Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Ache verkürzt auf 1:2

Thijs Dallinga jubelt nach seinem Tor für den 1. FC Köln
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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Ache verkürzt auf 1:2

Am Samstagnachmittag steht für die Kölner das vierte Bundesliga-Pflichtspiel der Saison auf dem Plan. Gegen den HSV wird die Aufgabe trotz der Tabellensituation keine leichte für die Geißböcke. Alle Infos im Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV.

Für die Geißböcke steht am Samstag das zweite Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison an. Dann ist die Mannschaft von Trainer René Wagner im Volksparkstadion zu Gast. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des 4. Spieltags und der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Für René Wagner und sein Team steht das vierte Bundesliga-Pflichtspiel der neuen Saison an. Der FC muss sich auf einen stürmischen und drängenden HSV einstellen. René Wagner erwartet nichts anderes. „Dann wird es unsere Aufgabe sein, sie trotzdem wieder vor Probleme zu stellen, zu versuchen, ihre Schwächen auszunutzen und unsere Stärken ins Spiel zu bekommen“, so der Coach. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Jungs dann auch das Vertrauen haben, weiter auch aggressiv nach vorne zu spielen, weiter auch immer wieder den Weg zum Tor zu suchen.“



Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung

1. FC Köln gegen den HSV
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Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung

Am Nachmittag spielt der FC beim Hamburger SV: Das Tabellenschlusslicht hat die bislang schwächste Defensive der Liga. Eigentlich gute Voraussetzungen für die zuletzt immer wieder aufblitzende Kölner Offensivqualität. Aber die Bilanz der Geißböcke in Hamburg sowie die anhaltende Auswärtsschwäche sprechen eine andere Sprache für den 1. FC Köln. Ist der HSV der passende Gegner zur passenden Zeit?

Ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen: Für den FC war wettbewerbsübergreifend beim HSV in den letzten zehn Jahren nicht viel zu holen. Doch es gibt auch Mutmacher.

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Sowohl beim VfB Stuttgart als auch zuhause gegen Werder Bremen bot der 1. FC Köln in der Offensive zeitweise ansehnliche Vorstellungen. Gleichzeitig offenbarte das Angriffsspiel aber auch grundlegende Probleme. Erstens dauerten die kölschen Drangphasen jeweils nur etwa 15 bis 20 Minuten. Und vor allem gegen Werder war die anschließende Passivität der Wagner-Elf kaum nachvollziehbar. Zweitens schlug der FC mit je einem Tor in beiden Spielen und insgesamt einem Punkt zu wenig Kapital aus seinen Möglichkeiten. Da könnte man meinen, die Partie beim Hamburger SV käme nun gerade recht. Schließlich stehen die Hanseaten punkt- und torlos am Tabellenende und stellen mit zwölf Gegentreffern neben Mönchengladbach die derzeit schwächste Defensive der Liga. Genau der richtige Gegner also für die talentierten Kölner Offensivkräfte um Said El Mala, Mikey Moore, Thijs Dallinga und Co.? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Nur ein FC-Sieg beim HSV in den letzten zehn Jahren

Die Bilanz der Kölner Gastspiele beim HSV in den vergangenen zehn Jahren schaut nämlich weitaus weniger verheißungsvoll aus als die aktuelle Tabellenposition des Kontrahenten aus dem Norden. Aus dem Volksparkstadion haben die Geißböcke zuletzt kaum Zählbares mitnehmen können. Zudem präsentiert sich der Effzeh in der Hafenstadt seit geraumer Zeit kaum in Torlaune. Der letzte Kölner Erfolg datiert ausgerechnet aus der Abstiegssaison 2017/18, als Simon Terodde sein Team mit einem Doppelpack zum 2:0-Auswärtssieg bei den Rothosen schoss. Ansonsten spielte man in der Bundesliga in Hamburg seit 2016 zweimal 1:1 (2015/16 und 2025/26) und unterlag in der Saison 2016/17 mit 1:2. Hinzukommen eine 0:2-Pleite im DFB-Pokal-Achtelfinale 2017 sowie je eine 0:1-Schlappe in den Zweitligasaisons 2018/19 und 2024/25.

Summa Summarum liest sich die Bilanz der letzten zehn Jahre also ziemlich mau: ein Sieg aus sieben Spielen, in denen der FC gerade einmal fünf Tore schoss. Klar, vergangene Partien geben nicht unbedingt Aufschluss über zukünftige Ergebnisse. Aber die Tatsache, dass der FC in Hamburg zuletzt oft mit Gegenwind zu kämpfen hatte, wird um die generelle Kölner Auswärtsflaute ergänzt.

Letzter Kölner Auswärtssieg im Oktober 2025

Der letzte Bundesligaerfolg auf fremdem Platz liegt nun nämlich schon fast ein Jahr zurück: Am 3. Oktober 2025 holte der 1. FC Köln mit einem 1:0 in Hoffenheim letztmals einen Sieg in der Fremde. Mangelnde Torausbeute, fehlendes ‚Hamburg-Momentum‘, Auswärtsschwäche: Einiges scheint dafür zu sprechen, dass die Zeichen auch beim kommenden Gastspiel in der Hansestadt wieder mal auf Sturm stehen.

Allerdings gibt es auch ein paar Mutmacher. Neben den (zugegeben kurzen) Drangphasen gegen Stuttgart und Bremen hat auch der 3:2-Auftaktsieg gegen Hoffenheim gezeigt, dass der Kölner Angriff Potenzial hat. Er zeigt es momentan allerdings noch zu selten und vor allem nicht über einen längeren Zeitraum während der Spiele. Zugutehalten muss man dem FC allerdings, dass seine vermeintliche Wunschoffensive noch gar nicht gemeinsam auf dem Platz stand.

El Mala und Moore: hoffen auf Kölner Offensiv-Duo

Allen voran dürften die Hoffnungen auf dem Duo El Mala/Moore ruhen, das bislang noch gar nicht zusammenspielen konnte. El Mala fehlte in Stuttgart krankheitsbedingt, während Moore erst nach der Halbzeit ran durfte. Und gegen Bremen wurde die offenbar noch nicht ganz fitte kölsche Nummer Zehn erst relativ spät eingewechselt – dafür musste dann aber Moore vom Platz.

Eine Startformation mit El Mala auf der linken Seite, Moore auf der Zehnerposition, dem derzeit formstarken Maina auf rechts und Ragnar Ache oder Thijs Dallinga in der Sturmspitze dürfte dem Wunsch-Angriff der Kölner Verantwortlichen recht nahekommen. Und würde zudem die FC-Chancen erhöhen, vom schwachen Hamburger Saisonstart zu profitieren und dem HSV im Volksparkstadion nach vielen Jahren mal wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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Waldschmidt zurück, Van den Berg fehlt erneut: Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hamburg

Luca Waldschmidt ist mit dabei
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Waldschmidt zurück, Van den Berg fehlt erneut: Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hamburg

In Hamburg steht für den FC am Samstag das zweite Auswärtsspiel der Saison an. Nach vier Punkten aus den ersten drei Spielen soll gegen den noch punkt- und torlosen HSV der zweite Saisonsieg her, bevor es anschließend in die Länderspielpause geht. Für diesen Kader hat sich René Wagner entschieden.

Bevor sich die Mannschaft in die verlängerte Pause verabschiedet, haben die Geißböcke im Hamburger Volkspark die Chance, sich nach vier Spieltagen in eine komfortable Situation zu bringen. Im Siegfall würde der FC mit sieben Zählern sehr gut dastehen, insbesondere da die Wagner-Truppe anschließend Borussia Mönchengladbach zum Derby empfängt. Der Übungsleiter hatte für seinen Kader in dieser Woche die Qual der Wahl.

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Wagner sprach auf der Pressekonferenz von einer „super Situation“. Bis auf den langzeitverletzten Ex-Kapitän Timo Hübers nahm in dieser Woche jeder einzelne Spieler am Teamtraining teil und stand für das Wochenende zur Verfügung. Für den Sprung in den finalen Kader reichte es dementsprechend nicht für alle. Wie schon gegen Bremen hat Joel Schmied den Vorzug vor Rav Van den Berg in der Innenverteidigung erhalten. Imad Rondic und Reigan Heskey sind ebenfalls erneut nicht mit in den Bus gestiegen. Etwas überraschender ist die Nichtnominierung von Paul Okon-Engstler. Der Australier stand in den ersten Spielen noch in der Startelf. Für ihn kehrt Luca Waldschmidt in das Aufgebot zurück und könnte am Samstag zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz der Saison kommen.

Fingerzeig für die Zukunft?

Für die nicht berücksichtigten Spieler gilt es nun, mit der Situation umzugehen. Während Heskey wohl wieder bei der U21 Spielzeit sammeln soll und die Mannschaft von Manuel Hartmann beim Auswärtsspiel gegen Westfalia Rhynern in der Regionalliga unterstützt, dürfte die Entscheidung für Okon-Engstler und Van den Berg ein harter Schlag sein. Der Niederländer sah das Spiel gegen Bremen bereits nur von der Tribüne und scheint aktuell keine große Rolle in den Planungen des Trainerteams zu spielen. Wie er mit dieser Situation umgeht und ob er sich noch einmal zurückarbeiten kann, wird sich im Laufe der Hinrunde zeigen. Für Okon-Engstler ist es, nachdem er bisher in jedem Spiel zum Einsatz kam, ein herber Rückschlag. Seit dem Auftakt gegen Hoffenheim ging seine Spielzeit bereits wöchentlich zurück. In der folgenden Länderspielpause haben beide jedoch die Möglichkeit, sich durch gute Leistungen im Training für weitere Einsätze zu empfehlen.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
Frankfurt
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Diese Spieler sind in Hamburg dabei

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing

Abwehr: Alessio Castro-Montes, Sebastian Sebulonsen – Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Joel Schmied – Gideon Mensah, Borna Sosa

Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Ellyes Skhiri – Linton Maina, Mikey Moore, Said El Mala, Jan Thielmann

Sturm: Ragnar Ache, Thijs Dallinga, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Timo Hübers, Rav Van den Berg, Paul Okon-Engstler, Reigan Heskey, Imad Rondic

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Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

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Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

Im Kellerduell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV steht viel auf dem Spiel. Im Fokus: Ex-Kölner Damion Downs, der beim HSV noch auf seinen ersten Scorerpunkt wartet, aber dennoch das Vertrauen von Trainer Merlin Polzin genießt. Nun geht es gegen seinen Ex-Club, den 1. FC Köln: Wiedersehen mit Damion Downs.

Am Samstagabend steht automatisch ein Ex-Kölner im Fokus: Damion Downs. Bislang will es noch nicht rundlaufen für den Angreifer. Das soll sich ausgerechnet gegen den Ex-Club ändern.

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Das Spiel am Samstagabend zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV hat alles, was es braucht, um als Schicksalsspiel zu gelten. Denn da treffen nicht nur zwei absolute Traditionsclubs vor altehrwürdiger Kulisse bei Flutlicht aufeinander, beide befinden sich auch noch in Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen. Bei den Rothosen von Merlin Polzin schrillen die Alarmglocken dank des Aufwärtstrends der Hamburger zuletzt etwas leiser als bei den Gästen. Die wiederum nur noch die bessere Tordifferenz vom Relegationsplatz trennt. Und inmitten dieser Gemengelage kommt es zum Wiedersehen mit Damion Downs, der seit dem vergangenen Winter in der Hansestadt weilt.

Trotz fehlender Scorer: HSV-Coach Polzin setzt auf Downs

Seit seiner Rückkehr in die Bundesliga aus dem südenglischen Southampton wartet der 21-Jährige noch auf seinen ersten Scorerpunkt, genießt aber dennoch das Vertrauen seines Trainers. Zumindest wenn er fit ist erhielt er häufig den Vorzug im Hamburger Sturmzentrum. Der HSV-Kader mangelt nicht an Alternativen auf der Downs-Position. Gerade deshalb wirft die Entscheidung gegen Königsdörffer Fragen auf. Der Angreifer gehört zusammen mit Shootingstar Luka Vušković und der Leihgabe Fábio Vieira von Arsenal FC zu den produktivsten Offensivspielern der Hamburger in dieser Saison.

Downs‘ Qualitäten lassen sich aber eben nicht in Toren quantifizieren, meint zumindest sein Trainer Merlin Polzin. Der Hamburger Coach messe seinen Schützling nicht ausschließlich nach der Anzahl an der Torbeteiligungen. Der Deutsch-Amerikaner bringe in seiner Offensive anderweitig viel auf den Rasen. „Wir bewerten den Spieler nicht nur daran, wie oft du im Ballbesitz Lösungen findest, sondern auch daran, was in den Minuten passiert, in denen du den Ball nicht hast. Und das sind meistens deutlich mehr als andersherum. Und das macht er einfach extrem gut, weil er das Pressing steuern und auslösen kann und für die Mitspieler Räume freizieht. Trotzdem ist es mir wichtig, noch einmal zu betonen, dass es weniger eine Entscheidung von mir oder von uns für den einen und gegen den anderen ist, sondern eine Entscheidung für die Mannschaft und dafür, wie wir erfolgreich sein können.“

Verpflichtet als Strafraumstürmer

Allerdings blendet diese Argumentation einen wichtigen Punkt aus. Der HSV hatte Downs ursprünglich auch deshalb verpflichtet, weil im Kader ein klassischer Mittelstürmer fehlte, der im Strafraum für Gefahr sorgt. Downs Abschlussverhalten in seiner letzten Saison beim FC schien den Kaderplanern des HSV attraktiv. Denn der Offensivspieler erzielte neun seiner zehn Saisontore in der Zweitligasaison 2024/2025 von innerhalb des Strafraums. Diese Qualität ist dem 1,90 m großen Stürmer in dieser Saison allerdings abgegangen. Seit seinem Wechsel aus der 2. Bundesliga zur Championship als absoluter Wunschtransfer des ehemaligen Southampton-Coachs Will Still kam er für die „Saints“ nur auf eine Vorlage- bisher bekanntlich Downs´ einziger Scorer wettbewerbsübergreifend. In England gingen Presse und Anhänger hart ins Gericht mit dem glücklosen Goalgetter, der den Tapetenwechsel von England nach Hamburg dankend annahm.

Damion Downs: „Ich bin kein fertiges Produkt“

Im Interview mit come-on-fc.com blickte Downs auf seine Zeit in England zurück: „Man merkt in vielen Situationen, dass es in England einfach viel physischer zugeht. Man geht vielleicht mit ein, zwei blauen Flecken mehr nach Hause. Du hast nach dem Spiel dann auch mal ein paar Schmerzen mehr.“ Von den ausbleibenden Scorerpunkten lässt sich der 21-Jährige dennoch nicht aus der Ruhe bringen: „Ich bin ein junger Spieler, der sich weiterentwickeln muss. Ich bin kein fertiges Produkt, wie man im Fußball sagt. Dementsprechend nehme ich jeden Tag so, dass ich mich bestmöglich weiterentwickeln kann.“ Die nächste Gelegenheit dazu könnte ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Club kommen.

Im „besonderen Spiel“ mit Köln steht für den HSV nicht nur ein wichtiger Schritt im Abstiegskampf auf dem Spiel. Gleichzeitig bietet sich für Downs die Chance, seine Torflaute auf der größten Bühne des Wochenendes (Samstag, 18:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) zu beenden. Und genau das hat er angekündigt. Downs will treffen und gewinnen. Immerhin: Dann wolle der Spieler nicht jubeln, sagte Downs.


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Lukas Kwasniok will mit dem 1. FC Köln gegen den HSV dem steigenden Druck und der schweren Aufgabe trotzen

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen den HSV
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Lukas Kwasniok will mit dem 1. FC Köln gegen den HSV dem steigenden Druck und der schweren Aufgabe trotzen

Auf Lukas Kwasniok steigt der Druck. Vor dem Duell gegen den HSV scheint der Trainer angezählt und in Hamburg wartet auf die Geißböcke wahrlich keine leichte Aufgabe. Der Kölner Coach ist dennoch zuversichtlich, Punkte aus der Hansestadt mitzunehmen: So will der 1. FC Köln beim HSV punkten.

Nach der Niederlage gegen den BVB trotz der ordentlichen der Kölner Mannschaft hat sich die Tabellensituation des FC zugespitzt. Am Samstagabend will sich das Team bei den Rothosen wieder etwas Luft verschaffen und einen Dreier gegen den HSV einfahren.

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Endspiel oder kein Endspiel – darin scheiden sich aktuell in Köln die Geister rund um das Geißbockheim. Während gerade in den Sozialen Medien viele Fans die Ablösung des Trainers fordern, hat Lukas Kwasniok ganz offensichtlich eine andere Vision. Der Trainer ist guter Dinge, die Wende noch zu schaffen und prophezeit dem Verein sogar noch mehr. „Ich glaube, dass dem Verein einfach auch eine gute und gesunde Zukunft bevorsteht“, sagte der 44-Jährige. „Und ich glaube, je fokussierter wir jetzt auf die Dinge sind, die wir beeinflussen können, desto schneller werden die Ergebnisse kommen und desto wunderbarer wird die Zukunft aussehen.“ Allerdings sprach der Coach nicht davon, dass es dabei um eine gemeinsame Zukunft gehe.

Zwischen Vision und Druck

Fakt ist, der FC hat aus den vergangenen 16 Spielen gerade einmal zehn Punkte geholt, ist in der Formtabelle (der vergangenen fünf Spiele) auf Rang 16 angekommen, punktgleich mit den Plätzen 17 und 18, liegt ebenfalls punktgleich auf dem Relegationsrang. Die Ergebnisse blieben zuletzt aus, auch, wenn die Leistung oft stimmte. Zur Wahrheit gehört auch, dass in diesen Spielen der FC aber selten als unverdient Geschlagener vom Platz ging. Dass die Geißböcke sich in einer Krise befinden, ist also alles andere als von der Hand zu weisen. Und so wirken die Visionen des Trainers wohl nicht für Jedermann überzeugend. Auch wenn sich die Anhänger sicherlich eine wunderbare Zukunft ihres Vereins wünschen würden.

Für einen Lichtblick oder einen Hoffnungsschimmer würde sicherlich eine gute Leistung und vor allem drei Punkte in Hamburg sorgen. Der FC, vor allem aber Lukas Kwasniok würden sich wieder ein wenig Luft verschaffen, mit Selbstvertrauen in das Derby gegen Gladbach starten und vor allem den HSV wieder mit in die Abstiegs-Verlosung reißen. Doch die andere Seite der Medaille wäre dann ein doch schon ordentlicher Druck auf der Kölner Brust. Denn auch wenn Lukas Kwasniok am Donnerstag sicher schien, dass die Performance auch über seine Situation mit entscheide, wird es am Ende dann doch um Punkte gehen. Heißt: Verliert Köln in Hamburg, sind die Rothosen wohl gesichert, der FC könnte aber auf den Relegationsplatz abrutschen, zum ersten Mal in dieser Spielzeit.

Kwasniok weiß um die Stärke des Gegners

Dass die Aufgabe im Volksparkstadion keine leichte wird, weiß auch Kwasniok. „Sie haben noch relativ spät in der Sommer-Transferperiode etwas gemacht. Dadurch haben die Jungs ein bisschen gebraucht. Aber es ist keine Überraschung, dass sie sich dann einfach mit guter kontinuierlicher Arbeit da rausgearbeitet haben“, sagte der Trainer. „Sie haben dann echt zugeschlagen mit Vieira, Lokongo und vor allem dann auch Vuskovic, der einfach ein Gamechanger ist für sie. Es ist jetzt einfach so, dass sich die Vorzeichen so ein wenig geändert haben zum Hinspiel.“ Damals hatten die Kölner bekanntlich 4:1 gewonnen. Auch, weil der VAR dem FC damals wohlgesonnen war.

Dieses Mal wäre sicher ein knapper Sieg ebenfalls im Sinne des Trainers. „Ich glaube einfach, dass wir sehr wohl in der Lage sind, dort zu bestehen“, sagte Kwasniok und schränkte direkt ein: „wohlwissend um die Qualitäten vor allem in der Rotation ihrer Spielanlage, plus eine Defensive, eine Kompaktheit, die es einfach schwer macht, sie zu bespielen.“ Personell steht dem FC wieder Sebastian Sebulonsen zur Verfügung, Jahmai Simpson-Pusey fällt gesperrt aus. Für den Engländer wird Cenk Özkacar beginnen, sonst sind keine weiteren Wechsel im Vergleich zum BVB-Spiel zu erwarten. Die Leistung des Teams sei gut gewesen, sagt Kwasniok und deutet dann doch den Ernst der Lage der beiden kommenden Partien an. „Der Weg ist das Ziel und ein Weg führt uns jetzt nach Hamburg und der nächste dann zum Heimspiel gegen Gladbach, um am Ende dann das Ziel zu erreichen.“  


Frauen des 1. FC Köln fünf Spiele ungeschlagen: Jessen-Dreierpack sichert klaren Sieg beim HSV

Die FC-Frauen jubeln nach dem Sieg
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Frauen des 1. FC Köln fünf Spiele ungeschlagen: Jessen-Dreierpack sichert klaren Sieg beim HSV

Das Team von Trainerin Britta Carlson ist weiter im Aufwind: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen am Montagabend beim Hamburger SV mit 4:1 (2:0). Die FC-Frauen bauten ihre Serie damit auf fünf Bundesliga-Spiele ohne Niederlage aus.

Vor allen Dingen für Sandra Jessen war der Abend in der Hansestadt erfolgreich. Jessen traf gleich dreifach: Die Frauen des 1. FC Köln gewannen beim Hamburger SV mit 4:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 1:1 in Bremen vor der Länderspiel-Pause auf einer Position: Anna Gerhardt ersetzte Adriana Achcinska. Die Kölnerinnen starteten im Volksparkstadion direkt engagiert – und belohnten sich mit der frühen Führung. Leni Eggert konnte Weronika Zawistowska vor dem Strafraum nur per Foul stoppen. Martyna Wiankowska servierte den Freistoß in den Sechzehner, wo Sandra Jessen unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 für den FC einköpfte (10.). Auf der Gegenseite war der HSV ebenfalls durch einen Freistoß von der linken Kölner Abwehrseite gefährlich. Der flog direkt aufs kurze flache Eck, doch Irina Fuchs war unten und wehrte den Ball zur Seite ab (24.).

Schockmoment beim FC

Die Hamburgerinnen waren in der kurzen Phase danach durchaus selbstbewusst – und die Kölnerinnen mussten einen Schock-Moment verdauen: Sandra Jessen wurde nach einem Kopf-Zusammenstoß mit Nina Räcke minutenlang am Mittelkreis behandelt (33.). Die Isländerin konnte jedoch weiterspielen – und antwortete kurz danach bemerkenswert. Pauline Bremer spielte die Sturm-Kollergin mit einem schönen Pass in die Spitze frei, Jessen verwandelte eiskalt per Flachschuss ins lange Eck zum Kölner 2:0 (36.). Der FC hatte wiederum Glück, dass Melanie Brunnthalers Treffer wegen einer Abseits-Position im Vorfeld nicht zählte (45.).

Die Gastgeberinnen wechselten zur zweiten Hälfte dreifach, brachten unter anderem Annaleen Böhler und Christin Meyer ins Spiel. Und dieser Kniff ging auf. Nach einem Zuspiel just von Böhler legte Meyer den Ball halbhoch an Irina Fuchs vorbei ins lange Eck zum 2:1 aus FC-Sicht (47.). Und Meyer hätte beinahe den Ausgleich erzielt, doch Fuchs wehrte den gefährlichen Distanzschuss zur Seite ab (54.). Zwischenzeitlich traf Bremer nach einer flachen Hereingabe von Jessen freistehend im Sechzehner nur die Oberkante der Hamburger Latte (50.). Die eingewechselte Adriana Achcinska verfehlte mit ihrem Schuss das HSV-Tor knapp (67.).

Jessen mit Dreierpack

Besser lief es aber kurz danach für die polnische Nationalspielerin: Achcinska vollendete einen schönen Spielzug über die rechte Seite von Vanessa Leimenstoll in den Sechzehner über Sandra Jessen und Pauline Bremer mühelos zum 3:1 (73.). In der Nachspielzeit erzielte Jessen mit ihrem dritten Treffer nach einem Querpass von Achcinska am Fünfer das 4:1 (90.+2).

Unterm Strich war der Kölner Auswärtssieg völlig verdient. Die FC-Frauen überstanden die heikle Phase nach der Pause abgesehen vom zwischenzeitlichen Anschlusstor und sorgte mit dem dritten Treffer für einen zeitigen Knockout für den HSV. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (16 Uhr) mit einem Heimspiel zum Hinrunden-Abschluss gegen Jena weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Zawistowska (59. Achcinska), Feiersinger, Vogt (89. Hasenauer), Stolze (46. Leimenstoll) – Bremer (78. Donhauser), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (10./36.), 1:2 Meyer (47.), 1:3 Achcinska (73.), 1:4 Jessen (90.+2).


Auf HSV-Gastspiel folgt Vereinsgründung: Aufregende Tage für Frauen des 1. FC Köln

Britta Carlson, Trainer in der Frauen des 1. FC Köln
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Auf HSV-Gastspiel folgt Vereinsgründung: Aufregende Tage für Frauen des 1. FC Köln

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Montagabend beim Hamburger SV an. Das Duell beim Aufsteiger ist für die FC-Trainerin Britta Carlson eine Reise in die eigene Vergangenheit. Derweil wollen die 14 Vereine der Bundesliga den nächsten Entwicklungsschritt für den Frauenfußball in Deutschland vollziehen.

Für Britta Carlson wird es ein besonderes Duell. Sechs Jahre spielte die Trainerin beim HSV: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Montagabend beim Hamburger SV an.

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Der Frauenfußball in Deutschland wird immer populärer. Das Zuschauer- und Medien-Interesse steigt seit Jahren, die Highlight-Spiele in Müngersdorf vor stets mehr als 30.000 Zuschauern sind hierbei nur einer von vielen Beweisen. Die 14 Vereine der Frauen-Bundesliga haben daher einen Prozess angestoßen, um die eigenen Interessen noch stärker vertreten zu können. Am kommenden Mittwoch soll von sämtlichen Erstligisten der Frauen-Bundesliga FBL e.V. gegründet werden. „Der e.V. verfolgt damit das klare Ziel, eine moderne, professionelle und nachhaltige Entwicklung der Frauen-Bundesliga zu gewährleisten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des professionellen Frauenfußballs zu stärken“, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite des 1. FC Köln.

„Potenziale sind noch längst nicht ausgeschöpft“

Weiter heißt es dort: „Grundlage für den Zusammenschluss der Clubs ist die Absicht, signifikant in den Frauenfußball zu investieren, ihn sportlich zu fördern und gesellschaftlich sichtbarer zu machen – und damit auf ein neues professionelles Niveau zu heben.“ Pikant: Ursprünglich sollte der Deutsche Fußball-Bund an dem neuen e.V. mitwirken, dies liegt jedoch vorerst auf Eis. Ob der Verband zu einem späteren Zeitpunkt dazustößt, ist derzeit offen. „Die Frauen-Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Die Potenziale sind aber noch längst nicht ausgeschöpft. Deswegen ist es notwendig, den Frauen-Bundesliga FBL e.V. zu gründen, um den Frauenfußball weiter zu professionalisieren“, kommentierte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball und FC-Akademie weiblich.

Zwei Tage vor diesem angestrebten Quantensprung für den deutschen Frauenfußball ist der FC sportlich noch in Hamburg gefordert. Bemerkenswert: Der HSV steht in der Ewigen Tabelle der Frauen-Bundesliga auf Platz elf – 140 Punkte und elf Ränge vor dem FC. „Das wird ein schweres Spiel“, weiß daher auch Kölns Trainerin Britta Carlson, „es ist eine sehr junge Mannschaft, aber taktisch variabel, die sehr viele enge Ergebnisse hatten, also auch immer wieder bestehen können. Aufgrund der Unerfahrenheit haben sie auch schon mal den einen oder anderen Punkt liegen lassen.“ Allerdings schaffte der HSV am ersten Spieltag auch ein beachtliches 3:3 gegen den VfL Wolfsburg.

Treffen mit der Vergangenheit

Das Duell beim Aufsteiger ist für Kölns Trainerin Britta Carlson auch ein Treffen mit der eigenen Vergangenheit. Die 47-Jährige trug von 1998 bis 2004 das Trikot mit der Raute – in einer Zeit, als der Frauenfußball in Deutschland noch ganz anders organisiert war als heute: „Es gab zehn Pfennig Benzingeld, das war noch die DM-Zeit“, erinnert sich Carlson schmunzelnd, „man hat deswegen Fußball gespielt, weil es einem Spaß bringt. Natürlich war es auch etwas Besonderes, für den HSV zu spielen. Ich hatte sechs intensive schöne Jahre da, aber es war noch weit weg vom professionellen Fußball.“

Das Wiedersehen am Montagabend wird daher für Carlson sicher auch besonders, zumal das Duell im großen Volksparkstadion ausgetragen wird: „Meine Heimat ist in der Nähe, es werden viele Freunde und meine Familie da sein. Darauf freue ich mich. Im Volksparkstadion habe ich früher auch schon viele Spiele geschaut.“ Die Kölnerinnen gehen zweifellos als Favorit in die Partie und wollen ihren Lauf von vier Liga-Spielen ohne Niederlage auch an der Elbe fortsetzen.


Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hamburg: FC gewinnt 4:1 gegen den HSV

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hamburg: FC gewinnt 4:1 gegen den HSV

Am Sonntagnachmittag steht für den FC der neunte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei haben die Geißböcke Mitaufsteiger Hamburg zu Gast: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.

Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin ist am Sonntagnachmittag zu Gast im RheinEnergieSTADION. Die Kölner treffen dann im Duell auf den Mitaufsteiger der vergangenen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Der FC empfängt am Sonntagnachmittag die Mannschaft von Merlin Polzin. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Sie haben sich dazu entschlossen, mit zwei defensiven Mittelfeldspielern in der Dreierkette zu agieren, und das führt dazu, dass sie recht schnell eine Spieldominanz entwickeln.“ Kwasniok will mit seiner Mannschaft dagegen halten.



Das Duell des HSV gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

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Das Duell des HSV gegen den 1. FC Köln wird im Free-TV gezeigt

Zum Auftakt der Rückrunde steht für den FC die Begegnung beim Hamburger SV auf dem Plan. Gegen die Rothosen geht es für Gerhard Struber darum, die Tabellenführung zu behaupten oder im besten Fall, den Vorsprung auf die Verfolger auszubauen mit dem 1. FC Köln: Das Duell gegen Hamburg wird im Free-TV gezeigt.

Am Samstagabend sind die Geißböcke zu Gast beim Hamburger SV. Dann werden wohl auch Joël Schmied und Jusuf Gazibegovic zum ersten Liga-Einsatz im Trikot der Geißböcke kommen. Es geht darum, einen guten Einstieg in die Rückrunde zu erwischen für den 1. FC Köln: Das Duell gegen Hamburg wird im Free-TV gezeigt.

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Es war der Beginn einer stürmischen Hinrunde, als der neue FC-Coach Gerhard Struber Anfang August letzen Jahres das erste Mal das ausverkaufte Kölner Stadion betrat und die Atmosphäre aufsog. Neben ihn stellte sich Ex-FC Coach Steffen Baumgart an der Seitenlinie auf. 1. FC Köln gegen den Hamburger SV – das Spitzenspiel zum Saisonauftakt. Seitdem ist viel passiert. Die Achterbahnfahrt des FC ins untere Tabellendrittel, die Aufholjagd und zuletzt die Herbstmeisterschaft. Nun steht Struber erneut an der Seitenlinie gegen die Rothosen, diesmal in Hamburg, diesmal ohne Baumgart, aber mit demselben Ziel: Drei Punkte für das Kölner Konto einzufahren. „Ich bin bereit“, erklärte Struber auf der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel. „Ich freue mich richtig auf diesen Auftakt jetzt in Hamburg. Es ist für mich das erste Mal in diesem Stadion.“

FC-Spiel im Free-TV

Auch für die Neuzugänge des 1. FC Köln ist das Auflaufen im Hamburger Volksparkstadion wohl eine Besonderheit. Ob Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied am Samstag bereits in der Startelf stehen werden, wollte der Trainer noch nicht durchblicken lassen. Für Gazibegovic fand der Coach aber lobende Worte. „Er hat in den letzten Trainings unter Beweis gestellt, wie schnell er harmoniert mit der Idee unseres Spiels und natürlich auch mit seiner Art und Weise, wie er auch Verantwortung übernimmt. Er ist ein Spieler, der uns sicherlich noch mal interessanter macht.“ Auch Schmied hatte beim Testspiel gegen Viktoria Köln einen guten Einstieg. Je nach Personaldecke wird Struber auf die beiden Neuzugänge zurückgreifen.

Dem Coach fehlt bisher neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Jacob Christensen und Mark Uth und auch noch Julian Pauli, der wie schon in den Testspielen der Vorbereitung wegen seiner Kopfverletzung aus der Begegnung gegen Hertha BSC angeschlagen ist. Zudem stehen noch Fragezeichen hinter einem Einsatz von Tim Lemperle und Dejan Ljubicic. Beide FC-Stammkräfte hatten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln am vergangenen Dienstag verletzt und mussten frühzeitig vom Platz. Eine schwerwiegende muskuläre Verletzung wurde unter der Woche ausgeschlossen, ob es für das Duell gegen den HSV reicht, ist allerdings ungewiss. Zudem steht dem österreicher Coach Rasmus Carstensen nicht mehr zur Verfügung. Der 24-Jährige verlässt den FC Richtung Polen. Eine Leihe mit sofortiger Wirkung zu Lech Posen gab der Verein am Donnerstagnachmittag bekannt.

Die Begegnung zum Auftakt der Rückrunde wird live auf Sport1 übertragen. Ebenso kann das Duell auch über Sky Sport Bundesliga sowie SkyGO und WOW sowie im Liveticker auf come-on-fc.com verfolgt werden.


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Gibt es noch den Stürmer?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte