In der vergangenen Länderspielpause waren es noch neun, dieses mal sind es deutlich weniger. Der 1. FC Köln stellt fünf FC-Profis für Länderspiele ab. Das liegt aber nicht nur an den aktuellen Verletzungen.
Nach den Verletzungen von Damion Downs und Jusuf Gazibegovic sowie einigen leistungsbedingten Nicht-Nominierungen gehen nur wenige FC-Profis auf Länderspielreise. Der 1. FC Köln stellt fünf FC-Profis für Länderspiele ab.
Mathias Olesen im spiel für Luxemburg gegen Irland
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Neun Profis hatte der FC im vergangenen November für die jeweilge Nationalmannschaften abgestellt – und damit mit Abstand die meisten der Zweitligisten. In dieser Phase fällt die Nominierungsliste deutlich kleiner aus. Nur vier Spieler der Profis gehen mit ihren A-Teams auf Länderspielreise. Das hat aber höchst unterschiedliche Gründe. So sollten es eigentlich ein paar mehr sein. Doch Verletzungen machten den Kölner Spielern einen Strich durch die Rechnung. So erst jüngst bei Jusuf Gazibegovic. Wir berichtet hat sich der Rechtsverteidiger das Sprunggelenk im Duell gegen den SV Darmstadt verletzt. Fraser Hornby hatte der Abwehrspieler rustikal von den Beinen geholt. In der Nationalmannschaft von Bosnien ist der 25-Jährige gesetzt und war auch für die anstehenden Spiele bereits nominiert. Auch im November musste Gazibegovic verletzungsbedingt passsen.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Olesen und Pacarada für A-Team im Einsatz
Mannschaftskollege Denis Huseinbasic befindet sich dagegen nur noch auf Abruf. Der Mittelfeldspieler war zuletzt immer berufen worden. Doch die Leistungen in dieser Spielzeit sind durchwachsen, für eine direkte Nominierung hat es also nicht gereicht. Das gleiche gilt auch für Max Finkgräfe und die deutsche U20-Nationalmannschaft. Der Linksverteidiger wird also beim FC trainieren. Im November stand Finkgräfe wie jetzt ebenfall auf der Abruf-Liste und wurde tatsächlich nachnominiert. Damals waren Damion Downs und Julian Pauli ebenfalls Teil der U20. Beide fallen verletzt aus. Für Downs wäre sonst sogar die Nominierung für die A-Nationalmannschaft der USA möglicherweise zur Option geworden. Für die deutsche U21- Nationalmannschaft wurden wir berichtet Eric Martel und Jan Thielmann berufen.
Für die Mannschaft von Antonio Di Salvo geht es in die Endphase der Vorbereitung für die Europameisterschaft in der Slowakei im Juni. Die Nominierung dürfte somit zumindest ein kleiner Fingerzeig sein. Tim Lemperle wurde aufgrund seiner jüngsten Verletzung nicht berücksichtigt. Neben den beiden U21-Nationalspielern sind immerhin noch zwei weitere Akteure mit der A-Nationalmannschaft unterwegs. Mathias Olesen trifft mit Luxemburg auf Schweden und die Schweiz. Leart Pacarada steht im Aufgebot des Kosove. Der Linksverteidiger bekommt es mit seiner Auswahl gleich doppelt mit Island zu tun. Ebenfalls für Spiele der A-Nationalmannschaft wurde Patrik Kristal aus der Kölner Reserve nominiert. Estland trifft auf Israel und Moldawien. Auch Jaka Potocnik ist unterwegs. Der Stürmer könnte sein Debüt in der U21 für Slowenien geben.
Florian Kainz und Dejan Ljubicic stehen ebenfalls auf der „Abruf“-Liste.
Der 1. FC Köln muss vorerst auf Jusuf Gazibegovic verzichten. Das gab der Verein am Montag bekannt. Der Außenverteidiger hatte sich in der Begegnung gegen Darmstadt verletzt und war nach der Halbzeit ausgewechselt worden.
Während der FC einen wichtigen Sieg im Aufstiegsrennen verbuchte, gab es für Kölner Leihgaben gleich mehrere Pleiten. Ein Kölner Youngster hatte aber besonders großen Grund zur Freude. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.
Für die ausgeliehenen Spieler des FC verlief das Wochenende insgesamt dann eher durchwachsen. Richtig Grund zur Freude hatte nur ein Akteur. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.
Elias Bakatukanda, ausgeliehen vom 1. FC Köln, trifft für Linz
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Stürmer Florian Dietz stand in Österreich beim Unentschieden (2:2) vom SCR Altach bei Austria Klagenfurt in der Startelf. In der fünften Minute der Nachspielzeit kassierte der SCR den Ausgleich. Wenig später sah Dietz noch die gelbe Karte und wurde anschließend ausgewechselt. Malek El Mala war beim Remis von Viktoria Köln bei Borussia Dortmund II (1:1) ebenfalls Teil der Startformation, musste aber nach 65 Minuten den Platz verlassen. Dagegen hatte ein anderer Leihspieler ein erfolgreicheres Wochenende.
Innenverteidiger Elias Bakatukanda stand beim Spiel von Blau Weiß Linz gegen den TSV Hartberg in der Startformation der Linzer und brachte sein Team mit seinem Premierentreffer in der österreichischen Bundesliga nach 16. Minuten mit 1:0 in Führung. Nachdem der Gast kurz vor der Pause den Ausgleich erzielt hatte, machte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel drei Treffer und gewann die Partie souverän mit 4:1. Durch den Erfolg qualifizierten sich die Blau-Weißen das erste Mal in die Meistergruppe ein.
Pleiten für Adamyan und Carstensen
Stürmer Sargis Adamyan und Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen mussten am vergangenen Spieltag mit ihren Teams jeweils knappe Niederlagen einstecken. Adamyan verlor mit Zweitligaschlusslicht, dem SSV Jahn Regensburg bei Fortuna Düsseldorf mit 0:1. Dabei stand der Armenier über die komplette Spielzeit auf dem Platz, blieb dabei jedoch erneut ohne gefährliche Aktion. Carstensen war mit dem Tabellenführer der polnischen Liga Lech Posen beim Tabellendritten Jagiellonia Bialystock zu Gast. Gegen den amtierenden Meister stand der Däne erneut in der Startformation. Posen ging bereits nach neun Minuten in Führung, musste jedoch noch vor der Halbzeit den Ausgleich hinnehmen. In der 59. Minute ging der Gastgeber dann per Eigentor in Führung. Carstensen wurde dann in der 69. Minute ausgewechselt, doch auch dieser Wechsel änderte nichts mehr am Ergebnis.
Durch die Niederlage rutschte der 23-Jährige nun auf den dritten Rang ab, da neben Jagiellonia auch Rakow Tschenstochau an den Blau-Weißen vorbeizog.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Youngster ohne Einsatz
Top-Talent Said El Mala fehlte der Viktoria bei Dortmund II weiterhin aufgrund einer Verletzung. Chilohem Onuoha kehrte hingegen nach seiner Blessur in den Kader des SC Verl zurück. Bei der 1:4 Niederlage gegen den FC Ingolstadt kam der 19-Jährige jedoch nicht zum Einsatz und verfolgte das Geschehen über die volle Spielzeit von der Bank.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Der 1. FC Köln gewann zwar das Heimspiel gegen Darmstadt, doch den großen Umschwung gab es noch nicht. Dabei hatte Gerhard Struber das Training in dieser Woche weitestgehend geheim abgehalten. Welche Überraschung hatte der 1. FC Köln denn nun parat?
Nach dem geheimen Training stellten sich viele die Frage: Wie wird FC im Spiel gegen Darmstadt nun auftreten? Mit einer Doppelspitze? Oder doch eine Dreierkette? Welche Überraschung hatte der 1. FC Köln denn nun parat?
Mark Uth, Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Das nicht-öffentliche Training am vergangenen Mittwoch versprach etwas Geheimnisvolles beim 1. FC Köln. Nachdem FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft unter Ausschuss der Öffentlichkeit trainieren ließ, blickten alle FC-Fans gespannt auf das Spiel gegen Darmstadt. Es wurde viel spekuliert und diskutiert, mit welcher Aufstellung und welcher Spielweise der Österreicher gegen die Lilien auftreten wird. Wird es eine Doppelspitze mit Steffen Tigges und Imad Rondic geben? Vertraut Struber auf seine Viererkette oder baut er auf einen Dreierbund wieder um? Mit welcher Ausrichtung will der FC seine Offensive wiederbeleben? Viele Fragen, die am Samstagabend beantwortet werden sollten. Schließlich wollten alle FC-Fans erfahren, was sich Struber in dieser Woche hinter geschlossenen Türen einfallen lassen hat.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Keine Doppelspitze, dafür wieder eine Dreierkette
Mit Blick auf die Aufstellung kristallisierte sich schnell, was sich als große Überraschung auftat: Der FC lief mit einer Dreierkette auf – nichts neues. Nur spielte Eric Martel von Beginn an im Zentrum des Abwehrverbundes, neben ihm auf der rechten Position FC-Kapitän Timo Hübers und als linker Innenverteidiger Dominique Heintz. Davor lief mit Florian Kainz und Mathias Olesen die Doppelsechs auf. Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic weilten zunächst auf der Bank. Mit der Aufstellung war der Fokus eher auf die Defensive gelegt worden. Trotz der schnellen Kölner Führung konnte die Mannschaft von Struber keine wirkliche Ruhe und Souveränität in den Aktionen ausstrahlen. Das Thema Sicherheit stand beim FC höher als der Gedanke an die eigene, offensive Stärke. So fiel im Verlauf des ersten Abschnitts noch der Ausgleich.
Die Geißböcke versuchten noch etwas wie Torgefahr im gegnerischen Strafraum zu kreieren, aber wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Dieses zögerliche Spiel nach vorne wurde zur Pause teilweise mit Pfiffen von den Zuschauern im Stadion quittiert. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft war Struber bis zu Halbzeit ebenfalls nicht begeistert. „Es war die totale Unzufriedenheit mit der ersten Halbzeit, mit unserem Spieldenken und unserer offensiven Ausrichtung“, meinte Struber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die Darmstädter. „Wir hatten uns vorgenommen, dass wir uns viel mehr zutrauen, viel mutiger agieren und in der Positionierung eine bessere Disziplin aufbringen – speziell, wenn man mit 1:0 führt. Das hat uns in der ersten Halbzeit gefehlt“, so Struber weiter.
Geheimtraining ohne großen Effekt?
Womöglich auch einer der Gründe, warum der Österreicher direkt zur Pause dreimal wechselte, was ziemlich ungewöhnlich für den FC-Trainer erschien. Schließlich schickte Struber statistisch gesehen in der bisherigen Saison nicht oft neues Personal von der Bank auf den Platz. Durch die systematische Umstellung spielte der FC eine verbesserte zweite Halbzeit, in der sich die Kölner, wenn auch erst in Überzahl, am Ende durchsetzen konnten.
Die Erleichterung mit dem Schlusspfiff war bei den Anhängern des 1. FC Kölns größer als erhofft. Trotz der Steigerung in Halbzeit zwei stellten sich nach Abpfiff wiederum die Frage, was das Geheimtraining unter der Woche nun gebracht hat. Aus der ersten Halbzeit jedenfalls konnten die vielen Fragen nicht beantwortet werden. In puncto Startelf hat sich der FC-Trainer zumindest vom Auftreten her etwas anderes vorgestellt. Auch in der zweiten Hälfte war der 1. FC Köln trotz der Überzahl in manchen Phasen nicht wirklich überzeugend im Offensivspiel. Und als der FC dann in Führung ging, wurden weitere Torchancen nicht konsequent zu Ende genutzt. Die mangelnde Effizienz machte sich wieder bemerkbar, wie zu Beginn der Saison. Trotz der Abschottung vor der Öffentlichkeit: Der große Effekt vom Geheimtraining war gegen Darmstadt auf dem Platz noch nicht zu erkennen.
Von den vor der Saison befürchteten Horrorszenarien ist keins eingetreten. Es riecht nach Aufstieg. Doch so wirklich zurücklehnen sollte man sich beim FC sicher nicht. Vor allem aufgrund der bislang mauen spielerischen Qualität wird es wohl der versprochene Ritt auf der Rasierklinge. Ein Kommentar zum 2:1-Erfolg des 1. FC Köln gegen Darmstadt.
Nach dem 26. Spieltag hat der FC eine gute Ausgangsposition, um das Unterfangen Wiederaufstieg zu meistern. Dennoch ist Vorsicht angesagt. Denn bisher gewannen die Geißböcke zu häufig durch das Quäntchen Glück. So auch gegen schwache Lilien. Ein Kommentar zum 2:1-Erfolg des 1. FC Köln gegen Darmstadt.
Die Spieler des 1. FC Köln vor der Südkurve.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Der Blick auf die Statistik der Begegnung der Kölner gegen den SV Darmstadt lässt nur einen Schluss zu. Die Partie hat ihren verdienten Sieger gefunden. 3:1,5 xGoals-Wert, 30:8 Torschüsse, 58:42 Prozent Ballbesitz, ja sogar die so unbeliebte Zweikampfquote ging mit 53:47 recht deutlich an den FC. Auf den ersten Blick gibt es wohl kaum eine Statistik, die einen Zweifel daran lässt, dass die Kölner die Verhältnisse mit den Lilien zumindest ein wenig zurecht gerückt haben. Die so kolportierte Revanche ist geglückt, der FC hat drei immens wichtige Punkte fürs Aufstiegsrennen eingefahren und verabschiedet sich auf dem 2. Tabellenplatz in die letzte Länderspielpause der Saison. Wobei der Abschied kein richtiger Abschied ist, denn am Geißbockheim wird natürlich dennoch ein paar Tage fleißig trainiert, bevor nach einem freien verlängerten Wochenende dann in der kommenden Woche bereits die Vorbereitung auf das Saisonfinale mit acht Spielen und vermutlich auch einem packenden Endspurt beginnt.
Wahrheit der Statistik ist bitter
Und die Kölner haben sich eine gute Ausgangsposition dafür erarbeitet. Tatsächlich starten die Geißböcke in das letzte Saisonviertel mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz. Der FC hat sich also in dieser erstaunlich engen Liga ein wenig Luft verschafft. Eine enge Liga, in der sich aktuell mindestens Platz neun noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann. Die gute Nachricht ist also, dass der HSV und der FC in diese letzte Saisonphase, in der die Kölner in der Hinrunde sechs von acht Spielen gewannen, 19 von möglichen 24 Zählern holten, mit einem kleinen Puffer starten. Eine Situation, die zahlreiche Fans, aber ganz sicher auch der ein oder andere Kölner Verantwortliche im vergangenen Frühling sicherlich sofort unterschrieben hätten. Gerade als die Themen „Ausstiegsklausel“, „Spielerflucht“, „Ausverkauf“ und „Liga 3“ rund ums Geißbockheim geisterten.
Von den Horrorszenarien ist Köln weit enttfernt. Also alles super? Ganz sicher nicht. Denn die Ausgangsposition und gerade auch der Sieg gegen Darmstadt sind mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Das Ergebnis, vor allem aber der Blick in die Statistik sollte möglichst nicht die weiter vorhandenen Schwachpunkte der Geißböcke kaschieren. Der FC tat sich auch gegen die Lilien gerade in der Vorwärtsbewegung einmal mehr unheimlich schwer. Und das lag sicherlich nicht daran, dass die Kölner nach der frühen Führung erst einmal auf Rückwärtsgang aus waren. Der FC hat einmal mehr ein Geschenk bekommen, das dankend angenommen und ist dann wieder in die spielerische Lethargie der vergangenen Wochen verfallen. Die Wahrheit der Statistik sagt nämlich auch, dass Darmstadt nach mehr als einer Stunde mehr Schüsse auf dem Konto hatte, dass nach 75 Minuten beide Teams einen xGoals-Wert von knapp 1,2 hatten und dass das 1:1 zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war.
Der FC wird ein anderes Gesicht brauchen
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Wie Dominique Heintz später vollkommen zu Recht erklärte, hat dem FC der Platzverweis enorm in die Karten gespielt. Erst in der Schlussphase haben die Geißböcke den Druck entwickelt, der diesen Sieg verdient gemacht hat. Wie Heintz ebenfalls zurecht betonte, kommt es am Ende nur auf das Ergebnis an. Und da steht ein 2:1, drei Punkte, Platz zwei. Aber ein 2:1, das ohne Geschenke und die Eingriffe des Videoassistenten eben auch eine müde Nullnummer hätte sein können. Ja, der FC steht auf Rang zwei. Das wohl auch nicht zu Unrecht. Die Leistungen werfen aber auch weiterhin die Frage auf, wie es denn im Falle eines Aufstiegs in der Bundesliga weitergehen kann. So sicherlich nicht. Die Kölner werden ein anderes Gesicht, ein anderes Auftreten brauchen. Bis dahin ist noch Zeit. Es kann noch so viel passieren.
Dass die Geißböcke den Schlüssel zur Offensivwucht, die zweifelsohne vorhanden ist, in dieser Spielzeit wiederfinden werden, ist jedoch angesichts der jüngeren Leistungen eher unwahrscheinlich. So heißt es wohl weiterhin auf die knappen und damit auch glücklichen Siege, auf die Fehler der Gegner bauen. Dass das nun nicht immer gut geht, haben die Spiele gegen Magdeburg und Karlsuhre gezeigt. Es wird bis zum Ende der Saison der von Gehard Struber schon fast überstrapazierte Ritt auf der Rasierklinge bleiben. Dafür gilt es nun in der Länderspielpause die nötige Kraft, die richtigen Schlüssel zu finden, die richtigen Lehren zu ziehen. Die Ausgangslage ist jedenfalls gut. Nun heißt es den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dass die Kölner das können, haben sie in den vergangenen Wochen oft genug bewiesen.
Der 1. FC Köln gewinnt zuhause gegen den SV Darmstadt 98 mit 2:1. Dabei trifft der zuletzt kritisierte Luca Waldschmidt vom Elfmeterpunkt und entscheidet, wie letzte Woche in Ulm, erneut das Spiel zugunsten der Geißböcke. Und überzeugte einmal mehr mit guten Statistiken. Wird Luca Waldschmidt dem 1. FC Köln nun dauerhaft helfen können?
Dank Luca Waldschmidt gewinnt der 1. FC Köln nach hartem Kampf gegen die Südhessen mit 2:1. Dabei überzeugte Waldschmidt nicht nur Dank des Siegtreffers, auch die individuellen Spieldaten lassen auf einen wieder fleißigen Mittelfeldspieler zurückschließen. Wird Luca Waldschmidt dem 1. FC Köln nun dauerhaft helfen können?
Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Es lief die 80. Spielminute, als Luca Waldschmidt sich den Ball schnappte und die Kugel auf dem Elfmeterpunkt legte. Der 28-Jährige blieb nach der VAR-Prüfung und dem Elfmeterpfiff für Köln ganz cool und verwandelte sicher vom Punkt zur erneuten Führung zum 2:1, der gleichzeitig auch der Endstand war. Dabei war der eigentlich erste Elfmeterschütze schon vom Feld. Nach Florian Kainz war es Waldschmidt, der die Verantwortung vom Punkt übernommen hatte. „Wenn Kainzi auf dem Platz steht, dann wäre Kainzi da gewesen. Der war schon unten, von daher war ich mir ziemlich sicher, dass ich ihn nehme. Ich habe da schon viel Vertrauen in mich“, sagte Waldschmidt selbstbewusst nach dem Spiel. Wie schon in der vergangenen Woche in Ulm traf Waldschmidt zwar erst spät das Tor, aber dafür wieder zum Sieg, den der FC für den Aufstieg in die Bundesliga dringend benötigte.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Hohe Laufbereitschaft und starke Passquote, aber unzufrieden mit Halbzeit eins
Doch nicht nur der Elfmeter, auch die Statistiken lassen für Waldschmidts Engagement sprechen: Der Offensivstar spulte insgesamt 11,04 Kilometer gegen Darmstadt ab, nur Jan Thielmann war läuferisch mit 11,42 Kilometern ein wenig fleißiger, spielte aber auch komplett durch. Insgesamt kamen von Waldschmidt 34 seiner 37 Pässe bei den Teamkollegen an, was eine Passquote von starken 92 Prozent entspricht. Insgesamt überragte der 28-Jährige offensiv, was ihm bei seiner Auswechslung in der 87. Minute auch mit Beifall von den Rängen quittiert wurde. Es scheint, als ob Waldschmidt die letzten Wochen gutgetan haben und auf dem Platz sein Können immer mehr zeigen kann. Zwischenzeitlich saß der gebürtige Siegener regelmäßig auf der Bank über die volle Distanz, wurde kaum für das lähmende Offensivspiel berücksichtigt. Jetzt ist Waldschmidt innerhalb einer Woche zweimal der Retter beim FC.
Dabei wirkte selbst der Matchwinner mit dem Spiel der Geißböcke nicht wirklich zufrieden. „Die erste Halbzeit war schlecht. Wir haben nicht gut Fußball gespielt, sind nicht rausgekommen aus dem Pressing. Viele lange Bälle, dann zweite Bälle und haben dann in der zweiten Halbzeit ein bisschen was umgestellt“, meinte Waldschmidt. Tatsächlich war die erste Halbzeit, bis auf dem frühen Fehlpass der Darmstädter zur 1:0-Führung, ziemlich ereignislos. Der FC brachte es nur auf drei Abschlüsse in Hälfte eins, davon zwei von Waldschmidt selbst, die allerdings ungefährlich waren. Aus dem Spiel heraus passierte nicht viel, auch Waldschmidt konnte daran zunächst nichts ändern. Das änderte sich zur zweiten Halbzeit. „Wir sind deutlich mehr nach vorne gekommen, in gefährliche Räume gekommen. Da haben wir Darmstadt hinten reingedrängt. Und ich glaube, wenn man die zweite Halbzeit sieht, gewinnen wir verdient“, ergänzte Waldschmidt.
Ist Waldschmidt nun eine dauerhafte Option?
Momentan läuft es für den Spielmacher beim 1. FC Köln. Mit dem wichtigen Heimsieg gegen die Lilien behaupten sich die Kölner auf Platz zwei der Tabelle und sind im Aufstiegsrennen wieder gut dabei. Auch Dank Luca Waldschmidt, der zweimal hintereinander zum Matchwinner wurde. Kann Waldschmidt dem FC auch nach der Länderspielpause nun weiterhelfen? „Die Spiele sind alle extrem wichtig. Da können wir in der Pause nochmal an ein paar Dingen arbeiten und nochmal Kraft tanken, um dann stark heraus zu kommen“, sagte Waldschmidt. Aktuell ist er es, der die wichtigen Aktionen im Spiel nutzt. Mit seinen siebten Saisontor ist der 28-jährige Mittelfeldspieler auch torgefährlicher geworden. Wichtiger denn je, schließlich lassen die Torerfolge von den Mittelstürmern der Mannschaft von Gerhard Struber noch auf sich warten. Umso bedeutender für den FC ist, dass Waldschmidt seine Form wieder entdeckt hat und den FC zum Aufstieg helfen kann.
Die U21 des 1. FC Köln verpasste die Wiedergutmachung nach der Bocholt-Pleite, kassierte stattdessen gegen Düren die zweite Niederlage in Serie. Damit verharrt das Team im Mittelmaß der Regionalliga. Trainer Evangelos Sbonias sah den Knackpunkt der Partie im Ausgleich kurz vor der Halbzeit – und forderte einen Lerneffekt seiner Spieler.
U21-Trainer Evangelos Sbonias haderte nach der Heimspielpleite gegen Düren. Bis zur Halbzeit war der Coach zufrieden. Doch: Die U21 des 1. FC Köln verpasste die Wiedergutmachung nach der Bocholt-Pleite.
U21-Kapitän Marco Höger im Duell gegen Düren
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Die FC-Reserve verharrt im Mittelmaß der Regionalliga West: Das 1:2 gegen den 1. FC Düren war nicht nur die zweite Niederlage in Folge, sondern insgesamt auch die achte Nullnummer im 25. Spiel dieser Saison. Die U21 steht mit 37 Punkten auf dem achten Platz im Niemandsland der Tabelle. Trainer Evangelos Sbonias haderte nach der Heimpleite gegen Düren insbesondere mit dem Ausgleichstreffer der Gäste per Foulelfmeter durch den Ex-Kölner Adam Matuschyk kurz vor der Pause. Dieser sei ein Wirkungstreffer für seine Mannschaft gewesen: „Das 1:1 war praktisch wie ein Genickbruch“, konstatierte Sbonias, der von „zwei unterschiedlichen Halbzeiten“ sprach. Bis zum Ausgleich habe sein Team „komplett alles im Griff“ gehabt, sei „sehr souverän“ gewesen und „viele Lösungen mit dem Ball gefunden“.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
„Wir müssen da in der Entwicklung lernen“
In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft hingegen „nicht mehr zu unserem Spiel gefunden“. Dies habe sich auch in der Kabine schon bemerkbar gemacht: „Sie betreiben so viel Aufwand, wir spielen so gut, dann sitzen wir wieder in der Kabine und es steht 1:1. Ich habe natürlich versucht, auf die Jungs einzuwirken, aber da hat man schon gemerkt, dass das ein harter Schlag war.“ Sbonias forderte aus dieser Situation jedoch einen Effekt für die Zukunft: „Wir müssen da in der Entwicklung lernen, dass man dann einfach da weitermacht, sich nichts anmerken lässt. Aber bei der Altersstruktur ist das auch extrem viel verlangt. Vielleicht müssen diese Dinge auch passieren auf dem Weg, wo wir sie hinbringen wollen.“
Bemerkenswert: Neo Telle, der diesmal bei der U21 Spielpraxis sammeln durfte, sah gleich bei drei Situationen nicht gut aus, zwei davon hatten auch Gegentreffer zur Folge. Sbonias stellte sich jedoch vor seinen Innenverteidiger: „Da geht es nicht darum, Neo isoliert zu betrachten. Er hat in der ersten Halbzeit auch genau dieses gute Spiel gemacht und dann in der zweiten Halbzeit genau die gleichen Probleme gehabt wie seine kompletten Mitspieler.“ Kapitän Marco Höger sah derweil in der Schlussphase zu allem Überfluss die gelb-rote Karte, seine bereits dritte in dieser Saison. Sbonias ärgerte sich: „Er wird in der Aktion hart gefoult und regt sich danach über das Foul auf. Dann verlange ich da einfach ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl. Da kann man mit so einem erfahrenen Spieler mal reden und Fünfe gerade sein lassen. Aber dann sofort wieder die gelb-rote Karte zu zeigen, das ist mir einfach too much.“
Die U21 nutzt die anstehende Länderspiel-Pause für ein Testspiel am Mittwochabend (19 Uhr) beim Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck.
Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben einen weiteren Schritt aus dem Tabellen-Keller verpasst. Stattdessen setzte es in Unterzahl eine deutliche Niederlage bei der TSG Hoffenheim. Den Frauen des 1. FC Köln droht nach der DFB-Pokal-Pause jetzt sogar der Sturz auf den vorletzten Platz.
Nach dem 1:1 und der gegebenen Roten Karte konnten die Kölnerinnen in Unterzahl keine Gegenwehr mehr leisten. Erschwerend hinzu kam der verwandelte Foulelfmeter für die TSG. Den Frauen des 1. FC Köln droht der Sturz auf den vorletzten Platz.
Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln (Foto: Daniela Porcelli / Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Zwischenzeitlich schien es so, als könnte die Reise in den Kraichgau doch noch etwas Zählbares einbringen. Das zwischenzeitliche 1:1 beendete die Torlos-Serie des FC nach 381 Minuten. Doch die Rote Karte für Anna Gerhardt und der verwandelte Foulelfmeter der TSG danach waren der Anfang vom Ende für den FC in dieser Partie. Die Kölnerinnen konnten in Unterzahl keine echte Gegenwehr mehr leisten und kassierten am Ende eine deutliche und verdiente Niederlage. Trainerin Britta Carlson haderte mit dem Platzverweis als spielentscheidendem Ereignis: „Bis zum Elfmeter und bis zur roten Karte war es ein offenes Spiel. Wir haben relativ wenig zugelassen. Die TSG hatte wenig Lösungen gegen unser Pressing.“
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
„Viele krasse individuelle Fehler“
Letztlich sei jedoch nicht nur die einstündige Unterzahl entscheidend gewesen: „Abgesehen davon haben wir aber auch zu viele krasse individuelle Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben. Wir hatten die Möglichkeit, noch einmal auf 2:4 heranzukommen, aber die Situation war schon schwer gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft.“ Unterm Strich sei das Ergebnis „sehr schade, weil ich das Gefühl hatte, dass wir am Anfang sehr gut im Spiel waren“, bilanzierte Carlson.
Die Kölner Torschützin Dora Zeller kommentierte nach der Partie: „Nach dem Elfmeter und dem Platzverweis war es schon sehr schwer gegen Hoffenheim, aber wir haben alles versucht. Die Rote Karte hat das Spiel sehr beeinflusst. Am Anfang waren wir gut. Hoffenheim hat das in Überzahl dann stark gemacht. Wir sind natürlich heute enttäuscht. Wir haben gekämpft, wir haben ein Tor geschossen – das sind die Dinge, auf denen wir aufbauen können.“ Die Kölnerinnen haben damit nun drei Bundesliga-Niederlagen in Serie kassiert. Der anvisierte Sprung ins Tabellen-Mittelfeld ist damit zur Utopie geworden. Die Kölnerinnen werden die Saison bestenfalls auf dem aktuellen zehnten Platz beenden – und damit auf demselben Rang wie in der Vorsaison. Damals sammelte der FC insgesamt 18 Punkte – davon ist das Team derzeit aber noch weit entfernt.
Fünf Spiele vor dem Saisonende stehen gerade einmal sieben Zähler auf der Habenseite des FC. Und durch den Punktgewinn Carl Zeiss Jenas an diesem Wochenende gegen Leipzig (1:1) droht dem FC nach der nun anstehenden DFB-Pokal-Pause sogar das Abrutschen auf den vorletzten Platz. Sollte Jena am 28. März (18:30 Uhr) alle drei Punkte aus dem Franz-Kremer-Stadion entführen, würde der Aufsteiger in der Tabelle am FC vorbeiziehen. Nach dem verheißungsvollen Start mit dem 0:0 gegen Wolfsburg lässt sich bislang konstatieren: Der Trainer-Wechsel brachte den erwünschten nachhaltigen Effekt bislang nicht.
Neben Tim Lemperle feierte auch Mark Uth am Samstagabend gegen Darmstadt seine Rückkehr. Erstmals seit Dezember spielte der Angreifer wieder und ließ sein Können aufblitzen. Ob das Comeback aber von dauerhafter Natur ist, ist offen beim 1. FC Köln: Das ist nun der Plan mit Mark Uth.
Es wurde bereits über den Fortgang der Karriere, viel über die Zukunft diskutiert. Zunächst stand aber das Comeback des Routiniers an. Und wieder einmal schwingt mit der Rückkehr auch ein wenig Hoffnung mit beim 1. FC Köln: Das ist nun der Plan mit Mark Uth.
Mark Uth, Spieler des 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Personell sah die Lage am Samstag doch deutlich besser aus als noch in der Vorwoche. Eric Martel, Dominique Heintz und Leart Pacarada waren vor der Begegnung gegen Darmstadt wieder ein Thema – immerhin Martel und Heintz kehrten auch in die Anfangsformation zurück. In der Offensive ist die Personaldecke auch weiterhin dünner. Denn die Ausfälle von Damion Downs und Linton Maina schmerzen sehr. Und doch gab es am 26. Spieltag auch positive Signale aus der Angriffsabteilung. Wie erwartet war Tim Lemperle bei den Kölnern wieder dabei, stand im Kader, könnte also schon bald wieder zu einer Option von Beginn an werden. Wie wichtig Lemperle sein kann, zeigte er beim starken Pass auf Imad Rondic in der Schlussphase, die der Angreifer viel zu leicht vergab.
„Bei ihm wissen wir alle, was er drauf hat“
Eine gute Stunde vor Anpfiff überraschte Gerhard Struber aber noch mit einer anderen Personalie. Denn erstmals seit Dezember stand auch Mark Uth wieder im Kader. Der Routinier ist bekanntlich das Verletzungs-Sorgenkind der Kölner. Eigentlich hatte Struber unter der Woche angedeutet, dass es bei dem gebürtigen Kölner für Samstag noch nicht reichen würde. Doch dann war der Angreifer doch Teil des Kaders. Und in der Schlussphase gab der Angreifer dann auch das lang ersehnte Comeback und es war zudem eins, das Hoffnung macht. Zwar wollte noch nicht alles gelingen, gute Aktionen hatte Uth aber gleich mehrere. Etwa, als er seinen Gegenspieler mit einem Tunnel einfach stehen ließ, dann aber am Keeper Marcel Schuhen scheiterte. „Es gibt keine zwei Meinungen, dass er kicken kann. Bei ihm wissen wir alle, was er drauf hat“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber.
Dennoch schwingt bei dem Angreifer auch immer wieder die Verletzungshistorie mit, die eine Aussicht über den weiteren Saisonverlauf, aber auch die Karriereplanung schwer machen. „Ich tue mich schwer, immer Prognosen abzugeben, weil in der Vergangenheit viel passiert ist, was seine körperliche Robustheit angeht. Wir wünschen uns, dass er im Programm bleibt“, sagte der Trainer. Alleine in dieser Spielzeit kam der gebürtige Kölner vor dem Duell gegen Darmstadt in der 2. Bundesliga auf fünf Einsätze, spielte aber keine 40 Minuten. Auch in den vergangenen Spielzeiten war es nicht viel besser, immer wieder wurde Uth von Verletzungen zurückgeworfen. So, dass auch über die Karriere spekuliert wurde. „Es wäre super, wenn wir ihn stabil einarbeiten können und seinen Körper legieren und stählern. Damit er einfach nicht so schnell wieder aus dem Prozess fällt“, sagt Struber.
Für Uth wird die Rückkehr in den Kader und auf den Platz ein erstes Highlight wieder gewesen sein. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen sicherlich nichts überstürzen.
Spielerisch blieb es weiter dürftig, aber am Ende stand ein wichtiger Erfolg: Mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 sendet der FC vor der Länderspielpause ein positives Signal im Aufstiegsrennen. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Darmstadt, überzeugt aber wieder nicht.
Der FC schielt in der Endphase der Saison dank einem wichtigen Sieg gegen den SV Darmstadt 98 wieder mit etwas Komfort in Richtung 1. Liga und gewann gegen die Südhessen Dank viel harter Arbeit, großzügigen Darmstädter Geschenken und eines gut aufgelegten Jan Thielmann. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Darmstadt, überzeugt aber wieder nicht.
Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Die linke Hand flach ans linke Ohr gelegt, die rechte gerade nach vorne gestreckt. Jan Thielmann feierte seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 wie ein DJ, der hauptberuflich in der Kölner Clubszene unterwegs ist. Nur 50 Sekunden nach dem Anpfiff profitierte der Offensicspieler von einem Anspielfehler des Darmstädter Rechtsverteidigers Sergio Lopez und versenkte den Ball abgebrüht hinter Darmstadts Torhüter Marcel Schuhen im Kasten der Gäste. Der U21-Nationalspieler machte nach seiner Leistung gegen Ulm nun einmal mehr deutlich, dass er nach vorne in die Offensive gehört, wo er Druck entfachen und Chancen kreieren kann.
Luca Waldschmidt sammelt weiter fleißig Kilometer
Während der 22-Jährige in der Vergangenheit als Rechtsverteidiger mit seinem Abwehrverhalten immer wieder auch für schiefe Töne gesorgt hat, zeigte er sich gegen Darmstadt als entschlossener Frontmann – bereit, im Saisonendspurt die Offensive anzuführen: „Tore schießen macht Spaß, gerade hier im RheinEnergie-Stadion ist es immer schön, zu treffen. Deswegen kann ich mich schon damit anfreunden – egal, ob vorne rechts oder ganz vorne“, sagte Thielmann. Insgesamt bot das Flutlichtspiel am Samstagabend aber nur wenig spielerische Qualität. Und das gut gefüllte FC-Lazarett lässt nicht gerade auf baldige Besserung hoffen. Der 1. FC Köln musste auf Linton Maina und Damion Downs verzichten, zudem saß Tim Lemperle zunächst nur auf der Bank. Steffen Tigges, der neben Thielmann in der Sturmspitze auflief, zeigte sich zwar engagiert im Pressing und überzeugte in der Defensivarbeit, strahlte aber weiterhin kaum Torgefahr aus.
Gleiches galt in der Anfangsphase für den Mann eine Position hinter ihm, Luca Waldschmidt, obgleich er einer der aktivsten Kölner in der Offensive war, mit den meisten Torschüssen, 11,04 gelaufenen Kilometern – nur Thielmann lief mit 11,42 Kilometern mehr – und den entscheidenden Elfmeter nach Foul an Timo Hübers, den er souverän zum 2:1-Endstand verwandelte. Schon gegen Ulm hatte Waldschmidt seine läuferische Stärke unter Beweis gestellt, und auch diesmal stand er sinnbildlich für Arbeitsmoral, Einsatzwillen und die Bereitschaft, im Endspurt noch einmal alles in die Waagschale zu werfen – auch wenn viele seiner Abschlüsse harmlos blieben und Chancen ungenutzt verpufften. Hoffnung auf einen weiteren Treffer brachte die Einwechslung von Rondić, der in der 72. Minute zu einer Großchance kam, diese aber aus fünf Metern vergab.
Harte Arbeit statt Schönspielerei
In der Schlussphase kamen die Kölner noch zu einigen weiteren Möglichkeiten zur Entscheidung. Die beste vergab Tim Lemperle, der aus spitzem Winkel nur den kurzen Pfosten traf. Trotz seiner Leistung sei die Chancenverwertung auch gegen Darmstadt wieder ein großes Manko gewesen, schlussfolgerten Thielmann nach dem Spiel: „Wir hätten am Ende sicher noch eins machen müssen. Dann hätten wir ein bisschen mehr Ruhe gehabt. Wir haben es am Ende – wir können es souverän in Anführungszeichen nennen – durchgebracht“, so das Kölner Eigengewächs. „Wir haben einen überragenden Marvin Schwäbe im Tor und sind eine gute Pressingmannschaft, können den Gegner gut anlaufen und wissen, dass wir den Gegner so gut unter Druck bringen. Dann bin ich glaube ich da, wo ein Stürmer sein muss. Dann war es eine leichte Aufgabe.”
Das Spiel gegen die Darmstädter von Florian Kohfeldt war keine fußballerische Glanzleistung, sondern vor allem harte Arbeit. Der FC gewann mehr Zweikämpfe, zog mehr Fouls und lief als Mannschaft fast zehn Kilometer mehr als die Gäste. Zudem gab der FC mit einem Verhältnis von 20 zu 8 deutlich mehr Torschüsse ab, von denen allerdings viele harmlos blieben. Für Dominique Heintz kein Grund, die Spielweise von Trainer Gerhard Struber in Frage zu stellen: “Für mich zählen nur Punkte. Zum Schluss ist mir das scheißegal, wie wir die holen. Wir müssen weiter so arbeiten. Die 2. Liga ist schon eklig, jede Mannschaft ist schwer zu bespielen.”
Kurzes Durchschnaufen im Aufstiegsrennen
Der Erfolg gegen die Lilien lässt zumindest beim Blick auf die Tabelle einen positiven Trend erkennen, auf dem es nun aufzubauen gilt. Mit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat sich der 1. FC Köln ein kleines Polster erarbeitet. Eine Seltenheit in der laufenden Zweitliga-Saison. „Wir haben jetzt ein paar Tage frei – mit dem Gefühl, jetzt auf dem zweiten Platz in die Pause zu gehen, drei Punkte geholt zu haben und vielleicht ein Mini-Polster nach unten gebaut zu haben“, sagte Timo Hübers. „Hier in Köln wird auch immer viel geschrieben. Da haben die Medien jetzt zwei Wochen Zeit, zumindest über ein positives Ergebnis zu schreiben. Wir hoffen, dass wir die Wochen nutzen können, um auch inhaltlich besser zu werden. Das habe ich die letzten Wochen auch schon öfter gesagt. Aber ich möchte nicht jedes Mal so zittern müssen.”
Auch Cheftrainer Gerhard Struber verabschiedet sich zufrieden in die freien Tage und will nochmal kräftig ausspannen, bevor es in den Saison-Endspurt geht: “Von Montag bis Donnerstag haben wir noch ein gutes Programm und schließen das mit einem Testspiel am Donnerstag ab. Danach gehen wir ein paar Tage auseinander – ein bisschen die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen“, sagte der Coach. „Es ist wichtig, dass wir – vielleicht auch mal in einem privateren Umfeld – Energie tanken, um dann wieder zurückzukehren. Ich freue mich dann, wenn meine Jungs wieder da sind.” Nach der kurzen Pause geht es am 29.03 (13.00 Uhr) auswärts gegen den direkten Konkurrenten SC Paderborn. Vielleicht steigt dort dann ja die nächste Showeinlage von DJ-Thielmann.
(*Bei einer ersten Fassung dieses Textes wurde fälschlicherweise der XGoals-Wert der beiden Teams als gleich angegeben. Der FC kam auf einen Wert von über 3, Darmstadt von etwa 1,5)