Verletzungs-Schock: Ohne Maina nach Mainz – das ist der Kader zum Bundesliga-Auftakt

Die Spieler des 1. FC Köln machen sich auf den Weg nach Mainz
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Verletzungs-Schock: Ohne Maina nach Mainz – das ist der Kader zum Bundesliga-Auftakt

Auch für den 1. FC Köln startet am Sonntag das Unterfangen Bundesliga. Die Geißböcke sind zu Gast in Mainz. Allerdings gilt das nicht für alle Akteure des 1. FC Köln: Linton Maina fällt verletzt aus. Zwei weitere Spieler fehlen.

Gleich drei Spieler hat Lukas Kwasniok unter der Woche aus dem Kader gestrichen – das Team also verkleinert. Beim Auswärts-Spiel zum Liga-Auftakt musste der Trainer (auch notgedrungen) nochmal den Stift ansetzen beim 1. FC Köln: Linton Maina fällt verletzt aus.

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Das Kapitel 1. FC Köln ist für Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen seit vergangenem Freitag beendet. Die drei Spieler wurden wie erwartet aus dem Kader der Profis gestrichen. FC-Trainer Lukas Kwasniok sprach davon, dass dieser Schritt unumgänglich gewesen sei. Der verkleinerte Kader diene dazu, sich nun mit vollem Fokus der Bundesliga widmen zu können. Das mag für das Training gelten, mit vollem Kader reist der FC aber dennoch nicht zum Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz, denn bekanntlich können für ein Ligaspiel nur 18 Feldspieler nominiert werden, trotz der Kaderverkleinerung befinden sich nach wie vor 21 fitte Spieler im Team. Und so musste der Kölner Coach auch für die Begegnung am Sonntag harte Entscheidungen treffen.

Maina fällt verletzt aus

Eine nahm Linton Maina dem Coach ungewollt ab. Der Mittelfeldspieler hat sich im Training das Knie verdreht und wird vorerst ausfallen. Der Offensivspieler steht dem FC vorerst nicht zur Verfügung. Neben einem der Topscorer der vergangenen Spielzeit wurden wie bereits in der Vorwoche Julian Pauli und Dominique Heintz nicht für den Kader berücksichtigt. Dafür ist Denis Huseinbasic wieder mit von der Partie. Auch der Mittelfeldspieler war für die Begegnung im Pokal kein Thema. Auch deswegen wurde weiterhin über ein Abschied aus Köln spekuliert. Lukas Kwasniok wird nicht müder, zu betonen, dass er über keine klassische Stammelf verfüge, vielmehr über einen Pool an Spielern, die für eine Anfangsformation in Frage kommen. Es ist also davon auszugehen, dass eine andere Startelf aufläuft, als noch gegen Regensburg.

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg, Jusuf Gazibegovic, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Florian Kainz, Jakub Kaminski, Said El Mala, Denis Huseinbasic, Jan Thielmann
Sturm: Luca Waldschmidt, Ragnar Ache, Marius Bülter

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Linton Maina, Luca Kilian, Julian Pauli, Dominique Heintz, Emin Kujovic, Neo Telle
Am Freitag ausgebootet: Jacob Christensen, Leart Pacarada, Imad Rondic,

„Herrscht eine gewisse Wut“: U21 will nach drei Pleiten als Außenseiter in Lotte punkten

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Herrscht eine gewisse Wut“: U21 will nach drei Pleiten als Außenseiter in Lotte punkten

Der Saisonstart ist missraten, doch vielleicht setzt die Außenseiter-Rolle neue Kräfte frei: Die Kölner Reserve muss nach drei Niederlagen in den ersten vier Regionalliga-Spielen nun bei den Sportfreunden Lotte antreten. Die Westfalen gehen als Favorit in ihr Heimspiel, sodass die FC-Talente befreit aufspielen können. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen die Sportfreunde Lotte.

Trainer Evangelos Sbonias reist mit seiner Mannschaft am Wochenende zum nächsten Auswärtsspiel. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen die Sportfreunde Lotte.

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Der Mittwochabend dürfte bei den Kölnern neue Zuversicht ausgelöst haben, auch wenn es kurzfristig sogar noch weiter in den Tabellen-Keller ging: Die Sportfreunde Lotte, der kommende Gegner der U21, verlor das Nachholspiel der Regionalliga West bei der U23 des FC Schalke klar mit 0:3. Die Königsblauen zeigten den Geißböcken damit, wie die Sportfreunde zu schlagen sind – allerdings zogen die Knappen damit in der Tabelle auch an der U21 vorbei, die damit auf den vorletzten Platz abrutschte. Krisenstimmung komme nach dem verpatzten Start jedoch nicht auf, betonte der Trainer Evangelos Sbonias: „Ich habe keinen im Training, der Trübsal bläst oder niedergeschlagen ist. Es herrscht eher eine gewisse Wut vor, weil man es aufs letzte Spiel gesehen nicht geschafft hat, die Dominanz in drei Punkte umzumünzen.“

Im besten Fall „mit einem anderen Ergebnis“

Das wiederum sei die Aufgabe für das kommende Wochenende: „Das versuchen wir gegen Lotte anders zu machen, die Inhalte so auf den Platz zu bekommen wie gegen Siegen. Aber dann im besten Fall mit einem anderen Ergebnis.“ Der Coach betonte, dass er keine Lehren aus den Niederlagen verlange: „Das ist immer schwierig bei einer jungen Mannschaft. Ich möchte einfach eine Entwicklung sehen. Wir haben vier Spiele gespielt und wir hatten schon auch zwei, in denen wir sehr gut unterwegs waren und uns bei einem leider nicht belohnen konnten.“ Nun gelte es, „dass wir diese guten Phasen, die wir gegen Siegen hatten, auch über weite Strecken wieder gegen Lotte aufs Feld bekommen. Dann bin ich auch positiv gestimmt, dass dann auch das Ergebnis stimmen wird.“

Ein Blick in die aktuelle Statistik lässt derweil für Sonntag viele Tore vermuten. Mit Lotte und der U21 treffen die beiden schlechtesten Defensiven der Liga aufeinander. Die Sportfreunde kassierten bisher elf Gegentore, die Kölner sogar 12. Sbonias schrieb seinen Schützlingen daher ebenfalls ins Aufgabenheft, dass sie am Sonntag „ein Stück weit besser verteidigen“. Zuletzt lud sein Team den Gegner zu oft mit Fehlern, die der Unerfahrenheit zuzuschreiben sein dürften, zu Toren ein.

Kölner Lazarett lichtet sich

Sorgen vor einem Abrutschen in eine Negativ-Spirale schob Sbonias beiseite: „Im besten Fall ist es so, dass man jede Aufgabe, die man vor der Brust hat, versucht bestmöglich zu lösen. Damit verhindert man auch, in irgendwelche Denkmuster reinzukommen oder weit in die Zukunft vorauszuschauen. Immer in der Trainingswoche bleiben, immer in den Aufgaben, die man aufarbeiten muss vom Spiel davor und die man bearbeiten muss für das anstehende Spiel. Damit fährt man ganz gut, nicht den Fokus zu verlieren.“ Das Kölner Lazarett lichtet sich derweil immer mehr. Einzig Gabriel Miocevic und Youssoupha fehlen noch im Team-Training. Spieler wie Luca Lechner, Cenny Neumann oder Nick Zimmermann werden nach ihren Verletzungen aber noch einige Zeit brauchen, bis sie das volle Leistungsvermögen abrufen können.


Lukas Kwasniok vor seinem Bundesliga-Debüt: So will der FC gegen Mainz punkten

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok vor seinem Bundesliga-Debüt: So will der FC gegen Mainz punkten

Für Lukas Kwasniok steht am Sonntag die Bundesliga-Premiere auf dem Programm. Dann ist der FC zu Gast in Mainz. Der Coach erwartet eine schwere Aufgabe, hat sich aber einen Plan zu recht gelegt. So will der 1. FC Köln in Mainz punkten.

Das Warten hat ein Ende. Der FC startet am Sonntag in die Bundesliga. Die Aufgabe könnte leichter sein, die Kölner sind zu Gast beim Conference-League-Teilnehmer. So will der 1. FC Köln in Mainz punkten.

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Ein wenig drohte das Wesentliche in den Hintergrund zu geraten. Das Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen dominierte jedenfalls am Freitag die Schlagzeilen. Dabei hätte der Kölner Trainer sicherlich ein anderes Thema lieber in den Fokus gerückt. Lukas Kwasniok steht nach nahezu sieben Wochen Vorbereitung beim FC vor seinem Debüt in der Bundesliga. Seit eben jenem Auftakt in Juli hat sich das Gefühl vor der Premiere beim Coach verändert. „Du merkst schon, dass du öfter darüber nachdenkst als noch vor einigen Wochen“, sagte Kwasniok am Freitag. „Wow, jetzt Bundesliga mit dem FC, dann gleich ausverkauftes Haus in Mainz. Und auch noch gegen eine Mannschaft, die sich für den europäischen Wettbewerb qualifiziert hat. Das ist schon für uns auch eine Challenge. Aber wir freuen uns drauf.“

Den FC erwartet der erste Gradmesser

Die Vorfreude steigt. Möglicherweise aber auch die Anspannung, denn die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz wird wohl der erste richtige Gradmesser für die Geißböcke – wenn man den glücklichen 2:1-Erfolg in Regensburg im Pokal ausklammern will. Zwar taten sich die Kölner bekanntlich äußerst schwer, allerdings auch, weil der FC kein Mittel im letzten Drittel fand, die Ballbesitz-Dominanz nicht auszunutzen wusste. Nun aber bekommen es die Geißböcke mit einem anderen Gegner zu tun. Mit dem Tabellensechsten der Vorsaison, der nur haarscharf an der Königsklasse vorbeischrammte. „Da kannst du noch so gut vorbereitet sein, sie werden um ihr Leben laufen und wir müssen dagegenhalten“, sagte Kwasniok und deutete seinen Schlüssel an. „Ich freue mich, einfach eine Mannschaft auf dem Feld betreuen zu dürfen, die dagegenhalten kann. Und das gegen eine sehr intensiv Fußball spielende Mannschaft.“

Ob „dagegenhalten“ ausreichen wird, erscheint allerdings offen. Denn Mainz war in der vergangenen Spielzeit eine der Pressing-Maschinen der Liga, entwickelte zudem eine äußert effektive Torgefahr. Jede zweite Großchance war ein Treffer – einen besseren Wert erreichte in der Liga kein anderes Team. Doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse ist nur die eine Stärke der Mainzer Offensive. „Die drei vorne, Hollerbach, Nebel, Lee, die laufen jedem Ball hinterher und dadurch ziehen sie die gesamte Mannschaft mit. „da können wir uns auch schon eine Scheibe davon abschneiden“, erklärt Kwasniok, sieht aber auch Parallelen zu seiner Mannschaft. „Ich glaube, dass wir im Pressing uns da gar nicht so viel nehmen“, so der Trainer weiter. Aber: „Unser Ansatz ist ein bisschen ein anderer. Sie wissen schon auch ganz genau, okay, jetzt gilt es, ein gewisses Risiko zu vermeiden.“

Kwasniok kann aus dem Vollen schöpfen

Dazu gehört laut dem Trainer auch, dass die Rheinhessen genau wissen, wie man „ein Tor verteidigt. Es wird schwer gegen sie ein Tor zu erzielen.“ Und genau das war bekanntlich in den vergangenen Spielzeiten ohnehin gerne ein Problem der Kölner. Für Kwasniok gilt es in der Offensive also, den richtigen Schlüssel zu finden. Gegen Regensburg lief der FC knapp 70 Minuten ziemlich erfolglos an, fand kein Mittel gegen die kompromisslose Defensive der Oberpfälzer. Erst nach einer Systemumstellung und insgesamt fünf Einwechslungen wurde Köln stärker. Doch Kwasniok will aus diesem Umstand keine Erkenntnis für eine neue Startelf gewinnen, seine Maxime lautet weiterhin, die richtige Mannschaft für den richtigen Gegner zu finden und im Idealfall am Ende noch einmal nachlegen.

Dennoch könnte es zu Umstellungen, etwa zu einem Startelf-Einsatz von Ragnar Ache kommen. „Für mich ist er einer der Gewinner der Vorbereitung, weil er eben alles mitmachen konnte. Das ist für ihn ein neues Gefühl. Du merkst vor allem in den letzten zwei Wochen, dass er in der Lage ist, dieses Tempo zu gehen, zu marschieren. Das ist die Eintrittskarte, um bei mir spielen zu können“, so Kwasniok. Ache sei eine Waffe in der Luft und nun auch in der Lage, die hohe Intensität mitzugehen. Insgesamt kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Einzig Luca Kilian wird weiterhin fehlen. Wie weit das Team ist, wird sich am Sonntag dann zeigen. Doch Kwasniok warnt: „Sie haben keine klare Schwäche und deswegen wird es eine Herkulesaufgabe. Und dennoch glaube ich einfach, dass wir mit unseren Mitteln da voll dagegenhalten können und vielleicht haben wir ja das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite.“

Tüchtig zeigten sich zuletzt die Rheinhessen. Mainz muss am Sonntag zum dritten Pflichtspiel innerhalb von einer Woche ran. Für Kwasniok kein Vorteil. „Sie spielen jetzt vor heimischem Publikum. Es ist das erste Liga-Spiel in dieser Saison und sie werden draufkrachen. Sie werden draufgehen und versuchen, das Publikum mitzunehmen und uns den Schneid abzukaufen“, sagt der Coach. Der Fokus ist nur noch auf Sonntag gerichtet.


Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Leart Pacarada im Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Mit dem Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen hat Lukas Kwasniok eine harte Entscheidung getroffen. Dass diese auf der einen Seite schmerzt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass sie auf der anderen Seite vielleicht eine folgerichtige ist, wird sich zeigen müssen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus von Leart Pacarada und Co.

Eine harte personelle Entscheidung wurde beim FC getroffen, eine, die zu Diskussionen anregt und eine, deren Erfolg sich noch zeigen muss beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus.

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Sollte sich Leart Pacarada in einigen Wochen oder Monaten noch einmal an die Zeit beim 1. FC Köln zurückerinnern, wird er diese Phase der Karriere sicherlich als Achterbahn bezeichnen können. Als vermeintlich bester Linksverteidiger der zweiten Liga noch zu Erstliga-Zeiten verpflichtet, verlor der Kosovare seinen Stammplatz (auch verletzungsbedingt) an den bis dato eher unbekannten Youngster Max Finkgräfe. In der Folgesaison erkämpfte sich „Paca“ die Position in der ersten Elf zurück, hatte sicherlich auch seinen Anteil am Aufstieg und hätte sicherlich zu gerne nun in der Bundesliga unter Beweis gestellt, dass er eben doch mehr als ein starker Zweitligaspieler ist. Diese Chance wurde dem Abwehrspieler genommen. In einer romantischen Fußballwelt mag diese Entscheidung mit einer gehörigen Portion Wehmut verbunden sein, schmerzen oder wie Lukas Kwasniok betonte, die wohl „härteste Entscheidung seit langem“ sein.

Fußball ist eben mehr als Romantik

Nur ist der Fußball dann eben mehr als Fanromantik. Fernab des Fantums ist es nichts anderes als ein Geschäft. Der Profiverein ist ein Unternehmen, ein millionenschweres noch dazu und es geht am Ende eben nicht nur um Titel, sondern auch um einen wirtschaftlichen Erfolg, in vielen Fällen vielleicht auch eher ums wirtschaftliche Überleben. Dass die neue sportliche Führung der Geißböcke generell harte Entscheidungen trifft, ist ganz sicher kein Fehler. Es ist davon auszugehen, dass weder Kwasniok noch Thomas Kessler die Gespräche mit Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen tatsächlich am „Allerwertesten vorbei gegangen“ sind. Doch der neue Coach wird nicht müde, zu betonen, dass es ein nötiger Schritt gewesen ist. Sicherlich ist es hart, einem Aufstiegsgaranten wie Leart Pacarada die Bundesliga-Tauglichkeit abzusprechen. Und aus Fan-Sicht mag es den ein oder anderen Spieler geben, den es ebenfalls hätte treffen können.

Nur stehen eben nicht die Fans Tag für Tag mit der Mannschaft auf dem Platz, müssen entscheiden, wer dem Team am Ende wirklich weiterhilft und stehen auch nicht in der Verantwortung, wenn die Entscheidungen eben falsche waren. Die sportliche Führung verfolgt seit Beginn der jeweiligen Amtszeit einen eindeutigen Plan. Das Ziel wird der Klassenerhalt sein und Kessler und Kwasniok werden alles aus ihrer Sicht Sinnvolle tun, um diese Hürde zu überspringen. Denn ein Scheitern wird auch mit ihrer Person verbunden sein. Die Kader-Entscheidungen können vielleicht sogar als Emanzipation von Kessler empfunden werden, der kein Problem damit hat, das Arbeitsverhältnis mit Spielern zu beenden, die sein Vorgänger und ehemaliger Chef Christian Keller verpflichtet hat. Christensen kam einst in der Hoffnung, er könne irgendwann in die Rolle eines Ellyes Skhiri wachsen, Rondic in der Hoffnung, er könne eine viel zu lang andauernde Sturmflaute beenden.

Geht die Rechnung auf?

Mit dem Freitag räumen die Kölner Verantwortlichen auch Scherben auf, die Christian Keller wohl hinterlassen hat. Ob diese Rechnung am Ende aufgeht, bleibt komplett abzuwarten. Denn zum einen ist nicht gesagt, dass die Spieler den Verein nun auch schnellstmöglich verlassen. (Es wäre bitter, wenn der FC auf den doch ordentlichen Gehältern sitzen bleibt.) Zum anderen besteht das Risiko, dass die aktuellen sportlichen Schritte eben doch nicht zum Ziel führen, der Masterplan nicht aufgeht. Dann müsste es auf anderer Ebene harte Entscheidungen geben.


Kader-Aus beim 1. FC Köln: Doch ein Abschied deutet sich beim Trio (noch) nicht an

Leart Pacarada wird den FC verlassen
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Kader-Aus beim 1. FC Köln: Doch ein Abschied deutet sich beim Trio (noch) nicht an

Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen müssen den FC nun verlassen. Lukas Kwasniok will den Kader verkleinern. Sportlich spielt das Trio keine Rolle mehr beim 1. FC Köln: Das Kader-Aus bleibt ein Thema.

Wirklich überraschend kam das Aus des Kölner Trios am Freitag nicht mehr. Nun droht aber ein Szenario, das die Verantwortlichen gerne vermeiden würden beim 1. FC Köln: Doch das Kader-Aus bleibt ein Thema.

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Am Freitagnachmittag drehten Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen ihre Runden auf dem Trainingsplatz der Geißböcke. Dem Trio war am Donnerstag mitgeteilt worden, dass es in der kommenden Saison nicht mehr für den Bundesliga-Kader reicht. Während sich die Überraschung bei Imad Rondic und Jacob Christensen wohl in Grenzen hielt, war eine Ausbootung von Leart Pacarada vor einigen Wochen noch eher ein unvorhersehbares Ereignis. Immerhin hatte der Kosovare einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Kölner, war bis dahin Stammspieler und wohl auch Leistungsträger. Nur drei Monate später müssen sich die drei Spieler einen neuen Club suchen. Gerade bei Pacarada ist die Entscheidung mit ein wenig Brisanz verbunden, denn Max Finkgräfe hatte den Club wohl auch verlassen, um sich nicht mehr dem Konkurrenzkampf mit dem Linksverteidiger stellen zu müssen.

Nur zwei auslaufende Verträge

Ironischerweise spielt Finkgräfe in Leipzig bislang keine große Rolle und der FC sucht nach einem Linksverteidiger. Dennoch ist die Kader-Verkleinerung aus Kwasnioks Sicht „unumgänglich“ gewesen, „damit wir einfach fokussiert und erfolgreich arbeiten können.“ Der Fokus liegt nun also auf dem kommenden Spiel. Nur wird das Thema die Kölner wohl noch ein wenig beschäftigen. Denn bislang macht das Trio keine Anstalten, den Verein möglichst schnell zu verlassen. Generell haben alle drei Spieler noch ein gültiges Arbeitspapier. Während die von Christensen und Pacarada 2026 auslaufen, wurde Rondic im Winter mit einem erstaunlich langen Vertrag ausgestattet. Erstaunlich, weil der Bosnier ohne die ganz großen Bewerbungspapiere beim FC aufgeschlagen ist. Den Stürmer hatten nicht wirklich viele Experten auf der Liste und die bisherige Ausbeute an Toren, aber auch Torgefahr könnte dafür den Grund liefern.

Rondic erinnert zwangsläufig an die Verpflichtung von Sargis Adamyan, in den ebenfalls große Hoffnungen gesteckt wurden. Hoffnungen, die der Angreifer nie erfüllen konnte. Und so ein wenig dürfte beim FC die Sorge mitschwingen, dass es neben der Länge des Kontrakts und der fehlenden Torgefahr noch eine weitere Ähnlichkeit geben könnte. Denn dem Vernehmen nach konnte sich Adamyan trotz Angeboten nicht zu einem Wechsel durchringen. Kolportiert wurde, dass der Angreifer bei der Auflösung seines Vertrags andere Vorstellungen habe, wie der Verein. Rondic sollen ebenfalls Angebote vorgelegen haben. Diese haben aber wiederum nicht den Vorstellungen des Spielers entsprochen. Der FC könnte also auf einem weiteren Stürmer sitzen bleiben. Wie die „Kölnische Rundschau“ am Freitag berichtet, ist man auch im Pacarada-Lager alles andere als glücklich über das „Vorgehen“ des Vereins.

Die Zeit rennt

„Stand heute bleibt Leart in Köln“, zitiert die Zeitung Pacaradas Berater. Rondics Berater hatte vor einigen Wochen angekündigt, dass sein Schützling um einen Verbleib in Köln kämpfen würde. Die Situation um Christensen ist dann wiederum eine andere. Der junge Däne, der als vielversprechendes Talent nach Köln geholt wurde, hatte nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr nicht wirklich die Chance, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Der Kreis an Interessenten dürfte sich stand jetzt in Grenzen halten. Der FC wird um Lösungen bemüht sein. Denn bis zum Deadline Day sind es bekanntlich nur noch wenige Tage. Am 1. September schließt das Transferfenster.


Top-Torgefahr der Vorsaison trifft auf Top-Keeper der Vorsaison – Haben sich die Vorzeichen verändert?

Timo Hübers im Zweikampf mit Jonathan Burkardt
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Top-Torgefahr der Vorsaison trifft auf Top-Keeper der Vorsaison – Haben sich die Vorzeichen verändert?

Auch aufgrund einer beeindruckenden Chancenverwertung hat Mainz in der vergangenen Spielzeit an der Königsklasse geschnuppert. Eigentlich trifft am Sonntag also Top-Torgefahr auf den Top-Keeper – zumindest der Vorsaison. Doch die Vorzeichen haben sich verändert beim 1. FC Köln: Torgefahr trifft auf Torverhinderer.

Die einen trafen außergewöhnlich oft, die anderen verhinderten den Treffer am häufigsten. Am Sonntag kommt es in Mainz zum direkten Duell für den 1. FC Köln: Torgefahr trifft Torverhinderer.

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Die Begegnung 1. FSV Mainz gegen den 1. FC Köln versprach in der jüngeren Vergangenheit nur selten Spektakel. Vielleicht 2022, als der FC im April 3:2 gegen die Rheinhessen gewann, um im Herbst eine derbe 0:5-Klatsche zu kassieren. Der klassische Leckerbissen ist die Begegnung in aller Regel nicht. Es hätte aber nicht viel gefehlt und in der MEWA Arena wäre in dieser Saison königlich gespielt worden. Drei Punkte fehlten Mainz zur Champions League. So wird es zumindest die Europa League. Die Mainzer verpassten die Königsklasse, weil es zum Saisonfinale nur einen Sieg in neun Spielen gab. Die Mainzer erreichten Europa, weil das Team über eine der gefährlichsten Sturmoffensiven der Liga verfügte. 55 Treffer erzielte der FSV in der Spielzeit, nur die vier Champions-League-Teilnehmer sowie der VfB Stuttgart trafen öfter.

Schwäbe mit Topwerten

Viel beeindruckender war aber die Verwertung der Großchancen. Ganze 56 Prozent verwertete der FSV und verbuchte damit den höchsten Wert der Liga. Allerdings haben die Rheinhessen mit dem Weggang von Jonathan Burkardt ihren Top-Torjäger und Scorer verloren. 18 Tore erzielte der Angreifer in der Liga, drei weitere bereitete der Nationalspieler vor. Mit Nelson Weiper wird wohl ein weiterer Stürmer Mainz verlassen. Allerdings ließen sich die Mainzer den Burkardt-Abschied auch ordentlich bezahlen, kassierten knapp 21 Millionen Euro und investierten zehn in den einstigen FC-Wunschspieler Benedict Hollerbach. Wie viel Torgefahr nun verloren gegangen ist, lässt sich aktuell wohl nur schwer sagen. Allerdings war Mainz in den sieben Vorbereitungsspielen ganze 30 Mal erfolgreich. Der FSV weiß auch weiterhin, wo das Tor steht. „Die drei da vorne, Hollerbach, Nebel und Lee, die laufen jedem Ball hinterher und ziehen dadurch die gesamte Mannschaft mit und da können wir uns auch schon eine Scheibe von abschneiden“, sagte Lukas Kwasniok am Freitag.

Im Tor lag in der vergangenen Spielzeit bekanntlich eine Stärke der Kölner. Zumindest nach der Umbesetzung im Oktober. Nachdem Jonas Urbig in den ersten Saisonspielen 20 Tore kassierte und dabei deutlich über dem xGoals-Wert lag, avancierte Marvin Schwäbe einmal mehr zu einem der Leistungsträger einer Saison, tatsächlich wurde der Keeper einer der Aufstiegsgaranten. Schwäbe wehrte 80 Prozent der gegnerischen Torschüsse ab (Bestwert), ließ fünf Tore weniger zu als erwartet, wies den besten xGoals-Wert auf und behielt in der zweiten Liga neun Mal die weiße Weste. Nur Nicolas Kristoff und Ron-Robert Zieler spielten öfter zu Null, allerdings auch bei deutlich mehr Begegnungen. Am Sonntag erwartet Kwasniok eine hohe Hürde. Mainz werde alles abkacheln, sagt der Coach. Und vermutlich ziemlich schnell auch den Vorwärtsgang finden.


„Die härteste von allen Entscheidungen“ – So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus der FC-Profis

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
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„Die härteste von allen Entscheidungen“ – So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus der FC-Profis

Der FC will künftig auf die Dienste von drei Profis verzichten. Die Spieler fehlten am Freitag bereits beim Training der Geißböcke. Nun gibt es die offizielle Erklärung beim 1. FC Köln: So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen.

Es hatte sich am Donnerstag angekündigt, am Freitag waren die Personal-Entscheidungen schon vollzogen beim 1. FC Köln: So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen.

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Am Donnerstagabend angekündigt, am Freitagvormittag schon umgesetzt – als die Mannschaft gegen 10.30 Uhr den Weg zum Franz-Kremer-Stadion suchte, da waren die drei aussortierten Spieler der Geißböcke schon nicht mehr dabei. Imad Rondic, Jacob Christensen und Leart Pacarada dürfen sich ab sofort nach einem neuen Verein umschauen, dafür aber nicht mehr am Training der Profis teilnehmen. Während die Entscheidung bei Rondic und Christensen erwartbar gewesen ist, birgt diese bei Pacarada zumindest den Zündstoff, dass für einen Stammspieler der Vorsaison kein Platz mehr im Kader ist. Eine für die Spieler harte, aus Kwasnioks Sicht notwendige Entscheidung. „Der Kader war zu groß und ich habe mich für diese drei Spieler entschieden“, sagte Lukas Kwasniok am Freitag. „Die trainieren jetzt individuell mit dem Trainer-Team. Wichtig war mir, dass wir einen starken Fokus auf den Erfolg legen.“

„Damit wir fokussiert arbeiten können“

Die Spieler zeigten sich über ihr Aus natürlich alles andere als begeistert. „Ich habe in diesen Gesprächen, egal mit wem ich gesprochen habe, ganz selten enorme Freude wahrgenommen“, sagte der 43-Jährige. „Das ist nun Mal Fakt und liegt in der Natur der Sache. Wir haben das so gemacht, dass wir mit allen Spielern ein informelles Gespräch geführt haben. Die Jungs haben das aufgenommen und die Chance, sich auszusuchen, ob sie bei der U21 trainieren möchten oder individuell.“ Die Spieler hätten sich dann für Zweiteres entschieden. Diese Form werde man erst einmal beibehalten. Aktuell gibt es noch keine konkreten Interessenten bei den drei Akteuren, ein Abschied ist dennoch sehr wahrscheinlich.

Auch am Trainer ging die Entscheidung nicht spurlos vorbei. „Das sind bittere Entscheidungen, die einem auch echt zu schaffen machen. Ich habe immer gesagt, ich höre dann auf, wenn diese Entscheidungen mir am Allerwertesten vorbeigehen“, so Kwasniok. „Das tun sie nicht. Wenn ein Spieler nicht spielen darf oder im Kader steht, dann sind es auch harte Entscheidungen. Das ist die härteste von allen Entscheidungen. Aber das ist unumgänglich, damit wir fokussiert arbeiten können.“ 


Kwasnioks Kader-Entscheidung gefallen: Diese Spieler des 1. FC Köln fehlten im Training

Lukas Kwasniok hat seinen Kader um drei Spieler reduziert
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Kwasnioks Kader-Entscheidung gefallen: Diese Spieler des 1. FC Köln fehlten im Training

Am Donnerstag hatte Lukas Kwasniok angekündigt, den Kader zu reduzieren, am Freitag waren die wichtigen Entscheidungen bereits getroffen. Diese Spieler wurden beim 1. FC Köln aussortiert.

Wie erwartet und angekündigt ist der FC mit reduziertem Kader in die Trainingseinheit am Freitag vor dem Duell gegen Mainz gestartet. Diese Spieler wurden beim 1. FC Köln aussortiert.

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Pünktlich zum Beginn der Bundesliga hat Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln wie angekündigt weitere wichtige Kader-Entscheidungen getroffen. Am Donnerstag hatte der Trainer auf einer Veranstaltung vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und dem „Express“ angekündigt, den Kader zu reduzieren. Drei Spieler würden aus dem aktuellen Kader aussortiert werden, so der Tenor. Die Akteure würden schon am Freitag nicht mehr an der Einheit am Geißbockheim teilnehmen. „Mit einem zu großen Kader mit 24 Spielern plus vier Torhütern geht fokussierte Arbeit nicht. Vier haben dann keine Aufgabe, wenn wir zehn gegen zehn spielen. Da gilt es harte Entscheidungen zu treffen, das ist schwierig“, sagte der Coach. Und tatsächlich fand die nicht-öffentliche Einheit am Morgen mit kleinerem Kader statt.

Rondic, Christensen und Pacarada nicht mehr im Training

Wie erwartet fehlte Imad Rondic am Freitag. Dem Stürmer war schon vor dem Spiel gegen Atalanta Bergamo mitgeteilt worden, dass er sich nach einem neuen Verein umschauen könne. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter der Woche berichtete, habe Rondic ein Angebot des Karlsruher SC ausgeschlagen und wolle sich eigentlich bei den Geißböcken durchsetzen. Dazu kommt es nun offensichtlich nicht. Wie es mit dem Bosnier weitergeht, ist noch nicht geklärt. Bei den Profis trainiert der Stürmer nun nicht mehr. Genauso wenig wie Jacob Christensen. Der Mittelfeldspieler war einst als talentierter Mittelfeldspieler aus Dänemark zum FC geholt. Zwar solle Christensen kein Eins-zu-eins-Ersatz für Ellyes Skhiri sein, der Däne sollte aber möglichst mittelfristig in die Rolle hereinwachsen. Das gelang auch aufgrund von Verletzungen nicht.

Ebenfalls im Training fehlte am Freitag Leart Pacarada. Der Linksverteidiger darf sich offensichtlich auch einen neuen Verein suchen. Pacarada gehörte in der vergangenen Spielzeit noch zum Stammpersonal der Aufstiegsmannschaft. Insofern kommt die Ausbootung generell überraschend. Allerdings hatte sich der Abschied bereits in den vergangenen Tagen oder sogar Wochen angekündigt. Der FC suchte offenkundig nach mehreren Linksverteidigern. Auch nachdem mit Kristoffer Lund schon ein Spieler für diese Position gefunden wurde. Aktuell gilt Raphael Obermair als heißester Kandidat. Pacarada war immer wieder mit Bristol City in Verbindung gebracht worden. Die Spur gilt in England aber aktuell als nicht besonders heiß. Das könnte sich nun vielleicht ändern.

Denis Huseinbasic trainierte am Freitag mit der Mannschaft. Der Mittelfeldspieler wurde für das Pokalspiel gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Offenbar darf sich der ehemalige U21-Nationalspieler des DFB aber wieder beweisen. Kwasniok hatte angekündigt, dass es Spieler geben würde, die sich „reinbeißen“ könnten. Für die drei weiteren Spieler gilt das offensichtlich nicht mehr.


Kader-Verkleinerung, Zugänge und Bundesligastart – Tage der Wahrheit beim 1. FC Köln…

Lukas Kwasniok wirkt nachdenklich
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Kader-Verkleinerung, Zugänge und Bundesligastart – Tage der Wahrheit beim 1. FC Köln…

Mit dem Duell gegen den 1. FSV Mainz startet der FC am Sonntag in die neue Saison. Vorab hat der Trainer aber noch ein paar harte Entscheidungen angekündigt. Die kommenden Tage werden aber auch ein wenig Aufschluss über das Leistungsvermögen des Teams geben. Beim 1. FC Köln stehen Tage der Wahrheit an.

Lukas Kwasniok hat für Freitag harte Personal-Entscheidungen angekündigt. Auch bei den Zugängen könnte es noch einmal Bewegung geben und der erste Gradmesser steht auch an. Beim 1. FC Köln stehen Tage der Wahrheit an

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Nur wenige Tage vor dem Start in seine erste Bundesliga-Saison hat Lukas Kwasniok einmal mehr bewiesen, dass er ein Freund der offenen Worte ist. Ziemlich unverblümt kündigte der Trainer der Geißböcke personelle Entscheidungen für den Freitag an. Streng genommen, hatte der Coach diese schon vor einer Woche kommuniziert, als er eine bevorstehende Kader-Verkleinerung inklusive Tendenzen ansprach. Doch beim FC-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und vom „Express“ wurde der 43-Jährige am Donnerstag noch deutlicher. Drei Spieler würden ab Freitag nicht mehr am Training der Profis teilnehmen, so der Tenor seiner Worte. Und es liegt auf der Hand, um welche Spieler es sich handeln wird. Imad Rondic und Jacob Christensen werden wohl nicht mehr bei den Profis auflaufen. Beim dritten Kandidaten könnte es sich um Leart Pacarada handeln. Der FC sucht offenkundig nur noch nach einem linken Schienenspieler.

Wer muss den FC noch verlassen?

Überraschend deutliche Worte, wenn auch – selbst zu diesem Zeitpunkt – wohl nachvollziehbare. Kwasniok will den Kader zum Saisonstart auf Idealgröße haben, Wartezeiten sollen vermieden, die Spieler bei Laune gehalten werden. 24 Feldspieler sind dem Trainer bei 18 freien Spieltags-Plätzen zu viel. Bei der Entscheidung wirkt der 43-Jährige erstaunlich nüchtern, vielleicht aber auch nur gerade heraus ehrlich oder einfach pragmatisch. So oder so wird der Kader nun auf Kwasnioks Wettbewerbsgröße gebracht. Dabei ist aber auch weiterhin nicht ausgeschlossen, dass es noch Neuzugänge gibt. Wahrscheinlich ist aber eben nur noch der linke Schienenspieler. Und da steht nach wie vor Raphael Obermair ganz weit oben auf der Liste. Der Kapitän des SC Paderborn ist bekanntlich seit Wochen ein Wunsch des Kölner Trainers, der SCP stellt sich bislang quer. Eine Entscheidung könnte in den kommenden Tagen fallen.

Darüber hinaus erscheinen weitere Transfers aktuell wohl eher unwahrscheinlich. Wenn, dann wird es sich um ein Schnäppchen kurz vor Toresschluss handeln müssen. In knapp zehn Tagen schließt das Transferfenster. So geht der FC aktuell mit zehn Neuverpflichtungen in die neue Spielzeit. Und die startet für die Kölner am Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05. Erst dann wird es den ersten ernsten Gradmesser geben. Zwar verbuchten die Kölner in den sechs Vorbereitungsspielen fünf Siege, darunter auch mehrere hohe, unterm Strich aber gegen nahezu ausschließlich unterklassige Gegner. Selbst das 4:0 gegen Atalanta Bergamo war alles andere als eine richtige Generalprobe. Zumindest brachten die Italiener nicht die Leistung auf die Platte, die sie 2024 zum Europapokal-Sieger machte. Auch im Pokal hatten es die Kölner nicht mit einer Mannschaft auf Augenhöhe zu tun, selbst, wenn das Ergebnis, vor allem aber die Leistung der Geißböcke gegen Regensburg den Eindruck vermittelte.

Mainz legt Fehlstart in der Conference League hin

Die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz könnte also ein erster Fingerzeig für die kommende Saison werden. Die Mannschaft von Bo Henriksen kassierte am Donnerstagabend eine bittere 1:2-Pleite im Hinspiel der Conference-League-Qualifikation gegen Trondheim. Am Sonntag steht das dritte Pflichtspiel innerhalb von sieben Tagen an. Sehr wahrscheinlich wird die Startelf der Kölner dann ein ganz anderes Gesicht bekommen, als noch gegen Regensburg. Und das nicht nur weil der Kölner Coach mit der Leistung seiner Mannschaft wohl alles andere als zufrieden war. Kwasniok betonte zuletzt, dass er die Aufstellung auf den Gegner anpasse. Dass Mainz ähnlich defensiv stehen wird wie Regensburg, die Kölner also munter das gegnerische Schlussdrittel bespielen werden, ist ziemlich unwahrscheinlich. Der Sonntag könnte also durchaus auch Aufschluss darüber geben, ob der FC wirklich in der Taktik und Formation so variabel ist, wie es sich der Trainer vorstellt.

Zudem wird sich zeigen, ob die neuformierte Mannschaft sich in der Vorbereitung einspielen konnte. Immerhin hat der neue Trainer auch zehn neue Spieler in das Team integrieren müssen. Zudem Spieler, die zum Teil erst seit wenigen Tagen in Köln weilen. Es stehen also ein paar spannende Tage am Geißbockheim und in Mainz an.


Spieler werden aussortiert: Lukas Kwasniok kündigt für Freitag Personal-Entscheidung an

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Spieler werden aussortiert: Lukas Kwasniok kündigt für Freitag Personal-Entscheidung an

Schon in der vergangenen Woche hatte FC-Coach Lukas Kwasniok angekündigt, den Kader reduzieren zu wollen. Dazu wird es wohl am Freitag kommen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sortiert Profis aus.

Unmittelbar vor dem Start in die Bundesliga gibt es knallharte Entscheidungen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sortiert offenbar gleich mehrere Profis aus. Das gab der Trainer auf dem FC-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und des „Express“ bekannt.

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Wenige Tage vor dem Start in die Bundesliga kommt noch einmal ordentlich Bewegung in den Kader der Geißböcke. Der FC wird wohl am Freitag einige Spieler aussortieren. Das kündigte der Kölner Coach auf einem Talk von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ an. „Meine Aufgabe ist es, leider nicht, mit jedem eine Freundschaft einzugehen. Mit einem zu großen Kader mit 24 Spielern plus vier Torhütern geht fokussierte Arbeit nicht“, zitiert der Express den Trainer. „Vier haben dann keine Aufgabe, wenn wir zehn gegen zehn spielen. Da gilt es harte Entscheidungen zu treffen, das ist schwierig. Am Freitag werden drei Jungs nicht mehr dabei sein.“ Namen nannte der Trainer natürlich nicht, doch mindestens die Wackelkandidaten liegen auf der Hand.

Wer wird den FC verlassen?

So standen Imad Rondic und Jacob Christensen bekanntlich gegen Atalanta Bergamo und Jahn Regensburg nicht mehr im Kader. Rondic war schon damals ans Herz gelegt worden, sich einen neuen Verein zu suchen. Der Stürmer soll laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein Angebot des Karlsruher SC ausgeschlagen haben. Eine Zukunft hat der Angreifer wohl nicht mehr. Christensen laborierte lange an den Folgen seiner Verletzung herum, wird aber auch in Zukunft ziemlich sicher keine Chance mehr beim FC haben. Wer der dritte Spieler ist, erscheint aktuell offen. Zwar standen auch Dominique Heintz und Julian Pauli am vergangenen Sonntag nicht im Kader. Die beiden Innenverteidiger sind aber ganz sicher nicht gemeint. Die FC-Bosse halten von beiden Spielern viel. Pauli könnte noch verliehen werden, Heintz wird als Backup sicher im Kader stehen.



Mögliche Abschiedskandidaten wären dann noch Leart Pacarada und Denis Huseinbasic. Beide gehörten in der vergangenen Spielzeit noch zum Stamm der Aufstiegsmannschaft, wurden gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Die FC-Bosse suchen bekanntlich nach einer Alternative auf der linken Abwehrseite. Möglich also, dass es sich um Pacarada handelt. Auf der anderen Seite ist die Konkurrenz aber auch im Zentrum sehr groß. Huseinbasic hat aktuell wohl eher wenige Chancen auf Einsatzzeit. Doch wie geht es dann weiter für die entsprechenden Profis? „Der ein oder andere wird dann auf Thomas Kessler zugehen und dann wird es Lösungen geben. Wir klären, wie wir das am besten lösen. Es gibt eben Spieler, mit denen wir nicht für die Saison planen. Das muss man dann auch offen ins Gesicht sagen“, sagte Kwasniok.