U21 des 1. FC Köln reist nach zwei Pleiten zum SV Westfalia Rhynern: Manuel Hartmann fordert Führungsqualitäten und Verantwortungsbewusstsein

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
,

U21 des 1. FC Köln reist nach zwei Pleiten zum SV Westfalia Rhynern: Manuel Hartmann fordert Führungsqualitäten und Verantwortungsbewusstsein

Zwei Niederlagen in Folge – die Reserve des FC hat ihre zwischenzeitlich gute Ausgangslage vorerst verspielt. Etwaige Rechnereien in der Tabelle verbieten sich vorerst. Am Samstag (14 Uhr) steht für die U21 des 1. FC Köln das Auswärtsspiel beim SV Westfalia Rhynern an.

Trainer Manuel Hartmann forderte im Vorfeld von seinen Spielern mehr Führung, Widerstandsfähigkeit und Verantwortung.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.

Die Tabelle interessiert Manuel Hartmann in diesen Tagen nicht. Das verriet der Coach nach der 1:2-Niederlage am vergangenen Sonntag im Gespräch mit unserer Redaktion. Die zweite Niederlage in Folge hat sein Team zurückgeworfen – nicht nur in der Tabelle, sondern insbesondere in der Entwicklung. Am Samstag (14 Uhr) beim SV Westfalia Rhynern soll die U21 endlich wieder eine andere Seite zeigen. „Zwei Niederlagen in Folge tun weh“, sagte Hartmann. Sie dürften aber nicht dazu führen, „dass wir uns selbst bemitleiden oder die Verantwortung bei anderen suchen“. Die Aufarbeitung sei deshalb „ehrlich und sachlich“ gewesen. Entscheidend ist für den Trainer, was daraus folgt: „Die Antwort darauf können wir nur gemeinsam auf dem Platz geben.“

“Wir wollen nicht nur darüber sprechen“

Hartmann sei dabei optimistisch, dass dies am Samstag gelingen werde. Er kenne die tägliche Arbeit und das Potenzial seiner Mannschaft. Entwicklung funktioniere allerdings „nicht auf Knopfdruck“. Am Samstag müsse deshalb sichtbar werden, woran in den vergangenen Tagen gearbeitet wurde. „Wir wollen nicht nur darüber sprechen, was besser werden muss, sondern es im Spiel zeigen.“ Die Themen Führung und Verantwortungsbereitschaft stehen beim Coach ganz weit oben: Nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach hatte Hartmann bereits die fehlende Kommunikation und Präsenz auf dem Platz kritisiert. Gerade im Austausch mit den erfahrenen Spielern sei anschließend „offen und wertschätzend“ gesprochen worden.

Der Trainer wolle die Führung aber nicht allein an den Ü-Spielern festmachen: „Für mich ist Führung eine Verantwortung, die jeder in unserer Mannschaft übernehmen muss – unabhängig von Alter, Erfahrung oder Rolle.“ Es gehe nicht darum, ständig die lauteste Stimme zu sein. Entscheidend sei vielmehr, „durch das eigene Verhalten Orientierung zu geben, füreinander einzustehen und gemeinsam Lösungen zu finden“. Einer, der diese Qualitäten mitbringt und in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt hat, ist Marvin Ajani. Der 32-Jährige sei deshalb „grundsätzlich eine wichtige Option“. Ob Ajani in Rhynern wieder in der Startelf zurückkehren werde, entscheide sich aber erst nach der Trainingswoche.

Gil Neves wieder dabei

Gil Neves steht nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Weitere Unterstützung aus dem Profi-Bereich erscheint angesichts der mehrstündigen Busfahrt nach Rhynern aber unwahrscheinlich. Hartmann rechne derweil in Rhynern mit einem Gegner, „der versuchen wird, uns Mann gegen Mann über den Platz zu jagen“. Die FC-Talente müssen sich auf ein körperlich intensives Spiel einstellen – und gleichzeitig den eigenen Fußball durchsetzen: „Wir wollen unser Spiel aktiv gestalten und gleichzeitig bereit sein, die Bedingungen des Spiels anzunehmen.“

Für die U21 geht es am Samstag um mehr als die Rückkehr auf die Siegerstraße. Nach zwei Rückschlägen soll endlich wieder das zu sehen sein, was Hartmann von seiner Mannschaft erwartet: Fußball mit Überzeugung – und Spieler, die Verantwortung übernehmen, wenn es schwierig wird.

Waldschmidt zurück, Van den Berg fehlt erneut: Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hamburg

Luca Waldschmidt ist mit dabei
,

Waldschmidt zurück, Van den Berg fehlt erneut: Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hamburg

In Hamburg steht für den FC am Samstag das zweite Auswärtsspiel der Saison an. Nach vier Punkten aus den ersten drei Spielen soll gegen den noch punkt- und torlosen HSV der zweite Saisonsieg her, bevor es anschließend in die Länderspielpause geht. Für diesen Kader hat sich René Wagner entschieden.

Bevor sich die Mannschaft in die verlängerte Pause verabschiedet, haben die Geißböcke im Hamburger Volkspark die Chance, sich nach vier Spieltagen in eine komfortable Situation zu bringen. Im Siegfall würde der FC mit sieben Zählern sehr gut dastehen, insbesondere da die Wagner-Truppe anschließend Borussia Mönchengladbach zum Derby empfängt. Der Übungsleiter hatte für seinen Kader in dieser Woche die Qual der Wahl.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Wagner sprach auf der Pressekonferenz von einer „super Situation“. Bis auf den langzeitverletzten Ex-Kapitän Timo Hübers nahm in dieser Woche jeder einzelne Spieler am Teamtraining teil und stand für das Wochenende zur Verfügung. Für den Sprung in den finalen Kader reichte es dementsprechend nicht für alle. Wie schon gegen Bremen hat Joel Schmied den Vorzug vor Rav Van den Berg in der Innenverteidigung erhalten. Imad Rondic und Reigan Heskey sind ebenfalls erneut nicht mit in den Bus gestiegen. Etwas überraschender ist die Nichtnominierung von Paul Okon-Engstler. Der Australier stand in den ersten Spielen noch in der Startelf. Für ihn kehrt Luca Waldschmidt in das Aufgebot zurück und könnte am Samstag zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz der Saison kommen.

Fingerzeig für die Zukunft?

Für die nicht berücksichtigten Spieler gilt es nun, mit der Situation umzugehen. Während Heskey wohl wieder bei der U21 Spielzeit sammeln soll und die Mannschaft von Manuel Hartmann beim Auswärtsspiel gegen Westfalia Rhynern in der Regionalliga unterstützt, dürfte die Entscheidung für Okon-Engstler und Van den Berg ein harter Schlag sein. Der Niederländer sah das Spiel gegen Bremen bereits nur von der Tribüne und scheint aktuell keine große Rolle in den Planungen des Trainerteams zu spielen. Wie er mit dieser Situation umgeht und ob er sich noch einmal zurückarbeiten kann, wird sich im Laufe der Hinrunde zeigen. Für Okon-Engstler ist es, nachdem er bisher in jedem Spiel zum Einsatz kam, ein herber Rückschlag. Seit dem Auftakt gegen Hoffenheim ging seine Spielzeit bereits wöchentlich zurück. In der folgenden Länderspielpause haben beide jedoch die Möglichkeit, sich durch gute Leistungen im Training für weitere Einsätze zu empfehlen.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
Hamburg
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Diese Spieler sind in Hamburg dabei

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing

Abwehr: Alessio Castro-Montes, Sebastian Sebulonsen – Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Joel Schmied – Gideon Mensah, Borna Sosa

Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Ellyes Skhiri – Linton Maina, Mikey Moore, Said El Mala, Jan Thielmann

Sturm: Ragnar Ache, Thijs Dallinga, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Timo Hübers, Rav Van den Berg, Paul Okon-Engstler, Reigan Heskey, Imad Rondic

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Brustlöser oder einmal mehr der Aufbaugegner? Warum das HSV-Spiel für den 1. FC Köln mehr Brisanz birgt als gedacht

Spielt Ragnar Ache gegen den HSV?
,

Brustlöser oder einmal mehr der Aufbaugegner? Warum das HSV-Spiel für den 1. FC Köln mehr Brisanz birgt als gedacht

Punktlos, ohne eigenen Treffer. Bereits zwölf Gegentore. Der Hamburger SV hat einen wahren Horror-Start in die Saison erwischt. Am Samstag um 15:30 Uhr empfangen die Hanseaten den 1. FC Köln: Warum für den FC gegen den HSV schon einiges auf dem Spiel steht.

Der HSV ist nicht nur das Nordlicht, sondern aktuell auch das Schlusslicht der Bundesliga. Auf die Führung in der Rangliste der Lichter-Titel könnte man im Norden sicherlich verzichten. Mit einem Torverhältnis von 0:12 und null Punkten auf dem Konto haben die Hanseaten sich diesen Platz aber redlich verdient. René Wagner warnte dennoch ausdrücklich vor dem Kontrahenten. „Wir erwarten einen sehr, sehr starken Gegner. Die werden sich natürlich auch die Themen anschauen, die sich beschäftigt haben, die letzten drei Spieltage. Und sie werden versuchen, die abzustellen.“

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Das zentrale Thema der Hanseaten liegt auf der Hand. Jedoch sind die Rothosen in der bisherigen Saison statistisch auch deutlich hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Es ist nämlich nicht so, dass die Hamburger sich keine Torchancen herausspielen würden. In den drei Partien erzielte die Elf von Merlin Polzin einen xG-Wert von 2,19. Zugleich haben sie aus 6,72 erwarteten Gegentoren ganze zwölf Treffer kassiert. Statistisch gesehen gleichen sich solche Ausreißer über die Zeit an. Im Norden wartet man nur darauf, dass dieser Knoten endlich platzt. Warum also nicht an diesem Wochenende vor heimischem Publikum? Die Qualität im Kader ist auf jeden Fall vorhanden. Der FC muss sich auf einen stürmischen und drängenden HSV einstellen. René Wagner erwartet nichts anderes. „Dann wird es unsere Aufgabe sein, sie trotzdem wieder vor Probleme zu stellen, zu versuchen, ihre Schwächen auszunutzen und unsere Stärken ins Spiel zu bekommen.“

Kölner Pressing als Schlüssel zum Erfolg

Tatsächlich passen die potenziellen Stärken des FC wie eine gute Schablone auf die Schwächen des HSV. Die Hamburger verloren letzte Woche mit 0:5 gegen RB Leipzig. Dabei zeigten sie sich alles andere als pressingresistent. Allein zwei Gegentore fielen nach katastrophalen Ballverlusten unter Gegnerdruck. Auf der Gegenseite stellten die Kölner gegen Bremen bereits unter Beweis, dass sie einen Gegner hoch unter enormen Druck setzen können. Naja, zumindest für 20 Minuten. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Jungs dann auch das Vertrauen haben, weiter auch aggressiv nach vorne zu spielen, weiter auch immer wieder den Weg zum Tor zu suchen“, sagte René Wagner. Das wird auf jeden Fall nötig sein. Dass man sich auf einer knappen Führung nicht ausruhen darf, erfuhren die Kölner vergangene Woche. Und auch wenn die Hanseaten noch ohne Tor dastehen, ist die Offensive von Merlin Polzin keinesfalls zu unterschätzen und immer für einen Treffer gut.

Eine emotionale Rückkehr als Brustlöser

Die Personalsituation in der Domstadt sorgt unabhängig davon für Vorfreude, besonders ein Name. „Said ist zu 100 Prozent fit. Er hat voll trainiert die Woche“, gab der Cheftrainer preis. Damit wird den Fans mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit endlich der Wunsch erfüllt, Mikey Moore und Said El Mala Seite an Seite spielen zu sehen.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Hamburger SV vs. 1. FC Köln
Hamburg
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Doch nicht nur die Kölner schöpfen aus einer Spieler-Rückkehr Mut und Euphorie. Nach einer vierjährigen Doping-Sperre ist Mario Vuskovic zurück im Training des HSV. Der Bruder von Luka Vuskovic, der letzte Saison leihweise für die Hanseaten auflief, ist ebenfalls Innenverteidiger. Über die gesamte Zeit seiner Sperre hielt der Verein zu ihm. Nach 1404 Tagen durfte der 24-Jährige endlich wieder mit der Mannschaft gemeinsam auf dem Trainingsplatz stehen. Spielberechtigt ist der Kroate zwar erst ab Mitte November, dennoch setzte sein Comeback einiges bei den Rothosen aus. Die Rückkehr wurde live begleitet, prominente Wegbegleiter waren anwesend. Das Ereignis mutete wie ein kollektives Zusammenrücken an.

Könnte es bei einer Niederlage für Wagner eng werden?

Die emotionale Wirkung dieser Rückkehr lässt sich als Außenstehender nur schwer greifen. Es ist davon auszugehen, dass der gesamte Verein aus der Aktion ordentlich Kraft tanken konnte. Eine Kraft, die der FC am Samstag in einem emotionalisierten Volkspark zu spüren bekommen könnte. Sollte die Auswärtsfahrt für die Kölner in die Hose gehen, könnte es auch rund um die Personalie René Wagner erstmals richtig laut werden. Werder Bremen und der HSV sind nur zwei der Mannschaften, die man als 1. FC Köln gerne hinter sich lassen würde. Ginge man mit nur einem Punkt aus diesen Spielen, hätte der Coach kaum Argumente auf seiner Seite. Die ungewöhnlich lange Länderspielpause würde sich zudem für eine größere Veränderung eignen.

Doch so weit ist es noch nicht. Gegen angezählte Hanseaten könnte René Wagner den Kritikern durch eine ansprechende Leistung den Wind aus den Segeln nehmen. Mit sieben Punkten aus den ersten vier Partien wäre man dazu absolut im Soll. Das wird zweifelsfrei die Mission gegen den HSV sein.

Mögliche Aufstellung des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Torunarigha, Omari – El Ouahdi, Remberg, Sambi Lokonga, Moller Wolfe – Vieira, Moffi, Gronbaek

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Zu leise, fehlende Konstanz, schwache Leistung – alle Positionen ersetzt, aber die Führung vergessen? Fehlen dem 1. FC Köln Anführer?

Die Mannschaft des 1. FC Köln vor dem Spiel
,

Zu leise, fehlende Konstanz, schwache Leistung – alle Positionen ersetzt, aber die Führung vergessen? Fehlen dem 1. FC Köln Anführer?

Über den Sommer hinweg hat sich der Kölner Kader deutlich verändert. Einige Spieler verließen den Club und mussten anschließend ersetzt werden. Obwohl für jede Position neue Akteure verpflichtet wurden, konnte der Verlust am Führungsstärke von Akteuren wie Eric Martel, Florian Kainz und Dominique Heintz nicht aufgefangen werden. Der 1. FC Köln sucht nach Führungsspielern.

Der 1. FC Köln hatte in den ersten drei Spielen der Bundesligasaison mit Leistungsschwankungen während der Partien zu kämpfen. Trotz starker Phasen gab es auch in jedem Spiel Abschnitte, in denen der FC hinterherlief. Während sich die Spieler auf dem Platz vor allem mit sich selbst beschäftigten, fehlte es an einem Anführer, der seine Mitspieler mitreißen konnte. Gibt es im Kader diesen Spieler überhaupt?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Besonders in Schwächephasen braucht jede Mannschaft Spieler, die ihrem Team Stabilität und Sicherheit geben. Beim FC wirkt es mitunter so, als fehle es aktuell an genau diesen. Dadurch kann es auf dem Platz zu einer Art Ohnmacht kommen. Wer diese Rolle im weiteren Saisonverlauf einnehmen kann, ist noch nicht abzusehen. René Wagner sieht mehrere Spieler in der Pflicht.

Anführer durch Leistung

Eine wichtige Eigenschaft eines Führungsspielers ist es, dass er auf dem Platz mit Leistung vorangeht. Während sich beim FC aktuell noch eine Startelf und interne Hierarchie entwickelt, konnte zu Saisonbeginn außer Kapitän Marvin Schwäbe noch kein Spieler restlos überzeugen. Als Torwart ist der Spielführer auf seine Mitspieler im Feld angewiesen, so wirklich großen Einfluss wird der Keeper auf die vordersten Reihen wohl nicht nehmen können. Die Suche nach Alternativen ist im Gange. Ein bisher gesetzter Spieler ist Tom Krauß im defensiven Mittelfeld. Nach seiner Leihe in der Vorsaison griff nach dem Klassenerhalt eine Kaufpflicht, wodurch der Abräumer fest aus Mainz in die Domstadt wechselte. Durch seine Position in der Zentrale sind darüber hinaus die Abstände zu den anderen Mannschaftsteilen kurz. Krauß betonte schon mehrfach, dass er gerne mehr Verantwortung übernehmen wolle, geht auch in Sachen Leidenschaft mit gutem Beispiel voran. Dennoch gelang es auch ihm in den ersten Partien nicht, seine Kollegen mitzureißen.

Linton Maina hat angedeutet, dass er in seiner fünften FC-Saison zu einem Führungsspieler aufsteigen könnte. Der schnelle Außenbahnspieler gilt als einer der Gewinner des Saisonstarts. In den ersten Spielen wusste er zu überzeugen und sicherte sich dadurch seinen Platz in der Anfangsformation von Wagner. Nach dem Unentschieden gegen Bremen sprach er die Probleme der zweiten Halbzeit offen an und bemängelte den fehlenden Widerstand des FC. Womöglich kann er in Zukunft helfen, in solchen Phasen gegenzuhalten und die eigene Ordnung zu bewahren. Allerdings waren die Leistungen in der jüngeren Vergangenheit nicht immer so richtig konstant. Auf der anderen Seite war es eben auch der gebürtige Berliner, der in der Aufstiegssaison ein Sprachrohr war. Maina gilt zudem in der Mannschaft als sehr beliebt.

Sprachrohr auf dem Rasen

Einen Spieler, der durch laute Kommandos und Ansagen auffällt, gibt es bei den Geißböcken im aktuellen Kader wohl nicht. Ellyes Skhiri beispielsweise glänzt zwar mit konstanten Leistungen, ein Lautsprecher war er nie, ist er auch nicht und wird es wohl nicht mehr werden. Flaco ist eher ein ruhiger Leader, der durch Leistung führen wolle, sagte er vor wenigen Wochen. Doch geht das überhaupt? René Wagner erwartet von ihm und „anderen“, dass sie sich auch in schweren Phasen nicht verstecken. Besonders der Abgang von Eric Martel wiegt in diesem Bereich besonders schwer. Die Last muss dementsprechend in dieser Saison mehr denn je auf verschiedene Schultern verteilt werden.

Jan Thielmann ist der dienstälteste Profi im aktuellen Kader. Während der Saisonvorbereitung kündigte er bereits an, in der neuen Saison mehr Verantwortung übernehmen zu wollen. Generell glänzt das Eigengewächs stets mit Einsatz und intensiver Laufarbeit. Sein Problem: Thielmann kämpft seit Jahren mit Leistungsschwankungen und bewegte sich meist zwischen Startelf und Ersatzbank. Wenn der 24-Jährige endgültig zum Führungsspieler aufsteigen will, muss er sich zunächst einen Stammplatz erarbeiten.

Ob anderen Spielern wie Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey oder Said El Mala die Entwicklung zu einem lauten Anführer zuzutrauen ist, muss sich erst noch herausstellen. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie groß der Bedarf nach einer starken Achse tatsächlich ist und ob Thomas Kessler bei der Kaderplanung womöglich einen entscheidenden Faktor nicht berücksichtigt hat.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Nominiert, aber noch nicht etabliert: Said El Mala wird in die DFB-Auswahl berufen, doch es gibt einen kleinen Haken

Said El Mala bei der U21-Nationalmannschaft gegen Griechenland
,

Nominiert, aber noch nicht etabliert: Said El Mala wird in die DFB-Auswahl berufen, doch es gibt einen kleinen Haken

Wie erwartet wurde Said El Mala für die A-Nationalmannschaft berufen. Zum zweiten Mal. Aber dieses Mal stehen die Chancen gut, dass der 20-Jährige auch wirklich zu seinem Debüt kommen wird. So weit so gut. Es wird also wieder einen deutschen Nationalspieler geben beim 1. FC Köln: Klopps Plan hat für Said El Mala einen Haken.

Knapp zehn Monate nach dem sicherlich enttäuschenden Kurzbesuch bei der deutschen A-Nationalmannschaft erhält Said El Mala eine weitere Chance. Und angesichts der Worte von Bundestrainer Jürgen Klopp, wird der 1. FC Köln wohl nach sieben Jahren wieder einen deutschen Nationalspieler in seinen Reihen haben. Was nach dem großen Durchbruch aussieht, ist allerdings dann doch deutlich differenzierter.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Eine große Überraschung habe er dann doch noch parat, erklärte Jürgen Klopp bei der ersten Kader-Nominierung in neuem Amt. Der Bundestrainer machte keinen Hehl daraus, dass er kein großer Freund der geleakten und vorab veröffentlichten Nachrichten ist. Verständlich, denn so war die offizielle Veranstaltung des DFB zumeist ein Bestätigen von Namen und nicht das Überbringen von Breaking News. Zumindest in den meisten Fällen. So wie bei Said El Mala. Der Kölner Youngster war schon vor einigen Tagen als sicherer Kandidat durchgesickert. Und tatsächlich stand der Name auf der Kaderliste, die auf mehreren Screens in Frankfurt angezeigt wurde. Der FC dürfte also schon bald einen Vertreter im DFB-Jersey haben. „Wir freuen uns natürlich alle, dass wir jetzt einen deutschen Nationalspieler im Kader haben“, sagte dementsprechend René Wagner auf der Pressekonferenz nur wenige Stunden, nachdem sich Klopp lange und redselig erklärt hatte. 

Das XXL-Casting hat begonnen

Beim FC und auch im Hause El Mala ist die Freude absolut verständlich. Der Youngster hat sich dem Vernehmen nach Boni in die Vertragsverlängerung schreiben lassen, die bei Länderspielen fällig werden, ein kleiner Geldsegen ist also zu erwarten. Zudem kann sich der 20-Jährige nun doch auf internationalem Parkett beweisen, wenn auch nicht wie vielleicht irgendwann in diesem Sommer mal vorgenommen in der Champions League. Ins internationale Schaufenster stellt sich der Offensivspieler allemal. Je nach Leistung wird es weitere Interessenten geben, demnach auch Angebote, der Marktwert könnte steigen. Der FC würde von jenem dann natürlich auch wieder profitieren. Spätestens im kommenden Sommer würde dann wohl der Abschied unausweichlich sein. Auch in Köln würden die Kassen nochmal ordentlich klingeln. Bei den Fans erreicht der Shootingstar die nächste Stufe des FC-Idols. Die Berufung in die Nationalmannschaft hat also viel für jeden – gefühlt.

Sie ist ganz sicher der nächste Karriereschritt für den 20-Jährigen, allerdings auf einer kleineren Leiter oder Treppe als vielleicht erhofft. Denn die Nominierung für die A-Nationalmannschaft hat schon eine andere Farbe, einen anderen Ton als vorherige. 44 Spieler hat Jürgen Klopp für die anstehenden Länderspiele berufen. 44. Und wenn der Bundestrainer mehr hätte mitnehmen dürfen, er hätte es getan. Die so lange erwartete Länderspielphase des neuen Chefcoachs hat sicherlich einiges von einem Wettbewerbscharakter – das bringt der Modus der Nations League so mit – sie ist in erster Linie aber ein Casting. 44 Spieler, in zwei Kadern – das hat es so noch nicht gegeben und dementsprechend verwundert, irritiert, vielleicht auch ein wenig amüsiert reagieren die Medienvertreter der Welt. Klopp bittet die Nationalspieler zum XXL-Vorspielen. Verbesserung im Umschaltspiel? „Ich habe die Tür sperrangelweit aufgemacht und gesagt: ‚Wer dabei sein will, hat die Chance'“, sagte der Bundestrainer.

Wie geht es weiter nach der Inventur?

Für die 44 Spieler gilt es, diese Chance nun auch zu nutzen. „Wir wollen die Spieler vorbereiten, damit sie in den nächsten zwei, drei Jahren in der Spitze dabei sein werden“, sagt Klopp. Die jetzige Kaderzusammenstellung ist der erste und nicht der letzte Schritt auf einem langen Weg, so der Tenor. Und der 59-Jährige wird nicht müde zu betonen, dass keine Tür verschlossen ist. Heißt: Diese Nominierung kann ein Anfang sein, sie kann aber auch ganz schnell wieder beendet sein. El Mala gehört eindeutig zu der Generation an Spielern, die der Bundestrainer kennenlernen, die er sehen, deren Leistung er greifen will. Der Kölner Youngster ist dabei kein Florian Wirtz, kein Jonathan Burkardt – die Eintrittskarte des Youngsters wird das Eins-gegen-eins, die Dynamik, die Wucht sein. Die anderen 43 Spieler werden ihre Tickets für weitere Berufungen suchen. Einige halten sie fester in den Händen als andere. Der 20-Jährige muss Klopp davon überzeugen, dass seine Fähigkeiten erfolgsversprechend sind.

Die erste Hürde hat Said El Mala genommen. Jürgen Klopp will ihn sehen, kennenlernen und offenbar herausfinden, welche Rolle der Kölner in seiner Nationalmannschaft spielen kann. Die schwierigere Aufgabe folgt danach. Nämlich dann, wenn der Bundestrainer seine Inventur, die Bestandsaufnahme des deutschen Fußballs beendet und den Kader auf 25 Spieler zurechtstreicht. Und das möglicherweise nachdem der Trainer noch weitere Spieler gecastet hat. Dann wird sich zeigen, ob der Kölner Shootingstar bereit ist, den nächsten großen Schritt auf der Karriereleiter zu gehen. Der erste Kleine ist dafür aber eine Voraussetzung – und für einen Kicker, der vor anderthalb Jahren noch in der 3. Liga spielte, mehr als nur aller Ehren wert.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Aussortiert, zurückgekämpft und wieder aussortiert? Imad Rondics kurzes Comeback beim 1. FC Köln

Imad Rondic im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
,

Aussortiert, zurückgekämpft und wieder aussortiert? Imad Rondics kurzes Comeback beim 1. FC Köln

Vom Verzicht ins Bundesliga-Aufgebot: Imad Rondic hat sich beim 1. FC Köln mit harter Arbeit zurückgekämpft. Ob daraus mehr wird als eine kurze Episode, ist offen. Wie geht es weiter mit Imad Rondic beim 1. FC Köln?

Ob dieser überraschende Auftritt tatsächlich der Beginn von mehr war oder am Ende doch nur eine Momentaufnahme bleibt, zeigt sich erst im Rückblick auf die Geschichte, die zu diesem Comeback geführt hat.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Ansage zu Beginn der Vorbereitung war eigentlich eindeutig. Imad Rondic sollte nicht mehr am Training der Profis teilnehmen. Der Grund lag in seiner sportlichen Bilanz seit seinem Wechsel: Rondic war im Februar 2025 am letzten Tag der Wintertransferperiode nach Köln gekommen, ausgestattet mit einem langfristigen Arbeitspapier. Der erhoffte Durchbruch blieb jedoch aus. In neun Einsätzen gelang dem Bosnier lediglich ein Treffer, ein Billardtor gegen den SC Paderborn. Es folgten Leihstationen in die Extraklasa und in die zweite Bundesliga. Doch auch dort fehlte es dem Angreifer an Konstanz und Torgefahr.

Als sich im Sommer kein neuer Abnehmer fand, blieb Rondic zunächst ohne Perspektive in Köln, während der FC auf der Suche nach einer Alternative für den Kader war. Die wurde bekanntlich nicht gefunden. Und am Tag nach dem Deadline Day warteten die Geißböcke mit der Überraschung auf: Imad Rondic sollte wieder eine Chance bei den Profis bekommen. „Imad hat uns in den vergangenen Wochen in einer für ihn nicht einfachen Situation jeden Tag gezeigt, mit welcher Haltung und welchem Engagement er seine Aufgaben angeht. Im individuellen Training mit Kevin McKenna hat er sehr professionell gearbeitet und mit seinen Leistungen deutlich gemacht, dass er es verdient hat, wieder vollständig in den Trainingsbetrieb unserer Lizenzmannschaft zurückzukehren“, sagte Thomas Kessler unlängst. Eine nicht abzusehende Entwicklung, denn Rondic hatte bei keiner seiner letzten Stationen überzeugen können. Nun durfte er sich bei den Profis wieder beweisen.

Verletzungssorgen öffneten die Tür für Stuttgart

Was folgte, beschrieb Wagner kürzlich als bemerkenswerte Trainingsleistung. Rondic habe sich in dieser Zeit „den Arsch aufgerissen“, so der Trainer. Diese Einstellung zahlte sich überraschend aus: Beim 1:4 in Stuttgart vor rund zwei Wochen stand der 27-Jährige plötzlich wieder im Kader und wurde in der Schlussphase für Tom Krauß eingewechselt. Viel Zeit, sich zu beweisen, blieb ihm nicht. So verfing bei dem Kurzeinsatz gegen die Schwaben lediglich ein unglücklicher Eindruck. Bei einem Kopfballversuch nach einem Einwurf verschätzte sich Rondic, der Ball landete bei Josha Vagnoman, der aus 18 Metern zum Endstand traf.

Dass Rondic überhaupt zum Zuge kam, hing eng mit der angespannten Personallage im Kölner Angriff zusammen. Mit Said El Mala, Thijs Dallinga und Luca Waldschmidt fehlten dem FC gleich drei Offensivkräfte. Gegen Werder Bremen reichte es für Rondic dann bereits nicht mehr für einen Platz im Spieltagskader, zu stark war die Konkurrenz durch Dallinga und Ragnar Ache. Doch Wagner machte deutlich, es könnte nicht der letzte Auftritt des Bosniers in dieser Saison gewesen sein: „Er ist der Spieler, bei dem wir uns alle gefreut haben, dass er letzte Woche sein Bundesliga-Debüt feiern sollte. Aber er hat den klaren Anspruch, dass er bei uns im Training stattfinden sollte, um da Gas zu geben. Und wenn es mal passt, ist er dabei“, sagte Wagner noch vor einer Woche.

Emotionales Signal statt sportlicher Trendwende

Die Sterne müssten demnach mehr als günstg stehe für den Bosnier, um auf für ihn zufriedenstellende Einsatzminuten in der Bundesliga zu kommen. Rondics Auftritt in Stuttgart war somit vielleicht nicht mehr als eine emotionale Nebelkerze, keine sportliche Trendwende. Ob aus dem kurzen Comeback mehr wird, hängt nicht nur von seinem Einsatz im Training ab, sondern vor allem davon, ob er auf dem Platz endlich die Torgefahr zeigt, die ihm in den vergangenen anderthalb Jahren gefehlt hat. Sicher ist, dass er angesichts der Konkurrenz aus Ragnar Ache und Neuzugang Thijs Dallinga auf der Mittelstürmerposition aller Voraussicht nach noch häufiger in dieser Spielzeit auf ein Sspielfreies Wochenende freuen darf. Ausgestattet mit einem attraktiven Arbeitspapier bis 2029 mit einem kolportierten Salär von knapp 700.000 Euro pro Jahr sollte nicht die schlechteste Gesamtkonstellation für den Offensivspieler sein.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Nach Rückschlag bei Timo Hübers: „Wir versuchen ihn da bestmöglich zu unterstützen“

Timo Hübers fehlt dem 1. FC Köln seit Monaten verletzt
,

Nach Rückschlag bei Timo Hübers: „Wir versuchen ihn da bestmöglich zu unterstützen“

Timo Hübers wird dem FC weiterhin fehlen. Wie lange, ist ungewiss. Denn der Abwehrspieler erlitt im Sommer einen Rückschlag, musste wieder operiert werden. Unterstützung erfährt er auf allen Ebenen beim 1. FC Köln: René Wagner gibt keine Prognose bei Timo Hübers ab.

Nah bei der Mannschaft ist Timo Hübers eigentlich schon wieder – wenn auch nicht so richtig. Der Innenverteidiger der Geißböcke trainiert am Geißbockheim, verbringt Zeit mit dem Team, doch das Training selbst ist ein ganz anderes. Der Abwehrspieler arbeitet an seinem Comeback. Allerdings musste Hübers im Sommer einen Rückschlag hinnehmen. Wie es weitergeht, erscheint ungewiss.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Wie der „Express“ am Mittwoch berichtete, erlebte Timo Hübers tatsächlich nach dem Trainingslager in Kitzbühel einen Rückschlag und musste sich einem zweiten Eingriff unterziehen. Vor gut zehn Monaten hatte sich der Innenverteidiger im Duell gegen Borussia Dortmund schwer am Knie verletzt. Eine genaue Diagnose wurde nicht bekannt, doch die Bilder vom lädierten Knie ließen nichts Gutes erahnen. Seitdem arbeitet der 30-Jährige an der Rückkehr in den Liga-Alltag. Zwar war Hübers im Sommer mit nach Österreich gereist, allerdings um beim Team zu sein. An ein Comeback war in diesem Jahr ohnehin nicht zu denken. Schon im Frühling hatte Thomas Kessler betont, dass man die Rückrunde anpeile. Wie fit und wie gut der Abwehrspieler zurückkommen würde, stand auch dort in den Sternen. Der FC verlängerte dennoch den Vertrag mit dem 30-Jährigen. Denn der wäre eigentlich im Sommer ausgelaufen.

„Er muss jetzt dranbleiben“

Nun der erneute Rückschlag und damit verbunden sicherlich auch eine weiterhin ungewisse Zukunft. „Ich glaube, dass es für ihn erstmal wichtig ist, wieder in den Rhythmus der Reha zu kommen“, sagte René Wagner am Donnerstag auf der Spieltagskonferenz. „Das war mit der erneuten Operation, dann wieder ein kleiner Rückschlag, logisch. Er muss jetzt dranbleiben. Wir sind da alle bei Hübi dabei. Wir versuchen ihn da, bestmöglich zu unterstützen. „Er spürt auch, dass wir im Verein alle mit dran sind.“ Das zeigt auch die Vertragsverlängerung, durch die sich der Ex-Kapitän auf die Reha in aller Ruhe konzentrieren kann. An ein Comeback scheint aktuell keiner zu denken.

Nichtsdestotrotz ist es jetzt zu früh, da irgendwelche Tendenzen zu erkennen, weil das er Zeit braucht. Und wir werden dem Hübi die Zeit geben, die er braucht“, so Wagner weiter. „Wir sind da dabei. Er hat jede Unterstützung von uns. Deswegen ist er ein Teil unserer Mannschaft. Wir hoffen, dass er schnellstmöglich wieder zum Fußballspielen kommt. Aber da können wir aktuell keine Ausblicke geben.“

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Frauen des 1. FC Köln wollen Bayern ärgern: „Die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
,

Frauen des 1. FC Köln wollen Bayern ärgern: „Die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“

Die FC-Frauen treten mit breiter Brust beim FC Bayern an: Nach drei Siegen in Folge und 315 Minuten ohne Gegentor soll ausgerechnet beim Favoriten die nächste Überraschung gelingen.

Größer könnte die Hürde kaum sein: Die Frauen des 1. FC Köln müssen am Samstag (14 Uhr) beim amtierenden Double-Sieger Bayern München antreten – und das ausgerechnet zum Wiesn-Auftakt. Die Bilanz spricht zwar klar gegen Köln – doch die jüngsten Auftritte in München sowie der Rückenwind nach dem Saisonstart machen Mut.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Kurz nachdem am Samstagmittag das Oktoberfest eröffnet wird, wollen die FC-Frauen wenige Kilometer weiter nördlich für eine dicke Überraschung sorgen. Die Kölnerinnen sind zu Gast beim großen Favoriten Bayern München. Die Rollen scheinen klar verteilt zu sein, doch die Kölnerinnen reisen mit großem Selbstvertrauen an. Der FC hat die vergangenen drei Bundesliga-Spiele in Folge gewonnen und ist seit 315 Minuten ohne Gegentor. Beim Branchen-Primus steht nun der Härtetest für den Aufschwung an: „Wir wissen, dass es ein sehr schwerer Gegner ist. Aber ich glaube, die haben auch keine Lust, gegen uns zu spielen“, äußerte Britta Carlson selbstbewusst. Die Kölner Trainerin erinnerte dabei auch an die vergangenen Auftritte in München. Denn auch wenn der FC bislang alle 16 Bundesliga-Duelle gegen Bayern verloren hat, waren die letzten beiden Gastspiele durchaus ermutigend.

„Das wollen wir natürlich toppen.“

In der vergangenen Saison hielt der FC lange mit und ging durch Sandra Jessen sogar in Führung. Zur Halbzeit stand es 1:1, ehe Bayern nach dem Seitenwechsel aufdrehte und am Ende 5:1 gewann. Deutlich enger war es 2024/25. Damals mussten sich die Kölnerinnen lediglich mit 0:1 geschlagen geben. 70 Minuten lang hielt der FC die Münchnerinnen vom eigenen Tor fern. Genau daran will Carlson diesmal anknüpfen – und möglichst noch einen Schritt weitergehen: „Das wollen wir natürlich toppen.“

Die Grundlage für einen erfolgreichen Auftritt muss erneut eine stabile Defensive sein. Offen ist allerdings, wie Carlson ihre Abwehrzentrale besetzen kann. Mit Marina Hegering könnte zumindest eine erfahrene und gelernte Innenverteidigerin zurückkehren. Sollte die Ex-Nationalspielerin noch nicht bereit sein, müsste Carlson erneut mit positionsfremden Spielerinnen improvisieren. Das wiederum klappte zuletzt problemlos, mit Bayern kommt jetzt aber eine andere Wucht auf die Kölner Abwehr zu.

Kölner Hoffnungsschimmer gegen die Bayern

Offensiv deutet sich derweil eine Veränderung an. Lydia Andrade könnte gegen Bayern wieder in die Startelf rücken. Die Schweizerin hatte gegen Union Berlin zunächst nur auf der Bank gesessen, nach ihrer Einwechslung aber direkt getroffen.
Carlson habe die Entscheidung bewusst getroffen, um den Ehrgeiz der 27-Jährigen zu wecken. Gegen Bayern könnte gerade ihr Tempo zu einem wichtigen Faktor werden. „Wir können auf jeden Fall die Münchenerinnen ärgern“, zeigte sich Andrade vor dem Duell selbstbewusst.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Köln könnte zudem der Spielplan sein. Bayern hat erst am Montagabend in Leverkusen zwar mit 3:2 gewonnen, musste dabei aber nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand lange kämpfen. Britta Carlson verfolgte das Duell im Haberland-Stadion live auf der Tribüne. Und drei Tage nach dem Spiel zum Wiesn-Auftakt wartet bereits der Champions-League-Auftakt gegen Manchester City auf die Münchenerinnen.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Harte Entscheidungen durch einen fitten Kader – René Wagner: „Am Ende sind wir im Profisport“

René Wagner auf der PK nach dem Bremen-Spiel des 1. FC Köln
,

Harte Entscheidungen durch einen fitten Kader – René Wagner: „Am Ende sind wir im Profisport“

Am Samstagnachmittag bestreitet der FC gegen den Hamburger SV sein letztes Spiel vor der Länderspielpause. Dafür stehen Trainer René Wagner alle Spieler bis auf den Langzeitverletzten Timo Hübers zur Verfügung beim 1. FC Köln: René Wagner hat für Hamburg die Qual der Wahl.

Für das Spiel gegen den HSV muss Trainer René Wagner wie vor einer Woche harte Entscheidungen treffen, wer mit nach Hamburg fährt. Denn bis auf Timo Hübers steht dem Coach der volle Kader zur Verfügung.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es war ein ziemlicher Rückschlag für Rav van den Berg. Der Königstransfer von vor einem Jahr stand gegen Werder Bremen nicht im Kader des 1. FC Köln, weil Trainer René Wagner bei einer Viererkette nur drei Innenverteidiger mitnehmen wollte. Für den Niederländer das eindeutige Zeichen, dass er in der Abwehrzentrale nur die vierte Wahl ist. Und auch gegen den HSV könnte es für den 22-Jährigen wieder eng werden, weil sein Coach durch einen fitten Kader erneut harte Entscheidungen treffen muss. „Da wird es immer wieder Situationen geben, wo er auch nicht im Kader sein wird“, deutete Wagner einen möglichen nächsten Rückschlag für den Innenverteidiger an. Der Defensivspieler müsse sich im Training anbieten. „Dann geht es um Trainingsleistungen und um Sachen, die wir jeden Tag beobachten. Und da weiß Rav, an welchen Themen er arbeiten soll“ so sein Trainer. Und weiter: „Am Ende sind wir im Profisport und müssen den bestmöglichen Kader auswählen.“

„Super Situation“

Diese Entscheidung, was der bestmögliche Kader ist, wird für den Coach beim HSV-Spiel erneut eine schwere. Denn bis auf den Langzeitverletzten Timo Hübers steht Wagner wieder der ganze Kader zur Verfügung. Auch Said El Mala, der am Donnerstagmorgen von Jürgen Klopp in den DFB-Kader berufen wurde, ist vollständig fit, nachdem er gegen Bremen noch nur eingewechselt wurde. Dabei freute sich Wagner auch über die Nominierung des Youngsters. „Es hat jetzt doch ein bisschen länger gedauert bis er endlich mal wieder dabei ist und hoffentlich auch dieses Mal mit einem Einsatz belohnt wird“, erklärte der Trainer. „Wir freuen uns natürlich alle, dass wir jetzt einen deutschen Nationalspieler bei uns im Kader haben.“

Ebenfalls wieder eine Option ist Luca Waldschmidt. Der Angreifer war wie van den Berg ebenfalls nicht für das Werder-Spiel nominiert worden, weil er aus einer kurzen Ausfallzeit kam. Ob der Offensivspieler jedoch mit nach Hamburg fährt, ließ Wagner noch offen. Generell zeigte sich der Coach über die vielen Optionen trotz der anstehenden harten Entscheidungen sehr erfreut: „Es ist wichtig, zu erwähnen, dass das für uns eine super Situation ist. Wir hatten letztes Jahre Phasen, in denen viele Spieler verletzt waren. Das haben wir auch letzten Sommer besprochen und Sachen verändert.“ Diese Anpassungen scheinen zu greifen.

Sebulonsen oder Castro-Montes?

Gegen Hamburg könnte außerdem auf der Rechtsverteidiger-Position Sebastian Sebulonsen wieder in die Startelf rutschen. Der Norweger hatte mit seiner Einwechslung am vergangenen Wochenende sein Comeback nach einer wochenlangen Verletzungspause gegeben. Nun ist der Norweger wieder bereit für mehr und könnte Alessio Castro-Montes aus der Startelf verdrängen. „Seb steht voll im Saft, ist eine Option und die werden wir besprechen im Trainerteam“, ließ sich Wagner noch nicht konkreter in die Karten schauen. So könnte es damit jedoch im Vergleich zur Partie gegen Bremen Veränderungen in der Startelf geben.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Nach schwierigem Start in Lissabon: Jakub Kaminski wird gegen die AC Mailand zum Matchwinner

Jakub Kaminski muss bei Benfica erst noch in Schwung kommen (Foto: Gualter Fatia/Getty Images)
,

Nach schwierigem Start in Lissabon: Jakub Kaminski wird gegen die AC Mailand zum Matchwinner

Nach seinem Abgang vom 1. FC Köln fiel Jakub Kaminski der Start in Lissabon schwer. Der Linksaußen kam zuletzt nur auf wenig Spielzeit. Jetzt könnte es aber Aufwind geben für den Ex-Spieler des FC: Kaminski wird in der Europa League gegen Mailand zum Matchwinner.

Anders als beim 1. FC Köln muss Jakub Kaminski bei Benfica Lissabon um seinen Platz in der Startelf kämpfen. In der Europa League gab der Pole nun aber eine Bewerbung für mehr Spielzeit ab.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

So richtig rund lief es für Jakub Kaminski seit seinem Abgang vom 1. FC Köln im Sommer bisher noch nicht. Bei Benfica Lissabon war er zwar zu Beginn in den ersten beiden Qualifikationsspielen für die Europa League noch in der Startelf und konnte gegen den FC St. Gallen auch eine Vorlage beisteuern. Danach musste der Pole jedoch meistens mit der Bank vorlieb nehmen. So hat der 24-Jährige nach sechs Spieltagen erst einen Einsatz in der Liga vorzuweisen. Gegen CS Marítimo wurde er für den verletzten Rechtsverteidiger Alexander Bah eingewechselt. In der Offensive, wo Kaminski eigentlich seine größten Stärken hat, musste er sich bisher hinter der Konkurrenz um Rafa Silva, Gianluca Prestianni und Andreas Schjelderup anstellen. Zumindest bis zum Mittwochabend.

Vorlage und Tor in Mailand

Denn da erhielt der Linksaußen mal wieder in der Europa League die Chance, sich von Beginn an zu zeigen. Und die nutzte der 24-Jährige eindrucksvoll. Mit einer Vorlage zum 0:1 und einer schönen Direktabnahme zum 0:2 war der Pole für seine Mannschaft der Matchwinner im Mailänder San Siro. Dabei spielte der variable Offensivspieler nicht nur wegen seiner Torbeteiligungen für Benfica-Trainer Marco Silva eine entscheidende Rolle. „Wir haben einige besondere taktische Feinheiten vorgenommen, insbesondere hinsichtlich der Positionierung von Kaminski ohne Ball. Die Spieler haben das in den zwei Trainingstagen hervorragend verinnerlicht und auf dem Platz umgesetzt“, so der Coach. So spielte Kaminski im eigenen Ballbesitz als Linksaußen, ließ sich bei gegnerischen Ballbesitz jedoch häufig fallen und spielte eher als Linksverteidiger in einer Fünferkette. „Die taktische Leistung, die er heute gezeigt hat, fast als Teil einer Fünferkette, verdeutlicht seine Vielseitigkeit“, lobte sein Trainer ihn daher anschließend.

Kaminski selbst zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. „Ich bin sehr glücklich, wir haben im San Siro mit 2:0 gewonnen, es war eine großartige Leistung der Mannschaft. Wir haben Geschichte geschrieben, denn Benfica hat noch nie gegen Milan gewonnen“ freute sich der Ex-Kölner. Der 24-Jährige zeigte sich jedoch mit Blick auf seine ersten Wochen in Portugal auch selbstkritisch: „Es ist normal, dass man mich kritisiert, wenn ich nicht gut spiele. Jeder Fan und Journalist kann das tun. Das ist kein Problem für mich. Ich weiß, dass meine Form etwas nachgelassen hat. Ich muss auch körperlich noch an meiner Verfassung arbeiten“ so der Mittelfeldspieler.

Topspiel am Wochenende

Die Leistung in Mailand dürfte dem Polen dafür aber eine Menge Rückenwind geben. So konnte Kaminski endlich wieder zeigen, warum sein neuer Club im Sommer 17 Millionen Euro für ihn noch Köln überwies. Trotzdem könnte die Lage für ihn zumindest in der Liga kompliziert bleiben. Denn sein Trainer sieht ihn weniger geeignet für Partien, in denen Benfica gegen einen tief stehenden Gegner spielen muss, da dies weniger zu seinen Stärken passe: „In anderen Spielsituationen, in denen wir den Gegner stärker unter Druck setzen, wird das für ihn nicht mehr so gut funktionieren, und es liegt an uns, entsprechend den Erfordernissen zu agieren.“ Da Lissabon jedoch als einer der größten Vereine in Portugal in der Liga meistens Favorit ist, dürften solche Situationen häufiger vorkommen – und könnten dafür sorgen, dass Kaminski trotz seines starken Auftritts weiterhin regelmäßig auf der Bank Platz nehmen muss.

Zumindest am kommenden Wochenende könnte es jedoch direkt nochmal eine Chance für den 24-Jährigen geben. Denn dann muss Benfica als Tabellenzweiter im Topspiel bei Spitzenreiter Porto ran. Eine Partie, die deutlich offener ist als gegen die meisten anderen Gegner in Portugal. Und in der Kaminski daher für seinen Trainer vielleicht wieder eine spannende Option ist.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle