Debüt gefeiert, Chance genutzt? Was Said El Mala von seiner ersten DFB-Reise mitnimmt

Said El Mala jubelt mit Florian Wirtz über einen Treffer
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Debüt gefeiert, Chance genutzt? Was Said El Mala von seiner ersten DFB-Reise mitnimmt

Lange musste Said El Mala auf seine Chance im DFB-Trikot warten. Nun hat er gleich zwei Möglichkeiten erhalten, sich dem neuen Bundestrainer zu präsentieren. Seine ersten Schritte beim DFB fallen allerdings gemischt aus. Der Youngster des 1. FC Köln deutete seine Qualitäten an, musste aber auch feststellen, dass die Konkurrenz beim DFB groß ist.

Fast ein ganzes Jahr musste Said El Mala auf sein Debüt in der Nationalmannschaft warten, nun stehen die ersten beiden Einsätze und gut 70 Minuten DFB-Elf auf seinem Konto. Doch hat sich der Offensivspieler eine gute Ausgangslage für mehr erspielt?

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Der offizielle Part der Länderspielreise endete mit einem besonderen Gruß nach Köln. Der Offensivspieler ließ sich im Trikot der DFB-Elf mit einer FC-Fahne ablichten. Das Bild machte am Abend die Runde durch die Sozialen Medien. Noch vor dem Debüt hatte El Mala angekündigt, einen Eindruck hinterlassen zu wollen. „Ich habe die Chance, mich zu zeigen, und werde sie nutzen“, hatte der Angreifer versprochen. „Wer gut trainiert, wird auch spielen. Es liegt an mir.“ El Mala spielte bekanntlich, sogar in beiden Begegnungen. Ob er aber seine Chance genutzt hat, ist offen. Fakt ist, El Mala kehrt als deutscher Nationalspieler nach Köln zurück. Er ist der 44. FC-Profi, der das Deutschland-Trikot getragen hat, der 999. Debütant der Nationalmannschaft. Zahlen, die dem Youngster keiner mehr nehmen kann und die er bei seinem Potenzial und einer ähnlichen Leistungsentwicklung wie bisher auch sicherlich ausbauen kann. Ob es aber zur nächsten Nominierung im November schon reicht, darf zumindest hinterfragt werden.

Scherhant dränt sich in erster Linie auf

Denn einerseits darf El Mala mit seinen ersten Länderspielen durchaus zufrieden sein. Auf der anderen Seite gab es in der DFB-Offensive durchaus Konkurrenz, die sich ebenfalls in den Vordergrund gespielt hat. In den ersten beiden Begegnungen war es Karim Adeyemi, der für besonders viel Wirbel sorgte, wenn er auch nicht so wirklich viel glück im Abschluss hatte. Auch Kevin Schade setzte eine vorsichtige Duftmarke. Aber vor allem Derry Scherhant hinterließ gerade gegen Griechenland einen bleibenden Eindruck. Der Spieler des SC Freiburg war einer der absoluten Aktivposten, suchte immer wieder das Eins-gegen-eins und dann den Abschluss. Zwar kam bei dem Flügelspieler am Ende nichts Zählbares heraus, den Eindruck war dennoch ein bleibender. Auch RTL-Experte Lothar Matthäus kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. El Mala kam gegen Griechenland nach einer guten Stunde, sollte das Spiel beleben, als es gerade fahrig und aus deutscher Sicht schwach wurde.

Dass Scherhant auf der linken Seite die Nase ein wenig weiter vorne haben dürfte, zeigte sich auch als El Mala zunächst die rechte Seite beackerte. Erst nach weiteren 15 Minuten wechselten die beiden die Seiten. Gegen Serbien war der Kölner Offensivspieler am vergangenen Donnerstag ebenfalls erst eingewechselt worden, dort zur zweiten Halbzeit. Und El Mala hatte auch einige gute Aktionen. Hat er also seine Chance genutzt? Einen festen Platz hat der 20-Jährige ganz sicher noch nicht ergattert. Das wäre aber auch eine sehr hohe Erwartungshaltung. Der 20-Jährige hat stattdessen einen ersten Fuß in die Tür bekommen. Er hat sein A-Länderspieldebüt gefeiert, 45 Minuten gegen Serbien absolviert, einen Treffer nur knapp verpasst und gegen Griechenland weitere Einsatzzeit gesammelt. Vor allem hat Klopp ihn nun über mehrere Tage im Training und in zwei Länderspielen erlebt. El Mala weiß nun aber auch, wie hoch die Messlatte liegt.

Wie geht es für El Mala weiter?

Die Tage mit der DFB-Elf dürften El Mala also gezeigt haben, wie hoch die Messlatte liegt. Sie ist hoch, aber für den Kölner sicherlich erreichbar. Selbst, wenn es im November noch nicht für die nächste Nominierung reicht. Denn dann wird Jürgen Klopp seine ersten Erkenntnisse aus der großen Inventur gewonnen haben, für die kommenden Begegnungen setzt er wohl auf den stärksten Kader. Der FC-Profi steht definitiv auf der Liste des erweiterten Kreises. Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis seiner ersten richtigen Reise mit der deutschen Nationalmannschaft. Die Tür zum DFB-Team ist für Said El Mala aufgegangen, wie weit er durchgegangen ist, weiß Jürgen Klopp. Wie weit er durchgehen kann, liegt am Ende wieder an ihm selbst. Und das auch auf Vereinsebene. Das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ist ein guter Start.

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Zu wenige Erkenntnisse, ein viel zu hoher Preis: So ergibt ein Testspiel für den FC keinen Sinn – ein Kommentar

Thijs Dallinga liegt verletzt am Boden
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Zu wenige Erkenntnisse, ein viel zu hoher Preis: So ergibt ein Testspiel für den FC keinen Sinn – ein Kommentar

Thijs Dallinga wird dem FC wohl Monate fehlen, Ragnar Ache wahrscheinlich Wochen. Der 1. FC Köln hat beim Testspiel gegen Viktoria Köln einen hohen Preis bezahlen müssen. Der Nutzen der Begegnung ist auf der anderen Seite mehr als überschaubar. Das ist nicht alleine Schuld des Clubs, nur ändert das nichts an der Kosten/Nutzen-Abwägung. Dieser Preis ist viel zu hoch für den 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Testspiel gegen Viktoria Köln.

Das Testspiel gegen Viktoria Köln war lange geplant, kam nicht überraschend. Die Freundschaftsbegegnungen stehen auf jedem Kalender der Bundesligisten, sie gehören zu den Länderspielpausen dazu, sind auch sinnvoll und daher auch keine Grundlage einer grundsätzlichen Diskussion. Wenn aber der Zweck verfehlt wird, fällt die Wahrnehmung anders aus – erst recht, wenn es zu einer schweren Verletzung mit langer Ausfallzeit kommt.

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Ein ganz wichtiger Aspekt vorweg: Eine schwere Kreuzbandverletzung ist in erster Linie bitteres Pech, das kann der Autor aus eigener und mehrfacher Erfahrung sagen. Es hat – wenn auch unverschuldet – selten etwas mit falscher Belastungssteuerung zu tun, schon mal gar nichts mit einem Testspiel. Ein Spieler wie Thijs Dallinga kann sich beim Training genauso gut verletzen wie beim Kicken mit den eigenen Kindern. Doch der FC muss gerade einen besonders hohen Preis bezahlen. Und die Frage ist wofür. Testspiele gehören zum Alltag eines Bundesligisten dazu – seit jeher. Über den Sinn gibt es eigentlich auch keine größeren Diskussionen. Warum auch? Die Argumente pro Begegnungs-Probelauf liegen auf der Hand und sind absolut logisch und verständlich. Die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache machen aus dem Test bei der Viktoria also nicht grundsätzlich einen überflüssigen.

Viele Zwecke, wenige erfüllt

In der Sportwissenschaft gibt es zahlreiche Zwecke, die ein Testspiel erfüllen soll. Für den Trainer geht es zum Beispiel darum, an den taktischen Systemen zu arbeiten, Fehler zu erkennen und Schwächen abzustellen, Spieler aus der zweiten Garde oder dem Nachwuchs zu sichten, ihnen eine Chance zu geben. Die Spieler wiederum können sich für mehr bewerben, Wettkampfminuten sammeln und im Spielrhythmus bleiben. Nach dem Duell gegen die Viktoria am Samstagnachmittag stellt sich aber durchaus die Frage, welche dieser Zwecke denn auch erfüllt wurden. Bekanntlich befinden sich gleich neun FC-Profis auf Reisen mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften, darunter mindestens fünf Stammspieler. Bemerkenswert: Durch die zusätzliche Verletzung von Alessio Castro-Montes fehlt den Kölnern die komplette aktuelle Stamm-Hintermannschaft. Gerade die Defensive offenbarte aber zuletzt erstaunlich viele Wackler. Das Team konnte sich also nicht weiter einspielen, an bekannten Schwächen arbeiten.

Zwar merkte René Wagner nach dem Spiel zu recht an, dass der FC endlich mal wieder nach einem Standard getroffen und kein Gegentor nach eben jenem bekommen habe, die Wahrheit ist aber auch, dass Marius Bülter diese Ecke verwertete. Ein Spieler, der zur zweiten Garde gehörte. Von dieser wiederum konnte sich kein Profi nachhaltig aufdrängen. Der FC wirkte in Teilen uninspiriert, manche Spieler träge, es fehlte die Intensität, vielleicht auch ein wenig Mentalität. Aufgedrängt hat sich keiner. Ganz sicher nicht so, dass es – abgesehen von den Stürmer-Verletzungen – grundsätzlich Wechsel für die Begegnung gegen Gladbach hätte geben müssen. Wagner setzte viele U21-Spieler ein, ließ sie vorspielen, nur gehört zur Wahrheit auch, dass die meisten der Akteure in den Kader gerutscht sind, weil eben ein großer Teil der Mannschaft unterwegs ist. Die Sommervorbereitung hat zudem gezeigt, dass es die talentierten U21-Spieler trotz guter Leistungen schwer haben, einen Platz bei den Profis zu ergattern.

Wenig Ertrag, aber hohe Kosten

Bleiben noch die Spieler, die sich auf den Länderspielreisen Selbstvertrauen holen können oder sollen. Die gibt es mit Mikey Moore und Said El Mala, die beide mit Erfolgserlebnissen heimkehren. Zwei Spieler, die aktuell ohnehin einen großen Hype erfahren und um ihre Plätze nicht fürchten müssen. Gideon Mensah kommt aus einem Chaos von angeblich fehlenden Prämien, einer Trainer-Entlassung und einem abgesagten Spiel heim, Luka Lochoshvili mit einem Zähler aus drei Spielen, Rav van den Berg und Jahmai Simpson-Pusey mit zwei Spielen à 90 Minuten auf der Bank – so wirklich glücklich lief die Länderspielpause für diese Kölner Profis also auch nicht. Natürlich ist auch die Erkenntnis eine Erkenntnis, dass sich aus der zweiten Reihe niemand nachhaltig aufdrängen konnte. Reservisten sammelten Spielpraxis, Nachwuchsspieler durften sich zeigen und Wagner bekam Eindrücke, die ihm im Trainingsalltag möglicherweise verborgen geblieben wären.

Nur fällt dieser Ertrag angesichts der Voraussetzungen überschaubar aus. Und genau deshalb wirkt die Bilanz dieses Samstagnachmittags so bitter. Für manche der nicht erfüllten Zwecke, wie die Leistung am Samstagnachmittag gegen einen Drittligisten, ist der FC selbst verantwortlich, für die meisten kann der Club rein gar nichts. Und doch zeigt das einfache Abwägen zwischen Kosten und Nutzen dieses Testspiels, ein unfassbares Unverhältnis.

Thijs Dallinga wird dem FC lange fehlen, Ragnar Ache vermutlich für einige Wochen. Diese Lücken aufzufüllen wird für die kommenden Wochen schwer genug. Die Vorbereitung auf das für ihn so wichtige Derby ist für René Wagner schon alles andere als optimal verlaufen, nun muss sich der Coach neue Ideen aus dem Ärmel zaubern, wie er das System auf eins ohne klassischen Zielstürmer umstellen kann. So bleibt bei eben der Rechnung Kosten und Nutzen nur ein einziges Ergebnis: Unter diesen Voraussetzungen und mit dieser Leistung hat der Test seinen eigentlichen Zweck für den FC weitgehend verfehlt. Der Preis, den die Kölner dafür nun bezahlen, steht dazu in einem geradezu absurden Verhältnis.

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Erstaunlich schwache Leistung: Das Testspiel des 1. FC Köln nutzt kein Profi als Bewerbung

Ellyes Skhiri und Jan Thielmann im Duell gegen Viktoria Köln
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Erstaunlich schwache Leistung: Das Testspiel des 1. FC Köln nutzt kein Profi als Bewerbung

Überschattet wurde die Begegnung bei der Viktoria von der schweren Verletzung von Thijs Dallinga. Einen weiteren bleibenden Eindruck konnte kein Spieler des 1. FC Köln so wirklich hinterlassen. Ein Klassenunterschied war nicht zu sehen. Dementsprechend konnte auch kein Spieler das Duell als Bewerbung nutzen.

Ron-Robert Zieler brachte es nach dem Spiel wohl auf den Punkt. Man solle die Kirche nach dem Spiel im Dorf lassen. Tatsächlich braucht man die Begegnung gegen den Drittligisten nicht überbewerten, immerhin fehlten viele Spieler. Doch nutzte auch kein Spieler die Chance, um sich in den Fokus des Trainers zu spielen.

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Am Ende war es Marius Bülter, der dem FC eine Niederlage im Testspiel gegen Viktoria Köln ersparte. So traf der Offensivspieler zum späten 2:2 und verhalf dem FC zu einem besonders glücklichen Remis. Das Unentschieden wird angesichts der schweren Verletzung von Thijs Dallinga und den Muskelbeschwerden von Ragnar Ache sehr schnell in Vergessenheit geraten. Denn René Wagner wird sich nun wohl schneller seine Gedanken um das Derby machen müssen, als zunächst angenommen. Es braucht Alternativen, die es eigentlich im Kader nicht gibt. Eigentlich hatte sich Wagner von dem Test gegen die Viktoria sicherlich auch Erkenntnisse versprochen.

Zwar bahnt sich bei dem Kölner Coach so etwas wie eine erste Elf an, aber Wagner hat noch mehr Spieler im Blick. „Im Idealfall ist klar, dass jene elf Akteure am Wochenende spielen, die in dem Moment die elf besten Spieler sind und die beste Leistung zeigen. Und die Spieler 12 bis 16 sind gleichzeitig so knapp dran, dass sie von der Bank kommen, Gas geben und Impact haben“, sagte der Coach gegenüber come-on-fc.com.

Assad Kotya-Fofona in der Startelf

Von den Spielern eins bis elf befinden sich aktuell fünf auf Länderspielreise. Inklusive dem verletzten Alessio Castro-Montes fehlen Wagner also ein halbes Dutzend Stammspieler. Dementsprechend sollte der Test gegen den Stadtrivalen durchaus auch eine Art Bewerbung für die Spieler sein, die ein wenig hinten dran sind. Nur hat sich bei den Geißböcken am Samstagnachmittag kein Spieler so richtig in den Vordergrund gespielt. Stockfehler, Fehlpässe, Schwierigkeiten im Spielaufbau, dazu Wackler in der Defensive. Sicher ist: Das Team, das im Sportpark Höhenberg gegen die Viktoria auflief, wird so sicher nicht nochmal auflaufen – zumindest nicht in einem Pflichtspiel. Den stärksten Eindruck hinterließ noch Sebastian Sebulonsen, der das Eigentor des Gegners mit einer starken Hereingabe provozierte und immer wieder den Weg in die Offensive suchte. Das Problem: Sebulonsen ist für kommenden Sonntag wohl gegen Gladbach ohnehin gesetzt.

Wirklich viel wird in der Hintermannschaft der Geißböcke ohnehin nicht passieren. Die Viererkette stellt sich unter Wagner von selbst auf, das gleiche gilt für das defensive Mittelfeld um Ellyes Skhiri, der ebenfalls hinter seinen Erwartungen blieb, sowie Tom Krauß. Bis zu den Verletzungen der beiden Mittelstürmer war wohl die eine Position der Offensivkette neben Mikey Moore und Said El Mala nicht gänzlich vergeben. Mit Bülter, Jan Thielmann und Luca Waldschmidt lieferten sich gleich drei Offensivkräfte zuletzt ein Battle mit Linton Maina. Trotz des Treffers von Bülter hat sich keiner der Spieler wirklich aufgedrängt. Auch Maina erwischte nicht gerade seinen besten Tag. Immerhin erhielten auch die U21-Spieler ihre Chance. Den besten Eindruck hinterließ wohl Assad Kotya-Fofana. Der Innenverteidiger stand in der Startelf, hatte zu Beginn noch ein paar Wackler, spielte dann aber seinen Stiefel souverän runter. Die großen Erkenntnisse wird Wagner nicht gewonnen haben.

Aktuell wird sich der Trainer wohl auch eher mit möglichen Alternativen für das Sturmduo auseinandersetzen. Das wird schwer genug.

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Said El Mala über die DFB-Euphorie und den Klopp-Faktor: „Das sieht man dann auch auf dem Platz“

Jürgen Klopp und Said El Mala beim Länderspiel gegen Serbien
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Said El Mala über die DFB-Euphorie und den Klopp-Faktor: „Das sieht man dann auch auf dem Platz“

Für Said El Mala und die deutsche Nationalmannschaft steht am Sonntag die letzte Begegnung in der laufenden Länderspielpause auf dem Programm. Es kommt zum Wiedersehen mit der griechischen Nationalmannschaft, gegen die der erste DFB-Kader noch kürzlich mit 0:1 unterlag. In einem Interview sprach der FC-Profi nun über den Zusammenhalt mit seinen neuen Teamkollegen und das Besondere an Bundestrainer Jürgen Klopp.

Es war ein Abend für die Geschichtsbücher! Jürgen Klopp durfte am vergangenen Donnerstag gegen Serbien seinen ersten Sieg als Bundestrainer feiern und verhalf gleich mehreren Spielern zu ihrem Debüt bei der Nationalmannschaft. Einer davon war Said El Mala. Der Shootingstar des 1. FC Köln kam nach der Halbzeit für Serge Gnabry in die Partie und wurde damit zum 44. Nationalspieler in der Vereinshistorie des FC.

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Wie man es von Jürgen Klopp schon aus seinen vorherigen Klubstationen gewohnt ist, zeichnet den Coach vor allem die enge Bindung zu seinen Spielern aus. Nach Abpfiff unterhielten El Mala und der 59-Jährige sich noch einige Zeit auf dem Spielfeld und hatten dabei sichtlich gute Laune. In einem Interview mit Sky und RTL sprach der FC-Profi nun über den neuen Bundestrainer, wobei er regelrecht ins Schwärmen geriet. „Er ist einfach ein Trainer, der offen und ehrlich mit dir ist. Wir müssen es ja nicht kleiner reden, als es ist: Er hat eine Riesenkarriere hingelegt. Er weiß auch, was er macht, und das wissen die Spieler. Dann hört man auch noch mal anders zu, als wenn ein anderer Trainer vor dir steht. Und ja, das gibt, glaube ich, allen so ein Gefühl von ‚Okay, das kann was werden‘“, so El Mala.


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Said El Mala über Jürgen Klopp: „Macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren“

Viele Fans und Experten reden häufig vom sogenannten Klopp-Faktor. Der Umgang mit den Spielern, seine Emotionalität und sein öffentlicher Auftritt sind nur einige Aspekte, die Klopp so beliebt machen. El Mala betont diesbezüglich: „Der ist wirklich schwer zu beschreiben. Den muss man miterleben – hautnah. Der Coach ist so nah an uns dran und gibt uns allen so ein Gefühl, ein Teil davon zu sein. Wie er mit uns spricht, wie er uns anzündet – auch vor dem Spiel oder in der Woche. Das gibt einfach ein gutes Gefühl. Es macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren. Auch mit der Truppe, die da ist. Jeder versteht sich mit jedem gut. Und das sieht man dann, glaube ich, auch auf dem Platz.“

Wiedersehen mit Griechenland

Klopp will beim DFB eine neue Ära einleiten. Dafür hat er für die erste Länderspielpause gleich zwei Kader nominiert, um gleich mehreren Profis die Chance zu geben, sich vor dem neuen Bundestrainer zu präsentieren. Nachdem der erste Kader sich gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) noch schwergetan hatte, lief es für den zweiten Kader gegen Serbien (2:0) umso besser. Am kommenden Sonntag kommt es dann zum erneuten Aufeinandertreffen gegen die Griechen, wobei Fans und Experten dann auch einen direkten Vergleich zum ersten Kader ziehen können.

DFB-Team brennt auf Revanche

Die Truppe um El Mala ist jedenfalls heiß: „Da ist noch eine Rechnung offen. Wir brennen, haben Bock auf das Spiel. Wir werden uns gut vorbereiten. Und dann werden wir hoffentlich eine Schlacht hinlegen. Ich habe schon mal mit der U21 in Griechenland gespielt. Da war es zwar nicht so voll, aber man hat schon gespürt, dass sie auch eine gute Fankultur haben. Wir werden uns darauf vorbereiten.“

Für den FC-Profi liegt sein emotionales Debüt nun in der Vergangenheit. Jetzt gilt es, den vollen Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten und Klopp davon zu überzeugen, dass er der richtige Spieler für eine neue DFB-Ära ist: „Wenn mir jemand vor drei, vier Jahren gesagt hätte, dass ich mein Debüt gebe, hätte ich es nicht geglaubt. Es fühlt sich einfach gut an. Aber jetzt geht es darum, weiterzumachen, weiterzuarbeiten.“

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Wie reagiert der FC auf das Verletzungspech? Diese Stürmer könnten nun interessant werden

Könnte der gebürtige Stuttgarter Joselu eine Option werden?
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Wie reagiert der FC auf das Verletzungspech? Diese Stürmer könnten nun interessant werden

Das Spiel gegen Viktoria Köln haben die Geißböcke teuer bezahlt. Thijs Dallinga und Ragnar Ache fallen vorerst aus. In der Theorie könnten die Geißböcke noch einmal nachbessern, denn es gibt noch die Option vereinsloser Spieler. Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Nach den Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache fehlen dem FC Zielstürmer in der vordersten Spitze. Dallinga wird wohl Monate ausfallen, bei Ache werden es Wochen sein. Gut möglich, dass die Kölner Verantwortlichen nun noch einmal reagieren wollen. Aber gibt es überhaupt interessante Alternativen?

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Das Transferfenster ist zu, die meisten namhaften Angreifer wurden im Sommer unter Dach und Fach gebracht. Tatsächlich gibt es dennoch mehrere Stürmer, die zu einer wirklichen Option werden können. Vereinslose Spieler können bis zum 31. Dezember noch unter Vertrag genommen werden. Und es gibt einige Angreifer, die sich auf der Liste befinden. Allerdings ist überhaupt nicht gesagt, dass der FC auch zuschlägt. Zumal selbst bei einem vereinslosen Stürmer Kosten anfallen werden und nicht klar ist, wie schnell Ache wieder auf den Rasen zurückkehrt.

Spieler mit Bundesliga-Erfahrung

Alleine schon aufgrund des Gehalts werden einige Namen somit gar nicht erst in den Fokus rücken. Die Namen Karem Benzema, Mauro Icardi und Anthony Martial überhaupt in den Ring zu werfen bedarf schon einer gehörigen Portion Wunschdenken. Realistischer erscheint ein anderer Name: Joselu. Der gebürtige Stuttgarter lief 17 Mal für Spanien auf, spielte in seiner Karriere auch Bundesliga, lief unter anderem für Hoffenheim, Frankfurt und Hannover, aber auch schon für Real Madrid und Newcastle auf. Bis Juli spielte der Angreifer bei Al-Gharafa, der Kontrakt wurde nicht verlängert. Der Stürmer ist mittlerweile 36 Jahre alt, könnte sich sicherlich noch einmal eine Anstellung in der Bundesliga vorstellen. Der Marktwert wird noch auf 2,8 Millionen Euro geschätzt.

Bundesliga-Erfahrung hat auch Ihlas Bebou. Der Stürmer wurde bereits im Sommer mit dem FC in Verbindung gebracht. Einmal mehr. So wirklich heiß wurde die Spur aber wieder nicht. Der 32-Jährige erlebte ein schweres Jahr bei der TSG Hoffenheim, kam nicht über 17 Kurzeinsätze hinaus. Ein Tor erzielte er für die Sinsheimer in jenen Partien nicht mehr. Dementsprechend wurde der Vertrag auch nicht verlängert. Bebou hoffte noch auf einen Wechsel innerhalb der Bundesliga, der aber nicht zu Stande kam. Auch jetzt wäre ein Wechsel zum FC eine Überraschung.

Weitere Spieler mit der großen Bundesliga-Erfahrung sind eher unwahrscheinlich. Cedric Teuchert ist aktuell zwar vereinslos, war aber bei seinen Stationen in der Bundesliga nicht so wirklich überzeugend. Der Angreifer ist zwar ein klassischer Mittelstürmer, funktionierte aber nicht so richtig als die Art Zielspieler, die beispielsweise Ragnar Ache verkörpert. Dawid Kownacki ist für den FC überhaupt keine Option, da der Spieler erst im Winter registriert werden dürfte. Eine Soforthilfe ist er nicht. Ein spannender Name wäre sicherlich Karim Onisiwo. Der Angreifer spielte bis zum Sommer noch bei RB Salzburg. Der 36-Jährige würde zwar ins Gehaltsmuster passen, fand in Österreich aber kaum noch statt. In der vergangenen Saison sammelte der Angreifer genau einen Scorer. Wo im Kölner Stadion das Tor steht, weiß der Angreifer, Onisiwo traf drei Mal gegen den FC, zwei Mal in Köln.

Ist ein vereinsloser Spieler überhaupt eine Option?

Die Frage ist aber, ob der FC überhaupt in Aktionismus verfällt und noch einmal nachbessert. Ache wird zwar Wochen ausfallen, aber noch ist nicht gesagt, wie lange. Mit Imad Rondic haben die Kölner einen Zielstürmer in den eigenen Reihen, der die FC-Verantwortlichen in diesem Sommer überzeugt hat, wieder in den Kader aufgenommen zu werden. Seine Qualität hat er in den Pflichtspielen zuletzt aber nie unter Beweis gestellt. In den vergangenen Jahren haben sich die Kölner bei den vertragslosen Spielern bekanntlich gerne zurückgehalten. Der genannte Grund: Vereinslose Stürmer wären nur selten eine Soforthilfe, da sie sich erst einmal in der Mannschaft zurechtfinden müssten und das Trainingsniveau erreichen müssten. Und: Tatsächlich gibt es ja auch Gründe, warum es keinen neuen vertrag gegeben hat.



Drittes Spiel, dritter Sieg: Mikey Moore entzaubert auch die DFB-Auswahl

Mikey Moore spielt aktuell für die U20 der Engländer
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Drittes Spiel, dritter Sieg: Mikey Moore entzaubert auch die DFB-Auswahl

Für Mikey Moore endet die Länderspielphase mit einer weiteren beeindruckenden Leistung. Auch gegen die deutsche U20 war der Kapitän der englischen U20 an einem Treffer beteiligt. Das wird man beim 1. FC Köln mit viel Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Denn Mikey Moore wird mit ordentlich Selbstvertrauen zurückkehren.

Mit dem Selbstvertrauen bei den Nationalspielern ist es immer so eine Sache. Kölner Spieler werden jedenfalls nicht alle mit besonders breiter Brust ans Geißbockheim zurückkehren. Das gilt sicher nicht für Mikey Moore. Der 19-Jährige überzeugte bei allen Spielen der englischen U20, war in jedem Spiel an Toren direkt beteiligt. Mehr Selbstvertrauen für das Derby gegen Gladbach geht wohl nicht.

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Das Spiel war gute 45 Minuten gespielt, da sah man Mikey Moore in ungewohnter Situation – zumindest aus Kölner Sicht. Der 19-Jährige diskutierte mit den Schiedsrichtern, nicht aggressiv, aber wild gestikulierend und durchaus mit Nachdruck. Stein seines Anstoßes war die Rote Karte gegen Jack Flatcher. Der Mittelfeldspieler von Manchester United war mit gestrecktem Bein in das von Herthas Boris Mamuzah Lum gesprungen und musste zu recht vom Platz. Dennoch diskutierte Moore mit dem Unparteiischen. Auch, weil der Kapitän der englischen U20-Naitonamannschaft sicher ahnte, dass dieser Platzverweis das Spiel verändern würde. Und das war bis dato ganz nach dem Geschmack des Offensivspielers gelaufen. Die jungen Three Lions führten zu diesem Zeitpunkt 1:0. Und wie sollte es anders sein, Moore hatte einen besonders großes Anteil am Treffer. Der 19-Jährige spielte aus dem Zentrum einen langen Ball auf Shumaira Mheuka und der Stürmer verwandelte eiskalt.

Moore an weiterem Treffer beteiligt

Nur drei Minuten später spielte Moore einen ähnlichen Traumpass, dieses Mal noch eleganter, noch präziser, nur ließ der Celtic-Stürmer die zweite dicke Chance fahrlässig liegen. Doch wer die Qualität eines Mikey Moore in den eigenen Reihen hat, muss sich vielleicht gar nicht so große Sorgen machen. Denn direkt nach dem Seitenwechsel war der Offensivspieler auch am zweiten Treffer der Engländer beteiligt. Eine Ecke von Chris Rigg nahm Moore direkt mit der Hacke (!) und zwang Kiels Lio Rothenhagen zu einer Glanzparade. Der Ball landete aber vor den Füßen der Engländer, die schließlich über ManCitys Kian Noble nur noch einschieben mussten. Und Moore hätte nur zwei Minuten später auf 3:0 erhöhen können, verfehlte aus 16 Metern nur knapp. Eric da Silva Moreira machte es für Deutschland besser und traf zum 1:2. Es blieb aber beim dritten Sieg der Three Lions.

Beim FC hat der Leihspieler von Tottenham Hotspur bekanntlich noch nicht getroffen. Doch Moore hat sich im spanischen La Nucia das Selbstvertrauen geholt das schon bald zu ändern. Am Dienstag kehrt der Youngster zu den Geißböcken zurück.

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Aus dem Luxusproblem wird ein echtes: Der 1. FC Köln braucht Alternativen, die er nicht hat

Thijs Dallinga und Ragnar Ache drohen verletzt auszufallen
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Aus dem Luxusproblem wird ein echtes: Der 1. FC Köln braucht Alternativen, die er nicht hat

Wie unfassbar bitter: Dem FC gehen vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach die Stürmer aus. Sowohl Thijs Dallinga als auch Ragnar Ache wurden im Testspiel gegen Viktoria Köln frühzeitig ausgewechselt. Beide fallen mit unterschiedlichen Diagnosen bis auf Weiteres aus. Und es stellt sich durchaus die Frage, wer gegen die Fohlen stürmen soll.

Testspiele in der Länderspielpause sind für Trainer bekanntlich immer eine zwiespältige Angelegenheit: Auf der einen Seite die Möglichkeit, Abläufe, Spielformen und Spieler zu testen. Auf der anderen Seite die Verletzungsgefahr. Und genau die fliegt den Kölnern nun besonders bitter um die Ohren. Denn im Freundschaftsspiel gegen Viktoria Köln hat der FC zwei Mittelstürmer verloren, die eigentlich für den großen Konkurrenzkampf bestimmt waren.

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Es hat eine besonders bittere Tragik, dass der FC im Sommer einen zweiten Mittelstürmer verpflichtet hat. Auch, um eine Alternative für den verletzungsanfälligen Ragnar Ache zu haben. Jetzt werden vorerst beide fehlen. Und René Wagner hatte es bereits Stunden vor der Schocknachricht am Sonntagabend geahnt. „Es wäre super bitter, wenn beide ausfallen. Gerade, wenn zwei Spieler auf derselben Position ausfallen“, sagte der Coach. Aus „wäre“ ist mittlerweile ein „ist“ geworden. Es fallen zwei Spieler auf derselben Position aus. So wirklich viele direkte Duelle gibt es beim FC dieser Tage eigentlich nicht mehr. „Im Idealfall ist klar, dass jene elf Akteure am Wochenende spielen, die in dem Moment die elf besten Spieler sind und die beste Leistung zeigen“, sagte René Wagner zwar im Interview mit come-on-fc.com, doch tatsächlich kristallisiert sich immer mehr eine Stammformation bei den Geißböcken heraus. Denn nach den bisherigen Leistungen dürften aktuell neun, vermutlich zehn Plätze in der ersten Elf vergeben sein.


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Beide Mittelstürmer verletzt vom Platz

So wirklich spannend sah es bislang nur noch in vorderster Front aus. Das Duell zwischen Thijs Dallinga und Ragnar Ache um den einen Platz des Mittelstürmers, schien komplett offen zu sein. Ein seltenes Luxusproblem bei den Geißböcken. Doch am Samstagnachmittag ist ein ganz anderes Problem daraus geworden. Denn beide Mittelstürmer werden nun länger auszufallen. Für Dallinga endete das Testspiel bereits nach 20 Minuten. Der Mittelstürmer hatte in der Startelf gestanden, wurde aber zunächst nicht in Szene gesetzt. Nach einem Zweikampf in der Box ging der Spieler zu Boden und blieb schreiend liegen. Schon während der Behandlung wurde klar, der Niederländer könne nicht weiterspielen. Am Abend folgte die bittere Diagnose „Kreuzbandverletzung“. Dallinga wird Monate ausfallen.

Für den Niederländer kam der direkte Konkurrent Ache, der nun ebenfalls seine Chance erhalten sollte. Doch auch für den zweiten Mittelstürmer endete die Begegnung bitter. Nach einem Sprint griff sich der Spieler an den Oberschenkel, nach der Pause kehrte Ache nicht mehr auf den Platz zurück. Bei Ache liegt eine muskuläre Verletzung vor. Auch der zweite Mittelstürmer wird dem FC also fehlen.

Der FC braucht vielleicht ein anderes Spielsystem

Und dann stellt sich beim FC durchaus wieder die Frage, die man eigentlich nicht mehr im Raum stehen haben wollte: Hat der FC überhaupt eine Mittelstürmer-Alternative? Nominell bleibt aus dem aktuellen Kader Imad Rondic. Der Bosnier kam bekanntlich im Winter 2025 nach Köln, sollte die Sturmflaute beheben, fand aber nie so wirklich statt. Er spielte so dermaßen keine Rolle, dass Rondic vergangene und auch diese Sommerpause zur Vorbereitung vom Trainerteam ausgebootet wurde. Vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart gab es dann die überraschende Kader-Rückkehr. „Bei Imad ist die Situation eine besondere, weil er bei uns eigentlich keine Aufgabe mehr hatte“, so Wagner nach dem 2:2 gegen die Viktoria. Gegen den Drittligisten hinterließ der Stürmer wie auch der Großteil der Mannschaft einen blassen Eindruck. „Er ist ein Spieler, der seine Rolle kennt und doch jeden Tag Gas gibt und damit auch der Kabine viel Energie gibt“, so Wagner weiter.

Doch diese Energie hat sich bislang nicht in Tore übertragen – die Kernkompetenz eines Mittelstürmers. Mit weiteren klassischen Zielstürmern ist es dann im Kader aber rar. Marius Bülter, der gegen die Viktoria zum Ausgleich traf, hat die Position bekanntlich in der Vergangenheit schon gespielt, ist aber eigentlich auf den Außen zu Hause. Das gleiche gilt für Jan Thielmann und auch für Luca Walschmidt, der eher hinter den Spitzen agiert. Auch Mikey Moore und Said El Mala haben die Offensivposition schon gespielt. Vermutlich wird es tatsächlich auf El Mala hinauslaufen. Der Shootingstar hat genau diese Position unter Wagner in der Vorsaison bereits übernommen und immerhin drei Treffer erzielt. Allerdings ist der 20-Jährige bekanntlich ein anderer Spieler, ganz sicher nicht ein Wandspieler wie Ache oder Dallinga. Der Kölner Coach müsste also auch an der Taktik und dem System feilen. Möglich, dass es dann hinter den Spitzen ein Waldschmidt oder ein Isak Johannesson richten sollen.

Tatsächlich eine Umstrukturierung. Kein leichter Job, denn viele gemeinsame Einheiten gibt es nicht mehr. Immerhin wird Mikey Moore bereits am Dienstag wieder zur Mannschaft stoßen. Said El Mala bestreitet am Sonntag das letzte Duell in der Nationalmannschaft und wird auch zeitnah am Geißbockheim zurückerwartet.

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Schock beim 1. FC Köln: Thijs Dallinga zieht sich Kreuzbandverletzung zu

Thijs Dallinga liegt verletzt am Boden
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Schock beim 1. FC Köln: Thijs Dallinga zieht sich Kreuzbandverletzung zu

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bereits bewahrheitet beim 1. FC Köln: Thijs Dallinga zieht sich eine Kreuzbandverletzung zu und wird dem FC längere Zeit fehlen. Das gab der Verein am Abend bekannt. Dallinga war im Spiel gegen Viktoria Köln frühzeitig ausgewechselt worden.

Die Szenen im Stadion ließen schon nichts Gutes vermuten, nun herrscht Gewissheit. Thijs Dallinga hat sich im Duell gegen Viktoria Köln schwer verletzt. Der Stürmer wird dem FC monatelang fehlen. Das gab der Verein am Abend bekannt. Dallinga habe sich am Kreuzband verletzt, heißt es in der Meldung der Geißböcke. Auch Ragnar Ache fällt vorerst aus.

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Das Testspiel gegen Viktoria Köln war alles andere als überzeugend, es gerät aber ganz schnell in den Hintergrund. Denn Thijs Dallinga fällt mit einer schweren Knieverletzung monatelang aus. Der Stürmer war im Sportpark Höhenberg nach 20 Minuten zu Boden gegangen. Während viele FC-Anhänger auf einen Strafstoß gehofft hatten, dürfte sich Dallinga bereits Gedanken um sein Knie gemacht haben. Denn ziemlich schnell schien klar, dass sich der Spieler dann doch ernsthaft verletzt habe. Die Diagnose kam dann am frühen Abend. „Bei Thijs Dallinga wurde eine Verletzung am Kreuzband festgestellt. Der Stürmer wird dem FC damit für längere Zeit fehlen“, heißt es in der Meldung der Kölner. Ein Kreuzbandriss zieht eine Rekonvaleszenzzeit von mindestens einem guten halben Jahr mit sich. Meist dauert es aber deutlich länger, bis der Spieler dann auch wieder ins Mannschaftstraining eingreifen kann. Direkt nach dem Spiel hatte René Wagner erklärt, dass es sich wohl um eine Knieverletzung handeln würde.


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Dallinga und Ache verletzt


Ache fällt ebenfalls aus

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner aber noch Hoffnung, dass die Verletzung nicht so schlimm sei. Nun gibt es die bittere Gewissheit. Auch Ragnar Ache fällt bis auf Weiteres aus. Der zweite Mittelstürmer der Geißböcke hatte sich im Duell ebenfalls verletzt. Ache war nach gut 20 Minuten für Dallinga gekommen. Kurz darauf griff sich der Angreifer bereits an den hinteren Oberschenkel. Ache spielte die Halbzeit zwar noch zu Ende, kehrte dann aber nicht wieder auf den Platz zurück. Ache erlitt im Spiel eine Muskelverletzung und wird dem FC damit auch vorerst fehlen. „Es wäre super bitter, wenn beide ausfallen. Gerade, wenn zwei Spieler auf derselben Position ausfallen“, sagte der Coach unmittelbar nach dem Spiel. Da wusste Wagner noch nicht, dass genau das eintreffen würde.

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Frauen des 1. FC Köln kassieren unnötige Niederlage gegen den SC Freiburg

Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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Frauen des 1. FC Köln kassieren unnötige Niederlage gegen den SC Freiburg

Bitterer Nachmittag für die Fußballerinnen des FC. Die Frauen des 1. FC Köln unterliegen dem SC Freiburg 0:1 und das nach hartem Kampf und äußerst unglücklich. Köln war insgesamt die dominante Mannschaft, fand aber kein Mittel. Zudem fiel der Gegentreffer besonders ärgerlich.

Die FC-Frauen haben in der Frauen-Bundesliga am Samstag eine bittere 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Britta Carlson war zwar die dominantere, aber nicht die gefährlichere. Freiburg hatte zudem das nötige Spielglück.

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Britta Carlsson veränderte ihre Startelf im vergleich zur Vorwoche auf vier Positionen. Für Sandra Jessen, Anna Gerhardt, Amelie Bohnen und Lydia Andrade begannen Vanessa Leimenstoll, Marina Hegering, Dora Zeller und Celina Degen. Die Kölnerinnen hatten von Beginn an mehr Ballbesitz, bemühten sich um Dominanz, wurden aber nicht so wirklich gefährlich. Nach einem langen Ball brachte Zeller den Ball in die Box, doch Pauline Bremer vergab im Zentrum. Die Ex-Freiburgerin Sophie Nachtigall probierte es aus der Distanz, scheiterte aber ebenfalls. Mitte der ersten Halbzeit wurde der Gast dann aver auch mutiger, kam öfter ins letzte Drittel, blieb aber auch ohne die große Gefahr. Für den Höhepunkt des Sportclubs sorgte Ilayda Acikgöz mit einem Distanzschuss, der auf der Latte landete. Kurz darauf wurde Carina Brunold geschickt, in letzter Sekunde rettete Laura Vogt mit einer starken Grätsche. Auf der anderen Seite stand Bremer in perfekter Position, trat aber ein Luftloch. Es ging ohne Tore in die Kabine.

Carina Brunold eiskalt

Auch im zweiten Abschnitt hatte der FC zunächst wieder viel Ballbesitz. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Brunold wollte offensichtlich eine Flanke schlagen, die Kugel wurde unglücklich abgefälscht und landete neben der überraschten Lisa Schmitz im Gehäuse. Der FC zeigte sich unbeeindruckt, spielte weiter munter nach vorne. Aber Bremer traf nur das Außennetz, genauso wie Zoller nach einer scharfen Hereingabe von Nachtigall. Der FC erhöhte den Druck, suchte den Weg ins Schlussdrittel, fand aber mit dem letzten Pass nur selten die richtige Lösung. Dadurch boten sich den Freiburgerinnen aber auch weitere Kontermöglichkeiten. Unter anderem vergab Borbala Vincze aus aussichtsreicher Position. In den letzten Minuten hatte eher Freiburg die Chance, die Vorentscheidung zu erzielen, doch Schmitz hielt den FC im Rennen.

In zwei Wochen empfangen die Kölnerinnen dann den Hamburger SV (17. Oktober) im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz, Sterner, Degen (82. Andrade), Vogt, Hegering (46. Bohnen), Leimenstoll, Feiersinger, Elsen, Nachtigall, Zeller, Bremer (62. Ziemer; 87. Imping) Tore: 0:1 Brunold (52.)

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„Ein guter Test gegen einen richtig guten Gegner“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Viktoria Köln

René Wagner vom 1. FC Köln
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„Ein guter Test gegen einen richtig guten Gegner“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Viktoria Köln

Mit einem 2:2-Unentschieden endete das Testspiel zwischen Viktoria und dem 1. FC Köln. Dabei gelang den Geißböcken nach einem Rückstand zur Pause zwar noch der Ausgleich aber nicht mehr. Nach der Partie äußerten sich René Wagner und Ron-Robert Zieler: Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Viktoria Köln.

Nur ein Unentschieden gegen einen Drittligisten und mit den Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache beide Stürmer verloren: Das Testspiel der Geißböcke gegen Viktoria Köln verlief gleich in mehrfacher Hinsicht nicht so, wie es sich die FC-Verantwortlichen und -Spieler gewünscht hätten.


come-on-fc.com berichtet aus dem Sportpark Höhenberg

Nach einer frühen Führung gerieten die Geißböcke bei Viktoria Köln durch einen Doppelschlag der Viktoria zwischen der 33. und 36. Minute zur Pause im Rückstand. Dabei war die erste Hälfte noch bittererer, weil sich sowohl Thijs Dallinga am Knie als auch der für ihn eingewechselte Ragnar Ache am Oberschenkel verletzten. In der zweiten Hälfte gab es dann Chancen auf beiden Seiten, wobei dem FC mit Bülters Kopfball nach einer Ecke immerhin noch der Ausgleich gelang. Nach dem Spiel äußerten sich René Wagner und Ron-Robert Zieler.

>> Thijs Dalling erleidet Kreuzbandverletzung


René Wagner wirkt nachdenklich

René Wagner

„Der Anruf hat stattgefunden“

„Die Viktoria kann richtig gut Fußball spielen“


Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

„Gegen eine beeindruckend gute Mannschaft“

„Wir müssen aber auch die Kirche im Dorf lassen.“



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