Wintertrainingslager: 1. FC Köln bereitet sich an der Costa Blanca vor
Simon Bartsch
Der FC wird sich auf die Rückrunde in einem Wintertrainingslager in Spanien vorbereiten: Der 1. FC Köln bezieht Anfang Januar ein Trainingslager an der Costa Blanca. Das gab der Verein am Mittag bekannt.
Wie schon im Vorjahr wird es auch in diesem Winter wieder eine Vorbereitung in der spanischen Sonne für die Geißböcke geben. Der 1. FC Köln bezieht allerdings dieses Mal das Trainingslager an der Costa Blanca. Vom 2. bis 9. Januar reist die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok in die Nähe von Benidorm.
Mit viel Spaß bei der Arbeit – die Spieler des 1. FC Köln
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Der FC bezieht im kommenden Januar wieder ein Wintertrainingslager in Spanien. Allerdings nicht an der Costa del Sol wie noch im vergangenen Jahr. Dieses Mal geht es Richtung Alicante an die Costa Blanca. Am 2. Januar bricht die Mannschaft auf nach La Nucia und kehrt am 9. Januar wieder zurück. Bereits am 10. Januar steht dann das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim auf dem Programm. Dahin reist die Mannschaft dann direkt aus Spanien. Ob es in dieser Zeit Trainingsspieler gibt, ist noch nicht bekannt. Allerdings sehr wahrscheinlich. Da die Gegend von mehreren Clubs als potenzielles Wintertrainingslager-Ziel ausgemacht wurde.
Für Trainer Lukas Kwasniok keine Unbekannte
Während der FC im vergangenen Jahr also an der Costa del Sol weilte, ist die Reise an die Costa Blanca für Lukas Kwasniok keine unbekannte. In den vergangenen beiden Jahren weilte der Coach mit dem SC Paderborn in Benidorm. Im Januar 24 auch in La Nucia. Bis zum Start hat der FC aber noch in diesem Jahr einige Hausaufgaben zu bewältigen. Bis zu der Winterpause sind noch die Spiele gegen Werder Bremen, St. Pauli, Bayer Leverkusen und Union Berlin zu absolvieren, Die Kölner belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz mit 14 Zählern.
Bitterer Ausfall beim 1. FC Köln: Marina Hegering muss an der Schulter operiert werden
Redaktion
Nach dem verlorenen Pokal-Duell der FC-Frauen beim SC Sand und dem Remis gegen Werder Bremen muss die Mannschaft von Britta Carlson nun eine weitere schlechte Nachricht hinnehmen: Marina Hegering fällt bei den Frauen des 1. FC Köln vorerst aus.
Am Montag gab der Verein die Nachricht über den Ausfall der ehemaligen Nationalspielerin bekannt: Marina Hegering fällt bei den Frauen des 1. FC Köln vorerst aus.
Marina Hegering für den 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Bei den FC-Frauen läuft es aktuell nicht rund. Zuerst das Aus im DFB-Pokal gegen den SC Sand, dann nur einem Punkt gegen Werder Bremen am Wochenende. Nun gibt es auch personell schlechte Nachrichten. Wie der Verein am Montagmorgen bekannt gab, fällt FC-Spielerin Marina Hegering vorerst aus. Die ehemalige Nationalspielerin hatte sich an der Schulter verletzt. Bereits vergangene Woche hatte sie sich in Köln einer MRT-Untersuchung unterzogen. Es folgte die bittere Diagnose: Hegering muss operiert werden und steht der Mannschaft von Britta Carlson laut Verein „für längere Zeit“ nicht zur Verfügung.
Maßgeblich an guten Entwicklungen der FC-Frauen beteiligt
Hegering war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg zum FC gewechselt. Seither ist die 35-Jährige eine der Führungsspielerinnen der Kölner Frauen. Zehn Mal lief die 35-Jährige in dieser Saison von Beginn an auf und „war an der sehr guten Entwicklung der FC-Frauen in dieser Saison maßgeblich beteiligt“, so der Verein. Die Innenverteidigerin kommt in der aktuellen Spielzeit auf eine Vorlage im Duell gegen Union Berlin und zwei Tore im DFB-Pokal gegen den VfR Warbeyen. Nun wird sie der Google Pixel Frauen-Bundesliga und den FC-Frauen vorerst fehlen – der Ausfall schmerzt.
Denn mit der 35-jährigen Verteidigerin holten die Verantwortlichen des FC im Sommer keine Unbekannte ans Geißbockheim. Und die Liste der Erfolge und Auszeichnungen ist lang, sehr lang. Einmal Deutsche Meisterin, viermal DFB-Pokalsiegerin, UEFA-Women’s-Cup-Siegerin, Champions League-Finalistin, Vize-Europameisterin, Bronzemedaille-Gewinnerin bei Olympia. Hegering wurde bereits in ihrer Juniorinnenzeit U20-Weltmeisterin. Zudem erhielt sie mit der Fritz-Walter-Medaille 2009 in Gold für ihr großes Talent eine Auszeichnung.
Die 35-Jährige wurde am 17. April 1990 in Bocholt geboren. Nach Stationen beim FCR 2001 Duisburg, Bayer 04 Leverkusen, der SGS Essen und zwei Jahren für den FC Bayern München spielte Hegering ab 2022 für den VfL Wolfsburg. Mit 221 Bundesligaspielen, bei denen sie 32 Tore erzielte, 30 Einsätzen im DFB-Pokal mit sieben erzielten Toren und 34 Einsätzen in der Champions League verfügt die Verteidigerin über viel Erfahrung. Beim VfL Wolfsburg war sie bis zuletzt Stammspielerin und Leistungsträgerin und setzte dies auch beim FC fort. In der Zeit von 2019 bis 2024 lief Hegering 42 Mal für die A-Nationalmannschaft auf. 2022 wurde die 35-Jährige unter anderem mit dem DFB Vize-Europameisterin in England.
Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz
Simon Bartsch
Am Samstag erwischte der FC sicherlich nicht den besten Abend. Zu viele Fehler kosteten die Mannschaft von Lukas Kwasniok Punkte gegen die Eintracht. Doch einen Lichtblick gab es dennoch: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.
Bereits vor dem Duell hatte Lukas Kwasniok auf die besondere Bedeutung der Kölner Bank hingewiesen: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.
Marius Bülter und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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„Abarbeiten“ sei erstmal die Hauptaufgabe seiner Startelf gegen Frankfurt, hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Samstagabend noch vor dem Duell gegen die Hessen im Interview bei „Sky“ erklärt. Er habe dann Joker auf der Bank, die das Spiel mit Qualität und Kreativität hinten raus noch einmal verändern könnten. Der Spielplan schien durchaus durchdacht, die Vorgehensweise sinnvoll. Immerhin hat der FC in dieser Spielzeit so schon den ein oder anderen Zähler eingefahren. Im Nachhinein erscheint Kwasnioks Aussage wie eine weise Vorahnung. Denn von den im Vorfeld benannten Jokern Florian Kainz, Marius Bülter, Luca Waldschmidt und Said El Mala gelang es gleich Dreien, Scorerpunkte zu sammeln.
„Die zwei stehen schon draußen ready…“
Das Einzige, das den Matchplan des Kölner Coaches durchkreuzte, waren dann wohl die zu schnell gefallenen Gegentore. Denn bereits nach der 63. Minute hatten die Hessen das anfängliche 1:0 in ein 1:4 umgewandelt. Gerade der Doppelpack von Jonathan Burkardt versetzte den Kölnern einen Schlag, denn der Frankfurter schraubte das Ergebnis innerhalb von drei Minuten um zwei Tore noch oben. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich Kainz und El Mala schon für die Einwechslung bereit hielten. „Die zwei schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend. Das zweite kriegen wir zu schnell, sind dann ein Stück weit nicht clever genug. Die zwei stehen schon draußen ready, wir müssen nur den Ball ins Aus schlagen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe.
Nach dem Doppelwechsel und der Einwechslung von Bülter und Waldschmidt nur zehn Minuten später drehte sich das Kölner Spiel tatsächlich. Die Joker erfüllten die ihnen von Beginn an zugedachte Rolle und sorgten in der Schlussphase der Partie noch einmal für mächtig Wirbel – und Tore. Denn sowohl Bülter als auch Waldschmidt trafen für den FC und brachten die Geißböcke noch einmal an den Rand der Sensation. Auch El Mala trug sich mit seinem Assist auf Waldschmidt in die Scorerliste ein, hatte zuvor nur mit viel Pech den Pfosten nach einem schicken Schlenzer getroffen. „Am Ende muss man sagen, wir sind dann gut zurückgekommen und hätten vielleicht am Ende noch das 4:4 machen können“, so Thomas Kessler. „In Gänze haben wir heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt.“
“Eine tolle Bank“
Mit zwei Toren und einem Assist lieferten die Kölner Joker das positive Element der Begegnung gegen Frankfurt und untermauern den bisherigen Kölner Rekord. Denn mit sieben Toren und 14 Torbeteiligungen stehen die Einwechselspieler des FC ligaweit auf Platz eins. „Dadurch, dass wir extrem gute Joker haben, ist der Glaube immer da. Alle die reinkommen reißen sich den Arsch auf. Sie wissen, dass sie ihre Qualität und Kreativität auf den Platz bringen können, dass sie uns damit helfen. Da ist sich keiner zu schade für“, so Schwäbe. Doch zaubern kann die Kölner Bank dann eben auch nicht. „Wenn wir mit einem 3:1 am Ende dastehen, dann wissen wir, da können wir noch rankommen. Bei drei Toren Unterschied in der letzten Viertelstunde ist es einfach schwer“, erklärte Schwäbe weiter.
Und so gelang es dem FC eben nur bis auf ein Tor an die Hessen heranzukommen – das allerdings knapp. Dass Kwasniok bei den Einwechslungen ein glückliches Händchen beweist, zeigt der Ligavergleich. Dass der Kölner Coach auf der anderen Seite für seine wechselnden Aufstellungen kritisiert wird, sollte man aber nicht einfach abtun. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft für ihren Coach und die Fans bereit ist, das letzte Hemd zu geben. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, so Kwasniok. Ein Gut, das der FC in der Vergangenheit nicht immer sein Eigen nennen konnte.
Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln
Simon Bartsch
Mit der 3:4-Niederlage am Samstagabend kassierten die Kölner bereits die fünfte Liga-Niederlage und finden sich nun erstmals in der unteren Tabellenhälfte wieder. Das ist ärgerlich, aber kein Grund zur Sorge. Denn beim FC läuft nach wie vor viel richtig. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.
Vor der Saison wäre eine Niederlage gegen den Champions-League-Teilnehmer Frankfurt alles andere als eine Überraschung gewesen. Am Samstagabend hatte der FC dennoch die Chance, die Hessen zu schlagen. Individuelle Fehler machten den offenbar guten Matchplan zunichte. Besorgniserregend ist die aktuelle Entwicklung aber noch nicht. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.
Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt (Foto: Bau Barrena / Getty Images)
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Nach dem elften Spieltag ist es nun soweit: Zum ersten Mal in dieser Saison stehen die Kölner in der unteren Tabellenhälfte. Das ist ärgerlich für den Aufsteiger, aber nicht besonders besorgniserregend. Denn das zu Beginn der Spielzeit gesammelte Polster der Kölner ist mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang 16 groß. Wohlgemerkt ein Saisonbeginn, der noch im Sommer als besonders schwer erklärt wurde. Dementsprechend groß war auch die Euphorie. Die jüngste Tendenz hat den Verein und seine Fans nun aber doch auf den Boden der Tatsachen geholt. Vier der vergangenen fünf Pflichtspiele gingen verloren, davon aber immerhin auch drei gegen Champions-League-Teilnehmer, die nun wahrlich nicht der Kragenweite der Kölner entsprechen. Nach dem 3:4 gegen Frankfurt ist die Bilanz erstmals negativ in dieser Spielzeit.
Der richtige Matchplan
Den sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen folgten in den nächsten acht Partien ebenfalls sieben Zähler, der Schnitt pro Spiel ist in jenen acht Duellen auf 0,875 geschrumpft und das wiederum hoch gerechnet auf 34 Spieltage wären 29 Punkte. Die Situation sähe ohne das anfängliche Polster weitaus bedrohlicher aus. Man könnte also meinen, dass die Alarmglocken schon einmal vorsichtshalber aus der Kiste gekramt werden sollten. Doch dazu besteht aktuell noch kein Anlass. Lukas Kwasniok hatte auch gegen die Eintracht wieder einen passenden Matchplan ausgearbeitet. Bis zum Kopfball von Jonathan Burkardt nach einer halben Stunde hatte man eigentlich den Eindruck, der FC würde nach der frühen Führung mit einem weiteren Konter die Weichen eher auf Erfolgskurs setzen, als den Ausgleich kassieren zu können.
Falsche Entscheidungen
Dass individuelle Fehler die Kölner Marschroute konterkariert haben, ist ärgerlich, diese gehören aber zum Profifußball nun einmal dazu. Am Samstagabend wurden dann jedoch an zu vielen Stellen zu viele schlechte Entscheidungen getroffen – das aber vornehmlich auf dem Platz. Sei es der geblockte Torschuss, der besser ein finaler Pass im Sechzehner geworden wäre oder das Abspiel im Zentrum zum Nebenmann, das sich als langer Ball auf den davoneilenden Jakub Kaminski besser geeignet hätte. Ob Kwasniok mit der Aufstellung und seinen Wechseln alles richtig oder eben alles falsch gemacht hat, ist rein spekulativ. Fest steht, selten zuvor hatte der FC einen Trainer, der so präzise die Antworten auf die Stärken und Schwächen seiner Gegner und dem eigenen Team gefunden hat.
Natürlich liegt auch der 44-Jährige mal falsch, doch meist folgt dann schnell auch die Korrektur. Die fast erfolgreiche Aufholjagd hat jedenfalls gezeigt, dass der FC über eine intakte Mannschaft verfügt, dass jederzeit mit dieser Mannschaft zu rechnen ist. Und das eben nicht nur in den 90 Minuten auf dem Feld, sondern auch in den 34 Begegnungen einer Saison. Am Samstagnachmittag steht das Auswärtsspiel gegen Bremen auf dem Spielplan. Mit einem Sieg wäre nicht nur die Bilanz wieder ausgeglichen, der FC würde sich wieder in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden. Und das wäre etwas, was man vor der Saison für einen Tabellenplatz nach zwei Drittel der Hinrunde sofort unterschrieben hätte.
Laubbläser-Einsatz im Schnee-Gestöber: Frauen des 1. FC Köln ergattern Punkt in Bremen
Daniel Mertens
Die Fußballerinnen des FC haben in der Schneeschlacht am Osterdeich einen Punkt ergattert. Das Duell bei Werder Bremen endete nach zwischenzeitlichem Laubbläser-Einsatz auf dem verschneiten Rasen mit 1:1. Die Frauen des 1. FC Köln spielen remis gegen Werder Bremen.
Die Kölnerinnen haben die Chance verpasst, den Rückstand auf die Europapokal-Ränge zumindest bis Montagabend sogar auf nur noch zwei Zähler zu verkürzen. Dafür sprang Bremen selbst zumindest über Nacht auf den dritten Platz. Die Frauen des 1. FC Köln spielen remis gegen Werder Bremen.
Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum enttäuschenden Pokal-Aus sieben Tage zuvor beim SC Sand (2:3) auf drei Positionen. Die Kapitänin Marina Hegering fiel kurzfristig verletzungsbedingt aus, wie der FC im Vorfeld mitteilte. Carlotta Imping und Laura Donhauser rutschten auf die Bank. Dafür starteten Sara Agrez, Adriana Achcinska und Weronika Zawistowska. Carlson entschied sich für das Duell auf dem Nebenplatz 11 im Schatten des Weserstadions am Osterdeich überraschenderweise für eine Dreierkette in der Abwehr statt der gewohnten Viererkette – flankiert von den beiden Polinnen Weronika Zawistowska und Martyna Wiankowska auf den Flügeln.
Kölnerinnen wollten Reaktion zeigen
Und das taktische Experiment ging auf: Die Kölnerinnen machten von Anfang an deutlich, dass sie nach dem ernüchternden Aus im DFB-Pokal eine Reaktion zeigen wollten. Es waren gerade einmal 37 Sekunden gespielt, als Pauline Bremer scharf schoss, doch Bremens Torfrau Mariella El Sherif wehrte den Ball zur Ecke ab (1.). Kurz danach hätte Anna-Lena Stolze die Führung erzielen müssen, traf die Kugel nach einem Querpass von Bremer am Fünfer aber nicht richtig (4.).
Wenig später servierte Wiankowska einen Freistoß von der rechten Seite hoch in den Strafraum, wo die einlaufende Sandra Jessen von Bremens Larissa Mühlhaus an der Schulter gehalten wurde und zu Boden ging. Die Schiedsrichterin Julia Boike zeigte direkt auf den Elfmeterpunkt (7.). Die Kapitänin Laura Feiersinger scheiterte mit ihrem Strafstoß an El Sherif, die den Ball zur Seite abwehrte. Pauline Bremer reagierte schnell und drosch den Ball aus spitzem Winkel zum verdienten Kölner 1:0 ins Tor (9.).
Bremen wird selbstbewusster
Die FC-Frauen verpassten im einsetzenden Schneetreiben weitere Treffer. Wiankowska verfehlte mit ihrem Schuss das Tor und nur wenige Sekunden später scheiterte Bremer erneut an El Sherif (17.). Plötzlich wurde Bremen allerdings deutlich selbstbewusster. Nach einem Einwurf umklammerte Adriana Achcinska Mühlhaus im Sechzehner und die Bremerin ging zu Boden. Boike gab abermals Elfmeter und die Gefoulte trat selbst an, scheiterte allerdings an Irina Fuchs, die die Ecke ahnte und den Ball ins Seitenaus abwehrte (27.).
Die Gastgeberinnen schienen mit dem immer schlechter bespielbaren Untergrund im Schneetreiben besser zurechtzukommen und drückten in der Schlussphase des ersten Durchgangs auf den Ausgleich. Mitten in dieser Drangphase landete ein wohl als Flanke gedachter Ball von Zawistowska am Bremer Außenpfosten (45.). Der Schneefall wurde nach dem Seitenwechsel noch dichter – und die Bremerinnen blieben weiter am Drücker. Irina Fuchs entwickelte sich zur besten Kölnerin, parierte stark aus kurzer Distanz gegen Mühlhaus (53.). Keine Minute später war die FC-Torfrau machtlos: Ein Bremer Einwurf landete bei Mühlhaus, die sich zwischen Feiersinger und Achcinska hindurch in den Sechzehner drehte und per unhaltbarem Schlenzer ins lange Eck zum hochverdienten 1:1 traf (54.).
Schneesturm: Partie wurde unterbrochen
Der grüne Untergrund wurde derweil zunehmend winterlich weiß eingefärbt, weswegen sogar der weiße Ball gegen einen gelben ausgetauscht werden musste. In der 71. Minute wurde es kurios: Die Schiedsrichterin unterbrach die Partie im Bremer Schneesturm, offenbar weil sie die weißen Markierungs-Linien auf dem Spielfeld nicht mehr erkennen konnte. Die Gastgeber reagierten blitzschnell und sorgten mit Laubbläsern für die passende Sicht auf die Linien. Nach der rund fünfminütigen Zwangspause konnte gelbe Ball aber wieder rollen. Am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr.
Unterm Strich war das Unentschieden leistungsgerecht und die Kölnerinnen können damit sicher gut leben, auch wenn sie damit den Sprung weiter nach vorne in der Tabelle verpasst haben. Für den 1. FC Köln geht es nach der Länderspiel-Pause erneut im Norden weiter: Die FC-Frauen sind am 8. Dezember montagabends (18 Uhr) zu Gast beim Aufsteiger Hamburger SV. Die Partie findet im Volksparkstadion statt. Dort wird es eine Rasenheizung geben, sodass eine erneute Schneeschlacht nicht droht.
Immer wieder die gleiche Baustelle beim 1. FC Köln: Elf Spieltage, elf Gegentore nach Standards
Simon Bartsch
Das zwischenzeitliche 1:1 durch Arthur Theate leitete nicht nur die Wende am Samstagabend im Duell gegen Frankfurt ein, dem FC wurde einmal mehr eine seiner größten Baustellen vor Augen geführt. Die Standards bleiben das Problem des 1. FC Köln.
Die 3:4-Niederlage war für den FC ärgerlich, weil sie in der Form unnötig war. Die Wende leitete Arthur Theate ein. Nach individuellen Fehlern der Geißböcke, aber eben auch wieder nach der größten Baustelle der aktuellen Spielzeit. Die Standards bleiben das Problem des 1. FC Köln.
Vier Mal musste Marvin Schwäbe hinter sich greifen (Foto: Pau Barrena / Getty Images)
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Lukas Kwasniok wirkte schon auf dem Platz alles andere als glücklich. Gleich mehrfach gestikulierte der Trainer wild an der Seitenlinie, verschaffte seinem Unmut Luft. Kein Wunder, in beiden Halbzeiten kassierten die Kölner innerhalb weniger Minuten einen Doppelschlag und das nach individuellen Fehlern. Und einmal mehr eben auch nach einem Standard. Zum elften Mal haben die Geißböcke wieder nach einem ruhenden Ball einen Gegentreffer kassiert. „Elf Gegentore klingt natürlich viel und es ist auch viel“, sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok. Immerhin deutlich mehr als die Konkurrenz. Hoffenheim etwa kommt als zweitanfälligste Mannschaft erst auf acht. „Wir waren an der ein oder anderen Stelle ein wenig stümperhaft“, gab der Kölner Trainer weiter zu.
„Wir werden uns da verbessern“
Doch Kwasniok will die Statistik nicht überbewerten. „Wir haben vier Elfmeter kassiert und zwei direkte Freistöße“, so der Coach. „Wenn man da also sechs abzieht, dann sind es nur noch fünf. Das ist natürlich in elf Spielen noch eine Menge. Das ist nicht Yabba-Dabba-Doo, das ist aber bei vier Eckball-Gegentoren auch nicht so, dass wir sagen, wir sind da völlig bodenlos“, so der Trainer weiter. Allerdings gehört zu der Wahrheit eben auch, dass vier gegnerische Strafstöße ebenfalls Ligabestwert und deutlich zu viele sind. Und elf Gegentore nach Standardsituationen bedeutet dann auch, dass bei insgesamt 19 Treffern im eigenen Netz deutlich mehr als die Hälfte nach einem ruhenden Ball gefallen sind. Man kann also getrost von einer Schwachstelle der Kölner sprechen.
„Wir werden uns da verbessern“, prophezeite der Trainer. Das ist auch bitter nötig. Doch so ganz wollte der Coach die Kritik dann auch nicht sitzen lassen. „Ich habe auch, die Frage gehört, ob wir das trainieren. Das ist ja schon fast eine Respektlosigkeit. Wir trainieren, machen, tun“, erklärte Kwasniok. „Es ist ja nicht so, dass der Gegner keine Idee hat. Da muss man auch mal sagen: ,Shit, die haben das gut gemacht‘. Ärgerlich, in Summe zu viel.“ Kwasniok betonte aber, dass seine Mannschaft da nicht nachlässig sei. „Wir bewegen uns zumindest in diesem Teilbereich mit den Bayern auf Augenhöhe.“ Die allerbeste Figur machte Ragnar Ache allerdings in der Situation auch nicht.
Auf der anderen Seite ist die Torgefahr bei den eigenen Standardsituationen nach wie vor eine weitere Schwachstelle. Erst zwei Treffer erzielte der FC nach dem ruhenden Ball – und die nach einem Elfmeter und mit einem direkt verwandelten Freistoß. Der FC wird also nicht nur an den individuellen Fehlern weiter arbeiten müssen.
Vier Gegentore und trotzdem bester Kölner – das bittere FC-Jubiläum von Marvin Schwäbe
Simon Bartsch
Vier Mal musste Marvin Schwäbe am Samstagabend hinter sich greifen und war dennoch einer der besten Spieler der Geißböcke. Dennoch lief das besondere Spiel nicht so wirklich glücklich für den Keeper des 1. FC Köln: Das bittere Jubiläum des Marvin Schwäbe.
Sein 100. Bundesliga-Spiel hat der FC-Kapitän am Samstagabend abgerissen und es war ein schmerzhaftes – trotz starker Leistung für den 1. FC Köln: Das bittere Jubiläum des Marvin Schwäbe.
Marvin Schwäbe nach einem Gegentreffer in seinem 100. Spiel
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Die Ausgangslage war prädestiniert für eine schöne Fußballgeschichte. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club stand für Marvin Schwäbe das 100. Bundesliga-Spiel an. Gegen den Ex-Club und wenn man so will gegen einen der Lieblingsgegner der Geißböcke. Immerhin hatte der FC seit 1994 genau einmal ein Heimspiel gegen die Eintracht verloren. Und um die Basis noch ein wenig perfekter zumachen, hatten die Kölner Anhänger den Keeper gerade erst zum Spieler des Monats Oktober gewählt. Doch am späteren Samstagabend war es mit der freudigen Stimmung zum Jubiläum vorbei. Vier Mal musste Schwäbe gegen seinen Ausbildungsverein hinter sich greifen. Besonders bitter: Schwäbe war bei den Gegentoren nicht nur chancenlos, er hatte den FC sogar vor einer höheren Niederlage bewahrt.
„Da kann man ein Stück weit stolz drauf sein“
Schon nach gut 20 Minuten hatte Ansgar Knauff einen Ball scharf vors Kölner Tor geschlagen, Schwäbe tauchte ab, hielt die Kugel vor heraneilenden Frankfurtern. Der Keeper rettete auch sehenswert gegen Jonathan Burkardt, der nach einer Ecke einen Ball mit dem Kopf Richtung Winkel schickte. Ebenso parierte Schwäbe stark vor dem 1:2, legte dabei allerdings Mo Dahoud den Ball vor die Füße, der nur noch einschieben müsste. Hätte der Keeper nicht vier Mal die Kugel aus dem Netz holen müssen, er wäre ein heißer Anwärter für den Mann des Spiels geworden. So aber kassierten die Kölner eine bittere Pleite und das ausgerechnet zum 100. Bundesliga-Spiel. „Ich glaube, dass wir grundsätzlich kein schlechtes Spiel gemacht haben und darauf müssen wir aufbauen“, sagte der Keeper.
Immerhin blieb dem Kölner Kapitän das 200. Gegentor in Pflichtspielen für die Geißböcke erspart. Da steht Schwäbe aktuell bei 199 und das bei insgesamt 140 FC-Pflichtspielen. Das 100. Bundesliga-Spiel wird wohl trotz Niederlage ein besonderes bleiben. „Da kann man ein Stück weit stolz drauf sein. Nicht jeder darf 100 Bundesligaspiele machen. Dann auch noch für den FC, das freut mich natürlich enorm“, sagte Schwäbe. Bei drei durchaus möglichen Punkten und vielleicht dem ein oder anderen Gegentor wäre die Freude sicherlich deutlich größer ausgefallen.
Verein bestätigt: Auch Joel Schmied muss beim 1. FC Köln vorerst aussetzen
Simon Bartsch
Am Samstagabend hatte es sich angedeutet, am Sonntag wurde es bestätigt: Joel Schmied wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen. Das gab der Verein am Sonntagmittag bekannt.
Die Innenverteidigung bleibt die personelle Achillesferse der Geißböcke. Denn auch Joel Schmied wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen. Das gab der Club am Sonntag bekannt.
Joel Schmied verletzt am Boden
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Rav van den Berg könnte auch in der Bundesliga schneller zu seinem Startelf-Comeback kommen als ursprünglich vielleicht angenommen. Der Innenverteidiger hatte sich im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine Schulterverletzung zugezogen. In der vergangenen Woche feierte er im Kreise der U21-Nationalmannschaft der Niederlande sein Comeback, spielte 60 Minuten. Für den FC-Kader reichte es am Samstagabend noch nicht. Doch die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 21-Jährige bereits gegen Bremen anfangen wird. Mit Joel Schmied fällt der nächste Innenverteidiger aus. Wie der FC am Sonntag bestätigte, hat sich der Schweizer eine muskuläre Verletzung zugezogen. Die Diagnose wurde bei einer MRT-Untersuchung verifiziert.
Schmied ist mittlerweile Stammspieler
Die Schwere der Verletzung teilte der Club zwar nicht mit, erklärte aber, dass Schmied dem FC vorerst fehlen werde. Lukas Kwasniok hatte bereits am Samstagabend geahnt, dass es für Schmied gegen Bremen nicht reichen könnte. Direkt nach dem Spiel hinkte der Innenverteidiger in die Katakomben. Nach Luca Kilian, Rav van den Berg und Timo Hübers ist Schmied nun der vierte Innenverteidiger, der verletzt ausfällt. Schmied war im vergangene Winter verpflichtet worden und hat sich in dieser Spielzeit zu einem absoluten Leistungsträger und Stammspieler gemausert. Noch in der vergangenen Saison gehörte der Abwehrspieler ab und an zu den Unsicherheitsfaktoren der Hintermannschaft. Auch deswegen war über weitere Neuverpflichtungen in der Abwehr spekuliert worden.
Tatsächlich dürfte durch den Ausfall auch Eric Martel weiterhin ein Faktor in der letzten Kette der Geißböcke bleiben. Dem Vernehmen nach will der FC im Winter noch einmal auf der Verteidigerposition nachrüsten. Die Notwendigkeit zeigt einmal mehr die aktuelle Verletzung. Schmied wird wohl noch in diesem Jahr wieder auf den Platz zurückkehren. Ob er aber noch eine Begegnung spielen wird, ist offen.
Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“
Simon Bartsch
Bei der 3:4-Niederlage der Kölner gegen Eintracht Frankfurt kehrte auch Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Innenverteidiger wird wohl noch lange ausfallen. Die Zukunft ist noch nicht geklärt.
Am Samstagabend kehrte Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Abwehrspieler hatte sich vor vier Wochen verletzt und wird weiterhin fehlen. Eine Rückkehr ist komplett offen. Zumal auch der Vertrag des Innenverteidigers im Sommer ausläuft.
Timo Hübers noch guter Dinge im Kölner Stadion
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Die Bilder waren schockierend, die Schwere der Verletzung schon erwartbar. Umso schöner Timo Hübers am Samstagabend wieder im Stadion zu sehen. Der Abwehrchef der Geißböcke war mit seiner Freundin gekommen, um die Begegnung seines FCs live vor Ort zu verfolgen. Schon unter der Woche weilte der Innenverteidiger am Geißbockheim, wird dort behandelt. Hübers wird wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Der Ex-Kapitän hatte sich vor vier Wochen im Zweikampf mit Serhou Guirassy im Spiel gegen Borussia Dortmund verletzt, war vom Platz getragen und später operiert worden. Eine genaue Diagnose der Verletzung ist nicht bekannt, nur war immer wieder von der besonderen Schwere die Rede. Dafür spricht auch, dass Hübers sein Knie nicht oder zumindest nur teilbelasten darf, so wie es bei einer Meniskusnaht oder einer Kniescheiben-Verletzung ist.
„Wir werden mit ihm definitiv sprechen“
In dieser Saison wird Hübers wohl nicht mehr auflaufen. Ob er überhaupt noch einmal den Geißbock auf der Brust tragen wird, ist aktuell offen. Denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Nach wie vor gilt es als wahrscheinlich, dass der FC dem Abwehrspieler eine Vertragsverlängerung anbieten wird, so wie es bei Luca Kilian im vergangenen Jahr der Fall war. Allerdings ist die Heilungsprognose sicherlich eine andere. „Die Knieverletzung ist sehr schwer. Er wird eine lange Zeit benötigen und auch einen steinigen Weg hinter sich legen müssen. Das werden wir gemeinsam tun“, sagte Thomas Kessler bei „Sky“. „Timo ist ein verdienter Spieler, ist jahrelang bei uns im Club, er war letztes Jahr unser Kapitän. Wir werden mit ihm definitiv darüber sprechen.“
Hübers hatte in der vergangenen Woche gegenüber der Bild gesagt, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut“ gehe.
Nach zwei Siegen in Folge: U21 des 1. FC Köln verliert nach Achterbahn-Fahrt torreich gegen den BVB
Daniel Mertens
Die Reserve des FC hat nach einem wilden Spiel die erste Niederlage nach zuletzt zwei Siegen in Serie hinnehmen müssen: Das Duell der Zweitvertretungen gegen Borussia Dortmund endete nach einer Achterbahn-Fahrt mit einer 3:5-(2:3)-Pleite für die Kölner. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund.
Nach zuletzt zwei Siegen in Folge kassierte das Team von Evangelos Sbonias die siebte Saison-Niederlage: Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund.
Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zum 3:2-Erfolg in Rödinghausen auf zwei Positionen: Etienne Borie und Emin Kujovic ersetzten Luca Dürholtz und Bernie Lennemann. Bemerkenswert war jedoch, dass Safyan Toure diesmal in der Fünferkette links auflief und dafür der etatmäßige Rechtsverteidiger Marvin Ajani zusammen mit Sargis Adamyan eine Doppel-Spitze bildete.
Ein spannender Schlagabtausch
Die lediglich 550 Zuschauer – die ZIS verhinderte aufgrund der Parallel-Ansetzung mit den ersten Mannschaften beider Vereine eine stattlichere Kulisse – sahen eine bemerkenswerte Partie im Franz-Kremer-Stadion. Die BVB-Reserve, die nach dem Abstieg aus der Dritten Liga mit der sofortigen Rückkehr liebäugelt, legte dabei forsch los und ging durch zwei schnelle Tore von Bennedikt Wüstenhagen (13.) und Filippo Mane (15.) mit 0:2 in Führung. Cenny Neumann gelang der psychologisch wichtige schnelle Anschluss für die FC-Reserve (17.).
Beide Mannschaften boten sich danach einen offenen Schlagabtausch – Sargis Adamyan schloss einen Konter zum 2:2-Ausgleich ab (32.). Doch kurz vor der Pause waren es erneut die Gäste, denen die Führung gelang: Babis Drakas erzielte nach Hacken-Ablage von Michael Eberwein das 2:3 (43.). Nach der Pause erhöhten die Gäste durch Arne Wessels gar auf 2:4 (58.). Der eingewechselte Bernie Lennemann sorgte mit seinem Premieren-Pflichtspiel-Treffer im FC-Trikot zum 3:4 nochmals für Spannung (71.). Doch kurz vor Schluss sorgte Mane mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung zugunsten der Schwarzgelben (89.).
Niederlage nach zwei Siegen in Folge
Die FC-Talente verpassten damit die Chance, ihrem Ausrufezeichen in Rödinghausen vor der Länderspiel-Pause ein zweites folgen zu lassen und kassierten nach zuletzt zwei Siegen in Folge die insgesamt siebte Saison-Niederlage. Die FC-Talente stagnieren damit auf dem achten Tabellen-Platz ohne Anschluss an die Tabellen-Spitze und mit ausreichendem Abstand zur Abstiegszone.
Für die U21 geht es am kommenden Samstag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schalke 04 weiter.