„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

Die Frauen des 1. FC Köln konnten am Samstagmittag die guten Ergebnisse der Vorbereitung nicht bestätigen. Gegen Eintracht Frankfurt mussten sich die Kölnerinnen mit 0:2 geschlagen geben. Gerade in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft immer wieder mit Lücken in der Defensive und Fehlern in der Absprache zu kämpfen. Trainerin Britta Carlson sprach im Nachgang über die Partie, die Integration der Neuzugänge und die Ziele für die restliche Saison. Das sagt Britta Carlson zur Niederlage der FC-Frauen gegen Frankfurt.

Nach der historisch besten Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln ist der Start in die Saison 2026/27 misslungen. Bei der 0:2-Auftaktniederlage im Frankfurter Stadion am Brentanobad überzeugte die Kölner Mannschaft weder offensiv noch defensiv.

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In der Anfangsphase der Partie hatte insbesondere die neu formierte Fünferkette des FC mit Problemen in der Abstimmung zu kämpfen. Neben Marina Hegering und Amelie Bohnen standen mit Beke Sterner, Saedis Heidarsdottir und Nationalspielerin Kathy Hendrich drei Neuzugänge von Beginn an auf dem Rasen. Angesprochen auf Hendrich sagte Trainerin Carlson nach dem Spiel: „Wir sind total happy, dass sie zu uns gekommen ist. Man sieht aber sicherlich, dass sie noch ein bisschen wenig Spielpraxis hat.“ Auch Heidarsdottir braucht wohl noch Zeit, um in der Bundesliga anzukommen. Von ihren Qualitäten ist Carlson dennoch überzeugt. Dazu kam der Ausfall von Elise Stenevik, die während der Vorbereitung noch auf der linken Innenverteidigerposition gesetzt war, den Saisonstart verletzungsbedingt jedoch verpasste.

„Wir sind da relativ variabel“

In der Halbzeit reagierte Carlson auf die defensive Unordnung der ersten 45 Minuten. Eintracht-Stürmerin Laura Freigang hatte diese nach zwei tiefen Bällen hinter die Kölner Abwehr gleich doppelt ausnutzen können. Mit der Einwechslung von Offensivspielerin Weronika Zawistowska für Bohnen stellte die Trainerin auf eine Viererkette um. Für die Zukunft sollen weiterhin beide Formationen möglich sein. „Wir sind da relativ variabel und passen das dem Gegner und auch unserem eigenen Spiel an“, erklärte Carlson.

Besonders von dem zweiten Frankfurter Treffer kurz vor der Halbzeit konnten sich die FC-Frauen nicht mehr erholen. „Wenn du mit einem 1:0 in die Pause gehst, ist das sicherlich auch nochmal eine andere Geschichte“, so die Kölner Cheftrainerin nach der Partie. In den Zweikämpfen hatten die Kölnerinnen ebenfalls oft das Nachsehen. Für Carlson lag der Grund, warum ihr Team zu Beginn nicht in die Partie gefunden hatte, jedoch woanders: „Es war kein physisches Problem, sondern eher ein Präzisionsproblem und vom Kopf her.“ Ihre Analyse fällt knallhart aus: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“ Ihr Fazit für das Spiel ist ebenso kurz wie eindeutig: „Absolut verdienter Sieg für die Eintracht.“

In einigen Situationen konnten sich die Kölnerinnen nur mit einem Foul behelfen. Insgesamt fünf Spielerinnen sahen die Gelbe Karte. Für Carlson ist das in Ordnung: „Wir sind eine Mannschaft, die aggressiv spielt, aber ich glaube, es war trotzdem im Großen und Ganzen ein faires Spiel.“ Nach dem schwachen Saisonauftakt in Frankfurt geht es am kommenden Freitag im heimischen Franz-Kremer-Stadion gegen die Damen der TSG Hoffenheim. Mit den eigenen Fans im Rücken sollen die ersten Punkte der Saison her. Die Ziele für die restliche Spielzeit sind weiterhin klar: „Wir wollen die letzte Saison bestätigen und als etabliertes Bundesliga-Mitglied wahrgenommen werden.“


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Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Anders als geplant: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonstart in Frankfurt 0:2

Zum Saisonstart der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist der 1. FC Köln nach Frankfurt gereist. Trotz vier Neuzugängen in der Kölner Startelf hat sich die Eintracht am Samstagvormittag aber als eine Nummer zu groß erwiesen. Die Mannschaft von Britta Carlson hat eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren zum Saisonauftakt im Stadion am Brentanobad gegen Frankfurt mit 0:2.

So hatte sich FC-Trainerin Britta Carlson den Start in die neue Spielzeit sicherlich nicht vorgestellt. Denn gegen Frankfurt fuhren die Fußballerinnen des 1. FC Köln die erste Niederlage ein.

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Die Vorfreude auf die neue Saison war bei den gut 3000 Zuschauern spürbar am Samstagmittag. Bei 20 Grad und einem leicht bewölkten Himmel war alles angerichtet. Mit Sophie Nachtigall, Beke Sterner, Kathy Hendrich und Seadis Heidarsdottir gaben vier Neuzugänge direkt ihr Startelfdebüt für den 1. FC Köln.

Holpriger Start

Nach einer sehr erfolgreichen Vorbereitung hatten die FC-Frauen zunächst Probleme, in die Partie zu finden. Kapitänin Marina Hegering hatte am Donnerstag bereits angesprochen, dass es in der neu formierten Abwehrreihe in den ersten Wochen noch zu Abstimmungsproblemen kommen kann. Dass es lediglich zwei Minuten dauerte, bis diese zum ersten Mal auftraten, war mit Sicherheit nicht geplant. Ein vermeintlich harmloser Ball führte zu Kommunikationsproblemen zwischen Schlussfrau Lisa Schmitz und Neuzugang Kathy Hendrich und konnte schließlich nur zur Ecke geklärt werden (2.). Bei einem Angriff der Eintracht kurz darauf fehlte die Zuordnung in der Kölner Hintermannschaft, sodass die Frankfurterin Larissa Mühlhaus erst durch eine beherzte Grätsche von Laura Vogt am Torschuss gehindert werden konnte (5.).

In der zwölften Minute passierte dann, was sich bereits angedeutet hatte. Nach einem tiefen Ball lief Laura Freigang alleine auf das Kölner Tor zu und schob die Kugel souverän an Schmitz vorbei zum 1:0 (12.). Auch im Anschluss folgte vom FC wenig. Die einzige nennenswerte Abschlusschance der Anfangsphase hatte Stürmerin Pauline Bremer. Nach einer Ecke kam sie am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, setzte den Ball allerdings volley über das Tor (11.). Stattdessen war es immer wieder die Eintracht, die mit tiefen Bällen hinter die Kölner Dreierkette um Kathy Hendrich, Amelie Bohnen und Hegering spielte. Erst nach 20 Minuten wurde das Spiel ruhiger, auch wenn der FC weiterhin Probleme mit dem Tempo der Adlerinnen hatte und sich oft nur mit einem Foul zu helfen wusste.

Bohnen und Sophie Nachtigall sahen schon in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte. Nachdem Lisa Schmitz kurz vor der Pause noch einmal stark gegen Freigang parierte (41.) und Mühlhaus nur den Pfosten traf (44.), schlug es erneut ein. Wieder einmal wurde die Kölner Abwehr überbrückt, Ereleta Memeti legte den Ball ab und Freigang war erneut zur Stelle und erzielte ihren zweiten Treffer der Saison (45.). Die Reaktion von Britta Carlson folgte nach der Pause. Bohnen blieb in der Kabine und mit der Einwechslung von Weronika Zawistowka, wurde auch das Projekt der Fünferkette beendet.

Kein Aufbäumen nach Jessen-Einwechslung

Die Defensive stand in Halbzeit zwei zunächst geordneter, offensiv blieben die Kölnerinnen allerdings weiterhin harmlos. Die Partie verlor an Schwung und plätscherte vor sich hin. Auch die Einwechslung von Sandra Jessen brachte nicht die gewünschte Wende. Die Kölner Toptorschützin der Vorsaison durfte für die letzten 25 Minuten ran. Sie blieb aber – so wie die gesamte Kölner Mannschaft – an diesem Tag blass.

Für das Team von Carlson hat die Partie in Frankfurt gezeigt, dass noch einiges zu tun ist. Am kommenden Freitag sind die Frauen der TSG Hoffenheim im Franz-Kremer-Stadion zum Heimauftakt zu Gast. Der nächste Härtetest und die Möglichkeit, Wiedergutmachung zu betreiben.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Hegering, Bohnen (Zawistowka 46.), Hendrich, Heiðarsdóttir (Leimenstoll 66.) – Feiersinger, Vogt (Zeller 76.), Nachtigall (Elsen 76.) – Andrade (Jessen 66.), Bremer. Gelbe Karte: Bohnen (30.), Nachtigall (40.), Heiðarsdóttir (53.), Hegering (57.), Leimenstoll (82.). Tore: 1:0 Freigang (12.), 2:0 Freigang (45.)


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Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Alles wieder auf null: Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag (12 Uhr) bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison. Das Team von Britta Carlson will beweisen, dass das zurückliegende Rekord-Jahr kein Ausrutscher war.

Trainerin Britta Carlson sehnt den Pflichtspiel-Auftakt nach den Wochen der Vorbereitung herbei.

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37 Punkte und ein siebter Platz sorgten am Ende der vergangenen Saison für strahlende Gesichter am Geißbockheim. Die Kölnerinnen spielten das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte und avancierten zu einer ernstzunehmenden Größe in der Bundesliga. Zugleich legte die Mannschaft von Britta Carlson damit natürlich auch die Messlatte für die Zukunft deutlich höher. Und ebendiese Zukunft beginnt am Samstagmittag. Die FC-Frauen treten zum Start in die neue Bundesliga-Saison bei Eintracht Frankfurt an. Und die Partie beim Champions-League-Aspiranten wird direkt eine erste Standort-Bestimmung, wo der FC in dieser Saison qualitativ einzuordnen sein wird.

“Die Vorfreude ist groß“

„Die Vorfreude ist groß“, sagte die FC-Trainerin im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben ein schönes Auswärtsspiel mit einem starken Gegner. Nur ein Heimspiel wäre schöner gewesen.“ Trotz einer zufriedenstellenden Vorbereitung sei die Fahrt zum Brentanobad auch eine Reise ins Ungewisse: „Am ersten Spieltag ist man nie bei 100 Prozent.“ Der Gegner wird dem FC zweifelsohne zum Start alles abverlangen – und ist mutmaßlich noch etwas eingespielter als die Kölnerinnen. Die Eintracht hat bereits zwei Pflichtspiele in der Champions-League-Qualifikation absolviert und verfügt trotz eines größeren Umbruchs über viel Qualität und internationale Erfahrung. „Frankfurt ist eine Mannschaft, die sehr stark im Ballbesitz agiert, über Kurzpassspiel kommt, aber auch extrem gut umschalten kann“, analysierte Carlson den kommenden Gegner.

Dass die Frankfurterinnen zuletzt sogar den Vorjahresfinalisten der Champions League, Olympique Lyon, in einem Testspiel mit 2:1 bezwangen, unterstreiche die Herausforderung. Doch auch die Kölnerinnen reisen mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt. Auf das Rekordjahr folgte jüngst die Verpflichtung von Kathrin Hendrich. Damit trägt fortan erstmals eine aktive deutsche Nationalspielerin das FC-Trikot. Dieser Umstand beflügelt die Kölnerinnen noch weiter – und erhöht die sportliche Qualität im Kader.

“Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren“

Dennoch formulieren die Verantwortlichen bodenständige Ziele für die kommende Saison – und treten damit auch der Erwartungshaltung ein Stück weit entgegen, die sicherlich auch unter den FC-Fans herrschen dürfte: „Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren. Etablieren heißt zunächst einmal, das zu bestätigen, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Das wird schwer genug, weil alle Clubs investieren. Ich freue mich darauf, dass wir jetzt anders wahrgenommen werden”, skizzierte Carlson im Gespräch mit unserer Redaktion die Vorgabe für die neue Saison und nannte zugleich das nächste Entwicklungsziel: „Der nächste Schritt ist, die einzelnen Spielerinnen und somit auch das Team weiterzuentwickeln, noch dominanter und effizienter im eigenen Ballbesitz und Umschaltspiel zu werden.“

Personell gebe es vor dem Auftakt laut der Trainerin noch einige Fragezeichen. Sandra Jessen ist nach ihrer Verletzung wieder zurück und konnte im jüngsten Testspiel gegen Leuven bereits Einsatzminuten sammeln. Offen ist aber, ob es bei der Isländerin bereits für die Startelf reicht. Lisa Schmitz geht als aktuelle Nummer eins ins Rennen, weil Irina Fuchs nach ihrer Verletzung noch ausfällt. Definitiv fehlen werden Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi und Paula Hoppe. Marina Hegering wird den FC derweil weiterhin als Kapitänin aufs Spielfeld führen – und wird könnte mit Kathrin Hendrich die wohl erfahrenste Innenverteidigung der Bundesliga bilden. Carlson ließ aber offen, ob Hendrich direkt in Frankfurt starten wird und betonte: „Wir haben mit Elise Stenevik, Amelie Bohnen, Merle Hokamp und Celina Degen weitere richtig gute Innenverteidigerinnen.” Dennoch dürfte auf lange Sicht kein Weg an dem Duo Hegering/Hendrich vorbeiführen, wenn beide fit sind.

Und so startet der 1. FC Köln gut ausgerüstet in eine neue Reise ins Ungewisse. Die Ansprüche sind hoch, aber ebenso die Qualität. Eine weitere Rekord-Saison muss daher keineswegs nur Träumerei bleiben.


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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

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Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

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Wann starten die Frauen des 1. C Köln in die Saison?

Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag um 12 Uhr bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison.

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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung. Der Podcast zum 1. FC Köln.

Im Podcast sprechen Simon und Simon von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #7: René Wagners Debüt und die Möglichkeit zur Befreiung.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #7:

In Folge Sieben gibt es natürlich vor allem ein beherrschendes Thema: Das erste Duell unter dem neuen Kölner Cheftrainer René Wagner. Die doppelte Simon-Kombi bestehend aus Simon Bartsch und Simon Hense wurde erneut ergänzt durch Hendrik Broschart aus dem come-on-fc-Team. Zusammen diskutieren sie, wie das Bundesliga-Cheftrainer-Debüt von Wagner gelungen ist, wie es um die Leistung des FC gegen Frankfurt steht und was das kommende Duell gegen Werder Bremen bereithält. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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„…dann habe ich keine Haare mehr“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Jakub Kaminski für den 1. FC Köln im Duell gegen Eintracht Frankfurt
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„…dann habe ich keine Haare mehr“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Am Sonntag war der FC zu Gast in Hessen und konnte nach einem 0:2 Rückstand noch einen Punkt mit nach Köln nehmen. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Jakub Kaminski und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt.

Für René Wagner war es sein erstes Bundesliga-Duell als Chefcoach an der Seitenlinie. Gegen die Adler gelang den Geißböcken noch ein 2:2-Unentschieden.


„Chapeau für die Mannschaft“

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen

Jakub Kaminski

“Chapeau für die Mannschaft. Nach dem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. Wir haben noch die Chance auf das 3:2 – ein tolles Spiel.
In der ersten Halbzeit hatten wir direkt zwei, drei gute Chancen. Wir schießen das Tor aber nicht. Aber das ist der Fußball. Wir müssen in unserer Situation diese Chancen dann auch nutzen. Wir müssen jetzt nach vorne gucken.“

“Wir kämpfen immer bis zum Ende. Die erste Situation war 100 Prozent. Am Ende ist das Wichtige, dass wir den Punkt geholt haben. Wir haben jetzt sechs Finale vor uns. Wir müssen alles geben, um in der Liga zu bleiben. Köln kann nicht in der 2. Liga spielen.“

„Schwierige Momente gehören dazu. das muss ich akzeptieren. Wenn ich jetzt an das Spiel gegen Schwede eine Woche lang denke, dann habe ich keine Haare mehr.“


Zu seinem Babyjubel: “Meine Frau ist schwanger. Es ist eine gute Zeit für uns.“


„Da profitieren wir von“

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln

Marvin Schwäbe

“Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist am Ende des Tages das, was wir uns minimal vorgestellt haben. Die zwei Gegentore müssen wir auf jeden Fall noch einmal analysieren. Das ging mir definitiv zu einfach. Zwei Mal Box-Verteidigung, wo wir nicht gut stehen. Es spricht für die Mannschaft, das wir weiterhin dran glauben, egal in welchen Rückstand wir sind. Wir kommen wieder zurück und das zählt am Ende.“


„Es ist natürlich nicht einfach. Aber, wir können uns darauf verlassen, dass immer dieses Quäntchen Power noch einmal von der Bank kommt. Man hat es heute wieder gesehen. Es war ein Zusammenspiel aus den Einwechselspielern. Da profitieren wir von.“


Zu René Wagners Coaching: „Er hat es natürlich sehr einfach gehalten, hat uns in den zwei Wochen sehr gut eingestellt. Er hat eine gute Kommunikation gefunden. Ich glaube, er ist sehr nah bei uns. Er hat die richtige Worte für diese Situation gefunden, die ja nicht einfach ist. Er hat die Fäden ganz gut in der Hand.“


„Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben…“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

“Es war ein Auf und Ab. In der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei Riesenchancen, wenn ich gerade an die beiden Umschalter denke. Da hat Kuba den ersten auf dem Schlappen liegen und dann gehen wir 0:2 in Rückstand und dann wird es in Frankfurt echt schwer. Die Jungs haben gezeigt, was für ein Charakter in der Mannschaft steckt. Das 2:2 war am Ende super für uns. Mit ein bisschen Glück kann man noch ein, zwei Chancen erspielen. Dann ging das Spiel auch ein bisschen auf. Beide Mannschaften haben versucht, noch Kontrolle zu bekommen.“


„Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben und dann auch die Power haben, 90 Minuten Vollgas-Fußball zu gehen. Dann liegst du 0:2 hinten und hast vielleicht nicht mehr die Angst in der eigenen Hälfte, da mal Risiko zu gehen. Dann sieht man auch die Qualität der Jungs, den Ball mal nach vorne zu spielen. Ich würde mir wünschen, dass wir dann auch in der ersten Halbzeit den Mut fassen. Vor allem in der gegnerischen Hälfte. Wir haben auch nach dem Wechsel, zwei, drei Situationen, wo wir ein bisschen cleverer sind. Ich wünsche mir, dass die Jungs dann die Leistung auch mal ohne Rückstand abrufen.“


„Wir haben schnell auf die Viererkette umgestellt. Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat. Wir hatten zwei, drei Spieler, die immer gekippt sind. Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben. Wir standen in der 2. Halbzeit dann echt gut. Dann sind es aus meiner Sicht zwei unfassbare Aktionen der Frankfurter, dann sind wir in der Box-Verteidigung nicht sauber, bekommen die Gegentore und kommen super zurück und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.“


Zu seinem ersten Bundesliga-Spiel als Cheftrainer: „Ich hab ein, zwei Mal ins Stadion gekuckt und schon gedacht, da kommt jetzt etwas Neues, da zu stehen. Aber das hilft der Mannschaft ja nicht, wenn ich mich mit Sachen ablenke, die nicht zum Spiel gehören. Ich versuche, mit den Jungs hinter mir, die Lösungen zu finden, die wir dann auch auf dem Feld brauchen. Ich muss bei meiner Aufgabe bleiben.“

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Castro-Montes gleicht aus – 2:2

Rene Wagner und Cenk Özkacar
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Castro-Montes gleicht aus – 2:2

Am Sonntagnachmittag ist der FC zu Gast in Frankfurt. Dann steht für die Geißböcke das 28. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.

Nach dem 3:3-Unentschieden im Derby vor der Länderspielpause müssen die Geißböcke heute auswärts gegen die Mannschaft von Albert Riera zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von René Wagner, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Spannend wird sein, wie der neue Coach René Wagner seine Mannschaft aufstellen wird und ob es Veränderungen gegenüber der Startelf seines Vorgängers Lukas Kwasniok geben wird. Personell stehen dem neuen Trainer, abgesehen von den Langzeitverletzten, so gut wie alle Spieler zur Verfügung. Einzig Eric Martel fehlt gegen die Eintracht wegen seiner Gelb-Rot Sperre. Jedoch sind noch nicht alle Rückkehrer auch bereit für den Einsatz. „Alessio ist eine Kaderoption, Joel noch nicht“, so Wagner auf der Pressekonferenz vor Frankfurt.

Gegen Frankfurt stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den neuen Trainer und das Team ist enorm im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Wagner, sieht in der Herausforderung allerdings das Positive. „Wir versuchen an vielen Stellen Kleinigkeiten zu verändern“, so der Kölner Trainer. Für den 37-Jährigen wird die Begegnung die erste Feuertaufe als Bundesliga-Cheftrainer an der Seitenlinie. „Der Club hat uns als Staff eine Aufgabe gegeben, die wir jetzt erfüllen sollen. Wenn alle um mich herum Erfolg haben, dann werde ich automatisch auch erfolgreich sein. Wenn es dem Staff gutgeht und die Mannschaft das Gefühl hat, dass sie am Wochenende performen kann, dann werde ich wahrscheinlich einen guten Job gemacht haben“, so Wagner.



„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln
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„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bietet Raum für Diskussionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

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Die zweite Niederlage des 1. FC Köln führte bereits während des Duells, aber vor allem im Nachgang zu Diskussionen in den Sozialen Medien und unterhalb der Kölner Fans. Auch Ex-FC-Spieler Jonas Hector hat eine Meinung zur Niederlage seiner ehemaligen Mannschaft – und die fällt sehr deutlich aus. Zusammen mit Fabian Köster sprach Hector im gemeinsamen Podcast „Schlag und Fertig“ in der neusten Folge über die Begegnung gegen Frankfurt. „Es waren Sachen, die einen aus Fansicht super aufregen. Zwei Gegentore resultieren direkt beziehungsweise indirekt daraus, dass hinten rumgedribbelt wird und der Ball nicht einfach weggedroschen wird. Wo man aus der Leihen-Fansicht sagt: „Schieß doch einfach den scheiß Ball weg!“ Dann wurde der Ball verloren und zweimal entsteht ein Tor. Das finde ich schon super ärgerlich“, machte Köster seinem Frust Luft. „Wir sind Aufsteiger, da kann man auch mal eine Ball wegpölen“, ergänzte Köster. Auch Lothar Matthäus kommentierte während des Spiels, dass man mit den limitierten Möglichkeiten eines Aufsteigers nicht hinten rumdribbeln sollte.

„Das hat mich ein bisschen enttäuscht“

Auch Hector sieht die gefallenen Gegentore kritisch: „Wenn man das so spielen will, dann muss man damit rechnen, dass das auf Kritik stößt, aus Fanreihen oder aus Expertensicht. Das finde ich absolut verständlich, dass man sich darüber aufregt. Die Gegentore waren zu einfach. Dann wird es schwer gegen eine Mannschaft, die das konsequent zu Ende spielen kann“, so Hector. Der ehemalige FC-Profi findet allerdings auch eine Erklärung: „Es gibt viele, die zum ersten Mal in der Bundesliga spielen in dem Kader, in der Mannschaft, die auch von Beginn an gespielt haben. Das gehört eben auch zu so einem Lernprozess dazu“, ordnet Hector ein. „Da muss man dann eben auch manchmal so kack Gegentore schlucken. Lieber in einem Spiel direkt alles und dann nie mehr.“

Köster kritisierte ebenfalls das Tor, das in Unterzahl gefallen ist. Die Frage, ob Kwasniok nicht früher hätte einwechseln müssen, um so das Tor zu verhindern, wurde auch bereits in den Sozialen Medien heftig diskutiert. „Wenn du dir das Tor aber anguckst, da hättest du auch Elf-gegenElf spielen können. Das Tor bekommst du nicht, weil du in Unterzahl spielst“, meint Hector. Ein anderer Aspekt habe ihn allerdings mehr geärgert: „Ich fand schade, dass die zweite Halbzeit so dahingeplätschert ist. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft deutlich aktiver spielt. So wie die letzten zehn, 15 Minuten. Da hat man ja gesehen, dass das auch gut klappt. Am Ende waren das vier, fünf richtig richtig gute Chancen“, so Hector. Ich hatte das Gefühl, dass man da ein Stück weit abwartend agiert hat. Auch mit dem 2:1 Rückstand. Da habe ich mir erhofft, dass die Mannschaft mit richtig Vollgas aus der Halbzeit kommt.“ Es habe nur eine Chance von Thielmann gegeben und sonst bis zur 80. Minute nichts mehr, kritisiert Hector. „Das hat mich ein bisschen enttäuscht.“ Man könne nur eine Sache daraus lernen: „Das Leben geht weiter.“

„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“

Besonders stellte der Ex-Kölner allerdings seine Erfahrungen auf Social Media dar. Nach dem Duell habe er die Kommentare im Netz gelesen: „Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC nach zwei Niederlagen. Trainer kacke und es ist wieder alles ganz anders als nach den ersten vier, fünf Spielen“, fasst Hector die Reaktionen auf Social Media zusammen. Der Trainer habe viel zu spät gewechselt und viel zu lange gewartet. Es wurde viel zu abwartend gespielt. Im Gegenzug dazu gab es auch diejenigen, die die Kirche im Dorf lassen wollen. „Du hast schon gemerkt, dass ein Stimmungsumbruch da ist in den Kommentaren,“ berichtet Hector. „Ich dachte, jetzt können die mal in Ruhe arbeiten, jetzt kommen die ersten, die sich schon wieder aufregen.“ Eine Erfahrung, die der 35-Jährige sicherlich des Öfteren am eigenen Leib gemacht hat. „Ich kann ja auch verstehen, dass man sich über ein einzelnes Spiel aufregt, aber jetzt direkt auch den Trainer in Frage zu stellen, das weiß ich nicht.“

Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Marius Bülter und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Am Samstag erwischte der FC sicherlich nicht den besten Abend. Zu viele Fehler kosteten die Mannschaft von Lukas Kwasniok Punkte gegen die Eintracht. Doch einen Lichtblick gab es dennoch: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

Bereits vor dem Duell hatte Lukas Kwasniok auf die besondere Bedeutung der Kölner Bank hingewiesen: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

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„Abarbeiten“ sei erstmal die Hauptaufgabe seiner Startelf gegen Frankfurt, hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Samstagabend noch vor dem Duell gegen die Hessen im Interview bei „Sky“ erklärt. Er habe dann Joker auf der Bank, die das Spiel mit Qualität und Kreativität hinten raus noch einmal verändern könnten. Der Spielplan schien durchaus durchdacht, die Vorgehensweise sinnvoll. Immerhin hat der FC in dieser Spielzeit so schon den ein oder anderen Zähler eingefahren. Im Nachhinein erscheint Kwasnioks Aussage wie eine weise Vorahnung. Denn von den im Vorfeld benannten Jokern Florian Kainz, Marius Bülter, Luca Waldschmidt und Said El Mala gelang es gleich Dreien, Scorerpunkte zu sammeln.

„Die zwei stehen schon draußen ready…“

Das Einzige, das den Matchplan des Kölner Coaches durchkreuzte, waren dann wohl die zu schnell gefallenen Gegentore. Denn bereits nach der 63. Minute hatten die Hessen das anfängliche 1:0 in ein 1:4 umgewandelt. Gerade der Doppelpack von Jonathan Burkardt versetzte den Kölnern einen Schlag, denn der Frankfurter schraubte das Ergebnis innerhalb von drei Minuten um zwei Tore noch oben. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich Kainz und El Mala schon für die Einwechslung bereit hielten. „Die zwei schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend. Das zweite kriegen wir zu schnell, sind dann ein Stück weit nicht clever genug. Die zwei stehen schon draußen ready, wir müssen nur den Ball ins Aus schlagen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe.

Nach dem Doppelwechsel und der Einwechslung von Bülter und Waldschmidt nur zehn Minuten später drehte sich das Kölner Spiel tatsächlich. Die Joker erfüllten die ihnen von Beginn an zugedachte Rolle und sorgten in der Schlussphase der Partie noch einmal für mächtig Wirbel – und Tore. Denn sowohl Bülter als auch Waldschmidt trafen für den FC und brachten die Geißböcke noch einmal an den Rand der Sensation. Auch El Mala trug sich mit seinem Assist auf Waldschmidt in die Scorerliste ein, hatte zuvor nur mit viel Pech den Pfosten nach einem schicken Schlenzer getroffen. „Am Ende muss man sagen, wir sind dann gut zurückgekommen und hätten vielleicht am Ende noch das 4:4 machen können“, so Thomas Kessler. „In Gänze haben wir heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt.“

“Eine tolle Bank“

Mit zwei Toren und einem Assist lieferten die Kölner Joker das positive Element der Begegnung gegen Frankfurt und untermauern den bisherigen Kölner Rekord. Denn mit sieben Toren und 14 Torbeteiligungen stehen die Einwechselspieler des FC ligaweit auf Platz eins. „Dadurch, dass wir extrem gute Joker haben, ist der Glaube immer da. Alle die reinkommen reißen sich den Arsch auf. Sie wissen, dass sie ihre Qualität und Kreativität auf den Platz bringen können, dass sie uns damit helfen. Da ist sich keiner zu schade für“, so Schwäbe. Doch zaubern kann die Kölner Bank dann eben auch nicht. „Wenn wir mit einem 3:1 am Ende dastehen, dann wissen wir, da können wir noch rankommen. Bei drei Toren Unterschied in der letzten Viertelstunde ist es einfach schwer“, erklärte Schwäbe weiter.

Und so gelang es dem FC eben nur bis auf ein Tor an die Hessen heranzukommen – das allerdings knapp. Dass Kwasniok bei den Einwechslungen ein glückliches Händchen beweist, zeigt der Ligavergleich. Dass der Kölner Coach auf der anderen Seite für seine wechselnden Aufstellungen kritisiert wird, sollte man aber nicht einfach abtun. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft für ihren Coach und die Fans bereit ist, das letzte Hemd zu geben. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, so Kwasniok. Ein Gut, das der FC in der Vergangenheit nicht immer sein Eigen nennen konnte.


Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt
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Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln

Mit der 3:4-Niederlage am Samstagabend kassierten die Kölner bereits die fünfte Liga-Niederlage und finden sich nun erstmals in der unteren Tabellenhälfte wieder. Das ist ärgerlich, aber kein Grund zur Sorge. Denn beim FC läuft nach wie vor viel richtig. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.

Vor der Saison wäre eine Niederlage gegen den Champions-League-Teilnehmer Frankfurt alles andere als eine Überraschung gewesen. Am Samstagabend hatte der FC dennoch die Chance, die Hessen zu schlagen. Individuelle Fehler machten den offenbar guten Matchplan zunichte. Besorgniserregend ist die aktuelle Entwicklung aber noch nicht. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.

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Nach dem elften Spieltag ist es nun soweit: Zum ersten Mal in dieser Saison stehen die Kölner in der unteren Tabellenhälfte. Das ist ärgerlich für den Aufsteiger, aber nicht besonders besorgniserregend. Denn das zu Beginn der Spielzeit gesammelte Polster der Kölner ist mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang 16 groß. Wohlgemerkt ein Saisonbeginn, der noch im Sommer als besonders schwer erklärt wurde. Dementsprechend groß war auch die Euphorie. Die jüngste Tendenz hat den Verein und seine Fans nun aber doch auf den Boden der Tatsachen geholt. Vier der vergangenen fünf Pflichtspiele gingen verloren, davon aber immerhin auch drei gegen Champions-League-Teilnehmer, die nun wahrlich nicht der Kragenweite der Kölner entsprechen. Nach dem 3:4 gegen Frankfurt ist die Bilanz erstmals negativ in dieser Spielzeit.

Der richtige Matchplan

Den sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen folgten in den nächsten acht Partien ebenfalls sieben Zähler, der Schnitt pro Spiel ist in jenen acht Duellen auf 0,875 geschrumpft und das wiederum hoch gerechnet auf 34 Spieltage wären 29 Punkte. Die Situation sähe ohne das anfängliche Polster weitaus bedrohlicher aus. Man könnte also meinen, dass die Alarmglocken schon einmal vorsichtshalber aus der Kiste gekramt werden sollten. Doch dazu besteht aktuell noch kein Anlass. Lukas Kwasniok hatte auch gegen die Eintracht wieder einen passenden Matchplan ausgearbeitet. Bis zum Kopfball von Jonathan Burkardt nach einer halben Stunde hatte man eigentlich den Eindruck, der FC würde nach der frühen Führung mit einem weiteren Konter die Weichen eher auf Erfolgskurs setzen, als den Ausgleich kassieren zu können.

Falsche Entscheidungen

Dass individuelle Fehler die Kölner Marschroute konterkariert haben, ist ärgerlich, diese gehören aber zum Profifußball nun einmal dazu. Am Samstagabend wurden dann jedoch an zu vielen Stellen zu viele schlechte Entscheidungen getroffen – das aber vornehmlich auf dem Platz. Sei es der geblockte Torschuss, der besser ein finaler Pass im Sechzehner geworden wäre oder das Abspiel im Zentrum zum Nebenmann, das sich als langer Ball auf den davoneilenden Jakub Kaminski besser geeignet hätte. Ob Kwasniok mit der Aufstellung und seinen Wechseln alles richtig oder eben alles falsch gemacht hat, ist rein spekulativ. Fest steht, selten zuvor hatte der FC einen Trainer, der so präzise die Antworten auf die Stärken und Schwächen seiner Gegner und dem eigenen Team gefunden hat.

Natürlich liegt auch der 44-Jährige mal falsch, doch meist folgt dann schnell auch die Korrektur. Die fast erfolgreiche Aufholjagd hat jedenfalls gezeigt, dass der FC über eine intakte Mannschaft verfügt, dass jederzeit mit dieser Mannschaft zu rechnen ist. Und das eben nicht nur in den 90 Minuten auf dem Feld, sondern auch in den 34 Begegnungen einer Saison. Am Samstagnachmittag steht das Auswärtsspiel gegen Bremen auf dem Spielplan. Mit einem Sieg wäre nicht nur die Bilanz wieder ausgeglichen, der FC würde sich wieder in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden. Und das wäre etwas, was man vor der Saison für einen Tabellenplatz nach zwei Drittel der Hinrunde sofort unterschrieben hätte.

Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

Timo Hübers noch guter Dinge im Kölner Stadion
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Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

Bei der 3:4-Niederlage der Kölner gegen Eintracht Frankfurt kehrte auch Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Innenverteidiger wird wohl noch lange ausfallen. Die Zukunft ist noch nicht geklärt.

Am Samstagabend kehrte Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Abwehrspieler hatte sich vor vier Wochen verletzt und wird weiterhin fehlen. Eine Rückkehr ist komplett offen. Zumal auch der Vertrag des Innenverteidigers im Sommer ausläuft.

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Die Bilder waren schockierend, die Schwere der Verletzung schon erwartbar. Umso schöner Timo Hübers am Samstagabend wieder im Stadion zu sehen. Der Abwehrchef der Geißböcke war mit seiner Freundin gekommen, um die Begegnung seines FCs live vor Ort zu verfolgen. Schon unter der Woche weilte der Innenverteidiger am Geißbockheim, wird dort behandelt. Hübers wird wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Der Ex-Kapitän hatte sich vor vier Wochen im Zweikampf mit Serhou Guirassy im Spiel gegen Borussia Dortmund verletzt, war vom Platz getragen und später operiert worden. Eine genaue Diagnose der Verletzung ist nicht bekannt, nur war immer wieder von der besonderen Schwere die Rede. Dafür spricht auch, dass Hübers sein Knie nicht oder zumindest nur teilbelasten darf, so wie es bei einer Meniskusnaht oder einer Kniescheiben-Verletzung ist.

„Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

In dieser Saison wird Hübers wohl nicht mehr auflaufen. Ob er überhaupt noch einmal den Geißbock auf der Brust tragen wird, ist aktuell offen. Denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Nach wie vor gilt es als wahrscheinlich, dass der FC dem Abwehrspieler eine Vertragsverlängerung anbieten wird, so wie es bei Luca Kilian im vergangenen Jahr der Fall war. Allerdings ist die Heilungsprognose sicherlich eine andere. „Die Knieverletzung ist sehr schwer. Er wird eine lange Zeit benötigen und auch einen steinigen Weg hinter sich legen müssen. Das werden wir gemeinsam tun“, sagte Thomas Kessler bei „Sky“. „Timo ist ein verdienter Spieler, ist jahrelang bei uns im Club, er war letztes Jahr unser Kapitän. Wir werden mit ihm definitiv darüber sprechen.“

Hübers hatte in der vergangenen Woche gegenüber der Bild gesagt, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut“ gehe.