Überraschender Wert: Vom Sprinter zum Laufmonster? Linton Maina nimmt beim 1. FC Köln Tempo auf

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Überraschender Wert: Vom Sprinter zum Laufmonster? Linton Maina nimmt beim 1. FC Köln Tempo auf

Wie schon gegen Leverkusen war Linton Maina auch gegen Königsblau einer der Kölner Aktivposten und nicht gerade unbeteiligt am knappen 1:0-Erfolg über den FC Schalke 04. Beim FC ist er in Topform unverzichtbar, obwohl es gerade im Schlussdrittel auch schon mal hapert. Linton Maina wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

Der 25-Jährige ist ein Gewinn für die Mannschaft. Nicht umsonst wurde der Offensivspieler am Sonntag zum „Man of the Match“ ernannt. Gerade sein Tempo und sein Laufbereitschaft sprachen auch gegen Schalke wieder für den gebürtigen Berliner. Linton Maina wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

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Bei der Nachbearbeitung der Begegnung der Geißböcke gegen den FC Schalke 04 wird den Analysten wohl ein Wert recht schnell ins Auge gesprungen sein. Und zwar einer von Linton Maina. Der Offensivspieler kam am Sonntagnachmittag auf eine Höchstgeschwindigkeit von 35,69 km/h, war damit der schnellste Spieler der Geißböcke, sogar auf dem gesamten Feld und schob sich in der Tabelle der schnellsten Spieler der Liga auf einen ordentlichen achten Platz. Dass Maina zu den schnelleren Akteuren der Liga gehört, ist allerdings nicht wirklich verwunderlich. Der 25-Jährige wurde in dieser Spielzeit bereits mit Werten über der 35 km/h-Marke geblitzt. Eine andere Statistik macht dagegen sehr wohl stutzig. Denn der Flügelflitzer lief am Sonntag deutlich mehr als zehn Kilometer, gewann den teaminternen Vergleich in Sachen Laufleistung.

„Wir haben gesehen, der hat wirklich alles gegeben“

Maina in einer Liste vorne zu sehen, die sonst von Eric Martel, Dejan Ljubicic oder Denis Huseinbasic dominiert wird, scheint dann doch ein wenig überraschend. Allerdings nur auf den ersten Blick. Denn der 25-Jährige sorgte am Sonntag mit seinen Sprints immer wieder für Entlastung. Zwar war die Begegnung gegen Schalke erwartungsgemäß eine andere als die gegen Leverkusen – die Rolle von Maina schien jedoch eine ähnliche. Die allerdings gegen Königsblau noch besser aufzugehen schien. Immer wieder stach der gebürtige Berliner durch, tauchte vor allem im zweiten Abschnitt auch häufig in der gegnerischen Box auf. So kam das von einem verschmitzten Lächeln untermalte Gefühl von Thomas Kessler, Maina sei mindestens „20 Kilometer“ gelaufen, nicht von ungefähr. „Linton hat ja unter der Woche auch schon gezeigt, dass er mit seinem Tempo für uns natürlich extrem gefährlich werden kann.“

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Tatsächlich lief am Sonntag nahezu jede gefährliche Aktion über den schnellen Mann. Die Vorarbeit zum 1:0 verdiente sich der Offensivspieler mit seinem Einsatz. In der Liga kommt Maina damit nun auf neun Vorlagen. Einzig Miro Muheim vom HSV und Julian Justvan vom 1. FC Nürnberg haben jeweils ein Tor mehr vorbereitet. Dazu war der 25-Jährige in der Liga auch drei Mal selbst erfolgreich, im Pokal erzielte er zwei Treffer, bereitete zwei vor. „Er ist unglaublich fleißig“, stellte Kessler fest. „Wir haben gesehen, der hat wirklich alles gegeben.“ Dem Fachmagazin „Kicker“ war die Leistung offenbar nicht so beeindruckend aufgefallen. Zumindest schaffte es der Außenbahnspieler nicht in die „Elf des Spieltags“ – im Gegensatz zu Damion Downs und Dominique Heintz. Der FC stellte prompt die Frage, ob Maina Schach spiele über die Sozialen Medien in den Raum, bekam aber bis zum Montagabend keine Antwort vom Kicker.

Nicht in der Kicker-Elf, aber Man of the Match

In einer eher zähen Begegnung war Maina zweifelsohne der Aktivposten, ohne seine Balleroberung nach dem Patzer von Mehmet Aydin wäre die Führung nicht gefallen. Nicht umsonst erhielt er dann von den FC-Fans die Auszeichnung zum „Man of the Match“. Allerdings schwingt bei Maina dann auch immer mal wieder das kleine „aber“ mit. Denn der Offensivspieler trifft auch in dieser Spielezeit im Schlussdrittel immer mal wieder ganz gerne die falsche Entscheidung. Auch gegen S04 dribbelte sich der 25-Jährige hier und da fest oder suchte etwas überhastet den Abschluss. Der hat in dieser Spielzeit ebenfalls ein wenig Luft nach oben. Bei insgesamt 40 Abschlüssen kamen drei Tore in der Liga rum, im Teamvergleich schneidet der 25-Jährige damit auf einem Platz im Mittelfeld ab.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass Maina in dieser Spielzeit ein absoluter Aktivposten, nach eher durchwachsener vergangenen Saison ein Gewinn für die Mannschaft ist. Nicht umsonst würden die Kölner Verantwortlichen gerne mit dem Offensivspieler verlängern. „Ich bin mit Christian Keller im Austausch, wir reden viel. Ich habe ihm gesagt, dass ich Bundesliga spielen will – am liebsten hier beim 1. FC Köln, mit diesem Verein“, sagte Maina im Januar dem „Geissblog“. „Ich fühle mich beim FC sehr, sehr wohl. Das heißt nicht, dass ich mir etwas anderes nicht vorstellen könnte, aber jetzt steht diese Saison erst mal komplett im Mittelpunkt.“ Bei einem Aufstieg würden die Chancen für einen Verbleib sicherlich steigen. Und dafür tut der Offensivspieler aktuell sehr viel.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Stellt Köln die Weichen auf Aufstieg? Der FC steht vor richtungweisenden Partien

Damion Downs jubelt mit Spielern deds 1. FC Köln
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Stellt Köln die Weichen auf Aufstieg? Der FC steht vor richtungweisenden Partien

Für den FC stehen an den nächsten Spieltagen gleich mehrere schwere Aufgaben an. Die Kölner bekommen es in den kommenden sechs Spielen mit drei direkten Konkurrenten und zwei Mannschaften, die eigentlich ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollten zu tun. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen.

Am Freitag gegen Magdeburg, anschließend gegen Düsseldorf. Dazu noch die Begegnungen gegen Darmstadt, Karlsruhe und schließlich Paderborn – der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen.

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Auch, wenn sich die Kölner Verantwortlichen diesen eigentlich zurzeit nicht gönnen wollten, der Blick auf die Tabelle ist für den FC schon seit einigen Wochen ein sehr angenehmer. Wenn die Geißböcke am Freitagabend beim 1. FC Magdeburg antreten, werden sie seit acht Wochen ununterbrochen einen Aufstiegsplatz belegen. Und das hat sich der FC auch redlich verdient. Vielleicht nicht zwingend spielerisch, aber aus Sicht der nackten Ergebnisse sehr wohl. Neun Siege aus den vergangenen elf Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Damals noch dem Relegationsplatz in Richtung Abstieg näher als dem in Richtung Aufstieg, stehen die Kölner ganz oben im Tableau und haben sich mit dem zähen 1:0-Erfolg über den FC Schalke 04 auch ein kleines Polster erarbeitet. Selbst wenn der FC in Sachsen-Anhalt verliert, werden die Geißböcke nicht aus der Top-Drei herausrutschen.

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Schwache Bilanz gegen direkte Konkurrenz

So weit so gut, doch zur Wahrheit gehört nach wie vor, dass der FC seine Probleme mit den vermeintlich großen Gegner der Liga hat. Die Bilanz ist jedenfalls alles andere als gut. Aus den bisherigen neun Begegnungen gegen die direkte Konkurrenz auf den Rängen zwei bis acht holten die Geißböcke neun von möglichen 27 Punkten. Der HSV 15 und Elversberg 14. Der FC gewann nur zwei dieser Begegnungen, Hamburg und die „ELV“ jeweils vier. Beim FC wurde nach dem 1:2 gegen Paderborn viel von einer Wende gesprochen, angesichts der Punkteausbeute ist das durchaus richtig. Auch taktisch und personell hat Gerhard Struber umgestellt. De facto sind aber auch die Gegner andere gewesen. Bis zur Winterpause hatten es die Kölner nur noch mit Kaiserslautern und Hannover zu tun. In diesem Jahr immerhin schon Hamburg und Elversberg.

Ob die Statistiken unterm Strich mit einer stabileren Abwehr oder mit schwächen Gegnern zu erklären sind, ist wohl spekulativ, möglicherweise liegt die Wahrheit in der Mitte. Fakt ist aber, dass die Kölner Gegner seit der taktischen Umstellung insgesamt einen xGoals-Wert von 9 gegen den FC erreichten und in den ersten zehn Saisonspielen 15. Heißt: In der ersten Saisonphase erspielten sich die Teams Chancen, die 15 Tore erwarten ließen, es wurden 20. Nach der Umstellung lag die Qualität der Möglichkeiten aber nur noch bei neun, der FC kassierte nur fünf Gegentore. Ähnlich verhält es sich mit den Großchancen. Seit Mitte Oktober gab es nur noch sieben dieser Möglichkeiten, von denen zwei zum Tor führten, in der ersten Phase waren es 16, aus denen neun Gegentore resultierten.

Drei Duelle gegen Aufstiegskandidaten

Insofern steht der FC schon ein wenig vor den Wochen der Wahrheit. Denn an den kommenden Spieltagen haben es die Kölner mit einigen spielstarken Mannschaften zu tun und mit Teams, die durchaus als direkte Konkurrenz im Aufstiegskampf bezeichnet werden dürfen. Am Freitag spielen die Geißböcke gegen den Tabellenvierten aus Magdeburg, eine Woche später kommt der Fünfte aus Düsseldorf nach Köln. Im März warten mit den Spielen gegen Karlsruhe und Darmstadt zwei Gegner, die sich zumindest besseres auf die Fahne geschrieben haben und eigentlich ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollten. Ende März steht auch noch die Partie gegen den Tabellensechsten aus Paderborn auf dem Programm. Der FC hat also in den kommenden sechs Wochen die Chance, die Weichen auf Aufstieg zu stellen.

Genauso besteht aber dann aber auch erneut das Risiko, wieder an Boden zu verlieren. „Alle Spiele sind auf Messers Schneide. Du kannst in dieser Liga jedes Spiel verlieren, du kannst aber auch jedes gewinnen“, sagte Thomas Kessler am Sonntag nach dem knappen 1:0 gegen Schalke und verwies auf die Niederlage der Karlsruher gegen Braunschweig. „Es ist alles andere als ein Selbstläufer, die Punkte zu holen. Das haben wir auch in weiten Strecken der Hinserie gemerkt.“ Da gab es bekanntlich auch eine 1:2-Pleite gegen den FCM. Die Kölner holten aus den nun anstehenden sechs Partien nur den Sieg gegen Ulm, verloren aber gegen Magdeburg, Darmstadt und Paderborn und befanden sich ganz plötzlich in einer doch erstaunlich tiefen Krise.

Und nun? Verlieren die Kölner am Freitag, rückt die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt wieder bis auf einen Punkt an die Kölner ran. Genauso würden die Geißböcke mit einem Erfolg das Polster auf Rang vier ein wenig ausbauen. Dann wäre der Blick auf die Tabelle noch ein wenig angenehmer.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Muskuläre Verletzung – Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten

Florian Kainz und Eric Martel sind nach dem 2:2 sichtbar enttäuscht
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Muskuläre Verletzung – Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten

Es hatte sich bereits angedeutet, nun hat es der Club auch offiziell gemacht: Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen.

Gerhard Struber muss seine Startformation am kommenden Wochenende erneut umbauen, ein Leistungsträger fällt aus. Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten. Das gab der Club am Montagabend bekannt.

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Am kommenden Freitag, im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg wird dem FC Timo Hübers wohl wieder zur Verfügung stehen, dafür aber ein anderer Leistungsträger ausfallen. Schon im Duell gegen den FC Schalke 04 musste Eric Martel zur Halbzeit vom Platz. Der Ausfall verhalf zwar Neo Telle zu seinem Debüt, doch der Preis ist auf der anderen Seite ein hoher. Denn Eric Martel wird dem FC vorerst nicht zur Verfügung stehen. Wie der Verein am Montagabend mitteilte, fällt Martel zunächst aus. „Eric Martel musste am Sonntag beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 zur Halbzeit ausgewechselt werden. Die MRT-Untersuchung hat am Montag eine Muskelstrukturverletzung beim Defensivspieler ergeben, der dadurch vorerst ausfallen wird“, heißt es in der kurzen Nachricht der Kölner.

Struber muss weiteren Ausfall kompensieren

Martel ist in dieser Spielzeit einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Auch gegen Schalke fiel der Kapitän der U21-Nationalmannschaft wieder mit einem hervorragenden Stellungsspiel, Leidenschaft und purem Willen besonders auf. Und das bekanntlich auf fremder Position. Der nominelle Sechser spielte einmal mehr in der Innenverteidigung für den gesperrten Hübers. Nun folgt die Verletzung und Gerhard Struber muss erneut den Ausfall eines Leistungsträgers kompensieren. Am Sonntag spielte Mathias Olesen etwas überraschend auf der Sechs. Der Luxemburger hatte ebenfalls längere Zeit verletzt gefehlt und kam dann gegen Schalke von Beginn an. „Er hatte nach dem Leverkusen-Spiel wahrscheinlich über die Belastung hinweg etwas gespürt“, sagte Thomas Kessler am Sonntag und deutete auf die rund 16,5 Kilometer hin, die Martel absolviert hatte.

Auch Gerhard Struber hatte bereits die Sorge, dass eine muskuläre Verletzung vorläge. Diese Sorge hat sich nun bewahrheitet. Die genaue Ausfallzeit ließ der Club offen.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Bitterer Spieltag für FC-Leihspieler – Treffer, Eigentor und einige Pleiten

Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland
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Bitterer Spieltag für FC-Leihspieler – Treffer, Eigentor und einige Pleiten

Alle Leihspieler des FC im Einsatz: Für Sargis Adamyan gab es bei Regensburg ein Erfolgserlebnis, auch Said El Mala fuhr den nächsten Scorerpunkt für die Viktoria ein. Ansonsten gab es einige Enttäuschungen. So schlugen sich die Leihgaben des 1. FC Köln am Wochenende.

Die Stimmung könnte beim FC kaum besser sein. Mit dem 1:0 Sieg im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 behaupten die Kölner die Tabellenspitze. Nicht ganz so erfolgreich hingegen lief das Wochenende für einige andere Akteure. So schlugen sich die Leihgaben des 1. FC Köln.

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Während Elias Bakatukanda beim Derby von Blau-Weiß Linz gegen den Linzer ASK nicht im Kader stand, gingen drei andere Leihgaben als Verlierer vom Platz. Sargis Adamyan war mit dem SSV Jahn Regensburg bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Gegen die Kleeblätter stand der Offensivspieler nach seiner Rückkehr zum Jahn bereits das vierte Mal in der Startelf. Dieses Vertrauen konnte Adamyan in Fürth auch zurückzahlen. Bereits nach sechs Minuten brachte die Leihgabe der Kölner den Tabellenletzten in Führung. Es war der erste Treffer des Armeniers seit knapp elf Monaten. Lang hielt die Führung für den Jahn jedoch nicht. In sechs Minuten drehten die Kleeblätter die Partie und gaben den Vorsprung nicht mehr aus der Hand.

Weitere Pleiten für Carstensen und Dietz

Genauso wie Adamyan kassierten auch Florian Dietz und Rasmus Carstensen Niederlagen. Der Rechtsverteidiger saß beim Spiel vom polnischen Spitzenreiter Lech Posen gegen den Tabellenvorletzten Lechia Gdansk zunächst auf der Bank. Zur Halbzeit wurde der Däne eingewechselt, konnte die Niederlage im Auswärtsspiel jedoch nicht mehr verhindern. Im Gegensatz dazu stand Dietz in seinem Pflichtspieldebüt für den SCR Altach über die komplette Spielzeit auf dem Rasen. Allerdings konnte auch Dietz seiner Mannschaft nicht (zählbar) weiterhelfen. Er musste mit seiner Mannschaft eine 1:2-Pleite gegen den Grazer AK einstecken. 

Youngsters im Aufstiegskampf von Liga 3

Top-Talent Said El Mala gastierte dagegen mit Viktoria Köln bei Hansa Rostock. Die Partie hätte für den 18-Jährigen nicht bitterer starten können. In der dritten Spielminute fälschte El Mala einen Freistoß von Cedrik Harenbrock ins eigene Tor ab und brachte somit die Viktoria ins Hintertreffen. Doch davon ließ sich der junge Offensivspieler nicht beirren und hatte knapp 20 Minuten später großen Anteil am Ausgleich der Kölner. Nach einem schnellen Gegenstoß über die linke Seite legte El Mala den Ball im Sechzehner auf Lex Tyger Lobinger, der die Kugel ohne Probleme ins Netz einschob. Es war bereits der zwölfte Scorerpunkt vom Youngster in dieser Drittligasaison. Bruder Malek El Mala fehlte der Viktoria aufgrund einer Gelb-Roten Karte aus dem vorherigen Heimspiel gegen 1860 München.

Auch Chilohem Onuaha war in der dritten Liga im Einsatz. Der Offensivspieler stand beim Heimspiel des SC Verl gegen Hannover 96 II in der Startelf, wurde jedoch nach einem glücklosen Auftritt zur Halbzeit ausgewechselt. Der Sportclub erzielt in der zweiten Hälfte noch den Siegtreffer und bleibt dadurch weiter voll im Aufstiegsrennen dabei. Maximilian Schmid kam für Aue nur fünf Minuten zum Einsatz. Erzgebirge spielte 1:1. Meiko Wäschenbach wartet beim KSC auf seinen ersten Einsatz.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias beim Testspiel der U21
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Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 des 1. FC Köln

Es war ein teilweises hitziges Derby, in dem die Kölner Reserve am Ende aber kühlen Kopf behielt und einen Punkt aus dem Südstadion entführte für den 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 – und erklärte seine überraschende Personal-Auswahl in der Innenverteidigung.

In Rückstand gelgen und zurückgekämpft – in einer intensiven Begegnung entführen die Geißböcke einen Punkt vom Stadtrivalen – ein Achtungserfolg für den 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich dementsprechend auch zufrieden mit der Leistung der U21.

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Es war eine bewegte Woche für Yannick Mausehund. Der 18-Jährige wechselte erst kurz vor dem Ende des Transferfensters von Hertha BSC ans Geißbockheim. Der Innenverteidiger war in der Hauptstadt zuletzt der U19-Kapitän und hatte bislang noch kein Pflichtspiel im Seniorenbereich absolviert. Kölns Trainer Evangelos Sbonias mahnte im Vorfeld der Partie entsprechend noch zu Geduld mit Blick auf seinen Neuzugang. Umso überraschender war danach die Startaufstellung der U21: Dort stand nämlich mit der Rückennummer 23 tatsächlich Yannick Mausehund. Und der hochgewachsene Abwehrspieler ließ auf dem holprigen Rasen des Südstadions durchaus aufblitzen, warum der FC ihn verpflichtet hat. Allerdings, das gehört zur Wahrheit dazu: Mausehund lud die Fortuna mit zwei Fehlpässen im Aufbauspiel zu gefährlichen Kontern ein, der zweite führte zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung der Gastgeber.

„Im Großen und Ganzen hat er es super gemacht“

Mausehunds Kopfball zum 3:3 wird daher eine persönliche Genugtuung gewesen sein und dürfte dem Abwehr-Talent sicherlich auch Aufwind für die nächsten Wochen geben. „Er hat einen sehr stabilen Eindruck unter der Woche gemacht“, begründete Sbonias seine durchaus risikobehaftete Personal-Auswahl zugunsten Mausehunds, „ich habe auch mit ihm darüber gesprochen, dass ich ihm das zutraue. Und es ist auch unsere Aufgabe in der U21, so einen Jungen ins kalte Wasser zu schmeißen. Es war heute sehr kalt, knapp über dem Gefrierpunkt. Er hat natürlich die eine oder andere Situation, wo er sich freischwimmen muss. Aber im Großen und Ganzen hat er es super gemacht und sich dann auch mit dem Tor belohnt.“

Mit Blick auf die beiden Fehlpässe sagte Sbonias: „Das sind Erfahrungswerte, die dann auch ein bisschen anders sind als im Nachwuchs, dass du in so eine Situation nicht einfach reinspielen kannst. Aber das muss man ihm zugestehen, das sind Erfahrungsfälle, die er machen muss.“ Auch zum zweiten Debütanten Mansour Ouro-Tagba fand der Coach hinterher lobende Worte: „Die Körperlichkeit, Bälle festgemacht, die Innenverteidiger beschäftigt, er ist immer wieder angelaufen, immer wieder dahingegangen, wo es weh tut. Er belohnt sich mit dem Tor. Das Tor war natürlich etwas glücklich, aber ich sage immer, wenn man nicht schießt, können solche Situationen nicht zustande kommen. Und wir müssen öfter diese Situationen auch suchen.“

Sbonias durchaus zufrieden mit dem Punkt

Insgesamt bilanzierte der U21-Trainer nach den turbulenten 90 Minuten: „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Punkt. Wir kommen richtig gut in dieses Spiel und gehen hochverdient in Führung. Nach dem 1:1 mussten wir uns kurz finden. Dann kassieren wir zwei sehr unglückliche Gegentore, wobei der Strafstoß für mich nicht ausreicht für einen Pfiff. So gehen wir mit 1:3 gegen eine abgezockte Mannschaft in die Halbzeit. Wir wollten auf dem Gaspedal zurück aus der Kabine kommen und das haben wir gemacht. Hinten raus haben wir das Spiel dominiert und belohnen uns mit großer Moral. Wenn wir die Kontersituationen besser ausspielen, können wir das hier sogar noch zum Sieg drehen.“

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht zu Schalke

Das nächste Debüt – „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön“

Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
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Das nächste Debüt – „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön“

Zwar hat der FC das Heimspiel gegen Schalke gewonnen, wirklich überzeugt haben die Geißböcke nicht. Für einen Spieler wird die Begegnung so oder so in besondere Erinnerung bleiben: Neo Telle feiert sein Debüt für den 1. FC Köln.

Bereits vier Mal saß der Youngster auf der Bank der Profis. Gegen Schalke war es nun endlich soweit für den 19-Jährigen. Neo Telle feiert sein Debüt für den 1. FC Köln. Und dabei machte er seine Sache durchaus gut.

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Eigentlich stand Neo Telle schon ein paar Minuten früher bereit. Doch nachdem Damion Downs die Kölner in Führung gebracht hatte, hieß es noch einmal warm machen für den 19-Jährigen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit feierte in ihm dann das nächste Kölner Talent sein Debüt bei den Profis des 1. FC Köln – in dieser Spielzeit bereits der fünfte Youngster, der erstmals den Geißbock auch in einem Pflichtspiel der ersten Mannschaft auf der Brust getragen hat. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, sagte Telle, der seine Premiere offenbar nicht so richtig fassen konnte. Dabei hat sich das Debüt bereits angekündigt. Schon im Trainingslager in Spanien wusste der Youngster zu überzeugen. Ich möchte gerne ein fester Bestandteil des Profi-Kaders sein und schon meine Einsatzminuten gesammelt haben“, hatte der Youngster im Herbst noch gesagt.

„Es ist ein Moment, den er sehr genießt“

Mit der Reise nach Spanien kam Telle seinem Karriereplan bereits ein großes Stück näher. „Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trägt, die einfach spannend sind“, sagte Gerhard Struber Mitte Januar. Empfohlen hatte sich Telle mit starken Leistungen in der U21, war dort Stammspieler. Und spätestens nach dem Abschied von Elias Bakatukanda sowie der Verletzung von Luca Kilian hatte sich zumindest die Kaderberufung des Youngsters angedeutet. Und seit diesem Jahr ist sie die Norm. Vier Mal stand Telle im Kader und kam nicht zum Einsatz, gegen Schalke war es nun so weit. „Seit ich ein kleines Kind bin, arbeite ich darauf hin. In so einem Spiel das Debüt zu geben, das berührt mich, es ist unbeschreiblich“, so Telle.

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Und es war alles andere als ein schlechtes Debüt. Der Youngster war direkt da, suchte die Zweikämpfe, ließ sich zwar auch von Ilyes Hamache vernaschen, davon aber wiederum nicht aus der Ruhe bringen. „Es war eine gute Entscheidung, ihn ins Spiel zu bringen. Er hat in der Drucksituation gezeigt, dass er ein spannender Spieler für uns sein kann“, sagte Struber und ergänzte mit einer gehörigen Portion Stolz. „Es ist cool, wenn man immer wieder Jungs aus unserem Club entwickeln kann. Das zeigt einmal mehr, wie gut wir im Nachwuchs arbeiten. Es ist ein Moment, den er sehr genießt.“ Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Struber die Alternativen in der Innenverteidigung ausgehen. Timo Hübers fiel gegen S04 gesperrt aus, Martel – ohnehin schon Aushilf-Innenverteidiger – musste angeschlagen vom Platz.

„Es gibt keine geilere Fankurve“

Und dennoch deutete der Youngster an, dass er auch in Zukunft eine Rolle beim FC spielen kann. „Ich glaube, das ist auch eine schöne Story, dass wir mit Neo Telle den nächsten Spieler bei uns aus der Akademie die Möglichkeit gegeben haben, im Profibereich seinen ersten Minuten zu machen“, sagte Thomas Kessler. „Ich finde, er hat heute auch einen großen Anteil daran, dass das am Ende zu null ausgegangen ist.“ Und so war es nicht nur für Telle persönlich ein erfolgreiches Debüt sondern auch für das Team. Mit dem 1:0 behauptete der FC die Tabellenführung, hat nun sogar ein kleines Polster auf Rang vier. So fiel auch das Feiern vor der Südkurve etwas länger aus. „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön. Es gibt keine geilere Fankurve. Ich kenne sie, seit ich vier Jahre alt war, da war ich das erste Mal im Stadion“, sagte Telle. „Es war immer mein Ziel, einmal davor zu stehen. Das so zu erleben, mit einem Sieg und ohne Gegentor, ist unfassbar.“ 


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Kommentar: Der 1. FC Köln springt nur so hoch wie er muss – das reicht – noch

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kommentar: Der 1. FC Köln springt nur so hoch wie er muss – das reicht – noch

Der FC hat mit einem 1:0-Erfolg über den FC Schalke 04 die Tabellenspitze behauptet und einmal mehr ein „dreckiges“ Spiel für sich entschieden. Eine beeindruckende Leistung haben die Geißböcke nicht hingelegt. Der FC springt aktuell nur so hoch wie er muss. Das reicht. Die Frage ist wie lange. Ein Kommentar zum knappen Erfolg des 1. FC Köln über Schalke.

Schön war der Fußball, der am Sonntagmittag gespielt wurde über weite Strecken sicherlich nicht. Was man den Geißböcken jedoch nicht absprechen kann ist die Leidenschaft und der Wille, alles in ein Spiel hineinzuwerfen. Aktuell reicht die Leistung, die Frage ist aber, wie lange noch. Ein Kommentar zum knappen Erfolg des 1. FC Köln über Schalke.

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Die Bilanz der vergangenen elf Saisonspiele ist schon mehr als nur beeindruckend: 28 Punkte holte der FC von möglichen 33. Die Formtabelle seit der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn im Oktober kann sich jedenfalls sehen lassen. Zur Erinnerung: Aus den ersten zehn Spielen hatten die Kölner ganze zwölf Zähler gesammelt und wurden dementsprechend mächtig angezählt. Ein Dutzend Punkte nach dem ersten Saisondrittel – für einen Aufstiegskandidaten einfach zu wenig, die zwar nicht kommunizierten, aber doch mehr als nur erhofften Aufstiegsambitionen hatten bereits zahlreiche Dämpfer erlebt. Die Kölner standen dem Relegationsplatz Richtung Liga drei deutlich näher als dem Richtung Liga eins. Kein Wunder also, dass bei den Kölnern gleich mehrere Positionen hinterfragt wurden.

Starke Bilanz, magere Kost

28 Punkte von möglichen 33 sprechen da eine ganz andere Sprache. Nämlich die eines Aufsteigers. Kein anderes Team kann ansatzweise eine ähnliche Bilanz aufweisen. Neun Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, dazu nur fünf Gegentore – beeindruckend. Zum Vergleich: Kaiserslautern holte im gleichen Zeitraum als zweitbestes Team 23, der HSV immerhin 20 Punkte. Der FC steht ganz offensichtlich zu Recht an der Spitze der Tabelle, fährt endlich die Punkte eines Aufsteigers ein. Nur spielt er nicht wirklich wie einer. Die Kölner zelebrieren weiterhin den Minimalisten-Fußball. Acht Spiele gewannen die Kölner in diesem Zeitraum mit einem Tor Unterschied, sieben davon endeten 1:0. Da der FC aber seit Oktober in der Defensive doch sehr stabil ist, reicht ein Treffer pro Begegnung.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Trotz der beachtlichen Bilanz ist es aber wahrlich nicht so, dass die Kölner die Liga dominieren, die Gegner – auch nicht die Abstiegskandidaten – an die Wand spielen. Zwar kann man nach so vielen Siegen sicherlich nicht mehr von einem Zufalls-Spitzenreiter sprechen. Dennoch springt der FC zurzeit nur so hoch, wie er muss. Und eine gehörige Portion von Glück ist dann eben doch nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Die Begegnung gegen den FC Schalke 04 war lange an Magerkost kaum zu überbieten. In den ersten 30 Minuten gab es nicht einen einzigen Versuch, der es auch nur annähernd in die offizielle Statistik der Torschüsse gebracht hat. Und hätte Mehmet Aydin nicht Linton Maina das Tor aufgelegt, dann wäre der verunglückte Pass von Mathias Olesen die einzige Schusschance in Halbzeit eins gewesen. Wohlgemerkt ein Pass in die Tiefe, der sein Ziel so sehr verfehlte, dass er als der erste Abschluss der Kölner galt.

„Dreckige“ Spiele müssen gewonnen werden

Zwar steigerten sich die Kölner in Sachen Torgefahr nach dem Wechsel. Allerdings auch, weil Schalke drückte und dem FC viele Räume überließ. Die dieser aber einmal mehr nicht nutzte. Der Minimalisten-Fußball ist sicherlich auch eine Qualität. Und ja, wer aufsteigen will, muss auch die sogenannten „dreckigen“ Spiele gewinnen. Nur werden das doch erstaunlich viele und ehrlicherweise hängt die Qualität jener Partien auch mit beiden Teams zusammen. Aktuell reicht die Kölner Spielweise. Und wenn am Ende der Saison Minimalisten-Fußball oder die Punkte aus „dreckigen“ Spielen reichen, wird sich niemand beschweren. Nur wartet man doch ein wenig ängstlich darauf, dass dann irgendwann der Gegner kommt, bei dem das eine (glückliche) Tor dann doch nicht reicht, der mehr aus seiner Dominanz, aus den Fehlern der Kölner macht. Ja, der FC macht es den Gegnern in der Defensive schwer, in der Offensive deutlich weniger. Wie gesagt, das reicht – noch!



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Zwei Elfmeter, Rudelbildung, Debüts und sechs Tore: Turbulentes Stadt-Derby endet 3:3

Patrik Kristal für die U21 des 1. FC Köln
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Zwei Elfmeter, Rudelbildung, Debüts und sechs Tore: Turbulentes Stadt-Derby endet 3:3

Die U21 des 1. FC Köln überzeugte im Stadt-Derby der Regionalliga West mit Moral. Die FC-Reserve punktete trotz eines 1:3-Pausenrückstands noch im Südstadion. Die U21 der 1. FC Köln holt ein 3:3 gegen Fortuna Köln. Mit Yannick Mausehund Mansour Ouro-Tagba waren gleich beide Debütanten entscheidend beteiligt.

Zwischenzeitlich war es eine hitzige Partie gegen Fortuna Köln. Die Reserve des FC überzeugte im Stadt-Derby der Regionalliga West mit Moral und nimmt einen Punkt mit nach Hause. Die U21 der 1. FC Köln holt ein 3:3 gegen Fortuna Köln.

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FC-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zur 0:2-Heim-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf auf vier Positionen: Mit Yannick Mausehund und Mansour Ouro-Tagba feierten gleich zwei Spieler ihre Premiere im FC-Trikot, zudem kehrten Oliver Schmitt und Arda Süne in die erste Elf zurück. Dafür rückten Jakob Krautkrämer, Jonas Saliger und Joao Pinto auf die Ersatzbank. Emin Kujovic stand im Zweitliga-Kader des FC gegen Schalke. Die FC-Reserve bestimmte die Anfangsphase, ließ die Gastgeber kaum aus deren Hälfte kommen. Zwingende Torchancen sprangen trotz dieser Überlegenheit jedoch lange Zeit nicht heraus. Doch dann erkämpfte Marco Höger mit einer starken Grätsche im Mittelfeld den Ball für die U21. Patrik Kristal nahm am Mittelkreis auf und schlug ihn hoch und weit an den Sechzehner.

Die Führung hielt nur kurz

Mansour Ouro-Tagba nahm die Kugel auf, ließ noch einen Gegenspieler stehen und zog ab. Fortunas Torwart Felix Buer ließ den Ball durch die Finger rutschen, Patrik Kristal drückte den Abpraller endgültig über die Linie zum 0:1 (22.). Die Führung hielt jedoch nur kurz: Die Fortuna brachte den Ball über die linke FC-Abwehrseite in den Sechzehner. Georg Strauch fehlte das Timing im Zweikampf und Adrian Stanilewicz schoss den Ball zum 1:1 ins lange Eck (25.). Das Derby nahm nun richtig Fahrt auf. Die U21 hatte die Chance zur erneuten Führung, nachdem Marco Höger den Ball im Strafraum mit der Hacke zurücklegte zu Arda Süne, dessen Schuss jedoch nur an der Latte landete (27.).

Der Führungstreffer der Fortuna folgte nach einem zu kurzen Pass von Mausehund zu Marco Höger. Joshua Eze sprintete zum Ball und passte nach vorne in die Nahtstelle der FC-Abwehr. Julias Biada umkurvte noch den Torwart Jonas Nickisch und schob zum 2:1 ein (37.). Und es wurde noch bitterer: Fortunas Marvin Mika ging im Laufduell mit Mikail Özkan im Sechzehner zu Boden, der Schiedsrichter Tobias Esch zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Stipe Batarilo-Cerdic verwandelte den Strafstoß per Innenpfosten zum 3:1 (42.).

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Sbonias reagierte zur zweiten Halbzeit

Extrem hitzig wurde es danach: Nach einem Foul an Höger zeigte der Schiri Freistoß für den FC an. Stanilewicz verhinderte eine schnelle Ausführung, Schmitt schubste zudem Mika zur Seite, der rückwärts in Höger krachte und diesen damit zu Boden drückte. Es entwickelte sich eine heftige Rudelbildung. Patrik Kristal gab dem am Boden liegenden Mika ein paar Worte mit auf den Weg. Biada wiederum stürmte wie von Sinnen und rotwürdig auf Kristal, der nun seinerseits zu Boden ging. Hier tat sich fortan ein neuer Konfliktherd auf, bei dessen Entschärfung auch der FC-Co-Trainer Marcel Ivanusa auf dem Rasen mithalf. Fortunas Dominik Ernst hätte sich für sein wutentbranntes und provokatives Verhalten gegenüber Mikail Özkan ebenfalls über eine rote Karte nicht beschweren dürfen. Am Ende sahen jedoch lediglich Biada und Kristal die Gelbe Karte (45.+3).

Sbonias reagierte zur zweiten Hälfte und nahm Kristal vom Feld, brachte dafür Joao Pinto. Beide Teams begegneten sich fortan auf Augenhöhe. Den ersten Aufreger der zweiten Hälfte gab es nach etwas mehr als einer Stunde: Mika brachte Schmitt im Strafraum von hinten zu Fall, den fälligen Foulelfmeter verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Jaka Potocnik mit etwas Glück zum 3:2, denn der Torwart Felix Buer war unten in der richtigen Ecke (63.). In der Schlussphase fiel sogar noch der Ausgleich: Mikail Özkan schlug den Ball hoch nach vorne und der aufgerückte Mausehund köpfte direkt ins lange Eck. Felix Buer war hier komplett falsch postiert und konnte dem Ball nur hinterher schauen (83.). Beide Teams hatten in den Schlussminuten noch die Chance zum Siegtreffer. Unterm Strich geht das Unentschieden daher in Ordnung.


1. FC Köln U21: Nickisch – Sponsel, Mausehund, Özkan, Akmestanli – Strauch (83. Salger), Höger – Schmitt, Kristal (46. Pinto), Süne (60. Potocnik) – Ouro-Tagba (60. Saliger).

Tore: 0:1 Kristal (22.), 1:1 Stanilewicz (25.), 2:1 Biada (37.), 3:1 Batarilo-Cerdic (42., Foulelfmeter), 3:2 Potocnik (63., Foulelfmeter), 3:3 Mausehund (83.). Zuschauer: 2411.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht zu Schalke

Damion Downs schießt den FC zurück an die Spitze

Damion Downs nach seinem Trefffer für den 1. FC Köln
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Damion Downs schießt den FC zurück an die Spitze

Der FC beendet auch den 21. Spieltag als Spitzenreiter. Der 1. FC Köln bezwingt Schalke 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Damion Downs. Gegen Königsblau konnte sich vor allem die Kölner Defensive auszeichnen.

Beim FC hatte man mit einer komplett anderen Begegnung als noch gegen Leverkusen gerechnet und sie sollte es werden. Gegen Königsblau tat sich Köln lange schwer, setzte sich am Ende aber dennoch verdient durch und behauptet so die Tabellenspitze: Der 1. FC Köln bezwingt Schalke 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Damion Downs.

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Gerhard Struber musste seine Anfangssformation notgedrungen umstellen. Für den gesperrten Timo Hübers rückte Eric Martel zurück in die Dreierkette. Etwas überraschend stand dann aber Mathias Olesen in der ersten Elf. Der Luxemburger spielte neben Denis Huseinbasic eine Art Doppelsechs. Hinter den Spitzen agierte Dejan Ljubicic. Und auch Jusuf Gazibegovic rotierte für Jan Thielmann wieder in die Anfansgformation. Die erste Aktion gehörte aber den Gästen nach einem unnötigen Fehlpass von Joel Schmied. Doch Derry Murkin schlug keinen Kapital aus dem Fehler. Schalke presste früh und aggressiv. Die Kölner hatten wiederum Schwierigkeiten, in der Offensive für erste Akzente zu sorgen. So gehörte die Anfangsphase Königsblau, wirklich gefährlich wurde S04 aber auch nicht.

Downs bringt den FC in Führung

Köln erzeugte zunächst wenn überhaupt durch Standards für Gefahr. Doch Königsblau stand in der Defensive gut, ließ den FC auch weiterhin nicht ins Spiel finden. So standen Mitte der ersten Halbzeit weder Chancen noch Torschüsse auf dem Konto der Mannschaften. Für die größte Gefahr sorgte noch ein scharfer Ball von Linton Maina ins Zentrum, aber Damion Downs kam nicht mehr an die Kugel (25.). Auf der anderen Seite sorgte dann aber ein Freistoß aus dem Halbfeld für die erste richtig brenzlige Situation. Dejan Ljubicic verschätzte sich, der weitergeleitete Ball landete bei Marcin Kaminski, der aber aus spitzem Winkel an Schwäbe scheiterte (33.). Bei der anschließenden Ecke konterte der FC über Maina, der von Justin Heekeren Höhe Mittellinie von den Beinen geholt wurde, aber zuvor den Ball spielte. Und auch an der nächsten Szene war Maina beteiligt. Der Offensivspieler legte nach feinem Pass zurück ins Zentrum, aber Ljubicic kam einen Schritt zu spät.

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Etwas überraschend kam dann Olesen zum ersten Torschuss der Kölner. Das aber mit einem missglückten Pass. Maina war gestartet, der Luxemburger verschätzte sich und prüfte eher versehentlich Heekeren, der in die andere Ecke unterwegs war. Eigentlich deutete nicht mehr viel auf noch große Aktionen. Eine Flanke von Gazibegovic wolltedann Mehmet Aydin mit der Brust zum Keeper klären, aber Maina sprintete dazwischen, legte ab auf Downs, der zur Kölner Führung einschob. Neben dem Versuch von Olesen, der einzige Torschuss der Geißböcke. Zur Halbzeit musste Struber schon wechseln, brachte Neo Telle für Eric Martel und verhalf dem Youngster zum Profi-Debüt. Der FC kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Unter anderem schickte Gazibegovic Maina, der den Ball in der Box querlegte, aber zu ungenau (50.). Huseinbasic leitete den nächsten Angriff ein, spielte Maina auf rechts frei, dessen Pass zurück ins Zentrum kam, aber der Sechser vergab (53.).

Rondic für die Schlussminuten

Struber wechselte nach einer knappen Stunde erneut, brachte mit Florian Kainz und Max Finkgräfe frische Kräfte. Doch die erste Aktion gehörte S04. Nach einem langen Ball war Bachmann durch, aber Joel Schmied und Schwäbe retteten gemeinsam (60.). Auf der anderen Seite scheiterte einmal mehr Maina aus spitzem Winkel an Heekeren (61.). Aber auch Schalke machte Druck. Unter anderem überlief der eingewechselte Ilyes Hamache Telle, Schwäbe faustete die Flanke unkonventionell weg und der FC klärte (64.). Schalke erhöhte den Druck, suchte den Weg ins Schlussdrittel und der FC setzte auf Konter. Immer wieder wurde Maina in der Tiefe gesucht, doch oft blieb der letzte Pass ungenau oder der Offensivspieler machte es zu hastig. Bei einer starken Hereingabe des eingewechselten Jan Thielmann kam der 25-Jährige einen Schritt zu spät (77.).

Für die Schlussviertelstunde brachte Struber noch Imad Rondic für den ausgelaugten Downs. Tatsächlich hatten die Kölner nun Platz, wussten den aber nicht clever zu nutzen. Pacarada vergab aus 17 Metern (82.). Eine Flanke von Pacarada brachte Gazibegovic nicht mehr aufs Tor (85.). Auch Schalke versuchte es weiter, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Am kommenden Freitag sind die Kölner zu Gast beim 1. FC Magdeburg.


FC: Schwäbe – Heintz, Martel (46. Telle), Schmied – Pacarada, Olesen (57. Finkgräfe), Huseinbasic (73. Thielmann), Gazibegovic – Ljubicic (57. Kainz) – Maina, Downs (80. Rondic) – Tore: 1:0 Downs (44.)


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Jan Thielmann im Zweikampf für den 1. FC Köln
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Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Mit einem Erfolg über Königsblau will der FC am Sonntag die Tabellenspitze zurückerobern. Für einen Spieler könnte der Gegner nicht passender sein beim 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

Der U21-Nationalspieler rettete den FC bereits zwei Mal gegen Schalke. Und: In insgesamt sechs Spielen hat der 22-Jährige fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt für den 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

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Manche Gegner liegen einem Spieler besonders. Entweder erzielt man gerne Tore gegen seinen Ex-Verein oder hält den Kasten sauber. Gewiss ist Jan Thielmann weder ein Ex-Spieler von Schalke 04 noch hat seine Position als Torwart seinen Kasten sauber gehalten. Doch gegen die Gäste aus Gelsenkirchen hat das Kölner Eigengewächs noch nie verloren. In insgesamt sechs Spielen hat Thielmann fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt. Eine starke Bilanz für den schnellen Außenmann.

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Jan Thielmann rettete den FC zweimal gegen Schalke

Dabei hat Thielmann vor allem in der Coronasaison den FC zweimal gegen Schalke gerettet. Am 17. Spieltag in der Saison 2020/21 erzielte der 22-Jährige in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 in der Veltinsarena. Dabei wurde der Youngster erst drei Minuten zuvor eingewechselt und stach als Joker im so wichtigen Abstiegsspiel. Auch im Rückspiel war Thielmann am goldenen Tor von Sebastiaan Bornauw beteiligt, der den FC im dramatischen Endspiel zum Sieg köpfte. Die Flanke zum ersehnten 1:0-Sieg schlug der Youngster von der rechten Strafraumkante, die der Belgier im Zentrum vollendete. 

In den sechs Spielen spielte Thielmann gegen die Knappen erst zweimal von Beginn an. So beim 3:1 zu Hause am ersten Spieltag der Saison 2022/23, wo der gebürtige Föhrener ebenfalls eine Torbeteiligung beisteuern konnte. Auch in dieser Saison stand der 22-Jährige gegen die Gelsenkirchener in der Anfangsformation und durfte sogar die Kapitänsbinde des FC tragen. Mittlerweile hat das Nachwuchstalent seinen Stammplatz auf der rechten Außenbahn verloren, doch gegen Schalke 04 könnte Thielmann sowohl von Beginn als auch von der Bank als Joker gegen die Königsblauen in Frage kommen.  

Mit Tempo gegen schnelle Schalker?

Zusätzlich kann der Defensivspieler aber nicht nur durch seine Bilanz für die Schalker unangenehm werden: Der 22-Jährige gehört zu einen der schnellsten Spieler im Kader des FC. Mit 33,99 km/h ist er hinter Linton Maina der zweitschnellste Spieler in der Mannschaft von Gerhard Struber. Der Trainer selbst hatte vor den Qualitäten des Gegners gewarnt. „Sylla ist ein Spieler, der wie ein TGV mit Hochgeschwindigkeit kommt“, sagte Gerhard Struber nach dem Training am Freitag. Der hohen Geschwindigkeit von Sylla (34,4 km/h) könnte Thielmann mit seinem Tempo in der Abwehr durchaus standhalten. Gegen Bayer 04 Leverkusen im Pokal hatte der U21-Nationalspieler mit Florian Wirtz und Alejandro Grimaldo ebenfalls schnelle Gegenspieler auf seiner Seite, die bis zum 1:2 auch gut hielt. 

Mit dem Pokalspiel im Rücken ist Thielmann wieder eine Option für das Spiel am Sonntag gegen Schalke 04. Und gegen einem weiteren Sieg in der Bilanz gegen die Königsblauen hätten die FC-Fans auch sicher nichts einzuwenden.


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Das Geißbockheim

S04 – eine Wundertüte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen