In guter Form zur rechten Zeit: Starker Rückhalt als Zünglein an der Waage?

Entscheidender Faktor? Marvin Schwäbe ist der starke Rückhalt bei den Geißböcken
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In guter Form zur rechten Zeit: Starker Rückhalt als Zünglein an der Waage?

Gegen Eintracht Frankfurt hielt der Keeper trotz zweier Gegentreffer den wichtigen Punkt fest und war wieder ein sicherer Rückhalt im Abstiegskampf des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder einmal zur rechten Zeit der starke Rückhalt.

Gegen Eintracht Frankfurt bewies Marvin Schwäbe einmal mehr, dass er einer der besten Keeper der Liga ist. In dieser Form könnte er ein entscheidender Faktor im Kampf um die Klasse sein.

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Keine drei Minuten benötigten Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo um Frankfurt gegen den FC auf die Erfolgsspur zu bringen. Der Doppelschlag nach etwas mehr als einer Stunde traf die Geißböcke empfindlich und spätestens zu diesem Zeitpunkt deutete nicht mehr so wirklich viel auf einen Punktgewinn der Kölner hin. Dabei hatte der FC die Begegnung bei den Hessen lange offen gehalten, besaß ebenfalls die Chance auf die Führung. Auch, weil die Geißböcke mit Marvin Schwäbe einen besonders starken Rückhalt im Team hatten. Gegen Hugo Larsson parierte der Keeper früh einen Distanzschuss, stand beim Alleingang von Kalimuendo sicher und hielt die Kugel nach einem artistischen Versuch von Arthur Theate fest. Der Kölner Torhüter war in den ersten 45 Minuten sicherlich der beste FC-Spieler.

Gut im Vergleich der Kellerkinder

Beim Doppelschlag im zweiten Abschnitt war der 30-Jährige machtlos, gerade in der Schlussphase aber auch entscheidend am Punktgewinn beteiligt. Und das eben nicht zum ersten Mal in dieser Saison – wie beispielsweise beim letzten Erfolg in dieser Spielzeit gegen Wolfsburg im Februar, als die Wölfe in der Schlussphase nah am Ausgleich waren. Nach dem gegnerischen xGoals-Wert hätte der FC in dieser Saison 46 Gegentore fangen dürfen, es sind 49. Bedeutet: Schwäbe kassierte drei Treffer mehr, als es die Qualität der gegnerischen Torchancen prophezeien ließ. Kein Spitzenwert, aber im Vergleich zu den weiteren Abstiegskandidaten ein sehr guter. Wolfsburg und Bremen haben beispielweise neun Treffer mehr gefangen als es der xGoals-Wert hätte annehmen lassen. Bei Gladbach sind es acht und bei Heidenheim immerhin vier. Einzig St. Pauli weist von den Kellerkindern einen ausgeglichenen, der HSV sogar einen extrem negativen Wert vor. Die Rothosen kassierten zehn Tore weniger als erwartet (Topwert der Liga).

WM kein Thema

Mit 87 abgewehrten Torschüssen gehört Schwäbe auch in dieser Bilanz zu den besseren der Liga, wenn auch die Fangquote der „festgehaltenen Bälle“ mit 25 Prozent eine eher unterdurchschnittliche ist. Dennoch wähnten nicht wenige Kölner Fans Schwäbe auch in dieser Saison immer mal wieder im Dunstkreis der Nationalmannschaft. „Natürlich würde ich mich dann unfassbar freuen, es wäre eine Ehre, für Deutschland spielen zu dürfen oder mit dabei zu sein“, sagte der 30-Jährige. „Es sind viele Torhüter auch ein Stück weit vor mir.“ Daran werden auch die kommenden Spiele eher wenig ändern können. Gerade auf der Keeper-Position hat Julian Nagelsmann ohnehin die Qual der Wahl. Und aktuell deutet wohl mehr darauf hin, dass es für Schwäbe eine Art Déjà-vu geben könnte. Der Bundestrainer würde sich wohl eher für Jonas Urbig als für den aktuellen Kölner Keeper entscheiden.

Für Schwäbe steht ohnehin nur der Klassenerhalt mit dem FC im Fokus. Und bei dem Kampf darum könnte Schwäbe auch mit seiner Erfahrung das Zünglein an der Waage sein. Immerhin blickt der ehemalige Nachwuchs-Nationalkeeper auf mehr als 300 Pflichtspiele, davon 157 für den FC. Und mit dieser Erfahrung strahlt der Torhüter vor allem eine beeindruckende Ruhe und Souveränität aus, auf die es im Abstiegskampf ankommen kann.


Rückkehrer und viele Optionen – so könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen

Said El Mala vom 1. FC Köln gegen Werder Bremen
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Rückkehrer und viele Optionen – so könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen

Eine Woche nach dem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt steht für den 1. FC Köln rund um Trainer René Wagner der 29. Spieltag auf dem Programm. Gegen Werder kann Wagner auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und muss harte Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen.

FC-Coach René Wagner steht gegen Werder Bremen vor der Qual der Wahl. Durch die zwei Rückkehrer hat der 37-Jährige noch mehr Optionen und muss sogar zwei Profis im Vergleich zum Spiel in Frankfurt aus dem Kader streichen. So könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen.

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Der 1. FC Köln kann gegen Werder Bremen personell fast aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers kann René Wagner gegen die Bremer auch wieder auf Jahmai Simpson-Pusey sowie Eric Martel zurückgreifen. Simpson-Pusey verpasste die Partie in Frankfurt aufgrund der Geburt seines Kindes, Martel musste zuletzt eine Sperre absitzen. Durch die Rückkehr der beiden muss Wagner für das Wochenende nun zwei weitere Profis aus dem Kader streichen. Gegen Frankfurt erwischte es die drei Youngster Fynn Schenten, Cenny Neumann und Youssoupha Niang.

Offensive ist gesetzt, Fragezeichen im Mittelfeld?

Im Kasten wird Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann dürften Sebastian Sebulonsen rechts und Rav van den Berg in der Innenverteidigung starten. Den zweiten Platz in der Zentrale machen Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey unter sich aus. Dabei sollte Simpson-Pusey die Nase wohl vorne haben. Auf der Linksverteidigerposition wird wohl Kristoffer Lund beginnen. Aber auch Alessio Castro-Montes wäre eine Option.

Im zentralen Mittelfeld dürfte erneut Tom Krauß starten. Neben dem ehemaligen Schalker hat Wagner mit Eric Martel, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson gleich drei Optionen. Martel wird wohl den Vorzug erhalten. Auf den beiden offensiven Außenbahnen werden wohl Jan Thielmann rechts und Jakub Kaminski links starten. In der Sturmspitze hat Ragnar Ache seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Frankfurter wird Said El Mala auflaufen. Hinter dem 19-Jährigen stand zu Wochenbeginn ein kleines Fragezeichen. Allerdings scheint El Mala alle Probleme überwunden zu haben und einsatzbereit zu sein.

So könnte der FC gegen Werder Bremen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen

Jahmai Simpson-Pusey

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Eric Martel

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
Jan Thielmann
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Said El Mala vom 1. FC Köln

Said El Mala



Konkurrenz spielt mit: FC kann auf Rang 13 springen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen

Spieler des VfL Wolfsburg sind enttäuscht
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Konkurrenz spielt mit: FC kann auf Rang 13 springen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen

Bereits am vergangenen Wochenende meinte es die Konkurrenz gut mit den Kölnern und patzte. Das ist an diesem Spieltag ähnlich und offenbart eine große Chance für den 1. FC Köln: Der FC kann wieder auf Rang 13 springen.

Wie schon am vergangenen Wochenende hat die Konkurrenz auch an diesem Spieltag zum Großteil für den FC gespielt. Die Geißböcke können mit einem Erfolg im direkten Duell sogar an Gladbach vorbeiziehen.

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Nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am 25. Spieltag sah die Situation für den FC schon arg bedrohlich aus. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz lagen die Kölner vor Mainz und St. Pauli auf Rang 14. Acht Tore oder Gegentore trennten die Geißböcke vom Relegations- und vier Zähler vom direkten Abstiegsplatz. Und obwohl der FC auch seitdem weiterhin auf einen Dreier wartet, mittlerweile acht Spiele sieglos ist, hat sich die Situation doch beachtlich verbessert und kann am Sonntag sogar nochmal ausgebaut werden. Denn die Konkurrenz spielte auch in der 29. Runde für Köln – zumindest zum Großteil. Zwar feierte der 1. FC Heidenheim einen überraschenden 3:1-Erfolg beim 1. FC Union Berlin, doch für die Mannschaft von der Ostalb wird es mit dem Klassenerhalt dennoch eher eng.

Gladbach unterliegt Leipzig

Fünf Spieltage vor dem Saison-Ende beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz sechs Zähler, zum sicheren Ufer acht. Immerhin ist der Tabellenvorletzte wieder in direkter Reichweite. Denn der VfL Wolfsburg kassierte am Samstag eine 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. Oscar Hojlund und Arnaud Kalimuendo trafen für die Eintracht, der Anschlusstreffer von Dzenan Pejcinovic fiel in der Schlussminute und damit zu spät für den VfL. Der Vorsprung vor Heidenheim beträgt zwei Zähler. Der FC St. Pauli schlug sich gegen den FC Bayern München achtbar, kassierte aber dennoch die erwartete Niederlage. Jamal Musiala traf zur 1:0-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel erhöhten Leon Goretzka, Michael Olise, Nicolas Jackson und Raphaël Guerreiro.

Somit haben die Kölner vor dem direkten Duell gegen Werder Bremen zwei Punkte Vorsprung auf die Kiezkicker. Mit einem Sieg über Werder Bremen würde der FC also nicht nur an den Hanseaten vorbeiziehen, die Geißböcke würden den Abstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte ausbauen, den auf den direkten Abstiegsrang auf neun – und das bei dem jeweils eklatant besseren Torverhältnis. Würde es dann an Spieltag 30 einen weiteren Erfolg über die Nordlichter vom Millerntor geben, wäre der Klassenerhalt wohl so gut wie sicher. Zudem können die Geißböcke am Sonntag auf Rang 13 springen. Denn auch Mönchengladbach befindet sich in Reichweite. Die Fohlen unterlagen RB Leipzig 0:1. Den einzigen Treffer erzielte Yan Diomande. Am Sonntag spielen auch noch Stuttgart gegen Hamburg und Mainz gegen Freiburg.


Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Nach wie vor ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der Mittelfeldspieler hat sich offenbar noch nicht entschieden. Gespräche sollen nun konkretisiert werden. Und es gibt einen Medienbericht über einen Vorfall im Trainingslager des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Eric Martel.

Hinter Eric Martel steht nicht nur für das Spiel am Sonntag gegen Bremen ein Fragezeichen. Auch die Zukunft ist nach wie vor nicht geklärt. Dabei scheinen alle Optionen offen. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet unterdessen von einem Vorfall in La Nucia.

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Beim 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt blieb Eric Martel am vergangenen Wochenende nur die Rolle des Zuschauers. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hatte aufgrund seiner Gelb-Roten Karte im Rheinderby aussetzen müssen. Ausgerechnet gegen Frankfurt. Denn in der Vergangenheit tauchten immer mal wieder Gerüchte über ein angebliches Interesse der Hessen an dem 23-Jährigen auf. Konkret wurde das aber offensichtlich nicht. Martels Zukunft ist nach wie vor ungeklärt. Interesse soll es weiterhin – wie berichtet – aus dem In- und Ausland geben. Ob die Interessenten aktuell Schlange stehen, ist zwar nicht gesagt. Nur ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Spieler von Martels Qualität, einem durchaus vorhandenen Potenzial und dazu noch ablösefrei keinen von Spieler Seite interessanten Abnehmer findet.

Keine Einsatzgarantie für Sonntag

Und dennoch deutete zuletzt viel auf einen zähen Poker oder eben auf Stillstand. Denn Martel hatte im vergangenen Sommer erklärt, er wolle die Hinrunde abwarten und dann über seine Zukunft entscheiden. Die Hinrunde endete bekanntlich im Januar. Drei Monate später gibt es noch keine neue Wasserstandsmeldung. Die bringt nun der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ins Spiel. Demnach befänden sich Spieler und Verein in konkreten Gesprächen. Der FC will den Kontrakt bekanntlich verlängern, hatte aber im Winter auch schon Ausschau nach potenziellen Alternativen gehalten. Laut dem Stadt-Anzeiger soll es um einen Vertrag um weitere vier Jahre gehen. Allerdings wird viel von der Zukunft und Entwicklung des Vereins abhängen. Sollten die Geißböcke absteigen, ist Martel sicherlich nicht mehr zu halten. Und der 23-Jährige würde sich wohl auch auf eine weitere Verbesserung des Kaders wünschen.

Das vermeintliche Zögern Martels könnte möglicherweise aber noch mit einem Vorfall zusammenhängen, von dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun ebenfalls berichtet. Demnach habe Lukas Kwasniok den Mittelfeldspieler im Winter im Trainingslager in La Nucia vor der Mannschaft scharf kritisiert. Tatsächlich steckte der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft da in einem kleinen Formtief. Nun aber ist Martel wieder zurück und für das kommende Spiel eine Alternative. Ob von Beginn an, ist indes noch nicht gesagt. „Es gibt ein, zwei Positionen, die sind noch nicht ganz sicher, da ist es 50:50“, erklärte René Wagner am Freitag. Demnach würden gleich vier Spieler um zwei Plätze konkurrieren. Und tatsächlich hat Martel mit Tom Krauß einen großen Herausforderer für die defensive Sechs. Denn vermutlich wird Wagner auf einen defensiven und einen offensiveren Part gegen Bremen setzen.

Martel könnte bei einem Einsatz jedenfalls an seiner Zukunft aktiv mitgestalten – so oder so.


Für einen verbessert sich die Quote: Anfällige Kölner Defensive trifft auf schwache Bremer Offensive

OF Die Kölner Defensive um Sebastian Sebulonsen stand gegen Frankfurt nicht immer sicher (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Für einen verbessert sich die Quote: Anfällige Kölner Defensive trifft auf schwache Bremer Offensive

Gegen Eintracht Frankfurt hatte die FC-Abwehr gerade bei den beiden Gegentoren nicht gut ausgesehen. Generell ist die Verteidigung eine der Problemzonen der Kölner in dieser Saison. Gegen Werder könnte es aber besser aussehen für die Defensive des 1. FC Köln: Schwache Abwehr trifft auf harmlose Bremer Offensive.

Vor dem wichtigen Aufeinandertreffen im Abstiegskampf plagen den 1. FC Köln und Werder Bremen genau umgekehrte Probleme: Während bei den Geißböcken die Defensive immer wieder Probleme macht, ist bei den Grün-Weißen eher der Angriff das Problem. Einer von beiden wird daher sicher von der Schwäche des jeweils anderen profitieren.

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Es ist schon wieder eine Weile her, dass FC-Keeper Marvin Schwäbe in einer Partie nicht hinter sich greifen musste. Seit dem 1:0-Sieg am 20. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg hat der Kölner Schlussmann keine weiße Weste mehr vorweisen können. Das liegt aber weniger am Kapitän, sondern mehr an seinen Vorderleuten. Denn die zeigen sich immer wieder anfällig für Aussetzer. Etwa bei den Gegentoren am vergangenen Wochenende gegen Eintracht Frankfurt. Beim 1:0 rückte Cenk Özkacar nicht auf Vorlagengeber Farès Chaibi raus, während gleichzeitig Denis Huseinbasic und Jakub Kaminski ebenfalls zu wenig Druck machten. Auch Linksverteidiger Kristoffer Lund rückte nicht mehr rechtzeitig ein. Gleichzeitig verloren Sebastian Sebulonsen und Rav van den Berg in der Mitte Torschütze Jonathan Burkardt aus den Augen. Der Niederländer unterlief kurz darum beim zweiten Gegentreffer außerdem einen langen Ball. Im Anschluss verteidigte die FC-Defensive dann nach Burkardts Hereingabe kollektiv nicht entschlossen genug.

Anfällige Defensive gegen schwache Offensive

Auch wenn der FC danach nochmal zurückkam und einen Punkt holte, kann so eine Defensivschwäche im Abstiegskampf fatal sein. Zur Wahrheit gehört dabei aber natürlich auch, dass die Geißböcke immer wieder Ausfälle verkraften mussten. Seit dem achten Spieltag fehlt mit Abwehrchef Timo Hübers ein wichtiger Stabilisator. Und bis auf Cenk Özkacar fielen auch alle anderen etatmäßigen Innenverteidiger sowie der eigentlich Außenverteidiger Sebastian Sebulonsen in dieser Spielzeit einmal oder öfter für mindestens zwei Spiele oder mehr hintereinander aus. So war es natürlich schwierig für die Defensive, sich einzuspielen. Trotzdem müssen die Kölner diese Probleme besser in den Griff bekommen, um im Abstiegskampf zu bestehen. Denn nur der Letzte Heidenheim (keinmal) und der Vorletzte Wolfsburg (einmal) spielten seltener zu Null als die Kölner in dieser Spielzeit (dreimal). Auch kassierte abgesehen von den beiden Abstiegskandidaten nur der FC Augsburg mehr Gegentore als der FC.

Mit Blick auf das Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag gibt es aber eine Sache, die allen Kölnern Hoffnung machen kann, dass die Abwehr gegen die Grün-Weißen besser steht. Denn mit Werder kommt die drittschwächste Offensive der Liga in die Domstadt. Gerade mal 31 Tore hat Bremen bisher erzielt. Vor allem der Sturm ist dabei eine Problemzone, da es keinen regelmäßig treffenden Stürmer gibt. Bester Torschütze mit sieben Treffern ist mit Jens Stage ein Mittelfeldspieler. Es steht aber noch nicht fest, ob der Däne rechtzeitig für das Spiel gegen die Geißböcke fit wird, nachdem er schon am vergangenen Wochenende gegen Leipzig gefehlt hatte und unter der Woche phasenweise nur individuell trainieren konnte. So möchte auch sein Trainer Daniel Thioune das Risiko gut abwägen, dass er beim seinem besten Torjäger geht, wie er auf der Bremer Pressekonferenz am Freitag sagte. Wenn der 29-Jährige aber zu 100 Prozent fit ist, werde er starten – sicher sei das aber noch nicht.

Personalprobleme im Bremer Angriff

Umso schlimmer ist es für die Bremer, dass mit Justin Njinmah der zweittreffsicherste Profi (fünf Tore) ebenfalls mit leichten Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Der Angreifer musste das Training am Mittwoch vorzeitig abbrechen und absolvierte wie Stage am Donnerstag nur eine individuelle Einheit, wird aber wohl nach Köln mitfahren. Denn dahinter sind die Optionen rar. Victor Boniface, in den die Verantwortlichen vor der Saison große Hoffnungen gesetzt hatten, ist nach einem Knorpelschaden wohl weiter nicht fit. Der Stürmer war vor knapp anderthalb Wochen mit Übergewicht aus der Reha nach Bremen zurückgekehrt und muss erst nach und nach aufgebaut werden und ist deshalb mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine Kaderoption, wie sein Coach erklärte.

Keke Topp wiederum hat sich in der Länderspielpause einen Kreuzbandriss zugezogen, konnte die Erwartungen zuvor mit nur einem Treffer aber auch nicht erfüllen. Eine Option könnte Jovan Milosevic sein, der im Winter per Leihe aus Stuttgart kam und seitdem in neun Einsätzen drei Tore und eine Vorlage erzielte. Gegen Leipzig kam er jedoch nur als Joker, da der Stürmer zuvor drei Partien mit Rückenproblemen ausgefallen war. Alleine auf den Serben sollten die Werderaner ihre Hoffnungen daher nicht legen. Insbesondere, da dieser auch erst 20 Jahre alt ist. Genauso wie die andere Startelfoption Salim Musah. Der Angreifer hatte gegen Leipzig in seinem erst dritten Bundesligaeinsatz seinen ersten Treffer erzielt. Und sich für Thioune damit für die Startelf beworben. Wobei der Coach aber auch direkt bremste: „Wir dürfen dann auch von jungen Spielern nicht zu viel erwarten.“

Wer profitiert von der Schwäche des jeweils anderen?

So droht die ohnehin schwache Bremer Offensive gegen den FC noch weiter ausgedünnt zu sein. Und für die Kölner Defensive ist es damit vielleicht eine Chance, sich mal wieder sicherer zu präsentieren. Eine mögliche Stellschraube, damit das gelingt, dürfte für FC-Coach René Wagner die Rückkehr von Jahmai Simpson-Pusey sein. Der Innenverteidiger, der sich seit seinem Wechsel in die Domstadt auf Leihbasis im Winter sehr überzeugend präsentiert hat, steht dem FC nach der Geburt seines Sohnes am Montag wieder zur Verfügung. Und könnte mit seiner Ruhe im Spielaufbau und seiner Zweikampfstärke zu einem stabilisierenden Faktor werden.

Was aber schon jetzt definitiv feststeht: Eine Mannschaft wird auf jeden Fall am Wochenende von der Schwäche des jeweils anderen profitieren. Entweder die Kölner, die nach langer Zeit mal wieder zu Null spielen könnten. Oder die Bremer, die ihre schwache Torbilanz aufpolieren möchten. Dass sich die Personallage in der Kölner Verteidigung entspannt und gleichzeitig bei den Grün-Weißen Ausfälle in der Offensive drohen, könnte dabei den Ausschlag zu Gunsten der Geißböcke geben. Eine Garantie gibt es dafür aber natürlich nicht.


René Wagner kann gegen Bremen aus dem Vollen schöpfen – Auch Said El Mala rechtzeitig fit

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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René Wagner kann gegen Bremen aus dem Vollen schöpfen – Auch Said El Mala rechtzeitig fit

Am Sonntag steht für den FC der Abstiegskrimi gegen Werder Bremen an. In der Partie steht Trainer René Wagner bis auf die Langzeitverletzten der gesamte Kader zur Verfügung beim 1. FC Köln: Said El Mala ist rechtzeitig für das Bremen-Spiel fit.

Für das wichtige Spiel gegen Werder Bremen hat FC-Coach René Wagner eine Menge Optionen zu Verfügung. Eine davon wird auch Said El Mala sein, der wieder voll mittrainieren konnte.

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Die vielleicht wichtigste Nachricht für alle FC-Fans, ob Said El Mala rechtzeitig fit wird, hatte FC-Coach René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Abstiegskrimi gegen Werder Bremen direkt zu Beginn: „Ihm geht es gut. Er hat heute voll trainiert, wird morgen voll trainieren. Und dann ist er eine Option, zu starten am Sonntag.“ Zuvor hatte der 19-Jährige diese Woche nicht voll trainieren können, nachdem er gegen Eintracht Frankfurt kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste. Diese Probleme hat der Angreifer aber damit rechtzeitig überwunden, um den Geißböcken im Spiel gegen den direkten Konkurrenten von Anfang an zu helfen.

Viele Optionen für Wagner

Und auch ansonsten kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung. Das führt jedoch dazu, dass Wagner einige schwierige Entscheidungen treffen muss. So konkurrieren zum Beispiel in der Mittelfeldzentrale durch die Rückkehr von Eric Martel mit noch Isak Johannesson, Denis Huseinbasic und Tom Krauß gleich vier Spieler um zwei Positionen. „Unter der Woche haben wir auch klar mit allen beteiligten Spielern kommuniziert. Da gibt es ein, zwei Positionen, da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Da ist es fifty-fifty. Es gibt ein, zwei Positionen, die sind fix. Und das werden wir dann der Mannschaft am Sonntag mitteilen“, hielt sich der Coach noch bedeckt.

Ein Kandidat für die Startelf ist Alessio Castro-Montes. Der Schienenspieler hatte gegen Frankfurt sein Comeback nach längerer Verletzungspause gegeben und direkt zum Ausgleich getroffen. „Bei Alessio ist es so, dass er starten könnte. Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit. Aber das lassen wir uns alles noch offen für Sonntag“, so Wagner. Zwar nicht für die Startelf, aber immerhin wieder eine Option für den Kader ist außerdem Joel Schmied nach seiner Verletzungspause. Damit steht dem Trainer fast schon ein Überangebot in der Innenverteidigung zur Verfügung, da auch Jahmai Simpson-Pusey nach der Geburt seines Sohnes Anfang der Woche wieder eine Option ist.

Bremen defensiv deutlich stabiler geworden

Diese Optionen wird der Coach gegen Werder allerdings auch brauchen. Denn die Bremer haben sich zuletzt unter ihrem neuen Trainer Daniel Thioune deutlich verbessert gezeigt. „Es ist einfach eine sehr stabile Mannschaft gegen den Ball. Die schaffen es immer wieder sehr, sehr gefährlich umzuschalten, haben viele Spieler mit hoher Geschwindigkeit auf der letzten Linie“, erklärte Wagner seine Sicht auf den Gegner. Daher müsste seine Mannschaft Restverteidigung aufmerksam sein, aber auch selber auf Umschaltmomente setzen, da er dort bei den Bremern Probleme sehe. Trotzdem ist es für Wagner ebenfalls Teil des Planes, „das wir mit Ball weiter daran arbeiten, was wir die letzten drei Wochen besprochen haben. Dass wir auch mal Kontrolle über das Spiel bekommen.“ Mit dieser Mischung will der Trainer mit seiner Mannschaft am Sonntag dann endlich wieder einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feiern.


Weiter Interesse an Said El Mala – allerdings nicht nur von den Clubs

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Weiter Interesse an Said El Mala – allerdings nicht nur von den Clubs

Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Kölner Talents reißen nicht ab. Und auch die Berater sollen Schlage stehen beim Topscorer des 1. FC Köln: Wird Said El Mala bald ausgerechnet von Rogon vertreten?

Obwohl FC-Geschäftsführer Thomas Kessler ein konkret vorliegendes Angebot für Said El Mala kürzlich noch dementierte, gehen die Spekulationen im Transferwirbel um den 19-Jährigen weiter. Nun sollen sich mehrere Berater um den Youngster bemühen – unter anderem wohl auch die dem FC bestens bekannte Agentur Rogon.

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Für Said El Mala kam auch die Einheit am Donnerstag noch zu früh. Der Offensivspieler trainierte einmal mehr individuell. Ob es für das Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag (15:30 Uhr, DAZN, Liveticker bei come-on-fc.com) reicht, wird sich in den kommenden beiden Tagen zeigen. Möglicherweise könnte es bereits eine Tendenz am Freitag auf der Pressekonferenz geben, wenn René Wagner vor seiner Heimspiel-Premiere spricht. Der neue Kölner Coach wird wohl nur ungerne auf El Mala verzichten. Immerhin ist der 19-Jährige mit zehn Treffern und vier Assists der absolute Topscorer der Geißböcke. Und obwohl El Mala aktuell auf dem Trainingsplatz dann eher wenig stattfindet, ist der Shootingstar weiterhin nahezu täglich Gesprächsthema rund um das Geißbockheim.

„Kein Angebot eines anderen Clubs“

Kein Wunder, nach wie vor steht der Wechsel des 19-Jährigen im Raum. Ein möglicher Schritt, der die Kölner Fans thematisch spaltet. Hier, die Anhänger, die sich einen langfristigen Verbleib wünschen, an die bessere Entwicklung in Köln glauben, da die Fans, die wiederum denken, dass ein Abgang im Sommer dem Verein ein extremes wirtschaftliches Plus einspielen würde. Geld, das die FC-Bosse für diverse andere Käufe oder Kaufoptionen nutzen könnten. Doch so sicher wie vor einigen Wochen noch kolportiert, scheint der Abgang dann wiederum nicht zu sein. So wurde unter anderem berichtet, dass der Spieler dem englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion sein „Go“ gegeben habe. Ob dem so ist, werden nur wenige wissen. Konkrete Gespräche mit dem FC habe es aber offensichtlich noch nicht gegeben.

„Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Clubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten. Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen“, sagte Thomas Kessler erst jüngst dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das Interesse ist dennoch groß. Wie berichtet, sind gleich mehrere Clubs an dem Offensivspieler dran. Neben Brighton sollen auch Chelsea und Newcastle ernsthaft interessiert sein. Über das nötige Kleingeld verfügen die englischen Vereine sicherlich. Dem Vernehmen nach schwebt dem FC eine Ablösesummer zwischen 45 und 50 Millionen Euro vor. Auch, wenn Kessler dem Stadt-Anzeiger gegenüber erklärte, es gebe keine Schmerzgrenze. Unterdessen soll es eine Art Wettbieten auch von Berater-Seite geben.

Und ausgerechnet die Agentur von Roger Wittmann hat wohl besonders gute Karten. Ausgerechnet, weil man beim FC die Agentur „Rogon“ als rotes Tuch betrachte. Die Agentur hatte gleich mehrere Spieler beraten, die Köln dann schließlich ablösefrei verließen. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ habe es nicht nur bereits Kontakt gegeben, Rogon befinde sich aktuell in der „Pole-Position“. Kessler hatte zuletzt betont, dass der FC das Heft des Handelns in der Hand halte. Tatsächlich hat El Mala Vertrag bis 2030 – und darin keine Ablösesumme verankert. Dennoch scheint es mehr als nur unwahrscheinlich, dass der 19-Jährige diesen auch komplett erfüllen wird.


„Dann sind wir schwer zu schlagen“: Das fordert U21-Coach Sbonias vor dem Bonn-Spiel

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Dann sind wir schwer zu schlagen“: Das fordert U21-Coach Sbonias vor dem Bonn-Spiel

Die U21 des 1. FC Köln strebt nach doppelter Wiedergutmachung: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias will am Sonntag (14 Uhr) nach zuletzt vier Niederlagen am Stück endlich wieder gewinnen – und das just beim Bonner SC. Das Hinspiel gegen den Aufsteiger endete nämlich ebenfalls mit einer Niederlage.

Zuletzt blieb die U21 der Kölner viermal hintereinander ohne Punkte und rutschte daher auch in der Tabelle ab. Gegen den Bonner SC soll diese Niederlagenserie am Wochenende gebrochen werden.

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Es war ein bitterer Nachmittag damals Mitte Oktober, als die U21 des 1. FC Köln den Bonner SC zu Gast hatte im Franz-Kremer-Stadion. Die FC-Talente ließen ihre Chancen zum Führungstreffer ungenutzt – und kassierten in der Schlussminute den entscheidenden Gegentreffer zur 0:1-Niederlage. Solche Last-Minute-Knockouts sollten der U21 insbesondere nach der Winterpause noch häufiger passieren. Zuletzt kassierte das Team sogar vier Niederlagen in Serie. Die FC-Talente haben damit ihre gute Ausgangslage in der Tabelle verspielt, im Saison-Endspurt droht sogar der Sturz bis auf Platz zwölf. Das wäre eine Bilanz, mit der die Verantwortlichen – allem vorgetragenen Fokus auf die Talente-Entwicklung zum Trotz – sicher im Mai nicht zufrieden wären.

Balance zwischen Defensive und Offensive als Baustelle

Schon am Sonntag könnte sich der Bonner SC mit einem Heimsieg in der Tabelle an der U21 vorbeischieben. Trainer Evangelos Sbonias schob diese Rechenspiele im Gespräch mit unserer Redaktion jedoch beiseite: „Ich beschäftige mich nicht damit, dass Paderborn und Bocholt kommen und wir auf Platz zwölf abrutschen können. Das ist nicht mein Thema. Mein Thema ist, dass wir am Wochenende das Spiel verloren haben und dafür gibt es ganz klare Gründe, die vermeidbar gewesen wären. Das müssen wir besser machen und darum geht es. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

Sbonias sieht als seine Baustellen, „eine Balance zu kriegen von Offensive und Defensive, Intensität gegen den Ball und eine gute Box-Verteidigung zu haben und seine Chancen zu nutzen“. Des Trainers Schlussfolgerung lautete: „Kommen diese Themen halbwegs zusammen, dann sind wir ganz schwer zu schlagen. Das war in der Saison auch schon ein, zwei Mal der Fall in Phasen, in denen wir gepunktet und Siegesserien hingelegt haben.“ Zuletzt habe es jedoch die vom Coach angesprochene Balance nicht gegeben: „Dann verliert man Spiele.“ So blickte Sbonias zurück auf das Düsseldorf-Spiel: „Wir sind bei zwei Standard-Gegentoren zu gierig, um ein Tor zu machen, vernachlässigen ein wenig die Defensive und fressen einen Konter. Das darf uns gegen Bonn nicht passieren.“ Die Kölner müssen im Sportpark Nord auf Etienne Borie verzichten. Der Offensivspieler habe laut Sbonias zu Wochenbeginn eine Muskelverletzung im Training erlitten: „Er wird damit ausfallen.“ 

Trio aus der U19 mit Chancen auf Regionalliga-Spielzeit

Dafür könnte Sargis Adamyan nach seiner Zwangspause wieder ein Kandidat für die Startelf sein: „Er trainiert voll mit und ist natürlich dann auch ein Faktor für das Wochenende.“ Gerade bei Standards könnte der Armenier helfen, der gegen Düsseldorf als Joker zu einem Kurzeinsatz kam, dabei jedoch noch unauffällig blieb. Aus der U19 trainierten in dieser Woche David Fürst, Luis Stapelmann und Jonathan Friemel mit der U21. Letzterer verlängerte in dieser Woche seinen Vertrag beim FC. Das Trio besitzt auch gute Chancen auf Regionalliga-Spielzeit am Sonntag, wie Sbonias verriet: „Bei den Jungs, die jetzt bei uns trainieren, kann es gut sein, dass sie alle am Sonntag im Kader sind.“ Das sicher auch vor dem Hintergrund, dass die U19 am Sonntag das weite Auswärtsspiel in der Nachwuchsliga beim SSV Ulm absolvieren muss.


Nächster FC-Nationalspieler? Verband mit Interesse an Köln-Profi

Linton Maina könnte vielleicht bald für Kenia spielen
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Nächster FC-Nationalspieler? Verband mit Interesse an Köln-Profi

Vier FC-Spieler waren in der vergangenen Länderspielpause für ihre (U-)Nationalmannschaft unterwegs. In der Zukunft könnte noch ein fünfter Spieler dazukommen beim 1. FC Köln: Spielt Linton Maina bald für Kenia?

Der 1. FC Köln könnte bald einen neuen Nationalspieler in den eigenen Reihen haben. Linton Maina soll das Interesse des kenianischen Fußballverbandes auf sich gezogen haben. Der Verband will den Kölner in den kommenden Wochen von sich überzeugen. 

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Bei den Geißböcken spielte er zuletzt nicht die größte Rolle, dafür aber bald vielleicht in einer Nationalmannschaft: Linton Maina könnte zukünftig für Kenia auflaufen. Wie der Kicker berichtet, soll Kenias Trainer Benni McCarthy großes Interesse am Offensivspieler haben und in den kommenden Wochen nach Deutschland reisen wollen, um den 26-Jährigen vom kenianischen Verband zu überzeugen. Maina, der Sohn eines Kenianers ist, lief in seiner bisherigen Karriere ab der U16 für die Jugendmannschaften des DFB auf, erhielt nach der U20 jedoch keine weiteren Einladungen für Deutschland.

In Köln nicht gesetzt

Mit einer Entscheidung für Kenia würde sich für den Flügelspieler jedoch keine WM-Chance ergeben, da die Nation zuletzt mehrfach an der Qualifikation sowohl für die Weltmeisterschaft als auch für den Afrika-Cup gescheitert waren. Trotzdem könnte es für den Kölner eine interessante Option sein, weil Kenia neben Uganda und Tansania eines der Gastgeberländer für den im kommenden Jahr anstehenden Afrika-Cup ist. Damit ist die Nation für das Turnier als Teilnehmer gesetzt und möchte die Mannschaft dafür anscheinend mit einigen Spielern aus Europa besser aufstellen. Denn neben dem schnellen Dribbler in Diensten der Geißböcke habe Kenia auch Sadiki Chemwor aus der Jugend des FC Bayern München und Andre Gitau von der zweiten Mannschaft von Mainz 05 im Visier.

In Köln hat Maina in der laufenden Saison seinen Stammplatz jedoch verloren. Der ehemalige deutsche U-Nationalspieler kommt wettbewerbsübergreifend auf lediglich acht Startelfeinsätze sowie zwölf Partien als Einwechselspieler. Gerade im Januar hatte sich der 26-Jährige aber in guter Form gezeigt und innerhalb von vier Ligaspielen zwei Tore und eine Vorlage erzielt, seine einzigen Torbeteiligungen in dieser Spielzeit. Dann bremste den Flügelspieler allerdings ein Rippenbruch aus. Seitdem pendelte der Angreifer in den vergangen vier Spielen wieder zwischen Bank und Startelf. Trotzdem dürften alle Kölner hoffen, dass der ehemalige Hannoveraner in den letzten Wochen der Saison noch einmal wie zu Beginn des Jahres Fahrt aufnimmt und dazu beiträgt, den FC in der Klasse zu halten. Vielleicht hilft eine potenzielle Nominierung für Kenia dem Angreifer und gibt ihm für den Endspurt nochmal einen entscheidenden Push.


Vor Abstiegsduell gegen Werder Bremen: Alessio Castro-Montes bietet sich an

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Vor Abstiegsduell gegen Werder Bremen: Alessio Castro-Montes bietet sich an

Nach seinem starken Comeback gegen Eintracht Frankfurt sind die Erwartungen an Alessio Castro-Montes hoch. Kann der Belgier an seine Leistung anknüpfen und gegen Werder Bremen ein anderes Gesicht zeigen als im Hinspiel? 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes im Fokus

Im Duell zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen könnte Alessio Castro-Montes zur entscheidenden Figur werden. Dabei dürfte der Mittelfeldspieler keine allzu guten Erinnerungen an das Hinspiel gegen die Hanseaten haben.

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Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag im direkten Duell mit Tabellennachbarn Werder Bremen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem Heimsieg würden sich die Kölner rund um Neu-Coach René Wagner an den Norddeutschen vorbeischieben und könnten je nach Verlauf des Spieltags sogar Erzrivale Borussia Mönchengladbach hinter sich lassen. Mithelfen soll gegen die Bremer ziemlich sicher auch Alessio Castro-Montes, der zwar keine guten Erinnerungen an das Hinspiel haben dürfte, sich nach Einwechslung gegen Frankfurt zuletzt aber mit einem Tor durchaus eindrucksvoll zurückmeldete.

Alessio Castro-Montes hat sich beim 1. FC Köln rechtzeitig vor dem Abstiegsduell gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag zurückgemeldet und dürfte womöglich von Beginn an gegen die Norddeutschen auflaufen. Der Belgier, der zuletzt sieben Spiele aufgrund von einer Muskelverletzung und deren Nachwirkungen verpasste, sorgte nach seiner Einwechslung gegen Eintracht Frankfurt beim 2:2 am Wochenende nicht nur für den Ausgleich in der Schlussphase, sondern zeigte auch ansonsten mit mehreren guten Pässen und Laufwegen eine ordentliche Leistung. Dass der 28-Jährige somit nun ausgerechnet gegen Werder Bremen zu einer Schlüsselfigur avancieren könnte, hätten mit Blick auf das Hinspiel sicher nur die wenigsten gedacht.

Schlechte Erinnerungen an das Hinspiel

Der variabel einsetzbare Mittelfeldmann hat schlechte Erinnerungen an das Hinspiel (1:1), wurde nach nach einer mauen Vorstellung im linken Mittelfeld und einer gelben Karte zur zweiten Halbzeit ausgewechselt und stand in den folgenden drei Ligaspielen keine einzige Minute mehr auf dem Platz. Unter dem neuen Trainer René Wagner konnte er nach überstandener Verletzung gegen die Hessen aus Frankfurt wieder mitwirken und zeigte gleich, dass er ein sehr wichtiger Spieler für die Geißböcke im Saison-Endspurt sein kann. Nicht nur wegen seines Tores, sondern auch wegen seiner Pässe, seiner Laufbereitschaft und seiner guten Flanken und Standards hat Castro-Montes gute Karten, daheim gegen Bremen in der Kölner Startelf zu stehen.

An Motivation dürfte es dem FC-Neuzugang aus dem vergangenen Sommer sicher nicht fehlen, seine Leistung aus dem Hinspiel beim erneuten Aufeinandertreffen der beiden abstiegsbedrohten Clubs gerade zu rücken. Aufgrund von vielen kleineren Blessuren und Rückschlägen kam der Belgier in der laufenden Spielzeit erst in 15 Pflichtspielen zum Einsatz, zu Buche stehen dabei dennoch beachtliche 4 Scorerpunkte (1 Tor, 3 Vorlagen). Seine offensiven Vorstöße und gerade seine Flanken und Standards könnten zu einem wichtigen taktischen Mittel gegen die zuletzt sieglosen Bremer (1:2 zuhause gegen RB Leipzig) werden.

Castro-Montes mit guten Chancen auf die Startelf

Mit Blick auf die Personallage und die Konkurrenz erscheint ein Startelfeinsatz von Castro-Montes wahrscheinlich, Hauptkonkurrent Jan Thielmann zeigte in Frankfurt eine ziemlich durchwachsene Leistung und konnte vor allem offensiv kaum Impulse setzen. Der eigentliche Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen agierte beim Debüt von (Interims-)Trainer René Wagner als Innenverteidiger in einer defensiven Fünferkette und könnte diese Rolle auch gegen Bremen einnehmen. Alternativ könnte der Norweger auf seine Stammposition nach rechts zurückkehren und Castro-Montes eine Position nach vorne ins Mittelfeld rücken. So oder so, für den 1. FC Köln beginnen spätestens jetzt die Wochen der Wahrheit. Und zuhause gegen den direkten Konkurrenten aus Bremen soll mit dringend nötigen drei Punkten – und einem fitten Castro-Montes – der erste Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden.