Bilanz, Übertragung, Torjäger: Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg

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Bilanz, Übertragung, Torjäger: Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg

Beim 0:0 gegen Mainz konnte der FC nicht wirklich überzeugen. Nun soll gegen Freiburg eine Überraschung her. Doch die Bilanz spricht gegen die Kölner. Zahlen und Fakten…

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Breisgauer geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg.

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Freiburg?

Insgesamt lieferten sich beide Vereine 44 direkte Pflichtspiel-Duelle, von denen der FC 15 für sich entscheiden konnte. Allerdings kassierten die Kölner 21 Niederlagen und spielten acht Mal unentschieden. In diesen Begegnungen fielen insgesamt 125 Tore von denen der FC 59 erzielte.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg?

Das Spiel beginnt am Sonntagnachmittag um 15:30 Uhr und wird von DAZN übertragen. Die Highlights des Spiels sind unter anderem am Sonntag im WDR-Fernsehen zu sehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Freiburg?

Den höchsten Sieg feierten die Geißböcke im Oktober 1975. Damals setzte sich der FC mit einem 8:2 in der 2. Runde des DFB-Pokals durch. Jeweils zwei Treffer erzielten Matthias Brücken und Hannes Löhr.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den SC?

Die höchste Niederlage des FC gegen den FC Freiburg liegt fast drei Jahre zurück. In Freiburg mussten sich die Geißböcke mit 0:5 geschlagen geben. Auf Seiten der Freiburger trafen jeweils fünf verschiedene Torschützen. Man of the Match wurde Ermedin Demirović, der zwei Assists und ein Tor zum Heimsieg der Freiburger beitrug.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Freiburg?

Die meisten Treffer gegen Freiburg erzielte Toni Polster. In seiner FC-Zeit von 1993 bis 1998 war der Torjäger sieben Mal für die Kölner erfolgreich. Anthony Modeste traf immerhin sechs Mal. Von den aktuellen Spielern spielte Davie Selke gegen kein Team so oft wie gegen Freiburg. 16 Mal stand der Kölner Stürmer gegen das Team aus dem Breisgau auf dem Platz. Dabei erzielte der Angreifer einen Treffer und bereitete zwei Tore vor. Während Mark Uth gegen Freiburg noch gar nicht getroffen hat, kommt Luca Waldschmidt ebenfalls nur auf ein Tor.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen den SC?

Jonas Hector trug gegen den SC am häufigsten das FC-Trikot. 13 Mal spielte der ehemalige Kölner Kapitän gegen Freiburg. Christian Günter stand auf der anderen Seite bei 15 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Der 1. FC Köln und seine zwei Gesichter

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Der 1. FC Köln und seine zwei Gesichter

Laut Steffen Baumgart bringen die Spieler des 1. FC Köln Leidenschaft, Wille uns Leistung mit ins Training ein, im Spiel wird der Matchplan dann aber nur selten umgesetzt. Das soll sich gegen Freiburg ändern.

Im Training top, im Spiel eher flop – so oder so ähnlich schätzt Steffen Baumgart die Leistungen seiner Mannschaft in dieser Saison ein. Um beim SC Freiburg etwas mitnehmen zu können, gibt es nur einen Weg für den 1. FC Köln: Die Trainingsleistung soll wieder auf den Platz kommen.

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Unter der Woche wurde der Ton am Geißbockheim schon mal ein wenig rauer. Steffen Baumgart fand dieses Mal aber gegenüber seiner Mannschaft ab und an deutliche Worte, kritisierte, korrigierte. Dabei ist der Kölner Coach grundsätzlich zufrieden mit der Leistung im Training. „Wir haben im Training nichts verändert. Die Jungs sind gut dabei“, sagte Baumgart. „Wenn ich nach den Trainingseindrücken gehe, stehen wir falsch in der Tabelle. Wenn ich aber die Fußballspiele am Wochenende sehe, zeigen wir ein zweites Gesicht.“ Und dieses Gesicht gefällt dem Trainer wiederum so gar nicht. „Wenn ich die Leistung auf dem Platz sehe, dann bin ich nicht immer zufrieden. Ich bin aber jemand, der gerne zufrieden ist“, so der 51-Jährige.

Baumgart: „Wir Trainer ziehen die Fäden“

Soll heißen: Unter der Woche arbeiten die Kölner einen Matchplan für die kommende Begegnung aus, auf den Platz bringen sie diesen am Wochenende dann aber nicht. „Wenn wir gegen Mainz vier Minuten auf dem Platz stehen und der Gegner steht mit vier Spielern in Überzahl bei uns im Strafraum, dann bin ich mir sicher, dass ich das in meinen zweieinhalb Jahren noch nicht erlebt habe. Und wenn das in den ersten 17 Minuten drei Mal passiert, dann ist irgendetwas nicht richtig gelaufen“, sagt Baumgart. Dabei hat der Coach den Matchplan in den vergangenen Wochen der Krise anpassen müssen. Defensive statt Offensive heißt aktuell bekanntlich die Marschroute. „Wenn wir einen Matchplan haben und uns nicht daran halten, dann bin ich derjenige, der eingreifen muss. Wir haben mal einen Fußball gespielt, der nicht immer für Siege gestanden hat, der aber für viel Power, für viel Intensität, für viel rechtzeitiges Arbeiten gegen den Ball gestanden hat“, sinnierte Baumgart.

Davon sind die Kölner aktuell weit entfernt. Und so hinterfragte sich der Trainer auch selbst. „Es gibt immer einen, der die Verantwortung hat, und das bin ich“, sagte Baumgart. Gemeinsam mit dem Trainerteam sollte an Lösungen gearbeitet werden, um die Ergebnisse dann der Mannschaft am Mittwoch in einer längeren Analyse mitzuteilen. „Es gibt Sachen, die sind gut gelaufen. Und es stellt sich die Frage, warum ist es nun nicht so gut gelaufen. Es geht darum, was ich verändern kann und vielleicht auch muss, um den Jungs zu helfen, damit sie wieder den Fußball spielen, den wir hier sehen möchten“, erklärte der 51-Jährige. „Ist es die Idee, der Matchplan oder haben wir es einfach nicht gut rübergebracht? Wir Trainer stehen in der Verantwortung und ziehen die Fäden, damit die Jungs es verstehen.“

Freiburg bislang nur mit Niederlagen gegen die Top-5

Das Besprochene gilt es dann am Sonntag in Freiburg auch auf den Platz zu bringen. Die Aufgabe wird aber alles andere als leicht. Zwar konnte der SC in der Bundesliga in dieser Saison nicht an die konstant guten Leistungen vergangener Jahre anknüpfen, die einzigen Niederlagen kassierte die Streich-Elf bis heute aber nur gegen Bayer 04 Leverkusen, den FC Bayern, den VfB Stuttgart, RB Leipzig und Borussia Dortmund – also die Top-5 der Liga. Immerhin zeigen die vergangenen Wochen auf dem Tableau eine ordentliche Entwicklung. „Das zeigt eine positive Tendenz, auch wenn der Fußball nicht so aussieht, wie ich ihn mir vorstelle“, so Baumgart, der von seinem Team am Sonntag mal das andere, das positive Gesicht sehen will. 


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Benno Schmitz – und plötzlich außen vor

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Benno Schmitz – und plötzlich außen vor

Steffen Baumgart verhalf Benno Schmitz nach seinem Amtsantritt zu einer Leistungsexplosion. Aktuell sitzt der Abwehrspieler nur noch auf der Bank. Und das, wegen des Spielsystems des Trainers.

Benno Schmitz war in der Spielzeit 2021/22 eine der ganz großen Überraschungen beim 1. FC Köln. Davon ist der Abwehrspieler in dieser Saison weit entfernt. Das interne Duell hat Schmitz gegen Carstensen verloren. Benno Schmitz: Vom Stammspieler zum Reservisten.

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Wirklich viele Kölner Fans hatten im Sommer 2021 wohl nicht mehr daran geglaubt. Benno Schmitz hatte beim FC bereits drei überschaubare Spielzeiten hinter sich. Der Rechtsverteidiger kam 2018 für die überschaubare Summe von 200.000 Euro zum FC, konnte sich aber bei den Geißböcken weder in der 2. Bundesliga noch in den Folgespielzeiten nach dem Aufstieg richtig durchsetzen. 38 Spiele saß der Rechtsverteidiger in diesem Zeitraum als nicht eingesetzter Reservist auf der Bank, stand dagegen in den mehr als 100 Partien 34 Mal in der Startelf. Schmitz war weit davon entfernt, in den Dunstkreis eines Stammspielers zu kommen.

Vom Kölschen Cafu zurück auf die Bank

Das änderte sich aber mit der Verpflichtung von Steffen Baumgart. Auch Schmitz erlebte in der ersten Spielzeit unter dem neuen Coach eine Leistungsexplosion. Der Rechtsverteidiger war unter Baumgart gesetzt, saß nur in einer Begegnung auf der Bank, fehlte zwei Spiele krankheitsbedingt. Ansonsten gab es an Schmitz kein Vorbeikommen. Und der Abwehrspieler, der seine fußballerische Ausbildung beim FC Bayern München und bei RB Leipzig durchlebt hatte, zahlte das Vertrauen zurück. Fünf Tore legte der Abwehrspieler mit seinen insgesamt 85 Flanken vor und bekam den Spitznamen „Kölscher Cafu“ verpasst. Doch schon in der vergangenen Spielzeit konnte Schmitz nicht mehr an die starke Leistung anknüpfen. Zwar brachte der Rechtsverteidiger in der Liga noch immer 79 Flanken, ohne Anthony Modeste fehlte ihm aber offensichtlich der Abnehmer. Mehr als das schöne Tor gegen Leverkusen gelang dem gebürtigen Münchner in der Offensive nicht mehr.

Dennoch startete Schmitz auch in die aktuelle Saison als Stammspieler – zumindest gefühlt und nominell. Denn nach dem Abgang von Kingsley Schindler war der offizielle Tonus bei den Geißböcken, dass man einen Backup für den Rechtsverteidiger suche, der mittelfristig zum ernstzunehmenden Konkurrenten für Schmitz werden würde. Das ist schneller geschehen, als gedacht. Mit Rasmus Carstensen wurde genau dieser Spieler gefunden. Der Däne, der bekanntlich mit viel Skepsis in Köln begrüßt wurde und gegen den es auch intern Vorbehalte gab, hat den Konkurrenzkampf im Grunde schon in seinem ersten Testspiel gegen den FC Nantes vor dem Saisonstart eröffnet und seitdem nicht locker gelassen. Carstensen ist entgegen aller Erwartungen zum heimlichen Königstransfer geworden.

Carstensen gewinnt das interne Duell

Und Schmitz? Der 28-Jährige war zu Beginn der Saison noch Stammspieler, zog sich dann aber eine muskuläre Verletzung zu und ist nun außen vor. Seit dem Spiel gegen Bremen kam der Abwehrspieler nur noch auf 30 Minuten Einsatzzeit und das in zwei Spielen. Einzig bei der 2:3-Pleite im Pokal gegen Lautern erhielt Schmitz mal wieder die volle Spielzeit. Bemerkenswert, denn Baumgart hatte erst wenige Tage vor der Ausbootung noch von einem sehr knappen Konkurrenzkampf der beiden Abwehrspieler gesprochen. Dabei scheint ausgerechnet der Trainer, der dem Abwehrspieler zu einer starken und einer soliden Spielzeit verhalf, nun zum Verhängnis zu werden – oder vielmehr Baumgarts Spielstil. Der Kölner Coach will auf den Außen schnelle Spieler, die für ein starkes Umschaltspiel prädestiniert sind, eben wie Carstensen haben. Das Tempo war seit je her das größte Manko des Bayern.

Schmitz reiht sich damit in die Reihe einiger Spieler ein die aktuell gerade außen vor sind – so wie auch Denis Huseinbasic und Mathias Olesen. „Ich sage allen Dreien, dass ich weiß, dass es nicht immer gerecht sit. Dass es aber Gründe gibt, warum ich es so mache“, sagte Baumgart am Freitag. „Aus Spieler Sicht würde ich verstehen, dass sie mich gerade nicht mögen. Sie drängen alle drei nicht nur in den Kader, sogar in der Elf.“ Zwar wirkt Schmitz in der Defensive etwas stabiler als Carstensen, in der Offensive ist aber auch der 28-Jährige in dieser Spielzeit bislang kein Faktor des FC-Spiels. Und so erinnert bei Benno Schmitz momentan viel an die Anfänge im Kölner Trikot und auf der Kölner Bank. Wie „Sky“ am Freitagabend berichtet, will Steffen Baumgart den im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag verlängern, Christian Keller scheint sich da nicht so sicher.


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Mögliche Leihe: Steht Florian Dietz vor dem Absprung beim 1. FC Köln?

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Mögliche Leihe: Steht Florian Dietz vor dem Absprung beim 1. FC Köln?

Obwohl sich der 1. FC Köln in Sachen Transfersperre noch im Unklaren befindet, brodelt die Gerüchteküche schon heftig. Laut „Sky“ denkt man beim FC über eine Leihe von Florian Dietz nach.

Das Urteil des CAS ist noch nicht gesprochen, dennoch arbeiten die Verantwortlichen des 1. FC Köln weiterhin an möglichen Verstärkungen zum Winter. Dafür sollen aber auch Spieler den Klub verlassen. Aktuell im Gespräch ist eine mögliche Leihe: Steht Florian Dietz vor dem Absprung?

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Das berichtet zumindest „Sky“. Laut dem TV-Sender denken die Kölner Verantwortlichen über eine Leihe von Florian Dietz nach. Der Kölner Angreifer feierte erst am vergangenen Sonntag im Spiel gegen den FSV Mainz sein Bundesliga-Comeback – mehr als ein Jahr nachdem sich der 25-Jährige gegen Hoffenheim das Kreuzband gerissen hatte. Dietz hatte bei der Genesung immer wieder kleine Rückschläge hinnehmen müssen. Zuletzt kam der Angreifer bei der Kölner U21 zum Einsatz und machte seine Sache gut. Bei seinen sechs Einsätzen in der Regionalliga West erzielte der Angreifer vier Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Gegen Mainz wurde Dietz nach einer guten Stunde eingewechselt und hatte mehr Zugriff als zuvor Steffen Tigges.

Rot-Weiss Essen soll interessiert sein

Wie Sky berichtet soll es bereits einen ersten Interessenten geben. So soll Drittligist Rot-Weiss Essen ein loses Interesse bekundet haben. Der FC erhofft sich demnach eine Win-Win-Situation wie bereits mit anderen Leihen. So würde der FC Raum für einen neuen Stürmer schaffen, Dietz würde gleichzeitig mehr Spielpraxis sammeln. Mit Marvin Obuz befindet sich bereits ein Spieler der Geißböcke in den Reihen der Essener. Obuz drehte in den vergangenen Spielen mächtig auf und gehört zum Stammpersonal des Drittligisten. Christian Keller betonte im Sommer, dass er ein Freund von Leihen sei. Unter anderem sind auch Jonas Urbig und Tim Lemperle aktuell an den Zweitligisten Greuther Fürth verliehen.

Vor seiner Kreuzbandverletzung hatte Dietz in der vergangenen Saison in 18 Spielen wettbewerbsübergreifend drei Tore für die Kölner erzielt. Sollte an dem Gerücht etwas dran sein, scheint eine Leihe aber nur im Falle eines positiven Ausgangs des CAS-Urteils eine Rolle spielen zu können. Zwar dürften die Kölner trotz eine Registrierungsverbots auch Spieler abgeben, aktuell ist aber kaum vorstellbar, dass der FC nur mit Steffen Tigges als Backup für Davie Selke in die Rückrunde startet. Damion Downs war in den bisherigen Überlegungen des Trainers nur im Spiel gegen Werder Bremen ein Thema.

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Ist der FC an Étienne Youté Kinkoué interessiert?

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Ist der FC an Étienne Youté Kinkoué interessiert?

Das Urteil in Bezug auf die Transfersperre steht noch aus, doch der FC arbeitet weiterhin an möglichen Winter-Verstärkungen. Wie FussballTransfers berichtet, sollen die Kölner die Fühler nach Étienne Youté Kinkoué ausgestreckt haben.

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln arbeiten weiterhin an möglichen Verstärkungen zum Winter. Das Online-Portal FussballTransfers bringt einen möglichen Innenverteidiger ins Gespräch. Ist der FC an Étienne Youté Kinkoué interessiert?

picture alliance / DPPI media | JEAN CATUFFE

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Vor gut zehn Tagen verteidigte er noch gegen Kylian Mbappé, im Januar könnten dann Spiele gegen Angreifer aus der Bundesliga auf dem Spielplan stehen. Glaubt man zumindest einem Artikel des Online-Portals „fussballtransfers.com„. Demnach sollen gleich zwei Bundesligisten die Fühler nach Étienne Youté Kinkoué ausgestreckt haben. Der 21-Jährige Innenverteidiger steht aktuell beim französischen Erstligisten Le Havre AC unter Vertrag. Laut dem Portal haben sowohl Mainz als auch der FC den Blick Richtung Nordfrankreich gerichtet. Doch das sind offensichtlich nur die vermeintlichen deutschen Bewerber. Neben den beiden Bundesligisten soll aber auch der FC Fulham Interesse an dem Innenverteidiger haben.

Abwehrspieler ist kopfballstark und passsicher

Der 21-Jährige galt in Frankreich einst als vielversprechendes Abwehrtalent. Auch deswegen wechselte der 1.96-Meter-Mann von den Junioren des französischen Zweitligisten ES Troyes AC in die Nachwuchsmannschaft von Inter Mailand und erarbeitete sich einen Stammplatz. Auch deswegen sollte der Innenverteidiger aus Lyon ursprünglich den Vertrag bei den Nerazzurri verlängern. Doch Youté Kinkoué wechselte in die zweite Mannschaft von Olympiakos Piräus, feierte dort sein Profidebüt, bevor er im Januar dieses Jahres wieder zurück nach Frankreich kehrte. Dort steht er bis zum Sommer 2025 noch bei Le Havre unter Vertrag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der Abwehrspieler mittlerweile gesetzt und stand in den jüngsten fünf Begegnungen des Erstligisten in der Startelf.

Der 21-Jährige gilt als kopfballstark, ist besonders passsicher. Das Online-Portal gool.ai berechnet den aktuellen Marktwert auf 850.000 Euro, transfermarkt.de schätzt den Wert auf 300.000 Euro ein. Der Abwehrspieler wäre für den FC also durchaus erschwinglich und passt in das gesuchte Profil. Sportdirektor Christian Keller hatte bereits mehrfach betont, dass der FC die zentrale Achse stabilisieren wolle. Auf der Wunschliste stehen demnach ein Innenverteidiger, ein Sechser sowie ein Stoßstürmer. Keller betonte aber auch, dass es sich um eine Wunschliste handle und man erst schauen müsse, was realisierbar wäre. Étienne Youté Kinkoué scheint zumindest finanziell eine vielversprechende Lösung für den FC zu sein. Allerdings können aufgrund des ausstehenden CAS-Urteils nach wie vor keine finalen Gespräche mit möglichen Neuverpflichtungen geführt werden. Sollte tatsächlich der FC Fulham seine Fühler ebenfalls ausgestreckt haben, dürfte ein Team aus dem Mittelfeld der Premier-League die Nase wohl vorne haben.

Bislang gibt es nur diese eine Quelle. Fraglich ist, ob Le Havre den stammspielenden Innenverteidiger überhaupt abgeben will.

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Steffen Baumgart: „Ich würde verstehen, dass sie mich dann nicht so mögen“

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Steffen Baumgart: „Ich würde verstehen, dass sie mich dann nicht so mögen“

Mit dem Duell gegen den SC Freiburg am Sonntagnachmittag beginnt für den FC die englische Woche zum Jahresabschluss. Auf der Pressekonferenz zum Spiel äußerte sich Steffen Baumgart zum Gegner sowie zu Mark Uth und Florian Kainz.

Die Freude über das 0:0 im Heimspiel gegen Mainz war beim 1. FC Köln überschaubar. Wohl auch, weil die Kölner zum Jahresabschluss noch vor zwei schweren Auswärtsspielen stehen. Das sagt Steffen Baumgart auf der PK vor dem Freiburg-Spiel.

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Mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg startet der FC am Sonntag in die finale Phase des Kalenderjahres 2023. Für FC-Trainer Steffen Baumgart eine besonders schwere Aufgabe. „Das ist die Mannschaft, die am gefährlichsten bei Standards ist. Und nicht, weil sie nur Tore daraus machen, sondern weil sie oft als erstes am Ball sind“, sagte der 51-Jährige. „Sie haben einen klaren Plan und wissen genau, wie sie aufbauen wollen. Sie sind sehr aggressiv im Spiel nach vorne und haben viel Erfahrung. Wir wissen, was auf uns zukommt.“ Auf die Kölner Mannschaft kommt ein Team zu, dass sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen hat und sich trotz der jüngsten Niederlage in der Europa-League gegen West Ham klar im Aufwind befindet.

Baumgart: „Dann bin ich nicht immer zufrieden“

Das kann man trotz der Punkte und stabileren Defensivarbeit in den vergangenen Spielen beim FC nicht behaupten. „Wir haben die letzten fünf Spiele nur einmal verloren – das hört sich erst einmal positiv an. Wenn ich die Leistung auf dem Platz sehe, dann bin ich nicht immer zufrieden. Ich bin aber jemand, der sehr gerne zufrieden ist.“ Zufrieden wäre der Trainer, wenn seine Mannschaft die Leistung aus dem Training auf den Platz bringen würde. Baumgart sprach von zwei unterschiedlichen Gesichtern. Auch deswegen betonte der Coach, im Training erst einmal nichts verändert zu haben. Abgesehen von der Ansprache, die war in den jüngsten Trainingseinheiten dann doch schon mal hin und wieder etwas rauer. Kein Wunder: „Es gibt immer einen, der die Verantwortung hat, und das bin ich“, sagte der Trainer nun.

https://www.youtube.com/watch?v=rlM4wUb2hh8

Baumgart: „Kainz ist einer unserer besten Fußballer“

Die Verantwortung übernimmt der Trainer unter anderem auch bei der Kaderzusammenstellung für Sonntag. Florian Kainz trainierte unter der Woche einige Male nicht mit der Mannschaft, dennoch ist er eine Option. Sicherlich auch wieder für die Startelf. „Kainz ist einer unserer besten Fußballer. Er kann viele Positionen spielen. Wir setzen ihn da ein, wo wir ihn brauchen“, sagte der Trainer. Mark Uth bleibt dagegen mit Sicherheit eher die Joker-Rolle. „Wenn du 14 Monate raus bist, dann ist so ein Spiel wie Lautern überraschend, aber das ist körperlich nicht durchzuhalten. Mark arbeitet jede Woche, um konditionell besser zu werden“, sagte der Trainer. „Da geht es darum, dass er immer länger und immer mehr spielen wird. Aber das sind kleine Schritte.“ Und so erklärte Baumgart, dass Uth in diesem Jahr ein Kandidat für die späteren Minuten sei und erst ab Januar langsam ein Kandidat für die Startelf werden könne.

Keine Chance auf die Startelf haben wohl auch weiterhin Denis Huseinbasic, Mathias Olesen sowie Benno Schmitz. Die drei Akteure stehen aktuell hinten dran, bekommen wenn überhaupt nur wenig Einsatzzeit. „Alle drei Spieler drängen sich auf, aber bei einem wird es wohl wie in der Vorwoche so sein, dass er nicht im Kader steht. Und das, obwohl er sehr gut trainiert hat“, sagte Baumgart. Dabei dürfte es sich um Olesen handeln, der in den vergangenen drei Spielen gleich zwei Mal nicht im Kader stand. „Das hat dann aber auch mit der Positionenbesetzung zu tun. Ich sage allen Dreien, dass ich weiß, dass es nicht immer gerecht ist“, so Baumgart weiter. „Dass es aber Gründe gibt, warum ich es so mache. Aus Spielersicht würde ich verstehen, dass sie mich dann gerade nicht so mögen.“ Dennoch betonte der Coach, dass alle drei Spieler sich nicht nur für den Kader, sondern auch für eine Startelf wieder aufdrängen.


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„Acht Stammspieler“ – was machen Czichos, Jakobs und Co.?

1. FC Köln: Was machen Czichos, Jakobs und Co.?
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„Acht Stammspieler“ – was machen Czichos, Jakobs und Co.?

Zahlreiche Spieler haben den FC in der Ära Baumgart verlassen. Das monierte der Trainer erst vor wenigen Tagen. Einige der „acht Stammspieler“ starten bei ihren aktuellen Klubs richtig durch, andere laufen ihren eigenen Ansprüchen hinterher.

Auch wenn alle Beteiligten die Worte zuletzt relativierten, Steffen Baumgart hat mit seiner Kritik an der Transferpolitik in die Kerbe zahlreicher Fans geschlagen. Baumgart betonte, dass acht Stammspieler den Verein seit seiner Amtszeit verlassen haben. Substanzsverlust beim 1. FC Köln: Was machen Czichos, Jakobs und Co.?

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Deutliche Worte hatte Steffen Baumgart vor wenigen Tagen gefunden. Der Kölner Trainer haderte mit der Transferpolitik der Geschäftsführung, wehrte sich gegen den drohenden weiteren Substanzverlust in Persona von Dejan Ljubicic und forderte zu einem Umdenken auf. Mittlerweile haben sich die Wogen zumindest nach außen geglättet. Dabei ist der von Baumgart angesprochene Substanzverlust nicht von der Hand zu weisen. Der Kölner Trainer sprach von acht Stammspielern, die den Verein seit seinem Amtsantritt verlassen haben. Über die genaue Anzahl und Definition des Begriffes „Stammspieler“ kann man wohl diskutieren. Dass dem FC einige wichtige Spieler abhanden gekommen sind, aber nicht.

Eigengewächs in Monaco

Ismail Jakobs (2019 – 2021: 47 Spiele/4 Tore/4 Assists – 7 Mio. Euro): Seit seinem zwölften Lebensjahr spielte Jakobs für den FC, durchlief sämtliche Jugendmannschaften und feierte 2019 sein Debüt beim FC. Nicht wenige Fans hatten sich einen Verbleib des schnellen Außenspielers gewünscht. Doch 2021 folgte der Wechsel nach Frankreich. Für sieben Millionen Euro sicherte sich der AS Monaco die Dienste des Spielers. Nach zwei Spielzeiten als Joker deutete sich in diesem Sommer der nächste Wechsel an. Nottingham Forrest hatte Gerüchten zu Folge das Rennen gegen Union Berlin für sich entschieden. Doch die Deals platzten. Jakobs blieb in Frankreich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich Jakobs offenbar durchgebissen. Aktuell gehört der Außenbahnspieler zum Stammpersonal. Gool.ai berechnet den Marktwert auf 7.2 Millionen Euro.

Serbastiaan Bornauw (2019 – 2021: 57/7/1 – 13.5 Mio. Euro): Rund acht Millionen Euro soll den FC der Transfer von Sebastiaan Bornauw 2019 gekostet haben. Unmittelbar vor dem Trainingslager 2021 verließ der Innenverteidiger den FC für rund 13.5 Millionen Euro. Viele Experte sagten dem Abwehrspieler eine große Karriere voraus. Der nächste Schritt dazu sollte in Wolfsburg gelingen. Doch so richtig will es für den zweimaligen belgischen Nationalspieler nicht laufen. In dieser Spielzeit war Bornauw zunächst außen vor, hat sich mittlerweile aber einen Stammplatz erspielt. Der Marktwert liegt bei knapp zehn Millionen Euro.

Zwei Spieler zum BVB

Rafael Czichosos (2018 – 2022: 111/6/5 – 0.45 Mio. Euro): Vor ziemlich genau zwei Jahren zog der Abwehrchef im Grunde aus dem Nichts in die USA. Czichos wollte sich durch den Wechsel zu Chicago Fire einen Lebenstraum erfüllen. Dieser ist in Erfüllung gegangen. Czichos fühlt sich in den USA „pudelwohl“, wie er in diversen Interviews gesagt hat. Und das sowohl privat als auch sportlich. Die Familie lebt in einem Vorort von Chicago, Czichos schwärmte gegenüber der „Bild“ von Straßenfesten und Barbeque. Bei Chicago ist der Innenverteidiger Stammspieler und nach wie vor Kapitän der Mannschaft, für die unter anderem auch Ex-Bayern-Profi Xherdan Shaqiri und der ehemalige Kölner Stürmer Kacper Przybyłko spielen. Czichos kommt auf 63 Einsätze. Allerdings belegt Chicago aktuell nur den 13. Tabellenplatz, immerhin einen Rang vor Messis Miami.

Anthony Modeste (2015 – 2022 mit Unterbrechung: 157/79/10 – 5.1 Mio. Euro): Der Franzose wechselte im Sommer 2022 für immerhin noch gut fünf Millionen Euro zum BVB. Der Wechsel war bekanntlich von viel Lärm begleitet. Das gehört bei dem Angreifer wohl dazu. In Dortmund spielte Modeste zwar wie erhofft Champions League und um die Meisterschaft mit, das allerdings eher selten. Insgesamt kam der Stürmer auf 29 Einsätze, aber nur zwei Tore – der Abschied vom BVB war also mehr als nur erwartbar. Nachdem sich Modeste im Sommer lange bei der Fortuna fit gehalten hat, folgte der Wechsel zum ägyptischen Rekordmeister El Ahly Kairo. In dieser Saison wächst der zunächst gefeierte Modeste aber auch nicht wirklich über sich hinaus. Der Stürmer kommt in seinen bisherigen Einsätzen auf einen Treffer. Nicht umsonst gibt es die ersten Gerüchte um einen verfrühten Abschied.

Salih Özcan (2016 – 2022 mit Unterbrechung: 128/7/4 – 5 Mio. Euro): Auch Özcan hat den FC im vergangenen Sommer Richtung Dortmund verlassen. Dass es der Mittelfeldspieler beim BVB schwer haben würde, ist angesichts der namhaften Konkurrenz kein Wunder. Dennoch schlägt sich der gebürtige Kölner nicht schlecht. Seit seinem Wechsel stand Özcan in 52 Pflichtspielen für die Borussen auf dem Platz, bereitete immerhin zwei Treffer vor. Zuletzt spielte Özcan am vergangenen Mittwoch gegen PSG und löste die Aufgabe ebenfalls recht ordentlich. Seinen Marktwert hat der 25-Jährige laut dem Online-Plattform gool.ai auf knapp 20 Millionen Euro steigern können.

Weggang von Skhiri und Hector nicht zu kompensieren

Ondrej Duda (2020 – 2023: 88/11/9 – 2.7 Mio. Euro): Da nicht ganz klar ist, wen Steffen Baumgart mit seinen „acht Stammspielern“ meint, noch ein Blick auf Ondrej Duda. Der offensive Mittelfeldspieler kam beim FC auf fast 90 Spiele, unter Steffen Baumgart aber nicht mehr zurecht. Es folgte vor genau einem Jahr der Wechsel zu Hellas Verona. Beim Absteiger ist Duda gesetzt, überzeugt aber auch in der Serie A nicht mit einer besonderen Torgefahr.

Jonas Hector (2012 – 2023_ 347/23/29 – Karriereende): Auch der Weggang von Jonas Hector ist nicht zu kompensieren. Zunächst glaubte man beim FC, in Leart Pacarada einen starken Ersatz gefunden zu haben, der mittelfristig fußballerisch in die Fußstapfen des ehemaligen Kölner Kapitäns treten könne. Das scheint sich zumindest aktuell nicht zu bewahrheiten. Pacarada saß zuletzt eher auf der Bank, fällt bis zum Jahresende aus, dafür spielt mit Dominique Heintz ein Innenverteidiger auf der Außenbahn. Hector hat seine Karriere beendet, betreibt nun den Podcast „Schlag und fertig“ gemeinsam mit ZDF-Moderator Fabian Köster. Eine erstaunliche Entwicklung, galt Hector in seiner aktiven Zeit als kein besonders großer Freund der Medien.

Ellyes Skhiri (2019 – 2023: 133/20/8 – ablösefrei): Fußballerisch dürfte der Tunesier wohl der schwerste Verlust der Kölner in der Ära Baumgart sein. Zumindest fehlt der Mittelfeldspieler den Kölnern in der Krise an allen Ecken und Enden. Ein adäquater Ersatz wäre für den FC einfach nicht realisierbar gewesen – einen vergleichbaren kompletten defensiven Sechser kann sich ein Klub wie der FC einfach nicht leisten. Umso erstaunlicher, dass Skhiris Weg nur gute 200 Kilometer bis nach Frankfurt reichte – immerhin wurden doch ganz andere europäische Namen gehandelt. Doch bei der Eintracht ist Skhiri ebenfalls unverzichtbar, kommt erwartungsgemäß auf die größte Laufdistanz der Hessen, überzeugt mit guten Passwerten und einer starken Zweikampfquote. Mittlerweile hat Skhiri auch seine Torgefahr wieder entdeckt. In 21 Spielen für die Hessen erzielte der Mittelfeldspieler fünf Tore und bereitete zwei vor. Der Marktwert liegt bei 16.5 Millionen Euro.


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DFB widerspricht der Kritik des 1. FC Köln

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DFB widerspricht der Kritik des 1. FC Köln

Der DFB wehrt sich gegen die Kritik des 1. FC Köln. Der Verband hatte den FC für das Abbrennen von Pyrotechnik mit einer drakonischen Strafe belegt, die Geißböcke warfen dem DFB mit seinen Geldstrafen ein „unreflektiertes Handeln“ vor.

Der 1. FC Köln wurde vom DFB mit einer Strafe in Höhe von 595.000 Euro belegt. Kölner Anhänger hatten vor dem Derby gegen Mönchengladbach zahlreiche Feuerwerkskörper und Pyrotechnik gezündet. Es kam zudem zu einer Spielverzögerung. Der 1. FC Köln halte „das Vorgehen des DFB, die Vorkommnisse unreflektiert unter teilweiser Anwendung eines standardisierten Strafzumessungsleitfadens zu bewerten, für falsch“, schrieb der FC auf seiner Homepage. Der DFB weist die Kölner Kritik zurück.

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„Dass der DFB Vorkommnisse unreflektiert bewertet, können wir so natürlich nicht stehen lassen“, erklärte der Verband gegenüber dem WDR. „Der Wunsch der Vereine war es seinerzeit, dass die ausgesprochenen Strafen möglichst vergleichbar und transparent sind.“ Laut DFB-Strafenkatalog kostet jede gezündete Fackel pauschal 1000 Euro. Abgeschossene oder geworfene Gegenstände oder Feuerwerkskörper werden mit 3000 Euro pro Stück berechnet. Sollte sich der Anpfiff der Begegnung aufgrund der Pyrotechnik um mehr als fünf Minuten verzögern, verdoppelt sich die Strafe. Vor der Begegnung gegen Gladbach hatten Kölner Anhänger ein sekundenlanges Feuerwerk abgebrannt. Das Spiel wurde erst mit sechseinhalb Minuten Verzögerung angepfiffen.

Teilausschlüsse und Geisterspiele als letztes Mittel

Der FC will die Strafe in dieser Höhe nicht akzeptieren. „Dieses Vorgehen ist aus unserer Sicht absolut zielverfehlend. Die Vergabe von Verbandsstrafen in dieser Form liegt fernab der Realität der deutschen Fußball- und Fankultur. Deshalb werden wir uns weiterhin aktiv und mit Nachdruck für eine sinnvolle Anpassung des Strafzumessungsleitfaden sowie für einen angemessenen Umgang mit ebendieser Kultur einsetzen“, hieß es von Sportdirektor Christian Keller in der Stellungnahme. Der FC werde beim Kontrollausschuss beantragen, „die Strafe signifikant zu reduzieren“, so Keller weiter. Die Strafe trifft den FC hart. Zumal sich die Kölner in diesem Winter wie berichtet noch einmal verstärken wollen. Seit der Rückkehr der Fans im Frühling 2022 ist der FC mit Strafen von mehr als einer Millionen Euro belegt worden.

Vor einigen Wochen hatte die „Sport Bild“ berichtet, dass Hardliner beim DFB die Wiedereinführung von Zuschauer-Teilausschlüssen bis hin zu Geisterspielen planen würden. Laut Bericht argumentieren jene Hardliner, dass Geldstrafen wirkungslos seien und von den Vereinen sogar im Jahresbudget eingepreist würden, um keine Konflikte mit den eigenen Fans zu provozieren. Der DFB widersprach umgehend in einer Stellungnahme. Demnach sei die Ausführung der „Sport Bild“ „unwahr“. „Richtig ist, dass nach dem Wegfall der pandemiebedingten Zuschauerbeschränkungen die pyrotechnischen Vorfälle in den Stadien der ersten drei Spielklassen der Männer zum Teil signifikant zugenommen haben. Daher sucht der DFB gemeinsam mit der DFL Deutsche Fußball Liga und den Vereinen nach Lösungen, um die mit dem unkontrollierten Gebrauch von Pyrotechnik einhergehenden Gefahren zu vermeiden“, hieß es. „Zuschauer*innenausschlüsse waren, sind und werden auch in Zukunft immer nur das letzte Mittel für den Kontrollausschuss und die DFB-Sportgerichtsbarkeit sein.


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Neue Marktwerte: Chabot der Gewinner

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Neue Marktwerte: Chabot der Gewinner

Zwei Spieltage vor der Winterpause hat transfermarkt.de neue Marktwerte veröffentlicht. Die Kölner Krise wirkt sich natürlich auch auf den Kaderwert aus. Neben einigen Verlierern gibt es nur zwei Gewinner.

Zwei Spieltage vor der Winterpause gibt es beim Online-Portal transfermarkt.de neue Marktwerte: Jeff Chabot ist beim FC der große Gewinner, doch es gibt auch einige Verlierer.

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Nicht viele Spieler des 1. FC Köln haben in der bisherigen Saison konstant überzeugen können. Einer der wenigen Lichtblicke ist wohl einmal mehr Jeff Chabot. An dem Kölner Innenverteidiger hat die Krise jedenfalls nicht gelegen. Der 25-Jährige weist trotz des Abstiegskampfs sogar noch bessere Werte auf als in der Vorsaison. So kommt Chabot beispielsweise auf eine Zweikampfquote von 67.3 Prozent, in der vergangenen Spielzeit waren es 64. Auch bei der Passquote konnte sich der Abwehrspieler steigern, obwohl er schon in der Vorsaison mit 86.9 Prozent zu den besten Kölnern und der Liga gehörte. Aktuell steht Chabot bei 88.1 Prozent. Kein Wunder also, dass der Abwehrchef von transfermarkt.de in der neuen Bewertung höher eingeschätzt wird. Chabot erreicht einen Marktwert von 9 Millionen Euro, ein Plus von 1.5 Millionen Euro seit Oktober.

Timo Hübers verliert an Wert

Neben Chabot hat auch Rasmus Carstensen eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Der junge Däne wird nun auf drei Millionen Euro geschätzt, im Oktober waren es noch 2.5 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach soll die festgelegte Ablösesumme bei der Hälfte des aktuellen Marktwertes liegen. Wertvollster Spieler der Kölner ist nach wie vor Dejan Ljubicic, dessen Marktwert weiterhin auf zehn Millionen Euro geschätzt wird. Bei dem Österreicher gab es demnach keine Veränderung. Genauso wenig wie bei Eric Martel (9 Millionen) und Marvin Schwäbe (7 Millionen).

Doch es gibt natürlich auch Verlierer. So werden Timo Hübers und Benno Schmitz deutlich niedriger eingeschätzt als noch im Herbst. Laut dem Portal ist Hübers noch 7.5 Millionen Euro wert, im Oktober waren es noch 8.5. Auch Schmitz hat eine Millionen Euro an Marktwert verloren. Das Portal gibt für den Rechtsverteidiger noch einen Wert von zwei Millionen Euro an, im Herbst waren es noch drei. Erwartungsgemäß haben vor allem aber die Spieler an Wert verloren, die bei Steffen Baumgart in den vergangenen Spielen eher außen vor war. Denis Huseinbasic kommt auf 4.5 Millionen Euro (-0.5 Mio €), Jacob Christensen und Steffen Tigges auf jeweils zwei Millionen (je -0.5 Mio €). Faride Alidou wird mittlerweile auf 1.8 Millionen Euro (-0.7) geschätzt und Dimitrios Limnios ist laut transfermarkt.de 900.000 Euro wert. Auch Noah Katterbach und Florian Dietz wurden um jeweils 200.000 Euro auf 800.000 Euro runtergestuft. Sargis Adamyan ist laut dem Portal noch 700.000 Euro wert.


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FC-Siege zum Jahresabschluss? Die Bilanz spricht dagegen

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FC-Siege zum Jahresabschluss? Die Bilanz spricht dagegen

Zum Jahresabschluss stehen für den FC noch die beiden Auswärtsspiele in Freiburg und gegen Union Berlin auf dem Programm. Zu gerne würde Steffen Baumgart das Jahr mit weiteren Punkten beenden, doch die Bilanz spricht klar dagegen.

Bevor sich der 1. FC Köln in die kurze Weihnachtspause verabschiedet, stehen noch die beiden Partien in Freiburg und in Berlin auf dem Spielplan. FC Köln: Auswärtssiege – die Bilanz spricht dagegen.

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Der Dank an die Fans fiel am vergangenen Sonntag ein wenig ungewöhnlich aus. „Vielen Dank für Ihre Unterstützung in diesem Jahr – und heute insbesondere für Ihre Geduld“, sagte der Kölner Stadionsprecher Michael Trippel nach dem 0:0 gegen Mainz und zum Abschluss eines insgesamt bescheidenen Heimspieljahres. Im Kalenderjahr 23 verbuchten die Kölner in der Liga ganze vier Siege im eigenen Stadion, spielten fünf Mal unentschieden und kassierten insgesamt acht Niederlagen. Und hätte der 7:1-Erfolg über Werder Bremen nicht sämtliche Mittelwerte über den Haufen geworfen, die Kölner wären im Schnitt noch nicht einmal auf ein Tor pro Spiel gekommen. Das RheinEnergieStadion war in dieser Spielzeit Lichtjahre von einer uneinnehmbaren Festung entfernt.

Insgesamt nur drei Mal in Freiburg gewonnen

Und so könnte die Vermutung nahe liegen, dass man in Köln froh ist, die beiden verbleibenden Duelle auf fremdem Boden zu bestreiten. Zum Jahresabschluss folgen nun nämlich nur noch die beiden Auswärtsspiele gegen den SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) sowie bei Union Berlin am Mittwoch (18.30 Uhr). Doch zum einen fällt die Auswärtsbilanz mit vier Siegen, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen nur unwesentlich besser aus, zum anderen bekommen es die Kölner zum Jahresabschluss mit Mannschaften zu tun, die gerade gegen den FC nicht besonders gerne Gastgeschenke verteilen. Weder im Europa-Park-Stadion noch im Dreisamstadion und auch nicht an der Alten Försterei gab es für die Kölner in aller Regel viel zu holen.

2019 feierten die Kölner zuletzt einen Sieg in Freiburg. Eine Überraschung. Schließlich war der FC gerade erst wieder aufgestiegen und der SC, der schon lange das Image einer Grauen Maus abgelegt hat, hoffte nach einer durchwachsenen Vorsaison auf Wiedergutmachung. Tatsächlich ging Freiburg auch durch ein Eigentor von Rafael Czichos in Führung. Doch Anthony Modeste und Ellyes Skhiri in der Nachspielzeit drehten die Begegnung. Für den FC der erste Saisonsieg, vielmehr aber auch der erste Sieg in Freiburg seit ziemlich genau 23 Jahren. Im August 1996 hatte der FC im Dreisamstadion 3:1 gewonnen. Toni Polster schnürte natürlich einen Doppelpack, Holger Gaißmeyer hatte den FC in Führung gebracht. Zwei Jahre zuvor war den Kölnern der erste Erfolg in Freiburg überhaupt gelungen. Auch dort war Polster doppelt erfolgreich. Horst Heldt und Stefan Kohn trafen beim 4:2 ebenfalls. Den drei Erfolgen in Freiburg stehen 14 Niederlagen gegenüber.

Seit zehn Jahren kein Sieg mehr gegen Union

Und auch die Alte Försterei in Berlin ist für den FC alles andere als ein gutes Pflaster. 2014 gewannen die Kölner letztmalig in Berlin. Damals gab es in der 2. Bundesliga ein knappes 2:1 für den FC. Patrick Helmes erzielte die beiden Kölner Tore. Seitdem hat der FC überhaupt nicht mehr gegen Union gewonnen. Von den jüngsten zehn Duellen gewannen die Eisernen sieben, der FC keins. Union verkehrte damit die bis dato so positive Bilanz. Für den FC war es in der jüngeren Vergangenheit selten so wichtig, Serien zu beenden.


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