Ungewohnte Fehlerflut: 1. FC Köln zahlt gegen Frankfurt Lehrgeld

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Ungewohnte Fehlerflut: 1. FC Köln zahlt gegen Frankfurt Lehrgeld

Viele vermeidbare Fehler bescherten den Geißböcken am gestrigen Abend eine letztlich verdiente Niederlage im Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt. Gegen die Hessen offenbarten sich ungewohnte Problemfelder beim 1. FC Köln: Ein Abend voller verhängnisvoller Fehler.

Den Geißböcken steht eine arbeitsreiche Woche der Aufbereitung bevor. Denn beim Spiel gegen Frankfurt war die Fehlerliste beim 1. FC Köln länger als gewohnt: Ein Abend voller verhängnisvoller Fehler.

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Im Anschluss an die 4:3-Heimniederlage fand Thomas Kessler deutliche Worte zur Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir haben 1:0 geführt und hätten es viel cleverer spielen müssen“, ordnete der Sportdirektor des FC ein und ergänzte: „Wir haben nach 30 Minuten unseren Matchplan verlassen und sind durch Ballverluste mit einem 1:2 in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit hat man die Qualität von Frankfurt gesehen. Am Ende ist es eine bittere Niederlage“, lautete die Analyse des 39-Jährigen. Nach dem furiosen Start der Hausherren, der bereits in der vierten Minute in die frühe Führung mündete, als Jakub Kamiński nach einer präzisen Vorlage von Ragnar Ache vollendete, übernahmen über weite Strecken des Spiels nur noch die Gäste das Kommando.

Unsauberer Aufbau, teure Folgen: Frankfurt schlägt zweimal zu

Immer wieder rückte Marvin Schwäbe in den Mittelpunkt und musste gleich mehrfach mit starken Paraden den Ausgleich verhindern. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte war es schließlich so weit: Frankfurts Arthur Theate stieg nach einer Ecke am höchsten und erzielte den längst überfälligen Ausgleich. Dass Gegentore nach Standards kein neues Problem darstellen, überrascht angesichts des bisherigen Saisonverlaufs kaum, führen die Geißböcke diese Statistik im Ligavergleich an. Viel eher wirft erneut die Entstehung des Eckballs Fragen auf. Vorausgegangen war ein aggressives Pressing von Frankfurts Farés Chaibi, der Schwäbe derart unter Druck setzte, dass sich der Kölner Schlussmann zu einem unsauberen Pass auf Außenverteidiger Kristoffer Lund gezwungen sah.

Lund konnte nur in höchster Not den heraneilenden Kaminski erreichen, doch bei ihm war Endstation. Frankfurt setzte nach, erzwang den Ballverlust und holte so die Ecke heraus. Dieses Muster setzte sich fort und knapp zehn Minuten später wurde die Mannschaft erneut bestraft. Auslöser war wieder ein unkontrollierter Aufbau, diesmal mit Sebastian Sebulonsen über rechts als unglücklichem Protagonisten im roten-weißen Trikot. Frankfurt fing den Ball ab, schaltete schnell um und vollendete abgeklärt, sodass der Ball erneut im Kölner Tor einschlug. „In der ersten Hälfte spielen wir uns bei den Gegentoren auf den Außen fest, anstatt dann in der 45. + 5 den Ball einfach tief zu schlagen und uns nicht zu schade zu sein, dann raus zu rücken und den Ball weg vom Tor zu machen“, sagte Schwäbe.

Gefährliche Ansätze verpuffen: Köln zu unpräzise im Offensivspiel

Doch damit nicht genug: Während die Defensive also nicht ganz trittfest agierte, taten sich die Domstädter obendrein schwer, ihre Offensivansätze in klare Chancen umzumünzen. Zwar deuteten die Kölner immer wieder Gefahr an, vor allem durch schnelle Umschaltaktionen, doch die vielversprechenden Momente verpufften häufig wirkungslos. Besonders Isak Johannesson bot sich mehrfach in guten Positionen auf den Außenbahnen an, wurde von seinen Mitspielern jedoch übersehen.

Ragnar Ache tauchte immer wieder gefährlich im Frankfurter Strafraum auf, fand jedoch selten die optimale Lösung. In der 34. Minute etwa drehte er sich stark um die eigene Achse und suchte den Abschluss, doch die Frankfurter Defensive blockte ab und Zetterer sicherte den Ball. Dabei wäre Sebulonsen völlig frei gewesen. Kurz darauf setzte Ache Thielmann in Szene, dessen Abschluss aus zwölf Metern erneut an Zetterer scheiterte, während Lund unbedrängt mitgelaufen war und wahrscheinlich mehr Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Später fehlte erneut die nötige Präzision, als ein vielversprechender Konter in der 59. Minute über Ache ins Leere lief, weil er sich trotz gleich vierer verheißungsvoller Optionen in der Vorwärtsbewegung durch Frankfurts Robin Koch mühelos den Schneid abkaufen ließ.

Kölner Aufbäumen kommt zu spät

Die Liste der verhängnisvollen Fehlentscheidungen gegen Frankfurt war länger als in den Wochen zuvor. Letztlich zu lang, um gegen einen Champions-League-Teilnehmer etwas Zählbares einzufahren. Dennoch zeigten die Geißböcke bemerkenswerte Courage. Selbst als die Partie nach dem schnellen Doppelschlag von SGE-Stürmer Jonathan Burkardt in der 60. und 63. Minute und dem daraus resultierenden 4:1 scheinbar entschieden war, gab sich die Mannschaft nicht auf.

Angeführt von den in der zweiten Hälfte eingewechselten Impulsgebern Marius Bülter, Said El Mala und Luca Waldschmidt entwickelte sich die Begegnung zunehmend zu einem klassischen Alles-oder-nichts-Auftritt. Die Kwasniok-Elf warf in der Schlussphase noch einmal alles in die Waagschale und entfachte mit den zwei späten Treffern durch Bülter und Waldschmidt (83.; 90+3.) späte Hoffnungen, noch etwas aus dem verkorksten Auftritt mitzunehmen.

Kwasniok: „Sind heute der gebrochene Verlierer“

Diese Mentalitätsleistung veranlasste Trainer Lukas Kwasniok nach Spielende dazu, sich vor seine Schützlinge zu stellen: „Die Mannschaft ist heute wieder 130 Kilometer gelaufen. Sie versucht, die Menschen hier so gut es geht glücklich zu machen. Am Ende sind wir immer enttäuscht, weil wir verloren haben, aber es kommt immer auf die Art und Weise an. Die Jungs haben bis zum Schluss Gas gegeben. Wenn das dritte Tor vielleicht ein Ticken früher gefallen wäre, dann wäre hier richtig Halligalli gewesen. So sind wir heute der gebrochene Verlierer.“

Nach den Niederlagen gegen Gladbach und Dortmund blieb der Ertrag also erneut aus. Doch die Art und Weise des Aufbäumens zeigte zumindest, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt, wenn Struktur und Mut zusammenfinden.


Eine Fünf und eine Zwei: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Große Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Eine Fünf und eine Zwei: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Der FC hat zwar Moral bewiesen, die Aufholjagd startete aber zu spät. 3:4 unterliegt der FC den Hessen. Auch, weil die Defensive zu anfällig war. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

In der Offensive zeigten sich die Kölner vor allem in der Schlussphase stark, in der Defensive ungewohnt anfällig. Zum ersten Mal kassierten die Kölner vier Gegentore in dieser Saison. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Der FC hat die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Pflichtspielen hingenommen. Dazu eine ärgerliche, weil der FC auch aufgrund von individuellen Fehlern zu anfällig war, zu leicht die Gegentore kassierten. In der Offensive waren die Kölner vor allem in der Schlussphase stark, vor allem die Joker.

Nur Schwäbe überzeugt in der Defensive

Marvin Schwäbe

Musste nach gut 20 Minuten nach einer scharfen Hereingabe von Knauff erstmals zu Boden. Aber kein Problem für die Nummer eins. Fischte einen Kopfball von Burkardt stark aus dem Winkel. War dann vor dem Wechsel gleich doppelt machtlos, obwohl er den ersten Versuch von Chaibi noch stark parierte. Hatte gegen Burkardt nach dem Wechsel ebenfalls keine Chance.


Kristoffer Lund, Einzelkritik 5

Kristoffer Lund

Startete eigentlich gewohnt sicher. Sah aber vor allem bei den beiden Burkardt-Treffern nicht wirklich gut aus. Ließ sich vor dem 1:3 von Doan vernaschen, rutschte vor dem 1:4 unglücklich weg.


Dominique Heintz Einzelkritik 3

Dominique Heintz

Stand überraschend wieder von Beginn an auf dem Platz. Rechtfertigte die Maßnahme bereits nach fünf Minuten mit einem starken langen Ball auf Ache, aus dem das 1:0 resultierte. Stand zuvor nicht sicher gegen Burkardt. Kam auf starke 70 Ballkontakte und eine Zweikampfquote vor mehr als 70 Prozent.


Joel Schmied

Ließ sich zu Beginn in der eigenen Box austanzen und landete auf dem Rücken, aber Heintz war zur Stelle. Wirkte nicht immer stabil. Wieder mit starker Passquote (96%) wichtig für das Aufbauspiel. Hatte das 2:1 unfreiwillig auf dem Rücken. Machte beim 1:2 zu viel falsch, sah auch beim 1:3 nicht gut aus. Musste verletzt raus.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4+

Sebastian Sebulonsen

Hatte mit Knauff auf seiner Seite ordentlich Betrieb und auch zu oft seine Probleme. Der Ballverlust vor dem 1:2 ging eindeutig Richtung katastrophal. Immerhin insgesamt mit der besten Zweikampfquote auf dem Platz (77%).


Eric Martel

Kehrte zurück auf die Sechserposition und ordnete das Zentrum. Das ging auch in der Anfangsphase recht gut. Verlor aber zunehmend den Zugriff zur Partie. Kehrte nach dem Wechsel in die Innenverteidigung zurück. Gewann im Schnitt nur jeden dritten Zweikampf. Für einen Spieler seiner Qualität zu wenig. Spulte aber wieder mehr als 13 Kilometer ab.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson, Einzelkritik 4+

Isak Johannesson

Startete ungewohnt offensiv. War unter anderem zwei Schritte zu langsam bei einem langen Pass von Thielmann. Wurde aber auch gleich mehrfach von seinen Mitspielern in guter Position übersehen. War aber auch in seinen Offensivaktionen nicht immer sauber.


Denis Huseinbasic

Seltsamer Auftritt des Mittelfeldspielers. Gewohnt stark im Passverhalten, erstaunlich schwach in den Zweikämpfen. Suchte einmal den Abschluss, zielte aber zu hoch. Ansonsten zu wenig für die Offensive.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Spielte wieder in der vorderen Kette, ließ sich aber auch immer wieder zurückfallen. Wurde von Ache perfekt vor der Führung eingesetzt, bei der der Pole auch leichtes Spiel hatte und es dennoch stark machte. Blieb auch anschließend ein Unruheherd, wirkte aber nicht immer glücklich.


Ragnar Ache, Einzelkritik 3-

Ragnar Ache

Stand erwartungsgemäß in der Startelf. Das zahlte sich zunächst auch aus. Bereitete Kaminskis Führung stark vor. Wollte Kaminski auch mit einem langen Ball bedienen, traf aber nur die Beine des Polen. Verpasste auch ein Anspiel auf Johannesson, der in der Box freie Bahn gehabt hätte. Zu zaghaft gegen Theate beim Ausgleich.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Startete in der rechten Offensive. Seine Rolle schien allerdings sehr fließend, auch mal Spitze und dann sogar in der Tiefe eines Sechsers. Beeindruckende Leidenschaft. Hätte einen Nachschuss nach einer Ecke aufs Tor bringen müssen. Holte sich kurz vor der Halbzeit mit einer Grätsche zu recht Szenenapplaus ab. Dennoch zu wenig Impact.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 60 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Marvin Schwäbe enttäuscht, während die Spieler von Frankfurt jubeln
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Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Der FC ist mit einer bitteren Pleite in den letzten Block des Jahres gestartet. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt 3:4 und das trotz früher Führung. Es war erst die zweite Heimniederlage der Geißböcke gegen Frankfurt seit 1994.

Die Kölner haben sich viel für die Begegnung gegen die Hessen vorgenommen, sie wurden unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt nach Toren von Jakub Kaminski, Marius Bülter und Luca Waldschmidt sowie Arthur Theate, Mahmoud Daoud und Jonathan Burkardt (2) 3:4.

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Lukas Kwasniok wechselte nach der Länderspielpause im Vergleich zur 1:3-Pleite im Rheinderby auf vier Positionen. Im Offensivbereich rückte Jakub Kaminski für Said El Mala wieder auf die gewohnte linke Offensivschiene. Dafür begann Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite. Wie angekündigt startete Jan Thielmann nach langer Verletzungspause auf dem rechten Flügel. In der Defensive stellt Kwasniok auf eine Viererkette um. Damit rückte Dominique Heintz für Cenk Özkacar in die Innenverteidigung neben Joel Schmied. Eric Martel begann auf der Sechs. Shootingstar Said-El-Mala übernahm vorerst die Jokerrolle und der in der Woche angeschlagene Marius Bülter nahm zudem vorerst auf der Bank Platz und wurde von Ragnar Ache ersetzt.

Frankfurt bestraft Kölner Fehler

Und das zahlte sich zunächst auch aus: Einen langen Ball von Heintz legte Ache auf Kaminski perfekt zurück. Der polnische Nationalspieler stand völlig frei am Sechzehner und schlenzte zur frühen Führung ein. Der Treffer wurde auf Abseits überprüft und schließlich gegeben. Die Frankfurter bemühten sich zunehmend in ihr Ballbesitzspiel zu finden und drängten den FC in die eigene Hälfte. Doch die Kölner Viererkette zeigte sich unbeeindruckt und sorgte immer wieder mit langen Bällen für schnelle Konter, ohne die ganz große Gefahr zu verursachen. Die beste Chance hatte noch Ache nach einer Ecke (28.). Auf der anderen Seite machte Knauff ordentlich Tempo. Unter anderem brachte Jonathan Burkardt einen Kopfball nach der Hereingabe des Nationalspielers Richtung Winkel, aber Schwäbe war zur Stelle.

Machtlos war der Keeper nach einer Ecke, als Theate beim Kopfball höher als Ache stieg und einnickte (39.). Die Kölner zeigten die richtige Reaktion und wurden nach einer Ecke durch Thielmann gefährlich, doch der Offensivspieler verfehlte das Tor. Kurz vor der Pause bekamen die Geißböcke dann die Quittung für viel zu einfache Ballverluste. So vertändelte Sebulonsen die Kugel, über Umwege kam Fares Chaibi zu Abschluss. Schwäbe parierte unglücklicherweise direkt in den Fuß von Mohammed Dahoud, der seinen ersten Startelfeinsatz nutzte und den Ball nur noch ins Tor schieben musste (45. +6). Nach dem Wechsel hätte Thielmann die Hessen früh schicken können, als er alleine Richtung Tor lief, doch das Kölner Eigengewächs verpasste den richtigen Zeitpunkt, hätte vielleicht auf den mitgeeilten Kristoffer Lund spielen müssen (48.).

Burkardt macht mit Doppelpack alles klar.

Die Eintracht war nun viel griffiger, der FC dagegen viel anfälliger. Chaibi und Burkardt kombinierten sich durch die Kölner Innenverteidigung. Schwäbe konnte den Ball im letzten Moment noch von Chaibis Füßen fischen (51.). Immer wieder beschäftigte die Frankfurter Offensive nun die Kölner Abwehr. Entfaltung gab es nur noch selten. Das hohe Pressing der Gäste bewährte sich. Burkardt leitete sein erstes Tor selbst über einen Seitenwechsel auf den rechts mitgelaufenen Ritsu Doan ein. Der Flügelspieler zog im Eins-gegen-Eins zu leicht an Kristoffer Lund vorbei und flankte auf den ersten Pfosten, wo Burkardt den Ball mit dem ersten Kontakt ins Tor zur 3:1 Führung lenkte (60.). Keine zwei Minuten später nutzten die Frankfurter eiskalt ihre nächste Chance und erhöhten auf 4:1 (63.). Wieder war es Burkardt, der Lund stehen ließ. Die Vorarbeit kam von Ansgar Knauff.

Lukas Kwasniok brachte frische Kräfte. Und Said El Mala fügte sich direkt mit einer starken Aktion ein, doch den Versuch des Kölner Youngsters grätschte Robin Koch im letzten Moment weg. Der FC mühte sich auch weiterhin, doch die ganz großen Ideen hatte die Offensivabteilung nicht mehr. Erst in der Schlussphase wurden die Kölner wieder aktiver und belohnten sich. Der eingewechselte Marius Bülter kam in der Box an den Ball und verkürzte noch einmal. Der FC machte weiter Druck, hatte auch weiterer Chancen. Unter anderem scheiterte der Youngster in der Nachspielzeit am Pfosten. Dann war der eingewechselte Waldschmidt noch einmal nach El-Mala-Flanke per Kopf zur Stelle (90.+3). Beim 3:4 blieb es am Ende. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen (15:30 Uhr, Liveticker aus Bremen bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz, Schmied (62. Kainz), Sebulonsen (81. Castro-Montes) – Martel, Huseinbasic (76. Waldschmidt), Johannesson – Kaminski, Thielmann (62. El Mala) – Ache (76. Bülter); Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+), 1:3, 1:4 Burkardt (60., 63.), 2:4 Bülter (82.), 3:4 Waldschmidt (90.+3)


Liveticker des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Waldschmidt trifft per Kopf – 3:4

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Waldschmidt trifft per Kopf – 3:4

Am Samstagabend steht für den FC der elfte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei treffen die Geißböcke im heimischen Stadion auf Frankfurt: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.

Nach der Länderspielpause empfängt die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok am Samstag Frankfurt. Die Kölner treffen dann auf den Tabellensiebten der aktuellen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Der FC empfängt die Mannschaft von Dino Toppmöller. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Gegner: „Sie haben zu Beginn der Saison einen gewissen Hurra-Fußball gespielt, haben viele Tore erzielt, aber auch recht viele kassiert. In den letzten vier, fünf Spielen haben sie sich auch so ein wenig in der Struktur angepasst, verändert und haben eine bessere Absicherung, eine andere Stabilität. Sie erzielen dann nicht mehr ganz so viele Tore, kassieren aber auch weniger und sind in Summe dann auch ein Ticken erfolgreicher“, so Kwasniok.



Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Mit Florian Badstübner hat der 1. FC Köln nicht nur gute Erfahrungen gemacht.
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Viele Tore und eine ganz bittere Serie: Florian Badstübner pfeift Köln gegen Frankfurt

Am Samstagabend empfängt der FC die Eintracht im eigenen Stadion. Der Schiedsrichter ist für den FC alles andere als ein gutes Omen. Denn für die Geißböcke gilt es auch eine Serie zu beenden Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Zum zehnten Mal wird der Unparteiische am Samstagabend eine Begegnung der Kölner leiten. Auch gegen Frankfurt hat der Schiedsrichter den FC schon gepfiffen. Die Bilanz ist allerdings nicht besonders vielversprechend: Florian Badstübner pfeift den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

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Rund drei Minuten haben gefehlt und der FC hätte beinahe dann doch den ersten Saisonsieg eingefahren. In Frankfurt führten die Geißböcke im September 2023 mit 1:0, bevor kurz vor Spielende dann doch noch der Ausgleich fiel. Möglicherweise wäre die Abstiegssaison für den FC mit einem Erfolg am 3. Spieltag anders verlaufen. Damals wie am Samstag pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner die Begegnung der Kölner. Und Trainer Steffen Baumgart hatte wohl wenig zu meckern. Immerhin erhielt der FC nach einem Foul an Eric Martel einen Elfmeter, den Florian Kainz sicher verwandelte. Es war die vorletzte Begegnung der Kölner, die der Unparteiische pfiff. Es folgte noch ein bitteres 1:5-Debakel im März 2024 gegen RB Leipzig. Ausgerechnet Sargis Adamyan hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Keine positive Bilanz

Am Samstagabend leitet der Unparteiische zum zehnten Mal eine Begegnung der Geißböcke. Und für den FC wird es auch ein Kampf gegen die Serie. Denn in den bisherigen neun Partien hat Köln nicht einmal in den regulären 90 Minuten einen Sieg einfahren können. Zwei Mal feierte der FC noch einen späten Erfolg im Pokal – nach der Verlängerung, beide Male in der 1. Runde und demnach mit dem VfL Osnabrück und Carl Zeiss Jena gegen unterklassige Teams. Fünf der neun Begegnungen gingen verloren, der FC kassierte insgesamt 21 Gegentore. Ganz anders liest sich die Bilanz der Frankfurter in Spielen mit Badstübner. Von den bisherigen zehn Duellen gewann die Eintracht sechs. Zuletzt sorgte Badstübner in der Bundesliga im Duell der Bayern gegen RB Leipzig für Aufsehen.

Damals hatte Antonio Nusa für Leipzig auf 1:4 verkürzt, dachte der Offensivspieler zumindest. Vier Minuten später wurde das Tor annulliert. Castello Lubeka hatte sich beim Freisoßt den Ball mehrfach vorgelegt, bevor er die Kugel auf Nusa brachte. Zwar hätte der Treffer nicht zählen dürfen, doch Badtübner hatte die Situation gar nicht gesehen. Der Eingriff des VAR gab es erst, nachdem der Schiedsrichter aufgrund der Proteste der Bayern in Köln nachhörte.


Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Jan Thielmann vom 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt
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Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Nach der bitteren 1:3-Niederlage im Derby bei Borussia Mönchengladbach steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt der elfte Spieltag vor der Tür. Wer am Samstagabend im heimischen Stadion von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Eintracht Frankfurt das nächste Heimspiel auf dem Programm. Beim Personal kann Trainer Lukas Kwasniok bis auf die Langzeitverletzten auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter zwei Personalien steht noch ein kleines Fragezeichen. Im Vergleich zur Partie in Gladbach dürfte der FC-Coach erneut ein wenig umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

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Der 1. FC Köln blickt zurzeit auf eine doch positive Personalsituation. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers standen zuletzt alle FC-Profis auf dem Platz und sind daher eine Option für das Spiel am Abend. Hinter einer möglichen Kadernominierung von Rav van den Berg, der nach seiner im September erlittenen Schulterverletzung unter der Woche sein Comeback bei der niederländischen U21-Nationalmannschaft feierte, ließ Lukas Kwasniok aber noch ein Fragezeichen. „Wenn du länger raus gewesen bist, benötigst du schon was Rhythmus“, so der Trainer am Donnerstag. „Er ist aber sicherlich noch nicht so weit, dass er beginnen kann. Wir machen uns Gedanken, ob er eine Kaderoption wird.“ So könnten erneut Cenk Özkacar, Eric Martel und Joel Schmied vor Marvin Schwäbe in der Dreierkette beginnen.

Qual der Wahl in der Offensive

Auf den beiden Schienenpositionen scheinen Kristoffer Lund links und Sebastian Sebulonsen die wahrscheinlichsten Kandidaten zu sein. Zumindest deutete der Trainer eine Rückkehr des Norwegers an. Im Mittelfeld ist Isak Johannesson gesetzt. Neben dem Isländer könnte wie bereits gegen Gladbach und Hamburg Denis Huseinbasic beginnen. Allerdings hat Kwasniok mit Tom Krauß auch noch einen weiteren Profi, der die Position im Zentrum bekleiden kann. Für die drei verbliebenen Positionen in der Offensive hat der Coach mit Jakub Kaminski, Linton Maina, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Said El Mala, Florian Kainz und Rückkehrer Jan Thielmann gleich sieben Optionen. Allerdings ist das Rennen nicht so offen, wie es scheint. Kaminski bestritt in dieser Saison bislang jedes Spiel über die komplette Spieldauer, gehört zu den absoluten Leistungsträgern und ist laut Kwasniok unter ihm „eigentlich immer gesetzt“.

Der Coach deutete an, das Kaminski in der Offensive wohl eher wieder ein Thema werden könne. In der Spitze dürfte Ragnar Ache starten. Der ehemalige Frankfurter kam in den Wochen vor der Länderspielpause immer besser in Schwung und erzielte in den vergangenen drei Pflichtspielen zwei Treffer. Überdies dürfte Ache den Vorzug vor Bülter erhalten, da der 32-Jährige unter der Woche einige Trainingseinheiten verpasste und körperlich noch nicht bei vollen Kräften ist. „Bülti war der einzige Spieler, der in der Länderspielpause große Probleme hatte mit Magen-Darm. Als er das erste Mal am Dienstag wieder bei uns am Geißbockheim aufgetaucht ist, habe ich mich echt erschrocken.“

Die dritte verbliebene Position dürften entweder Said El Mala oder Jan Thielmann besetzen. Während El Mala in Gladbach bereits zur Pause ausgewechselt worden war und in der Länderspielpause das erste Mal mit der deutschen A-Nationalmannschaft unterwegs gewesen ist, trainierte Thielmann nach seiner Verletzung die ganze Zeit am Geißbockheim und hat gute Chancen, von Beginn an zu spielen. „Jan ist nicht ganz so lange ausgefallen. Das hilft einem, um dann schneller wieder eine Option zu sein. Er ist die ganze Zeit in einer guten körperlichen Verfassung gewesen und hat wenig verloren“, so der 44-Jährige über Thielmann.

So könnte der FC gegen Frankfurt spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Zuletzt weniger Torgefahr: Hat der 1. FC Köln ein Problem mit der Effizienz?

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Zuletzt weniger Torgefahr: Hat der 1. FC Köln ein Problem mit der Effizienz?

Fulminant war der FC in die neue Spielzeit gestartet, zuletzt kam der Motor ein wenig ins Stocken. Die Gründe sind vielschichtig beim 1. FC Köln: Es fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit.

Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sind die Geißböcke stark in die Spielzeit gestartet. Zuletzt lief es aber nicht mehr so rund. Möglicherweise ist die mangelnde Torgefahr ein Problem beim 1. FC Köln: Es fehlt aktuell ein wenig die Kaltschnäuzigkeit.

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Mit deutlichen Worten schwor Lukas Kwasniok seine Mannschaft am Donnerstag noch einmal auf den letzten Block vor der Winterpause ein. „Ich habe den Jungs einfach heute eins mit auf dem Weg gegeben. Wir sind jetzt viereinhalb Monate zusammen und jetzt geht’s darum, die nächsten vier Wochen den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen und persönliche Befindlichkeiten hinten anzustellen. Was sie sowieso tun“, sagte der Coach. „Das was uns zu Beginn sehr erfolgreich gemacht hat und die ersten sechs Punkte gebracht hat, das ist jetzt das Credo und die Zielsetzung für die nächsten fünf Partien bis zur Winterpause.“ Sieben Punkte in den ersten drei Spielen, sieben Punkte in den vergangenen sieben Spielen – so ein wenig scheint den Kölnern die Leichtigkeit der ersten Spieltage abhanden gekommen zu sein.

xGoals-Effizienz hat sich beim Effzeh verkehrt

Gerade mit der Ausbeute des letzten Blocks konnte der 44-Jährige nicht so richtig zufrieden sein. Immerhin hatte der FC drei direkte Kontrahenten vor der Brust, am Ende waren es einige gute Leistungen, aber nur vier Zähler, die Köln in diesem Abschnitt eingefahren hat. Die Gründe dafür sind vielschichtig, von Begegnung zu Begegnung unterschiedlich. Und möglicherweise ist es mit dem „Abarbeiten“ am Freitag nicht getan.

Denn eine Entwicklung scheint recht deutlich. Den Kölnern ist die Kaltschnäuzigkeit ein wenig abhanden gekommen. In den ersten fünf Ligaspielen erzielten die Geißböcke zehn Tore, im Schnitt zwei pro Spiel. Dabei lag der xGoals-Wert bei 7,7. Heißt: Die Geißböcke erzielten 2,3 Tore mehr, als es aufgrund der Qualität der Chancen zu erwarten war. Bei der sogenannten xGoals-Effizienz von 2,3 lagen die Kölner auf Rang drei der Liga. Hinter den Bayern und Eintracht Frankfurt, die 17 Tore erzielten bei einem xGoals-Wert von 9.

Distanzschüsse als Mittel?

In den vergangenen fünf Spielen hat sich der Wert aber gedreht. Der FC erzielte „nur“ noch sieben Tore, obwohl der xGoals-Wert bei 9,2 lag. Es wären als aufgrund der Chancen eigentlich neun Treffer zu erwarten gewesen. Bei den Großchancen hatte der FC in den ersten fünf Spielen von sechs fünf verwertet – also 83 Prozent, in den vergangenen fünf Partien von sieben nur noch vier, dementsprechend 57 Prozent.

Immerhin: Auch bei der Eintracht hat sich der Trend verschlechtert: Sechs Tore erzielten die Hessen und damit genauso viele wie der xGoals-Wert erwarten ließ. Gegen die Eintracht könnten Distanzschüsse ein probates Mittel sein, die Trefferquote zu erhöhen. Denn Frankfurt ist die anfälligste Mannschaft bei Schüssen aus der Ferne. Sechs Gegentore hat sich die SGE so schon gefangen. Das Problem: Der FC hat erst einmal aus der Distanz getroffen – der letzte Platz der Liga.

Rückkehr des Musterprofis: Ellyes Skhiri kehrt mit Eintracht Frankfurt zurück ins Kölner Stadion

OF Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt (Foto: Aitor Alcalde/Getty Images)
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Rückkehr des Musterprofis: Ellyes Skhiri kehrt mit Eintracht Frankfurt zurück ins Kölner Stadion

Vier Jahre lang trug Ellyes Skhiri das FC-Trikot und war in dieser Zeit einer der wichtigsten Kölner Spieler. Am Samstag trifft der 30-Jährige dann zwei Jahre nach seinem Abgang mit Eintracht Frankfurt auf den 1. FC Köln: Ellyes Skhiri kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Am kommenden Samstag spielt Ellyes Skhiri mal wieder im RheinEnergieSTADION, allerdings als Gegner des 1. FC Köln: Ellyes Skhiri kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

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Als Ellyes Skhiri 2019 für sechs Millionen Euro von Montpellier in die Domstadt wechselte, dürfte er sich wohl genau den Verlauf gewünscht haben, den seine Zeit beim FC dann auch genommen hat. Vier Jahre lang blieb der Mittelfeldspieler bei den Kölnern und war von Beginn an ein wichtiger Teil der Mannschaft. So entwickelte der Tunesier sich bei den Geißböcken zu einem Profi, der auch bei den Topklubs in Europa auf dem Zettel stand. Und so machte er nach dem Auslaufen seines Vertrages und 133 Partien im FC-Trikot den nächsten Schritt und wechselte zu Eintracht Frankfurt. Mit der SGE hat Skhiri mittlerweile in allen drei europäischen Wettbewerben erfüllt, diese Saison auch endlich in der Champions League.

Dem FC weiter verbunden

Sportlich ist also alles perfekt gelaufen für den Tunesier. Mindestens genauso wichtig dürfte aber die menschliche Komponente für den Mittelfeldspieler gewesen sein. Und die hat genauso voll gepasst. Denn mit seiner bescheidenen Art und seinem großen Einsatzwillen spielte sich Skhiri in die Herzen der FC-Fans. So war Skhiri in seiner gesamten Kölner Zeit ein Musterprofi. Und hat sich selber auch in der Domstadt und im Verein sehr wohl gefühlt. „Ich habe einen tollen Club, tolle Personen kennengelernt und eine Atmosphäre, mit diesem Stadion und diesen Fans, die ich nie vergessen werde,“ sagte der gebürtige Franzose damals ein paar Monate vor seinem Vertragsende.

Der Stadt bleibt der tunesische Nationalspieler auch deshalb verbunden, weil in dieser seine Tochter geboren wurde. „Wir werden allein schon wegen meines kleinen Mädchens immer in Kontakt zur Stadt bleiben“, so Skhiri damals. Daher wird es für den 30-Jährigen mit Sicherheit erneut eine besondere Rückkehr, wenn er am Samstag mit der Eintracht im RheinEnergieSTADION auflaufen wird. Es ist für ihn dann das zweite Mal, dass der Mittelfeldspieler als Gegner in die Domstadt kommt. Beim ersten Mal im Februar 2024 gab es für den tunesischen Nationalspieler aber nichts zu holen, Köln schlug Frankfurt 2:0.

Noch nicht in der alten Form

Daher dürfte Skhiri trotz der alten Verbundenheit dieses Mal auf ein anderes Ergebnis hoffen. Denn nach einem starken Frankfurter Saisonstart waren die vergangenen Ergebnisse eher gemischt. Der Klub ist zwar mit Platz Sieben in Reichweite zum internationalen Wettbewerb, konnte aber nur bedingt überzeugen. Der Mittelfeldspieler selber kam nach einer längeren Knieverletzung erst am fünften Spieltag das erste Mal zum Einsatz und konnte in dieser Saison noch nicht an die starken Leistungen aus alten Kölner Zeiten anknüpfen. So stand der Mittelfeldmotor zuletzt beim knappen 1:0-Sieg gegen Mainz 05 zwar in der Startelf, wurde nach einer durchwachsenen Leistung aber schon in der Halbzeitpause ausgewechselt. Um so wichtiger dürfte für ihn das Spiel an seiner alten Wirkungsstätte sein. Auch wenn die Kölner Fans dieses Mal wohl hoffen werden, dass Skhiri nicht die Qualitäten zeigt, die sie in seiner FC-Zeit an ihm so geliebt haben.

Findet der 1. FC Köln das richtige Mittel? Mit hoher Intensität und Physis gegen spielstarke Hessen

Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024
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Findet der 1. FC Köln das richtige Mittel? Mit hoher Intensität und Physis gegen spielstarke Hessen

Am Samstagabend erwartet der FC den Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt im Kölner Stadion. Zwar trennen die Clubs aktuell nur drei Punkte, eine leichte Aufgabe erwartet die Geißböcke dennoch nicht. So will der 1. FC Köln gegen Frankfurt punkten.

Die Offensivkraft hat bei der Eintracht in den vergangenen Wochen ein wenig nachgelassen, die Defensive ist aber stabiler geworden. Die Hessen dürften in der Begegnung gegen den FC durchaus als Favorit angesehen werden. Chancenlos ist Köln aber nicht. So will der 1. FC Köln gegen Frankfurt punkten.

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So ein bisschen trügt der Schein dann doch dieser Tage. Sollten die Geißböcke am Samstagabend zum ersten Mal in dieser Saison ein so genanntes Topspiel, also eine Samstagabend-Flutlicht-Begegnung, für sich entscheiden und das auch noch mit einem Zwei-Tore-Abstand, dann würden die Kölner an Eintracht Frankfurt in der Tabelle vorbeiziehen. Immerhin ein Champions-League-Teilnehmer und immerhin eine Mannschaft, deren Kaderwert auf etwa das Vierfache des Kölners geschätzt wird. „Auch, wenn Menschen sich das natürlich wünschen, müssen wir die Dinge schon auch richtig einordnen“, mahnte daher auch Lukas Kwasniok. „Auf Dauer werden wir mit Frankfurt in dieser Saison noch nicht mithalten können. Da sind einfach die Verläufe in den vergangenen Jahren auch zu unterschiedlich gewesen. Aber es ist doch schön, dass wir die Chance haben, tatsächlich die gleiche Punktanzahl zu erreichen.“

Frankfurt hat sein System verändert

Das sei laut Trainer ein „schöner Ansporn“. Vor allem wäre es aber auch ein wichtiges Signal. Denn nachdem die Kölner mit sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen ziemlich perfekt in die Spielzeit gestartet waren, folgten aus den vergangenen sieben Begegnungen ebenfalls nur noch sieben Zähler – ein Punkteschnitt von einem. Die Anfangseuphorie ist ein wenig verblasst. Und grundsätzlich kommt die Eintracht für die Kölner vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Denn Frankfurt wird sicherlich das Spielgerät übernehmen wollen, der FC wusste gegen Gladbach mit dem eigenen übermäßigen Ballbesitz bekanntlich nicht viel anzufangen. Vor allem aber ist Frankfurt in Köln ein gern gesehener Gast. Von den jüngsten zehn Spielen gegen den FC gewannen die Hessen genau eine, in Köln seit 1994 nur einmal.

Und doch ist die SGE der Favorit am Samstagabend. „Sie haben zu Beginn der Saison einen gewissen Hurra-Fußball gespielt, haben viele Tore erzielt, aber auch recht viele kassiert“, erklärte der Kölner Coach. „In den letzten vier, fünf Spielen haben sie sich auch so ein wenig in der Struktur angepasst, verändert und haben eine bessere Absicherung, eine andere Stabilität. Sie erzielen dann nicht mehr ganz so viele Tore, kassieren aber auch weniger und sind in Summe dann auch ein Ticken erfolgreicher.“ Die Eintracht erzielte in den ersten sieben Pflichtspielen 27 Tore, kassierten in den ersten acht Begegnungen aber auch 19. Eine Entwicklung, die den FC-Fans bestens vertraut sein dürfte. Tatsächlich hat der FC in der vergangenen Saison an den ersten zehn Spieltagen ebenfalls in der Offensive Hurra-Fußball gespielt und die Defensive oft vergessen.

Mit Physis gegen das spielstarke Team

Gerhard Struber stellte das System um und der FC war plötzlich wieder erfolgreich, wenn auch nicht unbedingt mit einem Schönheitspreis zu garnieren. „Für uns geht es immer darum, den Abstand nach unten einfach auch zu wahren oder zu vergrößern, um nach Möglichkeit einfach nicht im März oder im April dann wirklich Druck zu haben, sondern da auch so ein wenig frei aufspielen zu können“, sagte der Trainer. Und daher feilt Kwasniok auch wieder an einem seiner Masterpläne. Ein Schlüssel scheint dabei eine gewisse Physis zu sein. Denn der 44-Jährige stellte gleich zwei Spielern einen Startelf-Einsatz in Aussicht. Jan Thielmann, weil er offenbar gegen einen „guten Gegner“ wie Frankfurt „abarbeiten“ kann und Sebastian Sebulonsen, dem der Trainer eine „körperliche Wucht“ bescheinigt, die gegen eine „spielstarke Mannschaft“ eine Option sei.

Zu sehr wollte sich der Coach aber auch nicht in die Karten schauen lassen. Immerhin ist der Kader bis auf die Langzeitverletzten komplett. Allerdings steht hinter Marius Bülter nach einem Magen-Darm-Infekt noch ein großes Fragezeichen. Auch über den Einsatz von Rav van den Berg wird Kwasniok wohl erst im Laufe des Freitags entscheiden. Eric Martel dürfte allerdings vorerst in der Dreierkette spielen, denn der Niederländer wird wohl eher nicht beginnen. „Ich habe heute noch keine Tendenz, außer irgendwie vielleicht beim Jan“, sagte Kwasniok. „Ansonsten weiß ich noch nicht, wie wir es angehen können, weil ich auch abwarten wollte, mit was für einem Gemüt die Jungs eben zurückkommen. Jetzt geht es an die detaillierte Planung, sodass wir dann in der kommenden Trainingseinheit die Dinge noch mal abarbeiten können und dann am Samstagabend hoffentlich das erste Mal ein sogenanntes Topspiel gewinnen können.“