„Ich war kein Freund, ich bin kein Freund und werde nie ein Freund davon sein“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart

Trotz einer unterm Strich ordentlichen Leistung hat der FC gegen Stuttgart verloren. Für Diskussionen sorgte vor allem der gegebene Elfmeter. Dementsprechend zeigten sich die Protagonisten nicht vollständig glücklich: Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Das erwartet den FC gegen Stuttgart: Ballbesitz, Flanken und viele Abschlüsse

Eric Martel im Duell gegen den VfB Stuttgart
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Das erwartet den FC gegen Stuttgart: Ballbesitz, Flanken und viele Abschlüsse

Am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der FC den VfB Stuttgart. Pünktlich zum Duell in Köln hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß in die Spur gefunden. Dementsprechend steht der FC wohl vor einer schweren Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

Mit sieben Punkten aus vier Spielen ist der FC überraschend gut in die Saison gestartet. Nur gegen RB Leipzig mussten sich die Geißböcke geschlagen geben. Gegen den VfB will der FC nun wieder punkten, doch die Aufgabe ist keine leichte: Das erwartet den 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart.

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Form: Nach einer positiven Vorbereitung, in der der VfB lediglich eine Niederlage einstecken musste, starteten die Schwaben mit einer 1:2-Niederlage im Supercup gegen den FC Bayern München in die Saison. Zu Beginn der Bundesliga gastierte Stuttgart bei Union Berlin. Gegen die Eisernen musste das Team von Trainer Sebastian Hoeneß erneut eine 1:2-Niederlage einstecken. Nach dem Weiterkommen im Elfmeterschießen bei Eintracht Braunschweig in der ersten Runde des DFB-Pokals gewann der VfB mit 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Im Anschluss an die Länderspielpause verloren die Jungs aus Cannstatt nach einer Führung noch mit 1:3 beim SC Freiburg, bevor sie am vergangenen Spieltag den FC St. Pauli mit 2:0 schlugen. Unter der Woche startete der VfB in die Europa League. Hier gewann Stuttgart mit 2:1 gegen den spanischen Erstligisten Celta Vigo.

Dominant am Ball, aber laufschwach

Abschlussfreudig: In den ersten drei Spielen gaben die Profis vom VfB bereits 62 Torschüsse ab. Damit stehen die Schwaben in dieser Statistik gemeinsam mit RB Leipzig hinter dem FC Bayern München, der 104 Abschlüsse vorzuweisen hat, auf dem geteilten zweiten Platz.

Dominant mit Ball: Mit 58 Prozent Ballbesitz gehört der VfB in dieser Spielzeit zu den stärksten Teams. Gemeinsam mit dem FC Bayern haben die Jungs von Trainer Sebastian Hoeneß den zweitmeisten Ballbesitz der Liga. Nur Borussia Dortmund hatte in den ersten vier Spielen mit 60 Prozent noch mehr den Ball als Stuttgart.

Hereingaben: Stuttgart schlug in dieser Saison die drittmeisten Flanken. Mit 49 Hereingaben werden die Schwaben in dieser Statistik nur von Borussia Mönchengladbach, die 61 Flanken vorweisen, und Mainz 05 mit 72 Hereingaben überholt.

Laufschwach: Im Hinblick auf das Laufen ist Stuttgart aktuell das schlechteste Team der ganzen Liga. Mit lediglich 344,8 gelaufenen Kilometern, 394 Sprints sowie 1655 intensiven Läufen sind die Schwaben in allen drei Kategorien Schlusslicht. Zum Vergleich. Der FC lief in den ersten vier Spielen knapp 140 Kilometer mehr als die Stuttgarter.

Spannende Neuverpflichtungen: Mit den Abschieden von Enzo Millot und Nick Woltemade mussten die Stuttgarter die Abgänge von zwei Stammspielern hinnehmen. Allerdings brachten die Verkäufe der beiden dem VfB einen enormen Spielraum hinsichtlich potenzieller Neuzugänge. Nachdem die Schwaben mit Lorenz Assignon, Chema, Noah Darvich, Lazar Jovanovic und Tiago Tomas bereits einige spannende Spieler verpflichtet hatten, folgten mit Bilal El Khannnouss und Badredine Bouanani kurz vor Ende des Transferfensters zwei weitere Neuverpflichtungen, die schon zeigten, was in ihnen steckt. Nachdem El Khannouss bereits gegen den FC St. Pauli getroffen hatte, sorgten die beiden gegen Celta Vigo für den Sieg.

Taktische Formation

Formation: In den vergangenen drei Partien ließ Sebastian Hoeneß seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei waren Alexander Nübel im Tor sowie Maximilian Mittelstädt und Finn Jeltsch in der Viererkette gesetzt. Die zweite Innenverteidigerposition machten Ramon Hendriks und Jeff Chbot unter sich aus. Während Chabot in den vergangenen beiden Ligaspielen zum Einsatz gekommen war, begann Hendriks gegen Celta Vigo. Da Jeltsch aller Voraussicht nach gegen den FC ausfallen wird, dürften die beiden in Köln gemeinsam die Innenverteidigung bilden. Auf der Rechtsverteidigerposition liefern sich Josha Vagnoman und Lorenz Assignon ein enges Duell. Assignon stand gegen Vigo in der Startelf und spielte 90 Minuten durch. Im zentralen Mittelfeld liefern sich Angelo Stiller, Atakan Karazor und Chema sogar einen spannenden Dreikampf, bei dem Stiller jedoch im Normalfall gesetzt ist.

Während Karazor zu Saisonbeginn die Nase vorn hatte, erhielt Chema in den vergangenen zwei Spielen das Vertrauen von Hoeneß. In der Offensive ist Ermedin Demirovic als Stürmer gesetzt. Dahinter haben die beiden Neuzugänge Bouanani und El Khannouss sowie Jamie Leweling eindeutig den Status der Stammspieler. Die drei bringen enorme Geschwindigkeit sowie Kreativität ins Spiel des VfB. Bei Ballbesitz tritt der VfB dominant auf, ist sich aber auch nicht zu schade, mit schnellen Gegenstößen oder Flanken zu agieren. Besonders auffällig sind die offensiv ausgerichteten Außenverteidiger, die sich bei jedem Angriff einschalten. In der Defensive probieren die Schwaben, das Zentrum eng zu halten und auf den Außen immer wieder zu doppeln.

Das sagt der Trainer

Lukas Kwasniok über Stuttgart: „Sie versuchen mit ihrem Ballbesitzspiel, den Gegner zu dominieren. Du wirst leiden müssen. Du wirst verteidigen müssen. Sie haben durch die Neuzugänge gefühlt frischen Wind in die Gruppe bekommen. Die Jungs können nicht nur kicken, sondern auch marschieren. Wenn man sich Assignon und El Khannouss anschaut. Die können nicht nur Fußball spielen, sondern die marschieren, die malochen und arbeiten sehr mannorientiert gegen den Ball. Ich glaube, mit den Fans im Rücken kann es ein wildes Spiel werden, da beide Mannschaften nach vorn spielen wollen.

Mögliche Aufstellung von Stuttgart: Nübel – Vagnoman, Hendriks, Chabot, Mittelstädt – Karazor, Stiller – Bouanani, El Khannouss, Leweling – Demirovic

Ausfälle beim VfB: Justin Diehl (Rückstand nach muskulären Problemen), Finn Jeltsch (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), Silas (nicht berücksichtigt), Leonidas Stergiou (Rückstand nach Syndesmoseverletzung) und Deniz Undav (Innenbandanriss im linken Knie).


Einmal mehr die Qual der Wahl: So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok im Duell gegen Leipzig
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Einmal mehr die Qual der Wahl: So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach der ersten Saisonniederlage bei RB Leipzig steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Heimspiel vor der Tür. Wer am Sonntagabend gegen den VfB Stuttgart von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Stuttgart spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Stuttgart das zweite Heimspiel der noch jungen Bundesligasaison auf dem Programm. Wie bereits in Leipzig muss Trainer Lukas Kwasniok seine Startelf auch gegen die Schwaben auf mindestens einer Position verändern. Ob es jedoch noch weitere Veränderungen an der Startformation geben wird, bleibt abzuwarten. So könnte der 1. FC Köln gegen Stuttgart spielen.

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Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart konnte Trainer Lukas Kwasniok hinsichtlich der Einsätze von Luca Waldschmidt, der das Mittwochstraining aufgrund einer Verletzung am Knöchel abbrechen musste, und Marius Bülter, der zu Beginn der Woche wegen eines Eisbeins aussetzte, eine positive, aber auch eine negative Nachricht bezüglich eines möglichen Einsatzes im zweiten Heimspiel der diesjährigen Bundesligasaison verkünden. „Luca hat heute mit trainiert mit dem Tape, das sieht gut aus. Mal gucken, wie der Fuß reagiert. Bei Bülti sieht es nicht gut aus. Er hat eine Achillessehnenreizung, die sich jetzt doch als etwas hartnäckiger herausgestellt hat, als wir uns das alle erhofft und gewünscht haben. Das gehört leider dazu. Er hat es gestern versucht, aber hat sich nicht wohlgefühlt und reagiert. Dann haben wir gesagt, das macht keinen Sinn, und dann hoffen wir, dass er uns nächste Woche wieder zur Verfügung steht“, so Kwasniok.

Kwasniok hat die Qual der Wahl

Somit müssen die Kölner neben Rav van den Berg, der mit einer Schulterverletzung fehlt, auch auf einen ihrer wichtigsten Offensivakteure verzichten. Nach seinem Wechsel aus Hoffenheim nach Köln benötigte Bülter wenig Anlaufzeit, stand in allen fünf Pflichtspielen in der Startelf und hatte mit seinen zwei Treffern sowie zwei weiteren Vorlagen einen enormen Anteil am gelungenen Saisonstart des FC. Besonders das Zusammenspiel mit Jan Thielmann und Jakub Kamiński funktionierte in den vergangenen Spielen hervorragend. Nun muss Kwasniok seine Offensive umstellen und seine Startformation gegen Stuttgart im Vergleich zur Vorwoche auf mindestens einer Position verändern.

Angesprochen auf die Frage, ob Ragnar Ache jetzt für Bülter beginnt, wollte sich Kwasniok nicht aus der Reserve locken lassen, betonte aber auch, dass der bullige Angreifer gute Chancen hat: „Oder Linton Maina. Oder Said El Mala. Wir haben die Qual der Wahl und das ist doch das Schönste“, so der Trainer. Sollte der Fuß von Luca Waldschmidt nicht gut auf die Belastung reagieren und keinen Einsatz von Beginn an zulassen, dürfte es also Veränderungen geben.

Klarheit in der Defensive?

Während sich in der Offensive noch viele Fragen stellen, scheint die Defensive da deutlich klarer zu sein. Marvin Schwäbe wird im Tor stehen. Davor dürften Joel Schmied, Timo Hübers in der Innenverteidigung, Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite und Eric Martel auf der defensiven Mittelfeldposition sicher sein. Einzig bei der Position des Linksverteidigers ist nicht abzusehen, wer gegen Stuttgart beginnt. Nachdem Kristoffer Lund in den ersten drei Ligaspielen in der Startformation stand, übernahm Tom Krauß gegen RB Leipzig. Der gebürtige Leipziger, der eigentlich im Mittelfeld zu Hause ist, bekam eine Einsatzgarantie, allerdings ohne Positions-Erklärung.

Allerdings könnte der Kölner Trainer auch die ein oder andere Überraschung präsentieren und beispielsweise auch El Mala oder Maina anstelle von Kaminski auflaufen lassen. Wie er letztlich aussehen wird, wird man spätestens am Samstagabend erfahren.

So könnte der FC gegen Stuttgart spielen:

Marvin Schwäbe, Tom Krauß, Joel Schmied, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Eric Martel, Luca Waldschmidt, Jakub Kaminski, Ragnar Ache, Jan Thielmann

So könnte der FC gegen Stuttgart spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus

Luca Waldschmidt

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen

Ragnar Ache



Kristals Pfosten-Pech: U21-Siegesserie endete gegen Gütersloh

Sargis Adamyan bei der U21 des 1.FC Köln
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Kristals Pfosten-Pech: U21-Siegesserie endete gegen Gütersloh

Die Siegesserie der U21 ist gerissen: Nach zuletzt vier Dreiern in Folge endete das Heimspiel gegen den FC Gütersloh torlos. Es war die erste Punkteteilung für den FC in dieser Saison. Dennoch ist das Team seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen den FC Gütersloh.

Patrik Kristal wäre als Joker beinahe zum späten Matchwinner geworden. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen den FC Gütersloh.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Oberhausen auf zwei Positionen in der Offensive: Nilas Yacobi und Etienne Borie ersetzten den verletzten Malek El Mala und Arda Süne, der auf die Bank rutschte. Die Kölner besaßen direkt in der Anfangsphase zwei gute Gelegenheiten: Sargis Adamyan leitete den ersten gefährlichen Angriff selbst ein, passte über Safyan Toure raus auf die linke Außenbahn zum aufgerückten Mikail Özkan. Dessen flache Hereingabe brachte Adamyan im Zentrum scharf aufs Tor, doch Güterslohs Torwart Jarno Peters parierte per Fuß (3.). Und nur wenige Sekunden später scheiterte Yacobi aus kurzer Distanz, aber spitzem Winkel ebenfalls an Peters (4.).

Glück, abgeflachte Partie und nahezu ein Torschrei

Kurz danach hatte der FC jedoch Glück, dass die Gäste einen Kölner Ballverlust im Mittelfeld nicht besser ausnutzten, als Patrik Twardzik frei aufs Tor zulief, jedoch überhastet aus der Distanz abzog, was Luis Hauer vor keine Probleme stellte (10.). Nach diesem furiosen Beginn verflachte die Partie allerdings umso mehr, erwähnenswerte Aktionen in den Strafräumen entwickelten sich vorerst nicht mehr. Torgefahr strahlte erst wieder ein Schuss von Güterslohs Jan Lukas Liehr aus, der vom Sechzehner jedoch knapp links unten am Tor vorbeiflog (42.).

Die Kölner waren nach dem Seitenwechsel insbesondere nach Eckbällen gefährlich: So wurde eine Kopfball-Verlängerung von Luc Dabrowski am ersten Pfosten nach einer Ecke von Emin Kujovic noch vor der Linie geklärt (55.). Gütersloh hingegen hatte den Torschrei nach einem hohen Freistoß aus dem Mittelfeld auf den Lippen, doch Björn Rothers Schuss am ersten Pfosten ging knapp am Kölner Tor vorbei (57.). Luis Hauer hatte Probleme bei einem Distanzschuss von Güterslohs Sandro Reyes, konnte den Ball nur zur Seite abwehren (65.).

Unentschieden geht durchaus in Ordnung

Die Gäste erhöhten in der Schlussphase den Druck, Marvin Ajani klärte einen Ball in höchster Not kurz vor der Linie (80.). Und keine 120 Sekunden später hatte der FC Glück, dass Paolo Maiella das Kunststück fertigbrachte, den Ball aus wenigen Metern nicht im Tor unterzubringen (82.). Doch dann waren die Gastgeber wieder am Drücker: Luiz Labenz hatte den späten Siegtreffer für den FC auf dem Fuß, brachte die Flanke von Marvin Ajani aber am zweiten Pfosten nicht im Tor unter (87.). Noch bitterer war es für den eingewechselten Patrik Kristal, dessen Schuss nur am Pfosten landete (89.). Labenz scheiterte in der Schlussminute mit seinem Schuss am Gütersloher Torwart (90.).

Nach dem Chancenplus in der Schlussphase war der Punkt für den FC eigentlich zu wenig. Über die gesamte Spieldauer geht das Unentschieden aber durchaus in Ordnung. Die U21 verpasste es damit zwar, den Rückstand zur Tabellenspitze weiter zu verkürzen, baute die Serie jedoch auf fünf Spiele ohne Niederlage aus. Für die FC-Talente geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) bei der U23 Fortuna Düsseldorfs weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan – Kujovic, Harchaoui – Yacobi (67. Labenz), Borie (67. Dürholtz), Toure (85. Kristal) – Adamyan (80. Süne). Tore: Fehlanzeige.


Ohne El Mala, wohl mit Sargis Adamyan und neuem Torhüter: U21 will Siegesserie fortsetzen

Sargis Adamyan hat bei der U21 gute Chancen auf Einsatzzeit
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Ohne El Mala, wohl mit Sargis Adamyan und neuem Torhüter: U21 will Siegesserie fortsetzen

Die Reserve des 1. FC Köln kann am Samstag mit einem Sieg in der Tabelle weiter nach oben klettern. Das Selbstbewusstsein ist nach zuletzt vier Siegen in Folge groß. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Samstag auf Gütersloh.

Das Team muss im Duell am Wochenende auf seinen Torjäger verzichten. Dafür hat die U21 in dieser Woche noch einen weiteren Torhüter verpflichtet. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Samstag auf Gütersloh.

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Eine solche Serie hätte vor rund einem Monat wohl niemand ernsthaft für möglich gehalten. Die U21 war nach dem 1:2 in Lotte, der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel, am Tabellenende der Regionalliga West angekommen, hatte bereits 14 Gegentore kassiert. Doch mittlerweile hat sich die Stimmungslage am Geißbockheim deutlich gewandelt. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias startete durch, gewann viermal in Folge und kletterte in der Tabelle bis auf den sechsten Rang nach dem vergangenen Spieltag. „Wenn jemand vor vier Wochen gesagt hätte, dass wir jetzt vier Mal gewinnen, wäre das natürlich ein bisschen vermessen gewesen“, äußerte Sbonias angesprochen auf den Lauf seiner Mannschaft, „entsprechend ist es umso höher zu hängen, was die Jungs in der kurzen Zeit geleistet haben. Wir mussten ein paar Schrauben drehen, das haben wir gemacht.“

Mit Adamyan, ohne El Mala

So ist die Defensive der Kölner mittlerweile deutlich stabiler. In den letzten vier Spielen kassierte das Team nur noch vier Gegentore. Und vor den gegnerischen Toren sei sein Team mittlerweile kaltschnäuziger geworden. Ebenso sei bei den Standards eine deutliche Steigerung festzustellen. Zuletzt etwa legte Sargis Adamyan mit zwei Freistoß-Toren das Fundament für den Sieg in Oberhausen. „Wir haben nicht das Traumtoreschießen trainiert“, lachte Sbonias, „aber schon noch mal einen anderen Fokus darauf gelegt, was in der englischen Woche auch gezündet hat.“ Zuvor hatte Emin Kujovic mit einer direkt verwandelten Ecke den Siegtreffer gegen Mönchengladbach erzielt.

Dem Matchwinner aus Oberhausen, Sargis Adamyan, habe man die drei Spiele innerhalb kürzester Zeit physisch angemerkt, gab der Trainer zu: „Er hat ohne richtige Vorbereitung darauf alles aus dem Körper rausgeholt, das hallt schon noch nach.“ Dennoch sei der Armenier auch gegen Gütersloh wieder ein Kandidat für die erste Elf. Dafür muss Sbonias jedoch auf seinen Torjäger Malek El Mala verzichten. Der Stürmer musste in Oberhausen bereits vorzeitig ausgewechselt werden. „Das ist eine Muskelverletzung nach einem Schlag“, berichtete Sbonias, „für das Wochenende kann man auf jeden Fall sagen, dass er ausfällt. Danach muss man schauen, wie es für nächste Woche aussieht.“

Weitere Kaderlücke geschlossen

Derweil hat die U21 deutlich nach dem Ende der Transferperiode noch eine Lücke im Kader geschlossen. Der zuletzt vertragslose Gavin Didzilatis kehrt ans Geißbockheim zurück. Der 23-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis zum Saisonende und komplettiert damit das Torhüter-Team. Der gebürtige Uelzener gehörte bereits in der Saison 2022/23 zum Kader der U21, absolvierte seinerzeit allerdings nur drei Einsätze. Didzilatis wechselte im Sommer 2023 zum VfB Lübeck, wo sein Vertrag nach der vergangenen Saison auslief. „Ich habe mich damals schon sehr wohlgefühlt und der Verein und die Stadt passen einfach sehr gut zu mir“, sagte der Torhüter bei seiner Unterschrift, „ich habe noch viele Freunde hier in Köln und möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten und meinen Erfahrungen der letzten Jahre weiterhelfen.“

Lukas Berg, technischer Direktor, äußerte: „Im Laufe des Saisonstarts sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es unserer Torwartgruppe in der U21 guttut, personell nochmal nachzulegen. Mit Gavin stößt ein Torwart zu uns, der uns sowohl durch seine Qualität als auch durch seine Mentalität absolut bereichert.“


Kwasniok bestätigt: Marius Bülter fällt für das Stuttgart-Spiel aus

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Kwasniok bestätigt: Marius Bülter fällt für das Stuttgart-Spiel aus

Der FC wird wohl auf einen Angreifer gegen den VfB verzichten müssen. Dabei handelt es sich aber offenbar nicht um Luca Waldschmidt, sondern um einen anderen angeschlagenen Spieler des 1. FC Köln: Marius Bülter wird dem FC gegen Stuttgart fehlen.

Eigentlich sah es so aus, dass es reichen würde, doch nun herrscht Gewissheit beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird dem FC gegen Stuttgart fehlen. Dafür könnte es zum Einsatz von Luca Waldschmidt kommen.

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Noch am Dienstag standen die Chancen gut, dass Marius Bülter rechtzeitig für die Begegnung gegen den VfB Stuttgart am Sonntag fit werden würde. Der Stürmer hatte im Spiel gegen Leipzig einen Pferdekuss abbekommen, war zur Halbzeit ausgewechselt worden. Bei einem Termin am Dienstag erklärte Bülter aber, dass es wohl bis zum Sonntag reichen würde. Dafür machte man sich unter der Woche eher Sorgen um Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler war am Mittwoch bei der Trainingseinheit umgeknickt und hat sich am Sprunggelenk verletzt. Zwar liegt keine strukturelle Verletzung vor, der Einsatz gegen den VfB schien aber ein wenig früh zu kommen.

Bülter fällt aus

Nun sieht es aber anders aus. „Luca hat heute mit einem Tape mit trainiert. Das sah gut aus. Mal schauen, wie der Fuß reagiert“, sagte Kwasniok. „Bei Bülti sieht es nicht gut aus. Er hat eine Achillessehnen-Reizung, die sich als hartnäckiger herausgestellt hat, als wir uns das erwünscht haben. Aber das gehört zum Fußball dazu. Er hat es versucht, aber er hat sich nicht wohl gefühlt und es hat reagiert.“ Laut dem Coach habe es „keinen Sinn“ gemacht. „Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder zur Verfügung steht.“ Ob Waldschmidt ein Kandidat für die Startelf stehen kann, ist offen. Vielleicht also eine Option für Ragnar Ache, der bislang nicht über die Rolle des Jokers hinausgekommen ist. „Oder für Linton Maina. Oder für Said El Mala. Wir haben die Qual der Wahl, das ist doch das Schöne. Darum geht es im Mannschaftssport“, sagte Kwasniok.

Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Ache durch „mehr die Möglichkeit von Beginn an bekommt.“ So habe der Stürmer gegen Regensburg und Wolfsburg seine Qualität bereits unter Beweis gestellt. So wie andere Spieler aber auch. „Lasst euch überraschen“, betonte Kwasniok.


Stuttgart kommt ausgerechnet vor dem Spiel beim 1. FC Köln ins Rollen – ohne Chabot

Trafen gegen Celta Vigo Bilal El Khannouss und Badredine Bouanani
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Stuttgart kommt ausgerechnet vor dem Spiel beim 1. FC Köln ins Rollen – ohne Chabot

Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft es beim VfB mittlerweile rund und das unmittelbar vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart kommt ins Rollen.

Zu Saisonbeginn hinter den Erwartungen, doch nun läuft es rund beim kommenden Gegner des 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart kommt ins Rollen. Am Donnerstagabend feierten die Schwaben in der Europa League einen hochverdienten Sieg gegen Celta Vigo.

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Mit dem Begriff Angstgegner ist es im Profifußball bekanntlich so eine Sache. Die Furcht ist jedenfalls mit einem einzigen Ergebnis schnell behoben. Doch die Heimbilanz des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart spricht eine eindeutige Sprache. Nur eins der vergangenen 14 Spiele im eigenen Stadion haben die Kölner gegen den VfB gewonnen. Und pünktlich vor dem Duell am kommenden Sonntag kommen die Schwaben so richtig in Fahrt. Bislang verlief der Saisonstart der beiden Teams ein wenig konträr. Während der FC mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen einen perfekten Einstand nach der Rückkehr ins Oberhaus gefeiert hat, stockte die Stuttgarter Maschinerie noch. Die Schwaben verloren gegen Union Berlin und Freiburg, gewannen mit Schwierigkeiten gegen Borussia Mönchengladbach.

Hoeneß schont mehrere Spieler

Auch im Pokal tat sich der amtierende Cupsieger mit Zweitligist Eintracht Braunschweig schwer, setzte sich erst im Elfmeterschießen durch. Mit dem Duell gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende kam aber die sportliche Wende. Und am Donnerstagabend untermauerte Stuttgart die ansteigende Form. In der Europa League setzte sich der VfB hochverdient gegen Celta Vigo mit 2:1 durch und holte sich viel Selbstvertrauen für die Begegnung in Köln. Stuttgart dominierte den spanischen Vertreter nach Belieben, war in sämtlichen Statistiken deutlich vorne und hätte eigentlich deutlich höher gewinnen können, wenn nicht müssen. Vor allem über die Außen strahlte der VfB eine enorme Gefahr aus, brachte insgesamt 25 Flanken in die Box und stand in der Defensive zudem extrem sicher.

Celta Vigo kam erst wenige Minuten vor dem Schlusspfiff zum Anschlusstreffer und das mit dem ersten Torschuss, der Richtung Gehäuse kam. Allerdings offenbarten die Stuttgarter auch gegen den Club aus Galizien eine Schwäche, die sie schon die gesamte Saison mit sich herumtragen. Die Chancenverwertung: So kommen der FC und der VfB in der Liga jeweils auf einen xGoals-Wert von 6,5. Während die Geißböcke aber insgesamt neun Tore daraus machten, sind es in Stuttgart fünf. Dabei brachten die Schwaben 62 Schüsse aufs Tor, der FC 55. Dennoch legte der kommende Kölner Gegner einen starken Auftritt hin. Und das, obwohl Trainer Sebastian Hoeneß gleich mehrere Spieler, unter anderem Jeff Chabot, schonte. Wacklig in seiner Leistung war eigentlich nur Keeper Alexander Nübel, der gleich mehrere Unsicherheiten zeigte.


Stuttgart als Fingerzeig: Wo ordnet sich der 1. FC Köln ein?

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Stuttgart als Fingerzeig: Wo ordnet sich der 1. FC Köln ein?

Am vergangenen Spieltag kassierten die Geißböcke gegen Leipzig ihre erste Saisonniederlage. Dennoch kann man der anstehenden Begegnung gegen die Schwaben mit Zuversicht entgegenblicken beim 1. FC Köln: Zeigt sich ein erster Trend der Saison?

Nach der 1:3-Niederlage in Sachsen müssen die Domstädter nun erneut gegen einen starken Gegner antreten. Am Sonntag treffen die Kölner auf den VfB Stuttgart, der dank des 2:0-Erfolgs eine frühe Krise vorerst abwenden konnte. Dennoch gibt es Hoffnung beim 1. FC Köln: Zeigt sich ein erster Trend der Saison?

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„Wir sind Underdog und in dieser Rolle fühlen wir uns wohl“, sagte FC-Coach Kwasniok auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Leipzig in der vergangenen Woche. Zuvor waren die Geißböcke bereits gegen die Europapokal-Teilnehmer Mainz und Freiburg sowie gegen Wolfsburg nicht als Favoriten ins Spiel gegangen und hatten sieben Punkte geholt. Die Kölner sorgten damit im Vorfeld der RB-Partie aber auch für den Gedankengang, dass die Rolle des Underdogs aber auch in Sachsen eine erfolgreiche werden könne. Gegen Leipzig kassierten sie allerdings am vergangenen Spieltag die erste Saisonniederlage. Die Roten Bullen von Trainer Ole Werner agierten zu schnell, zu technisch versiert und in vielen Phasen zu dominant für die Kwasniok-Elf und siegten am Ende verdient mit 3:1, auch wenn der FC ordentlich mitspielte. Doch der Favorit setzte sich dann doch erwartungsgemäß durch.

Stuttgart mit Startschwierigkeiten

Am Sonntag hat Köln nun aber die Chance, mit einem Erfolg im eigenen Stadion die Pleite abzuschütteln. Die Geißböcke gehen dabei wie auch schon am abgelaufenen Spieltag als Außenseiter ins kommende Heimspiel – doch diesmal sind die Vorzeichen weniger eindeutig. Der VfB Stuttgart hat mit bislang fünf Treffern die geringste Anzahl aller Teams der oberen Tabellenhälfte erzielt. An Offensivaktionen mangelt es den Schwaben dabei keineswegs, denn mit 62 Torschüssen stellen sie den zweithöchsten Wert der Bundesliga auf. Das eigentliche Problem liegt aus Sicht des VfB also weniger in der Anzahl der Chancen als vielmehr in ihrer Verwertung dieser. Auch auswärts läuft es noch nicht rund: Beide bisherigen Auswärtsspiele gingen verloren.

Beim jüngsten Erfolg der Schwaben über St. Pauli sendeten die Europapokal-Teilnehmer dann ein klares Signal. Eine Niederlage gegen die Hamburger hätte den ohnehin schwierigen Saisonstart noch verschärft. Die Lücke zwischen Anspruch und Realität beim VfB Stuttgart klafft seit dem letzten Spieltag wieder weit weniger auseinander. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte dazu: „Nach 14 Jahren Abwesenheit waren wir in der vergangenen Saison zum ersten Mal wieder in der Champions League dabei. Dort konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln. Wertvoll auch deshalb, weil wir den Großteil der Mannschaft und ihre Struktur zusammenhalten konnten. Wir haben ein junges, sehr erfolgsorientiertes Team und die Ambition, in der Europa League mehr zu sein als nur dabei.“

Kwasniok: „Nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen“

Gegen den FC St. Pauli wirkte der VfB wie entfesselt. Die Offensive zeigte sich treffsicher, während die Defensive mit Jeff Chabot, dem Nachwuchstalent Finn Jeltsch und Torhüter Alexander Nübel die Angriffe der Hanseaten erfolgreich abwehrte. Trainer Sebastian Hoeneß setzt dabei konsequent auf Kontrolle. Seine Mannschaft weist aktuell den höchsten Ballbesitzanteil der Bundesliga auf, der mit den Werten von Bayern München und Borussia Dortmund vergleichbar ist. Dennoch gilt aus Kölner Sicht wohl festzuhalten: Im Unterschied zur klaren Konstellation beim Duell mit Leipzig wirkt die Ausgangslage gegen Stuttgart offener. Schließlich hatten es die Geißböcke in dieser Saison schon in den Duellen gegen Mainz und Freiburg mit zwei Gegnern zu tun, die europäisch spielen – zumindest das Team aus dem Breisgau ist qualitativ ähnlich einzuschätzen wie der VfB.

Das Spiel könnte also auch als eine Art Fingerzeig empfunden werden, ob der FC in dieser Spielzeit tatsächlich die Qualität mitbringt, auch Gegner eben aus jener Kategorie ärgern zu können. Nach den Eindrücken aus dem bisherigen Saisonverlauf liegt ein Heimerfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Insbesondere dann, wenn es den Kölnern gelingt, ihre Stärken auf den Platz zu bringen: „Wir sind gut und erfolgreich gestartet, aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen. Wir haben eine gute Energie, einen unfassbar guten Geist, ein tolles Herz, eine Aufopferungsbereitschaft – aber im Spiel mit dem Ball ist schon noch Luft nach oben“, erklärte Kwasniok schon im Vorfeld der Partie gegen Leipzig.

Ein Fingerzeig?

Für die Geißböcke bedeutet das Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr, abrufbar im Liveticker über come-on-fc.com) eine weitere Möglichkeit, mit genau diesen Tugenden zu überzeugen und gegen einen Gegner, der auf dem Papier überlegen scheint, erneut für eine Überraschung zu sorgen. Möglicherweise ein Fingerzeig, ob der FC in dieser Saison tatsächlich Richtung Überraschungsteam oder dann doch mittelfristig Richtung Abstiegskampf tendiert. Dass sie das Potenzial dafür besitzen, haben die Kölner in dieser Saison bereits mehrmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Der 1. FC Köln spielt auch gegen eine beängstigende Heimserie

Für den 1. FC Köln gab es in den vergangenen Jahren im eigenen Stadion gegen den VfB nur selten etwas zu holen
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Der 1. FC Köln spielt auch gegen eine beängstigende Heimserie

Am 5. Spieltag der Bundesliga steht für die Kölner dann auch das zweite Heimspiel auf dem Programm. Das ist am Sonntagabend aber nicht unbedingt ein Vorteil für den 1. FC Köln: Heimfluch gegen den VfB Stuttgart?

Als einziges Team der Liga haben die Geißböcke erst ein Heimspiel auf der Uhr. Nun steht das zweite auf dem Programm, doch rein nach der Statistik ist das kein Vorteil für den 1. FC Köln: Heimfluch gegen den VfB Stuttgart?

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Auch wenn die Aussichten sicherlich nicht die besten waren, waren die Hoffnungen beim FC doch große. Zumindest in der Theorie bestand am letzten Spieltag der Saison 21/22 die Chance, dass es der FC sogar in die Europa-League schaffen würde. Dort hätten sich die Geißböcke mit internationalen Schwergewichten messen können, etwa ein Wiedersehen mit dem FC Arsenal. Dass es dazu nicht kam, lag an den Ergebnissen auf den fremden Plätzen, aber ganz sicher auch an den Kölnern selbst. Die standen am finalen Spieltag der Saison dem VfB Stuttgart gegenüber. Gegen den Abstiegskandidaten musste der FC gewinnen, um die Chance am leben zu lassen. Bis in die Schlussphase schien das möglich. Es stand 1:1, ehe Wataru Endo einnickte und den VfB so sogar noch aus der Schlinge des Relegationsspiels befreite.

Ein Heimsieg in 25 Jahren

Letzten Endes hatte die Konkurrenz ohnehin nicht mitgespielt, der FC zog bekanntlich dennoch in die Conference League ein. Mittlerweile hat der FC eine Zwischenrunde 2. Bundesliga und die Schwaben eine Vizemeisterschaft sowie den Ausflug in die Königsklasse hinter sich gebracht. Am Sonntag stehen sich die Teams bereits zum 107. Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Bilanz spricht knapp für den FC. Die Kölner gewannen 41 dieser Begegnungen, Stuttgart 38 – man kann also insgesamt doch von einem ziemlich ausgeglichenen Duell sprechen. Doch der Schein trügt. Denn die Geißböcke müssen am Sonntag auch gegen eine erschreckende Bilanz spielen.

Denn die Kölner tun sich vor allem im eigenen Stadion überraschend schwer gegen die Stuttgarter. Seit einem 3:2-Erfolg vor ziemlich genau 25 Jahren hat der FC noch genau ein Heimspiel gegen den VfB gewonnen. Das im Dezember 2021 als Anthony Modeste Köln mit einem Tor kurz vor Spielende noch Richtung Erfolgs-Ziellinie stieß. Der FC setzte sich knapp 1:0 durch. Dafür kassierten die Kölner in den 14 Begegnungen aber insgesamt acht Niederlagen. Besonders bitter auch das 1:5 im Februar 2010, als alleine Cacau den Kölnern vier Dinger einschenkte. Im gleichen Jahr beendete Sebastian Hoeneß seine aktive Spielerkarriere. Seitdem trat er sechs Mal als Trainer gegen Köln an. Und auch die Bilanz ist nicht die beste. Gegen den FC hat Hoeneß als Coach noch nie verloren (fünf Erfolge, ein Unentschieden).

Es wird also Zeit, dass der FC den richtigen Schlüssel findet und Hoeneß gleichzeitig zu einem Jubiläum verhilft. In der Bundesliga hat Hoenes 49 Spiele als Trainer verloren.


Leistungsträger, Nationalspieler, Bankdrücker – einige Ex-Kölner, komplett unterschiedliche Entwicklungen

Jeff Chabot mit dem Pokal im VfB Stuttgart Trikot
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Leistungsträger, Nationalspieler, Bankdrücker – einige Ex-Kölner, komplett unterschiedliche Entwicklungen

Im aktuellen Kader des VfB Stuttgart befinden sich gleich mehrere ehemalige FC-Profis. Doch nicht für alle gab es eine positive Entwicklung nach dem Weggang vom 1. FC Köln: So haben sich die Ex-Kölner beim VfB entwickelt.

Am Abend spielt Stuttgart in der Europa League. Dabei werden wohl auch Spieler sein, die noch vor wenigen Monaten oder Jahren den Geißbock auf der Brust trugen. Doch nicht für alle ist es rund gelaufen seit dem Weggang vom 1. FC Köln: So haben sich die Ex-Kölner beim VfB entwickelt

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Ob sich Justin Diehl auf eine Rückkehr ins Kölner Stadion gefreut hätte oder besonders ehrgeizig wäre, ist nicht bekannt. Die Frage wird am Sonntag auch nicht beantwortet werden. Denn zumindest als Spieler wird es für das ehemalige Kölner Talent nichts mit dem Duell bei seinem Heimatclub. Der Offensivspieler ist aktuell verletzt und fällt aus. Auch ohne Verletzung ist nicht klar, ob es gereicht hätte. Denn bei dem Ex-Kölner läuft es bislang alles andere als rund. Das sieht bei anderen Ex-Kölnern, die mittlerweile den roten Brustring tragen, anders aus. Eine Übersicht.

Schwerer Stand in Stuttgart

Justin Diehl: Der Youngster galt lange Zeit als eines der vielversprechendsten Talente des FC. Nachdem der Offensivspieler seit 2011 diverse Jugendmannschaften durchlaufen und auch gute Leistungen in der U19 gezeigt hatte, feierte der Rechtsfuß in der Saison 22/23 sein Profi- und Bundesligadebüt. In der darauffolgenden Saison kam Diehl dann überwiegend in der U21 zum Einsatz und machte mit zwölf Treffern und neun Vorlagen in 19 Spielen auf sich aufmerksam. In der Hinrunde dieser Spielzeit sammelte Diehl kein weiteres Spiel für die Profis, da er seinen Vertrag in Köln nicht verlängern wollte und Ex-Trainer Steffen Baumgart dadurch den Fokus auf andere Spieler legte. Nach dem Trainerwechsel zu Timo Schultz ändert sich die Situation – vielleicht auch, um den Youngster zum Verbleib zu bewegen. So kam Diehl in den ersten acht Spielen unter Schultz sechsmal zum Einsatz und feierte ausgerechnet gegen Stuttgart sein Startelfdebüt im Profibereich. Schon damals gab es konkrete Wechselgedanken.

Allerdings verletzte sich der talentierte Offensivspieler im Laufe der Rückrunde und wurde daher lediglich noch in einer Partie eingewechselt. Im Sommer 2024 zog es Diehl dann ablösefrei zum VfB. Nachdem der gebürtige Kölner die komplette Vorbereitung absolviert und direkt zum Bundeslig-Auftakt der Saison 24/25 sein Bundesligadebüt für Stuttgart gefeiert hatte, war die restliche Saison von Verletzungen geprägt. Immer wieder fehlte Diehl aus medizinischen Gründen und verbuchte daher am Ende der vergangenen Saison lediglich neun Spiele für die erste und sieben Spiele für die zweite Mannschaft der Schwaben. In der aktuellen Saison blickt Diehl bislang auf lediglich einen Einsatz für die U23 der Schwaben in der dritten Liga zurück und fällt aktuell wegen einer Muskelverletzung aus. Daher wird der Offensivspieler auch in Köln nicht zum Kader von Stuttgart gehören.

International umworben

Jeff Chabot: Der wuchtige Abwehrspieler wechselte im Januar 2022 zunächst in Leihe in die Domstadt. In dieser Zeit zeigte Chabot sehr anspruchsvolle Leistungen und entwickelte sich zum unangefochtenen Stammspieler im Kader der Kölner. Aufgrund der positiven Entwicklung des Verteidigers verpflichteten die Verantwortlichen des FC Chabot im Sommer 2023 für 2,5 Millionen Euro fest von Sampdoria Genua. Auch in der Saison 23/24, in der der FC am Ende den Gang in die zweite Liga antreten musste, gehörte der Linksfuß zu den besseren Kölner Profis, stand in 32 Ligaspielen in der Startelf und verpasste die anderen beiden Partien nur aufgrund einer Sperre. Die Leistungen von Chabot blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. Am Ende entschied sich der Verteidiger für einen Wechsel zum VfB Stuttgart, der zum damaligen Zeitpunkt ein Champions-League-Teilnehmer war. Für die Dienste des 27-Jährigen zahlten die Schwaben vier Millionen Euro, was man aus heutiger Sicht als echtes Schnäppchen bezeichnen kann.

In seiner ersten Saison beim VfB etablierte sich Chabot als Stammspieler, absolvierte 45 Pflichtspiele, in denen er drei Treffer erzielte und einen weiteren vorbereitete. Chabot gewann mit 65,2 Prozent die zweitmeisten Zweikämpfe der ganzen Liga. Insbesondere seine Leistungen in der Champions League sorgten dafür, dass neben den saudischen Erstligisten Al Nassr und Neom SC auch Juventus Turin Interesse am gebürtigen Hanauer gehabt haben soll. Auch in dieser Spielzeit bleibt Chabot bislang ein wichtiger Teil des Teams. Nach zwei Startelfeinsätzen gegen den FC Bayern München im Supercup und zum Auftakt der Bundesliga bei Union Berlin verpasste Chabot die erste Runde des DFB-Pokals sowie das Ligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach aufgrund von Adduktorenbeschwerden. Nach der Länderspielpause kehrte der Abwehrmann zurück und absolvierte die vergangenen beiden Spiele gegen Freiburg und St. Pauli über die volle Spielzeit.

Ergänzungsspieler

Nikolas Nartey: Der Däne wechselte im Januar 2017 aus Kopenhagen in die Jugend des FC. Damals kam der Mittelfeldspieler viermal für die U21 zum Einsatz. In der Saison 17/18 pendelte der Mittelfeldspieler immer wieder zwischen U19 und U21, feierte jedoch auch sein Debüt bei den Profis. Nach zweieinhalb Jahren in Köln wechselte Nartey im Sommer 2019 zum VfB Stuttgart. Die Schwaben verliehen den Dänen direkt nach Rostock weiter, wo der Rechtsfuß Erfahrung in der Dritten Liga sammelte. Ein Jahr später ging Nartey dann für ein Jahr nach Sandhausen. Bei den Schwarz-Weißen kam Nartey auf 24 Zweitligaspiele sowie zwei Einsätze im Pokal. Im Anschluss an die beiden Leihstationen kehrte der 25-Jährige zum VfB zurück, setzte sich da jedoch nie endgültig durch. So kommt der ehemalige dänische U-Nationalspieler seit 2021 nur auf 26 Einsätze für die Profis sowie acht Partien für die Reserve des amtierenden Pokalsiegers.

In der laufenden Saison stand Nartey in bislang allen Spielen im Kader und kam im Supercup gegen Bayern und in den Partien gegen Gladbach und St. Pauli zu drei Kurzeinsätzen. In der Europa League wurde der Däne nicht nominiert und darf somit gegen Celta Vigo nicht zum Kader der Schwaben gehören. Gegen den FC dürfte der 25-Jährige wieder zum Kader gehören. Ob er gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber zum Einsatz kommt, wird insbesondere vom Spielverlauf abhängen.

Über Umwege zur Nationalmannschaft

Chris Führich: Gebürtig aus Castrop-Rauxel wechselte der Offensivspieler im Sommer 2017 aus dem Nachwuchs von Rot-Weiß Oberhausen zum FC. Dem jungen Spieler wollte der Durchbruch bei den Geißböcken aber nicht gelingen. Am Ende standen drei Spiele in zwei Jahren auf der Uhr. Dafür aber zahlreiche Einsätze in der U21 des FC. Es folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund II. In der Reserve der Westfalen erzielte Führich acht Tore und bereitete sechs weitere Treffer in 24 Spielen vor. Der nächste Karriereschritt erfolgte über eine Leihe zum SC Paderborn, die nach nur einem Jahr in eine feste Verpflichtung umgemünzt wurde. Auch bei den Ostwestfalen blieb Führich gefährlich, traf in 37 Spielen 14 Mal und legte acht weitere Tore auf.

Das rief den VfB Stuttgart auf den Plan. Die Schwaben überwiesen rund 2,5 Millionen Euro Richtung Paderborn. Und Führich startete recht schnell durch, wurde zu einem Leistungsträger im Vizemeisterschafts-Jahr, zudem Nationalspieler. Aktuell läuft es nicht mehr ganz so rund. Führich kommt zurzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus. Vier Kurzeinsätze stehen in der Liga zu Buche. Nur im DFB-Pokal stand er in der Startelf. Aktuell steht erst eine Vorarbeit auf dem Konto.