Bleibt Lukas Kwasniok erstmals bei seiner Startelf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Bleibt Lukas Kwasniok erstmals bei seiner Startelf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart steht für den 1. FC Köln das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Abend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok bei der TSG 1899 Hoffenheim. Wer dann von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln in Hoffenheim spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Hoffenheim der sechste Spieltag an. Im Vergleich zur Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag, gibt es keine neuen Ausfälle, aber auch keine Rückkehrer. Ob Lukas Kwasniok die identische Startelf wie gegen Stuttgart ins Rennen schickt, bleibt abzuwarten. So könnte der 1. FC Köln in Hoffenheim spielen.

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Gegen die TSG 1899 Hoffenheim muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen. Dies bedeutet zum einen, dass Kwasniok auf Isak Johannesson zurückgreifen kann, der gegen Stuttgart angeschlagen ausgewechselt wurde, und zum anderen, dass die Partie gegen seinen Ex-Club für Marius Bülter noch zu früh kommt. Neben dem Stürmer stehen dem FC weiterhin die Langzeitverletzten Rav van den Berg und Luca Killian nicht zur Verfügung. Da sonst alle Profis einsatzbereit sind, könnte es erstmals an der Startformation keine große Veränderung geben. Ragnar Ache, der Bülter bereits gegen Stuttgart ersetzte, dürfte erneut den Vorzug in der Spitze erhalten. Daneben sind Jakub Kaminski sowie Jan Thielmann eigentlich gesetzt.

Startet Linton Maina?

In der Defensive dürfte Kwasniok erneut auf eine Dreierkette setzen, bei der Timo Hübers und Joel Schmied fest eingeplant sind. Die dritte Position in der Innenverteidigung wird aller Voraussicht nach von Eric Martel oder Tom Krauß besetzt. Martel startete gegen Stuttgart in der Abwehr und wechselte die Position nach der Pause mit Krauß, der die Partie im zentralen Mittelfeld begann. Genau ein solches Zusammenspiel scheint auch gegen Hoffenheim realistisch. Auf der rechten Außenbahn hat sich Sebastian Sebulonsen festgespielt. Die zweite Position im Mittelfeld könnte Isak Johannesson übernehmen, vorausgesetzt, der Isländer ist so fit, dass er von Beginn an auflaufen kann. Das größte Fragezeichen liefert die Position auf der linken Außenbahn. Hier begann gegen Stuttgart Linton Maina. Der schnelle Offensivspieler zeigte einen soliden Auftritt, ohne jedoch wirklich herauszustechen.

Daher könnte hier wieder Kristoffer Lund in die Startelf rücken, der seine Sache zu Saisonbeginn sehr ordentlich gemacht hatte, in den letzten Spielen jedoch seinen Platz in der ersten Elf verlor. Allerdings könnte Kwasniok auch etwas überraschen und Jakub Kaminski auf die linke Schienenposition zurückziehen und dafür Said El Mala in die offensive Dreierreihe stellen. Wie es letztlich aussehen wird, wird man am Freitagabend sehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen

Ragnar Ache



Marius Bülter zwischen Enttäuschung und Vorfreude: „Es ist bitter, dass es nicht klappt“

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Marius Bülter zwischen Enttäuschung und Vorfreude: „Es ist bitter, dass es nicht klappt“

FC-Neuzugang Marius Bülter ist seit diesem Sommer Stürmer der Geißböcke und hat in vier Spielen bereits vier Scorerpunkte gesammelt. Im Interview mit dem FC äußert sich der Ex-Hoffenheimer zu seinem Ankommen und dem Duell gegen die TSG: Marius Bülter über seine Rolle beim 1. FC Köln.

Der 32-Jährige Ibbenbürener scheint bereits nach kurzer Zeit beim FC angekommen zu sein. Zwei Tore, zwei Assists, Teil des Mannschaftsrats – und der Familienzuwachs steht auch kurz bevor: Marius Bülter über seine Rolle beim 1. FC Köln.

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Vier Bundesligaspiele – vier Scorerpunkte: Marius Bülter ist einer von zwölf Neuzugängen beim 1. FC Köln und hat sich direkt zu Saisonbeginn in den Vordergrund gespielt. Mit einem solch fulminanten Start hätte der Kölner Angreifer selbst nicht gerechnet, verrät Bülter im vereinseigenen Interview des FC. „Aber es freut mich und zeigt auch, dass ich mich hier wohlfühle, gut aufgenommen wurde und wir eine coole Mannschaft haben. Dann kann man auch seine Leistung bringen“, so Bülter. Der Wohlfühlfaktor sei bei dem 32-Jährigen schon extrem wichtig: „Wenn man sich nicht wohlfühlt und nicht gerne zum Training fährt, ist es schwierig, seine Leistung zu bringen.“

„Ich hätte das Spiel gerne gespielt“

Beim FC scheint es für Bülter jedenfalls nicht schwierig zu sein. Der Stürmer liefert, ist direkt zum Hoffnungsträger avanciert. „Die Menschen, die hier arbeiten, und auch die Leute in der Stadt sind extrem freundlich. Wenn man in der Stadt auf FC-Fans trifft, sind alle sehr herzlich. Das macht es besonders, weil man merkt, wie die Stadt mit dem Verein verbunden ist. Das ist etwas, was ich so noch nicht erlebt habe.“ Auch innerhalb der Mannschaft ist der Kölner Neuzugang gut aufgenommen worden. So wurde Bülter in den Mannschaftsrat gewählt, die Teamkollegen schätzen den gebürtigen Ibbenbürener, der versucht, seine Erfahrung weiterzugeben: „Ich bin nicht der Lautsprecher in der Kabine, der ständig etwas sagt. Ich versuche mit meiner Art und Weise, wie ich zum Sport stehe, sowie mit Leistung voranzugehen“, sagt Bülter.

Vorangehen kann der Stürmer aktuell nicht. Der Angreifer leidet aktuell an einer gereizten Achillessehne, fiel bereits gegen den VfB Stuttgart aus und verpasst auch das Duell gegen seinen Ex-Club. “Ich hatte dort zwei schöne Jahre, habe viele Leute kennengelernt und mich super wohlgefühlt. Ich hätte das Spiel gerne gespielt und die Leute wiedergesehen. Es ist bitter, dass es nicht klappt“, gibt Bülter zu. „Das tut schon weh, aber es lässt sich nicht ändern.“ Dabei wäre der Spieler möglicherweise auch fit nicht zum Einsatz gekommen. Bülters Frau erwartet ein Kind. „Es kann eigentlich jeden Moment so weit sein. Ich habe meine Uhr um, bin auf Abruf und warte, dass es losgeht“, sagt der 32-Jährige, der daher auch nicht sicher sagen kann, dass er das Spiel in den eigenen vier Wänden schaut, vielleicht eher „im Krankenhaus“.

Beim FC erlebt Bülter aktuell jedenfalls seinen zweiten Frühling.


Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Ragnar Ache vor dem Spiel gegen Hoffenheim
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Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Der FC ist am Donnerstag zum Auswärtsspiel nach Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG würden die Geißböcke gerne wieder ins Punkten kommen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit zu den Schwaben fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

Trotz den Verletzungen von Rav van den Berg und Marius Bülter muss Lukas Kwasniok am Donnerstag einen Spieler zu Hause lassen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

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Die Zeit für die Vorbereitung auf das sechste Duell der Bundesliga-Saison war für die Geißböcke knapp. Erst am vergangenen Sonntag spielten die Kölner gegen den VfB Stuttgart und kassierten die zweite Niederlage der Spielzeit. Kurz nach der dritten und letzten Trainingseinheit der Woche ist der FC am Donnerstagnachmittag zum Auswärtsspiel in Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG sollen möglichst wieder Punkte her. Zwar stehen beide Teams aktuell mit sieben Zählern da, allerdings spricht die Bilanz doch für die Sinsheimer. In den vergangenen 16 Spielen gelang es dem FC nur ein Mal, drei Punkte einzufahren. Ein Lichtblick ist jedoch, dass es in den vergangenen beiden Auswärtsspielen für die Kölner beide Male Punkte gab. Diesmal treffen die Geißböcke mit Tim Lemperle auf ihren ehemaligen Top-Scorer. Der aktuelle Kölner Stürmer Marius Bülter wird in Sinsheim allerdings keine Punkte auf sein Scorer-Konto laden können. Er steht dem Trainer neben den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg nicht zur Verfügung.

Wieder nicht dabei

Dementsprechend hat Lukas Kwasniok die Aufgabe, einen weiteren Spieler für das Duell gegen die TSG zu streichen. Und zum vierten Mal in Serie hat es nun Jusuf Gazibegovic getroffen. Der Rechtsverteidiger, der zur Winterpause als Königstransfer zum FC gewechselt ist, spielt in den Planungen des Trainers aktuell keine Rolle. Das erklärte der Coach auch am Mittwoch auf der obligatorischen Pressekonferenz. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, sagt Kwasniok. „Das ist es bitter für ihn. Aber ich kann an dieser Tatsache nichts verändern, dass ich da eine Entscheidung treffen muss. Er lässt sich nichts zu Schulden kommen. Tut alles. Aber ihn trifft es aktuell.“

Am Geißbockheim ließ sich unterdessen auch Luca Kilian nach überstandener Kreuzband-Operation wieder blicken.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Dominique Heintz – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Marius Bülter

Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Thomas Kessler kann zufrieden auf seine Arbeit blicken und im Winter wohl nochmal nachlegen

Seit diesem Sommer ist Thomas Kessler nun beim FC verantwortlich für die sportlichen Entscheidungen. Und gerade für seine Transfers wurde der Sportdirektor zuletzt gefeiert. Im Interview mit dem FC äußert sich der Ex-Keeper auch dazu: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

Die vergangenen Monate waren sicher keine ruhigen für den neuen FC-Sportdirektor. Kaderplanungen, Transfers und der Druck, einen bundesligatauglichen Kader zu formen, waren unter anderem die Aufgaben des 39-Jährigen: Thomas Kessler über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.

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Tag für Tag fährt der neue Sportdirektor des 1. FC Köln nun die Franz-Kremer-Allee entlang, um seinen Wagen dann vor dem Geißbockheim zu parken. Ein Weg, der dem 39-Jährigen bereits seit 1999 bestens bekannt ist. Denn damals stand der junge Thomas Kessler „mit leuchtenden Augen zum ersten Mal beim Probetraining am Geißbockheim“, verrät Kessler im vereinseigenen Interview des 1. FC Köln. Er lebe seinen Traum, sehe es als Privileg, dass er „für diesen großartigen Club in entscheidender Funktion tätig sein darf.“ Gleichzeitig bedeutet dieser Traum für den ehemaligen Torhüter der Geißböcke allerdings auch jede Menge Verantwortung – Tag für Tag. Und die hatten es bereits im Sommer in sich.

“Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe“

Denn den Posten des Sportdirektors zu übernehmen, war für Kessler eher ein Sprung ins kalte Wasser als eine von langer Hand geplante Entscheidung. „Am Ende der letzten Saison gab es keine lange Bedenkzeit, da galt es einfach, anzupacken und den Aufstieg über die Ziellinie zu bringen. Dass der Vorstand mir danach dauerhaft das Vertrauen geschenkt hat, hat mich sehr gefreut“, so der 39-Jährige. Die Übernahme von Verantwortung ist hingegen nicht neu für den ehemaligen FC-Spieler. „Für meine Aufgabe helfen mir die Jahre als Profi und die Erfahrungen aus der Kabine. Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen. Nach dem Karriereende durfte ich auf der Geschäftsstelle und im sportlichen Bereich wertvolle Erfahrungen sammeln“, erklärt Kessler. Zudem nahm Kessler am Lehrgang Management im Profifußball von der DFL und dem DFB teil. „Ich fühle mich gut gerüstet für diese Aufgabe.“

Und die Aufgaben waren im ersten Transfersommer nach der Transfersperre für den 1. FC Köln nicht wenige. Zumal die Kölner nach dem direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga und dem zuvor harten Sparkurs von Christian Keller doch einiges am Kader verändern wollten und mussten. „Um in der Bundesliga bestehen zu können, war uns klar, dass wir die Qualität in unserem Kader in der Breite und in der Spitze verbessern müssen“, sagt Kessler. So sei bereits früh klar gewesen, dass man bei den Geißböcken neue Akzente setzen wolle. Mit zwölf Neuzugängen ist viel frisches Blut in den Kölner Kader geflossen, auf der anderen Seite haben auch etliche Akteure den Verein verlassen. „Ein Mannschaftsgefüge lebt auch ein Stück weit davon, dass es Veränderungen gibt, wir wollten neue Reize setzen und den Konkurrenzkampf wieder deutlich erhöhen. Dafür bedarf es Impulsen von außen“, erklärt Kessler.

Kessler hofft auf die Wettbewerbsfähigkeit

Dass der Wandel auch vollzogen werden konnte, liegt nicht zuletzt daran, dass dem FC „in diesem Sommer wieder mehr Mittel zur Verfügung“ gestanden haben, „ohne dabei in Saus und Braus leben zu können.“ Hilfreich waren dabei zudem die Transfereinnahmen. „Mit dem Verkauf allen voran von Jonas Urbig im Winter sowie Damion Downs und Max Finkgräfe im Sommer, die alle bei uns in der FC-Akademie ausgebildet wurden, haben wir auch eine ordentliche Summe eingenommen“, so der Sportdirektor. Gemeinsam mit den Geschäftsführer-Kollegen Philipp Türoff und Philipp Liesenfeld habe man entschieden, „dieses Geld bewusst in den Kader zu investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga zu erhöhen.“ Dass der FC wettbewerbsfähig sein könnte, zeigen die bisher sieben in fünf Duellen eingefahrenen Punkte in der Bundesliga und das Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Kessler muss „im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen“

Und mit den Transfers im Sommer muss das Ende der Transfer-Fahnenstange in dieser Saison noch nicht beendet sein. Denn Philipp Türoff deutete auf der Mitgliederversammlung an, dass es auch in diesem Winter noch ein Budget gibt. Der FC wäre also in der Lage, falls die erhofften Ziele im Winter weit weg sind, noch einmal nachzulegen. In welcher Höhe, ist nicht klar. Doch der Abstieg soll mit allen Mitteln verhindert werden. Aber nicht nur frisches Blut sieht Kessler als Möglichkeit, den Kader zu verbreitern. „Definitiv würden wir uns wünschen, dass möglichst viele Eigengewächse bei uns im RheinEnergieSTADION für die Profis auflaufen“, erklärt Kessler im Bezug auf die Nachwuchsarbeit. „Letztendlich muss es dafür aber auch immer eine Überzeugung auf Seiten des Spielers geben. Wenn wir diese nicht spüren und der Spieler den Wunsch äußert, sich zu verändern, dann müssen wir im Sinne des Clubs die beste Entscheidung treffen.“

Im Sinne des Clubs zu entscheiden, gehört nun seit Sommer zur Hauptaufgabe Kesslers. Bei der Fahrt durch die Franz-Kremer-Allee wird der 39-Jährige heute möglicherweise dem ein oder anderen Jungspieler begegnen, der mit leuchtenden Augen das erste Mal zum Probetraining ans Geißbockheim kommt.


Kwasniok bestätigt: Marius Bülter fehlt auch in Hoffenheim

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus
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Kwasniok bestätigt: Marius Bülter fehlt auch in Hoffenheim

Der FC wird weiterhin auf seinen Angreifer verzichten müssen. Nach dem Ausfall gegen den VfB Stuttgart in der Vorwoche fehlt der Stürmer auch im nächsten Duell des 1. FC Köln: Marius Bülter wird auch gegen Hoffenheim ausfallen.

Vergangene Woche hatte Lukas Kwasniok , dass es reichen würde, doch nun herrscht Gewissheit beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird auch gegen Hoffenheim ausfallen.

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Schon im Vormittagstraining hatte es sich angedeutet. Marius Bülter fehlte am Mittwoch wie schon bei der Einheit am Dienstag. Bei nur noch einem ausstehenden Training vor der Abfahrt nach Hoffenheim, reicht es für den Kölner Stürmer nicht. Der Angreifer wird die Reise zu seinem Ex-Verein nicht mit der Mannschaft mit antreten. „Für Freitag sieht es nicht so gut aus, er wird auf keinen Fall dabei sein“, sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz am Mittwoch und verpackte die Info in die Nachricht, dass es dem Spieler als werdenden Vater ansonsten gut gehe. Schon vergangene Woche hatte der Stürmer aufgrund einer Achillessehnen-Reizung aussetzen müssen, saß gegen den VfB Stuttgart nur auf der Tribüne, fieberte dort aber eifrig mit.

Wer ersetzt der Kölner Stürmer

Bülter wurde gegen den VfB von Ragnar Ache ersetzt, der Jakub Kaminski auch umgehend die Führung auflegte. Ob der Neuzugang vom 1. FC Kaiserslautern aber auch gegen die TSG in der Startelf stehen wird, ließ der Kölner Coach vorerst offen. „Ragnar ist fit und gesund. Es gibt aber schon mal einen Unterschied, ob man 90 Minuten spielt oder für 30 Minuten reinkommt“, sagte der Trainer. „Aber Stand jetzt ist er fit und kann spielen.“ Auch in der Vorwoche war die Suche nach einer Alternative Thema beim FC. Damals sprach der Coach davon, dass es durchaus auch andere Überlegungen für die Offensive gäbe. Luca Waldschmidt konnte die Woche jedenfalls wieder uneingeschränkt trainieren.

Auch sonst kann Kwasniok nahezu aus dem Vollen schöpfen. Isak Johannesson, der am Sonntag noch behandelt wurde, war ebenfalls bei allen Einheiten dabei. Nach wie vor fehlen die Langzeitverletzten Rav van den Berg, der sich im Duell gegen den VfL Wolfsburg eine Schultereck-Verletzung zugezogen hatte sowie Luca Kilian nach seinem dritten Kreuzbandriss. Auch Nachwuchsstürmer Youssoupha Niang wird nach seiner Schulterverletzung noch nicht zur Option.


„Der Videoassistent darf da nicht eingreifen“ – Jonas Hector über die VAR-Diskussion beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Der Videoassistent darf da nicht eingreifen“ – Jonas Hector über die VAR-Diskussion beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector auch zum vergangenen Wochenende. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf die Wahl des Präsidium. Und: Das sagt Jonas Hector zur VAR-Diskussion beim 1. FC Köln.

Nach dem ereignisreichen Wochenende blickt der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast zurück auf die Geschehnisse und äußert seine Sicht der Dinge zum FC: Das sagt Jonas Hector zur VAR-Diskussion beim 1. FC Köln.

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Das beherrschende Thema rund um den 1. FC Köln war ab Sonntagabend wohl der Elfmeter, den Marvin Schwäbe verursacht, der aber ziemlich diskutabel erst im Nachhinein gegeben wurde. Schwäbe hatte Ermedin Demirovic an der Wade getroffen, Spieler und Spiel liefen aber weiter. Er mit Verzögerung griff der Video-Assistent ein und nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck auf Strafstoß. Und tatsächlich ist auf den Bildern ein ganz klarer Kontakt zu sehen, der einen Elfmeter rechtfertigen könnte. Und das unabhängig davon, ob der Stürmer hinfällt oder wie in diesem Fall weiter läuft. „Die Frage ist nur, wie ist die Intensität des Kontaktes. Ich weiß nicht, ob das eine klare Fehlentscheidung ist“, sagt Jonas Hector in der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“.

„Wenn der Spieler fällt, dann pfeift er auch direkt“

„An dem Tag habe ich gesagt, der Videoassistent darf da nicht eingreifen“, so Hector weiter. Tatsächlich ist der Kontakt kein besonders harter. Das sah wohl auch der Stürmer so, der sich nicht einmal beschwerte, als der Pfiff ausblieb. „Wenn der Spieler fällt, dann pfeift er auch direkt“, so der langjährige Kapitän der Geißböcke. „Wenn er es pfeift, dann ist es für mich vollkommen okay, wenn er bestehen bleibt. Nur wenn er nicht pfeift, dann weiß ich es eben nicht.“ Auch Schiedsrichter Jöllenbeck war sich nicht so richtig sicher, schaute sich die Situation lange an. „Ich hätte mir gewünscht, dass der Videoassistent nicht eingreift. Regelkonform ist es“, gesteht dann aber auch Hector. „Es gibt Situationen, da rege ich mich deutlich mehr auf. Das ist schon eine komplexe Situation. Ich kann verstehen, dass es gepfiffen wird und der Videoassistent eingreift.“

Mit dem Vorschlag von Klaus Gjasula, künftig auch Schiedsrichter bei Fehlentscheidungen zur Kasse zu bitten, kann Hector indes nichts anfangen. „Das ist doof“, sagt der ehemalige Abwehrspieler. Gerade in der 3. Liga würde es immer wieder Fehlentscheidungen geben, da es dort eben keinen Videoassistenten gäbe. Auch zur Wahl des Präsidiums äußerte sich Hector. Allerdings nur in Bezug auf die Länge der Veranstaltung. „Das hat sich schon sehr gezogen“, sagt Hector, konnte aber einen gewissen Unterhaltungsfaktor bei so manchem Redner nicht verbergen.

Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala ist aktuell der Dribble-König der Bundesliga

Said El Mala, Dribbelkönig der Bundesliga
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Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala ist aktuell der Dribble-König der Bundesliga

Nach dem fulminanten Start mit sieben Punkten aus drei Spielen lässt die Anfangseuphorie nach zwei Pleiten in Serie doch deutlich nach. Dabei gibt es einige Akteure, die mit beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam machen beim 1. FC Köln: Said El Mala ist der Dribble-König der Bundesliga.

Er ist schon jetzt bei vielen der absolute Hoffnungsträger. Mit seinen bisherigen Leistungen gehört er mindestens zu den großen Lichtblicken – und das nicht nur beim 1. FC Köln: Said El Mala ist der Dribble-König der Bundesliga.

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Es liefen bereits die letzten Sekunden der Begegnung als Said El Mala immer und immer wieder ansetzte. Es machte den Anschein, als habe der Kölner Youngster vor, den Stuttgartern im Alleingang noch die Punkte wieder abzunehmen. Hier lief sich der Offensivspieler noch einmal fest, dort traf er den Außenposten. Es hatte nicht mehr Sollen sein. Doch gerade in dem 19-Jährigen und seiner Qualität, immer wieder ins Eins-gegen-Eins zu gehen, ruhen viele Hoffnungen der Geißböcke. Kein Wunder, einen ähnlich Dribble starken Spieler hat man beim FC seit Jahren nicht mehr gesehen. Und das jedes Mal, wenn er ins Spiel kommt. „Er hat ja nicht nur ein Solo hingelegt“, betonte Kwasniok nach dem Wolfsburg-Spiel, bei dem der 19-Jährige das zwischenzeitliche 2:2 aufgelegt hatte. „Er ist nicht zu verteidigen in diesen Aktionen, insofern ist er eine Waffe.“ 

„Dafür ist der Spieler einfach zu gut“

Diese Waffe wird bislang nur zu besonderen Momenten eingesetzt. In der Regel, in der Schlussphase, wenn sich der Gegner schon ein wenig müde gespielt hat. „Er bringt uns in der Offensive eine Qualität, die es ganz selten gibt, weil er dribbeln kann und dabei sehr schnell ist, ohne aber das Ziel aus den Augen zu verlieren“, sagte Kwasniok vor zwei Wochen. „Aber zum Fußball gehört auch, dass du in die andere Richtung arbeiten musst. Und das ist zu Beginn noch wichtiger als in der letzten halben Stunde, wenn du darauf hoffen kannst, dass der Gegner ein bisschen müde ist.“ In den Sozialen Medien gedeiht unter den FC-Fans der Wunsch, den schnellen Mann auch mal über 90 Minuten zu sehen. „Um in der Bundesliga von Beginn an eine Waffe zu sein, dahin ist es noch ein weiter Weg. Insofern müssen wir aufpassen, dass wir aus der Waffe keine Platzpatrone machen, wenn er zu früh 90 Minuten performen muss“, so der Kölner Coach.

Allerdings betonte der Trainer auch, dass man an ihm irgendwann dann auch in der Startelf nicht mehr vorbeikommen wird. „Dafür ist der Spieler einfach zu gut“, sagt der Trainer. Der Spieler ist nicht nur gut, er gehört schon jetzt zu den Dribble stärksten Kickern der Liga. Je nach Quelle und Mess-Art führt der 19-Jährige die Top-Ten vor Akteuren wie Karim Adeyemi, Yan Diomande oder Michael Olise mit 15 Dribblings an, in anderen Statistiken liegt der Offensivspieler mit rund zehn Situationen knapp hinter den Topstars der Liga, aber eben immer in der Top-Ten – und das mit 19 Jahren, in seiner Premieren-Bundesliga-Saison. „Ich liebe es, ins Eins-gegen-eins zu gehen. Aufgrund meiner Physis bin ich trotz meiner Größe ein recht schneller Spieler, würde ich behaupten“, sagte El Mala unlängst in einem DFB-Interview. „Grundsätzlich können sich meine Mitspieler auf Spaß einstellen.“

„Ich versuche, das nicht zu sehr an mich heranzulassen“

Erstaunlich: In diesem jungen Alter gewinnt El Mala auch im Schnitt zwei seiner drei Versuche. Und so ist es nur folgerichtig, dass der Youngster auch in der Liste der gewonnenen Dribblings mit den ganz Großen mithalten kann. Und das, obwohl El Mala von den Top-Spielern dieser Statistik der mit der geringsten Einsatzzeit ist. „Ich versuche, diese Unbekümmertheit auch im Profialltag zu bewahren, indem ich einfach so weitermache, wie ich angefangen habe. Der Druck wird immer größer, das ist normal im Sport“, sagt der 19-Jährige. „Ich versuche, das nicht zu sehr an mich heranzulassen.“ Dabei hat natürlich auch der Kölner Youngster mitbekommen, was um ihn herum geschieht: Die Millionen-Offerte aus England (zweistellig), die Nominierung für die deutsche U21-Auswahl, der Hype in der Domstadt.

Lukas Kwasniok wird vermutlich tatsächlich nicht mehr lange um einen Startelf-Einsatz herumkommen. Möglicherweise schon am kommenden Freitag gegen Hoffenheim, zumal ein Einsatz von Marius Bülter nicht sicher ist. Dann steht erst einmal die Länderspielpause an. Und es würde schon überraschen, wenn der Dribble-König der Bundesliga dann nicht auch für den deutschen Nachwuchs zum Einsatz kommt.


U21 des 1. FC Köln schnuppert an den oberen Plätzen – Sbonias mahnt zur Zurückhaltung

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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U21 des 1. FC Köln schnuppert an den oberen Plätzen – Sbonias mahnt zur Zurückhaltung

Die U21 musste sich gegen Gütersloh nach vier Siegen in Folge mit einer Punkteteilung begnügen. Die FC-Talente verpassten damit vorerst die Chance, sich sogar in den Kampf um die Aufstiegsplätze einzuschalten. Dennoch geht es aufwärts bei der U21 des 1. FC Köln: Evangelos Sbonias tritt auf die Euphoriebremse.

Trotz des Unentschieden gegen Gütersloh hat der Kölner Nachwuchs in die Spur gefunden. Seit fünf Spielen ist die U21 des 1. FC Köln ungeschlagen: Evangelos Sbonias tritt dennoch auf die Euphoriebremse.

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Nur Zentimeter fehlten, dann wäre Patrik Kristal der Matchwinner des 1. FC Köln geworden. Ausgerechnet Kristal, möchte man sagen. Der estnische Nationalspieler rutschte in den vergangenen Wochen bei der U21 ins zweite Glied, kam zuletzt regelmäßig von der Bank ins Spiel. So auch am Samstagnachmittag gegen den FC Gütersloh. Und um ein Haar hätte Kristal kurz vor Schluss noch den späten Siegtreffer erzielt und damit sicher auch seine eigenen Einsatzchancen gesteigert. Doch der Innenpfosten verhinderte den Kölner Jubel. Und so stand am Ende ein 0:0, das gegen den Geheimfavoriten auf den ersten Blick ein Teilerfolg wäre. Doch nach dem Spielverlauf fühlte es sich kurz nach dem Abpfiff eher nach zwei verlorenen Punkten an.

„Das geht schon in die richtige Richtung“

Trainer Evangelos Sbonias war daher bemüht, die Erwartungen nach den jüngsten vier Siegen in Folge nicht ausufern zu lassen: „Direkt nach dem Spiel fühlt es sich zwar eher an wie zwei verlorene Punkte. Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen und sagen, dass wir jetzt im fünften Spiel ungeschlagen geblieben sind, hatten heute die Überhand an Torchancen, hinten raus musst du das 1:0 machen, dann belohnst du dich für den Aufwand, den du betrieben hast.“ Der Coach konstatierte zugleich: „Klar gab es dann noch eine Phase, in der es ein bisschen wacklig war, aber ich glaube, über 90 Minuten lang war Gütersloh hier hinten eingeschnürt und hat versucht irgendwie einen Punkt mitzunehmen oder über Standards oder Umschalt-Momente zu kommen. Da haben wir nicht so viel angeboten. Deswegen fühlt es sich nicht so an, als ob es hier ein gewonnener Punkt war.“

Doch Sbonias betonte: „Es ist das fünfte Mal, dass wir nicht verloren haben. Vier Siege davor, jetzt ein Unentschieden, keinen Gegentreffer kassiert. Das geht schon in die richtige Richtung.“ Bitter jedoch: Mit einem Heimsieg hätte sich die U21 sogar vorerst in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingeschaltet. Statt aktuell fünf Zählern Rückstand zum neuen Tabellenführer SC Fortuna Köln wären es dann gerade mal noch drei Punkte zu den Südstädtern gewesen. Angesichts des Umstands, dass es in dieser Spielzeit keine Übermannschaft in der Regionalliga West zu geben scheint und der FC durchaus perspektivisch in die Dritte Liga schielt, könnte sich durchaus noch eine spannende Konstellation im Saisonverlauf entwickeln. Das direkte Duell im Stadtderby Ende Oktober im Südstadion verspricht jedenfalls Hochspannung – und könnte ein Fingerzeig werden was für die U21 tatsächlich in dieser Saison möglich sein könnte.


Schwere Phase für Gazibegovic: Wieder nicht im Kader, in der National-Elf erneut auf Abruf

Jusuf Gazibegovic kommt beim FC gerade nicht zum Zug
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Schwere Phase für Gazibegovic: Wieder nicht im Kader, in der National-Elf erneut auf Abruf

Für Jusuf Gazibegovic will es in dieser Spielzeit einfach nicht laufen. Gegen den VfB Stuttgart stand der Rechtsverteidiger am Sonntag zum dritten Mal in Folge nicht im Kader des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic weiterhin außen vor.

Er wurde als der erste neue Spieler nach dem Registrierungsverbot gefeiert, galt im Winter als möglicher Königstransfer beim 1. FC Köln: Doch Jusuf Gazibegovic ist beim FC weiterhin außen vor. Auch in der Nationalmannschaft wurde der Rechtsverteidiger nicht in den direkten Kader berufen.

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Der Frühherbst des vergangenen Jahres hatte es für Jusuf Gazibegovic terminlich schon in sich: Hier Champions League gegen Brügge und Co., Länderspiele gegen unter anderem die DFB-Auswahl und Spitzenspiele gegen Teams wie RB Salzburg. Immer von Beginn an, meist über die 90 Minuten und immer als Leistungsträger beim späteren Meister Sturm Graz. Ein Jahr später sieht die Situation um den Linksverteidiger ganz anders aus. Gazibegovic ist mittlerweile Spieler des 1. FC Köln und bei den Geißböcken weiterhin außen vor. Der Rechtsverteidiger war am Sonntag im Duell gegen Stuttgart zum dritten Mal in Serie nicht Teil des Kölner Kaders. Zu Jahresbeginn noch als Königstransfer – und dazu noch der erste nach der Transfersperre – gefeiert, aktuell noch nicht einmal ein Platz auf der Bank.

Huseinbasic erneut nicht nominiert

In der vergangenen Woche äußerte sich der Bosnier noch bei „Sky“ über die aktuelle Situation, die ihm schwer falle. Zumal er in der Nationalmannschaft doch recht ordentliche Leistungen gezeigt habe. Tatsächlich überzeugte der Abwehrspieler im Duell gegen San Marino, spielte 90 Minuten. Auch im anschließenden Duell gegen die Wahlheimat Österreich machte Gazibegovic eine gute Figur. Allerdings war der Bosnier zunächst nicht berücksichtigt worden, stand auf der „Abruf“-Liste. Erst durch die Verletzung von Arjan Malic rückte der Rechtsverteidiger nach. Und auch dieses Mal gehört der 25-Jährige zu den drei Spielern, die auf Abruf stehen. Sollte kein Spieler ausfallen, wird Gazibegovic dieses Mal wohl keine Spielpraxis in der Nationalmannschaft sammeln können.

Immerhin dürfte der Abwehrspieler dann aber beim Cologne-Cup am 9. Oktober zum Einsatz kommen. Denis Huseinbasic wurde auch dieses Mal gar nicht erst von Bosnien-Coach Sergej Barbarez berücksichtigt. Im Juni war der Mittelfeldspieler früher von der Nationalmannschaft heimgereist. Aus „mentalen“ Gründen, wie es später hieß. Seitdem spielt Huseinbasic keine Rolle mehr. Zu Beginn der Spielzeit war er auch von Lukas Kwasniok nicht berücksichtigt worden, biss sich dann aber in das Team. Erst am vergangenen Sonntag war der 24-Jährige nach einer guten Stunde im Duell der Kölner gegen den VfB eingewechselt worden. Davon scheint Jusuf Gazibegovic aktuell ein Stück weit entfernt zu sein.

Und daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. Denn Sebastian Sebulonsen ist sicherlich eine der bislang vielversprechendsten Neuverpflichtungen. Der Norweger hat sich komplett festgespielt. Das dürfte sich der Rechtsverteidiger bei seinem Wechsel im Januar gänzlich anders vorgestellt haben.

Erstmals in der Liga Startelf, aber nicht überzeugend: „Das hat Linton zu sehr herausgefordert“

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart
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Erstmals in der Liga Startelf, aber nicht überzeugend: „Das hat Linton zu sehr herausgefordert“

Linton Maina lief am Sonntag das erste Mal in dieser Saison in der Liga von Beginn an auf. Doch auf einer eigentlich ungewohnten Position tat sich der Offensivspieler schwer in der Begegnung des 1. FC Köln: Linton Maina kann sich gegen Stuttgart nicht empfehlen.


Schon in der Vorbereitung musste er hin und wieder als offensiver Schienenspieler ran. Wirklich viel hat es nicht gebracht für den 1. FC Köln: Linton Maina kann sich im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht empfehlen.

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Als Lukas Kwasniok in der jüngeren Vergangenheit auf Linton Maina angesprochen wurde, da geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen. Er habe zu dem Kölner Flügelflitzer schon ein besonderes Verhältnis wurde der Trainer nicht müde, zu betonen. „Mein Verhältnis zum Linton ist sehr warm, herzlich, weil er ein guter Mensch ist“, sagte der Trainer. „Linton musst du mal in den Arm nehmen und dann versuchst du aber, ihn wieder so ein bisschen zu kitzeln, ein bisschen anzustacheln.“ Das tat Kwasniok zuletzt. Vielleicht sogar ein wenig mehr als das. Der Außenbahnspieler kam in den ersten Liga-Spielen so gut wie gar nicht zum Einsatz, wurde gegen Wolfsburg noch nicht einmal für den Kader berücksichtigt. Gegen Leipzig wurde Maina dann eingewechselt, drehte auf und empfahl sich für mehr. „Linton Maina ist grundsätzlich mal eine Waffe“, sagte der Coach noch am vergangenen Freitag in Bezug auf einen möglichen Startelf-Einsatz. „Und die versuchen wir, im richtigen Moment zu nutzen.“ Der Moment schien für den Trainer gegen Stuttgart gekommen zu sein.

„Wir haben gewusst, dass so etwas passieren kann“

Und doch überraschte der Trainer – zumindest in Teilen. Am Sonntagabend stand Maina dann in der Startelf. Doch nicht etwa als Offensivkraft, vielmehr als Schienenspieler einer Fünferkette, der also auch Defensivaufgaben übernehmen sollte. Eine Rolle, die der gebürtige Berliner auch schon in der Vorbereitung immer mal wieder übernommen hatte. Schon damals konnte man die ein oder andere defensive Schwierigkeit ausmachen, die Maina aber durch sein Tempo meist ausgleichen konnte. Nur ging es damals nahezu ausschließlich gegen unterklassige Mannschaften. „Der VfB hat widererwarten die halbrechte Seite überladen. Wir hatten uns auf die halblinke mit Mittelstädt eingestellt. Aber Vagnoman war der Spieler, der das Spiel oft mit angetrieben hat. Dadurch hatten wir oft eine Zwei-gegen-drei-Konstellation. Das hat Linton zu sehr herausgefordert. Er ist kein links defensivverteidigender Schienenspieler. Wir haben gewusst, dass so etwas passieren kann“, sagte der Trainer. „Wir haben mit Jakub eine Allrounder-Waffe, die einfach den Rücken besser sichern kann.“

Also stellte der Trainer noch während der ersten Halbzeit um, setzte Maina offensiver ein und auf Jakub Kaminski auf dem defensiveren Part. „Es ist zwar nicht konkret gefährlich geworden, aber wenn die Bälle zwei-, dreimal genauer gekommen wären, hätte es lichterloh gebrannt. Ich bin proaktiv zu Werke gegangen“, sagte der Coach. Doch nach seinem guten Auftritt gegen Leipzig blieb Maina dieses Mal blass, konnte sich nicht erneut in Szene setzen. Zwar zog der 26-Jährige die meisten Sprints auf Kölner Seite an, Torgefahr erzeugte der Offensivspieler aber nicht. Ganz anders eben Kaminski, der alleine auf fünf Torabschlüsse kam. Es wirkt fast so, als müsse Kwasniok seine „Waffe“ wieder ein wenig anstacheln. Gut möglich, dass das dann wieder auf anderer Position passiert.