Gleich mehrere Torfestivals: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen vom 1. FC Köln.
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Gleich mehrere Torfestivals: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Während beim Spiel des FC gegen Augsburg vor allem zwei starke Defensiven hervorragten, ging es bei den verliehenen FC-Profis sehr torreich zu. So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Auch die verliehenen FC-Profis waren nach der Länderspielpause am vergangenen Wochenende wieder für ihre Vereine im Einsatz. Die Ergebnisse waren dabei gemischt: So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Für Elias Bakatukanda und Blau-Weiß Linz stand am Wochenende eine sehr schwere Prüfung an: Es ging gegen Tabellenführer Sturm Graz. In einer wilden Partie lag Linz 0:1 und 1:3 zurück, kam aber in der 84. Minute zum 3:3-Ausgleich. Ein Happy End gab es für sie trotzdem nicht, denn knapp drei Minuten später erzielte Sturm Graz doch noch den Siegtreffer. Baktukanda stand zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Feld, er wurde in der 79. Minute ausgewechselt.

Pauli fällt verletzt aus

Julian Pauli: In der Länderspielpause hatte sich Julian Pauli bei der deutschen U21-Nationalmannschaft verletzt und musste deswegen auch am Wochenende pausieren. Ohne ihn gelang Dynamo Dresden ein 2:2 in Münster und so ein wichtiger Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

Imad Rondic: Mit Rakow spielte Imad Rondic in der polnischen Liga bei Cracovia und musste die Partie zunächst von der Bank verfolgen. Nach einer Stunde wurde der verliehene FC‑Profi dann bei einem 0:2‑Rückstand eingewechselt, konnte die Pleite am Ende jedoch nicht mehr verhindern. Insgesamt blickt Rondic bislang auf eine durchwachsene Saison. Nach seinem Abgang vom FC kommt der 26-Jährige erst auf sechs Einsätze, bei denen der Bosnier zweimal in der Startelf stand und viermal eingewechselt wurde. Dabei gelang Rondic noch kein Treffer und noch keine Vorlage für Rakow. 

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Im Vergleich zu Rondic blickt Rasmus Carstensen auf eine bislang positive Leihe. In seiner dänischen Heimat bei Aarhus GF kam der 24-Jährige in jedem der zwölf Ligaspiele zum Einsatz, stand dabei fünfmal in der Startelf und sammelte bereits einen Treffer sowie zwei Vorlagen. Anders als in Köln wird Carstensen in Dänemark offensiver eingesetzt. Mit seinem Team war der Däne am vergangenen Spieltag gegen Bröndby IF gefordert. Gegen den Tabellendritten stand Carstensen in der Startformation, wurde nach rund einer Stunde und einem Rückstand von 0:2 jedoch ausgewechselt. Von der Bank sah der Däne, wie sein Team in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleichstreffer erzielte. Damit steht Aarhus aktuell mit 27 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik am vergangenen Wochenende in den Kader von Essen zurück. Den 1:0-Erfolg gegen Viktoria Köln musste der Angreifer jedoch von der Bank aus verfolgen.

Erster Treffer für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Gegen den 1. FC Schweinfurt 05 konnte Mansour Ouro-Tagba seinen ersten Torerfolg für den VfB Stuttgart II feiern. Beim 3:0-Sieg der Zweitvertretung, für die auch Ex-Kölner Justin Diehl traf, erzielte der Angreifer den Endstand. Zuvor war er in der 56. Minute eingewechselt worden.

Chilohem Onuoha: Nur zu einem Jokereinsatz kam Chilohem Onuoha beim Spiel des SC Verls gegen den 1. FC Saarbrücken. Der Youngster wurde in der 80. Minute beim Stand von 2:4 für die Ostwestfalen eingewechselt, hatte aber keinen Einfluss mehr auf den Spielverlauf. Nach dem Sieg liegt Verl nach elf Spieltagen auf dem fünften Platz, punktgleich mit Gegner Saarbrücken, die sich auf Platz drei befinden.


Erste Pleite nach sechs Spielen: U21 unterliegt Bonn 0:1

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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Erste Pleite nach sechs Spielen: U21 unterliegt Bonn 0:1

Die Serie der Kölner Reserve ist gerissen: Das 0:1 gegen den Bonner SC war die erste Regionalliga-Niederlage nach sechs Spielen. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen den Bonner SC.

Das Team von Evangelos Sbonias konnte sich für eine starke Phase nach der Pause nicht belohnen und zahlte am Ende bitteres Lehrgeld. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen den Bonner SC.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:3-Kraftakt nach 0:3-Rückstand in Unterzahl gegen Düsseldorfs U23 vor der Länderspielpause nur auf einer Position: Luis Hauer kehrte zwischen die Pfosten zurück und ersetzte den rotgesperrten Mikolaj Marutzki. Malek El Mala fehlte ein weiteres Mal im Kölner Aufgebot, der Stürmer wurde offensichtlich nicht rechtzeitig wieder fit.

Die U21 erhöhte nach der Pause den Druck

Der Aufsteiger startete forsch in das Duell und hatte in den ersten Minuten sogar mehr Spielanteile. Zwingende Torgefahr entwickelte sich daraus jedoch nicht. Die U21 fand erst nach rund zehn Minuten besser ins Spiel. Beide Teams belauerten sich fortan. Das Spannendste war in dieser Phase noch ein hitziges Wortgefecht an der Seitenlinie zwischen Sbonias und seinem Bonner Gegenüber Björn Mehnert nach einem Foul im Mittelfeld. Doch plötzlich hatten die Gäste die große Chance zur Führung: Der Ex-Kölner Lucas Cueto stürmte nach einem Zuspiel in die Spitze frei auf Hauer zu, doch der FC-Torwart behielt die Nerven und wehrte den Schuss ab (23.). Yannick Mausehund kam in dieser Saison nicht hinter dem Bonner Angreifer her.

Der BSC wurde fortan wieder selbstbewusster. Ein Distanzschuss von Cueto strich nur knapp über den Kölner Querbalken (30.). Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte gelang es der U21 phasenweise, den Gegner in die eigene Hälfte zu drücken. Die entscheidende Lücke in der Bonner Abwehr fanden die Kölner jedoch nicht. Die U21 erhöhte nach der Pause den Druck – und hätte sich beinahe schnell belohnt: Emin Kujovic flankte den Ball nach einer kurz ausgeführten Ecke in den Sechzehner. Nilas Yacobi kam im Fünfer zum Kopfball, traf damit aber nur die Latte (51.). Kurz danach zog Marvin Ajani vom Sechzehner ab, aber Bonns Torwart Elias Bördner wehrte den strammen Schuss zur Ecke ab (54.).

Unentschieden wäre gerecht gewesen

Etienne Borie besaß danach die Riesenchance zur Führung: Der Mittelfeldspieler passte am Sechzehner raus zu Yacobi, der den Ball zurück ins Zentrum legte. Borie scheiterte mit seinem Schuss vom Fünfer jedoch am überragend parierenden Bördner (57.). Bonn steckte jedoch nicht auf und hatte nach etwa einer Stunde wieder mehr Spielanteile, sodass sich ein offenes Duell entwickelte. Die Entscheidung fiel erst spät: Marzouk Kotya-Fofana passte am Sechzehner zu Eray Isik. Dessen abgefälschter Schuss landete bei Robin Bird, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschoss (90.). Bemerkenswert: Alle drei Spieler wurden im Laufe der zweiten Hälfte beim BSC eingewechselt.

Ein Unentschieden wäre unterm Strich gerecht gewesen, aber auch das wäre bereits zu wenig gewesen für die FC-Talente. Diese konnten insbesondere kurz nach der Halbzeit ihre Überlegenheit aber nicht ausnutzen – und zahlten am Ende bitteres Lehrgeld. Die U21 rutschte durch die Niederlage in der Tabelle auf den achten Platz zurück und verpasste die Chance, den Rückstand zum Tabellenführer Schalke 04 auf vier Punkte zu verkürzen. Für die U21 steht am kommenden Samstag (14 Uhr) das Stadtderby im Südstadion beim SC Fortuna Köln an.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Mausehund, Dabrowski, Özkan – Kujovic, Harchaoui (78. Elyazidi)  – Yacobi (64. Labenz), Borie (84. Dürholtz), Toure (78. Lennemann)  – Adamyan. Tor: 0:1 Bird (90.). Zuschauer: 700.


Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Während die Kölner Defensive gerade in der Innenverteidigung aktuell vom Stamm der Vorsaison gebildet wird, läuft eine komplett neue Offensive beim FC auf – und das aktuell durchaus erfolgreich: Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

Gleich acht Kaderplätze werden beim FC aktuell in der Bewegung nach vorne von Neuzugängen bekleidet. Der Offensive der Vorsaison bleibt bisher nur eine eher untergeordnete Rolle. Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

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Dass Lukas Kwasniok seine Ankündigungen in aller Regel auch umsetzt, dürfte sich mittlerweile auch in Köln herumgesprochen hat. Der Trainer nutzt beispielsweise die Breite des Kaders, setzt nicht auf die eine Startformation, wie er es bereits vor dem ersten Ligaspiel kommuniziert hat. Auch am vergangenen Donnerstag ließ der Coach seinen Worten vom vorherigen Mittwoch Taten folgen. Beim Cologne Cup sollten die Spieler auf Einsatzzeit kommen, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, hatte Kwasniok erklärt. Und so kam unter anderem Florian Kainz in die – in dieser Saison – ungewohnte Rolle einer Startelf. Auch Linton Maina und Luca Waldschmidt erhielten die Chance von Beginn an. Kainz und Maina hatte im Trainingslager im Interview mit come-on-fc.com erklärt, dass sie sich doch auf den Konkurrenzkampf freuen, ihn annehmen würden. Aktuell sind sie ein wenig die Leidtragenden des Umbruchs.

Facelifting in der Offensive

Denn beide gehören in dieser Spielzeit eher selten zu ersten Wahl. Auch in der vergangenen Spielzeit war die Offensive schon umkämpft und so hatte gerade der Österreicher hart zu fighten, begann dann aber doch mehr als die Hälfte der Spiele, in denen er im Kader stand. Gerade in der heißen Phase des Aufstiegskampfs war der ehemalige FC-Kapitän wieder unumstrittener Stammspieler. Maina kam bei 31 Kader-Nominierungen sogar auf 26 Startelf-Einsätze – ohne seine Verletzung wäre die Quote noch höher ausgefallen. Doch während Lukas Kwasniok in der Defensive auch aufgrund der Verletzung von Rav van den Berg aktuell auf die Stammbesetzung des Vorjahres – mit Timo Hübers, Joel Schmied und zuletzt auch Dominique Heintz – setzt, hat die Offensive der Geißböcke ein komplettes Facelifting erhalten. Und das eben nicht nur wegen der Weggänge von Damion Downs und Tim Lemperle.

Von den zwölf Neuverpflichtung werden inklusive den beiden Schienenspielern Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen sowie der Art Achter Isak Johannesson acht in Positionen mit Vorwärtsgang eingesetzt. Und die meisten von ihnen regelmäßig. Marius Bülter kommt in der Liga auf vier Einsätze von Beginn an, wurde nur durch seine Verletzung ausgebremst. Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen sind unangefochtene Stammkräfte und auch Kristoffer Lund lief in vier von sechs Ligaspielen von Beginn an auf. Die Offensive der Vorsaison spielt da eine eher untergeordnete Rolle. Maina stand bislang ein Mal in der Anfangsformation, wurde zwei Mal eingewechselt. Bei Kainz stehen „nur“ drei Joker-Einsätze auf dem Papier.

Der Erfolg gibt Kwasniok und Kessler recht

Luca Waldschmidt stand zwei Mal zu Beginn auf dem Spielfeld, wurde auch zwei Mal eingewechselt. Die einzige Konstante der letztjährigen Offensive ist Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs ist Stammspieler, lief bislang in der Liga jedes Mal zum Anpfiff auf. Allerdings wurde Thielmann in der Vorsaison meist auch als Rechtsverteidiger eingesetzt. Auch von der Bank kommen mit Ragnar Ache und Said El Mala (jeweils fünf Einwechslungen) die neuen Spieler zum Einsatz. Und der Erfolg gibt der Maßnahme des Trainers recht. Neun der 13 Tore gehen auf die Konten der Neuzugänge – genauso wie sieben der elf Assists. Heißt: Drei von vier Scorerpunkten gehen im Schnitt auf die Transfers des Sommers.

Das erwartet den FC gegen Augsburg: Defensivschwäche, hohe Aggressivität, viele Karten

Luca Waldschmidt im Duell gegen den FC Augsburg
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Das erwartet den FC gegen Augsburg: Defensivschwäche, hohe Aggressivität, viele Karten

Am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der FC den FC Augsburg. Während die Geißböcke stark in die Saison gestartet sind, hinkt der FCA den Erwartungen hinterher. Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Augsburg.

Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Gegen den FCA sollen die nächsten Punkte folgen, doch die Aufgabe ist kein Selbstläufer: Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Augsburg.

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Form: Der FCA blickt auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Nach dem Weiterkommen in der ersten Runde des DFB-Pokals in Halle gewann das Team von Trainer Sandro Wagner zum Start der Bundesliga mit 3:1 beim SC Freiburg. Im Anschluss mussten die Fuggerstädter gegen den FC Bayern München (2:3), beim FC St. Pauli (1:2), gegen den 1. FSV Mainz 05 (1:4) und beim 1. FC Heidenheim (1:2) vier Pleiten hinnehme. Die positive Stimmung rund um Augsburg verflog schnell. Vor der Länderspielpause war der FCA zu Hause gegen den VfL Wolfsburg gefordert. Gegen den VfL zeigten die Profis des FCA eine sehr konzentrierte und spielfreudige Leistung und gewannen am Ende verdient mit 3:1. Aktuell steht Augsburg mit sechs Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.

Stärken und Schwächen

Schwache Defensive: In den ersten sechs Ligaspielen musste Augsburgs Torwart Finn Dahmen bereits 13-mal hinter sich greifen. Damit stellen die Augsburger gemeinsam mit Union Berlin die drittschlechteste Abwehr der gesamten Liga. Nur Eintracht Frankfurt (16) und Werder Bremen (14) mussten bislang mehr Gegentreffer hinnehmen. Der gegnerische xGoals-Wert ist beim FCA sogar am höchsten.

Stark in der Luft: Das Team von Trainer Sandro Wagner gehört dafür aber zu den stärksten Teams in Sachen Kopfballspiel. Mit 137 gewonnenen Kopfballduellen steht der FCA in dieser Statistik hinter Mainz (148) und Freiburg (140) auf dem dritten Rang.

Viele Fouls: Mit 79 Fouls stehen die Augsburger gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach auf dem vierten Platz der Foulspiele. In dieser Statistik weisen nur Union Berlin (81), Hoffenheim (81) und der HSV (80) mehr strafbare Vergehen am Gegner auf.

Kartenfreudig: Der FCA sah in den ersten Spielen der Saison bereits 21 Gelbe Karten. Damit bekamen die Augsburger die meisten Verwarnungen der gesamten Liga. Eine Rote Karte musste der FCA jedoch noch nicht hinnehmen. Im Vergleich dazu hat der FC lediglich elf Verwarnungen hinnehmen müssen. Bei Joel Schmied droht allerdings nur auf Kölner Seite eine Sperre. Der Innenverteidiger sah bereits vier Mal die Gelbe Karte und müsste bei einer weiteren ein Spiel aussetzen.

Im Fokus

Mit Mert Kömür hat der FCA ein Juwel in seinen Reihen. Der 20-Jährige wechselte im Sommer 2019 von 1860 München in die Jugendabteilung der Augsburger und durchlief fortan diverse Jugendmannschaften. In der Saison 23/24 feierte der gebürtige Dachauer sein Bundesligadebüt und sammelte von da an ganze 24 Einsätze. Unter Sandro Wagner ist Kömür in dieser Saison ein fester Bestandteil der Profis. So kam der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit bislang in jedem Pflichtspiel zum Einsatz und sammelte dabei zwei Treffer und zwei Vorlagen. Die positive Entwicklung des Augsburgers ist auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. So sollen mehrere Clubs Interesse an den Diensten des 20-Jährigen haben. Auch der DFB bemüht sich um Kömür, der auch für die Türkei auflaufen könnte.

Formation

Trainer Sandro Wagner ließ seine Mannschaft in dieser Saison überwiegend in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei ist Finn Dahmen zwischen den Pfosten die Nummer eins. In der Dreierkette sind Chrislain Matsima und Jeffrey Gouweleeuw eigentlich gesetzt. Den dritten Platz in der Abwehr machen Cedric Zeseiger, Noahkai Banks und Keven Schlotterbeck unter sich aus. Auffällig ist jedoch, dass alle fünf körperlich sehr stark sind und auch im Kopfballspiel deutliche Vorteile haben. In der Mittelfeldzentrale spielen meist Kristijan Jakic und Han-Noah Massengo. Auf den beiden Schienenpositionen setzt Wagner auf Profile, die auch offensiv denken und bei eigenen Angriffen immer mit nach vorn gehen. In den meisten Spielen agierte der FCA ohne einen klassischen Stürmer.

Häufig spielte Mert Kömür als eine Art falsche Neun. Um den 20-Jährigen herum, sorgten entweder Alexis Claude Maurice, Fabian Rieder, Elias Saad oder Robin Fellhauer für viel Kreativität und fußballerische Klasse. Die Mannschaft probiert viel spielerisch zu lösen und wechselt auch immer wieder in den Positionen, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Augsburg: „Der FC Augsburg hat sich nach einer langjährigen Bundesligazugehörigkeit entschlossen, den nächsten Schritt gehen zu wollen. Sie haben einen jungen Trainer verpflichtet, der auch den Fokus auf sie lenkt. Ich finde, dass sie einen guten Beginn hatten mit dem Sieg in Freiburg. Wie es im Fußball ist, du willst den nächsten Schritt machen und gerätst dann in eine Negativspirale. Umso beachtlicher war die Leistung gegen Wolfsburg. Das hat mir gezeigt, dass der Verein, die Mannschaft und der Trainer einen Zusammenhalt nach außen ausstrahlen, denn sonst ist so eine Leistung nicht möglich. Sie haben mit die meisten Flanken gespielt, obwohl sie in den letzten Spielen ohne klassischen Zielspieler agiert haben. Dann haben sie zwei Dinge gepaart. Zum einen die präsente Art des Trainers mit den Attributen des FCA. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgebracht und wir werden versuchen, sie da wieder rauszukatapultieren.“

Sandro Wagner über Köln: „Für mich geht es darum, wie wir als FCA in Köln, gegen zwölf Leute, weil das Stadion einfach ein großer Faktor ist, gut agieren. Ich habe eine große Vorfreude und sehe es nicht als selbstverständlich an, in Köln zu spielen, ich finde es supercool. Ich habe es den Spielern gesagt, es gibt nicht viele Stadien in Deutschland, die so cool zum Bespielen sind. Wir haben eine Riesenaufgabe vor uns und deshalb voller Fokus auf den FC.“

Mögliche Aufstellung von Augsburg: Dahmen – Wolf, Matsima, Banks, Giannoulis – Fellhauer, Massengo, Jakic, Saad – Rieder, Kömür


Wer stürmt beim FC? So könnte der 1. FC Köln spielen

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Wer stürmt beim FC? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach dem 1:0-Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim und der darauffolgenden Länderspielpause steht für das Team von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Bundesligaspiel vor der Tür. Am Samstagnachmittag empfangen die Kölner den FC Augsburg. Wer gegen die Fuggerstädter von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der FC im Heimspiel gegen Augsburg spielen. 

Im Heimspiel gegen den FC Augsburg kann FC-Trainer Lukas Kwasniok fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Rav van den Berg, der aktuell noch an einer Schulterverletzung laboriert, Luca Kilian, der aufgrund seines dritten Kreuzbandrisses fehlt, sowie Youngster Youssoupha Niang stehen dem 43-Jährigen nicht zur Verfügung. Das sorgt beim Coach wieder für die Qual der Wahl. So könnte der FC im Heimspiel gegen Augsburg spielen.

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Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Stürmer Marius Bülter. Der 32-Jährige gehörte in den ersten Saisonspielen zu den absoluten Leistungsträgern, musste bei den Duellen gegen den VfB Stuttgart und bei der TSG 1899 Hoffenheim jedoch verletzt zuschauen. Daher stellt sich nun die Frage, ob Kwasniok erneut auf Said El Mala, Jakub Kaminski und Jan Thielmann in der offensiven Dreierreihe setzt oder gegen die körperlich starke Augsburger Hintermannschaft eher einen körperlichen Spieler wie Ragnar Ache oder doch den zuletzt verletzten Bülter auflaufen lässt. „90 Minuten Bundesliga-Fußball nach dreiwöchiger Verletzungspause wäre unseriös. Da haben wir schon eine Verantwortung dem Spieler gegenüber, er sich selbst und der Mannschaft gegenüber. Es wäre völlig unseriös. Aber aus dem Vollen schöpfen, heißt, ihn im Kader zu haben“, so der FC-Coach zu seinem Angreifer.

Wie sieht die Innenverteidigung aus?

Gegen die TSG Hoffenheim agierte Kaminski als zentrale Spitze, konnte auf dieser Position jedoch nicht an seine bereits gezeigten Leistungen anknüpfen. Erst nach der Einwechslung von Ragnar Ache zur zweiten Halbzeit und der Rückkehr auf die Linksaußen brachte der Pole seine Qualitäten ins Spiel und hätte am Ende fast sogar noch einen Treffer erzielt. El Mala zeigte bei seinem Startelfdebüt eine gute Leistung und erzielte mit seinem zweiten Bundesligator die Entscheidung. Thielmann musste gegen Hoffenheim einige Fouls einstecken. In Hoffenheim, aber auch schon bei der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart konnte der Offensivspieler wenig Akzente nach vorn setzen. Im Duell Ache gegen Bülter dürfte Bülter aufgrund seiner sehr intensiven und laufstarken Spielweise aktuell leicht die Nase vorn haben und somit sein Startelfcomeback feiern.

Im zentralen Mittelfeld könnten erneut Eric Martel sowie Isak Johannesson beginnen. Auf den beiden Schienenpositionen haben aktuell Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund die besten Karten. Besonders der Norweger überzeugte in seinen ersten Wochen beim FC und wurde dafür sogar mit seinem ersten Einsatz für die norwegische Nationalmannschaft belohnt. Während Timo Hübers und Joel Schmied in der Abwehr gesetzt sein dürften, bleibt noch eine Position offen. Hier haben die Kölner mit Cenk Özkacar, Dominique Heintz und Tom Krauß einige Möglichkeiten. Allerdings bieten sich Kwasniok auch noch weitere Optionen. So könnte beispielsweise Martel in die Abwehr rücken und Krauß oder Huseinbasic neben Johannesson spielen. Auch Luca Waldschmidt oder Linton Maina könnten überraschend in die Startformation rutschen. Wie sich Kwasniok letztlich entscheidet, wird man spätestens am Samstagnachmittag erfahren.

So könnte der FC gegen Augsburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus

Marius Bülter



Talente kehren zurück in den Nachwuchs des 1. FC Köln – die Tür ist aber weiterhin offen

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
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Talente kehren zurück in den Nachwuchs des 1. FC Köln – die Tür ist aber weiterhin offen

Vier Talente durften sich in der vergangenen Woche bei den Profis zeigen. Nun kehren die Youngster wieder in ihre Nachwuchsmannschaften zurück beim 1. FC Köln: FC-Talente erhalten aber auch weiterhin ihre Chancen.

Gleich vier Kölner Nachwuchshoffnungen waren vergangene Woche Teil der Profis, spielten unter anderem beim Cologne Cup vor. Nun geht es zurück in die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Köln: Doch die FC-Talente erhalten auch weiterhin ihre Chancen.

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Für Maik Afri Akumu steht im November eine besondere Reise an. Der Kölner Youngster wurde neben Benjamin Ley und Leonard Reiners für die U17 der deutschen Nationalmannschaft für die WM in Katar nominiert. Der Angreifer, der im Sommer aus Berlin an den Rhein gewechselt ist, ist nominiert worden. In der vergangenen Woche durfte der 17-Jährige auch schon bei den Profis vorspielen. Akumu war einer der vier Youngster, die in der Länderspielpause bei den Profis mittrainieren und eben beim Cologne Cup zum Einsatz kamen. „Es ist einfach wichtig, sie auch mal länger bei sich zu haben“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Dadurch, dass der Kader eben nicht ganz so groß ist und ein paar Jungs auf Länderspielreise gewesen sind, ist es glaube ich das normalste der Welt, dass sie sich dann auch bei uns zeigen dürfen.“

„Ein, zwei Jungs öfter bei uns“

So richtig in den Vordergrund hat sich keiner der Nachwuchsspieler gespielt und auch im Training nicht so für Furore gesorgt, dass der Kölner Coach einen vermeintlich künftigen Shootingstar sofort nach oben holen will. Kwasniok ist ohnehin darauf bedacht, junge Talente nicht zu verheizen. So äußerte sich der Trainer sehr verantwortungsbewusst in Bezug auf einen weiteren Startelf-Einsatz von Said El Mala. „Der Junge ist 19 Jahre alt, der hat halt jetzt drei Spiele in einer Woche absolviert. Sein Körper ist das noch nicht ganz so gewohnt wie ein Körper eines Kaminski, eines Johannesson“, sagte Kwasniok. „Ich möchte nicht eines Tages hier sitzen und dann die Frage beantworten müssen, warum habt ihr auf den Jungen nicht Acht gegeben?“

Auch bei den aktuellen Nachwuchsspielern tritt Kwasniok auf die Bremse. „Sie werden jetzt aber wieder bei ihren Mannschaften sein, bei der U19 und der U21“, sagte der Coach und öffnete die Tür dann aber wieder einen Spalt. „Ich kann mir schon vorstellen, dass ein, zwei Jungs öfter bei uns bleiben, um sie einfach ans nächste höhere Trainingsniveau zu gewöhnen. Aber es wird jetzt keine Ad hoc Geschichte sein, dass sie nur noch bei uns sind und dann in der U21 spielen. Das werden wir situativ dann immer wieder händeln.“ Namen nannte der Trainer nicht. Nach dem Cologne Cup hatte der Coach vor allem Abwehrspieler Yannick Mausehund gelobt. Auch Luc Dabrowski und Etienne Borie erhielten ihre Chance. Akumu hat nun ohnehin ein ganz anderes Highlight vor der Brust. Und die U17-WM hat sich vor zwei Jahren für Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz bereits gelohnt.

Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Freiburgs Christian Günter beim Eckball im Spiel in Köln
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Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Der FC ist zweifelsohne stark in die neue Saison gestartet. Die Kölner versuchen viel mit spielerischen Mitteln zu lösen. An einer großen Baustelle gilt es aber noch zu arbeiten beim 1. FC Köln: Die Standards sind vorne und hinten ein Problem.

Aktuell gibt es eigentlich wenig zu meckern beim 1. FC Köln: Die Standards sind allerdings vorne und hinten ein Problem der Geißböcke.

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Mit seinen starken Paraden hatte Marvin Schwäbe am vergangenen Spieltag sicherlich einen ganz großen Anteil am Erfolg der Geißböcke über Hoffenheim. Der Kölner Keeper parierte einen verdeckten Schuss von Muhammed Damar, klärte eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Bazoumana Touré und hielt schließlich einen weiteren Versuch von Fisnik Asllani. Und in gewisser Weise hatte der Keeper mit seinen Leistungen zudem auch einen doch großen Anteil an einer beeindruckenden Statistik. Die Kölner haben in dieser Saison eben aus dem Spiel heraus gerade einmal drei Gegentore kassiert. Einzig der FC Bayern München weist mit zwei Gegentreffern einen besseren Wert in der Liga auf. Eine starke Bilanz, die auf eine konsequente Hintermannschaft (trotz Kritik an der Boxverteidigung) inklusive gutem Torwart schließen lässt.

Sechs Gegentore nach Standards

Doch da ist eben noch eine andere Seite der Medaille. Denn die Kölner haben insgesamt schon neun Gegentore kassiert. Und bei drei Gegentreffern aus dem Spiel heraus lautet die andere Wahrheit eben sechs Gegentore nach Standardsituationen oder vom Punkt. Gegen Freiburg kassierten die Kölner nach einem Eckball das 1:4 durch Maximilian Eggestein. Gegen Wolfsburg trafen Mohamed Amoura nach einer Freistoßflanke sowie Maximilian Arnold mit einem direkten Freistoß. In Leipzig tat es Arnold Nationalspieler David Raum gleich und gegen Stuttgart war Ermedin Demirovic vom Punkt souverän. Einzig die TSG Hoffenheim hat mehr Treffer nach einem ruhenden Ball kassiert (7). Die Kölner kassieren nicht nur viele Gegentore, sie lassen auch viele Freistöße und Eckbälle zu.

„Es gilt, weniger Standards zuzulassen. Das ärgert mich am meisten. Es ist schon so, dass wir Eckbälle teilweise herschenken. Man muss den Mut haben, den Ball auch mal mit dem schwachen Fuß aus der Gefahrenzone zu befreien und sich nicht darüber zu freuen, den Ball ins Toraus zu kicken, um dann den nächsten Eckball zu erwarten“, hatte Lukas Kwasniok nach dem Leipzig-Spiel und einer Flut an Hereingaben gesagt. Der Trainer erklärte aber auch, dass man genau daran arbeite. Gegen Hoffenheim war das noch nicht immer zu erkennen. Mehr als die Hälfte der 28 Hereingaben kamen nach einem ruhenden Ball in die Box. Für die Begegnung gegen Augsburg darf den Kölnern allerdings Mut machen, dass der FCA in den bisherigen Ligaspielen erst eine Standardsituation selbst verwerten konnte.

Noch kein Treffer nach Standards

Damit ist die Mannschaft von Sandro Wagner in Sachen Standards die (geteilt) zweitschlechteste der Liga. Nur ein Team hat bislang noch gar nicht nach einer Standardsituation getroffen. Und das ist der FC. Zum Vergleich Bayern München und Bayer Leverkusen waren jeweils sechs Mal mit dem ruhenden Ball erfolgreich. Die Gefahr der Kölner mit dem ruhenden Ball ist also bislang mehr als überschaubar. Und das ist kein neues Problem. In der vergangenen Spielzeit kamen die Kölner auf zehn Treffer nach Standardsituationen und lagen damit auf dem geteilt vorletzten Platz. Den letzten Platz teilten sich mit neun Treffern immerhin auch vier Mannschaften. Auch daran wird Kwasniok zu arbeiten haben.

Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen Augsburg
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Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Im bisherigen Saisonverlauf hat sich die Hintermannschaft des FC Augsburg alles andere als sattelfest gezeigt. Ein Vorteil für die Geißböcke? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht.

Die Anfälligkeit der Augsburger Hintermannschaft ist keine Toregarantie für den FC. Florian Kainz, Jan Thielmann, Marius Bülter und Co. – die Offensive des 1. FC Köln weiß aber sehr wohl, wo Augsburgs Tor steht.

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Es gibt wohl nur wenig Zweifel daran, dass die Statistik immer nur einen Teil der Wahrheit ablichtet. Obwohl im Schnitt beispielsweise vier Tore in den bisherigen Liga-Duellen der Augsburger gefallen sind und dabei auch jeweils beide Mannschaften immer trafen, ist nicht sicher gesagt, dass die Begegnung des FC am Samstag eine torreiche wird. Wahrscheinlich ist das aber schon: Immerhin trifft eine besonders kaltschnäuzige Mannschaft auf eine in der Defensive doch anfällige. Der FCA hat den höchsten gegnerischen xGoals-Wert der Liga – und das mit großem Abstand. Doch ein Garant ist es eben nicht. Um die Hoffnung auf Kölner Treffer aber ein wenig zu erhöhen, sei erwähnt, dass gleich mehrere FC-Spieler ganz genau wissen, wo das Tor der Augsburger steht, beziehungsweise, wie man es dann auch noch trifft.

Viele Treffer gegen Augsburg

Eric Martel erzielte sein erstes Tor für die Geißböcke in einer Begegnung gegen die Fuggerstädter. Im April 23 gewannen die Kölner 3:1 in Augsburg, der Sechser traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Luca Waldschmidt war bereits zwei Mal erfolgreich, bereitete zwei Treffer vor. Doch der ehemalige Nationalspieler hat noch ein ganz anderes Erlebnis mit dem FCA. Im Juniorenbereich waren die Fuggerstädter wohl so etwas wie der Lieblingsgegner des gebürtigen Siegeners. Gleich sechs Tore knipste der Angreifer damals im Dienste der Frankfurter U17 gegen Augsburg – gegen keinen Gegner mehr. Im Februar 2013 erzielte Waldschmidt sogar einen Hattrick. Auch Marius Bülter traf bereits gegen den FCA. Auf der Scorerliste stehen zwei Treffer, ein Assist.

Und um die Kölner Gefährlichkeit gegen Augsburg komplett zu machen, kommen auch Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz auf insgesamt vier Tore und vier Assists. Die weiteren Kölner Offensivkräfte waren bislang weniger erfolgreich. Vor allem, weil es bisher für sie kaum bis gar keine Duelle gegen Augsburg gegeben hat. Nur Jakub Kaminski fällt in der Statistik mit keinem Tor in vier Begegnungen ab. In seiner aktuellen Form wäre der Samstag doch ein guter Zeitpunkt, das zu ändern.