Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

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Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

Der Engländer wechselte im Winter leihweise an den Rhein. Mit come-on-fc.com spricht der 20-Jährige über die Ankunft in Köln, seine Rolle und seine Zukunft beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview – Teil 1.

Nach seiner Ankunft bei den Geißböcken wurde der Engländer vom damaligen Coach Lukas Kwasniok sofort in kalte Wasser geworfen. Der 20-Jährige machte seine Sache ordentlich und überzeugte in der Kölner Innenverteidigung durch Ruhe und Übersicht. Im ersten vereinsexternen Exklusiv-Interview sprach der 20-Jährige mit come-on-fc.com über den Trainerwechsel beim 1. FC Köln und das anstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Simpson-Pusey, seit drei Monaten sind Sie jetzt in Köln. Wie ist Ihr Eindruck von der Stadt und vom Verein?

Jahmai Simpson Pusey: Mein erster Eindruck von den Menschen und der Stadt ist durchweg positiv. Ich bin herzlich empfangen worden – auch von den Mitspielern. Sie waren unglaublich freundlich. Ich bin dankbar und glücklich, jetzt in diesem Umfeld sein zu dürfen.   

Es waren turbulente erste Wochen. Sie haben in diesen drei Monaten am Geißbockheim schon viel miterlebt. Man sagt, die Menschen in Köln schwanken in ihrer Stimmung schnell zwischen „Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt“. Würden Sie das so unterschreiben? 

Jahmai Simpson-Pusey: In gewisser Weise schon. Die Fans freuen sich für uns und leiden auf der anderen Seite mit uns mit. Es hängt natürlich viel von den Ergebnissen ab. Die waren zuletzt nicht so gut. Wir wissen, dass wir besser werden müssen.

Sind die Emotionen der Fans anders als die in England?

Jahmai Simpson-Pusey: Es ist ein ganz anderes Niveau. Es ist hier lauter, viel lauter und verrückter. Die Fans singen 90 Minuten am Stück. Das spürt man im Spiel. Egal, ob man gewinnt, verliert oder unentschieden spielt, man wird immer unterstützt. Die Fans in Köln sind großartig.

Bei Ihrer Ankunft im Trainingslager in La Nucia, in Spanien warteten nachts eine Handvoll Journalisten auf Sie, haben Fotos und Videos gemacht. Was haben Sie in dem Moment gedacht?

Jahmai Simpson-Pusey: Das war für mich schon neu. Ich kam aus Schottland, war dort praktisch ein Niemand. Ich habe eine halbe Saison nicht gespielt, saß auf der Bank, stand nicht im Kader, war aber trotzdem topfit. Dann bin ich an einen Ort gekommen, an dem ich mich vom ersten Tag an willkommen gefühlt habe – von meiner Landung in Köln am Flughafen bis hin zur Ankunft im spanischen Trainingslager. Es war ein großer Unterschied, aber es war eine sehr sehr gute Erfahrung für mich.

Wer hat Ihnen beim FC von Ihren Mannschaftskollegen besonders bei der Eingewöhnung geholfen und wer sind die Spieler, mit denen Sie den engsten Kontakt haben?

Jahmai Simpson-Pusey: Die Mannschaft hat mich komplett gut aufgenommen. Aber es gibt schon ein paar Spieler wie Ragnar Ache, Denis Huseinbasic, Rav van den Berg oder Kristoffer Lund, mit denen ich mehr zu tun habe.

Ihr Wechsel im Winter hat den ein oder anderen FC-Fan überrascht. Wie liefen die Gespräche ab? Was hat den Ausschlag für den FC gegeben?

Jahmai Simpson-Pusey: Das Transferfenster rückte immer näher und ich hatte keinerlei Spielpraxis gesammelt. Ich wollte spielen, mich beweisen und Einsatzzeit sammeln. Dann bekam ich im Dezember eine Nachricht von meinem Berater: „Du bekommst heute Abend oder morgen einen Anruf“, hieß es. Meine Agentur hat mir viel über Club und Stadt erzählt – und das hat sich gut angehört. Seit meiner Kindheit wollte ich immer im Ausland spielen. Es war ein perfektes Match. Es gab viele Gespräche mit meinem Berater und dann war klar: Das passt. So ein Angebot kann man eigentlich nicht ablehnen, vor allem nicht nach einer langen Spielpause. Man wechselt von der schottischen Liga in die Bundesliga – ein riesiger Sprung. Eigentlich eine klare Sache.

„Er hat von der ersten Minute an mich geglaubt“

Wie haben Sie Lukas Kwasniok als Trainer wahrgenommen? Immerhin hat er Ihnen direkt den Kaltstart zugetraut, nachdem Sie bei Celtic nicht gespielt haben?

Jahmai Simpson-Pusey: Für mich ist er ein Top-Trainer. Ich bin ihm sehr dankbar für die Chance, die er mir gegeben hat. So konnte ich mich direkt beweisen. Er hat von der ersten Minute an mich geglaubt. Wahrscheinlich hat er mich vorher nicht oft spielen gesehen.

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
Drei Monate später hat sich die FC-Welt weitergedreht. Wie haben Sie persönlich den Trainerwechsel wahrgenommen?

Jahmai Simpson-Pusey: Als ich in Schottland war, hatte ich bereits drei Trainer in einer Halbserie. Ein Trainerwechsel ist für mich also nichts Neues – solche Dinge gehören im Fußball dazu.

Mit René Wagner kommt der Nachfolger aus den eigenen Reihen. Was ist er für ein Trainer-Typ? Was macht er anders?

Jahmai Simpson-Pusey: Er hat sehr gute Ansätze. Er ist ebenfalls ein toller Typ, der mir sehr geholfen hat. Er spricht sehr gut Englisch, versteht, dass ich kein Deutsch spreche und es mir daher schwerfällt, manchmal die anderen Trainer zu verstehen. Er ist sehr hilfsbereit und ab und zu auch ein bisschen nachsichtiger mit mir (lacht). René weiß einfach, wie es ist, in ein anderes Land zu kommen. In den Trainingseinheiten haben wir einen ersten Eindruck gewonnen, aber wir haben noch kein Spiel unter ihm bestritten. Am Sonntag werdet Ihr sehen, was er vorhat.

Sie mussten zuletzt zwei Spiele zuschauen. Rav van den Berg und Cenk Özkacar haben ihre Sache aber gut gemacht, Joel Schmied ist wieder fit. Jetzt der Trainerwechsel. Machen Sie sich Gedanken darum, dass sie unter dem neuen Trainer eine andere Rolle einnehmen können?

Jahmai Simpson-Pusey: Egal, wie die Entscheidung ausfällt, werde ich sie respektieren. Wenn ich nicht berücksichtigt werde, werde ich mich nicht hinsetzen und aufgeben. Dann werde ich noch  härter an mir arbeiten, um Teil des Teams zu sein.  

Am kommenden Sonntag steht das Spiel gegen Frankfurt auf dem Plan. Was rechnet sich das Team aus? Worauf wird es ankommen?

Jahmai Simpson-Pusey: Wir müssen zusammenhalten. In fast allen Spielen seitdem ich hier bin, haben wir eine gute Leistung gezeigt. Uns fehlen manchmal einfach die Tore. Und damit meine ich nicht, dass es etwas mit den Angreifern zu tun hat, sondern ich sehe das eher strukturell. Am Sonntag werden wir wieder unser Bestes geben.

In Teil 2 des Interviews spricht Jahmai Simpson-Pusey über seine Karriereziele und die Zukunft beim 1. FC Köln. Das Interview erscheint am Dienstag.


Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson -Pusey vom 1 FC Köln
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Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Mit Alessio Castro-Montes und Joel Schmied stehen dem FC zwei Rekonvaleszenten wieder zur Verfügung. Dazu kehren noch zwei zuletzt gesperrte Akteure wieder zurück beim 1. FC Köln: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl.

Gleich vier Spieler kehren am Wochenende wieder zurück zum FC und die stellen den neuen Trainer René Wagner direkt vor ein ungewohntes Luxusproblem.

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Der Montagnachmittag hatte für den FC und seinen neuen Trainer eine besonders positive Nachricht parat: Joel Schmied und Alessio Castro-Montes kehrten wieder ins Mannschaftstraining zurück. Schmied hatte nach dem Duell gegen Hoffenheim über muskuläre Probleme geklagt, eine MRT-Untersuchung ergab eine strukturelle Verletzung. Für Schmied war es bereits der zweite längere Ausfall. Der Schweizer fehlte auch schon vom elften bis zum 21. Spieltag aufgrund einer muskulären Verletzung. Bis dahin war Schmied eine der positiven Überraschungen der Anfangsphase der Spielzeit. Auch Alessio Castro-Montes wusste vor seiner Verletzung zu überzeugen, war einer der Leistungsträger zu Beginn des Jahres. Die Verletzung traf den Belgier in absoluter Topform.

Simpson-Pusey ebenfalls wieder dabei

Nun kehren beide Spieler zurück und erweitern den Kader immens. Gerade auf der Rechtsverteidiger-Position hatten die Kölner bekanntlich zuletzt ihre Probleme. Tom Krauß hatte sich unmittelbar vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach beim Aufwärmen verletzt. Da auch Sebastian Sebulonsen und eben Castro-Montes ebenfalls nicht zur Verfügung standen, musste Cenny Neumman ran. Der 19-Jährige tat sich gegen Jens Castrop schwer, war an den drei Gegentoren durchaus beteiligt (come-on-fc berichtete). Nun hat Wagner aber nicht nur eine Option. Denn neben „Monti“ kehrt der zuletzt gesperrte Sebulonsen gegen die Eintracht wieder zurück. Und auch die Rückkehr von Tom Krauß ist nicht ausgeschlossen. Allerdings dürfte der gebürtige Leipziger bei einer rechtzeitigen Genesung ohnehin auf der Sechs auflaufen und nicht wie zuletzt unter Kwasniok als Rechtsverteidiger.

Die Situation in der Innenverteidigung ist eine ganz ähnliche. Zuletzt haben sich Rav van den Berg und Cenk Özkacar mit guten Leistungen für mehr empfohlen. Beide hatten ihre Chancen auch aufgrund der zahlreichen Verletzten erhalten, dann aber durchaus überzeugt. Nun kehrt eben aber auch nicht nur Schmied wieder zurück. Denn auch Jahmai Simpson-Pusey steht nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Der 20-Jährige hatte gegen Dortmund die Rote Karte gesehen und war mit zwei Spielen Zuschauen sanktioniert worden. Und auch der Engländer überzeugte in den Begegnungen, in denen er für den FC auf dem Platz stand. Simpson-Pusey war bekanntlich im Winter nach Köln gewechselt, ohne bei Celtic für Aufmerksamkeit gesorgt zu haben. Das sieht in Köln ganz anders aus.

Nur aufgrund der Sperre und ebenfalls einer muskulären Verletzung kommt der Abwehrspieler beim FC erst auf acht Einsätze. Für René Wagner bietet sich also die Qual der Wahl. Dass Schmied und Castro-Montes beginnen werden, scheint allerdings aufgrund der langen Verletzungspausen eher unwahrscheinlich. Sebulonsen und Simpson-Pusey haben dagegen durchaus die Chance, wieder in die Startelf zu rücken.


Diese Leihspieler muss der 1. FC Köln fest binden – wenn es die Klasse zulässt

Tom Krauß überzeugt zunehmend
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Diese Leihspieler muss der 1. FC Köln fest binden – wenn es die Klasse zulässt

Sechs Leihspieler hat der FC im Laufe der Saison verpflichtet. Die meisten wussten zu überzeugen, ob sie aber beim 1. FC Köln bleiben, ist nicht klar: So steht es um die Leihspieler.

Der 1. FC Köln steht sieben Spieltage vor Saisonende auf Tabellenplatz 15 der Bundesliga und steckt mit zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Während nicht nur die Gegenwart sportlich Grund zur Sorge gibt, könnte ein möglicher Abstieg auch die nahe Zukunft des Kaders in großem Ausmaß beeinflussen. Gleich sechs Leihspieler haben die Geißböcke aktuell an Bord, die Zukunft nahezu aller dürfte stark vom Saisonausgang abhängen. Wer also prägt das Spiel des FC wirklich, bei wem lohnt sich eine feste Verpflichtung am meisten?

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Transfercoup Jakub Kaminski

Mit Jakub Kaminski hat der FC im Sommer einen echten Glücksgriff gelandet. Der Pole hat sich auf Anhieb in die erste Elf gespielt und überzeugt seitdem als Stammspieler und unermüdlicher Antreiber der FC-Offensive. Mit sechs Toren und drei Vorlagen ist er neben Said El Mala und Ragnar Ache einer der Topscorer des Aufsteigers und überzeugt auch bei der Arbeit gegen den Ball mit viel Einsatz und Laufbereitschaft. Nicht zuletzt durch seine starken Leistungen und vor allem der kolportierten Kaufoption von vergleichsweise günstigen 5,5 Millionen Euro ist es wohl sicher, dass die Kölner den polnischen Nationalspieler nicht fest verpflichten.

Selbst bei einem Abstieg wäre eine Verpflichtung des erst 23-Jährigen gut investiertes Geld, denn Kaminskis Marktwert wird laut transfermarkt.de aktuell auf zwölf Millionen Euro taxiert. Allerdings ist nicht vorstellbar, dass der 23-Jährige bei seinem Leistungsstand mit in die 2. Bundesliga geht.

Überraschende Stammspieler?

Auf der linken Defensivseite hat sich der 1. FC Köln im vergangenen Sommer ebenfalls leihweise verstärkt. Mit Kristoffer Lund kam vom FC Palermo aus Italiens zweiter Liga ein weiterer junger Spieler, der mit 23 Jahren noch viel Entwicklungspotenzial besitzt, sich aber wie Kaminski als Stammspieler etabliert hat – sicher auch, weil es kaum Alternativen gibt. Lund hat als linker Schienenspieler nach wettbewerbsübergreifend 27 Einsätzen mit nur einer Torvorlage noch Luft nach oben auf dem Weg nach vorne. Dennoch dürfte man bei einer Kaufoption von kolportierten 2,5 Millionen Euro nicht viel falsch machen. Der Marktwert des gebürtigen Dänen liegt laut transfermarkt.de bei vier Millionen Euro.

In der Innenverteidigung hat der 1. FC Köln in der laufenden Saison bereits einige Rückschläge hinnehmen müssen. Nach der schweren Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers neigt sich wohl auch die Zeit des dauerverletzten Luca Kilian in Köln im Sommer dem Ende zu. Der Vertrag wird wohl nicht verlängert. Auf dem aufsteigenden Ast befindet sich immerhin der ausgeliehene Cenk Özkacar. Hatte der Türke zu Saisonbeginn noch mit Anpassungsproblemen zu kämpfen, so spielte er sich in den vergangenen Partien mehr und mehr in die Mannschaft und stand in den vergangenen acht Partien sieben Mal in der Startelf. Der 25-Jährige konnte zuletzt an der Seite von Rav van den Berg in Hamburg durchaus überzeugen und ist mit seinen 25 Jahren wie so viele Kölner noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.

Die Kaufoption für den fünffachen Nationalspieler soll entsprechend seinem aktuellen Marktwert bei rund zwei Millionen Euro liegen. Ob die Kölner diese ziehen sollten, werden wohl seine Leistungen bis zum Saisonende und die Ligazugehörigkeit nach dem Sommer zeigen.

Komplizierte Vertragssituation

Jahmai Simpson-Pusey fehlte zuletzt aufgrund einer Rotsperre. Dennoch hat der erst 20-jährige Engländer, der von Premier-League-Topclub Manchester City nach Köln kam, bereits nach wenigen Partien sein großes Potenzial angedeutet, das man in Köln sicher gerne weiter fördern würde. Aufgrund einer zwischenzeitlichen Muskelverletzung und eben jener Sperre steht der gebürtige Huddersfielder bislang „nur“ bei acht Pflichtspielen im FC-Dress. Fakt ist, dass man mit ihm ein großes Abwehrtalent in seinen Reihen hat, das man unabhängig von der Ligazugehörigkeit wohl nur ungern ziehen lassen würde. Ob Manchester City einen Spieler wie ihn allerdings in der 2. Bundesliga „parken“ möchte, erscheint unwahrscheinlich, zumal er sicher woanders auf höherem Niveau Spielzeit sammeln könnte.

Ein wenig unter dem Radar fliegt der jüngst von Rekordmeister FC Bayern München ausgeliehene Felipe Chavez. Der erst 18-Jährige ist bereits A-Nationalspieler seines Landes Peru und gilt als großes Versprechen für die Zukunft. Dennoch wartet er bei seinem Leihclub in Köln noch auf seine erste richtige Chance. Ex-Coach Kwasniok ließ den zentralen Mittelfeldspieler noch nicht von der Leine, brachte ihn für insgesamt 19 Spielminuten. Ob er beim Saisonendspurt und im Kampf um den Klassenerhalt deutlich mehr Spielzeit bekommt, erscheint fraglich. Immerhin: Die Kölner haben sich eine Kaufoption gesichert und sollen gewillt sein, diese auch im Sommer zu ziehen. Möglicherweise kann man sich mit Chavez so ein vielversprechendes Talent für die Zukunft sichern, dass vor allem bei einem Abstieg mit deutlich mehr Spielzeit rechnen kann. Nicht von ungefähr kommt es wohl, dass sein Noch-Stammclub aus München sich eine doppelte Rückkaufoption für die Jahre 2027 und 2028 gesichert hat.

Bei Klassenerhalt sicherer Kauf

Als echte Allzweckwaffe im Kölner Team hat sich Tom Krauß nach seiner Ankunft aus Mainz herausgestellt. Der eigentlich gelernte defensive Mittelfeldspieler agierte unter Ex-Coach Lukas Kwasniok bereits als Linksverteidiger, Innenverteidiger und zuletzt zwei Mal in Folge als Rechtsverteidiger und leistete sich dabei zumindest keine groben Fehler. Die Zukunft des 24-Jährigen wird in Köln liegen – sofern der Klassenerhalt gelingt. Die benötigten Einsätze für eine feste Verpflichtung (15 Pflichtspiele) hat er bereits absolviert, beim Ligaverbleib wird er neben der Leihgebühr für 3,5 Millionen an den Effzeh gebunden. Vor allem bei einem Abgang von Eric Martel dürfte der gebürtige Leipziger im Mittelfeld ein wichtiges Puzzleteil sein, um auch in der neuen Saison konkurrenzfähig zu sein.


Thomas Kessler und das Wagnis Wagner – Der Geschäftsführer Sport geht ins Risiko

Thomas Kessler und René Wagner
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Thomas Kessler und das Wagnis Wagner – Der Geschäftsführer Sport geht ins Risiko

Am vergangenen Sonntag hat sich der FC von Lukas Kwasniok als Cheftrainer getrennt und den bisherigen Co-Trainer René Wagner befördert. Ob die Entscheidung am Ende die richtige war wird sich zeigen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler steht vor spannenden Wochen der Entscheidung.

Nach dem Aus von Lukas Kwasniok gab sich Thomas Kessler zuletzt selbstkritisch. Der Geschäftsführer hatte sich im Sommer für eine Verpflichtung des Trainers stark gemacht. Nun gestand er sich ein, dass der Plan nicht aufgegangen sei. Mit René Wagner setzt der 40-Jährige auf einen Cheftrainer-Neuling ein und geht damit ins Risiko.

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Thomas Kessler wirkte durchaus aufgeräumt, als der ehemalige Keeper der Geißböcke gewohnt sachlich am vergangenen Montag vor die Presse trat. Der Geschäftsführer erklärte noch einmal, warum er Lukas Kwasniok am Sonntagabend freigestellt hatte und wieso man glaubt, dass René Wagner der richtige Mann sei. Kessler war allerdings auch selbstkritisch. „Wir würden lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich zufrieden damit bin, dass wir uns jetzt von einem Trainer trennen mussten“, erklärte der 40-Jährige. „Natürlich werde ich mir in der Rückbetrachtung Gedanken machen, was man hätte anders machen können, damit es nicht zu diesem Punkt kommt.“ Kessler hatte sich im Sommer für eine Verpflichtung von Lukas Kwasniok stark gemacht, der 44-Jährige war die Wunschlösung. Der gemeinsame Weg ist nicht aufgegangen. „Das ist mir in dem Fall nicht geglückt.“

Erste kleine Niederlage

Man könnte also durchaus in die Trainerentlassung eine erste kleine Niederlage für Kessler interpretieren. Der Geschäftsführer hatte viel investiert, um dem Trainer eine starke Truppe auf den Rasen zu stellen. Mal abgesehen von den externen Umständen wie Verletzungen und Schiedsrichter-Entscheidungen ist das Scheitern des Coachs auch ein Stückweit in der Verantwortung der FC-Bosse. Und das, nachdem Kessler im Sommer noch als Chefkoch von den Fans gefeiert wurde. Dass der Kader der Kölner aber die Qualität zum Klassenerhalt und vielleicht sogar noch ein wenig mehr hat, sehen Vereinsverantwortliche, Fans und Experten ähnlich. Die meisten Verpflichtungen sind eingeschlagen, in der Gänze ergeben sie Sinn und gerade die jungen Spieler lassen auf eine sportliche, vor allem aber wirtschaftliche Entwicklung hoffen.

Und die Leihkonstrukte bieten zudem die Chance, jene Entwicklung der Spieler abwartend zu beobachten. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala ist wohl der größte Transfercoup, der dem FC möglicherweise schon im kommenden Sommer eine hübsche Summe einspielen kann. Und doch steht auch Kessler nach der Trainer-Entlassung ein wenig unter Druck. Und mit der Nachbesetzung durch den Bundesliga-Cheftrainer-Novizen René Wagner gehen die Geißböcke auch ein gewisses Risiko ein. Die Kritik wächst in den Sozialen Medien. Viele, aber nicht jeder Kölner Anhänger sieht in Wagner eine Chance. Die Kommentare sind durchaus kritisch, skeptisch. Der 37-Jährige hat in der Tat sein Können noch nicht beweisen können. Und der Abstiegskampf ist da gefühlt schon ein Kopfsprung ins kalte Wasser.

Wie viele Spiele bekommt René Wagner?

Kesslers Einsatz ist hoch. Sollten die Kölner am Ende der Spielzeit absteigen, würde der Druck auf den Geschäftsführer dann doch immens steigen. Rund 25 Millionen Euro hat der Sportchef im Sommer investiert. Wie der Kader im Falle des Abstiegs aussehen würde, ist schwer zu sagen. Nur ist es kaum vorstellbar, dass Spieler wie Rav van den Berg und Said El Mala trotz Vertrag mit in die 2. Bundesliga gehen – selbst ohne Ausstiegsklausel. Das dürfte auch für den ein oder anderen Leihkandidaten gelten. Zwar könnte der FC die Kaufoption von beispielsweise Jakub Kaminski ziehen, nur soll der Vertrag dem Vernehmen nach dann über eine Ausstiegsklausel verfügen. Und Kaminski würde man keinen Gefallen damit tun, eine Liga tiefer zu spielen.

Der FC würde also ganz sicher einen weiteren dann doch größeren Umbruch angehen und vermutlich auch wieder Geld in die Hand nehmen müssen. Wie viel dafür dann reinkommt, ist ebenfalls offen. Nur dürften die Ablösen beim Absteiger dann deutlich niedriger ausfallen. Um dieses Szenario zu verhindern, ist nun der Trainer gewechselt worden. Ob René Wagner den FC in Spur bringen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Sollte das nicht der Fall sein, wäre auch ein weiterer Wechsel noch vor dem Saison-Aus ein mögliches Szenario. Nur wäre das dann auch keine Klassenerhalt-Garantie und ein weiterer Fehlgriff von Kessler.


Kleine Stellschrauben, große Wirkung beim 1. FC Köln? René Wagners Plan für den Klassenerhalt

Rene Wagner und Armin Reutershahn beim Training
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Kleine Stellschrauben, große Wirkung beim 1. FC Köln? René Wagners Plan für den Klassenerhalt

Nach dem Aus von Lukas Kwasniok richtet sich der Blick nun nach vorn: Kann der neue Coach dem Team rechtzeitig neues Leben einhauchen, bevor es gegen Eintracht Frankfurt ernst wird? So will René Wagner den 1. FC Köln auf Kurs bringen.

Zwischen vorsichtigen Anpassungen, psychologischem Feingefühl und der Hoffnung auf den berühmten Trainereffekt geht es für Köln um mehr als nur Punkte – es geht um Selbstvertrauen, Klarheit und den Glauben an die eigene Stärke.

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Eine knappe Woche als Cheftrainer des 1. FC Köln liegt hinter René Wagner. Nach dem großen Medienrummel um die Entlassung seines ehemaligen Vorgesetzten Lukas Kwasniok kann der 37-Jährige das Wochenende dank der Länderspielpause nochmal zum Durchatmen nutzen, bevor sein erster Auftritt an der Seitenlinie gegen Eintracht Frankfurt ansteht. Mit Spannung wird erwartet, ob Wagner den Bock vielleicht sogar schon gegen die Eintracht umstoßen kann. Hat er, wie von Geschäftsführer Thomas Kessler angepriesen, die engere Verbindung zu seiner Mannschaft nutzen können? Sind alle Wogen geglättet und alle Akteure wieder in einem Boot? Für die kommenden Aufgaben des zweitjüngsten Bundesliga-Trainers stellt sich die alles übertreffende Frage: Was kann Wagner in der kurzen Zeit verändern, damit die Kölner ihren ersten Sieg seit Ende Januar einfahren können?

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Nicht allzu viel, wenn man den Worten Kesslers und Wagners folgt. Denn trotz der schlechten Punkteausbeute seien die Geißböcke meist in der Lage, mehr herauszuholen, als die Tabelle letztendlich hergab. „Die Mannschaft hat die Qualität, die Saisonziele zu erreichen”, ordnete Kessler am Montag ein. “Man hat Woche für Woche gesehen, dass die Mannschaft auf dem Platz alles gibt. Und manchmal fehlten eben nur Kleinigkeiten“, so der 40-Jährige. Dennoch kündigte der Sportchef Veränderungen an: „Ich glaube, es ist von Vorteil, wenn du jemanden hast, der die Mannschaft in all ihren Stärken und Schwächen kennt. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass man vielleicht die eine oder andere Stellschraube anders dreht als in den Wochen zuvor.“

Worin genau Wagners Ideen für Veränderungen liegen, dazu wollten weder er selbst noch Kessler Genaueres erzählen. Einzig in einer Angelegenheit ließ sich der Coach in die Karten gucken: „Es gibt immer Jungs, die unzufrieden mit der aktuellen Situation sind. Aber genauso gibt es Spieler, die super zufrieden mit der Situation waren. Um die muss man sich kümmern. Spielern, die in den letzten Spielen eine tragende Rolle gespielt haben, geht es vielleicht jetzt nicht so gut mit dem Trainerwechsel, weil sie nicht wissen, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert und ob sie noch die gleiche Position haben wie zuvor. Deswegen gibt es nicht nur Jungs, die mit breiter Brust hier rumlaufen, sondern auch solche, die sich Gedanken machen, was mit ihnen passiert“, so Wagner in einer Medienrunde am Dienstag.

Funkel: „Du musst ihnen Vertrauen aussprechen“

Wie so ein Feintuning aussehen kann, beschreibt einer, der diese Rolle in Köln bereits mehrfach eingenommen hat. Im Sportschau-Interview betonte Feuerwehrmann Friedhelm Funkel, was in seinen Augen der Erfolgsweg für Interimstrainer sei. Von entscheidender Bedeutung sei es, „eine Mannschaft zu überzeugen, ohne sie mit Informationen zu überfrachten“, so Funkel. Zu viele Vorgaben und Details lähmen laut Funkel die Kreativität sowie das situative Denken und Handeln auf dem Platz. Taktische Vorgaben seien zwar wichtig, aber nur in einem Maß, das den Spielern noch eigene Entscheidungen und Vertrauen lässt. Auch der Blick in die Zahlen stützt die These, dass Köln kein klassischer Abstiegsfall einer überforderten Mannschaft ist, sondern eher ein Team, das unter Wert punktet.

So zeichnen aktuelle Daten ein Bild, in dem Köln zwar einen leicht negativen xG-Saldo aufweist (1,43 xG for gegenüber 1,54 xG against pro Spiel), die tatsächlichen Gegentore mit 1,74 pro Partie aber deutlich höher liegen. Dies legt nahe, dass die Ergebnisse schlechter aussehen als die zugrunde liegende Leistung.

Durchschnaufen vor wegweisenden Wochen

Klarheit, eine gemeinsame Vision und die Überzeugung, Spiele gewinnen zu können. Darum wird es dem neuen Kölner Coach in den verbleibenden Tagen bis zu seiner Premiere als Cheftrainer auch gehen. In seinen Augen hat er noch ein Ass im Ärmel: „Ich glaube, dass mir meine Erfahrung beim 1. FC Köln jetzt beim zweiten Mal zugutekommt. Ich kenne die Leute und auch ein bisschen ihre Macken. Ich versuche vor allem im Staff, so zu kommunizieren, dass alle das Gefühl haben, gemeinsam etwas erreichen zu können.“ Es bleibt abzuwarten, ob Wagners Maßnahmen bereits im Spiel gegen Frankfurt fruchten können. Zunächst gilt es jedoch, die Länderspielpause zu nutzen, um für das Saisonfinale noch einmal alle Kräfte zu bündeln – und natürlich den Nationalspielern die Daumen zu drücken.

Neuer Trainer, neue Chance beim 1. FC Köln? Wer profitiert von René Wagner?

Luca Waldschmidt und Florian Kainz werden eingewechselt
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Neuer Trainer, neue Chance beim 1. FC Köln? Wer profitiert von René Wagner?

Der FC geht mit einem neuen Trainer in die letzten Saisonspiele. René Wagner erklärte, dass es kleinere Stellschrauben gebe, an denen nun gearbeitet werden soll beim 1. FC Köln: Gibt es eine neue Chance unter René Wagner?

Überraschend kam der Trainerwechsel am Sonntag dann nicht mehr. Nun leitet René Wagner die Geschicke bei den Geißböcken. Und sicherlich gibt es den ein oder anderen Spieler, der sich nun mehr Einsatzzeit verspricht.

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René Wagner unterhielt sich am Dienstagvormittag bereits mit den Medien, da war die Mannschaft noch auf dem Platz und übte sich vergnügt im Torschuss. Als Außenstehender konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass eine gewisse Last bei dem ein oder anderen abgefallen sei, sich der ein oder andere Spieler freier fühle. „Das Gefühl habe ich definitiv“, sagte Wagner. „Ich glaube, das bringt die Sache eines Trainerwechsels mit sich. Es gibt immer Jungs, die unzufrieden sind mit der aktuellen Situation.“ Das dürften in der jüngeren Vergangenheit wohl mehrere Akteure gewesen sein. Spieler, die unter Lukas Kwasniok nicht die erhoffte Spielzeit bekommen haben. Spieler, die noch in der vergangenen Saison Stammspieler der Aufstiegsmannschaft gewesen sind.

Zuletzt wenig Spielzeit

Luca Waldschmidt hatte sich im Winter beispielsweise kritisch über seine Einsatzzeit geäußert. Noch im vergangenen Frühling hatte der ehemalige Nationalspieler betont, er könne sich einen Verbleib bei den Kölnern vorstellen, wenn er denn auf die erhofften Einsatzminuten käme. Zwar stand der Siegener in 27 Ligaspielen 18 Mal auf dem Platz, aber nur sechs Mal von Beginn an. Sieben Mal saß Waldschmidt 90 Minuten auf der Bank. Auch Florian Kainz stand in dieser Saison nur noch selten auf dem Feld. Der Österreicher spielte seit Mitte Dezember ganze drei Mal – insgesamt 20 Minuten. Mittlerweile hat der 33-Jährige sein Karriere-Ende angekündigt – allerdings, so betonte er zuletzt bei Sky Austria, sei seine Situation beim FC nicht ausschlaggebend gewesen.

Denis Huseinbasic spielte seit dem 2:2 gegen Heidenheim Mitte Januar nur noch einmal und das fünf Minuten. Und auch Said El Mala soll dem Vernehmen nach mit seiner Spielzeit bei Lukas Kwasniok nicht zufrieden gewesen sein. Zumal es für das Talent auch um die WM-Teilnahme ging und wohl auch noch geht. Es wird also sicherlich einige Profis geben, die sich unter Wagner nun mehr Spielzeit erhoffen, die auf eine neue Chance zählen.

Doch Wagner will eben nicht nur auf jene Akteure schauen. „Es gibt auch die Spieler, die super zufrieden waren mit der Situation“, sagte der neue Coach. „Die Spieler, die einfach auch eine tragende Rolle die letzten Spiele gespielt haben, denen geht’s vielleicht jetzt nicht so gut mit dem Trainerwechsel, weil die wissen nicht, was passiert die nächsten Tage, die nächsten Wochen, habe ich noch die gleiche Position, die ich davor hatte und deswegen gibt es ja nicht immer nur Jungs, die mit der breiten Brust hier rumlaufen, sondern ganz im Gegenteil, auch die, die sich vielleicht Gedanken machen, was passiert mit mir.“

Eine neue Chance erhoffen sich dann aber die Spieler, die diese immer seltener erhielten. Denn Tatsache ist auch, dass Kwasniok in den vergangenen Wochen weniger rotierte, einer Stammachse vertraute. Und laut Wagner haben die Kölner in der jüngeren Vergangenheit auch nicht so sonderlich viel falsch gemacht. Eben bis auf die Ergebnisse.

Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
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Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Matchday in Köln: Der FC trifft im Derby auf die Borussia. Und dem Kölner Coach stehen weitere Rekonvaleszenten zur Verfügung. Doch sind die Rückkehrer Optionen für die Startelf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen.

Zum 100. Mal stehen sich der FC und die Borussia in der Bundesliga gegenüber. Für die Geißböcke ist die Partie von großer Bedeutung. Denn es ist nicht gesagt, dass Lukas Kwasniok bei einer Niederlage Trainer der Geißböcke bleibt.

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Der 1. FC Köln muss gegen Borussia Mönchengladbach weiterhin auf Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes, Joel Schmied, Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Neben den sechs bereits in Hamburg fehlenden Profis, müssen die Kölner gegen die Elf vom Niederrhein auch ohne Sebastian Sebulonsen auskommen. Der Norweger, der erst gegen Hamburg in den Kader des FC zurückgekehrt war, sah gegen die Rothosen seine fünfte Gelbe Karte und muss dadurch im Derby aussetzen. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok zuletzt auch positive Nachrichten. Zum einen kehren Denis Huseinbasic und Jan Thielmann in den Kader der Geißböcke zurück und zum anderen nahmen Jakub Kaminski und Said El Mala nach einer kleinen Vorsichtsmaßnahme am Mittwoch ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil.

Wer spielt in der vordersten Kette?

Dadurch stellen die beiden Offensivspieler für das Spiel gegen die Fohlen Startelfoptionen dar. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann werden erneut Kristoffer Lund links, Cenk Özkacar und Rav van den Berg zentral sowie Tom Krauß rechts die Viererkette bilden. Zwar betonte Kwasniok, dass er den „Allrounder“ gerne im Mittelfeld haben würde, der ehemalige Schalker aufgrund der aktuellen Personalsituation in der Defensive auf der Position des Rechtsverteidigers im Moment „jedoch Gold wert für die Mannschaft sei.“

Durch das weiterhin notwendige Aushelfen von Krauß in der Abwehr sowie der Tatsache, dass Huseinbasic nach Verletzung erstmals wieder Teil des Kaders ist, dürften im zentralen Mittelfeld wieder Eric Martel und Isak Johannesson starten. Mit El Mala und Jakub Kaminski sind zwei der vier verbliebenen Positionen in der Offensive schon besetzt. Während Ragnar Ache mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rolle des Mittelstürmers bekleiden wird, stellt sich die Frage, wer den letzten Platz in der Anfangsformation einnimmt. In den vergangenen beiden Partien gegen den BVB und beim HSV dürfte jeweils Youssoupha Niang auf der rechten Seite starten. Nach einem auffälligen Auftritt gegen Dortmund, blieb der Youngster in Hamburg eher unauffällig und wurde nach der Pause durch Linton Maina ersetzt.

Um mehr Tempo und Erfahrung ins eigene Spiel zu bringen, würde sich eine Nominierung von Maina für die Startelf gegen die Fohlen anbieten. Dann würde die Kölner Offensive aus El Mala links, Maina rechts, Kaminski als Zehner und Ache als zentralem Stürmer bestehen.

So könnte der FC gegen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Startelfgarantie für Abwehrmann und wenig Änderungen: So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Startelfgarantie für Abwehrmann und wenig Änderungen: So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen

Mit dem Spiel beim Hamburger SV steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Spiel an einem Samstagabend vor der Tür. Wer im Topspiel im Volkspark von Beginn an auf dem Platz steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln beim Hamburger SV spielen.

So richtig hat sich die Personalsituation beim 1. FC Köln unter der Woche nicht entspannt. Zwar ist mit Sebastian Sebulonsen wieder ein Abwehrspieler dabei, dafür fehlt Jahmai Simpson-Pusey gesperrt. Lukas Kwasniok muss also wieder umbauen.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hamburg weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie auf Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Joel Schmied verzichten. Auch Alessio Castro-Montes fehlt weiterhin. Überdies steht Jahmai Simpson-Pusey den Kölnern aufgrund seines gegen den BVB erhaltenen Platzverweises nicht zur Verfügung. Der Engländer verpasst durch seine Sperre nicht nur die Partie beim HSV, sondern auch das darauffolgende Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Allerdings kann der FC in Hamburg wieder auf Sebastian Sebulonsen zurückgreifen, der die vergangenen beiden Partien aufgrund einer Muskelverletzung verpasste. Dass der Norweger jedoch bereits eine Option für die Startelf darstellt, ist wohl eher auszuschließen. Lukas Kwasniok kündigte auf der Pressekonferenz an, nicht viele Wechsel an seiner Aufstellung vorzunehmen. 

Wenige Veränderungen in der Startelf

Zwischen den Pfosten wird Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann muss der FC Simpson-Pusey ersetzen. Wer die Lücke des Engländers füllt, steht bereits schon fest. „Cenk Özkacar wird spielen“, so Kwasniok. Damit werden Kristoffer Lund links und Cenk Özkacar sowie Rav van den Berg drei der vier Positionen in der Abwehr bekleiden. Auf der rechten Seite könnte wohl wieder Tom Krauß als Verteidiger aushelfen.

Im zentralen Mittelfeld dürfte dann wieder Eric Martel starten. Neben dem ehemaligen Leipziger gibt es verschiedene Varianten. So sind Isak Johannesson oder Jakub Kamiński Optionen. In der offensiven Dreierreihe hat Said El Mala seinen Platz auf der linken Außenbahn sicher. Hinter der Spitze dürfte erneut Jakub Kaminski spielen, sofern der Pole, der beim FC schon so gut wie jede Position besetzte, nicht ein Stück nach hinten gezogen wird. Rechts wird wohl die Entscheidung zwischen Linton Maina und Youssoupha Niang fallen. Aufgrund der höheren Erfahrung sowie des leicht besseren Tempos könnte Maina hier die Nase vorn haben. Spielt Kaminski allerdings neben Martel, könnten sowohl Maina als auch Niang von Beginn an auf dem Feld stehen. Auf der verbliebenen Position in der Sturmspitze wird es keine Überraschung geben. So wird wie bereits in den vergangenen Wochen Ragnar Ache als Mittelstürmer agieren und versuchen, mit Treffern für ein positives Resultat zu sorgen. 

So könnte der FC gegen den Hamburger SV beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Eric Martel

Isak Johannesson vom 1. FC Köln im Duell gegen den FC Augsburg

Isak Johannesson

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jakub Kaminski jubelt nach einem Tor

Jakub Kaminski



„Da kannst du dir gar nichts von kaufen“ – das sagt Jonas Hector zum VAR gegen den BVB

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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„Da kannst du dir gar nichts von kaufen“ – das sagt Jonas Hector zum VAR gegen den BVB

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Nationalspieler über die Vorkommnisse am Wochenende beim 1. FC Köln: Jonas Hector kritisiert den VAR gegen Dortmund.

Auch Tage nach dem Duell gegen Borussia Dortmund wird noch über den nicht gegebenen Elfmeter diskutiert. Auch im Podcast „Schlag und fertig“ wird das Thema von Jonas Hector natürlich wieder aufgegriffen.

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Dabei erlebte der Ex-Kapitän der Geißböcke das Spiel gar nicht live im Stadion, erfuhr erst am Sonntag so richtig von den Vorkommnissen in Köln. BVB-Verteidiger Yan Couto hatte den Ball in der Nachspielzeit an die Hand bekommen. Schiedsrichter Daniel Siebert ließ weiterspielen. Der VAR überstimmte den Unparteiischen nicht und sorgte damit in gefühlt ganz Köln für großes Unverständnis. Auch Vertreter des BVB sprachen später vom Glück, dass die Borussia in dieser Situation gehabt hatte. „Als Fan ist es natürlich extrem schwierig da irgendetwas nachvollziehen zu können“, sagte Hector. „Das einzige, was ich dann am Sonntag gelesen habe, dass sie zumindest mal hingegangen sind und gesagt haben, okay, das war ein Fehler von uns, das hätte ein Elfmeter sein müssen. Da kannst du dir natürlich mal gar nichts von kaufen. Es ist aber schön, dass es mal in diese Richtung geht.“

„Vielleicht hat er es nicht wahrnehmen können“

Tatsächlich hatte die DFB Schiri GmbH später erklärt, man hätte wohl eher auf Elfmeter entscheiden müssen. Am Sonntag hatte dann Sky-Reporter Yannick Erkenbrecher, der als Field-Reporter im Einsatz war, erklärt, dass Schiedsrichter Daniel Siebert sich zunächst wohl auch noch hätte äußern wollen, sich dann aber dagegen entschieden hatte. „Wenn er auch auf dem Feld eine Ansicht hat, das ist für mich kein Elfmeter, dann ist das okay. Aber wir haben ja mittlerweile einen Video-Schiri, der eingreifen könnte und sagen könnte – und das ist der Vorwurf der ihm gemacht wird – geh bitte und guck es dir an, du hast da vielleicht was falsch gemacht“, erklärte Hector. „Vielleicht hat er es gar nicht wahrnehmen können. Aber bei der Roten Karte Ende der ersten Halbzeit war es ja genau das gleiche.“

Jahmai Simpson-Pusey hatte Maximilian Beier an der Achillesferse getroffen, ohne Chance auf den Ball. Nach Ansicht der Videobilder entschied Siebert dann auf Rote Karte. Eine vertretbare Entscheidung, aber in der Kombo mit dem Nicht-Eingriff in der Nachspielzeit eine schwierige. In dieser Szene ließ sich Michael Trippel zu den Worten „Pfui! Widerlich“ hinreißen. Nach der Handszene folgte der nächste Kommentar. „Ich glaube schon, dass es andere Personen gibt, die sich nach dem Spiel äußern können und auch die Berechtigung dazu haben“, so Hector. „Das hat der Verein ja so auch mitgeteilt. Du merkst aber in der Diskussion, dass relativ viele Fans auf der Seite von Michel Trippel sind. Die sagen, er habe ja nur die Wahrheit gesagt“, so Hector weiter. Aber: „Hat er ja auch, sollte er trotzdem nicht“.

Interview: Damion Downs über das Derby-Tor, sein Wiedersehen mit dem FC und einem möglichen Trikottausch

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Interview: Damion Downs über das Derby-Tor, sein Wiedersehen mit dem FC und einem möglichen Trikottausch

Der Angreifer wechselte vergangenen Sommer vom Rhein zum FC Southampton. Im Winter zog es den Stürmer dann zurück in die Bundesliga. Seit Januar stürmt der 21-Jährige nun für den Hamburger SV. Mit come-on-fc.com spricht der Ex-Kölner über das vergangene Jahr, die Zeit bei den Geißböcken und das Duell des HSV gegen den 1. FC Köln: Damion Downs im Interview.

Beim FC Southampton lief es für den Ex-Kölner nicht immer glücklich, beim HSV fühlt sich der Stürmer sehr wohl. Der 21-Jährige sprach mit come-on-fc.com unter anderem über seine Wiedersehen mit den ehemaligen Weggefährten und die Vorfreude auf die Begegnung.

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Die Fragen stellte Hendrik Broschart für come-on-fc.com

Herr Downs, Sie haben den 1. FC Köln im vergangenen Jahr mit Ihren Toren maßgeblich zurück in die Bundesliga geschossen. Wie blicken Sie heute, mit ein paar Monaten Abstand, auf Ihre Zeit in Köln zurück – was sind die ersten Bilder, die Ihnen in den Kopf kommen?

Damion Downs: Als erstes kommt da natürlich der Aufstieg. Das war für jeden von uns ein extrem schöner Moment. Aber ich habe in der Jugend auch einige gute Momente gehabt. Zum Beispiel den DFB-Pokal der Junioren gewonnen. Allgemein waren die zahlreichen Erfahrungen, die ich in den vielen Spielen für den FC machen durfte, etwas Besonderes. Ich habe den 1. FC Köln schon in besonderer Erinnerung behalten.

Ihr erstes Bundesligator im Derby in Mönchengladbach und der Last-Minute-Treffer gegen Union Berlin haben viele FC-Fans geprägt. Welche dieser Momente sind für Sie persönlich die größten Highlights Ihrer Kölner Zeit – und warum?

Damion Downs: Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als das erste Bundesliga-Tor im Derby gegen Gladbach zu erzielen. Der Treffer gegen Union war aber auch ein extrem wichtiges Tor – das am vorletzten Spieltag. Es waren beides schöne Momente, an die ich mich gerne zurückerinnere.

Sie haben sich im Sommer 2025 bewusst für Southampton und damit für den Schritt nach England entschieden. Was hat damals den Ausschlag gegeben, Deutschland zu verlassen und in die Championship zu gehen?

„Es war eine sehr gute Erfahrung“

Damion Downs: Ich wollte immer in England spielen. Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, habe ich mich gefreut, den nächsten Schritt machen zu können. Ich wollte weitere Erfahrungen im Fußball sammeln.

Der Unterschied ist aber vermutlich ein großer. Die Championship gilt als extrem physische, dichte Liga mit hohem Rhythmus. Was waren die größten Umstellungen für Sie?

Damion Downs: Das stimmt. Man merkt in vielen Situationen, dass es in England einfach viel physischer ist, dass man vielleicht mit ein, zwei blauen Flecken mehr nach Hause geht. Du hast nach dem Spiel dann auch mal ein paar Schmerzen mehr (schmunzelt).

Aus der Ferne betrachtet, erscheint die Phase bei Southampton nicht die glücklichste. Wie blicken Sie auf die Zeit in England zurück?

Damion Downs: Es war eine sehr gute Erfahrung – persönlich, aber auch fußballerisch. Es war für mich eine sehr lehrreiche und deswegen auch eine gute Zeit.

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
Sie sind im Winter nach Hamburg gewechselt und waren der erste Neuzugang des HSV in diesem Transferfenster. Wie haben Sie Ihre ersten Wochen im Klub erlebt – in der Kabine, in der Stadt, im Alltag am Volkspark?

Damion Downs: Extrem gut. Es ist eine sehr geile Truppe. Das ganze Trainerteam, der Staff – das ist alles top. Ich habe mich direkt sehr wohl gefühlt. Die Jungs haben es mir aber auch sehr einfach gemacht. Die Erlebnisse, die ich bisher machen durfte, waren sehr schön.

Sportlich sind Sie beim HSV bislang noch nicht so zum Zug gekommen, wie Sie es sich wahrscheinlich erhofft hatten. Wie gehen Sie mit dieser Situation um, gerade mit Blick auf das Duell gegen Köln, das für Sie ja eine besondere Bühne ist?

Damion Downs: Ich bin ein junger Spieler, der sich weiterentwickeln muss. Ich bin kein fertiges Produkt, wie man im Fußball sagt. Dementsprechend nehme ich jeden Tag so, dass ich mich bestmöglich weiterentwickeln kann.

„Es überwiegt die Vorfreude“

Was überwiegt vor diesem Wiedersehen mit Ihrem Ausbildungsverein: Vorfreude, Nervosität, Sentimentalität – oder letztlich doch der ganz nüchterne Profi-Blick auf ein wichtiges Ligaspiel?

Damion Downs: Es überwiegt die Vorfreude, aber es ist natürlich auch ein sehr wichtiges Spiel. Es wird schon ein besonderes Spiel für mich, aber ich versuche, mir nicht den Kopf zu sehr darüber zu zerbrechen.

Haben Sie schon mit ehemaligen Mitspielern aus Köln über das Duell gesprochen – gibt es kleine Wetten, Sticheleien oder besondere Abmachungen für den Moment, wenn Sie sich im Volksparkstadion wiedersehen?

Damion Downs: Mit Denis Huseinbasic bin ich immer mal wieder im Austausch. Aber auch mit Spielern, mit denen ich in der Jugend zusammengespielt habe. Vor dem Spiel gab es jetzt aber keinen Austausch mehr. Sticheleien auch nicht. Der Trikottausch mit Denis Huseinbasic war eigentlich schon geplant, aber da muss man mal sehen, wie das am Wochenende wird…

Was nehmen Sie sich für das Wochenende vor?

Damion Downs: Ein Tor schießen und gewinnen. Aber Jubeln muss ich dann nicht.