Nach FC-Interesse: Macht der BVB nun Ernst bei Marcel Regula?

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
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Nach FC-Interesse: Macht der BVB nun Ernst bei Marcel Regula?

Lange galt er als heißes Transferziel der Geißböcke: Marcel Regula stand wohl recht weit oben auf dem Wunschzettel der Kölner. Doch ein Wechsel wird immer unwahrscheinlicher für den 1. FC Köln: Der BVB interessiert sich für Marcel Regula, die Kölner für Mikey Moore.

Ein Transfer von Mikey Moore zu den Geißböcken wird wohl immer wahrscheinlicher. Damit dürfte ein anderer Wunschspieler sich aus dem Rennen wohl verabschieden. Vielleicht auch, weil der FC ordentlich Konkurrenz bekommt.

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Der Held des Abends war ein anderer. Vangelis Pavlidis schlug für Benfica beim 5:0-Erfolg über St. Gallen gleich vier Mal zu. Doch einen Treffer bereitete Jakub Kaminski mustergültig vor, legte mit der Vorarbeit zum 2:0 wohl auch einen Grundstein zum späteren Sieg, der dem portugiesischen Club die Teilnahme an der dritten Quali-Runde der Europa League bescherte. Kaminski ist in der Mannschaft bereits bestens integriert, spielte bei beiden Duellen gegen den Schweizer Club von Beginn an. Kein Wunder, nach dem Arbeitsnachweis, den er in Köln hinterlegt hatte. Des einen Freud, des anderen Leid – denn die Kölner suchen nun nach einem adäquaten Ersatz. Eine kreative Position könnte Mikey Moore einnehmen. Die Gespräche sind weit fortgeschritten, den FC will Ernst bei dem jungen Engländer machen. Und damit könnte ein anderes potenzielles Transferziel an Bedeutung verlieren. Marcel Regula stand wohl auf dem Zettel der Geißböcke recht weit oben. Doch ein möglicher Transfer gestaltete sich schwierig. Wohl auch, weil Zaglebie Lubin seinen Topspieler verkaufen will und eine Stange Geld verlangt.

Dortmund zieht Kauf „ernsthaft in Betracht“

Bis zu acht Millionen Euro sollen angeblich gefordert werden. Viel Geld für den 19-Jährigen. Und Geld, das die Kölner wohl nur mit einem Verkauf von Said El Mala locker machen könnten. Doch der Transfer ist nach wie vor fraglich, der Poker komplett offen. Und so konnten die Geißböcke wohl noch nicht zuschlagen. Dem Vernehmen nach hat man beim FC gehofft, dass der polnische Club mit dem Preis noch einmal heruntergehen wird. Denn die Interessenten standen bei den Ablöse-Vorstellungen wohl nicht Schlange. Doch nun wird die Konkurrenz dann doch größer. So soll der BVB das polnische Supertalent beobachten. Das Portal Meczyki, das im Bereich des polnischen Fußballs als gut vernetzt gilt, berichtet, dass Borussia Dortmund Regula „schon länger“ beobachte und einen Transfer „ernsthaft in Betracht“ ziehe. Dem Bericht zufolge war ein BVB-Verantwortlicher zuletzt persönlich im Stadion, um den Offensivspieler live zu sehen. Ausgerechnet Dortmund, Poker-Partner im Buhlen um Said El Mala.

Mittlerweile scheinen die Kölner das Interesse an Regula verloren zu haben. Sollte der FC Mikey Moore – wie erwartet – verpflichten, wäre Regula wohl kein Thema mehr. Und zu einem Wettbieten mit dem BVB fehlt den Kölnern das nötige Kleingeld. Das könnte sich erst durch einen Verkauf von Said El Mala ändern – eben zur Borussia.


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Suche nach Verstärkung im Zentrum des 1. FC Köln – Könnten diese Sechser interessant werden?

Nikola Moro im Trikot des FC Bologna
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Suche nach Verstärkung im Zentrum des 1. FC Köln – Könnten diese Sechser interessant werden?

Bei Ellyes Skhiri ohne Erfolg, bei Edson Álvarez wohl chancenlos, bei Vini Souza abgeblitzt. Doch sind die Aussichten auf echte Verstärkung im Zentrum nicht aussichtslos beim 1. FC Köln: Diese Sechser könnten interessant sein.

Die Suche nach einem neuen Sechser zieht sich für den FC. Wir zeigen fünf Kandidaten, die zum gesuchten Profil passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um Transfergerüchte.

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Einige Kaderbaustellen konnte der FC bereits abarbeiten. Im defensiven Mittelfeld besteht allerdings nach wie vor Handlungsbedarf. Doch die Suche nach einem passenden Kandidaten zieht sich. Eine Rückkehr von Ellyes Skhiri ist nach übereinstimmenden Medienberichten vom Tisch. Auch bei Edson Álvarez scheint der FC leer auszugehen. Mit einem Angebot für Vini Souza vom VfL Wolfsburg ist man laut dem „Kicker“ bei den Wölfen abgeblitzt. Thomas Kessler betonte zuletzt, dass es bei den potenziellen Transfers nicht darum ginge schnell zu sein, sondern darum, das Richtige zu machen. Gleichzeitig rückt der Saisonstart immer näher – entsprechend wächst auch bei den Fans die Spannung, wer die neue Verstärkung für das defensive Mittelfeld wird. Werden diese Sechser interessant für den 1. FC Köln?

Welches Profil ist gesucht?

Die bisher gehandelten Kandidaten lassen den gesuchten Spielertypen erahnen. Es handelt sich um einen besonders defensiv- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler. Ein Profil, dem Kristijan Jakic definitiv gerecht wird. Seine größten Stärken liegen in der Zweikampfführung, seiner Aggressivität gegen den Ball und seiner Mentalität. Der Kroate bringt neben seiner robusten Gangart auch reichlich Bundesliga-Erfahrung mit. Beim FC Augsburg ist der laufstarke Mittelfeldspieler noch bis Sommer 2028 unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt.

Ein interessanter Sechser ist zweifelsohne Nikola Moro. Der Italiener steht aktuell beim FC Bologna unter Vertrag. Der 28-Jährige spielt seit vier Jahren in Norditalien, war zuvor bei Dinamo Moskau und Dinamo Zagreb. Dort durchlief der Mittelfeldspieler bereits die Junioren-Mannschaften, wurde Junioren-Nationalspieler. Bei der WM war der Spieler ebenfalls für Kroatien dabei, kam aber nicht zum Einsatz. Moro kann sowohl auf der Sechs, aber auch auf der Acht spielen. Moro hat noch ein Jahr Vertrag, der Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt. Der Kroate gilt als technisch sehr versierter Spieler, der seine Stärken in der Defensivarbeit hat.

Bedient sich Kessler in der Bundesliga?

RB Salzburg zahlte 13 Millionen Euro für den damals 18-jährigen Lucas Gourna-Douath an Saint-Étienne. Doch so richtig rund wollte es für den Franzosen in Österreich bisher nicht laufen. In der abgelaufenen Saison wurde der heute 22-Jährige in der Rückrunde an Le Havre ausgeliehen und avancierte dort zum Stammspieler. Besonders interessant ist sein 2027 auslaufender Vertrag. Während seiner Zeit in Salzburg halbierte sich sein Marktwert auf inzwischen sechs Millionen Euro. Für die Österreicher wäre es die letzte Möglichkeit, mit dem defensiven Mittelfeldspieler Geld zu verdienen, während Gourna-Douath die Chance hätte, seine Karriere wieder in Fahrt zu bringen. Mit 22 Jahren bringt der Franzose sicherlich noch Entwicklungspotenzial mit. Seine Zweikampfstärke hat bereits Vereine aus der Ligue 1 auf den Plan gerufen. Bisher scheint jedoch kein konkretes Angebot in Salzburg eingegangen zu sein.

Auch das Arbeitspapier von Santiago Castañeda läuft im kommenden Sommer aus. Der 21-jährige US-Amerikaner war ein wichtiger Bestandteil des Paderborner Aufstiegs und kam auf 31 Einsätze. Aufgrund seiner Spielintelligenz und Passqualität wurde Castañeda in der Vergangenheit bereits mit einigen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Neben seiner Körpergröße von 1,91m verfügt er über eine hohe Laufbereitschaft und eine konsequente Zweikampfführung. Sein Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Aufgrund des auslaufenden Vertrags könnte eine potenzielle Ablösesumme etwas geringer ausfallen.

Was ist mit Joel Chima Fujita?

Joel Chima Fujita konnte diese Qualitäten bereits in der Bundesliga unter Beweis stellen. Seit seinem Wechsel zum FC St. Pauli war der Japaner ein Leistungsträger der Kiezkicker. Womöglich möchte er den nächsten Schritt gehen und nicht mit dem Verein in der 2. Bundesliga spielen. Der 24-Jährige ist laufstark, pressingsresistent und verfügt über eine saubere Spieleröffnung. Seine größte Stärke liegt darin, das Tempo des Spiels zu bestimmen und auch unter Druck die richtigen Lösungen zu finden. Kein Wunder also, dass bereits erste Vereine Interesse angemeldet haben. Laut Informationen des „Hamburger Abendblatts“ hat der FC Augsburg großes Interesse bekundet. Fujita sollen aber noch attraktivere Offerten vorliegen. Somit hätte der FC ähnlich wie die Fuggerstädter nur Außenseiterchancen auf eine Verpflichtung.

Ob einer dieser Spieler tatsächlich für den FC infrage kommt, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Die Auswahl zeigt aber, dass der Markt viele spannende und insbesondere günstige Optionen bietet. Welchen Spieler Thomas Kessler und Tim Steidten schließlich aus dem Hut zaubern werden, wird man vielleicht zum Pflichtspielauftakt in Würzburg sehen.

So stehen die Chancen der sechs Nachwuchsspieler des 1. FC Köln bei den Profis

Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal trainieren mit den Profis in Kitzbühel
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So stehen die Chancen der sechs Nachwuchsspieler des 1. FC Köln bei den Profis

Gleich ein halbes Dutzend Talente hat FC-Trainer René Wagner mit nach Kitzbühel genommen. Und mehrere von ihnen haben ihre Chance vorerst genutzt. Vielleicht ein Fingerzeig für ihre mittelfristige Zukunft beim 1. FC Köln: So schlugen sich die Nachwuchsspieler im Trainingslager. Offenbar setzten sie eine Duftmarke. Denn die meisten waren am Montag bei der Einheit bei den Profis wieder dabei.

Nach der Rückkehr von der intensiven Woche in Kitzbühel standen für den FC bereits am Samstag weitere Termine auf dem Programm. Zum einen natürlich die Saisoneröffnung, auf der die Spieler vor Ort waren, fleißig Autogramme schrieben, zum anderen ging es für einige Spieler auch direkt mit einem Pflichtspiel weiter. Denn die U21 startete mit einem 2:1-Erfolg über Wiedenbrück im Franz-Kremer-Stadion in die neue Saison. Mit Kristiyan Irmiev und Nilas Yacobi waren zwei Akteure dort wieder im Einsatz. Für weitere Spieler könnte es in naher Zukunft sogar Richtung Profimannschaft gehen.

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Gegen den SC Wiedenbrück startete die Mannschaft von Manuel Hartmann am Samstag erfolgreich in die neue Saison. Mit dabei waren gleich zwei Spieler, die zuletzt in Kitzbühel arbeiteten. Insgesamt bekamen sechs Nachwuchshoffnungen die Chance, in Österreich eine Bewerbung bei René Wagner abzugeben. Der zeigte sich durchweg zufrieden mit den Talenten. Jonathan Friemel, David Fürst, Irmiev, Patrik Kristal, Maik Afri Akumu und Yacobi spielten dort beim Kölner Cheftrainer vor. Und dürfen das nun vorerst auch weiterhin. Immerhin waren sie auch am Montag – bis auf Yacobi – wieder bei Wagner auf dem Platz. Den stärksten Eindruck hinterließ Patrik Kristal in Kitzbühel. Der Mittelfeldspieler drängte sich geradezu für höhere Aufgaben auf. Kristal galt vor einigen Wochen als möglicher Leihkandidat. Nach seinen Leistungen in Österreich könnte vielleicht sogar mehr in dieser Saison drin sein. Der Este spielte am Freitag gegen die Hertha rund 60 Minuten bei den Profis, war dafür am Samstag kein Thema bei der U21.

Besonders auffälliger Spieler

Eine starke Vorbereitung liefert bislang auch David Fürst ab. Der Rechtsverteidiger hatte erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag verlängert und somit das Vertrauen von Vereinsseite aufgezeigt bekommen. Der 19-Jährige fiel zum ersten Mal der breiteren Masse wohl im Youth-League-Spiel gegen Inter Mailand auf. Dort war er einer der besonders auffälligen Kölner Spieler. Auch in Kitzbühel hinterließ er einen besonders guten Eindruck. Da die rechte Abwehrseite mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes aber gut besetzt ist, werden Profi-Einsätze in dieser Saison nicht so einfach werden – ausgeschlossen sind sie ganz sicher aber nicht. Im Spiel gegen Hertha offenbarten sich allerdings noch einige altersgerechte Schwächen. Dennoch ist Fürst ein vielversprechendes Talent.

Auf der anderen Seite gab auch Jonathan Friemel ein ordentliches Arbeitszeugnis ab. Der Linksverteidiger profitierte in den Testspielen vom Ausfall von Gideon Mensah. Wie berichtet fehlte der Ghanaer zunächst aufgrund eines WM-Sonderurlaubs und anschließend aufgrund eines Infekts. Friemel war – wenn auch gegen unterklassige Gegner – ein würdiger Ersatz. Maik Afri Akumu gab ebenfalls eine erste Duftmarke ab. Der Youngster hatte schon im Testspiel gegen Bergisch Gladbach getroffen und zeigte sich auch im Trainingslager extrem engagiert. Allerdings ist die Konkurrenz in der Offensive groß. Gegen Berlin reichte es „nur“ für eine gute halbe Stunde, doch auch der Offensivspieler wird weitere Chancen erhalten, sich zu zeigen.

Nur zu Kurzeinsätzen kamen gegen Berlin eben Irmiev und Yacobi. Die beiden Youngster sammelten dafür am Samstag ihre Minuten bei der „Reserve“. Möglicherweise ein Fingerzeig, in welche Richtung es mittelfristig für die beiden geht. Über die grundsätzliche Planung, wie das Kölner Trainerteam weiter mit den sechs Nachwuchsspielern vorgehen will, wollte sich René Wagner am vergangenen Freitag in Österreich noch nicht äußern. Der 38-Jährige erklärte, man werde sich nun erstmal zusammensetzen und dann entscheiden. Am Montag waren die Sechs wieder mit von der Partie und trainierten mit den Profis am Geißbockheim. Aktuell spielt Malek El Mala da noch keine Rolle. Das könnte sich während der Saison vielleicht ändern.


Trainingsstart am Montag: Profi muss pausieren, diese „Young Goats“ sind weiterhin dabei

Gideon Mensah beim Training des 1. FC Köln
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Trainingsstart am Montag: Profi muss pausieren, diese „Young Goats“ sind weiterhin dabei

Der 1. FC Köln startet am Montag in die Trainingswoche vor dem Testspiel gegen Real Sociedad San Sebastian. Ein Profi muss krankheitsbedingt pausieren. 1. FC Köln: Personalupdate zum Trainingsstart am Montag

Die Zeit bis zum Saisonstart rennt. Zum Auftakt in die Trainingswoche am Montag kann Coach René Wagner fast auf die gesamte Teamstärke zurückgreifen.

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Bis auf zwei Profis kann FC-Coach Wagner zum Trainingsauftakt am Montag auf die volle Teamstärke zurückgreifen. Wie der Verein bekannt gab, arbeitet Timo Hübers in der Reha weiter an seinem Comeback. Abwehrkollege Elias Bakatukanda muss aufgrund einer Erkrankung pausieren. Aus der U21 dürfen Maik Afri Akumu, Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal und Kristyan Irmiev, die auch schon in Österreich dabei waren, weiterhin mit der ersten Mannschaft mittrainieren. Talent David Fürst selbst erklärte im Interview mit den Vereinsmedien kürzlich, was die Nominierung für die Reise ins Trainingslager der Bundesliga-Auswahl für ihn bedeutete: „Das war alles ziemlich spontan, wir haben es kurzfristig erfahren. Zwei Wochen vorher waren wir schon mit der U21 im Trainingslager. Zwischendurch hat man mitbekommen, dass ein paar Spieler von unten hochkommen. Als ich die Info bekommen habe, dass ich dabei bin, war ich überglücklich.“

U21-Auswahl weiterhin im Wagner-Team dabei

Der Außenbahnspieler betonte zudem, dass der U21-Block, den Wagner zum Trainingsstart am Montag ebenfalls hochgezogen hat, einen positiven Effekt auf die Leistung der jungen Fußballer hat: „Es ist richtig cool, dass wir mit sechs Spielern aus der U21 dabei sind. Dadurch hat man noch einmal zusätzlichen Rückhalt, und wenn irgendetwas ist, kann man immer zu den Jungs gehen. Aber nicht nur das: Es ist einfach schön zu sehen, dass ich jetzt gemeinsam mit den Spielern oben bin, mit denen ich in der vergangenen Saison noch um die Meisterschaft in der U19 gespielt habe. Das freut mich wirklich sehr.“ Fürst und seine Mitstreiter aus der FC-Nachwuchsabteilung können sich gute Chancen ausrechnen, auch im Testspiel gegen den spanischen Pokalsieger und Europapokalteilnehmer San Sebastián kommenden Samstag (08.08., Anpfiff 15:30 Uhr) im RheinEnergieStadion auf dem Rasen zu stehen.


Kessler unter Zugzwang: Der FC und seine offenen Baustellen

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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Kessler unter Zugzwang: Der FC und seine offenen Baustellen

Drei Wochen vor dem Bundesligastart klaffen im Kölner Kader noch große Lücken. Während Thomas Kessler Kandidaten sondiert, drängt die Zeit. 1. FC Köln: Hier muss Kessler noch nachlegen

Wenige Wochen vor Saisonstart gibt es beim Kaderumbau des FC noch einiges zu tun. Wo besteht Handlungsbedarf bei den Domstädtern?

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Nach einer quälend langen Sommerpause läutete die offizielle Saisoneröffnung am vergangenen Samstag den Start der Geißböcke in die neue Spielzeit ein. Nur noch wenige Wochen vergehen, bis im RheinEnergieStadion wieder Bundesligafußball gespielt wird. In einer Woche steht die Generalprobe der Kölner an: Im Test gegen Copa del Rey Sieger Real Sociedad San Sebastián treffen die Domstädter auf das Team von Coach Pellegrino Materazzo. Am 28. August folgt dann das erste Pflichtspiel der Saison. Im DFB-Pokal trifft die Mannschaft von Cheftrainer René Wagner in der ersten Runde auf die Würzburger Kickers. Für Sportgeschäftsführer Thomas Kessler stehen damit Wochen der Wahrheit an. An ihm liegt es, Wagner rechtzeitig ein wettbewerbstaugliches Team zusammenzustellen.

Die fehlende Achse

Bislang hat der FC fünf neue Spieler unter Vertrag genommen (Stand: 3. August 2026): Innenverteidiger Luka Lochoshvili, Linksverteidiger Gideon Mensah, Mittelfeldspieler Paul Okon-Engstler, Linksaußen Reigan Heskey sowie Torwart Martin James. Gleichzeitig muss der Verein bereits mehrere Abgänge verkraften. Besonders schmerzhaft wiegen die Abschiede von Jakub Kaminski, dem zweitbesten Scorer der vergangenen Saison, und Schlüsselspieler Eric Martel. Beide waren in der abgelaufenen Spielzeit gesetzt und wichtige Faktoren im Kampf um den Klassenerhalt. Hinzu kommt, dass in der Personalie Said El Mala noch längst nichts entschieden ist. Ob der 19-Jährige über den Sommer hinaus in Köln bleibt, steht weiterhin in den Sternen.

Blickt man auf den aktuellen Kader, zeigt sich eine Achse, die Kessler bis zum Saisonstart noch neu besetzen muss. Sie beginnt beim Linksverteidiger. Mit dem von AJ Auxerre verpflichteten Gideon Mensah steht zwar ein neuer Stammspieler bereit, für die Position wird aber noch ein gleichwertiger Konkurrent gesucht. Im Zentrum wartet die nächste Baustelle. Um das Mittelfeldensemble aus Tom Krauß, Isak Johannesson und Neuzugang Paul Okon-Engstler (kam vom Sydney FC) zu vervollständigen, fehlt weiterhin ein zusätzlicher Sechser. Ganz vorne braucht Topstürmer Ragnar Ache, der in der abgelaufenen Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, endlich einen echten internen Herausforderer. Und sollte sich Said El Mala tatsächlich für einen Wechsel entscheiden, benötigt Wagner zusätzlich einen Akteur, der dessen Rolle auf dem Flügel oder im Zentrum übernehmen kann.

Die Gerüchteküche brodelt weiter

Marcel Regula vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin bleibt nach wie vor ein Kandidat für einen Wechsel in die Domstadt. Das Team aus der Ekstraklasa verlangt für den offensiven Mittelfeldspieler rund acht Millionen Euro. Aber: Laut Medienberichten soll das Talent um jeden Preis verkauft werden. Beim FC setze man nun auf das Prinzip Abwarten, zumal schon einige Interessenten abgesprungen seien. Das zeigt aber auch die Gefahr. Denn dem Vernehmen nach gibt es noch zahlreiche Interessenten. Vor allem englische Vereine dürften vor der hohen Ablöse nicht zurückschrecken. Konkretes Interesse der Geißböcke wurde in den vergangenen Tagen auch am Brasilianer Vini Souza kolportiert. Ein erstes Kölner Angebot für den Abräumer soll sein derzeitiger Arbeitsgeber, zweitligist VfL Wolfsburg, allerdings ausgeschlagen haben. Am Sonntagabend berichtete der Transferjournalist Fabrizio Romano von einer Annäherung zwischen dem 1. FC Köln und Mikey Moore von den Tottenham Hotspurs. Der FC stehe kurz vor der Leihe des englischen Talents.

Nur drei Wochen bleiben Thomas Kessler, um seine Mannschaft bis zum ersten Pflichtspiel mit den nötigen Verstärkungen auszustatten. Der August wird für den Funktionär einmal mehr zur Zerreißprobe.


Ist Kölns Moore-Interesse wirklich ein Fingerzeig für die Zukunft von Said El Mala?

Mikey Moore könnte bald für den 1. FC Köln auflaufen
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Ist Kölns Moore-Interesse wirklich ein Fingerzeig für die Zukunft von Said El Mala?

Glaubt man den Worten von Transfer-Experte Fabrizio Romano befinden sich die Kölner in Gesprächen mit Tottenham. Ein 18-jähriges Talent soll verpflichtet werden. Rein nominell wäre der Londoner der dritte Linksaußen im Kader und das Interesse an ihm löst Spekulationen über die Zukunft des Topspielers beim 1. FC Köln aus: Interesse an Mikey Moore als El-Mala-Ersatz?

Der FC soll an Mikey Moore interessiert sein. Das Gerücht ist nicht neu, nur scheint es so langsam heiß zu werden. Der 18-Jährige gilt als großes Talent in England. Und er eröffnet die Frage über die Zukunft von Said El Mala.

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Die Bilanz ist schon eine beeindruckende: 28 Spiele in der höchsten schottischen Liga, sechs Tore, zwei Vorlagen. Und das gerade einmal mit 18 Jahren. 21 Begegnungen von Beginn an, transfermarkt.de gibt den Marktwert von Mikey Moore mit 18 Millionen Euro an. In Tottenham ist man sich sicher, dass der Offensivspieler den Durchbruch schaffen kann, schaffen wird und das eben bei seinem Heimatverein. Doch ähnlich wie beim FC will man den Nachwuchsspielern erst einmal Spielpraxis vermitteln, bevor der Sprung zu den Profis endgültig glückt. Zwar hatte sich Roberte di Zerbi den Spieler in der Vorbereitung anschauen wollen, die Entscheidung, Moore noch einmal auszuleihen ist gefallen und dem Spieler auch schon mitgeteilt worden. Und da kommt nun offenbar der FC ins Spiel. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet am Montagabend, dass der FC ein konkretes Angebot unterbreitet habe und im Buhlen um den Spieler Favorit sei.

Noch keine finale Entscheidung bei El Mala

Und prompt machten die ersten Spekulationen die Runde, das Interesse an Moore könnte ein Fingerzeig für die Planungen mit Said El Mala sein. Fakt ist, eine Entscheidung über die Zukunft des Kölner Shootingstars steht nach wie vor aus. El Mala wird mit dem BVB in Verbindung gebracht. Die Dortmunder wollen den Spieler verpflichten, bieten inklusive Boni mehr als 40 Millionen Euro. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, der Offensivakteur wolle sich den Borussen auch anschließen. Nur der in dem Fall mauernde FC steht also zwischen einem möglichen Transfer. Allerdings hält sich Thomas Kessler die Tür eines Abschieds offen. Der Geschäftsführer könnte sämtliche Spekulationen beenden. Doch ein finales Statement ist nicht zu erwarten und auch nicht sonderlich realistisch. Denn natürlich würde man bei einem entsprechenden, einem lukrativen Angebot doch noch schwach werden.

Ein Abgang ist also nicht ausgeschlossen. Und Moore ist nominell eben ein Linksaußen, genauso wie Reigan Heskey, den die Geißböcke erst vor gut zwei Wochen verpflichtet haben. Der zeigte im Testspiel gegen Hertha BSC bereits sein Können und hinterließ dort einen besseren Eindruck als in den Trainingseinheiten, in denen er kaum in Erscheinung trat. Nominell hätten die Kölner dann also drei Linksaußen im Kader – wenn man Linton Maina nicht mitzählt, der aktuell wohl eher auf der rechten Seite angesiedelt sein wird. Drei Linksaußen scheint auf den ersten Blick viel und könnte die Idee eines Abgangs von Said El Mala daher auch untermauern. Ein Indiz für einen schnellen Weggang des 19-Jährigen ist das Interesse an Moore aber sicher nicht. Zum einen dürfte eine Leihe mit Kaufoption für den FC schwer werden. Tottenham plant mittelfristig mit Moore. Also wäre eine Kaufoption nur denkbar, wenn die Spurs mit einer Vertragsverankerung die Hand auf dem Deal halte – ähnlich wie bei Reigan Heskey und ManCity.

Polyvalenter Spieler

Moore wäre in dem Fall also nicht zwingend ein Investment in eine mittelfristige Zukunft. Vor allem aber ist der 18-Jährige in der Offensive polyvalent einsetzbar. Moore ist eben nicht nur auf Linkaußen zu Hause, sondern spielte in der vergangenen Saison genauso oft hinter den Spitzen sowie auf der rechten Bahn. El Mala wiederum hat unter Wagner zuletzt in der Spitze gespielt – und auch Heskey kann nicht nur auf der linken Bahn spielen. Auch, wenn er dort am meisten eingesetzt wurde.„Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte er in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem polyvalenten Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber auch Chancen kreieren kann.

Moore könnte also eher als ein Ersatz für Jakub Kaminski gelten. Und genau nach dem haben die FC-Verantwortlichen bekanntlich gesucht. In der El-Mala-Lage hat sich Stand jetzt also noch nichts getan.


Eigenverantwortung, Kommunikation, „Sozialer Leim“ – So will René Wagner sein Team auf Kurs bringen

René Wagner beim Training in Kitzbühel
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Eigenverantwortung, Kommunikation, „Sozialer Leim“ – So will René Wagner sein Team auf Kurs bringen

René Wagner wollte das Trainingslager in Kitzbühel nicht nur für „knackige Einheiten“ nutzen, für den Kölner Coach ging es auch um Teambuilding und Kommunikation. Der Trainer will eine Einheit beim 1. FC Köln: So will René Wagner sein Team auf Kurs bringen.

Nach den eher mäßigen Ergebnissen zum Schluss der vergangenen Spielzeit, startet René Wagner mit der Skepsis einiger Fans und einer gewissen Bürde in die neue Saison. Bei den Spielern kommt der Trainer bislang offenbar extrem gut an. Vielleicht auch, weil für den 38-Jährigen das Team im Vordergrund steht.

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Mit dem Testspiel gegen Hertha BSC endete am Freitag das Trainingslager des FC in Kitzbühel. René Wagner wirkte während der Begegnung gegen die „Alte Dame“ im Gegensatz zu den Einheiten fast schon zurückhaltend. Denn dort ging es mitunter schon einmal lautstark, bestimmt, aber ganz sicher nicht unfair zur Sache. „Wir wollen eine hohe Intensität im Training. Wenn die Jungs im Stadion spielen, musst du nichts mehr tun. Da stehen 50.000 Fans im Stadion und pushen die“, sagte Wagner. „Im Training musst du den ein oder anderen Mal über die Grenze schieben. Aber das ist ja auch unser Job. Wir wollen die Jungs jeden Tag besser machen.“ Dazu hatte Wagner nun in Kitzbühel eine Woche intensiv Zeit. Und die wurde von Außen betrachtet auch genutzt. Mit Ausnahme vom Dienstag schickte der 38-Jährige seine Mannschaft täglich auf den Platz, ab und an auch doppelt.

Jeder soll seine Rolle finden

Auffallend: Wagner sucht die Kommunikation mit seinen Spielern, spricht sie immer wieder an. Und wie aus dem Kreis der Akteure zu vernehmen ist, kommt genau das an. Die Spieler sind von der offenen Art des Trainerteams überzeugt, wissen offenbar genau, woran sie sind. Und sie haben das Gefühl, Wagner findet bei jedem von ihnen auch den richtigen Ton. Man will eine Sprache sprechen. Auch deswegen gab es vor Österreich für das Trainerteam noch ein paar Tage Niederlande, in denen am gemeinsamen Auftreten gearbeitet wurde. Wagner stärkt in einer beeindruckenden Art das „Wir“, will eine Mannschaft auf und neben dem Platz. Eine Mannschaft, die als Team funktioniert. Auch deswegen wurde der gemeinsame Teamevent in diesem Trainingslager besonders früh gewählt. Wagner wird nicht müde, zu betonen, dass er die Mannschaft gerne eng zusammen hält.

Keine leichte Aufgabe, denn die Ausrichtung bei den Neuverpflichtungen ist bislang eine Mixtur aus Erfahrung und jungen Talenten. Hier Gideon Mensah und Luka Lochoshvili, die als Soforthilfe gedacht sind, da Spieler wie Reigan Heskey und Martin James, die in ihre Rollen noch wachsen müssen. „Wir haben ganz viel über sozialen Leim gesprochen. Über Spieler, die unsere unterschiedlichen Gruppen verbinden müssen“, erklärt Wagner. „Da gibt es Jungs, die sich ins Zeug legen.“ Und jene Jungs sollen auch Führungsrollen übernehmen. Das aber dann nicht nur über Lautstärke. „Wir haben darüber gesprochen, dass jeder seine Rolle finden muss“, sagt Wagner. „Es gibt Spieler die führen, weil sie jede Aufgabe zu 100 Prozent erfüllen, es gibt Spieler, die eher mit Sprache führen und Spieler, die führen weil sie die Mannschaft neben dem Platz zusammenhalten. So muss jeder Spieler seine Nische finden.

Dabei erwartet der Trainer aber auch eine gewisse Eigenverantwortung. “Wir hatten Phasen, in denen wir als Trainer einfach mal nichts mehr gesagt haben. Weil wir wollten, dass die Jungs miteinander reden.“ Das taten sie. Auch schon mal ein wenig lauter, als es nach der eigenen Auffassung dann nicht so lief wie geplant.


„Gespräche weit fortgeschritten“ – Wechselt Mikey Moore auf Leihbasis zum 1. FC Köln?

Mikey Moore gilt als großes Talent
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„Gespräche weit fortgeschritten“ – Wechselt Mikey Moore auf Leihbasis zum 1. FC Köln?

Vor vier Wochen ploppte der Name das erste Mal im Zusammenhang mit den Geißböcken auf, nun könnte es konkret werden. Der 1. FC Köln will Mikey Moore verpflichten. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Doch der Spieler ist sehr umworben.

Hat der FC einen Ersatz für Jakub Kaminski gefunden? Das Gerücht um das englische Talent Mikey Moore kocht zumindest wieder hoch. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet über ein offizielles Angebot der Kölner.

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Nein, so wirklich gut schienen die Chancen um eine Verpflichtung des Offensivspielers in den vergangenen Wochen nicht mehr zu stehen. Tottenham hatte gerade ein Leih-Angebot von Ipswich Town abgelehnt und Mikey Moore selbst erklärt, dass er seine Zukunft in der Premier League sehe, am liebsten sich bei den Spurs durchsetzen würde. Nun aber hat sich das Blatt offenbar gewendet. Denn wie Transfer-Experte Fabrizio Romano am Sonntagabend berichtet, ist der FC nicht mehr nur an dem Engländer interessiert, es soll ein konkretes Angebot der Geißböcke geben. Nicht nur das, die Gespräche befinden sich demnach im „fortgeschrittenen“ Stadium, der Deal könnte schon in der kommenden Woche über die Bühne gehen. Nach Informationen von come-on-fc.com haben die Verantwortlichen in Tottenham dem Spieler tatsächlich mitgeteilt, dass sie eine weitere Leihe doch als sinnvoll erachten würden. Moore steht dem ganze mittlerweile offen gegenüber.

Wechsel in die Bundesliga?

Aktuell befindet sich der gebürtige Londoner mit Tottenham in Australien im Trainingslager, spielte sogar kürzlich gegen den Ex-Club von FC-Zugang Paul Okon-Engstler. Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Der 18-Jährige sammelte bereits Spielpraxis und Erfahrung auf hohem Niveau. Eigentlich hatte Roberto de Zerbi angekündigt, Moore in der Vorbereitung genau unter die Lupe zu nehmen. Nun scheint der Trainer eine Entscheidung getroffen zu haben. In London hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“ vor wenigen Wochen. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn.“

Dem Vernehmen nach war Borussia Dortmund ebenfalls an dem Spieler interessiert und das nicht zum ersten Mal. Doch der BVB wollte den Spieler offenbar fest verpflichten. Der FC wäre mit einer Leihe absolut einverstanden. Ob es dann auch für eine Kaufoption reicht, ist derzeit offen. Allerdings legt Thomas Kessler eigentlich viel wert auf genau diesen Punkt. Doch die Kölner sind nicht alleine. Unter anderem ist Middlesbrough an Moore interessiert und auch aus der Bundesliga soll es weitere Clubs geben, die sich eine Verpflichtung vorstellen können. Moore ist eigentlich als Linksaußen unterwegs. Allerdings kann der 18-Jährige auch hinter den Spitzen auflaufen sowie auf der rechten Seite. Vom Spielertyp wäre Moore vielleicht ein potenzieller Ersatz für Jakub Kaminski. Die Kölner suchen noch auf mehreren Positionen Verstärkungen. Neben dem Sechser soll noch ein weiterer Linksverteidiger her, auch ein weiterer Stürmer ist ein Thema.


FC-Neuzugang Luka Lochosvilli: „Manchmal verstehen Fußballspieler nicht, wie viel das für die Fans bedeuten kann“

Luka Lochoshvili machte im Trainingslager des 1. FC Köln einen sehr guten Eindruck
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FC-Neuzugang Luka Lochosvilli: „Manchmal verstehen Fußballspieler nicht, wie viel das für die Fans bedeuten kann“

Ein Monat in Köln, und Neuzugang Luka Lochoshvili fühlt sich schon sehr wohl. Nur bei der Hymne hakt es beim Neuzugang noch. 1. FC Köln: Neuzugang Luka Lochoshvili gerät ins Schwärmen

Beim Autogrammeschreiben während der Saisoneröffnung am Samstag kam der 28-Jährige ordentlich ins Schwitzen. Beim Mitsingen der Hymne hat er eigener Aussage nach noch Nachholbedarf.

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Es ist rund einen Monat her, dass Luka Lochoshvili in Köln seine Zelte aufgeschlagen hat. Der Georgier wechselte aus der zweiten Bundesliga vom 1. FC Nürnberg ins Rheinland und soll die Defensive der Geißböcke verstärken. Geschäftsführer Thomas Kessler legte rund fünf Millionen Euro für den 28-Jährigen auf den Tisch, der wie die Neuzugänge Gideon Mensah (Ghana) und Paul Okon-Engstler (Australien) Nationalspieler ist. In den Trainingseinheiten, Testspielen und im Trainingslager in Kitzbühel hat der Abwehrspieler seinen Anspruch auf einen Platz in der Startelf von Trainer René Wagner unterstrichen und gezeigt, dass er beim FC eine Führungsrolle in der Abwehr übernehmen kann. Anlässlich der Saisoneröffnung am vergangenen Samstag sprach der 28-Jährige über seinen Eindruck von den Anhängern und der Wucht des Vereins.

Lochoshvili: „Manchmal verstehen Fußballspieler nicht, wie viel das für die Fans bedeuten kann.“

Mit Lochoshvili hat Kesseler einen erfahrenen Spieler verpflichtet. Vor seiner Zeit in Köln spielte er bei Vereinen in der italienischen Serie A, in der österreichischen Bundesliga und in der Slowakei. In Nürnberg schaffte er schließlich den Durchbruch in der 2. Bundesliga. Die Clubberer ließen ihn nur ungern gehen. Auch Lochoshvili fühlte sich bei den Unterfranken wohl, aus deren Fanlager er viele Sympathien erhält. Umso erfreuter ist er, dass beim FC die Unterstützung von den Rängen ebenfalls einzigartig ist: „Beide sind traditionsreiche Vereine mit einer großen Fangemeinde. Ich finde, beide haben großartige Fans. Davon werde ich in Zukunft im Stadion noch mehr erleben. Was ich heute gesehen habe, war einfach fantastisch.“

Sympathiepunkte sammelte der Abwehrhüne bei der Autogrammstunde am Samstag. Zusammen mit einigen seiner Mannschaftskollegen und einer Auswahl der Frauen des 1. FC Köln verschaffte er den Fans mit einer Unterschrift glückliche Momente. Er selbst sagte dazu: „Für meinen Rücken war es ein bisschen anstrengend. Aber es hat sich gelohnt, denn ich glaube, die Fans sind glücklich, und das bedeutet ihnen sehr viel. Manchmal verstehen Fußballspieler nicht, wie viel das für die Fans bedeuten kann. Deshalb hoffe ich, dass sie glücklich sind und den Tag genossen haben.“

Leidenschaft für Verein und Stadt

In einem Punkt tut sich Lochosvilli allerdings noch schwer: Beim Mitsingen der Hymne hat er eigenen Aussagen zufolge noch Nachholbedarf. „Einiges davon kann ich nachvollziehen, ich bin ja noch dabei, dazuzulernen. Aber ich sehe, mit wie viel Gefühl die Leute singen. Wie viel Liebe sie da hineinstecken. Das ist das Wichtigste. Ich sehe es in ihren Augen. Sie haben so viel Leidenschaft für diesen Verein und diese Stadt. Deshalb hoffe ich, sie jeden Tag glücklich zu machen.“ Bereits am kommenden Samstag hat der Neuzugang die nächste Gelegenheit, den überaus positiven Eindruck seiner ersten Wochen beim FC in der Generalprobe der Kölner gegen Real Sociedad San Sebastián auf heimischem Rasen zu bestätigen. Vielleicht läuft es dann auch mit der Hymne schon ein wenig besser.


Hartmann erleichtert nach U21-Auftaktsieg: „Jetzt hoffe ich, dass eine andere Lockerheit reinkommt“

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Hartmann erleichtert nach U21-Auftaktsieg: „Jetzt hoffe ich, dass eine andere Lockerheit reinkommt“

Nur bedingt zufrieden war Manuel Hartmann nach dem 2:1-Auftaktsieg der U21 des 1. FC Köln gegen den SC Wiedenbrück. 1. FC Köln: Gemischte Gefühle nach Saisonauftakt der U21

Der neue Trainer sprach von wichtigen Lernprozessen und erklärte, warum Malek El Mala nach dem Schlusspfiff besonders enttäuscht war.

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Die ersten drei Punkte sind eingefahren nach dem Heimsieg gegen Wiedenbrück. Der Traioner Manuel Hartmann war entsprechend zufrieden aufgrund des Ergebnisses, machte nach dem Schlusspfiff aber ebenso deutlich, woran seine junge Mannschaft noch arbeiten muss. Vor allem die Nervosität zu Beginn, die fehlende Kontrolle in einigen Spielphasen und die noch nicht optimal umgesetzten Abläufe standen im Mittelpunkt seiner Analyse. Für einige seiner Spieler war es das erste Pflichtspiel im Herrenfußball – und das war auf dem Platz durchaus zu erkennen, wie Hartmann hinterher berichtete: „Die Jungs haben heute in ihrem ersten Spiel sehr viel dazulernen können. Wenn man sieht: Am Anfang war eine Nervosität da. Es waren ein paar Zuschauer da, für den einen oder anderen war das erstmal maximal überfordernd“, sagte der 42-Jährige. Die aktive Fanszene des 1. FC Köln sorgte im Franz-Kremer-Stadion für eine Atmosphäre, die dem einen oder anderen Spieler so noch nicht bekannt war.

Hängende Köpfe zur Pause

Dennoch schien sich die Partie zunächst in die gewünschte Richtung zu entwickeln. „Wir machen das 1:0 und dann denkst du dir: Okay, jetzt platzt der Knoten, jetzt werdet locker, Jungs, dann spielt Fußball.“ Doch der Ausgleich brachte die Unsicherheit sofort zurück. Nach Ansicht des Trainers war der Gegentreffer vermeidbar. Malek El Mala habe in der Situation den Weg nach vorne gesucht und dadurch auf seiner Seite Räume geöffnet, die der Gegner konsequent genutzt habe. Genau diese Fehler gehörten jedoch zum Entwicklungsprozess einer U21-Mannschaft. Solches Lehrgeld müsse ein junges Team im Männerfußball zunächst bezahlen. Zur Pause seien die Köpfe seiner Spieler unten gewesen. Hartmann berichtete, dass seine Botschaft deshalb eindeutig ausgefallen sei. Seine Mannschaft müsse positiv bleiben, den Matchplan nicht über Bord werfen und auf die gemeinsame Arbeit der vergangenen Wochen vertrauen.

Sonderlob für Matchwinner Labenz

Der Trainer sah im zweiten Durchgang die erhoffte Reaktion. Insbesondere auch die Einwechselspieler sorgten noch einmal für frischen Schwung, so etwa Marvin Ajani, der die Flanke zum entscheidenden 2:1 schlug. Ein Sonderlob erhielt der Matchwinner Luiz Labenz: „Er hat heute ein sehr, sehr glückliches Köpfchen oder Füßchen gehabt, wie man es auch sagen will.“ Unterm Strich sei der Sieg seiner Mannschaft in Ordnung gegangen, so habe sein Team gleich zwei Elfmeter bekommen können, oder aus Hartmanns Sicht vielleicht sogar müssen. Vor allem die Szene um Safyan Toure sorgte beim Coach für Gesprächsstoff. Der Trainer erklärte, er habe den Kontakt eindeutig gesehen und die Situation auch gegenüber dem Schiedsrichtergespann angesprochen: „Aus meiner Sicht ein klarer Kontakt. Er trifft ihn klar. Ich sitze genau in der Blickrichtung.“ Auch bei einer weiteren Situation um den eingewechselten David Okpodu habe es nach seiner Einschätzung durchaus Argumente für einen Strafstoß gegeben.

Erschwerte Bedingungen durch das Profi-Trainingslager

Viel wichtiger sei für ihn aber die Erkenntnis gewesen, dass seine Mannschaft das Spiel unnötig spannend gemacht habe. Genau diese Punkte würden nun in der Analyse aufgearbeitet. „Am Ende bist du dann froh als Trainer, wenn er abpfeift und du sagen kannst: Hey, die ersten drei Punkte für die U21. Und jetzt hoffe ich, dass dann in den nächsten Wochen eine andere Lockerheit auch reinkommt und dieser Druck ein bisschen abfällt.“ Spielerisch sah Hartmann auch noch Luft nach oben. Die in der Vorbereitung einstudierten Abläufe seien nur phasenweise zu erkennen gewesen. Mit zwei höher positionierten Achtern, vielen Rotationen und mutigen Tiefenläufen habe seine Mannschaft den Gegner eigentlich häufiger vor Probleme stellen sollen. Stattdessen habe oftmals die Dynamik auf den Außenbahnen sowie die Konsequenz in Eins-gegen-eins-Situationen gefehlt.
Erschwert worden sei Vorbereitung zusätzlich durch die personelle Situation. Erst im Laufe der Woche habe sich entschieden, welche Spieler nach dem Profi-Trainingslager der U21 wieder zur Verfügung stehen würden. Dadurch hätten kurzfristig andere Spieler aus der Mannschaft weichen müssen.

Hartmann über El Mala: „Spieler war hoch unzufrieden“

Hartmann erklärte, genau solche Situationen gehörten jedoch zum Alltag einer U21. Entscheidend sei der Umgang mit derartigen Enttäuschungen. Seine Mannschaft habe diese Herausforderung gut angenommen. Gerade die Einwechselspieler hätten gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Teamgefüge sei und mit ihren Leistungen den Unterschied gemacht. Der U21-Trainer äußerte sich auch zum glücklosen Malek El Mala. Der Offensivspieler befindet sich nach längerer Pause weiterhin im Aufbau. Der 21-Jährige stand gegen Wiedenbrück erstmals seit Anfang November wieder bei einem Pflichtspiel in der Startelf. Der Trainer berichtete, der Offensivspieler sei hoch unzufrieden gewesen, weil er seine Chancen nicht genutzt habe und mit seiner eigenen Leistung gehadert habe. Gleichzeitig machte Hartmann deutlich, dass der Stürmer vor allem Geduld brauche. Die notwendige Spielpraxis werde Schritt für Schritt zurückkehren.

Die nächste Chance wird El Mala vermutlich bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) beim Auswärtsspiel in Dortmund bekommen.