FC kassiert bittere Heimpleite gegen Bremen

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FC kassiert bittere Heimpleite gegen Bremen

Der 1. FC Köln hat einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Die Geißböcke unterlagen am Freitagabend harmlosen Bremern 0:1. Auch, weil Marvin Schwäbe bei einer Flanke daneben griff.

Der 1. FC Köln verliert am Freitagabend das Heimspiel gegen Werder Bremen 0:1 und hat damit einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Und das zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. In den kommenden vier Begegnungen spielt der FC unter anderem gegen Stuttgart, Leverkusen und Leipzig.

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Timo Schultz veränderte seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen. Wie erwartet stand Timo Hübers wieder in der Anfangsformation, Jeff Chabot fehlte aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt. Zudem setzte der Kölner Trainer zunächst auf Linton Maina, am Morgen hatte sich Faride Alidou krank abgemeldet. Das Spiel war ganze elf Sekunden alt, da hatte Marvin Duksch den ersten Warnschuss abgegeben – allerdings deutlich verzogen. Das Spiel war noch keine Minute alt, da hatte der Offensivspieler auch Schwäbe erstmals geprüft – allerdings nicht wirklich gefährlich. Anschließend flachte die Begegnung erschreckend ab. Mehr als eine scharfe Hereingabe zum Gegner von Max Finkgräfe war in der ersten 30 Minuten nicht drin.

Keine Tore zur Halbzeit

Köln hatte deutlich mehr Ballbesitz, wusste damit aber wenig anzufangen. Die Gäste kamen durch Standards vor das Kölner Tor, waren da aber ebenfalls erstaunlich ungefährlich. Erst nach einer halben Stunde fand der FC den ersten Abschluss. Dejan Ljubicic legte etwas umständlich auf Florian Kainz ab, der den Ball direkt nahm, aber nicht richtig traf und über das Tor drosch. Keine 120 Sekunden später versuchte es Jan Thielmann, der sich dem Kasten schon annäherte. Ljubicic brachte dann doch noch einen ersten Ball auf den Kasten, aber SVW-Keeper Michael Zetterer hatte keine Probleme. Das war es dann aber auch schon wieder mit der Drangphase. Leistungsgerecht ging es ohne Tor in die Kabine.

Schwäbe greift daneben

Zwar gehörte Duksch auch der erste Versuch nach dem Wechsel, doch die Kölner kamen nun deutlich zielstrebiger aus der Kabine. Sowohl Kainz als auch Benno Schmitz brachten aus guter Position Flanken in die Box, einen Abnehmer fanden sie nicht. Auf der anderen Seite sorgte Timo Hübers für große Gefahr, als der Abwehrspieler den Ball mit dem eigenen Arm aufs Tor brachte. Auch der anschließende Eckball kam Richtung Gehäuse, strahlte aber ebenfalls zu wenig Gefahr aus (54.). Nach einer guten Stunde brachte Schultz Justin Diehl für Florian Kainz, um für mehr Tempo zu sorgen. Das Tor erzielte aber ein anderer Justin. Mit seinem fünften Saisontreffer brachte Justin Njinmah Bremen in Führung. Mitchel Weiser schlug die Flanke, Schwäbe sprang wild aus dem Tor und verschätzte sich komplett und der Bremer Joker stand blank.

Der FC zeigte eine Reaktion. Zunächst brachte Weiser nach einer Diehl-Ecke den Ball erstaunlich gefährlich aufs eigene Tor (74.), Zetterer klärte auf der Linie. Anschließend senkte sich ein abgefälschter Ball von Diehl immerhin Richtung Werder-Kasten (76.). Doch auch Bremen kam zu weiteren Abschlüssen. Unter anderem versuchte es erneut Duksch, aber Schwäbe war dieses Mal zur Stelle. Schultz machte in der Schlussphase auf, brachte mit Steffen Tigges und Florian Dietz zwei Zielstürmer. Köln drückte noch einmal und Bremen hatte erstaunlich großes Glück, ohne Elfmeter davon zu kommen. Zetterer sprang bei einer Ecke mit dem Knie in Luca Kilian. Warum der Kölner Keller nicht eingriff, blieb offen (87.). Auch weiterhin spielte eigentlich nur noch Köln, war aber viel zu harmlos. So stand am Ende die enttäuschende Niederlage, nach einem insgesamt schwachen Spiel. „Das war schon extrem bitter“, sagte Florian Kainz. „Das war ein Rückschlag heute. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt.“ Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim VfB Stuttgart.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Werder Bremen


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Hübers, Kilian, Schmitz (84. Tigges) – Martel (74. Christensen), Huseinbasic – Maina (74. Adamyan), Kainz (67. Diehl), Ljubicic (84. Dietz) – Thielmann – Tore: 0:1 Njinmah (70.)


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In der Defensive stabil, die Offensive vernachlässigt

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In der Defensive stabil, die Offensive vernachlässigt

Es fehlte nicht viel und der FC hätte gegen die TSG Hoffenheim den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Ende brachten sich die Kölner um einen Erfolg, der aber nicht verdient gewesen wäre.

Am Sonntagabend wäre der Plan von Trainer Timo Schultz, zu Null zu spielen, beinahe aufgegangen. Die Kölner Defensive stand lange stabil. In der Offensive blieb der FC jedoch zu ungefährlich. Ein nicht neues Problem beim 1. FC Köln: Das lief gegen Hoffenheim gut, das schlecht.

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Die Marschroute von Timo Schultz war vor dem Duell bereits klar vorgegeben. „Über allem muss stehen, dass wir zu Null spielen“, hat der Kölner Trainer nun schon mehrfach betont und in diesem Zusammenhang immer darauf hingewiesen, dass dann auch die Siegwahrscheinlichkeit für sein Team signifikant steigen würde. „Defensiv standen wir gut, das hat mir gut gefallen. Die Jungs haben gekämpft, die Jungs glauben an sich, ich glaube an die Jungs und die Fans auch“, sagte Schultz nach dem 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim. Tatsächlich stand die Kölner Defensive in Sinsheim lange stabil. Der Europa-League-Anwärter kam kaum zur Entfaltung, hatte kein Rezept gegen die Kölner Hintermannschaft. Ihlas Bebou und Wout Weghorst kamen im ersten Abschnitt zu ihren Abschlüssen, brachten diese aber nicht aufs Tor. Nach dem Wechsel schmiss sich Benno Schmitz in die größte Chance der Hausherren.

Zu wenig Offensivkraft

Mehr gelang der TSG nicht und es hätte nicht viel gefehlt und der Plan des Trainers wäre aufgegangen. Um die Siegchancen signifikant zu steigern sind allerdings Offensivbemühungen ebenfalls essentiell. Da sich der FC aber sehr auf seine Defensivarbeit konzentrierte, dabei die Offensive komplett vernachlässigte, stand die Null folgerichtig lange nicht nur auf der einen Seite. „Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet, alles reingeworfen, taktisch sehr diszipliniert gespielt – aber mit dem Ball war das heute nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagte Florian Kainz, der sicher nicht seinen besten Tag erwischte. „Da waren sehr viele Fehler dabei, die Umschaltsituationen haben wir unsauber ausgespielt, dadurch hatten wir viel zu wenig Torchancen.“ Das war noch deutlich übertrieben. Im ersten Abschnitt hatte der FC nichts, was einer Torchance gleichkam.

Insgesamt verzeichnete der FC fünf Abschlüsse, von denen aber nur einer direkt aufs Tor kam. „Vorne müssen wir über Einzelaktionen kommen, in Heimspielen tun wir uns da leichter“, sagte auch Benno Schmitz. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir versucht, nach vorne hin mutig zu sein und die Eins-gegen-eins-Situationen zu nehmen. Das hatten die Hoffenheimer vielleicht so nicht erwartet“, ergänzte Marvin Schwäbe. Torchancen blieben weiterhin Mangelware. So war es bezeichnend, dass der FC eine Standardsituation zur Führung nutzte und diese auch ein Abwehrspieler erzielte. Youngster Max Finkgräfe nahm sich die Kugel und verwandelte aus knapp 25 Metern. „Max macht es im Moment überragend, deswegen hat er sich das Tor redlich verdient. Mit ihm kann man gut arbeiten“, so Schmitz.

Führungstreffer nicht genug

Beinahe wäre der „Die Null muss stehen“-Plan von Timo Schultz perfekt aufgegangen. Denn nach dem Treffer deutete nicht mehr viel daraufhin, dass das Spiel noch eine andere Wende nehmen könnte. Hoffenheim strahlte in der Schlussphase so viel Gefahr aus, wie der FC bis zur glücklichen Führung. Und doch fiel der Ausgleich. Denn die Kölner wähnten sich offenbar bereits auf der Zielgeraden, befanden sich in den Schlussminuten für einen Augenblick im Tiefschlaf. Andrej Kramaric kam in der vierten Minute der Nachspielzeit an den Ball, legte sich diesen mit der Brust vor und traf mit ein wenig Glück.

„Wenn du in der 94. Minute den Ausgleich bekommst, tut das im ersten Moment sehr weh. Gerade in der Situation, in der wir sind, hätten uns drei Punkte sehr gutgetan“, sagte Kainz. „Hoffenheim hat natürlich alles nach vorne geworfen, wir haben uns ein bisschen zu tief hinten reindrängen lassen und es nicht geschafft, uns vorne festzusetzen. Das sind so Kleinigkeiten, die man besser machen kann.“ Kleinigkeiten, die man besser machen muss, um die Chancen auf einen Sieg signifikant zu erhöhen.



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1:1! Finkgräfes Traumtor reicht dem FC nicht

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1:1! Finkgräfes Traumtor reicht dem FC nicht

Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg in Serie knapp verpasst. Beim 1:1 in Hoffenheim kassierten die Kölner in der Nachspielzeit den Gegentreffer. Max Finkgräfe hatte zuvor per direkt verwandeltem Freistoß getroffen.

Timo Schultz hatte sich gewünscht, dass die Null auch in der Begegnung seines 1. FC Köln gegen Hoffenheim stehen soll. Und 94 Minuten lang sah es so aus, als würde das auch gelingen. Dann hätte der FC drei Punkte zurück mit nach Köln genommen. Max Finkgräfe (79.) hatte den FC in Führung gebracht. Doch der 1. FC Köln spielt 1:1 in Hoffenheim. In der Nachspielzeit war Andrej Kramaric (90.+4) zur Stelle.

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Timo Schultz hatte unter der Woche noch angekündigt, dass es durchaus ein, bis zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche in der Startelf geben könne, es wurde eine und dazu noch eine erwartbare. Für den erkrankten Timo Hübers stand Luca Kilian in der Anfangsformation. Ansonsten vertraute Schultz der gleichen Mannschaft, die gegen Frankfurt gleich dreifach gepunktet hatte. Die ersten Offensivaktionen gehörten aber den Kölnern. Max Finkgräfe lief bis zur Grundlinie durch und passte in den Rückraum, der Ball kam nicht an. Kurz darauf spielte Faride Alidou Jan Thielmann frei, der aber aus der Distanz den Ball nur in die Nähe des Tors brachte (8.). Das war es dann aber auch erst einmal. Hoffenheim übernahm zunehmend die Initiative. Maximilian Beier brachte den Ball in die Box, Wout Weghorst legte quer und Ihlas Bebou vergab aus guter Position (14.).

Weghorst vergibt aus knapp zehn Metern

Doch lange blieb es bei der einen Chance der Sinsheimer. Hoffenheim mühte sich zwar, wirkte aber gerade im letzten Drittel ideenlos, Köln fand in der Offensive so gut wie gar nicht mehr statt. Die nächste große Möglichkeit hatten die Hoffenheimer dann mit freundlicher Unterstützung der Geißböcke. Schmitz verlor einen entscheidenden Ball an der Außenlinie, der landete bei Weghorst, der aus spitzem Winkel an Schwäbe scheiterte (26.). Erst nach einer guten halben Stunde spielte auch der FC öfter mal nach vorne, gefährlich wurden die Kölner aber nicht. Ganz anders Hoffenheim: Robert Skov legte einen Ball auf Weghorst ab, der aus der Drehung aus elf Metern das Tor erneut verfehlte (40.). Somit ging es torlos in die Kabine.

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Viel spielte sich in der neutralen Zone ab. Wenn ein Team gefährlich wurde, dann Hoffenheim. Wieder spielte Skov Angreifer Bebou den Ball in den Fuß, der Kilian mit einem starken ersten Kontakt mit der Hacke aussteigen ließ und den ersten Abschluss aufs Tor brachte – kein Problem für Schwäbe (55.). Auf der anderen Seite schickte Florian Kainz Jan Thielmann mit einem starken Diagonalpass, doch Baumann spitzelte dem Kölner Angreifer den Ball noch weg (57.). Die Führung hätten aber die Hausherren erzielen müssen. Bebou bediente dieses Mal Skov, der aus elf Metern einfach „nur“ hätte einschieben müssen, doch Benno Schmitz warf sich noch gerade so in den Ball (64.). Das war es dann auch erst einmal wieder mit Offensivbemühungen.

Finkgräfe per direktem Freistoß

Schultz brachte für die Schlussphase Steffen Tigges. Doch der große Kölner Auftritt gehörte Max Finkgäfe. Nach einem Foul von Anton Stach an dem ebenfalls eingewechselten Linton Maina nahm sich der Kölner Youngster den Ball und brachte die Geißböcke mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern in Führung (79.). Es war der erste Abschluss auf das Tor der Hoffenheimer, der Ball wurde für Oliver Baumann noch undankbar abgefälscht. Und der FC bekam nun Räume. Maina machte Tempo über die linke Seite, brachte den Ball scharf ins Zentrum, aber Baumann war einen Schritt schneller als Tigges. Viel deutete nicht mehr auf den Ausgleich. Dann schlief die Kölner Hintermannschaft bei einer eher harmlosen Hereingabe. Andrej Kramaric war zur Stelle und glich aus. Unterm Strich ging das 1:1 mehr als in Ordnung. Hoffenheim tat definitiv mehr für die Offensive. Dennoch fühlte sich der Ausgleich für die Kölner wie eine Niederlage an. „So ist das besonders bitter“, sagte Benno Schmitz. Am kommenden Freitag spielt Köln gegen Bremen.


FC: Schwäbe – Finkgräfe (89. Heintz), Chabot, Kilian, Schmitz – Martel, Huseinbasic – Alidou (74. Tigges), Kainz (58. Maina), Ljubicic – Thielmann (89. Adamyan) – Tore: 0:1 Finkgräfe (79.), 1:1 Kramaric (90.+4)


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FC gewinnt verdient gegen Frankfurt

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FC gewinnt verdient gegen Frankfurt

Der 1. FC Köln hat einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren. Der FC bezwang am Samstagabend Eintracht Frankfurt verdient mit 2:0-Toren.

Timo Schultz hat mit dem FC seinen ersten Sieg eingefahren und das vollkommen verdient. Der 1. FC Köln bezwingt am 20. Spieltag Frankfurt mit 2:0. Ausgerechnet Frankurts Leihgabe Faride Alidou (68.) brachte den FC in Führung, Jan Thielmann (80.) erhöhte. Die Gäste schwächten sich mit zwei Gelb-Roten Karten gegen Niels Nkounkou (66.) und Tuta (82.) zudem selbst.

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Bei der Startaufstellung verzichtete Timo Schultz gegen die Eintracht auf große Überraschungen, änderte die Startelf nicht. So lief erneut Faride Alidou auf, der in der Vorwoche noch die Kölner Führung erzielt hatte. In der Defensive vertraute der Coach auch in dieser Woche wieder Benno Schmitz für Rasmus Carstensen, im Sturm setzte der Coach auf Jan Thielmann. „Wir haben uns gut vorbereitet, dass wir drei Punkte hier behalten“, sagte Schultz vor der Begegnung. Tatsächlich spielten die Kölner munter drauf los. So schickte Jeff Chabot bereits nach 60 Sekunden Thielmann, der aus kurzer Distanz Eintracht-Keeper Kevin Trapp anschoss. Allerdings stand der Kölner Youngster auch im Abseits. Keine drei Minuten später tankte sich Alidou auf der rechten Seite durch, die Hereingabe landete bei Dejan Ljubicic, der den Ball über das Tor jagte (5.).

FC mit leichtem Chancenplus

Die Eintracht bemühte sich, über Spielbesitzphasen in das Spiel zu finden. Doch die Chancen hatte weiterhin der FC. Thielmann wurde von Finkgräfe geschickt, doch erneut scheiterte der Kölner Offensivspieler an dem Frankfurter Keeper (14.). Bei der Eintracht kam ausgerechnet Ellyes SKhiri zum ersten Abschluss, der Ball wurde aber noch rechtzeitig geblockt (20.). Frankfurt steigerte sich zunehmend, übernahm die Spielkontrolle. Nach einer Ecke lief Robin Koch clever ein, verfehlte das Tor aber deutlich (27.). Der FC lauerte auch weiterhin auf Umschaltmomente und seine Chancen. Unter anderem dribbelte sich Max Finkgräfe durch das Zentrum und spielte Ljubicic frei, der erneut über das Tor schoss (38.). Im direkten Gegenzug lupfte Mario Götze den Ball auf Skhiri, der aus kurzer Distanz an Schwäbe scheiterte (39.). Kurz vor dem Seitenwechsel versuchte es Ljubicic noch einmal aus der Distanz und näherte sich dem zumindest an.

Alidou trifft erneut

Frankfurt kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Fares Chaibi brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld aufs Tor, Schwäbe kratzte den Ball aus dem Winkel (49.). Kurz darauf bekamen die Kölner eine Ecke nicht geklärt, Tuta hatte freie Schussbahn, verzog aber (53.). Chaibi machte es genauer. Der Algerier tauchte nach einem starken Pass von Tuta vor Schwäbe auf, stand aber im Abseits. Zwar war die Eintracht nun besser im Spiel, der FC suchte aber auch seine Chancen. Unter anderem versuchte es Schmitz nach einer Ecke aus der Distanz – es blieb bei dem Versuch (58.). Köln blieb aber dran. Thielmann setzte sich auf der linken Seite durch, brachte den Ball scharf an den langen Pfosten, Niels Nkounkou rettete so gerade vor dem frei stehenden Alidou (62.).

Auch die nächste Szene gehörte den beiden Protagonisten. Nkounkou brachte Alidou zu Fall und sah zu Recht die Gelb-Rote Karte. Den anschließenden Freistoß brachte Finkgräfe ins Zentrum, Ljubicic drosch in Richtung Kasten und Alidou brachte sein Schienbein dazwischen: 1:0. Der Frankfurter Leihspieler verkniff sich den Jubel. Der FC spielte auch weiterhin nach vorne, setzte in Überzahl nach. Kainz probierte es aus 18 Metern, verfehlte das Tor aber deutlich. Auf der anderen Seite zielte Tuta genauer, aber Schwäbe war erneut zur Stelle (74.). Schultz brachte in der Schlussphase mit Linton Maina und Sargis Adamyan neue Kräfte. Die nächste Aktion gehörte aber anderen FC-Profis. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Hrvoje Smolcic schaltete Ljubicic schnell um, legte rechts raus auf Thielmann, der dieses Mal eiskalt verwandelte.

Und Frankfurt schwächte sich zudem noch selbst. Tuta ging in einen Kopfball gegen Chabot mit dem Ellbogen voran und sah folgerichtig ebenfalls die Ampelkarte (82.). Der FC hatte in den Schlussminuten erwartungsgemäß leichtes Spiel und brachte den Sieg sicher über die Zeit. Zwar belegen die Kölner weiterhin Rang 16, der Rückstand auf Union beträgt vor den Sonntagsspielen aber nur noch zwei Punkte. Am kommenden Sonntag ist der FC zu Gast in Hoffenheim.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt


FC: Schwäbe – Finkgräfe (89. Heintz), Chabot, Hübers, Schmitz (89. Carstensen) – Martel, Huseinbasic (89. Christensen) – Alidou (73. Adamyan), Kainz (79. Maina), Ljubicic – Thielmann – Tore: 1:0 Alidou (68.), 2:0 Thielmann (80.) – Gelb-Rote Karten: Nkounkou (66.), Tuta (83.)


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Winterkritik

Der 1. FC Köln verdient sich den Punkt in Wolfsburg

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Der 1. FC Köln verdient sich den Punkt in Wolfsburg

In einem packenden Spiel hat der 1. FC Köln gegen den Tabellenelften in Wolfsburg einen Punkt mit nach Hause genommen. Faride Alidou traf zum 1:0 für die Kölner und rechtfertigte seinen Einsatz.

Timo Schultz holt mit dem 1. FC Köln seinen zweiten Punkt. Dem FC gelang gegen den VfL Wolfsburg ein 1:1. Auch, weil Überraschungs-Starter Faride Alidou traf. „Seit ich hier bin, trainiert Faride auffällig. Für mich ist Training wichtig. Er hat sich den Einsatz verdient. Er bringt ein gutes Paket mit. Es freut mich, wenn die Jungs die Leistung aus dem Training bestätigen können. Das gilt für alle Spieler“, sagte Schultz. Dabei wäre am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga auch mehr möglich gewesen. Max Finkgräfe verteidigte unter anderem stark, Jan Thielmann verfehlte das Tor knapp. Kevin Paredes traf für die Wölfe zum 1.1.

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Bereits im Vorfeld der Partie gegen den VfL Wolfsburg hatte FC-Trainer Timo Schultz betont, dass er den Fokus auch auf eine stabile Defensive richten würde. „Über allem muss stehen, dass wir zu Null spielen“, erklärte der Coach. „Wenn wir noch mehr, noch energischer unser Tor verteidigen, wird es vielleicht auch einfacher, vorne eins zu schießen“, ergänzte Schultz. Nachdem Rasmus Carstensen am vergangenen Wochenende gegen Dortmund elf schwere Minuten erlebte, in denen er eine Chance liegen ließ, einen Elfmeter verursachte und einen Konter zu einem Gegentor nicht unterband, setzte der Kölner Coach auf die Routine von Benno Schmitz. Zudem saß zunächst Linton Maina auf der Bank, für den schnellen Außenspieler stand überraschend Faride Alidou in der Anfangsformation – zum ersten Mal seit dem siebten Spieltag.

Alidou trifft zum 0:1, der VfL gleicht sofort aus

Die ersten Spielminuten gehörten den Gastgebern, der FC konzentrierte sich auf die Defensive, wirkte da aber mitunter fahrig. So kamen die Wölfe auch früh zu der ersten dicken Möglichkeit. Václav Černý legte eine Hereingabe stark ab auf Mattias Svanberg, der aus zehn Metern mit der Innenseite kläglich vergab (3.). Doch auch der FC versteckte sich nicht. Unter anderem setzte sich Max Finkgräfe stark auf der linken Seite durch. Seine scharfe Hereingabe brachte Jan Thielmann aufs Tor, der Ball wurde aber noch abgefälscht (7.). Auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Abschluss von Jonas Wind aus zwölf Metern (11.). Nachdem Finkgräfe erneut stark klärte, den Ball ins Aus schoss und dabei den Schiedsrichterassistenten Thorben Siewer traf (15.), konnte dieser das Spiel nicht weiterführen und der vierte Offizielle Nicolas Winter übernahm für diesen. Die kuriose Suche nach einem vierten Offiziellen unter den Zuschauern führte zum Einsatz von Tobias Krull vom MTV Gifhorn. Der 32-Jährige ist dort Torwart mit Schiedsrichterschein. Nach einer etwa viertelstündigen Unterbrechung ging das Spiel weiter.

Der FC war nun deutlich besser im Spiel, verteidigte konsequenter und eroberte mehr Bälle im Mittelfeld. Für große Gefahr sorgten die Geißböcke aber nicht. Bis zu einem Freistoß aus dem Halbfeld. Nach der Hereingabe von Florian Kainz wurde der Ball verlängert und Faride Alidou nickte zum 1:0 ein (38.). Die Freude währte aber nicht lange. Keine zwei Minuten nach der Kölner Führung glich Kevin Paredes für den VfL zum verdienten 1:1 aus (40.). Nachdem zunächst Finkgräfe Probleme gegen Cerny und Maehle hatte, kam Benno Schmitz zu spät. Chancen bleiben nach den Treffern weiterhin Mangelware. Erst unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff nahm Schmitz eine Ablage von Alidou volley, stellte damit VfL Keeper Koen Casteels aber vor keine großen Probleme. Somit ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

Thielmann vergibt 2:1, Schwäbe rettet gegen Paredes

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Beide Teams schenkten sich nicht viel und neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, aber auch Chancen blieben Mangelware. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde länger und länger, landete bei Dejan Ljubicic, der den Ball aber nicht kontrollieren konnte. Nach einer guten Stunde reagierte Timo Schultz und brachte mit Linton Maina und Rasmus Carstensen frische Kräfte. Und die Wechsel zeigten Wirkung. Köln konnte sich viel öfter befreien, hatte mehr Ballbesitz und kam auch zu besseren Chancen. Unter anderem legte Thielmann nach einem starken Lauf zurück auf Maina, der aber an dem zurückgeeilten Rogério scheiterte. Auf der anderen Seite war Paredes einmal mehr durch, wurde aber von Finkgräfe mit einer Monstergrätsche am Schuss gehindert (71.).

Anschließend köpfte Moritz Jenz nur an das Außennetz. Doch auch der FC hatte noch seine Chancen. Thielmann setzte sich auf der rechten Seite durch und suchte den Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Ein Abspiel auf den mitgeeilten Kainz wäre vielleicht sinnvoller gewesen. Auch der VfL hatte mit Paredes noch eine große Torchance, um das Spiel zu entscheiden (90.), Schwäbe rettete in höchster Not. Der 1. FC Köln steht nach dem Remis nun auf dem 16. Tabellenplatz und konnte die direkten Abstiegsplätze vorerst verlassen. Am kommenden Samstag spielt der FC zuhause gegen Eintracht Frankfurt. (Sky, 18.30 Uhr).


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Schmitz (Carstensen 62.) – Martel, Huseinbasic – , Alidou (62. Maina), Ljubicic, Kainz (Christensen 87.) – Thielmann (Dietz 87.) – Tore: Alidou 0:1 (38.), Paredes 1:1 (40.)


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FC kassiert eine unnötige 0:4-Pleite gegen den BVB

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FC kassiert eine unnötige 0:4-Pleite gegen den BVB

Der Negativtrend des 1. FC Köln hat auch zum Rückrunden-Auftakt weiter Bestand. Gegen den BVB kassierten die Geißböcke eine 0:4-Pleite. Aber eine, die nach dem Spielverlauf unnötig war.

Timo Schultz wartet mit dem FC weiter auf den ersten Sieg. Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund 0:4. Dabei wäre gegen den BVB am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga deutlich mehr möglich gewesen. Linton Maina traf nur den Pfosten, Jan Thielmann vergab aus kurzer Distanz und Rasmus Carstensen verursachte einen unnötigen Strafstoß. Donyell Malen (12., 61.), Niclas Füllkrug (58., FE) und Yousoufa Moukoko (90.+2) trafen für Dortmund.

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Kölns Trainer Timo Schultz hatte schon unter der Woche angedeutet, dass er ein Puzzle gegen Dortmund finden wolle, wie er der Borussia am meisten weh tun könne. Eine Idee sei ohne Mittelstürmer zu agieren, dafür mit Spielern mit Tempo. Und diese Idee schien bis zum Samstag bei ihm gereift zu sein. So nahm der Trainer zwar nur einen notgedrungenen Wechsel vor, doch für den verletzten Davie Selke spielte eben kein Mittelstürmer, sondern Dejan Ljubicic. Im Angriff startete Jan Thielmann. Ansonsten gab es keine Änderungen. Der FC stand ein wenig tiefer als in der Vorwoche, suchte aber durchaus den Weg in die Offensive.

Malen trifft nach kurzer Ecke

Die erste Chance gehörte aber dem BVB. Julian Brandt kam nach Zuspiel von Jadon Sancho aus zentraler Position zum Abschluss, der Schuss kam dann aber ebenso zentral aufs Tor, kein Problem für Marvin Schwäbe (4.). Der FC setzte in der Anfangsphase auf Konter, der finale Pass wollte aber nicht ankommen. So versuchte es Ljubicic aus der Distanz, setzte das Leder aber ordentlich über den Kasten (9.). Wie es besser geht zeigte Malen keine 180 Sekunden später. Der Niederländer ließ nach einer kurzen Ecke von Brandt Linton Maina links liegen und spitzelte den Ball aus elf Metern ins lange Eck. Malen hatte schon im Hinspiel zur Dortmunder Führung getroffen. Köln wirkte aber alles andere als geschockt, suchte den Weg in die Offensive, blieb dabei aber weiterhin zu ungefährlich.

Im Zentrum standen die Kölner dagegen kompakt, ließen den BVB kaum zur Entfaltung kommen und gewannen viele Zweikämpfe. Doch die Umschaltmomente verpufften viel zu oft. Gregor Kobel lud nach einer knappen halben Stunde mal Linton Maina bei einem Pressschlag ein, doch der Querpass des Außenbahnspielers kam wieder nicht an. Thomas Meuniers scharfe Hereingabe war dann schon deutlich genauer, doch Schwäbe war vor Füllkrug am Ball. Gegen Mitte der ersten Halbzeit wurde Dortmund stärker, hatte nun mehr vom Spiel. Nach einer Ecke stand Meunier komplett frei, setzte den Schuss aber deutlich neben das Tor. Der FC blieb ebenfalls im Spiel, kam immer wieder ins gegnerische Schlussdrittel, doch dann endeten die Bemühungen meist in harmlosen Flanken. Die größte Gefahr strahlte Köln bei Standards aus. So rettete Füllkrug nach einer Ecke am kurzen Pfosten (44.). Bis zur Pause kamen die Geißböcke auf elf Flanken, nur zwei landeten bei Mitspielern.

FC mit zu vielen Fehlern

Erstaunlicherweise blieb Schultz bei der taktischen Ausrichtung. Und hätte damit beinahe auch recht behalten. Direkt nach Wiederanpfiff spielte Ljubicic Thielmann frei, doch das Kölner Eigengewächs scheiterte aus kurzer Distanz an Kobel (46.). Der hätte sitzen müssen. Der FC blieb aber dran. Unter anderem versuchte es Ljubicic einmal mehr aus der Distanz – vergab aber deutlich (47.). Mainas Schlenzer nach Vorarbeit von Kainz war schon deutlich präziser. Die Kugel landete aber am Pfosten. Den Abpraller vergab Rasmus Carstensen. Fünf Minuten später stand der Däne wieder im Mittelpunkt. Dieses Mal aber im anderen Sechzehner. Carstensen hielt Sancho unglücklich fest, der nahm die Einladung dankend an. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied auf Strafstoß. Diesen verwandelte Füllkrug sicher. Eine harte Entscheidung, allerdings keine Fehlentscheidung.

Diehl sorgt für neuen Wirbel

Eine falsche Entscheidung traf Carstensen auch vor dem 0:3. Der Däne verlor den entscheidenden Zweikampf in der gegnerischen Hälfte gegen BVB-Neuzugang Ian Maatsen, der schickte seinen Landsmann Malen, der zum dritten Dortmunder Tor einschob. Schultz brachte nach einer guten Stunde mit Faride Alidou und Justin Diehl neue Kräfte. Immerhin gaben die Kölner sich auch weiterhin nicht auf. Eric Martel schickte Thielmann, der versuchte es selbst, hätte aber Diehl einsetzen müssen. So hatte Kobel einmal mehr leichtes Spiel. Für die Schlussphase brachte Schultz zudem noch Jacob Christensen, der seine ersten Liga-Minuten schnuppern durfte. Tatsächlich sorgte Youngster Diehl beim FC noch einmal für ordentlich Betrieb, führte wieder die Standards aus, suchte immer wieder das Eins-gegen-eins. Der Youngster setzte Denis Huseinbasic ein, der den Ball aber nicht richtig traf.

In den Schlussminuten durften auch Sargis Adamyan und Benno Schmitz noch einmal ran, es passierte aber nichts mehr auf Kölner Seiten. Dafür aber auf der anderen. Der eingewechselte Moukoko erhöhte nach Vorarbeit von Jamie Bynoe-Gittens in der Nachspielzeit auf 0:4. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim VfL Wolfsburg (Sky, 15.30 Uhr).


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Carstensen (87. Schmitz) – Martel, Huseinbasic – Maina (61. Diehl), Kainz (74. Christensen), Ljubicic (61. Alidou) – Thielmann (87. Adamyan) – Tore: 0:1 Malen (12.), 0:2 Füllkrug (57. FE), 0:3 Malen (60.), 0:4 Moukoko (90.+2)


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Und nun auch Selke: dem FC gehen die Offensivkräfte aus

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Und nun auch Selke: dem FC gehen die Offensivkräfte aus

Kurz nach der Hiobsbotschaft um Luca Waldschmidt folgt die nächste Schreckens-Meldung für den 1. FC Köln. Auch Davie Selke wird dem FC mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Dem 1. FC Köln gehen so langsam die Offensivspieler aus. Der Vereint teilte am Sonntagmittag gleich zwei Verletzungen mit. Luca Waldschmidt fällt mehrere Wochen aufgrund eines Wadenbeinanbruchs aus, ein weiterer Leistungsträger fehlt den Geißböcken ebenfalls. Davie Selke fällt mehre Wochen aus.

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Im Sommer noch hatten viele Kölner Fans einige Horrorszenarien gezeichnet, als sie vehement einen neuen Stoßstürmer forderten. Damals litt Davie Selke unter einer mysteriösen Rückenverletzung, die lange nicht so recht greifbar wurde. Und auch Mark Uth fiel aus. Trotz der Verletzungen besserten die Kölner damals nicht nach. Das könnte dem FC nun auf die Füße fallen. Denn nur Minuten nachdem der Verein am Sonntag die Verletzung von Luca Waldschmidt publizierte, gab es die nächste Hiobsbotschaft. Auch Davie Selke wird den Kölnern mehrere Wochen fehlen. Während der Klub bei Waldschmidt ein angebrochenes Wadenbein als Verletzung angab, hieß es bei Selke nur, dass sich der Stürmer aufgrund von Schmerzen im linken Fuß einer MRT-Untersuchung unterzogen hatte. Das Ergebnis: Selke wird dem FC ebenfalls mehrere Wochen fehlen.

Selke spürte die Verletzung bereits am Samstag

Der Stürmer hatte beim 1:1 gegen Heidenheim die zwischenzeitliche Führung für die Geißböcke erzielt und war auch sonst enorm präsent. „Ich habe nach meinem Tor ein wenig an meinem Fuß gemerkt, habe aber durchgezogen“, sagte Selke nach dem Spiel in der Mixed Zone, nun folgte das Ergebnis einer MRT-Untersuchung. Die genaue Diagnose gab der Verein wie in den vergangenen Wochen oft nicht bekannt. Nach der Begegnung hatte Timo Schultz noch betont, dass in den kommenden Wochen die erfahrenen Spieler für den FC entscheidend sein würden. Der neue Kölner Coach hob Davie Selke noch einmal besonders hervor. Neben Selke fallen mit Luca Waldschmidt und Mark Uth zwei weitere wichtige Offensivkräfte, die eigentlich geplante Anfangs-Offensive, aus.

Youngster Justin Diehl könnte somit schneller als eigentlich geplant eine größere Rolle zukommen. Genauso wie Damion Downs. Denn im Vergleich zu Diehl erfüllt Downs eher die Rolle eines Stürmers wie Selke. Florian Dietz und Steffen Tigges konnten in dieser Spielzeit zudem noch nicht wirklich überzeugen. Tigges war in der Schlussphase gegen Heidenheim eingewechselt worden und war einmal mehr kein Faktor. Auch das Talent Jaka Potocnik ist keine Alternative, der Youngster ist bis März von der FIFA gesperrt worden.


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Angebrochenes Wadenbein bei Luca Waldschmidt

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Angebrochenes Wadenbein bei Luca Waldschmidt

Der 1. FC Köln muss mehrere Wochen auf Luca Waldschmidt verzichten. Der Offensivspieler zog sich am Freitag beim Abschlusstraining eine Verletzung zu.

Der 1. FC Köln bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Wie der Verein mitteilte, fällt ein weiterer Leistungsträger mehrere Wochen aus: Angebrochenes Wadenbein bei Luca Waldschmidt. Das ergab eine MRT-Untersuchung.

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Nach Mark Uth in der vergangenen Woche zog sich am Freitag nun auch Luca Waldschmidt eine Verletzung zu und wird dem FC mehrere Wochen bis Monate fehlen. Der Offensivspieler erlitt im Abschlusstraining am Freitag einen Anbruch des Wadenbeins. Das teilte der Verein am Sonntag nach einer MRT-Untersuchung des 27-Jährigen mit. Der ehemalige Nationalspieler hatte einen Schlag auf das Wadenbein bekommen. Dieses war laut Trainer Timo Schultz stark angeschwollen. Dennoch gab sich der Trainer noch am Freitag optimistisch, hatte sogar gehofft, dass Waldschmidt am Samstag noch zum Einsatz kommen könne. Im Kader stand der 27-Jährige dann aber nicht.

Große Hoffnungen ruhen auf Waldschmidt

Dabei ruhen eigentlich große Hoffnungen auf dem Offensivspieler. Waldschmidt könnte hinter den Spitzen bei den Geißböcken eine wichtige Rolle spielen. Wie das Bundesliga-Debüt von Timo Schultz am Samstag zeigte, sucht der FC nun auch vermehrt das Heil im schnellen Spiel durch das Zentrum. Die Kölner wollen so variabler sein. Florian Kainz deutete am Samstag an, in welche Richtung das Spiel der Geißböcke gehen soll. Waldschmidt wäre für diese Position prädestiniert. Mark Uth, ebenfalls ein möglicher Zehner, fehlt aktuell ebenfalls verletzt.

Schon vor der Saison hatten die Kölner große Hoffnungen in die Leihe gesteckt. De ehemalige Nationalspieler wurde vom VfL Wolfsburg ausgeliehen und galt als Königstransfer. Die Erwartungen konnte der Offensivspieler bisher noch nicht erfüllen. Dennoch erklärte Christian Keller am FC-Stammtisch in der vergangenen Woche, dass er vorhabe, die Kaufoption bei Waldschmidt zu ziehen. Die kolportierte Ablöse soll bei drei bis vier Millionen Euro liegen.


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Timo Schultz: Erste Veränderung – erste Wirkung

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Timo Schultz: Erste Veränderung – erste Wirkung

Bei seinem Bundesliga-Debüt kam Timo Schultz mit dem 1. FC Köln nicht über ein 1:1 gegen Heidenheim hinaus. Dennoch waren erste Veränderungen sichtbar.

Am Ende könnte der eine Punkt gegen Heidenheim zu wenig sein. Dennoch gab es beim Bundesliga-Debüt von Timo Schultz auch positive Erkenntnisse. 1. FC Köln zeigt unter Timo Schultz erste Veränderungen.

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Großartige Veränderungen im Vergleich zu der Spielweise von Steffen Baumgart hatte Timo Schultz vor der Begegnung gegen Heidenheim nicht angekündigt und auch die angesprochenen Nuancen, die der Mannschaft guttun könnten, hatte der neue Kölner Trainer erst einmal im Dunkeln gelassen. So war bei der Präsentation seiner erstem Startelf die größte Überraschung, dass es eigentlich keine große Überraschung gab. Auf dem Papier stand die typische Baumgart-Formation 4-2-3-1, auf dem Feld eine durchaus erwartete Startformation, die bei den Ausfällen von Luca Waldschmidt, Mark Uth und Dejan Ljubicic wohl unter dem Ex-Coach genauso aufgelaufen wäre. Auf den ersten Blick war von Schultz‘ angekündigten Nuancen gar nichts zu sehen – wohlgemerkt vor der Partie und auf dem Papier.

Schultz findet einige richtige Stellschrauben

Denn schon mit Anpfiff ergab sich ein anderes Bild. Florian Kainz startete zunächst deutlich vor der erwarteten Zehner-Position, sogar neben Davie Selke, spielte dann aber auch mal hinter der Spitze. Der Kölner Kapitän brachte zunächst vier Flanken von der rechten Seite, bevor eine von links zur Kölner Führung führte. Gefühlt war der 32-Jährige in der Offensive überall unterwegs. Und das offenbar mit Absicht. „Florian war heute mehr oder weniger ein Freigeist um Davie herum. Er sollte aber auch immer wieder mit Linton Maina die Position tauschen, weil er sich sehr wohl auf dem Flügel fühlt und das Eins-gegen-eins suchen kann“, erklärte Timo Schultz, der sich mit der Leistung seines Kapitäns zurecht zufrieden gab. „Florian hat ein richtig gutes Spiel gemacht, war Dreh- und Angelpunkt“, so Schultz weiter. „Er hat genau das gemacht, was wir von ihm sehen wollen.“ So rief der 32-Jährige ausgerechnet im ersten Spiel nach Baumgart seine beste Saisonleistung ab, bereitete einen Treffer vor und leitete weitere Chancen ein. Sein Pass auf Maina hätte das 2:0 sein müssen, möglicherweise eine Vorentscheidung.

Maina vergab, unterstrich damit eine erneut durchwachsene Leistung. Allerdings rotierte auch der Außenbahnspieler, zeigte sich ebenfalls über die Außen, mal im Zentrum. Auffallend waren zudem die kurzen Pässe im zentralen Mittelfeld. Der FC scheint unter dem neuen Trainer eben nicht mehr nur den Weg über die Außen zu suchen. Wie bei seiner Station bei St. Pauli hat Schultz im Mittelfeld gerne Spieler, die eben das Zentrum auch mit schnellen Pässen überspielen und so Chancen aus dem Zentrum kreieren können. „Wir haben in der Spieleröffnung probiert, ein paar Jungs mehr in die Nähe des Balls zu kriegen und zwischen den Linien zu positionieren“, sagte Schultz. Ein Luca Waldschmidt hätte in das System wohl ebenfalls sehr gut gepasst. Der ehemalige Nationalspieler wird jedoch aufgrund eines diagnostizierten Anbruch des Wadenbeins auch in den kommenden Wochen nicht auf dem Platzt stehen können. Durch die taktische Veränderung schienen die Räume zwischen den Ketten nicht sonderlich groß. Vor allem in den ersten 50 Minuten gab es für Heidenheim nicht viel Platz zur Entfaltung.

FC im zweiten Abschnitt verunsichert und zu tief

Zudem rannten die Kölner den Gegner nicht 90 Minuten lang blind an. „Wir wollen auch trotzdem weiterhin vorne draufgehen“, sagte der Trainer. „Aber vielleicht in der ein oder anderen Phase, wenn der Gegner dann in der Ballkontrolle und weit weg von unserem Tor ist, auch mal nutzen, um uns gegen den Ball mal auszuruhen, um dann den entscheidenden Punch an den Tag legen zu können.“ Die Balance schien bei den Geißböcken lange zu stimmen. Doch mit der Auswechslung von Florian Kainz fehlte den Geißböcken in der Offensive die Struktur. Heidenheim wurde besser und verdiente sich den Ausgleich. „Wir waren 20 Minuten nicht mehr gut mit den Balleroberungen und haben uns hinten reindrücken lassen“, sagte Schultz. So standen die Kölner lange zu tief, wirkten zudem erneut verunsichert und strahlten kaum noch Torgefahr aus. Auch, wenn der Punkt am Ende des Tages gegen einen Aufsteiger zu wenig sein dürfte, Schultz‘ Nuancen der Veränderung waren auf dem Platz deutlich sichtbar.


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Effzeh kommt gegen Heidenheim zum 1:1

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Effzeh kommt gegen Heidenheim zum 1:1

Der 1. FC Köln ist zum Jahresauftakt in der Fußball-Bundesliga nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus gekommen. Beim Bundesliga-Debüt von Trainer Schultz reichte es gegen Heidenheim nur zu einem Punkt.

Die erhoffte kurzfristige Wende hat die Trainer-Entlassung von Steffen Baumgart beim 1. FC Köln offenbar nicht gebracht. Der FC kommt gegen Heidenheim nicht über ein Remis hinaus. Beim Bundesliga-Debüt von Timo Schultz reichte der Treffer von Davie Selke (29.) nicht. Adrian Beck glich aus.

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Timo Schultz hatte im Vorfeld angekündigt, im Vergleich zu Vorgänger Steffen Baumgart vorerst nur Nuancen verändern zu wollen. Von der taktischen Ausrichtung auf dem Papier wählte der neue Coach allerdings ebenfalls eine 4-2-3-1-Formation. So hielten sich die Überraschungen bei der Startelf ebenfalls in Grenzen. Schultz setzte auf Max Finkgräfe und Rasmus Carstensen auf den Außen in der Viererkette. In der Innenverteidigung kehrte Jeff Chabot zurück. Zudem begann auf der Zehn Florian Kainz. Luca Waldschmidt hatte sich im Abschlusstraining verletzt und stand nicht zur Verfügung. Auf der Doppelsechs begann neben Eric Martel Denis Huseinbasic, im Angriff lief Davie Selke auf.

Huseinbasic verfehlte knapp

In den ersten Minuten hatten die Kölner aber noch ihre Schwierigkeiten, Heidenheim übernahm die Spielkontrolle. Die Heidenheimer bestimmten die Anfangsphase durch viel Ballbesitz, allerdings nur in der eigenen Hälfte. Der FC blieb kompakt und ließ keinen tiefen Ball zwischen den eng stehenden Ketten zu. Spielfluss wollte so nicht aufkommen. Die Kölner lauerten auf Konter. Huseinbasic setzte Linton Maina ein, dessen Hereingabe wurde geblockt. 

Nach zehn Minuten steigerte sich der FC zunehmend, gewann mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und kam durch Kainz zu einigen Flanken. Nach zwei Ecken, die verpufften, flankte Kainz scharf aus dem Halbfeld, fand aber keinen Abnehmer. Wirklich gefährlich wurde es aber auf beiden Seiten zunächst nicht. Davie Selke brachte den Ball per Kopf erstmals auf das gegnerische Tor, FCH-Keeper Kevin Müller fing aber problemlos. Doch der FC steigerte sich. Nach knapp zwanzig Minuten nahm sich Huseinbasic aus der Distanz ein Herz. Der Schuss wurde aber von Müller stark pariert. Bei der anschließenden Ecke kam Selke zum Abschluss, verfehlte das Tor nur knapp. 

Selke trifft nach Flanke von Kainz

Der FC wurde zunehmend dominanter, wollte den Treffer. Zunächst steckte Kainz clever durch auf Huseinbasic. Dessen Flanke brachte Carstensen nicht aufs Tor.  Anschießend ließ Kainz seinen Gegner wie eine Slalomstange stehen, flankte auf Selke, der aus der Drehung heraus ein wenig glücklich zum 1:0 traf. Doch auch Heidenheim kam zu Chancen. Norman Theuerkauf scheiterte in der 35. Minute aus kürzester Distanz an Marvin Schwäbe und verpasste so den Ausgleich. Nun gewannen die Kölner gefühlt jeden Zweikampf und eroberten wichtige zweite Bälle. Jan-Niklas Beste versuchte es von links, wurde aber von Timo Hübers gestoppt, der dafür Gelb sah. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabine.

Schultz hatte keinen Grund in der Pause zu wechseln. Der Auftritt der Geißböcke war bis dato ordentlich. Und Köln machte genauso weiter. Kainz spielte Maina in den Lauf, doch der Offensivspieler scheiterte an Müller. Anschließend brachte Kainz eine Flanke auf Selke, der aber nicht genug Druck hinter den Ball bekam. Aber auch Heidenhelm spielte noch mit. Eben Dinkci brachte den Ball in Richtung Tor, verfehlte aber knapp. Anschließend lud Schwäbe Jan-Niklas Beste ein, dessen verunglückter Pass über Umwege bei Tim Kleindienst landete, doch der Heidenheimer vergab. Adrian Beck machte es nach einer Ecke besser. Aus 16 Metern netzte der Heidenheimer ein.

Köln fällt nicht viel ein

Schultz reagierte und brachte nach einer knappen Stunde Justin Diehl. Doch nun war der Gast besser im Spiel. Zunächst scheiterte Dinkci. Anschließend vergab Kleindienst aus kurzer Distanz per Kopf. Zehn Minuten nach seiner Einwechslung versuchte es Diehl nach einem starken Eins-gegen eins, doch der Ball wurde geblockt. Schultz wechselte auch Steffen Tigges und Faride Alidou ein. Doch wirklich viel Offensivpower entwickelten die Kölner in dieser Phase nicht mehr. Erst Jan Thielmann probierte es nochmal aus der Distanz. Müller fasste den Ball nicht sicher und lenkte ihn gegen den Pfosten. Chabot holte einen Freistoß 25 Meter vor dem Heidenheimer Tor raus, den Diehl aber über das Tor schoss. Auch Hübers kam mit dem Kopf an einen Freistoß, konnte aber nicht mehr richtig abschließen. Es blieb beim 1:1-Unentschieden. Köln belegt damit auch weiterhin den 17. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag ist Dortmund zu Gast.

FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Carstensen – Martel, Huseinbasic – Maina (71. Alidou), Kainz (59. Diehl), Thielmann – Selke (71. Tigges) – Tore: Davie Selke 1:0 (29.) , 1:1 Beck (55.)


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