In der Defensive stabil, die Offensive vernachlässigt

, ,
Startseite » Profis » Seite 555

In der Defensive stabil, die Offensive vernachlässigt

Es fehlte nicht viel und der FC hätte gegen die TSG Hoffenheim den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Ende brachten sich die Kölner um einen Erfolg, der aber nicht verdient gewesen wäre.

Am Sonntagabend wäre der Plan von Trainer Timo Schultz, zu Null zu spielen, beinahe aufgegangen. Die Kölner Defensive stand lange stabil. In der Offensive blieb der FC jedoch zu ungefährlich. Ein nicht neues Problem beim 1. FC Köln: Das lief gegen Hoffenheim gut, das schlecht.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Marschroute von Timo Schultz war vor dem Duell bereits klar vorgegeben. „Über allem muss stehen, dass wir zu Null spielen“, hat der Kölner Trainer nun schon mehrfach betont und in diesem Zusammenhang immer darauf hingewiesen, dass dann auch die Siegwahrscheinlichkeit für sein Team signifikant steigen würde. „Defensiv standen wir gut, das hat mir gut gefallen. Die Jungs haben gekämpft, die Jungs glauben an sich, ich glaube an die Jungs und die Fans auch“, sagte Schultz nach dem 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim. Tatsächlich stand die Kölner Defensive in Sinsheim lange stabil. Der Europa-League-Anwärter kam kaum zur Entfaltung, hatte kein Rezept gegen die Kölner Hintermannschaft. Ihlas Bebou und Wout Weghorst kamen im ersten Abschnitt zu ihren Abschlüssen, brachten diese aber nicht aufs Tor. Nach dem Wechsel schmiss sich Benno Schmitz in die größte Chance der Hausherren.

Zu wenig Offensivkraft

Mehr gelang der TSG nicht und es hätte nicht viel gefehlt und der Plan des Trainers wäre aufgegangen. Um die Siegchancen signifikant zu steigern sind allerdings Offensivbemühungen ebenfalls essentiell. Da sich der FC aber sehr auf seine Defensivarbeit konzentrierte, dabei die Offensive komplett vernachlässigte, stand die Null folgerichtig lange nicht nur auf der einen Seite. „Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet, alles reingeworfen, taktisch sehr diszipliniert gespielt – aber mit dem Ball war das heute nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagte Florian Kainz, der sicher nicht seinen besten Tag erwischte. „Da waren sehr viele Fehler dabei, die Umschaltsituationen haben wir unsauber ausgespielt, dadurch hatten wir viel zu wenig Torchancen.“ Das war noch deutlich übertrieben. Im ersten Abschnitt hatte der FC nichts, was einer Torchance gleichkam.

Insgesamt verzeichnete der FC fünf Abschlüsse, von denen aber nur einer direkt aufs Tor kam. „Vorne müssen wir über Einzelaktionen kommen, in Heimspielen tun wir uns da leichter“, sagte auch Benno Schmitz. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir versucht, nach vorne hin mutig zu sein und die Eins-gegen-eins-Situationen zu nehmen. Das hatten die Hoffenheimer vielleicht so nicht erwartet“, ergänzte Marvin Schwäbe. Torchancen blieben weiterhin Mangelware. So war es bezeichnend, dass der FC eine Standardsituation zur Führung nutzte und diese auch ein Abwehrspieler erzielte. Youngster Max Finkgräfe nahm sich die Kugel und verwandelte aus knapp 25 Metern. „Max macht es im Moment überragend, deswegen hat er sich das Tor redlich verdient. Mit ihm kann man gut arbeiten“, so Schmitz.

Führungstreffer nicht genug

Beinahe wäre der „Die Null muss stehen“-Plan von Timo Schultz perfekt aufgegangen. Denn nach dem Treffer deutete nicht mehr viel daraufhin, dass das Spiel noch eine andere Wende nehmen könnte. Hoffenheim strahlte in der Schlussphase so viel Gefahr aus, wie der FC bis zur glücklichen Führung. Und doch fiel der Ausgleich. Denn die Kölner wähnten sich offenbar bereits auf der Zielgeraden, befanden sich in den Schlussminuten für einen Augenblick im Tiefschlaf. Andrej Kramaric kam in der vierten Minute der Nachspielzeit an den Ball, legte sich diesen mit der Brust vor und traf mit ein wenig Glück.

„Wenn du in der 94. Minute den Ausgleich bekommst, tut das im ersten Moment sehr weh. Gerade in der Situation, in der wir sind, hätten uns drei Punkte sehr gutgetan“, sagte Kainz. „Hoffenheim hat natürlich alles nach vorne geworfen, wir haben uns ein bisschen zu tief hinten reindrängen lassen und es nicht geschafft, uns vorne festzusetzen. Das sind so Kleinigkeiten, die man besser machen kann.“ Kleinigkeiten, die man besser machen muss, um die Chancen auf einen Sieg signifikant zu erhöhen.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

„Und dann: Pure Emotion“

,
Startseite » Profis » Seite 555

„Und dann: Pure Emotion“

Der 1. FC Köln spielt gegen Hoffenheim 1:1 unentschieden und fährt einen Punkt ein. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Torschütze. Die Stimmen zum Hoffenheim-Spiel.

Am Sonntagabend spielte der FC gegen die TSG Hoffenheim 1:1 und steht aktuell mit 16 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Jeder Punkt hilft, findet auch Max Finkgräfe. Die Stimmen zum Hoffenheim-Spiel.

In der ersten Halbzeit war wohl Hoffenheim ein Stück besser, in der zweiten Halbzeit habe ich das sehr ausgeglichen gesehen. In der 94. dann so ein Tor zu bekommen ist natürlich unendlich bitter. Unser Fokus ist im Moment, unsere Defensive zu stabilisieren. Ich glaube, wir haben das letzte Spiel zu Null gespielt, waren auch heute wieder ganz knapp dran. Vorne müssen wir dann wieder über Einzelaktionen kommen, aber da tun wir uns dann auch in den Heimspielen leichter, dass wir dann mehr Wucht, auch mit den Fans im Rücken mehr Selbstvertrauen entwickeln können. Es gilt, hinten die Basis und vorne einen Dosenöffner zu finden. Max macht es im Moment überragend, deswegen hat er sich das Tor auch redlich verdient. Er hat heute wieder ein super Spiel gemacht. Er ist ein bodenständiger Junge und mit ihm kann man gut arbeiten.
 

Benno Schmitz


 Ich freue mich trotzdem, versuche das positiv zu sehen, es fühlt sich aber eher wie eine Niederlage an. Ich trainiere schon jeden Tag, nehme mir nach dem Training so zehn Bälle und ich bin der einzige Linksfuss auf dem Platz, wenn ich das richtig im Kopf habe, außer Jeff. Und dann habe ich drum gebeten und habe den Freistoß bekommen. Ich habe mir gedacht, das ist er jetzt, dafür trainiere ich jeden Tag. Und dann: Pure Emotion. Jeder Punkt hilft, wir müssen das mitnehmen und es positiv sehen und nächste Woche geht es schon wieder weiter. 

Max Finkgräfe

„So ein spätes Gegentor ist immer extrem bitter. Vor allem, wenn man im Nachhinein das Gefühl hat, zwei Punkte liegen gelassen zu haben. Wir haben einen Punkt mitgenommen, was in unserer Situation sehr wichtig ist, und der Punkt war verdient. Darauf lässt sich aufbauen. Zudem müssen wir das Gefühl mitnehmen, dass wir lange zu Null spielen können. Wir können mit Selbstvertrauen aus dem Spiel gehen. Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir dann auch mutiger nach vorne und haben uns in den Eins-gegen-Eins-Situationen mehr getraut.“

Marvin Schwäbe

Alles zum Spiel

Einzelkritik

Die Einzelkritik gegen Hoffenheim

, ,
Startseite » Profis » Seite 555

Die Einzelkritik gegen Hoffenheim

Durch einen Treffer in der Nachspielzeit hat der 1. FC Köln ein bitteres Remis gegen Hoffenheim hinnehmen müssen. Allerdings wäre der Kölner Sieg auch sehr schmeichelhaft gewesen. Denn gerade in der Offensive fanden die Geißböcke so gut wie gar nicht statt.

Ein 1:1 gegen Hoffenheim hätten vielleicht vor der Begegnung einige Köln-Fans unterschrieben. Am Sonntagabend war für den FC wohl mehr drin. Zum einen lagen die Geißböcke bis in die Nachspielzeit in Führung, zum anderen spielte Hoffenheim alles andere als wie ein Europa-League-Kandidat. 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Hoffenheim.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es hat nicht viel gefehlt und Max Finkgräfe wäre zum Matchwinner der Begegnung seiner Geißböcke gegen Hoffenheim avanciert. Der Youngster traf in der Schlussphase per Freistoß zur Führung. Symptomatisch für die Begegnung: der Schuss war der erste der Kölner, der aufs Tor kam – und dann auch noch von einem Abwehrspieler. Die Kölner Offensive fand dagegen so gut wie gar nicht statt. Ganze fünf Torschüsse gaben die Kölner Profis ab, davon kam nur einer, eben der von Finkgräfe aufs Tor. In der Defensive standen die Kölner weitestgehend sicher, ließen ebenfalls nicht viel zu. Vor allem beim Gegentreffer befand sich die Kölner Defensive dann aber im Tiefschlaf.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Hoffenheim

Bekam im ersten Abschnitt einen Ball aus spitzem Winkel aufs Tor. War nach dem Wechsel im Nachfassen auch gegen Bebou zur Stelle. Beim Gegentor machtlos. Insgesamt bekam Schwäbe aber eher wenig zu tun.

Wieder einmal der beste Feldspieler der Kölner und nun auch Torschütze. Was für ein Traumtor per direkt verwandeltem Freistoß als Bundesliga-Premieren-Treffer (wenn auch ein wenig abgefälscht). Tat sich auch als Ballantreiber hervor. Wirkt für seine 19 Jahre extrem abgebrüht.

Stand für den erkrankten Hübers erwartungsgemäß in der Startelf. Wirkte gerade im Spielaufbau zu Beginn des Spiels sehr unsicher. Hatte zunächst auch einige Probleme mit dem Stellungsspiel. Steigerte sich zunehmend. Wird wohl in der kommenden Woche eine weitere Chance erhalten.

Sorgte bereits in den ersten Sekunden für Schnappatmung beim Kölner Trainer, als er nach einem Zusammenprall mit Bebou zunächst liegen blieb. Spielte solide seinen Stiefel runter. Wie gewohnt mit guter Passquote und starken Zweikampfwerten. Holte sich die fünfte Gelbe Karte ab.

Hatte gerade im ersten Abschnitt seine Probleme in der Defensive, vor allem mit der Geschwindigkeit von Beier. Steigerte sich nach dem Wechsel. Rettete gegen Skov, in dem er sich in den Ball warf. In der Nachspielzeit setzte er zu Offensivaktionen an, die man sich vorher gewünscht hätte.

Trotz 12,3 Kilometern „nur“ drittbester Kölner Läufer. Wieder eine grundsolide Leistung des Sechsers. Lieferte sich aber einige ungewohnte Ungenauigkeiten, die Hoffenheim nicht nutzen konnte.

War nicht so auffällig wie noch in der Vorwoche. Dennoch immer anspielbar und mit einigen Ideen. Beim Gegentreffer sah der 22-Jährige aber alles andere als gut aus.

Mühte sich auch gegen Hoffenheim, die Offensive zu beleben. Allerdings traf er einige falsche Entscheidungen. Etwa beim vielversprechenden Konter, den er lieber in den Gegner drosch, als das Abspiel zu suchen. Hätte mehr aus dem zerfahrenen Spiel von Nsoki machen können, wenn nicht müssen. Der erste Ball ist nach wie vor ein Problem.

Fand zum ersten Mal unter Timo Schultz überhaupt nicht ins Spiel. Leitete kaum Offensivaktionen ein, seine Standards sorgten für keine Gefahr. Einzig der Diagonalball auf Thielmann war stark. Wurde anschließend ausgewechselt.

War nicht so überzeugend wie gegen Frankfurt, dennoch zeigt die Formkurve nach oben. Lief fast 13 Kilometer und dabei einige Löcher zu. War einmal durch, wurde aber von Bebou gestoppt.

Sein Willen und seine Leidenschaft bleiben vorbildlich. Allerdings fiel Thielmann bei seiner Kernaufgabe, dem Offensivspiel kaum auf. Wurde so gut wie gar nicht in Szene gesetzt.

Ab der 59.: Kam für Florian Kainz und sollte für Tempo sorgen. Das gelang dem Offensivspieler auch. Holte so den Freistoß zum Kölner Führung raus. War aber sonst kein großer Faktor.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Spielbericht

Winterkritik

1:1! Finkgräfes Traumtor reicht dem FC nicht

, ,
Startseite » Profis » Seite 555

1:1! Finkgräfes Traumtor reicht dem FC nicht

Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg in Serie knapp verpasst. Beim 1:1 in Hoffenheim kassierten die Kölner in der Nachspielzeit den Gegentreffer. Max Finkgräfe hatte zuvor per direkt verwandeltem Freistoß getroffen.

Timo Schultz hatte sich gewünscht, dass die Null auch in der Begegnung seines 1. FC Köln gegen Hoffenheim stehen soll. Und 94 Minuten lang sah es so aus, als würde das auch gelingen. Dann hätte der FC drei Punkte zurück mit nach Köln genommen. Max Finkgräfe (79.) hatte den FC in Führung gebracht. Doch der 1. FC Köln spielt 1:1 in Hoffenheim. In der Nachspielzeit war Andrej Kramaric (90.+4) zur Stelle.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Timo Schultz hatte unter der Woche noch angekündigt, dass es durchaus ein, bis zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche in der Startelf geben könne, es wurde eine und dazu noch eine erwartbare. Für den erkrankten Timo Hübers stand Luca Kilian in der Anfangsformation. Ansonsten vertraute Schultz der gleichen Mannschaft, die gegen Frankfurt gleich dreifach gepunktet hatte. Die ersten Offensivaktionen gehörten aber den Kölnern. Max Finkgräfe lief bis zur Grundlinie durch und passte in den Rückraum, der Ball kam nicht an. Kurz darauf spielte Faride Alidou Jan Thielmann frei, der aber aus der Distanz den Ball nur in die Nähe des Tors brachte (8.). Das war es dann aber auch erst einmal. Hoffenheim übernahm zunehmend die Initiative. Maximilian Beier brachte den Ball in die Box, Wout Weghorst legte quer und Ihlas Bebou vergab aus guter Position (14.).

Weghorst vergibt aus knapp zehn Metern

Doch lange blieb es bei der einen Chance der Sinsheimer. Hoffenheim mühte sich zwar, wirkte aber gerade im letzten Drittel ideenlos, Köln fand in der Offensive so gut wie gar nicht mehr statt. Die nächste große Möglichkeit hatten die Hoffenheimer dann mit freundlicher Unterstützung der Geißböcke. Schmitz verlor einen entscheidenden Ball an der Außenlinie, der landete bei Weghorst, der aus spitzem Winkel an Schwäbe scheiterte (26.). Erst nach einer guten halben Stunde spielte auch der FC öfter mal nach vorne, gefährlich wurden die Kölner aber nicht. Ganz anders Hoffenheim: Robert Skov legte einen Ball auf Weghorst ab, der aus der Drehung aus elf Metern das Tor erneut verfehlte (40.). Somit ging es torlos in die Kabine.

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Viel spielte sich in der neutralen Zone ab. Wenn ein Team gefährlich wurde, dann Hoffenheim. Wieder spielte Skov Angreifer Bebou den Ball in den Fuß, der Kilian mit einem starken ersten Kontakt mit der Hacke aussteigen ließ und den ersten Abschluss aufs Tor brachte – kein Problem für Schwäbe (55.). Auf der anderen Seite schickte Florian Kainz Jan Thielmann mit einem starken Diagonalpass, doch Baumann spitzelte dem Kölner Angreifer den Ball noch weg (57.). Die Führung hätten aber die Hausherren erzielen müssen. Bebou bediente dieses Mal Skov, der aus elf Metern einfach „nur“ hätte einschieben müssen, doch Benno Schmitz warf sich noch gerade so in den Ball (64.). Das war es dann auch erst einmal wieder mit Offensivbemühungen.

Finkgräfe per direktem Freistoß

Schultz brachte für die Schlussphase Steffen Tigges. Doch der große Kölner Auftritt gehörte Max Finkgäfe. Nach einem Foul von Anton Stach an dem ebenfalls eingewechselten Linton Maina nahm sich der Kölner Youngster den Ball und brachte die Geißböcke mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern in Führung (79.). Es war der erste Abschluss auf das Tor der Hoffenheimer, der Ball wurde für Oliver Baumann noch undankbar abgefälscht. Und der FC bekam nun Räume. Maina machte Tempo über die linke Seite, brachte den Ball scharf ins Zentrum, aber Baumann war einen Schritt schneller als Tigges. Viel deutete nicht mehr auf den Ausgleich. Dann schlief die Kölner Hintermannschaft bei einer eher harmlosen Hereingabe. Andrej Kramaric war zur Stelle und glich aus. Unterm Strich ging das 1:1 mehr als in Ordnung. Hoffenheim tat definitiv mehr für die Offensive. Dennoch fühlte sich der Ausgleich für die Kölner wie eine Niederlage an. „So ist das besonders bitter“, sagte Benno Schmitz. Am kommenden Freitag spielt Köln gegen Bremen.


FC: Schwäbe – Finkgräfe (89. Heintz), Chabot, Kilian, Schmitz – Martel, Huseinbasic – Alidou (74. Tigges), Kainz (58. Maina), Ljubicic – Thielmann (89. Adamyan) – Tore: 0:1 Finkgräfe (79.), 1:1 Kramaric (90.+4)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Knackt der FC gegen Hoffenheim den nächsten Startelf-Rekord?

,
Startseite » Profis » Seite 555

Knackt der FC gegen Hoffenheim den nächsten Startelf-Rekord?

Gegen Wolfsburg und Frankfurt stellte Timo Schultz bereits fünf Spieler auf, die nicht älter als 22 Jahre alt sind. Nun könnte beim FC sogar die jüngste Startelf der Saison und der gesamten Liga auflaufen.

Timo Hübers fällt am Sonntagabend bekanntermaßen krankheitsbedingt gegen Hoffenheim aus. So ist Timo Schultz gezwungen, Änderungen in der Startelf des 1. FC Köln vorzunehmen. Kommt es zum Startelf-Rekord beim 1. FC Köln?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Faride Alidou und Denis Huseinbasic gehören bislang wohl auch zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer Timo Schultz. Die beiden FC-Profis, die unter Steffen Baumgart keine große Rollen spielten, standen in den vergangenen Spielen in der Startelf und lieferten ab. Alidou erzielte zwei Treffer, Huseinbasic hat dem defensiven Mittelfeld gemeinsam mit Eric Martel mehr Stabilität verliehen. Die Hereinnahme der beiden Akteure hat dem FC sichtlich gut getan. Gleichzeitig ließ Schultz in den vergangenen beiden Partien damit in der Anfangsformation fünf Spieler auflaufen, die nicht älter als 22 Jahre sind. Mehr junge Spieler setzte bislang kein Bundesligist in der Startelf ein, fünf auch nur Frankfurt, Leverkusen und Freiburg. Zuletzt betrug das Durchschnittsalter der Kölner 25,2 Jahre. Der FC stellte damit die jüngste Mannschaft des vergangenen Spieltags.

Rekord hält Schalke

Am Sonntagabend wird der Schnitt mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal fallen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der FC sogar mit der jüngsten Startelf der gesamten Saison und vielleicht sogar der gesamten Liga aufläuft. Bislang stellte RB-Coach Marco Rose das jüngste Team bei der 2:3-Niederlage gegen Leverkusen auf. Der Altersdurchschnitt lag bei den Leipzigern damals bei 24,6 – gegen Borussia Dortmund vertraute Timo Schultz einer Startelf im Altersdurchschnitt von 24,9 Jahren – und das mit vier Spielern, die nicht älter als 22 Jahre waren. Fairde Alidou spielte damals noch keine Rolle in den Startelf-Überlegungen des Trainers.

Durch den Ausfall von Timo Hübers ist der Trainer nun gezwungen, seine Startelf im Vergleich zu den Begegnungen gegen Wolfsburg und Frankfurt umzubauen. Zwar stellte Schultz dem Kölner Youngster Elias Bakatukanda einen Einsatz in Aussicht, dass der Youngster aber bereits in der Anfangsformation stehen sollte, ist unwahrscheinlich. Eine 1A-Variante wäre laut Trainer Luca Kilian. Dadurch würden die Kölner den Schnitt bereits auf knapp 25 Jahre senken. Sollte sich Schultz dann für den etwas offensiver ausgerichteten Rasmus Carstensen entscheiden, würde der Altersdurchschnitt auf unter 24,5 Jahre und damit unter Leipzigs Schnitt gegen Leverkusen fallen. Sicherlich keine ausgeschlossene Personalie – schließlich kündigte Schultz an, dass es auf ein, zwei Positionen Änderungen geben könne. Die jüngste Startelf der gesamten Bundesliga-Geschichte stellte der FC Schalke 04 in der Spielzeit 72/73 gegen Hertha BSC auf.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Der nächste bittere Fingerzeig?

,
Startseite » Profis » Seite 555

Der nächste bittere Fingerzeig?

Das System umgestellt und damit erfolgreich – aktuell scheint beim 1. FC Köln die Formation ohne echten Zielstürmer zu funktionieren. Steffen Tigges und Florian Dietz haben es unter Timo Schultz schwer.

Timo Schultz scheint beim 1. FC Köln die richtigen Maßnahmen getroffen zu haben. Es läuft zuletzt deutlich besser. Sehr zum Leidwesen einiger Akteure. Keine Chance mehr für Tigges und Dietz?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Fünf Punkte aus vier Spielen – die Formkurve des 1. FC Köln zeigt aktuell eindeutig nach oben – und das nicht nur nach Ergebnissen. Zunächst Florian Kainz, dann Faride Alidou sowie Denis Huseinbasic und zuletzt Dejan Ljubicic – seitdem Timo Schultz die Fäden beim 1. FC Köln in der Hand hält haben gleich mehrere Spieler zurück zu alter Form gefunden. Seit vier Wochen ist Timo Schultz nun am Geißbockheim und der Kölner Coach hat ganz offensichtlich bei einigen Spielern die richtigen Stellschrauben gefunden. Doch wo es Gewinner gibt, gibt es meistens auch Verlierer. Einige andere Spieler scheinen auch unter Schultz einen schweren Stand zu haben.

Tigges und Dietz konnten bisher nicht überzeugen

Allen voran Steffen Tigges. Der Wunschspieler von Steffen Baumgart war 2022 an den Rhein gewechselt. Durchaus mit der Idee, mittelfristig in die Fußstapfen von Anthony Modeste treten zu können. Der Franzose war damals noch Spieler des 1. FC Köln, doch der Abschied kam schneller als gedacht. Auf den plötzlichen Abschied reagierte die Kölner Verantwortlichen bekanntlich nicht sofort. Die Chance für Tigges. Allerdings eine Chance, die der Angreifer bis heute nicht genutzt hat. Während Baumgart trotzdem an Tigges festhielt, saß der 25-Jährige gegen seinen Ex-Klub Dortmund 90 Minuten auf der Bank und stand zuletzt zweimal gar nicht mehr im Kader. Stattdessen setzt Schultz auf den 1,78-Meter-Angreifer Jan Thielmann und das zuletzt mit Erfolg. Der Youngster erzielte gegen Frankfurt sein erstes Saisontor.

Wohl auch aufgrund der Transfersperre war ein Wechsel im Winter offenbar kein Thema. Und wenn, ist es seit dem Ende der Wechselperiode vor einer Woche keins mehr. Tigges kam am vergangenen Wochenende auch nicht bei der U21 zum Einsatz, für die er in dieser Saison schon einmal aufgelaufen ist. Ähnlich schwer hat es auch Rekonvaleszent Florian Dietz. Zwar saß der zweite fitte Zielstürmer gegen die Eintracht auf der Bank, gespielt hat er nicht. Dietz kommt unter Timo Schultz bislang auf drei Minuten Einsatzzeit. Am Samstagabend erhielt Sargis Adamyan als Joker den Vorzug. Der Armenier hatte keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Da die Kölner im Winter noch einen Stürmer nachverpflichten wollten, scheint sich das Vertrauen in die Qualität der Stürmer sehr in Grenzen zu halten. Damion Downs stand seit Oktober ebenfalls nicht mehr im Profi-Kader. Für Sonntag entschied sich der Coach gegen Dietz und Downs. Tigges steht wieder im Kader, ob er auch spielen wird, steht aber auf einem anderen Blatt.

Kilian noch ohne Einsatzminute

Zuletzt hat Schultz das System zunehmend von der Baumgartschen Spielweise abgewandt. Der neue Coach will bewusst auf weniger Flanken runterfahren. „Im mordernen Fußball werden die wenigsten Tore noch aus hohen Flanken erzielt“, erklärte Schultz am Freitag. „Es ist klar, dass es was anderes ist, wenn man das Zentrum mit zwei größeren Spielern und die Flügel doppelt besetzt. Dann ist es offensichtlich, dass man über Flanken zum Torerfolg kommen will“, so Schultz weiter. Doch der Fußball des Ostfriesen ist ein anderer. Schultz will offenbar auch weiterhin auf Jan Thielmann als Sturmzentrum setzen und liefert die Erklärung direkt mit. „Alleine unser Spielermaterial gibt es her, dass wir über das Zentrum und den flachen Ball kommen werden“, sagte Schultz. Ein Fingerzeig für die groß gewachsenen Zielstürmer?


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

FC-Startelf gegen Hoffenheim: Maina zurück in die Startelf? Carstensen oder Schmitz?

Carstensen gegen Hoffenheim
,
Startseite » Profis » Seite 555

FC-Startelf gegen Hoffenheim: Maina zurück in die Startelf? Carstensen oder Schmitz?

Der Innenvertreidiger Timo Hübers steht krankheitsbedingt nicht im Kader gegen Hoffenheim. Daher muss Timo Schultz die Frankfurt-Startelf umstellen.

Bekommt Faride Alidou nach seinen guten Auftritten gegen Wolfsburg und Frankfurt erneut eine Chance? Setzt Timo Schultz wieder auf den Thielmann-Sturm? Hat sich Linton Maina seinen Platz zurückerobert? Und wer spielt für Timo Hübers? Vor dem Spiel gegen die TSG gibt es beim 1. FC Köln einige Fragezeichen. So könnte der FC gegen Hoffenheim spielen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Hoffenheim-Spiels sprach FC-Coach Timo Schultz davon, dass es durchaus ein, zwei Änderungen in der Startelf geben könnte. Dabei zeigten die Geißböcke gegen Frankfurt wohl ihre beste Saisonleistung. Beim ersten Sieg der Mannschaft unter dem neuen Trainer am vergangenen Wochenende spielte der FC in der Offensive mutig. Und mit verstärktem Fokus auf die Defensive gelang es, die als so wichtig kolportierte „Null“ zu halten. Nachdem der zuvor eher aussortierte Faride Alidou zwei starke Spiele in Folge absolviert hat, käme ein erneuter Einsatz in der Startelf alles andere als überraschend. Oder zaubert Schultz für ihn Linton Maina aus dem Hut? Immerhin lobte der Trainer den Außenbahnspieler, er habe sich im Training besonders hervorgetan. Zudem sprach Schultz davon, dass Spieler, die in der vergangenen Woche gut gespielt hätten, nicht zwangsläufig einen Persilschein ausgestellt bekämen. Möglicherweise trifft es aber auch Dejan Ljubicic, der aber auch für Denis Huseinbasic auf der Sechs agieren könnte.

Maina oder Alidou, Carstensen oder Schmitz?

Keine Rolle wird dagegen Justin Diehl spielen. Nach einem hartnäckigen Infekt in der vergangenen Woche trainierte der Youngster zwar am Freitag wieder mit der Mannschaft, Diehl steht der Kölner Offensive gegen Hoffenheim aber nicht zur Verfügung. „Justin ist noch kein Thema fürs Wochenende“, sagte der Coach. Auch Timo Hübers hat es diese Woche erwischt. Der gesetzte Innenverteidiger kränkelte diese Woche und verpasste das Training am Freitag noch. Am Samstag bestätigte sich, dass Hübers nicht spielen wird. „Wir sind auf dieser Position nun wirklich sehr gut aufgestellt“, betonte der Trainer und nannte Luca Kilian und Dominique Heintz die 1A-Varianten für die Position. Der Trainer lobte aber auch Elias Bakatukanda auffällig. Eine Überraschung in der Startelf wäre er allemal.

Max Finkgräfe dürfte nach seinem beeindruckenden Auftritt gegen Frankfurt auf der linken Abwehrseite genauso wie Jan Thielmann im Angriff gesetzt sein. Finkgräfe war in den vergangenen Spielen eine konstante Größe auf der Linksverteidiger-Position. Leart Pacarada sollte also das Nachsehen haben. Dass Thielmann eine weitere Chance erhält, ließ sich zwischen den Zeilen lesen. Denn Schultz betonte, dass das Spiel über Flanken mit zwei Zielstürmern nicht mehr unbedingt Kölns Sache sei. Das belegen auch die Zahlen. Schultz kommt immer mehr weg vom Flankenspiel, das unter Steffen Baumgart eine zentrale Rolle gespielt hat. Immerhin nominierte der Trainer Steffen Tigges wieder für den Kader, dafür fährt Florian Dietz nicht mit nach Sinsheim. Auch Damion Downs ist nicht mit dabei.

An Marvin Schwäbe und Jeff Chabot geht aktuell kein Weg vorbei. Auf der rechten Verteidigerposition wird Schultz wieder die Wahl zwischen Benno Schmitz und Rasmus Carstensen haben. Der Däne erhielt in den vergangenen Wochen eine kleine schöpferische Startelf-Pause, nachdem der Einsatz gegen den BVB alles andere als glücklich verlaufen ist. Der 22-Jährige könnte gegen Hoffenheim aber wieder in die Startformation zurückkehren. Sollte Schultz wieder die Doppelsechs wählen, wird die Wahl wohl erneut auf Eric Martel und Denis Huseinbasic fallen. Die beiden Youngsters finden sich immer besser in diese Doppelrolle ein. Auch Florian Kainz und Jan Thielmann werden wohl in der Startelf stehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim spielen

Mit Zuversicht ins Duell gegen Hoffenheim

Köln gegen Hoffenheim
,
Startseite » Profis » Seite 555

Mit Zuversicht ins Duell gegen Hoffenheim

Der 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt hat dem 1. FC Köln viel Selbstvertrauen gegeben. Das wird am Sonntag auch nötig sein. Denn dann geht es gegen den Angstgegner Hoffenheim.

Durch das veränderte Spiel unter Trainer Timo Schultz agiert der 1. FC Köln defensiv kontrollierter. Offensiv zeichnen sie sich laut Gegner-Coach Pellegrino Matarazzo durch Schnelligkeit aus. Die gewonnene Sicherheit und das stärkere Selbstvertrauen macht die Geißböcke gefährlicher und so geht der FC mit Zuversicht ins Hoffenheim-Spiel.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt hatte Spuren hinterlassen. Steffen Baumgart war nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Hessen im September beim Training ungewohnt dünnhäutig. „Ich gebe vor, was gemacht wird. Wer das mitmacht, ist dabei. Wer nicht, kann tanzen gehen“, schrie der Trainer sein Team auf dem Trainingsplatz an. Anschließend ließ er auf der Pressekonferenz vor dem Hoffenheim-Spiel erstmals auffallend Dampf ab. So wie in den bisherigen Spiele könne es nicht weitergehen, sagte der heutige Ex-Coach. Wenn es nach dem neuen Trainer geht, könnte es nun genauso weitergehen, wie in den ersten Spielen der Rückrunde. Fünf Punkte aus vier Spielen, durchaus ansprechende Leistungen, der FC befindet sich im Aufwind.

Schultz wünscht sich den Auswärtssieg

Doch gerade der Erfolg über Frankfurt war nun nicht so nach dem Geschmack von Timo Schultz. „Das Ergebnis steht am Ende, das ist auch das entscheidende. Es war für uns extrem wichtig, dass wir zu Null gespielt haben. In dem Spiel habe ich aber auch ganz viele Sachen gesehen, die mir nicht so gut gefallen haben. Daran werden wir arbeiten müssen“, sagte Schultz. Der Trainer ist Realist genug, dem Sieg gegen die Hessen nicht zu viel Bedeutung zu schenken. „Es sind nur drei Punkte“, hatte der Coach schon unmittelbar nach dem 2:0 erklärt. Für die Kölner heißt es nun, nachzulegen. „Wir haben uns in eine Situation gebracht, in der es darum geht, den Platz zu verteidigen und anzugreifen, um über den Strich zu kommen“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. Je nach den Ergebnissen der Konkurrenz könnte der FC mit einem Sieg mit den Eisernen gleichziehen. Und Schultz gab schon den nächsten Schritt vor: „Auswärtssieg“, sagte der Coach lächelnd.

Dabei ist die Hürde für den FC keine leichte. „Es ist eine spielstarke Mannschaft, die unabhängig davon, ob sie Dreier- oder Viererkette spielt, sehr viel Personal im Zentrum hat. Die wollen Fußball spielen. Die haben richtig gute Zocker“, sagte Schultz. „Sie haben sich sicherlich noch einiges vorgenommen.“ Das haben sie sicherlich. Denn die Ausbeute der vergangenen Monate ist mehr als überschaubar. Seit Anfang November holten die Sinsheimer ganze acht Punkte. Im gleichen Zeitraum sammelten die Geißböcke sogar zwölf Zähler ein. „Zur Einordnung gehört auch ein Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate. Vor einem Jahr habe ich hier begonnen, damals standen wir auf dem 14. Tabellenplatz“, sagte Pellegrino Matarazzo. „Nun sind wir Achter und auf Tuchfühlung mit den Europapokal-Plätzen. Als ich vor einem Jahr kam, waren wir in den ersten Spielen nicht siegfähig. Nun sind wir in jedem Spiel siegfähig.“

Matarazzo: „Kölns Spiel hat sich verändert“

Auch in der vergangenen Spielzeit war Hoffenheim in einer ähnlichen Situation. Damals hatten die Sinsheimer in zwölf Spielen einen Punkt eingefahren. Mit Matarazzo kam die Wende. Dennoch gewann der FC die Begegnung bei der TSG damals. Die Chancen stehen auch in dieser Spielzeit nicht schlecht. Denn Schultz hat offenbar die richtigen Hebel gefunden. „Sie haben unter ihrem neuen Trainer Timo Schultz einen anderen Ansatz und ein kontrolliertes Defensivspiel“, sagte Matarazzo. „Auch offensiv spielen sie nun mit viel mehr Speed, auch wenn das vielleicht mit der Verletzung von Davie Selke zusammenhängt. Ihr Spiel hat sich verändert.“ So weichen die Kölner zunehmend von dem unter Baumgart so essentiellen Flankenspiel ab. „Die wenigsten Tore werden noch aus hohen Flanken erzielt. Alleine unser Spielermaterial gibt es her, dass wir über das Zentrum und den flachen Ball kommen werden“, erklärte Schultz.

Allerdings reist der FC zu seinem Angstgegner. Von den jüngsten 15 Liga-Spielen hat der FC nur eins gewonnen, Hoffenheim zehn. „Positive Serien möchte man immer fortsetzen. Dennoch geht es immer von Null los. Wir möchten natürlich am Sonntag im Heimspiel drei Punkte einfahren“, sagte Matarazzo. Die Schultz-Truppe wird es auch der TSG Hoffenheim nicht einfach machen. Schließlich soll es so weitergehen wie in den vergangenen Wochen.  


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Gibt es am Sonntag das nächste Bundesliga-Debüt?

Elias Geoffrey Bakatukanda
,
Startseite » Profis » Seite 555

Gibt es am Sonntag das nächste Bundesliga-Debüt?

An der Innenverteidigung gibt es in dieser Saison bislang wenig zu rütteln. Jetzt droht mit Timo Hübers allerdings eine Kölner Säule wegzubrechen. Der Abwehrspieler öffnet damit einem Youngster die Tür.

Timo Hübers hat in der Bundesliga in dieser Saison ganze elf Minuten verpasst. Der Abwehrspieler ist der Dauerbrenner unter den Feldspielern des 1. FC Köln. Nun droht der Abwehrspieler am Sonntag auszufallen. Für ihn könnte ein weiterer Youngster spielen. Steht Elias Bakatukanda vor seinem Profi-Debüt?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der 2:0-Erfolg des 1. FC Köln über Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende dürfte die größte Überraschung des vergangenen Spieltags gewesen sein. Vor dem Duell hätten wohl nur die wenigsten Experten einen ähnlichen Spielverlauf und vor allem Sieger erwartet. Selbst vor den beiden Platzverweisen gegen die Hessen war der FC das bessere Team, überzeugte nahezu auf ganzer Linie, beeindruckte sogar phasenweise. Und das, obwohl der FC mit der jüngsten Startelf des Spieltags aufgelaufen war. 25,1 Jahre betrug das Alter der Anfangsformation der Kölner im Schnitt. Kein anderes Team war am vergangenen Wochenende so jung. Insgesamt liefen beim FC fünf Spieler auf, die nicht älter als 22 Jahre alt waren. Und am Sonntag könnte ein weiterer Youngster dazukommen.

Überraschende dritte Variante

Denn Timo Hübers droht für die Begegnung gegen Hoffenheim auszufallen. Der Innenverteidiger plagte sich bereits die ganze Woche mit leichten Krankheitssymptomen herum, am Freitag setzte der Abwehrspieler dann aus. Ausgerechnet Hübers, der Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten. „Ich habe noch die Hoffnung, dass er noch zurückkommt“, sagte Timo Schultz am Freitag. Doch die Zeit ist knapp. Und so denkt der Trainer bereits über mögliche Alternativen nach, ohne in Sorgen zu verfallen. Denn auf dieser Position „sei man besonders gut aufgestellt“, sagte der Coach und nannte Dominique Heintz und Luca Kilian seine „1A-Varianten“. Dabei setzte der Trainer die Heintz-Variante wie bereits Steffen Baumgart als Außenverteidiger ein. Kilian spielte unter Schultz bislang nicht eine Minute, war komplett außen vor. Und so nannte Schultz am Donnerstag noch eine überraschende dritte Variante.

Bakatukanda könnte dritter Debütant sein

„Elias Bakatukanda macht es sehr gut, seitdem ich da bin. Er ist ein sehr hochtalentierter Spieler, dem ich das auch zutraue“, betonte Schultz. Der Innenverteidiger gilt als vielversprechendes Talent, unterschrieb erst im vergangenen April seinen ersten Profivertrag. Der 19-Jährige hat sich zum Stammspieler der U21 entwickelt, kassierte zwar in der Saison eine Gelb-Rote Karte gegen Aachen, kam aber nach der Sperre eindrucksvoll zurück. Auch Bakatukanda gehörte zu den sechs Spielern, die Baumgart im Sommer „viel Spaß“ machten. Der Innenverteidiger überzeugte auch beim Testspiel gegen Rot-Weiss Essen Anfang des Jahres, auch wenn er einen Gegentreffer mit verschuldete.

Timo Schultz setzt – wohl auch notgedrungen – vermehrt auf junge Spieler, drückte den Altersdurchschnitt im Vergleich zu Steffen Baumgart um mehr als ein Jahr. Natürlich auch, weil Routiniers wie Davie Selke, Luca Waldschmidt und Mark Uth fehlen. Dennoch wird der Weg der Kölner in Zukunft, auch aufgrund der Transfersperre, der Einsatz von Nachwuchskräften sein. Spieler wie Max Finkgräfe geben dem Weg bislang recht. Der Youngster feierte in dieser Saison sein Debüt und hat sich in den vergangenen Woche festgespielt. Zu Beginn der Saison gab auch Damion Downs seine Bundesliga-Premiere. Nun könnte mit Elias Bakatukanda das dritte Bundesliga-Debüt der Kölner folgen. Damit wäre der FC das dritte Team der Liga, das in dieser Saison drei Spieler mit Profidebüt in eigenen Reihen hätte.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Benno Schmitz – plötzlich in guter Verhandlungsposition?

,
Startseite » Profis » Seite 555

Benno Schmitz – plötzlich in guter Verhandlungsposition?

Nach einer eher bescheidenen Saison war Benno Schmitz beim 1. FC Köln zuletzt wieder gesetzt. Für den 29-Jährigen die Chance, weitere Pluspunkte für eine Vertragsverlängerung zu sammeln. Aufgrund der Transfersperre befindet sich Schmitz ohnehin in guter Position.

Beim 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt lieferte Benno Schmitz eine ordentliche Leistung ab. Der Rechtsverteidiger sammelte wichtige Pluspunkte. Aufgrund der Transfersperre will der 1. FC Köln wohl den Vertrag verlängern. Benno Schmitz mit guten Karten im Vertragspoker.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Zuletzt ging es eindeutig wieder aufwärts. Nachdem Benno Schmitz gegen den 1. FC Heidenheim noch gar nicht und gegen Borussia Dortmund ganze drei Minuten auf dem Platz stand, hieß es zuletzt für den 29-Jährigen wieder zwei Mal Startelf. Auch, weil sein direkter Konkurrent auf der rechten Verteidigerposition Rasmus Carstensen sich gegen den BVB gleich einige Fehler erlaubte. Fehler, die mit dem Ausgang der 0:4-Klatsche direkt zu tun hatten. „Er hat jetzt am Wochenende in meinen Augen eine sehr gute Leistung gebracht“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. „Er hat sehr stabil die rechte Abwehrseite bearbeitet.“ Tatsächlich wirkte der 29-Jährige in der Defensive stabiler als Carstensen, allerdings trat Schmitz in der Offensive kaum auffallend in Erscheinung.

Bislang noch keine Verlängerung

Dennoch: Schmitz konnte nun wieder eine größere Rolle in den Planungen der Kölner Verantwortlichen zu spielen. Der Routinier war im ersten Jahr unter Steffen Baumgart einer der Leistungsträger, war auch offensiv sehr wichtig und wurde infolgedessen zum „kölschen Cafu“ ernannt. In der vergangenen Saison war Schmitz ebenfalls Stammspieler, konnte aber schon nicht mehr an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. In dieser Spielzeit gab es mit Carstensen einen neuen starken Kontrahenten, der dem 29-Jährigen zwischenzeitlich den Rang abgelaufen hatte. Zwischen Ende September bis Mitte Dezember stand Schmitz nicht mehr in der Startelf.

Vermutlich hat es auch deswegen noch keine Vertragsverlängerung gegeben, eine Verlängerung, mit der viele eigentlich schon im vergangenen Sommer fest gerechnet hatten. Schließlich gab es gleich bei einer Reihe von Leistungsträgern wie Davie Selke, Jan Thielmann, Marvin Schwäbe oder Mark Uth eine Reihe von Vertragsüberarbeitungen. Dem Vernehmen nach soll es über die Personalie Schmitz unterschiedliche Meinungen zwischen Steffen Baumgart und Christian Keller gegeben haben. Demnach soll sich der Ex-Trainer für einen Verbleib stark gemacht haben, während der Sportdirektor eher auf die Karte Carstensen setzen wollte.

FC benötigt weiteren Rechtsverteidiger

Doch vor allem durch die Transfersperre hat sich die Situation nun für alle Beteiligten grundlegend verändert. Stand jetzt hat der FC keinen etatmäßigen Rechtsverteidiger in der kommenden Spielzeit unter Vertrag. Der Kontrakt von Schmitz läuft genauso aus, wie die Leihe von Carstensen. Bei dem Dänen soll allerdings die Kaufoption gezogen werden. Zudem hat der FC das Buhlen um Nachwuchsspieler Pierre Nadjombe verloren. Der Youngster wechselt zum 1. FC Magdeburg. Die Kölner sind aktuell auf die Vertragsverlängerung fast schon angewiesen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir mit Benno über den Sommer hinaus arbeiten werden“, sagte Kessler. Das klingt alles andere als sicher. Möglicherweise wollen die Kölner Verantwortlichen den Vertrag nur um ein Jahr verlängern, um dann 2025 den Umbruch auf dieser Position einzuleiten.

Doch der ehemalige Keeper der Kölner betonte auch, dass dazu „immer mehrere Parteien“ gehören würden. „Wir sind mit den Interessenvertretern von Benno und auch mit Benno im Austausch“, sagte Kessler. Für den Rechtsverteidiger selbst haben sich die Situation und auch die Verhandlungsposition deutlich verbessert. Auch Schmitz werden die Nöte der Geißböcke nicht verborgen geblieben sein. Selbst wenn die Kaufoption für Carstensen gezogen wird, ist ein zweiter Rechtsverteidiger wohl nötig. Schmitz ist mit seinen 132 Ligaeinsätzen für den FC mittlerweile neben Florian Kainz der Kölner mit den meisten Einsätzen und gleichzeitig der dienstälteste FC-Spieler. Bereits am Sonntagabend hat Schmitz die Chance, weitere Pluspunkte im Ringen um die Vertragsverlängerung zu sammeln.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel