Was bedeutet der Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln?

Said El Mala glücklich beim Training
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Was bedeutet der Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln?

Nach wochenlangen Spekulationen und einer schier endlosen Reihe von Meldungen rund um die Zukunft von Said El Mala herrscht nun endlich Klarheit. Nachdem bereits ein Wechsel zum BVB platzte, ist nun auch ein Transfer zu RB Leipzig vom Tisch. Der Shootingstar bleibt dem Klub über diesen Sommer hinaus erhalten und läuft zukünftig mit der prestigeträchtigen Nummer 10 auf. Der Verbleib beeinflusst nun auch maßgeblich die finale Phase der kölschen Kaderplanung. Was bedeutet der Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln?

Über Wochen bis Monate zog sich der Transferpoker um Said El Mala. Eine Entscheidung war lange offen. Dabei dürfte die spektakuläre Vertragsverlängerung zumindest von längerer Hand geplant gewesen sein. Nun bleibt der Spieler in Köln und das mit Folgen.

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Besonders aus sportlicher Sicht dürfte der Verbleib des Senkrechtstarters für den FC von erheblicher Bedeutung. El Mala entwickelte sich in der abgelaufenen Spielzeit trotz seines jungen Alters zur Lebensversicherung der Geißböcke und konnte in seiner ersten Bundesligasaison 13 Tore und fünf Vorlagen beisteuern. Sein Tempo, seine Unbekümmertheit und seine Dynamik im Eins-gegen-eins lieferten dem FC eine individuelle Qualität, die nur schwer zu ersetzen wäre. Gerade mit Blick auf die weit fortgeschrittene Transferphase wäre die Suche nach einer adäquaten Offensivverstärkung mit enormem zeitlichem Druck verbunden gewesen, um doch noch einen Spieler zu finden, der diese Qualitäten annähernd auffangen könnte. Viele Konjunktive, die am Geißbockheim nun keine Rolle mehr spielen. Zumindest zum Großteil. Zwar behält der FC durch den Verbleib den aktuell besten Spieler in den eigenen Reihen, erschwert sich aber auch die Suche nach Verstärkungen auf anderen Positionen.

Verzicht auf Rekordablöse

Denn der finanzielle Aspekt spielt bei diesem Thema natürlich eine zentrale Rolle. Laut der „BILD“ soll RB Leipzig bereit gewesen sein eine fixe Summe von 50 Millionen Euro zu bieten, die mit Erreichen aller Bonuszahlungen auf insgesamt 60 Millionen Euro hätte ansteigen können. Zudem hätte das Gesamtpaket wohl auch eine Weiterverkausbeteiligung enthalten. Finanzielle Mittel, die der FC in mehrere Baustellen hätte investieren können. Durch den Verbleib ist nun klar: Für die ganz großen Lösungen wird das Geld nicht mehr da sein. Aber sind diese jetzt überhaupt noch nötig? Ein Gedanke der durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Schließlich bleiben den Geißböcken 18 Torbeteiligungen aus der vergangenen Saison erhalten. Ob man bei einem Verkauf aber an Qualität dazu gewonnen hätte, darf also zumindest hinterfragt werden. Denn auch ohne die El Mala-Millionen gelang es den Verantwortlichen die größten Baustellen des Kaders zu schließen.

Sind alle Lücken gestopft?

Nach den Verpflichtungen von Thijs Dallinga und Ellyes Skhiri steht offenbar noch ein weiterer Transfer kurz bevor. Mikey Moore könnte innerhalb der nächsten Woche endlich in Köln aufschlagen. Denn Savinho von Manchester City steht kurz vor einem Wechsel zu den Tottenham Hotspurs und würde mit seinem Transfer den Weg für die Moore-Leihe freimachen. Neben dem bestehenden Gerücht um Marcel Regula machte auch ein wildes Gerücht aus England die Runde. Laut „indykaila“ habe der FC Interesse an einer Leihe von Arsenal-Youngster Ethan Nwaneri bekundet. Nach Informationen von come-on-fc-com soll es tatsächlich ein loses Interesse gegeben haben, mehr aber auch nicht. Durch den El Mala-Verbleib wird ein Transfer einer dieser Kandidaten zwar ohnehin unwahrscheinlicher, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Sowohl Nwaneri als auch Regula kommen hauptsächlich über die rechte Seite.

Sollten die angesprochenen Deals tatsächlich über die Bühne gehen oder platzen, steht nur noch die Verpflichtung eines Linksverteidiger-Backups für Gideon Mensah aus. Damit hat der Verbleib des 19-Jährigen die Kölner Kaderplanung letztlich weniger auf den Kopf gestellt, als es nach den wochenlangen Spekulationen zunächst den Anschein machte. Der FC muss seinen Unterschiedsspieler nicht ersetzen, sondern kann die Mannschaft gezielt um ihn ergänzen. Klar ist aber auch, dass die Domstädter damit ein gewisses Risiko eingehen. Die Kölner setzen viel darauf, dass El Mala seine starke Entwicklung bestätigt und an seine starken Leistungen aus der Vorsaison nahtlos anknüpft. Ein Kalkül, das aber genauso gut aufgehen könnte. Ob dieser mutige Ansatz schlussendlich belohnt wird, werden die kommenden Monate zeigen. Nur, wenn er belohnt wird, dann wohl richtig! Einen kleinen Vorgeschmack dürfte der sicherlich ansteigende Trikotverkauf mit der Nummer 10 bieten.


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Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Hat Said El Mala eine Ausstiegsklausel?

Nein, Thomas Kessler bestätigte auf einer FC-Veranstaltung, dass es keine Klausel in dem Vertrag gibt. Auch ein Agreement wurde demnach nicht vereinbart.

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Hintergründe zum Vertrag von Said El Mala: Thomas Kessler bestätigt „fehlende“ Ausstiegsklausel

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Hintergründe zum Vertrag von Said El Mala: Thomas Kessler bestätigt „fehlende“ Ausstiegsklausel

Mit einem großen Knall hat am Donnerstag die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel begonnen. Said El Mala hat seinen Vertrag verlängert. Und das zu besonderen Konditionen für den 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über den Vertrag mit Said El Mala.

Die Vertragsverlängerung von Said El Mala kam am Donnerstagabend überraschend. Viele Fans stolperten über ein kolportiertes Detail. Demnach habe El Mala den Kontrakt erneut ohne Ausstiegsklausel unterschrieben. Das bestätigte Thomas Kessler auf einer Veranstaltung am Freitagabend und erklärte auch die Hintergründe.

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Geht er nach Dortmund, vielleicht nach Leipzig oder klopft doch noch ein internationaler Spitzenclub an? Diese Frage umgab Said El Mala in den vergangenen Wochen. Bis Donnerstagabend. Dann gaben FC und der Spieler nicht nur den Verbleib, sondern auch die Vertragsverlängerung bekannt. El Mala bleibt bis 2031 bei den Geißböcke, zu deutlich besseren Konditionen. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen es mit Boni nun um die drei Millionen Euro sein. Der 19-Jährige ist damit der Topverdiener der Geißböcke. Am Donnerstagabend war der Youngster mit seiner Familie am Geißbockheim eingetroffen, um den Vertrag zu unterschreiben. Das verriet der Anruf von Lukas Podolski, der erklärte, dass sein Club nun gegen Monaco spiele. Die Begegnung in der Conference League fand eben am Donnerstag statt. Geplant dürfte der Schritt aber schon vorher gewesen sein – immerhin drehten die Kölner PR-technisch am großen Rad.

Großer Vertrauensbeweis

Gerade einmal 24 Stunden später bestätigte Thomas Kessler nun auf dem Mitglieder-Stammtisch der Kölner, dass in dem Kontrakt tatsächlich keine Ausstiegsklausel verankert ist. Für viele Fans erstaunlich. Denn nach den knallharten Fakten bedeutet das, dass der FC den Spieler bis 2031 nicht verkaufen muss, also noch fünf Jahre die Hand auf dem Deal hat. „Wir haben auch im neuen Arbeitspapier von Said keine Klausel“, sagte Kessler, der auch betonte, dass es kein weiteres „Agreement“ zwischen den Parteien gäbe. Auf den ersten Blick bemerkenswert, denn El Mala hätte sich einen Wechsel jetzt schon vorstellen können, will Champions League spielen und soll sich mit dem BVB so gut wie einig gewesen sein. Doch der Geschäftsführer erklärte auch die Hintergründe. Denn nach wie vor ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass der junge Spieler bei ähnlichen Leistungen seinen Kontrakt bis nun 2031 erfüllen wird.

Kessler sprach von einem sehr „großen Vertrauensbeweis der Familie und des Spielers gegenüber“ dem FC. „Diesen Vertrag zu schließen, ist ein absolutes Commitment gegenseitig, dass wir sagen, wir haben absolutes Vertrauen, dass der Weg von dir (El Mala, Anm. d. Red.) noch nicht vorbei ist“, so Kessler, der gerade die individuelle Förderung als Kriterium hervorhob. Zu diesem Commitment gehört wohl auch, dass auch Malek El Mala seinen Vertrag verlängert hat. Das hat aber wohl bei Bruder Said nicht den Ausschlag gegeben. „Ihm war brutal wichtig, dass er auf der einen Seite merkt, dass er bei einem Club ist, wo er Spielzeit bekommt, aber auf der anderen Seite mit dem Verhältnis zu René und dem Trainerteam einfach auch in Themen weiterkommt, wo er noch nicht fertig ist.“ Kessler erklärte weiter, dass der Spieler durchaus noch Schritte zu gehen habe. Die wird er nun zunächst beim FC gehen.

Es kann „unfassbar viel passieren“

Und das dürften einige sein. Denn El Mala wird ganz sicher einer der Stammspieler unter Wagner sein. Schon in der vergangenen Spielzeit war der Offensivmann der Unterschiedsspieler der Geißböcke, so etwas wie die Lebensversicherung. Und El Mala ist mittlerweile das Gesicht des FC, tritt nicht nur aufgrund der Nummer in die Fußstapfen von Lukas Podolski. Die Erwartungshaltung ist groß, der Druck auch. Doch der gebürtige Krefelder machte bislang immer den Eindruck, mit dem Wirbel gut umgehen zu können. Beim FC kann sich der Youngster auch weiterhin ins Schaufenster stellen. „Am Ende wird es immer zu der Entscheidung kommen, sollte etwas auf den Tisch kommen, dass den FC in Gänze besser stellt, dann müssen wir uns damit auseinandersetzen“, so Kessler. „Wann das ist, in welchem Zusammenhang das ist, wie die Kombination sein wird – im Fußball kann innerhalb von sechs und zwölf Monaten so unfassbar viel passieren.“

Der Ex-Keeper wünschte sich, dass sich erst einmal „alle darüber freuen“, dass es zu dieser Vertragskonstellation gekommen ist. In Köln wird das aktuell sicher der Fall sein.


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Gibt es eine Ausstiegsklausel im Vertrag von Said El Mala?

Nein, wie Thomas Kessler auf einer Veranstaltung des FC bestätigte, gibt es keine Klausel und auch kein Agreement. Der Vertrag wurde bis 2031 verlängert. Damit hat Köln weitere fünf Jahre die Hand auf dem Deal.

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Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Vorfreude auf den Bundesliga-Start: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst nach Frankfurt

Alles wieder auf null: Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag (12 Uhr) bei Eintracht Frankfurt in eine neue Bundesliga-Saison. Das Team von Britta Carlson will beweisen, dass das zurückliegende Rekord-Jahr kein Ausrutscher war.

Trainerin Britta Carlson sehnt den Pflichtspiel-Auftakt nach den Wochen der Vorbereitung herbei.

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37 Punkte und ein siebter Platz sorgten am Ende der vergangenen Saison für strahlende Gesichter am Geißbockheim. Die Kölnerinnen spielten das erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte und avancierten zu einer ernstzunehmenden Größe in der Bundesliga. Zugleich legte die Mannschaft von Britta Carlson damit natürlich auch die Messlatte für die Zukunft deutlich höher. Und ebendiese Zukunft beginnt am Samstagmittag. Die FC-Frauen treten zum Start in die neue Bundesliga-Saison bei Eintracht Frankfurt an. Und die Partie beim Champions-League-Aspiranten wird direkt eine erste Standort-Bestimmung, wo der FC in dieser Saison qualitativ einzuordnen sein wird.

“Die Vorfreude ist groß“

„Die Vorfreude ist groß“, sagte die FC-Trainerin im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben ein schönes Auswärtsspiel mit einem starken Gegner. Nur ein Heimspiel wäre schöner gewesen.“ Trotz einer zufriedenstellenden Vorbereitung sei die Fahrt zum Brentanobad auch eine Reise ins Ungewisse: „Am ersten Spieltag ist man nie bei 100 Prozent.“ Der Gegner wird dem FC zweifelsohne zum Start alles abverlangen – und ist mutmaßlich noch etwas eingespielter als die Kölnerinnen. Die Eintracht hat bereits zwei Pflichtspiele in der Champions-League-Qualifikation absolviert und verfügt trotz eines größeren Umbruchs über viel Qualität und internationale Erfahrung. „Frankfurt ist eine Mannschaft, die sehr stark im Ballbesitz agiert, über Kurzpassspiel kommt, aber auch extrem gut umschalten kann“, analysierte Carlson den kommenden Gegner.

Dass die Frankfurterinnen zuletzt sogar den Vorjahresfinalisten der Champions League, Olympique Lyon, in einem Testspiel mit 2:1 bezwangen, unterstreiche die Herausforderung. Doch auch die Kölnerinnen reisen mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt. Auf das Rekordjahr folgte jüngst die Verpflichtung von Kathrin Hendrich. Damit trägt fortan erstmals eine aktive deutsche Nationalspielerin das FC-Trikot. Dieser Umstand beflügelt die Kölnerinnen noch weiter – und erhöht die sportliche Qualität im Kader.

“Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren“

Dennoch formulieren die Verantwortlichen bodenständige Ziele für die kommende Saison – und treten damit auch der Erwartungshaltung ein Stück weit entgegen, die sicherlich auch unter den FC-Fans herrschen dürfte: „Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren. Etablieren heißt zunächst einmal, das zu bestätigen, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben. Das wird schwer genug, weil alle Clubs investieren. Ich freue mich darauf, dass wir jetzt anders wahrgenommen werden”, skizzierte Carlson im Gespräch mit unserer Redaktion die Vorgabe für die neue Saison und nannte zugleich das nächste Entwicklungsziel: „Der nächste Schritt ist, die einzelnen Spielerinnen und somit auch das Team weiterzuentwickeln, noch dominanter und effizienter im eigenen Ballbesitz und Umschaltspiel zu werden.“

Personell gebe es vor dem Auftakt laut der Trainerin noch einige Fragezeichen. Sandra Jessen ist nach ihrer Verletzung wieder zurück und konnte im jüngsten Testspiel gegen Leuven bereits Einsatzminuten sammeln. Offen ist aber, ob es bei der Isländerin bereits für die Startelf reicht. Lisa Schmitz geht als aktuelle Nummer eins ins Rennen, weil Irina Fuchs nach ihrer Verletzung noch ausfällt. Definitiv fehlen werden Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi und Paula Hoppe. Marina Hegering wird den FC derweil weiterhin als Kapitänin aufs Spielfeld führen – und wird könnte mit Kathrin Hendrich die wohl erfahrenste Innenverteidigung der Bundesliga bilden. Carlson ließ aber offen, ob Hendrich direkt in Frankfurt starten wird und betonte: „Wir haben mit Elise Stenevik, Amelie Bohnen, Merle Hokamp und Celina Degen weitere richtig gute Innenverteidigerinnen.” Dennoch dürfte auf lange Sicht kein Weg an dem Duo Hegering/Hendrich vorbeiführen, wenn beide fit sind.

Und so startet der 1. FC Köln gut ausgerüstet in eine neue Reise ins Ungewisse. Die Ansprüche sind hoch, aber ebenso die Qualität. Eine weitere Rekord-Saison muss daher keineswegs nur Träumerei bleiben.


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So reagierte René Wagner auf die Vertragsverlängerung: „Das fand ich süß“

René Wagner und Said El Mala
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So reagierte René Wagner auf die Vertragsverlängerung: „Das fand ich süß“

Am Donnerstagabend hat der 1. FC Köln offiziell die Vertragsverlängerung von Said El Mala bekannt gegeben. Zusätzlich zu einer kolportierten Gehaltserhöhung, wird der Offensivspieler zudem in der kommenden Saison mit der Rückennummer 10 auflaufen. Der Kölner Coach hat erst kurz vor der Verkündung von dem Verbleib erfahren und erhielt prompt eine Einladung vom Topspieler des 1. FC Köln: So reagierte René Wagner auf die Vertragsverlängerung.

Die Transfer-Saga um Said El Mala ist zumindest für diesen Sommer endgültig beendet. Der Shootingstar der Vorsaison wird auch in der Spielzeit 26/27 für den 1. FC Köln auflaufen, wenn auch mit neuer Rückennummer. René Wagner freut sich über den Verbleib nach den diversen Abgangsgerüchten, auch wenn er selbst „nie das Gefühl hatte, dass es passieren wird.“

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Gutes Verhältnis

Dass Wagner und El Mala gut miteinander können, ist nichts neues. „Ich hab mit Said einen super engen Austausch und ich glaube, wir haben da eine gute Basis gefunden“, so der Übungsleiter. Ein weiteres Zeichen dafür, ist die Einladung von El Mala an seinen Coach, bei der Vertragsunterschrift dabei zu sein und seine Eltern kennenzulernen. Die hatte der Youngster nämlich offenbar ziemlich spontan ausgesprochen. „Das fand ich süß“, erzählte Wagner. Was El Mala jedoch nicht wusste, Wagner hatte mit seinen Eltern bereits Bekanntschaft gemacht: „Ich hab sie bei der U21 schon einmal kennenlernen dürfen, als ich in der Vorbereitung bei einem Testspiel in Hennef dabei war.“ Damals war es Bruder Malek der auf dem Platz stand und gegen den FC Gießen doppelt traf. Nicht nur wegen Aktionen wie diesen bezeichnet Wagner seinen Schützling als „bodenständig“ und „Familienmensch“. Der FC-Familie bleibt er in jedem Fall ein weiteres Jahr erhalten.

Neue Nummer, neue Verantwortung

Angesprochen auf das Video der Vertragsverlängerung, lobte Wagner zunächst die schauspielerische Leistung des 19-Jährigen. Der Trainer selbst war bereits informiert und dementsprechend nicht überrascht. „Obwohl er da hoffentlich den ein oder anderen von euch auf dem falschen Fuß erwischt hat“, sagte er zu den Medienvertretern. Obwohl die Nummer zehn in Köln eine große Bedeutung hat und schon von Legenden wie Pierre Littbarski, Wolfgang Overath und Lukas Podolski getragen wurde, sieht Wagner darin viel mehr eine Verantwortung als eine Bürde. In der anstehenden Saison soll El Mala an seine bisherige Entwicklung anknüpfen und auch als Charakter weiterhin wachsen. Am wichtigsten für Wagner ist jedoch, dass er sich nach all dem Trubel um seine Person endlich auf das konzentrieren kann, was er am liebsten macht: Fußball spielen.

Auch wenn El Mala spätestens jetzt zum Gesicht des Vereins aufgestiegen ist, glaubt Trainer Wagner, dass das gewohnte Umfeld beim FC die optimalen Entwicklungschancen für den Linksaußen bietet. Woanders müsste El Mala sich wie jeder Spieler erst einmal neu zurechtfinden. Ein Faktor, der bei jedem Wechsel Risiko mitbringt. Von seinem Verbleib profitieren natürlich auch seine Mitspieler und das gesamte Trainerteam und das nicht nur auf dem Platz. „Ich habe selten einen Spieler erlebt, der so lustig ist. Er bringt uns einfach alle zum Lachen, das macht Spaß und gibt uns einfach gute Energie“, sagte Wagner über seine neue Nummer zehn. Seine Erwartungen an den Spieler, sowie die Medien und das Umfeld formuliert der Trainer eindeutig: „Lasst den jungen jetzt Fußball spielen. Er ist jetzt bei uns, er ist ein Spieler des 1. FC Köln, er trägt jetzt die zehn auf dem Rücken und jetzt muss er Leistung bringen.“


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Wie lange bleibt Said El Mala in Köln?

Der 19-Jährige hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Allerdings ist nicht sicher, ob El Mala diesen erfüllen wird. Bereits zahlreiche Clubs haben ihr Interesse öffentlich hinterlegt.

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Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“

Ron-Robert Zieler und Marvin Schwäbe
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Torwartfrage geklärt: René Wagner verzichtet auf Pokal-Torwart und setzt auf die „klare Nummer eins“

In der vergangenen Saison stand der Weltmeister im Cup im Tor und die Nummer 1 in der Liga, das soll sich nun ändern beim 1. FC Köln: René Wagner setzt auch im DFB-Pokal auf Stammkeeper Marvin Schwäbe. Der Trainer will mit der bestmöglichen Elf auflaufen.

Auch für Marvin Schwäbe steht am Montag das erste Pflichtspiel an. Obwohl der Keeper die Nummer eins und Kapitän ist, war das nicht selbstverständlich. Schließlich stand in der Vorsaison Ron-Robert Zieler im Cup zwischen den Pfosten.

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Dass René Wagner im Pokal mit den Geißböcken möglichst weitkommen will, steht wohl außer Frage. Dennoch betonte der Keeper am Freitagnachmittag genau das noch einmal explizit. „Die Chance wollen wir von Tag eins auch einfach wahrnehmen“, sagte der Trainer. Und deswegen sei es für ihn auch eine grundsätzliche Sache, die vermeintlich beste Elf auf den Platz zu schicken. Und jene Elf beinhaltet nun mal auch den Keeper. Wagner beantwortete in der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel die Frage nach dem Keeper entschieden. „Marvin Schwäbe steht im Tor“, sagte der Coach. „Ich habe mir selber mal die klare Prämisse auferlegt, dass ich in diesem Wettbewerb mit der bestmöglichen Mannschaft ins Feld gehe. Dazu gehört für mich die Nummer eins im Tor. Weil wir einfach die Chance haben, auch jede Runde weiterzukommen.“

„Er ist ein paar Jahre im Geschäft“

Damit wählte der Trainer einen anderen Weg als noch sein Vorgänger Lukas Kwasniok. Der vertraute in der vergangenen Spielzeit im Pokal dem Weltmeister von 2014. Das hat sich unter René Wagner also in Sachen Aufstellung grundlegend verändert. Zieler droht also eine komplette Saison auf der Bank. „Ron-Robert ist da aber Profi genug. Er ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre im Geschäft. Natürlich ist ein Wettkampfsportler nicht zufrieden, wenn er auf der Bank sitzen muss“, erklärte der Kölner Cheftrainer weiter. „Aber Ron-Robert macht das ja schon in der Bundesliga. Und der wird das jetzt auch im Pokalsuper machen. Und wenn dann mal sein Mann gefragt ist, dann wird er da sein.“ In der Vergangenheit nutzten bekanntlich viele Trainer im Pokal die Chance, ihren Ersatzkeepern Einsatzminuten zu verschaffen. Das wird unter René Wagner nun ganz offensichtlich nicht der Fall sein.


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Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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„Vollprofi“, „Qualitätsspieler“, „Arbeiter“ – Ellyes Skhiri soll beim FC die Führungsrolle übernehmen

Ellyes Skhiri war in seiner Zeit beim FC ein Publikumsliebling
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„Vollprofi“, „Qualitätsspieler“, „Arbeiter“ – Ellyes Skhiri soll beim FC die Führungsrolle übernehmen

Lange haben die Kölner nach seinem passenden Sechser gesucht und ihn nun in dem Rückkehrer Ellyes Skhiri gefunden. Vier Jahre hat der Tunesier schon in Köln gespielt, war zwischenzeitlich sogar Publikumsliebling beim 1. FC Köln: Wird Ellyes Skhiri für Würzburg zur Option?

Am Donnerstag fand der Medizincheck statt, am Freitag bereits das erste Training mit der Mannschaft. Ob der Tunesier aber zur Option im Duell gegen Würzburg wird, ist eher fraglich.

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Auf einem der Pressebilder, die im Zusammenhang mit der Neuverpflichtung und eben auch von Ellyes Skhiri veröffentlicht wurden, blickt der Tunesier nachdenklich aus dem Bild. Es wirkt ein wenig so, als würde der Mittelfeldspieler im Licht stehen, im Scheinwerferlicht. Doch davon war seit Donnerstagabend bei den Geißböcken nicht mehr so wirklich viel übrig. Auch, wenn der Umgang mit der Vertragsverlängerung von Said El Mala sicherlich von längerer Hand geplant war, der Zeitpunkt ließ die Personalie Skhiri ein wenig in den Hintergrund rücken. Und das, obwohl der FC bekanntlich sehr lange und sehr ausführlich nach einem Sechser gesucht hatte. Man wolle sich Zeit lassen, um den richtigen zu finden, war die Sprechweise am Geißbockheim. Dabei dürften die FC-Verantwortlichen die Position mit am längsten auf ihrem Zettel gehabt haben. Spätestens nach dem sicheren Abgang von Eric Martel.

Skhiri soll Führung übernehmen

Im Transfersommer wurden schließlich viele Namen gehandelt. Eben Skhiri, Edson Álvarez, aber auch Rani Khedira und zuletzt wünschten sich einige Fans den bei Leverkusen ausgemusterten Robert Andrich. Es wurde dann doch Skhiri, dessen Verpflichtung zwischenzeitlich ins Wanken geraten, wenn auch nie gänzlich vom Tisch war. „Also erst einmal freue ich mich unheimlich, dass Elias wieder da ist. Ich glaube, jeder weiß, dass wir damals mit ihm eine super Zeit hatten“, sagte René Wagner am Freitagnachmittag. Der Tunesier spielte bekanntlich von 2019 bis 2023 zum FC und erlebte dort wohl seine sportlich beste Zeit. Immerhin glänzte der Sechser sogar als Torschütze, als der Sturm nicht so recht funktionieren wollte. In dieser Zeit arbeitete er auch mit Wagner zusammen. Spieler und Trainer vertrauen sich. Möglicherweise ein unheimlich wichtiger Schlüssel in der Personalie Skhiri.

Denn die vergangene Monate liefen alles andere als rund. Skhiri kam in Frankfurt zunehmend weniger zurecht. Vielleicht auch, weil er ahnte, dass er nicht mehr die ganz große Zukunft haben würde. Immerhin hatten schon im Sommer 25 Wechselgerüchte die Runde gemacht. Skhiri war alles andere als unumstritten, die Kritik wuchs. Beim FC erhält der Spieler nun nicht nur Vertrauen, dem Tunesier soll eine wichtige Rolle zukommen. „Natürlich wird Ellyes ein Spieler sein, der auf dem Platz Führung übernehmen wird, der neben dem Platz schon immer Führung übernommen hat. Das mit seiner Art und Weise zu trainieren und sich als Mensch zu geben“, sagte Wagner. „Er steht genau für die ganzen Werte, die wir als Mannschaft auch verkörpern wollen.“ Das zeigte Skhiri selbst wenige Minuten zuvor in einem Fragenhagel-Video auf den Kanälen des Vereins. Auf die Frage nach einem Wort, das ihn beschreibe, antwortete der Spieler: „Arbeit“.

Vollprofi und Qualitätsspieler?

Skhiri ist ein Arbeitstier, war schon bei seinem ersten Auftritt in Köln der unermüdliche Läufer. Und auch jetzt sei der Spieler topfit, erklärte Wagner. „Ich habe selten einen Spieler erlebt, der in jeder Phase der Saison, auch in der Offseason immer fit ist“, so der Trainer weiter. Über die Fitness brauche man sich also keine Sorgen machen, es ginge mehr um das Spielerische innerhalb der Mannschaft. „Wer ihn kennt, weiß ganz genau, dass der Junge es auf keinen Fall zulassen wird, dass er auch nur einen Millimeter nachgibt“, sagte der Dresdner. „Das ist ein Vollprofi, das ist ein Bundesliga-Qualitätsspieler, der bringt uns ungemein weiter im Zentrum und genau das hat er heute schon verkörpert.“ Ein Einsatz von Beginn an, wird es am Montag gegen Würzburg noch nicht geben, seine ersten Minuten nach der Rückkehrer dürfte der Tunesier dann wieder im FC-Trikot dennoch sammeln.


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Was ist mit Mikey Moore?

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So sieht René Wagner aktuell den Kader: „Vielleicht hat man dann noch einen Schuss frei“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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So sieht René Wagner aktuell den Kader: „Vielleicht hat man dann noch einen Schuss frei“

14 Wochen nach dem letzten Pflichtspiel greifen die Kölner am Montag in den DFB-Pokal und damit in die neue Saison ein. Vor dem Duell bleiben noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: So plant René Wagner mit dem aktuellen Kader.

Das Warten auf den Start in die neue Saison hat so gut wie ein Ende. Am Montag steht für die Geißböcke das erste Pflichtspiel der Saison an. Und der FC reist zuversichtlich nach Würzburg.

Lesedauer: 7 Minuten

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Mehr als zwei Monate nach dem letzten Pflichtspiel geht es für die Geißböcke nun wieder los. Am kommenden Montag sind die Kölner zu Gast bei den Würzburger Kickers. Die Kölner werden mit breiter Brust nach Würzburg fahren. Immerhin hat der FC auf der Zielgeraden noch einige Baustellen geschlossen. Zuletzt die auf der Sechs. Am Morgen wurde der neue und alte Mittelfeldspieler offiziell vorgestellt. „Also erst einmal freue ich mich unheimlich, dass Ellyes wieder da ist. Ich glaube, jeder weiß, dass wir damals mit ihm eine super Zeit hatten. Ich war auch sehr eng mit ihm als Co-Trainer damals in der Analyse. Wir haben beide zusammen viel gearbeitet. Und deswegen kennen wir uns beide sehr, sehr gut“, erklärte Wagner am Freitag auf der Pressekonferenz. „Wir haben die ganze Vorbereitung gepredigt, vor allem auch bezogen auf Ellyes, dass wir auf den richtigen Spieler warten wollen. Das haben wir jetzt getan.“

„Am Montag wird es noch nicht reichen“

Skhiri steht den Kölnern ab sofort zur Verfügung, trainierte am Freitag schon mit der Mannschaft und ist somit auch eine Option für Montag. Aber: „Er steht genau für die ganzen Werte, die wir als Mannschaft verkörpern wollen. Deswegen freue ich mich ungemein, dass er jetzt da ist“, sagte der Trainer. „Am Montag wird es für den Start-Einsatz aber noch nicht reichen. Wir glauben aber, dass wir ihn trotzdem im Kader mit dabei haben. Und dann sehen wir, ob es für ein paar Minuten reicht.“ Eine andere Personalie ist ebenfalls geklärt. Said El Mala wird als neuer Zehner Einsatzzeit erhalten und das zweifelsfrei von Beginn an. Grundsätzlich ist der Coach mit der Kaderplanung zufrieden. „Wir haben jetzt Ellyes heute, dann die Verlängerung von Said und mit Thijs nochmal in der Offensive nachgelegt. Ich glaube, dass wir in den Planstellen, wo wir noch Bedürfnisse hatten, nachgelegt haben“, sagte Wagner. „Da gibt es vielleicht noch ein, anderthalb Stellen, wo wir da vielleicht noch was dazugeben wollen.“

Zwar kommentierte Wagner einmal mehr keine Namen, wollte sich also auch nicht zu dem Dauergerücht Mikey Moore äußern, der Trainer sagte aber schon, dass es noch Bedarf auf der Linksverteidigerposition gäbe. Immerhin gibt es bislang keine echte Alternative für Gideon Mensah, der in der Vorbereitung nicht immer überzeugte. „Wir haben aber auch zwei Spieler an der U21, die da drücken. Nichtsdestotrotz können wir uns schon vorstellen, auf der Position was zu machen“, sagte Wagner. „Und die halbe Position, die bei mir so drin ist: Vielleicht hat man am Ende nochmal einen Schuss frei. Das weiß man aber nicht. Die gehen meistens vielleicht auch später auf.“ Soll wohl heißen, wenn eine Tür aufgeht, will man durch diese auch durchgehen. Es heißt, dass die Kölner in der Tat noch in der Offensive nach einem Spieler Ausschau halten. Ob zusätzlich zu Wunschspieler Moore, ist nicht genau bekannt.

„Das ist der Weg, den wir gehen wollen“

Eine Option für Montag könnte Neuzugang Thijs Dallinga sein. Der Stürmer kam nicht nur als Backup für Ragnar Ache, sondern als Herausforderer und/oder Ergänzung zu beispielsweise einer Doppelspitze. „Wir waren da in der Position, die wir dort wollten, recht klar. Das sollte ein Stürmer sein, der als Doppelspitze auflaufen kann, aber auch alleine. Dass wir, wenn wir vielleicht auf Ragnar Ache mal verzichten müssen, aus welchen Gründen auch immer, einen Spieler haben, der ihn auf jeden Fall ersetzen kann. Er kann aber auch genauso mit ihm zusammen spielen“, erklärte der Trainer. „Er ist ein Spieler, der die Qualität hat in der Box. Das ist recht einfach ablesbar in seinen Zahlen. Die hat er jetzt vielleicht die letzten zwei Jahre nicht ganz so aufs Papier bekommen. Aber genau das ist der Weg, den wir ergehen wollen. Wir haben es mit Kuba Kaminski letztes Jahr gezeigt, dass wir Spielern eine Plattform bieten können, um sich weiterzuentwickeln, um auch ihre Leistung wieder hervorzurufen.“


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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen Würzburg

Für den FC startet die Pflichtspiel-Saison am kommenden Montag mit dem Auswärtsspiel in Würzburg. Die Pokal-Begegnung wird um 18 Uhr angepfiffen. Das Spiel wird im Free-TV übertragen.

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Werbeflächen, Trikot-Umtausch, Spiderman und Reaktionen: Die 13 geht, die 10 bleibt

Werbeflächen mit Said El Mala rund um Köln
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Werbeflächen, Trikot-Umtausch, Spiderman und Reaktionen: Die 13 geht, die 10 bleibt

Said El Mala bleibt in Köln und die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Und falls es irgendjemanden noch nicht bewusst war: Es gibt schon längst wieder ein Gesicht des 1. FC Köln: Außergewöhnlich viel Trubel um Said El Mala.

Dem FC ist mit dem Verbleib und der Vertragsverlängerung von Said El Mala ein Masterpiece gelungen und das auf mehreren Ebenen. Die PR-Maschinerie läuft jedenfalls, die Fans sind begeistert und es gibt eine spezielle Aktion der Geißböcke.

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Die Bombe platzte um 19 Uhr, sie wurde um 19:30 mit einem ordentlichen Nachbeben komplettiert. Da verkündete der FC die Vertragsverlängerung ihres Shootingstars und löste eine Lawine im Netz aus. Und der Verein tat auch viel dafür, dass die Welle um Said El Mala nicht abebbte. Schon am Abend wurde die Stadt mit Werbeplakaten ausgestattet, darauf der Youngster im neuen Auswärtstrikot und dem Schriftzug: „Die 13 geht, die 10 bleibt“. Flankiert wurde die Meldung von zahlreichen Videos, die der Club über die Sozialen Medien spielte. Mal gezogen von Spiderman, mal mit dem „El Mala“-Song, mal als Torschütze – El Mala ist omnipräsent. Interessant war ein Video, in dem Lukas Podolski seinen Nachfolger mit der Nummer 10 während des Unterschrift-Vollzugs anrief und beglückwünschte. El Mala bedankte sich höflich und betonte später in einem Interview, wie sehr er Prinz Poldi achte.

Positive Reaktionen, Kessler wird gelobt

Das Rad, an dem die Kölner drehten, war also ein großes, viele Menschen müssen in den Plan involviert gewesen sein. Die Verkündung am Abend war alles andere als ein Schnellschuss. Auch das ist ein wahres Masterpiece, denn als die Bombe um 19:30 Uhr platzte, hatte den Verbleib kein Medium selbst recherchiert, kein Medium den Paukenschlag enthüllt und es war an keiner Stelle durchgesickert. Und das, obwohl der Apparat, mit dem die Vertragsverlängerung ausgespielt wurde, ein beachtlich großer war. Und das gilt eben auch für die Reaktionen. Im Netz überschlugen sich die Kommentare – und das nahezu ausschließlich positiv. Vor allem Thomas Kessler, der zuletzt auch an verschiedenen Stellen kritisiert wurde, war das Ziel eines Großteils der Lobeshymnen. Tatsächlich hat Thomas Kessler den Deal offenbar fix gemacht. El Mala wird weiterhin das Trikot tragen.

Das mit der Nummer 10 und für alle die, die sich bereits ein Adidas-Trikot mit der „13“ gekauft haben, hat der FC eine Umtausch-Aktion vorbereitet. Bis Ende September können betroffene Fans, ihr Jersey zurückschicken und ein neues bestellen. Und natürlich haben sich mittlerweile auch die ersten Experten zu Wort gemeldet. So unter anderem Pierre Littbarski im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das ist ein ganz wichtiges Signal, ein Anschub für den Verein. Sein zweites Jahr in der Bundesliga wird nicht einfach. Aber man kann nicht nur mit Emotionen rechnen, sondern auch mit Zahlen: 13 Tore und fünf Vorlagen sind Fakten, die dem FC im Abstiegskampf absolut helfen“, sagte der Weltmeister von 1990. „Das Gesamtpaket stimmt: Said ist ein ehrlicher Junge, fleißig und er liebt die Fans. Er hat das Herz am rechten Fleck. Das passt sehr gut zur Zehn. Er hat sich die 10 auf dem Rücken verdient.“


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Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Ellyes Skhiri kehrt zum 1. FC Köln zurück: „Den FC habe ich nie aus den Augen verloren“

Ellyes Skhiri läuft wieder für den FC auf
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Ellyes Skhiri kehrt zum 1. FC Köln zurück: „Den FC habe ich nie aus den Augen verloren“

Nur wenige Stunden nach dem Hype um Said El Mala gibt es die nächste Personalie beim 1. FC Köln: Ellyes Skhiri kehrt ans Geißbockheim zurück. Der Tunesier hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Skhiri wird die Nummer 6 tragen.

Schon am Donnerstag hatte sich die Verpflichtung angedeutet, am Nachmittag absolvierte Ellyes Skhiri den Medizincheck. Nun ist es auch offiziell, der Tunesier hat einen vertrag beim FC unterschrieben und kehrt nach Köln zurück.

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Die nächste Kader-Baustelle ist geschlossen. Der FC hat die Lücke auf der Sechs gefüllt und das mit einem alten Bekannten. Ellyes Skhiri wird künftig wieder für die Geißböcke auflaufen. „Wir kennen Ellyes seit vielen Jahren sehr gut und der Kontakt zum FC ist auch nach seinem Wechsel nie abgebrochen. Bei der Zusammenstellung unseres Kaders war es uns wichtig, neben sportlicher Qualität gezielt zusätzliche Erfahrung und Führungsstärke in die Mannschaft zu bringen“, sagt Thomas Kessler. „Ellyes entspricht mit seinem Profil genau dem, was wir gesucht haben. Er hat in den vergangenen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, die er nun bei uns einbringen kann.“ Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tunesier gerade in der vergangenen Spielzeit und bei der WM im Sommer nicht so richtig in Fahrt kam. In Köln ist man guter Dinge, dass René Wagner dem Mittelfeldspieler die alte Leistung wieder entlocken kann.

„Er kennt den FC“

Skhiri soll als Motor auch Verantwortung übernehmen und ein Leader im Team werden. „Gleichzeitig kennt er den FC, das Umfeld und die besonderen Anforderungen des Standorts Köln sehr genau. Er weiß, was es bedeutet, hier Verantwortung zu übernehmen. Mit seiner professionellen Haltung und seiner Erfahrung wird er unserer Mannschaft wichtige Impulse geben und insbesondere für unsere jungen Spieler auf und neben dem Platz ein wichtiger Orientierungspunkt sein“, so Kessler weiter. „Wir sind überzeugt, dass Ellyes uns mit seinen Qualitäten sowohl sportlich als auch innerhalb unserer Mannschaftsstruktur weiterhelfen wird, und freuen uns sehr, ihn wieder am Geißbockheim zu begrüßen.“ Der Tunesier hatte in Köln die stärkste Zeit seiner Karriere verbracht. Die Lücke, die er nach seinem Abgang nach Frankfurt hinterlassen hatte, wurde nie richtig geschlossen.

„Ich bin sehr froh, wieder hier zu sein und habe direkt einige bekannte Gesichter am Geißbockheim getroffen. Den FC habe ich nie aus den Augen verloren und war mit einigen Leuten immer in Kontakt“, sagte Skhiri. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin motiviert, mit all den Menschen hier wieder erfolgreich zu sein und werde alles für den FC und seine Fans geben. Ich war schon seit einiger Zeit mit Thomas und René im Austausch, habe sofort wieder das Vertrauen gespürt – und das ist ein super Gefühl.“


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Ist Thijs Dallinga gegen Würzburg schon eine Option?

Thijs Dallinga bei seinem ersten Training mit der Mannschaft
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Ist Thijs Dallinga gegen Würzburg schon eine Option?

Am Montag wurde Thijs Dallinga offiziell beim 1. FC Köln vorgestellt, am Mittwoch stand er erstmals alleine auf dem Platz und am Donnerstag stieg er in das Mannschaftstraining ein. Nun geht die Saison im Pokal mit dem Duell in Würzburg los für den 1. FC Köln: Ist Thijs Dallinga bereits eine Option?

Mit der Einheit am Donnerstag hat die Vorbereitung auf das Duell gegen Würzburg und damit den Start in die Saison begonnen. René Wagner wird nun die letzten Eindrücke für eine mögliche Startelf sammeln. Eine Option könnte der Niederländer Thijs Dallinga sein.

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Während die FC-Profis am Dienstag und Mittwoch frei hatten, trainierte der Neuzugang bereits am Geißbockheim. Gemeinsam mit Fitness-Trainer Leif Frach absolvierte der Niederländer eine erste Einheit in Rot-Weiß. Einen Tag später traf er zum ersten Mal auf seine neuen Mitspieler. Trotz zuletzt zwei schwachen Saisons in Bologna, verspricht man sich viel von der neuen Nummer 27 in Köln. Ragnar Ache gilt im Sturmzentrum zwar nach wie vor als gesetzt, ein Debüt von Dallinga am Montag ist dennoch nicht unwahrscheinlich.

Der erste Eindruck

Als Dallinga am Donnerstag kurz nach 15 Uhr zum ersten Mal den Rasenplatz eins am Geißbockheim betrat, warteten bereits knapp 1000 Zuschauer auf die jüngste Kölner Neuverpflichtung. Nachdem der Stürmer kurz zuvor seine neuen Teamkollegen kennengelernt hatte, folgte prompt das erste gemeinsame Training. Nach Läufen zu Beginn ging es anschließend mit dem Ball weiter. In mehreren intensiven Spielformen musste sich Dallinga sichtlich in die Mannschaft einfinden. Obwohl der erste Auftritt ordentlich war, blieben die großen Momente zunächst aus. Auch im Abschlussspiel blieb der Niederländer unauffällig. Eine Eingewöhnungszeit, die man ihm in Köln mit Sicherheit zugesteht. Ein gefragter Mann für Fotos und Autogramme war der 26-Jährige nach der Einheit dennoch.

„Strafraumräuber“ in Würzburg?

Nach seinem ersten Training bleiben Dallinga noch drei Tage, um sich für das Pokalspiel zu empfehlen. An Ragnar Ache wird der Neuzugang bis dahin wohl nicht vorbeikommen, zumindest nicht im Kampf um einen Platz in der Anfangsformation. Der 1. FC Köln hat sich in den letzten Jahren im Pokal gegen vermeintlich kleinere Gegner häufig schwergetan und auch schon in der ersten Runde immer wieder zu kämpfen gehabt. Im Vorjahr konnte das Weiterkommen in Regensburg erst durch zwei späte Tore gesichert werden. In solchen Fällen ist Torgefahr von der Bank wichtig. Anfang 2025 wäre Imad Rondic beinahe der Traumstart gelungen: Unmittelbar nach seiner Einwechslung im Pokal-Viertelfinale in der Leverkusener BayArena traf der Bosnier zum Ausgleich. Der Treffer wurde anschließend wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen und es folgte nur ein weiteres Tor von Rondic im FC-Trikot.

Eine solche Entwicklung erhofft sich für den Niederländer zwar niemand, ein Tor beim Debüt im Pokal wäre dennoch ein Einstieg nach Maß – sofern der Treffer dieses Mal zählt. Dass der Neuzugang Torgefahr mitbringt, hat er schon in Frankreich unter Beweis gestellt. Beim FC Toulouse traf Dallinga in zwei Spielzeiten 37-mal und legte weitere acht Tore auf. Seine anschließende Station in Italien beim FC Bologna war weniger erfolgreich. Trotzdem verhielt sich der Mann aus Groningen stets professionell. Sein ehemaliger Mitspieler Riccardo Orsolini, betonte gegenüber „Bologna Sport News“ vor allem den Lern- und Arbeitswillen des Stürmers. Gleichzeitig bezeichnete er ihn als „rapace d’area“, einen „Strafraumräuber“. Dieses Gespür in der Box und die Qualität, aus jeder Chance ein Tor erzielen zu können, kann für den FC noch sehr wichtig werden. Womöglich schon am Montagabend in Würzburg.


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Wer ist Thijs Dallinga

Der Niederländer ist seit August Fußballer des 1. FC Köln. Der Spieler wurde vom FC Bologna ausgeliehen. In Norditalien erlebte er nicht die beste Phase seiner Karriere. Zuvor in Toulouse ist er aber eingeschlagen.

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