Transfergerücht: Mees de Witt könnte der Kölner Plan B werden
Simon Bartsch
Die Suche nach einem Linksverteidiger läuft beim FC weiter auf Hochtouren. Der 1. FC Köln soll an Mees de Wit interessiert sein. Allerdings gilt der Niederländer als Plan B. Nach wie vor ist Borna Sosa ein heißer Kandidat. Finden die Geißböcke noch den erhofften Deal.
Der FC sucht zum Abschluss des Transferfensters noch nach einem Linksverteidiger. Wie berichtet soll es nach Informationen von come-on-fc.com Gespräche mit Borna Sosa geben. Wie Sky-Reporter Marlon Irlbacher berichtet, beschäftigen sich die Geißböcke zudem mit dem Niederländer Mees de Wit. Der Linksverteidiger könnte interessant werden, wenn die Gespräche mit Sosa ins Stocken geraten.
Geht am Deadline Day noch etwas für die Geißböcke? Die Kölner sind nach wie vor auf der Suche nach einem Linksverteidiger. Bislang gibt es noch keinen Vollzug, doch das soll sich noch ändern. Und dem Vernehmen nach arbeiten Thomas Kessler und Co. mit Hochdruck an einem neuen Abwehrspieler. Borna Sosa soll beim FC nicht nur auf der Liste stehen. Der Kroate soll mit den Kölnern schon Gespräche geführt haben. Allerdings ist noch keine Tendenz erkennbar. Nun bringt Sky-Reporter Marlon Irlbacher noch einen anderen Namen ins Spiel. Demnach soll Mees de Wit ebenfalls auf der Liste der Kölner stehen. Der 28-Jährige steht aktuell bei Alkmaar unter Vertrag, erlebt dort aber eine recht schwere Zeit. De Wit kommt bislang auf zwei Kurzeinsätze, war einmal verletzt und saß einmal 90 Minuten auf der Bank. In der vergangenen Spielzeit war der Abwehrmann noch unumstrittener Stammspieler. Das hat sich nun geändert. De Wit könnte Alkmaar auf Leihbasis verlassen.
Der 28-jährige Niederländer durchlief die Nachwuchsschule von Ajax Amsterdam, galt als großes Talent in den Niederlanden, spielte in der Junioren-Nationalmannschaft. Der ganz große Durchbruch wollte aber nicht gelingen. Dabei spielte de Wit auch im Nachwuchs von Sporting Lissabon. Über Zwolle führte der Weg 2022 dann nach Alkmaar. Nun könnte es Richtung Köln gehen.
Abgang beim 1. FC Köln: Patrik Kristal wechselt auf Leihbasis zum FC Thun
Simon Bartsch
Der FC hat am Deadline Day einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Der 1. FC Köln verleiht Patrik Kristal an den FC Thun. Das hatte sich bereits am Montag abgezeichnet. Nun melden beide Seiten den Vollzug. Kristal soll in der Schweiz Spielpraxis sammeln.
Am Montag hatte der Transfer-Experte Dominik Schneider erstmals von einem möglichen Abgang von Patrik Kristal gesprochen, am Dienstag folgte die offizielle Bestätigung. Patrik Kristal verlässt die Geißböcke für ein Jahr, um in der Schweiz Einsatzzeit zu erhalten.
Patrik Kristal gemeinsam mit Paul Okon-Engstler beim Training des 1. FC Köln
Denn die hätte der Mittelfeldspieler in Köln in dieser Saison wohl eher nicht bekommen. Und das, obwohl der Este zu den absoluten Gewinnern der Vorbereitung zählte. Das könnte dem 18-Jährigen nun dennoch in die Karten spielen. „Patrik hat sich in der Vorbereitung bei den Profis stark präsentiert und damit die Chance erarbeitet, sich in dieser Saison beim aktuellen Schweizer Meister unter Beweis zu stellen“, so Lukas Berg. „Beim FC Thun findet er großartige Rahmenbedingungen vor, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.“ In der jüngeren Vergangenheit hatten die FC-Verantwortlichen immer wieder erklärt, warum für den eigenen Nachwuchs Leihen ein gutes Konstrukt seien. Das Motto lautet überspitzt gesagt: Fürs RheinEnergieStadion reicht es noch nicht, aber zu gut für das Franz-Kremer-Stadion. Das soll Kristal jetzt beweisen, bevor er dann im kommenden Sommer den nächsten Anlauf beim FC nehmen wird.
Der Mittelfeldspieler, der für Estland für die A-Nationalmannschaft aufläuft, hatte schon vor der Vorbereitung angedeutet, dass er sich eine Leihe vorstellen könne. Dann überzeugte er in der Vorbereitung und wird möglicherweise auf mehr gehofft haben. Doch die Konkurrenz im Profikader ist nunmal groß. „Es war sehr gut für mich, dass ich die komplette Vorbereitung bei den Profis absolvieren durfte. Das hat mich noch einmal einen großen Schritt weitergebracht. Um mich auf diesem Niveau zu etablieren, ist es aber wichtig für mich, dass ich viel spiele“, so Kristal. „Deshalb freue ich mich sehr, mit dieser Perspektive zum FC Thun zu wechseln.“ Der schweizer Club war in der vergangenen Saison überraschend Meister geworden und wird in der kommenden Saison an der Conference League teilnehmen. Sowohl die Playoffs für die Champions League als auch für die Europa League gingen verloren. Dennoch sammelt Kristal weitere Erfahrung auf internationalem Boden.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler könnten noch nach Köln wechseln.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Die Spur Borna Sosa wird heißer, doch die Zeit drängt – ein anderer „Wunschspieler“ wechselt zum BVB
Simon Bartsch
Schlägt der FC noch ein letztes Mal auf dem Transfermarkt zu? Es soll noch eine weitere Verstärkung geben beim 1. FC Köln: Die Spur um Borna Sosa wird heißer. Auf der anderen Seite drängt die Zeit. Weitere Entscheidungen sind bereits gefallen.
Auf der Suche nach einem Linksverteidiger tauchte am Montag das erste mal der Name Borna Sosa auf. Und nach Informationen von come-on-fc.com geht aktuell einiges über ein erstes Interesse hinaus. Demnach werden bereits Gespräche geführt. Allerdings sitzt die Zeit den Kölnern im Nacken.
Bekommt der FC auf der Zielgeraden des Transferfensters noch einen weiteren Nationalspieler unter Vertrag? Das könnte durchaus passieren. Denn die Kölner befinden sich in Gesprächen mit der Spielerseite von Borna Sosa. Der Kroate steht aktuell noch bis 2028 beim Premier League-Klub Crystal Palace unter Vertrag. In England wurde der Abwehrspieler aber zuletzt alles andere als glücklich. In der vergangenen Spielzeit sammelte der Ex-Stuttgarter ganze 100 Minuten Einsatzzeit. Und auch in dieser Saison spielt Sosa erst einmal keine Rolle. Gegen Everton hieße es am 1. Spieltag 90 Minuten Bank, es folgte eine Kader-Ausbootung im Duell gegen Manchester City. Sosa sucht eine neue Herausforderung, da der Spieler andere Ansprüche hat. Und damit passt Sosa nicht nur von seiner Position ins Gefüge von Thomas Kessler. Der Geschäftsführer betonte immer wieder, dass er Spieler verpflichten wolle, die vielleicht gerade eine Formdelle erleben und sich in einem anderen Umfeld daraus befreien wollen.
Dass der Linksverteidiger das Zeug zu mehr hat, hat Sosa bereits in der Bundesliga bewiesen. Beim VfB Stuttgart entwickelte sich der Abwehrspieler zum Stammspieler und Leistungsträger und machte mit guten Spielen auf sich aufmerksam. Zwischenzeitlich stand sogar eine Nominierung für den DFB im Raum. Mittlerweile ist Sosa aber schon lange Nationalspieler Kroatiens. Der FC will noch einen Linksverteidiger unter Vertrag nehmen. Die Position gilt als einzige offene Baustelle. Allerdings sitzt den Geißböcken die Zeit im Nacken. Bis 20 Uhr müssen die Verträge nicht nur ausgehandelt, der Spieler muss auch registriert und damit spielberechtigt für den FC sein. Das Fax-Gerät vergangener Tage lässt grüßen, allerdings ist die Vorgehensweise mittlerweile deutlich einfacher und sicherer. Allerdings sollen sich die Kölner auch weiterhin mit anderen Spielern wie Eric Bocat oder Kilann Sildillia beschäftigen.
Ein anderer vermeintlicher Wunschspieler ist bereits vom Tisch. Ethan Nwaneri wurde vor einigen Tagen als möglicher Transferkandidat gehandelt. Der Spieler von Arsenal London schließt sich aber dem BVB an. Die Borussia reagiert damit auf die Verletzung von Giannis Konstantelias, der sich das Kreuzband gerissen hat. Auch Marcel Regula, der ebenfalls vom FC umworben wurde, steht bei den Dortmundern nach wie vor auf der Liste. Beide Spieler dürften nach der Verpflichtung von Mikey Moore aber nicht mehr zu den ganz großen Zielen der Geißböcke gehört haben.
Wird der FC noch weiter auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Nach den Verpflichtungen von Mikey Moore und einem Linksverteidiger sind alle Lücken gestopft.
Wie lange hat das Transferfenster geöffnet?
In Deutschland schließt das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet. In die kann der FC Spieler noch abgeben.
Wer bleibt auf der Strecke: Welche Auswirkung die Verpflichtung von Mikey Moore auf Maina, Thielmann und Co. hat?
Simon Bartsch
Mit der Verpflichtung von Mikey Moore haben sich die Kölner noch einmal qualitativ verstärkt. Sehr zur Freude vieler FC-Fans, doch auch zum Leidwesen einiger Stammspieler des 1. FC Köln: Gibt es nach der Moore-Verpflichtung noch Abgänge?
Der 1. FC Köln hat Mikey Moore also unter Vertrag genommen. Und dadurch an Qualität enorm zugelegt. Das führt aber auch zu der ein oder anderen Situation bei den bisherigen Stammspielern.
Thomas Kessler war nach dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim sichtlich zufrieden. Der Geschäftsführer Sport hatte nach dem 3:2 auch allen Grund dazu. Immerhin hinterließ das Spiel den Eindruck, dass gleich mehrere neue Versprechen im Laufe der Saison aufgehen könnten. Vor allem die Breite des Kaders und das glückliche Händchen des Trainers in der Schlussphase wird dem Ex-Keeper geschmeckt haben. „Es ist doch schön, dass René da auch die Qual der Wahl hat“, sagte Kessler. Tatsächlich ist eine breite Bank und entscheidende Wechsel keine neue positive Errungenschaft bei den Geißböcken. Immerhin gehörte der FC bei den Joker-Toren in der vergangenen Spielzeit zu den besseren Bundesliga-Teams. Nur die Bayern, Dortmund und Stuttgart waren in dieser Bilanz besser als die Geißböcke. Und doch hatte man am Samstag das Gefühl, dass noch einmal eine besondere Qualität mit Ellyes Skhiri, Doppeltorschütze Thijs Dallinga und Linton Maina auf den Platz kam.
Allerdings war der Wechsel von Maina zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht vorgesehen. Zunächst standen „nur“ Dallinga und Skhiri bereit. Erst als Said El Mala mit muskulären Problemen sein Wechsel-Gesuch hinterlegte, machte sich auf der Flügelflitzer bereit. Kessler deutete nach dem Spiel an, dass der gebürtige Berliner mit seiner Rolle als Ergänzungsspieler vielleicht nicht so ganz zufrieden sei. Tatsächlich wird Maina die „Qual der Wahl“ wohl nicht ganz so schön finden, wie beispielsweise Kessler oder Wagner. Das liegt in der Natur der Sache, wie es der Ex-Keeper der Geißböcke formulieren würde. Denn Maina hat den Anspruch an sich von Beginn zu spielen. Und ist damit nicht alleine. Das gleiche gilt für Marius Bülter, Jan Thielmann, Luca Waldschmidt und nun auch Reigan Heskey. Fünf Spieler, die in der bisherigen Ausrichtung der Geißböcke zwei Plätze neben Said El Mala einnehmen könnten.
Und nun kommt also Mikey Moore an den Rhein. Der Mittelfeldspieler kann jene Positionen eben auch einnehmen und wird das aller Wahrscheinlichkeit nach auch tun. Denn Moore sammelte bei Tottenham schon seine ersten Pflichtspiel-Einsätze. Bei den Lilywhites hält man sehr große Stücke auf ihn, hat den Youngster mit Bedenken abgegeben. Voraussetzung wird wohl viel Spielpraxis, viel Einsatzzeit gewesen sein. Und der FC holt einen solchen Spieler, mit dieser Veranlagung, aber ohne Kaufoption ganz sicher nicht für die Bank. Heißt: In der aktuellen Ausrichtung tummeln sich sechs Spieler im Kampf um zwei Plätze. Während sich Köln also über den neuen kreativen Spieler freut, wird es auf der anderen Seite auch Leidtragende geben. Kessler hatte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass es durchaus am Ende der Transferphase Spieler geben wird, die möglicherweise wenig Einsatzzeit wittern und über eine Veränderung nachdenken könnten.
Gibt es noch Veränderungen auf der Abgangsseite?
Gibt es also noch Abgänge? Das ist trotz erwartbarer geringer Einsatzzeit für den ein oder anderen Spieler aus unterschiedlichen Gründen nicht gesagt oder sogar unwahrscheinlich. Zum einen ist natürlich nicht gesagt, dass Wagner sein System nicht im Laufe der Spielzeit auch je nach Gegner umstellt. Zum anderen wird der ein oder andere Spieler sicher nicht abgegeben, weil er dem Kader in der Breite einfach weiterhilft. Beispielsweise Maina hatte in den bisherigen beiden Pflichtspielen nach seiner Einwechslung nicht nur eine positive Wirkung auf die Spieldynamik, der Flügelspieler bereitete jeweils ein Tor vor. Auch Luca Waldschmidt hat in der vergangenen Saison öfter bewiesen, dass er die Qualität hat, Spiele hinten raus noch mit einem starken Moment zu drehen oder zu entscheiden. Andere Akteure haben aktuell vielleicht nicht den Markt, um noch als Abgangskandidat so kurz vor Transferschluss zu gelten.
Wenn nicht noch ein ungewöhnliches oder unmoralisches Angebot bis Dienstagabend reinflattert, wird es wohl keine Veränderung bei den potenziellen Kaderkandidaten geben – ausgeschlossen ist es aber auch nicht.
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Warum gibt es keine Kaufoption für Mikey Moore?
Mikey Moore gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Der 19-Jährige wird von den Verantwortlichen in Tottenham sehr geschätzt. Man plant mittelfristig mit dem Spieler und will ihn auf keinen Fall fest abgeben. So wurden in diesem Sommer gleich mehrere Angebote von rund 30 Millionen Euro abgelehnt.
Verlässt Julian Pauli den 1. FC Köln Richtung Cottbus?
Simon Bartsch
Auf der Zugangsseite wird noch nach einem Linksverteidiger gesucht, auf der anderen Seite könnte es noch mehr Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Energie Cottbus ist offenbar an Julian Pauli interessiert. Der Innenverteidiger hat es aktuell im Konkurrenzkampf schwer.
Eigentlich sollte er in dieser Saison wieder eine Chance beim FC bekommen. Doch auch aufgrund von Verletzungen ist Julian Pauli beim FC aktuell wieder hinten dran. Gleich vier Innenverteidiger haben aktuell die Nase vor dem Youngster. Auch deswegen könnte es noch eine Leihe geben, die ersten Interessenten sind jedenfalls vorhanden.
Julian Pauli absolvierte im Trainingslager in Kitzbühel zunächst einmal individuell die Runden. Auch bei dem ein oder anderen Testspiel war der Kölner Youngster zunächst eher hinten dran. Zwar hatte Pauli einmal mehr mit diversen Verletzungen in der Vorbereitung zu kämpfen, doch die Sommervorbereitung war sicherlich schon ein Fingerzeig, in welche Richtung es bei dem Kölner Eigengewächs gehen könne. Pauli startete in die Vorbereitungsphase mit viel elan, aktuell deutet viel auf eine Leihe. Denn mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Joel Schmied und Rav van den Berg hat der Youngster gleich vier starke Konkurrenten direkt vor der Nase. Die Chancen auf Einsatzzeit halten sich in Grenzen, im Kader stand Pauli in den bisherigen beiden Spielen nicht. Die U21 ist sicherlich aber auch kein Pflaster mehr, auf dem sich der Spieler beweisen sollte. Und so erscheint eine Leihe als interessante Alternative.
Am Montagabend ploppte auch ein Interessent auf. Wie die „Bild“ berichtet, ist Energie Cottbus an einer Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert. Die Zeitung spricht von einem perfekten Match, da ein Teil der Familie des Junioren-Nationalspielers aus Sachsen komme. Schon in der vergangenen Saison hatten die Kölner eine Leihstation für den Abwehrspieler gesucht, der zuvor sein Debüt bei den FC-Profis gegeben hatte. Die Verantwortlichen wurden in Dresden fündig. Pauli spielte für die Sachsen, avancierte zunehmend zum Leistungsträger und verließ Dynamo am Ende doch wieder, um die Chance beim FC nun zu nutzen. Doch das Talent wird sich noch weiter gedulden müssen. Denn es steht die nächste Leihe nun ins Haus. Immerhin ist Pauli nicht alleine. Am Montag ploppte ein Gerücht um Patrik Kristal auf, der beim FC Thun auf der Liste stehen soll. Auch Elias Bakatukanda ist ein heißer Kandidat.
Thomas Kessler hatte erst vor wenigen Wochen erklärt, warum man auf der einen Seite die jungen Talente verleihe, auf der anderen Seite zuletzt aber gleich mehrere junge Spieler aus dem Ausland verpflichtet habe. Unterm Strich ist das Lösungswort wie so oft „Einsatzzeit“. Darum geht es auch für Pauli. Und die wird er bei den Profis in Köln aktuell eher nicht bekommen.
In Deutschland schließt das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet. In die kann der FC Spieler noch abgeben.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Der Druck ist vom Kessler – beruhigt, aber mit klarem Ziel in den Deadline Day
Simon Bartsch
Mit Mikey Moore haben die Kölner kurz vor Toresschluss einen weiteren Transfer eingetütet. Die großen Baustellen sind geschlossen und doch gibt es noch etwas zu tun beim 1. FC Köln: Eine Lücke bleibt vor dem Deadline Day.
Mit der Verpflichtung von Mikey Moore ist Thomas Kessler ein weiterer Geniestreich gelungen. Wenn am Abend das Transferfenster schließt, sind viele Lücken geschlossen worden. Allerdings nicht alle.
Thomas Kessler hat dem FC erneut einen anderen Anstrich verliehen
Die Erinnerungen an die letzten Deadline Days sind nicht wirklich die allerbesten. Mal rechneten alle Fans mit einem torgefährlichen Angreifer, der wurde nicht gefunden und am Ende hieß es, man vertraue den Angreifern, die da sind. Das Ergebnis ist bekannt – nicht einer der damaligen Angreifer spielt noch beim FC, aus Gründen. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde Nikola Soldo verpflichtet, der nach einer doch längeren vereinslosen Zeit mittlerweile in Bulgarien spielt. Der sportliche Erfolg von Imad Rondic ist ebenfalls bekannt, der am Deadline Day im Winter 25 kam. Thomas Kesslers Bilanz fällt da doch besser aus. Der aktuelle Geschäftsführer verpflichtete im vergangenen Sommer Alessio Castro-Montes am Deadline Day, der in Topform eine Verstärkung sein kann. Im Winter kam Felipe Chavez, der sein Talent aber nie so richtig zeigen durfte.
Die Kür ist erledigt, es fehlt noch ein wenig Pflicht
In diesem Sommer ist der große Druck frühzeitig vom Kessel. Kessler hat die ganz wichtigen Baustellen bereits geschlossen. Eine Nacht- und Nebel-Aktion ist nicht notwendig, der Schnellschuss aus der Hüfte eigentlich auch nicht. Der Sportchef hat mit Mikey Moore am Montagabend sogar noch ein Stück Kür hinzugefügt (ein erstaunlich großes), nachdem der Großteil der Pflicht abgearbeitet ist. Von den anderthalb gesuchten Positionen, die Wagner vor einigen Wochen noch ausgemacht hatte, ist der Engländer sicherlich die halbe Stelle, obwohl die Bezeichnung der Qualität und dem Potenzial des Youngsters nicht ansatzweise gerecht wird. Offen ist noch immer die Alternative für Gideon Mensah. Der Linksverteidiger der Kölner kam ebenfalls im Sommer, hinterließ bislang aber einen insgesamt wackligen Eindruck. Mensah deutete gegen Hoffenheim sein Können an, ein „Schritt in die richtige Richtung“, wie Kessler nach dem Spiel befand.
Verstärkung aus dem Verein?
Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass der Abwehrspieler gerade in der Anfangsphase gegen die Sinsheimer auch noch erhebliche Probleme hatte, sich den ein oder anderen Fehlpass erlaubte und auch in den Zweikämpfen nicht immer sicher erschien. Vollends hat Mensah auch mit dem Auftritt gegen die TSG nicht überzeugt. Dabei darf man den schwierigen Start nicht außer Acht lassen. Der Linksverteidiger hatte nach der Teilnahme an den WM noch Sonderurlaub, holte sich dort einen massiven Infekt und konnte erst später als erhofft ins Mannschaftstraining einsteigen. Die möglicherweise fehlende Form ist also verständlich. Es zeigt aber auch, dass es ein riskantes Spiel sein könnte, genau aus solchen Gründen ohne ein Backup in die Saison zu gehen. So ist der ganz große Druck weg, doch wird Kessler auch am Dienstag ganz sicher noch das ein oder andere Telefonat führen.
Dass die Kölner noch aktiv suchen, bestätigten die FC-Verantwortlichen mehrfach. Und es werden auch Namen gehandelt. Zuletzt brachte „Sky“ den kroatischen Nationalspieler Borna Sosa ins Gespräch. Auch Kilann Sildillia sowie Eric-Junior Bocat sollen im Fokus stehen. Doch so wirklich heiß sind die Gerüchte alle nicht. Zur Not hätte der FC mit Jonathan Friemel und David Fürst auch noch junge eigene Spieler im Verein, die ein Backup geben könnten – auch wenn dies sicherlich nicht die beste Lösung wäre. Und auch auf der Abgangsseite kann noch einiges passieren. So sind Leihen von Elias Bakatukanda oder Julian Pauli durchaus noch möglich. Bei Letzterem ist gerüchteweise Energie Cottbus aktuell ein möglicher Interessent. Unabhängig davon, was am letzten Tag der Sommer-Transferperiode 2026 im Geißbockheim noch eingetütet wird, die Kaderplanung verlief bis dato durchaus positiv – und der Druck ist erst einmal vom Kessel.
In Deutschland schließt das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet. In die kann der FC Spieler noch abgeben.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Nun ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Mikey Moore und „eine bemerkenswerte Reife“
Redaktion
Anfang Juli ploppte der Name das erste Mal im Zusammenhang mit den Geißböcken auf, acht Wochen später machen die Kölner den Transfer des englischen Talents nun auch offiziell: Mikey Moore wechselt auf Leihbasis zum 1. FC Köln. Vorausgegangen war ein langes Tauziehen.
Ein Wechsel des Engländers schien zwischenzeitlich bereits vom Tisch, zumindest schwer zu sein. Doch seit heute steht fest: Mikey Moore wird in der laufenden Spielzeit das Trikot des 1. FC Köln tragen.
Mikey Moore spielt jetzt für den 1. FC Köln (Foto. 1. FC Köln)
Die Chancen für eine Verpflichtung des Offensivspielers schienen in den vergangenen Wochen und Monaten nicht immer gut zu stehen. Nach den ersten Gerüchten hatte unter anderem Tottenham ein Leihangebot von Ipswich Town abgelehnt und Mikey Moore hatte selbst erklärt, dass er seine Zukunft in der Premier League sehe und sich am liebsten bei den Spurs durchsetzen würde. Doch die Verantwortlichen in London teilten dem Spieler mit, dass er die Lilywhites verlassen könne, um Spielpraxis zu sammeln. Der Deal wurde wieder heißer. Angeblich stand ein Charterflug nach Köln schon bereit. Roberto de Zerbi unterband den frühzeitigen Wechsel, weil er erst einen Nachfolger für die Position in seinen Reihen wissen wollte.
„Wir freuen uns sehr, dass Mikey jetzt beim FC ist“
Der ist längst gefunden und somit gab es dann doch noch grünes Licht. „Wir freuen uns sehr, dass Mikey jetzt beim FC ist. Wir stehen bereits seit längerer Zeit im engen Austausch mit ihm, seinen Interessenvertretern sowie Tottenham und haben sehr gute Gespräche über seine sportliche Perspektive geführt“, sagte Thomas Kessler. „Dabei konnten wir ihn von einem Wechsel zum FC und unserem gemeinsamen Weg überzeugen. In all den Wochen haben wir immer wieder gespürt, dass er es kaum erwarten kann, endlich bei uns zu starten.“ Moore kommt von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow. Der 19-Jährige sammelte bereits Spielpraxis und Erfahrung auf hohem Niveau. „Trotz seines jungen Alters hat Mikey bereits eine bemerkenswerte Reife. Er verfügt über eine hohe technische Qualität, ist kreativ und mutig im Eins-gegen-eins und sorgt mit seiner Dynamik und Unbekümmertheit immer wieder für Gefahr in der Offensive“, sagtder FC-Geschäftsführer.
London, Glasgow, Köln
In London hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. Dem Vernehmen nach war Borussia Dortmund ebenfalls an dem Spieler interessiert und das nicht zum ersten Mal. Doch der BVB wollte den Spieler offenbar nur fest verpflichten. Der FC wäre mit einer Leihe absolut einverstanden. Selbst ohne Kaufoption. Allerdings legte Thomas Kessler eigentlich viel wert auf genau diesen Punkt. Doch die Kölner waren nicht alleine. „Der FC hat von Anfang an großes Interesse gezeigt. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren top, die Perspektive, hier Bundesliga zu spielen und wie der FC spielen möchte, haben mir die Entscheidung leicht gemacht“, so Moore. „Das Team ist super gestartet. Die beiden Spiele im Pokal und gegen Hoffenheim habe ich mir angeschaut. Es freut mich, dass ich jetzt hier bin – und möchte der Mannschaft mit möglichst vielen Toren und Vorlagen helfen, damit es so weitergeht und wir eine gute Saison spielen.“
Moore ist eigentlich als Linksaußen unterwegs. Allerdings kann der 19-Jährige auch hinter den Spitzen auflaufen sowie auf der rechten Seite, wo er zuletzt für Tottenham noch in drei Pflichtspielen aufgelaufen war. Vom Spielertyp wäre Moore vielleicht ein potenzieller Ersatz für Jakub Kaminski.
Die kreativen Offensiv-Youngster beim 1. FC Köln: Heskey, El Mala – und nun auch noch Moore
Hendrik Broschart
Mit Mikey Moore hat der 1. FC Köln den nächsten Transfer eines vielseitigen Offensivspielers (so gut wie) eingetütet. Wie schon bei Said El Mala und Reigan Heskey setzt der FC auf einen Spielertyp, der nicht auf eine Position festgelegt ist. Was die drei gemeinsam haben – und worin sie sich unterscheiden beim 1. FC Köln: Heskey, El Mala, Moore – die junge Offensivpower
Der 1. FC Köln kann in den kommenden Stunden den nächsten Transfer-Coup vermelden: Mikey Moore wechselt wohl auf Leihbasis von Tottenham Hotspur ans Rheinufer. Come-on-fc.com war exklusiv vor Ort, als der Youngster in Köln zum Medizincheck vorfuhr. Was den Youngster auszeichnet, wie er sich von seinen möglichen neuen Teamkollegen Said El Mala und Reigan Heskey unterscheidet und welche taktischen Optionen sich für Coach René Wagner ergeben könnten.
Mikey Moore könnte bald für den 1. FC Köln auflaufen (Foto: Phil Walter/Getty Images)
Auf ihn ist lange gewartet worden, am Montag landete der 19-Jährige in Köln, traf am Nachmittag zum Medizincheck ein. Die Unterschrift wird auch noch am Montag gesetzt. Die offizielle Verkündung steht noch aus. Geschäftsführer Thomas Kessler hat auch in diesem Sommer wieder fleißig am Gesicht der Geißböcke gefeilt. Die Verpflichtung von Mikey Moore kann sich sehen lassen. Auch, wenn man sich auf eine Leihe ohne Kaufoption geeinigt haben soll. Der Youngster gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Somit haben die Geißböcke einen weiteren hochveranlagten Nachwuchskicker in ihren Reihen, der über außergewöhnliche Künste am Ball verfügt und dem FC-Spiel einen vielfältigeren Anstrich verpassen wird, der in der abgelaufenen Saison oftmals gefehlt hat. Was verbindet Moore, El Mala und Heskey? Worin unterscheiden sie sich womöglich?
Drei Spieler mit ähnlichen Qualitäten
Der 19-jährige Moore, der aus der hauseigenen Akademie der „Spurs“ stammt, ist in der Offensive vielfältig einsetzbar. Genau wie seine zukünftigen Teamkollegen ist der gebürtige Londoner eben nicht nur auf Linkaußen zu Hause, sondern spielte in der vergangenen Saison und in den bisherigen drei Pflicht-Begegnungen genauso hinter den Spitzen sowie auf der rechten Bahn. El Mala wiederum hat unter Wagner bekanntlich auch schon auf verschiedenen Positionen, unter anderem auch in der Spitze gespielt – und auch Heskey kann nicht nur auf der linken Bahn spielen. Auch, wenn er dort am meisten eingesetzt wurde. Es fällt auf, dass sich der FC in der Offensive nicht auf eine Position bei ihren Spielern festlegen will.
So auch nicht bei Moore, dem in der Vergangenheit immer die linke Außenbahn als die favorisierte Rolle angetan wurde. „Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte der Engländer wiederum in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem vielfältig einsetzbaren Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber vor allem auch Chancen kreieren kann.
Perspektivspieler oder Soforthilfe?
Moore könnte somit ebenso wie Heskey als Ersatz für Jakub Kaminski gelten. Genau danach haben die FC-Verantwortlichen natürlich geschaut. Anders als bei Moore, der unlängst von einer überzeugenden Leihe bei den Glasgow Rangers (sechs Vorlagen, zwei Tore) aus der schottischen ersten Liga nach London zurückgekehrt ist, war bei Heskey nicht davon auszugehen, dass der Youngster gleich zu Saisonbeginn in der Startelf stehen wird. Laut Kessler geht es bei dem Youngster, der von den Skyblues kam, zunächst einmal darum, „seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen”. Ähnliche Argumente waren jedoch bereits bei der Verpflichtung El Malas von Viktoria Köln vorgebracht worden. Die Frage, ob der Shootingstar den Sprung aus der dritten Liga in die Beletage schaffen könnte, wischte dieser bekanntlich nonchalant zur Seite. Sicher ist aber: Die Neuverpflichtung erhöht auf jeden Fall den Konkurrenzkampf.
Denkbare Szenarios
Dem Vernehmen nach soll Moore beim FC vor allem im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Die spielstarke Achse Moore-El Mala wäre damit eine realistische Option in Wagners Taktik. In der abgelaufenen Saison verzichtete der Coach in der Regel auf die klassische Zehnerposition, was sich mit Moores Ankunft jedoch ändern könnte. Aber genau das ist und bleibt eben offen. Der FC ist also nicht leicht ausrechenbar. Ob Wagner auf das Trio El Mala, Heskey und Moore setzen will, wird sich erst im späteren Saisonverlauf zeigen. Doch die Offensivpower auf den Flügen, mit Tempo, Kreativität und Ballsicherheit könnte ein Waffe in der Saison werden.
Willkommen beim 1. FC Köln: Mikey Moore schon in Köln beim Medizincheck
Matthias Wilhelm
Lange haben die FC-Fans gewartet, lange war nicht klar, in welche Richtung es gehen würde, doch die Entscheidung ist gefallen. Und das zu Gunsten des 1. FC Köln: Mikey Moore bereits in Köln beim Medizincheck. Noch im Laufe des Tages soll die Unterschrift folgen.
Der nächste Transfer nimmt konkrete Züge an. Come-on-fc.com war am Montag vor Ort, als Mikey Moore an der MediaPark Klinik in Köln auftauchte.
Mikey Moore ist in Köln angekommen (Foto: Matthias Wilhelm/come-on-fc.com)
Der FC wird mit großer Wahrscheinlichkeit noch am Montag seinen Wunschspieler präsentieren. Der weilt nämlich längst in Köln und absolviert aktuell seinen Medizincheck. Am Montagmittag war der 19-Jährige aus London angereist und in Köln gelandet. Nach diversen Terminen in der Stadt kam Moore schließlich um 15 Uhr an der MediaPark Klink in Köln an. Dort findet nun die obligatorische medizinische Untersuchung statt. Damit ist das Tauziehen um den Offensivspieler beendet. Bis zuletzt war nicht klar, ob der Spieler wirklich an den Rhein kommen würde. Moore hatte sich schon vor Wochen mit dem FC geeinigt. Auch die Vereine waren sich über die grundlegenden Vertragsinhalte einig. Moore kommt für ein Jahr, eine Kaufoption soll im Vertrag nicht vorgesehen sein. Da der 19-Jährige als großes Talent gilt und Tottenham viel mit Moore vorhat. Allerdings hatte Trainer Roberto de Zerbi lange die Hand auf dem Deal.
Der Trainer der Lilywhites wollte erst einen Nachfolger präsentieren, bevor Moore grünes Licht bekommen würde. Dem Vernehmen nach soll der Coach sogar einen Chartflug des Spielers verhindert haben. Tatsächlich kam Moore in den ersten Spielen der Saison gleich drei Mal zum Einsatz, überzeugte vor allem im Pokalfight gegen Charlton. Mittlerweile sind gleich mehrere weitere Offensivspieler verpflichtet. Der Spieler erhielt nun doch noch rechtzeitig vor dem Deadline Day grünes Licht. Nun folgt also die Leihe zum FC. Möglicherweise kommt der Spieler sogar schon gegen Stuttgart am Freitagabend zum Einsatz. Moore ist fit, hat die Vorbereitung bei den Spurs absolviert und anschließend eben auch schon Pflichtspiele absolviert. Der FC ist von den Qualitäten des Spielers absolut überzeugt. Kein Wunder, Moore war in der vergangenen Spielzeit einer der Leistungsträger bei den Glasgow Rangers.
Nicht umsonst soll es zahlreiche Angebote gegeben haben, die Tottenham aber alle ablehnte. Rund 30 Millionen Euro sollen sogar auf dem Tisch gelegen haben. Für die Lilywhites kam von Beginn an nur eine Leihe ohne Option in Frage.
Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Nach der Verpflichtung von Mikey Moore wird wohl nur noch ein Linksverteidiger kommen. Wenn der FC diesen findet.
Welche Position spielt Mikey Moore?
Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.
Hat der FC seinen Linksverteidiger gefunden? Borna Sosa soll auf der Liste der Geißböcke stehen
Erik Stalleicken
Nachdem am Morgen schon die bevorstehende Leihe von Mikey Moore durchsickerte, ist noch die Baustelle des Linksverteidigers offen. Und da könnte es eine interessante Lösung geben für den 1. FC Köln: Sosa Borna soll auf der Liste stehen.
Der FC sucht einen weiteren Linksverteidiger. Laut „Sky“ steht auf dem Zettel ein durchaus bekannter Name. So sollen die Kölner angeblich Borna Sosa auf der Liste haben. Der Linksverteidiger spielte unter anderem fünf Jahre für den VfB Stuttgart und ist kroatischer Nationalspieler.
Borna Sosa soll auf der Liste der Kölner stehen (Foto: Mike Hewitt/GettyImages)
Kurz vor dem Ende der Transferphase wird der 1. FC Köln vielleicht noch einmal aktiv auf dem Transfermarkt. Der FC soll nach Informationen von „Sky“ an einer Verpflichtung von Borna Sosa interessiert sein. Demnach prüfe man auch weitere Kandidaten für die Position des Linksverteidigers.
Der 28-Jährige steht aktuell noch bis 2028 beim Premier League-Klub Crystal Palace unter Vertrag. Dort scheint er jedoch nicht mehr gebraucht zu werden. In der vergangenen Saison kam er in der Premier League auf gerade einmal knapp 100 Minuten. Am 1. Spieltag gegen Everton saß der ehemalige Nationalspieler 90 Minuten auf der Bank, gegen Manchester City schaffte er es nicht einmal in den Spieltagskader. Die Tür für einen Transfer dürfte also durchaus weit offen sein, nachdem der ehemalige Stuttgarter den Erwartungen in Südlondon nicht gerecht werden konnte.
Zurück zu alter Stärke?
Für Sosa wäre der Wechsel in die Bundesliga die Chance, einen neuen Anlauf in der Liga zu starten in der er die bisher stärksten Leistungen seiner Karriere zeigen konnte. Beim VfB Stuttgart entwickelte sich der Linksverteidiger zum Stammspieler und Leistungsträger und machte mit guten Spielen auf sich aufmerksam. Nach einer herausragenden Saison mit elf Assists in 26 Begegnungen prüfte der DFB Anfang 2021 kurz vor der durch Corona verschobenen EM die Möglichkeit einer Blitz-Einbürgerung mit anschließender Nominierung. Letztere blieb aufgrund von FIFA-Regularien jedoch aus. Sollte er auch nur annähernd zur alten Stärke zurückfinden, wäre Sosa eine spannende Optionen für die letzte Baustelle im Kölner Kader.
Transferdoppelpack?
Eine mögliche Verpflichtung des Kroaten würde die Transferplanungen des FC vermutlich abschließen. Denn durch die bevorstehende Verpflichtung von Mikey Moore haben die Domstädter ihren Kreativspieler für die Offensive gefunden. Somit fehlt nur noch eine weitere Option für hinten links. Bis zum morgigen Abend hat der FC noch Zeit die Problemstelle mit Sosa oder einem anderen Kandidaten zu besetzen.
Wird der FC noch weiter auf dem Transfermarkt zuschlagen?
Nach den Verpflichtungen von Mikey Moore und einem Linksverteidiger sind alle Lücken gestopft.
Wie lange hat das Transferfenster geöffnet?
In Deutschland schließt das Transferfenster am 1. September um 20 Uhr. Allerdings haben noch andere Märkte geöffnet. In die kann der FC Spieler noch abgeben.