Vier Leihspieler, gut lรคuft es nur fรผr einen – doch der wird wohl nicht zum 1. FC Kรถln zurรผckkehren

Florian Dietz, Sargis Adamyan, Rasmus Carstensen und Elias Bakatukanda – vier Spieler hat der FC im Winter verliehen, in der Hoffnung auf mehr Einsatzzeit. Die gab es auch fรผr die Akteure, doch die groรŸe Entwicklung ist bei den meisten Spielern ausgeblieben. Eine Zukunft beim 1. FC Kรถln hat wohl nur ein Leihspieler.

Verliert der 1. FC Kรถln das nรคchste Eigengewรคchs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgrรคfe

Max Finkgrรคfe vom 1. FC Kรถln
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Verliert der 1. FC Kรถln das nรคchste Eigengewรคchs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgrรคfe

Der FC droht ein weiteres Eigengewรคchs zu verlieren. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgrรคfe interessiert. Das berichtet Sky. Bereits im Winter hatten die Schwaben die Fรผhler nach dem Linksverteidiger ausgestreckt.

Im vergangenen Jahr verlieรŸ Justin Diehl den FC mit viel Wirbel Richtung Sรผden, nun kรถnnte ein weiteres Eigengewรคchs folgen. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgrรคfe interessiert. Das berichtet der TV-Sender „Sky“.

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Am Samstagabend wird er mit groรŸer Wahrscheinlichkeit mal wieder in der Startelf stehen – in der 2. Bundesliga dann zum siebten Mal. Max Finkgrรคfe dรผrfte wohl mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten, da sich Leart Pacarada gegen Hannover 96 bekanntlich die Ampelkarte abgeholt hat, gesperrt fehlt. Fรผr Finkgrรคfe ist es bislang eine der wenigen Mรถglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Unter Gerhard Struber spielt der Shootingstar der vergangenen Spielzeit keine besonders groรŸer Rolle. 13 Einsรคtze stehen auf der Uhr. Zwar wurde der Linksverteidiger gleich mehrfach von Verletzungen zurรผckgeworfen, doch Finkgrรครคfe saรŸ auch zehn Mal die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Gerade die Hinserie verlief fรผr den gebรผrtigen Mรถcnhengladbacher alles andere als zufriedenstellend.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Kontakt im Hintergrund?

Die Fallhรถhe war nach der รผberragenden Premierensaison eine hohe. Finkgrรคfe war in der vergangenen Spielzeit einer der wenigen Lichtblicke einer enttรคuschenden Kรถlner Mannschaft, wurde zum Shootingstar und galt auch in die Vorbereitung rein als gesetzt. Dann eine Verletzung und nur noch die Nummer zwei auf seiner Position. Kein Wunder also, dass dem AuรŸenverteidiger ein gewisser Frust, eine Enttรคuschung nachgesagt und dann auch mit Wechselgedanken verbunden wurde. Wie groรŸ dieser Wunsch in dem 21-Jรคhrigen war und vielleicht jetzt auch noch ist, ist unklar. Klar ist aber, dass es durchaus Interessenden an Finkgrรคfe gibt – und die wohl auch aus der Bundesliga. Schon im Winter hatte es dem Vernehmen nach einen VorstoรŸ des VfB Stuttgart gegeben, Finkgrรคfe unter Vertrag zu nehmen.

Der FC soll den Schwaben abgesagt haben. Damals betonte Christian Keller gegenรผber dem „Express“, dass man sehr wohl ein groรŸes Interesse daran hรคtte, den Vertragmit Finkgrรคfe zu verlรคngern. Daran wird sich vermutlich auch nicht viel geรคndert haben. Genauso wie an dem Interesse des VfB. Denn laut „Sky“ strecken die Schwaben auch weiterhin die Fรผhler nach dem 21-Jรคhrigen aus. Und die Situation kรถnnte sich aus Kรถlner Sicht etwas verรคndert haben. Finkgrรคfe hat nรคmlich nur noch bis zum Sommer 2026 Vertrag bei den GeiรŸbรถcken. Und daraus ergibt sich einmal mehr eine bekannte und aus Kรถlner Sicht riskante Konstellation. Will der Spieler seinen Kontrakt bei den GeiรŸbรถcken nicht verlรคngern, mรผssen die Verantwortlichen abwรคgen, ob sie nicht noch eine marktgerechte Ablรถse kassieren wollen.

Und die gรคbe es eben nur noch in diesem Sommer. Eine mรถgliche Ablรถse kรถnnte bei rund drei Millionen Euro liegen. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschรคtzt. Laut Sky soll es im Hintergrund weiter Kontakt zwischen Finkgrรคfe und dem VfB geben.


Die ersten Kader-Konturen zeichnen sich beim 1. FC Kรถln ab: Wer geht, wer bleibt?

Gerhard Struber im Gesprรคch mit Thomas Kessler und Christian Keller.
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Die ersten Kader-Konturen zeichnen sich beim 1. FC Kรถln ab: Wer geht, wer bleibt?

Noch ist nicht klar, in welcher Liga Kรถln in der kommenden Saison spielen wird. Die FC-Bosse mรผssen lรคnger als erhofft zweigleisig planen. Gerade im Fall des Nicht-Aufstiegs wird die Zusammenstellung einer schlagkrรคftigen Truppe eine Herausforderung. Im Falle des Aufstiegs zeichnen sich erste Konturen ab bei der Kaderplanung des 1. FC Kรถln: Wer bleibt, wer geht?

Bei einigen Spielern steht die Zukunft bereits fest, bei anderen ist sie noch ungewiss. Gerade die Ligazugehรถrigkeit ist ein entscheidender Faktor, der auf Seiten der Verantwortlichen eine erhebliche Rolle spielt bei der Kaderplanung des 1. FC Kรถln: Wer bleibt, wer geht?

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Christian Keller zeigte sich nach dem 0:1 gegen Hannover enttรคuscht, so richtig angefressen wirkte der Sportdirektor des 1. FC Kรถln aber nicht. Dabei hรคtten ihm die drei Punkte bei den Niedersachsen schon sehr geschmeckt. Denn der Erfolg hรคtte Keller zumindest ein wenig mehr Planungssicherheit fรผr die kommende Spielzeit gegeben. Nach wie vor mรผssen die FC-Bosse zweigleisig planen. Gerade im Falle des verpassten Aufstiegs wird die Kaderzusammenstellung ein Mammut-Projekt. Denn รผberdurchschnittlich ist der Kรถlner Kader in dieser Spielzeit ganz offensichtlich nicht besetzt, besser als der Durchschnitt wรคre aber angesichts der Ambitionen nรถtig und der FC wรผrde mehr als eine Handvoll Spieler wohl verlieren, die ein weiteres Jahr 2. Bundesliga einfach nicht mitmachen werden. Im Falle des Aufstiegs sind ebenfalls zahlreiche Stellschrauben zu drehen, es zeichnen sich aber auch schon die ersten Kader-Konturen ab.

Wer wird wohl beim 1. FC Kรถln bleiben?

Wirklich fix ist dieser Tage beim FC recht wenig. Doch werden die Kรถlner Verantwortlichen viel daran setzen, dass im Falle des Aufstiegs die Kernachse des Clubs zusammenbleibt. Marvin Schwรคbe fรผhlt sich mittlerweile wieder wohl, verfรผgt zwar รผber eine Ausstiegsklausel, hat aber als Nummer eins wenig Grรผnde, dem Verein den Rรผcken zu kehren. Timo Hรผbers kรถnnte im Aufstiegsfall wohl auch in Kรถln bleiben, genauso wie Jan Thielmann. Beide haben noch bis zum Sommer 2026 Vertrag. Gerade bei Thielmann ist eine Vertragsverlรคngerung denkbar. Mit Linton Maina soll sich ein weiterer Leistungstrรคger fรผr einen Verbleib bei den GeiรŸbรถcken entschieden haben. Der Offensivspieler soll im Falle des Aufstiegs einen neuen Kontrakt unterschreiben. Maina wรคre sonst im Sommer ablรถsefrei. Laut „Bild“ sind sich Spieler und Sportdirektor einig. Die Tinte gibt es nach dem Aufstieg.

Bei Leart Pacarada, Dominique Heintz, Julian Pauli und Luca Kilian stehen die Vorzeichen auf Verbleib. Und auch drei der Neuverpflichtungen sind wohl sehr sicher in Zukunft weiterhin dabei. Joel Schmied, Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic wurden allesamt mit lรคngeren Vertrรคgen ausgestattet. Ob sie das Format fรผr die Bundesliga haben, mรผssen sie noch beweisen. Luca Waldschmidt hat ebenfalls noch lange Vertrag und wird wohl auch am Rhein bleiben.

Welche Spieler des 1. FC Kรถln stehen eher auf der Kippe?

In der Theorie alle Spieler, deren Kontrakt in diesem oder im kommenden Sommer auslaufen. Wenn es nach dem FC geht, stรผnden wohl einige Vertragsverlรคngerungen an. Die wรผrden die GeiรŸbรถcke zum Beispiel zu gerne bei Eric Martel erreichen. Kein Wunder, der Mittelfeldspieler ist mit seinen zarten 23 Jahren einer der besten Sechser der gesamten Liga. Es wird sicherlich schon diesen Sommer Interessenten aus den Top-5-Ligen geben. Allerdings lรคuft der Vertrag 2026 aus. Der FC wรผrde nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablรถse kassieren. Ob Martel bei seiner Zukunftsperspektive verlรคngert, ist also offen. Das gilt auch fรผr die jungen Spieler wie Max Finkgrรคfe oder Damion Downs. Wรคhrend Ersterer immer wieder mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht wird, fรผhlt sich der Stรผrmer dem Vernehmen nach in Kรถln so wohl, dass eine Vertragsverlรคngerung wohl nur noch eine Frage der Zeit ist.

Komplett offen scheint die Zukunft von Mark Uth. Der Offensivspieler deutete zuletzt an, dass es Gesprรคche gebe. Doch es ist unklar, in welche Richtung diese gehen. Beim FC wird man sicherlich genau darauf schauen, wie es sich mit der Gesundheit des Routiniers in den kommenden Spielen verhรคlt. Auch hinter Jacob Christensen steht wohl weiterhin ein Fragezeichen. Und das dรผrfte es auch bei Anthony Racioppi geben. Der Keeper hat am Samstag bei der U21 gespielt und einen bitteren Nachmittag erlebt. Auch aufgrund seiner Patzer gab es gegen Lotte nicht viel zu holen. Eigentlich war eine feste Verpflichtung des Schweizers wahrscheinlich. Mรถglicherweise hat sich die Einstellung ein wenig verรคndert. Wie es mit Steffen Tigges weitergeht, ist offen.

Wer wird den 1. FC Kรถln verlassen?

Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang schon seit Monaten fest. Der Angreifer wechselt zur TSG Hoffenheim – ablรถsefrei. Auch Mathias Olesen hat bereits bekannt gegeben, dass es zur Trennung kommen wird. Zwar gibt es keine weiteren offiziellen Abschiede, allerdings scheinen die von Marvin Obuz und Jonas Nickisch unausweichlich. Obuz stand zuletzt gar nicht mehr im Kader der Profis. Der gebรผrtige Kรถlner hat sich auch in dieser Spielzeit nicht durchsetzen kรถnnen. Nickisch will nicht beim FC bleiben, weil er keine Perspektive sieht. Auch der Wechsel von Dejan Ljubicic gilt als sehr wahrscheinlich und das unabhรคngig der Ligazugehรถrigkeit. Der Mittelfeldspieler hatte bei Union Berlin einen Medizincheck vereinbart, zu dem es aber nicht gekommen ist. Dennoch ein klares Zeichen an den Verein.

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Was passiert mit den Leihspielern des 1. FC Kรถln?

Der FC hat zahlreiche Spieler aktuell verliehen. Dass diese in der kommenden Saison fรผr die Profis der GeiรŸbรถcke auflaufen, ist in den meisten Fรคllen sehr unwahrscheinlich. Fรผr Sargis Adamyan und Florian Dietz kรถnnte die Zeit des Abschieds gekommen sein. So richtig in Form kommen die Angreifer auch bei ihren Leihvereinen nicht. Zwar ist Rasmus Carstensen bei Lech Posen Stammspieler, es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass auch der Dรคne nicht mehr zu den Kรถlnern zurรผckkehrt. Elias Bakatukanda kรถnnte dagegen doch schon im Sommer zurรผckkehren. Es gibt aber auch die Option, dass der Innenverteidiger ein weiteres Jahr in Linz bleiben wird. Bei Chilohem Onuoha und Malek El Mala bahnen sich wohl weitere Leihen an, wรคhrend Said El Mala eine Verstรคrkung des Kรถlner Kaders werden wird.


Kommentar: Was bringt es, wenn alle fรผr den 1. FC Kรถln spielen, nur der FC nicht

Der FC hat am Wochenende einmal mehr Punkte im Aufstiegskampf liegen lassen. Das hatte aber nichts mit Pech, vielmehr mit einer schwachen Leistung zu tun. So wirklich รผberzeugt haben die Kรถlner in dieser Saison eher selten. Das gilt aber auch fรผr weite Teile der Konkurrenz. Ein Kommentar zur 0:1-Niederlage des 1. FC Kรถln.

โ€žDas รคrgert michโ€œ: FC-Trainerin Britta Carlson kรผndigte nach Frankfurt-Pleite Reaktion an

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Kรถln
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โ€žDas รคrgert michโ€œ: FC-Trainerin Britta Carlson kรผndigte nach Frankfurt-Pleite Reaktion an

Die gute Nachricht: Die FC-Frauen werden in dieser Saison kein weiteres Spiel mehr gegen Eintracht Frankfurt bestreiten mรผssen. Auch das dritte Duell endete mit einer klaren Niederlage fรผr die FuรŸballerinen des 1. FC Kรถln: FC-Trainerin รคrgert sich รผber den Auftritt โ€“ und hofft auf etwas Ablenkung beim Pokal-Finale am Donnerstag.

FuรŸballerinen des 1. FC Kรถln: FC-Trainerin BRitta Carlson รคrgert sich รผber den Auftritt gegen Frankfurt und fordert von ihrer Mannschaft nun die richtige Reaktion.

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Britta Carlson war nach dem Abpfiff sichtbar unzufrieden. Die Trainerin des 1. FC Kรถln hatte sich mehr vorgenommen fรผr das Heimspiel am Sonntagabend โ€“ auch wenn der Gegner Eintracht Frankfurt hieรŸ. Doch nach dem jรผngsten 1:1 in Leverkusen mit einer starken Leistung verfiel das Team gegen Frankfurt bisweilen wieder in alte Verhaltensweisen. Zudem erwiesen sich die Kรถlnerinnen unterm Strich als nicht ebenbรผrtig in der Partie gegen die Hessinnen. Carlson sprach daher nach der Partie Klartext: โ€žDas รคrgert mich, dass du ab und zu wieder in ein altes Muster verfรคllst und das nur, weil mal ein Ding vielleicht nicht sofort funktioniert. Das รคrgert mich, weil ich einfach mรถchte, dass die Mannschaft sich da weiterentwickelt, aber zwischendurch immer wieder einen kleinen Schritt zurรผck macht.โ€œ

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Die Partie war frรผh vorentschieden

Die Trainerin musste kurzfristig noch auf Vanessa Leimenstoll verzichten, die sich im Abschluss-Training an der Leiste verletzt habe. Eine positive Personalie war jedoch Amelie Bohnen, die gegen Frankfurt ihre Bundesliga-Premiere feierte โ€“ und das direkt in der Startelf. โ€žIch finde, sie hat es super gemacht, also Amelie mache ich รผberhaupt keinen Vorwurf. Sie hat in den letzten drei, vier Wochen echt klasse trainiert und hat sich erarbeitet zu spielen. Man hat nicht gemerkt, dass sie ihr erstes Spiel fรผr uns gemacht hat. Definitiv hat Amelie nicht dazu beigetragen, dass so viele Tore gefallen sind, sondern sie hat wirklich nur ihren Job gemacht.โ€œ

Die Art des rechnerisch sicheren Ligaverbleibs am Freitagabend durch die Potsdamer Niederlage gegen Leverkusen habe die Trainerin derweil nicht glรผcklich gemacht: โ€žIch fand es nicht gut, dass wir auf der Couch den Klassenerhalt geschafft haben. Ich weiรŸ nicht, ob es unbewusst ist, dass bei manchen ein, zwei Prozent weniger da sind. Das ist das, was mich รคrgert, weil das nicht mein Anspruch ist.โ€œ Carlson habe stattdessen nach dem Optimum aus den letzten drei Partien gestrebt: โ€žIch habe gesagt, ich will die maximale Punktzahl noch holen mit der Mannschaft aus den drei Spielen, das sind neun Punkte. Auch wenn es Frankfurt war.โ€œ Eine die Trainerin verknรผpfte dies mit einer Ankรผndigung: โ€žInsofern wissen die Mรคdels, was die Woche auf sie zukommt.โ€œ

Entspannung am Donnerstag

Etwas Entspannung wird jedoch der 1. Mai am Donnerstag bringen. Carlson wird zusammen mit ihrer Mannschaft das DFB-Pokal-Finale der Frauen zwischen Bayern Mรผnchen und Werder Bremen im Rhein-Energie-Stadion besuchen. Dass Bremen dabei der nรคchste Gegner des FC ist, passt dabei umso besser. โ€žAber unabhรคngig von Bremen wรคren wir auch so im Stadion gewesen, wenn man ein Pokal-Finale sehen kann, wo man ja selbst gerne mal hin mรถchte. Es lohnt sich, das anzuschauen. Es ist eine schรถne Atmosphรคre, ein schรถnes Event. Aber vorher wird noch mal hart trainiert.โ€œ


Medienbericht: Ist Jonas Boldt beim 1. FC Kรถln ein Thema?

Jonas Boldt ein Thema beim 1. FC Kรถln?
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Medienbericht: Ist Jonas Boldt beim 1. FC Kรถln ein Thema?

Eigentlich deutete sich fรผr Jonas Boldt ein Engagement bei Hertha BSC an. Doch wie die „Bild“ berichtet wackelt der Deal. Und der 43-Jรคhrige soll sich im „intensiven Kontakt“ mit anderen Clubs befinden. Darunter wรผrde sich auch der FC befinden. Ist der 1. FC Kรถln an Jonas Boldt interessiert?

Er ist im deutschen FuรŸball heiรŸ begehrt. Im Februar wurde der 43-Jรคhrige mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht, zuletzt hieรŸ es, Hertha BSC habe sehr gut Karten. Doch die „Bild“ bringt nun zwei weitere mรถgliche Interessenten ins Spiel. Neben der TSG Hoffenheim auch den FC. Ist der 1. FC Kรถln wirklich an Jonas Boldt interessiert?

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Wie die „Bild“ berichtet gรคbe es „intensiven Kontakt“ zwischen Boldt und zwei deutschen Clubs. Neben der TSG Hoffenheim eben auch dem 1. FC Kรถln. In dem Artikel heiรŸt es, dass sich der FC im Falle des Aufstiegs sportlich neu aufstellen und Boldt dann mรถglicherweise zum Thema werden kรถnnte. Zumal Christian Keller bei den Fans in der Kritik stรผnde. Aber ist das wirklich ein realistisches Szenario? Die Kritik einiger Fans am Sportdirektor ist ganz sicher nicht von der Hand zu weisen. Die Kรถlner Anhรคnger hadern unter anderem mit der Transferpolitik. Auch mit der aktuellen. Von den Winter-Neuverpflichtungen spielte am Wochenende zum zweiten Mal in Folge kein einziger bei den Kรถlner Profis. Abgesehen von Anthony Racioppi, der bei der U21 zum Einsatz kam und dem dann auch noch folgenschwere Patzer unterliefen, war keiner der vier Neuverpflichtungen im Einsatz.

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Boldt viele Jahre bei Bayer Leverkusen

Aktuell gibt es allerdings wenig Anzeichen, die darauf schlieรŸen lassen, dass Keller intern nicht mehr fest im Sattel sรครŸe. Der Wiederaufstieg in die Bundesliga wรผrde daran vorerst wohl auch nichts รคndern. Im Gegenteil: Sollten die Kรถlner in die Bundesliga zurรผckkehren, wird Keller eine schlagkrรคftige Truppe fรผr die Beletage zusammenstellen wollen und sollen. Ob ihm das glingt, wird sich dann zeigen. Ein Nicht-Aufstieg wรผrde den Sportdirektor wohl eher in Bedrรคngnis bringen. Obwohl die Kรถlner in Hannover eine Vorentscheidung liegenlieรŸen, ist der Aufstieg nach wie vor das wahrscheinliche Szenario.

Dass Boldt aber ein begehrter Sportmanager ist, steht auรŸer Frage. Der 43-Jรคhrige war von 2007 bis 2019 bei Bayer Leverkusen tรคtig, unter anderem Sportdirektor unter Rudi Vรถller. 2019 wurde der gebรผrtige Nรผrnberger Sportvorstand beim Hamburger SV, holte unter anderem Steffen Baumgart zu den Rothosen. Unumstritten war der Manager aber in Hamburg nicht. Nach fรผnf misslungenen Aufstiegsversuchen wurde Boldt im vergangenen Sommer beim HSV freigestellt. Seither gibt es immer wieder Vereine, die offenbar ein Interesse an dem Manager haben. Wie groรŸ das der GeiรŸbรถcke ist, ist offen.


Die nรคchste Pyroshow: Droht dem 1. FC Kรถln nun ein Ausschluss der Fans?

Wieder einmal Pyros von den Anhรคngern des 1. FC Kรถln
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Die nรคchste Pyroshow: Droht dem 1. FC Kรถln nun ein Ausschluss der Fans?

Erst vor 14 Tagen hat der DFB den FC mal wieder mit einer Strafe fรผr Fehlverhalten seiner Fans belegt. Und die Sanktion mit einer Androhung von weiteren Konsequenzen garniert. Dazu kรถnnte es nun kommen, denn im Spiel bei Hannover wurde wieder gezรผndet. Droht dem 1. FC Kรถln nun der Zuschauerausschluss?

Es ist gerade zwei Wochen her, da hat der DFB den FC mit einer empfindlichen Strafe fรผr das Fehlverhalten seiner Fans bestraft. Und gleichzeitig weitere Konsequenzen bei weiteren Vergehen angekรผndigt. Gegen Hannover hรผllte sich das Stadion in roten Nebel. Droht dem 1. FC Kรถln nun der Zuschauerausschluss?

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„Alle in WeiรŸ“, lautete das Motto der rund 15.000 Anhรคnger, die es am Sonntagnachmittag nach Hannover verschlagen hatte. Doch die Heinz-von-Heiden-Arena hรผllte sich vor Spielbeginn der Begegnung des 1. FC Kรถln bei Hannover 96 in roten Nebel. Teile der Fanszene hatten ihr Versprechen wahr gemacht und wieder ordentlich Pyro gezรผndet. Schiedsrichter Timo Gansloweit konnte die Begegnung so erst mit genau drei Minuten Verspรคtung anpfeifen. Fรผr einige Kรถlner Anhรคnger mรถglicherweise das emotionale Highlight einer Auswรคrtsfahrt, die schlieรŸlich in einer groรŸen Enttรคuschung und dem verdienten 0:1 bei den Niedersachsen endete, fรผr den Verein wird das Feuerwerk im Hannoveraner Rund aber wieder ein Nachspiel haben – und das kรถnnte dieses Mal erneut besonders schmerzhaft ausfallen.

DFB hatte mit Konsequenzen gedroht

Denn das Zรผnden der Pyros ist dieses Mal in doppelter Sicht ein Spiel mit dem Feuer. Der FC musste in dieser Spielzeit schon mehrfach tief in die Tasche greifen. Erst vor zwei Wochen hatte der DFB mal wieder eine Strafe gegen Kรถln ausgesprochen. Gleich fรผr mehrere Vergehen mรผssen die GeiรŸbรถcke mehr als 300.000 Euro bezahlen. Vor allem die DFB-Pokal-Begegnung gegen Hertha BSC stand im Fokus. Damals hatten die Kรถlner Fans vor der Partie ein beeindruckendes Feuerwerk abgebrannt. Und die Kรถlner waren mit der Sanktion noch glimpflich davongekommen. โ€žDie Strafe wรคre doppelt so hoch ausgefallen, hรคtte der 1. FC Kรถln nicht zwei Tรคter ermittelt, was nach den geltenden Richtlinien zu einer Strafreduzierung um 50 Prozent fรผhrtโ€œ hieรŸ es von Seiten des DFB.

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Doch die Strafe des Verbands wurde noch mit einem Zusatz versehen. Der DFB verwies auch darauf, „dass bei weiteren gravierenden Pyro-Vorkommnissen im Kรถlner Zuschauerblock auch Sanktionen, die รผber eine Geldstrafe hinausgehen, und gegebenenfalls Auflagen in Erwรคgung gezogen werden mรผssten.โ€œ Ein Zuschauerausschuss wรคre eine erwartbare Sanktion. Die Kรถlner Ultras hatten beim vergangenen Heimspiel dann mit Humor auf die Drohung reagiert und in der Halbzeit eine Pyro-Show angedeutet, dann aber Konfetti-Kanonen gezรผndet. Allerdings mit dem Banner-Versprechen die Pyro-Show nachzuholen. Das Versprechen wurde nun erfรผllt. Den FC werden somit ganz sicher weitere Strafen erwarten und mรถglicherweise der Zuschauerausschluss.

Ein Zuschauer-Ausschluss zum Saisonfinale wรคre aus Sicht der Fans sicherlich fatal, ist aber eher unwahrscheinlich. Denn in aller Regel dauert es mit der Sanktionierung รคhnlicher Vergehen Wochen, eher Monate.


Pleite des 1. FC Kรถln: Nicht der Platzverweis war entscheidend, die Leistung war es

Jan Thielmann war nach dem 0:1 seines 1. FC Kรถln enttรคuscht
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Pleite des 1. FC Kรถln: Nicht der Platzverweis war entscheidend, die Leistung war es

Nach der 0:1-Pleite gegen Hannover haderten die GeiรŸbรถcke mit der Leistung des Schiedsrichters. Das soll und darf aber nicht รผber den eigenen Auftritt hinwegtรคuschen beim 1. FC Kรถln: Der FC enttรคuscht gegen Hannover auf ganzer Linie.

15.000 Fans waren nach Hannover gereist, um mit dem FC den nรคchsten Schritt Richtung Aufstieg zu gehen. Die Konkurrenz spielte mit, es war alles angerichtet und doch gab es nur groรŸe Ernรผchterung beim 1. FC Kรถln: Der FC enttรคuscht gegen Hannover auf ganzer Linie.

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Fรผr Timo Hรผbers gab es nach der bitteren 0:1-Pleite bei Hannover 96 keinen Zweifel, welche Situation รผber den Ausgang der Begegnung richtete: Die Gelb-Rote Karte gegen Leart Pacarada hatte der Abwehrspieler ausgemacht. Der Linksverteidiger hatte gleich zwei Mal fรผr eher harmlose Vergehen eine Verwarnung erhalten, die zweite dann schon nach gut 50 Minuten, der FC spielte nahezu eine Halbzeit in Unterzahl. „Das ist der spielentscheidende Moment“, sagte der Kรถlner Kapitรคn. „Mir fehlt da ein bisschen das Fingerspitzengefรผhl vom Schiedsrichter. Er spielt zwei Mal Foul.“ Eine Meinung, die auch Marvin Schwรคbe und Gerhard Struber teilten. Gerade der FC-Trainer fand dementsprechend auch deutliche Worte gegenรผber dem Schiedsrichter, erachtete den Einsatz des jungen Unparteiischen als รผbermรผtig, hรคtte sich mehr Erfahrung gewรผnscht.

FC findet nie so recht ins Spiel

Tatsรคchlich lieรŸ sich รผber die Notwendigkeit der Ampelkarte sicherlich streiten. Genauso aber, ob es sich bei dem Platzverweis um die entscheidende Szene der Begegnung gehandelt hat. Denn die Begegnung nahm von Beginn an eine Richtung, die dem 15.000 aus Kรถln mitgereisten Fans so gar nicht schmeckte. Hannover รผbernahm von Beginn an die Initiative, war dominant und gefรคhrlicher. Die Mรผnchner Leihgabe Hyunju Lee verpasste das freie, lange Eck knapp, Lars Gindorf und Nicolรฒ Tresoldi fanden in Marvin Schwรคbe ihren Meister. Der FC spielte behebig, ideenlos, einfach schwach. Nach vorne ging so gut wie gar nichts. Nach einer guten halben Stunde stand bei den Kรถlnern ein Abschluss auf dem Konto, bei Hannover waren es zu diesem Zeitpunkt sieben. Erst wenige Minuten vor der Halbzeit war Tim Lemperle durch, sein Pass ins Zentrum missglรผckte, landete so aber bei Flroian Kainz, der die gute Mรถglichkeit zu einfach wegschenkte.

Unterm Strich war es aber einfach zu wenig, um die kriselnden Niedersachsen in arge Sorgen zu bringen. „Die guten Grรผnde fรผr die Niederlage sind, dass wir in der ersten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gefunden haben, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben zu schnell den Ball immer wieder hergegeben“, sagte somit auch Struber spรคter am Sky-Mikrofon. Mรถglicherweise gab es fรผr die zweiten 45 Minuten einen Masterplan, doch wieder war es Lee, der das erste Tor nur knapp verpasste. Und dann folgte auch schon der sicher nicht ganz clevere Einstieg von Leart Pacarada. „Ich weiรŸ nicht, ob man gut beraten ist, so einen jungen Schiedsrichter, der so wenige Spiele hat, dann so ein Spiel zuzumuten“, sagte Struber. „Ich bin ein Fรถrderer der Talente, aber man sollte schon hinterfragen, ob man so einen jungen Kerl darauf loslรคsst, hier zu lernen, in so einer Phase, in der wir alle drinstecken.“ 

„Da kann ich der Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen“

Und die erste Unterzahl in dieser Saison zeigte beim FC umgehend Wirkung. Hannover zog fรผr einige Minuten ein Powerplay auf. So lange, bis Gindorf mit einem sehenswerten Schuss zur Fรผhrung der Gastgeber einnetzte. Sehenswert, aber wohl nicht gรคnzlich unhaltbar. „Dann geht es hier in Unterzahl, du bekommst direkt das Tor“, so Struber. „Die Jungs haben gekรคmpft, gefightet bis zum Schluss, um das Spiel noch zu drehen.ย Da kann ich der Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen.“ Zwar warf der FC gerade in den letzten Minuten der Partie alles nach vorne, Vorwรผrfe musste sich die Mannschaft dann aber aufgrund des Spiels in Gleichzahl gefallen lassen. „Die Leistung stรถrt mich massiv. In der ersten Halbzeit erwarte ich mir von der Mannschaft eine andere Tonart“, wurde Struber dann doch auf der Pressekonferenz deutlich.

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Offensive wieder erschreckend schwach

Gleich mehrere Spieler blieben weit hinter den Erwartungen zurรผck. Gerade die Offensive hatte nicht viel von der Wucht, die in der vergangenen Woche noch den 3:1-Erfolg gegen Mรผnster ermรถgichte. Tim Lemperle und Damion Downs kamen auf nicht einen Torschuss, Luca Waldschmidt erinnerte eher an den vermeintlichen Unterschiedsspieler des Saisonauftakts. Der Grund fรผr die kritischen Worte des Trainers liegt auf der Hand. Der FC verspielte die groรŸe Chance, einen weiteren groรŸen Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Denn auch wenn schon die ersten von einer hundertprozentigen Aufstiegs-Wahrscheinlichkeit sprechen oder rechnen, dann sieht die Wahrheit nach dem 31. Spieltag doch ein wenig anders aus. Der Vorpsrung auf den Relegationsplatz betrรคgt dann eben doch nur vier Zรคhler, bei neun zu vergebenden. Der auf Rang vier betrรคgt fรผnf Punkte.

Gerade in dieser ausgeglichenen Liga ist der Aufstieg damit alles andere als sicher. Immerhin holte der FC aus den vergangenen vier Begegnungen gerade einmal vier Zรคhler. Die Chancen stehen weiterhin gut, nur den Aufstieg kann der FC am kommenden Wochenende gegen Regensburg noch nicht sichern. Den gรคbe es im Idealfall am Sonntag. „Jetzt gilt es auch hier wieder das ein oder andere Learning mitzunehmen und dann nรคchste Woche wieder alles daran zu setzen, auch in einem schweren Spiel einen Sieg zu landen“, so Struber. Diese Woche hat es dazu nicht gereicht.ย