U21 des 1. FC Köln kassiert bei der SV Westfalia Rhynern die dritte Pleite in Folge

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln kassiert bei der SV Westfalia Rhynern die dritte Pleite in Folge

Die U21 des 1. FC Köln hat in der Regionalliga West die dritte Niederlage in Folge kassiert. Die Partie beim Aufsteiger SV Westfalia Rhynern endete mit einer 2:3-(0:1)-Pleite.

Das Team von Trainer Manuel Hartmann ist damit in einer veritablen Krise angekommen und muss ab jetzt den Blick sogar nach hinten werfen.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:2 gegen Bergisch Gladbach auf drei Positionen. Assad Kotya-Fofana feierte sein Debüt in der Regionalliga West. Zudem kehrten Gil Neves und Luiz Labenz in die Anfangsformation zurück. Reigan Heskey stand dafür erwartungsgemäß nicht im Aufgebot, ebenso der in der Vorwoche unglücklich agierende Luc Dabrowski. Ilias Elyazidi rutschte auf die Bank.

Glückloser El Mala

Malek El Mala verpasste die Kölner Führung, als er allein auf den Westfalia-Schlussmann zulief (19.). Lennart Koerdt traf stattdessen per Schuss aus 16 Metern zum 1:0 für die Gastgeber (26.). Malek El Mala blieb danach in der FC-Offensive auffällig, aber glücklos. In der zweiten Hälfte gab es früh einen Elfmeter für die FC-Reserve: Rhynerns Kapitän Michael Wiese erwischte einen Schuss von Nilas Yacobi mit der Hand. Yacobi trat selbst an und verwandelte zum 1:1 (48.).

Die Kölner Freude währte nur kurz. Lars Warschewski versenkte eine Flanke von der linken FC-Abwehrseite per Direktabnahme zum 2:1 für Rhynern (52.). Und Westfalia erhöhte nach einer Ecke durch Koerdt sogar auf 3:1 (65.). Immerhin: Die U21 kam ebenfalls nach einem ruhenden Ball zum Anschlusstreffer. Der eingewechselte Jonas Arweiler war zur Stelle, nachdem der Torwart Christopher Balkenhoff den Ball unterlaufen hatte (70.). Wie schon in der Vorwoche gegen Bergisch Gladbach stürmten die Kölner in der Schlussphase abermals wütend an, um zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Doch wie schon am vergangenen Wochenende waren die Bemühungen vergebens. 

Abstiegszone nur noch drei Zähler entfernt

Für die FC-Talente war es schon die vierte Niederlage im neunten Spiel. Das warf das Team in der Tabelle auf den elften Platz zurück, die Abstiegszone ist nur noch drei Zähler entfernt. In den kommenden Wochen muss der Blick daher nach unten gehen. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den VfB Hilden weiter.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Kotya-Fofana (60. Stapelmann), Hoffmann, Friemel – Neves (73. Elyazidi), Irmiev – Akumu (66. Ajani), Yacobi (66. Arweiler), Labenz – M. El Mala (60. Borie). Tore: 1:0 Koerdt (26.), 1:1 Yacobi (48., Handelfmeter), 2:1 Warschewski (52.), 3:1 Koerdt (65.), 3:2 Arweiler (70.). Zuschauer: 835.

1. FC Köln zu Gast beim Hamburger SV – alle Infos zum 4. Spieltag

1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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1. FC Köln zu Gast beim Hamburger SV – alle Infos zum 4. Spieltag

Mit dem Duell gegen den Hamburger SV geht es in den letzten Spieltag vor der ersten Länderspielpause der neuen Saison. Bilanz, Aufstellung, Formkurve – hier findet ihr vor, während und nach dem Spiele alle Infos zum Spiel des 1. FC Köln beim Hamburger SV.




Hamburger SV
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Anpfiff in
1. FC Köln
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„Natürlich müssen wir uns damit auseinandersetzen“ – Die Stimmen zum Bundesliga-Duell gegen den HSV
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Der FC wollte sich mit einem Sieg in die Länderspielpause verabschieden, doch es gab den nächsten Rückschlag. Gegen den noch tor- und punktlosen Hamburger SV kassierten die Geißböcke eine bittere 1:2-Niederlage.
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Spielereignisse
Die wichtigsten Szenen
Heimverein Hamburger SV
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Gastverein 1. FC Köln
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Aufstellung

Aufstellung HSV gegen den heiligen FC
Aufstellung des 1. FC L

Der Kader für Hamburg
Diese Spieler stehen im FC-Aufgebot
Tor
Marvin Schwäbe · Ron-Robert Zieler
Abwehr
Alessio Castro-Montes · Sebastian Sebulonsen · Jahmai Simpson-Pusey · Luka Lochoshvili · Joel Schmied · Gideon Mensah · Borna Sosa
Mittelfeld
Isak Johannesson · Tom Krauß · Ellyes Skhiri · Linton Maina · Mikey Moore · Said El Mala · Jan Thielmann
Sturm
Ragnar Ache · Thijs Dallinga · Marius Bülter · Luca Waldschmidt
FC-Kader
Hamburger SV – 1. FC Köln
20
Spieler

Schiedsrichter
Spielleitung
Matthias Jöllenbeck
Matthias Jöllenbeck
FC-Bilanz unter Jöllenbeck
4
Siege
5
Remis
4
Niederlagen
Bundesliga · 4. Spieltag

Sportliche Bilanz

Direktvergleich
Hamburger SV Hamburger SV vs. 1. FC Köln 1. FC Köln
Gesamt
39 S 30 U 44 N ⚽ 177:169
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02.11.25 Bundesliga
1. FC Köln 4:1 Hamburger SV
18.01.25 2. Bundesliga
Hamburger SV 1:0 1. FC Köln
02.08.24 2. Bundesliga
1. FC Köln 1:2 Hamburger SV
18.01.22 DFB-Pokal
1. FC Köln 4:5 n.E. Hamburger SV
Tabelle
Bundesliga
Pl.VereinSp.TorePkt.
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33:44
12
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13
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36:73
•••
16
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34:101
17
Borussia Mönchengladbach M’gladbach
33:120
18
Hamburger SV Hamburg
30:120
Form
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1. FC Köln
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Die Frauen des 1. FC Köln kassieren beim FC Bayern München eine derbe Niederlage – Sandra Jessen und Marina Hegering müssen zudem verletzt vom Platz

FC-Trainerin Britta Carlson
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Die Frauen des 1. FC Köln kassieren beim FC Bayern München eine derbe Niederlage – Sandra Jessen und Marina Hegering müssen zudem verletzt vom Platz

Die Siegesserie der Frauen des 1. FC Köln ist gegen die Bayern gerissen: Nach drei gewonnenen Duellen setzte es im Auswärtsspiel beim FC Bayern München eine 2:5-(1:3)-Niederlage. Dabei kämpften sich die Kölnerinnen zwischenzeitlich nach 0:3 auf 2:3 heran, aber ein zweifelhafter Elfmeter sorgte für die Vorentscheidung.

Bitter: Mit Sandra Jessen und Marina Hegering verlor der FC zwei Leistungsträgerinnen verletzt.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin auf zwei Positionen. Amelie Bohnen und Lydia Andrade ersetzten Vanessa Leimenstoll und Taylor Ziemer. In der Anfangsphase sah es noch so aus, als würden die Bayern-Frauen dem Sturmlauf der Männer gestern Abend gegen Union Berlin (7:0) nacheifern. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 0:3 aus FC-Sicht und den Kölnerinnen drohte ein schwarzer Nachmittag.

Schreckmoment für die Kölnerinnen

Danach stabilisierten sich die FC-Frauen jedoch defensiv – und verkürzten noch vor der Halbzeit sogar. Carlon Elsen nutzte einen Aussetzer ihrer Gegenspielerin und traf freistehend zum 1:3 (45.+2). Kurz nach der Pause gab es einen Schreck-Moment für die Kölnerinnen: Sandra Jessen ging im eigenen Strafraum nach einem Zweikampf bei einer Münchener Ecke verletzt zu Boden und musste am linken Fuß behandelt werden. Für die Isländerin ging es nicht weiter, sie musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Immerhin konnte Marina Hegering dadurch als Einwechselspielerin ihr Comeback feiern.

Bittere Schlussminuten

Die Kölnerinnen zeigten sich davon aber nicht negativ beeindruck, erzielten stattdessen sogar den Anschlusstreffer. Beke Sterner eroberte den Ball im Mittelkreis, schaltete blitzschnell und passte zu Pauline Bremer auf dem rechten Flügel. Deren Flanke köpfte Sterner in der Mitte zum 2:3 ins Tor (57.). Die Freude wurde durch einen äußerst fragwürdigen Foulelfmeter für die Gastgeberinnen ausgebremst. Franziska Kett nahm das stehende Bein von Sophie Nachtigall äußerst dankbar an und ging zu Boden, die Schiedsrichterin Selina Menzel zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Alara Sehitler verwandelte sicher zur 2:4-Vorentscheidung aus FC-Sicht (65.). Sarah Zadrazil vollendete eine Kombination in den Sechzehner kurz darauf zum 2:5 und machte damit den Deckel drauf (68.).

Bitter: In den Schlussminuten mussten die Gäste zu zehnt weiterspielen, weil Hegering angeschlagen vom Feld musste. Die Kapitänin versenkte danach auf der Bank ihr Gesicht unter dem Trikot. Dieser Mix aus Enttäuschung und Frust ließ nichts Gutes erahnen. Am Ende stand eine verdiente Niederlage, mit der die Serie von zuvor drei Siegen endete. Bitter war dabei, dass der zweifelhafte Elfmeter das Spiel zugunsten des FCB lenkte, als sich die Kölnerinnen gerade wieder herangekämpft hatten.

Für den FC geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem DFB-Pokal-Spiel beim Zweitligisten Hertha BSC weiter. In der Liga wartet am Tag der Deutschen Einheit (16 Uhr) das Heimspiel gegen den SC Freiburg.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Bohnen, Vogt, Gerhardt (82. Leimenstoll), Jessen (53. Hegering) – Elsen, Feiersinger, Nachtigall (82. Donhauser) – Bremer, Andrade (71. Zeller). Tore: 1:0 Damnjanovic (4.), 2:0/3:0 Imade (9./15.), 3:1 Elsen (45.+2), 3:2 Sterner (57.), 4:2 Sehitler (65., Foulelfmeter), 5:2 Zadrazil (68.).

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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Ache verkürzt auf 1:2

Thijs Dallinga jubelt nach seinem Tor für den 1. FC Köln
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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV: Ache verkürzt auf 1:2

Am Samstagnachmittag steht für die Kölner das vierte Bundesliga-Pflichtspiel der Saison auf dem Plan. Gegen den HSV wird die Aufgabe trotz der Tabellensituation keine leichte für die Geißböcke. Alle Infos im Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV.

Für die Geißböcke steht am Samstag das zweite Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison an. Dann ist die Mannschaft von Trainer René Wagner im Volksparkstadion zu Gast. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des 4. Spieltags und der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Für René Wagner und sein Team steht das vierte Bundesliga-Pflichtspiel der neuen Saison an. Der FC muss sich auf einen stürmischen und drängenden HSV einstellen. René Wagner erwartet nichts anderes. „Dann wird es unsere Aufgabe sein, sie trotzdem wieder vor Probleme zu stellen, zu versuchen, ihre Schwächen auszunutzen und unsere Stärken ins Spiel zu bekommen“, so der Coach. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Jungs dann auch das Vertrauen haben, weiter auch aggressiv nach vorne zu spielen, weiter auch immer wieder den Weg zum Tor zu suchen.“



Katastrophaler Saisonstart, viele neue Spieler und schwach vor beiden Toren – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Nicolas Capaldo im Zweikampf
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Katastrophaler Saisonstart, viele neue Spieler und schwach vor beiden Toren – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den Hamburger SV

Eine Woche nach dem 1:1 gegen den SV Werder Bremen steht für den 1. FC Köln das letzte Bundesligaspiel vor der rund dreiwöchigen Länderspielpause an. Am Samstag gastiert das Team von Trainer René Wagner beim Hamburger SV. Die Rothosen blicken auf einen Fehlstart zurück und wollen nun vor heimischem Publikum die ersten Punkte holen. Trotz der aktuellen Tabellensituation wird die Aufgabe für den FC alles andere als einfach. Das erwartet den 1. FC Köln beim Hamburger SV.

Beim Hamburger SV könnte die Stimmung deutlich besser sein. Nach dem vermeintlich positiven Transfersommer waren die Hoffnungen auf eine zweite sorgenfreie Saison nach dem Aufstieg groß. Doch durch die gezeigten Leistungen an den ersten drei Spieltagen sind diese ganz schnell verflogen. Dennoch besitzt der HSV genügend Qualität, um den Turnaround zu schaffen. Dementsprechend groß ist die Herausforderung für die Geißböcke.

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Form: In der ersten Runde des DFB-Pokals zeigte sich der Hamburger SV noch souverän. Beim Drittligisten SC Verl setzte sich die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin mit 3:0-Toren durch und zog ohne größere Probleme in die nächste Runde ein. Zum Bundesliga-Auftakt folgte dann allerdings der erste Dämpfer. Bei Borussia Dortmund unterlag der HSV trotz ordentlicher Leistung 0:2. Am zweiten Spieltag setzte es anschließend die erste deutliche Niederlage. Vor heimischem Publikum verlor Hamburg gegen den 1. FSV Mainz 05 0:5 und war über die komplette Spielzeit die unterlegene Mannschaft. Auch am vergangenen Sonntag mussten die Rothosen eine Klatsche einstecken. Beim Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig kamen die Hamburger erneut mit 0:5 unter die Räder. Damit steht Hamburg nach drei Bundesliga-Spielen mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 0:12 auf dem letzten Tabellenplatz.

Techniker mit Torgefahr: Fabio Vieira

Im Fokus: Fabio Vieira. Der Portugiese kehrte nach seiner erfolgreichen Leihe in der vergangenen Saison am letzten Tag des Sommertransferfensters dauerhaft in den Norden zurück. In seiner ersten Spielzeit in Hamburg überzeugte der offensive Mittelfeldspieler mit seiner technischen Qualität und erzielte sieben Tore sowie fünf Assists. Dadurch hatte der 26-Jährige einen großen Anteil am letztlich doch souveränen Klassenerhalt. Nun soll Vieira auch in dieser Saison wieder für Kreativität und Ideen im letzten Drittel sorgen. Der ehemalige Arsenal-Profi ist vor allem zwischen den Linien gefährlich und kann mit seinem linken Fuß immer wieder Situationen auf engem Raum lösen. Für den HSV ist er deshalb ein wichtiger Baustein im Offensivspiel. In den ersten Wochen war der Portugiese noch nicht fit genug für die Anfangsformation. Gegen Köln soll Vieira nun aber bereit sein und dürfte daher mit hoher Wahrscheinlichkeit starten.

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Harmlose Offensive: Neben dem SC Paderborn sind die Hamburger die einzige Mannschaft ohne eigenen Treffer in den ersten drei Spielen. Zudem gaben die Rothosen mit lediglich 26 Versuchen die wenigsten Torschüsse aller Bundesligisten ab. Der xGoals-Wert liegt knapp über zwei, damit wäre also zwei Treffer erwartbar gewesen.

Schwache Defensive: Das Team von Merlin Polzin ist aktuell gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach die Schießbude der Liga. So kassierte der HSV bereits zwölf Gegentreffer und damit im Schnitt vier pro Partie. Würde Hamburg diesen Schnitt über die Saison halten, würden die Jungs aus dem Norden am Ende bei 136 kassierten Toren stehen. Allerdings liegen die Gegentore deutlich über dem gegnerischen xGoals-Wert. Hier wären gerade einmal sieben Gegentreffer erwartbar gewesen.

Zahlreiche Veränderungen

Harte Spielweise: Die Hamburger gehen in dieser Saison besonders robust zur Sache. So foulten die Rothosen bereits 46 Mal und damit am zweithäufigsten in der Liga. Nur Borussia Mönchengladbach weist mit 47 mehr Vergehen auf.

Viele neue Spieler: Im Sommer hat der HSV seinen Kader auf zahlreichen Positionen verändert. Mit Kofi Amoako, Albert Grønbæk, Martin Adeline, Patson Daka, Bilal Nadir, Sebastiaan Bornauw und Terem Moffi hatte Merlin Polzin schon früh einen Großteil seiner Mannschaft zusammen. Dennoch wurde Hamburg, wie bereits im vergangenen Jahr, auch am letzten Tag der Transferperiode noch einmal richtig aktiv. Mit Fábio Vieira und Zakaria El Ouahdi verpflichtete der HSV gleich zwei Spieler fest. Vieira kam vom FC Arsenal, El Ouahdi vom belgischen Erstligisten KRC Genk. Zusätzlich wurde David Möller Wolfe von den Wolverhampton Wanderers ausgeliehen. Damit kamen insgesamt zehn neue Profis an den Volkspark. Bislang konnte allerdings noch keiner der Neuzugänge wirklich weiterhelfen.

Formation: Merlin Polzin ließ seine Mannschaft in den ersten drei Bundesliga-Spielen jeweils in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Tor ist Daniel Heuer Fernandes als Nummer eins gesetzt. In der Dreierkette gehören Jordan Torunarigha und Nicolas Capaldo zum Stammpersonal. In den ersten beiden Ligaspielen besetzte der ehemalige Kölner Sebastiaan Bornauw den dritten Platz. Beim Spiel in Leipzig fiel Bornauw aus, weshalb Shafiq Nandja in die Startelf rückte. Da Bornauw weiterhin angeschlagen ist und möglicherweise auch gegen Köln ausfällt, dürfte Nandja erneut beginnen. Auf der linken Außenbahn hat David Möller Wolfe derzeit die Nase vorn. Mit dem erst 16-jährigen Louis Lemke steht ihm allerdings ein talentierter Konkurrent gegenüber. Auf der rechten Seite hat sich Zakaria El Ouahdi gegen Bakary Jatta durchgesetzt und dürfte ebenfalls erneut starten. Im zentralen Mittelfeld ist Nicolai Remberg gesetzt. Neben ihm liefern sich Sambi Lokonga und Bilal Nadir aktuell ein Duell auf Augenhöhe.

Hinter der Spitze hat Albert Gronbæk auf der linken Halbposition derzeit das Vertrauen von Polzin. Auf der rechten Seite hat der HSV dagegen mehrere Möglichkeiten. Neben Fabio Vieira kommen auch Martin Adeline, Patson Daka, Immanuel Pherai und Otto Stange für diese Position infrage. Vieira dürfte sich dort in den kommenden Wochen jedoch festspielen. Im Angriff stehen mit Yussuf Poulsen und Terem Moffi zwei echte Kanten zur Verfügung. Auch Daka und Stange können die Position bekleiden. Polzin setzt grundsätzlich gerne auf bullige Stürmer, weshalb Moffi und Poulsen abhängig vom jeweiligen Gegner aktuell die ersten Optionen sind.

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Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung

1. FC Köln gegen den HSV
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Nur ein Sieg in zehn Jahren beim HSV: 1. FC Köln zwischen Auswärtsflaute, schwacher Bilanz, aber einer Offensivhoffnung

Am Nachmittag spielt der FC beim Hamburger SV: Das Tabellenschlusslicht hat die bislang schwächste Defensive der Liga. Eigentlich gute Voraussetzungen für die zuletzt immer wieder aufblitzende Kölner Offensivqualität. Aber die Bilanz der Geißböcke in Hamburg sowie die anhaltende Auswärtsschwäche sprechen eine andere Sprache für den 1. FC Köln. Ist der HSV der passende Gegner zur passenden Zeit?

Ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen: Für den FC war wettbewerbsübergreifend beim HSV in den letzten zehn Jahren nicht viel zu holen. Doch es gibt auch Mutmacher.

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Sowohl beim VfB Stuttgart als auch zuhause gegen Werder Bremen bot der 1. FC Köln in der Offensive zeitweise ansehnliche Vorstellungen. Gleichzeitig offenbarte das Angriffsspiel aber auch grundlegende Probleme. Erstens dauerten die kölschen Drangphasen jeweils nur etwa 15 bis 20 Minuten. Und vor allem gegen Werder war die anschließende Passivität der Wagner-Elf kaum nachvollziehbar. Zweitens schlug der FC mit je einem Tor in beiden Spielen und insgesamt einem Punkt zu wenig Kapital aus seinen Möglichkeiten. Da könnte man meinen, die Partie beim Hamburger SV käme nun gerade recht. Schließlich stehen die Hanseaten punkt- und torlos am Tabellenende und stellen mit zwölf Gegentreffern neben Mönchengladbach die derzeit schwächste Defensive der Liga. Genau der richtige Gegner also für die talentierten Kölner Offensivkräfte um Said El Mala, Mikey Moore, Thijs Dallinga und Co.? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Nur ein FC-Sieg beim HSV in den letzten zehn Jahren

Die Bilanz der Kölner Gastspiele beim HSV in den vergangenen zehn Jahren schaut nämlich weitaus weniger verheißungsvoll aus als die aktuelle Tabellenposition des Kontrahenten aus dem Norden. Aus dem Volksparkstadion haben die Geißböcke zuletzt kaum Zählbares mitnehmen können. Zudem präsentiert sich der Effzeh in der Hafenstadt seit geraumer Zeit kaum in Torlaune. Der letzte Kölner Erfolg datiert ausgerechnet aus der Abstiegssaison 2017/18, als Simon Terodde sein Team mit einem Doppelpack zum 2:0-Auswärtssieg bei den Rothosen schoss. Ansonsten spielte man in der Bundesliga in Hamburg seit 2016 zweimal 1:1 (2015/16 und 2025/26) und unterlag in der Saison 2016/17 mit 1:2. Hinzukommen eine 0:2-Pleite im DFB-Pokal-Achtelfinale 2017 sowie je eine 0:1-Schlappe in den Zweitligasaisons 2018/19 und 2024/25.

Summa Summarum liest sich die Bilanz der letzten zehn Jahre also ziemlich mau: ein Sieg aus sieben Spielen, in denen der FC gerade einmal fünf Tore schoss. Klar, vergangene Partien geben nicht unbedingt Aufschluss über zukünftige Ergebnisse. Aber die Tatsache, dass der FC in Hamburg zuletzt oft mit Gegenwind zu kämpfen hatte, wird um die generelle Kölner Auswärtsflaute ergänzt.

Letzter Kölner Auswärtssieg im Oktober 2025

Der letzte Bundesligaerfolg auf fremdem Platz liegt nun nämlich schon fast ein Jahr zurück: Am 3. Oktober 2025 holte der 1. FC Köln mit einem 1:0 in Hoffenheim letztmals einen Sieg in der Fremde. Mangelnde Torausbeute, fehlendes ‚Hamburg-Momentum‘, Auswärtsschwäche: Einiges scheint dafür zu sprechen, dass die Zeichen auch beim kommenden Gastspiel in der Hansestadt wieder mal auf Sturm stehen.

Allerdings gibt es auch ein paar Mutmacher. Neben den (zugegeben kurzen) Drangphasen gegen Stuttgart und Bremen hat auch der 3:2-Auftaktsieg gegen Hoffenheim gezeigt, dass der Kölner Angriff Potenzial hat. Er zeigt es momentan allerdings noch zu selten und vor allem nicht über einen längeren Zeitraum während der Spiele. Zugutehalten muss man dem FC allerdings, dass seine vermeintliche Wunschoffensive noch gar nicht gemeinsam auf dem Platz stand.

El Mala und Moore: hoffen auf Kölner Offensiv-Duo

Allen voran dürften die Hoffnungen auf dem Duo El Mala/Moore ruhen, das bislang noch gar nicht zusammenspielen konnte. El Mala fehlte in Stuttgart krankheitsbedingt, während Moore erst nach der Halbzeit ran durfte. Und gegen Bremen wurde die offenbar noch nicht ganz fitte kölsche Nummer Zehn erst relativ spät eingewechselt – dafür musste dann aber Moore vom Platz.

Eine Startformation mit El Mala auf der linken Seite, Moore auf der Zehnerposition, dem derzeit formstarken Maina auf rechts und Ragnar Ache oder Thijs Dallinga in der Sturmspitze dürfte dem Wunsch-Angriff der Kölner Verantwortlichen recht nahekommen. Und würde zudem die FC-Chancen erhöhen, vom schwachen Hamburger Saisonstart zu profitieren und dem HSV im Volksparkstadion nach vielen Jahren mal wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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Idealer Gegner für das erste Zusammenspiel? Warum beim HSV die Zeit für Said El Mala und (!) Mikey Moore gekommen sein muss

Mikey Moore und Said El Mala vom 1. FC Köln
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Idealer Gegner für das erste Zusammenspiel? Warum beim HSV die Zeit für Said El Mala und (!) Mikey Moore gekommen sein muss

In Hamburg könnten die Kölner Hoffnungsträger Said El Mala und Mikey Moore erstmals gemeinsam auflaufen. Mit den Hanseaten wartet dabei ein bisher defensivschwacher Gegner und damit eine gute Ausgangsposition für das Duo des 1. FC Köln: Der HSV als guter erster Gegner für Said El Mala und Mikey Moore.

Zwölf Gegentore in drei Spielen hat der HSV bereits kassiert. Für das Kölner Duo Said El Mala und Mikey Moore könnten die Hanseaten damit der ideale Gegner sein, um gemeinsam ihre Stärken auszuspielen. Aber es droht auch ein Risiko für den 1. FC Köln.

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Am Samstag könnte es endlich soweit sein: Seit der Verpflichtung von Mikey Moore warten Fans und Verantwortliche des 1. FC Köln darauf, dass der Engländer gemeinsam mit Said El Mala in der Kölner Offensive wirbelt. Zuerst verpasste jedoch letzterer das Spiel gegen den VfB Stuttgart krankheitsbedingt und war eine gut eine Woche später gegen Werder Bremen noch nicht wieder fit genug für die Startelf. So wurde der der 20-Jährige erst in der Schlussphase für eben Moore eingewechselt. Nun ist El Mala aber wieder eine Startelfoption, wie Trainer René Wagner bestätigte: „Said ist wieder 100 Prozent fit und hat die Woche voll trainiert.“ Somit steht dem ersten gemeinsamen Auflaufen anscheinend nichts mehr im Wege. Dabei dürfte gerade der HSV ein Gegner sein, gegen den das Duo direkt für Furore sorgen kann.

Kölner Hoffnungsträger gegen schwache HSV-Defensive

Denn die Hamburger erwischten einen katastrophalen Start in die Saison. Nach drei Partien sind die Rothosen noch ohne Punkt und Tor bei gleichzeitig zwölf kassierten Treffern. Während am vergangenen Spieltag bei der 0:5-Niederlage in Leipzig offensiv zumindest einige Ansätze erkennbar waren, spielte die Defensive wie bereits eine Woche zuvor gegen Mainz 05 indiskutabel. Und könnte damit der ideale erste Gegner für die Kombination El Mala und Moore sein. Denn mit ihrer Dynamik und Dribblingstärke sollten sie in der Lage sein, die HSV-Verteidigung immer wieder ins Wanken zu bringen.

Dabei könnte das gemeinsame Debüt der beiden Youngster im Spiel gegen die Hamburger aus diesem Grund genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Denn sollte sich die Defensive der Hanseaten wie in den Vorwochen präsentieren, wären sie ein sehr guter Gegner, damit Moore und El Mala sich aneinander gewöhnen und so die Stärken ihres Zusammenspiels besser austesten können. Dabei könnte auch der spielerische Ansatz des HSV dem Offensivduo in die Karten spielen. Denn gegen RB versuchten die Rothosen in der Anfangsphase hoch zu pressen und phasenweise, wenn auch mit wenig Erfolg, das Spiel von hinten heraus aufzubauen. Dadurch könnten sich für El Mala und Moore Räume ergeben, die sie mit ihrem Tempo nutzen können. Davon könnte auch der zuletzt starke Linton Maina als weiterer Offensiver profitieren.

Schwächen gegen den Ball

Trotzdem bleiben für die Kölner auch einige Tücken. So hätte eine offensive Dreierreihe bestehend aus El Mala, Moore und Maina gegen den Ball deutliche Schwächen. Das könnte dem HSV mit Spielern wie dem am Deadline Day zurückgeholten Fabio Vieira in die Karten spielen und dafür sorgen, dass der Knoten in der Offensive der Hanseaten platzt. Außerdem ist die Defensive der Hamburger mit Blick auf die erwarteten Gegentore eigentlich sogar auf einem Level mit der der Geißböcke. So waren bei den Rothosen sieben, bei den Kölnern 6,8 Gegentreffer erwartbar.

Dabei hatten die Hamburger immer wieder mit individuellen Fehlern zu kämpfen und luden die Gegner zu Großchancen ein. Sollten sie es schaffen, diese abzustellen, könnten die Hanseaten zumindest rein statistisch besser dastehen. Ob dies jedoch gelingt, ist angesichts der zu erwartenden Verunsicherung nach zwei 0:5-Niederlagen in Folge fraglich. Zumal El Mala und Moore mit ihrer Qualität auch solche individuellen Fehler provozieren können. Für den FC wäre es deshalb sehr wichtig, wenn die beiden gegen den HSV endlich das erste Mal gemeinsam wirbeln können.

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René Wagner mit der Qual der Wahl: So könnte der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV starten

Linton Maina gegen den Hamburger SV
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René Wagner mit der Qual der Wahl: So könnte der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV starten

Am Samstagnachmittag sind die Geißböcke beim Hamburger SV gefordert. Dabei hat FC-Trainer René Wagner zahlreiche Möglichkeiten bei der Aufstellung, weil ihm nahezu der komplette Kader zur Verfügung steht: So könnte der 1. FC Köln gegen den HSV starten.

Gegen den Hamburger SV stehen René Wagner fast alle Spieler zur Verfügung. Damit hat der FC-Trainer nicht nur bei der ersten Elf die Qual der Wahl, sondern muss auch bei der Kaderbesetzung einige schwierige Entscheidungen treffen.

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Die Kölner müssen beim Auswärtsspiel an der Elbe weiter auf den Langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Wie erst in dieser Woche bekannt wurde, hatte der Innenverteidiger nach dem Trainingslager in Kitzbühel einen Rückschlag erlitten und musste sich einer zweiten Operation unterziehen. Die Rückkehr des 30-Jährigen ist daher weiter nicht abzusehen. Ansonsten stehen alle anderen Profis dem FC jedoch zur Verfügung, sodass Trainer René Wagner erneut harte Entscheidungen treffen muss.

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So könnte der FC auflaufen

Im Tor bleibt Marvin Schwäbe als Kapitän und unangefochtene Nummer eins in der Mannschaft. Auf der Rechtsverteidigerposition begann gegen Werder Bremen trotz der Rückkehr von Sebastian Sebulonsen zunächst Alessio Castro-Montes. Der Belgier machte seine Sache in der ersten Halbzeit sehr ordentlich, baute nach der Pause allerdings etwas ab. Sebulonsen dagegen hinterließ nach seiner Einwechslung einen guten Eindruck. Da er nun nach seiner Verletzung eine weitere Woche im Training ist, könnte der Norweger gegen den HSV das Vertrauen von Beginn an erhalten.

So könnte der FC gegen Hamburg auflaufen

In der Innenverteidigung dürften Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili beginnen. Trotz des einen oder anderen Wacklers spricht aktuell vieles dafür, dass Wagner an dem Duo festhält. Auch auf der linken Defensivseite gibt es momentan keinen Grund für einen Wechsel. Gideon Mensah überzeugte über weite Strecken. Für Neuzugang Borna Sosa ist es deshalb aktuell schwierig, an ihm vorbeizukommen.

El Mala vor Startelf-Rückkehr

Im Zentrum zeigte Ellyes Skhiri gegen Werder Bremen, warum der FC ihn zurückgeholt hat. Der Tunesier dürfte deshalb auch in Hamburg von Beginn an spielen. Tom Krauß machte seine Sache neben dem Routinier ebenfalls ordentlich, allerdings könnte Wagner versuchen, mehr spielerische Elemente einzubauen. Dann wäre auch ein Einsatz von Isak Johannesson eine Möglichkeit. In der offensiven Dreierreihe dürfte Linton Maina nach zuletzt starken Leistungen auf der rechten Seite beginnen, während Mikey Moore erneut auf der Position hinter den Spitzen starten könnte. Auf der linken Seite dürfte es aber wohl zu einer Änderung kommen. Da Said El Mala laut Trainer Wagner nach seiner Erkrankung wieder bei 100 Prozent ist und die gesamte Woche trainiert hat, dürfte der Youngster für Marius Bülter in die Startelf rücken. Durch seine Nominierung für den DFB am Donnerstag hat der 20-Jährige zudem noch einmal einen zusätzlichen Ansporn bekommen.

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Eine „super Situation“ beim 1. FC Köln – Wirklich? Ganz offensichtlich nicht für alle

René Wagner und Evangelos Sbonias
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Eine „super Situation“ beim 1. FC Köln – Wirklich? Ganz offensichtlich nicht für alle

Trainer René Wagner kann beim 1. FC Köln aktuell auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich der langzeitverletzte Timo Hübers arbeitet individuell im Reha-Bereich. Der 38-Jährige spricht von einer „super Situation“. Nach teilweise akutem Personalmangel während der Vorsaison haben die FC-Verantwortlichen im Sommer gehandelt und einen deutlich breiteren Kader zusammengestellt. Während Wagner bei Personalentscheidungen wöchentlich die Qual der Wahl hat, fallen Profis wie Rav Van den Berg derzeit hinten rüber.

Auf der einen Seite gibt es für einen Trainer wohl keine bessere Ausgangslage, auf der anderen Seite muss Wagner jede Woche Spieler enttäuschen, die den Sprung nicht geschafft haben. Die Kaderplätze beim FC sind umkämpft. Das kann sowohl motivieren als auch frustrieren. Einige Spieler leiden unter der aktuellen Situation besonders.

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Nach diversen kleineren Verletzungen und Erkrankungen während der Vorbereitung ist der Kölner Kader seit knapp zwei Wochen vollständig beisammen. Die absolute Luxussituation für René Wagner. Da die Spieltagskader begrenzt sind, mussten auch gegen Hamburg einige Spieler in Köln bleiben. Nachdem in der vergangenen Woche Luca Waldschmidt auf der Tribüne sitzen musste, hat es diese Woche Paul Okon-Engstler erwischt. Der Australier war bisher in jeder Partie zum Einsatz gekommen. Bereits zum zweiten Mal nicht berücksichtigt wurden Rav Van den Berg, Reigan Heskey und Imad Rondic, obwohl die Situation für alle drei eine andere ist.

Schwerer Stand

Besonders bei Van den Berg dürften die Erwartungen bei der Verpflichtung ganz andere gewesen sein. Der Niederländer kam im Sommer 2025 aus England an den Rhein. Richtig angekommen ist er nie. Stattdessen hatte der Innenverteidiger immer wieder mit Verletzungen und Leistungsschwankungen zu kämpfen. Nach der Rückkehr von Sebastian Sebulonsen hat er seinen Kaderplatz nun erst einmal verloren und muss sich mit der Rolle als Innenverteidiger Nummer vier arrangieren. Reigan Heskey, der im Sommer von Manchester City in die Domstadt wechselte, fuhr auch nicht mit nach Hamburg. Der Engländer soll erneut bei der U21 in der Regionalliga zum Einsatz kommen. Obwohl man in Köln große Stücke auf den jungen Außenbahnspieler hält, soll er zunächst langsam an die Profiabteilung herangeführt werden.

Einen Rückschlag gab es auch für Okon-Engstler. Nach seinem Einsatz für Australien bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika schloss sich der Sechser den Geißböcken an. Eine gewisse Eingewöhnungszeit an das neue Land, die neue Liga und den neuen Club wurde ihm von den FC-Verantwortlichen zugesichert. Umso überraschender war es, dass er in den ersten drei Pflichtspielen sofort in der Anfangsformation stand. Der 21-Jährige erledigte seinen Job solide, ohne dabei zu glänzen. Die Anpassungsschwierigkeiten an die Bundesliga waren dabei teils deutlich sichtbar. Nach der Partie in Hamburg geht es für ihn zunächst zur australischen Nationalmannschaft, wobei er mit den „Socceroos“ gleich zweimal gegen Brasilien antritt. Die Pause dürfte eine angenehme Abwechslung für ihn sein, bevor sich der Neuzugang anschließend wieder voll auf den FC konzentrieren kann.

In der letzten Woche fehlte Luca Waldschmidt im Aufgebot gegen Werder Bremen. Eine Woche später ist er schon wieder mit von der Partie. Sein Beispiel zeigt, dass es schnell gehen kann. Allerdings ist zumindest das Thema Trainingssteuerung aktuell keins, immerhin stehen einige freie Tage und drei Wochen Länderspielpause an. Eine Ausbootung ist sicherlich ein Fingerzeig.

Warten auf die Chance

Beispiele, bei denen sich die Situation eines Spielers in kürzester Zeit veränderte, gibt es genug. Während Wagner aktuell die Verfügbarkeit seines gesamten Kaders genießt, hat gerade die Vorsaison gezeigt, dass sich das schnell wieder ändern kann. Im Frühjahr 2026 hatte der FC speziell auf der Innenverteidigerposition zwischenzeitlich kaum Kandidaten. Aufgrund diverser Ausfälle musste Ex-Coach Lukas Kwasniok kreativ werden und Spieler wie Eric Martel oder Sebulonsen im Abwehrzentrum auflaufen lassen. Sollten sich erneut Ausfälle häufen, könnten Spieler wie Okon-Engstler oder Van den Berg kurzfristig wieder gefragt sein. Ein solches schnelles Comeback hat ein anderer bereits erlebt: Imad Rondic wurde zunächst aussortiert, später wieder integriert und stand nur wenige Tage später in der Bundesliga auf dem Rasen. Gegen Hamburg wurde der Bosnier wie schon gegen Bremen nicht berücksichtigt. Er weiß spätestens jetzt jedoch, dass es schnell gehen kann.

In der großen Trainingsgruppe könnte für die Aussortierten sogar eine Chance liegen. Alle sind da und jeder will spielen. Die Konkurrenz und die Intensität sind hoch. Jede Einheit kann über Startelf, Auswechselbank oder Tribünenplatz entscheiden. Für Wagner ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Anstatt zu probieren, am Wochenende irgendwie elf Spieler auf den Platz zu stellen, kann der Übungsleiter das Training deutlich anstrengender gestalten. Ohne seine Spieler kaputtzumachen, dürfte die Belastungssteuerung dabei etwas in den Hintergrund rücken. Egal ob Stamm- oder Ergänzungsspieler – für jeden gilt es, Gas zu geben und um seinen Platz zu kämpfen. Es gibt keine Ausreden.

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