Die Einzelkritik gegen Heidenheim

, , ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Heidenheim

Der 1. FC Köln ist mit einem 1:1 in das neue Jahr gestartet. Dabei waren die Kölner in der ersten Halbzeit deutlich überlegen. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Heidenheim.

Bei seinem Bundesliga-Debüt als Trainer des 1. FC Köln verpasste Timo Schultz mit den Geißböcken den dritten Saisonsieg. 45 Minuten lang sah das Spiel der Kölner dabei richtig gut aus. Das macht Hoffnung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Heidenheim.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der 1. FC Köln zeigte vor allem in der ersten Halbzeit gegen den 1. FC Heidenheim eine ansprechende Leistung, die Hoffnung auf mehr macht. Vor allem Florian Kainz erinnerte wieder an die Leistungen vergangener Tage. Seine Vorarbeit zum 1:0 war beeindruckend. Mit seiner Auswechslung nach knapp 60 Minuten fehlte dem Kölner Spiel zunehmend die Struktur. Doch der Kölner Kapitän war nicht die einzige positive Überraschung.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Heidenheim

Offenbarte erstaunliche Schwächen im Passspiel. Lud mehrfach die Heidenheimer mir Fehlpässen ein. Das blieb zum Glück folgenlos. Parierte richtig stark gegen Theuerkauf. Beim Ausgleich ohne Chance.

Spielte bei Ballbesitz sehr offensiv. Das auch mutig. Wirkte dennoch in einigen Situationen unsicher. Gewann nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte aber mehr als 80 Prozent der Pässe zum Mitspieler.

Im Schnitt kamen neun von zehn Bällen bei seinen Mitspielern an. Der Innenverteidiger war also gewohnt wichtig für den Spielaufbau. Im Zweikampfverhalten war Hübers nicht ganz so sicher. Der 27-Jährige leitete mit einem starken Ball die Kölner Führung ein.

Gewann 15 seiner 19 Zweikämpfe – Bestwert. Spielte wieder einmal gewohnt seinen Stiefel herunter. Und das gewohnt sicher. Holte sich sehr früh Gelb ab.

Begann mit einigen Offensivaktionen, war dabei aber glücklos und uneffektiv. Bekam nach einer knappen halben Stunde nach einer Flanke nicht genug Druck hinter den Ball. War nach dem Wechsel seltsam verunsichert. Unter anderem legte der Abwehrspieler Kleindienst fast den Ausgleich auf.

Wie so oft der Bindeposten zwischen Mittelfeld und Abwehr. Lautstark und Zweikampfstark sah man ihm wieder sein Bemühen an. Bei dem Gegentor ohne Chance, den Ball noch blocken zu können. Lief dazu knapp 12 Kilometer und brachte sensationelle 97 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.

Ballsicher und kreativ im Mittelfeld, lenkte mit Martel zusammen das Spiel und hatte Pech, dass Müller seinen Schuss in der ersten Halbzeit aus dem Winkel kratzte.

Sein Tempo bereicherte das Spiel des FC anfänglich einmal mehr beeindruckend. Vergab die Entscheidung kläglich. Verschwand nach seiner Riesenchance zunehmend von der Bildfläche. Ein wenig mehr Defensivarbeit hätte beim 1:1 nicht geschadet.

Beste Saisonleistung des Kölner Kapitäns. Erinnerte stark an den Kainz der vergangenen Jahre. Kreativ, dribbelstark und stehts mit einem Auge für den Mitspieler. Seine Vorarbeit zum 1:0 war besonders stark.

Stets bemüht, offensiv etwas zu inszenieren. Allerdings ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Viel Einsatz, wenig Ertrag. Sein Schuss nach dem Wechsel wurde nur gefährlich, weil Müller den Ball zu spät sah.

Ein wirklicher Aktivposten im Mittelsturm, der aber bis auf sein Tor und einen Kopfball keine weitere Chancen hatte. Im Spielaufbau oft als Wandspieler gesucht, machte er viele Bälle fest und leitete so auch die Chance von Maina mit ein.

Selbstbewusst schnappte sich der 19- Jährige nach der Kainz-Auswechslung einfach mal jeden Standard. Suchte oft das Eins-gegen-eins, blieb aber oft glücklos. Muss sich in vielen Aktionen unbedingt früher vom Ball trennen. Trotzdem ein Auftritt, der Hoffnung auf mehr macht. 

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Die Einzelkritik gegen Berlin

, , ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Berlin

Der FC war gegen Union Berlin lange die bessere und Spiel bestimmende Mannschaft. Trotzdem wollte den Kölnern erneut keine der Torchancen gelingen – und das wurde bitter bestraft. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Berlin.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte gegen Union Berlin einige Überraschungen in der Aufstellung parat. Die Kölner starteten ohne Florian Kainz, Benno Schmitz und Dejan Ljubicic, dafür aber mit Denis Huseinbasic, Max Finkgräfe und Mark Uth. Vor allem Finkgräfe machte seine Sache gut. Die Torchancen konnte der 1. FC Köln aber nicht verwandeln und handelten sich in der zweiten Halbzeit das 2:0 ein. 1. FC Köln: Einzelkritik der FC-Profis gegen Berlin.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


In der ersten Halbzeit zeigten die Geißböcke ein gutes Pressing und Laufbereitschaft. Der FC hatte deutlich mehr Ballbesitz, spielte diesen aber im letzten Drittel zu schlecht aus. Die Torchancen von Huseinbasic, Carstensen und Thielmann konnten die Kölner nicht verwerten. Nach dem Gegentreffer durch ausgerechnet Benedict Hollerbach wird es schwer für den FC. „Wir waren über weite Strecken des Spiels besser. Wir hatten zwei Mal die Chance auf das 1:0 und nutzen diese nicht. Mit dem Tor für Union wird es dann schwieriger“, sagte Steffen Baumgart nach dem Spiel. Das 2:0 besiegelte die Niederlage in Berlin. Durch den Heimsieg bleibt Union auf Platz 15 über dem Strich, Köln rutscht auf den direkten Abstiegsplatz 17 ab. 1. FC Köln: Einzelkritik der FC-Profis gegen Berlin.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Berlin

Schwäbe mit gewohnt sicherem Spiel. Hält vor allem in der zweiten Halbzeit überragend und rettet zunächst stark gegen unter anderem Fofana. Bei beiden Toren von Hollerbach und Fofana ist er jedoch chancenlos. Wieder einmal geht die Niederlage nicht auf Schwäbes Konto.

Spielt offensiv sehr mutig und beherzt, trotz seines erst zweiten Startelf-Einsatzes. Auch defensiv mit guter Leistung. Finkgräfe überzeugt durch seine konstante Leistung und war lange Zeit der beste Kölner Feldspieler. Gegen Ende fehlte ihm ein wenig die Puste.

Gewohnt sicher im Spielaufbau. Bildet lange einen Rückhalt für die Mannschaft. Allerdings beim 1:0 gegen Volland zuvor schwach verteidigt.

Kehrte für den gesperrten Chabot zurück. Im Spielaufbau eher unsicher mit einfachen Ballverlusten. Teilweise sehr schwach in eins-gegen-eins Duellen. Vor dem 0:2 agiert er viel zu zaghaft.

Verteidigt stark gegen Hollerbach. In der ersten Halbzeit nach vorne einige gute Aktionen. Offensiv allerdings später dann zu wenig.

In weiten Teilen ein gutes Absichern mit gewohnt solider Leistung. Arbeitete viel und versuchte es auch mal aus der Distanz. Erreicht mit 76.4% die zweitbeste Zweikampfquote. Beim 1:0 von Benedict Hollerbach lässt sich Martel durch eine einfache Körpertäuschung aber zu leicht ausspielen.

Hatte ein bis zwei gute Offensivaktionen und in der 37. Minuten die bis dahin beste Schuss-Chance. Danach kam aber zu wenig. Belegt mit 22.2% den letzten Platz der gewonnenen Zweikämpfe. Dafür war er schnellster Spieler mit 33.6 Km/h.

Zu Beginn des Spiels nahm er am Geschehen teil. Hatte gute Laufwege. Seine Flanken kamen allerdings nicht an. Nach dem Rückstand kaum noch am Spiel beteiligt.

Wollte in die Startelf und hat den Platz von Steffen Baumgart bekommen. Ist aber körperlich noch nicht auf dem einstigen Niveau. Zudem Pech bei den Standards, als er bei einer Ecke wegrutschte und der Freistoß in die Mauer ging.

Spielte einige Flanken. Genauigkeit und Effizient fehlten aber. Dennoch zeigte Thielmann unermüdlichen Einsatz und rannte den Fehlpässen zumindest hinterher. Scheiterte kurz vor der Pause im Nachschuss an Rönnow. Insgesamt hatte er schon bessere Auftritte.

Wird selten gefunden und scheint immer einen Tick zu spät zu kommen. Hat wenig Durchschlagskraft. In der zweiten Hälfte hatte er die große Chance, doch sein Kopfball wurde abgewehrt.

Ab 60. Spielminute: Versuchte sich ins Spiel einzubringen, dies gelang aber kaum. Keine wirklichen Impulse für die Mannschaft.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Die Einzelkritik gegen Freiburg

, , ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Freiburg

60 Minuten spielte der FC gegen Freiburg zumindest mit, dann sah Jeff Chabot die Gelb-Rote Karte und gab dem Duell eine aus Kölner Sicht bitteren Wende. Gerade die Offensive blieb aber wieder hinter den Möglichkeiten zurück. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Freiburg.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte gegen den SC Freiburg bewusst eine offensivere Variante gewählt. Der FC sollte sich wieder auf seine Stärken besinnen. Doch das ging beim 0:2 alles andere als gut für den 1. FC Köln: Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Freiburg.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Bis zur Gelb-Roten Karte für Jeff Chabot hielt der 1. FC Köln die Begegnung gegen den SC Freiburg offen. „Wir waren davor ordentlich im Spiel. Es war relativ ausgeglichen, relativ offen“, sagte Christian Keller nach dem 0:2 im Breisgau. „Es war 60 Minuten ein Spiel, das auch auf unsere Seite hätte kippen können. Dann war das diese eine Spiel entscheidende Szene.“ Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass der FC in der Offensive wieder einmal so gut wie gar nicht stattfand. Mehr als ein harmloser Versuch von Jan Thielmann im ersten Abschnitt und Mark Uths Großchance vor dem 0:1 war für die Geißböcke nicht drin. „Am Ende macht es Freiburg natürlich auch sehr clever. Da hatten wir keine Chance mehr“, sagte Uth. Tatsächlich schnürte der SC die Kölner in der Schlussphase ein und hätte auch deutlich höher gewinnen können.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Freiburg

Sicher beim Schlenzer gegen Grifo in Durchgang eins. War nach dem Wechsel mehrfach stark in eins-gegen-eins-Situationen. Rettete stark gegen Röhl vor dem 0:1. Rettete auch stark in der Nachspielzeit gegen Gregoritsch und Sallai. Beim 0:2 erneut chancenlos. An Schwäbe lag es auch dieses Mal nicht.

Feierte etwas überraschend sein Startelf-Debüt. Leistete sich im Spielaufbau einige abenteuerliche Fehlpässe. Zeigte sich dafür aber enorm zweikampfstark. Kam mit 73 Prozent auf die beste Zweikampfquote.

Sicher im Spielaufbau, gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe. Ausgerechnet zu dem vor dem 0:1 kam es nicht, weil er wegrutschte. War darüber maßlos enttäuscht, warum er das reklamierte, wird sein Geheimnis bleiben.

Stand in den ersten Minuten gewohnt sicher, war dann aber auch Teil der nicht sattelfesten Abwehr. Seine Gelbe Karte in Durchgang eins war vollkommen berechtigt. Die Gelb-Rote Karte wohl auch, obwohl Höler erstaunlich früh abhebt. Darf nie und nimmer in dieser Situation die Grätsche zu Gelb-Rot ziehen. So wurde er zur tragischen Figur.

Rettete im ersten Abschnitt mit einem Monster-Block gegen Grifo unmittelbar vor der Torlinie. Stand in der Defensive sicher, fand in der Offensive so gut wie nicht statt. Feierte immerhin sein 100. Bundesliga-Spiel – wenn auch ein trauriges.

Verhinderte mit einem starken Zweikampf den ersten Torschuss der Hausherren. War auch sonst in der Rückwärtsbewegung an wichtigen Zweikämpfen beteiligt. Martel fehlt aber definitiv der Zug in der Offensive.

Selten hat der Begriff „stets bemüht“ so gut gepasst. Kainz mühte sich sichtbar, Spielkontrolle und vermutlich auch Selbstsicherheit zu bekommen. Das gelang dem Kölner Kapitän aber auch auf der zentralen Position hinter den Spitzen nicht. Zu viele Fehlpässe, zu wenig Ideen. Immerhin ein verunglückter Schuss aus 16 Metern. Kainz ist weit von der Form vergangener Zeiten entfernt. Sehr weit.

Ähnlich wie Kainz weiterhin mit rätselhaften Auftritten. Ackerte gewohnt viel, lief in 60 Minuten starke neun Kilometer. Nur verpufft die Arbeit, denn Ljubicic fand auch auf der linken Seite in der Offensive so gut wie gar nicht statt.

Startete mit Selte im Angriff. Hatte auch einige vielversprechende Ansätze. Mehr leider nicht. Aktuell fehlt beim Abspiel oft das Timing, die Schüsse wurden geblockt.

Kam zum ersten Abschluss im Spiel. Bekam nicht genug Druck hinter den Ball. Auf dem Papier spielte er rechts in der Offensive, war aber wieder einmal überall unterwegs. Auch im Abseits, als er nach einer guten halben Stunde durch war und im eigenen Sechzehner vor dem Seitenwechsel, als er nach einer eigenen Ecke in höchster Not rettete. Leitete mit einem Fehlpass den Konter vor der Gelb-Roten Karte ein.

Kehrte zurück in die Startelf. Lief erstaunlich elf Kilometer und landete damit auf Rang drei der Kölner Lauf-Rangliste. Das ist aber nicht seine Kern-Aufgabe. Die liegt bekanntlich im Tore schießen. Nur hatte der Stürmer nicht einen einzigen Torabschluss.

Ab 61. Spielminute: Brachte gefühlt Schwung auf den Platz und hätte die Kölner Führung nach starker Vorarbeit von Maina machen müssen. Hatte in den Schlussminuten kaum noch Zugriff auf das Spiel.

Ab 61. Spielminute: War nach seiner Einwechslung ein belebendes Element – und das trotz Unterzahl. Legte Uth die mögliche Führung auf. Dieser ließ diese wiederum liegen.

Ab der 61. Spielminute. Kam, um hinter den Spitzen für Gefahr zu sorgen. Die Idee verpuffte mit der Gelb-Roten Karte. War im Grunde nur mit Defensivaktionen betraut.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Die Einzelkritik gegen Mainz

, , ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Mainz

Auf den 1:0-Erfolg über Darmstadt in der vergangenen Woche folgte eine Nullnummer gegen Mainz. Erst in der Schlussphase kam der FC zu Möglichkeiten. So bewerten wir die Kölner Spieler.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte schon erwartet, dass es zwischen dem 1. FC Köln und Mainz zu keinem Schmankerl kommen würde. Er sollte recht behalten. Das 0:0 gehörte zu den schlechteren Spielen dieser Bundesliga-Saison. Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Mainz.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Vor allem im ersten Durchgang taten sich die Kölner gegen Mainz erstaunlich schwer, hatten keinen Zugriff auf das Spiel und hatten Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Nicht umsonst betonte der Kölner Coach, dass das Spiel „magere Kost“ gewesen sei. So konnte sich einmal mehr vor allem Keeper Marvin Schwäbe auszeichnen. Timo Hübers stand ebenfalls sicher und war somit der beste Kölner Feldspieler. Erst in der Schlussphase taten die Kölner mehr und verdienten sich das Remis.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Mainz

Fiel zunächst nur als Aufbauspieler auf, meist mit sehr langen Bällen. Griff dann nach gut 25 Minuten das erste Mal bei einem Kopfball von Mwene aus kurzer Distanz zu. Bekam nach dem Wechsel mehr zu tun. Rettete vor allem stark gegen Ajorque.

Mehr als 70 Prozent aller Mainzer Angriffe kamen über seine Seite, die meisten auch durch. Vor allem Gruda konnte gleich mehrere Flanken in die Box schicken. Gewann zudem nur fünf von zwölf Zweikämpfen und offenbarte deutliche Tempodefizite. Zur Pause war bereits Feierabend.

Ab 46: Erhielt im zweiten Abschnitt die Chance, sich wieder für mehr zu bewerben. Stand zwar deutlich sicherer als Heintz, in der Offensive wollte aber auch nicht wirklich viel gelingen.

War nach der Auswechslung von Jeff Chabot unumstrittener Abwehrchef und löste seine Aufgabe stark. Gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, verteidigte im Zentrum so gut wie alles weg. War mit Abstand der beste Kölner.

Stand nur eine gute halbe Stunde auf dem Feld. Arbeitete bis dahin sicher und souverän, brachte 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann 60 Prozent seiner Zweikämpfe.

Ab 30.: Kam bereits im ersten Abschnitt für den verletzten Jeff Chabot. Löste seine Aufgabe eigentlich solide. Erstaunliches Zweikampfverhalten gegen Ajorque.

Startete mit einem sensationellen Block gegen Burkardt in diese Partie. Und das, obwohl er in dieser Situation gegen gleich drei Mainzer agierte. War vor allem im ersten Abschnitt in der Defensive sehr gebunden. War an der starken Schlussphase gut beteiligt.

Ackerte und lief vor allem unheimlich viel – war bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute mit mehr als zehn Kilometern der laufstärkste Spieler auf dem Platz. Hatte nach gut zehn Minuten den ersten Abschluss, hätte vielleicht die Überzahl-Situation ausspielen müssen. Wirklich viele Ideen hatte aber auch Waldschmidt nicht.

Der Sechser gewann erneut viele wichtige Zweikämpfe im Zentrum und störte das starke Mainzer Spiel erheblich. Probierte es in der Offensive auch mal mit einer Art Distanzschuss. Gewohnt solide.

Fand im ersten Abschnitt überhaupt nicht statt. Kam in den ersten 45 Minuten auf ganze neun Ballkontakte. Steigerte sich im zweiten Durchgang und legte Dietz einen Ball stark auf.

Sucht nach wie vor seine Form. Gewann nur vier Zweikämpfe, brachte nur 75 Prozent seiner Pässe zum Mann. Fand in der Offensivbewegung gar nicht statt.

Spielte erst rechts, dann links, grätschte vorne gegen Batz und hinten gegen Gruda. Spielte im Grunde wieder überall. Seine verunglückte Flanke landete am Innenpfosten.

Rotierte für den unter der Woche kranken Davie Selke in die Startelf. Das fiel im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht auf. War überhaupt kein Faktor im Kölner Spiel. Kam nach knapp 50 Minuten zu einem Torschüsschen. Nach 23 Ballkontakten, einem Abschluss und einer Stunde war Schluss.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Die Einzelkritik gegen Darmstadt

, ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Darmstadt

Das 1:0 gegen den SV Darmstadt war alles andere als ein Fußballfest. Dennoch setzte sich der FC verdient durch. Dementsprechend gut fielen auch einige Noten aus. Nicht alle.

Mit dem verdienten 1:0-Erfolg über den SV Darmstadt 98 haben die Kölner vorerst den Tabellenkeller verlassen. Und der Sieg des 1. FC Köln war durchaus verdient. Gleich mehrere Spieler heimsten gute Bewertungen ein. Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Darmstadt

Der FC kann es doch noch: auswärts gewinnen und das auch noch ohne Gegentor. In der eher schwachen Begegnung setzten sich die Kölner verdient mit 1:0 durch. Auch, weil die Darmstädter extrem harmlos agierten. Gerade im zweiten Abschnitt steigerten sich die Geißböcke und belohnten sich für die Mühen. „Das war der Lohn der Arbeit. Heute hat schon viel geklappt“, sagte auch Timo Hübers, der einmal mehr mit Jeff Chabot die Defensive zusammenhielt. Gute Noten fuhren aber auch Akteure aus der Offensive ein.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Darmstadt

Endlich mal wieder zu Null. Allerdings im ersten Abschnitt auch beschäftigungslos. Schwäbe pflückte einzig eine harmlose Flanke aus der Luft. Das änderte sich nach dem Wechsel. Zunächst sicher bei einem Abschluss von Skarke, dann stark gegen Seydel. Ruhiger Abend für den Keeper.

Wirkt in vielen Bewegungen zu langsam. Probiert ab und an die Hector-Pirouette, ist nur bei weitem nicht so effektiv damit. Brachte aber einige ordentliche Hereingaben, die aber allesamt keinen Abnehmer fanden.

Ließ sich in der ersten Situation abkochen, hatte Glück, dass die Chance wegen Abseits unterbunden wurde. Steigerte sich aber deutlich. Einzig seine erfolglosen Ausflüge in die gegnerische Hälfte hinterlassen Fragezeichen. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf. War dennoch wichtiger Teil der zu-Null-Kette.

Starker Auftritt von Chabot. Zugegebenermaßen gegen harmlose Darmstädter. Gewann fast 90 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte mehr als 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Ließ die SV-Angreifer nicht zur Entfaltung kommen.

Hatte Schwierigkeiten, sich auf der ungewohnten Position zu recht zu finden. Tat recht wenig für die Offensive, abgesehen von einer Art Schwalbe. Stand in der Defensive oft falsch. Nach 45 Minuten war der Arbeitstag schon beendet.

ab 46: Kam zur zweiten Halbzeit zu seinem fünften Einsatz, weil sich Carstensen am Spieltag verletzt abgemeldet hatte. Sorgte auf der linken Seite selten, aber immerhin für Gefahr. Hätte in der Schlussminute sein erstes Saisontor erzielen müssen.

Einmal mehr ein seltsamer Auftritt des Kölner Kapitäns. Zwar startete der Mittelfeldspieler auf der Zehn, das fiel aber bis auf einen harmlosen Distanzschuss nicht sonderlich auf. Immerhin mehr Ballaktionen als zuletzt. Überraschte mit einer „Freistoßvariante“ die eigenen Mitspieler und Zuschauer. Seine auffälligste Szene blieb ein unnötiges Foulspiel im Mittelfeld, für das er vollkommen zu recht Gelb sah.

Martel blieb gewohnt unauffällig. Lief allerdings für seine Verhältnisse erstaunlich wenig. Das dürfte mit der schwachen Darmstädter Offensive zu tun gehabt haben.

Blieb im ersten Abschnitt auf der linken Seite wirkungslos. Steigerte sich nachdem er auf die rechte Seite wechselte. Seine perfekte Hereingabe auf Waldschmidt wurde nicht mit dem zweiten Treffer belohnt, weil sich seine Fußspitze im Abseits stand.

War deutlich effektiver als Florian Kainz. Seine Ecke führte zur Kölner Führung, brachte anschließend den Ball im Tor unter. Das Tor wurde zu recht nicht gegeben. Hätte kurz vor Schluss treffen müssen.

Fühlt sich auf der Sechs zurzeit deutlich wohler. War laufstärkster Kölner und kam im zweiten Abschnitt auch endlich mal in eine gute Abschlussposition. Dieser Abschluss blieb aber harmlos. Gewann für einen Sechser erstaunlich schwache 40 Prozent der Zweikämpfe.

Brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Egal ob du vorher nur ein, zwei Ballkontakte hattest: Es ist wichtig, in der einen Situation da zu sein.“ Das war der Stürmer und erzielte damit den Siegtreffer.

Startete stark, ließ aber früh nach. Konnte im ersten Abschnitt nur wenige Akzente setzen. Wurde nach dem Wechsel in die Verteidigung zurückgezogen und war dann wieder ein Aktivposten. Beeindruckende Grätsche in der Schlussphase.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die Einzelkritik gegen Bayern

, ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Bayern

Zwar hat der 1. FC Köln mit dem 0:1 gegen die Bayern einen Achtungserfolg erzielt, mehr aber auch nicht. Der FC offenbarte große Lücken beim Fünferketten-Experiment. Das zeigt sich auch in den Noten.

Nach einer erschreckend schwachen Leistung im ersten Durchgang hat sich der FC im zweiten Abschnitt deutlich gesteigert. Gegen die Bayern hatte der FC aber nie eine wirkliche Chance. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Bayern.

Zu Beginn der Woche erklärte FC-Trainer Steffen Baumgart, dass eine knappe Niederlage gegen die Bayern dennoch eine Niederlage sei. Alles andere als Punkte würde ihn nicht interessieren. Dementsprechend bedient dürfte der Kölner Coach nach dem 0:1 im Heimspiel gegen den Rekordmeister gewesen sein. Tatsächlich haderte der Coach aber mit seiner taktischen Vorgabe, nahm seine Mannschaft in Schutz. Fakt ist, dass sich einige Kölner am Freitagabend besonders schwer taten. Das zeigen auch die Noten der Spieler.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Bayern

Unter der Woche hatte Steffen Baumgart den Keeper noch für seine starken Paraden gelobt. Betont, dass Schwäbe den FC einige Male lange im Spiel gehalten habe. Das hat der Torwart auch gegen die Bayern. Unfassbar starke Parade gegen Sané nach sieben Minuten. Auch gut gegen Choupo-Moting und Sané. Hatte nach dem Wechsel wenig zu tun.

Stand überraschend in der Startelf. Hatte nach einer Minute schon großes Glück, dass sein Stockfehler nicht bestraft wurde. War auch anschließend alles andere als sattelfest. Seine Ausflüge in die Offensive sorgen schon mal für Schnappatmung.

Zeigte eindrucksvoll, dass er die Fünferkette für den FC vielleicht ein wenig früh kam. Ließ sich immer wieder von den langen Bällen düpieren. Rettete ein, zwei Mal mit starken Grätschen. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf. Kam aber immerhin zu zwei Abschlüssen.

Rettete auf der Linie, legte dennoch Kane die Führung auf. Bestritt für einen Innenverteidiger erstaunliche acht Zweikämpfe, gewann aber immerhin sechs. Versuchte, der Abwehr Sicherheit zu geben. Das gelang nicht immer.

Kam zu der besten oder eigentlich einzigen Kölner Chance, traf aber den Ball nicht richtig. Hatte im ersten Abschnitt auch seine Schwierigkeiten mit der Fünferkette. Spielte nach dem Wechsel auf der linken Abwehrseite und kam dort deutlich besser zu recht. Allerdings auch, weil die Bayern ganz offensichtlich einige Gänge zurückschalteten.

Trotz der Fünferkette stand der Kapitän wieder auf der Sechs und Dejan Ljubicic hinter den Spitzen. Versuchte dennoch kreativ zu agieren. Sein Steckpass auf Linton Maina wäre eine starke, eine kreative Vorarbeit gewesen. Wäre, denn sein Pass kam nicht an und leitete den Rückstand ein. Seine Flanke auf Carstensen hätte belohnt werden können. Mehr kam aber nicht vom Kölner Kapitän.

Spulte erwartungsgemäß die meisten Kilometer ab. Kam auch auf eine ordentliche Zweikampf- sowie eine gute Passquote. Hatte trotzdem ebenfalls seine Probleme mit der Übermacht des Rekordmeisters.

Stellte unter Beweis, dass er kein Linksverteidiger ist. War im ersten Abschnitt heillos überfordert, wechselte nach der Pause in die Offensive und steigert sich. Brachte trotzdem so gut wie keinen Ball zum Mitspieler.

Baumgart hatte unter der Woche betont, dass sich der Mittelfeldspieler in einer Delle befinde, den Kopf frei kriegen müsse. Das ist dem Österreicher noch nicht gelungen. Agierte überraschend hinter den Spitzen und nicht neben Eric Martel. Hatte so gut wie kein Zugriff auf das Spiel.

Fand im Sturm so gut wie gar nicht statt. Kam auf 17 Ballkontakte, eine Passquote von 17 Prozent und keinen Torabschluss.

Gab sein Startelf-Debüt in dieser Saison. Startete recht ordentlich mit viel Tempo über die Außen. Ließ aber auch zwischenzeitlich ordentlich nach. Spielte nach dem Wechsel auf der rechten Außenbahn – und das wieder gut. Gab keinen Ball verloren, rackerte, ackerte.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die Einzelkritik gegen Bochum

, ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Bochum

Zwar hat der 1. FC Köln nach dem Remis gegen Augsburg auch gegen den VfL Bochum gepunktet, wirklich überzeugen konnte der FC aber nicht. Das zeigt sich auch in den Noten.

Bei dem 1:1-Unentschieden gegen Bochum haben die Kölner über weite Strecken nicht ins Spiel gefunden. Am Ende des Tages rettete vor allem Marvin Schwäbe den Zähler. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Bochum.

Dem ordentlichen Auftritt gegen Augsburg folgte am Samstagabend ein recht trostloses Spiel gegen den VfL Bochum. Immerhin mit dem gleichen Ergebnis. Der FC fand nahezu eine Stunde so gut wie gar nicht statt, war am Ende glücklich mit Punktgewinn. Die Defensive war anfällig und wacklig bei den Bochumer Angriffen, die Kölner Offensive wirkte bis zum Ausgleich meist ideenlos. „„Es war ein sehr glücklicher Punkt. Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft. Sie haben uns niedergekämpft und wir waren nicht in der Lage, mit klaren Aktionen dagegenzuhalten. Vor dem Hintergrund hat uns Marvin Schwäbe den Punkt gesichert“, sagte Christian Keller nach dem Spiel.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Bochum

Blieb erneut nicht ohne Gegentor. War bei diesem aber chancenlos. Zeigte rekordverdächtige acht starke Paraden und hielt den Kölnern den Punkt fest. Überragend beim Freistoß von Stöger und anschließend gegen Schlotterbeck nach Kopfball.

Stand erneut für Pacarada in der Startelf. Wirkte wahrlich nicht sattelfest gegen die Bochumer Offensive – aber wer war das schon. Machte beim Gegentor nicht die beste Figur. Setzte im zweiten Durchgang Thielmann stark ein.

Erwischte wahrlich nicht den besten Tag. War beim 0:1 zu weit von Hofmann entfernt. Leistete sich einige Flüchtigkeitsfehler und unnötige Foulspiele. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf.

Rettete mit einer starken Grätsche gegen Asano, lud den Japaner aber zuvor auch ein, als er viel zu leicht das Abseits aufhob. Gewann beeindruckende 87 Prozent der Zweikämpfe. Hatte im Duell mit den Angreifern auch ab und an seine Probleme.

Konnte nicht an die gute Leistung gegen Augsburg anknüpfen. Kam in vielen Situationen einen Schritt zu spät. So auch beim Gegentor. Verhinderte mit einer starken Abwehraktion Schlimmeres.

Startete einmal mehr als offensiver Sechser. Kam dort auf gerade einmal acht Zweikämpfe, von denen er vier gewann. Sein Partner auf der Doppelsechs kam auf 24 Zweikämpfe. Fand auf dieser Position auch lange in der Offensive nicht statt. Sein Traumpass auf Maina vor dem Ausgleich verbesserte seine Note deutlich.

Lief wieder einmal mehr als zwölf Kilometer, erreichte auch gute Zweikampfwerte. War aber im Zentrum allein auf weiter Flur und somit ebenfalls sehr uneffektiv.

Sein feiner Pass auf Waldschmidt hätte ein Tor mit sich bringen müssen. Das erledigte Selke dann nach dem Wechsel nach starker Hereingabe. Rieb sich ansonsten eher brotlos auf.

Wurde nach wenigen Minuten bereits stark von Maina eingesetzt, sein Schüsschen war aber viel zu harmlos. Tauchte anschließend komplett ab, um dann vor dem Ausgleich mit einem Ballgewinn wieder aufzutauchen. Insgesamt ein sehr blasser Auftritt.

Nicht das Spiel des vermeintlichen Hoffnungsträgers. Fand in jenes weder in der ersten Halbzeit noch im zweiten Durchgang.

Arbeitete und rackerte viel. Belohnte sich schließlich mit seinem dritten Saisontor. Traf allerdings auch einige falsche Entscheidungen. Hätte vielleicht Martel bei seinem Schuss aus spitzem Winkel anspielen können.

Setzte sich unmittelbar nach seiner Einwechslung nach einer knappen Stunde bereits in Szene. War sehr aktiv, aber leider auch sehr glücklos.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die Einzelkritik gegen Augsburg

, ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

Die Einzelkritik gegen Augsburg

Zwar hat der 1. FC Köln gegen den FC Augsburg eine deutliche Leistungssteigerung abgerufen. Die Kölner kamen dennoch nicht über ein 1:1 hinaus. Das zeigt sich auch in den Noten.

Bei dem 1:1-Unentschieden gegen Augsburg haben die Kölner eine ordentliche Reaktion auf die vergangenen beiden Spiele gezeigt. Am Ende des Tages belegt der FC dennoch den letzten Tabellenplatz. Nicht alle Spieler haben überzeugt. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Augsburg

Viel hat am Ende nicht gefehlt und die Kölner hätten gegen den FC Augsburg ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Viel hat aber auch nicht gefehlt und der FC hätte die achte Niederlage im zehnten Spiel kassiert. Drei Mal traf Augsburg gegen den FC Aluminium. Auf der anderen Seite ließen auch die Kölner zu viele Chancen liegen. Alleine Luca Waldschmidt hätte das Spiel entscheiden können, wenn nicht müssen. Das 1:1 reichte zu viel Durchschnitt. Allerdings auch zu Vieren und einer Zwei.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Augsburg

Wieder einmal höchst unglücklich. Konnte sich selten auszeichnen. War beim Gegentor genauso chancenlos, wie bei den drei Aluminiumtreffern.

Durchwachsener Auftritt beim Überraschungs-Startelf-Comeback. Ließ sich vor dem 1:1 viel zu leicht abkochen – dabei hatte Baumgart auf die Routine des Abwehrspielers gesetzt. Suchte den Weg in die Offensive. Seine fünf Flanken fanden aber keine Abnehmer.

Gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe und damit deutlich mehr als sein Nebenmann. Stand beim Ausgleich der Augsburger zu weit vom Torschützen entfernt. Mit einer Passquote von 94 Prozent bei stolzen 60 Pässen wichtiger Spieler im Spielaufbau. Wirkte aber in zu vielen Situationen nicht sattelfest.

Deutlich besser als gegen Lautern. Das war nicht schwer. Stabilisierte über weite Strecken die Defensive. Gewann aber im Schnitt nicht mal jeden zweiten Zweikämpf. Ein erstaunlicher Wert für Chabot. Hätte per Kopf treffen können.

Stand wieder für Benno Schmitz in der Startelf. Beackerte die rechte Seite. Sein Pass auf Waldschmidt leitete sehenswert das 1:0 ein. Brachte einige Flanken und wiederum einige zum Mitspieler. War auch in der Defensive deutlich besser als noch gegen Lautern (ebenfalls nicht schwer), verhinderte das 1:2.

Startete einmal mehr als offensiver Sechser, war aber eigentlich überall – irgendwann auch mal auf der linken Abwehrposition. Hatte in der Offensive nur wenige gute Momente.

Deutliche Verbesserung im Vergleich zu den vergangenen beiden Spielen. Wirkte konzentriert und zweikampfstark. Lief mit Abstand am meisten. Natürlich. Hatte bei seinen beiden Abschlüssen Pech.

Eigentlich wie immer: absoluter Aktivposten, oft zu unpräzise, oft im Pech. Nicht wie immer: erzielte sein erstes Saisontor. Hätte noch ein zweites erzielen müssen. Warum er sich bei seinem Alleingang von Gouweleeuw einholen ließ, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Genauso sein Zweikampfverhalten vor dem 1:1.

Kam schon nach wenigen Minuten nach starker Vorarbeit von Tigges frei zum Abschluss, verzog aber. Brachte die scharfe Hereingabe vor dem 1:0. Hatte eine Flut an Torschussmöglichkeiten, nutzte keine. Waldschmidt belebt zweifelsohne die Offensive, er muss – nein, er MUSS einige von den Dingern aber auch nutzen.

Die Impulse, die Uth gegen Lautern gesetzt hat, bekam der Offensivspieler so im ersten Durchgang nicht auf den Platz. Steigerte sich nach dem Wechsel deutlich. Hätte selber treffen können, legte Waldschmidt gleich doppelt auf, der hätte sogar treffen müssen!

Hatte nach wenigen Minuten bei der Vorarbeit für Waldschmidt seinen großen Auftritt. Tauchte anschließend aber weitestgehend unter. Kam nur zu einem Abschluss, für einen Stoßstürmer definitiv zu wenig.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

So bewerten wir die FC-Profis gegen Kaiserslautern

, ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

So bewerten wir die FC-Profis gegen Kaiserslautern

Zwar hat der 1. FC Köln die erhoffte Reaktion auf das Debakel von Leipzig gezeigt – allerdings zu spät. Die Kölner wirkten verunsichert. Das zeigt sich auch in den Noten.

Zu spät aufgewacht, zu spät gewehrt – „Ich glaube, ich wollte als Reaktion sehen, dass die Jungs bis zum Ende auch arbeiten und machen. Das haben sie gemacht“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel. Am Ende ist Köln aber dennoch gegen einen Zweitligisten ausgeschieden. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Kaiserslautern

Das mangelnde Selbstvertrauen war den Kölner Profis im Pokalspiel gegen Lautern deutlich anzumerken. Zu viele Fehlpässe, zu viele individuelle Fehler, zu wenig wichtige Zweikämpfe gewonnen. Tatsächlich taten sich die Kölner mehr als eine Stunde lang schwer, fanden so gut wie gar nicht ins Spiel, trotz optischer Überlegenheit und brachten sich selbst immer wieder in Gefahr. Ausgerechnet mit der Einwechslung der beiden Rekonvaleszenten Mark Uth und Jan Thielmann lebte die Kölner Offensive auf.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Kaiserslautern

Wieder einmal machtlos beim ersten Gegentreffer. Der abgefälschte Ball erwischte den Keeper auf dem falschen Fuß. War kurz vor dem Seitenwechsel gegen Boyd zur Stelle. Sah aber bei den Treffern zum 0:2 und 0:3 nicht besonders glücklich aus.

Knüpfte nahtlos an die Leipzig-Leistung an und die war nicht besonders gut. Fand in der Offensive so gut wie gar nicht statt, offenbarte dazu erstaunliche technische Schwierigkeiten.

Setzte in der Anfangsphase nach einer Ecke einen Kopfball knapp über anstatt ins Tor. Machte das leider auf der anderen Seite beim Schuss von Tachie deutlich treffsicherer. Der Lauterer Angreifer und der Kölner Abwehrspieler wollten auch weiterhin nicht zusammen finden. Hübers foulte vor dem 0:3 Tachie. Ritter verwandelte eiskalt per direktem Freistoß.

Fand in Boyd einen körperlich überlegenen Gegenspieler. Ließ sich von dem Angreifer einige Male düpieren. Dazu ein erstaunlicher beinahe Fehlpass per Kopf, der glücklicherweise nicht bestraft wurde.

Kam für Carstensen in die Startelf. Konnte sich nicht wirklich für die Stammelf empfehlen. Ließ beim 0:2 Redondo sträflich frei. Legte Uth immerhin das 1:3 auf.

Fiel im ersten Abschnitt einzig durch seltsame Fehlpässe und Bogenlampen auf. Blieb nach dem Wechsel bei einem Zweikampf trotz Ballbesitz und während eines Konters diskutierend stehen. Das wird Baumgart mal so gar nicht gefallen haben.

Auch er hat den Rucksack aus Leipzig mit nach Lautern gebracht. Leistete sich zu viele individuelle Fehler, war schwach im Zweikampfverhalten. Früh gefrustet, früh die ersten Frustfouls. Sah dann auf der Bank die Gelb-Rote Karte.

Das perfekte Spiel um Verantwortung zu übernehmen. Das gelang dem Kölner Kapitän so gar nicht. Fand im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht statt. Schien dann mit der Vorlage zum 1:3 durch Thielmann zu alter Form zu finden, bis er Tomiak von hinten in die Beine sprang. Rot. Unnötig. Damit war für den FC nicht mehr viel möglich.

Hatte nach rund 35 Minuten eine Aktion, die symptomatisch für seine Saison ist: lief sämtlichen Gegenspielern mit hohem Tempo davon, hätte den Ball hinter die Kette spielen können und müssen – spielte den herbeigeeilten Abwehrspieler an. War immerhin Aktivposten auf der Außenbahn. Hatte mit dem Lattentreffer die beste Chance der schwachen ersten 60 Minuten.

Schaffte es im Angriff nicht die Bälle festzumachen. Das fiel besonders deutlich beim 0:1 auf. Dabei sollte das doch eine der Kernaufgaben eines Stürmers seines Kalibers sein. War auch sonst ungefährlich.

Suchte wenigstens den Torabschluss. Wurde gerade nach der Einwechslung von Mark Uth noch stärker, kam am Ende auf sechs Versuche.

Mit Uth kam die Wende. Der Offensivspieler sorgte umgehend für Tempo, setzte unter anderem Waldschmidt in Szene. Der 32-Jährige belohnte sich mit einem Kopfballtor.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

So bewerten wir die FC-Profis gegen Leipzig

, , ,
Startseite » Einzelkritik » Seite 12

So bewerten wir die FC-Profis gegen Leipzig

Nach dem überzeugenden Sieg über Gladbach erlebte der FC gegen Leipzig ein Debakel. Dabei konnte kein Feldspieler eine ordentliche Leistung abrufen. Das zeigen auch die Noten.

In der vergangenen Woche lobte FC-Trainer Steffen Baumgart noch eine überragende Halbzeit gegen Gladbach, nun erlebte er genau das Gegenteil bei RB. Gegen den Champions-League-Teilnehmer hatte Köln nicht den Hauch einer Chance. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Leipzig

Ungewohnt deutlich wurde FC-Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel gegen Leipzig. Auch, weil Köln gegen RB nicht den Hauch einer Chance hatte. Baumgart monierte unter anderem, dass gerade die Spieler, die über einen langen Zeitraum stabil gewesen seien, nicht an ihre Leistungen anknüpfen konnten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Defensive durch die Bank weg schlechte Noten kassiert hat. Vor allem durch individuelle Fehler machten sich die Geißböcke das Leben schwer. Auch in der Offensive wollte nicht viel gelingen. Einzig Luca Waldschmidt bäumte sich sichtlich gegen die Niederlage, hatte aber Pech bei seinem Pfostentreffer.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Leipzig

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!