Weitere Kaderplanung: Thomas Kessler kündigt „harte Entscheidungen“ und weitere Transfers an

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Weitere Kaderplanung: Thomas Kessler kündigt „harte Entscheidungen“ und weitere Transfers an

Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel ist die Kaderplanung bei den Geißböcken noch nicht abgeschlossen. Am Rande des Testspiels in Paderborn sprach nun dazu der Geschäftsführer des 1. FC Köln: Thomas Kessler kündigt harte Entscheidungen an. Schon in der kommenden Woche könnte es Bewegungen geben.

Dass die Kaderplanung bei den Kölnern noch nicht abgeschlossen ist, verdeutlichten auch die beiden Testspiele gegen den SC Paderborn am Sonntag. Beide Partien gingen verloren, nicht in allen Mannschaftsteilen überzeugte der FC. Es kann aber durchaus auch noch zu Abgängen kommen. Thomas Kessler kündigte jedenfalls harte Entscheidungen an.

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Was die Startelf für das erste Pflichtspiel angeht, wollte sich René Wagner noch nicht in die Karten schauen lassen. Dazu hieß es nun, erst einmal Video-Material zu sichten. Doch die erste Elf, die im ersten Duell gegen den SC Paderborn aufgelaufen war, hatte dann doch viel von einer möglichen Anfangsformation. Allerdings wird es auch noch Kader-Veränderungen geben. So kündigte Thomas Kessler für die kommende Woche weitere Transfers an. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es sich dabei mindestens um Thijs Dallinga handeln wird. Der Niederländer ist sich mit dem FC einig, der FC Bologna auch, der Wechsel könnte in den kommenden Tagen über die Bühne gehen, vielleicht schon zu Wochenbeginn. Auch über Mikey Moore wird – wie von come-on-fc.com berichtet – weiterhin spekuliert. Der junge Engländer überzeugte am Samstag gegen Hoffenheim. Sein Trainer Roberto de Zerbi hatte zuletzt den kurz bevorstehenden Deal ins Stocken gebracht. Eine Entscheidung hängt wohl mit einem Ersatz zusammen. Das könnte wie berichtet der Brasilianer Savinho sein.

„Wir sind auf dem Markt aktiv“

Namen wollte Thomas Kessler wie gewohnt nicht kommentieren. „Es gibt weiterhin einen Austausch mit Kandidaten. Wir sind bislang noch nicht zu einer Einigung gekommen. Grundsätzlich glaube ich, dass in der kommenden Woche auf der Zugangsseite etwas passieren wird“, sagte Kessler. Bedarf besteht weiterhin auf mehreren Positionen. Unter anderem auf der Sechs, genauso wie auf der Position des Linksverteidigers. „Jeder, der bei uns im Kader steht und nun auch eine längere Zeit gespielt hat, darf natürlich Werbung für sich machen“, sagte der Sport-Geschäftsführer. „Das nimmt so kurz vor Saisonstart natürlich noch einmal Einfluss auf die Planung. Dass die im Laufe der Saison dynamisch ist, liegt auf der Hand.“ Der Kölner Ex-Keeper betonte, dass diese Dynamik mit wirtschaftlichen Aspekten, aber auch mit den Leistungen und dem Bedarf zusammenhänge.

Und Kessler hofft, dass diese vielleicht den großen Coup noch hervorbringt. „Es geht aber auch um Möglichkeiten, die es auf dem Markt gibt“, so Kessler weiter, der wiederholte, dass gerade gegen Ende der Transferphase mehr passieren könne. „Bei dem einen oder anderen Kandidaten, der vor vier, fünf oder sechs Wochen noch unerreichbar gewesen wäre, könnte jetzt vielleicht eine Tür aufgehen.“ Eine Zahl an möglichen Transfers wollte der Geschäftsführer nicht nennen, das sei „unseriös“, sagte Kessler, aber:„Wir machen da unsere Hausaufgaben und sind stetig im Austausch mit unterschiedlichsten Kandidaten. Deswegen werden wahrscheinlich auch so viele Namen aus verschiedenen Richtungen gespielt. Nicht jede unserer Nachfragen ist direkt ein ernsthaftes Interesse oder führt zu Verhandlungen. Aber natürlich sind wir sehr aktiv und agil auf dem Markt.“ 

„Nächste Woche wird es dann harte Entscheidungen geben“

Aktiv könnte auch noch einmal die Bewegung auf der Abgangsseite werden. Schon in der Vergangenheit hatte der Ex-Keeper der Kölner immer mal wieder betont, dass gerade zum Ende der Vorbereitung Spieler auf ihn zukommen könnten, die mit ihrer Spielzeit unzufrieden seien. Diese seien aktuell noch nicht bei ihm vorstellig geworden, erklärte Kessler am Sonntag. Doch auch das könne sich in der kommenden Woche ändern, betonte der 40-Jährige. „Nächste Woche wird es dann harte Entscheidungen geben – wenn es Richtung Kader geht. Ich glaube, dass wir in der Breite des Kaders einen Sprung nach vorne gemacht haben, auch in der Qualität“, so Kessler. Dann könne durchaus etwas passieren. Kessler erklärte, dass er mit René Wagner diesbezüglich im Austausch stehe. Mögliche Kandidaten gibt es wohl einige. Die Namen wurden bereits spekuliert, konkret ist aber Stand jetzt noch nichts.

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„Wir entscheiden in den nächsten Tagen“ – Das sagt René Wagner nach den Testspielen gegen Paderborn

René Wagner spricht in der Mixed Zone
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„Wir entscheiden in den nächsten Tagen“ – Das sagt René Wagner nach den Testspielen gegen Paderborn

Wenige Tage vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers hat der FC noch zwei Mal 90 Minuten gegen den SC Paderborn getestet. Nach den Duellen äußerte sich der Coach zu den wichtigen Fragen vor dem Saisonbeginn des 1. FC Köln: Das sagt René Wagner nach den Paderborn-Spielen.

Wie zufrieden war der Coach? Welche Entscheidungen stehen bis zum Saisonstart noch an und wer soll in der Startelf stehen?

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Nach den zwei Testspielen am Sonntag gegen den SC Paderborn unter Ausschluss der Öffentlichkeit äußerte sich FC-Coach René Wagner zu…

… den beiden Duellen: „Ich bin erst einmal froh, dass alle gut durchgekommen sind. Wir haben bei beiden Spielen viele Spieler über 90 Minuten gesehen und auch gemerkt, dass wir da sind. Ich glaube, dass wir wieder einen ähnlichen Verlauf hatten. Wir haben zwar mal eine gute erste Halbzeit gespielt. Dann haben wir eine Phase in der zweiten Halbzeit, wo wir nicht mehr konzentriert spielen. Wo wir uns nicht mehr an die Sachen halten, die wir vorher besprochen haben. Und dann geht es darum, dass wir genau in den Phasen damit arbeiten. Ich glaube, die Jungs wissen, woran es lag. Vor allem diese 20 Minuten, wo man dann auch schnell die Gegentore bekommt. Dann müssen wir das besser verteidigen. Wir müssen aber auch mit Ball versuchen, die Kontrolle zu halten. Das ist ein guter Test gegen einen guten Gegner – eine Woche vor dem Pokalstart. Deswegen war es zu dem Zeitpunkt für uns richtig, um nochmal an ein, zwei  Stellschrauben zu drehen, die jetzt wichtig werden.“

„Man sieht aber auch, wo noch Probleme liegen“

“In zwei Mal 90 Minuten sieht man viele Dinge, die richtig liefen. Man sieht aber auch, wo noch Probleme liegen. Ich glaube, das wissen wir zum Teil auch, dass wir da noch dran arbeiten müssen. Jetzt haben wir noch eine Woche vor Würzburg, in der wir an Dingen arbeiten können. Dann werden wir da mit breiter Brust aufschlagen, um eine Runde weiter zu kommen.“

… den U21-Spielern: „Auch das werden wir entscheiden in den nächsten Tagen. Wir müssen jetzt gucken, was vielleicht noch dazu kommt, wie der Kader am Donnerstag zum Trainingsstart aussieht. Bis dahin muss man schauen, welcher U21-Spieler noch dabei bleibt und welcher nach unten geht. Aber alle Spieler sind immer noch ein fester Bestandteil. Die machen einen guten Job, die trainieren gut, die hauen sich jedes Spiel rein, wo sie dabei waren und haben alle einen guten Eindruck hinterlassen. Und jetzt geht es aber darum, den Kader natürlich Richtung Würzburg ein bisschen zu verkleinern. Und wenn jetzt noch einer dazu kommt, dann fallen noch Spieler aus dem Kader raus.“

„Er soll sich in Ruhe entwickeln können“

… Reigan Heskeys unglücklicher Szene: „Fehler machen alle Spieler. Das ist so. Wenn er als junger Spieler einen Fehler macht, dann muss er weitermachen, dann muss er auch was lernen. Am Ende kann das alles mal passieren. Dann müssen wir natürlich schon schauen, dass wir da auch ein bisschen sorgfältiger mit dabei sind. Das weiß er auch am besten. Er ist ein junger Spieler. Da gehört noch viel dazu, um dann in der Bundesliga auch stabil Fußball spielen zu können. Das haben wir auch bei Said letztes Jahr gesehen. Da sind wir natürlich mit den Jungs auch im Austausch, dass sie wissen, wo sie gerade stehen. Da wird auch gar keinen Druck auf den Jungen aufgebaut. Er soll sich in Ruhe entwickeln können, sich auch ans Niveau gewöhnen können. Und dann schauen wir, wie es bei ihm so ist.“

Wir setzen „uns gemeinsam hin“

… einer möglichen Startelf gegen Würzburg: „Ich brauche erst die Eindrücke aus dem Video. Gerade nach zwei Mal 90 Minuten. Da ist es nicht ganz so einfach, sich die ganzen Phasen immer kognitiv auch zu merken. Aber ich glaube einfach, dass wir gut daran tun, das nochmal anzuschauen, in Ruhe zu analysieren, das Spiel anzuschauen, mit den Jungs zu reden. Da gehört ein Trainerteam dazu, da gehört eine sportliche Führung dazu. Da setzen wir uns gemeinsam hin, so haben wir es immer gemacht.“


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Wunschtransfer des 1. FC Köln geplatzt? Marcel Regula wechselt wohl nach England

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
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Wunschtransfer des 1. FC Köln geplatzt? Marcel Regula wechselt wohl nach England

Er wurde als möglicher Nachfolger von Said El Mala gehandelt, allerdings rein aus wirtschaftlichen Gründen. Es wurde aber auch über ein generelles Interesse spekuliert. Doch anscheinend platzt der kolportierte Wunsch-Transfer für den 1. FC Köln: Marcel Regula vor Wechsel nach Burnley.

Der Offensivspieler gilt als eins der größten Talente Polens. Nicht umsonst sollen gleich mehrere Clubs das Interesse an dem 19-Jährigen hinterlegt haben. Eben auch der FC. Doch die Geißböcke gehen bei Marcel Regula eher leer aus.

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Eine gute Woche vor dem ersten Pflichtspiel und zwei Wochen vor dem Deadline Day, hat der FC noch einige Kaderlücken zu verzeichnen. Unter anderem in der Offensive soll noch etwas passieren. Zuletzt wurde unter anderem Marcel Regula immer mal wieder genannt. Und das als möglicher Ersatz von Said El Mala. Dabei ist das spielerische Profil ein ganz anderes. Regula wäre sicherlich nicht ein Ersatz für El Mala gewesen, vielmehr wäre durch den Verkauf des Kölner Youngsters der Deal wahrscheinlicher geworden. Denn Regula ist als wohl größtes Talent des polnischen Fußballs alles andere als ein günstiges. Rund acht Millionen Euro will der aktuelle Verein Zaglebie Lubin für seinen Youngster haben. Das wäre für die Geißböcke wohl nur bei einem Verkauf von El Mala ein realistisches Szenario gewesen. Es gab auch Fans, die sich den Transfer beim Verbleib des Kölner Youngsters erhofft hatten. Daraus scheint aber nichts zu werden.

Burnley bietet acht Millionn

Denn der 19-Jährige steht offenbar vor einem Wechsel zum FC Burnley. Der englische Zweitligist hat sich ebenfalls schon lange mit dem Spieler beschäftigt. Allerdings hieß es bis zuletzt, der FC befinde sich in der Pole-Position – selbst vor dem BVB, der ebenfalls als Interessent genannt wurde. Doch Burnley scheint das Rennen zu machen. Zumindest berichtet das polnische Portal Meczyki, dass Burnley nun bereit sei, die acht Millionen Euro zu bezahlen. Ein Wechsel soll schon bald über die Bühne gehen. „Es könnte sein, dass Reguła nicht mehr für Zagłębie spielt. Er war heute sehr energiegeladen, vielleicht zeitweise sogar zu energiegeladen, aber Sie wissen ja, wie Derbys sind. Ich bekomme zwar einige Informationen, bin aber nicht in Transfergespräche involviert“, sagte Lubins Trainer Leszek Ojrzyński zuletzt. Ganz zu ist die Tür allerdings noch nicht. Möglicherweise bieten die Kölner doch noch weiter mit. 


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Gütersloh-Fluch geht weiter: U21 des 1. FC Köln verliert erstmals – Sprung an die Tabellenspitze verpasst

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Gütersloh-Fluch geht weiter: U21 des 1. FC Köln verliert erstmals – Sprung an die Tabellenspitze verpasst

Der Fluch gegen Gütersloh geht für den Kölner Nachwuchs weiter: Die FC-Talente konnten auch im vierten Anlauf kein Heimspiel gegen die Ostwestfalen gewinnen. Die U21 des 1. FC Köln verliert 0:3 gegen den FC Gütersloh.

Das 0:3 (0:2) gegen den Aufstiegsanwärter war die erste Saison-Niederlage für die Kölner, die mit einem harmlosen Auftritt den möglichen Sprung an die Tabellenspitze der Regionalliga West verpassten.

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Dreimal empfing eine U21 des 1. FC Köln bisher den FC Gütersloh am Geißbockheim – und nicht einmal gingen die FC-Talente zuvor als Sieger vom Rasen. Das änderte sich auch am Sonntag-Nachmittag beim vierten Aufeinandertreffen im Franz-Kremer-Stadion nicht. Die U21 musste sich gar mit 0:3 geschlagen geben und kassierten damit die erste Niederlage der jungen Regionalliga-Saison am dritten Spieltag. Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 neun Tage zuvor bei der U23 von Borussia Dortmund auf zwei Positionen: Marvin Ajani und Kristiyan Irmiev ersetzten Cenny Neumann und Emin Kujovic.

Bitterer Rückstand

Beide Teams lieferten sich zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem die Gäste in den ersten Minuten einen Tick zielstrebiger wirkten. Die Kölner fanden mit zunehmender Dauer besser in die Partie – und hatten den Torschrei auf den Lippen. Malek El Mala, der den Ball an Güterslohs Keeper Jarno Peters vorbei ins lange Eck schob, soll beim Zuspiel von Fayssal Harchaoui aus dem Mittelfeld allerdings im Abseits gestanden haben, sodass der Treffer nicht zählte (18.). Umso bitterer war der Rückstand wenig später: Kristiyan Irmiev konnte die flache Hereingabe fast von der Grundlinie auf der linken Abwehrseite in den Strafraum nicht verhindern. Aleksandar Kandic nahm den Ball an und drosch unhaltbar für Mikolaj Marutzki zum 0:1 ins Tor (23.). Die Grätsche von Kölns Kapitän Niklas Hoffmann kam in dieser Situation zu spät.

Und es sollte noch schlimmer kommen: Die Kölner Abwehr schien eine Ecke der Gäste bereits bereinigt zu haben, doch die Kugel kehrte in hohem Bogen von der linken Abwehrseite in den Strafraum zurück. Irmiev orientierte sich hierbei zu spät in Richtung David Winkes, sodass der Ex-Kölner am Fünfmeter-Raum unbedrängt zum 0:2 einköpfen konnte (32.). Die U21 wiederum besaß ihre beste Torchance bei einem Freistoß von Marvin Ajani zentral vor dem Sechzehner aus 17 Metern, den Güterslohs Torwart aber im Nachfassen festhielt (39.). Der U21 fehlte es insbesondere auch nach dem Seitenwechsel und der Halbzeit-Ansprache des Trainers zunächst lange an zündenden Ideen, um den Gegner in Bedrängnis bringen zu können. Gütersloh hingegen fokussierte sich angesichts des Vorsprungs auf die Defensiv-Arbeit und zeigte wenig Zug Richtung Kölner Tor.

Aufregende Kölner Minuten

Der größte Aufreger war eine flache Ecke von Harchacoui, die am ersten Pfosten des Gäste-Tors und von dort in den Händen des Torwarts landete (66.). Es war der Startschuss für aufregende Kölner Minuten. Kurz danach scheiterte Malek El Mala aus spitzem Winkel am FCG-Schlussmann (67.). Und noch besser war die Gelegenheit für Safyan Toure, der nach einer hohen Flanke aus dem Mittelfeld den Ball zentral im Sechzehner aber nicht kontrolliert aufs Gütersloher Tor bekam (69.).

Der endgültige K.o. folgte in der 76. Minute – und auch der dritte Gegentreffer fiel über die linke Kölner Abwehrseite. Diesmal konnte Lionel Voufack die Hereingabe nicht verhindern. Julius Langfeld überlistete Harchaoui im Fünfer und traf per Hacke zum 0:3. Unterm Strich war die Niederlage für die U21 absolut verdient, die damit nicht nur den Sprung an die Tabellenspitze verpasste, sondern sogar auf den zwölften Platz abrutschte. Für die Kölner geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (56. Kujovic), Stapelmann, Hoffmann, Voufack – Irmiev (56. Elyazidi), Harchaoui – Labenz (72. Okpodu), Toure (76. Brown) – Hekmat (72. Arweiler), M. El Mala. Tore: 0:1 Kandic (23.), 0:2 Winke (32.), 0:3 Langfeld (76.).

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Waldschmidts Doppelpack reicht nicht: Tigges führt Paderborn zum Sieg im zweiten Spiel des Sonntags

Luca Waldschmidt erzielte auch gegen Paderborn wieder zwei Tore
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Waldschmidts Doppelpack reicht nicht: Tigges führt Paderborn zum Sieg im zweiten Spiel des Sonntags

In der späteren Partie der Geißböcke gegen den SC Paderborn am Sonntag setzte es erneut eine Niederlage: Der 1. FC Köln spielt im zweiten Test gegen den SC Paderborn 4:3.

Auch im zweiten Spiel am Sonntag unterlagen die Geißböcke in Paderborn. In einer Partie mit starken Offensiven und schwachen Defensiven verlor der FC mit 4:3.

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Um allen Spielern nochmal genug Einsatzzeit vor dem Pflichtspielstart zu geben, gab es nach der 2:3-Niederlage am Sonntagmittag am Nachmittag direkt noch eine Partie gegen den SC Paderborn. Bei dieser durfte sich eine vollständig neue Elf im Vergleich zum ersten Spiel beweisen. Diese sollte es besser machen – gegen einen allerdings ebenfalls veränderten Gegner. Beim FC gab es jedoch eine kurzfristige Änderung: Für Julian Pauli, der eigentlich vorgesehen war, startete der im ersten Spiel eingewechselte Jonathan Friemel.

Frühe Paderborner Führung

Nach knapp einer Minute wurde es schon das erste Mal gefährlich im FC Sechzehner. Nach einer langen Ecke köpfte Clemens Lippmann aufs Tor, Ron-Robert Zieler war aber auf dem Posten. Kurz darauf setzte Ruben Müller einen Freistoß vom linken Strafraumeck knapp vorbei. Nach etwas über 10 Minuten wäre dann auch der FC fast zum ersten Abschluss gekommen. Paderborns Keeper Markus Schubert war allerdings nach einem schöne Chipball von Patrik Kristal knapp vor Marius Bülter am Ball. In der 15. Minute sorgte dann ein Kölner Aussetzer für die Führung der Ostwestfalen. Reigan Heskey spielte einen katastrophalen Fehlpass, sodass ausgerechnet der Ex-Kölner Steffen Tigges frei durch war und das 1:0 besorgte.

Der FC ließ sich davon aber nicht unterkriegen. Nach einer Ecke hätte Rav van den Berg fast den direkten Ausgleich geschafft. Schubert musste sich strecken, um den Kopfball über die Latte zu lenken. Auch ein Schuss vom linken Strafraumrand von Heskey und ein Lupfer von Luca Waldschmidt brachten nicht den Kölner Treffer. Den besorgte dann direkt danach Isak Johannesson. Nach einem Querpass von Youssoupha Niang ließ Waldschmidt im Zentrum durch, sodass der Isländer mit einem präzisen Schuss den Ausgleich besorgte (21.). Und knapp zehn Minuten später legte der FC nach. Eine schöne Flanke von David Fürst verwandelte Waldschmidt in der Mitte sehenswert.

Traumtor von Waldschmidt

Zwei Minuten später zeigten sich die Ostwestfalen mal wieder gefährlich. Ruben Müller köpfte nach einer Ecke knapp vorbei. Kurz darauf konnte van den Berg gerade noch retten, weil Kennedy Okpala freistehend nach einer Flanke von links den Ball nicht richtig traf. Fast direkt im Anschluss musste Zieler einen Distanzschuss aus dem Winkel kratzen. Auf der anderen Seite scheiterte Niang an Schubert und Friemel verzog nach einem schönen Ballgewinn nur knapp von der Strafraumkante. Auch Waldschmidt traf völlig frei von der Sechzehnerkante nur die Latte. Die letzte Chance der ersten Hälfte gehörte dann wieder Paderborn: Laurin Ulrich schickte Deniz Zeitler, der aus spitzem Winkel jedoch nur das Außennetz traf. So gingen die Kölner wie schon bei der Partie am Sonntagmittag gegen den SCP mit einer Führung in die Pause.

Zur zweiten Hälfte kam im Kölner Tor dann der junge Neuzugang Martin James für Zieler und dürfte sich direkt mit einer überragenden Doppelparade auszeichnen. Erst hielt er nach einer flachen Hereingabe gegen Tigges und parierte dann auch noch den Nachschuss von Okpala. Dann sorgte auf Kölner Seite Waldschmidt für das Tor des Tages. Nach einem Doppelpass mit Johannesson schlenzte der Angreifer den Ball wunderschön von der rechten Strafraumkante ins lange Eck (50.). Und das Spiel gönnte sich keine Pause. Ungefähr zwei Minuten später versenkte auf der anderen Seite Steffen Tigges die Kugel im Tor, indem der Ex-Kölner eine scharfe Hereingabe ins Tor verlängerte (52.).

Dreierpack Tigges

Dabei blieb es nicht, denn die Paderborner glichen sogar durch Felix Götze, der sich im Strafraum durchsetzte und in die lange Ecke abschloss, aus. Die Kölner wiederum verpassten bei Abschlüssen von Waldschmidt und Bülter im Anschluss die erneute Führung. Auf der anderen Seite parierte James einen Distanzschuss von Götze. Besser machte es erneut Tigges: Nach einer Dreifachchance, bei der erst James hielt, dann der Pfosten und im Anschluss Fürst auf der Linie retteten, vollendete der Angreifer danach aus kurzer Distanz. So schnürte der Stürmer gegen seinen Ex-Verein einen Dreierpack.

Darauf wurden die Kölner wieder aktiver. In der 81. verpasste Bülter den Ausgleich, scheiterte aus spitzem Winkel an Schubert. Ein paar Minuten später hätte der SCP wiederum fast erhöht: James bügelte mit einer starken Parade für Pauli aus, der über einen langen Ball drüberschlug. So blieb es beim 4:3 für die Ostwestfalen, weil im Anschluss nichts mehr passierte. Die Kölner verpatzten damit beide Generalproben für den Pflichtspielauftakt.

Der steht für die Geißböcke nun in etwas über einer Woche auf dem Programm. Am Montag, 24. August (18 Uhr, im Liveticker auf come-on-fc.com), treffen die Domstädter im Pokal auf die Würzburger Kickers.

1. FC Köln: Zieler (46. James) – Friemel (46. Pauli), Schmied, van den Berg, Fürst – Kristal (81. Neves) , Johanneson – Niang, Waldschmidt (61.), Heskey (81. Ari Akumu) – Bülter

Gelbe Karten 1. FC Köln: /

Tore: 1:0, 3:2, 4:3 Tigges (15., 52., 68.); 1:1 Johannesson (21.); 1:2, 1:3 Waldschmidt (30.; 50.); 3:3 Götze (57.)


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Thomas Kessler äußert sich zu Said El Mala: „Total stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein“

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Thomas Kessler äußert sich zu Said El Mala: „Total stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein“

Nachdem ein möglicher Transfer des Youngsters sich über den gesamten Sommer gezogen hat, verdichten sich die Anzeichen, dass der Spieler auch künftig aufläuft beim 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zu Said El Mala. Am Sonntagmittag erzielte er einen Treffer und trug im ersten Duell gegen den SC Paderborn.

Der FC hat im ersten Test gegen den SC Paderborn eine 2:3-Niederölage hinnehmen müssen. Einen Treffer erzielte Said El Mala, dessen Verbleib in Köln nun wahrscheinlicher ist. Am Rande des Testspiels bei den Ostwestfalen äußerte sich erstmals nach dem BVB-Rückzieher Thomas Kessler.

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Die Elf, die am Sonntagmittag im ersten Testspiel gegen den SC Paderborn für die Geißböcke auflief, hatte dann doch viel von einer potenziellen Anfangsformation für den Pokalfight am 24. August in Würzburg (Liveticker bei come-on-fc). So stand erwartungsgemäß auch Said El Mala von Beginn an auf dem Feld und traf wenige Minuten vor Spielende dann auch per Strafstoß zum 2:3-Anschlusstreffer. Da das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und es dementsprechend auch keinen Livestream gab, bekamen die FC-Fans den Shootingstar nicht zu sehen, doch die Chancen sind sehr hoch, dass es in der kommenden Spielzeit dazu weitere Chancen geben wird. „Ich habe ja schon seit Wochen gesagt, dass ich davon ausgehe, dass er für den 1. FC Köln auf dem Platz stehen wird. Jetzt sind wir eine Woche vor Start des DFB-Pokals, eine Woche weiter beginnt dann die Bundesliga. Deswegen kann ich heute keinen Anlass dazu geben, zu zweifeln, dass er das nicht tut“, sagte Thomas Kessler nach dem Testspiel.

FC lehnte mehrfach Angebote aus Dortmund ab

Kessler betonte, dass der Austausch mit dem BVB sehr respektvoll gewesen sei, sprach aber auch davon, dass es sich bei der Transferbombe am Donnerstag gar nicht um eine Eilmeldung gehnadelt habe. Vielmehr war schon seit einigen Tagen klar, dass es keine Einigung geben werde. Das habe Kessler dem Spieler auch mitgeteilt. Vom großen Frust war aber offenbar keine Spur. „Ich habe Said nie bei mir sitzen gehabt, dass er gesagt hat, es sei für ihn ein absoluter Traum für den BVB zu spielen. Dass sich ein Spieler mit einer solchen Qualität sich mit einem Club auseinandersetzt, der in der Champions League spielt, ist legitim. In keinster Weise sehe ich da eine Traurigkeit. Ich bin mit Said im Austausch, wir reden über die Thematik sehr offen. Ich glaube, so wie er sich verhält, das Trikot trägt, ist er total stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein.“

Zu Beginn der Woche war beim FC das letzte Angebot des BVB eingegangen. Auch das erreichte die gewünschte Sockelablöse nicht. Dementsprechend lehnten die Geißböcke die Dortmunder Offerte ab. Nachdem Thomas Kessler ein weiteres Mal standhaft geblieben war, entschieden sich die Borussen, kein weiteres Angebot mehr folgen zu lassen und stiegen nach mehreren gescheiterten Versuchen aus dem Poker aus. Das bestätigte Lars Ricken auch nochmal am Samstag: „Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“ Gleichzeitig lobte der BVB-Verantwortliche El Malas Verhalten bei Köln. Der 19-Jährige hatte bei beiden Vereinen seinen Wechselwunsch hinterlegt und soll sich mit Dortmund auf einen Fünf-Jahres-Vertrag geeinigt haben. Dennoch gab der Offensivspieler im Training alles, überzeugte in den Testspielen und der Vorbereitung.


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Niederlage im ersten Test des Sonntags: Der 1. FC Köln unterliegt dem SC Paderborn 3:2

Für FC-Coach René Wagner und seine Mannschaft stehen die Testspiele gegen Paderborn an
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Niederlage im ersten Test des Sonntags: Der 1. FC Köln unterliegt dem SC Paderborn 3:2

Es war die erste von zwei Partien am Sonntag, die der FC gegen den SC Paderborn bestreitet. Und die endete mit der ersten Niederlage der Vorbereitung: Der 1. FC Köln spielt im ersten Test gegen den SC Paderborn 3:2.

Im ersten Test des Tages mussten sich die Kölner dem SC Paderborn geschlagen geben und die erste Niederlage des Sommers hinnehmen. Die Geißböcke unterliegen den Ostwestfalen mit 3:2.

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Simon Hense berichtet für come-on-fc aus Paderboren

Zwei Testspiele stehen für den FC am Sonntag gegen den SC Paderborn an. Für René Wagner nochmal ein Härtetest. „Ich glaube, dass das schon der härteste Test wird. Zwei Bundesligisten im direkten Duell fühlt sich nochmal anders an, da wird auch viel Ernsthaftigkeit mit dabei sein“, erklärte der Coach noch am Freitag über die Wichtigkeit des Spiels. Und der Trainer wollte mit seiner Aufstellung im ersten Test auch schon einen Fingerzeig auf die mögliche Startelf im Pokal geben.

Köln mit viel Ballbesitz, Paderborn mit den ersten Chancen

Entsprechend engagiert gingen die Geißböcke den Test auch an. Doch die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern. Nach einer Hereingabe von rechts konnte Jahmai Simpson-Pusey in höchster Not noch per Grätsche blocken (5.). Danach kam erstmal nicht viel auf beiden Seiten. Sowohl die Ostwestfalen als auch der FC gingen intensiv in die Duelle, aber trotz viel Ballkontrolle auf Seiten der Kölner kamen diese noch nicht gefährlich vors Tor. Immer wieder wurde der finale Pass geblockt oder Ragnar Ache wie nach einem schönen Pass in die Mitte von Linton Maina in der 17. Minute im Zweikampf abgekocht. Kurz darauf ging es auf der anderen Seite zur Sache: Luka Lochoshvili blockte erst einen Distanzschuss des SCP, dann köpfte Albert Millgramm nach einer Flanke von links knapp übers Tor.

Nun kam jedoch auch der FC das erste Mal zu einer Chance: Said El Mala legte aus dem Mittelfeld schön rechts raus auf Maina. Der trat ein paar Meter an, brachte den Ball flach in die Mitte auf El Mala zurück, dessen Abschluss aber im Fallen von Tjark Scheller knapp übers Tor abgefälscht wurde. Ache machte es nicht mal eine Minute später besser. Der auffällige Maina legte einen langen Kölner Ball auf ihn ab, sodass der Stürmer frei durch war und Torhüter Nahuel Noll keine Chance ließ – das 0:1. In der 28. konnte sich der Keeper der Ostwestfalen jedoch direkt zweimal auszeichnen. Erst hielt er stark gegen Maina, der im Zusammenspiel mit Thielmann von halbrechts zum Abschluss kam. Bei der anschließenden Ecke war Noll dann gegen Paul Okon-Engstlers Kopfball auf dem Posten.

Möglichkeiten auf beiden Seiten

Danach dauerte es wieder ein paar Minuten bis zur nächsten gefährlichen Situation in der 40. Minute. Da blockte Lochoshvili gerade noch eine Hereingabe von Raphael Obermair, der Ball fiel im Anschluss auf das Tor. Bei der anschließenden Ecke klärte der FC nicht entschieden genug. Luka Durics Schuss von der Strafraumkante fand jedoch nicht sein Ziel. Dann zeigten sich wieder die Geißböcke: Maina legte bei einem Konter und Kölner Überzahl auf El Mala, dessen Schuss wurde jedoch geblockt. Der rechts mitgelaufene Thielmann wäre wohl die bessere Option gewesen. Anschließend kam Paderborn zum Ende der ersten Hälfte noch zu zwei eher ungefährlichen Schüssen, aber auch einen gefährlichen Kopfball. Stefano Marino zielte allerdings etwas zu hoch. So gingen die Geißböcke mit der Führung in die Pause.

Die war danach jedoch schnell dahin. Einen Freistoß aus halbrechter Position aus knapp 18 Metern zirkelte Oliver Batista Meier flach an der Kölner Mauer vorbei ins Tor (53.). Paderborn ging im Anschluss früher auf die Kölner drauf und war druckvoller. Trotzdem konnten sich die Geißböcke behaupten, auch wenn sie weniger Ballbesitz hatten. Und kamen nach einem Freistoß von Alessio Castro-Montes zu einer Kopfballchance, die jedoch nichts einbrachte. Kurz darauf bekam Duric zu viel Platz vor dem Strafraum, konnte aber ähnlich wie El Mala eine Minute später aus ähnlicher Position auf der anderen Seite den Ball nicht gefährlich aufs Tor bringen.

Paderborn dreht die Partie

Kurz darauf musste Marvin Schwäbe jedoch zum zweiten Mal hinter sich greifen. Nach einer Flanke von rechts setzte sich Santiago Casteaneda im Strafraum durch und brachte die Ostwestfalen per Kopf in Führung (63.). Und es kam noch schlimmer für die Geißböcke, weil sie in der Defensive unaufmerksam blieben. Dadurch war Batista Meier nach einem schönen Pass frei durch und legte vor Schwäbe auf Laurin Curda quer. Der musste nur noch einschieben – das 3:1 für Paderborn. Den direkten Anschluss verpasste der FC, weil Noll bei Aches Hereingabe von der Grundlinie auf dem Posten war. Kurz darauf war Maina eigentlich frei durch, wurde dann im letzten Moment jedoch doch noch geblockt.

In der 79. Minute hatte Said El Mala dann per Elfmeter die große Chance zum Anschluss. Der 19-Jährige war zuvor von Curda im Strafraum zu Fall gebracht worden. Den Strafstoß verwandelte der Youngster sicher. Der FC war also wieder dran und hatte sich aus seiner Schwächephase rausgespeilt. Erneut El Mala versuchte es nach einem Paderborner Fehlpass schnell aus der Distanz, der Ball ging jedoch drüber. In der 86. tauchte dann nach einer flachen Kölner Flanke plötzlich Lochoshvili vorne auf und kam gefährlich zum Abschluss. Der Versuch ging aber knapp am Tor vorbei. Und so blieb es bei der Kölner Niederlage im ersten Test des Tages.

Um 14:30 Uhr an diesem Sonntag geht es dann direkt mit dem zweiten Test gegen die Paderborner weiter.

1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah (75. Friemel) – Okon-Engstler, Krauß – Maina, Thielmann (89. Afri Akumu), S. El Mala – Ache

Gelbe Karten 1. FC Köln: Ache (35.)

Tore: 0:1 Ache (25.); 1:1 Batista Meier (53.); 2:1 Castaneda (63.); 3:1 Curda (66.); 3:2 El Mala (79.)


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Rückzug wohl keine Poker-Strategie: BVB findet bereits Ersatz für Said El Mala

Giannis Konstantelias soll künftig für den BVB spielen
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Rückzug wohl keine Poker-Strategie: BVB findet bereits Ersatz für Said El Mala

Sollten an der Absage von Lars Ricken Zweifel bestanden haben oder diese als Teil einer Strategie wahrgenommen worden sein, gibt es nun eine weitere Erleichterung für viele Fans des 1. FC Köln: Der BVB findet bereits einen El Mala Ersatz.

Am Freitag erteilte Lars Ricken dem FC eine Absage im Poker um Said El Mala. Bei dem ein oder anderen Fan wurde die Aussage als Pokerstrategie ausgelegt. Doch nun scheinen die Dortmunder bereits einen Ersatz gefunden zu haben.

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Lange hielt der Frust beim BVB über den geplatzten Deal mit Said El Mala nicht. Die Verantwortlichen der Borussia hatten schon während des Pokers angedeutet, dass es einen Plan-B geben würde. Und das war offenbar kein Teil einer Poker-Strategie. Denn ganz offensichtlich steht ein Wechsel des El-Mala-Ersatzes kurz bevor. Giannis Konstantelias befindet sich gerade auf dem Weg nach Deutschland. Das berichtet die griechische Zeitung „Gazetta“. Der Spieler von PAOK könnte demnach in den kommenden Minuten bereits landen. Ein Privatjet soll gebucht sein. Eigentlich hätte der Grieche schon in Dortmund angekommen sein sollen, doch es gab offenbar noch Verhandungnen. Nun soll alles ganz schnell gehen. Die Absage an den FC im Poker um El Mala ist damit also kein weiteres Säbelrasseln und die Ruhe vor dem Sturm eines weiteren finalen Angebots.

„Ich hoffe, dass für Said nichts hängen bleibt“

Lars Ricken hatte am Samstag vor der Presse noch einmal betont, dass El Mala kein Ziel mehr sei. „Das Thema können wir jetzt erst einmal abschließen. Ich hoffe, dass für Said nichts hängen bleibt“, so Ricken. „Man hört ja von Spielern, die sich dann wegstreiken. Er hat in Köln immer Gas gegeben. Von daher hat Köln da nicht nur einen guten Spieler, sondern einen charakterlich einwandfreien.“ Tatsächlich hatte der 19-Jährige in den vergangenen Wochen sowie im Trainingslager einen „tadellosen“ Eindruck hinterlassen, wie auch René Wagner betonte. Und das trotz des massiven medialen Wirbels um seine Person. Während es zwischen den Fanlagern in den sozialen Medien teilweise heftige Diskussionen gab, war das auf Ebene der Führungsposition aber offensichtlich kein Thema. “Die Gespräche, die wir mit Thomas Kessler geführt haben waren absolut offen, respektvoll und von Verständnis von beiden Seiten geprägt“, so Ricken. „Manchmal trifft man sich und manchmal trifft man sich nicht.“

Zumindest in diesem Sommer wird es demnach den Transfer also wirklich nicht mehr geben. Wie von come-on-fc.com berichtet, ist ein Wechsel des Kölners damit aber sicher noch nicht zu 100 Prozent vom Tisch. Gut möglich, dass nun andere Clubs nochmal ihre Chance wittern. Thomas Kessler hat indes deutlich gemacht, auf welcher wirtschaftlichen Grundlage man sich dabei bewegt. Ein vermeintliches Interesse aus Leipzig dürfte schon alleine deswegen ein sehr geringes sein.


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Was der BVB-Rückzug bei Said El Mala für den 1. FC Köln bedeutet

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Was der BVB-Rückzug bei Said El Mala für den 1. FC Köln bedeutet

Der BVB ist also aus dem Poker um den Kölner Shootingstar ausgestiegen, die Borussia hat die Forderungen der Geißböcke nicht erfüllt. Der sportliche Verlust wäre ein großer gewesen, der Verkauf aber auch ein Geldsegen für den 1. FC Köln: Was der BVB-Rückzug bei Said El Mala bedeutet.

Sportlich dürfte der Verbleib des Kölner Shootingstars dem FC mal so richtig in den Kram passen. Immerhin werden die Geißböcke den FC-Topscorer der vergangenen Saison und eins der größten Zukunftsversprechen Deutschlands – zumindest Stand jetzt – behalten. Auf der anderen Seite hätten die Geißböcke mit dem Erlös für den Spieler noch einmal heftig auf dem Transfermarkt investieren können.

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Gefühlt endete der Transferpoker um Said El Mala mit einem Knall. Tatsächlich war es das natürliche Ende der großen Zockerei. Auf Angebot folgte Absage, darauf das nächste Angebot und die nächste Absage. Dass es irgendwann eine Entscheidung würde geben müssen, war klar. Dennoch: Während vor drei Wochen noch niemand einen Transfer des Kölner Youngsters zum BVB als wirklich realistisch angesehen hatte, standen die Vorzeichen zuletzt eindeutig auf Wechsel des Spielers. El Mala wollte nach Dortmund, Dortmund wollte El Mala und der FC aus seiner Sicht angemessen bezahlt werden. So weit so gut. Nur, dass der BVB also eine andere Vorstellung von „angemessen“ hatte. Jetzt bleibt alles beim alten, wenn man so will. Zumindest beim gleichen Stand von vor einigen Wochen. Thomas Kessler und René Wagner haben immer wieder betont, dass sie zum jeweiligen „Stand jetzt“ davon ausgehen würden, dass El Mala auch in der kommenden Spielzeit in Köln auf dem Feld steht.

Moore weiterhin ein Kandidat

Das tut er auch – Stand jetzt. Auswirkungen hat der Verbleib des Spielers an mehreren Fronten. In erster Linie behalten die Geißböcke eins der größten Talente des Landes. Sportlich ist der Verbleib also in gewisser Weise ein Gewinn. Auch, wenn der Spieler ja nicht wirklich weg war, also eigentlich der Status quo geblieben ist. Dennoch haben sich die Kölner in der Offensive zusätzlich verstärkt. Mit Reigan Heskey haben die Kölner eine spannende Alternative für die linke Außenbahn. Mikey Moore ist nach wie vor ein Thema, unabhängig des Verbleibs des Kölner Shootingstars. Zum einen soll der junge Engländer eher hinter den Spitzen eingesetzt werden, zum anderen werden sich die Geißböcke die Chance auf diesen Spieler sicherlich nicht mehr entgehen lassen. Tottenham sucht noch nach einer Alternative für Moore, der jedoch im Test gegen die TSG Hoffenheim auch Argumente für einen Verbleib bei den Spurs sammeln konnte. Trotzdem: Wenn der Deal durchgeht, ist der FC ist in der Offensive breit aufgestellt. Der Verlust von Jakub Kaminski ist allerdings nicht kompensiert. Ob Moore in die Rolle wächst, bleibt abzuwarten.

Eine Alternative war Marcel Regula. Das Interesse ist hinterlegt. Ob die Kölner aber eine Verpflichtung nun vorantreiben, darf zumindest hinterfragt werden. Regula soll dem Vernehmen nach mehr als acht Millionen Euro kosten. Die El-Mala-Millionen hätten gut getan. Das gilt auch für eine Verpflichtung eines hochwertigen Sechsers. Der FC hätte sicherlich ein hohes Regalfach für die Sechs gewählt, aktuell sind Rani Khedira und Ellyes Skhiri mögliche Kandidaten. Möglicherweise hätten die Geißböcke auch an anderen Stellen deutlicher nachgebessert. Allerdings hätte der FC auch ganz sicher nicht die 50 Millionen Euro auf einen Streich bekommen. Denn in der Regel sind Zahlungen in Raten normal. Zudem sind 50 Millionen Euro Transfer-Einnahmen nicht 50 Millionen mögliche Ausgaben. Sollte der Deal mit Thijs Dallinga erwartungsgemäß in den kommenden Tagen über die Bühne gehen und auch Moore zum FC wechseln, wären erst einmal nur die Positionen des Sechsers und eines weiteren Linksverteidigers dringend zu schließen.

Wirtschaftliche Wert enorm

Möglicherweise wird sich die Konkurrenzsituation auf den Flügeln für den ein oder anderen Spieler verschärfen. Spieler wie Linton Maina haben es ohnehin schwer, der Verbleib von El Mala sorgt sicher nicht dafür, dass jene Akteure mit mehr Spielzeit rechnen dürfen. Allerdings behalten die Kölner auch einen Akteur, der in der Mannschaft ein hohes Ansehen genießt, sich für das Team zerreißt, alles gibt und laut René Wagner das Team mitzieht. Zudem verfügen die Kölner weiterhin über ein Gesicht, das innerhalb von nur einer Saison zum absoluten Idol, zum Publikumsliebling avancierte. Für die Fans ist El Mala bereits ein Gesicht der aktuellen Mannschaft. Das wird sich sicherlich noch einmal steigern, wenn der 19-Jährige wie erwartet in die DFB-Elf berufen wird. Dann steigt automatisch auch der Marktwert einmal mehr. Sollte El Mala an die Leistungen der Vorsaison anschließen, wird der wirtschaftliche Wert des Spielers für den Club noch größer. Spätestens im kommenden Sommer beginnt der Transferpoker sicher auf ein Neues.


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Mehrere geschlossen, weitere Baustellen offen – So steht es aktuell um den Kader beim 1. FC Köln

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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Mehrere geschlossen, weitere Baustellen offen – So steht es aktuell um den Kader beim 1. FC Köln

In etwas über einer Woche steht für den FC der Pflichtspielstart an. Von den offenen Baustellen haben die Kölner bislang mehrere schließen können, doch es bleiben weiter einige offen. Wir haben mal geschaut, wo es noch dringenden Handlungsbedarf gibt. Das sind die offenen Baustellen beim Kader des 1. FC Köln.

Die Vorbereitung ist fast geschafft, am Sonntag stehen gegen den SC Paderborn die letzten beiden Testspiele des Sommers an. Trotzdem ist der Kader des 1. FC Köln weiterhin nicht vollständig. Es gibt nach wie vor Positionen, bei denen Handlungsbedarf besteht.

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🟢 Torwart – kein Handlungsbedarf: Eigentlich gehörte die Position des Torhüters beim FC nie zu den ausgemachten Baustellen der Kaderplaner. Marvin Schwäbe ist als Nummer eins gesetzt und stand auch nie so wirklich zur Debatte. Dass der Keeper vor dem Vorbereitungsstart auf dem Markt angeboten worden sein soll, ist durchaus ein normales Szenario und bedeutet nicht, dass Schwäbe den Verein auch verlassen wollte. Oft geht es um ein Abklopfen möglicher Szenarien. Schwäbe wird den FC auch in die kommende Saison führen. Dahinter ist der FC mit Ron-Robert Zieler sowie dem 18-Jährigen Neuzugang Martin James und Matthias Köbbing gut aufgestellt. Man könnte allenfalls überlegen, ob mittelfristig ein echter Herausforderer für Schwäbe Sinn machen würde.

Großer Bedarf auf vielen Positionen

🟢 Innenverteidigung – kein Handlungsbedarf: Mit der Verpflichtung von Luka Lochoshvili dürften die FC-Bosse auch die Kaderbaustelle im Abwehrzentrum geschlossen haben. Der FC wollte einen routinierten Innenverteidiger mit linkem Fuß, den haben die Geißböcke bekommen. Auf Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg ruhen große Hoffnungen, immerhin haben sich die Kölner für die beiden Abwehrspieler finanziell weit aus dem Fenster gelehnt. Joel Schmied ist der vierte fitte Abwehrspieler, den die Kölner fürs Zentrum haben. Timo Hübers wird wohl zur Rückrunde wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Und mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda sind aktuell noch zwei Eigengewächse im Lager, die jedoch in der Vorbereitung mit Ausfallzeiten zu kämpfen hatten. Um van den Berg gibt es indes Wechsel-Gerüchte. Ob die Kölner im Fall der Fälle noch nachbessern, ist offen.

🟡 Linksverteidiger – Baustelle: Mit dem Abschied von Kristoffer Lund wurde die wohl größte Lücke im Kader gerissen. Dem FC fehlte ein nomineller Linksverteidiger im Kader. Die Lücke hat Gideon Mensah geschlossen. Der Ghanaer hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Doch es wird noch eine zweite Variante gesucht, da Alessio Castro-Montes für die rechte Seite vorgesehen ist.

🟢 Rechtsverteidiger – möglicherweise Handlungsbedarf: Im vergangenen Sommer wurde Sebastian Sebulonsen kurz vor dem Trainingslager in Bad Waltersdorf verpflichtet. Schon in Österreich zeigte der Norweger konstant gute Leistungen. Auch in der kommenden Spielzeit ist Sebulonsen eigentlich gesetzt, verpasst jedoch verletzungsbedingt den Saisonstart. Daher könnte erstmal Alessio Castro-Montes im Fokus stehen. Sicherlich einer der technisch stärkeren Spieler des Kaders. Allerdings fehlte „Monti“ die Konstanz, auch aufgrund von Verletzungen. Daher ist der Belgier nicht die sicherste Option. Hinter ihm hat sich jedoch mit David Fürst in der Vorbereitung ein Eigengewächs empfohlen. Deshalb ist der Handlungsbedarf trotz der Sebulonsen-Verletzung nicht so groß. Die Position genießt keine Priorität, nur bei einer spannenden Möglichkeit könnte noch jemand geholt werden.

In der Offensive muss noch etwas passieren

🔴 Zentrales Mittelfeld – Baustelle: Mit Eric Martel hat ein zentraler Spieler den FC nach der abgelaufenen Saison verlassen. Der Sechser war einer der Leader der Kölner, der mit Willen und Leidenschaft voran ging. Mit Tom Krauß haben die Kölner einen zentralen Mittelfeldspieler in den Reihen, der eigentlich schon mehr die Aufgabe von Martel in der vergangenen Saison erfüllte als dieser selbst. Zusätzlich haben die Kölner allerdings noch Denis Huseinbasic abgegeben und dadurch akuten Handlungsbedarf. Neben Isak Johannesson, der auch offensiver auflaufen könnte, haben die Geißböcke durch die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler zwei spielerisch stärkere Kandidaten im Kader. Der australische WM-Teilnehmer bringt ein spannendes Profil mit, jedoch mit seinen 21 Jahren noch keine Erfahrung in einer großen Liga. Nach der suchen die Kölner noch, denn es soll ein defensivstarker Anführer kommen. Trotz einiger Gerüchte haben die Geißböcke für dieses Profil weiterhin keine Lösung gefunden.

🟡 Offensives Mittelfeld/Flügel – mögliche Baustelle: An für sich ist der FC trotz des Abgangs von Jakub Kaminski nominell gut aufgestellt. So verpflichteten die Geißböcke mit Reigan Heskey ein spannendes Talent für den Flügel. Jedoch ist trotz des BVB-Ausstiegs aus dem El-Mala-Poker noch nicht sicher, ob der Shootingstar der vergangenen Saison in der Domstadt bleibt. Sollte El Mala gehen, braucht es definitiv Ersatz. Ansonsten könnte die Planung durch die sich abzeichnende Leihe von Mikey Moore abgeschlossen werden. Allerdings hat jener zuletzt auch Argumente gesammelt, um sich in Tottenham beweisen zu dürfen. Davon ab könnte durchaus noch ein Konkurrent für Spieler wie Linton Maina oder Jan Thielmann kommen.

🟢 Sturm – kein Handlungsbedarf (mehr): Ragnar Ache hat eine erfolgreiche Bundesligasaison absolviert und ist als Zielstürmer wohl gesetzt. Als Herausforderer steht mit Thijs Dallinga ein Neuzugang kurz vor seinem Transfer nach Köln. Sobald der Deal abgeschlossen ist, ist die Baustelle im Sturm geschlossen. Hinter den beiden gibt es noch Marius Bülter. Der überzeugte zwar zu Beginn der abgelaufenen Saison, anschließend aber immer seltener. Trotzdem dürfte der 33-Jährige im Fall der Fälle zur Stelle sein. Mit Youssoupha Niang lauert außerdem ein weiterer junger Stürmer im Hintergrund.