wenige Wochen zuvor hatte der Offensivspieler mit seinem Verbleib beim 1. FC Köln überrascht. Oder anders ausgedrückt: Hätte Waldschmidt die Kölner verlassen, hätte sich die Verwunderung doch in Grenzen gehalten. Die Kölner hatten die Deadline der Kaufoption verstreichen lassen, Waldschmidt wurde ein Desinteresse an der 2. Bundesliga nachgesagt. Doch zum einen spekulierten die Kölner möglicherweise auf eine niedrigere Ablöse mit dem Ablauf der Kaufoption und zum zweiten hatte der Offensivspieler offensichtlich noch eine Rechnung mit der vergangenen Spielzeit zu begleichen. „Wir wissen, dass wir es besser machen können“, sagte Waldschmidt im Juli. „Wichtig ist, dass man aus solchen Situationen wieder aufsteht und sagt, dass man da auch wieder rauskommt.“

Späte Einwechslung gegen Schalke

Mit viel Ehrgeiz und Optimismus ist Waldschmidt in die neue Saison gestartet. Die ersten Wochen gaben dem Siegener auch recht. Zwar fiel Waldschmidt dann einige Wochen der restlichen Vorbereitung aus, für FC-Trainer Gerhard Struber ist der 28-Jährige aber ein Unterschiedsspieler, ein Spieler, der für den FC noch „immens wichtig“ werden könne. Bislang liegt die Betonung auf kann. Denn den Unterschied hat Waldschmidt im bisherigen Saisonverlauf nicht gemacht. Nachdem der Offensivspieler gegen Braunschweig sein erstes Saisontor, das 5:0 erzielte, lief Waldschmidt zu den Fans, legte die Finger an die Ohren. Eine etwas absurde Szene. Denn erstens konnten die Fans relativ wenig für die bislang eher schwachen Leistungen, zweitens wurde der Schussversuch so unhaltbar abgefälscht, dass nicht sicher ist, ob der Zehner ohne überhaupt getroffen hätte.

Waldschmidt ist bislang einer der wenigen Spieler, die an die enttäuschenden Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Zwar fiel der 28-Jährige in der Rückrunde bekanntlich lange aus, aber auch vor der Verletzung und nach seiner Rückkehr fand der ehemalige Nationalspieler nicht in die Spur. Am Sonntag wurde Waldschmidt in der zweiten Halbzeit eingewechselt. In der 90. Minute. Vermutlich, um ein wenig an der Uhr zu drehen. Vor allem aber auch nach Steffen Tigges, der zuvor für den angeschlagenen Tim Lemperle eingewechselt wurde. „Luca ist ein wichtiger Spieler. Er konnte mit seiner Verletzungshistorie nicht in den Rhythmus kommen“, erklärte Sportdirektor Christian Keller vor einigen Wochen die Situation um Waldschmidt. „Er weiß selber, dass er es besser kann. Andere Spieler haben es dann einfach gut gemacht.“

Maina aktuell die Nase vorne

Und so scheint Waldschmidt erst einmal hinten anzustehen. „Sollte sich der Trainer gegen Luca entscheiden, dann ist es seine Aufgabe in den nächsten Wochen im Training zu zeigen, dass er spielen will“, so Keller Mitte August. „Es liegt an Luca. Ein guter Luca auf dem Platz hilft uns massiv.“ Aktuell haben andere Spieler die Nase vorne. Zum Beispiel Linton Maina, der mit sechs Scorerpunkten bereits viele Argumente für die Startelf sammeln konnte. Gerhard Struber sprach in der jüngeren Vergangenheit immer wieder davon, dass seine „Burschen“ ins Tore schießen kommen müssen. Das gilt für seine jungen Burschen aber mindestens genauso für Waldschmidt. Beim Benefizturnier in Bonn hat der Offensivspieler am Donnerstag wieder die Möglichkeit, Selbstvertrauen zu sammeln.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe wderspricht dem FC

Diskussionen um Kölner Tor

Dieser Saisonauftakt ist schon viel wert – ein Kommentar

Jubel der Mannschaft des 1. FC Köln.
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Dieser Saisonauftakt ist schon viel wert – ein Kommentar

Nach den ersten Saisonspielen befindet sich der 1. FC Köln bereits auf einem guten Weg. Und das nicht nur auf dem Papier. Die jüngsten Leistungen der Kölner machen Hoffnung auf mehr. Das macht den FC nicht zu einem Aufstiegskandidaten, aber zu einem gefährlichen Gegner. Ein Kommentar zum Saisonauftakt des 1. FC Köln.

Sieben Punkte, überzeugende Siege, viele Tore und das nötige Spielglück – beim FC läuft nach den ersten Begegnungen wieder viel zusammen. Doch mahnende Worte müssen erlaubt sein. Ein Kommentar zum Saisonauftakt des 1. FC Köln.

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Sieben Punkte aus vier Spielen, elf Tore, dazu das Erreichen der 2. Runde im DFB-Pokal – die reine Bilanz auf dem Papier kann sich für den 1. FC Köln durchaus sehen lassen. Zumindest wenn man als Vergleich die vergangene Spielzeit heranziehen möchte. Und das ist angesichts des Registrierungsverbots und der Vorzeichen, die dieses mit sich gebracht hat, durchaus legitim. Der FC tritt in großen Teilen mit einer Mannschaft in der 2. Bundesliga an, die in der vergangenen Spielzeit mit gesenkten Köpfen, ohne jegliches Selbstvertrauen, aber vollkommen zu recht den Gang in die siebte Zweitklassigkeit der Vereinsgeschichte angetreten ist. Bei der bereits gefundenen Stammelf sind nur die beiden Leihspieler von Greuther Fürth Tim Lemperle und Jonas Urbig „neu“ dazugekommen. Die weiteren Rückkehrer spielen noch keine Rolle, alle anderen Akteure waren in der Vorsaison da, wenn auch wie Julian Pauli noch primär beim Nachwuchs.

Von Sturmflaute aktuell keine Spur mehr

Der Ausgangsstatus war zu Saisonbeginn gelinde gesagt „kompliziert“, eine Reise ins Ungewisse. Offenbar auch für die Kölner Verantwortlichen, die für einen Club wie den FC mit wohl wertvollstem Kader und stärksten Individualisten, erstaunlich kleine Brötchen backen wollten. Die Wortwahl „schnellstmöglicher Aufstieg“ diente vielleicht als Hintertür, wenn es dann doch nicht laufen sollte. Bislang läuft es. Nach den ersten fünf Pflichtspielen und vor der ersten Länderspielpause, ist eine Tendenz jedenfalls erkennbar. Der FC hat sich nach der desolaten Vorsaison gefangen, ist in der zweiten Liga angekommen. Fünf Spiele, vier in der Liga werden natürlich nicht viel über den kompletten Saisonverlauf aussagen, die Leistungen machen aber Hoffnung, dass sich die Geißböcke bis zur nächsten Transferperiode durchaus auf Schlagdistanz mit den anderen Aufstiegskandidaten befinden.

Aktuell liegt der FC mit den wohl größten Konkurrenten aus Hamburg, Berlin, vielleicht sogar Hannover in der Tabelle gleichauf. Das macht Mut. Auch, dass Gerhard Strubers Fußball-Idee immer deutlich sichtbarer wird. Gerade die offensive Wucht, die der FC entwickeln kann, macht durchaus Hoffnung. Die meisten Torschüsse der Liga, elf Tore nach vier Spielen, die zweitbeste Chancenverwertung, die meisten Aktionen im Schlussdrittel sprechen nach holprigem Start jedenfalls nicht mehr für eine Sturmflaute, zumal der Angriff in den vergangenen beiden Spielen ebenfalls drei Mal selbst traf und zwei Tore vorbereitete. Am Sonntag entzauberte der FC mit einer starken Offensive, einem überragenden Pressing und guten Umschaltmomenten den FC Schalke 04 und gleichzeitig auch 60.000 Fans. Und das, obwohl der Ausfall von Kapitän Timo Hübers im Vorfeld sicherlich ein Anlass zur Sorge gewesen sein durfte.

Es gibt noch eine andere Wahrheit

Dass dem FC dieser respektable Start dann auch noch mit einem doch sehr jungen Kader gelungen ist, macht den Auftakt noch bemerkenswerter. So weit so gut. Doch die mahnenden Worte von Christian Keller am Mitgliederstammtisch („Man sieht, dass die Nummer noch nicht so stabil ist“) sollten sicherlich nicht als eine Art Tiefstapelei wahrgenommen werden. Denn es gibt eben noch diesen anderen Teil der Wahrheit. Braunschweig spielte gegen den FC sicher nicht wie ein Zweitligist, kam für Köln allerdings genau zum richtigen Zeitpunkt, um Selbstvertrauen zu sammeln. Der FC Schalke 04 war über weite Strecken dem FC ebenbürtig, hätte genauso gut in Führung gehen können, wenn nicht müssen. Tatsächlich hat Köln in der Defensive seine Schwierigkeiten, ist gerade auf den Außen bei Gegenangriffen anfällig. Und die Kölner wirken nach wie vor nicht komplett stabil. Denn auch gegen S04 hätte dem FC das Spiel wieder entgleiten können.

Nein, auch bei den Kölnern läuft in dieser Spielzeit sicher noch nicht alles rund, nicht alles nach Plan. Aber schon sehr viel. Der FC ist in der Liga angekommen, kann wieder Siegesserien feiern, Tore schießen. Am Sonntag kam dann auch wieder so etwas wie Spielglück hinzu. Etwa als Linton Maina eigentlich schon gestoppt doch noch zum 2:0 einschob oder als Tim Lemperle möglicherweise um Zentimeter nicht im Abseits stand – was er womöglich dann doch getan hat. Glück? Noch in der vergangenen Spielzeit wären diese Szenen wohl gegen Köln gelaufen. Diese Mixtur macht den FC sicher nicht zu einem Top-Aufstiegskandidaten, aber zu einem gefährlichen und schwer zu schlagenden Gegner. Und das ist nach der vergangenen Saison schon sehr viel wert.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe widerspricht

Diskussionen ums Tor

Erneut Diskussionen um ein Kölner Tor

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich über ein Kölner Tor
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Erneut Diskussionen um ein Kölner Tor

Der 3:1-Erfolg des FC über den FC Schalke 04 war durchaus verdient. Zwar hatte auch Königsblau seine Chancen, über die bessere Mannschaft gibt es aber wenig Zweifel. Diskussionen gab es aber erneut über eine Szene im Spiel des 1. FC Köln: Erneut Diskussionen nach FC-Tor.

Durchaus verdient hat der FC das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 gewonnen. Für erhitzte Gemüter sorgte allerdings eine Szene des 1. FC Köln: Erneut Diskussionen nach FC-Tor.

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Der 1. FC Köln und Schiedsrichter Sven Jablonski wollten in der Vergangenheit nicht so recht zusammenzupassen. Zumindest auf fremden Platz. Ausgerechnet die Auswärtsspiele der Kölner gingen unter der Leitung von Jablonski allesamt verloren. Besonders bitter ist noch das Pokal-Aus gegen Kaiserslautern hängen geblieben. Damals verteilte der Unparteiische gleich zwei Platzverweise gegen Köln – beide zu recht. Nun gab es aber den 3:1-Erfolg der Geißböcke am vergangenen Sonntag auf Schalke. Und das Schiedsrichter-Team um Jablonski stand einige Male im Mittelpunkt. Darunter bei zwei Zentimeter-Entscheidungen. Eine davon sorgt besonders für Diskussionen.

Manuel Gräfe kritisiert Schiedsrichter

Keine Minute nach Wiederanpfiff spielte Denis Huseinbasic einen tiefen Ball auf Linton Maina, der steckte durch zu Leart Pacarada, der die Kugel wiederum Richtung langer Pfosten schlug. Dort lauerte Tim Lemperle und schob zum 3:0 ein, die Vorentscheidung. Da sich Lemperle an der Abseitslinie bewegte, schaltete sich der VAR ein. Die Szene wurde überprüft und das Tor schließlich gegeben: 3:0. Die später eingeblendete Abseitslinie sollte als Beweis herhalten, nur bot die Einblendung für einen Beweis ziemlich viel Diskussionsgrundlage. In den Sozialen Medien wurde die Szene heiß diskutiert. Zunächst wurde über die Position von Lemperle spekuliert, der sich augenscheinlich vor Pacarada befand.

Allerdings heißt es in den Statuten: Ein Spieler befindet sich in einer Abseitsstellung, wenn er der gegnerischen Torlinie im Moment der Ballabgabe näher ist als der Ball und vorletzte Gegenspieler. Und diesen Teil der Abseitsregel machte Jablonski geltend. Demnach befand sich Lemperle hinter dem Ball und genau das sollte die eingeblendete Linie zeigen. Wirklich glücklich sind die Schalker Fans aber nicht. Den Grund erklärte Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe auf „X“. Die Abseitslinie sei „falsch gezogen“, schrieb der Experte, der die Leistungen der Schiedsrichter gerne in den Sozialen Medien kommentiert. „Linie muss am Ball außen – nicht am Fuß (das nur bei Spielern) – ansetzen. Hier war die Frage hinter Ball“, schreibt Gräfe weiter. Soll heißen: Laut Experten hätte die Linie anders angesetzt werden müssen. Ob Lemperle im Abseits gestanden hat, ist aber nicht erkenntlich.

Weitere strittige Szenen

Für Schalke besonders ärgerlich. Schon beim 2:0 musste der Videoassistent überprüfend eingreifen. Linton Maina war der Ball entweder an Hand oder Oberschenkel gesprungen. Gänzlich aufklären konnte man die Szene nicht. Eindeutiger fiel dann die Situation vor dem vermeintlichen 2:3 durch Tobias Mohr aus. Der Schalker Spieler hatte vor seinem Tor hauchdünn, aber sicher im Abseits gestanden. Das Spiel hätte mit dem 2:3 sicher noch einmal eine andere Dynamik bekommen. Auf beiden Seiten gab es in dieser Saison schon strittige Szenen. Beim FC wurde nach dem Heimspiel gegen Braunschweig die Kölner Führung moniert. Pacarada hatte eine Ecke bereits ausgeführt, Maina sich die Kugel noch einmal mit der Hand zurecht gelegt. Schalke hatte sich über eine Gelb-Rote Karte gegen Ron Schallenberg geärgert, die es aus Sicht der Königsblauen nicht hätte geben dürfen.



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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe widerspricht

Verlierer Transferpolitik

Schwäbe widerspricht dem FC – Aussagen lassen aufhorchen

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Schwäbe widerspricht dem FC – Aussagen lassen aufhorchen

Für Marvin Schwäbe ist die aktuelle Situation beim FC eine schmerzhafte. Das betonte der Keeper in einem Interwiew mit dem „Kicker“. Mittlerweile sitzt der Keeper auf der Bank des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe sieht die Torwartfrage anders.

Eigentlich wäre Marvin Schwäbe im Sommer gerne gewechselt, dazu ist es nicht gekommen. Von Seiten des Clubs wurde die Situation bislang so dargestellt, dass der Keeper erst den Wechselwunsch kommuniziert habe und es dann zur Degradierung gekommen ist beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe sieht die Torwartfrage anders.

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Als Jonas Urbig am vergangenen Sonntag zur Pause der Begegnung der Geißböcke auf Schalke unmittelbar vor der Reservebank Halt machte, eilte Philipp Pentke zur Kölner Nummer eins und gab offensichtlich gestikulierend einige Hinweise. Nur wenige Meter entfernt saß Marvin Schwäbe auf der Bank. Der FC reiste einmal mehr mit drei Keepern im Kader zu einem Ligaspiel. Wenn es nach Spieler und Verein gegangen wäre, hätte es zu dieser Konstellation aber bekanntlich nicht kommen sollen. Marvin Schwäbe wollte den Verein verlassen, der FC hätte den Keeper ziehen lassen. Nur gibt es nun offenbar unterschiedliche Sichtweisen über den zeitlichen Ablauf der Geschehnisse. Darauf lässt zumindest ein Interview schließen, dass der Keeper dem „Kicker“ gegeben hat.

Andere Sichtweise?

Laut Verein habe Schwäbe dem Club frühzeitig mitgeteilt, den FC im Abstiegsfall verlassen zu wollen. Auch deswegen habe man sich frühzeitig zu Jonas Urbig als neue Nummer eins bekannt. Noch am Deadline Day wiederholte Thomas Kessler, dass Schwäbe frühzeitig seinen Wechselwunsch hinterlegt habe. Die Situation hört sich im Interview mit dem Fachmagazin aber ein wenig anders an. „Vor dieser Saison habe ich von verschiedenen Seiten erfahren, dass ich ins zweite Glied rücken soll und Jonas Urbig die Nummer eins wird. Das war für mich natürlich extrem bitter, gerade wenn man ans Leistungsprinzip glaubt“, sagt Schwäbe. „Nachdem klar war, wie die Situation ist, habe ich verständlicherweise Alternativen eruiert. Ich will ja spielen.“ Der 29-Jährige betont, dass die Situation natürlich nicht zufriedenstellend sei und er wisse, was er am Verein habe. „Dementsprechend war klar für mich, dass ich nicht einfach sage: Ich gehe definitiv.“

Ein hundertprozentiger Wechselwunsch hört sich anders an. Noch in der vergangenen Spielzeit ließen Äußerungen des Torhüters aufhorchen. „Erst mal muss sich der Verein klar werden: Wer soll bleiben? Wer darf bleiben? Wer soll den Weg mitgehen und wer nicht? Dann werden wir sehen, was in den kommenden Wochen dabei rauskommt“, hatte der Keeper nach dem 1:4 beim 1. FC Heidenheim gesagt. Nach einem klaren Statement in der Torwartfrage hörten sich die Worte damals ebenfalls nicht an. Sie ließen eher darauf schließen, dass man sich beim FC alles andere als sicher sei, wie eine kommende Mannschaft für die 2. Bundesliga aussehen könne. Im Juni folgte dann auch öffentlich die Bestätigung, dass Jonas Urbig die neue Nummer eins werden würde. „Das ist eine Entscheidung, die ich respektieren muss“, sagt Schwäbe, der betont, dass er aus seiner Sicht seine Leistung gebracht und sich nichts zu „Schulden kommen“ lassen habe.

Schwäbe: „Mein Ziel ist es, zu spielen“

„Wenn man ins zweite Glied rückt, ist es alles andere als das, was man sich als Sportler vorstellt“, sagt Schwäbe. „Aber tut es natürlich weh, das ganze Geschehen auf dem Platz von der Bank aus zu begutachten.“ Auch deswegen wollte der Keeper den Verein nun offenbar verlassen. Wirklich konkrete Angebote gab es wohl nur wenige. Schwäbe wurde mit den Blackburn Rovers in Verbindung gebracht. Der englische Zweitligist hatte gleich mehrere Keeper auf der Shortlist, entschied sich aber schließlich für den ungarischen Keeper Balázs Tóth. Noch im vergangenen Sommer hatte sich der Keeper im Dunstkreis der Nationalmannschaft befunden. Dass es nun nicht zum Wechsel gekommen sei, habe „unterschiedliche Gründe“, so Schwäbe, der nun seinen Berater gewechselt hat. „Jörg Neblung hat mich bereits auf meinem Weg in den Profifußball begleitet und ich hoffe mit neuen Impulsen und seiner Erfahrung mit Torhütern die richtigen nächsten Schritte machen zu können.“

Ob Schwäbe noch in dieser Transferperiode einen weiteren Schritt machen wird, ist eher unwahrscheinlich. Das Transferfenster hat in den meisten großen europäischen Ligen bereits geschlossen. Nur noch wenige Optionen bleiben, der Torwartmarkt ist nach wie vor ein schwieriger. Auch ein Wechsel im Winter wäre eine Möglichkeit. „Mein Ziel ist es, zu spielen“, sagt Schwäbe, betont aber auch, dass er einen künftigen Job mit der Familie in Einklang bringen müsse. Somit bleibt Schwäbe vorerst beim FC und arangiert sich mit der Rolle. „Nun ist es anders gekommen, als es zu erwarten war. Ich bin aber professionell genug, um diese Rolle erst mal anzunehmen“, sagt Schwäbe.


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