Wird Jan Thielmann im kommenden Jahr zur Alternative in der Offensive beim 1. FC Köln?

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Wird Jan Thielmann im kommenden Jahr zur Alternative in der Offensive beim 1. FC Köln?

Im letzten Spiel der Hinrunde drehte Jan Thielmann noch einmal richtig auf. Der 22-Jährige blickt allerdings auf eine eher durchwachsene Zeit zurück – und das nicht nur beim 1. FC Köln. Für die Zukunft wird es ebenfalls viel Konkurrenz geben, denn der FC verstärkte sich mit Jusuf Gazibegovic in der Defensive. Wird Jan Thielmann zur Option in der Offensive beim 1. FC Köln?

Bei den Geißböcken zwischenzeitlich auf der Bank, in der Nationalmannschaft den Stammplatz verloren – und nun bekommt der 22-Jährige im Winter Konkurrenz von Jusuf Gazibegovic. Wie geht es weiter mit dem FC-Eigengewächs? Wird Jan Thielmann zur Option in der Offensive beim 1. FC Köln?

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In der zweiten Halbzeit drehte der U21-Nationalspieler noch einmal auf. So, als wolle er im letzten Spiel des Jahres noch Pluspunkte für die kommenden Wochen sammeln. Gleich mehrfach ging Jan Thielmann mit Tempo Richtung Grundlinie und suchte vor der Box seine Mitspieler – fand diese aber nicht. Dass es ihm tatsächlich um eine Art Casting ging, ist zumindest fraglich, schließlich sollte sich doch ein Fußballprofi immer rund um die Leistungsgrenze bewegen. Dennoch war der Endspurt des 22-Jährigen auffallend. Thielmann lieferte bestimmt eins seiner besseren Spiele in der Saison ab, wobei die Messlatte gerade im Bezug auf die Begegnungen zum Saisonbeginn nicht übermäßig hoch lag. Das Kölner Eigengewächs blickt auf eine durchwachsene Hinrunde zurück.

Für Jan Thielmann lief es in dieser Spielzeit nicht rund

Auch aufgrund der Transfersperre konnten die Kölner bekanntlich im Sommer nicht nachbessern und nach dem Abgang von Benno Schmitz stand dem FC mit Rasmus Carstensen auch nur noch ein nomineller Rechtsverteidiger zur Verfügung. Dass Thielmann diesen aber auch weiterhin hinter sich gelassen hat, spricht entweder für die Qualitäten des 22-Jährigen oder zumindest aber für das Vertrauen in das Potenzial des Eigewächses. Beides konnte Thielmann aber nur selten nachweisen. Und das nicht nur bei den Geißböcken. Auch in der U21-Nationalmannschaft brachte der FC-Profi nicht gerade seine Bestleistung. Unter anderem im EM-Qualifikationsspiel gegen Polen hatte Thielmann seine Aktien in allen Gegentoren – die Begegnung endete 4:4. Und fortan war der Kölner seinen Stammplatz in der Nachwuchs-Nationalmannschaft los.

Auch beim FC musste das Eigengewächs zwischenzeitlich auf der Bank Platz nehmen und das, obwohl FC-Trainer Gerhard Struber schon zuvor auf die Dreierkette umgestellt hatte und Thielmann mit dieser deutlich besser zurecht gekommen ist, als zu Beginn der Spielzeit in der Viererreihe. Zwar stand der gebürtige Föhrener zuletzt wieder drei Mal in der Startelf, doch die Zeichen stehen dennoch auf Bankplatz. Schließlich haben die FC-Verantwortlichen Nägel mit Köpfen gemacht und mit Jusuf Gazibegovic auf dieser Position nachgebessert. Der Nationalspieler von Bosnien und Herzegowina kommt als großes Versprechen und mit einigen Vorschusslorbeeren. Insofern ist es kaum vorstellbar, dass Gazibegovic zunächst einmal auf der Bank Platz nehmen wird.

Wie geht es weiter mit Jan Thielmann?

Nach der Degradierung in der Nationalmannschaft droht Thielmann nun auch beim FC seinen Stammplatz zu verlieren. Es sei denn, der Youngster bekommt seine Chance in der Offensive. Denn eigentlich liegen dort bekanntlich die Wurzeln des 22-Jährigen. Mittlerweile lief das Kölner Eigengewächs 142 Mal für den FC in Pflichtspielen auf und das im zarten Alter von 22 Jahren. Thielmann steht jetzt schon in der Top-100 der Kölner Rekordspieler. 90 Prozent dieser Begegnungen bestritt der Förener auf Offensivpositionen. Auch bei den Junioren spielte Thielmann im Angriff. Im B-Junioren-Meisterschaftsjahr erzielte das Eigengewächs in 24 Spielen 15 Tore, hatte also maßgeblichen Anteil am Titel. Nicht erst seit dieser Spielzeit wurde der Youngster als großes Talent beim FC gehandelt.

Und obwohl Thielmann schon einige unvergessene Tore für die Kölner erzielt hat, lässt der komplette Durchbruch auch in der Offensive auf sich warten. In der zugegeben undankbaren vergangenen Krisensaison stellte Timo Schultz den vermeintlichen Außenspieler aus Ermangelung von Alternativen ins Sturmzentrum. Willen, Leidenschaft und vor allem Kampfgeist waren dem Eigengewächs sicher nicht abzusprechen, dennoch stand Thielmann auf verlorenem Posten. Das erkannte auch Schultz und verfrachtete den Akteur auf die rechte Abwehrseite. Nun könnte es also das Comeback in der Offensive geben. Das „könnte“ ist allerdings eins mit Ausrufezeichen. Denn die Offensive ist beim FC aktuell besonders stark besetzt. Eine Bank mit Namen wir Mark Uth, Luca Waldschmidt und Damion Downs hat jedenfalls kein anderer Zweitligist aufzuweisen.

Und in der Startelf sind Tim Lemperle, Linton Maina und zuletzt wohl auch Florian Kainz gesetzt. Ein weiterer Stürmer wird die Offensive beleben. So oder so sieht sich der 22-Jährige einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt. Dem wird sich Thielmann mit Sicherheit stellen.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Zu Recht Herbstmeisterr?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Christian Keller spricht über die Kölner Transferpläne und von „Luftveränderungen“

Christian Keller spricht auch über die Transferüberlegungen des 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über die Kölner Transferpläne und von „Luftveränderungen“

Mit Jusuf Gazibegovic haben die Geißböcke den ersten Neuzugang bereits in trockene Tücher gebracht. Und es sollen noch weitere folgen. Doch aktuell tut sich noch wenig auf der Zugangsseite. Das sagt Christian Keller über Transfers beim 1. FC Köln.

Nach einem Jahr Registrierungsverbot darf der FC nun auf dem Winter-Transfermarkt wieder zuschlagen. Die Erwartungen der Fans sind große, mit Jusuf Gazibegovic wurden diese auch schon genährt. Doch wie geht es weiter? Das sagt Christian Keller über Transfers beim 1. FC Köln.

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Ein gutes Jahr nach dem rabenschwarzen Donnerstag mit Trainer-Aus und Bestätigung des Registierungsverbots klärt sich der Himmel über dem Geißbockheim wieder langsam auf. Die Geißböcke spielen zwar in der 2. Bundesliga, die Chancen auf den Aufstieg sind aber als Herbstmeister sicherlich nicht die schlechtesten und die Kölner können auf dem Transfermarkt nachjustieren, den Kader noch einmal nachbessern. Allerdings ist der Kölner Sportdirektor von der Qualität des Teams nach wie vor überzeugt. „Zunächst möchte ich herausstellen, dass wir eine gute Mannschaft haben, die auch ohne Verstärkung in der Lage wäre, zum Ziel zu kommen“, sagt Christian Keller im zweiten Teil des FC-Interviews. „Nicht umsonst hat es die aktuelle Mannschaft nach der Vorrunde auf den ersten Tabellenplatz geschafft.“

Keller: „Wir würden gerne noch einen Neuner holen“

Die Herbstmeisterschaft ist eingetütet, das Vertrauen, nun auch einen Aufstiegsplatz am Ende der Saison einzunehmen ist bei dem Sportdirektor groß. Und dennoch wollen die FC-Bosse in den kommenden Wochen noch einmal nachbessern. „Die Devise in Richtung Mannschaft lautet daher wie folgt: Ihr seid gut und jetzt fügen wir dem Team noch ein paar Zutaten hinzu, die uns noch einmal ein Stück weiterbringen und dann packen wir es alle gemeinsam an“, sagt Keller. „Konkret wollen wir durch die erneute schwere Verletzung von Luca Kilian einen Innenverteidiger dazunehmen. Und auch wenn wir mit der Entwicklung unserer jungen Stürmer sehr zufrieden sind, würden wir gerne noch einen Neuner holen.“ Die Worte des Sportdirektors hören sich nicht nach schnellen Entscheidungen an.

Vielleicht auch, weil der Winter-Transfermarkt nicht der einfachste ist. „Welcher Club gibt im Winter schon gerne seine besten Spieler ab? Da gibt es im Sommer mehr Bereitschaft. Ein weiterer Faktor ist, dass wir aktuell in der 2. Bundesliga und nicht in der Bundesliga spielen – auch das schränkt den Markt ein“, sagt Keller. „Und viele denken, die Kassen beim FC müssten nun prall gefüllt sein, weil wir lange nichts mehr auf dem Transfermarkt gemacht haben. Aber das stimmt natürlich nicht.“ Denn laut Keller sei viel gespartes Geld in die Sanierung des Vereins geflossen. Dennoch gebe es nun mehr Handlungsspielraum. „Wir hatten lange Zeit und sind gut vorbereitet – die Entscheidung über einen Transfer liegt aber nicht nur bei uns, sondern immer auch beim abgebenden Club.“ So wie aktuell beispielsweise bei Ivan Prtajin, der wohl zum FC wechseln will, doch durch den Trainerwechsel bei Union vor einer neuen Situation steht.

Keller: „Gazi wird ein Sieger-Gen mitbringen“

Mit Jusuf Gazibegovic ist der erste Neuzugang bereits in trockenen Tüchern und schon jetzt wird der Rechtsverteidiger von vielen Fans gefeiert. „Gazi wird ein Sieger-Gen mitbringen“, sagt Keller. „Er ist außerdem ein richtiger Athlet und bringt Intensität mit. Und er wird uns bei einer guten Balance aus Spiel gegen den Ball und Spiel mit dem Ball helfen. Zudem wird Gazi gute Laune reinbringen, weil er jemand ist, der nicht um einen Spruch verlegen ist.“ Der neue Rechtsverteidiger war für die Kölner die erste Verpflichtung nach dem Registrierungsverbot. Eine Sanktion, die Keller selbstkritisch einschätzt. „Zunächst muss man dennoch festhalten, dass die Verpflichtung von Jaka unter den damaligen Rahmenbedingungen ein unternehmerischer Fehler war. Das liegt, um es auch an dieser Stelle nochmals ausdrücklich zu betonen, aber nicht an Jaka“, sagt Keller.

Doch die Folgen waren für den FC immens. „Das Risiko der Verpflichtung wurde seinerzeit zwar richtig bewertet, aber unterschätzt, dass bei Risikoeintritt ein Totalschaden resultiert. Dass die Strafe nun vorzeitig aufgehoben wurde, ist eine späte Symbolik, weil wir auf einer europarechtswidrigen Grundlage verurteilt wurden“, sagt Keller. „Diese Argumentation hatten wir bereits im Prozess vor dem CAS und in einem Gnadengesuch gegenüber der FIFA – jeweils ohne Erfolg – vorgebracht. Nun haben wir spät doch noch Recht bekommen, auch wenn es uns in diesem Fall nichts mehr bringt und wir darüber auch nicht triumphieren sollten.“ Nun ist das Registrierungsverbot aufgehoben und der FC will den Kader verstärken. Das bringt natürlich auch mögliche Abgänge mit sich.

Keller: „Dann braucht es eine Luftveränderung“

Spieler wie Sargis Adamyan oder Florian Dietz werden wohl keine Chance mehr bei den Geißböcken bekommen. „Ich habe frühzeitig mit dem einen oder anderen Spieler gesprochen, um ihm seine Perspektive aufzuzeigen. Das war für die Spieler dann auch keine Neuigkeit, denn wir definieren fortlaufend wechselseitige Erwartungen und sind im regelmäßigen Austausch“, sagt der Sportdirektor. „Wenn es bei einzelnen Personalien dann nicht so klappt wie von beiden Seiten definiert, braucht es eine Luftveränderung. Deshalb ist sicher die eine oder andere Leihe angestrebt – bei erfahreneren Spielern mit einer unbefriedigenden Situation oder bei jungen Spielern, die wir über mehr Spielpraxis gezielt fördern möchten.“ Elias Bakatukanda gehört sicherlich zu den jungen Akteuren, von denen sich die Kölner Spielpraxis und damit auch Entwicklung bei einem anderen Club wünschen.

Gerade bei dem Youngster sind die Erwartungen und das Vertrauen in sein Potenzial groß. Ganz anders bleiben aber auch einige erfahrene Spieler hinter den Erwartungen zurück. „Dennoch bleiben einige deutlich unter ihren Möglichkeiten. Die Gründe hierfür sind individuell und vielschichtig“, sagt Keller. „Natürlich hätte ich mir mehr erhofft, weil der eine oder andere auch einfach viel mehr kann. Wenn ein Spieler das über einen längeren Zeitraum aber nicht zeigen kann, dann braucht es eine temporäre oder vielleicht auch eine dauerhafte Luftveränderung.“


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Einzelkritik der FC-Offensive

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Absagen, Abwarten, Fragezeichen – Wird das Transferfenster vor der Öffnung zur Hängepartie?

Thomas Kessler und Christian Keller planen den Kader
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Absagen, Abwarten, Fragezeichen – Wird das Transferfenster vor der Öffnung zur Hängepartie?

Nach Beendigung der Transfersperre darf der FC in diesem Winter wieder zuschlagen. Nur so ganz will dieses Vorhaben – zumindest bisher – nicht gelingen. Nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic ist es still geworden um Neuzugänge. Steht der 1. FC Köln vor einer schweren Transferperiode?

Endlich dürfen die Kölner wieder neue Spieler verpflichten und diese auch registrieren. Aktuell scheint es so, als wollten die FC-Verantwortlichen viel, bekämen aber wenig. Die Transferperiode sei im Winter eine schwere, war kürzlich aus dem Geißbockheim zu hören. Möglicherweise läuft es nicht so rund, wie es sich die FC-Bosse gewünscht haben. Denn bei den Neuverpflichungen liegt es nicht nur in Kölner Hand, zwei weitere Seiten sitzen im Winter mit am Tisch. Steht der 1. FC Köln vor einer schweren Transferperiode?

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Die Worte des kaufmännischen Geschäftsführers Philipp Türoff vor wenigen Tagen klangen verheißungsvoll und ließen wohl das ein oder andere Fan-Herz höher schlagen. „Man wird sehen, für welche Spieler wir uns entscheiden werden. Es wird aber noch die eine oder andere Meldung mehr geben als die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic“, so der 48-Jährige im „Geissblog“. Auch die nötigen Mittel will der FC dafür in die Hand nehmen. „Aus finanzieller Sicht ist dann entscheidend, ob das nur über einen Kauf möglich ist oder über eine Leihe, mit oder ohne Kaufoption. Das kann bei der Liquidität und der Finanzierung zu deutlichen Schwankungen führen. Dennoch wollen wir für die richtige Position den geeigneten Spieler finden“, so Türoff weiter. Die Marschroute scheint also klar. Die Geißböcke wollen sich zusätzlich zu Gazibegovic noch mit dem ein oder anderen Spieler verstärken – und das auf ordentlichem Niveau.

Wie geht es weiter mit Ivan Prtajin?

Nur scheint dieses Vorhaben bislang leichter geplant als durchgeführt zu sein. Die Neuverpflichtung vom Grazer Champions-League-Teilnehmer ließ die Hoffnungen auf weitere Transfers, die dem FC sofort weiterhelfen können, wachsen. Als Beweggrund des Wechsels nach Köln nannte der 24-Jährige unter anderem den aktuellen Coach der Geißböcke. Gerhard Struber sei der Trainer, der ihn „schon sehr lange kennt und mich schon als kleines Kind betreut hat.“ Denn Struber und Gazibegovic haben in Österreich bekanntlich eine gemeinsame Vergangenheit. So war es der 47-Jährige, der ihn geformt und ihm immer gute Tipps gegeben habe. Mit einem solchen Pfund als Argument für einen Wechsel können die FC-Verantwortlichen natürlich bei wohl keinem anderen Transferkandidaten trumpfen. Und so werden die Argumente für einen Wechsel an den Rhein dünner.

Wie zum Beispiel im Fall von Ivan Prtajin. Der Unioner ist nach wie vor mehr als im Gespräch. Vor allem die fehlende Einsatzzeit unter Coach Bo Svensson soll den 28-Jährigen dazu verleitet haben, einen Wechsel vom Hauptstadt-Club in Erwägung zu ziehen. Der FC soll unter den Interessenten nach wie vor die besten Karten haben. Doch wie das Leben so spielt, könnte sich die Situation für den Kroaten nach dem Trainer-Aus von Svensson kurz nach Weihnachten nun unter einem neuen Coach komplett verändern. Zumindest will Union-Manager Horst Heldt offenbar noch die Meinung vom Neu-Trainer abwarten. Der ist bekanntlich noch nicht gefunden, zumindest nicht offiziell verkündet. Der Transfer von Prtajin könnte sich also noch hinziehen – wenn er denn dann auch vollzogen wird.

Vier Namen heiß gehandelt, ein Spieler verpflichtet

Bei zwei weiteren Namen, die gehandelt wurden, sind die Vorzeichen andere. Gregory Wüthrich soll wie berichtet wohl keine Option mehr beim FC sein. Dem Vernehmen nach fällt der Innenverteidiger aufgrund der Verletzungshistorie und anhaltender Knieprobleme aus dem Raster. Der Nationalspieler der Schweiz hätte den Kölnern mit seiner Erfahrung gut getan, doch will man das Risiko beim FC wohl nicht eingehen. Auch Julian Hettwer wird nicht in diesem Winter zu den Geißböcken wechseln. Zumindest soll sich der Offensivspieler mit dem BVB darauf geeinigt haben, bis zum kommenden Sommer definitiv in Dortmund zu spielen, über die Zukunft werde dann im Frühling entschieden. Ob das Interesse an dem Außenbahnspieler überhaupt für diese Winter schon galt, ist unbekannt. Es lag und liegt aber mit Sicherheit vor.

Unterm Strich haben die Kölner von den vier – realistisch – gehandelten Namen bislang nur einen unter Fach und Fach gebracht. Jusuf Gazibegovic hat schon jetzt das Potenzial zum aktuellen Königstransfer. Er soll es aber sicher nicht nur werden, weil der Abwehrspieler die einzige Neuverpflichtung ist. Bevor das Transferfenster überhaupt geöffnet hat, droht es für die Kölner zu einer Hängepartie zu werden. Zumal der FC seine Neuverpflichtungen am liebsten schon zum Trainingsauftakt Anfang Januar beisammen hätte. Am Sonntagvormittag will der Verein ein Interview mit Christian Keller veröffentlichen. Darin soll sich der Sportdirektor auch zu Transfers äußern. Möglicherweise bekommen die Leitplanken dann ein paar Konturen, einen neuen Namen wird Keller sicherlich nicht präsentieren.


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Keller zum Krisenjahr

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Das sagt Christian Keller zum FC-Krisenjahr und über den Umgang mit der heftigen Kritik

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Das sagt Christian Keller zum FC-Krisenjahr und über den Umgang mit der heftigen Kritik

Auch für Christian Keller war es ein heftiges Jahr mit vielen Auf und Abs – wohl mehr Tiefschlägen. Im Interview beim FC äußert sich der Sportdirektor des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Krisenjahr und Kritik an seiner Person.

Auch wenn die Kölner an der Tabellenspitze überwintern, ein wirklich erfolgreiches Jahr war es nicht für den 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller im Interview mit dem FC zum Krisenjahr, der Kritik an seiner Person und seinen Highlights.

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Die Freude über die Herbstmeisterschaft war den Spielern nach dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern anzusehen. Auch Christian Keller wird eine Spur von Erleichterung gespürt haben. Denn der FC blickt auf ein besonders herausforderndes Jahr zurück. Ein Jahr mit mehr Tiefschlägen als Erfolgsmomenten und darüber täuscht wohl auch nicht der Gewinn der Herbstmeisterschaft hinweg. Für die Geißböcke war es – wenn auch selbst verschuldet – aber auch alles andere als ein einfaches Jahr. Der FC ist ohne große personellen Veränderungen in die Rückrunde gestartet, einzig auf dem Trainerposten konnte mit Timo Schultz nachgerüstet werden. Doch auch der Ostfriese konnte das Ruder nicht mehr herumreißen.

Keller: „Ich war sicher, dass die wesentlichen Protagonisten Verantwortung übernehmen würden“

Dabei hatten die Kölner bis zum Schluss noch Hoffnung. Auch Christian Keller war fest davon überzeugt, dass die Kölner den Abstieg noch verhindern könnten. „Ein Punkt war sicher, dass wir zu ungünstigen Zeitpunkten viele Verletzte hatten, wenn ich nur daran denke, wie wenig Spiele Luca Waldschmidt, Davie Selke und Mark Uth zusammen in der Rückrunde bestreiten konnten“, erklärt Christian Keller im Interview mit dem FC die Gründe. „Ein weiterer Faktor war, dass etliche Spieler mit der Drucksituation, unbedingt gewinnen zu müssen, nicht umgehen konnten. Nur so kann eine Nicht-Leistung wie in Heidenheim und auch einigen anderen Spielen davor zustande kommen. Die Spieler wollten grundsätzlich alle, aber sie konnten oftmals nicht, weil der Kopf die Beine schwer gemacht hat. Auch die Transfersperre war ein Faktor. Wir konnten im Sommer nicht so gezielt agieren, wie wir uns vorbereitet hatten und im Winter dann gar nichts mehr machen.“

Und so kassierten die Kölner gegen Heidenheim am letzten Spieltag die bittere Pleite, die gleichzeitig den Abstieg bedeutete. „Leider hat man nach fünf Minuten in diesem Spiel schon gesehen, wohin es läuft“, sagt Keller nun. „Es war dann gar nicht in erster Linie Enttäuschung, es war eher eine Fassungslosigkeit über unsere Leistung in einem so wichtigen Spiel. In den Tagen danach hat es mich dann richtig angekotzt, weil der Abstieg natürlich nicht meinem Selbstverständnis entspricht. Das hat mich auch wütend gemacht.“ Doch die FC-Verantwortlichen nahmen die Situation als Herausforderung. Und das, obwohl zahlreiche Schreckensszenarien an die Wand geworfen wurden. „Ich war sicher, dass die wesentlichen Protagonisten Verantwortung übernehmen und am Schluss diese Verantwortungsübernahme auch positive Effekte auf die ganze Mannschaft haben wird. Der eine oder andere Spieler hätte trotz einer schlechten vergangenen Saison sicher Optionen gehabt, den FC auch zu verlassen.“ 

Keller: „Die Kritik richtet sich auf meine Funktion“

Doch die meisten Spieler blieben bekanntlich. Und der FC legte mit einer ungeahnten Offensiv-Wucht los, war aber in der Defensive zu anfällig. Unterm Strich standen trotz Offensivspektakel zu wenig Punkte. „Es hat sich aber schon in der Vorbereitung gezeigt, dass die Spieler nach dem Abstieg noch einen mentalen Rucksack mit sich rumschleppten. Es war fast eine Art Angst vor dem Gewinnen. Das Magdeburg-Spiel war dabei ein Knackpunkt“, sagt Keller. „Wir waren kurz davor, dass wir wieder ein Selbstverständnis für unser Spiel und darüber auch eine Selbstverständlichkeit im Gewinnen entwickeln, das heißt, dass wir daran glauben, mit unserer Art und Weise konstant erfolgreich sein zu können.“ Gerade die Begegnungen gegen Magdeburg und Düsseldorf seien nicht sonderlich hilfreich in Bezug auf das Selbstvertrauen gewesen.

Die Phase der Saison gipfelte in den Begegnungen gegen Darmstadt und Paderborn und damit auch in der heftigen Kritik an Gerhard Struber und eben Keller. „Ich glaube, es ging in dieser Phase nicht um diese beiden Niederlagen, sondern um den über einen längeren Zeitraum aufgestauten Unmut“, sagt Keller, der den Frust der Fans nachvollziehen kann, auch, wenn gerade er in den Sozialen Medien sehr hart angegangen wurde. „Die Menschen kritisieren nicht mich als Person, weil sie mich als Person zumeist gar nicht kennen und bewerten können. Die Kritik richtet sich auf meine Funktion. Dabei hilft mir ein hohes Maß an Resilienz. Ich habe früh in meinem Leben gelernt: Wenn du Sachen gravierend verändern musst, dann machst du a) nicht alles richtig, dann wird es b) auch eine Zeit dauern, bis die Veränderungen auch im Ergebnis sichtbar sind und deshalb muss du c) viel Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Überzeugung vorleben.“ 

Keller: „Wenn mir diese Kritik etwas ausmachen würde, dann könnte ich den Job nicht machen“ 

Komplett kalt lässt den Sportdirektor die Kritik aber nicht. „Mich berührt es am meisten, wenn ich sehe, dass es mein Umfeld berührt. Das beginnt natürlich bei der Familie. Meine Eltern waren beim Paderborn-Spiel zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder im Stadion. Das war für sie natürlich kein Vergnügen“, so Keller. „Es geht weiter mit dem Freundeskreis und in die Belegschaft rein. Ich selbst weiß, worauf ich mich eingelassen habe. Mir macht das nichts aus und wenn es mich doch einmal trifft, dann mache ich Sport und danach geht es mir wieder besser. Wenn mir diese Kritik etwas ausmachen würde, dann könnte ich den Job nicht machen.“ 

Doch es gab für den Sportdirektor auch positive Momente. „Der Pokalsieg in Sandhausen war ein toller Moment, als ich die Mannschaft nach langer, langer Zeit einmal wieder total freudig und ausgelassen gesehen habe“, sagt der Sportdirektor und nennt zudem auch das Krisengespräch der Spieler nach dem Abstieg, als diese Verantowrtung übernahmen, genauso wie die Anteilnahme an der Verletzung von Luca Kilian. „Losgelöst von einzelnen Momenten war es für mich schön, wie die wesentlichen Protagonisten in schwierigen Phasen zusammengehalten haben. Es geht um die Sache und nicht um mich oder andere Personen. Das würde ich über das Jahr 2024 schreiben.“


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Einzelkritik der FC-Offensive

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Julian Hettwer bleibt beim BVB – vorerst

Julian Hettwer von Borussia Dortmund
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Julian Hettwer bleibt beim BVB – vorerst

Die Kölner Fans warten auch weiterhin auf die nächste Neuverpflichtung. Jetzt gibt es offenbar die nächste Entscheidung und die gegen die Geißböcke – zumindest vorerst: Julian Hettwer wechselt noch nicht zum 1. FC Köln.

Der Name wurde schon eifrig diskutiert, über die Personalie spekuliert, nur für die kommende Transferphase wird sie mit großer Sicherheit nicht relevant. Julian Hettwer wechselt noch nicht zum 1. FC Köln – zumindest nicht in diesem Winter.

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18 Spiele, elf Tore, sechs Assists – die Bilanz ist schon ziemlich beeindruckend. Die Bilanz, mit der Julian Hettwer die Scorerliste der 3. Liga anführt. Vor allem aber ist es nun kein Wunder, dass die Interessenten beim BVB an die Tür klopfen. Neben den 1. FC Heidenheim hat auch der 1. FC Köln bekanntlich die Fühler nach dem 21-Jährigen ausgestreckt. Auch, weil der Vertrag des Außenbahnspielers ausläuft, Hettwer den BVB im kommenden Sommer also ablösefrei verlassen kann. Wenn er denn will. Und die Vorzeichen waren zumindest keine schlechten. Immerhin dementierte der ehemalige U19-Nationalspieler ein Kölner Interesse nicht, als er vor einem guten Monat auf den FC angesprochen wurde. Christian Keller hatte sich damals ein Bild von dem Offensivspieler gemacht und Hettwer beim Duell gegen Aue beobachtet.

Julian Hettwer ist ablösefrei zu haben

Der Kölner Sportdirektor hatte sich ein gutes Spiel ausgesucht, Hettwer überzeugte, erzielte gegen Aue einen Doppelpack, den zweiten in Folge und führte sein Team somit auf die Erfolgsspur. Am 18. Spieltag folgte gegen den VfB Stuttgart II der dritte Doppelpack. Beim 3:0-Erfolg war der 21-Jährige dann auch am dritten Treffer mit einem Assist beteiligt. Das Interesse der Kölner kommt nicht von ungefähr. Zum einen, weil der Offensivspieler ins Kölner Raster passen würde, zum anderen, weil die Geißböcke wohl auch schon für den kommenden Sommer vorbauen, nach Alternativen schauen müssen. Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang fest, weitere wie etwa Linton Maina oder Marvin Obuz könnten folgen, also Spieler, deren Vertrag im kommenden Sommer ausläuft und die auf einer ähnlichen Position wie Hettwer zu Hause sind.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Und der FC muss sich mindestens noch bis zum Sommer gedulden. Denn Hettwer wird nicht in diesem Winter wechseln, wird beim BVB bleiben. Das berichten die „Ruhr Nachrichten (+)“. Demnach haben sich Verein und Spieler auf den aktuellen Verbleib geeinigt. Laut Artikel wolle man sich im Frühling wieder zusammensetzen und schauen, wie es dann weitergeht. Eine entscheidende Rolle wird dabei wohl auch die Perspektive beim BVB spielen. Wie berichtet, wird Hettwer von den Dortmunder Verantwortlichen über den grünen Klee gelobt, auf sein Profidebüt wartet der Offensivspieler bislang aber vergeblich. Trainer Nuri Sahin betonte erst kürlzich, dass Cole Campbell aktuell die Nase vorne habe, der Coach erwähnte aber auch, dass Hettwer durchaus im Fokus der Dortmunder stehe.

Hettwer könnte gut ins Profil passen

Die Worte des Cheftrainers klingen unterm Strich aber nicht so, als würde es schon bald ein Umdenken geben. Und so scheint ein Wechsel im kommenden Sommer noch immer die wahrscheinlichste Variante. Der FC würde den 21-Jährigen sicherlich gerne unter Vertrag nehmen. Als auf beiden Flügeln einsetzbarer Stürmer könnte Hettwer gut ins Profil der Geißböcke passen und mögliche entstehende Lücken im Offensivverbund schließen. Allerdings ist der Sprung aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga oder in die höchste Spielklasse des Landes ein großer. Diese Erfahrung musste erst unlängst Marvin Obuz machen. Der Youngster war in der vergangenen Spielzeit ein Topscorer bei Rot-Weiss Essen, das war aber offensichtlich kein Freifahrtschein bei den Geißböcken.


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Gewinner der Hinrunde

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Transfergerüchte

Droht der 1. FC Köln auf Sargis Adamyan sitzen zu bleiben?

Sargis Adamyan, 1. FC Köln
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Droht der 1. FC Köln auf Sargis Adamyan sitzen zu bleiben?

Seit Wochen erhielt Sargis Adamyan keine Einsatzzeit mehr und galt damit bereits als einer der wahrscheinlichen Abgänge beim FC. So richtig begehrt scheint der ehemalige Nationalspieler Armeniens nicht zu sein. Findet der 1. FC Köln einen Abnehmer für Sargis Adamyan?

125 Minuten stand der Stürmer der Geißböcke in dieser Saison auf dem Platz und das in sechs Spielen. Seit zwei Monaten steht der 31-Jährige nicht mal mehr im Struberschen Kader. Wirklich viel Werbung konnte der Armenier nicht für sich machen. Findet der 1. FC Köln einen Abnehmer für Sargis Adamyan?

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Der Arbeitsnachweis war überschaubar. Wirklich haften blieb in der Erinnerung wohl nur ein Freistoß, den Sargis Adamyan im Duell gegen den SC Paderborn herausgeholt hatte. Der Offensivspieler war gegen die Ostwestfalen für den erstaunlich schwachen Luca Waldschmidt eingewechselt worden und knüpfte mit einer ebenso schwachen Leistung an seinen Vorgänger nahtlos an. Die Begegnung gegen Paderborn war wohl das letzte Pflichtspiel, das der Armenier im Trikot des 1. FC Köln bestritten hat. Und die Begegnung war symptomatisch für die vergangenen zweieinhalb Jahre. Zumindest erinnerte die Partie gegen den Aufstiegskandidaten an viele andere Begegnungen des Offensivspielers. Adamyan fand kaum statt und war nur sehr selten gefährlich.

Ist Regensburg an Sargis Adamyan interessiert?

Vor zweieinhalb Jahren war der mittlerweile 31-Jährige im Trainingslager in Donaueschingen zu der Mannschaft gestoßen, galt schnell als Königstransfer, obwohl er nicht wie oft kolportiert der Nachfolger von Anthony Modeste war. Als Adamyan beim FC unterschrieb, war der Franzose noch Teil der Mannschaft. Zweieinhalb Jahre später scheint dieses Missverständnis ein Ende zu nehmen. Adamyan soll den Verein verlassen. Unter Gerhard Struber kam der Armenier seit Mitte Oktober nicht mehr zum Einsatz, stand nicht mehr im Kader. Und die Höchststrafe erlebte der Offensivspieler wohl im vergangenen Testspiel gegen Alemannia Aachen, als nahezu die komplette zweite Garde Spielzeit erhielt, nur Adamyan und Leidensgenosse Florian Dietz blieb ausschließlich die Rolle des Zuschauers.

Die Zeichen stehen bei dem Offensivspieler auf Abschied

Die Vorzeichen sind also geklärt. Adamyan wird der FC sicherlich keine Steine in den Weg legen. Nur ist die Frage, ob die Kölner Verantwortlichen denn auch Steine aus dem Weg räumen können. Denn Interessenten drängen sich bei den Kölnern aktuell nicht wirklich auf. Vielmehr droht die Gefahr, dass der FC auf seinen Streichkandidaten sitzenbleibt. So wie schon im vergangenen Sommer auf Nikolas Soldo. Wie der „Kicker“ berichtet, könnte ein Weg des Armeniers zurück nach Regensburg führen. Demnach sei eine Leihe zum Jahn ein möglicher Weg. Immerhin hat der Angreifer bereits von 2017 bis 2019 für Regensburg gespielt und das Tabellenschlusslicht sei auf der Suche nach neuen Offensivkräften. Doch ist ein Wechsel wirklich realistisch. Adamyan strahlte zuletzt jedenfalls nicht so richtig Torgefahr aus. Ob der Tabellenletzte also das Risiko eines ungefährlichen Angreifers eingehen will, ist eher fraglich.

Und auch ein Leihkonstrukt dürfte bei vielen FC-Fans auf relativ wenig Verständnis stoßen – zumal der Offensivspieler noch mit einem gut dotierten Vertrag ausgestattet wurde. Dass Regensburg einen Großteil des Gehalts übernimmt, gilt als unwahrscheinlich. Tatsächlich scheint noch relativ wenig Bewegung in der Personalie Adamyan zu stecken. „Der Zustand ist für beide Seiten nicht zufriedenstellend. Wir suchen nach einer Lösung, zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es jedoch nichts zu vermelden“, sagte Adamyans Berater Karl Herzog der „Kölnischen Rundschau

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Gewinner der Hinrunde

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Option auf dem Markt: Ist die Ex-National-Trainerin eine Alternative für die FC-Frauen?

Irene Fuhrmann, Ex Trainerin beim ÖFB
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Neue Option auf dem Markt: Ist die Ex-National-Trainerin eine Alternative für die FC-Frauen?

Die Zeit drängt: Der Vorbereitungsauftakt der FC-Frauen nach der Weihnachtspause am 6. Januar ist nur noch zehn Tage entfernt. Bis dahin sollte die Trainerfrage geklärt sein. Am Freitagmittag tat sich eine neue Option auf, die bei genauerer Betrachtung zumindest denkbar erscheint. Wäre Irene Fuhrmann eine Option für die Frauen des 1. FC Köln?

Nach dem Trainer-Aus von Daniel Weber bei den Fußballerinnen des FC steht die Trainerfrage und die Suche nach einer Nachfolgerin für Jaqueline Dünker im Raum. Mit der Trennung des ÖFB von Irene Fuhrmann als Nationaltrainerin könnte sich zumindest in der Theorie eine neue Möglichkeit für die Geißböcke ergeben. Wäre Irene Fuhrmann eine Option für die Frauen des 1. FC Köln?

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Der Trainerposten beim 1. FC Köln für die Zeit ab Januar ist – zumindest offiziell – immer noch nicht besetzt. Nach der Entlassung von Daniel Weber übernahm dessen Assistentin Jacqueline Dünker interimsweise für die verbleibenden beiden Spiele im Dezember in Potsdam (1:0) und gegen Leipzig (1:3). Dünker hätte grundsätzlich auch gute Karten, den Posten dauerhaft zu übernehmen – jedoch besitzt sie nicht die notwendige Trainer-Pro-Lizenz, die seit dieser Saison in der Bundesliga erforderlich ist. Der FC müsste also für jedes Spiel eine Strafe an den DFB bezahlen – eine kostspielige Lösung, zumal Dünker wohl frühestens 2026 einen Platz im entsprechenden Lehrgang erhalten könnte.

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Eine neue Option für die Trainerfrage bei den Frauen des 1. FC Köln?

Am Freitagmittag eröffnete sich dem FC nun eine neue Option, die zwar ein gewisses Risiko bergen würde, aber bei genauerer Betrachtung nicht gänzlich unrealistisch anmutet: Der österreichische Fußball-Bund gab die Trennung von der bisherigen Teamchefin Irene Fuhrmann bekannt. Die 44-Jährige hatte zuletzt die Qualifikation für die EM in der Schweiz durch das Aus in den Playoffs gegen Polen verpasst. 2022 hatte Fuhrmann die ÖFB-Auswahl bei der EM in England noch bis ins Viertelfinale geführt. Fuhrmann war bisher als Trainerin ausschließlich für den ÖFB tätig, seit 2020 für die A-Nationalmannschaft. Der Vereinsfußball wäre für die gebürtige Wienerin als Coach damit ebenso Neuland wie die deutsche Bundesliga. Dafür besitzt sie jedoch nicht nur die erforderliche Pro-Lizenz, sondern auch eine Menge (internationale) Erfahrung im Frauen-Fußball.

Die Eingewöhnung am Geißbockheim wäre für Fuhrmann trotz des Neulands zudem deutlich einfacher, da sie viele Leistungsträgerinnen des FC bereits aus ihrer Zeit von der Nationalmannschaft kennt. Mit Celina Degen, Laura Feiersinger, Nicole Billa sowie der Langzeit-Verletzten Jasmin Pal hat der FC gleich vier österreichische Auswahlspielerinnen im Kader. Nach Daniel Weber und Jacqueline Dünker sollte ein möglicher dritter Trainer innerhalb eines halben Jahres daher keine allzu große Eingewöhnungszeit benötigen müssen. Der FC pflegt zudem bereits seit Jahren gute Beziehungen in das Land, verpflichtet immer wieder österreichische Spielerinnen und schlug zuletzt zweimal in Folge beim Sommer-Trainingslager in Ampflwang auf.

Dünker wird dem FC wohl erhalten bleiben

Ein weiterer Umstand könnte den Wechsel aus der Alpenrepublik ins Rheinland zudem erleichtern: Fuhrmann wird von der Agentur Fem11 betreut, die ihren Sitz in Ehrenfeld hat. Die Verhandlungswege zum Geißbockheim wären entsprechend kurz. Mit Fuhrmann hätte der FC die Vakanz auf dem Trainerstuhl beseitigt, würde die Strafe des DFB umgehen und hätte eine Trainerin mit Erfahrung und exzellentem Ruf in die Domstadt gelockt – keine schlechten Aussichten für die dringend benötigte Aufbruchstimmung nach der verpatzten ersten Saison-Hälfte. Über ein generelles Interesse von Seiten des FC ist bislang nichts bekannt. Dennoch scheint diese Personalie nicht unrealistisch.

Ob es jedoch dazu kommt, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nach Informationen von come-on-fc.com gab es kurz vor Weihnachten bereits ein Gespräch des Vereins mit Dünker, in der es sicherlich insbesondere um die Zukunft der gebürtigen Euskirchenerin gegangen sein dürfte. Egal in welcher Funktion: Dünker wird dem FC mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhalten bleiben, besitzt sie doch einen Vertrag bis 2026.

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Transfergerüchte

Komplizierter Transfermarkt

Hat das Svensson-Aus Auswirkungen auf den möglichen FC-Transfer von Ivan Prtajin?

Ivan Prtajin
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Hat das Svensson-Aus Auswirkungen auf den möglichen FC-Transfer von Ivan Prtajin?

Am Nachmittag hat der 1. FC Union Berlin die Trennung von Bo Svensson bekannt gegeben und damit umgehend die Gerüchteküche um Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart angekurbelt. Doch das ist aus Kölner Sicht nicht der interessante Aspekt. Ist ein Wechsel von Ivan Prtajin zum 1. FC Köln noch wahrscheinlich?

Ein wenig überraschend kam die Nachricht dann doch, zumindest so kurz vor dem Jahreswechsel. Bo Svensson ist nicht mehr länger Trainer des 1. FC Union Berlin. Und unweigerlich stellt sich aus Sicht der Geißböcke eine interessante Frage: Ist ein Wechsel von Ivan Prtajin zum 1. FC Köln wahrscheinlich?

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Nach wie vor warten die FC-Fans auf neue Informationen vom Transfermarkt, wünschen sich neue Namen, neue Spieler. Zuletzt hieß es in der „Kronen Zeitung“, dass die Kölner Abstand von einem Transfer von Gregory Wüthrich nehmen würden. Laut Artikel habe es Bedenken aufgrund der Verletzungshistorie des Abwehrspielers gegeben. Und nun scheint auch ein weiterer geplanter Wechsel zumindest neue Fragezeichen zu hinterlassen. So könnte es Entwicklungen in der Personalie Ivan Prtajin geben. Der Kroate soll nicht nur auf dem Wunschzettel der Kölner stehen, schon vor einigen Tagen hieß es, die Kölner würden sich in sehr weiten Gesprächen mit dem Angreifer befinden. Der FC sucht bekanntlich einen erfahrenen, robusten Knipser, der dem FC direkt weiterhelfen könnte.

Ivan Prtajin würde ins Raster des 1. FC Köln passen

Auch, wenn Prtajin bei Union Berlin in dieser Saison nicht so wirklich zum Zug kam, blickt der Stürmer auf viel Zweitliga-Erfahrung zurück. Insofern würde Prtajin ins Raster des FC passen. Doch ob der Stürmer wirklich an den Rhein wechselt, scheint aktuell noch komplett offen zu sein. Zum einen hat Köln gleich mehrere renommierte Nebenbuhler. Unter anderem soll Hertha BSC an einer Verpflichtung des Agreifers interessiert sein. Aber auch Hannover 96, der Hamburger SV sowie aus der Bundesliga Holstein Kiel und der FC St. Pauli. Der FC habe aber die besten Karten, heißt es nach wie vor. Zum anderen war ein möglicher Wechselgrund des 28-Jährigen die persönliche Situation bei den Eisernen. Denn der Kroate kam im Sommer als großes Versprechen, wurde mit Lobeshymnen ausgestattet und betonte auch selbst, wie glücklich er über den Wechsel nach Berlin sei.

Neuer Trainer, neue Chance?

Nur kam Prtajin in den ersten Monaten bei den Eisernen gar nicht zum Einsatz, stand noch nicht einmal im Kader. Und das, obwohl Union große Probleme in der Offensive hat. Erst in den vergangenen Wochen berief Bo Svensson den Zielstürmer in den Kader, schenkte Prtajin ganze zwei Kurzeinsätze. Der Kroate soll alles andere als glücklich über die Situation gewesen sein und auch deswegen einen Wechsel forciert haben. Und der FC wäre ein dankbarer Abnehmer, schließlich ist der Stürmer die zweite große Baustelle, die die FC-Bosse im Kader ausgemacht haben. Nun könnte es allerdings bei Prtajin ein Umdenken geben. Unter einem neuen Trainer werden die Karten neu gemischt, der Stürmer könnte die Chance sehen, sich nun doch noch in der Bundesliga durchzusetzen.

Ob Prtajin nun noch einmal über seine Situation bei den Eisernen nachdenkt, ist nicht bekannt. Allerdings hat sich die Verhandlungsposition der Kölner nicht wirklich verbessert. Immerhin werden am Ende des Tages Prtajin und Union Berlin entscheiden müssen. Dem Vernehmen nach sollen die Verantwortlichen der Hauptstädter nun erst einmal die Meinung eines neuen Trainers abwarten wollen. Das könnte mit Steffen Baumgart ein alter Bekannter aus FC-Sicht sein. Der Ex-Trainer der Geißböcke ist bekanntlich nach wie vor mit dem Verein und der Stadt sehr eng verbunden und Union-Sportchef Horst Heldt lotste den Trainer einst nach Köln. Für die Kölner hat das nicht mehr viel Wert, vielmehr geht es dem FC um die Personalie Prtajin.

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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Garanten der FC-Herbstmeisterschaft: Das sind unsere Gewinner der Hinrunde

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Garanten der FC-Herbstmeisterschaft: Das sind unsere Gewinner der Hinrunde

Die am Ende noch sportlich erfolgreiche Hinrunde des FC, die mit der Herbstmeisterschaft gekrönt wurde, brachte naturgemäß auch einige Leistungsträger innerhalb des Kaders hervor. Das sind unsere Gewinner des 1. FC Köln der Hinrunde.

Noch im Oktober zogen dunkle Wolken über dem Geißbockheim auf. Der FC stand mit dem Rücken zur Wand, Trainer und Sportdirektor wurden angezählt. Nur zwei Monate später hat sich der Himmel ein wenig aufgeklart. Der FC geht als Spitzenreiter ins neue Jahr, der Aufstieg ist noch ein Stück weit entfernt, aber durchaus realistisch. Das sind für uns die Gewinner des 1. FC Köln der Hinrunde.

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Marvin Schwäbe: Zweifellos einer der Gewinner überhaupt im Kader des FC. Der Torhüter wurde zu Saisonbeginn zur Nummer zwei degradiert und galt als sicherer Wechselkandidat. Als Jonas Urbig jedoch ab und an unglücklich aussah und dem Team in sechs Spielen nur ein Sieg gelang, reagierte der Trainer, stellte Schwäbe wieder zwischen die Pfosten. Und das zahlte sich aus: Mit dem Routinier gelangen sechs Siege aus sieben Spielen (ein Unentschieden). Schwäbe kassierte dabei gerade einmal drei Gegentore. Damit kommt der Keeper auf einen Schnitt von weniger als einem Gegentor in zwei Begegnungen. Fünf Mal hielt der Keeper sgar die Null. Das ist zwar nicht der Bestwert, gemessen an den wenigen Begegnungen aber schon besonders gut. Rob-Robert Zieler blieb in 17 Begegnungen sieben Mal ohne Gegentreffer. Schwäbe war zunächst degradiert und ist aktuell einer der erfolgreichsten Keeper der Liga.

Julian Pauli: Der Innenverteidiger stieg erst im Sommer aus der U19 auf und wurde auf Anhieb zum Stammspieler. 14 Spiele in der zweiten Liga und drei im DFB-Pokal mit insgesamt 1327 Einsatzminuten hätten die wenigsten Beobachter dem 19-Jährigen im Sommer zugetraut. Zumal er eigentlich als fest eingeplanter U21-Akteur galt. Zuletzt wurde Pauli jedoch wegen einer Gehirnerschütterung außer Gefecht gesetzt. Und dennoch ist Pauli wohl der Shootingstar der Geißböcke. Der Abwehrspieler ist auch fester Bestandteil der U20-Nationalmannschaft und mittlerweile auch dort Stammspieler.

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Vom Ergänzungsspieler zum Stammplatz

Eric Martel: Blieb dem FC auch nach dem Abstieg treu, wurde auch im Unterhaus Stammspieler und ist unumstritten einer der Leader der Mannschaft. Martel ist nomineller Sechser der Geißböcke, doch in den vergangenen drei Begegnungen beorderte Gerhard Struber seinen heimlichen Kapitän in die Innenverteidigung. Resultat: Zwei Zu-null-Siege und nur ein Gegentor in 270 Minuten. Der „kicker“ führt Martel mit einem Notenschnitt von 2,85 in den Top 12 aller Zweitliga-Spieler – damit ist der 22-Jährige zugleich der notenbeste Spieler des FC. In der Liga hat Martel die meisten Zweikämpfe von allen Mitspielern gewonnen. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft ist für den FC aktuell jedenfalls unverzichtbar.

Dominique Heintz: Gegen Ende der Abstiegssaison war Heintz nur noch Ergänzungsspieler und kaum noch gefragt, die Vertragsverlängerung im Frühling überraschte. Das änderte sich im Unterhaus: Seit der Umstellung auf eine Dreierkette ist Heintz in der Innenverteidigung gesetzt und damit auch ein Garant für den Aufschwung, der den FC auf der Zielgeraden sogar noch zum Herbstmeister machte. Das Highlight in Kaiserslautern verpasste der 31-Jährige wegen einer Gelbsperre, zuvor sorgte er als Stammspieler mit dafür, dass die FC-Abwehr in vier von sechs Partien seit der Hertha-Wende ohne Gegentreffer blieb.

Die Torjäger beim 1. FC Köln

Tim Lemperle: Das FC-Eigengewächs nutzte seine Chance nach der Rückkehr aus Führt eindrucksvoll. Der 22-Jährige erzielte in 15 Einsätzen acht Treffer und bereitete vier weitere vor. Damit steht Lemperle sogar in den Top 10 der Torjägerliste – und ist mit 2,93 beim „kicker“ nach Martel der zweitbeste Kölner Spieler der Hinrunde. Der Nachteil des Aufschwungs aus Kölner Sicht: Andere Vereine wurden ebenfalls auf den Stürmer aufmerksam, dessen Vertrag im Sommer endet. Der Abschied ist beschlossene Sache, nur der Zeitpunkt ist noch offen. Die neue sportliche Heimat scheint in Hoffenheim zu liegen.

Damion Downs: Der Stürmer setzte den Trend fort, der mit dem Last-Minute-Siegtor gegen Union Berlin begann. Damals ließ Downs den FC mit seinem Treffer bis zum letzten Spieltag vom Klassenerhalt träumen. In dieser Saison startete der 20-Jährige richtig durch, erzielte in 16 Spielen sieben Tore und bereitete drei weitere vor, ist aus dem Kölner Angriff kaum noch wegzudenken. Der deutsche U20-Nationalspieler steigerte seinen Marktwert damit enorm, das Portal transfermarkt.de beziffert ihn aktuell auf drei Millionen Euro. Wie gut die beiden Kölner Angreifer in dieser Saison würden performen können, war in der Vorbereitung absolut ungewiss. Auch, wenn Downs schon in der vergangenen Saison für den FC traf, dürften sich die beiden für die FC-Bosse wie Neuzugänge anfühlen.

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Transfergerüchte

Komplizierter Transfermarkt

Noch keine weiteren Transfers beim 1. FC Köln: Deshalb ist der Winter-Transfermarkt kompliziert

Christian Keller, Geschäftsführer des 1. FC Köln
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Noch keine weiteren Transfers beim 1. FC Köln: Deshalb ist der Winter-Transfermarkt kompliziert

Der FC will weiter nachbessern auf dem Transfermarkt, doch dieser ist gerade im Winter kein leichter. Bereits einen Neuzugang haben die Kölner schon zu verzeichnen und das macht Hoffnung auf mehr. Nicht nur bei den Fans, auch die FC-Veranrwortlichen haben große Ambitionen. Nichtsdestotrotz: Der Winter-Transfermarkt ist für den 1. FC Köln kompliziert.

Nach der Transfersperre können die Kölner wieder nachlegen. Doch dies ist gerade im Winter keine leichte Aufgabe. Denn zu den Verhandlungen sitzt zu dieser Zeit immer auch noch eine dritte Partei mit am Tisch. Der Winter-Transfermarkt ist für den 1. FC Köln kompliziert.

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Nach der kurzen Weihnachtspause starten die Kölner bereits genau in einer Woche wieder in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Am 3. Januar bricht der FC-Tross ins Trainingslager nach Spanien, an die Costa del Sol auf. Und während die Spieler die Auszeit bis dahin genießen dürfen, dürfte es am Geißbockheim hinter verschlossenen Türen dann auch zwischen den Tagen hoch hergehen. Denn wenn es nach den Wünschen der Kölner Verantwortlichen geht, sollten bis zum Beginn des Trainingslagers auch weitere Neuverpflichtungen unter Dach und Fach gebracht sein. Christian Keller hatte vor Weihnachten von ein, zwei neuen Spielern gesprochen, die der FC noch gerne verpflichten würde. Dabei wird es sich auf jeden Fall um einen Stürmer handeln und mit großer Sicherheit um einen Innenverteidiger.

Keller: „Es liegt im Winter nicht nur an uns“

Die Kölner Fans hatten gehofft, dass es noch vor Weihnachten weitere Namen geben würde. Schließlich hatte Thomas Kessler in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ diesen Wunsch geäußert. Daraus ist mit dem zu diesem Zeitpunkt wohl schon feststehenden, aber noch nicht kommunizierten Jusuf Gazibegovic nur bedingt etwas geworden. Vielleicht auch, weil der Lizenzspielleiter ebenfalls in der Doku darauf hinwies, dass der Winter-Transfermarkt eben ein besonders schwerer sei. Worte, die man so auch schon von Christian Keller bereits mehrfach gehört hat. Und so konnte sich der Sportdirektor auch nicht festlegen, ob es bis zum Trainingslagerstart weitere Namen zu vermelden gibt. „Es wäre sicherlich wünschenswert. Aber es liegt im Winter nicht nur an uns“, so Keller

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

(Spieler, die mindestens fünf Mal aufgelaufen sind….)

Soll heißen, dass eben nicht nur seine Wünsche vorträgt und der Spieler entscheidet. Der Wintertransfermarkt bringt die Schwierigkeit mit sich, dass in der Regel immer eine dritte Partei am Tisch sitzt. Nicht umsonst gilt in der Welt der Manager und Spielerberater die Idee, dass im Sommer die Hausaufgaben gemacht werden. Das liest sich in den Zahlen so. In der vergangenen Spielzeit haben die Mannschaften der Bundesliga laut transfermarkt.de im Sommer 145 Spieler verpflichtet und sich diese 758 Millionen Euro kosten lassen, abgegeben wurden damals sogar 259 Spieler für mehr als eine Milliarde Euro. Im Winter rüsteten die Teams 33 Spieler für 100 Millionen Euro nach, 64 Profis verließen dafür die Clubs für knapp 20 Millionen Euro. De facto können die Vereine keine freien oder frei werdenden Spieler verpflichten. Verträge laufen im Winter in aller Regel nicht aus.

Jusuf Gazibegovic entspricht nicht dem Maßstab

Und so gestaltet sich die Suche im Winter für einen Zweitligisten sicherlich nicht besonders einfach. Die anderen Mannschaften werden wohl kaum ihre Topspieler abgeben. Vielmehr stellt sich die Frage, warum ein funktionierender Stürmer den Gang in die 2. Bundesliga antreten, warum ein Club einen treffsicheren Angreifer während der Spielzeit abgeben sollte. Zumal das Budget der Kölner zwar ordentlich, aber sicher nicht übermäßig hoch liegt und die Geißböcke bekanntermaßen nicht gerade mit dem übermäßigen Lohn locken. Vielmehr geben Mannschaften die Spieler ab, die aus welchen Gründen auch immer bei ihrem Ex-Club nicht funktioniert haben. So wie nun Ivan Prtajin, der bei Union Berlin auf zwei Kurzeinsätze und viel Sitzfleisch kommt und deswegen abgegeben werden soll.

Ebenfalls in den Fokus könnten Spieler geraten, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen. Denn auch dann hätte ein potenziell aufnehmender Verein nicht die schlechtesten Karten, wie die Gerüchte um Tim Lemperle gezeigt haben. Der FC wird den Angreifer bis zum kommenden Sommer behalten, ihn dann ablösefrei abgeben. Zumindest wurde aber auch darüber spekuliert, dass die Kölner für den Stürmer in diesem Winter zumindest noch eine kleine Ablöse kassieren würden. Lange vorbereiten können die Clubverantwortlichen solche Deals (trotz langer Transfersperre) in der Regel nicht. Schließlich ist vor dem Herbst nicht abzusehen, welche Akteure bei ihrem Club nicht zum Zug kommen. Eine lange Vorlaufzeit gibt es also bis zum Vertragsabschluss selten.

„Wir wollen Qualität hinzufügen und vorwärtskommen“

Umso bemerkenswerter erscheint die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic. Nicht nur, weil die Kölner offenbar weniger als zwei Millionen Euro für einen Spieler ausgegeben haben, dessen Marktwert auf fünf Millionen geschätzt wird. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die Geißböcke den Grazer Stammspieler mitten in der Saison von einem Champions-League-Teilnehmer an den Rhein lotsen konnten. Geld kann nicht den ganz großen Ausschlag gegeben haben. Und wenn man den Aussagen der Kölner Geschäftsführung glauben darf, wird in einer ähnlichen Richtung nachgerüstet. „Und wenn Sie sich anschauen, woher Jusuf Gazibegovic kommt, wo er gespielt hat und was er mitbringt, kann man an dieser Personalie erkennen, welche Ambitionen wir haben“, sagte Philipp Türoff in einem Interview dem „Geissblog“. „Wir wollen Qualität hinzufügen und vorwärtskommen. Auf diesem Niveau können wir uns die eine oder andere weitere Verpflichtung noch vorstellen.“

Und sollte das nicht bis zum 3. Januar klappen, wäre es auch nicht zu schlimm, das Transferfenster hat bis zum 3. Februar geöffnet. Dabei ist eine Sache ähnlich wie in der Sommertransfer-Phase. Die Konkurrenz schläft auch nicht.

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Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel – Holding Six oder Innenverteidiger?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte