„Das kostet!“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Said El Mala überzeugte nicht gänzlich im Spiel gegen Würzburg
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„Das kostet!“- Die Stimmen zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Mit einem 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim ist der FC am Samstagnachmittag in die Bundesliga-Saison gestartet. Nach dem Duell in Köln äußerten sich unter anderem René Wagner und Doppeltorschütze Thijs Dallinga: Die Stimmen zum Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Nach einem Duell mit Auf und Abs sowie Chancen auf beiden Seiten, fallen die Stimmen nach der Begegnung positiv aus.


come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergieSTADION


„Siege in der Bundesliga sind alles andere als selbstverständlich“

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag

Thomas Kessler

„Es war ein total schwieriges Spiel. Ich glaube schon, dass die TSG eine gute Leistung gebracht hat. Wir hatten auch in der ein oder anderen Situation ein bisschen Glück oder dann auch einen sehr guten Torwart. Da muss man Marvin einfach ein riesen Kompliment machen. Nicht nur der gehaltene Elfmeter, sondern einfach auch insgesamt. Er hat auch die ein oder andere brenzlige Situation entschärft. Es war klar, dass es Phasen geben würde unter den wir würden leiden müssen.“

„Da kriegst du das 0:1, da hatte Hoffenheim schon eine Dominanz, in der wir uns schwer getan hat. Ich glaube aber, dass man in der 2. Halbzeit gesehen hat, dass diese Mannschaft einfach einige Jungs hat, die eine gute Mentalität haben. Dann war es schön, dass das Spiel so gefallen ist. Gerade mit dem Elfmeter, der dann wir ein eigenes Tor für die Zuschauer ist. Und dann möchte in noch die Situation von Locho hervorheben, der mit der letzten Energieleistung den Querpass verhindert. Und dann haben wir gezeigt, dass wir vorne in der Box auch Qualität haben.“

“Der Sieg in Würzburg war schon sehr wichtig. Es war natürlich nicht glänzend, aber wir sind in einem schwierigen Spiel zurückgekommen. Heute sind wir wieder zurückgekommen. Der Start in die Saison beinhaltet immer, dass man nicht weiß, wo man steht. Das wussten wir bei Hoffenheim auch nicht, wussten aber, dass sie sich doch interessant verstärkt haben und von der Bank noch etwas bringen können. Sie werden das Ziel haben, auch in dieser Saison wieder um die internationalen Plätze zu spielen. Man sieht dann auch, dass man mit viel Wille und der Qualität um die Box herum ans Ziel kommen kann.“

“Ragnar hat sich vorher total aufgeopfert, er hat viele Bälle verlängert, er hat viel für die Mannschaft gearbeitet. Aber gerade dann, wenn man dann in der Endphase reinkommt, war es schön zu sehen, dass wir keinen Qualitätsabbruch hat. Dann haben wir einen, der das Eins-zu-eins übernehmen kann. Er bringt dann eine Körperlichkeit mit, er hat die Qualität in der Box. Aber als Stürmer musst die dann auch nutzen. Wir sind sehr froh, dass wir ihn verpflichten konnten.“

„Für Gideon ist es nicht ganz so einfach. Er kommt von einer WM, willst dann ein paar Tage Urlaub machen, bist sofort krank, weil du nur zwischen Hitze und Klimaanlage unterwegs warst wochenlang. Dann kommt er zu uns, wollte sogar noch früher mit dem Training beginnen, um uns zu zeigen, dass er da ist. Dann schleppt er das mit sich rum. Er braucht einfach Zeit. Es war heute ein Schritt nach vorne.“

„Siege in der Bundesliga sind alles andere als selbstverständlich und deswegen auch enorm wichtig für uns – gerade jetzt auch zum Start. Ich glaube, dass René zur Pause die richtigen Worte gefunden hat. Dass er die Möglichkeit dann hat, gut zu wechseln, ist schön. Linton ist natürlich auch enttäuscht, nicht von Beginn an zu spielen. Er kommt aber rein und liefert. Und es ist total schön, dass wir uns belohnt haben. Wir haben schon das ein oder andere im Kader verändert. Es ist doch schön, dass der Trainer die Qual der Wahl hat.“


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Said El Mala
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Thijs Dallinga
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Linton Maina
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„Ich hatte Gänsehaut“

Thijs Dallinga jubelt nach seinem Debüt-Treffer für den 1. FC Köln

Thijs Dallinga

„Für mich und das Team ist es ein perfekter Start. Wir gewinnen in der vergangenen Woche zwei Spiele, nachdem wir in beiden zurück lagen. Das ist sehr positiv.“

“Wir haben zwei Chancen bekommen. Zum Glück war ich kaltschnäuzig genug, um beide zu verwandeln. So einen Start wünscht du dir als Stürmer. Ich konnte dem Coach zeigen, dass ich bereit bin, Tore zu schießen.“

“Ich habe viele gute Geschichten über die Kölner Fans gehört. Sie haben diese heute bewiesen und es ist schön, für sie zwei Tore geschossen und das Spiel gewonnen zu haben. Ich hatte Gänsehaut, als ich getroffen habe. Das hoffe ich, noch häufig zu erleben.“

Zu seinen Karriereerwartungen in Köln: „Die Idee war, hier zurück in den Rhythmus zu finden, viele Spiele zu bestreiten und in den Rhythmus des Toreschießens zu kommen und dem Team zu helfen. Es ist ein guter Start. Ich bin hungrig darauf, dem Team und dem Verein zu helfen. Nach einem Jahr werden wir sehen, was passieren wird.“

“Es ist ein bisschen das, was ich erwartet habe, als ich nach Deutschland gekommen bin. Spiele, die ein wenig chaotisch und auf und ab verlaufen mit Chancen auf beiden Seiten. Das ist nun wahr geworden. Das ist nicht immer das, was wir wollen. Wir wollen natürlich das Spiel kontrollieren. Am Ende haben wir aber drei Punkte, haben ein paar Treffer gemacht und alle sind glücklich.“

Zu einem möglichen Zusammenspiel mit Said El Mala in Zukunft: „Natürlich ist es schön, mit guten Spielern zusammen zu spielen. Said hat im vergangenen Jahr einen super Job gemacht. Auch dieses Jahr ist er gut gestartet. Natürlich will ich mit den Besten spielen. Ich mag es, mit ihm im Training zu spielen, jetzt müssen wir das nur noch im Spiel tun.“



„So kann es weiter gehen“

Said El Mala überzeugte nicht gänzlich im Spiel gegen Würzburg

Said El Mala

“Es war ein sehr wildes Spiel. In vielen Phasen hatten wir Hoffenheim im Griff, kriegen dann ein ärgerliches Tor nach einem Standard, bei dem der Ball da reinkullert. Dieses Jahr zeichnet uns aus, wie wir damit dann umgehen. Das war auch letztes Jahr schon so, wir sind nach einem Rückstand immer wiedergekommen. Es fühlt sich gerade extrem gut an, die ersten drei Punkte zu haben. Wir feiern heute.“

“Ich trage die Nummer 10 mit stolz. Das ist was ganz Besonderes, dafür arbeite ich jeden Tag hart und will den Fans das auch zeigen.“

Zum Doppelpack von Thijs Dallinga: „Das kostet! Thijs ist ein super Junge. Vom ersten Tag an hat er perfekt reingepasst. Er hat Qualitäten in der Box, das merkt man direkt. Er kann einen Ball festmachen, aber in der Box ist er einfach eiskalt. Das zeichnet ihn aus. Ich bin froh, dass er da ist.“

Zu den muskulären Problemen: „Ich hatte in der 65. Minute wieder Krämpfe, keine Ahnung, warum, da muss ich mal nachhaken. Aber ich habe alles auf dem Platz gelassen, was ging und habe der Mannschaft so gut wie es ging geholfen.“

Zu den vergangenen Wochen: „Die waren wilder, als ich gedacht hätte. Es gab keinen Tag, an dem nicht über mich geschrieben wurde. Ich war vom letzten Jahr daran gewöhnt Ich habe eine Familie um mich herum, die mir gut hilft und eine gute Mannschaft und einen ganzen Verein, der mich auf dem Boden hält, der mir hilft. Dafür bin ich einfach dankbar. Ich genieße jetzt die Zeit beim FC. Es macht unglaublich Spaß mit den Jungs hier zu kicken, in diesem Stadion vor den Fans zu kicken.“

Zum ausschlaggebenden Argument für seinen Verbleib beim FC: „Guck die dir alle hier an. Das war schon ein großer Punkt, warum man hier bleiben sollte. Es gab gute Gespräche mit den Verantwortlichen und dem Trainer. Ich fühle mich extrem wohl hier in Köln, das war nie ein Geheimnis. Mir war dann relativ schnell klar, dass ich das so machen will.“

Zu den hohen Erwartungen: „Da ist schon viel Last auf dem Rücken. Ich bin gerade 20 geworden. Wenn ich spiele, versuche ich das zur Seite zu legen, aber man bekommt das natürlich nicht komplett weg. Dieses Tor war dann auch ein kleiner Löser, mir ist da ein Stein vom Herzen gefallen, da ich schon in den letzten Spielen ein bisschen Pech hatte. Heute fühlt es sich gut an, wieder getroffen zu haben und die ersten Punkte vor den Fans geholt zu haben. So kann es weiter gehen.“


„Das war so ein bisschen FC-like“

Wieder ein sicherer Rückhalt: Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe

“Das war so ein bisschen FC-like. Ein bisschen auf und ab. Am Ende haben wir definitiv gefightet. Wir haben das Spiel gedreht, mehr gibt es da nicht zu sagen.“

Zum gehaltenen Elfmeter: „Wir haben es im Torwart-Trainer-Team gut analysiert, es ist immer schön, wenn sowas dann aufgeht. Man weiß natürlich nie, wer schieß. Wenn Kramaric auf dem Platz gestanden hätte, hätte wahrscheinlich er geschossen. Wir haben uns aber auf ein paar mehr Schützen vorbereitet und das hat super funktioniert.“

Zum ersten Gegentreffer: „Der Schuss war nicht unbedingt fest und hart. Es standen aber zehn Leute davor und dazwischen. Deswegen habe ich es nicht so ganz einfach gesehen. Schade.“

Zu Thijs Dallingas gelungenem Debüt: „Alle neuen, alle, die sich heute reingehauen haben, eine große Gratulation an die. Sie haben alle eine gute Leistung gebracht. Thijs ist heute natürlich verdient Matchwinner – er kommt rein und macht zwei Dinger. Wir wissen um seine Qualitäten im Sechszehner, die hat er heute unter Beweis gestellt. Gerne weiter so.“

„Nach sechs, sieben Wochen Vorbereitung, in der du denkst, du hast gut gearbeitet, dann kommt man in den Bundesliga-Start und man weiß trotzdem nicht, wo man steht. Wir haben heute unter Beweis gestellt, dass wir angreifen können, dass wir mithalten können. Alles, was da noch kommt, muss man sehen, aber heute so zu starten ist schonmal viel wert.“

Zu Luka Lochoshvili: „Er ist eine absolute Maschine. Er ist ein sehr sehr guter Innenverteidiger, der die anderen auch mitziehen kann. Das ist genau das, was wir auf der Position brauchen.“


Doppelpacker Dallinga dreht das Spiel – der 1. FC Köln startet mit drei Punkten in die Saison

Thijs Dallinga jubelt nach seinem Debüt-Treffer für den 1. FC Köln
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Doppelpacker Dallinga dreht das Spiel – der 1. FC Köln startet mit drei Punkten in die Saison

Dank eines Doppelpacks von Thijs Dallinga ist der FC mit einem Sieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die TSG Hoffenheim 3:2. Dabei liefen die Kölner gleich doppelt einem Rückstand hinterher.

Zweites Spiel, zweiter Sieg – nach dem glücklichen Pokal-Erfolg über die Würzburger Kickers haben die Geißböcke auch in der Liga den ersten Sieg eingefahren. Gegen hoch gehandelte Sinsheimer gewann der FC 3:2. Die Führung von Adam Daghim glich Said El Mala aus, das 1:2 durch Ozan Kabak drehte Thijs Dallinga mit einem Doppelpack.

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Schon kilometerweit vor dem Stadion konnte man die Vorfreude auf die neue Bundesliga-Saison förmlich greifen. Die Euphorie der heimischen Fans kannte trotz des fragwürdigen Auftritts gegen Würzburg keine Grenzen. Aus diesem leitete René Wagner einen entscheidenden Schluss ab: Johannesson muss offensiver spielen. Folgerichtig wurde der Isländer zu Beginn gegen Hoffenheim von einer Doppel-Sechs abgesichert, wodurch Paul Okon-Engstler durchaus überraschend in die Startelf rutschte. Der junge Australier übernahm damit den Platz von Marius Bülter in der ersten Elf. Ansonsten vertraute der Cheftrainer demselben Personal wie noch im Pokalspiel am Montag. Auf Seiten der TSG nahm Toptalent Nathan De Cat zunächst auf der Bank Platz.

Die Südkurve war von Beginn an buchstäblich heiß, schon vor Anpfiff waberte dichter roter Rauch durch die müngersdorfer Nachmittagsluft. Die daraus resultierende kurze Verzögerung des Anpfiffs irritierte die Männer in Weiß keineswegs. Die Mannschaft positionierte sich im Ballbesitz vom Start weg enorm hoch, sowohl Mensah als auch Castro-Montes lauerten sofort auf Höhe der letzten Hoffenheimer Kette. Gegen den Ball formierte sich der FC in einem kompakten 4-3-3.

Angezündete Kölner dominieren die Anfangsphase

Der Beginn der Partie war mit dem in Würzburg nicht zu vergleichen. Schnell wurden die Räume hinter der Sinsheimer Abwehr offenbart, so auch ein erstes Mal in der fünften Spielminute. Über das Bindeglied Ragnar Ache fand ein langer Ball den durchstartenden Said El Mala, dessen abgeblockter Abschluss die erste Chance der Partie markierte. Keine zwei Minuten später sorgte eine Kölner Ecke abermals für Gefahr, aus einem unübersichtlichen Gestocher im Sechzehner konnten sich die Gäste jedoch befreien. Diese taten sich in den Anfangsminuten sichtlich schwer, was auch an der konsequenten Zweikampfführung der Geißböcke lag. Zudem wirkten sie fast schon eingeschüchtert von der atemberaubenden Atmosphäre. In der elften Minute wagten sich die Kraichgauer in Folge eines Freistoßes dann aber doch mal nach vorne, Neuzugang Wimmer kam aus halbrechter Position im Strafraum relativ frei zum Abschluss. Zum Glück aus FC-Sicht bekam Ache seinen Kopf in die Schussbahn gehalten und klärte so für seinen Schlussmann.

Brutale Hoffenheimer Effizienz

Von nun an gestaltete sich die Partie ausgeglichener, die Chancendichte nahm erkennbar ab. Das Szenario erweckte den Anschein eines kollektiven Durchschnaufens nach einem intensiven Beginn. Aus dieser Phase erwachten die Hoffenheimer in der 27. Spielminute mit brutaler Effizienz. In Folge eines strittigen Freistoßes aus dem Halbfeld spielten sich die Gäste um den Kölner Sechzehner fest, an der rechten Strafraumkante kam Adam Daghim an die Kugel. Ohne viel Kraft aber mit der Präzision eines Chirurgen legte der Neuzugang das Leder punktgenau ins kurze Eck. Marvin Schwäbe streckte sich vergebens, das 0:1 konnte auch er nicht verhindern. Nach der Gäste-Führung plätscherte das Geschehen gemächlich vor sich hin, das Team von Christian Ilzer übernahm in dieser Phase die Kontrolle. Aus dem Nichts stellten die Hoffenheimer jedoch selbst urplötzlich ein Geschenk an die Gastgeber aus.

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Isak Johannesson
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Said El Mala
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Thijs Dallinga
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Linton Maina
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Ein katastrophaler Fehlpass in der eigenen Hälfte brachte Said El Mala in Aktion, der frei vor Baumann zum Abschluss kam. Da fehlte dem 19-Jährigen jedoch die Abgezocktheit, im erfahrenen Schlussmann fand er seinen Meister. Diese Großchance sollte die letzte des ersten Abschnitts gewesen sein, in welchem die Kölner nach energischem Beginn zusehends die Kontrolle abgaben und sich kaum noch vielversprechende Gelegenheiten erspielten. Es ist nun also an René Wagner, die Flamme für den zweiten Durchgang erneut zu entfachen.

Furioser Start, grandioser Schwäbe

Flammen brannten zunächst in der Kölner Südkurve, wie schon zu Beginn des Spiels wurden die 22 Akteure mit Rauchzeichen begrüßt. Das Personal blieb auf beiden Seiten zunächst unverändert. Und scheinbar übertrug sich die Flamme tatsächlich von den Fans auf den Rasen. In der 51. Spielminute ertönte das erste Trömmelche der neuen Saison. Seine starke Form untermauernd steckte Johannesson die Kugel im Mittelfeld auf Said El Mala durch, der auf einmal viele Meter Rasen vor sich hatte. Unvergleichglich drang der Youngster in den Sechzehner ein, bat die Hoffenheimer Innenverteidigung zum Tänzchen und versenkte trocken ins lange Eck.

Etwas zu motiviert agierte in der Folge des 1:1 Jahmai Simpson-Pusey. Ungestüm fällte er in der 56. Minute im eigenen Strafraum den Hoffenheimer Angreifer Conte, der sich mit dem Rücken zum Tor um den Engländer herumwand. Einen erneuten Stimmungsdämpfer wollte Kapitän Schwäbe aber auf keinen Fall hinnehmen. Obwohl Moerstedt den Strafstoß nicht schlecht platzierte, war der Keeper zur Stelle und hexte den Versuch aus der rechten Ecke. Zwei Minuten später bekam das sinsheimer Talent abermals die Chance, scheiterte jedoch wieder an dem zu Hochform auflaufenden Schwäbe. Auch Luka Lochoshvili zeigte im Anschluss seinen Wert für die Wagner-Elf. Der Georgier grätschte zunächst eine Großchance im letzten Moment ab (61.), bevor er auf der anderen Seite einen Eckball nur knapp am Kasten von Baumann vorbeiköpfte (64.).

Kölsches Comeback nach Rückstand

Den Einschlag zum 1:2 konnten die beiden wenig später aber doch nicht verhindern. Vorlagen-Spezialist Vladimir Coufal servierte einen Eckball in der 67. Spielminute präzise auf den Schädel von Ozan Kabak, der die Gäste-Führung wiederherstellte.

Doch auch davon ließen sich die Geißböcke nicht aus der Fassung bringen. Dabei war es ausgerechnet der eingewechselte Thijs Dallinga, der in Müngersdorf seinen verloren geglaubten Torriecher wiedererlangte. Im Stile eines Strafraumräubers befand sich der Niederländer in der 72. Minute zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wie schon im letzten Spiel wurde der ebenfalls eingewechselte Linton Maina mit einem Steckpass in die tiefe gefunden und glänzte mit einer punktgenauen Vorlage. Flach und scharf legte der Flügelflitzer das Leder auf den eingelaufenen Dallinga zurück, der trocken zum 2:2 einnetzte.

Von nun an schnupperten plötzlich wieder die Kölner an der Führung. Während Tom Krauß noch kläglich vergab, machte es Dallinga besser. Als hätte er nie ein Formtief durchgemacht, schweißte der Neuzugang das Leder aus 14 Metern aus einem wilden Durcheinander sowas von trocken in die Maschen und drehte die Partie in der 82. somit vollständig.

Köln am Freitag in Stuttgart

Bei den Kraichgauern war die Luft in der Folge raus, auch die Einwechselspieler brachten die TSG nicht mehr auf die Anzeigetafel. Somit beendet Florian Badstübner die Partie mit einem Spielstand von 3:2 für den 1. FC Köln. Ein furioser Heimerfolg des Teams von René Wagner, das vor allem aus der grandiosen Stimmung im heimischen Stadion viel Energie ziehen konnte und sich den Rückschlägen unbeeindruckt entgegenstellte. Einfacher wird es für den FC aber nicht, am kommenden Freitag ist man beim VFB Stuttgart zu Gast. Diese wollen das Debakel gegen den Rekordmeister schnellstmöglichst aus den Köpfen verbannen und auch in diesem Jahr wieder die Champions-League-Plätze angreifen.

1. FC Köln: Schwäbe – Mensah, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Castro-Montes Schmied (90.+2) – Krauß (Bülter 90.), Okon- (Skhiri 66.) – El Mala (Maina 66.), Johannesson, Thielmann – Ache (Dallinga 66.); Tore: Daghim 0:1 (26.), El Mala 1:1 (51.), Kabak 1:2 (67.), Dallinga 2:2 (72.), 3:2 (82.)


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Yacobis Last-Minute-Ausgleich: U21 des 1. FC Köln rettet Punkt gegen Lotte

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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Yacobis Last-Minute-Ausgleich: U21 des 1. FC Köln rettet Punkt gegen Lotte

Die U21 des 1. FC Köln hat die zweite Saison-Niederlage in letzter Sekunde abgewendet: Nilas Yacobi verwandelte in der Nachspielzeit einen Freistoß zum 2:2-(1:1)-Endstand gegen die Sportfreunde Lotte. Martin James feierte dabei im Tor seine Premiere im FC-Trikot. Die U21 des 1. FC Köln holt einen Punkt gegen Lotte.

Am Samstagnachmittag gelingt der Kölner Reserve in der letzten Minute der Ausgleich gegen die Gäste aus Lotte.

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come-on-fc.com berichtet live vom U21-Duell

Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Oberhausen auf zwei Positionen. Martin James stand diesmal zwischen den Pfosten und absolvierte sein erstes Pflichtspiel im FC-Trikot. Mit Marvin Ajani rückte ein Routinier in die Anfangsformation. Mikolaj Marutzki und Lionel Voufack fehlten dafür beide komplett im Kader. Die U21 war in den Anfangsminuten die aktivere Mannschaft, ohne dabei aber gefährlich in den Strafraum zu kommen. Bitter: Die Gäste gingen mit dem ersten Angriff überhaupt in Führung. Rohin Shivani konnte ein Zuspiel am Sechzehner annehmen und sich den Ball zurechtlegen. Martin James war gegen den Distanzschuss machtlos, weil der Ball noch von Kölns Kapitän Niklas Hoffmann unglücklich, aber entscheidend zum 0:1 abgefälscht wurde (12.).

Der Ausgleich als Lohn

Der Rückstand aus dem Nichts war ein Wirkungstreffer für die FC-Talente, die einige Minuten brauchten, um sich davon zu erholen. Zur Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Kölner wieder das Heft des Handelns. Der Lohn war der Ausgleich noch vor der Pause. Gil Neves passte den Ball unter Bedrängnis an der linken Seitenlinie zu Marvin Ajani. Der Routinier sprintete nach innen Richtung Sechzehner, ließ noch einen Gegenspieler stehen und vollstreckte von der Strafraumgrenze platziert ins lange Eck zum 1:1 (37.). Die U21 blieb auch nach dem Seitenwechsel die bestimmendere Mannschaft. Maik Akumu dribbelte rechts am Sechzehner und brachte den Ball scharf in die Mitte, Malek El Mala scheiterte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an Lottes Torwart (55.).

Yacobi rettet Köln den Punkt

Einmal hatten die Young Goats allerdings Glück, als die Abwehr bei einem Konter der Gäste mit einem langen Zuspiel ausgehebelt wurde und Shivani frei aufs Tor zustürmte. Der Stürmer schoss den Ball über das FC-Tor (65.). Noch bitterer wurde es kurz danach: Ausgerechnet der Kapitän Niklas Hoffmann vertändelte im Mittelfeld den Ball. Lotte reagierte blitzschnell, Malte Zumdieck passte zu Embarki Hadj, der frei aufs Tor zustürmte und den Ball am machtlosen James vorbei zum 1:2 ins Tor schob (71.). Die Kölner stürmten im Anschluss wütend an aufgrund des unverdienten Rückstands, fanden jedoch keine Lücke in der Lotter Hintermannschaft. Und so war es am Ende ein ruhender Ball, der zumindest noch den einen Punkt sicherte: Nilas Yacobi verwandelte einen Freistoß aus rund 20 Metern zum 2:2 (90.+1).

Für die U21 geht es bereits am Dienstagnachmittag (16 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der U21 des VfL Bochum weiter. Die englische Woche endet drei Tage später am Freitagabend (19:30 Uhr) beim Bonner SC.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Ajani (67. Harchaoui) – Neves (72. Elyazidi) – Akumu (67. Hekmat), Irmiev – Yacobi, M. El Mala (67. Arweiler), Labenz (80. Okpodu). Tore: 0:1 Shivani (12.), 1:1 Ajani (37.), 1:2 Hadj (71.), 2:2 Yacobi (90.+1). Zuschauer: 275.

1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim – alle Infos zum 1. Spieltag

1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim
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1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim – alle Infos zum 1. Spieltag

Mit dem Duell gegen die TSG Hoffenheim beginnt für die Geißböcke am Samstag nun auch die neue Bundesliga-Saison. Bilanz, Aufstellung, Formkurve – hier findet ihr vor, während und nach dem Spiele alle Infos zum 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim.



Bundesliga · 1. Spieltag
1. FC Köln
SPIELENDE
3 : 2
90+6′
TSG Hoffenheim 1899

Spieler des Spiels
1. FC Köln
Thijs Dallinga
Thijs
Dallinga
72. Minute
2:2
82. Minute
3:2
THIJS DALLINGA
COME-ON-FC.COM
Thijs Dallinga jubelt nach seinem Debüt-Treffer für den 1. FC Köln
Profis
Doppelpacker Dallinga dreht das Spiel – der 1. FC Köln startet mit drei Punkten in die Saison
Dank eines Doppelpacks von Thijs Dallinga ist der FC mit einem Sieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die TSG Hoffenheim 3:2.
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1. FC Köln
Live-Aufstellung
4-2-3-1
LIVE-STATISTIK
Zahlen zum Spiel
1. FC Köln
TSG Hoffenheim
42 Ballbesitz 58
17 Torschüsse 12
6 Schüsse aufs Tor 5
1,2 xGoals 1,6
5 Ecken 4
10 Fouls 10
FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison
Isak Johannesson
Ísak Jóhannesson
1. FC Köln
2
Tore
1
Ass.
3
Scorer
Thijs Dallinga
Thijs Dallinga
1. FC Köln
2
Tore
0
Ass.
2
Scorer
Linton Maina
Linton Maina
1. FC Köln
0
Tore
2
Ass.
2
Scorer
Said El Mala
Said El Mala
1. FC Köln
1
Tore
0
Ass.
1
Scorer
Ragnar Ache
Ragnar Ache
1. FC Köln
0
Tore
1
Ass.
1
Scorer

Spielereignisse
Die wichtigsten Szenen
1. FC Köln 1. FC Köln
vs.
TSG Hoffenheim TSG Hoffenheim
⚽ Tor
🟨 Gelb
🟥 Rot
↔ Wechsel
90'+5
■
Abpfiff
1. FC Köln 3:2 TSG Hoffenheim
90'+2
↔
Wechsel · 1. FC Köln
↑ Joel Schmied ↓ Luka Lochoshvili
90'
+5
5 Minuten Nachspielzeit
Zweite Halbzeit
89'
↔
Wechsel · 1. FC Köln
↑ Marius Bülter ↓ Tom Krauß
82'
⚽ Tor
Dallinga
1. FC Köln 1. FC Köln
3:2
72'
⚽ Tor
Dallinga
1. FC Köln 1. FC Köln
2:2
67'
⚽ Tor
Kabak
TSG Hoffenheim TSG Hoffenheim
1:2
65'
↔
Dreifachwechsel · 1. FC Köln
↑ Ellyes Skhiri ↓ Paul Okon-Engstler ↑ Dallinga ↓ Ragnar Ache ↑ Linton Maina ↓ Said El Mala
57'
🧤
Schwäbe hält Elfmeter
Marvin Schwäbe · 1. FC Köln
51'
⚽ Tor
Said El Mala
1. FC Köln 1. FC Köln
1:1
46'
▶
2. Halbzeit
Weiter geht's in Köln
45'+1
⏸
Halbzeit
1. FC Köln 0:1 TSG Hoffenheim
45'
+1
1 Minute Nachspielzeit
Erste Halbzeit
26'
⚽ Tor
Daghim
TSG Hoffenheim TSG Hoffenheim
0:1
1'
▶
Anpfiff
1. FC Köln · TSG Hoffenheim
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Marvin Schwäbe
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
Said El Mala
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Jan Thielmann
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Linton Maina
Ø –
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Aufstellungen 1. FC Köln - TSG Hoffenheim

Aufstellung 1. FC Köln
Aufstellung Hoffenheim

FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison
Isak Johannesson
Ísak Jóhannesson
1. FC Köln
2
Tore
0
Ass.
2
Scorer
Ragnar Ache
Ragnar Ache
1. FC Köln
0
Tore
1
Ass.
1
Scorer
Linton Maina
Linton Maina
1. FC Köln
0
Tore
1
Ass.
1
Scorer
Said El Mala
Said El Mala
1. FC Köln
0
Tore
0
Ass.
0
Scorer
Jan Thielmann
Jan Thielmann
1. FC Köln
0
Tore
0
Ass.
0
Scorer

Gesperrt & verletzt
Personal vor dem Spiel
1. FC Köln
1. FC Köln
Timo Hübers
Knieverletzung
Verletzt
Luca Waldschmidt
Muskuläre Probleme
Verletzt
Sebastian Sebulonsen
Muskuläre Verletzung
Verletzt
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Fisnik Asllani
Trainingsrückstand
Verletzt
Andrej Kramaric
Trainingsrückstand
Verletzt
Koki Machida
Trainingsrückstand
Verletzt
Tim Lemperle
Gelb-Rot
Gesperrt
Schlüsselspieler-Duell
1. FC Köln vs. TSG Hoffenheim
Ísak Jóhannesson
Ísak Jóhannesson
1. FC Köln
Doppelpack im Pokal
VS.
Patrick Wimmer
Patrick Wimmer
TSG Hoffenheim
Zwei Tore und eine Vorarbeit im Pokal
Schiedsrichter
Spielleitung
Florian Badstübner
Florian Badstübner
FC-Bilanz unter Badstübner
2
Siege
2
Remis
6
Niederlagen
Bundesliga · 1. Spieltag

Sportliche Bilanz

Direktvergleich
1. FC Köln 1. FC Köln vs. TSG Hoffenheim TSG Hoffenheim
Gesamt
10 S 9 U 14 N ⚽ 43:62
Letzte 5 Duelle
21.02.26 Bundesliga
1. FC Köln 2:2 TSG Hoffenheim
03.10.25 Bundesliga
TSG Hoffenheim 0:1 1. FC Köln
11.02.24 Bundesliga
TSG Hoffenheim 1:1 1. FC Köln
16.09.23 Bundesliga
1. FC Köln 1:3 TSG Hoffenheim
22.04.23 Bundesliga
TSG Hoffenheim 1:3 1. FC Köln
Tabelle
Bundesliga
Pl.VereinSp.Pkt.
1FC Bayern13
2Köln00
2Union00
2Mainz00
2Hoffenheim00
Form
Letzte 5 Spiele
1. FC Köln
1. FC Köln
S S N N S
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
S N N U S
S Sieg  ·  U Unentschieden  ·  N Niederlage

Service

RheinEnergieSTADION
Stadion & Anreise
🏟️
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René Wagner beim 1. FC Köln
Bundesliga
So will der 1. FC Köln das Duell gegen Hoffenheim angehen
Nach dem mühsamen Pokalerfolg wartet auf den 1. FC Köln mit Hoffenheim die nächste schwere Aufgabe. René Wagner warnt vor Intensität, Tempo und Qualität der TSG.
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Souveräner Auftakt, spannende Verpflichtungen und viel Talent – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Said El Mala gegen die TSG Hoffenheim
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Souveräner Auftakt, spannende Verpflichtungen und viel Talent – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Nur fünf Tage nach dem erfolgreichen Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers steht für den 1. FC Köln bereits der Saisonstart in der Bundesliga auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer René Wagner die TSG 1899 Hoffenheim im heimischen RheinEnergieStadion. Die Aufgabe gegen den Europa-League-Teilnehmer wird alles andere als leicht. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Der 1. FC Köln trifft zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison direkt auf einen Gegner aus dem internationalen Wettbewerb. Hoffenheim spielte in der vergangenen Saison lange um die Champions-League-Plätze, rutschte am letzten Spieltag jedoch noch in die Europa-League. Für den FC steht damit gleich ein echter Härtetest an, der die Mannschaft in allen Bereichen fordern wird.

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Form: Nach fünf Siegen aus den ersten fünf Testspielen musste die TSG in den letzten Partien der Vorbereitung einige Dämpfer hinnehmen. Auf eine 1:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach folgte eine deutliche 0:3-Pleite bei Tottenham Hotspur. Im zweiten Test gegen die Londoner holte das Team von Trainer Christian Ilzer jedoch ein 2:2‑Unentschieden. Am vergangenen Wochenende war Hoffenheim im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue gefordert. Gegen den Regionalligisten ließen die Blau-Weißen von Beginn an nichts anbrennen und gewannen souverän mit 4:0-Toren. Patrick Wimmer traf doppelt, zudem waren Wouter Burger und Max Moerstedt erfolgreich.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Nathan de Cat ist Hoffenheim ein echter Transfercoup gelungen. An dem jungen Talent, das für rund 20 Millionen Euro vom belgischen Erstligisten Anderlecht nach Sinsheim wechselte, sollen unter anderem auch der FC Bayern München und Borussia Dortmund interessiert gewesen sein. Der erst 18-Jährige sammelte bei Anderlecht bereits 53 Einsätze für die Profis und ließ dabei immer wieder seine Qualität am Ball sowie sein enormes Spielverständnis aufblitzen. Neben seiner fußballerischen Klasse bringt der 1,92 Meter große Mittelfeldspieler auch die nötige Robustheit für Boden- und Luftzweikämpfe mit. Bei der TSG dürfte de Cat gesetzt sein und viel Spielzeit bekommen.

Sollte er an seine bisherigen Leistungen anknüpfen und sich weiterhin so entwickeln wie in den vergangenen Monaten, könnte Hoffenheim trotz der hohen Ablöse in den kommenden Jahren ein ordentliches Transferplus erzielen. Neben de Cat gilt es auch, Fisnik Asslani im Blick zu behalten. Ein Wechsel des Angreifers zu RB Leipzig scheiterte kurz vor dem Abschluss an Bedenken von RB hinsichtlich Asslanis Verletzungshistorie. Der Kosovare kehrte inzwischen ins Mannschaftstraining der TSG zurück und ist dort voll integriert. Bis zum Ende der Transferperiode kann sich in dieser Personalie allerdings noch etwas tun.


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Spannende Transfers: Die TSG Hoffenheim musste im Sommer zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Grischa Prömel wechselte ablösefrei zum VfB Stuttgart, Banzoumana Touré zog es zu Newcastle United. Der Verkauf von Touré spülte allerdings rund 50 Millionen Euro in die Kasse und ermöglichte dadurch mehrere interessante Neuverpflichtungen. Mit de Cat, Adam Daghim, Mats Rots, Cajetan Lenz und Alessandro Vogt holte Andreas Schicker gleich fünf Talente mit enormem Entwicklungspotenzial. Gleichzeitig sollen sie der Mannschaft bereits kurzfristig neue Qualität verleihen. Darüber hinaus verpflichteten die Kraichgauer Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg. Der Österreicher verfügt bereits über reichlich Bundesligaerfahrung und kann so eine wichtige Unterstützung für die vielen Talente sein.

4-4-2-System

Formation: Trainer Christian Ilzer ließ seine Mannschaft in den meisten Testspielen sowie in der ersten Pokalrunde in Aue im 4-4-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Oliver Baumann die klare Nummer eins. Vor dem erfahrenen Schlussmann hat sich Mats Rots im Duell mit Bernardo den Platz auf der linken Abwehrseite erarbeitet. Rechts ist Vladimír Coufal die erste Wahl. In der Innenverteidigung haben sich Albian Hajdari und Ozan Kabak festgespielt. Im zentralen Mittelfeld setzt Ilzer weiterhin auf das Duo Wouter Burger und Leon Avdullahu. Beide bildeten bereits in der vergangenen Saison das Zentrum und ergänzen sich gut. Allerdings ist Cajetan Lenz nah an den beiden dran und könnte im Laufe der Saison zu einem noch härteren Konkurrenten werden.

Auf der linken Außenbahn hat sich Patrick Wimmer seinen Platz erarbeitet, während Top-Talent Nathan de Cat auf der rechten Seite das volle Vertrauen des Trainers genießt. Im Angriff ist der Ex-Kölner Tim Lemperle gesetzt. Neben ihm begann in den vergangenen Wochen Adam Hložek. Allerdings könnte der Tscheche aus der ersten Elf rücken und seinen Platz an Fisnik Asslani oder Andrej Kramarić verlieren, die aktuell noch etwas Trainingsrückstand haben. Besonders spannend ist die Flexibilität in der Offensive. Innerhalb kürzester Zeit kann die Mannschaft auf ein 4-2-3-1 umstellen. Dabei wechseln die Spieler auf den drei Positionen hinter dem Stürmer immer wieder ihre Positionen und stellen den Gegner damit vor neue Aufgaben. Zudem setzt Hoffenheim kaum auf lange Bälle und sucht wann immer möglich spielerische Lösungen.

Mögliche Aufstellung Hoffenheim: Baumann – Rots, Hajdari, Kabak, Coufal – Wimmer, Burger, Avdullahu, de Cat – Hlozek, Lemperle

Wie stark ist die TSG Hoffenheim?

Hoffenheim verpasste die Champions-League-Teilnahme nur knapp und landete am Ende der vergangenen Saison auf Platz fünf. Damit spielt das Team Europa-League. Zudem hat sich der Verein mit Transfers in Höhe von 70 Millionen Euro verstärkt.

Wer sind die interessantesten Spieler von Hoffenheim?

Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen Hoffenheim?

Die Geißböcke treffen am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 am 29. August 2026 auf Hoffenheim. Das Duell wird um 15:30 Uhr im RheinEnergieSTADION angepfiffen.

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Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

Der erste Saisonsieg der Kölnerinnen wurde am Freitagabend von schlechten Nachrichten überschattet. Mit Kathrin Hendrich, Elise Stenevik und Saedis Heidarsdottir werden dem FC gleich drei Säulen der Defensive noch längere Zeit fehlen. Trainerin Britta Carlson gab sich jedoch entspannt. Die Frauen des 1. FC Köln plagen Verletzungssorgen.

Eigentlich hätte beim 1. FC Köln alles wunderbar sein können nach dem 1:0-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim. Das Team zeigte nach dem dürftigen Auftritt in Frankfurt eine starke Reaktion und verdiente sich den ersten Dreier. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab die Trainerin Britta Carlson auf Nachfrage jedoch ein bitteres Update zur Personalsituation. Mit Kathrin Hendrich wird der Star-Zugang des Sommers für unbestimmte Zeit ausfallen.

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Die 34-Jährige stand beim Saisonauftakt in Frankfurt noch über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Gegen Hoffenheim gehörte sie dagegen nicht zum Kader. Trainerin Britta Carlson erklärte nach der Partie: „Sie ist leider mit einer Verletzung aus Chicago zu uns gekommen, die sie jetzt leider wieder ein bisschen zurückgeworfen hat, obwohl wir gehofft haben, dass es besser wird.“ Wie lange Hendrich fehlen wird, konnte Carlson noch nicht sagen. Die Untersuchungen und die genaue Diagnose seien noch nicht abgeschlossen: „Da sind wir gerade erst in der Findung, wie lange das dauern wird, weil sie eine Problematik am Fuß hatte“, sagte die Trainerin.

„Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“,

Und Hendrich ist nicht das einzige Sorgenkind in der Kölner Defensive. Mit Elise Stenevik und nunmehr auch Saedis Heidarsdottir fehlen zwei weitere Spielerinnen, die als Stütze für die Abwehr vorgesehen waren. Bei Stenevik sei es „ein Problem der Syndesmose, die operiert wurde“, berichtete Carlson, „dann hast du eine längere Ausfallzeit. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sie so schnell zurückkommt.“ Heidarsdottir wiederum habe „einen knöchernen Ausriss von einem Band“, ergänzte die Trainerin. Auf Heidarsdottir, Stenevik und Hendrich bezogen konstatierte  Carlson: „Es ist mit einer längeren Ausfallzeit von allen dreien zu rechnen.“

Trotz der Ausfälle sah die Kölner Trainerin am Freitagabend keinen Anlass, auf den letzten Drücker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“, stellte Carlson klar. Der Kader sei groß genug, um die aktuelle Situation aufzufangen. Wie gut das funktionieren kann, zeigte sich bereits gegen Hoffenheim. Mit Celina Degen und Vanessa Leimenstoll rückten zwei Spielerinnen neu in die Abwehrkette und erhielten hinterher ein Lob ihrer Übungsleiterin. Auch Talente aus dem Nachwuchs könnten künftig wieder stärker eingebunden werden.

Carlson setzt zudem auf die Vielseitigkeit ihrer Spielerinnen, die auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden könnten. Dies verschaffe ihr trotz der Ausfälle zusätzliche Möglichkeiten. „Ich vertraue den Spielerinnen, die wir jetzt hier haben“, machte die Trainerin deutlich. Gegen Hoffenheim wurde dieses Vertrauen schon einmal zurückgezahlt.


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Nach Platz fünf im Vorjahr – Hoffenheim will offenbar den nächsten Schritt gehen

Die Spieler der TSG Hoffenheim jubeln vergangene Saison
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Nach Platz fünf im Vorjahr – Hoffenheim will offenbar den nächsten Schritt gehen

70 Millionen Euro hat die TSG Hoffenheim in diesem Sommer bereits in neue Spieler investiert und kratzt damit an die Ausgaben einiger Spitzenclubs. Und die Neuverpflichtungen können sich sehen lassen. Der kommende Gegner des 1. FC Köln hat anscheinend viel vor: Die TSG Hoffenheim könnte das Überraschungsteam werden.

In der Vorsaison verpasste die TSG Hoffenheim nur knapp die Champions-League-Plätze – in dieser Saison soll es klappen. Auch dafür wurde einmal mehr viel investiert. Rund 70 Millionen Euro sind der zweithöchste Transfersommer der Sinsheimer Vereinsgeschichte.

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Nicht wenige belächelten Christian Ilzer als er im März 2025 seine Ziele für die TSG Hoffenheim formulierte. „Ich will Hoffenheim in drei Jahren zurück ins internationale Geschäft bringen. Und ich will in fünf Jahren mit Hoffenheim um die deutsche Meisterschaft spielen“, sagte der Cheftrainer der TSG einst. Damals steckten die Kraichgauer noch im Abstiegskampf, weshalb Ilzers Aussagen zunächst irritierten. Über ein Jahr später sieht das schon ganz anders aus. Hoffenheim beendete die vergangene Saison auf Platz fünf, sicherte sich so die Teilnahme in der Europa League und verpasste nur knapp die Qualifikation für die Champions League. Ein Ergebnis, welches die TSG mindestens bestätigen, wenn nicht sogar übertreffen will.

Hohe Aktivität auf dem Transfermarkt

Das wird besonders mit Blick auf den Transfersommer der Kraichgauer deutlich. Zwar verlor die TSG mit Bazouma Touré einen der wichtigsten Offensivspieler der vergangen Saison, der mit seinen 17 Torbeteiligungen ein essenzieller Bestandteil des Erfolgs war. Der Abgang des Ivorers zu Newcastle United spülte jedoch rund 50 Millionen Euro in die Kassen. Geld, das in mehrere Mannschaftsteile investiert wurde. Insbesondere mit der Verpflichtung von Nathan De Cat setzte die TSG ein Ausrufezeichen. Das 18-jährige Megatalent stand bei mehreren europäischen Topklubs auf dem Zettel. Der Wechsel für rund 17 Millionen Euro vom RSC Anderlecht nach Sinsheim kam also definitiv überraschend. Mit unter anderem Adam Daghim (20), Cajetan Lenz (20), Mats Rots (20) und Patrick Wimmer (25) verpflichtete die TSG einige weitere talentierte Spieler, die sofort helfen können, gleichzeitig aber auch noch Entwicklungspotenzial mitbringen.

Überraschender Verbleib

Hinzu kommt eine Personalie die eigentlich gar kein Neuzugang ist. Fisnik Asllani, der in der vergangenen Saison mit zehn Toren und neun Vorlagen einen großen Anteil an der Europa-Qualifikation hatte, stand zwischenzeitlich unmittelbar vor einem Wechsel zu RB Leipzig. Nachdem der Transfer aufgrund medizinischer Bedenken der Roten Bullen platzte, bleib der Offensivspieler wohl in Sinsheim. Aktuell befindet sich der 23-Jährige im Aufbautraining und soll wohl in Kürze wieder zur Mannschaft stoßen. Mit dem Nationalstürmer des Kosovo steht Ilzer also ein weiterer Leistungsträger zur Verfügung, dessen Abgang eigentlich schon beschlossen galt.

Zum Bundesligaauftakt erwartet also eine große Herausforderung. Eine Aufgabe, die trotz der starken Entwicklung der TSG keineswegs unlösbar ist. Denn in der vergangenen Saison verkaufte sich der FC in den beiden direkten Duellen durchaus ordentlich. In Sinsheim gelang den Domstädtern Anfang Oktober vergangenen Jahres mit einem 0:1 der bis dato letzte Auswärtserfolg. Im Rückspiel blieb nach dem 2:2 zumindest ein Punkt in Müngersdorf. Die Bilanz aus der Vorsaison macht also zumindest Mut, auch wenn die Vorzeichen inzwischen andere sind. Die Kraichgauer gehen mit einem breiteren Kader und reichlich gewonnenem Selbstvertrauen in die neue Spielzeit. Unddürften daher den Anspruch haben, ihre Ambitionen direkt zu Saisonbeginn zu zementieren. Ob der FC der TSG wieder ein Bein stellen und Ilzers Vision einen Dämpfer verpassen kann, wird sich am Samstag Nachmittag im RheinEnergieSTADION zeigen.

Wie stark ist die TSG Hoffenheim?

Hoffenheim verpasste die Champions-League-Teilnahme nur knapp und landete am Ende der vergangenen Saison auf Platz fünf. Damit spielt das Team Europa-League. Zudem hat sich der Verein mit Transfers in Höhe von 70 Millionen Euro verstärkt.

Wer sind die interessantesten Spieler von Hoffenheim?

Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen Hoffenheim?

Die Geißböcke treffen am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 am 29. August 2026 auf Hoffenheim. Das Duell wird um 15:30 Uhr im RheinEnergieSTADION angepfiffen.

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Ein Blick in die Glaskugel: Die Saisonvorhersage der come-on-fc-Redaktion

Wer übernimmt beim FC die Führungsrolle?
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Ein Blick in die Glaskugel: Die Saisonvorhersage der come-on-fc-Redaktion

Klassenerhalt, Trainerwechsel, Torjäger-Duell: Unsere Autoren haben ihre ganz persönliche Saisonvorhersage gewagt für den 1. FC Köln: Die come-on-fc.com Saisonprognose.

Kurve kriegen oder großes Zittern? Sechs FC-Autoren wagen die Saisonvorhersage. Schafft es die Wagner-Elf im zweiten Jahr nach dem Aufstieg, sich in der Liga zu etablieren oder droht wieder der Kampf gegen den Abstieg? Wer wird zum Publikumsliebling, wer zur Randnotiz? Und wie weit trägt der Effzeh sein Pokalglück? Zwischen vorsichtigem Optimismus und ausgewachsenen Hottakes haben unsere Autoren ihre ganz persönliche Prognose gewagt, natürlich ganz ohne Anspruch auf Korrektheit.

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Andreas Breuer

Die Bundesliga-Historie zeigt: Das zweite Bundesligajahr nach einem Aufstieg ist leichter als das erste. Klingt komisch, ist aber so! Die Wagner-Truppe wird also – statistisch gesehen – besser abschneiden, als vergangene Saison. Faktisch ticken beim Effzeh die Uhren aber schon immer anders. Und so scheint auch diesmal vom einstelligen Tabellenplatz (und Teneriffa-Sandstrand-Träumereien) bis zu Abstiegskampf pur (und regelmäßigen „Wagner raus“-Chören) alles drin.

Aber da die Kölsche ja im Hätze Sunnesching han, war der holprige Auftritt in Würzburg vermutlich der Startschuss für einen beeindruckenden DFB-Pokal-Run. Der FC erreicht im kommenden Jahr, beflügelt von der Neuauflage des 1983er Pokalsieger-Trikots, mindestens das Halbfinale. Und weil diesmal 80 % der Neuzugänge (allen voran Heskey und Dallinga) einschlagen, gelingt den Geißböcken in Kombination mit der Achse El Mala-Skhiri-Lochoshvili-Schwäbe eine solide Bundesliga-Spielzeit ohne Aschermittwoch-Blues.

Daniel Mertens

Der FC schafft den Klassenerhalt dank Ragnar Ache, der hinter Harry Kane Toptorjäger der Bundesliga wird und im kommenden Sommer für 50 Millionen Euro nach Dortmund wechselt. Saison-Highlight wird das Pokal-Achtelfinale auf Schalke, bei dem der FC durch ein Eigentor von Dejan Ljubicic in der 118. Minute gewinnt. Im Viertelfinale ist jedoch trotz eines Dreierpacks von Said El Mala zuhause gegen den BVB Endstation. Evangelos Sbonias wird der erste Co-Trainer der BL-Geschichte, der wegen einer Gelbsperre ein Spiel pausieren muss.

Trainerwechsel und Kandidaten für die DFB-Elf

Luca Kaiser

Der FC steht vor einer schwierigen zweiten Saison nach dem Aufstieg. Die Mannschaft wird lange gegen den Abstieg spielen und sich erst im letzten Heimspiel gegen Paderborn durch ein Eigentor von Steffen Tigges retten. Ragnar Ache wird trotz der schwachen FC-Saison 15 Treffer erzielen und damit bester Torschütze werden, während Thijs Dallinga die Saison ohne eigenen Treffer beendet. Malek El Mala kommt in dieser Saison einmal als Ersatz für Ache zum Einsatz und erzielt dabei einen Treffer, der natürlich von seinem Bruder vorbereitet wird.

Ache spielt sich dank seiner Treffer ins Blickfeld von Jürgen Klopp und wird einmal für den DFB nominiert. Bei den Kölnern gibt es nach dem Aus von Thioune in Bremen zudem den zweiten Trainerwechsel. Für René Wagner übernimmt in der Rückrunde Christian Eichner, der am Ende den Klassenerhalt feiern kann. Anders als in der Liga läuft es für den FC im Pokal besser. Nach Siegen gegen den BVB, Leipzig und Leverkusen scheitert die Mannschaft erst im Halbfinale nach Elfmeterschießen am FC Bayern.

Matthias Wilhellm

Der FC beendet die Saison in der oberen Tabellenhällfte, wobei mindestens einmal Said und Malek El Mala gemeinsam in der Startelf stehen. Zum Durchstarter der Saison entwickelt sich Patrik Kristal, der sich in der Mannschaft festspielt und dem Verein trotz lukrativer Angebote treu bleibt. Nach einigen Verletzungen auf der Torwartposition muss zudem Neuzugang Martin James einspringen und hütet unter anderem im Pokal-Viertelfinale gegen den VfB Stuttgart das Tor. Mit drei gehaltenen Elfmetern avanciert er zum Matchwinner, im Halbfinale ist jedoch gegen Essen Schluss. Die Torschützen bei RWE heißen Marvin Obuz und Jaka Potocnik.

Wer wird MVP? Kann Wagner überzeugen?

Hendrik Broschart

Nach einem holprigen Start mit gerade mal einem Sieg aus den ersten 10 Spielen stabilisiert René Wagner seine neu formierte Mannschaft und spielt eine alles überragende Rückrunde. Zwischen den beiden Extremen pendelt sich der FC am Saisonende im Tabellenmittelfeld ein. Mikey Moore, am Deadline Day in einem Kraftakt von Kessler dann doch noch zum 1. FC Köln geholt, enttäuscht die riesigen Erwartungen an seine Person, Jan Thielmann dagegen findet seinen Funken wieder, tritt aus dem Schatten seines Rufs als Ewiges Talent und entpuppt sich auf dem Feld als einer der sportlichen Schlüsselfiguren.

Thijs Dallinga schlägt am Geißbockheim ein wie das erste Kölsch nach der Fastenzeit, krönt sich beim FC zum Topscorer, noch vor Ragnar Ache, der ebenfalls eine ordentliche Saison aufs grüne Parkett zaubert. Said El Mala macht dort weiter, wo er in der abgelaufenen Saison aufgehört hat – alles andere würde der Bürde der frischgebackenen Nummer 10 nicht gerecht werden. Die wackelige Defensive der letzten Saison ist spätestens mit der Rückkehr von Timo Hübers kein Thema mehr.

Elias Schnaubelt

Der FC steht vor einer Saison mit vielen Aufs und Abs, landet am Ende aber im gesicherten Niemandsland der Tabelle (12.), was vor allem daran liegen wird, dass einige Teams noch schlechter sind. Thijs Dallinga wird sich zunächst über Jokereinsätze empfehlen, spielt sich aber im Laufe der Saison fest und trifft zweistellig. Während dieser Transfer aufgeht entpuppt sich Gideon Mensah als Fehleinkauf und ist spätestens nach dieser Saison wieder weg. Beim FC wird in der zweiten Saisonhälfte mal wieder Jugend forscht ausgepackt und Evan Brown aus der zweiten sammelt 5 Einsätze.

Was ist mit Said El Mala?

Simon Bartsch

Die Bundesliga wird sich in dieser Saison als deutlich ruhigeres Fahrwasser für den FC darstellen. Dennoch könnte der Name des Trainers am Ende der Spielzeit ein anderer als zu Beginn sein (Funkel wird es nicht). Said El Mala erhält im Winter Angebote von Dortmund, Leipzig, Chelsea, Tottenham, Juve, Milan […] und Bröndby – da Malek El Mala aber gerne noch den Karneval mitnehmen wird, ist ein Wechsel erst für die kommende Transferphase angedacht. Malek bekommt dafür eine Vertragsverlängerung und aus der 19 wird die 48 (mit ordentlicher PR-Maschinerie).

Und jetzt ein ernst gemeinter Hottake: Reigan Heskey kommt trotz der Konkurrenz am Ende der Spielzeit auf zehn Scorer. Und ja: Mikey Moore wird das FC-Trikot tragen (wenn auch nur im eigenen Wohnzimmer beim Pokalfight Köln gegen Greuther Fürth in der 2. Runde (4:5 aus Kölner Sicht, nachdem sich ein nicht namentlich genannter Spieler beim Elferschießen den Ball ans eigene Knie bugsiert)).

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Kaum Ausfälle zum Ligaauftakt – so könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim starten

René Wagner muss seine Mannschaft klug aufstellen
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Kaum Ausfälle zum Ligaauftakt – so könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim starten

Nach dem erfolgreichen Pflichtspielauftakt bei den Würzburger Kickers im Pokal geht es für den 1. FC Köln nun auch in der Bundesliga los. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer René Wagner zum ersten Spieltag die TSG 1899 Hoffenheim. Gegen die Kraichgauer können die Kölner nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen und wollen direkt mit einem positiven Ergebnis in die neue Saison starten. So könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim auflaufen.

Im Vergleich zum Pokalspiel muss der FC keinen weiteren Ausfall hinnehmen. Allerdings kehrt auch kein verletzter Profi zurück. Wagner hat damit zahlreiche Möglichkeiten, seine Startelf zu verändern. Wie viele Anpassungen es letztlich werden, wird sich spätestens am Samstag zeigen.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hoffenheim weiterhin auf Sebastian Sebulonsen, Timo Hübers und Luca Waldschmidt verzichten. Die beiden Abwehrspieler befinden sich nach ihren Verletzungen aktuell im Rehatraining und werden noch einige Wochen fehlen. Waldschmidt zog sich im Test gegen den SC Paderborn eine muskuläre Verletzung zu. Wagner gab auf der Pressekonferenz jedoch Entwarnung: Der Offensivspieler soll bereits in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Zwischen den Pfosten ist die Entscheidung klar. Marvin Schwäbe wird die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen.

Vor dem Keeper dürften Alessio Castro-Montes auf der rechten und Gideon Mensah auf der linken Außenverteidigerposition beginnen. In der Innenverteidigung haben Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili derzeit die Nase vorn. Joel Schmied, Rav van den Berg und Julian Pauli müssen sich zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen. Da Simpson-Pusey und Lochoshvili beim Pokalsieg in Würzburg eine ordentliche Partie zeigten, dürfte Wagner ihnen auch gegen Hoffenheim das Vertrauen schenken.

Viele Optionen in der Offensive

Im zentralen Mittelfeld hat sich Isak Bergmann Johannesson mit seinem Doppelpack den Platz in der Startelf gesichert. Neben dem Isländer dürfte Tom Krauß den Vorzug vor Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler erhalten. Skhiri zeigte in Würzburg zwar, was er dem Spiel des FC geben kann, für einen Startelfeinsatz kommt die Partie gegen Hoffenheim laut Wagner jedoch noch zu früh. Der Tunesier soll allerdings im Laufe der Begegnung Minuten sammeln und zeitnah wieder eine echte Option für die Anfangsformation werden. Auf der linken offensiven Außenbahn führt derzeit kein Weg an Said El Mala vorbei. Auf der rechten Seite machte Jan Thielmann im Pokal eine durchwachsene Partie. Ob es für die Startelf reicht, ist mindestens offen.

Genauso wie die Frage, wie Wagner die Zehnerposition besetzt. Marius Bülter blieb in Würzburg blass und konnte keine Argumente für einen weiteren Startelfeinsatz sammeln. Der ehemalige Hoffenheimer könnte deshalb gegen seinen Ex-Klub zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für ihn dürfte Linton Maina in die Anfangsformation rücken. Maina bekam im Training zwar einen schmerzhaften Schlag aufs Schienbein, steht laut Wagner aber voll zur Verfügung. Zudem wusste der Offensivspieler nach seiner Einwechslung im Pokal zu überzeugen. Sollte Maina tatsächlich starten, könnte der 27-Jährige auch auf die rechte Seite rücken und Thielmann zentraler zum Einsatz kommen. Im Sturm wird Ragnar Ache beginnen. Neuzugang Thijs Dallinga zeigte im Training bereits, welche Qualitäten er mitbringt. Wagner bestätigte vor der Partie jedoch, dass der Niederländer zunächst auf der Bank Platz nehmen und erst im Laufe des Spiels zum Einsatz kommen soll.

Mögliche FC-Aufstellung

Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Krauß, Johannesson – El Mala, Thielmann, Maina – Ache

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Auf welcher Position spielt Jan Thielmann?

Jan Thielmann ist eigentlich auf dem rechten Offensivflügel zu Hause. In der jüngeren Vergangenheit wurde der 24-Jährige aber auch immer wieder als rechter Verteidiger ausprobiert. Das Experiment scheiterte und wurde in der vergangenen Spielzeit ad acta gelegt.

Wer sind die interessantesten Spieler von Hoffenheim?

Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.

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Das Spiel gegen Würzburg offenbart, was dem FC zurzeit so richtig fehlt

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
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Das Spiel gegen Würzburg offenbart, was dem FC zurzeit so richtig fehlt

René Wagner erklärte am Donnerstag, dass er davon überzeugt sei, dieser Kader habe die Qualität die Klasse zu halten. Gegen Würzburg fand der 1. FC Köln aber kein spielerisches Mittel. Und so gibt es durchaus noch Fragezeichen. Der Pokal-Erfolg zeigt, was dem 1. FC Köln dringend fehlt.

Lange tat sich der 1. FC Köln gegen die Würzburger Kickers schwer. Gegen den tief stehenden Drittligisten fand der FC vor allem in der ersten Halbzeit nur wenig Lösungen, um die kompakte Defensive zu überwinden. Erst nach der Pause gelang es den Kölnern, insbesondere durch Doppelpacker Isak Johannesson, die Partie zu drehen. Dass die Kickers kurz vor Schluss nur das Aluminium trafen und dem FC damit das Weiterkommen ermöglichten, passte zu einem Abend, an dem der Bundesligist lange eher Kontrolle als echte offensive Durchschlagskraft zeigte. Das Pokalspiel offenbarte damit eine Qualität, die dem FC gegen einen tiefen Block derzeit noch fehlt: Kreative Qualität im letzten Drittel.

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Eine Entwicklung, die nicht erst seit Montag zu beobachten ist. Bereits im Verlauf der vergangenen Saison zeigte sich immer wieder, dass der FC nur schwer zu klaren Chancen kam. Oftmals beschränkte sich das Offensivspiel auf lange Bälle und Einzelaktionen von Said El Mala. Aktionen, die zwar einzelne Situationen auflösten, sich jedoch nur begrenzt als dauerhaftes Mittel eigneten. Sobald die Räume rund um den Strafraum enger wurden, mangelte es den Domstädtern an kreativen Momenten, die eine kompakte Defensive aus ihrer Ordnung bringen konnten. Besonders gegen einen tiefen Block braucht es deshalb Spieler, die im letzten Drittel kreative Lösungen finden.

Klares Profil nötig

Das gesuchte Profil lässt sich dabei ziemlich klar skizzieren. Ein solcher Offensivspieler müsste selbst Räume schaffen können, anstatt ausschließlich bereits vorhandene zu bespielen. Dazu gehören Fähigkeiten im Eins-gegen-eins, Dynamik mit Ball und progressive Läufe, aber auch nach einem erfolgreichen Dribbling oder Raumgewinn die richtige Entscheidung zu treffen. Er sollte selbst in gefährliche Räume vorstoßen, gleichzeitig aber auch seine Mitspieler in Szene setzen können. Besonders gegen tief stehende Gegner ist so ein Spielertyp essenziell, da ein gewonnener Zweikampf oder gefährlicher Pass den Defensivverbund zu einer Reaktion zwingt und so die Struktur auflöst. Gesucht ist also nicht zwangsläufig ein Zehner, sondern vielmehr ein Offensivspieler, der durch Einzelaktionen Chancen kreiert.

Lösung schon im Anflug?

Ein Spieler, der genau diese Fähigkeiten mitbringt, ist seit Wochen Gesprächsthema rund ums Geißbockheim. Mikey Moore von Tottenham Hotspur zeigte in der vergangenen Saison bei den Glasgow Rangers, dass er besonders im letzten Drittel auf verschiedenen Wegen gefährliche Situationen kreieren kann. 5,16 Dribblings pro 90 Minuten stehen für einen Spieler, der regelmäßig das direkte Duell sucht und dieses mit 2,52 erfolgreichen Dribblings auch häufig gewinnt. Auch gegen einen tiefen Block kann Moore so die gegnerische Defensivreihe vor Probleme stellen. Dazu gewann er 4,00 seiner 11,49 Offensivduelle und kam auf 3,42 progressive Läufe pro 90 Minuten. Seine Qualität liegt also insbesondere darin, mit und ohne Ball am Fuß Raum zu gewinnen. Gegen einen tiefen Block kann genau das ein entscheidendes Mittel sein um Räume zu schaffen und den gegnerischen Defensivverbund aus der Reserve zu locken.

Seine weiteren Werte untermauern, dass er regelmäßig selbst in den gefährlichen Raum kommt aber auch den entscheidenden Pass spielen kann. 3,73 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum pro 90 Minuten zeigen, dass seine Aktionen insbesondere in den entscheidenden Räumen stattfinden. Gleichzeitig spielte er 1,94 erfolgreiche Pässe in den Strafraum und 1,98 erfolgreiche Zuspiele ins letzte Drittel. Seine Kreativität beschränkt sich also nicht darauf selbst an dem Gegenspieler vorbeizukommen. Der Youngster kann den gewonnen Raum auch nutzen um seine Mitspieler in Szene zu setzen. Ein Gesamtpaket, das insbesondere in diesem jungen Alter extrem selten ist.

Interne Lösung möglich?

Das Profil könnte also genau das liefern, was der FC gegen Würzburg schmerzlich vermisste. Ob es am Ende allerdings tatsächlich Moore wird, steht auf einem anderen Blatt. Die grundsätzliche Einigung über eine Leihe nach Köln soll bereits seit Wochen bestehen. Nach wie vor fehlt die Freigabe von Spurs-Coach Roberto De Zerbi. Ein Blick auf die Optionen im Kader zeigt: Eine externe Verstärkung wäre durchaus sinnvoll.

Auch wenn Spieler wie Linton Maina, Isak Johanneson, Jan Thielmann, Said El Mala und auch Neuzugang Reigan Heskey einen Teil der Attribute abdecken können, gehört zur Wahrheit auch, dass abgesehen von El Mala keiner der genannten in diesem Bereich bislang überzeugen konnte. Das könnte durchaus ein Argument dafür sein, sich noch einmal nach einer Verstärkung umzusehen. Nicht zwingend nach Moore – aber definitiv nach einem Spieler, der dem FC genau das geben kann, was gegen Würzburg erneut sichtbar fehlte.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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