Entscheidung beim 1. FC Köln: Der aktuelle Vorstand tritt so nicht mehr an

Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich
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Entscheidung beim 1. FC Köln: Der aktuelle Vorstand tritt so nicht mehr an

Der Vorstand des 1. FC Köln wird sich in dieser Konstellation nicht mehr zur Wahl stellen. Das gab der Vorstand den FC-Mitgliedern am Samstagvormittag in einem Newsletter bekannt. Andere Konstellationen sind für die Vorstands-Mitglieder durchaus denkbar.

Die Geißböcke werden ab Herbst einen neuen Vorstand haben. Der aktuelle Vorstand des 1. FC Köln wird sich in dieser Konstellation nicht mehr zur Wahl stellen. Das gaben Werner Wolf und Co. in einem Newsletter den Mitgliedern am Samstagmittag bekannt.

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Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon abgezeichnet, nun herrscht Gewissheit. Und doch kommt es zu einem etwas überraschenden Zeitpunkt mitten in der Saison. „Nach intensiven Überlegungen und Gesprächen sind wir – Carsten Wettich, Eckhard Sauren und Werner Wolf – zu dem Schluss gekommen, als Vorstandsteam in der aktuellen Zusammensetzung nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren“, heißt es in dem Newsletter. Weiter heißt es: „Aus Vorgesprächen mit dem Mitgliederrat haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass er uns als Trio nicht für eine weitere Amtszeit vorschlagen wird und sind daher nicht offiziell in den Auswahlprozess eingestiegen. Wir möchten offen kommunizieren, dass wir unter anderen Voraussetzungen durchaus bereit gewesen wären, den Weg der letzten Jahre gemeinsam fortzusetzen.“

Andere Konstellation möglich

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Die Chancen als Trio wiedergewählt zu werden, scheinen also zu gering. Allerdings halten es sich die drei bisherigen Vorstands-Mitglieder offen, mit einem anderen Team ins Rennen zu gehen. „Aus diesem Grund haben wir uns in sehr offenen und konstruktiven Gesprächen darauf verständigt, dass es jedem Mitglied des aktuellen Vorstands offensteht, in einer anderen Konstellation erneut für das Amt des Vorstandes zu kandidieren“, heißt es im Newsletter. Der Vorstand weist ausdrücklich darauf hin, dass das „Wohl des 1. FC Köln“ immer die höchste Priorität hatte. „Darüber hinaus möchten wir Euch versichern, dass wir unsere Aufgaben bis zum letzten Tag unserer Amtszeit gemeinsam mit vollem Engagement, höchster Professionalität und im vertrauensvollen Miteinander wahrnehmen und selbstverständlich alles für das Erreichen unserer sportlichen Ziele im Saisonendspurt tun.“

Gemäß der Satzung des Vereins ist der Mitgliederrat mit der Vorstandssuche beauftragt. Gespräche werden weiterhin geführt. „Die kommenden Monate sind entscheidend für die Weichenstellungen unseres Vereins. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, dass der eingeschlagene Weg der Konsolidierung und Weiterentwicklung im Sinne des FC fortgesetzt werden kann. Lasst uns jetzt alle zusammenstehen, damit uns die Rückkehr in die Fußball Bundesliga gelingt“, schreibt der aktuelle Vorstand weiter.


Offensiv zu harmlos: U21 kassiert gegen Wuppertal zweite Heim-Pleite in Folge

Patrik Kristal für die U21 des 1. FC Köln
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Offensiv zu harmlos: U21 kassiert gegen Wuppertal zweite Heim-Pleite in Folge

Die U21 des 1. FC Köln kassiert die zweite Heim-Niederlage in Folge: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias unterlag gegen den abstiegsbedrohten Wuppertaler SV mit 0:1 (0:0). Auch die Auswechslungen brachten keinen Ertrag.

Die FC-Reserve blieb gegen die leidenschaftlich kämpfenden Bergischen unterm Strich offensiv zu harmlos. U21 des 1. FC Köln kassiert die zweite Heim-Niederlage in Folge

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 4:0-Derbysieg in Mönchengladbach auf zwei Positionen: Emin Kujovic stand diesmal wieder im Zweitliga-Aufgebot in Fürth, zudem fehlte Georg Strauch im Aufgebot. Dafür starteten Meiko Sponsel nach fast einmonatiger Verletzungspause sowie Patrik Kristal. Der U19-Kapitän Nick Zimmermann stand erstmals im U21-Aufgebot, saß zunächst auf der Ersatzbank und kam in der Schlussphase als Joker in die Partie. Die Wuppertaler zeigten – angefeuert von einem stimmgewaltigen Anhang auf der Haupttribüne – in der Anfangsphase mehr Zug zum Tor als die U21 und hatten folglich die erste große Torchance. Dildar Atmaca schlich sich bei einer hohen Hereingabe in den Strafraum im Rücken Rijad Smajics davon, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Jonas Nickisch (18.).

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Kein Kapital durch die Auswechslungen

Ein weiterer Schuss von Atmaca innerhalb des Sechzehners kam später zu zentral auf den Torwart und war daher kein Problem für Nickisch (29.). Den FC-Talenten gelang es wiederum selbst bis dahin nicht, Gefahr in Richtung des Angriffsdrittels zu kreieren. Das änderte sich jedoch nach einer halben Stunde: Nach einem hohen Ball aus der eigenen Hälfte machte sich Mansour Ouro-Tagba allein auf den Weg Richtung Tor, doch Wuppertals Vincent Gembalies grätschte in letzter Sekunde zur Ecke (30.). Und nur wenige Momente später traf Oliver Schmitt nur das Außennetz des WSV-Tores (31.). Später scheiterten nach einer Ecke erst Jaka Potocnik und im zweiten Versuch Meiko Sponsel, beide Schüsse wurden von der Abwehr im Fünfer geblockt (40.).

Die U21 wechselte zur zweiten Hälfte aus: Jakob Krautkrämer ersetzte Meiko Sponsel. Die FC-Reserve übernahm nach dem Seitenwechsel zunächst immer mehr das Kommando, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Zwingende Torgefahr blieb aus. Wuppertal wurde mit zunehmender Spieldauer wieder mutiger, spielte die vielversprechenden Konter jedoch zunächst zu ungenau aus. Das änderte sich in der Schlussphase: Aday Ercan flankte den Ball von der linken Kölner Abwehrseite an den ersten Pfosten, wo Timo Bornemann den Innenverteidigern Mikail Özkan und Rijad Smajic entwischte und zum 0:1 einschoss (79.). Jaka Potocnik verpasste aus kurzer Distanz nach Querpass von Oliver Schmitt den Ausgleich, schoss flach am Tor vorbei (83.).

Unterm Strich war der Sieg für Wuppertal schmeichelhaft, der FC hätte ein Unentschieden verdient gehabt. Für die U21 geht es am Ostersonntag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg weiter.

1. FC Köln U21: Nickisch – Akmestanli (89. Spitali), Özkan, Smajic, Sponsel (46. Krautkrämer) – Kristal (80. Zimmermann), Höger – Schmitt, Potocnik, Saliger (69. Borie) – Ouro-Tagba (89. Lennemann). Tor: 0:1 Bornemann (79.).


Ärger über Schiedsrichterentscheidungen – aber wohl auf beiden Seiten

Gerhard Struber bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Ärger über Schiedsrichterentscheidungen – aber wohl auf beiden Seiten

Gegen Fürth kam der FC am Freitagabend nicht über ein 1:1 hinaus. Und haderte mit einem nicht gegebenen Elfmeter in der Schlussphase. Den hätte es wohl geben müssen. Allerdings war das nicht die einzige strittige Szene. Der 1. FC Köln hadert mit Schiri-Entscheidung.

Am Ende war der Punkt in Fürth zu wenig. Das lag zwar an dem schwachen Auftritt der Kölner, doch es gab noch weiteren Grund für Frust. Der 1. FC Köln hadert mit der Schiri-Entscheidung kurz vor Spielende. Doch auch Fürth hatte Grund für Ärger.

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Auf den ersten Blick lag Patrick Alt mit seiner Entscheidung wohl richtig. Der Schiedsrichter dachte nicht daran, wenige Minuten vor Spielende auf Elfmeter zu entscheiden. Zumindest nicht ein weiteres Mal. Gian-Luca Itter und Damion Downs hatten in der Box zueinander gefunden und waren zu Boden gegangen. Es sah wirklich nicht wild aus. „Ich glaube es ist für einen Schiedsrichter nicht so einfach, diese Situation auch so gut zu erkennen“, sagte deswegen auch Gerhard Struber recht verständnisvoll. Doch die Wiederholung ließ dann eigentlich nur sehr wenig Zweifel. Nach einer scharfen Flanke aus dem Halbfeld war Downs näher am Tor, hätte den Ball aus kürzester Distanz auf die Kiste bringen können, aber Itter griff beherzt zu, stellte die Hüfte ein wenig raus und ließ sich dann ebenfalls fallen.

Nicht gegebener Elfmeter nicht die einzige strittige Situation

Der Abwehrspieler verhinderte eine klare Torchance, Downs wäre aus einem Meter Entfernung zum Abschluss gekommen. Die Sachlage war ziemlich eindeutig. Zumal Itter einen Strafstoß so billigend in Kauf nahm. Der Frust über den nicht gegebenen Strafstoß entlud sich am meisten auf der Bank. Torwartcoach Peter Greiber sah für seinen verbalen Protest die Gelbe Karte. Möglicherweise hätte ein weiterer Strafstoß die Entscheidung gebracht. Über den ersten gab es wenig zu diskutieren. Noah Loosli hatte Julian Pauli von den Beinen geholt, der Kölner Abwehrspieler die Einladung aber auch dankend angenommen. Nun aber nicht. „Da hätten wir die Unterstützung vom VAR benötigt. Es war ein klarer Elfmeter“, lautete daher auch die weitere Ausführung des Kölner Coachs.

Zumal der FC in der jüngeren Vergangenheit für weitaus weniger ebenfalls einen Strafstoß kassierte. Wie durch Joel Schmied gegen den SC Paderborn. Insofern war der Frust der Kölner durchaus verständlich. Doch dann gibt es noch einen anderen Teil der Wahrheit. Und nicht nur der, dass der FC an diesem Freitagabend schon zwei Elfmeter gebraucht hätte, um das Spiel gegen das Team aus dem unteren Tabellendrittel zu gewinnen. Vielmehr gab es da noch eine weitere strittige Szene, in der die Kölner dann wiederum Schiedsrichter-Glück hatten. So machte der überragende Kölner Keeper in einer Situation nicht die beste Figur. Einen langen Ball bekam Marvin Schwäbe nicht so recht zu fassen. Der Ball sprang aus den Händen des Torhüters, Branimir Hrgota war zur Stelle und schob ein. Aber Schiedsrichter Alt pfiff die Situation wegen eines Foulspiels ab.

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Die Regel besagt: „Ein Angriff auf einen Torwart ist verboten, wenn er den Ball mit der Hand kontrolliert, wobei bereits die Berührung des Balles als dessen Kontrolle gilt.“ Nur berührte Schwäbe den Ball in dieser Situation nicht mehr. Zumindest also auch eine strittige Szene. Während Gerhard Struber nach der Begegnung glaubhaft versicherte, diese Situation noch nicht gesehen zu haben, ließ Fürths Coach Jan Siewert die Frage lieber von einem Journalisten beurteilen, um sie dann zwischen den Zeilen doch zu kommentieren. „Dann war es am Ende wohl ein Unentschieden“, sagte der Coach. Hrgota bekam noch einen weiteren Treffer abgepfiffen, den aber berechtigt.


Und plötzlich wird es doch wieder eng beim 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
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Und plötzlich wird es doch wieder eng beim 1. FC Köln

Die Frage nach dem gewonnenen oder den verlorenen Punkten stellt sich nach dem 1:1 in Fürth nicht. Der FC hat wieder einmal Federn, vielmehr „Big Points“, gelassen. Damit nimmt der Aufstiegskampf noch einmal Fahrt auf: Verspielt der 1. FC Köln den sicheren Aufstieg?

Das Duell gegen Greuther Fürth hätte am Freitagabend auch anders ausgehen können. Denn beide Mannschaften haben viel liegen gelassen. Verspielt der 1. FC Köln den sicheren Aufstieg?

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Gerhard Struber ging die Seitenlinie im Sportpark Ronhof offenbar nervös auf und ab. Vermutlich hätte der Trainer der Geißböcke gerne selbst auf dem Feld ins Spiel eingegriffen. So musste der Coach mit ansehen, wie sein Team zum zweiten Mal in Folge „Big Points“ im Aufstiegsrennen liegen gelassen hat. Das gesamte Ausmaß dieser verpassten Chance wird sich erst an Samstag und Sonntag zeigen. Gewinnt etwa Lautern am Samstagabend das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg, dann beträgt der Vorsprung vor den Pfälzern zwei Zähler. Und ausgerechnet FCK heißt der Gegner der Kölner am 34. Spieltag. Es könnte zu einem Endspiel kommen und je nachdem wie Magdeburg sich als aktueller Tabellendritter verhält, einem Endspiel um Rang drei, den Relegationsplatz. Da aber noch zahlreiche andere Teams in der Verlosung mitmischen, kann es auch ganz anders ausgehen. Ein Endspiel am letzten Spieltag würden die Kölner wohl gerne vermeiden.

Zwei Wechsel schon zur Pause

Durch das 1:1 verpassten die Kölner aber auch den Sprung auf die Eins, denn dieses Mal ließ der HSV im Heimspiel gegen Braunschweig Federn. So stellte sich die obligatorische Remis-Frage, ob die Kölner zwei Punkte verloren oder einen gewonnen haben, gar nicht. „Der Punkt fühlt sich scheiße an. Wir waren von der ersten Minute an nicht gut. Das wissen wir auch“, sagte Julian Pauli, der etwas unverhofft zu seinem Startelf-Comeback gekommen war. „Ich habe gerade hinterm Tor die Bälle gesammelt. Und dann habe ich gesehen, dass sich der Heintzi verletzt hat.“ Der Ausfall von Dominique Heintz ermöglichte dem Youngster den Einsatz von Beginn an. Ganz sicher nicht aufgrund der Umstellung taten sich die Kölner gegen das Kleeblatt schwer. Vielleicht eher, weil Imad Rondic in den Anfangsminuten zwei ganz dicke Chancen liegenließ und Fürth die Fahrlässigkeit mit brutaler Effizienz bestrafte.

Noel Futkeu schob ein, nachdem sich Florian Kainz an der Seitenline hatte vernaschen lassen. Und spätestens von diesem Moment an war der FC erstaunlich verunsichert, reihte Fehlpass an Fehlpass und ließ den Gegner aufspielen. „Es ist natürlich unsere Erwartung gewesen, dass wir hier heute drei Punkte mitnehmen“, sagte der enttäuschte Struber. „Wir waren einfach leider Gottes nicht so seriös unterwegs, wie man es braucht für so einen Gegner.“ Und so stellt sich schon ein wenig die Frage, wie die Seriösität gerade in dieser Phase der Saison verloren gegangen sein kann. Tatsächlich spielten gleich mehrere Akteure weit unter dem Erwartbaren. Imad Rondic beispielsweise, der gleich mehrfach an seinem Image eines Winter-Fehleinkaufs feilte. Aber auch Florian Kainz spielte nicht so „seriös“ wie es Struber sich erhofft hatte. Und so reagierte der Trainer schon in der Pause, nahm die beiden Akteure aus der Partie.

FC lässt zu viele Chancen liegen

Dass Fürth die Top-Teams ärgern kann, ist bekannt. Nun ist der Hamburger SV die einzige Mannschaft der Top-Acht, die gegen das Kleeblatt keine Federn ließ. Doch gerade in der ersten Halbzeit waren die Geißböcke auch weit entfernt von einer Top-Mannschaft. Der Ausgleich durch Luca Waldschmidt fiel aufgrund einer starken Einzelaktion. Julian Pauli hatte den Mut mal den direkten Weg ins Eins-zu-eins zu gehen und den Kontakt des Gegners gerne anzunehmen. Der Elfmeter war berechtigt, aber vom Innenverteidiger absolut gewollt. Nach dem Wechsel steigerten sich die Geißböcke, erspielten sich Chancen. Auch, weil mit Downs nach dem Seitenwechsel und Mark Uth nach einer Stunde an fußballerischen Qualität gewonnen wurde. Tim Lemperle, Uth, aber auch Jan Thielmann hätten für den FC treffen können bis müssen. Damion Downs setzt einen Ball an den Pfosten, wurde dabei aber auch elfmeterreif gefoult – ohne Pfiff.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Doch richtig glücklich war der Trainer auch mit dem zweiten Abschnitt nicht. „Wir haben trotz alledem weiterhin zu viel zugelassen. Am Ende muss uns der Marvin Schwäbe einmal mehr im Spiel halten“, sagte Struber. Tatsächlich zeigte der Keeper einmal mehr eine herausragende Leistung, hielt gleich mehrfach mit starken Reflexen. Unter anderem auch in der Nachspielzeit als die Fürther in einer Zwei-auf-eins-Situation Richtung Schwäbe unterwegs waren und die Kölner Nummer eins die Nerven behielt. „Am Ende können wir mit dem 1:1 zufrieden sein – leider. Beide Mannschaften haben viel liegengelassen, es hätte auch 3:3 ausgehen können“, sagte Schwäbe. „Mund abputzen, nächste Woche geht es weiter.“ Nur könnte sich dann mit einer ähnlichen Leistung die Tabellensituation schon empfindlich verändert haben.   


Zwei Fünfen, zwei mal besser als drei – die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Fürth

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln
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Zwei Fünfen, zwei mal besser als drei – die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Fürth

Der FC hat weitere „Big Points“ im Aufstiegsrennen liegen gelassen. Gegen Fürth kamen die Kölner nicht über ein 1:1 hinaus. Zwar hatte der FC seine Chancen, konnte sich am Ende aber auch beim eigenen Keeper bedanken. Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei Fürth.

Der FC hätte mit einem Sieg wieder die Tabellenführung übernommen. Doch dazu reichte es nicht. Auch, weil der FC wieder einmal Chanccenwucher betrieb. Auf der anderen Seite war das Remis auch glücklich. Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei Fürth.

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Der FC begann zwar enagiert und hätte durch Rondic in Führung gehen müssen, nur verloren die Kölner nach und nach den Faden. Gerade die Defensive hatte ihre Probleme mit den schnellen Angreifern. So beim frühen Gegentor durch Futkeu. Der FC ließ noch weitere dicke Chancen zu, konnte sich einmal mehr beim Keeper bedanken. Nach dem Wechsel steigerten sich die Kölner, glichen verdient aus. Auch der FC kam zu dicken Möglichkeiten, ließ diese aber liegen. Auf der anderen Seite hielt der Kölner Keeper den Punkt fest.

Pauli stark in der Innenverteidigung

Schwäbe Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Beim Gegentor noch chancenlos. War dann aber gegen Klaus da, der es aus spitzem Winkel probierte sowie nach einer Ecke gegen Massimo, der nach einer Ecke erstaunlich blank köpfen durfte. Sah beim ersten Hrgota-Nicht-Tor nicht gut aus. Hielt aber weltklasse gegen Futkeu und Consbruch. Auch unmittelbar vor dem Schlusspfiff der große Retter!


Leart Pacarada Einzelkritik

Leart Pacarada

In vielen Fällen starkes Zweikampfverhalten. War auch immer wieder ins Offensivspiel eingebunden. Bereitete Rondic die erste dicke Torchance vor. Seine Standards waren schon mal gefährlicher. Tauchte nach dem Wechsel zunehmend ab.


Julian Pauli Einzelkritik für den 1. FC Köln

Julian Pauli

Rückte kurzfristig für Heintz in die Startelf, der sich beim Aufwärmen verletzte. Benötigte ein wenig, um sich auf die schnellen Gegner einzustellen. Gewann in den ersten 45 Minuten im Schnitt vier von fünf Zweikämpfen. War dann ganz clever: Wollte den Elfmeter und bekam ihn. War auch nach dem Wechsel der sicherste Abwehrspieler. Wurde entkräftet ausgewechselt.


Eric Martel Einzelkritik

Eric Martel

Rettete mit dem Kopf einen Schussversuch von Hrgota zur Ecke, blockte einen weiteren. Fischte viele Flanken mit dem Kopf aus der Box. Doch sicher war Martel auch nicht immer.


Joel Schmied

Hatte zunächst enorme Probleme mit Futkeu und dessen Tempo. Kam zu spät beim Gegentor, holte sich dann gegen den Stürmer den Gelben Karton ab. Steigerte sich, wenn auch nicht steil.


Jan Thielmann Einzelkritik

Jan Thielmann

Hatte zwei (sehr) dicke Chancen. Fiel ansonsten eher wenig auf. Da hilf auch die Leidenschaft des Eigengewächses nichts.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Zwei Auswechslungen zur Halbzeit


Florian Kainz Einzelkritik

Florian Kainz

Begann etwas überraschend für Olesen und unterband direkt mal einen eigenen Konter mit einem schlampigen Pass. Leitete dann aber die erste dicke Chance durch Rondic ein. Ließ sich vor dem ersten Tor viel zu leicht austanzen. Versuchte in der Offensive Akzente zu setzen Dass das nicht gelang, lag auch an den Fehlern der Mitspieler. Musste zur Halbzeit runter.


Denis Huseinbasic in der Einzelkritik

Denis Huseinbasic

Spielte extrem unauffällig. Das ist nicht so wirklich ein gutes Zeichen. Steigerte sich minimal nach dem Wechsel.


Luca Waldschmidt, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3

Luca Waldschmidt

Tauchte nach einer halben Stunde erstmals mit einem Schuss gefährlich auf, aber Noll war zur Stelle. Übernahm dann vom Punkt die Verantwortung und verwandelte souverän. Ging nach einer Stunde vom Platz, war nicht glücklich darüber. Mal abgesehen vom Elfmeter kam aber auch nicht sooo viel.


Wie bewertet ihr den FC gegen Hertha BSC?

Tim Lemperle

Gewann einen starken Ball im gegnerischen Sechzehner und legte Waldschmidt dann die größte Kölner Chance der ersten halben Stunde auf. Ackerte und rackerte, war aber in vielen Situationen nicht glücklich. Hätte nach einer Stunde treffen müssen, tat er nicht.


Einzelkritik Imad Rondic
Einzelkritik Imad Rondic

Imad Rondic

Brachte den Ball in der Anfangsphase frei stehend aus zwei und aus acht Metern nicht ins, noch nicht einmal aufs Tor. Wurde auch von Kainz gut eingesetzt, vergaß aber die Kugel unterwegs. Verletzte sich fast beim Flugkopfball an der Nase, den Ball traf er kaum. Ging nach 45 Minuten zu recht rundet.


Impulse von der Bank

Mark Uth Einzelkritik

Mark Uth

Kam nach einer Stunde für Waldschmidt und hätte umgehend das Spiel entscheiden können. Ließ die große Chance liegen. Brachte die Flanke vor dem vermeintlichen Foul an Downs. Setzte auf jeden Fall einige Offensiv-Impulse.

Damion Downs

Kam zur Pause und veränderte das Spiel. Sein Pass auf Uth war weltklasse. Wurde nach guter Flanke beim Einschuss gehindert. Dafür hat es auch schon Elfmeter gegeben.

Dejan Ljubicic

War deutlich aktiver als Florian Kainz, für den er zur Halbzeit eingewechselt wurde. Die wirklich guten Ideen hatte der Österreicher aber auch nicht.

1:1 Unentschieden! Der 1. FC Köln verpasst die Tabellenführung

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln
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1:1 Unentschieden! Der 1. FC Köln verpasst die Tabellenführung

Der FC kann den Patzer des HSV nicht nutzen! Der 1. FC Köln spielt gegen Fürth nur 1:1. Nach einer wilden Begegnung trennen sich der FC und die SpVgg Greuther Fürth mit einem Unentschieden. Der FC verweilt damit nach dem 29. Spieltag auf dem 2. Tabellenplatz.

Die Konkurrenz hat gepatzt, der FC die Chance, die Tabellenführung zu erobern. Doch die Chance konnten die Kölner nicht nutzen. Der 1. FC Köln spielt unentschieden gegen SpVgg Greuther Fürth am 29. Spieltag. Die Treffer erzielten Noel Futkeu (12.) und Luca Waldschmidt (45.). Der 1. FC Köln spielt gegen Fürth 1:1.

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FC-Trainer Gerhard Struber nahm im Vergleich zum Spiel gegen Hertha Berlin zwei Änderungen vor. Der Österreicher ersetzte Mathias Olesen im Zentrum durch Florian Kainz, der zusammen mit Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt von Beginn an das FC-Mittelfeld bildete. Kurz vor dem Anpfiff musste Struber in der Innenverteidigung rotieren. Dominique Heintz verletzte sich beim Aufwärmen an der Hüfte, so dass Julian Pauli nach seiner Verletzungspause erstmals seit November wieder in der Startelf stand. Neben Pauli verteidigten Eric Martel und Joel Schmied, flankiert von Jan Thielmann und Leard Paqarada auf den Außenbahnen. Im Sturm vertraute der Coach wieder auf Tim Lemperle und Imad Rondic, die letzte Woche gegen Hertha nicht überzeugen konnten.

Futkeu bestraft Kölner Chancenwucher

Mark Uth musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, neben ihm saßen unter anderem Dejan Ljubicic und Damion Downs. Die 2.500 mitgereisten FC-Fans sahen gegen das Kleeblatt eine Partie, die von einer starken Anfangsphase des FC geprägt war. Die erste nennenswerte Szene gehörte den Gästen: In der zehnten Minute kam der FC zu einer Doppelchance. Pacarada setzte sich mit einer Finte auf der linken Seite durch und flankte scharf auf Rondic, der aus kurzer Distanz das Tor verfehlte. Nur wenige Sekunden später war es erneut Rondic, der nach Vorarbeit von Lemperle zum Abschluss kam, den Ball aber erneut nicht im Tor unterbringen konnte.

Rondićs Chancenwucher bestraften die Hausherren im direkten Gegenzug eiskalt. Kainz sah in der zwölften Minute im Zweikampf mit Fürths Roberto Massimo unglücklich aus, rutschte weg und ermöglichte Massimo so den Durchbruch. Dessen anschließende Hereingabe in den Kölner Strafraum verwertete Noel Futkeu zur Führung für die Gastgeber. Keine Chance für Marvin Schwäbe im FC-Tor. Der Matchplan von Kleeblatt-Trainer Jan Siewert ging in der ersten Halbzeit voll auf. Immer wieder schlugen die Gastgeber lange Bälle in die Tiefe, um Hrgota und Futkeu in Szene zu setzen. Mit Erfolg: Mitte der ersten Halbzeit hatte Fürth ein klares Chancenplus. In der 20. Minute war es der Fürther Hrgota, der mit einem Distanzschuss, den Martel mit dem Kopf noch leicht abfälschte, gefährlich nahe am linken Pfosten vorbeizielte. Nur eine Minute später war Fürth dem zweiten Treffer wieder sehr nahe: Einen Schuss von Klaus aus spitzem Winkel konnte Schwäbe nur mit Mühe parieren.

FC investiert viel, kann sich allerdings nicht belohnen

In der 30. Minute meldete sich der FC wieder offensiv zu Wort: Luca Waldschmidt zog von der linken Strafraumgrenze ab, doch Nahuel Noll im Tor der Gastgeber reagierte stark und kratzte den platzierten Schuss aus dem rechten unteren Eck. Abgesehen von dieser Szene blieb es jedoch weitgehend ruhig in der Kölner Offensive. Zwingende Aktionen waren bis dahin Mangelware. Das Spiel schien gegen Ende der ersten Halbzeit zu einer zähen Hängepartie zu werden. Doch dann setzte der FC in der 44. Minute noch einmal einen entscheidenden Impuls. Florian Kainz bediente Julian Pauli auf der linken Seite, der in den gegnerischen Strafraum eindrang und vom Fürther Abwehrspieler Loosli unsanft von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Patrick Alt zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luca Waldschmidt eiskalt zum Ausgleich.

FC-Trainer Struber wechselte offensiv und brachte Downs und Ljubičić für Rondić und Kainz. Es war ein Déjà-vu zu Beginn der zweiten Halbzeit: Kaum war der FC in der Offensive, folgte prompt die Antwort der Kleeblätter. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. In der 48. Minute hatte Thielmann eine Halbchance, verfehlte das Tor aber deutlich. Im direkten Gegenzug wurde Fürth wieder gefährlich: Futkeu tauchte nach einer Hereingabe von Julian Green plötzlich frei vor Schwäbe auf, konnte den Ball aber nicht entscheidend verwerten. Drei Minuten später konnte Hrgota dann den Kölner Keeper zwar überwinden, doch der Treffer zählte nicht, denn der Fürther stand zuvor im Abseits.

Schwäbe rettet mal wieder den Punkt

Struber warf nun alles nach vorne und brachte in der 62. Minute Mark Uth ins Spiel. Der Wechsel zeigte sofort Wirkung. Uth wurde von Downs auf der rechten Seite schön freigespielt, scheiterte aber am stark reagierenden Fürther Keeper Noll. Auf der anderen Seite konnte sich auch FC-Keeper Marvin Schwäbe auszeichnen. In der 68. Minute verhinderte er mit einer starken Parade den Rückstand, als der auffällige Futkeu nach einer Hereingabe von links völlig frei zum Abschluss kam. Auch der eingewechselte Fürther Jomaine Consbruch scheitert nach Ablage durch Klaus aus sechs Metern am Kölner Keeper. Damion Downs hat in der 85. Minute den Führungstreffer auf dem Fuß, wird von Fürths Marco John klar am Torabschluss gehindert und trifft nach einer Flanke von links nur den rechten Pfosten, doch Schiedsrichter Alt entscheidet sich gegen einen Strafstoß.

In der fünften Minute der Nachspielzeit rette Schwäbe erneut heldenhaft gegen Srbeny und verhinderte die späte Niederlage für die Geissböcke. Für den FC geht es nächste Woche mit dem Heimspiel gegen Preußen Münster weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwäbe – Pauli (69. Olesen), Martel, Schmied – Pacarada, Kainz (45. Ljubicic), Huseinbasic, Thielmann – Waldschmidt (62. Uth) – Rondic (45. Downs), Lemperle – Tore: Futkeu (12.), Waldschmidt (45.)



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Liveticker des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth: Das Spiel ist aus… 1:1

Damion Downs vom 1. FC Köln - Das Spiel Köln gegen Karlsruhe im Liveticker
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Liveticker des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth: Das Spiel ist aus… 1:1

Nach der 0:1-Niederlage gegen die Hertha am vergangenen Spieltag ist der FC am Freitagabend zu Gast bei Greuther Fürth. Das Hinspiel endete bekanntermaßen mit einem 1:0-Sieg für die Kölner. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen Greuther Fürth und dem 1. FC Köln.

Vor dem 29. Spieltag steht der FC auf dem zweiten Tabellenplatz und hat zwei Punkte Rückstand auf den HSV. Im Duell gegen das Kleeblatt wollen die Geißböcke drei Zähler einfahren, um die Position des Aufstiegskandidaten weiterhin zu behalten. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen Greuther Fürth und dem 1. FC Köln hier.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Greuther Fürth. Für die Geißböcke gilt es heute im Sportpark Ronhof, drei Punkte einzufahren. Gegen den Tabellenvierzehnten könnte der FC mit einem Sieg bereits einen wichtigen Schritt Richtung „kleine Vorentscheidung“ im Aufstiegsrennen machen. Allerdings wird dies keine leichte Aufgabe.






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Das erwartet den 1. FC Köln gegen Fürth: Standards, Top-Speed und Fairplay

Denis Huseinbasic und den 1. FC Köln erwartet eine schwere Aufgabe
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Das erwartet den 1. FC Köln gegen Fürth: Standards, Top-Speed und Fairplay

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Hertha BSC steht für den 1. FC Köln das nächste wichtige Spiel in der Liga vor der Tür. Am Freitagabend gastiert das Team von Gerhard Struber beim Kleeblatt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Greuther Fürth.

Der Tabellenzweite trifft am Freitagabend auf den Tabellenvierzehnten. Gegen Fürth wollen die Geißböcke nun wieder Punkte einfahren. Doch eine leichte Aufgabe wird das nicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Greuther Fürth.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Jan Siewert unterliegt in der Rückrunde bislang sehr großen Schwankungen. Nachdem die Fürther aus den ersten sechs Spielen des Jahres jeweils dreimal als Sieger und dreimal als Verlierer vom Platz gingen, änderte sich die Situation in den vergangenen Wochen ein wenig. Nach einem 2:1-Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf warten die Kleeblätter nun schon seit vier Ligaspielen auf einen Sieg. Auf den Erfolg in Düsseldorf folgten ein Remis gegen Magdeburg (1:1), eine deutliche 0:3-Niederlage im Derby in Nürnberg sowie ein wildes Unentschieden gegen Schalke 04 (3:3). In der vergangenen Woche gastierten die Mittelfranken in Darmstadt, doch auch bei den Lilian musste sich die Spielvereinigung erneut geschlagen geben (0:1). In der Rückrundentabelle belegt das Team von Siewert mit 14 Punkten den elften Platz und steht damit im Mittelfeld der Liga.

Stärken und Schwächen

Standards: Mit sechs zugesprochenen Elfmetern haben die Franken gemeinsam mit Ulm die zweitmeisten Strafstöße aller Teams erhalten. Einzig Fortuna Düsseldorf bekam in dieser Saison noch einen Elfmeter mehr als die Fürther. Von diesen sechs Versuchen verwandelten die Kleeblätter fünf Stück und scheiterten einmal am Schlussmann des Gegners. Insgesamt erzielten die Mittelfranken bereits 18 Tore nach Standards. Topwert!

Top-Speed: Winterneuzugang Felix Klaus gehört zu den schnellsten Spielern der gesamten 2. Bundesliga. Mit 36,56 km/h ist der ehemalige Düsseldorfer in dieser Statistik der zweitschnellste Akteur. Einzig Joel Grodowski, der aktuell von Preußen Münster an Arminia Bielefeld ausgeliehen ist, kann den Offensivspieler hier mit 36,51 km/h überbieten.

Faire Spielweise: Die Kleeblätter gehören in dieser Saison zu den fairsten Teams, denn in den bisherigen 28 Ligaspielen foulten die Fürther 283 Mal den Gegner. Nur Fortuna Düsseldorf und die SV Elversberg langten mit 281 Fouls noch weniger hin. Auch bei den Gelben Karten gehören die Grün-Weißen zu den Teams mit den wenigsten. Mit lediglich 58 erhaltenen Verwarnungen bekamen die Fürther hinter Elversberg und Paderborn, die jeweils eine Karte weniger als Fürth erhielten, die zweitwenigsten Karten der Liga.

Topspieler

Im Fokus: Mit Noel Futkeu hat Fürth eine der Entdeckungen der Saison im Kader. Nachdem der Stürmer im Sommer 2023 zur zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt gewechselt und auch einmal für die Profis der Adler zum Einsatz gekommen war, zog Futkeu vor der aktuellen Saison an den Ronhof weiter. Hier wusste der 22-Jährige direkt zu überzeugen. Sofort gehörte der Offensivspieler zum Stammpersonal der Fürther und zahlte dieses Vertrauen auch mit Toren und Vorlagen zurück. So kommt der Rechtsfuß in der laufenden Spielzeit bislang auf neun Tore und drei Vorlagen. Damit ist er der Top-Scorer im Team von Trainer Jan Siewert ist.

Neben seiner guten Quote zeichnet sich der Rechtsfuß auch durch sein hohes Tempo aus, mit dem er der gegnerischen Abwehr immer wieder Probleme bereitet. Auch ist Futkeu in der Offensive flexibel einsetzbar. So kann der 22-Jährige als Mittelstürmer, Hängende Spitze oder Rechtsaußen agieren und gibt den Fürthern so viel Varianz im Angriffsspiel.

Taktik

Formation/Taktik: Trainer Jan Siewert lässt seine Mannschaft n der Regel im 3-4-3 System auflaufen. Dabei setzt der Coach im eigenen Ballbesitz auf einen spielerischen Ansatz. Sowohl Torwart Nahuel Noll, als auch die Feldspieler versuchen es in jeder Situation mit gepflegtem Aufbauspiel und verzichten so gut wie immer auf den langen Ball nach vorne. In der Offensive sind die Fürther mit Futkeu, Hrgota und Klaus sehr flexibel. Die Drei tauschen während des Spiels immer wieder ihre Positionen und sorgen so für Verwirrung bei den Gegnern.

Die Schienenspieler rücken bei jedem Angriff mit nach vorne und stellen damit weitere Anspielmöglichkeiten im letzten Drittel dar. Beim Offensivspel vom Gegner halten die Kleeblätter das Zentrum immer sehr kompakt und versuchen, den Gegner auf die Außen zu drängen. Um das Zentrum dichtzuhalten, lässt Siewert auf der Sechs häufig einen gelernten Innenverteidiger spielen, der bei eigenem Ballbesitz als Absicherung agiert und sich beim Angriff des Gegners in die letzte Kette fallen lässt. Besonderes Augenmerk liegt auf Keeper Noll. Dieser legte teilweise eine riskante Spielweise an den Tag und ging auch manchmal in die Duelle mit dem gegnerischen Stürmer.

Das sagen die Trainer

Gerhard Struber über Fürth: „Fürth ist eine Mannschaft, die richtig viel Umschaltpower hat, sehr geradlinig im Spiel nach vorne ist und in der letzten Linie sehr viel Tempo besitzt. Mit Futkeu und Klaus haben sie zwei Spieler mit sehr viel Dynamik für ihr Spiel. Auch haben sie Spieler im Zentrum, die sehr gut zocken können. Hrgota ist ihr Schlüsselspieler und es ist einfach eine Mannschaft mit einem guten Kollektiv. Sie haben viel Erfahrung in der Liga und es wird ein sehr schwieriges Spiel.

Fürth-Trainer Jan Siewert über den FC: „Köln ist die Mannschaft, die die wenigsten xGoals gegen sich zulässt. Sie haben eine hohe Intensität, wenn sie die Tiefe bedrohen, aber auch über Phasen hinweg immer wieder Dominanz ausstrahlen. Das gilt es zu verhindern.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Personal Fürth: Die Fürther müssen gegen den FC lediglich auf Sacha Bansé (Innenbandverletzung) verzichten. Alle anderen Profis stehen Trainer Siewert zur Verfügung.

Mögliche Aufstellung Fürth: Noll – Loosli, Quarshie, Itter – Asta, Dietz, Consbruch, Massimo – Klaus, Hrgota – Futkeu