Die nächste DFB-Nominierung, doch die Welt ist nun eine andere: Said El Mala auf der Spur der ganz großen FC-Idole

Said El Mala beim Training der DFB-Elf
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Die nächste DFB-Nominierung, doch die Welt ist nun eine andere: Said El Mala auf der Spur der ganz großen FC-Idole

Am Abend wird die Kölner Anhängerschaft den Blick wohl Richtung DFB-Elf richten. Said El Mala könnte seine Premiere im Nationaldress feiern. Köln hätte sieben Jahre nach dem letzten Spiel von Jonas Hector wieder einen A-Nationalspieler. Die Chancen stehen gut für Einsatzminuten des Spielers vom 1. FC Köln: Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt.

Am Abend könnte Said El Mala im Dress der DFB-Elf auflaufen. Es wäre das Debüt für den Youngster für die A-Nationalmannschaft. Gleichzeitig trägt sich der Abwehrspieler in das Buch der Vereinsgeschichte ein.

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Der Spaß ist ihm anzusehen. Wenn Said El Mala seine Übungen im Training der DFB-Elf absolviert, dann gibt es kaum einen Zweifel daran, dass sie ihm große Freude bereiten. El Mala wirkt befreit, völlig losgelöst. Am Donnerstagabend könnte der Kölner das Debüt im Dress der Nationalmannschaft feiern – der A-Nationalmannschaft. Und ehrlicher Weise stehen die Chancen wie berichtet sehr gut, dass genau das eintreten wird. El Mala ist neben Derry Scherhant der einzige gelernte Linksaußen im zweiten Kader von Jürgen Klopp. Und eigentlich passt die Spielweise des neuen Bundestrainers besser zum jungen Kölner. Möglicherweise wirkt El Mala auch befreit, weil der Spieler ahnt, dass die zweite Nominierung seiner Karriere die erste mit Spielzeit sein wird. Denn im vergangenen Jahr ist unheimlich viel um das Kölner Talent passiert. Der 20-Jährige ist jedenfalls nicht mehr der Kölner Shootingstar, der von Julian Nagelsmann vor einem knappen Jahr berufen und dann ausgebootet worden war.

13 Tore, fünf Assists

Durchaus zwiegespalten waren die Anhänger vor einem knappen Jahr, als der heute 20-Jährige zum ersten Mal berufen wurde. Auf der einen Seite gab es das Fanlager, das Angst hatte, der Youngster könne verheizt werden. Damals war der FC selbst sehr darum bemüht, den Hype um den Shootingstar klein zu halten – alleine nach den Leistungen des Offensivspielers alles andere als ein leichtes Unterfangen. Die Fans wunderten sich über eine Berufung, obwohl El Mala gerade einmal auf neun Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse kam. Und dann war da die andere Seite, jene Fans, die sich sechs Jahre nach Jonas Hector nichts sehnlicher als einen FC-Spieler im DFB-Dress wünschten. Es gibt Argumente für beide Seiten. Fakt ist, El Mala hatte nach jenen neun Spielen bereits vier Tore erzielt. Davon drei als Joker, von der Bank. Nicht wenige Fans haben sich im Sommer diese Qualität auch bei der WM in den USA, in Kanada und Mexiko gewünscht.

Zu diesem Zeitpunkt war der Angreifer aber schon ein ganz anderer. Bei der Nominierung war El Mala noch ein Stück weit vom Stammspieler beim FC entfernt. im Sommer hatte der Youngster eine beeindruckende erste Spielzeit finalisiert. 13 Tore, fünf Assists, unumstritten auf dem Platzl und längst nicht mehr nur die Kölner Joker-Waffe. Und auch außerhalb des Platzes hat sich die Wahrnehmung grundlegend verändert. El Mala trägt beim FC mittlerweile die Nummer zehn, die Erwartungen sind gewachsen und mit ihnen auch die Begehrlichkeiten anderer Vereine. Nicht umsonst soll es Interesse aus halb Europa gegeben haben – sogar Angebote, die den Marktwert von mehr als 40 Millionen um weitere Millionen übersteigen. Der Kölner ist längst kein Talent mehr, bei dem der Verein den Hype aufhalten will, er befeuert ihn mit der Nummer zehn, einer Vertragsverlängerung und LED-Lampen mit El-Mala-Konterfei.

Auf den Spuren von Overath, Podolski oder Hector

El Mala ist keine Überraschung mehr im Trikot der DFB-Auswahl, seine Nominierung ist folgerichtig, sie ist logisch. Und Menschenfänger Jürgen Klopp wird dem Youngster diese große Chance nun wohl auch ermöglichen. Denn El Mala bringt eine Qualität mit, die im zweiten DFB-Kader nicht gerade im Überfluss vorhanden ist. Der 20-Jährige sucht das Eins-gegen-eins, zieht von der linken Seite nach innen, sucht selbst den Abschluss und kann einem Spiel damit eine andere Dynamik verleihen, er kann es vielleicht sogar entscheiden. Auch beim FC wünscht man sich das Debüt. Sollte El Mala am Donnerstag tatsächlich zum Einsatz kommen, wäre das aber nicht nur für den Youngster ein besonderer Moment. Auch für den 1. FC Köln würde eine lange Wartezeit enden. Seit Jonas Hector hat kein FC-Profi mehr das Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft getragen. Hectors letztes Länderspiel liegt mittlerweile fast sieben Jahre zurück.

Noch länger warten die FC-Fans auf einen Spieler, der dann auch sein Debüt im DFB-Elf feiert. Das war 2012 – ebenfalls Jonas Hector gegen Gibraltar. Sollte El Mala am Donnerstag tatsächlich zum Einsatz kommen, wäre das aber nicht nur für den Youngster ein besonderer Moment. Auch für den 1. FC Köln würde eine lange Wartezeit enden. Seit Jonas Hector hat kein FC-Profi mehr das Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft getragen. Hectors letztes Länderspiel liegt mittlerweile fast sieben Jahre zurück. Und würde El Mala ein Tor schießen, wäre er hinter Lukas Podolski der zweitjüngste FC-Profi, der für die DFB-Auswahl getroffen hätte. Auch das wäre keine Überraschung und auch kein Novum. Unter anderem hatte Pierre Littbarski bei seinem Debüt für Deutschland ebenfalls getroffen.

Noch ist es nicht so weit. Zunächst einmal muss Klopp dem Kölner überhaupt die Gelegenheit geben. Doch schon die Ausgangslage unterscheidet sich grundlegend von El Malas erstem Lehrgang. Vor einem knappen Jahr war seine Berufung selbst die große Geschichte. Dieses Mal könnte es das sein, was daraus folgt.

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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #20 – Sechs Thesen zu den nächsten Wochen: Wie geht es weiter beim FC?

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #20 – Sechs Thesen zu den nächsten Wochen: Wie geht es weiter beim FC?

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #20 – Sechs Thesen zu den nächsten Wochen: Wie geht es weiter beim FC?

Im Podcast sprechen heute Simon Hense, Simon Bartsch und Matthias Wilhelm von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast -Folge #20 – Sechs Thesen zu den nächsten Wochen: Wie geht es weiter beim FC?


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #20:

In Folge 20 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: In der Länderspielpause wagen Simon Bartsch, Matthias Wilhelm und Simon Hense einen Ausblick auf die kommenden Wochen beim 1. FC Köln. Bekommt der Verein seine Standardschwäche in den Griff, wie sicher wird René Wagner im Sattel sitzen und wie viele Siege sind drin bis zur nächsten Länderspielpause im November? Außerdem schauen die drei sich die Konkurrenzsituation in der Innenverteidigung, im zentralen Mittelfeld und im Sturm an. Bei einigen Spielern sind sie sich sicher, dass diese ihren Stammplatz behalten werden – andere wiederum müssen sich dafür noch steigern.Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Vom kolportierten Streichkandidaten zur erfolgreichen Alternative: Linton Maina vervollständigt das dynamische Trio

Linton Maina jubelt über seinen Treffer
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Vom kolportierten Streichkandidaten zur erfolgreichen Alternative: Linton Maina vervollständigt das dynamische Trio

Linton Maina gehört zu den positiven Überraschungen der noch jungen Saison beim 1. FC Köln. Der Offensivspieler ist gut in die Saison gestartet, bringt mit seiner Geschwindigkeit und seiner Dynamik Leben in die Kölner Offensive und kommt nach vier Bundesliga-Spielen bereits auf ein Tor und eine Vorlage. Noch bemerkenswerter ist allerdings, wie sich seine persönliche Situation innerhalb weniger Wochen verändert hat. Linton Maina ist wieder eine feste Größe beim 1. FC Köln.

Als Thomas Kessler weit vor dem Saisonauftakt betonte, dass es durchaus noch Härtefälle geben könne und Spieler sich noch auf der Zielgeraden mit einem Wechsel beschäftigen würden, war einer der spekulierten Namen Linton Maina. Aktuell führt beim FC aber kein Weg am Flügelflitzer vorbei.

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Dass es überhaupt zu dieser Entwicklung kommen würde, deutete sich im Sommer zunächst nicht wirklich an. Denn ein weiteres Jahr am Geißbockheim war alles andere als beschlossene Sache. Ganz im Gegenteil – Maina gehörte zu den Spielern, bei denen ein Abschied durchaus im Raum stand. Kein Wunder, denn unter René Wagner stand der gebürtige Berliner in der vergangenen Spielzeit lediglich zweimal in der Startelf. Dennoch blieb der Offensivspieler in der Domstadt und bekam die Chance sich in der Vorbereitung zu zeigen. Genau diese Gelegenheit nutzte er für sich. Maina zeigte sich in den Trainingseinheiten und Testspielen engagiert, sorgte für Dynamik und arbeitete sich im Laufe der Vorbereitung Schritt für Schritt näher an die Mannschaft heran. Aus einem Spieler, bei dem ein Wechsel wahrscheinlich schien, wurde damit wieder eine ernsthafte Option für Trainer und Team.

Vertrauen direkt zum Saisonauftakt

Wie sehr sich seine Position verändert hatte, untermauerte dann auch das erste Pflichtspiel im DFB-Pokal. Maina stand in Würzburg in der Startelf und bekam damit direkt zu Saisonbeginn die Gelegenheit, seine Leistungen aus der Vorbereitung zu bestätigen. Zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim kam er zunächst als Einwechselspieler zum Einsatz und bereitete das wichtige 2:2 vor. Danach stand der 27-Jährige in den drei folgenden Spielen immer in der Startelf und zählte zu den stärkeren Kölnern. Gegen Werder Bremen konnte er seine starke Leistung früh mit einem Tor belohnen. Nach vier Spieltagen stehen somit ein Treffer und eine Vorlage für ihn zu Buche. Eine Bilanz, die durchaus den positiven Eindruck aus der Vorbereitung bestätigt.

Dynamik als Kernkompetenz

Das liegt auch an den Eigenschaften, die Maina schon in der Vergangenheit ausgezeichnet haben. Mit seinem Tempo kann der Flügelspieler für Unruhe sorgen, im Eins-gegen-eins sucht er den direkten Weg und gibt dem Kölner Spiel damit eine andere Dynamik. Gerade sein Tiefgang kann als belebendes Element für den FC immens wertvoll sein. Maina passt damit perfekt in die Offensivkette Said El Mala, Mikey Moore und eben Linton Maina. Dabei geht es noch gar nicht darum, Maina zum unumstrittenen Schlüsselspieler zu erklären. Dafür ist die Saison noch zu jung und seine Entwicklung noch nicht weit genug fortgeschritten. Die Zeit des Berliners beim FC ist ohnehin von Höhen und Tiefen, auch individuell, geprägt. Seine Rolle hat sich im Vergleich zum Sommer aber unübersehbar verändert. Aus einem möglichen Streichkandidaten ist wieder eine feste Größe im Konkurrenzkampf geworden.

Für Maina ist diese Entwicklung vor allem deshalb bemerkenswert, weil sie keineswegs vorgezeichnet war. Statt sich mit einer unklaren Perspektive abzufinden, hat er die Vorbereitung genutzt, um seine Situation selbst zu verändern. Der Start in die Saison hat diesen Eindruck bislang bestätigt. Ein Tor, eine Vorlage und regelmäßige Einsätze sind dabei weniger entscheidend als die Tatsache, dass Maina wieder eine Rolle spielt und sich das Vertrauen des FC zurückerarbeitet hat. Ausgerechnet ein Spieler, dessen Zukunft im Sommer noch fraglich war, könnte damit zu einer der interessanteren persönlichen Geschichten dieser Kölner Saison werden.

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Sebastian Sebulonsen ist bereit für das Derby – für „das größte Spiel, das du spielen kannst“

Sebastian Sebulonsen will noch zur WM
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Sebastian Sebulonsen ist bereit für das Derby – für „das größte Spiel, das du spielen kannst“

Nach einer guten Vorbereitung deutete viel auf einen weiteren Stammplatz. Doch Sebastian Sebulonsen fiel lange verletzt aus. Nun bahnt sich das Startelf-Comeback an und das in einem wichtigen Spiel für den 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen brennt auf das Derby gegen die Fohlen.

Wenn man so will beginnt die Saison für Sebastian Sebulonsen nach der Länderspielpause von Neuem. Zwar hat der Norweger nach seiner Verletzung schon wieder ein paar Minuten gespielt, doch nun winkt wieder ein Startelf-Einsatz.

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Für Sebastian Sebulonsen dürfte der Auftakt in die neue Saison der Inbegriff des Gefühls einer Achterbahnfahrt gewesen sein. Das langsame Anrollen in die neue Saison. Der erste Anstieg, als sich andeutete, dass es so weitergeht, wie in der vergangenen Spielzeit – inklusive Stammplatz. Der Fall durch die Muskelverletzung mit mehrwöchiger Ausfallzeit und nun der nächste Anstieg. Denn der Norweger dürfte sich bereits damit anfreunden, ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach seinen einstigen Stammplatz wieder einzunehmen. Den hatte zuletzt Alessio Castro-Montes übernommen. Und wie das Schicksal es einmal so will, fällt der Belgier nun mit der gleichen Diagnose aus, wie Sebulonsen zuvor aus: muskuläre Probleme. Davon hat sich der Norweger erholt. „Ich bin wieder fit. Ich war verletzt, habe aber auch da gearbeitet. Der Körper fühlt sich gut an“, sagte Sebulonsen am Mittwoch am Rande des Trainings. „Natürlich sind Verletzungen nie schön, aber sie gehören nun einmal zum Fußball dazu. Da muss man den Frust auch mal hinten anstellen.“


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„Ich will mich immer verbessern“

Der Fokus habe auf einer schnellen Rückkehr gelegen. Nun will der Norweger an seine Leistung von Juli anknüpfen. Die Vorbereitung verlief vielversprechend. Nie tauchten auch nur die leisesten Zweifel auf, der Rechtsverteidiger würde nicht zu Wagners Stammelf gehören. „In der vergangenen Saison habe ich das erste Mal Bundesliga gespielt“, so Sebulonsen. „Ich will mich immer verbessern und auf das gute letzte Jahr aufbauen.“ Aktuell stehen die Kölner bei vier Punkten. Das sei für ihn aber kein Thema. Als Spieler beschäftige man sich nicht so sehr mit der Tabelle. „Wir schauen lieber, wo wir uns verbessern können und analysieren die Situation. Als Fußballer geht es immer darum, sich zu verbessern. Und daran arbeiten wie jeden Tag hart.“ Das Hier und Jetzt ist der Liga-Alltag.

Sebulonsen kehrt auf seine alte Position zurück, doch sie könnte eine andere Rolle bedeuten. Denn Alessio Castro-Montes hatte im Schnitt doch schon mehr Offensivanteile in den ersten Saisonspielen als der Norweger in der vergangenen Spielzeit. Castro-Montes legt die Aufgaben anders aus, möglicherweise auch der Taktik geschuldet. Denn ein Linton Maina öffnet auf den Außenpositionen andere Räume als ein Jan Thielmann. Darüber wollte sich der Rechtsverteidiger nicht äußern. Gespräche zwischen ihm und dem Trainer bleiben hinter verschlossenen Türen. Der Fokus liegt nun auf seinem ersten Heim-Derby. In der vergangenen Spielzeit fehlte Sebulonsen gesperrt. „Das Derby ist das größte Spiel, das du spielen kannst. Dementsprechend bin ich schon aufgeregt“, so der Norweger.

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Im Verein zweite Wahl, in der Nationalmannschaft gesetzt: Warum die Länderspielpause für Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler so wichtig ist

Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler bei ihren Nationalmannschaften (Fotos: Vaughn Ridley/Getty Images; Albert Perez/Getty Images)
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Im Verein zweite Wahl, in der Nationalmannschaft gesetzt: Warum die Länderspielpause für Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler so wichtig ist

Der eine kam zuletzt nur von der Bank, der andere war am vergangenen Spieltag nicht mal im Kader: Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler haben beim FC momentan einen schweren Stand. Doch gerade deshalb kommt die Länderspielpause genau zum richtigen Zeitpunkt für die Profis des 1. FC Köln: Zwei Profiteure der Wohlfühloase Nationalmannschaft.

Im Moment müssen sich Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler im Mittelfeldzentrum der Geißböcke hinten anstellen. Bei ihren Nationalmannschaften sieht das jedoch anders aus. Dort können sich die beiden auch für mehr beim 1. FC Köln empfehlen.

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Nach den Eindrücken der vergangenen beiden Partien des 1. FC Köln zu urteilen hat Trainer René Wagner seine bevorzugte Kombination im zentralen Mittelfeld anscheinend erstmal gefunden. Denn sowohl gegen Werder Bremen als auch gegen den HSV starteten auf der Doppelsechs Tom Krauß und Ellyes Skhiri. Und die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass der Coach dem Duo im Derby gegen Borussia Mönchengladbach erneut das Vertrauen schenken wird. Das dürfte zwei andere Spieler bei den Geißböcken bestimmt nicht freuen. Denn für Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler würde das bedeuten, dass sie nur die dritte beziehungsweise vierte Wahl im Zentrum sind. Beide kamen in den vergangenen beiden Partien maximal zu Joker-Einsätzen, Okon-Engstler stand in Hamburg nichtmal im Kader.

Gesetzt in den Nationalmannschaften

Da passt es für die die zwei Mittelfeldspieler sehr gut, dass sie in der Länderspielpause eine andere Bühne haben, um sich zu zeigen. Denn während sie beim FC zuletzt auf weniger Einsatzzeit kamen, sind sie in ihren Nationalmannschaften gesetzt. Okon-Engstler trat mit Australien zweimal gegen Brasilien an. Beim ersten Duell am vergangenen Freitag hatten die Socceroos den Rekordweltmeister am Rande einer Niederlage, kassierten erst in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1. Dabei zeigte der Kölner Sommerneuzugang eine ordentliche Leistung, wurde erst in der 84. Minute, also vor dem Gegentreffer, ausgewechselt. Im zweiten Spiel am gestrigen Dienstag schlugen sich die Australier erneut ordentlich, verloren aber dennoch 2:4. Okon-Engstler stand dabei 80 Minuten auf dem Platz und lieferte eine gute Leistung ab.

Johannesson wiederum kam mit Island nicht über ein 1:1 gegen Estland hinaus. Der 23-Jährige zog bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute im Mittelfeldzentrum die Fäden. So legte er seinen Mitspielern vier Torschüsse auf. Ein sehr guter Wert, auch wenn daraus keine Treffer wurden. Am Dienstagabend hatte Johannesson dann erneut die Gelegenheit, sich zu zeigen. Denn Island spielte am zweiten Spieltag der Nations League gegen Luxemburg, gewann mit 3:0 Toren. Johannesson stand die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Zum Ende der Länderspielpause geht es zusätzlich noch gegen Bulgarien und erneut Estland. Somit hat der Mittelfeldspieler noch einige Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen.

Spielpraxis und Selbstvertrauen

Dabei profitieren sowohl der Isländer und der Australier von den Einsatzzeiten in ihren Nationalmannschaften als auch der 1. FC Köln. Denn bei ihren Nationen können die beiden die Spielpraxis sammeln, die sie in den vergangenen Wochen bei den Kölnern nicht genug bekommen haben. Außerdem können sie sich mit guten Leistungen in der Nationalmannschaft natürlich auch für mehr bei den Geißböcken empfehlen. Trainer René Wagner wird mit Sicherheit ein Auge darauf werfen, wie sich seine Schützlinge in den Länderspielen schlagen. So können Johannesson und Okon-Engstler ihm nicht nur im Training, sondern auch in Pflichtspielen zeigen, welchen Wert sie potentiell für das Kölner Spiel haben können.

Zusätzlich holen sich die zwei Mittelfeldspieler durch ihre Einsätze Selbstvertrauen. Für beide scheint die Nationalmannschaft eine Art Wohlfühloase zu sein, in der sie frei aufspielen können. Dieses gewonnene Selbstvertrauen müssen sie dann mit in die Domstadt nehmen, um den Konkurrenzkampf neu anzufachen. Und vielleicht schaffen sie es dann bis zur nächsten Länderspielpause Mitte November, nicht nur in der Nationalmannschaft die erste Wahl zu sein.

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Kurswechsel beim FC: Said El Mala macht es vor – Wer hat ebenfalls Entwicklungspotenzial?

Thomas Kessler am Telefon
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Kurswechsel beim FC: Said El Mala macht es vor – Wer hat ebenfalls Entwicklungspotenzial?

Junge Spieler günstig verpflichten, weiterentwickeln und mit Erlös wieder verkaufen – Der Weg klingt gleichermaßen lukrativ wie logisch. Und Said El Mala bietet das perfekte Beispiel, dass dieser Weg auch gangbar ist. Doch nicht jedes Talent wird irgendwann auch das erhoffte Geld bringen. Doch welche weiteren FC-Spieler besitzen großes Entwicklungspotenzial?

Insbesondere die Neuzugänge aus dem vergangenen Sommer deuten beim 1. FC Köln auf einen möglichen Kurswechsel bei den Transfers hin. Der FC setzt offenbar verstärkt auf junge, entwicklungsfähige Spieler wie beispielsweise Reigan Heskey oder Paul Okon-Engstler, die durch ihre  Entwicklung finanziell und sportlich an Wert gewinnen sollen. Einen ähnlichen Weg sind Vereine wie Borussia Dortmund oder auch Eintracht Frankfurt bereits erfolgreich gegangen. Doch welche Spieler aus dem aktuellen Kader könnten den 1. FC Köln künftig tatsächlich für eine hohe Summe verlassen?

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Der offensichtlichste Kandidat ist Said El Mala. Denn der 20-Jährige hat sich in kurzer Zeit zum wertvollsten Spieler im Kader der Domstädter entwickelt. In diesem Sommer lagen bereits Angebote vor, deren Gesamtpakete die Marke von 50 Millionen Euro überstiegen haben sollen. El Mala zeigt damit exemplarisch, welches wirtschaftliche Potenzial in einer erfolgreichen Entwicklung stecken kann. Doch neben ihm gibt es weitere junge Spieler, bei denen der FC auf eine ähnliche Entwicklung hofft. Jahmai Simpson-Pusey, Reigan Heskey, Paul Okon-Engstler, Ísak Jóhannesson, Gil Neves, Patrik Kristal, Fynn Schenten und Youssoupha Niang sind allesamt noch jung und bringen grundsätzlich das Potenzial mit, ihren Wert deutlich zu steigern.

Nicht immer eine positive Entwicklung

Bei Simpson-Pusey und Heskey wurde medial darüber spekuliert, dass Manchester City aufgrund von Rückkaufklauseln oder einem Matching-Right nach wie vor das letzte Wort bei den jungen Engländern haben. Bei Gil Neves soll Benfica angeblich an einem späteren Verkauf beteiligt sein. Dennoch bleiben genügend vielversprechende Spieler, bei denen der FC das Heft des Handelns in den eigenen Händen hält. Allerdings ist der Weg für einige der genannten Akteure noch weit. Teilweise müssen sie sich überhaupt erst dauerhaft im Spieltagskader und anschließend in der Startelf der ersten Mannschaft etablieren, bevor ernsthaft über größere Transfererlöse gesprochen werden kann. Es handelt sich deshalb nicht um sichere Millionenwerte, sondern um Spieler, denen der FC den Feinschliff verpassen muss.

Doch nicht jede Karriere entwickelt sich so, wie es sich Verein und Spieler erhoffen. Bei Rav van den Berg, Julian Pauli und Elias Bakatukanda ist das Potenzial nach wie vor bekannt, die großen Entwicklungssprünge sind bislang jedoch ausgeblieben. Besonders deutlich wird das am Beispiel Jan Thielmann. Beim inzwischen 24-Jährigen waren die Erwartungen bereits vor mehreren Jahren groß. Der nächste Schritt in seiner Entwicklung ist jedoch über einen längeren Zeitraum ausgeblieben. Während bei anderen Talenten noch viel Zeit für eine Entwicklung vorhanden ist, wird es bei Thielmann zunehmend schwieriger, mit einer deutlichen Vervielfachung seines Wertes zu rechnen. Ein gewisser Wiederverkaufswert bleibt dennoch bestehen.

Sportliche Soforthilfe ebenfalls von Bedeutung

So auch bei diesen Spielern. Denn natürlich gibt es im Kader Akteure, bei denen sportlicher Nutzen und wirtschaftlicher Wert aufgrund ihres Alters stärker zusammenkommen. Ragnar Ache, Sebastian Sebulonsen oder Tom Krauß sind Beispiele dafür. Sie gelten weder als Talente, noch als Spieler über ihrem Zenit. Die Profis können dem FC bereits kurzfristig auf dem Platz helfen und gleichzeitig aufgrund ihrer sportlichen Qualität und ihres nicht zu hohen Alters noch einen gewissen Wiederverkaufswert erzielen. Sie sind damit keine klassischen Ausbildungsspieler, bei denen es um eine mögliche Vervielfachung des Marktwerts geht, sondern welche, die sportliche Gegenwart und wirtschaftliche Perspektive miteinander verbinden.

Dann gibt es aber auch Routiniers, deren größter Wert nicht in einem möglichen späteren Verkauf liegt. Ellyes Skhiri, Timo Hübers, Marius Bülter, Marvin Schwäbe, Alessio Castro-Montes oder Luka Lochoshvili können für den FC vor allem sportlich wichtig sein. Bei ihnen geht es weniger darum, ihren Marktwert in den kommenden Jahren massiv zu steigern, sondern darum, mit Erfahrung und Leistung zum Erfolg der Mannschaft beizutragen. Genau darin liegt die entscheidende Unterscheidung: Der Wert eines Spielers lässt sich für den 1. FC Köln nicht allein daran messen, wie viel Geld er bei einem späteren Transfer einbringen könnte. Entscheidend ist auch, ob und wie sehr er dem FC bereits heute auf dem Platz hilft.

Am Ende zeigt der Blick auf den Kader damit, dass der FC verschiedene Formen von Wert miteinander verbinden muss. Junge Talente können zu erheblichen Transfererlösen führen, andere Spieler besitzen zumindest noch einen soliden Wiederverkaufswert und bei wieder anderen steht der sportliche Beitrag im Vordergrund. Für Köln dürfte es deshalb nicht nur darum gehen, die nächsten El Malas zu finden, sondern auch darum, die vorhandenen Akteure tatsächlich so weiterzuentwickeln, dass aus Potenzial irgendwann sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg wird.

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Tore, Siege, aber auch ein schrecklicher Abend zum Vergessen – so spielten die Nationalspieler des 1. FC Köln

Gideon Mensah im Zweikampf bei der WM
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Tore, Siege, aber auch ein schrecklicher Abend zum Vergessen – so spielten die Nationalspieler des 1. FC Köln

Fünf Profis des 1. FC Köln waren am Dienstag für ihre Nationalmannschaften im Einsatz. Drei feierten Siege, einer schlug sich achtbar und einer erlebte einen Abend zum (ganz ganz schnellen) Vergessen. Selbstvertrauen sammelte Gideon Mensah jedenfalls nicht. Ganz im Gegensatz zu Mikey Moore.

Wäre die Länderspielreise jetzt zu Ende, müsste ein Nationalspieler der Geißböcke zunächst einmal moralisch aufgebaut werden. Viel Selbstvertrauen tankte Gideon Mensah am Dienstag sicher nicht.

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Der Linksverteidiger erfuhr in den vergangenen Tagen wie nah Freud und Leid auch in der Nationalmannschaft von Ghana beieinander liegen. Bei der Niederlage gegen die Elfenbeinküste am vergangenen Donnerstag überzeugte der Abwehrspieler als einer der wenigen der Black Stars. Am Dienstag erlebte der Spieler der Geißböcke einen Tag zum Vergessen. Eigentlich befand sich Ghana im Duell gegen Gambia auf einem guten Weg. Ernest Nuamah und Felix Afena-Gyan hatten jeweils vom Punkt und nach einem Freistoß für den Gastgeber getroffen. Dann leitete Mensah die Spielwende ein. Zunächst verursachte der Kölner in der Box ein Foul, den fälligen Elfmeter verwandelte Mohammed Badamosi sicher. Es ging sogar mit einem 2:2 in die Pause. Nach dem Wechsel verschätzte sich der Linksverteidiger, trat ein Luftloch und öffnete Ebrima Colley den Weg zum Tor. Der Offensivspieler ließ sich nicht zwei Mal bitten und brachte den Gast erstmals in Führung.

An drei Gegentoren beteiligt

Und auch am vierten Gegentor war Mensah nicht unbeteiligt. Der Linksverteidiger verlor Colley in seinem Rücken aus den Augen, ließ die scharfe Hereingabe durch und konnte dann nur noch mit ansehen, wie der Angreifer zum 4:2-Endstand für Gambia einschob. Viel Selbstvertrauen wird sich die Kölner Nummer 14 in diesem Duell nicht geholt haben. Ganz anders ist die Situation bei Isak Johannesson. Der Mittelfeldspieler ist bei Island unumstritten, ein Taktgeber. So stand der 23-Jährige auch in der Anfangsformation im Duell gegen Luxemburg mit Matthias Olesen. In einer einseitigen Partie setzte sich Island hochverdient 3:0 durch. Paul Okon-Engstler kassierte mit Australien zwar eine 2:4-Niederlage gegen Brasilien, doch die Socceroos hinterließen einen guten Eindruck. Trotz zwischenzeitlicher Führung gab es am Ende die Pleite. Die weiteren beiden Nationalspieler sammelten dagegen fleißig Siege. Mikey Moore traf beim verdienten 2:1-Erfolg über die U20 Frankreichs zum 2:0.

60 Minuten war der Spielmacher einer der besten, dann ging es schon runter für den Kapitän der englischen U20. Auch Reigan Heskey kam zum Einsatz. Beim 2:1-Erfolg der jungen three Lions über die U19 von Norwegen kam der junge Engländer in der 70. Minute. Großen Impact auf das Spiel hatte er nicht mehr.

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Nichts dran an absurdem Gerücht um Horst Steffen und den 1. FC Köln

Horst Steffen wurde am Gei0bockheim gesichtet
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Nichts dran an absurdem Gerücht um Horst Steffen und den 1. FC Köln

Der FC ist sich weder einig mit einem neuen Coach, noch gab es mit dem Ex-Trainer der SV Elversberg Gespräche um eine Nachfolge von René Wagner. Horst Steffen wird nicht Cheftrainer der Profis des 1. FC Köln. Dieses Gerücht machte am Dienstagnachmittag die Runde. Dran ist herzlich wenig.

Seit zwei Tagen gilt der volle Fokus am Geißbockheim dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach in knapp zwei Wochen. Nun aber stört ein Gerücht die Ruhe vor dem Derby-Sturm. Demnach wird Horst Steffen als Nachfolger von René Wagner gehandelt. Doch nach Informationen von come-on-fc.com ist an den Spekulationen nichts dran.

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Tatsächlich hat sich der ehemalige Trainer von Werder Bremen am Samstagnachmittag das Spiel der U21 der Geißböcke gegen Hilden im Franz-Kremer-Stadion angesehen. Wie der „Express“ am Dienstagnachmittag berichtet, seien daraufhin Gerüchte aufgeploppt, der FC würde sich in Verhandlungen mit dem Trainer um eine mögliche Nachfolge von René Wagner befinden. Weiter soll es laut der Spekulationen bereits Gespräche gegeben haben und sogar eine Einigung vorliegen. In welcher Küche die Gerüchte hochgekocht sind, ist allerdings vollkommen unbekannt. Weder in den Medien noch in den Sozialen Medien wurde der Name gehandelt. So oder so ist an den Spekulationen um eine Nachfolge von René Wagner nichts dran. Beim FC gilt die volle Konzentration dem kommenden Spiel, über den Trainer wird hinter verschlossenen Türen nicht diskutiert. Tatsächlich ist Thomas Kessler nach Informationen von come-on-fc.com zurzeit gar nicht am Geißbockheim.

Horst Steffen am Geißbockheim

Dass sich ein zurzeit freier Bundesliga-Coach ein Regionalliga-Duell anschaut, wirkt auf den ersten Blick sicherlich ungewöhnlich. Allerdings wäre es noch viel ungewöhnlicher, dass sich dieser Trainer während laufender Gespräche mit dem FC am Geißbockheim schon mal öffentlich zeigt. Diese Unruhe vor dem wichtigen Derby wäre grob fahrlässig und ist eigentlich undenkbar. Vielmehr würde der Coach in dem Fall dem Franz-Kremer-Stadion doch erst recht fern bleiben. Natürlich ist es dagegen durchaus denkbar, dass Steffen aus anderen Gründen in Köln weilte und vielleicht sogar Gespräche geführt hat. Der Ex-Bundesligaspieler war von 2018 bis 2025 Trainer der SV Elversberg. Anschließend wechselte der Coach, der aus dem von Hilden 30 Kilometer entfernten Meerbusch kommt, zu Werder Bremen. Dort war bereits nach einem guten halben Jahr wieder Schluss. Im Januar trennte sich Werder von dem heute 57-Jährigen.

Horst Steffen wurde im Sommer 2025 als Trainerkandidat gehandelt. Aber auch damals war der Ex-Trainer der Elv zumindest nicht erste Wahl. Für den FC steht aktuell ohnehin die Vorbereitung auf das Spiel gegen Gladbach im Vordergrund. Die Gerüchte helfen dem FC dabei sicher nicht.

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Nächstes Kapitel bei der unendlichen Geschichte Ausbau des Geißbockheims?

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Nächstes Kapitel bei der unendlichen Geschichte Ausbau des Geißbockheims?

Die juristische Auseinandersetzung um den Ausbau des Geißbockheims geht offenbar in die nächste Runde. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet wehrt sich die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ gegen den Bebauungsplan für die Erweiterung des 1. FC Köln, den das OVG Münster für wirksam erklärt hat.

Die Geschichte „Ausbau des Geißbockheims“ bleibt eine unendliche. Die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ will laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ gegen die Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Münster vorgehen, das den Bebauungsplan nach fast sechs Jahren Rechtsstreit als wirksam bezeichnet hatte. Es ist der nächste Stein, der dem FC den Weg zum Ausbau versperrt.

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Wie die Kölner Tageszeitung berichtet, legt die Initiative Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht ein. Diese habe aber laut einer Sprecherin, die der ksta zitiert, noch keine aufschiebende Wirksamkeit. Ein Bebauungsplan könne nach wie vor erteilt werden. Hintergrund ist, dass das OVG eine Revision gegen das Urteil nicht zugelassen hatte. Gegen diese Nichtzulassung geht die Bürgerinitiative nun vor. Für den FC ist die Entwicklung dennoch eine weitere Wendung in einer inzwischen jahrelangen Auseinandersetzung. Wie berichtet, plant der FC seit 2014 den Ausbau des Geißbockheims. Immer wieder wurden die Kölner vertröstet, es gab juristische Urteile die kassiert oder bekräftigt wurden. Kernstück ist ein neues Leistungszentrum neben dem Franz-Kremer-Stadion, für das ein bestehender Trainingsplatz weichen soll. Die Investitionen werden mittlerweile auf 50 bis 60 Millionen Euro beziffert. Nach den Vorstellungen des Clubs soll der Bau im kommenden Jahr beginnen.

Wie geht es nun weiter?

2022 hatte das Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan für unwirksam erklärt. Der FC ging gegen das Urteil vor. Denn auch damals wurde keine Revision zugelassen. Das Bundesverwaltungsgericht gab dem Verein im April 2024 Recht und verwies den Fall zurück nach Münster. Dort fiel im August dieses Jahres schließlich die aus Kölner Sicht positive Entscheidung. Philipp Türoff, Sprecher der Geschäftsführung der Geißböcke, sprach damals von einem Meilenstein: „Sie beendet die jahrelange juristische Blockade und bestätigt unseren Weg.“ Dabei verwies Türoff auch auf den Beschluss des Rates der Stadt Köln von Anfang Juli. Dort waren dem FC drei bestehende städtische Sportplätze in der Nähe des Geißbockheims zur Verfügung gestellt worden. Die soll der Verein zu Teilen auf eigene Kosten sanieren und nutzen. Wie schnell nun ein weiteres Urteil des Bundesverwaltungsgerichts folgt, ist unklar.

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Zweites Spiel, zweites Tor, zweiter Sieg: Immer wieder Mikey Moore – Paul Okon-Engstler erneut gut gegen Raphina und Co.

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Zweites Spiel, zweites Tor, zweiter Sieg: Immer wieder Mikey Moore – Paul Okon-Engstler erneut gut gegen Raphina und Co.

Weitere Erfolge für die Nationalspieler des 1. FC Köln: Mikey Moore avanciert bereits früh zum wichtigsten Spieler der Three Lions. Der Youngster trifft erneut und führt England zum Sieg über Frankreich. Auch Australien schlägt sich mit Paul Okon-Engstler gegen Brasilien wieder beachtlich.

Kölns Mikey Moore avanciert immer mehr zum unersetzlichen Spieler – aktuell aber beim Nachwuchs der Three Lions. Der Youngster war erneut erfolgreich. Auch Paul Okon-Engstler sammelt weiteres Selbstvertrauen.

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Während der Großteil der Kölner Mannschaft hinter verschlossenen Türen am Geißbockheim trainierte, zeigte sich Mikey Moore in La Nucia einmal mehr von seiner besonders beeindruckenden Seite. Der 19-Jährige führte die jungen Three Lions auch im zweiten Spiel der Elite League zum Erfolg. Dieses Mal gewann England gegen Frankreich und übernahm vorerst die Führung der Tabelle. Allerdings stehen heute im Laufe des Tages noch weitere Begegnungen an. Unter anderem kommt auch die deutsche Auswahl zum Einsatz. Die DFB-Elf trifft (ohne FC-Beteiligung) am Nachmittag auf Italien. Mit einem deutlichen Sieg könnte das deutsche Team an die Spitze klettern. England hatte Italien am vergangenen Freitag 3:1 besiegt, während Deutschland Frankreich 1:0 bezwang. Wie schon gegen die Squadra Azzurra erzielte Mikey Moore auch gegen Frankreich das zwischenzeitliche 2:0. Und das erneut besonders sehenswert.

Moores feine Einzelaktion

Moore wurde mit einem Steckpass in der Box freigespielt. Der Engländer nahm den Ball mit einer Drehung an, ging am Gegenspieler vorbei und traf ins lange Eck. Zuvor waren die Engländer nach einem langen Ball in die Spitze durch Shumaira Mheuka in Führung gegangen. Moore gab dieses Mal von der Zehn als Spielmacher wie beim FC den Takt vor, kreierte vor allem im ersten Abschnitt einige gute Möglichkeiten. Nach einer guten Stunde war bereits Schluss für den Kapitän des englischen Nachwuchses. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frankreich das Spiel weitestgehend übernommen, belohnte sich aber erst nach Moores Auswechslung per Elfmeter durch Peter Prosper. Den Sieg ließ sich England nicht mehr nehmen. Am kommenden Samstag kommt es dann zum Duell zwischen den Three Lions und der DFB-Auswahl.

Ein gutes Spiel lieferte auch Australien mit Paul Okon-Engstler ab. Nach der Führung durch Vanderson drehten die Socceroos durch Alessandro Circati und St. Paulis Connor Metcalfe den Spielstand. Raphina glich nach einer Stunde aus, Bruno brachte Brasilien wieder in Front und Vinicius Junior traf zum 4:2. Dennoch schlugen sich die Australier ordentlich. Okon-Engstler wurde nach gut 80 Minuten guter Leistung ausgewechselt. Am Montagabend war Georgien mit Luka Lochoshvili nicht über ein 0:0 gegen die Ukrainer hinaus gekommen. Auch Reigan Heskey und Isak Johannesson sind am Dienstag noch im Einsatz.

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