Die FC-Reserve kommt gegen die Sportfreunde Lotte spät zum Ausgleich. Trainer Manuel Hartmann haderte im Gespräch mit come-on-fc.com trotz des Punktgewinns mit dem Auftritt seiner Mannschaft und forderte eine schnelle Entwicklung. Schon am Dienstag besteht die Chance zur Besserung. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf den VfL Bochum.
Nach dem Unentschieden gegen Lotte am Wochenende steht für die U21 des 1. FC Köln am Dienstag bereits die nächste Begegnung auf dem Plan. Dann geht es gegen den VfL Bochum.
Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
Die U21 des 1. FC Köln wendete die zweite Saison-Niederlage gegen die Sportfreunde Lotte in der Nachspielzeit noch ab. Nilas Yacobi sicherte der FC-Reserve mit seinem Freistoß-Treffer zumindest noch einen Punkt. „Ich freue mich am Ende über den Punkt, den wir geholt haben, weil es ja auch kurz vor Schluss so ein Lucky Punch nochmal war“, äußerte Manuel Hartmann kurz nach dem Abpfiff im Gespräch mit come-on-fc.com. Zugleich betonte der Coach aber auch: „Insgesamt war ich heute hoch unzufrieden, das muss man einfach so sagen.“
Hartmanns Kritik
Seiner Mannschaft habe es von Beginn an an den Dingen gefehlt, die der FC-Trainer sehen wolle: Ballbesitz, Aktivität, Bewegung und technische Sauberkeit. Stattdessen hätten die Kölner zu fehleranfällig und zu ungeduldig gespielt. „Da erwarte ich einfach, dass wir es klarer spielen und besser vorbereiten, da sind wir viel zu ungeduldig“, kritisierte Hartmann, der nach dem Schlusspfiff noch auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions minutenlang mit den Routiniers Marvin Ajani, Jonas Arweiler und Niklas Hoffmann das Spiel analysierte.
Auch die Reaktion auf eigene Fehler missfiel dem Trainer: „Es war heute so ein Ergeben in das eigene Schicksal und das darf nicht passieren“, ärgerte sich Hartmann. Gerade mit Blick auf die Entwicklung der jungen Spieler fand er deutliche Worte: „Da müssen die Jungs einen klaren Sprung machen, wenn sie irgendwann hier beim FC oder sonst im Profibereich weiterkommen möchten.“ Die U21 hatte gegen Lotte zwar über weite Strecken viel Ballbesitz und damit auch die Kontrolle über das Spiel: „Ballbesitz in Ebenen vom Platz, wo er nichts bringt, nichts Zielführendes bringt, ist schön“, konstatierte der Coach. Entscheidend sei, aus dem Ballbesitz auch Gefahr zu entwickeln: „Wir müssen halt auch lernen, aus dem Ballbesitz dann eine andere Beschleunigung zu bekommen, dann in die torgefährlichen Bereiche zu kommen.“
“Ein schöner Tag macht noch keinen schönen Sommer“
Genau das sei seiner Mannschaft gegen Lotte zu selten gelungen. Nach dem Rückstand habe sich zudem ein bekanntes Problem gezeigt: Die junge Mannschaft verliere in schwierigen Phasen noch zu schnell ihre gemeinsame Linie. „Die Jungs haben noch nicht die Stabilität, wenn es schlecht läuft, einfach sich an den Plan zu halten, sondern dann geht jeder so in sein eigenes Rettungsboot und versucht da rumzupaddeln und dann fährt halt das Schiff nicht mehr in die gleiche Richtung“, erklärte Hartmann und forderte: „Wir müssen da als Team funktionieren, wie wir es in Oberhausen getan haben.“
Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt der U21 nicht. Am Dienstag wartet bereits die nächste Partie bei der U21 des VfL Bochum, am Freitag folgt das nächste Auswärtsspiel beim Bonner SC. Hartmann sah den engen Spielplan nach einer enttäuschenden Leistung durchaus positiv. Die Mannschaft habe damit schnell die Gelegenheit, es besser zu machen. Allerdings müsse dafür die Einstellung stimmen: „Ein schöner Tag macht noch keinen schönen Sommer“, mahnte Hartmann. Gerade in der Regionalliga würden Fehler und Nachlässigkeiten sofort bestraft: „Jeder Gegner kann dir wehtun, wenn du nicht die richtigen Einstellungen an den Tag bringst.“ Auch in Bochum erwarte Hartmann eine spielstarke Zweitvertretung, die hoch pressen und selbst Fußball spielen wolle. Gleichzeitig sei auch der VfL fehleranfällig. Am Ende gehe es darum, „wer das dann an dem Tag solider durchkriegt“. Und der Coach wäre sehr dankbar und zufrieden, wenn das am Dienstag wieder seine Mannschaft wäre.
Transferkarussell nimmt Fahrt auf: Patrik Kristal vor Leihe zum Schweizer Meister
Simon Bartsch
Er war eigentlich einer der Gewinner des Trainingslagers beim 1. FC Köln: Nun steht Patrik Kristal aber vor einem Wechsel in die Schweiz. Der Mittelfeldspieler soll an den FC Thun verliehen werden und würde dort dann Conference League spielen. Thun ist aktueller Meister.
Erst hatte sich eine Leihe angedeutet, dann doch der Verbleib beim FC und nun die nächste Wende. Patrik Kristal steht kurz vor dem Abschied aus Köln. Der Mittelfeldspieler soll an den Schweizer Meister aus Thun verliehen werden.
Patrik Kristal gemeinsam mit Paul Okon-Engstler beim Training des 1. FC Köln
Am Tag vor dem Deadline Day nimmt das Transferkarussell beim FC offenbar noch einmal richtig an Fahrt auf. Patrik Kristal steht anscheinend vor einer Leihe in die Schweiz. Das berichtet der Transfer-Journalist Dominik Schneider via „x“. Der Transferjournalist von fussballtranfers.com berichtet weiter, dass sich der Este bereits auf dem Weg in die Schweiz befinde, um dort seinen Medizincheck zu absolvieren. Kristal ist mit seinen 18 Jahren bereits A-Nationalspieler Estlands, gilt als größtes Talent des Landes. Auch sein Vater hatte schon für Estland gespielt. Zu Beginn der Transferphase gab es bereits Gerüchte, der Mittelfeldspieler würde gerne ausgeliehen werden. Unter anderem waren für den eigentlichen U21-Spieler Vereine aus Dänemark im Gespräch. Doch im Trainingslager in Kitzbühel überzeugte der Spieler die FC-Bosse und es schien sogar ein Kaderplatz bei den Profis möglich.
Nun folgt also der Wechsel in die Schweiz. Und das nicht zu irgendeinem Club. Kristal schließt sich dem Schweizer Meister an. Und der FC Thun wird auch international spielen. Der Club verlor in den Champions-League-Playoffs gegen Dinamo Zagreb und schied dann in der Qualifikation zur Europa League gegen Lech Posen aus. Dort warten Gegner wie Ajax Amsterdam auf den 18-jährigen FC-Profi. Eine Win-Win-Situation, wenn Kristal denn zum Einsatz kommt. Immerhin kann der Spieler Praxis auf hohem Niveau sammeln. Bekanntlich ein Weg, den die Kölner nun gehen wollen. Allerdings sollen die Schweizer eine Kaufoption vereinbart haben. Gut möglich, dass bis Dienstagabend noch weitere Spieler dazukommen werden. Elias Bakatukanda und Julian Pauli gelten als Kandidaten. Auf der Zugangsseite soll Mikey Moore am Montag zum FC stoßen.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
„Done Deal“ und Medizincheck – Mikey Moore im Anflug beim 1. FC Köln
Simon Bartsch
Der FC wird kurz vor dem Deadline Day noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Zumindest steht ein Wechsel offenbar kurz bevor. Der 1. FC Köln leiht Mikey Moore von Tottenham aus. Das berichtet der renommierte Transfer-Journalist Fabrizio Romano am Montagmorgen. Demnach stünde der Medizincheck noch heute an.
Nun also doch. Das Tauziehen um Mikey Moore scheint beendet. Der junge Engländer wird wohl zum FC wechseln. Schon am Montag soll die medizinische Untersuchung anstehen. Dann könnte die Leihe folgen.
Was lange währt… unter diesem Motto lief wohl das zweite große Transfer-Tauziehen der Geißböcke in diesem Sommer. Nur, dass es dieses Mal eben nicht um einen eigenen Spieler ging, aber erneut ein positives Ende für den FC nimmt. Nun scheint die Entscheidung um Mikey Moore nämlich gefallen zu sein. Der Offensivspieler soll heute noch in Köln aufschlagen und seinen Medizincheck absolvieren. Das berichtet der Transfer-Journalist Fabrizio Romano. Der italienische Sportjournalist bezeichnet den Vorgang bereits als „Done Deal“. Heißt, die Entscheidung ist gefallen, alle Seiten haben sich geeinigt, nun fehlen nur noch die Formalitäten, wie der Medizincheck. Sollte der 19-Jährige diesen erwartungsgemäß bestehen, wird der gebürtige Londoner von den Tottenham Hotspur ausgeliehen und mit einem Einjahresvertrag ausgestattet. Bei den Lilywhites kam der Offensivspieler in den vergangenen Pflichtspielen bereits drei Mal zum Einsatz, überzeugte vor allem im Pokal mit einer grandiosen Leistung.
Beim FC hat man den Namen lange nicht kommentiert, wollte nur über Spieler sprechen, die bereits in Köln unterschrieben haben. Das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Damit bekommen die Kölner einen kreativen, offensiven Mittelfeldspieler, der in der offensiven Reihe hinter der Spitze so ziemlich jede Position spielen kann. In Tottenham agierte Moore zuletzt auf der rechten Seite, obwohl er nominell ein Linksaußen ist. Eine ähnliche Rolle wird er wohl auch in Köln einnehmen. Wie von come-on-fc.com schon am Sonntag berichtet, sollen sich die Kölner in den vergangenen Tagen noch einmal intensiver um Moore bemüht haben. So berichtete das Portal Liga Insider, dass der FC nahezu „täglich“ in London angerufen habe, um die Leihe in trockene Tücher zu bringen. Bei den Lilywhites wollte man aber erst einen Ersatz unter Vertrag nehmen. Der war eigentlich mit Savinho gefunden. Doch zu diesem Zeitpunkt drehte Moore bei seinen Pflichtspielen noch einmal so richtig auf.
Auch deswegen wurde der bevorstehende Transfer zu einer Hängepartie. Denn Tottenham-Coach Roberto de Zerbi wollte Moore noch nicht gehen lassen. Zuletzt einigten sich die Spurs aber auch mit Iliman Ndiaye. Der Offensivspieler könnte also den Stein ins Rollen gebracht haben. Moore wird für ein Jahr ausgeliehen. Eine Kaufoption soll nicht im Vertrag verankert sein. Denn bei den Lilywhites hält man sehr große Stücke auf Moore.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Kommentar: Die neue Euphorie muss man genießen, der FC darf nur nicht ihr Opfer werden
Simon Bartsch
Zwei Pflichtspiele, zwei Siege – lautet die bisherige junge Saisonbilanz der Geißböcke. Und das ist ein sehr positives Zeichen. Und wie schon im Vorjahr spürt man eine gewisse Euphorie rund ums Geißbockheim. Die ist durchaus verdient und muss genossen werden, ihr Opfer dürfen die Kölner aber nicht werden. Ein Kommentar zum Saisonauftakt des 1. FC Köln.
Kollektives Aufatmen bei den Geißböcken nach dem zweiten Sieg im zweiten Pflichtspiel. Doch der mahnende Finger muss auch in der Stunde des Genießens erlaubt sein. Die Vorsaison ist noch in bester Erinnerung – ein Kommentar.
Thomas Kessler brachte es nach dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstagabend in den frisch gestylten Katakomben des Kölner Stadions auf den Punkt. Der Geschäftsführer Sport erklärte, dass so ein Sieg wie das 3:2 über die Sinsheimer beim FC einfach jedem gut tun würde – den Spielern, dem Trainer, allen anderen und am Ende dann auch ihm selbst. Was ziemlich banal und schon von der Natur der Sache absolut stimmig klingt, hat dann auch viel von Erleichterung. Natürlich können die Kölner Verantwortlichen öffentlich erklären, der Kader sei absolut bundesligatauglich. Man sei sich sicher, dass dieses Team die Qualität habe, die Klasse zu halten. Sie können es nicht nur, sie müssen es sogar. Es wäre schließlich ziemlich fatal, sich schon vor dem ersten Anpfiff, ein Scheitern einzugestehen. Nur Hand aufs Herz: Verursacht das Wort „bundesligatauglich“ während der Transferphase, kurz vorm Deadline Day und auf kommunizierter Spieler-Suche nicht dann doch so etwas wie ein hysterisches Schrillen der Alarmglocken?
Der 3:2-Erfolg kann erneut ein positiver Brandbeschleuniger sein
De facto sind die Kölner nicht in dem Wissen in die Saison gestartet, dass dieser Kader die Qualität für die Bundesliga hat. Wie auch? Viele Teile haben sich erst in den vergangenen Wochen zusammengefügt und die Vorbereitung hatte viel von einem provisorischem Auffüllen sowie jede Menge „Wenn“ und „Aber“. Auch jetzt stehen da bekanntlich noch einige Fragezeichen und es sind Fragezeichen, die durch die beiden bisherigen Pflichtspiele nicht beantwortet wurden. Das knappe 2:1 gegen Würzburg ließ beispielsweise viel Spielerisches vermissen, der 3:2-Erfolg über Hoffenheim offenbarte noch die ein oder andere Unstimmigkeit – gerade im Abwehrverbund. Der Kader hat ebenfalls noch Lücken, die man eigentlich auffüllen will oder wollte. Aber: Die beiden ersten Ergebnisse haben dem FC schon einmal einen guten Saisonstart und damit auch ein wenig Luft verschafft. Der Druck ist für den Moment vom Kessel.
Nicht nur das: Der 3:2-Erfolg über – immerhin den Europa-League-Teilnehmer – Hoffenheim hat aufgrund der Art und Weise des Zustandekommens sogar viel von einem Brandbeschleuniger. Der Doppelpack von Stürmer Thijs Dallinga, der zuletzt weder treffsicher noch glücklich erschien, das Tor von Said El Mala, bei dem man nicht sicher war, wie er mit dem Druck im Rahmen der Vertragsverlängerung umgehen würde und das goldene Händchen von René Wagner, der bewies, dass er eben auch kurz vor Spielende die richtigen In-Game-Entscheidungen treffen kann, haben eine kölsche Euphorie ausgelöst. Das sollte man weder kritisieren noch überheblich belächeln. Wie René Wagner es wohl sagen würde, soll man diese nun einfach mal genießen. Richtig. Die drei Punkte gegen Hoffenheim sind Zähler, die man in der Endabrechnung vielleicht nicht eingeplant hat. Die zweite Runde im Pokal war natürlich Pflicht, sie bringt dennoch Geld ein. Der Saisonstart ist geglückt, man fährt ohne Druck nach Stuttgart. Kölner Euphorie? Haken dran!
Euphorie ist verdient
Und dann ist man schnell bei der Euphorie des Vorjahrs. Schwacher Auftritt im Pokal, aber zweite Runde. Zittersieg gegen Mainz, aber drei Punkte. Starker Auftritt gegen Freiburg, Unentschieden gegen Wolfsburg und auf der Tribüne wurde die vermeintlich bevorstehende Europa League besungen. Immer mit einem Augenzwinkern. Aber auch mit dem Gefühl, der Umbruch im Sommer hat geklappt. Marius Bülter und Co. schlagen wir erhofft ein, Don Kess kocht das Klassenerhalt-Süppchen und vielleicht geht nach oben ja wirklich was. Der graue Liga-Alltag kam schneller als gewünscht, nicht alle Transfers wurden den Erwartungen gerecht, Verletzungspech, fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen und… Und plötzlich das Gefühl von Abstiegskampf. Man kann nicht oft genug betonen, dass der Aufsteiger Köln in der vergangenen Spielzeit nicht ein einziges Mal unterm Strich gestanden hat.
Tatsächlich haben sich die Geißböcke nach dem fulminanten Start lange in genau den Gewässern aufgehalten, die man vor der Spielzeit auf der Bundesliga-Karte als das mögliche FC-Gebiet ausgemacht hatte. Das Gefühl vollkommen abzustürzen, sportlich von Misserfolg zu Misserfolg zu tingeln, hatte also vielleicht auch viel von der Fallhöhe der Anfangseuphorie. Dieses Bild kann und soll auch nicht über sportliche Missstände, über schwache Leistungen und vielleicht auch sportliche Fehlentscheidungen hinwegtäuschen. Es kann aber verdeutlichen, dass sich die Wahrnehmung des Anspruchs dann auch schon mal verschieben kann. Der Maßstab einer Saison sollte sich nicht durch einen starken Auftakt verschieben. Das sollte man in dieser Saison vermeiden. Nicht, indem man die Euphorie bremst, vielmehr indem man erkennt, was die zwei Siege sind: Ein Grund für ein sehr gutes Gefühl, aber noch lange kein neuer Anspruch.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?
Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.
Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Keine zwei Tage mehr – Passiert beim 1. FC Köln jetzt noch was bis zum Deadline Day
Simon Bartsch
Nur noch bis Dienstagabend hat der FC die Chance, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Und obwohl die Verantwortlichen überzeugt sind, dass der Kader gut genug sei, hoffen die Fans auf weitere Namen beim 1. FC Köln: Passiert noch was am Deadline Day? Eine Entscheidung ist offenbar gefallen.
Mikey Moore wird seit Wochen gehandelt. Eine Verpflichtung käme aber auf den letzten Drücker, denn am Dienstagabend endet die Transferphase. Und anscheinend ist der Durchbruch erzielt. Neuverpflichtungen sind weiter geplant.
René Wagner und Thomas Kessler tauschen sich während einer Einheit aus
Die Worte kommen dem gemeinen FC-Fan dann doch bekannt vor. „Wir haben jetzt zwei Wochen darüber gesprochen, ob der Kader bundesligatauglich ist“, sagte René Wagner am Samstag nach dem Erfolg über Hoffenheim. „Das haben wir heute gesehen. Der Kader ist bundesligatauglich. Wir sind in der Lage, Spiele zu gewinnen. Auch gegen Mannschaften, die um Europa mitspielen.“ Wagners Antwort – wohlgemerkt auf die Frage, ob er den Kader für breit genug halte – wurde in den vergangenen Jahren öfter gegeben, als danach gefragt wurde. Zum Beispiel als sich die Fans 2023 Hoffnungen auf einen neuen Stürmer machten und Christian Keller den Wünschen am Deadline Day einen Riegel vorschob. Zweifelsfrei war einer der Gründe des späterer Abstiegs, dass der FC es versäumte, einen adäquaten Ersatz für Anthony Modeste zu finden. Der ist nun ganz offensichtlich gefunden. Zumindest hat Thijs Dallinga schon einmal eindrucksvoll geliefert.
Doch obwohl der Niederländer einen vielversprechenden Saisonauftakt abgeliefert hat und auch weitere Neuverpflichtungen bereits einen wichtigen Part in der Mannschaft übernehmen, übernehmen sollen oder zumindest sich auf einem guten Weg dorthin befinden, soll es eigentlich noch weitere Zugänge geben. Eigentlich, weil die Worte von René Wagner zumindest den Schluss zulassen, dass man am Geißbockheim nicht mehr um jeden Preis investieren wird. Fragen zu weiteren möglichen Verstärkungen wollten am Samstag nach dem Spiel weder Wagner noch Kessler beantworten. Doch die FC-Bosse hatten schon mehrfach selbst eine Baustelle selbst genannt. Die eines weiteren Linksverteidigers. Dort soll es einen Backup für Gideon Mensah geben. Der Ghanaer hinterließ am Samstag schon einen deutlich besseren Eindruck als noch gegen Würzburg. Doch fehlerfrei war der WM-Teilnehmer nicht und sattelfest konnte man den Auftritt auch nicht beschreiben.
Aktuell wirkt es riskant, nur mit Mensah in die Saison zu gehen. Jonathan Friemel machte seine Sache im Trainingslager und in der Vorbereitung gut, ist aber deswegen nicht direkt eine Alternative. Alessio Castro-Montes kann auf beiden Seiten einspringen, gilt aber eher auf der rechten Seite zu Hause. Sollte man ihn auf die linke Seite ziehen, wäre die Baustelle ja auch nur verlagert. So oder so, ein Außenverteidiger fehlt noch und soll eigentlich auch noch kommen. Tatsächlich wurden zuletzt auch zwei Namen gehandelt. Stoke Citys Eric Bocat, der sich am Wochenende einen folgenschweren Fehler einhandelte, als sein Fehlpass zum Gegentor gegen Wolverhampton führte und Kilann Sildillia, der PSV verlassen könnte. Der FC soll sich dem Vernehmen nach einen Korb abgeholt haben, allerdings berichten niederländische Medien, dass sich der FC doch noch im Rennen befinde. Neben dem FC sind auch Bremen sowie einige italienische Clubs nach wie vor interessiert.
Wann kommt Mikey Moore?
Schneller wird es aber bei einer anderen Position gehen. Wenn die FC-Bosse noch die Chance auf einen Offensivspieler bekommen, werden sie möglicherweise auch dort zuschlagen – trotz der beiden Erfolge zum Saisonauftakt. So war es aus dem Geißbockheim zu hören. Gerade auf der rechten Seite oder hinter den Spitzen würde man zu gerne ein Pendant zu Said El Mala finden. Und das scheint gefunden. Mikey Moore wird wohl zum FC wechseln. Am Montagmorgen mehrten sich die Gerüchte, bis schließlich Fabrizio Romano den „Done Deal“ verkündete. Demnach steht am Montag schon der Medizincheck an. Die Unterschrift könnte also heute noch erfolgen.
Bis Dienstagabend 20 Uhr haben die Kölner die Zeit, Spieler unter Vertrag zu nehmen. Dann endet das Sommer-Transferfenster in Deutschland. Dann kann kein Spieler mehr aufgenommen werden. Das gleiche gilt für die Abgänge. Denn die Kölner suchen noch Abnehmer für mehrere Youngster. Unter anderem Julian Pauli und Elias Bakatukanda könnten noch Leihen eingehen. Doch für die FC-Fans liegt der Fokus auf den Zugängen. Sollte es also bis dahin keine Neuverpflichtung mehr geben, wird der aktuelle Kader noch oft genug die Chance bekommen, zu beweisen, dass er bundesligatauglich ist.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Wan endet der Deadline Day?
Am Dienstagabend um 20 Uhr schließt das deutsche Transferfenster. Dann können die deutschen Vereine nur noch Spieler in andere Ligen transferieren.
Wie viel Ablöse hat der FC für Ellyes Skhiri bezahlt?
Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.
Thijs Dallinga dreht das Spiel, aber Marvin Schwäbe hält den FC überhaupt erst im Spiel
Simon Bartsch
Nach dem 3:2-Erfolg über die TSG Hoffenheim rückte Thijs Dallinga direkt in den Schweinwerfer. Kein Wunder, der Stürmer hatte bei seinem Bundesliga-Debüt mit einem Doppelpack ein Spiel gedreht. Dabei gab es natürlich noch andere Matchwinner beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe legt den Grundstein für den Erfolg.
Thijs Dallinga avancierte zum Matchwinner der Geißböcke, dabei hatte Marvin Schwäbe ebenfalls einen großen Anteil. Der FC bezwingt Hoffenheim, auch aufgrund des Kölner Keepers.
Emotional gipfelte das Spiel der Geißböcke gegen die TSG erst in den letzten Minuten. Schon ein Remis gegen den Europa-League-Teilnehmer hätten vor dem Spiel vermutlich viele Fans unterschrieben. Nach doppeltem Rückstand war der Treffer zum 2:2 eine Art Erlösung. Doch es sollte noch besser kommen. Der Niederländer war genau zehn Minuten später erneut zur Stelle traf zum 3:2 und entschied mit seinem Doppelpack die Begegnung. Ehre, wem Ehre gebührt. Noch nie hat zuvor eine Neuverpflichtung beim Bundesliga-Debüt doppelt getroffen. Dallings bescherte der Kölnern damit einen starken Saisonauftakt. „Thijs ist ein super Junge. Vom ersten Tag an hat er perfekt reingepasst. Er hat Qualitäten in der Box, das merkt man direkt“, sagte wiederum Said El Mala, der noch den ersten Rückstand ziemlich cool ausgeglichen hatte, doch das 1:2 ließ nicht lange auf sich warten.
Kessler: „Man muss dem Marvin ein riesen Kompliment machen“
Dass der FC aber erst einmal zurück im Spiel war und dort auch bleib, war eben nicht nur El Mala zu verdanken. Denn nur wenige Minuten nach dem Ausgleich hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Jahmai Simpson-Pusey kam einen Schritt zu spät gegen Bambasé Conté. Schiedsrichter Florian Badstübner entschied auf Elfmeter. Eine harte, aber dann doch auch vertretbare Entscheidung. TSG-Talent Max Moerstedt trat an und scheiterte. Dabei war der Elfmeter durchaus hart und einigermaßen platziert geschossen. Doch Schwäbe parierte stark. Noch im ersten Abschnitt hätte der Keeper an einem guten Tag möglicherweise den Rückstand vermeiden können. Adam Daghim hatte aus 18 Metern eine Lücke neben dem Pfosten gefunden, der Kölner Keeper kam nicht mehr ran. „Der Schuss war nicht unbedingt fest und hart. Es standen aber zehn Leute davor und dazwischen. Deswegen habe ich es nicht so ganz einfach gesehen. Schade“, sagte der Torhüter.
Ansonsten machte Schwäbe bis zum gehaltenen Elfmeter aber einen sehr routinierten Eindruck – wenn auch weitere Chancen eher Mangelware blieben. Dann der große Auftritt gegen Moerstedt. „Wir haben es im Torwart-Trainer-Team gut analysiert“, sagte Schwäbe. „Es ist immer schön, wenn sowas dann aufgeht. Man weiß aber natürlich nie, wer schießt.“ Dieses Mal schoss Moerstedt. „Da muss man Marvin einfach ein riesen Kompliment machen. Nicht nur der gehaltene Elfmeter, sondern einfach auch insgesamt“, sagte Thomas Kessler. „Er hat auch die ein oder andere brenzlige Situation entschärft.“ So nur wenige Minuten nach dem Strafstoß, als der Keeper im Eins-gegen-eins ebenfalls Sieger gegen den Strafstoß-Schützen blieb. Und da Dallinga mit seinem Doppelpack das Spiel am Ende in drei Punkte umwandelte, wurde der zweite Gegentreffer kein großes Thema mehr. Schwäbe war bei diesem ohnehin machtlos.
Ist Marvin Schwäbe die unumstrittene Nummer eins beim FC?
Der Keeper hat Timo Horn bei den Geißböcken als die Nummer eins abgelöst. Horn verlor seinen Stammplatz und verließ die Geißböcke später. Zwischenzeitlich hatte Jonas Urbig den Routinier aus dem Tor verdrängt. Doch mittlerweile ist Schwäbe wieder unumstritten.
Hat der 1. FC Köln einen Pokal-Torhüter?
In dieser Saison ist Marvin Schwäbe auch im Pokal die Nummer eins. In der vergangenen Spielzeit stand im Cup Ron-Robert Zieler zwischen den Pfosten.
Wollte Marvin Schwäbe den FC im Sommer verlassen?
Nein! Es gab zwar durchaus Gerüchte um Marvin Schwäbe. Aber ein Abschied war eigentlich nie ein realistisches Szenario. Die Spekulationen wurden angeheizt, als es Berichte gab, der Berater hätte Schwäbe auf dem Markt angeboten. Ein übliches Vorgehen.
Von wegen Druck oder Rucksack – Mr. Cool macht den Freeze!
Simon Bartsch
Mit der Nummer 10 geht Said El Mala nun auf Torejagd bei den Geißböcken. Der Shootingstar spricht schon von einer gewissen Last. Doch bei seinem Treffer gegen Hoffenheim bewies er wieder seine Coolness für den 1. FC Köln: Said El Mala macht den „Freeze“.
Mit seinem ersten Pflichtspieltor in der neuen Saison zeigt Said El Mala, dass er dem Druck in der neuen Rolle klarkommen kann. Dazu gab es dann noch einen besonderen Gruß an Basketballer Dennis Schröder.
Die PR-Maschinerie lief erstaunlich schnell an. Dem Vernehmen nach soll das entscheidende Gespräch mittwochs stattgefunden haben, donnerstags – vor genau zehn Tagen – gab es die Unterschrift und nur wenige Stunden später prangte Said El Mala von gefühlt jeder LED-Anzeige der Innenstadt. Er bleibt, sogar mit Vertragsverlängerung und nun alle auf die 10 – so der Tenor. Tatsächlich war die Nachfrage nach dem neuen Jersey mit Flock so groß, dass vor allem die „Null“ nicht mehr zur Verfügung stand. El Mala soll nicht nur das Gesicht des 1. FC Köln werden, er ist es schon. El Mala wurde seitdem wiederum nicht müde zu betonen, mit welcher Ehre und welchem Stolz die „10“ doch verbunden sei. Ehre, Stolz und eben auch einer Bürde. „Da ist schon viel Last auf dem Rücken. Ich bin gerade 20 geworden“, sagte der Offensivspieler. „Wenn ich spiele, versuche ich das zur Seite zu legen, aber man bekommt das natürlich nicht komplett weg.
Muss man vielleicht aber auch gar nicht. Sportpsychologen erklären zumindest, dass es eben Leistungssportler auszeichnet, gerade unter eben jenem Druck zu performen – und das auf höchstem Niveau. Und El Mala scheint zu den Sportlern zu gehören, die besonders gut mit Druck, Wirbel oder eben einem gewissen Hype umgehen können. Schon in der vergangenen Spielzeit wuchs der Druck bekanntlich, nachdem der Spieler sein Debüt in der Liga gegeben hatte. Beim FC war man darauf bedacht, den Wirbel damals klein zu halten. Unmöglich, wenn der Spieler mit seinen Aktionen diesen aber immer wieder entfacht hat. Die Umstände sind nun andere. El Mala ist nach dem Transferpoker im Sommer der Bestverdiener im Kölner Kader. Er ist der Spieler, der den höchsten Marktwert hat, steht wohl vor seinem Debüt in der Nationalmannschaft, er ist das Thema bei den Geißböcken, um ihn wird die Mannschaft gebaut.
Und nicht nur der Fokus der Medien liegt auf dem Spieler. Die Fans haben den 20-Jährigen im Fokus, genauso wie die Gegner, die nun mit dem Spieler anders umgehen, ihn anders angehen. Nicht umsonst betonte auch René Wagner zuletzt sinngemäß, dass es für ihn nun eine andere Saison werden könnte. Vielleicht sahen sich die ersten Sorgenträger mit dem Würzburg-Spiel schon bestätigt. El Mala wurde ständig gedoppelt, fand kein Mittel gegen die Kickers, tat sich schwer. Die Antwort gab er dann aber gegen die TSG. Natürlich wollte nicht alles gelingen. Aber das braucht es bekanntlich auch nicht. Der wichtige Ausgleich durch den Youngster beruhigte Kritiker und den Spieler auch selbst. „Dieses Tor war dann auch ein kleiner Löser. Mir ist da ein Stein vom Herzen gefallen, da ich schon in den letzten Spielen ein bisschen Pech hatte“, sagte El Mala. „Es fühlt sich gut an, wieder getroffen zu haben und die ersten Punkte vor den Fans geholt zu haben. So kann es weiter gehen.“
„Das war schon ein großer Punkt“
Und das eben beim FC. Zwar gab es in den Sozialen Medien bereits wieder die ersten Anmerkungen (nicht von FC-Fans und vielleicht auch nicht immer ernst gemeint), der BVB könne nun doch noch mit El Mala auf die Verletzung Giannis Konstantelias reagieren. Der Neuzugang der Dortmunder zog sich eine Knieverletzung zu, befürchtet wird ein Kreuzbandriss. Doch für El Mala wird das kein Thema mehr sein. „Ich genieße jetzt die Zeit beim FC. Es macht unglaublich Spaß mit den Jungs hier zu kicken, in diesem Stadion vor den Fans zu kicken“, sagte der Angreifer und lieferte gleichzeitig die Begründung für seinen Verbleib: „Guck die dir alle hier an. Das war schon ein großer Punkt, warum man hier bleiben sollte. Es gab gute Gespräche mit den Verantwortlichen und dem Trainer. Ich fühle mich extrem wohl hier in Köln, das war nie ein Geheimnis. Mir war dann relativ schnell klar, dass ich das so machen will.“
Machen wollte El Mala auch einen besonderen Gruß nach seinem Treffer. Das hatte er zumindest Basketball-Weltmeister Dennis Schröder am vergangenen Donnerstag bei einem Spiel der deutschen Basketball-Nationalmannschaft versprochen. „Das ist eine kleine witzige Story. Ich habe ihn beobachtet, wie er das macht, wenn er einen Dreier wirft. Wir haben am Donnerstag nach dem Spiel zusammengesessen und waren etwas essen“, so El Mala. „Da habe ich ihm gesagt, dass ich das auch machen werde, wenn ich treffe. Ich finde den ganz gut.“ Den dazugehörigen Insta-Post kommentierte Schröder dann auch prompt. „Er hat mir gesagt, dass er den „Freeze“ machen würde. Und genau das hat er getan!!! Anders.“ Am Samstag hat der Kölner Topspieler jedenfalls seine komplette Coolness bewiesen. Und wie er schon sagt, so kann es weitergehen.
Der Offensivspieler hat im August seinen Vertrag beim FC verlängert. In diesem Rahmen änderte er auch seine Nummer von der 13 auf die 10.
Wie lange spielt Said El Mala noch für den 1. FC Köln?
Vertrag hat der Kölner Spieler noch bis 2031. Der Kontrakt wurde im Sommer verlängert und enthält keine Ausstiegsklausel. Insofern können die Kölner entschieden, wie lange der Spieler beim FC bleibt. Allerdings gilt es als wahrscheinlich, dass El Mala im kommenden Sommer gehen wird.
Gibt es im Vertrag von Said El Mala eine Ausstiegsklausel?
Es gibt keine Ausstiegsklausel im Vertrag von Said El Mala. Das bestätigte Thomas Kessler bereits mehrfach. Es gibt auch kein besonderes Agreement zwischen Spieler und Verein – zumindest nicht offiziell.
„Tägliche Anrufe“ vom FC, ein Konkurrent könnte gehen, einer kommt, ein anderer nicht – Gibt es noch was mit Mikey Moore?
Simon Bartsch
Trotz des 3:2-Erfolgs über die TSG Hoffenheim will sich der FC noch auf dem Transfermarkt verstärken. Nach wie vor steht ein junger Engländer auf der Liste des 1. FC Köln: Gibt es noch was mit Mikey Moore?
Nur noch zwei Tage, dann schließt das Transferfenster für Deutschland. Und dann muss auch die Entscheidung über Mikey Moore gefallen sein. Die Zeit drängt und aktuell scheint der Transferpoker noch offen.
Mikey Moore kassierte mit Tottenham die nächste Niederlage (Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
Dass Geld keine Tore schießt, ist ja bekanntlich eine gern verbreitete Floskel im Profi-Fußball. Dass diese nur in Teilen stimmt, zeigen die wiederkehrenden internationalen Erfolge europäischer Spitzenclubs. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Und so findet sich Tottenham Hotspur nach dem zweiten Spieltag der Premier League (der allerdings noch nicht vollends bespielt ist) mit zwei Niederlagen, null Punkten und 0:5-Toren am Ende der englischen Tabelle wieder. Wohl gemerkt der Club, der in diesem Transfersommer bereits mehr als 350 Millionen Euro in den Markt geworfen hat, die Marke von 400 Millionen aber noch zu gerne knacken will. Eine Vielzahl von bekannten Namen tummeln sich im Kader der Lilywhites, doch der sportliche Erfolg bleibt bislang aus. Am Samstagabend gab es eine 0:2-Pleite gegen Newcastle und die war verständlicher Weise nicht nach dem Geschmack von Trainer Roberto de Zerbi.
Und so sucht Tottenham auch weiter nach Verstärkungen. Eben auch für die Flügel. Und darin sehen die Kölner auch nach dem dritten Pflichtspiel von Mikey Moore für Tottenham ihre Chance. Moore stand gegen Newcastle am Samstagabend zwar nicht von Beginn an auf dem Feld, wurde aber nach einer guten Stunde eingewechselt. Das große Talent hatte aber keinen großen Impact mehr auf die Begegnung. Drei Spiele, drei Einsätze stehen auf der Liste des 19-Jährigen. Und unter den Fans der Geißböcke wächst verständlicherweise die Ungeduld. Zu gerne würde man den Offensivspieler noch in den Reihen der Geißböcke begrüßen. Trotz des 3:2-Erfolgs über die TSG Hoffenheim würde ein weiterer kreativer Spieler dem Team nicht schlecht tun. Vor allem auf dem rechten Flügel oder hinter der Spitze könnte der Kader noch aufgewertet werden. Positionen, die Moore bekleiden kann und bei den Spurs bekleidet hat.
Moore soll sich einen Wechsel in die Bundesliga vorstellen können, es soll bekanntlich vor Wochen auch eine Einigung zwischen Verein und Spieler erzielt worden sein. Allerdings betonte der 19-Jährige auch schon mehrfach, dass er sich den Durchbruch in der Premier League wünsche. Der FC will den Spieler weiterhin verpflichten, obwohl die Aussage, der Kader sei „bundesligatauglich“ mittlerweile verdächtig oft wiederholt wird. Englische Medien berichten, dass das Interesse nicht abgeklungen ist. Laut dem englischen Journalisten Wayne Veysey, der das Kölner Interesse an Moore als erstes Anfang Juli auf den Plan brachte, rufe der FC „täglich“ in Tottenham an, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Demnach wollen die FC-Bosse schnell Nägel mit Köpfen machen. Kein Wunder, der Deadline Day steht vor der Tür – bis Dienstagabend müssen Verträge eingetütet sein.
Wie geht es weiter mit Tel?
Nur bleibt die Situation in Tottenham unübersichtlich. Die Lilywhites haben sich gerade erst mit Savinho und Omar Marmoush in der Offensive weiter verstärkt. Konkurrenz, die der 19-Jährige natürlich jetzt schon spürt und die sich im Fall von Savinho verstärken könnte, wenn dieser wieder Form und Fitness aufgebaut hat. Zudem suchen die Spurs nach weiteren Verstärkungen für die Offensive. Mit Iliman Ndiaye von Everton soll bereits Einigung bestehen. Cody Gakpo ist einer der absoluten Wunschspieler von de Zerbi. Allerdings soll der Niederländer Manchester City die Zusage erteilt haben. Der Nationalspieler wird wohl für knapp 100 Millionen Euro sein Trikot von Rot in Himmelblau wechseln.
🚨 EXCL: Agreement in principle reached for Iliman Ndiaye to join Tottenham Hotspur from Everton & Richarlison to move opposite way in separate transfers. Deals for 26yo #EFC attacker + 29yo #THFC forward subject to personal terms / medicals @TheAthleticFChttps://t.co/R0KGDjBlKc
Und es droht ein weiterer Abgang: Mathys Tel wird dem Vernehmen nach von mehreren Clubs umworben. Der Ex-Spieler der Bayern erlebte gegen Newcastle einen gebrauchten Abend, jagte unter anderem einen Freistoß in die Wolken, der wiederum von den nicht zimperlichen englischen Journalisten und Ex-Spielern als einer der „schlechtesten Freistöße ever“ geadelt wurde.
Tel hatte schon im Frühsimmer über einen Wechsel nachgedacht, als er in der vergangenen Spielzeit Höhen und Tiefen erlebte unter anderem, nicht für den CL-Kader vorgesehen war. Damals brachte ihm ein Gespräch mit de Zerbi die Klarheit, bei den Spurs bleiben zu wollen. So sicher scheint das dieser Tage nicht mehr. Wie sich ein Wechsel auf Moore und den FC auswirken würde, ist unklar. Nur so viel: Viel Zeit bleibt dem FC bei der Suche und Verpflichtung eines weiteren Offensivspielers nicht mehr. Zur Ahrheit gehört zudem auch, dass nicht nur die Kölner den Spieler verpflichten wollen.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Thijs Dallinga löst sein Versprechen beim 1. FC Köln und René Wagner ein
Elias Schnaubelt
Er kam, sah und traf. Neuzugang Thijs Dallinga tritt auf die Bundesliga-Bühne und dreht das Spiel für seinen neuen Arbeitgeber. In der Domstadt scheint der Niederländer seinen Torriecher wiedererlangt zu haben, sehr zur Freude des Anhangs, der wieder jubeln darf beim 1. FC Köln: Thijs Dallinga gelingt der perfekte Bundesliga-Start.
Mit seinem Doppelpack gegen die TSG Hoffenheim am Samstagnachmittag sicherte Thijs Dallinga dem FC drei Punkte und avancierte gleichzeitig folgerichtig zum Matchwinner.
Thijs Dallinga nach seinem Treffer gegen Hoffenheim (Foto: Lars Baron/GettyImages)
Woran erkennt man einen Spieler, der in seiner neuen sportlichen Heimat angekommen ist? Vielleicht daran, dass er direkt nach Schlusspfiff den Sieg vor den Fans auf der Süd feiert und mit seinem Sohn auf dem Arm über den Platz schlendert? Oder daran, dass sein nomineller Konkurrent Ragnar Ache der erste Gratulant nach Spielende ist. Beides trifft auf Neuzugang Thijs Dallinga zu, der sich bei seinem neuen Klub sichtlich wohl fühlt. So wohl, dass er eben mal so seine Torflaute aus der Vorsaison ablegte und den angereisten Hoffenheimern mit einem Doppelpack die sicher geglaubten drei Punkte aus der Hand riss. Dabei stach vor allem die Eiseskälte des Torjägers heraus, die man in der Domstadt seit der Zeit eines gewissen Anthony Modeste nicht mehr bestaunen durfte. „Wir haben zwei Chancen bekommen. Zum Glück war ich kaltschnäuzig genug, um beide zu verwandeln. So einen Start wünscht du dir als Stürmer. Ich konnte dem Coach zeigen, dass ich bereit bin, Tore zu schießen“, sagte der Angreifer.
„Das kostet“
Mit der Verpflichtung des Niederländers scheint Thomas Kessler nach den Eindrücken des ersten Spieltags einen guten Fang gemacht zu haben. Dabei hebt der Sportdirektor vor allem die Möglichkeit hervor, Ragnar Ache ohne Qualitätsverlust auswechseln zu können: „Dann haben wir einen, der das Eins-zu-eins übernehmen kann. Er bringt dann eine Körperlichkeit mit, er hat die Qualität in der Box. Aber als Stürmer musst du die dann auch nutzen. Wir sind sehr froh, dass wir ihn verpflichten konnten.“
Da ist Kessler wahrlich nicht der Einzige beim FC, der sich über den neuen Knipser freut. „Thijs ist ein super Junge. Vom ersten Tag an hat er perfekt reingepasst“, fand auch Said El Mala. „Er kann einen Ball festmachen, aber in der Box ist er einfach eiskalt.“ Was der Doppelpack zu bedeuten hat, weiß Said El Mala selbstverständlich auch: „Das kostet!“ Manche Dinge ändern sich wohl nie, egal ob man nun Kreisliga oder Bundesliga spielt.
Wie bewertet ihr den FC gegen Hoffenheim?
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Jan Thielmann
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Linton Maina
Ø –
Joel Schmied
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Deine Auswahl wird automatisch gespeichert.
Für mich und das Team ist es ein perfekter Start
Jedoch sind die Dallinga-Treffer nicht nur für die Mannschaftskasse wichtig. Gegen Hoffenheim brachten erst seine Treffer die Mannschaft auf die Siegerstraße, nachdem bereits alles auf einen Erfolg der eiskalten TSG hinzudeuten schien. Damit markiert der Erfolg bereits den zweiten Sieg nach einem Rückstand innerhalb dieser ersten Pflichtspielwoche. „Für mich und das Team ist es ein perfekter Start. Wir gewinnen in der vergangenen Woche zwei Spiele, nachdem wir in beiden zurücklagen. Das ist sehr positiv“, bilanzierte Dallinga die bisherige Ausbeute. „Thijs hat die Woche schon über gezeigt, dass er brandgefährlich ist, wenn er in die Box kommt und da hat er mir auch das Versprechen gegeben, wenn er da ankommt, dann wird er auch Tore machen“, verriet Wagner. „Das hat er dann auch eindrucksvoll bewiesen. Jetzt heißt es, dran zu bleiben. Das wird er aber auch run.“
Die Sehnsucht nach einem Knipser
Dabei befriedigte die Leistung des Mittelstürmers gegen Hoffenheim eine kollektive Kölner Sehnsucht. Seit Jahren, besser gesagt seit dem Abgang von Anthony Modeste in Richtung China, existierte in der Domstadt der dringliche Wunsch nach einem eiskalten Torjäger. Einem Torjäger, der mindestens zweistellig trifft. Obwohl Ragnar Ache viel für das Spiel der Mannschaft beiträgt und sich in jedem Duell aufackert, ist er bislang nicht dieser eine Stürmer – wohl auch verletzungsbedingt. Vielmehr wurde die Last des Toreschießens in den vergangenen Spielzeiten auf viele Schultern verteilt. Der Einstand des Strafraumräubers Dallinga weckte jedoch diese bereits vergessen geglaubte Sehnsucht und macht Lust auf mehr.
Lust auf mehr hat auch der Mann des Spiels, der seinen Auftritt vor dem heimischen Publikum sichtlich genießen konnte. „Ich habe viele gute Geschichten über die Kölner Fans gehört. Sie haben diese heute bewiesen und es ist schön, für sie zwei Tore geschossen und das Spiel gewonnen zu haben. Ich hatte Gänsehaut, als ich getroffen habe. Das hoffe ich, noch häufig zu erleben.“
Die Qual der Wahl
Fraglich ist nun, ob Dallinga für die Spielzeit von Ache zur Gefahr werden könnte. Beides sind Spieler mit einem Anspruch auf die Startelf, zudem sind sich beide spielerisch in einigen Punkten sehr ähnlich. Natürlich könnte man beide zusammen in einem Doppelsturm aufstellen, dies würde aber zu Lasten eines Mittelfeldspielers geschehen. Wie sich René Wagner auch entscheiden wird, irgendjemand wird immer auf der Bank Platz nehmen müssen. „Es ist doch schön, dass der Trainer die Qual der Wahl hat“, sagte Kessler, der nach dem ersten Spieltag mit Genugtuung auf seine Transfers blicken kann.
Der FC hat am Samstagnachmittag 3:2 gegen die TSG Hoffenheim gewonnen. Die Kölner Tore gingen auf das Konto von Said El Mala und dem Doppelpacker Thijs Dallinga. Die Kölner nehmen somit drei Punkte aus dem ersten Bundesliga-Duell der Saison mit.
Was sagt Dallinga zu seinen Toren?
„Für mich und das Team ist es ein perfekter Start. Wir gewinnen in der vergangenen Woche zwei Spiele, nachdem wir in beiden zurück lagen. Das ist sehr positiv.“
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
„Das kostet!“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim
Simon Bartsch
Mit einem 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim ist der FC am Samstagnachmittag in die Bundesliga-Saison gestartet. Nach dem Duell in Köln äußerten sich unter anderem René Wagner und Doppeltorschütze Thijs Dallinga: Die Stimmen zum Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.
Nach einem Duell mit Auf und Abs sowie Chancen auf beiden Seiten, fallen die Stimmen nach der Begegnung positiv aus.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergieSTADION
„Siege in der Bundesliga sind alles andere als selbstverständlich“
Thomas Kessler
„Es war ein total schwieriges Spiel. Ich glaube schon, dass die TSG eine gute Leistung gebracht hat. Wir hatten auch in der ein oder anderen Situation ein bisschen Glück oder dann auch einen sehr guten Torwart. Da muss man Marvin einfach ein riesen Kompliment machen. Nicht nur der gehaltene Elfmeter, sondern einfach auch insgesamt. Er hat auch die ein oder andere brenzlige Situation entschärft. Es war klar, dass es Phasen geben würde unter den wir würden leiden müssen.“
„Da kriegst du das 0:1, da hatte Hoffenheim schon eine Dominanz, in der wir uns schwer getan hat. Ich glaube aber, dass man in der 2. Halbzeit gesehen hat, dass diese Mannschaft einfach einige Jungs hat, die eine gute Mentalität haben. Dann war es schön, dass das Spiel so gefallen ist. Gerade mit dem Elfmeter, der dann wir ein eigenes Tor für die Zuschauer ist. Und dann möchte in noch die Situation von Locho hervorheben, der mit der letzten Energieleistung den Querpass verhindert. Und dann haben wir gezeigt, dass wir vorne in der Box auch Qualität haben.“
“Der Sieg in Würzburg war schon sehr wichtig. Es war natürlich nicht glänzend, aber wir sind in einem schwierigen Spiel zurückgekommen. Heute sind wir wieder zurückgekommen. Der Start in die Saison beinhaltet immer, dass man nicht weiß, wo man steht. Das wussten wir bei Hoffenheim auch nicht, wussten aber, dass sie sich doch interessant verstärkt haben und von der Bank noch etwas bringen können. Sie werden das Ziel haben, auch in dieser Saison wieder um die internationalen Plätze zu spielen. Man sieht dann auch, dass man mit viel Wille und der Qualität um die Box herum ans Ziel kommen kann.“
“Ragnar hat sich vorher total aufgeopfert, er hat viele Bälle verlängert, er hat viel für die Mannschaft gearbeitet. Aber gerade dann, wenn man dann in der Endphase reinkommt, war es schön zu sehen, dass wir keinen Qualitätsabbruch hat. Dann haben wir einen, der das Eins-zu-eins übernehmen kann. Er bringt dann eine Körperlichkeit mit, er hat die Qualität in der Box. Aber als Stürmer musst die dann auch nutzen. Wir sind sehr froh, dass wir ihn verpflichten konnten.“
„Für Gideon ist es nicht ganz so einfach. Er kommt von einer WM, willst dann ein paar Tage Urlaub machen, bist sofort krank, weil du nur zwischen Hitze und Klimaanlage unterwegs warst wochenlang. Dann kommt er zu uns, wollte sogar noch früher mit dem Training beginnen, um uns zu zeigen, dass er da ist. Dann schleppt er das mit sich rum. Er braucht einfach Zeit. Es war heute ein Schritt nach vorne.“
„Siege in der Bundesliga sind alles andere als selbstverständlich und deswegen auch enorm wichtig für uns – gerade jetzt auch zum Start. Ich glaube, dass René zur Pause die richtigen Worte gefunden hat. Dass er die Möglichkeit dann hat, gut zu wechseln, ist schön. Linton ist natürlich auch enttäuscht, nicht von Beginn an zu spielen. Er kommt aber rein und liefert. Und es ist total schön, dass wir uns belohnt haben. Wir haben schon das ein oder andere im Kader verändert. Es ist doch schön, dass der Trainer die Qual der Wahl hat.“
Wie bewertet ihr den 1. FC Köln gegen Hoffenheim?
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Jan Thielmann
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Linton Maina
Ø –
Joel Schmied
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Deine Auswahl wird automatisch gespeichert.
„Ich hatte Gänsehaut“
Thijs Dallinga
„Für mich und das Team ist es ein perfekter Start. Wir gewinnen in der vergangenen Woche zwei Spiele, nachdem wir in beiden zurück lagen. Das ist sehr positiv.“
“Wir haben zwei Chancen bekommen. Zum Glück war ich kaltschnäuzig genug, um beide zu verwandeln. So einen Start wünscht du dir als Stürmer. Ich konnte dem Coach zeigen, dass ich bereit bin, Tore zu schießen.“
“Ich habe viele gute Geschichten über die Kölner Fans gehört. Sie haben diese heute bewiesen und es ist schön, für sie zwei Tore geschossen und das Spiel gewonnen zu haben. Ich hatte Gänsehaut, als ich getroffen habe. Das hoffe ich, noch häufig zu erleben.“
Zu seinen Karriereerwartungen in Köln: „Die Idee war, hier zurück in den Rhythmus zu finden, viele Spiele zu bestreiten und in den Rhythmus des Toreschießens zu kommen und dem Team zu helfen. Es ist ein guter Start. Ich bin hungrig darauf, dem Team und dem Verein zu helfen. Nach einem Jahr werden wir sehen, was passieren wird.“
“Es ist ein bisschen das, was ich erwartet habe, als ich nach Deutschland gekommen bin. Spiele, die ein wenig chaotisch und auf und ab verlaufen mit Chancen auf beiden Seiten. Das ist nun wahr geworden. Das ist nicht immer das, was wir wollen. Wir wollen natürlich das Spiel kontrollieren. Am Ende haben wir aber drei Punkte, haben ein paar Treffer gemacht und alle sind glücklich.“
Zu einem möglichen Zusammenspiel mit Said El Mala in Zukunft: „Natürlich ist es schön, mit guten Spielern zusammen zu spielen. Said hat im vergangenen Jahr einen super Job gemacht. Auch dieses Jahr ist er gut gestartet. Natürlich will ich mit den Besten spielen. Ich mag es, mit ihm im Training zu spielen, jetzt müssen wir das nur noch im Spiel tun.“
„So kann es weiter gehen“
Said El Mala
“Es war ein sehr wildes Spiel. In vielen Phasen hatten wir Hoffenheim im Griff, kriegen dann ein ärgerliches Tor nach einem Standard, bei dem der Ball da reinkullert. Dieses Jahr zeichnet uns aus, wie wir damit dann umgehen. Das war auch letztes Jahr schon so, wir sind nach einem Rückstand immer wiedergekommen. Es fühlt sich gerade extrem gut an, die ersten drei Punkte zu haben. Wir feiern heute.“
“Ich trage die Nummer 10 mit stolz. Das ist was ganz Besonderes, dafür arbeite ich jeden Tag hart und will den Fans das auch zeigen.“
Zum Doppelpack von Thijs Dallinga: „Das kostet! Thijs ist ein super Junge. Vom ersten Tag an hat er perfekt reingepasst. Er hat Qualitäten in der Box, das merkt man direkt. Er kann einen Ball festmachen, aber in der Box ist er einfach eiskalt. Das zeichnet ihn aus. Ich bin froh, dass er da ist.“
Zu den muskulären Problemen: „Ich hatte in der 65. Minute wieder Krämpfe, keine Ahnung, warum, da muss ich mal nachhaken. Aber ich habe alles auf dem Platz gelassen, was ging und habe der Mannschaft so gut wie es ging geholfen.“
Zu den vergangenen Wochen: „Die waren wilder, als ich gedacht hätte. Es gab keinen Tag, an dem nicht über mich geschrieben wurde. Ich war vom letzten Jahr daran gewöhnt Ich habe eine Familie um mich herum, die mir gut hilft und eine gute Mannschaft und einen ganzen Verein, der mich auf dem Boden hält, der mir hilft. Dafür bin ich einfach dankbar. Ich genieße jetzt die Zeit beim FC. Es macht unglaublich Spaß mit den Jungs hier zu kicken, in diesem Stadion vor den Fans zu kicken.“
Zum ausschlaggebenden Argument für seinen Verbleib beim FC: „Guck die dir alle hier an. Das war schon ein großer Punkt, warum man hier bleiben sollte. Es gab gute Gespräche mit den Verantwortlichen und dem Trainer. Ich fühle mich extrem wohl hier in Köln, das war nie ein Geheimnis. Mir war dann relativ schnell klar, dass ich das so machen will.“
Zu den hohen Erwartungen: „Da ist schon viel Last auf dem Rücken. Ich bin gerade 20 geworden. Wenn ich spiele, versuche ich das zur Seite zu legen, aber man bekommt das natürlich nicht komplett weg. Dieses Tor war dann auch ein kleiner Löser, mir ist da ein Stein vom Herzen gefallen, da ich schon in den letzten Spielen ein bisschen Pech hatte. Heute fühlt es sich gut an, wieder getroffen zu haben und die ersten Punkte vor den Fans geholt zu haben. So kann es weiter gehen.“
„Das war so ein bisschen FC-like“
Marvin Schwäbe
“Das war so ein bisschen FC-like. Ein bisschen auf und ab. Am Ende haben wir definitiv gefightet. Wir haben das Spiel gedreht, mehr gibt es da nicht zu sagen.“
Zum gehaltenen Elfmeter: „Wir haben es im Torwart-Trainer-Team gut analysiert, es ist immer schön, wenn sowas dann aufgeht. Man weiß natürlich nie, wer schieß. Wenn Kramaric auf dem Platz gestanden hätte, hätte wahrscheinlich er geschossen. Wir haben uns aber auf ein paar mehr Schützen vorbereitet und das hat super funktioniert.“
Zum ersten Gegentreffer: „Der Schuss war nicht unbedingt fest und hart. Es standen aber zehn Leute davor und dazwischen. Deswegen habe ich es nicht so ganz einfach gesehen. Schade.“
Zu Thijs Dallingas gelungenem Debüt: „Alle neuen, alle, die sich heute reingehauen haben, eine große Gratulation an die. Sie haben alle eine gute Leistung gebracht. Thijs ist heute natürlich verdient Matchwinner – er kommt rein und macht zwei Dinger. Wir wissen um seine Qualitäten im Sechszehner, die hat er heute unter Beweis gestellt. Gerne weiter so.“
„Nach sechs, sieben Wochen Vorbereitung, in der du denkst, du hast gut gearbeitet, dann kommt man in den Bundesliga-Start und man weiß trotzdem nicht, wo man steht. Wir haben heute unter Beweis gestellt, dass wir angreifen können, dass wir mithalten können. Alles, was da noch kommt, muss man sehen, aber heute so zu starten ist schonmal viel wert.“
Zu Luka Lochoshvili: „Er ist eine absolute Maschine. Er ist ein sehr sehr guter Innenverteidiger, der die anderen auch mitziehen kann. Das ist genau das, was wir auf der Position brauchen.“