Liveticker 1. FC Köln: FC gewinnt durch Ljubicic-Tor 1:0

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Liveticker 1. FC Köln: FC gewinnt durch Ljubicic-Tor 1:0

Nach der Niederlage gegen den HSV zum Rückrundenauftakt steht für die Geißböcke am Samstag die nächste Bewährungsprobe an und erneut gegen eine Mannschaft, die im Aufstiegsrennen mitmischt. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker des 1. FC Köln gegen die SV Elversberg.

Nach dem Spitzenspiel am vergangenen Wochenende steht für den FC nun bereits die nächste Herausforderung an, die Kölner empfangen im eigenen Stadion die Überraschungsmannschaft aus dem Saarland. Keine leichte Aufgabe, allerdings eine, bei der es um die Tabellenspitze geht. Mit einem Sieg springt der FC erneut an die Spitze. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker des 1. FC Köln gegen die SV Elversberg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und der SV Elversberg. Nachdem der 1. FC Magdeburg am Freitagabend nicht über ein Remis gegen Braunschweig hinauskam, werden die Geißböcke mit einem Sieg wieder die Tabellenführung übernehmen – zumindest bis zum Abend. Dann spielt auch der Hamburger SV. Der FC erwartet die Überraschugnsmannschaft der Liga.




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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber und Finkgräfe

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Aktuelle Transfergerüchte

Gegner des 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg alles andere als ein Überraschungsteam ist

Jubel bei den Spielern der SV Elversberg
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Gegner des 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg alles andere als ein Überraschungsteam ist

Mittlerweile kann man wohl nicht mehr von einer Überraschung sprechen. Das Team aus dem Saarland überzeugt auch in dieser Saison viel mehr durch stabile Leistungen. Und durch die Entwicklung junger Talente bei der SV Elversberg: Das ist am Samstag der Gegner des 1. FC Köln.

Am Samstag ist die SV Elversberg zu Gast im Kölner Stadion. Bereits im Hinspiel zeigten die Saarländer, dass sie es durchaus mit dem Traditionsverein aufnehmen können. Momentan trennen in der Tabelle nur drei Punkte den FC von der SV Elversberg: Das ist am Samstag der Gegner des 1. FC Köln.

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Als Gerhard Struber am Donnerstag den kommenden Gegner einordnete, lag der Trainer mit einer Wortwahl ein wenig daneben. Struber betonte, dass auf dem Kontrahenten zwar Elversberg drauf stehe, aber was „richtig gutes“ drinstecke. Vielleicht wäre das Wort „und“ besser gewesen als das „aber“. Denn das eine schließt das andere nicht aus. In dieser Saison schon mal gar nicht. Die SV Elversberg ist die Überraschungsmannschaft dieser Saison und schon lange nicht mehr so überraschend, wie sie zu Beginn der Saison erschien, als das kleine Örtchen im Saarland das zweite Jahr in der 2. Bundesliga anstrebte. Und Elversberg widerlegte ziemlich schnell, ziemlich beeindruckend, dass das zweite Jahr in einer neuen Liga dann doch nicht zwingend schwerer sein muss als das erste. So wie es des Öfteren kolportiert wird.

Zwischen den Traditionsclub etabliert

Im Gegenteil: Elversberg tritt in dieser Saison noch besser, noch gefährlicher auf. Der Club aus dem Saarland hat gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (vor dem 19. Spieltag) bereits 14 Zähler eingefahren, vier Spiele gegen die Topmannschaften Hamburger SV, Hannover 96, den 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf gewonnen. Einzig der HSV hat gegen die gleichen Mannschaften 16 Punkte eingefahren und fünf direkte Duelle gewonnen. Der FC kommt in dem gleichen Zeitraum auf sieben Punkte gegen die Top-neun, einzig gegen Lautern setzten sich die Geißböcke durch. Kein Wunder also, dass die Elv in dieser Spielzeit oben mitmischt. „Mittlerweile spricht man da nicht mehr von Überraschungen, sondern von einer sehr stabilen Leistung“, sagt auch Struber. Und das, obwohl noch vor vier Jahren in der Regionalliga gespielt hat. Noch immer gibt es Provisorien, auch wenn sich die Spieler natürlich nicht mehr wie in den 90ern noch im Keller eines Supermarkts umziehen müssen.

Das Stadion wird gerade umgebaut, es soll nach Fertigstellung rund 16.000 Zuschauer fassen und damit mehr als der Ort Spiesen-Elversberg Einwohner hat – laut Wikipedia sind das 12.000. Vor vier Jahren noch vierte Liga, nun im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga und auch dort ist Elversberg weit entfernt von grauer Maus, hat sich vielmehr zwischen den Traditionsclubs etabliert. Der Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr. Hinter der SV Elversberg steckt ein millionenschwerer Unternehmer: Frank Holzer, einst Spieler beim 1. FC Saarbrücken und Eintracht Braunschweig, machte zunächst sein Unternehmen groß, um genau das nun auch bei einem Fußballverein zu versuchen. Zwar steckt die Familie Holzer Geld in den Verein, aber in einem für die Schwere des Unternehmens doch überschaubare Summe.

Junge Talente, stark entwickelt

Zumindest siedelt sich das Budget im untersten Segment der 2. Bundesliga an. Viel entscheidender für den Erfolg des vermeintlichen Underdogs ist die Arbeit von Nils-Ole Book. Der ehemalige Mittelfeldspieler ist in Elversberg so etwas wie das Mastermind hinter dem Club, hat mit seinem Team einen Instinkt für talentierte Spieler, die offensichtlich noch nicht auf allen Zetteln auftauchen oder noch nicht als „weit genug“ gelten. In der vergangenen Saison sammelten Paul Wanner und Nick Woltemade ihre ersten wichtigen Karriereschritte in Elversberg, entwickelten sich und sind nun beim 1. FC Heidenheim und beim VfB Stuttgart einen großen Schritt weiter. In dieser Spielzeit gehen Talente wie Fisnik Asllani und Elias Baum einen ähnlichen Weg. Bekanntlich ist Asllani mittlerweile heiß umworben. Gleich vier Clubs sollen den Hut für den Angreifer in den Ring geworfen haben.

Wir bieten Talenten eine gute Plattform“, sagte Book unlängst dem „Kicker“. „Wir haben den Vorteil, dass der Druck durch Medien und die Öffentlichkeit bei uns nicht so groß ist. Das tut besonders den jungen Spielern gut.“ Ob es an der beschaulichen Umgebung oder einfach einer herausragenden Förderung liegt, unterm Strich machen die Talente eine erstaunliche Entwicklung durch. Am vergangenen Wochenende kassierte Elversberg eine bittere 2:5-Pleite gegen Magdeburg. Das wird die Saarländer alles andere als aus der Ruhe bringen. „Erfolg ist nicht planbar. Leistung schon eher, aber wir sollten uns überhaupt nicht damit beschäftigen, wo es hingehen kann“, sagte Book dem „Kicker“. „Wir sind die ganze Zeit gut damit gefahren, die gute Energie in der Mannschaft und im Verein Tag für Tag weiterzuführen.“ Am Samstag gegen den FC.


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gibt es die Schmied-Premiere? So könnte der FC gegen Elversberg starten

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Gibt es die Schmied-Premiere? So könnte der FC gegen Elversberg starten

Mit einer etwas angespannten Personaldecke starten die Kölner in den 19. Spieltag. Luca Waldschmidt wird fehlen, Denis Huseinbasic war zuletzt angeschlagen. Dafür wird es wohl für Tim Lemperle reichen. Am Samstag gibt es das Duell gegen die SV Elversberg: So könnte der 1. FC Köln spielen.

Zwar wird es wohl für Tim Lemperler reichen, dafür fällt ein Spieler des vergangenen Wochenendes definitiv aus, ein weiterer mit großer Wahrscheinlichkeit für das Duell gegen die SV Elversberg: So könnte der 1. FC Köln spielen.

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Am Mittwoch deutete noch nicht viel daraufhin, doch anscheinend ist Tim Lemperle rechtzeitig vor dem Heimspiel gegen den Tabellensiebten fit geworden. Der Top-Torjäger der Geißböcke könnte somit zum ersten Mal seit Anfang Dezember für den FC auflaufen. Ob von Beginn an, ist allerdings nicht gesagt. Schließlich hat der Stürmer seit anderthalb Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten. Die Verletzung aus dem Regensburg-Spiel ploppte im Testspiel gegen Viktoria Köln plötzlich wieder auf. Zuletzt wurde der Angreifer von Damion Downs vertreten, doch der wiederum blieb gerade im Duell gegen den Hamburger SV blass. Struber muss also abwägen, ob Lemperle schon wieder bereit für die Anfangsformation ist.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Sicher nicht mit dabei ist Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler hatte eine ordentliche Wintervorbereitung absolviert, dazu ein starkes Spiel gegen Viktoria Köln gezeigt. Waldschmidt war an allen drei Toren gegen den Stadtnachbarn beteiligt. Doch auch der 29-Jährige war im Duell gegen die Rothosen überhaupt kein Faktor, fand einmal mehr im Grunde nicht statt. Gut möglich, dass Struber den ehemaligen Nationalspieler ohnehin aus der Startelf rotiert hätte, das hat nun eine Erkrankung übernommen. Waldschmidt steht am Samstag nicht im Kader. Damit wird wohl Florian Kainz zurück in die Startelf rotieren. Der Österreicher hatte es vor der kurzen Winterpause in die Stammelf geschafft. Und das auch durchaus genutzt. Unter anderem legte Kainz ein Tor gegen Regensburg auf und erzielte eins vom Punkt gegen Nürnberg.

Im Training am Mittwoch änderte Struber seine taktische Formation, spielte nur mit einem Sechser, ließ eine Art 3-1-4-2-Formation einstudieren. Es könnte also sein, dass der Trainer auch auf zwei Stürmer, voraussichtlich Lemperle und Downs zurückgreift, dafür nur auf einen Sechser, der Eric Martel heißen dürfte. Dafür wird es wohl die Premiere von Joël Schmied in der Innenverteidigung geben. Dominique Heintz und Timo Hübers dürften daneben gesetzt sein. Ein Sechser deutet daraufhin, dass Denis Huseinbasic aus dem Team rotiert. Der Mittelfeldspieler war unter der Woche zudem angeschlagen, trainierte die ersten Einheiten nicht mit und war auch zum Ende der Woche kein Faktor. Spannend dürfte auch die Position auf der Linken Seite sein. Zwar wechselte der Kölner Coach Leart Pacarada gegen den HSV schon zur Halbzeit aus, Max Finkgräfe hatte aber auch nicht seinen besten Tag.

Ab 11:45 Uhr gibt es Vorberichte und das Duell im Liveticker im neuen Gewand auf come-on-fc.com.

Duell gegen die SV Elversberg: So könnte der 1. FC Köln spielen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln

Florian Kainz

Damion Downs vom 1. FC Köln

Damion Downs

Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln

Tim Lemperle



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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Seria-A-Clubs an Downs interessiert?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Union baggert an mehreren Stürmern – Steigen die Chancen für Ivan Prtajin und den 1. FC Köln?

Ivan Prtajin
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Union baggert an mehreren Stürmern – Steigen die Chancen für Ivan Prtajin und den 1. FC Köln?

Der Transfermarkt nimmt noch einmal Fahrt auf. So wird aktuell über ein Interesse Union Berlins an Stürmer Akor Adams von Montpellier berichtet. Ein Wechsel könnte auch Auswirkungen auf den FC haben – zumindest in der Theorie: Ivan Prtajin könnte wieder zur Option werden beim 1. FC Köln.

In gut einer Woche schließt das Winter-Transferfenster. Gegen Ende wird es meist noch einmal turbulenter. Das weiß auch FC-Sportdirektor Christian Keller. Und so öffnen die aktuellsten Transfergerüchte über Union Berlin vielleicht eine Türe für den FC. Ivan Prtajin könnte wieder zur Option werden beim 1. FC Köln

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Die Wasserstandsmeldungen in Sachen Transfer-Angelegenheiten haben beim 1. FC Köln in den vergangenen Tagen deutlich abgenommen. Mit Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied haben die Geißböcke jedenfalls zwei ihrer Baustellen geschlossen. Bei den weiteren offenen Lücken war der Tenor eher ein „Wenn sich was ergibt, dann sind wir zur Stelle“. In den Worten von Sportdirektor Christian Keller hieß das: „Wenn wir was machen, dann wollen wir was machen, von dem wir auch abschließend überzeugt sind und nicht einfach was machen, damit was gemacht ist.“ De facto wird es auch darum gehen, ob der FC denn überhaupt etwas machen kann, was er machen will. Und nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ist ein „mal sehen“ alles andere als ein „Wir schlagen nochmal zu“.

Der Wintermarkt bleibt kompliziert

Zumal, wie von Keller ebenfalls mehrfach hinterlegt, der Wintermarkt ein schwerer ist. Der FC will einen Stürmer verpflichten, der sofort helfen kann, dafür aber wiederum keine Unsumme bezahlen. Denn die Transfers der beiden Neuzugänge werden die Geißböcke bereits vier bis fünf Millionem Euro gekostet haben. Möglicherweise würde durch einen nach wie vor nicht unwahrscheinlichen Wechsel von Jonas Urbig auch noch mal Geld frei. Doch dann müssten die Kölner einen Angreifer finden, der A eine gewisse Torgefahr ausstrahlt und B Spieler und Verein finden, die bereit sind, diesen torgefährlichen Stürmer auch ziehen zu lassen beziehungsweise für den FC in Liga zwei zu gehen. Die Mischung ist nicht einfach, die Lage kompliziert. Zumal auch der Zeitfaktor eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

In zehn Tagen schließt das Transferfenster schon wieder. Laut Keller hänge viel „davon ab, wie die nächsten zwei Wochen auf dem Transfermarkt laufen. Meistens passiert ja hinten raus etwas, mit dem man davor vielleicht nicht gerechnet hat und der ein oder andere wird doch noch entscheidungsfreudiger“, sagte Keller vor dem HSV-Spiel. Oder es tut sich eine Chance auf, die eigentlich schon längst verspielt war. Schon am Mittwoch berichtete Sky über das Interesse von Union Berlin an Fisnik Asllani. Jenem Stürmer, den der FC eigentlich haben wollte, den Elversbergs Sportchef Nils-Ole Book aber nicht gehen lassen wollte. Nun aber soll es eine Einigung zwischen Spieler und Union geben. Zumindest in der Theorie könnte die TSG Hoffenheim, als eigentlicher Heimatverein, wiederum Elversberg eine Entschädigung bezahlen, um den Angreifer aus dem Vertrag zu holen.

Union baggert am nächsten Stürmer

Und damit bestünde vielleicht die Chance, das Ivan Prtajin die Eisernen doch noch verlassen dürfe. Nun ist Asllani ein anderer Stürmertyp als Prtajin und Steffen Baumgart, der neue Trainer der Köpenicker, der wiederum den bereits sicheren Deal zwischen FC und dem Kroaten noch einmal zum Platzen brachte, ein Freund von wuchtigen Angreifern, Zielstürmern, Anspielstationen – eben so wie Prtajin und nicht gerade wie Asllani. Es ist also nicht gesagt, dass das Interesse an dem Angreifer der SV Elversberg Einfluss auf die Personalie Prtajin hat. Der Kroate kam unter Steffen Baumgart jedenfalls nocht nicht zum Einsatz – allerdings aufgrund einer Verletzung. Seit dieser Woche befindet sich der Stürmer wieder im Training und könnte am Sonntag gegen den FC St. Pauli auch wieder im Kader stehen.

Und doch hält Berlin aktuell die Augen dann doch offen für einen klassischen Mittelstürmer. So soll Akor Adams von Montpellier ins Visier der Berliner geraten sein. Der wuchtige Stürmer geht in der Ligue 1 auf Torjagd und passt ins Wunschprofil von Baumgart. Laut Sky habe es bereits Gespräche gegeben, doch es gibt noch unterschiedliche Vorstellungen in der Preisklasse, heißt es. Sollte der Nigerianer wirlich zu Union wechseln, würde die Situation für Prtajin nicht einfacher werden. Wie die „Bild“ berichtet, habe es zwischen Prtajin-Berater Petar Duvnjak und dem FC auch schon wieder Kontakt gegeben. Zumindest in der Theorie scheint diese Option wieder eine zu werden. Allerdings gibt es bei Union wohl auch den Wunsch, andere Spieler im Winter zu transferieren. Unter anderem sollen dem Vernehmen nach Kevin Volland und Yorbe Vertessen, zwei Stürmer, zu den Kandidaten gehören.

Ab 11:45 Uhr gibt es Vorberichte und das Duell im Liveticker im neuen Gewand auf come-on-fc.com.

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Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson im Interview: „Hoher Konkurrenzkampf im Kader“

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Neue Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson im Interview: „Hoher Konkurrenzkampf im Kader“

Britta Carlson ist die neue Trainerin der Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Köln. Die 46-Jährige soll das Team aus der Abstiegszone führen und den Weg ebnen in eine sorgenfreie Zukunft. Die gebürtige Kielerin spricht im Interview unter anderem über ihre ersten Eindrücke, ihren Spielstil und ihre Premiere im Karneval. Interview mit Frauen-Trainerin Britta Carlson vom 1. FC Köln.

Seit Beginn des Jahres trainiert Britta Carlson die FC-Frauen. Die Erwartungen an die ehemalige Assistenz-Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft sind groß. Mit come-on-fc.com sprach die 44-Jährige unter anderem über ihre Ziele. Interview mit Frauen-Trainerin Britta Carlson vom 1. FC Köln.

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Frau Carlson, wie sind Ihre ersten Eindrücke von Ihrer neuen Mannschaft und vom 1. FC Köln?

Sehr positiv. Wir hatten eine sehr gute Intensität im Training und ein gutes erstes Testspiel gegen einen ambitionierten Gegner. Die Mädels wollen lernen, sind offen für Neues. Das Trainerteam und der ganze Staff sind top. Für die kurze Zeit, die wir zusammenarbeiten, harmoniert das schon sehr gut. Wir wissen aber auch, wo wir noch Potenziale haben. Alle ziehen gut mit und sind bereit, Dinge zu verändern und zu verbessern.

Wann und wie kam der Kontakt zum FC eigentlich zustande?

Das war Ende November, Anfang Dezember. Wir hatten erste, gute Gespräche und dann hat sich das auch relativ schnell finalisiert. Der Austausch war direkt konstruktiv und das hat mir ein positives Gefühl gegeben. Irgendwann war dann klar, dass ich hier in der schönen Stadt Köln den Job antreten darf.

„Die Mädels ziehen richtig mit“

Welche Schwerpunkte setzen Sie in der Vorbereitung mit der Mannschaft?
Das sind verschiedene Dinge. Gerade in der Hinserie war es eine Mannschaft, die ein sehr gutes Pressing gespielt hat, aber nach Ballgewinn den Ball wieder sehr schnell hergeschenkt hat. Wir wollen längere Ballbesitzphasen haben, insgesamt dominanter auftreten, sei es mit oder ohne Ball. Auch im Positionsspiel wollen wir weiterarbeiten, sodass klar ist, wo wir hinwollen und wie wir in die verschiedenen Zonen reinkommen. Das ist ein Prozess, der noch ein bisschen Zeit braucht, aber die Mädels ziehen richtig mit.

Legen Sie auch einen Fokus auf die Offensive, der im bisherigen Saisonverlauf oftmals die Durchschlagskraft fehlte?

In der Offensive arbeiten wir an unserem Positionsspiel, wie wir besser in die Räume kommen, sie bespielen und besser die Tiefe suchen. Das hat auch ganz viel mit Mindset zu tun. Wenn man in so einer kleinen Negativspirale ist, dann spielt man doch eher mal quer und zurück, als dass man vielleicht den ersten Gedanken nach vorne hat. Das fordern wir als Trainerteam in jeder Einheit ein. Und übernehmen gleichzeitig die Verantwortung, dass Fehler passieren können. Wir wissen auch, dass das nicht alles von heute auf morgen sofort funktioniert.

So will Carlson Fußball spielen

Welchen Fußball-Stil wollen Sie spielen lassen?

Ich mag es, aggressiv zu pressen, hohe Ballgewinne zu forcieren, aber auch ein sehr geradliniges, schnelles Spiel zwischen den Linien zu haben. Dazu passt die Spielidee des FC sehr gut. So will ich Fußball spielen.

Sie waren Co-Trainerin beim VfL Wolfsburg und der deutschen Nationalmannschaft. Jetzt stehen Sie erstmals hauptverantwortlich als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Wie groß ist die Umstellung für Sie?

Auch als Co-Trainerin habe ich schon sehr oft wie eine Chef-Trainerin gedacht, zumindest was die Umsetzung auf dem Platz betrifft. Ich hatte immer tolle Cheftrainer und -trainerinnen, die mir viel Verantwortung übertragen haben. Natürlich stehe ich jetzt in der ersten Reihe, trage die Verantwortung und gebe Dinge vor, aber ich finde, die Arbeit mit einer Mannschaft ist immer eine Team-Angelegenheit mit dem gesamten Staff – und so lebe ich das auch. Ich gebe auch ganz viel Verantwortung an meine Co-Trainer und Athletik-Trainer ab, weil ich weiß, dass sie die Qualität dafür haben.

Kölns Sportchefin Nicole Bender-Rummler rief kurz vor Weihnachten die Plätze sechs und sieben als Saisonziel aus. Gehen Sie da mit?

Auch wenn es eine Floskel ist, ich denke von Spiel zu Spiel. Für uns ist es aktuell am wichtigsten, dass wir die nächste Aufgabe und das nächste Spiel mit voller Konzentration angehen. Ich möchte jedes Spiel gewinnen. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich sehr ambitioniert und keine gute Verliererin bin. Und unserer Mannschaft zutraue, dass wir bis zum Saisonende noch viele Punkte einsammeln können. Wir schauen auf uns und wissen, dass wir uns mit einer guten Entwicklung von den unteren Tabellenplätzen lösen können.

Carlson zu Aurora Mikalsen und Amélie Delabre

Wie schätzen Sie den aktuellen Kader ein?

Für mich ist es wichtig, einen hohen Konkurrenzkampf im Kader zu haben. Mit den beiden Transfers, die wir bereits getätigt haben, ist genau das passiert. Dadurch sind die Stammplätze noch mehr umkämpft und das bringt Vorteile. Es gibt ein gutes Potenzial in der Mannschaft und das wollen wir jetzt abrufen.

Welche Eindrücke haben die beiden Neuzugänge Aurora Mikalsen und Amélie Delabre hinterlassen?

Aurora ist eine Torhüterin, die schon auf Topniveau gespielt hat, unter anderem in der Champions League, und auch um die Nummer eins in Norwegen kämpft. Sie ist eine sehr gestandene Torfrau, die uns guttut, eine tolle Präsenz hat, sehr viel kommuniziert, auch wenn es noch auf Englisch ist. Aber sie lernt fleißig Deutsch. Amélie macht einen sehr, sehr guten Eindruck. Mit ihr haben wir jemanden dabei, der auf jeden Fall kopfballstark ist, sehr engagiert auf dem Feld ist, den Bällen nachgeht und für das Team arbeitet.

Carlsons Ziele für die kommende Saison

Ihr Vertrag läuft bis Sommer 2026. Was ist Ihr Ziel für die kommende Saison?

Ich möchte jetzt erst mal den ersten Schritt gehen: Wir wollen möglichst schnell da unten raus kommen. Wir wollen den Prozess weitergehen und in Zukunft erstmal nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben. Danach wollen wir uns im Mittelfeld etablieren und dann wird man sehen, wie die Prozesse weiter vorangehen.

Am 9. März steht das Highlight-Spiel im RheinEnergie-Stadion gegen Bayern München an. Sie haben mit Wolfsburg dort schon fünf Mal das Pokal-Finale gespielt und damit die größte Stadion-Erfahrung von allen beim FC. Welche Erinnerungen haben Sie an Müngersdorf und fiebern Sie dem Spiel bereits entgegen?

Die Erinnerungen mit Wolfsburg waren immer schön. Gerade wenn du als Sieger vom Platz gehst und einen Titel einheimst, ist das ein großartiges Gefühl. Das Duell am 9. März spielt für mich bisher aber noch keine Rolle. Der Fokus liegt zunächst auf dem Spiel in Essen.

Eine Frage zum Schluss: Freuen Sie sich schon auf Ihren ersten Straßenkarneval in Köln?

Für mich als Nordlicht ist das schon eine Herausforderung, zumal ich an Rosenmontag Geburtstag habe, das wird ein Highlight. Ich war schon einmal mit der Nationalmannschaft im Karneval in Köln. Wir waren sogar auf der FC-Sitzung und haben damals auf der Bühne einen Orden bekommen (lacht). Kulturell ist Köln sicher anders als Hamburg. Was ich bisher sagen kann: Es ist eine sehr offene, warmherzige und fröhliche Stadt.

Das Gespräch führte Daniel Mertens.


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A-Serie-Clubs an Downs interessiert?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Trotz U21-Personalsorgen vor Regionalliga-Auftakt: „Vorfreude ist sehr groß“

Evangelos Sbonias bei der U21
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Trotz U21-Personalsorgen vor Regionalliga-Auftakt: „Vorfreude ist sehr groß“

Die kurze Weihnachtspause in der Regionalliga West endet für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Reserve muss am Samstagmittag bei der U21 des SC Paderborn antreten. Trainer Evangelos Sbonias hat dabei sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Personalsorgen. Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag zu Gast in Paderborn.

Aufgrund einer Leihe und krankheitsbedingter Ausfälle wird U21-Coach Evangelos Sbonias wohl improvisieren müssen. Dabei sind die Ziele bis zum Ende der Saison große. Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag zu Gast in Paderborn.

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Es war nur eine kurze Verschnaufpause für die FC-Reserve: 50 Tage nach dem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Hohkeppel geht es in der Regionalliga West wieder um Tore und Punkte. Dabei muss der FC direkt zum Start einen langen Weg zurücklegen: Das Team macht sich am Samstagmorgen ins rund 200 Kilometer entfernte Paderborn zur U21 des SCP. Gespielt wird dabei im Zweitligastadion der Westfalen (14 Uhr). Immerhin die Rahmenbedingungen dürften daher für die Reisestrapazen entschädigen, auch wenn sich mutmaßlich kaum Zuschauer in die für 15.000 Besucher ausgelegte Arena verirren dürften. „Die Vorfreude ist sehr groß“, bekennt Kölns Trainer Evangelos Sbonias vor dem Pflichtspiel-Auftakt nach der kurzen Vorbereitung, „es ist einfach etwas anderes, wenn es um Punkte und ans Eingemachte geht.“

Der Coach muss bei der U21 gegen Paderborn umbauen

Dabei muss der Coach personell jedoch sowohl in der Defensive als auch in der Offensive improvisieren. In der Hinrunde war die Innenverteidigung der U21 noch üppig besetzt – zum Jahresstart stellt sich die Situation anders dar. Mit Elias Bakatukanda wurde ein Stammspieler in die österreichische Bundesliga zu Blau-Weiß Linz verliehen. Rijad Smajic fällt aufgrund muskulärer Probleme weiter aus und Neo Telle könnte bei den FC-Profis gegen Elversberg als Back-Up im Kader benötigt werden. Mit Mikail Özkan und Stephan Salger stünden noch zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Der 34-jährige Salger dürfte jedoch aufgrund der Ü23-Regel kaum in der Startelf stehen, da die drei erlaubten Startplätze vermutlich an Georg Strauch, Oliver Schmitt und den Kapitän Marco Höger gehen dürften.

Sollte Telle tatsächlich im Zweitliga-Kader auftauchen, dürfte die Wahl bei Özkans Nebenmann daher entweder auf Meiko Sponsel oder Emin Kujovic fallen. In der Offensive drückt der Schuh personell ebenfalls. Etienne Borie fällt aufgrund von Knöchelproblemen weiter aus. Auch die beiden Neuen Bernie Lennemann (Außenbandriss) und Mansour Ouro-Tagba (muskuläre Probleme) werden in Paderborn nicht mitwirken können. Maximilian Schmid weilt zudem bis Sonntag zum Probetraining in Aue. Immerhin im Tor deutet sich Entspannung an: Alessandro Blazic sammelte unter der Woche Spielpraxis beim U19-Testspiel und dürfte nach ausgestandenen Rückenproblemen rechtzeitig wieder voll einsatzbereit sein.

Derweil nannte der Kapitän Marco Höger seine Prämisse für den Rest der Spielzeit: „Wir sollten gucken, so schnell wie möglich weitere Punkte zu sammeln, um die Saison in einem ruhigen Fahrwasser zu Ende spielen und dann vielleicht auch schon dem einen oder anderen aus der U19 Spielpraxis im Herrenbereich geben zu können.“


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber gibt Verletzungs-Update

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Weiterer Abgang beim 1. FC Köln? Damion Downs soll im Fokus von zwei Serie-A-Clubs stehen

Damion Downs im Trikot des 1. FC Köln
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Weiterer Abgang beim 1. FC Köln? Damion Downs soll im Fokus von zwei Serie-A-Clubs stehen

Bahnt sich der nächste Abgang eines Kölner Eigengewächses an? Offenbar sind gleich zwei Clubs aus Italien an Damion Downs interessiert. Das berichtet der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio. Doch wie wahrscheinlich ist ein Wechsel? Eine Einordnung.

Eigentlich sucht der FC aktuell nach einem weiteren Stürmer. Doch in Italien gibt es nun Transfergerüchte, dass es einen weiteren Abgang geben könnte. Demnach seien gleich zwei Clubs aus Italien an Damion Downs interessiert. Doch ist ein Wechsel überhaupt eine Option? Eine Einordnung.

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Mit Erleichterung wird FC-Trainer Gerhard Struber die Rückkehr von Tim Lemperle in Mannschaftstraining wahrgenommen haben. Der FC blieb gegen den Hamburger SV in der Offensive ein weiteres Mal harmlos. Lemperle fehlte bekanntlich aufgrund muskulärer Probleme, spielte bereits seit Anfang Dezember nicht mehr für die Geißböcke – zumindest in einem Pflichtspiel. Und die harmlose Kölner Offensive offenbarte einmal mehr, wie wichtig eine Verstärkung im Kölner Kader wäre. Das wissen natürlich auch die Kölner Verantwortlichen, die laut Christian Keller die „Augen und Ohren“ offen halten würden. Allerdings gestaltet sich die Suche weiterhin schwierig. Aktuell scheint es einfach keinen passenden Angreifer für den FC zu geben. Umso erstaunlicher, dass in Italien nun die nächsten Gerüchte über einen Offensiv-Abgang die Runde machen.

Ein Wechsel im Winter erscheint eher unwahrscheinlich

Wie der in der Regel gut informierte Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtet sind mit dem FC Turin und Como 1907 gleich zwei Vereine aus der Serie A an Damion Downs interessiert. Und das offenbar schon in diesem Winter. So schreibt der Sky-Reporter, dass „beide Clubs sich einen Transfer im Winter, aber auch im Juli“ vorstellen könnten. Turin sucht schon seit Monaten einen Ersatz für den verletzten Duvan Zapata. Der Kolumbianer hatte sich einen Bänder- und Meniskusriss zugezogen und fällt wohl bis Ende der Saison aus. Ein neuer Stürmer soll ihn ersetzten, zur Nummer eins im Angriff werden. Beide Teams befinden sich aktuell im Mittelfeld der ersten italienischen Liga und überzeugen nicht gerade durch eine akute Torgefahr. Dabei könnte Downs durchaus helfen.

Allerdings ist ein Wechsel jetzt im Winter eher unwahrscheinlich. Die Kölner Offensive ist aktuell ohnehin nicht besonders breit aufgestellt. Neben Downs befinden sich nominell nur noch Tim Lemperle, Steffen Tigges un Jaka Potocnik als klassische Stürmer im Kader. Lemperle wird noch immer von Hoffenheim umworben, Tigges findet auch in seiner dritten Spielzeit beim FC nicht die richtige Form, Potocnik spielte bislang keine Rolle unter Gerhard Struber – abgesehen von seinem Kurzdebüt in der Hinrunde. Wenn überhaupt muss den FC schon ein „unmoralisches Angebot“ aus Italien erreichen, die Verpflichtung eines weiteren Stürmers ist eine weitere zwingend notwendige Voraussetzung. Ein Wechsel im Sommer wäre dagegen zumindest eine Option. Schließlich läuft der Vertrag des Stürmers 2026 aus, der FC würde nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse erzielen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Struber über Finkgräfe: „Es geht darum unter Beweis zu stellen, was man drauf hat“

Max Finkgräfe beim Spiel des 1. FC Köln
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Struber über Finkgräfe: „Es geht darum unter Beweis zu stellen, was man drauf hat“

Mit seinem Foulspiel an Marco Richter verursachte Max Finkgräfe gegen den Hamburger SV den entscheidenden Elfmeter. In den Rückspiegel will FC-Trainer Gerhard Struber allerdings nicht schauen. Vielmehr fordert er mehr Selbstvertrauen von dem Linksverteidiger. Bekommt Max Finkgräfe nun die nächste Chance beim 1. FC Köln?

Die Einwechslung des Youngsters dürfte wohl als Fingerzeig für eine weitere Chance gelten, sich in den kommenden Duellen zu beweisen. Der Konkurrenzkampf zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada hält schon längere Zeit an. Nun könnte sich der 20-Jährige erneut für mehr Spielzeit bewerben. Bekommt Max Finkgräfe nun die nächste Chance beim 1. FC Köln?

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Noch auf dem Spielfeld erhielt Max Finkgräfe von seinen Mitspielern aufbauende Worte. Und die hatte der Linksverteidiger seiner Mimik nach auch bitter nötig. Finkgräfe war gegen den Hamburger SV überraschend früh zum Einsatz gekommen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit sah sich der Kölner Coach schon in der Halbzeit gezwungen, einen Wechsel vorzunehmen. Der Youngster kam für Leart Pacarada, der Coach hatte offenbar genug von seinem Routinier gesehen. „Max Finkgräfe hat die vergangenen Wochen unter Beweis gestellt, dass er drauf und dran ist, mehr Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Struber nach der Begegnung. „Man wünscht sich ja als Trainer, dass wenn man die Chance bekommt, dass man All-in geht und das für sich nutzt.“ Tatsächlich ging der Youngster in einem Zweikampf gegen Marco Richter All-in, blöderweise im Strafraum, Chance nicht genutzt.

Gerhard Struber: „Wir sind da nicht nachtragend“

Sollte man zumindest meinen. Denn Finkgräfe machte nicht den besten Eindruck gegen den HSV, war zuvor schon in einer anderen Situation zu zaghaft, so dass Davie Selke bereits eine dicke Chance vergeben durfte. Es war nicht der Abend des Max Finkgräfe und das sah man dem Youngster nach der Begegnung auch an. „Unser Spiel ist nun mal ein Fehlerspiel. Es geht darum, dass man auch gut mit so etwas umgeht“, sagte Struber nun am Donnerstag. „Wir sind da nicht nachtragend. Das war ein unglücklicher Moment und der kann grundsätzlich immer wieder mal vorkommen. Es gilt einfach, das Ding abzuhaken, wegzustecken und nach vorne zu schauen und nicht irgendwo in der Vergangenheit herumzugrämen, was man da hätte besser machen können.“

Negativer Höhepunkt einer bescheidenen Saison

Für Finkgräfe war es dennoch ein negativer Höhepunkt einer ohnehin bescheidenen Saison. In der vergangenen Spielzeit noch als Shootingstar gefeiert, gefolgt von der Verletzung im Sommer, dem Bankplatz, einem völlig misratenem Comeback gegen Ulm und weiterer Bankzeit. Die Brust könnte sicherlich breiter sein. Auch, wenn der Youngster in dieser Saison mit dem Debüt für den DFB-Nachwuchs sowie Interesse aus der Bundesliga auch sehr positive Dinge erlebt haben dürfte. Doch Finkgräfe soll dem Vernehmen nach alles andere als glücklich über die mangelnde Spielzeit sein. „Es geht einfach darum, die Spielzeit, die möglicherweise vor der Tür steht, wieder zu nutzen“, erklärte Struber. „Einmal mehr unter Beweis zu stellen, was man drauf hat und nicht irgendwo in einer Opferrolle zu kommen, weil irgendetwas passiert ist. Man muss drauf vertrauen, dass es beim nächsten Mal gut geht.“

Das nächste Mal könnte schon gegen Elversberg vor der Tür stehen. Zwar hinterließ Finkgräfe gegen den HSV nicht den besten Eindruck, gerade in den wenigen Tagen der Vorbereitung war der Youngster aber einer der absoluten Lichtblicke. Zudem wird Struber Pacarada nicht ohne Grund vom Platz genommen haben und vielleicht geht es auch darum, den Youngster wieder ein wenig bei Laune zu halten. Schließlich soll das Interesse aus Stuttgart auf eine gewisse Gegenliebe gestoßen sein.

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Transfergerüchte

„Ein cooler Kicker“ – Gelingt mit Neo Telle dem nächsten Talent der Durchbruch beim 1. FC Köln?

Neo Telle im Trikot des 1. FC Köln
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„Ein cooler Kicker“ – Gelingt mit Neo Telle dem nächsten Talent der Durchbruch beim 1. FC Köln?

Die Verletzung von Julian Pauli bescherte einem weiteren Kölner Eigengewächs den Sprung in den Profi-Bereich. Neo Telle stand in Hamburg erstmals im Zweitliga-Kader. FC-Trainer Gerhard Struber hält große Stücke auf sein Abwehr-Talent. Schafft Neo Telle den Durchbruch beim 1. FC Köln?

FC-Trainer Gerhard Struber attestierte dem 19-Jährigen „ein richtig cooler Kicker“ zu sein und befindet sich für das Duell gegen Elversberg im Zwiespalt: Einsatzzeit in der U21 oder ein Back-up bei den Profis? Schafft Neo Telle den Durchbruch beim 1. FC Köln?

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Den Weg auf die Überholspur beschreiten sie seit einem halben Jahr gemeinsam: Julian Pauli und Neo Telle bildeten bis zum Sommer das Innenverteidiger-Duo bei der U19 des 1. FC Köln und teilten sich sogar das Kapitänsamt unter dem Trainer Stefan Ruthenbeck. Telle stieg zur laufenden Saison zunächst in die U21 auf – und wurde dort etwas überraschend auf Anhieb Stammspieler. Pauli zog sogar noch weiter links raus auf die Überholspur und schaffte aus der A-Jugend den direkten Sprung in den Profi-Kader, avancierte dort gar zum Stammspieler. Pauli erlitt jedoch im Pokal-Achtelfinale gegen Hertha BSC Anfang Dezember eine Kopf-Verletzung und fällt seither aus. Dies war die Chance für Neo Telle, der sich fortan verstärkt bei den Profis zeigen durfte. Der 19-Jährige hatte sich bereits in der Regionalliga West für höhere Aufgaben empfohlen.

Gerhard Struber mit Lob für Neo Telle

Anfang Januar reiste Telle mit den FC-Profis ins Trainingslager nach Estepona in Spanien, stand im ersten Rückrundenspiel in Hamburg schließlich sogar im Aufgebot, kam jedoch nicht zum Einsatz. Paulis Unglück war folglich Telles Glück. FC-Trainer Gerhard Struber hält große Stücke auf den 19-Jährigen: „Er ist ein richtig cooler Kicker“, lobte der Österreicher sein Talent am Donnerstag. Man sehe, „dass er auf dieser Position schon ein gewisses Handwerk mitbringt, was für uns spannend ist.“ Der Coach schilderte auch seine Eindrücke aus dem täglichen Umgang: „Ich finde, dass er im Training viele gute Dinge unter Beweis stellt. Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trug, die einfach spannend sind.“

An diesem Wochenende nimmt jedoch auch die Regionalliga West ihren Spielbetrieb wieder auf und Telle könnte bei der U21 auf seine Einsatzzeiten kommen, während er bei den Profis letztlich „nur“ Back-Up für die Innenverteidigung wäre. „Für die Entwicklung ist Spielzeit unumgänglich und ganz entscheidend“, unterstrich Struber und skizzierte seinen Zwiespalt: „Gleichzeitig brauchen wir auch die Manpower, um noch wechseln zu können.“ Und so ließ Struber noch offen, ob Telle am Samstag mit der U21 nach Paderborn reisen wird oder aber seine Premiere in Müngersdorf feiern darf. Für Telle wäre das ein erster Schritt in seinem ehrgeizigen Karriere-Plan.

Telle hinterlässt Spuren

Im Herbst letzten Jahres nannte der Innenverteidiger als sein Ziel während der aktuellen Vertragslaufzeit bis 2026: „Ich möchte gerne ein fester Bestandteil des Profi-Kaders sein und schon meine Einsatzminuten gesammelt haben. Für meine Entwicklung ist es wichtig, dass ich den Sprung nach oben so früh wie möglich schaffe.“ Bei den Profis hat Telle seine Spuren definitiv bereits hinterlassen. Im Herbst gelang dem Innenverteidiger der Siegtreffer in einem Testspiel gegen den VfL Bochum: „Das Tor war ein wichtiges Zeichen, dass ich mich bei den Standards durchsetzen kann und wach bin“, äußerte das Eigengewächs später und leitete daraus ab: „Mein Anspruch ist es, in dieser Saison mehr Tore zu erzielen und das zu meiner Stärke zu entwickeln.“ Und dann könnte Telle eines Tages gemeinsam mit der roten Wand in Müngersdorf einen Treffer bejubeln.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Mutig, zielstrebig und viel Dominanz – so will der 1. FC Köln gegen Elversberg punkten

Eric Martel geht beim 1. FC Köln voran
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Mutig, zielstrebig und viel Dominanz – so will der 1. FC Köln gegen Elversberg punkten

Nach der 0:1-Niederlage gegen den Hamburger SV ist der FC auf Rang drei in der Tabelle abgerutscht. Doch schon am Samstag können die Geißböcke wieder an die Spitze klettern. Die Aufgabe wird aber keine leichte werden. So will der 1. FC Köln gegen die SV Elversberg punkten.

Quo vadis, 1. FC Köln? Das ist die große Frage vor dem Heimspiel am Samstag gegen die SV Elversberg. Das Duell gegen die Saarländer dürfte dabei durchaus Aufschluss geben. Sowohl der FC als auch die SVE träumen in diesen Wochen vom Aufstieg in die Bundesliga. So will der 1. FC Köln gegen die SV Elversberg punkten.

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Der FC hat nach der Herbstmeisterschaft zuletzt zum Rückrunden-Auftakt in Hamburg beim 0:1 jedoch einen ersten Dämpfer hinnehmen müssen. Dabei sorgte der pomadige Auftritt der Kölner für die fast noch größere Enttäuschung als das nackte Ergebnis. Der FC ließ an der Alster in vielen Belangen zu wünschen übrig und trat keineswegs wie ein Aufstiegsanwärter auf. Sollte es mit dieser Hypothek der Vorwoche gegen Elversberg vor 50.000 Zuschauern im heimischen Stadion nicht zu drei Punkten reichen, droht die Stimmung wieder ins Negative zu kippen. Trainer Gerhard Struber verlangt von seiner Mannschaft folglich eine Reaktion: „Wir wollen mutiger sein, uns viel mehr zutrauen im Positions- und Umschaltspiel. Wir wollen konkreter sein, zielstrebig sein, eine Körpersprache haben, die sagt: Wir spielen zu Hause, unser Anspruch ist, hier dominant aufzutreten. Wir wollen mit Leidenschaft agieren, All-in gehen und eine Freude entwickeln.“

Ohne Waldschmidt gegen Elversberg

Der Coach muss dabei jedoch auf Luca Waldschmidt verzichten, der in Hamburg noch in der Startelf stand, jedoch nicht zu überzeugen wusste: „Er hütet das Bett und wird uns nicht zur Verfügung stehen“, verriet Struber auf der Pressekonferenz am Donnerstagvormittag. Tim Lemperle könnte indes zurückkehren, trainierte am Donnerstagnachmittag mit der Mannschaft nach seinen muskulären Problemen. Vielen Kölnern droht gegen Elversberg die fünfte gelbe Karte und damit eine Sperre für das kommende Auswärtsspiel in Braunschweig. Timo Hübers, Dejan Ljubicic, Eric Martel und Jan Thielmann stehen derzeit bei vier Verwarnungen. Das gilt zwar auch für Luca Waldschmidt, der aber ohnehin nicht im Einsatz sein kann.

Brisant: Bei den Gästen wird mit Fisnik Asllani ein Stürmer auflaufen, der in den vergangenen Wochen auch mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht wurde. Der Kosovare ist aktuell von der TSG Hoffenheim ins Saarland ausgeliehen und ist mit zehn Toren in 18 Einsätzen der drittbeste Stürmer der laufenden Zweitliga-Saison. Kölns Geschäftsführer Christian Keller wich der Frage, was ihm an Asllani gefalle, am Donnerstag aus: „Mich interessiert vor allen Dingen, dass er am Samstag kein Tor gegen uns schießt, dass wir ihn bestmöglich verteidigen.“ Keller konstatierte aber auch: „In Summe ist er aber natürlich ein sehr guter Stürmer, der richtig gut Fußball spielen kann.“ Mit 16 Punkten ist Asllani derzeit sogar der beste Scorer der zweiten Liga. Damit befinde er sich automatisch auch im Fokus des FC, „zumal wenn er in ein paar Tagen gegen uns spielt“, schob Keller schmunzelnd hinterher.

Struber erwartet einen spielstarken Gegner

Grundsätzlich konstatierte der Geschäftsführer mit Blick auf mögliche weitere Winter-Transfers: „Die Frage ist im Winter immer: Wer gibt einen Spieler gerne ab, der im Saft steht und wichtig fürs Team ist? Wir wollen nur etwas machen, von dem wir abschließend überzeugt sind. Wir werden nichts machen, nur um etwas zu machen.“ Bis zum Duell am Samstag wird wohl eher wenig passieren. Der Fokus liegt auf dem Heimspiel. Und das wird gegen den Tabellensiebten schwer genug. „Ich finde, es ist eine Mannschaft, die einfach ein gutes Spielkonzept hat. Die sich traut, einfach mal zu agieren, sich mutig präsentieren“, sagte Struber. „Sie haben Einzelspieler, die dann auch einfach zusammenpassen. Und dann auch noch den ein oder anderen Stürmer vorne drin, der auch Torgefahr und die technischen Mittel mitbringt.“

Diese Erfahrung haben die Geißböcke bekanntlich im Hinspiel gemacht, als die Kölner noch eine 2:0-Führung im Saarland verspielten. Wie gefährlich der Gegner ist erfuhren in dieser Spielzeit unter anderem schon einige Aufstiegskandidaten wie der Hamburger SV, Hannover 96 oder Fortuna Düsseldorf. Wie der Trainer die Aufgabe angehen will, ließ Struber offen. „Wir müssen schauen, mit welcher Systematik wir antreten werden. Da habe ich meine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen“, verriet der FC-Coach.

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Personal-Update vor Elversberg

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