Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

Sandra Jessen feierte ihr Comeback (Foto: Christof Koepsel/Getty Images for DFB)
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Jessen feiert Comeback – FC-Frauen beenden Vorbereitung mit Sieg gegen Leuven

Fünf Spiele, fünf Siege: Die FC-Frauen haben auch den letzten Test der Vorbereitung gewonnen. Beim 2:1 gegen den belgischen Verein OH Leuven überzeugte Köln über weite Strecken. Und noch eine weitere Nachricht sorgte für gute Laune beim 1. FC Köln: Sandra Jessen feiert ihr Comeback beim Testspielsieg.

Mit dem 2:1 gegen OH Leuven haben die Kölnerinnen auch das letzte Testspiel des Sommers für sich entschieden. Die Trainerin Britta Carlson war entsprechend zufrieden – auch wenn sie noch Verbesserungspotenzial sah.

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Der letzte Test ist gespielt, die Vorbereitung abgeschlossen – und der 1. FC Köln geht mit einem guten Gefühl in die neue Saison. Beim 2:1 gegen OH Leuven aus Belgien, das unlängst in die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation einzog, setzte die Mannschaft von Britta Carlson den erfolgreichen Schlusspunkt unter eine makellose Testspielserie. Fünf Partien, fünf Siege. Und neben dem Ergebnis gab es für die Kölnerinnen noch einen weiteren Grund zur Freude: Sandra Jessen feierte nach ihrer verletzungsbedingten Pause ihr Comeback.

„Guter Test zum Abschluss“

Für die Isländerin war die Partie gegen Leuven ein wichtiger Schritt zurück in den Wettkampf-Modus. Nach ihrer Pause ging es zunächst darum, wieder Spielminuten zu sammeln, Abläufe zurückzugewinnen und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Dass Jessen mit ihrem Joker-Einsatz in der Schlussviertelstunde nun wieder auf dem Platz stand, dürfte deshalb mindestens ebenso wichtig gewesen sein wie das Resultat.

„Das war ein guter Test für uns zum Abschluss der intensiven Vorbereitung“, bilanzierte Carlson anschließend. Die Trainerin sah einen verdienten Erfolg ihrer Mannschaft – und hätte sich sogar noch das eine oder andere Tor mehr gewünscht. „Ein verdienter Sieg, der eigentlich auch hätte höher ausfallen müssen.“ Vor allem mit dem Auftritt vor der Pause war Carlson sehr zufrieden: „Ich glaube, wir haben es sehr, sehr gut gemacht. Gerade in der ersten Halbzeit gab es sehr viel Klarheit in der Aktion“, sagte die Trainerin. Köln habe die eigenen Vorstellungen konsequent umgesetzt und den belgischen Gegner damit vor Probleme gestellt.

Gegner mit Champions-League-Niveau

Leuven war dabei keineswegs als bloßer Sparringspartner nach Köln gekommen. Für Carlson war es deshalb genau der richtige Gegner zum Abschluss der Vorbereitung. „Noch mal einen guten Gegner zum Schluss, der in der Champions League spielt“, ordnete sie die Bedeutung des Tests ein. Umso wertvoller sei es gewesen, gegen einen solchen Gegner „noch mal ein gutes Ergebnis“ eingefahren zu haben.

Dass die Kölnerinnen trotz der intensiven Vorbereitung bis zum Schluss mit hoher Konzentration auftraten, wertete Carlson ebenfalls positiv. „Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie die Spielerinnen alle mitgezogen haben“, sagte sie. Entscheidend sei gewesen, dass die Mannschaft versucht habe, die Dinge umzusetzen, „die wir uns vorgenommen haben.“ Auch die Belastungssteuerung spielte im letzten Test eine wichtige Rolle. „Wir konnten auch mehreren Spielerinnen 90 Minuten geben, was ganz wichtig ist, glaube ich, im Hinblick auf das, was jetzt kommt nächste Woche“, erklärte die Trainerin.

Makellose Bilanz in der Vorbereitung

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Beim Gegentor in der zweiten Hälfte fehlte den Kölnerinnen aus Sicht der Trainerin die notwendige Klarheit. „Ein ärgerliches Tor in der zweiten Halbzeit, wo es an Klarheit gefehlt hat“, sagte Carlson. Der Kritikpunkt blieb jedoch eine Randnotiz in einer insgesamt überzeugenden Generalprobe. Denn die Zahlen der Vorbereitung sprechen eine deutliche Sprache: fünf Spiele, fünf Siege. Köln hat damit nicht nur Selbstvertrauen gesammelt, sondern auch gezeigt, dass die neuformierte Mannschaft die Ideen ihrer Trainerin zunehmend verinnerlicht. Der 2:1-Erfolg gegen Leuven bildete dabei einen gelungenen Abschluss einer intensiven Vorbereitung.

Und mittendrin: Sandra Jessen. Ihre Rückkehr verleiht dem ohnehin positiven Ausgang der Vorbereitung eine zusätzliche Note. Noch ist der Weg zurück nicht vollständig abgeschlossen. Doch mit jeder Spielminute dürfte die Isländerin ihrem Rhythmus näherkommen. Jetzt wird aus Vorbereitung wieder Ernst. Die Testspielserie ist Geschichte, die fünf Siege bleiben – und der FC nimmt das daraus gewonnene Selbstvertrauen mit in die kommende Woche. „Wir gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die Woche rein“, sagte Carlson. Mehr konnte sich die Trainerin zum Abschluss der Vorbereitung kaum wünschen.

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Platzt der Wunsch-Transfer? Mikey Moore mit Doppelpack gegen Hoffenheim, Trainer stoppte wohl Deal

Mikey Moore im Spiel bei Tottenham
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Platzt der Wunsch-Transfer? Mikey Moore mit Doppelpack gegen Hoffenheim, Trainer stoppte wohl Deal

Mit einem Doppelpack hat Mikey Moore gegen Hoffenheim eine weitere Bewerbung für Höheres hinterlegt. Doch nicht unbedingt für eine Leihe zum 1. FC Köln: Platzt der Deal mit Mikey Moore auf der Zielgeraden?

Lässt Mikey Moore seinen Worten nun Taten folgen? Der junge Engländer hatte angekündigt, jede Minute zu nutzen, um sich in den Fokus der Premier League zu spielen. Die Vorbereitung könnte tatsächlich Einfluss auf einen sicher geglaubten Deal haben. Denn Moore überzeugt seinen Trainer, der offenbar viel Wert auf den Verbleib des Offensivspielers legt. Gegen Hoffenheim erzielte der Youngster einen Doppelpack.

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Die perfekte Vorarbeit lieferte Mathys Tel, den Treffer erzielte aber Mikey Moore. Der 19-Jährige traf im Testspiel gegen die TSG Hoffenheim zum zwischenzeitlichen 2:0, schließlich zum 3:0-Endstand und krönte eine starke Leistung. Tatsächlich tut der Londoner genau das, was er schon zu Beginn der Vorbereitung versprochen hatte. „Während der gesamten Saisonvorbereitung möchte ich jede Chance nutzen, um zu zeigen, dass ich als besserer Spieler und körperlich fitterer Mensch zurückgekommen bin. Um in der Premier League, da wo ich Fußball spielen möchte, mithalten zu können, muss man körperlich genauso gut sein wie alle anderen. Es ist eine so körperlich anspruchsvolle Liga“, sagte Moore damals. Nun liefert der Youngster, spielte gut auf gegen Getafe, nun gegen die TSG. Super für den jungen Spieler, möglicherweise ärgerlich für die Geißböcke. Denn Tottenham-Coach Roberto de Zerbi hatte bereits durchklingen lassen, dass er sich den Spieler genau anschauen werde.

De Zerbi stoppte Flug nach Köln

De Zerbi gilt wie von come-on-fc.com berichtet als großer Fan des Spielers. Überhaupt ist man bei den Spurs von den Qualitäten des 19-Jährigen überzeugt. Es gibt wohl unterschiedliche Auffassungen, wie schnell es der Youngster bei den Profis schaffen kann. Denn eigentlich sollen die Verantwortlichen in Tottenham dem Spieler eine weitere Leihe nahegelegt haben. Wie John Wenham, Experte gerade für den Nachwuchsbereich der Lillywhites, nun in einem Interview mit „Tottenham News“ erklärte, soll de Zerbi höchst persönlich den Deal mit dem FC gestoppt haben. Demnach hätte der Engländer bereits nach Köln reisen sollen, ein Charterflug stand wohl bereit. Grundsätzlich waren sich Spieler sowie die Vereine einig. Der gebürtige Londoner sollte in der kommenden Spielzeit von den Spurs an den FC ausgeliehen werden. Das aber ohne Kaufoption, denn in Tottenham hält man große Stücke auf den Youngster, sieht Moore sicher mittelfristig bei den Profis, sodass die Vereinsführung Angebote in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro abgelehnt hat.

Macht Savinho den Deal möglich?

Nun die Wende. Der italienische Coach habe den Transfer vorerst gestoppt. come-on-fc.com berichtete bereits, dass man in Köln tatsächlich auf das grüne Licht des Trainers gewartet hat. Ob es das nach den Auftritten des Youngsters aber gibt, scheint aktuell dann doch ein wenig fraglich. Schon vor der Partie gegen Hoffenheim mutmaßte Wenham, dass Moore sich erneut einen Startelf-Einsatz verdient habe. „Dann ist es nur noch eine Woche bis zum Spiel gegen Brentford. Wenn nicht gerade Savinho, Cody Gakpo oder jemand anderes von diesem Kaliber zu uns stößt, sehe ich ihn persönlich im Moment nicht gehen“, sagte der Experte weiter. De facto sucht man bei den Spurs noch nach Verstärkung auf der linken Außenbahn. Wie von come-on-fc berichtet ist Savinho ein heißer Kandidat. Der Brasilianer hatte schon angekündigt, dass er Manchester City verlassen wolle. Auch bei den Skyblues wird nach einer Alternative gesucht.

Dennoch scheint der sicher geglaubte Transfer ein wenig ins Stocken geraten zu sein. Der Auftritt beim 3:0 gegen Hoffenheim hat seine Chancen auf einen Verbleib in Tottenham zumindest wachsen lassen. Sollte es doch zum Köln-Wechsel kommen, weiß Moore zumindest, wie man gegen die TSG trifft – das Spiel steht in 14 Tagen an.


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U21 des 1. FC Köln vor Härtetest gegen Angstgegner Gütersloh: Hartmann mahnt trotz guten Starts

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln vor Härtetest gegen Angstgegner Gütersloh: Hartmann mahnt trotz guten Starts

Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen, ein überzeugender Auftritt beim Aufstiegsanwärter Dortmund (1:1) und nun das Spitzenspiel zuhause gegen den FC Gütersloh: Die U21 des 1. FC Köln startet mit Rückenwind in den dritten Spieltag der Regionalliga West und kann die Tabellenführung übernehmen.

Trainer Manuel Hartmann mahnt jedoch vor der Partie zur Bodenhaftung – und erwartet am Sonntag (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) einen echten Prüfstein. Am Ende geht es sogar um die Tabellenführung. Der wäre mit einem Sieg mit zwei Toren Differenz drin.

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Der Saisonstart der U21 des 1. FC Köln ist gelungen. Nach dem 2:1 gegen den SC Wiedenbrück und dem bemerkenswerten 1:1 bei Borussia Dortmunds U23 wartet nun mit dem FC Gütersloh der nächste ambitionierte Gegner der Liga. Die Ostwestfalen beendeten die vergangene Saison als Tabellenvierter und gehören folgerichtig auch in dieser Spielzeit zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten. Entsprechend groß ist der Respekt am Geißbockheim.

Hartmann mahnt zur Bodenhaftung

Manuel Hartmann möchte derweil nicht von einem Spitzenspiel sprechen, was es rein von den Zahlen beim Heimspiel des Tabellenfünften gegen den -dritten ist: „Natürlich ist das eine schöne Momentaufnahme und zeigt, dass wir gut in die Saison gestartet sind“, sagte der FC-Trainer gegenüber come-on-fc.com. Gleichzeitig mahnte er allerdings zur Bodenhaftung: „Es sind zwei Spieltage gespielt, mehr nicht. Wir freuen uns über die Punkte und die Entwicklung, aber wir wissen auch, wie viel Arbeit noch vor uns liegt.“ Dass seine Mannschaft früh gegen einen Aufstiegsaspiranten antreten darf, sieht Hartmann dennoch positiv. Für die jungen Spieler sei es eine wertvolle Gelegenheit, sich auf hohem Niveau zu messen.

Besonders beeindruckend war zuletzt der Auftritt seiner Mannschaft in Dortmund. Nach einer schwierigen Anfangsphase und dem Rückstand ließ sich die Kölner U21 nicht aus der Ruhe bringen und war in der Schlussphase sogar die bessere Mannschaft. „Ich glaube, das hat viel mit Vertrauen zu tun. Die Jungs wissen, dass wir einen klaren Plan haben und dass wir auch in schwierigen Phasen nicht von unserer Spielidee abrücken wollen“, erklärte der Trainer das Erfolgsrezept. Seine Mannschaft sei trotz der Hektik ruhig geblieben und habe sich gegenseitig geholfen. Vor allem die Mentalität habe ihm gefallen. „Wenn es schwierig wird, soll sie nicht nach Ausreden suchen, sondern nach Lösungen.“

Erneut fehlen Hartmann Spieler

Ein Spitzenteam der Regionalliga sei die U21 aktuell aber noch nicht. Seine Mannschaft wolle sich mit den Besten messen und jedem Gegner Probleme bereiten, doch eine Einordnung als Topteam komme für Hartmann zu früh. Die Regionalliga West sei zu ausgeglichen und anspruchsvoll, als dass sich nach zwei Spieltagen seriöse Schlüsse ziehen ließen. Bemerkenswert ist, dass die U21 aktuell auf mehrere ihrer vielversprechendsten Talente verzichten muss. Nilas Yacobi, Maik Akumu, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal sind im Profibereich eingebunden. Dennoch war in Dortmund kaum ein Qualitätsverlust zu erkennen. Angesichts des Doppeltests der FC-Profis über jeweils 90 Minuten beim SC Paderborn am Sonntag dürften kaum Spieler zur U21 zurückkehren oder abgestellt werden.

Ein kleiner Makel begleitet das Duell mit Gütersloh dennoch: Im Franz-Kremer-Stadion hat die U21 gegen den FCG bisher noch nicht gewonnen. Zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Entscheidend werde daher am Sonntag eine hochkonzentrierte Leistung mit Energie, Mut und der richtigen Balance zwischen Geduld und Aggressivität sein. „Gütersloh ist eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt hat. Jetzt gehören sich nicht nur für mich zu den Aufstiegskandidaten. Sie haben eine sehr direkte Spielweise mit viel Tiefgang und entwickeln viel Torgefahr. Sie stehen defensiv sehr kompakt und entwickeln sehr viel Gefahr durch Standards. Das ist für eine junge Mannschaft sehr unangenehm und wird uns sicherlich alles abverlangen.“

Coach erwartet „ein intensives und umkämpftes Spiel“

Hartmann erwarte daher „ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“. Seine Mannschaft müsse „bereit sein, dreckige Meter zu machen und schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen“. Der Coach erwarte „ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“. Mit vier Punkten im Rücken und gewachsenem Selbstvertrauen geht die Kölner U21 in den nächsten Härtetest. Gegen den FC Gütersloh kann sie zeigen, dass der starke Saisonstart mehr ist als nur eine Momentaufnahme – und vielleicht endlich die Heimserie gegen den Angstgegner beenden.

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„Unser Härtetest“: So plant René Wagner für den Test gegen den SC Paderborn

Für FC-Coach René Wagner und seine Mannschaft stehen die Testspiele gegen Paderborn an
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„Unser Härtetest“: So plant René Wagner für den Test gegen den SC Paderborn

Die Vorbereitung ist fast geschafft: Am Sonntag stehen für den FC gegen den SC Paderborn die letzten beiden Testspiele des Sommers an. Für den Coach ist es der finale Härtetest für den 1. FC Köln: Das erwartet René Wagner von den Paderborn-Spielen.

In etwas über einer Woche startet der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers in die Saison. Davor steht am Sonntag aber erstmal noch ein letzter Doppel-Test über zweimal 90 Minuten gegen den Aufsteiger SC Paderborn an. An diese Partien hat Trainer René Wagner klare Erwartungen.

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Beinahe fünf volle Wochen Vorbereitung hat der FC bereits absolviert. Und auch in dieser späten Phase der Vorbereitung hat Trainer René Wagner seine Mannschaft nach den zwei freien Tagen im Anschluss an die Partie gegen Real Sociedad vergangenen Samstag nochmal ordentlich gefordert. „Eine anstrengende Woche, es war wieder mal sehr warm“, zog der Coach am Freitagmittag nach dem Training ein kurzes Fazit. Und ausruhen können sich seine Schützlinge noch nicht, denn am Sonntag steht in Paderborn der finale Doppel-Test an. Gegen den Aufsteiger spielen die Geißböcke zweimal 90 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Somit werden nochmal alle Spieler im Kader die Chance bekommen, sich zu empfehlen.

Hinweise auf die Stammformation

Trotzdem möchte Wagner in einem der beiden Tests schon eine mögliche Startelf für den Pflichtspielstart auflaufen lassen. „Ich denke schon, dass wir dann auch eine Mannschaft auf dem Feld haben, wo wir schon die Fantasie haben, dass das eine Mannschaft sein kann, die dann in Würzburg genauso auflaufen wird“, so der Coach. Die Aufstellung wird daher schon einen deutlichen Hinweis darauf geben, wer momentan die Nase vorn hat. Trotzdem möchte der Trainer auch noch ein bisschen was ausprobieren: „Aber natürlich werden auch zwei, drei Positionen ein bisschen anders zusammengemischt, um da nochmal Kombinationen zu sehen, die wir einfach mal in einem Härtetest sehen wollen.“ Dabei würden zusätzlich natürlich trotzdem auch die Trainingswochen und Trainingstage entscheidend sein.

Einer, der sein Ticket für die potenzielle Würzburg-Startelf wohl sicher hat, ist Said El Mala. Nach dem Ausstieg von Borussia Dortmund aus dem Poker um den 19-Jährigen lobte Wagner erneut den Einsatz des Linksaußens: „Said ist einer, der vorangeht und alle anderen mitzieht.“ Neben dem Youngster hat Marvin Schwäbe natürlich einen Stammplatz. Auch Jahmai Simpson-Pusey wird wohl ein Teil dieser ersten Elf sein. Auf vielen anderen Positionen ist jedoch deutlich unklarer, wer am Ende den Vorzug bekommen wird. Daher wird es im Test gegen die Paderborner spannend zu sehen sein, wen Wagner anscheinend den Vorzug gibt.

„Unser Härtetest“

Da sowohl der FC als auch die Ostwestfalen am Sonntag noch weiter fortgeschritten sind in der Vorbereitung, schätzt Wagner die beiden Partien nochmal höher ein als die gegen Real Sociedad vor einer Woche. „Ich glaube, dass das schon der härteste Test wird. Zwei Bundesligisten im direkten Duell fühlt sich nochmal anders an, da wird auch viel Ernsthaftigkeit mit dabei sein. Deswegen ist das schon unser Härtetest“, meinte der Trainer. Aus diesem müsse man dann die richtigen Schlüsse ziehen, um acht Tage später gegen die Würzburger Kickers im Pokal gut zu starten.

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Kein Ende in Sicht: Wie die Zeit bei der Sechser-Suche immer mehr zum Problem wird

Thomas Kessler und René Wagner beim Testspiel des 1. FC Köln
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Kein Ende in Sicht: Wie die Zeit bei der Sechser-Suche immer mehr zum Problem wird

Schon seit Wochen sucht der 1. FC Köln nach einem erfahrenen Mann für das defensive Mittelfeld. Einige Namen kursierten rund um das Geißbockheim, verpflichtet wurde jedoch bisher niemand. Nun steht bald der Pflichtspielstart an für den 1. FC Köln: Die Zeit wird bei der Sechser-Suche zum Faktor.

Die Abgänge in diesem Sommer von Florian Kainz, Denis Huseinbasic und besonders Eric Martel haben ein Loch im zentralen Mittelfeld des 1. FC Köln aufgerissen. Mit Paul Okon-Engstler wurde bereits ein neuer Spieler für diese Position verpflichtet. Der 21-Jährige Australier bringt viel Potenzial mit, Erfahrung in einer europäischen Topliga hat er bisher allerdings noch keine. Ein erfahrener Mann für das Zentrum soll daher noch folgen. Viel Zeit zum Ankommen in Köln bleibt diesem allerdings nicht.

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Am 24. August startet der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel in Würzburg in die Pflichtspielsaison. Viel Zeit bis dahin bleibt nicht mehr, besonders weil die Kaderplanung der Geißböcke noch nicht abgeschlossen ist. Der größte Handlungsbedarf besteht im Mittelfeldzentrum. Dort wurden schon einige Namen wie Edson Alvarez, Ellyes Skhiri oder Rani Khedira gehandelt, verpflichtet wurde für die Rolle des erfahrenen, defensivstarken Anführer aber noch niemand. Die bisher erfolglose Suche nach einem neuen Sechser wird währenddessen immer mehr zum Problem für den FC. 

Generalprobe ohne Hauptdarsteller

Bei den letzten beiden Testspielen der Wagner-Elf am Sonntag in Paderborn wird der gesuchte neue Mann logischerweise noch nicht auf dem Platz stehen. Während bei Spielern wie Mikey Moore oder Thijs Dallinga nur noch auf die Freigabe gewartet wird, ist es auf der Sechserposition in den vergangenen Tagen verhältnismäßig ruhig geblieben. Zuletzt galt Rani Khedira als wahrscheinlichste Lösung. Den erfahrenen Tunesier kennt Wagner noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Union Berlin. Aber auch die Gerüchte um Ellyes Skhiri nahmen in den vergangenen Tagen wieder an Fahrt auf. Ob die beiden jedoch wirklich die Wunschlösungen sind, ist unklar.

Zum aktuellen Zeitpunkt der Vorbereitung sollte die Mannschaft jedoch idealerweise bereits nahezu komplett sein. Ergibt sich kurzfristig eine interessante Option oder möchte sich ein Spieler vor dem Saisonstart noch verändern, gehören schnelle Transfers in den letzten Zügen der Transferphase seit Jahren schon zum Geschäft dazu. Auf einer so zentralen Position wie der Sechs ist so eine späte Verpflichtung hingegen unüblich. Der FC braucht einen Anführer für die Zentrale, der die junge, talentierte, aber auch weitgehend unerfahrene Mannschaft um ihn herum führen kann. Im Optimalfall wäre dieser Spieler schon zum Start der Vorbereitung oder spätestens im Trainingslager dabei gewesen. Nun muss er, sofern ein solcher Kandidat gefunden wird, direkt im Pflichtspiel debütieren. Ein Umstand, der ein schnelles Ankommen am Geißbockheim zusätzlich erschwert.

Paniktransfer oder Glücksfall?

Die Ausgangsposition der Kölner ist zum aktuellen Zeitpunkt alles andere als optimal. Jeder weiß, dass der FC dringend noch einen Sechser benötigt, sodass die Vereine ihre Ablösevorstellungen dementsprechend anpassen können. Zudem ist das Profil, nach dem die Geißböcke suchen, selten und entsprechend gefragt. Nur wenige Spieler sind in der Lage, ein Team auf diesem Niveau anzuführen und ihre Mitspieler besser zu machen. Bisher ist es dem FC nicht gelungen, einen solchen Spieler an Land zu ziehen. Mit Blick auf den bald anstehenden Saisonstart und den weit fortgeschrittenen Transfermarkt könnte es schließlich zur Verpflichtung eines Spielers kommen, der nicht vollständig den Anforderungen der Kölner entspricht.

Gleichzeitig bietet die Spätphase der Wechselperiode auch immer die Chance auf Transfers von kurzfristig wechselwillig gewordenen Profis. Wenn ein Akteur kurz vor Saisonstart bemerkt, dass es schwer für ihn wird, auf Einsatzzeit zu kommen bei seinem aktuellen Club, dann gehen häufig noch einmal Türen auf. Zudem haben die FC-Verantwortlichen gerade in diesem Sommer gezeigt, dass sie verschiedene Märkte im Blick haben. Es bleibt abzuwarten, welchen Spieler sie dieses Mal aus dem Hut zaubern. Mindestens genauso wichtig bleibt dabei jedoch die Frage, wie lange es noch dauert, bis diese Kaderbaustelle endlich abgeschlossen ist.

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Rani Khedira zum FC? Die sportliche Entwicklung wirft doch Fragen auf

Rani Khedira soll ein Kandidat beim 1. FC Köln sein (Foto: Ronny Hartmann/Getty Images)
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Rani Khedira zum FC? Die sportliche Entwicklung wirft doch Fragen auf

Laut „Sky“ soll es Gespräche zwischen Rani Khedira und dem FC geben. Rein von seiner Erfahrung und seinen defensiven Stärken passt er ins Profil der Kölner. Doch inwieweit ist der 32-Jährige wirklich der richtige Kandidat beim 1. FC Köln: Rani Khedira in der Datenanalyse.

Schon lange suchen die Geißböcke einen erfahrenen Sechser, der die Mannschaft anführen soll. Ein Kandidat soll Rani Khedira von Union Berlin sein. Dabei kommt der tunesische Nationalspieler nicht aus seiner stärksten Saison.

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Der 1. FC Köln beschäftigt sich wohl mit einer Verpflichtung von Rani Khedira sowie wieder Ellyes Skhiri. Der 32-jährige Khedira könnte die Lücke in zentralen Mittelfeld schließen und mit seiner Erfahrung und Führungsstärke weiterhelfen. So trug der Unioner in dieser Saison regelmäßig die Binde, wenn Kapitän Christopher Trimmel auf der Bank Platz nehmen musste. Außerdem passt der tunesische Nationalspieler als defensiv orientierter Mittelfeldspieler grundlegend ins skizzierte FC-Profil für die Position des Sechsers. Ein Blick auf seine Entwicklung zeigt allerdings, dass seine Leistungen zuletzt nicht ans Niveau seiner ersten Spielzeiten in Köpenick kommen.

Klare Defizite mit Ball

Besonders im Spiel mit dem Ball ist ein deutlicher Unterschied zu seinen ersten Union-Jahren erkennbar. In der Saison 2021/22 spielte Khedira noch 28,40 Pässe pro 90 Minuten und brachte davon 77,95 Prozent zum Mitspieler. In der abgelaufenen Saison waren es nur noch 19,72 Pässe mit einer Erfolgsquote von 68,80 Prozent. Auch bei den Vorwärtspässen ist ein Rückgang von 9,95 auf 8,36 pro 90 Minuten erkennbar, bei Pässen ins letzte Drittel fiel der Wert von 4,40 auf 3,06. Das bedeutet zwar nicht, dass Khedira keinen spielerischen Einfluss mehr einbringen kann. Sein Spiel war bereits zu früheren Zeiten nicht auf gestalterische Elemente ausgelegt. Für einen Sechser ist das dennoch ein auffälliger Negativtrend.

Spannend ist dabei der Vergleich mit Eric Martel. Denn auch beim Ex-Kölner sorgte die fehlende Progressivität immer wieder für Gesprächsstoff. Martel war nicht gerade dafür bekannt mit schnellen Pässen nach vorne das Offensivspiel zu beschleunigen. Auch seine Stärken liegen vor allem in der Defensive. Trotzdem kommt er in der abgelaufenen Saison auf 12,15 Vorwärtspässe und 3,60 Pässe ins letzte Drittel – jeweils mehr als Khedira. Noch größer ist der Abstand beim gesamten Passvolumen. Martel spielte mit einer Erfolgsquote von 89,11 Prozent 44,04 Pässe pro 90 Minuten und damit mehr als doppelt so viele im Vergleich zum gebürtigen Stuttgarter. Khedira ist damit deutlich seltener am Spiel mit Ball beteiligt. Das könnte auch am destruktiven Ansatz der Berliner liegen. Nichtsdestotrotz Werte, die, gerade unter Beachtung von Martels Limitationen mit Ball, alles andere als gut aussehen.

Selbst in der Defensive rückläufige Entwicklung

Und auch in seiner defensiven Kernkompetenz, wegen der ihn der FC eigentlich unter anderem auch holen würde, hat der Routinier etwas Qualität eingebüßt. 2021/22 gewann er noch 7,78 Defensivduelle pro 90 Minuten. In der abgelaufenen Saison lag dieser Wert nur noch bei 5,04. Auch bei den abgefangenen Bällen ist der Trend mit nun 3,58 pro 90 Minuten statt zuvor 4,12 rückläufig. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte. Mit 6,64 statt den früheren 8,43 Eroberungen pro 90 Minuten weist er in dieser Disziplin aber nach wie vor einen starken Wert vor.

Dabei lohnt sich eine genauere Betrachtung. Seine Erfolgsquote in den Defensivduellen ist von 56,57 auf 58,52 Prozent sogar leicht gestiegen. Khedira kommt also schlicht weniger in solche Duelle ohne zwangsläufig seine Zweikampfstärke verloren zu haben. Trotzdem lag Martel mit 5,55 gewonnen Defensivduellen und einer Erfolgsquote von 63,07 auch in diesen Statistiken vor dem Nationalspieler Tunesiens. Selbes gilt für die abgefangen Bälle (5,49 pro 90 Minuten) und die Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte (11,17 pro 90 Minuten). Durch Martels zusätzlicher Einsätze in der Innenverteidigung ist der direkte Vergleich jedoch eventuell nicht komplett aussagekräftig beziehungsweise leicht verzerrt. Der Vergleich mit Khediras Werten von vor einigen Jahren unterstreicht dennoch die Negativentwicklung.

Schwache Leistungen bei der WM

Seine Leistungen in der tunesischen Nationalmannschaft bei der WM passen dabei ebenfalls nicht wirklich ins Bild eines stabilisierenden Sechsers. Khedira war Teil einer Mannschaft, die in der Gruppenphase defensiv massive Probleme hatte und nach drei Spielen und zwölf Gegentoren wieder die Heimreise antreten musste. Den Routinier kann man dafür natürlich nicht alleine verantwortlich machen. Dennoch ließt sich das Turnier nicht gerade wie ein Bewerbungsschreiben des 32-Jährigen. Khedira ist damit keineswegs plötzlich ein schlechter Spieler. Seine Stärken liegen nach wie vor genau in den Bereichen, die der FC fordert: Absicherung, Zweikämpfe und Erfahrung. Gleichzeitig belegen die Daten aber auch, dass sein Paket heute weniger komplett ist als noch vor einigen Jahren. Beim FC sollte also zumindest hinterfragt werden, ob der Transfermarkt nicht etwas spannendere Optionen bietet.

Zuletzt kam wieder Ellyes Skhiri ins Spiel. Aber auch der Ex-Kölner blickt bekanntlich nicht gerade auf seine beste Spielzeit zurück.

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Datenquelle: Wyscout

Nach BVB-Rückzieher: Ist damit ein Wechsel von Said El Mala für den 1. FC Köln endgültig vom Tisch?

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Nach BVB-Rückzieher: Ist damit ein Wechsel von Said El Mala für den 1. FC Köln endgültig vom Tisch?

Das Tauziehen um Said El Mala hat also ein Ende gefunden. Zumindest zwischen dem BVB und Köln. Doch es kann natürlich noch weitere Angebote geben beim 1. FC Köln: Ist das Thema Said El Mala und Transfer damit beendet?

Der BVB ist am Freitag aus dem Poker um Said El Mala ausgestiegen. Nun scheint es so, als würde der Spieler ein weiteres Jahr beim FC bleiben. Final beantwortet ist die Frage aber noch nicht.

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Auch in der Trainingseinheit am Freitag ließ Said El Mala nur wenig Zweifel daran, wie viel Spaß ihm die Arbeit beim FC gerade macht. Von irgendwelchen Wechselgedanken oder geplatzten Wünschen scheint der Spieler zurzeit wahrlich nicht getrieben. Ob die freitagliche Transfer-Bombe bis zum Spieler bereits vorgedrungen war, konnte René Wagner nach der Einheit nicht beantworten. Allerdings ist davon auszugehen, dass der Spieler zumindest in Teilen von den grundsätzlichen Absichten des BVB gewusst haben sollte. Immerhin hat es ja Gespräche zwischen Spieler und der Borussia gegeben. Der Ausstieg des BVB überraschte ein wenig und war dann doch irgendwie folgerichtig. Nachdem Thomas Kessler bei seinem Standpunkt konsequent geblieben war, setzte auch Lars Ricken ein Statement.

„Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot unterbreiten“

Und offenbar ein sehr finales. „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, so Ricken gegenüber der Mediengruppe. „Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“ Es ist nicht davon auszugehen, dass Ricken von seiner doch deutlichen Aussage doch noch einen Rückzieher macht. Zumindest ist es unwahrscheinlich. Genauso, wie es unwahrscheinlich erschien, dass Kessler von seiner Wunschvorstellung abweichen würde. Zwischen dem FC und dem BVB dürfte das Thema El Mala also für diesen Sommer beendet sein.

Doch so ganz sicher scheint man sich in Köln über einen Verbleib des Youngsters noch nicht zu sein. Zumindest fallen auffallend oft die Worte „Stand jetzt“ oder „aktuell“. “Ich freue mich natürlich. Ich bin aber aktuell auch von nichts anderem ausgegangen. Ich freue mich, dass Said da ist“, sagte Wagner. Auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte der Trainer, dass er davon ausgehe, dass El Mala auch in der kommenden Saison für den FC spiele. Doch neben dem BVB gab und gibt es noch weitere Interessenten. „Wenn ich mir Gedanken über Dinge mache, die ich nicht beeinflussen kann, dann habe ich einen schweren Tag“, so Wagner. „Wenn ich jetzt zu Hause sitze und denke, was könnte passieren, wenn, dann hört mein Kopf gar nicht mehr auf zu rattern und das will ich vermeiden.“

Wird es weitere Angebote geben?

Ein Statement von Thomas Kessler gab es auf Anfrage von come-on-fc von Seiten des FC aber nicht. Für den Geschäftsführer wird sich die grundlegende Denkweise wohl nicht geändert haben. Heißt: Sollte ein Interessent das gewünschte Geld auf den Tisch legen wollen, kann es Gespräche geben. Einen eigenen Deadline Day hatte der FC bislang nicht kommuniziert. Doch mit jedem fortgeschrittenen Tag wird ein Transfer unwahrscheinlicher. Zumal auch die Kölner ihre Planungen wohl finalisieren wollen. Viele Interessenten stehen aktuell nicht Schlange. Zudem spielt der Spieler selbst wohl eine entscheidende Rolle. El Malas Seite ließ bereits den Wechsel nach Brentford platzen, dem Vernehmen nach soll zuletzt nur der BVB als mögliches Ziel des Spielers gegolten haben.

Natürlich kann sich die Sichtweise nun noch einmal verschieben. Gerade, wenn dann doch noch ein großer englischer Club um die Ecke kommt. Denn auch die suchen noch. Dass El Mala in der kommenden Saison das FC-Trikot tragen wird, gilt aber zunehmend als wahrscheinlicher. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass man aktuell nichts ausschließen sollte. Vor einem guten Monat hätte wohl niemand gedacht, dass überhaupt ein Bundesligist soviel Geld für den Youngster auf den Tisch legen würde. So käme ein weiteres, finales BVB-Angebot überraschend – gänzlich ausgeschlossen ist es aber nicht.


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>> Kommentar zum geplatzten El-Mala-Deal

>> Das sagt René Wagner zu El Mala

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Ausbau des Geißbockheims: Oberverwaltungsgericht erklärt Kölner Bebauungsplan für rechtmäßig – Philipp Türoff: „Ein Meilenstein“

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Ausbau des Geißbockheims: Oberverwaltungsgericht erklärt Kölner Bebauungsplan für rechtmäßig – Philipp Türoff: „Ein Meilenstein“

Seit Jahren möchte der FC das Geißbockheim ausbauen. Nach vielen Rückschlägen gibt es nun eine jedoch eine gute Nachricht für den Verein: Das OVG bestärkt die Ausbaupläne fürs Geißbockheim des 1. FC Köln.

Am heutigen Mittwoch tagte das Oberverwaltungsgericht in Münster über den 2020 aufgestellten Bebauungsplan für einen Ausbau des Geißbockheims und eine Nutzung der Gleueler Wiese. Dabei erklärte das Gericht – nicht so wie in der Vergangenheit – den Plan für rechtmäßig.

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Zum wiederholten Male verhandelte am Freitag das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster über die Kölner Pläne zum Ausbau des Geißbockheims. Dafür war 2020 vom Rat der Stadt Köln ein Bebauungsplan erstellt worden, gegen den Naturschützer geklagt hatten. Nun gab das Gericht jedoch den Kölnern Recht und erklärte den Plan für rechtmäßig. Konkret geht es darum, dass der FC neben einem Leistungszentrum drei neue Fußballplätze und vier Kleinspielfelder für die Öffentlichkeit auf der Gleueler Wiese bauen möchte.

Langes Hin und Her

Gegen diese Pläne hatten die Naturschützer geklagt, weil sie die dadurch entstehende Vollversiegelung und den Verlust der unter Denkmal- und Landschaftsschutz gestellten Grünfläche für die Öffentlichkeit kritisierten. Dabei hatte das OVG 2022 den Bebauungsplan bereits einmal gekippt. Die Geißböcke gingen jedoch in Revision. Darauf hob das Bundesverwaltungsgericht im April 2024 das Urteil auf und verwies den Streit zurück an das OVG in Münster. Dieses hatte nun eigentlich schon im Juni darüber erneut entscheiden wollen. Ein kurzfristig eingereichtes Gutachten zu streng geschützten Arten wie Tagfaltern, Grashüpfern und Libellen sorgte allerdings für eine erneute Verschiebung bis zum heutigen Freitag. Dort wiesen die Richter nun die Klage ab und erklärten die Pläne somit für rechtmäßig. Eine Revision ist nicht möglich, wogegen die Umweltschützer eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen können.

FC-Präsident Jörn Stobbe begrüßte das Urteil: „„Wir begreifen das heutige Urteil als Startschuss für eine große, gemeinsame Aufgabe. Wir wollen den Naturschutz, den Grüngürtel und den Sport einschließlich Breitensport stärken. Dazu unsere Einladung an die gesamte Stadtgesellschaft: Lasst uns jetzt gemeinsam unseren Kölner Grüngürtel, die grüne Lunge unserer Stadt, reparieren und ausbauen!“ Laut dem Präsidenten sei der Grüngürtel im Laufe der Zeit oft zu einem Flickteppich geworden. Daher gelte für ihn: „Wir als 1. FC Köln wollen Vorreiter sein und die Diskussion führen, wie wir durch gezielte Überkompensation den Grüngürtel am Ende sogar vergrößern und gesunden lassen können. Wenn wir das gemeinsam anpacken, stärken wir beides: Naturschutz und Sport. Köln kann das!“ Er betonte außerdem in einer Medienrunde, dass es wichtig sei, jetzt sofort in den Dialog zu treten.

Für Türoff ein „Meilenstein“

Philipp Türoff wiederum, Sprecher der Geschäftsführung der Geißböcke, sprach von einem Meilenstein: „Sie beendet die jahrelange juristische Blockade und bestätigt unseren Weg.“ Dabei verwies Türoff auch auf den Beschluss des Rates der Stadt Köln von Anfang Juli. Dort waren dem FC drei bestehende städtische Sportplätze in der Nähe des Geißbockheims zur Verfügung gestellt worden. Die soll der Verein zu Teilen auf eigene Kosten sanieren und nutzen. Die Initiative wird momentan von der Kölner Stadtverwaltung geprüft.

„Der Stadtratsbeschluss zu den Satellitenplätzen im Juli war ein wichtiges Signal, um unseren absoluten Notstand abzufedern – doch faktisch stehen wir noch immer ohne jeden neuen Platz da, weil auch diese Ausweichlösungen durch umweltliche Prüfungen und bürokratische Schleifen müssen. Neben diesem unsicheren Faktor bleiben ausgelagerte Plätze mit täglichen Shuttle-Fahrten ohnehin ein logistischer Notnagel. Die Gleueler Wiese ist und bleibt die bislang einzige vollumfängliche Lösung, die unserem Nachwuchs, den FC-Frauen und unserer Verantwortung wirklich gerecht wird. Die Kölner Politik hat nun die rechtsstaatliche Klarheit, diese Lösung für den Kölner Sport umzusetzen“, so Türoff.

„Urteil völlig unverständlich“

Wenig begeistert vom Urteil waren verständlicherweise die Kläger. „In Zeiten des Klimawandels mit anhaltender Hitze und Trockenheit oder Starkregenereignissen ist uns ein solches Urteil völlig unverständlich. Hier wird die Bedeutung von großen intakten Grünlandflächen im Stadtbereich für ein zukünftiges lebenswertes Stadtklima und eine zwingend notwendige Klimaanpassung weiterhin massiv ignoriert und unterschätzt», sagte Anna von Mikecz, stellvertretende Vorsitzende des Nabu-Landesverbandes NRW nach dem Urteil der dpa.


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Einigung offenbar erzielt: Der 1. FC Köln steht vor der Verpflichtung von Thijs Dallinga

Thijs Dallinga soll künftig für den FC jubeln
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Einigung offenbar erzielt: Der 1. FC Köln steht vor der Verpflichtung von Thijs Dallinga

Der FC hat seine Stürmer-Suche beendet, der neue Knipser kommt aus den Niederlanden – zumindest, wenn es nach dem Sky-Experten Florian Plettenberg geht. Der 1. FC Köln steht vor der Verpflichtung von Thijs Dallinga.

Gefühlt hat der Deal viel von einem Blitz-Transfer. Erst am Dienstag wurde erstmals die Verbindung zwischen Thijs Dallinga und dem 1. FC Köln medial hergestellt – nun ist die Einigung bereits erzielt. Und Sky-Reporter Florian Plettenberg vermeldet nun einen „Done Deal“. Der Stürmer wechselt auf Leihbasis zu den Kölnern. Im Vertrag ist aber eine Kaufoption verankert.

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Der FC schließt offenbar eine weitere große Kader-Baustelle. Die Kölner haben ihren Stürmer gefunden, bei dem es sich aber nicht um einen Backup für Ragnar Ache, sondern wohl eher um einen Konkurrenten handeln dürfte. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg am Freitag auf „X“ berichtete, haben sich alle Seiten geeinigt, es liegt ein „Done Deal“ vor. Nun stehen noch die medizinischen Untersuchungen an. Laut Plettenberg wechselt der Niederländer auf Leihbasis zum FC. Die Kölner Verantwortlichen sollen eine Kaufoption über elf Millionen Euro im Vertrag verankert haben. Ein Brett, aber in Köln ist man zuversichtlich, dass der Angreifer einschlagen wird. Dass Dallinga nicht nur als „Bankdrücker“ kommt, zeigen die Werte der vergangenen Jahre. Der FC hat einen erfahrenen Mittelstürmer an der Angel. Dallinga kommt auf weit mehr als 150 Einsätze in den höchsten Ligen Europas, darunter auch Spiele in der Europa League.

FC hofft auf Karrierewende

Seine beste Zeit erlebte der Angreifer wohl in Toulouse, als er in 69 Pflichtspielen 26 Tore erzielte und sich so für die Serie A empfahl. Dort wollte es allerdings nicht mehr so rund laufen. Nun hoffen die Kölner und Dallinga auf eine Karrierewende beim FC. Für die Kölner ist die Suche nach neuen Spielern damit allerdings noch nicht beendet. Mikey Moore steht nach wie vor auf der Liste der Geißböcke und könnte der nächste Transfer werden. Sollte Said El Mala trotz des Rückzugs des BVB den Verein in diesem Sommer noch verlassen, wird wohl Marcel Regula zum konkreten Thema werden. Wie berichtet, hat Thomas Kessler schon Kontakt zum Verein des Offensivspielers gesucht. Nach wie vor bleibt die Position des Sechsers aber die zentrale Lücke. Aktuell deutet viel auf Rani Khedira hin, doch auch etwa Ellyes Shkiri ist wieder ein heißer Kandidat. Vor allem bei einem Verkauf von El Mala könnten ganz andere Spieler in den Fokus geraten. Auch auf der Position des Linksverteidigers gibt es noch Handlungsbedarf.


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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Kehrt Ellyes Skhiri doch zum FC zurück? (Foto: David Ramos/Getty Images)
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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Bereits zu Beginn des Sommers hatte es Gerüchte um einen Wechsel des Tunesiers zurück zum FC gegeben. Nachdem diese zwischenzeitlich deutlich abgekühlt waren, könnte es nun eine erneute Wende geben: Könnte Ellyes Skhiri doch zum 1. FC Köln zurückkehren?

Schon lange sind die Kölner auf der Suche nach einem Sechser. Jetzt könnte ein altes Gerücht wieder heiß werden: Ellyes Skhiri könnte zum 1. FC Köln zurückkehren.

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Eigentlich schien eine Rückkehr des Tunesiers längst vom Tisch zu sein. Doch wie nun die „BILD“ berichtet, scheint ein Transfer von Ellyes Skhiri heißer zu sein als zuletzt angenommen. Obwohl der Transfer-Poker lange Zeit ins Stocken geriet, ist die Tür für ein Comeback des Leistungsträger noch nicht zu. Ganz im Gegenteil. Demnach seien die Verhandlung der Kölner mit Eintracht Frankfurt bezüglich der Ablösesumme kein Problem. Der Wechsel hänge lediglich von Skhiris Gehaltsforderungen ab.

Gehalt die entscheidende Frage

Und die scheinen wohl noch ein Stück von denen der Geißböcke entfernt zu sein. Laut der „BILD“ bietet der FC dem Sechser ein Jahresgehalt von rund 1,5 Millionen Euro. Skhiri wünsche sich wohl aber ein Gehalt von über zwei Millionen Euro. Die Kölner und der Spieler müssten sich für einen Transfer noch etwas aufeinander zu bewegen. Sollte dies gelingen, könnte der Deal schnell durch gehen. Wohl auch, weil die SGE den Spieler dringend verkaufen will. In Frankfurt zählt der 31-Jährige zu den Topverdienern. Seine sportlichen Leistungen konnten diese Wertschätzung jedoch nur selten zurückzahlen. Sportlich hat der Tunesier keine Perspektive in Frankfurt. Trainer Adi Hütter nominierte den Mittelfeldspieler nicht für das Trainingslager der Eintracht.

Für Skhiri könnte die Rückkehr in die Domstadt daher eine enorme Chance bieten. In Köln hatte der 31-Jährige die individuell stärkste Zeit seiner Karriere und konnte sich durch konstante Leistungen in insgesamt 133 Pflichtspielen für einen Wechsel nach Frankfurt empfehlen. Gleichzeitig erfüllt der Tunesier genau das Kölner Profil auf der Sechs. Die Geißböcke suchen nämlich nach einem erfahrenen, defensivstarken Spieler für die Mittelfeldzentrale. Allerdings: Wie viel von der alten Stärke von Skhiri über geblieben ist, wäre bei einer Verpflichtung die wohl spannendste Frage. Neben dem FC ist wohl auch der FC Sevilla an einer Verpflichtung interessiert.


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