Marvin Schwäbe ist längst unumstritten beim 1. FC Köln und wieder bester Keeper in Liga zwei

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe ist längst unumstritten beim 1. FC Köln und wieder bester Keeper in Liga zwei

Der 1. FC Köln zeigte sich beim Rückrundenauftakt beim Hamburger SV im Volksparkstadion nicht in Bestform. Die Niederlage hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn Marvin Schwäbe nicht gerade seine Bestleistungen zeigen würde. Der Keeper ist aktuell in einer Top-Verfassung beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist bester Torwart der zweiten Liga.

An Marvin Schwäbe kommt seit seiner Rückkehr ins Kölner Tor kaum einer vorbei. Der 29-Jährige kann durchaus mit guten Werten beeindrucken, rechtfertigt den Wechsel bei den Kölnern und ist aktuell wohl unumstritten – gerade vor dem Hintergrund eines Abgangs von Jonas Urbig. Doch ist Schwäbe nicht alleine verantwortlich für sein gutes Abschneiden. Die Kölner Mannschaft und die Qualität der Gegner haben bis hierhin auch ihren Teil dazu beigetragen beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist bester Torwart der zweiten Liga.

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Eine gute Stunde war gespielt, die Begegnung lief zu diesem Zeitpunkt eigentlich auf ein torloses Remis hinaus: Eine Ecke landete auf den Kopf des freistehenden Adam Karabec. Aus einer Entfernung von drei Metern zum Tor normalerweise ein sicherer Treffer, doch scheiterte der Hamburger am besten Kölner Marvin Schwäbe, der wie ein Handballtorwart mit einem starken Reflex den rechten Arm noch hochriss und den Ball über die Latte lenkte. Der Reaktion des HSV-Spielers Karabec sah man an, dass er es selbst nicht glauben konnte, wie der FC-Keeper diesen Ball noch pariert hatte. Trotz des unglücklichen Endergebnisses war der Schlussmann des FC der Spieler des Spiels. Schwäbe ist aktuell in Top-Verfassung, an der aktuellen Nummer eins lag es mit Sicherheit nicht, dass der FC im Spitzenspiel beim HSV als Verlierer vom Platz ging.

Top-Werte bestätigen die Wahl zur alten, neuen Nummer eins

Apropos Verlieren: Es war die erste Niederlage des 1. FC Köln, seitdem Marvin Schwäbe das Tor als Nummer eins der Geißböcke hütet. Davor waren die Geißböcke neun Pflichtspiele am Stück ungeschlagen. Und nicht nur die lange Siegesserie bestätigte im Nachhinein die Beförderung Schwäbes zur Nummer eins im Tor. Auch seine Werte in der zweiten Bundesliga sind mittlerweile top – zumindest auf den ersten Blick. In acht Pflichtspielen der zweiten Liga hatte der 29-Jährige fünfmal eine weiße Weste. In der Liga musste der erfahrene Schlussmann nur vier Gegentore hinnehmen. Damit kassiert Schwäbe wettbewerbsübergreifend im Schnitt nur alle 180 Minuten einen Gegentreffer. Tatsächlich ist Schwäbe in zahlreichen Statistiken top. Unter anderem parierte der Keeper 82,6 Prozent aller Torschüsse, Bestwert der Liga, die aktuelle Nummer zwei, Jonas Urbig, kam in den ersten zehn Saisonspielen auf 54,5 Prozent.

Klarer Vorteil also für Schwäbe. Und das ist nicht der einzige. Während die Kölner Gegner in den Begegnungen gegen den FC mit Urbig im Kasten einen xGaols-Wert von 15,01 erreichten, der Kölner Keeper aber 20 Tore kassierte, waren es bei Schwäbe in den folgenden Begegnungen vier Gegentore bei einem xGoals-Wert der Gegner von 6,4. Heißt: Urbig ließ fünf Tore mehr zu als es die Qualität der gegnerischen Chancen erwarten ließen. Schwäbe wiederum hielt zwei Tore mehr als erwartet wurde. Zahlen, die Strubers Maßnahme natürlich recht geben. Allerdings auch Zahlen, die mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind. So spricht der deutlich höhrere xGoals-Wert der Gegner von Urbig und Co dafür, dass die Gegner in dieser Zeit auch deutlich mehr Torgefahr entwickelten. Die Gegner in der Zeit unter Schwäbe waren bei weitem nicht so gefährlich.

Am Samstagabend kam der HSV auf einen xGoals-Wert von 2,5 – am Ende stand unterm Strich ein Gegentreffer. Keine Frage also, warum Marvin Schwäbe nicht nur gefühlt der beste Kölner Spieler der Begegnung war. So wirklich überraschen die Werte nicht. Schwäbe war schließlich auch in der vergangenen Saison sicherer Rückhalt.

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Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Fisnik Asllani vor Wechsel zu Union – Wird Prtajin nochmal heiß beim 1. FC Köln?

Spielt Fisnik Asllani bald für den 1. FC Köln?
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Fisnik Asllani vor Wechsel zu Union – Wird Prtajin nochmal heiß beim 1. FC Köln?

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Union Berlin an Fisnik Asllani von der SV Elversberg interessiert sein. Der Stürmer war bereits als möglicher Kandidat beim FC gehandelt worden. Kommt nun noch einmal Schwung ins Transferkarussell? Und was wird aus Ivan Prtajin? Bekommt der 1. FC Köln doch noch seinen Stürmer?

Selten war der Transfermarkt wohl so verwoben, wie in diesem Winter. So scheint im Falle des richtigen Wechsels eine Art Domino-Effekt einsetzen zu können, der eine Verschiebung der Wunschkandidaten unter den Mannschaften ermöglicht. Nun steht Fisnik Asllani angeblich vor einem Wechsel nach Berlin. Würde dann gegebenenfalls Ivan Prtajin wieder frei für den FC.? Bekommt der 1. FC Köln doch noch seinen Stürmer?

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Kommt nun doch noch einmal Bewegung ins große Transferkarussell? Am Mittwochmittag berichteten Medien übereinstimmend von einem Interesse Union Berlins am Stürmer Fisnik Asllani von der SV Elversberg. Aktuell ist der Offensivspieler, der von der TSG Hoffenheim an Elversberg ausgeliehen ist, einer der Torgaranten im Aufstiegskampf der Saarländer. Nicht umsonst hatte der Verein im Bezug dem Vernehmen nach einem Wechsel zum 1. FC Köln vor knapp zwei Wochen einen Riegel vorgeschoben. Nils-Ole Book, Sportvorstand der SC Elversberg schloss einen Abschied gegenüber der „Saarbrückener Zeitung“ damals aus: „Wir werden Fisnik in dieser Winterpause nicht abgeben“, so Book. Und das kommt angesichts der guten Leistungen des Angreifers nicht überraschend. Der 22-Jährige traf in den bisher 18 Partien dieser Saison bereits zehn Mal für die Saarländer. Fünf Assists stehen ebenfalls auf seinem Konto.

Und was wird aus Ivan Prtajin?

Auch gegen den FC traf der Youngster im Hinspiel, beim zweiten Treffer lieferte er die Vorlage. Im Zuge der Vorbereitung auf des Duell mit der SV Elversberg sagte FC-Kapitän Timo Hübers über Asllani: „Er ist ein super Spieler. Er ist in dieser Saison voll eingeschlagen, gerade ab der zweiten Hälfte gegen den FC“. Nun berichtet die „Bild„, dass Union Berlin den Angreifer bereits im Winter in die Hauptstadt lotsen will. Dies wäre, ebenfalls wie beim kolportierten Kölner Interesse, allerdings nicht nur die Entscheidung der TSG. Auch Elversberg hat ein Wörtchen mitzureden und entscheidet, ob der Deal zu Stande kommt. Mit Asllani und den Sinsheimern seien sich die Köpenicker bereits einig, heißt es weiter. Ebenso wie vor zwei Wochen soll Book allerdings auch diesmal eine Freigabe des bis zum Ende der Spielzeit nach Elversberg verliehenen Stürmers abgelehnt haben. Eine Entschädigung der TSG wolle er nicht annehmen.



Prtajin soll wieder ins Training eingreifen

Doch die Verhandlungen scheinen noch im Gange zu sein. Asllani würde damit zu seinem Heimatclub zurückkehren. Wird es einen Deal mit Union geben, stellt sich die Frage, was Steffen Baumgart mit Ivan Prtajin vorhat. Der erst kürzlich nach Berlin gewechselte Ex-Trainer des FC verhinderte Ende Dezember einen Transfer des Angreifers an den Rhein. Die Kölner waren sich mit dem Kroaten schon einig, der Deal platzte bekanntlich und Köln ist seitdem weiterhin auf der Suche. Unter anderem gab es eben das Interesse an Asllani. Sollte der wiederum in Berlin unterkommen, könnte vielleicht noch einmal Schwung in die Verhandlungen zwischen dem FC und Union um Prtajin kommen? Unter Baumgart kam der Angreifer bislang nicht zum Einsatz, obwohl der Kölner Ex-Coach auch den Bankspielern eine faire Chance geben wollte. Allerdings aufgrund von muskulären Problemen. In den kommenden Tagen soll der Angreifer wieder ins Training eingreifen.

Mit Asllani würde Union einen weiteren Stürmer in den Kader bekommen. Allerdings einen anderen Strümertyp als Prtajin. Einen Marke „wuchtiger Mittelstürmer“. Die bevorzugt Baumgart ohnehin. Nicht ins Training eingreifen konnte auch weiterhin Tim Lemperle. Auch bei dem Angreifer gibt es in Sachen Wintertransfer weiterhin ein Fragezeichen. Die TSG Hoffenheim soll nach wie vor an einer früheren Verpflichtung des Stürmers interessiert sein. Das wäre nur möglich, wenn der FC einen adäquaten Ersatz findet.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Timo Hübers vor Elversberg: „Es geht jetzt erst einmal darum, sich nicht verrückt zu machen“

Timo Hübers im Training
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Timo Hübers vor Elversberg: „Es geht jetzt erst einmal darum, sich nicht verrückt zu machen“

Nach dem HSV ist vor der SV Elversberg. Für den FC steht am Samstag das Heimspiel gegen den Tabellensiebten an. Im Hinspiel überraschte Elversberg damit, einfach „drauf los zu zocken“ – so auch den 1. FC Köln: Timo Hübers über den Gegner, Joël Schmied und Fisnik Asllani.

Bei frostigen Temperaturen bereitete sich FC-Trainer Gerhard Struber am Mittwochmittag mit seiner Mannschaft auf die Begegnung gegen die SV Elversberg vor. Es gab viel zu tun beim 1. FC Köln: Timo Hübers über den Gegner, Joël Schmied und Fisnik Asllani.

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Auch Timo Hübers war die Enttäuschung nach der bitteren 0:1-Pleite gegen den HSV am vergangenen Samstag anzusehen. Scheinbar ratlos stand der Abwehrspieler auf dem Rasen des Volksparkstadions, blickte ins Rund, sammelte sich. Mit ein paar Tagen Abstand wollte Hübers aber keine zu drastischen Worte finden. „Ich will keinem absprechen, nicht in den Wettkampfmodus zu finden. Der HSV ist einer der Aufstiegskandidaten schlecht hin in der Liga. Wenn das Spiel am Ende 0:0 ausgeht, beschwert sich auch keiner“, sagte der Innenverteidiger am Mittwoch nach deem Training. „Ich tue mich damit schwer, das Spiel jetzt entweder schwarz oder weiß zu sehen.“ Auch die vom Trainer angedeutete mangelnde Intensität ordente Hübers ein wenig anders ein. Die reinen Laufdaten seien am Ende des Tages nicht ganz so schlecht gewesen.

Hübers: „Es ist nur eine Momentaufnahme“

Das waren sie in der Tat nicht. Der FC lief in der Gesamtleistung mehr als der Gegner, war auch in der Anzahl der Sprints vorne. Besser machte die Statistik das Spiel der Kölner aber auch nicht. Der FC verlor in Hamburg verdient und rutschte in der Tabelle auf Rang drei ab. „Es geht jetzt erst einmal darum, sich nicht verrückt zu machen, weil zwei Teams in der Tabelle wieder vorbeigezogen sind“, sagte Hübers. „Es ist eine Momentaufnahme.“ Und damit es diese auch bleibt, ist der Fokus schon wieder auf die kommende Aufgabe gerichtet. Am Samstag ist die SV Elversberg zu Gast in Köln. „Es ist eine Mannschaft, die in der Vergangenheit schon dem ein oder anderen größeren Verein schon ein bis zwei Beinchen gestellt hat“, so der Kölner Kapitän. Unter anderem eben auch dem FC beim 2:2 im Hinspiel. „Es ist eine Mannschaft, die sich keinen großen Kopf macht, sondern einfach drauf loszockt. Das haben sie gegen uns auch richtig gut gemacht.“

Hübers: „Er ist ein positiv offener Typ“

Und so haben die Geißböcke nun mit dem intensiven Training begonnen, um sich möglichst gut auf die kommende Aufgabe vorzubereiten. „Es war gute Stimmung und eine gute Intensität drin. So ist das ja meistens bei uns in den Trainingswochen. Das ist nicht immer ein Indikator dafür, wie es am Wochenende aussieht“, sagte Hübers, um dann doch noch einmal auf den HSV hinzuweisen. „So gut wie man trainiert, spielt man auch, sagt man. Manchmal gibt es halt auch Abweichungen. Ich hatte vor Hamburg zumindest nicht den Eindruck, als hätten wir schlecht trainiert. Am Spieltag werden die Karten neu verteilt.“ Das könnte auch für die Aufstellung gelten, denn mit Joël Schmied steht ein Innenverteidiger in den Startlöchern, der die Abwehr verstärken könnte. „Er ist ein positiv offener Typ, kommuniziert viel und bringt dann hoffentlich die Stärken ein, die wir uns von ihm versprechen“, sagt Hübers.

Gegen den HSV kam die Neuverpflichtung noch nicht zum Einsatz, gegen Elversberg wird der Schweizer definitiv zur Option. Dann könnte es zum Duell mit Fisnik Asllani kommen, an dem die Kölner dem Vernehmen nach interessiert gewesen sind. „Er ist ein super Spieler. Er ist in dieser Saison voll eingeschlagen, gerade ab der zweiten Hälfte gegen den FC“, sagt Hübers mit einem Lächeln. Tatsächlich erzielte der Angreifer ein Tor und bereitete den zweiten Treffer vor. Asllani gilt als sehr begehrtes Ziel, ist einer der gefährlichsten Stürmer der Liga. Doch Hübers warnt vor der gesamten Mannschaft. „Für viele Mannschaften ist es eins der Highlightspiele in Köln zu spielen“, sagt der Abwehrspieler. An der nötigen Motivation wird es dem Gegner also nicht mangeln. 

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Lemperle und Kjerrumgaard: Zwei Stürmer, ähnliche Bedingungen, die gleichen Hürden

Luca Kjerrumgaard und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Lemperle und Kjerrumgaard: Zwei Stürmer, ähnliche Bedingungen, die gleichen Hürden

Am Dienstagnachmittag machte das Gerücht um ein mögliches Kölner Interesse an Luca Kjerrumgaard die Runde. Angeblich hat sich der FC bereits einen Korb geholt, die Gespräche sollen aber noch nicht beendet sein. Es wartet viel Arbeit auf den 1. FC Köln: Die Konstellation um Kjerrumgaard erinnert sehr an Lemperle.

Der Kampf um den Aufstieg, benötigte Punkte und Interessenten am Top-Stürmer des Vereins. Eine Situation, die man nur zu gut kennt beim 1. FC Köln: Die Konstellation um Kjerrumgaard erinnert sehr an Lemperle.

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So richtig viel Hektik wollte am Dienstagabend im dänischen Blätterwald nicht aufkommen. Einige Online-Medien sprangen auf das mögliche Interesse an, aber große Lettern waren da eigentlich nicht zu lesen. Am Nachmittag hatte das Online-Portal bold.dk von einem Interesse des 1. FC Köln an Stürmer Luca Kjerrumgaard berichtet. Auf der Suche nach einem Angreifer hätte sich der FC bei Odense BK gemeldet. Der 21-Jährige sei in den Fokus der Geißböcke geraten, heißt es, er könnte die Antwort auf die Stürmerfrage werden. Tatsächlich hat Thomas Kessler den jungen Dänen definitiv schon live gesehen. Der Leiter der Lizenzspielabteilung hatte eine Begegnung der U21 Deutschlands gegen den Nachwuchs von Dänemark in Aachen besucht. Dort spielte Kjerrumgaard erstmals für die Nationalmannschaft.

Dänische Medien berichten von Kölner Interesse

Obwohl der Angreifer aktuell eins der begehrtesten Transferziele des Landes ist, scheint Panik in Dänemark angesichts des Kölner Vorstoßes nicht aufzukommen. Das kann verschiedene Gründe haben. Sicherlich ist einer, dass die Clubs laut dem Onlineportal weit von einer Einigung, ja sogar von konkreten Gesprächen entfernt seien. Die Vorstellungen über eine mögliche Ablöse gehen offenbar sehr weit auseinander. Doch seien die Gespräche nicht beendet, will bold.dk erfahren haben. Wie valide die Informationen des Portals sind, ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, aber offenbar so ernst zu nehmen, dass bis zum Abend dann doch einige weitere dänische Portale auf das Gerücht verwiesen. Die dennoch zurückhaltende Berichterstattung wird vor allem aber mit den aus dänischer Sicht doch beruhigen Worten des Odense-Sportdirektors zu tun haben.

Der macht nämlich unmissverständlich klar, dass ein Wechsel des Angreifers nicht angedacht sei. Und die Hintergründe sind nicht nur absolut verständlich, sie werden dem FC doch sehr bekannt vor kommen. Denn die kolportierte Wechselsituation rund um Kjerrumgaard, Odense BK und dem 1. FC Köln weisen doch erstaunliche Parallelen zu einem möglichen verfrühten Wechsel von Tim Lemperle Richtung Hoffenheim auf. Die Kölner haben einem frühzeitigem Abschied und dem kolportierten Interesse aus Sinsheim eigentlich einen ziemlich monströsen Riegel vorgeschoben. Die Ansage war unmissverständlich. Und doch wollen die Gerüchte nicht abreißen, ein Wechsel ist längst nicht vom Tisch. Bei einem unmoralischen Angebot, so heißt es, würden die Kölner schwach werden können.

Unmoralische Angebote für die Stürmer

Und damit wären wir dann auch schon wieder in Odense. Denn Troels Bech, Odenses Sportchef, schlägt sehr ähnliche Töne an. „Wir könnten zu etwas gedrängt werden, der Preis kann so hoch sein, dass es unverantwortlich wäre, nicht „Ja“ zu sagen“, zitiert der TV-Sender TV2 Fyn den ehemaligen Innenverteidiger. Heißt also, wenn das nötige Kleingeld auf dem Tisch liegt, wäre ein Wechsel des Stürmers doch möglich. Das kolportierte Interesse an Kjerrumgaard kommt nicht von ungefähr. Der Angreifer bringt ziemlich viel von dem mit, was sich die Kölner in ihr Anforderungsprofil geschrieben haben. Der Mittelstürmer ist ein klassischer Knipser, wuchtig, robust und in dieser Saison mit eingebauter Torgefahr. Das war aber nicht immer so. Bei seiner letzten Station im Ausland, bei Stabaek in der zweiten norwegischen Liga konnte sich der Angreifer nicht durchsetzen, kehrte verfrüht nach Dänemark zurück.

Aktuell läuft es aber und das mit einer beeindruckenden Konstanz. Würden sich die Kölner aber einen 21-jährigen Mittelstürmer aus der dänischen zweiten Liga wirklich einige Millionen kosten lasse? Denn zum einen bringt der Stürmer zwar viele erhoffte Eigenschaften mit, mit der ebenfalls gewünschten Erfahrung kann der Keeper nicht aufwarten, zum anderen scheint eine Leihe angesichts der Bedeutung des Spielers im Verein ausgeschlossen, der Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027, der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Darunter wird nicht viel gehen, eher darüber. Geschätzte zwei Millionen Euro könnten für den FC für eine Verpflichtung des U21-Nationalspielers dann vielleicht doch ein wenig zu viel sein. Günstig wird es jedenfalls nicht werden.

Denn Odense würde nicht nur den Topstürmer verlieren, der dänische Zweitligist und da ist dann die nächste Parallele zu Tim Lemperle und dem FC, würde seine größte Aufstiegshoffnung abgeben. Denn auch bei dem Traditionsclub hat man die Hoffnung, sehr bald schon wieder erstklassigen Fußball zu spielen. Der mögliche Aufstieg soll jedenfalls nicht in Gefahr gebracht werden. Auch diesen Zwiespalt kennt man beim FC bekanntlich nur zu gut. Auch hier ist die Situation zwischen Kjerrumgaard und Lemperle ähnlich gestaltet. Aktuell scheint ein Wechsel des Dänen an den Rhein nicht so richtig wahrscheinlich. Das kann sich jederzeit ändern. Zum Beispiel, wenn der FC das nötige Kleingeld erhalten würde. Zum Beispiel, wenn ein unmoralisches Angebot für Lemperle reinflattert. Dann hätten die Kölner zumindest die Möglichkeit, selbst eins zu unterbreiten.

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Transfergerüchte

Hat der 1. FC Köln mit Luca Kjerrumgaard den Stürmer gefunden?

Luca Kjerrumgaard gegen Eric Martel vom 1. FC Köln.
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Hat der 1. FC Köln mit Luca Kjerrumgaard den Stürmer gefunden?

Wird der FC bei der Suche nach einem Stürmer in Dänemark fündig? Der 1. FC Köln ist offenbar an Luca Kjerrumgaard interessiert. Der Angreifer spielt aktuell bei Odense BK und ist für den FC kein unbekannter.

Findet der FC schon bald die Antwort auf die Stürmerfrage? Wenn es nach dem belgischen Fußball-Portal bold.dk geht, sondieren die Kölner den dänischen Markt und haben einen Angreifer ins Auge gefasst. Der 1. FC Köln ist demnach offenbar an Luca Kjerrumgaard interessiert. Der Angreifer steht aktuell bei Odense BK unter Vertrag.

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Die Begegnung gegen den Hamburger SV am vergangenen Samstag zeigte einmal mehr ein Kaderlücke beim FC empfindlich auf: Den Kölnern fehlt es an Offensivkraft, so zumindest der Eindruck. Tim Lemperle fehlte verletzungsbedingt, stand auch am Dienstag nicht auf dem Platz. Damion Downs entfachte nicht die erhoffte Offensivpower und von der Bank kam auch recht wenig. Sicherlich auch, weil es an den Ideen und der Kreativität im Schlussdrittel fehlte. Dennoch würde den Geißböcken ein weiterer Angreifer sicher guttun. Und nicht umsonst hatte Thomas Kessler in einer Talkrunde im Oktober die Vakanz im Sturmzentrum öffentlich gemacht. Zwar ruderten die FC-Bosse zuletzt ein wenig zurück, bremsten ein wenig die Euphorie, dennoch wird ein Stürmer sicherlich auch weiterhin ganz weit oben auf der Wunschliste stehen.

Der dänische Stürmer ist kein Unbekannter

Wir das dänische Fußball-Portal „bold.dk“ berichtet, soll der FC an einem Stürmer aus Dänemark interessiert sein. Demnach haben die FC-Verantwortlichen bereits Verhandlungen aufgenommen. Bei dem Stümer soll es sich laut Bericht um Luca Kjerrumgaard handeln. Der Mittelstürmer steht aktuell bei Odense BK in der zweiten dänischen Liga unter Vertrag. In 14 Begegnungen erzielte der Däne zwölf Tore und bereitete fünf Treffer vor. Dabei stand der Mittelstürmer 13 Mal in der Startelf des Traditionsclubs. Mit seiner Torgefahr habe der 1,90-Meter-Hüne das Interesse einiger Clubs aus Deutschland geweckt, heißt es in dem Artikel. Allerdings seien die Gespräche noch nicht weit fortgeschritten, heißt es in dem Artikel. Als Grund werden die zu weit auseinanderliegenden Ablösevorstellungen genannt.

Allerdings seien die Gespräche nicht gescheitert. Dennoch würde Odense den Angreifer dem Vernehmen nach gerne behalten. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Dänen auf 1,5 Millionen Euro ein, der Vertrag wurde im vergangenen Februar bis zum Sommer 2027 verlängert. Kjerrumgaard ist 21 Jahre alt und würde zumindest aufgrund seiner Position ins Anforderungsprofil der Geißböcke passen. Und ganz unbekannt ist der Angreifer den FC-Verantwortlichen offenbar auch nicht. In einer Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ fährt Thomas Kessler zum U21-Länderspiel der deutschen Auswahl im Aachener Stadion. Der Leiter der Lizenzspielabteilung berichtet über die Kölner U-Nationalspieler. Der Gegner dieser Partie war eben Dänemark und an diesem Abend gab Kjerrumgard sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft. Diese beschrieb Kessler als „sehr, sehr interessante U21“.

„Wenn unsere Spieler gute Leistungen erbringen, besteht natürlich Interesse an ihnen“, sagte Odenses Fußballdirektor Troels Bech. Aber: „Wir freuen uns, dass Luca einen langen Vertrag bei uns hat. Deshalb freue ich mich auch auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit.“ Bekanntlich ist der FC auf dem dänischen Fußballmarkt sehr aktiv. Schon im Sommer soll es Interesse aus Deutschland gegeben haben. Doch Odense wollte den jungen Angreifer schon damals nicht abgeben. Und auch jetzt sei ein Wechsel nicht geplant, sagte Bech. Es sei denn, es gäbe ein Angebot, bei dem es „unverantwortlich wäre, nicht Ja zu sagen“, zietiert das dänische Portal TV2 Fyn. Ähnliche Worte kennt man beim FC wohl in Bezug auf Tim Lemperle.



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Transfergerüchte

Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Alessandro Blazic U21 1. FC Köln
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Torwart-Talent überzeugt bei der U21: Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten

Jonas Urbig steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München. Dahinter drängt sich mit Alessandro Blazic jedoch schon das nächste Torwart-Talent auf. Der Youngster startet bei der U21 durch – allerdings läuft der Vertrag des Deutsch-Slowenen im Sommer aus. Gerhard Struber sprach jüngst über die Perspektive des 19-Jährigen. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

Bei einem Abgang der aktuellen Nummer zwei der Profis könnte der U21-Torwart zu einer interessanten Option werden. Alessandro Blazic könnte beim 1. FC Köln in Urbigs Fußstapfen treten.

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Er dürfte sich vorkommen wie in einem Fußball-Märchen: Alessandro Blazic rückte erst im vergangenen Sommer aus der U19 in die U21 auf und musste sich zunächst hinter dem Platzhirschen Jonas Nickisch einsortieren. Der verletzte sich jedoch kurz vor dem Saisonstart, sodass Blazics Stunde geschlagen hatte. Und der junge Keeper nutzte seine Chance eindrucksvoll – und stieg zur neuen Nummer eins des Regionalliga-Teams auf. Der ehemalige deutsche U-Nationaltorwart entschied sich zuletzt auch für einen Verbandswechsel, läuft fortan für die slowenische U19-Nationalmannschaft auf – und wird dort vom Ex-Kölner Miso Brecko trainiert. Möglich machte dies Blazics slowenischer Vater, sodass er auch die slowenische Staatsbürgerschaft beantragen konnte.

„Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. „

Am heimischen Geißbockheim registrierten auch die Verantwortlichen des Lizenz-Bereichs die starken Leistungen von Blazic in der Regionalliga West. Zuletzt durfte der Keeper sogar mit ins Trainingslager der Profis reisen. Doch kann der 19-Jährige – zumindest mittelfristig – tatsächlich in die Fußstapfen Jonas Urbigs treten? Der Trainer Gerhard Struber attestierte dem Torwart-Talent zuletzt: „Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. Er ist ein Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass man auf mehr hoffen kann.“ Zugleich mahnte der Profi-Coach aber auch: „Gleichzeitig wissen wir alle, wenn es dann in den Profi-Bereich geht, spielt auch die mentale Situation eine große Rolle. Was man ihm da auch zutrauen kann, das kann ich aus der heutigen Sicht noch nicht beschreiben.“ Struber könne „nicht richtig in die Kristallkugel schauen“.

Klar ist aber auch: Durch den sich abzeichnenden Abgang von Urbig könnte ein Verbleib beim 1. FC Köln für Blazic wieder etwas reizvoller werden. Denn Blazics Vertrag läuft im Sommer aus und mit seinen Leistungen im letzten halben Jahr dürfte er bereits höhere Ziele als die Regionalliga West mit der U21 haben. So soll ausgerechnet auch der Hamburger SV, erster Gegner des FC im neuen Jahr, seine Fühler nach Blazic ausgestreckt haben. Blazic selbst fände einen Verbleib in Köln aber grundsätzlich interessant, wie er bereits im Oktober verriet: „Ich würde natürlich sehr gerne hier den Sprung in den Profi-Bereich schaffen. Vor allem, weil ich jetzt seit acht Jahren hier spiele, da gäbe es kaum etwas Besseres, als hier den Durchbruch zu schaffen.“ Was die Zukunft aber bringe, werde sich zeigen, schob der Schlussmann hinterher.

Nach dem sich abzeichnenden Abgang Jonas Urbigs wäre ein Abgang von Blazic, der in der Regionalliga West mit einer bemerkenswerten Coolness auftritt, der nächste Verlust eines vielversprechenden Torwart-Talents.


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Der 1. FC Köln bleibt hart: Bayern erhalten im Buhlen um Jonas Urbig weiteren Korb

Wie lange bleibt Jonas Urbig noch beim 1. FC Köln?
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Der 1. FC Köln bleibt hart: Bayern erhalten im Buhlen um Jonas Urbig weiteren Korb

Der Poker um das junge Torwarttalent scheint in die nächste Runde zu gehen. Der 1. FC Köln lehnt offenbar auch das nächste Angebot für Jonas Urbig ab. Das berichtet Sky-Experte Florian Plettenberg.

Am Wochenende gaben sich die Verantwortlichen des FC Bayern und der Geißböcke betont gelassen. Doch hinter den Türen wird offenbar hart verhandelt. Eine Einigung im Buhlen um das wohl größte Torwartalent des Landes ist noch nicht in Sicht. Der 1. FC Köln lehnt offenbar auch das nächste Angebot für Jonas Urbig ab.

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Das Thema droht zu einer unendlichen Geschichte zu werden – zumindest bis zum Deadline Day Anfang Februar. Geht es nach dem Rekordmeister und Jonas Urbig, scheint der Keeper den FC bereits im Winter zu verlassen. Der FC Bayern und der Keeper haben bereits eine Einigung erzielt. Und doch ist ein Abschied zwar in Sicht, aber noch nicht beschlossene Sache. Denn wie Christian Keller bereits selbst beim Werben um neue Spieler erfahren musste, gehören bei einem Deal im Winter immer drei Parteien zu einem Transfer. Und während Urbig zum FCB und der Rekordmeister den Keeper will, wollen die Kölner Verantwortlichen eine aus ihrer Sicht marktgerechte Ablöse. Und nach wie vor scheint genau die das Problem beim Buhlen um den Torwart zu sein.

Kessler gibt sich gelassen

Wie Sky-Experte Florian Plettenberg nun berichtet, haben die Kölner auch ein zweites Angebot der Bayern abgelehnt. Der FC hatte die erste Offerte, die bei einer festen Ablösesumme von fünf Millionen Euro plus Boni gelegen haben soll, zurückgewiesen und sich noch am Samstag doch sehr entspannt gezeigt. „Wir sind nicht mit Transferabsichten – und vor allem nicht mit abzugebenden Spielern – in diese Transferperiode gegangen“, sagte der Sportdirektor der Kölner vor dem Hamburg-Spiel. Und: „Für Jonas Urbig bekommen wir Stand jetzt überhaupt kein Geld. Er ist theoretisch und praktisch spielfähig. Ich freue mich, dass er unser Spieler ist.“ Nun haben die Bayern offenbar nachgelegt und den nächsten Korb erhalten. Über die Höhe des Angebots ist nicht bekannt.


Wie Plettenberg weiter berichtet, seien die Bayern nicht bereit, jeden Preis zu bezahlen. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll die Schmerzgrenze zwischen sechs und sieben Millionen Euro liegen, die Kölner fordern demnach aber rund zehn Millionen Euro. Laut Sky laufen die Verhandlungen aber weiter. Dass Urbig den FC spätestens im Sommer verlassen wird, scheint mittlerweile ausgeschlossen. Ein Wechsel zu den Bayern ist wahrscheinlich. Der Rekordmeister hält große Stücke auf den jungen Keeper und will ihn neben Manuel Neuer aufbauen. Zuletzt äußerte sich der ehemalige Nationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus bei Sky90 sehr kritisch: „Natürlich kann er bei Manuel Neuer noch anderthalb Jahre lernen, aber: Er hat es nicht geschafft, sich beim 1. FC Köln in der 2. Bundesliga durchzusetzen. Köln stand mit ihm auch in der Tabelle nicht dort, wo sie jetzt stehen.“

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Ausschreitungen – LKA nimmt Ermittlungen auf

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die Konkurrenz patzt, der 1. FC Köln ist immerhin noch Dritter

Dejan Ljubicic im Zweikampf beim Duell gegen den HSV
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Die Konkurrenz patzt, der 1. FC Köln ist immerhin noch Dritter

Nicht nur die Geißböcke erlebten an diesem Spieltag eine bittere Niederlage, auch die Konkurrenz patzte. Der 1. FC Köln belegt damit nach dem 18. Spieltag immerhin noch Tabellenplatz drei.

Auch am Tag nach der bitteren 0:1-Pleite beim HSV gibt es für die Geißböcke wenig positives von dem Rückrundenauftakt mitzunehmen. Wenn überhaupt die Schwäche der Konkurrenz. Denn diese patzte am Sonntag zum Großteil ebenfalls. Der 1. FC Köln belegt damit trotz Niederlage Tabellenplatz drei.

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Die Enttäuschung war nach dem 0:1 gegen den HSV bei den Geißböcken an vielen Stellen sichtbar. Vor allem aber auch hörbar. Gerhard Struber fand sogar ungewöhnlich scharfe Worte. „Wenn sich der ein oder andere ein Päuschen gönnt, hat das eine Wirkung. Es geht darum, dass sich jeder bewusst ist, wie wichtig der Beitrag eines jeden Einzelnen ist“, sagte der Kölner Coach. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen, was unsere Prinzipien ausmachen. Und da haben wir seit ein paar Tagen nicht unser höchstes Level.“ Der FC kassierte damit nicht die erste Pleite seit Oktober und verlor gleichzeitig den Spitzenplatz in der Tabelle. „Wir beschäftigen uns nicht so sehr mit der Tabelle“, fügte Struber an. „Wir wissen, dass wir Spitzenreiter waren.“ Aber eine Bürde sei das nicht gewesen.

Köln punktgleich mit den Plätzen eins und zwei

Und wenn doch, dann können die Kölner die Sache nun ein wenig gelassener angehen. Denn der Spitzenplatz ist erst einmal weg. Der HSV ist vorbeigezogen und am Sonntag drohten die Kölner sogar aus der Top-drei zu rutschen. Schließlich waren mit dem SC Paderborn, dem Karlsruher SC, der SV Elversberg und dem 1. FC Magdeburg gleich vier Mannschaften im Einsatz, von denen zumindest drei am FC hätten vorbeiziehen können. Drei, weil Elversberg und Magdeburg in einem direkten Duell aufeinandertrafen. Platz fünf war also durchaus möglich. Doch die Kölner hatten ein wenig Glück im Unglück, wenn man das nach dem schwachen Auftritt überhaupt so formulieren will. Denn die Konkurrenz patzte. Der Karlsruher SC musste sich verdient dem Club aus Nürnberg 1:2 geschlagen geben. Die Führung durch Top-Spieler Stefanos Tzimas glich Fabian Schleusener noch aus, in der Nachspielzeit erzielte Florian Flick die Entscheidung.



Dadurch verpasste der KSC den Sprung an die Spitze, ist nun Tabellensechster. Der SC Paderborn unterlag im Heimspiel Hertha BSC. Derry Scherhant und Mikael Cuisance brachten die Alte Dame in Führung. Kurz vor Spielende verkürzte Sven Michel noch einmal. Die Ostwestfalen liegen nun nur noch auf Rang acht. Die SV Elversberg gingen gegen Magdeburg zwar zunächst nach Toren von Luca Schnellbacher und Lukas Petkov in Führung, nach der Roten Karte gegen Frederik Schmahl drehte der Gast aber die Begegnung, gewann 5:2. Alleine Martijn Kaars erzielte drei Treffer. Magdebug zog also auch an den Geißböcken vorbei. Der FC liegt nun mit 31 Zählern punktgleich mit dem HSV und Magdeburg auf Rang drei. Zwar patzte die Konkurrenz, doch dadurch hat sich der Kreis potenzieller Aufstiegskandidaten noch einmal erhöht. Zwischen dem Tabellenführer und Platz zwölf liegen gerade einmal sechs Punkte.

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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Fronten verhärtet? „Für Jonas Urbig bekommen wir Stand jetzt überhaupt kein Geld“

Wie geht es weiter mit Jonas Urbig beim 1. fC Köln?
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Fronten verhärtet? „Für Jonas Urbig bekommen wir Stand jetzt überhaupt kein Geld“

Auch im Vorfeld der Begegnung der Geißböcke in Hamburg wurde eine Personalie heftig diskutiert beim 1. FC Köln: Wie ist der Plan mit Jonas Urbig? Die Bayern hüllen sich in Schweigen, der FC gibt sich hart.

Gibt es noch einen Abgang bei den Geißböcken? Nach wie vor ist Jonas Urbig heiß umworben, doch eine Einigung ist nicht in Sicht. Einen dringenden Wechseldruck gibt es offensichtlich nicht beim 1. FC Köln: Wie ist der Plan mit Jonas Urbig?

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Die Begegnung gegen den Hamburger SV hielt für Jonas Urbig am Samstagabend keine großen Überraschungen parat. Der Keeper der Geißböcke saß erwartungsgemäß auf der Bank, kam nicht zum Einsatz. Zwar hatten die Kölner Verantwortlichen dem möglicherweise größten Torwarttalent des Landes bald schon wieder Spielzeit in Aussicht gestellt, allerdings nicht für den Abend im Volksparkstadion. Möglicherweise wollten die FC-Bosse mit den Äußerungen aber auch nur das Zeichen setzen, dass sie nicht darauf angewiesen sind, dem Lockruf der Bayern zu folgen. Der Rekordmeister ist bekanntlich an einer Verpflichtung des jungen Kölner Keepers interessiert. Urbig würde gerne gehen, ist sich mit dem Rekordmeister einig, der FC wäre auch einverstanden, wenn es denn mit der Ablöse stimmt.

Keller gibt sich gelassen

Und da scheiden sich offenbar weiterhin die Geister der Verhandlungsführer. Während der FC laut übereinstimmenden Medienberichten rund zehn Millionen Euro fordert, sollen die Bayern nicht bereit sein, eine Schmerzgrenze von kolporierten 6,5 bis sieben Millionen Euro zu überschreiten. Die Lücke scheint noch beachtlich. Doch nach außen geben sich die Kölner vollkommen gelassen. „Grundsätzlich wissen wir gar nicht, ob schon etwas auf dem Tisch ist, es wird immer viel spekuliert. Wir werden einfach schauen, was die nächsten Wochen noch passiert“, sagte Christian Keller am Samstag im Vorfeld der Begegnung gegen den HSV und wurde dann doch sehr deutlich. „Wir sind nicht mit Transferabsichten – und vor allem nicht mit abzugebenden Spielern – in diese Transferperiode gegangen“, sagte der Sportdirektor der Kölner. 


Auch der Rekordmeister versprüht nicht unbedingt Dringlichkeit. Max Eberl zeigte sich am Samstag vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg ähnlich gelassen. Personalien wolle er auch weiterhin nicht kommentieren. Aber: „Wir haben einen quantitativ und qualitativ hervorragend besetzten Kader. Ich denke nicht, dass sich bis zum Ende der Transferfrist etwas tut“, sagte Eberl. Den Bayern liegt mittlerweile ein Angebot für Daniel Peretz von RC Lens vor. Der Tabellenführer der Bundesliga würde seine Nummer zwei gerne verleihen und dann eine neue starke Nummer zwei, am liebsten Jonas Urbig präsentieren. Nur scheint Peretz keine Lust zu haben, die Säbener Straße zu verlassen. Der Keeper hat das Angebot des französischen Erstligisten dem Vernehmen nach abgelehnt. Dennoch sollen die Bayern ein weiteres Angebot für Urbig vorbereiten.

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Ausschreitungen – LKA nimmt Ermittlungen auf

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nach Lemperle-Ausfall: So startet der FC gegen den HSV

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Nach Lemperle-Ausfall: So startet der FC gegen den HSV

Zwar ist die Verletzung keine schlimme, dennoch reicht es für Tim Lemperle nicht. Der Angreifer verpasst das Duell gegen den Hamburger SV und damit die dritte Begegnung in Folge. Als Offensivkraft drängte sich zuletzt Luca Waldschmidt auf – allerdings nicht als Lemperle-Alternative. Am Samstagabend kommt es zum Duell gegen den HSV: So könnte der 1. FC Köln spielen.

Für die beiden Neuverpflichtungen des FC geht es am ersten Liga-Arbeitstag nach Hamburg. Auch für Coach Gerhard Struber ist es das erste Mal im Volksparkstadion beim Duell gegen den HSV: So könnte der 1. FC Köln spielen.

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Im Gegensatz zu seinem Vor-Vorgänger Steffen Baumgart ist Gerhard Struber alles andere als ein offenes Buch was seine Aufstellung angeht. Zumindest plaudert der Österreicher nicht gerne, vor allem aber nicht offen über seine Startelf. Die Überraschungen halten sich dann aber wiederum meist in Grenzen. Der Coach hat seine Stammelf gefunden und nach den Erfolgen in der Hinrunde keinen großen Grund, die eigentliche Stammformation umzuändern – abgesehen von den Neuzugängen. Jusuf Gazibegovic wird direkt ein der Startelf stehen, bei Joël Schmied wollte der Trainer sich noch nicht festlegen. Allerdings gab der Coach wiederum sehr offen zu, warum der neue Abwehrspieler nur vielleicht in der Anfangsformation stehen würde. Struber wollte abwarten, wie es um seine angeschlagenen Spieler steht.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Am Freitagnachmittag gab es dann ein wenig mehr Gewissheit. Und obwohl der Coach keine komplett guten Nachrichten im Gepäck hatte, waren die Chancen für einen Startelf-Einsatz des neuen Abwehrspielers nicht gestiegen. Zwar trat Tim Lemperle die Reise nach Hamburg nicht mit an, dafür aber Dejan Ljubicic. Beide Akteure hatten sich am Dienstag im Testspiel gegen Viktoria Köln muskuläre Verletzungen zugezogen und mussten vom Platz. Immerhin keine strukturellen Verletzungen, wie der FC mitteilte. Struber hatte dennoch angekündigt, kein Risiko eingehen zu wollen. Das scheint bei Lemperle wiederum zu groß gewesen sein. Nun bleibt es bei Dejan Ljubicic auf der Sechs. Damit steht Eric Martel wieder in der Innenverteidigung und Schmied sitzt zunächst auf der Bank.

Auf der linken Seite hat sich Leart Pacarada festgespielt. Für den verletzten Tim Lemperle läuft Damion Downs auf, der Stürmer ist aktuell der zweitbeste Torjäger der Geißböcke. Mit seinen drei Torbeteiligungen gegen Viktoria Köln hat sich auch Luca Waldschmidt in die Startelf gespielt, dafür sitzt Florian Kainz zunächst auf der Bank.

Gut möglich also, dass Waldschmidt für Florian Kainz oder Linton Maina in die Startelf rotiert. Dann würde Struber wohl doch auf Downs in der Spitze setzen.

Dominique Heintz

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Tor gegen den SSV Ulm.

Luca Waldschmidt

Damion Downs vom 1. FC Köln

Damion Downs



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Wie geht es weiter mit Urbig?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte