„Aber in diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“

Gerhard Struber bei der PK des 1. FC Köln
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„Aber in diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“

Acht Tore, vier Assists lautet die Bilanz des Stürmers in der Liga. Doch im Jahr 2025 stehen da auch nur 14 Minuten Spielzeit in der Statistik des Kölners. Im Spiel gegen Jahn Regensburg hatte sich Tim Lemperle verletzt und fiel aus. Doch schon bald solle der Angreifer jedoch wieder fit sein. Das sagt zumindest Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor Düsseldorf.

Der FC wird auch gegen Fortuna Düsseldorf auf seinen Angreifer verzichten müssen. Doch die Pläne für das Comeback des 23-Jährigen nehmen konkretere Konturen an. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor Düsseldorf

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Offiziell sind es 14 Minuten, die Tim Lemperle im Jahr 2025 auf die Spielzeit-Uhr bringt. Wenig für einen Angreifer, der lange Zeit der Top-Torjäger seines Teams war. Alleine in der Liga kommt Lemperle bislang auf acht Tore, hat vier weitere vorbereitet – ist sicher einer der Erfolgsgaranten des Tabellenführers. Doch der Stürmer laboriert nach wie vor an einer hartnäckigen Muskelverletzung, steht dem FC somit auch am Sonntag im Derby gegen Fortuna Düsseldorf (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) nicht zur Verfügung. Und so ein wenig wirft die Verletzung, die nach dem Spiel gegen die SV Elversberg als „nicht strukturell“ angegeben wurde, Fragen auf. Zumindest liegt die Begegnung gegen die Saarländer mittlerweile nahezu vier Wochen zurück.

„Bei der Rückführung hat es länger dauert, wie wir geglaubt haben“

Und auch die Partie gegen den Karlsruher SC am 1. März ist wohl eher noch kein Thema. Zumindest betonte Gerhard Struber am Freitag, dass es „eng“ werden würde. „Schauen wir mal, ob das mit Ulm dann was wird“, sagte der Coach. „Aber in diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren.“ Zwar wirft die Verletzung Fragen auf, doch beim FC will man ganz sicher nichts mit dem Angreifer, der Köln bekanntlich im Sommer ablösefrei verlassen wird, überstürzen. „Bei der Rückführung auf den Platz, hat es länger gedauert, wie wir geglaubt haben“, sagte der Trainer. „Speziell wenn es um muskuläre Verletzungen geht, haben wir immer wieder gesehen, dass man nicht zu früh in ein Risiko gehen sollen. Wir wollen ja wirklich auf Nummer sicher gehen und ihn hoffentlich dann nächste Woche am Platz wiedersehen.“ 

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Mindestens ins individuelle Training soll der Stürmer wieder starten, möglicherweise auch wieder mit der Mannschaft trainieren. Lemperle hatte sich im Duell gegen den SSV Jahn Regensburg bei dem entscheidenden Treffer zum 1:0 im Dezember verletzt. Im Januar griff der Angreifer im Trainingslager in Spanien wieder an, fehlte dann gegen den Hamburger SV aber erneut aufgrund einer Zerrung. Es folgte der Kurzeinsatz gegen die SV Elversberg. Ob Lemperle wieder zu früh ins Training eingegriffen hat, ist rein spekulativ. Nur wird der FC dieses Mal besonders viel Vorsicht walten lassen.

Das sagt Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln



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Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

„Licht und Schatten“: Das sagen Thomas Kessler und Gerhard Struber zu den Transfers

Joel Schmied und Jusuf Gazibegovic beim Aufwärmen vor dem Spiel des 1. FC Köln
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„Licht und Schatten“: Das sagen Thomas Kessler und Gerhard Struber zu den Transfers

Vier neue Spieler hat der FC im Winter unter Vertrag genommen. In die Stammelf hat es bislang nur Joel Schmied geschafft. Dennoch sind Gerhard Struber und Co. optimistisch, dass die Transfers schon bald einschlagen werden beim 1. FC Köln: Das sagen die FC-Verantwortlichen zu den Transfers.

Jusuf Gazibegovic, Joel Schmied, Anthony Racioppi und Imad Rondic – vier Spieler haben die Geißböcke verpflichtet, um den Kader für die Rückrunde zu verstärken. So richtig eingeschlagen hat noch keiner der neuen Akteure beim 1. FC Köln: Das sagen die FC-Verantwortlichen zu den Transfers.

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Seit gut einem Monat befindet sich die 2. Bundesliga in der Rückrunde und der FC hat noch einmal nachgerüstet, um die Chancen auf den Wiederaufstieg deutlich zu erhöhen. Doch der große Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben. „Wir haben viel Licht, aber auch in der ein oder anderen Situation Schatten gesehen. Ich glaube, das ist aber auch normal“, sagte Thomas Kessler am Freitag auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. „Man muss den Jungs natürlich auch ein Stück weit Adaptionszeit geben. Weil sie die Liga auch nicht kannten.“ So wie Joel Schmied. Der Schweizer ist zwar unmstrittener Stammspieler, aber auch, weil die Personaldecke in der Innenverteidigung eine erstaunlich dünne ist. Durch die Ausfälle von Julian Pauli und Luca Kilian ist Youngster Neo Telle der einzige nominelle Backup der Dreierkette. Dennoch brachte der Schweizer bislang ordentliche Leistungen.

Jusuf Gazibegovic will noch nicht so recht durchstarten

Schmied war im Winter vom FC Sion ans Geißbockheim gewechselt. Der 26-Jährige war Stammspieler, Leistungsträger und in einem Großteil der Begegnungen auch der Kapitän des Schweizer Erstligisten. Beim FC übernimmt der Abwehrspieler meist die Position im Zentrum. „Wir hatten ja auch schon oft darüber gesprochen, dass es gerade für Neuzugänge in der Winterpause nicht immer ganz so einfach ist“, sagte Kessler. Gerade, weil die Spieler in eine Mannschaft dazustießen, in der sie wenig Vorbereitungszeit mit dem Team hätten. „Wir sind da insgesamt auf einem guten Weg und davon überzeugt, dass die Jungs, die wir dazugeholt haben, uns helfen werden, unsere Ziele zu erreichen.“ Dabei wird Anthony Racioppi vorerst wohl weniger helfen. Der Keeper wurde schließlich als Nummer zwei geholt. Ein Wechsel steht nicht im Raum.

Eher ernüchternd fällt bislang der Auftakt von Jusuf Gazibegovic aus. Der bosnische Nationalspieler ist zumindest noch nicht die ganz große erhoffte Verstärkung. Der Marktwert des Abwehrspielers wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt, der FC verpflichtete Gazibegovic für weniger als die Hälfte. Eigentlich sollte der Abwehrspieler die Baustelle auf der rechten Abwehrseite schließen. Zuletzt spielte aber wieder Jan Thielmann auf der Position, die nicht so wirklich auf den U21-Nationalspieler passt. „Es ist schon ein riesen Unterschied, ob du in Österreich in der Liga spielst oder hier. Es ist schon robuster, es ist sehr physisch“, sagte Gerhard Struber. „Es ist auch eine Position, in die er sich reinarbeiten muss, weil es schon eine andere ist, als wenn er in einer Viererkette außen spielt.“ Tatsächlich hatte Gazibegovic in Graz meist den rechten Part der Viererkette eingenommen.

„Seine Stärken werden helfen“

Allerdings wird Struber wohl eher nicht auf Viererkette zurückstellen. Zumindest erklärte der Coach, dass man es nich auf „Ach und Krach“ versuchen werde. „Er hat natürlich das ein oder andere zu verbessern. Aber gleichzeitig weiß ich, dass es eine Frage der Zeit ist, bis der Jusuf Gazibegovic richtig ins Performen kommt“, sagt Struber. Ins Performen sollte auch bald Imad Rondic kommen. Der Stürmer kam bislang nur zu Kurzeinsätzen, ist aber auch erst seit wenigen Wochen beim FC. Auch der Stürmer soll schnell helfen. „Am besten mit Toren“, sagt Struber mit einem Lächeln auf den Lippen. „Er ist was die Abläufe angeht, ob mit oder gegen den Ball, natürlich noch in der ersten Phase. Wir wissen aber, dass uns – gerade wenn wir in der gegnerischen Box sind – seine Stärken helfen werden. Weil er unter Druck ruhig bleibt.“

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Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Ohne Höger, aber mit Smajic: U21 des 1. FC Köln reist zu den Remis-Königen

Freude über einen Treffer der U21 des 1. FC Köln
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Ohne Höger, aber mit Smajic: U21 des 1. FC Köln reist zu den Remis-Königen

Für die U21 des 1. FC Köln geht es am Sonntag (14 Uhr) zu einem geschichtsträchtigen Ort: Das Team tritt im Gelsenkirchener Parkstadion gegen die U23 des FC Schalke 04 an. Dabei muss Kölns Trainer Evangelos Sbonias seinen gesperrten Kapitän ersetzen – und auch die Innenverteidigung neu zusammenstellen. Die U21 des 1. FC Köln reist zum FC Schalke 04.

Das Parkstadion in Gelsenkirchen lässt das Herz der Fußball-Romantiker höherschlagen. Der Ort ist mit Fußball-Geschichte verknüpft. 1997 fand hier das Hinspiel des UEFA-Cup-Finals statt, vier Jahre später wurde dort ein Meer an Tränen bei der Bundesliga-Meisterschaft der Herzen vergossen. Es gibt nur wenige derart nostalgische Plätze in der Regionalliga West. Entsprechend dürfte auch bei den Kölnern eine gewisse Vorfreude auf die Auswärtsfahrt vorhanden sein. Die U21 des 1. FC Köln reist zum FC Schalke 04.

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Der Trainer Evangelos Sbonias tüftelt derweil noch an seiner Startformation. Mit Marco Höger bricht dem Coach ein Eckpfeiler seiner Aufstellung weg. Der Kapitän muss die Partie gelb-rot-gesperrt von der Tribüne aus verfolgen. Erster Anwärter auf seine Position dürfte Georg Strauch sein, der zugleich die Binde von Höger übernehmen dürfte. Allerdings könnte Strauch auch rechts hinten gefordert sein, sollte Meiko Sponsel abermals im Zweitliga-Aufgebot stehen. Die FC-Profis spielen am Sonntag parallel zuhause gegen Fortuna Düsseldorf.

In der Innenverteidigung muss der Platz von Yannick Mausehund neu besetzt werden. Der 18-Jährige wechselte kürzlich erst zum FC und erhielt auf Anhieb einen Stammplatz. Doch gegen Wiedenbrück erlitt der hochgewachsene Abwehrspieler eine schwere Sprunggelenksverletzung, die sogar eine Operation nach sich zog und mit dem Saison-Aus verbunden war. Erster Anwärter auf die Startelf ist damit Rijad Smajic, der bereits am vergangenen Samstag für Mausehund eingewechselt wurde und mit einer starken Rettungsaktion den Ausgleich verhinderte.

Smajic will sich empfehlen

Smajic dürfte damit die Chance bekommen, sich selbst noch einmal ins Schaufenster zu stellen. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im Sommer aus und eine Verlängerung in Köln gilt als ausgeschlossen. Der 20-Jährige kann mit einem weiteren starken Auftritt die Aufmerksamkeit anderer Vereine auf sich ziehen. Links hinten dürfte Teoman Akmestanli nach seiner Gelb-Sperre in die erste Elf zurückkehren. Für Oliver Schmitt, der nach seiner Krankheit zurück im Training ist, wird es bis Sonntag ein Wettlauf gegen die Zeit. Definitiv fehlen werden weiterhin Alessandro Blazic (Rückenbeschwerden) und Etienne Borie (Rückstand nach Krankheit).

Die U21 ist am Sonntag bei den Remis-Königen des Jahres 2025 zu Gast. Alle vier Regionalliga-Partien der Königsblauen endeten unentschieden. „Ich erwarte große Gegenwehr“, vermutet Sbonias. „Sie werden alles daran setzen, die ersten drei Punkte zu holen, um schnell unten rauszukommen.“ Der Trainer dürfte noch gute Erinnerungen an das Hinspiel haben, das die U21 deutlich mit 4:0 gewann. „Das war eine sehr reife und gute Leistung, aber auch eine komplett andere Konstellation. Wir müssen schauen, dass wir das, was wir in der ersten Hälfte gegen Wiedenbrück auf den Platz gebracht haben mit den bekannten Themen im letzten Drittel verbessern. In der zweiten Hälfte haben wir unser Herz und Leidenschaft auf dem Platz gelassen. Die zwei Sachen müssen wir kombinieren.“

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Pacarada rechtzeitig fit?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Vor dem Derby

Entwarnung beim FC: Mit Damion Downs und Leart Pacarada gegen Düsseldorf

Damion Downs vom 1. FC Köln gegen André Hoffmann
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Entwarnung beim FC: Mit Damion Downs und Leart Pacarada gegen Düsseldorf

Die Personaldecke bei den Geißböcken scheint sich ein wenig zu entspannen. Der 1. FC Köln kann gegen Düsseldorf auf Damion Downs und Leart Pacarada zurückgreifen. Auch ein Einsatz von Eric Martel scheint zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen.

Leichtes Aufatmen beim FC: Der 1. FC Köln kann gegen Fortuna Düsseldorf offenbar wieder auf Damion Downs und Leart Pacarada zurückgreifen. Das erklärte FC-Trainer Gerhard Struber am Freitag auf der Pressekonferenz.

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Unter der Woche war die Trainingsgruppe zumindest in Bezug auf die Leistungsträger beim FC dann doch ein wenig ausgedünnt. Doch rechtzeitig zum Spiel am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf scheint sich die Situation dann doch deutlich zu entspannen. „Bis auf Tim Lemperle, Julian Pauli und die Langzeitverletzten sind glücklicherweise jetzt alle wieder am Platz gestanden und haben sich von einer sehr sehr guten und konzentrierten Seite gezeigt“, sagte der Trainer am Freitag. Soll heißen, auch Damion Downs und Leart Pacarada werden für das Derby wieder zu einer Option. Beide hatten sich gegen den 1. FC Magdeburg eine Muskelverletzung zugezogen, Pacarada war bereits nach einer halben Stunde wieder vom Platz gegangen, der Angreifer hielt länger durch.

Überrascht Struber mit Eric Martel?

Ob gerade Downs gegen Düsseldorf von Beginn an aufläuft, ist aber noch offen. „Natürlich tut es uns immer gut, wenn die Jungs einen Rhythmus haben und gut im Training sind“, sagte Struber. „Gleichzeitig hat er sehr viele Spiele jetzt im Fokus gehabt. Der Damion hat jetzt in der Woche tatsächlich wenig trainiert. Man muss einfach jetzt abwarten und schauen, ob es eine Reaktion gibt auf das heutige Training.“ Etwas überraschend hat Struber einen Einsatz von Eric Martel ebenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen, auch, wenn dieser wohl sehr fraglich erscheint. Martel hatte sich in der Begegnung gegen den FC Schalke 04 verletzt, stand unter der Woche das erste Mal wieder im individuellen Training auf dem Platz. „Das schaut jetzt so aus, dass wir sehr froh sind über den aktuellen Zustand. Aber für Düsseldorf wird er aber mehr als wackeln“, sagte Struber

Der Kölner Coach gab zudem noch ein Update zu Tim Lemperle. „Tatsächlich ist so, dass es länger dauert, wie wir geglaubt haben“, sagte der Trainer. „Speziell wenn es um muskuläre Verletzungen geht, haben wir immer wieder gesehen, dass man nicht zu früh in ein Risiko gehen sollen. Wir wollen ja wirklich auf Nummer sicher gehen und ihn hoffentlich dann nächste Woche am Platz wiedersehen.“ Mit dem KSC-Spiel würde es wohl eng werden. Aber: „Schauen wir mal, ob das mit Ulm dann was wird. In diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“, so Struber.

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Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Manuel Riemann spielt für den SC Paderborn
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Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Vier neue Spieler hat der FC im Winter verpflichtet. Bislang ist der erhoffte Transfer-Effekt zumindest in Teilen ausgeblieben. Doch nicht nur Köln hat sich verstärkt – und bei den direkten Gegnern sieht es anders aus als beim 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten?

Im Kampf um den Aufstieg haben sich neben dem 1. FC Köln auch weitere Mannschaften aus der zweiten Bundesliga in der vergangenen Transferperiode kräftig verstärkt. Im Winter wurden namenhafte Neuzugänge präsentiert, darunter auch ein Ex-Spieler des 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten? 

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Auch, wenn es so nicht offiziell kommuniziert wird, der FC hat das Ziel Wiederaufstieg natürlich fest im Blick und deswegen im Winter noch einmal investiert. Mit vier Neuzugängen haben sich die Geißböcke für die Rückrunde verstärkt. So richtig sind die Transfers aber noch nicht eingeschlagen. Doch auch die Konkurrenz ist nicht untätig geblieben. Mannschaften wie der Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern, Hannover 96 und der SC Paderborn haben sich personell noch einmal ordentlich verstärkt. Kein Wunder, auch die Konkurrenten wollen natürlich aufsteigen und haben durchaus auch gute Chancen. Köln auf Platz eins und Hannover auf Platz acht trennen nur sechs Punkte. Gerade in den engen Spielen können die Verstärkungen den entscheidenden Unterschied im Aufstiegsrennen ausmachen.

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Starke Offensivkraft für Hannover 96

Ein Unterschiedsspieler ist zum Beispiel Rabbi Matondo. Der frühere Profi vom FC Schalke 04 spielt seit der Rückrunde, ausgeliehen von den Glasgow Rangers, für Hannover 96. Und der Neuzugang wirbelt auffällig auf dem linken Flügel. Sein erstes Tor für die Niedersachsen gelang ihm beim Auswärtsspiel des Nordderbys in Hamburg, in dem Matondo sehenswert den Ball ins lange Eck schlenzte. Auch mit Boris Tomiak, der fest vom Konkurrenten Kaiserslautern für die Innenverteidigung geholt wurde, ist Hannover für die Defensive fündig geworden. Auch die Pfälzer haben sich qualitativ verstärkt. Mit Tim Breithaupt, Maximilian Bauer per Leihe (beide FC Augsburg) und Simon Simoni (Eintracht Frankfurt) wurden drei Spieler aus der Bundesliga für den Winter dazu geholt.

Mit Faride Alidou ist zudem ein ehemaliger FC-Spieler für FCK-Trainer Markus Anfang fest verpflichtet worden. Der 23-Jährige hat bisher noch keine großen Einsatzminuten bei den roten Teufeln verbuchen können, konnte allerdings mit der entscheidenden Torvorlage zum 2:1-Sieg über Preußen Münster seinen ersten Scorerpunkt einfahren. Aktuell stehen die Pfälzer auf Platz drei der Tabelle und sind mit auf einen Punkt an den FC herangerückt.   

Düsseldorf mit einigen Neuzugängen

Derweil hat sich Fortuna Düsseldorf ebenfalls einen neuen Spieler aus der Bundesliga geholt. Mit Moritz-Broni Kwarteng sicherte sich die Fortuna die Dienste eines Mittelfeldspielers, der per Leihe vom VfL Bochum gekommen ist. Kwarteng kennt auch die zweite Bundesliga, spielte insgesamt 37 mal im Unterhaus schoss in der Saison 2022/23 insgesamt zehn Saisontore für den 1. FC Magdeburg, seine bisher erfolgreichste Saison. Auch mit Moritz Heyer wurde ein erfahrener Abwehrspieler für die Fortuna dazu geholt. Der 29-Jährige stand zuvor beim Hamburger SV unter Vertrag und soll Düsseldorf zu mehr Stabilität in der Rückrunde verhelfen. Insgesamt absolvierte Heyer 148 Ligaspiele im Unterhaus und zeigte mit 19 Toren, wie gefährlich er auch in der Offensive sein kann.

Einen weiteren namenhaften Neuzugang hat der SC Paderborn im Tor zu vermelden. Manuel Riemann wurde nach seiner Verpflichtung direkt zur Nummer eins ernannt. Der 36-jährige Torwart hütete knapp zehn Jahre beim VfL Bochum den Kasten und soll den Ostwestfalen nun zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. Riemann wurde im ersten Spiel der Rückrunde in Darmstadt zum Matchwinner. Dann sah er allerdings im nächsten Spiel gegen Greuther Fürth die Rote Karte und muss seitdem eine Sperre von drei Spielen absitzen. Zudem wurden seitens von Paderborn Marvin Mehlem von Hull City für das Mittelfeld und Casper Terho von Union Saint-Gilloise im Sturm, beide per Leihe, verpflichtet. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Timo Hübers im Hinspiel der Fortuna Düsseldorf gegen den  1. FC Köln in der Merkur Spiel-Arena
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Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Am Sonntag empfängt der 1. FC Köln den Nachbarn Fortuna Düsseldorf im Kölner Stadion. Die Polizei rüstet sich für ein Risikospiel, doch auf dem Rasen könnte es deutlich ruhiger zugehen. Das sagen zumindest die Statistiken beider Teams. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

Emotional wird das Duell der beiden Kontrahenten vom Rhein mit Sicherheit. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es auf dem Rasen auch unfair zugehen muss. Denn beide Teams schneiden in der Fairness-Tabelle gut ab. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

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Gut zwei Wochen trägt Imad Rondic nun den Geißbock auf seiner Kleidung und der Stürmer des 1. FC Köln scheint sich schon einigermaßen eingelebt zu haben. „Ich weiß um die Rivalität der beiden Städte“, sagte der Stürmer auf das rheinische Derby am Sonntag blickend (13.30 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). „Das sind die Spiele, dich ich liebe.“ Vor einiger Zeit hatte Rondic in einem Interview in Polen angedeutet, dass er gerade diese hitzigen Duelle besonders möge. Zumindest tabellarisch wird es auch heiß hergehen. Der FC wird mit einem Sieg definitiv die Tabellenspitze behaupten. Bei einer Niederlage droht aber Rang sechs. In dem Fall würde auch die Fortuna an den Geißböcken vorbeiziehen. Allerdings ist für den Gast der Spitzenplatz wiederum nicht möglich, da auch der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern im direkten Duell aufeinandertreffen. Es geht also um viel.

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Der 1. FC Köln ist die fairste Mannschaft der Liga

Doch droht das Duell gegen die Fortuna auf dem Platz überhaupt besonders hitzig zu werden? Tatsächlich gehört der FC laut der Fairnesstabelle der 2. Bundesliga zu den fairsten Teams. In den bisherigen 22 Spielen sahen Kölner Spieler 53 Gelbe Karten. Eigentlich ein Rang im Mittelfeld der Fairnesstabelle. Allerdings ist der FC neben Hertha BSC, dem 1. FC Magdeburg und Preußen Münster nur eines von vier Teams, das in dieser Saison noch keine Rote Karte gesehen hat. Und damit führen die Kölner die Fairnesstabelle der Liga dann doch an. Im Schnitt bekommen die Geißböcke pro Spiel auf 2,5 Gelbe Karten. Die Fortuna sah in dieser Spielzeit genau zwei mehr, dazu aber auch eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Alleine Andre Hoffmann sammelte bereits sieben Verwarnungen.

Beim FC gibt es gleich drei Spieler, die schon fünf Mal verwarnt wurden. Zuletzt Jan Thielmann, der die Begegnung gegen Düsseldorf von der Tribüne verfolgen wird. Auch Dominique Heintz und Timo Hübers verpassten gesperrt schon Begegnungen. Nun folgen vier weitere Akteure, die kurz vor der Gelbsperre stehen. Allerdings mit Eric Martel und Leart Pacarada zwei, die möglicherweise am Sonntag fehlen werden. Auch Luca Waldschmidt ist gefährdet, genauso wie Dejan Ljubicic. Zwar belegen die Geißböcke Rang eins in der Fairnesstabelle, die Kölner greifen aber sicherlich nicht immer zu fairen Mitteln. Tatsächlich hat der FC laut DFL-Statistik schon 264 Fouls am Gegner gespielt, belegt damit einen Platz im oberen Drittel der Statistik, der letzte Platz geht dagegen mit gerade einmal 215 Fouls an den kommenden Gegner.

Polizei mit mehr als tausend Beamten im Einsatz

Während der FC relativ oft das direkte Duell mit dem Gegner sucht, gehört Düsseldorf auch in dieser Kategorie zu den Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Aber: Die Fortuna gewann bislang mehr als 51 Prozent der Zweikämpfe, während der FC auf schwache 48 Prozent kommt. Gerade bei den Duellen am Boden belegt der Tabellenführer der 2. Bundesliga den letzten Platz. Für eine große Unfairness stehen beide Teams nicht. Auf dem Rasen wird es also sicherlich intensiv und hitzig, aber deswegen nicht gleich unfair zugehen. Im Hinspiel sahen die Geißböcke mit vier Gelben Karten aber überdurchschnittlich oft den Karton – darunter auch Trainer Gerhard Struber.

Bei den Fans erwartet die Polizei da schon mehr Temperament. Zumindest wurde die Begegnung als Risikospiel eingeordnet. „Wir haben uns auf diese Begegnung intensiv vorbereitet und werden bereits deutlich vor Anpfiff des Spiels präsent sein, damit alle friedlichen Fans ein hoffentlich spannendes und sportliches Rhein-Derby erleben können“, sagt der leitende Polizeidirektor Bastian Marter. „Denen, die solche Veranstaltungen für Ausschreitungen, körperliche Auseinandersetzungen oder Provokationen nutzen wollen, werden wir frühzeitig entgegentreten. Unabhängig von Vereinsfarben hat Gewalt im Fußball nichts verloren.“ Gegen potentielle Störer habe die Polizei „Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Köln. Mehr als tausend Polizisten werden am Sonntag im Einsatz sein.



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Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Neo Telle: Im Nachwuchs nicht übernommen, zurückgekehrt und nun der nächste Einsatz beim 1. FC Köln?

Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
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Neo Telle: Im Nachwuchs nicht übernommen, zurückgekehrt und nun der nächste Einsatz beim 1. FC Köln?

Die personelle Lage bleibt beim FC weiterhin angespannt. Auch deswegen dürfte Neo Telle am Sonntag wieder in den Kader der Profis rücken. Es winkt der zweite Einsatz für den 19-Jährigen. Dabei führte der Weg für den Verteidiger über Umwege. Steht Neo Telle beim 1. FC Köln vor der Kader-Rückkehr?

Der Weg war für den Youngster sicherlich kein einfacher – auch kein gradliniger. Denn der Abwehrspieler musste einen Umweg nehmen, um beim FC sein Profi-Debüt zu geben. Nun hängt sein Bild in den Fluren des Geißbockheims. Steht Neo Telle beim 1. FC Köln vor der Kader-Rückkehr?

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Vor einigen Wochen griff Oliver Schmitt im Geißbockheim zum Hammer, nun durfte Neo Telle ran. Spätestens seit dem Debüt von Schmitt ist bekannt, dass sich die Kölner Eigengewächse nach ihrem Profidebüt mit einem Bilderrahmen in den Fluren der Geschäftsstelle verewigen dürfen. Nun bekam also der Innenverteidiger von Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball, das gerahmte Foto überreicht, durfte es vor den Augen einiger Nachwuchs-Trainer aufhängen. Telle ist der fünfte Nachwuchskicker, der in dieser Spielzeit sein Profi-Debüt bei den Geißböcken feierte, zumindest wenn man die Drittliga-Auftritte von Schmitt beim SC Verl mit wohl gemeint verschlossenen Augen nicht mitzählt. Gegen den FC Schalke 04 kam der 19-Jährige bereits zur Halbzeit. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, sagte Telle.

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Telle über Umwege in den Profikader

Und möglicherweise wären gegen Magdeburg noch weitere dazugekommen, wenn der Youngster nicht mit einem Infekt ausgefallen wäre. Gegen Fortuna Düsseldorf wird der 19-Jährige am Sonntag (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder in den Kader rücken. Die Personaldecke ist weiterhin angespannt, gerade auf der Innenverteidigerposition. Julian Pauli fehlt nach seiner Gehirnerschütterung weiterhin. Genauso wie Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, der am Mittwoch immerhin wieder am Ball individuell trainierte. Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Joel Schmied stehen den Geißböcken drei nominelle Verteidiger zur Verfügung. Sollte Gerhard Struber erwartungsgemäß mit einer Dreierkette spielen, fehlen also die Alternativen. Telle ist der logische Backup.

Dass der 19-Jährige eine Rolle im Profikader spielen würde, hatte Christian Keller vor etwa einem Jahr angedeutet, als er den Youngster neben Julian Pauli als „sehr interessante Innenverteidiger“ adelte, dass es aber so schnell gehen würde, kam dann doch überraschend. Immerhin hatte der Nachwuchsspieler schon die Teilnahme am Trainingslager im Januar in Spanien als „Geschenk“ empfunden. Nun winkt der zweite Einsatz beim FC. Und das, obwohl der Weg für Telle kein gewöhnlicher war. Der Abwehrspieler startete bereits in der U9 der Geißböcke. Wie der FC nun auf der Vereins-Homepage schreibt, wurde der Youngster allerdings nicht mehr in die U13 übernommen. Telle sollte ins Tor rotieren, wollte dort aber nicht spielen, verließ den FC, um dann aber über den Umweg Vorwärts Spoho Köln und der 1. JFS Köln zur Spielzeit 19/20 wieder zurück zum Geißbockheim zu kehren – als Feldspieler.

„Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen“

Und das war offenbar die richtige Entscheidung, denn beim FC traut man dem Youngster noch einiges zu. „Ich finde, dass er im Training viele gute Dinge unter Beweis stellt. Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trug, die einfach spannend sind“, sagte Gerhard Struber noch vor dem Debüt des gebürtigen Kölners. „Er ist ein richtig cooler Kicker.“ Ein cooler Kicker, der beim FC nun seinen Traum lebt. „Seit ich ein kleines Kind bin, arbeite ich darauf hin. In so einem Spiel das Debüt zu geben, das berührt mich, es ist unbeschreiblich“, sagte Telle nach seinem Debüt. Nun also hängt das Bild des Youngsters in den Fluren der Geschäftsstelle. Eine besondere Ehre, die sich der Youngster über Umwege verdient hat.



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Eric Martel: Comeback-Hoffnung

Fehlt dem 1. FC Köln bei Said El Mala wirklich der Mut zum Risiko?

Said El Mala soll bald zurück zum 1. FC Köln
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Fehlt dem 1. FC Köln bei Said El Mala wirklich der Mut zum Risiko?

Die Offensive der Kölner lahmt nicht erst seit der 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg. Schon seit Wochen fehlt die große Torgefahr. Ein Leihspieler sorgt in der 3. Liga für Furore, für den FC war er aber in der vergangenen Wechselperiode noch kein Thema. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

Nach wie vor betreibt Said El Mala in der 3. Liga viel Eigenwerbung. Nicht umsonst haben sich die Geißböcke früh um die Dienste des Youngsters bemüht. Doch in dieser Spielzeit wird der 18-Jährige dem FC noch nicht helfen. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

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Acht Tore, fünf Vorlagen, starkes Eins-gegen-eins, Stammspieler, Leistungsträger und das mit gerade einmal 18 Jahren. Ein exaktes Bild von den Fähigkeiten bekam Gerhard Struber Anfang des Jahres geliefert. Auch beim 3:2-Erfolg im Stadtderby gegen Viktoria Köln drehte Said El Mala mal so richtig auf. An beiden Toren des Stadtrivalen war der Offensivspieler beteiligt, erzielte den 0:2-Halbzeitstand sogar selbst, ein weiterer El-Mala-Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Dazu einige Tempoläufe, gute Dribblings und intensive Zweikämpfe. Nicht umsonst heißt es, Struber sei ein großer Fan des Angreifers. Wohl gemerkt, des Angreifers, der eigentlich schon beim FC unter Vertrag steht, an die Viktoria verliehen ist und im Winter wohl hätte ans Geißbockheim geholt werden können.

El Mala soll sich „weiterentwickeln“

Und da El Mala in der 3. Liga aktuell mal so richtig aufräumt und für ordentlich Furore sorgt, mehren sich die Fragen in den Sozialen Medien, warum das Talent eben nicht schon jetzt beim FC aufläuft. Immerhin lahmt die Offensive der Kölner aktuell, will in diesem zweiten Saisondrittel nicht mehr so richtig in Fahrt kommen. Doch eine Rückholaktion im Winter wäre zwar denkbar gewesen, aber offensichtlich kein Thema. „Wir haben mit dem FC im Winter früh gesprochen und entschieden, dass sich der Junge noch weiter in der 3. Liga bei uns entwickeln soll“, hatte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters vergangene Woche bei MagentaSport gesagt. Und der Plan klingt auch logisch. Bei der Viktoria erhält der Youngster die Spielzeit, die er für seine Entwicklung braucht. Und die Spielzeit, die er beim FC aktuell nicht erhalten würde.  

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Denn die linke Außenbahn gehört in der Offensive Linton Maina – einem der absoluten Aktivposten des Kölner Angriffs in dieser Saison. Auch, wenn Maina gegen Magdeburg nicht großartig ins Spiel fand, ist der 25-Jährige aktuell aus der Stammformation nicht wegzudenken. Der gebürtige Berliner kommt in dieser Spielzeit bereits auf elf Torvorlagen und fünf Treffer, ist der Kölner Topscorer. El Mala würde also erst einmal ins zweite Glied rücken. Denn auch im Sturm selbst ist Köln mit Damion Downs und Tim Lemperle eigentlich recht gut aufgestellt. Möglicherweise wäre die Position hinter den Spitzen eine interessante, nur könnte El Mala dort sein Tempo nicht so gut ausspielen. Auch Christian Keller hatte sich Anfang des Jahres auf dem Mitglieder-Stammtisch für einen Verbleib des Youngsters bei der Viktoria ausgesprochen. Der Linksaußen solle sich bei dem Drittligisten in Ruhe weiterentwickeln.

Fehlt der Mut zum Risiko?

Von einigen Anhängern wird Keller für das Zögern in der Causa El Mala in den Sozialen Medien kritisiert. „Warum nicht der Mut zum Risiko? Zu verlieren hat man ja auch nichts“, lautet der Tenor. Und aus Sicht des FC ist da wohl auch etwas Wahres dran. Für den Spieler scheint die 3. Liga aber aktuell genau die richtige Entwicklung, auch, wenn Experten dem jungen Spieler eine große Karriere zutrauen. In der vergangenen Saison sorgte ein anderer verliehener FC-Spieler in der 3. Liga für Furore. Marvin Obuz erzielte für Rot-Weiss Essen sieben Tore bereitete 14 Treffer vor und hielt den Traditionsclub damit lange im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Beim FC kommt der 23-Jährige aktuell auf fünf Kurzeinsätze in der Liga. Glücklich ist Obut darüber nicht, ein Wechsel im Sommer gilt als wahrscheinlich. RWE soll ein möglicher Interessent sein. Der Sprung vom Leistungsträger der 3. Liga zu den Profis bei den Geißböcken scheint ein großer zu sein.



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Leihspieler im Einsatz

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Sollen den 1. FC Köln verstärken: Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied
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Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Ein Jahr lang mussten die Anhänger des 1. FC Köln auf neue Spieler warten. Im Winter konnten die FC-Bosse dann wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Und taten das auch. Doch so richtig in Schwung sind die neuen Akteure noch nicht gekommen. Der erhoffte Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

Die ersten fünf Ligaspiele und das Pokalspiel in Leverkusen waren für die Neuzugänge des FC die Gelegenheit, sich zu zeigen. Dabei konnte zumindest ein Akteur ein wenig Werbung für sich machen, andere sind noch auf der Suche nach Beständigkeit. Der Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

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Zuversichtlich zeigte sich Christian Keller nach den Neuverpflichtungen im vergangenen Transferfenster. Der 46-jährige Geschäftsführer Sport durfte endlich wieder nach dem einjährigen Registrierungsverbot auf dem Transfermarkt aktiv werden und neue Spieler für die Profimannschaft holen. Insgesamt wurden vier Neuzugänge für die erste Mannschaft geholt. Der FC gab für alle vier Spieler zwischen sechs und sieben Millionen Euro aus. Bislang ist Keller zufrieden mit den Transfers: „Wir haben auf der Abgangsseite unsere Vorstellungen umgesetzt und auf der Zugangsseite die Positionen besetzt, die wir besetzen wollten. Und wir haben uns in der Qualität der Mannschaft verbreitert. Für ein Gesamtfazit einzelner Spieler ist es noch zu früh. Aber was ich schon sagen kann: Alle passen als Typen gut in den Kader“, sagte Keller im Interview der „Bild“.

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Schmied entwickelt sich zum Stammspieler, Gazibegovic mit Problemen

Ein Gesamtfazit nach sechs Spielen wäre zu früh, dennoch gibt es ein erstes Zwischenbilanz, ein Fingerzeig für die Neuzugänge an. Von diesen spielte sich bisher nur Joel Schmied in den Reihen von FC-Trainer Gerhard Struber fest. Der 26-jährige Schweizer kam für kolportierte 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zu den Geißböcken, durfte in fünf von sechs Pflichtspielen von Beginn an ran und absolvierte vier Spiele über die volle Distanz. Für den jungen Innenverteidiger sprechen die Zweikampfquote von 63 Prozent und eine Passquote von 83 Prozent, die sich sehen lassen können. Trotz noch kleinerer Fehler hat sich Schmied schnell an das spielerische Niveau in Deutschland angepasst. Der Schweizer bietet sich deshalb für eine dauerhafte Besetzung in der Startelf an. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Schweizer vom Ausfall von Julian Pauli profitiert.

Dafür sucht ein anderer Neuzugang bisher seine Beständigkeit. Jusuf Gazibegovic wechselte vom AK Sturm Graz für rund zwei Millionen Euro zum FC und sollte die rechte Außenbahn stabilisieren. Der gelernte Außenverteidiger tut sich bisher noch schwer mit dem spielerischen Niveau in der zweiten Bundesliga, seine Passquote liegt bei 74 Prozent. Dazu liegt der Wert der gewonnenen Zweikämpfe von 44 Prozent im unteren Bereich aller FC-Spieler, für einen Verteidiger kein guter Wert. Nur eine von sechs Partien absolvierte Gazibegovic über 90 Minuten, zuletzt verdrängte Jan Thielmann ihn wieder aus der Anfangsformation. Der Nationalspieler von Bonsnien-Herzegowina wirkt oft wie ein Fremdkörper, findet sich im Kölner Kader noch nicht so wirklich zu recht.       

Charakterlich passend, spielerisch auch?

Für Imad Rondic fällt der Wechsel, was die Spielzeit beim FC betrifft, noch nüchtern aus. Der bullige Mittelstürmer kam für 1,5 Millionen Euro aus Widzew Lodz und ist beim 1. FC Köln bisher nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Liga gekommen, konnte da aber das ein oder andere Mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Für den 26-jährigen Bosnier hätte es den perfekten Einstand beim FC gegeben, wenn sein Abseitstor im Pokal gegen Leverkusen gezählt hätte. Für Rondic könnte es am nächsten Spieltag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf mehr Einsatzminuten geben, da Damion Downs wahrscheinlich und Tim Lemperle sicher verletzungsbedingt ausfallen werden. In dem Spiel kann Rondic genug Werbung für sich machen. Für den vierten Neuzugang Anthony Racioppi gab es bisher noch keinen Einsatz für die Geißböcke. Racioppi ist von Hull City bis zum Saisonende an den FC ausgeliehen und ist bisher hinter Marvin Schwäbe die Nummer zwei im Kasten.

Christian Keller betonte, dass die Neuzugänge vom Typen her alle passen. Das spricht für einen guten Charakter und für ein Fördern der Gemeinschaft im Team, aber reicht es auch sportlich? Auf die Frage, dass es so wirkte, dass Schmied und Rondic keine A-Lösungen waren, antwortete Keller im Bild-Interview: „Wir haben nur Spieler geholt, von denen wir überzeugt sind.“ Ob es für das große Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga, reichen wird, kann man erst am Saisonende feststellen. Dann kann man ein Gesamtfazit der einzelnen Spieler ziehen. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Eric Martel wieder zurück im Training des 1. FC Köln
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Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Die personelle Situation bleibt beim FC weiterhin angespannt. Doch schon bald könnte es Entlastung geben: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln. Vorerst individuell. Doch der Sechser könnte schon bald wieder für den FC auflaufen.

Vier Tage vor dem wichtigen Spiel gegen Düsseldorf hat sich das Lazarett beim FC noch nicht gelichtet. Dennoch bahnt sich Besserung an: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln

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Wie sehr Eric Martel dem FC fehlt, wurde am vergangenen Freitag dann doch deutlich. Gerade in der zweiten Halbzeit im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekamen die Kölner einige Räume im Mittelfeld eben nicht mehr geschlossen. Sicher auch, weil Gerhard Struber nach dem Rückstand aufmachte, in einer anderen taktischen Formation dem Spiel noch eine andere Wende geben wollte. Dennoch fehlte der Sechser, der sich für keinen Meter, für keinen Zweikampf zu Schade ist. Am Freitag spielte Mathias Olesen auf der Sechs. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Nationalspieler von Luxemburg auch am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf wieder im defensiven Mittelfeld aufläuft. Mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic gäbe es aber zwei weitere Mittelfeldspieler, die aushelfen könnten.

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Martel zurück auf dem Platz

Aushelfen kann ein fitter Martel dann auch auf der Innenverteidigerposition. Also jenem Abwehrteil, bei dem die Personaldecke aktuell ebenfalls eher dünn ist. Kein Wunder also, dass man beim FC der schnellen Genesung des Sechsers entgegenfiebert. Und am Mittwoch gab es beim Training dann auch einen Lichtblick. Nach dem Mannschaftstraining kam Martel auf den Platz und absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach und Jacob Christensen wieder eine inidiviudelle Einheit. Martel war auch phasenweise wieder am Ball. Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 hatte sich der Kapitän der U21-Nationalmannschaft eine muskuläre Verletzung zugezogen, war schon zur Halbzeit ausgewechselt worden und hatte gleichzeitig Neo Telle zum Profi-Debüt bei den Geißböcken verholfen. Nun arbeitet Martel an der schnellen Rückkehr.

Gegen Düsseldorf wird der 22-Jährige dem FC am Sonntag sicher noch nicht zur Verfügung stehen. Doch schon in der Folgewoche könnte Martel wieder eine Option werden. Am Karnevalssamstag ist Köln zu Gast beim Karlsruher SC. Im Hinspiel lieferten die Kölner beim 4:4-Unentschieden gerade in der Defensive eine vogelwilde Begegnung ab. Ein Stabilisator der Marke Eric Martel wäre für das Rückspiel sicherlich nicht verkehrt.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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