Bülters beeindruckende Bremen-Bilanz: Schlägt der Werder-Schreck am Sonntag wieder zu?

Marius Bülter vom 1. FC Köln
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Bülters beeindruckende Bremen-Bilanz: Schlägt der Werder-Schreck am Sonntag wieder zu?

Nach einem bockstarken Saisonstart konnte Marius Bülter im weiteren Saisonverlauf nur selten überzeugen. Rechtzeitig vor der Partie gegen Werder meldete sich der 33-jährige nun mit seiner Vorarbeit zum 2:2 in Frankfurt zurück. Und eine besondere Statistik macht Hoffnung, dass der Stürmer im Abstiegskrimi eine wichtige Rolle spielen könnte beim 1. FC Köln: Marius Bülter trifft auf seinen Lieblingsgegner.

Viele seiner bisherigen Spiele gegen Werder Bremen dürfte Marius Bülter in guter Erinnerung behalten haben. Kann der FC-Stürmer im Abstiegskracher gegen die Hanseaten zum entscheidenden Trumpf für die Geißböcke werden?

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Nach zwei Spieltagen hatte es Marius Bülter erst einmal allen gezeigt, die seinen Transfer von der TSG 1899 Hoffenheim zum 1. FC Köln kritisch gesehen hatten. Im Auftaktspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 köpfte der 1,88 Meter große Offensivspieler eine Waldschmidt-Flanke mustergültig zum 1:0-Sieg in die Maschen. Eine Woche später schoss Bülter beim 4:1-Heimerfolg über den SC Freiburg nicht nur das 2:0, sondern bereitete zudem die Tore von Jakub Kaminski und Jan Thielmann vor. Und auch beim 3:3 am dritten Spieltag in Wolfsburg zeigte er eine ordentliche Leistung.

Schwierige Phase nach überragendem Start

„Bülti“ hatte also einen sehr entscheidenden Anteil daran, dass die Geißböcke ihr Punktekonto als Aufsteiger zu Saisonbeginn ordentlich füllen konnten. Nicht nur für den 1. FC Köln, sondern auch für den Neuzugang selbst ein Auftakt nach Maß. Und der ließ hoffen, dass der gebürtige Ibbenbürener dauerhaft die so dringend benötigte Verstärkung für die Kölner Offensive sein würde. Aber wie heißt es eben manchmal in Kölle: „Et bliev nix wie et wor“. 

Nach einer verletzungsbedingten Pause an den Spieltagen fünf und sechs konnte sich der flexible Offensivspieler in der Hinrunde nur noch mit einer Torvorlage (beim 1:1 gegen den FC Augsburg) und einem Treffer (beim 3:4 gegen Eintracht Frankfurt) in die Scorer-Listen eintragen. Ansonsten folgte viel Leerlauf mit durchwachsenen bis schwachen Leistungen und zum Teil wenig Einsatzzeiten. So konnte auch Bülter nicht verhindern, dass der FC von den vergangenen 19 Bundesligaspielen gerade einmal zwei gewinnen konnte und bis auf Platz 15 abrutschte.

Bülter im Abstiegskampf zurück zu alter Stärke?

Trotzdem könnte er im anstehenden Abstiegsendspiel gegen Werder Bremen einer der zentralen Akteure werden. Dafür spricht zum einen, dass der 33-Jährige am vergangenen Spieltag in Frankfurt nur eine Minute nach seiner Einwechslung das 2:2 durch Alessio Castro-Montes vorbereitete. Die Formkurve des Stürmers könnte also gerade rechtzeitig zum Saison-Endspurt wieder nach oben zeigen. Zum anderen ist das Team von der Weser so etwas wie Bülters Lieblingsgegner unter den aktuellen Bundesligisten. Bereits fünfmal traf er in bisher elf Begegnungen gegen die Hanseaten (dreimal für Hoffenheim und zweimal für Union Berlin), davon sogar zweimal per Doppelpack. Gelänge es dem Angreifer, seine beeindruckende Bremen-Bilanz am Sonntag aufzupolieren, könnte das ein entscheidender Beitrag für den so dringend benötigten FC-Sieg im Kampf um den Klassenerhalt sein. 

Und weil mit Saïd El Mala der Top-Torjäger des 1. FC Köln wegen einer Sprunggelenksblessur am Mittwoch und Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren konnte und noch nicht feststeht, ob der Youngster rechtzeitig fit wird, dürften die Geißböcke um jede treffsichere Alternative im Angriff froh sein. Ein Bülter als Werder-Schreck, der an seine gute Form zu Saisonbeginn anknüpfen kann, wäre da Gold wert.


Zuletzt gegen Frankfurt getroffen: Platzt im Rückspiel für Marius Bülter der Knoten?

René Wagner gibt Marius Bülter Anweisungen
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Zuletzt gegen Frankfurt getroffen: Platzt im Rückspiel für Marius Bülter der Knoten?

Durch den Trainerwechsel bei den Geißböcken dürften sich einige Akteure wieder ihre Hoffnung auf mehr Spielzeit machen. Darunter vielleicht auch der Stürmer, der zwar als Joker immer auflief, zuletzt aber nicht mehr traf für den 1. FC Köln: Platzt für Marius Bülter nun der Knoten?

Der Saisonauftakt war vielversprechend, die vergangenen Wochen eher mau. Marius Bülter steht sinnbildlich für den Saisonverlauf der Geißböcke. Nun könnte gegen die Eintracht der Knoten platzen. Immerhin hat der Angreifer im Hinspiel getroffen.

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So richtig tief ins Detail wollte Jan Thielmann am Dienstag nicht gehen, als das Kölner Eigengewächs über die Impulse nach einem Trainerwechsel sprach. Negative Äußerungen über den Vorgänger von Interimscoach René Wagner gab es keine. Für den neuen Trainer hatte der 23-Jährige dagegen schon einige positive Worte übrig. Und Thielmann deutete an, dass es unter dem „neuen“ Trainer auch neue Chancen geben könne. „Durch einen Trainerwechsel erhofft man sich immer neuen, frischen Wind. Gerade die Spieler, die beim alten Trainer vielleicht ein bisschen hintendran gestanden haben, haben jetzt nochmal eine neue Chance. Deswegen ist man ein bisschen sensibler, jeder bietet sich an“, so Thielmann. „Er hat auch einen guten Draht zu den erfahrenen Spielern. Er wird eine gute Mischung finden aus Spielern, die neu dabei sind, und dem alten Stamm.“

Letzter Treffer gegen die Eintracht

Zu den erfahrenen Spielern gehört zweifelsohne Marius Bülter. Doch der Stürmer betrieb in den vergangenen Wochen eher wenig Eigenwerbung. Seit November wartet der 33-Jährige auf einen Treffer. Und das, nachdem die Saison für Bülter perfekt begonnen hatte. Der Angreifer stand sinnbildlich für den fulminanten Saisonauftakt, den der FC hingelegt hat. Alleine in den ersten beiden Begegnungen erzielte Bülter zwei Treffer, bereitete zwei weitere vor. Eine Achillessehnenreizung und ein Magen-Darm-Infekt warfen den Spieler aus der Spur. Auch die Geburt seines ersten Kindes hatte laut dem damaligen Trainer Lukas Kwasniok Einfluss auf die Leistung des Routiniers. Es folgte noch ein Assist gegen den FC Augsburg und eben im November ein weiterer Treffer. Und das ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt. Das 2:4 bedeutete noch einmal einen Funken Hoffnung, den Luca Waldschmidt sogar mit dem 3:4 noch weiter auflodern ließ.

Dabei ist der 33-Jährige einer der Dauerbrenner bei den Geißböcken, kommt auf 27 Einsätze, wenn auch oft von der Bank. Doch so richtig rund läuft es nicht mehr für den Offensivspieler, der noch bis zum Sommer 2027 Vertrag beim FC hat. Bislang überzeugte der Angreifer durch seine Laufbereitschaft und seinen Einsatzwillen. Doch gehört zur Kernkompetenz eines Stürmers eben noch mehr.


Marius Bülter über das Co-Trainer-Aus und seinen Ex-Club: „Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Marius Bülter über das Co-Trainer-Aus und seinen Ex-Club: „Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Für Marius Bülter steht am Wochenende ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Der FC trifft auf den Ex-Verein des Angreifers, die TSG Hoffenheim. Am Rande des Trainings sprach der Stürmer des 1. FC Köln: Das sagt Marius Bülter über den Ex-Club und das Trainer-Aus.

Aktuell will es bei Marius Bülter nicht so richtig rundlaufen. Zuletzt konnte sich der Stürmer nicht mehr auf die Anzeigetafel bringen. Das soll sich am Wochenende ändern und dann ausgerechnet gegen den Ex-Club.

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Das letzte große Erfolgserlebnis ist mittlerweile fast drei Monate her. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt verkürzte der Angreifer noch einmal auf 2:4 und ließ die Hoffnung der Kölner noch einmal ansteigen, Luca Waldschmidt sorgte schließlich für den Endstand. Seitdem hat sich Marius Bülter nicht mehr aufs Scoreboard gebracht. „Klar, würde ich gerne auch wieder Tore schießen. Am Ende war ich noch nie der Spieler, der sich nur über Tore definiert“, sagte der Angreifer am Mittwoch am Rande des Trainings. Und das nach dem fulminanten Saisonstart. Bülter hatte in den ersten beiden Ligaspielen gleich zwei Mal getroffen, zwei Vorlagen gegeben. Vier Scorer in zwei Spielen – auch mit dem 32-Jährigen schien Thomas Kessler im Sommer einen Glücksgriff gelandet zu haben. Doch gerade in den vergangenen Wochen lief es bei Bülter dann nicht mehr rund.

„Das muss uns auch Mut geben“

Gerade in den vergangenen Spielen hatte Bülter so gut wie gar keinen Impact mehr. Und das ausgerechnet vor der Begegnung gegen den Ex-Club. Im Sommer war der Angreifer von der TSG Hoffenheim nach Köln gewechselt. „Es ist eine Mannschaft, die sehr gut in Form ist, die sehr intensiv spielt. Sie haben klare Abläufe, pressen hoch und erarbeiten sich so gefährliche Situationen“, warnt Bülter. Und die Sinsheimer sind damit sehr erfolgreich. Aktuell liegt die TSG auf Rang drei und damit auf Champions-League-Kurs. Und gerade gegen die Top-Teams war die Ausbeute der Kölner bekanntlich überschaubar, trotz ordentlicher Leistung – wie zuletzt gegen den VfB. „Es ist bitter. Das ist das fünfte, sechste Mal in dieser Saison. Da fragt man sich, warum man nichts mitgenommen hat“, sagte Bülter. „Das muss uns aber auch Mut geben, weiter so zu arbeiten, um dann noch mal ein Stück mehr zu machen.“


Dennoch ist der Angreifer mit der aktuellen Ausbeute seiner Mannschaft zufrieden. „Man muss schon noch immer schauen, wo wir herkommen und was das Ziel vor der Saison war. Das war der Klassenerhalt. Wenn man zwölf Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung hat, steht man gut da“, sagt Bülter, mahnt aber gleichzeitig. „Aber klar, es sind nur vier Punkte. Es ist alles sehr eng beieinander. Jeder Spieltag kann es schnell verschieben.“ Ein Erfolg am Samstag ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Denn ausgerechnet gegen Hoffenheim feierte der FC den einzigen Erfolg gegen ein Team aus der Top-Sechs. Und gerade der zweite Abschnitt gegen den VfB soll Mut machen. „Da haben wir es schon gut gemacht“, sagt Bülter und spricht den schnellen Nackenschlag nach dem Ausgleich an. „Da müssen wir uns cleverer anstellen. Das war nicht das erste Mal – gerade gegen die Top-Mannschaften.“

„Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Eine andere Schwäche sind beim FC bekanntlich die Standards. Da hatten die Kölner Verantwortlichen reagiert und den bisherigen Standard-Coach Hannes Dold von den Aufgaben entbunden. „Es ist immer Schade, wenn einer gehen muss. Standards waren nun mal ein großes Problem bei uns“, sagte Bülter, der aber Dold keine Schuld geben wollte. „Am Ende stehen wir auf dem Platz und haben die Verantwortung. Das ist aber auch ein klares Zeichen, dass wir daran arbeiten müssen“, sagt Bülter. Für den FC könnte es am Samstag ein Wiedersehen mit Tim Lemperle geben. Der Stürmer ist zurzeit angeschlagen, bei der TSG hofft man auf eine schnelle Genesung. „Ich weiß nicht, ob er fit ist. Hoffentlich nicht“, sagt Bülter.


Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache und Marius Bülter vom 1. FC Köln
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Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache erzielte im Duell gegen Mainz nicht nur beide Treffer, nach seiner Einwechslung kam auch Marius Bülter deutlich besser zurecht. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg?

Ragnar Ache weist eine starke Form auf, Marius Bülter scored regelmäßig gegen den Sportclub: Formstärke vs. Lieblingsgegner heißt es also beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg? Oder starten sogar beide Angreifer?

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Die ganz große Torgefahr strahlte Marius Bülter in den ersten 45 Minuten gegen den 1. FSV Mainz wahrlich nicht aus. Und als sich Ragnar Ache in der Halbzeit bereits warmlief und sein Aufwärm-Shirt gegen das Trikot getauscht hatte, da rechneten wohl die meisten Fans mit einer Eins-zu-Eins-Auswechslung. Doch Lukas Kwasniok hatte einen anderen Plan. Der Coach brachte mit Ragnar Ache einfach einen zweiten Stürmer, die Kölner agierten fortan mit einer Art Doppelspitze. Und das auch mit Erfolg. Ache erzielte bekanntlich seinen Doppelpack, brachte Köln damit auf Erfolgskurs. Aber auch Bülter bekam plötzlich ebenfalls seine guten Möglichkeiten.

Keine Startelf-Garantie

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob die Variante mit zwei Stürmern vielleicht eine besonders erfolgversprechende ist. „Es ist eine Option“, sagte der Coach. „Aber man muss eins bedenken: Wenn die beiden Jungs nach 70 oder 80 Minuten nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, dann hast du andere Spielertypen auf dem Feld und uns fliegen die Bälle in den Strafraum oder du brauchst noch mal einen Kopfball.“ So sei es gar nicht immer nur wichtig, auf die Startelf zu schauen. „Für einen Trainer geht es ja immer darum, wie kann ich über 90, 95, 100 Minuten ein Spiel gewinnen“, so Kwasniok weiter. Eine Startelf-Garantie sprach der Trainer nicht aus, genauso wenig verriet er die kommende Formation.

So kann es durchaus sein, dass der 44-Jährige erst einmal auf einen Stürmer setzen wird. Und dann stellt sich durchaus die Frage, auf welchen. Denn beide haben ihre Qualitäten und beiden ihre Vorgeschichten. Ragnar Ache befindet sich aktuell ganz offensichtlich in Topform – und das nicht nur, was das Toreschießen angeht. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen“, sagte der Kölner Trainer. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat?“ Und das, weil mit Alessio Castro-Montes offenbar ein perfekter Flankengeber zu alter Stärke findet.

Bülter bereits mit sieben Scorern

Auf der anderen Seite gibt es da mit Marius Bülter den Offensivspieler, der gegen Freiburg wohl auf seinen Lieblingsgegner treffen könnte. Der Angreifer erzielte im Hinspiel ein Tor, legte zwei weitere auf und schraubte damit sein Scorer-Konto in die Höhe. Sieben Punkte hat er bereits auf seiner persönlichen Freiburg-Liste. Auch für Hoffenheim und Union Berlin traf der Stürmer gegen das Team aus dem Breisgau, bereitete insgesamt vier Tore vor. Gegen keine andere Mannschaft erzielte der Stürmer so viele Scorer. Einen Fingerzeig gab Kwansiok dann vielleicht doch – zumindest in eine Richtung. Der Trainer sprach davon, dass er den „Teufel tun werde“ Ragnar Ache nur „temporär“ zu bringen, wenn er sein Können mit Leistung untermauere.

Die Frage, ob beide Angreifer beginnen werden, ist damit aber noch lange nicht beantwortet.

Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Nicht nur aufgrund seines Tors ist er bislang einer der Gewinner des Trainingslagers. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht beim Stürmer des 1. FC Köln eine aufsteigende Tendenz: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

Zu Saisonbeginn war er noch einer der großen Gewinner beim FC, zuletzt lief es nicht mehr ganz so rund. Doch im Trainingslager in Spanien zeigt die Formkurve des Stürmers des 1. FC Köln wieder nach oben: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien

So richtig gefährlich wurde der FC im Testspiel gegen den FC Lugano am Montagnachmittag in der Anfangsphase eher selten. Zwei Abschlüsse von Fynn Schenten standen da nach einer guten Viertelstunde auf der Habenseite. Mit viel Wohlwollen vielleicht auch noch ein Schuss von Marius Bülter, der aber im letzten Moment noch geblockt wurde.

Nach einer knappen halben Stunde nutzte der Angreifer dann aber seinen nächsten Versuch nach Vorarbeit von Jan Thielmann zur Kölner Führung. Ob Bülter den Ball so treffen wollte, ist von Außen schwer zu beurteilen. Doch unterm Strich stand endlich mal wieder ein Tor für den 32-Jährigen, dessen Kerngeschäft nun mal das Tore schießen ist.

Aufsteigende Tendenz bei Bülter

Doch genau daran haperte es zuletzt bei Bülter. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im November war der Stürmer zuletzt erfolgreich, davor zuletzt Ende August. Zu Saisonbeginn wurde Bülter mit seinen zwei Toren und zwei Vorlagen in zwei Spielen gefeiert, zuletzt herrschte meistens Flaute. Doch nun scheint die Formkurve wieder nach oben zu zeigen.

„Er hatte schon die letzten beiden Tage eine aufsteigende Tendenz“, sagte Lukas Kwasniok am Montag. „Ich bleibe dabei, er hatte eine Wadenverletzung nach drei, vier Wochen und dadurch seinen Rhythmus verloren. Dann kam die Magen-Darm-Erkrankung, wo er in vier Tagen 3,5 Kilogramm verloren hat. Dann ist er Papa geworden und dann verlierst du komplett deinen Rhythmus.“

Diesen könnte er nun in La Nucia wiederfinden – zumindest in Teilen. „Einen schönen Gruß an seine Frau, aber vielleicht tut das einem jungen Vater auch mal ganz gut ins Trainingslager zu fahren“, sagte der Coach mit einem breiten Lächeln im Gesicht. „Dann schläfst du mal wieder durch und fokussierst dich wieder auf den Fußball.“

Für den kommenden Samstag scheint der 32-Jährige in der Tat eine Option darzustellen. Denn Kwasniok ließ durchblicken, dass die Startaufstellung gegen Lugano durchaus auch eine Tendenz Richtung Heidenheim sein könnte. Mit seinem Treffer hat er das Vertrauen am Montag sicher zurückgezahlt. Doch für die Liga muss er vermutlich noch ein wenig drauflegen. „Wir sind guter Dinge, dass er da dann einfach nachlegt“, so Kwasniok

Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski
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Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Mit einer Niederlage haben sich die Geißböcke in die Winterpause verabschiedet. Von der Anfangseuphorie ist zuletzt nicht mehr viel geblieben. Und das liegt auch an den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

Im Sommer wurde Thomas Kessler für seine zahlreichen Neuverpflichtungen gefeiert. Wohl zu recht, denn die Kölner spielten bekanntlich groß auf. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve dann aber auch bei dem ein oder anderen Akteur ein wenig nach unten. So sehr, dass über weitere Neuverpflichtungen nachgedacht wird beim 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

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Ron-Robert Zieler: Die Rollenverteilung war schon bei der Verpflichtung ganz klar kommuniziert. Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei ans Geißbockheim. Eine Rolle, die dem Routinier sehr gut zu Gesicht steht. Zieler hat bislang auch schon bewiesen, dass er zu jeder Zeit einspringen könnte und würde. Mit mehr als 400 Bundesliga- und 2. Bundesliga-Spielen gehört Zieler zu den erfahrensten Spielern beim FC.
Fazit: Gute Verstärkung (als Nummer zwei)

Starker Eindruck in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Zu Saisonbeginn einer der ganz großen Gewinner beim FC. Gehörte zum absoluten Stammpersonal als Lukas Kwasniok noch erklären musste, dass er gar keine Stammpositionen vergebe. Und das zahlt sich Stand jetzt auch beeindruckend aus. Der FC hat den Norweger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, Sebulonsen konnte seinen Marktwert laut transfermarkt.de aber auf fünf Millionen in die Höhe treiben. Und nicht nur das: Der 25-Jährige feierte sogar sein Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Für Kwasniok extrem wichtig: Der Norweger kann auch als Innenverteidiger auflaufen.
Fazit: Absolute Verstärkung

Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Auch der gebürtige Däne startete gut, auch der gebürtige Däne macht sich Hoffnungen auf die WM – allerdings für die USA. Doch gerade Lund hat in den vergangenen Wochen extrem nachgelassen, war gefühlt an nahezu jedem Gegentor seit dem Gladbach-Spiel beteiligt. Durch die vergangenen Wochen wird auch über einen möglichen Neuzugang auf der linken Seite spekuliert. Das haben sich Lund, aber auch die Kölner Kaderplaner sicherlich anders vorgestellt.
Fazit: Durchwachsene Leistungen stellen Auftakt in Frage

Pech und schwerer Stand

Rav van den Berg: Der Königstransfer des Sommers konnte die Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro noch nicht so richtig rechtfertigen. Das lag vor allem an seiner Verletzung, die er sich gegen Wolfsburg zugezogen hat. Van den Berg fiel wochenlang aus. Dass er das Potenzial zu einem ganz großen Defensivspieler hat, hat der 21-Jährige schon mehrfach aufblitzen lassen. Dass er noch Schwächen hat, ist aber auch nicht zu übersehen. Zuletzt an einer Roten Karte für ein absolut unnötiges Handspiel.
Fazit: Absolute Verstärkung

Cenk Özkacar: Die Verpflichtung des Türken sorgte vor allem aufgrund seiner Vita für Fragezeichen. Immer wieder wurde der Innenverteidiger verliehen. Doch auch bei den Leihstationen gehörte Özkacar nur selten zum Stammpersonal. Und so ist es auch beim FC. Özkacar stand in 17 Begegnungen fünf Mal in der Startelf, saß aber auch sieben Mal 90 Minuten komplett auf der Bank. Bei keinem seiner insgesamt zehn Einsätze sammelte der Abwehrspieler Argumente für eine feste Verpflichtung.
Fazit: Noch keine Verstärkung

18 Spieler bereits in der Startelf

Tom Krauß: Der 24-Jährige hat sich sicherlich mehr von dem aktuellen Saisonverlauf versprochen. Dabei gehört Krauß durchaus zu den Spielern, die den FC in der Breite auf ein anderes Niveau gehoben haben. Der Mittelfeldspieler ist laut Kwasniok ein Defensiv-Allrounder und daher auch auf verschiedensten Positionen bereits eingesetzt worden. Seine Einsatz-Bilanz gleicht einer Achterbahn. Mal in der Startelf, mal Joker, mal Bankdrücker.
Fazit: Verstärkung in die Breite

Isak Johannesson: Der Isländer ist stark in die Saison beim FC gestartet und war unter Kwasniok lange unangefochtener Stammspieler. Das hat sich in den vergangenen Wochen aber ein wenig verschoben. Ausgerechnet seit dem schmerzhaften WM-Aus mit der Nationalmannschaft von Island findet der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht in die Spur. Vor allem strahlt Johannesson in der Vorwärtsbewegung bislang zu wenig Gefahr aus. Dennoch scheinen sich die 5,5 Millionen Euro Investition im Sommer gelohnt zu haben. Nach dem letzten Marktwert-Update schätzt transfermarkt.de den Isländer auf zehn Millionen Euro ein.
Fazit: Verstärkung

Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist bislang die sportlich größte Enttäuschung. Castro-Montes ist noch nicht so richtig angekommen. Bislang kommt der erfahrene Belgier auf vier Einsätze. Der einzige von Beginn an war bislang der enttäuschendste. Die FC-Verantwortlichen haben den Schienenspieler für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen, als dieser laut transfermarkt.de noch fünf Millionen wert war. Durch den jüngsten Downgrade auf drei Millionen haben sich die beiden Werte angepasst. Bislang bleibt die Verpflichtung ein Rätsel.
Fazit: Noch keine Verstärkung

Die Kölner Hoffnungsträger

Jakub Kaminski: Lukas Kwasniok bezeichnet den Offensivspieler als den besten Spieler des Kaders. Dass der 23-Jährige einer der besten Akteure ist, hat er bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. Zu Saisonbeginn als Alleinunterhalter auf der linken Offensivseite. Zuletzt auch gerne mal eine Reihe dahinter als Laufwunder und Lückenstopfer. Das zahlt sich aus. Kaminski hat seinen Marktwert ebenfalls gesteigert. Dass der FC die Kaufoption zieht, scheint unausweichlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Said El Mala: Der 19-Jährige ist der absolute Shootingstar der Geißböcke und neben Lennart Karl der Bundesliga. Kein Wunder, dass er sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. Beim FC ist El Mala mit seinen Toren und Assists mittlerweile so etwas wie die Lebensversicherung. Allerdings hat der 19-Jährige noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Ob er das künftig in Köln tut, wird wohl der kommende Sommer zeigen, ist dann aber eher unwahrscheinlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Ragnar Ache: Die Szenen nach dem Spiel gegen Union Berlin spiegelten möglicherweise die Gefühlswelt des Angreifers wider. Ache kam zum FC, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bislang hat die Zeit in Köln viel von einer Achterbahnfahrt. Die Bilanz ist bislang eine solide. In 16 Begegnungen erzielte Ache zwei Tore, bereitete aber sechs weitere vor. Dennoch ist der Angreifer nicht gesetzt.
Fazit: Verstärkung

Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gerade in den vergangenen Wochen wollte es für den Stürmer aber nicht mehr rundlaufen. Bülter wirkte zu oft wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel.
Fazit: Zuletzt schwächelnd

Zurück in die Startelf des 1. FC Köln? Marius Bülter schnürte gegen Bremen schon zwei Mal einen Doppelpack

Marius Bülter jubelt mit Jakub Kaminski nach einem Tor
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Zurück in die Startelf des 1. FC Köln? Marius Bülter schnürte gegen Bremen schon zwei Mal einen Doppelpack

Durch die Verletzung von Ragnar Ache muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft wieder ein wenig umbauen. Eine Option ist Angreifer, der weiß, wo im Weserstadion das Tor steht und das braucht der 1. FC Köln: Marius Bülter trifft auf seinen Lieblingsgegner.

Der FC muss gegen Werder Bremen erneut mit einer anderen Startelf als zuletzt auflaufen. Ragnar Ache ist verletzt. Doch es gibt eine gute Alternative für den 1. FC Köln: Marius Bülter trifft auf seinen Lieblingsgegner.

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Am Freitagmorgen bestätigte Lukas Kwasniok vor dem Abschlusstraining der Geißböcke noch einmal, was sich bereits angebahnt hatte. Ragnar Ache gehe es zwar gut, der Stürmer werde aber für die Begegnung gegen Werder Bremen aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung nicht zur Verfügung stehen. Gerade bei Kopfverletzungen sind nicht nur die Clubs sondern auch die DFL und der DFB auf Vorsicht aus. Der 27-Jährige hatte gegen Frankfurt noch in der Anfangsformation gestanden und mit einer starken Aktion Jakub Kaminski die Führung aufgelegt. Überhaupt ist der Angreifer immer besser in Form gekommen, hat in der Saison wettbewerbsübergreifend zwei Tore erzielt und sechs vorbereitet. Nun steht Lukas Kwasniok vor der „Qual der Wahl“, wie er die Offensivplanung für Samstag nannte.

Bülter schon fünf Mal erfolgreich

Kaminski ist unter Kwasniok im Grunde dauergesetzt, das aber hart erarbeitet wie er im Interview mit come-on-fc.com verriet. Die Chancen stehen auch nicht schlecht, dass Said El Mala von Beginn auflaufen wird. Möglicherweise als Duo auf der linken Schiene. Rechts dürfte weiterhin wenig an Jan Thielmann vorbeiführen. Für die Zentrale boten sich gegen Frankfurt gleich zwei Angreifer an. Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Beide erzielten nach ihrer Einwechslung die nächsten Treffer. Vor allem Bülter dürfte sich aber Hoffnungen für einen Startplatz von Beginn an machen. Der Angreifer war zu Saisonbeginn gesetzt und stark in die Spielzeit gestartet. Kwasniok deutete am Freitag zudem an, dass er sich mehr Torgefahr über die Außen erhoffe.

Das würde wohl für einen Zielstürmer mit einer gewissen Physis sprechen. Zudem weiß Bülter sehr genau, wo in Bremen das Tor steht. Bereits fünf Treffer erzielte der Angreifer gegen Bremen, damit mehr als jeder andere Profi der Geißböcke. Gegen keinen anderen Bundesligisten war Bülter so erfolgreich. Gleich zwei Mal schnürte der Stürmer sogar einen Doppelpack gegen Werder. In der Saison 19/20 erzielte Bülter beim 2:0-Erfolg der Eisernen in Bremen beide Treffer. In der Spielzeit 23/24 entschied der Angreifer die Begegnung bei Werder in der Nachspielzeit. Als Stürmer der TSG Hoffenheim erzielte er den 3:2-Endstand. In der vergangenen Saison war der nun 27-Jährige ebenfalls mit zwei Toren erfolgreich. Bülter erzielte in den ersten acht Minuten seinen Doppelpack, es reichte im Heimspiel aber nur zu einer 3:4-Pleite für die Sinsheimer.

Eine ordentliche Bilanz, die der Stürmer am Samstag gegen Bremen gerne ausbauen würde.

Der nächste Treffer, der nächste Scorer – Wo nützt Marius Bülter dem 1. FC Köln am meisten?

Einer der Lichtblicke gegen Frankfurt: Marius Bülter
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Der nächste Treffer, der nächste Scorer – Wo nützt Marius Bülter dem 1. FC Köln am meisten?

Der FC hat sich mit Marius Bülter vor Saisonbeginn durchaus namhaft verstärkt und mit dem Ex-Schalker und Hoffenheimer einen bundesligaerfahrenen Mann für die eigenen Reihen gewonnen. Eine echte Verstärkung beim 1. FC Köln: Auf welcher Position spielt Marius Bülter die größte Rolle?

Einer der Lichtblicke bei der 3:4-Pleite gegen Frankfurt am Samstagabend war Marius Bülter. Der 32-Jährige ist in der Offensive variabel einsetzbar und konnte das Vertrauen und die Erwartungen mit drei Toren und drei Vorlagen bereits zurückzahlen. Dennoch darf man sich mit Blick auf seine Vielseitigkeit durchaus die Frage stellen, auf welcher Position er denn sportlich am wertvollsten ist für den 1. FC Köln: Auf welcher Position spielt Marius Bülter die größte Rolle?

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Seine Qualitäten zeigte er am Samstagabend einmal mehr mit einem Jokertor. Mit der Verpflichtung von Marius Bülter ist dem 1. FC Köln offenbar ein starker Transfer geglückt. Durch den Neuzugang aus Hoffenheim hat Köln nicht nur einen bundesligaerfahrenen, sondern noch dazu einen vielseitig einsetzbaren Offensivmann für die eigenen Reihen gewonnen. Mit seiner Routine soll der 32-Jährige nun mithelfen, mindestens das oberste Ziel Klassenerhalt möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Nach elf Spieltagen der laufenden Bundesligasaison lässt sich bereits sagen: Mit drei Toren und drei Vorlagen hat der Neuzugang kaum Anlaufschwierigkeiten gehabt, traf sogar jeweils ein Mal in den ersten beiden Partien. Mit seinen insgesamt bislang sechs Scorerpunkten ist er damit zweibester Scorer im Team von Trainer Lukas Kwasniok, einzig Senkrechtstarter und Offensiv-Juwel Said El Mala hat mit vier Toren und drei Vorlagen noch einen Scorer mehr zu bieten.

Bülter ist die Allzweckwaffe in der Offensive

Blickt man auf die bisher gespielten Partien, so kam Bülter bislang meist in vorderster Front als Sturmspitze zum Einsatz. Unter anderem bei der späten und höchst bitteren 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund agierte er neben El Mala als hängende Spitze im Schatten von Jakub Kaminski. Dabei ist die Position alles andere als festgeschrieben. Vom Fußballportal transfermarkt.de wird Bülter mit der Position des Linksaußen beschrieben, dabei hat er diese Rolle in der laufenden Saison de facto noch nie zu Spielbeginn bekleidet. Schaut man sich aber die gesamte Profilaufbahn des Deutschen an, bestätigen zahlreiche Einsätze auf dieser Position diese Angabe.

Als Mittelstürmer hingegen hat er laut transfermarkt.de vergleichsweise „erst“ 79 Spiele vorzuweisen, als hängende Spitze gar nur 47. Doch was macht Bülter und sein Spiel eigentlich aus und warum ist er überhaupt so flexibel einsetzbar? Beginnend mit seiner aktuellen Rolle beim 1. FC Köln als Mittelstürmer fällt eins sofort auf: Mit seinen knapp 1,90 Meter ist er ein physisch starker Stürmer, der sowohl im Kopfballspiel als auch mit dem Rücken zum Tor über Stärken verfügt. Trotz seiner Größe ist er zudem nicht langsam und kann durchaus auch mal mit einem Pass in die Tiefe hinter die gegnerische Abwehrkette geschickt werden. Als Anspielstation im Angriffsdrittel kann man ihn auch unter Bedrängnis anspielen, um sich im Anschluss selbst wieder anzubieten. Bülter kann den Ball halten, Räume für seine Mitspieler schaffen und ihn dann im richtigen Moment weiterspielen.

Schienenspieler in beide Richtungen

Auch wenn er in der Formation nominell der vorderste Angreifer ist, ist er nicht gleich zwingend der letzte Zielspieler auf dem Weg zum Torabschluss. Mit dem aus Kaiserlautern verpflichteten Ragnar Ache haben die Kölner zwar auch einen echten Mittelstürmer im Kader. Der gebürtige Frankfurter hatte (anders als Bülter) zu Saisonbeginn allerdings sowohl mit kleineren Blessuren als auch mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen und besritt daher erst zwei Bundesligaspiele von Beginn an, was sich im weiteren Saisonverlauf aber sicher ändern dürfte.

Neben der Rolle als Neuner im Sturmzentrum kann Bülter wie gegen den BVB gesehen in zweiter Reihe als hängende Spitze auflaufen. Auch hier kommt ihm seine Physis zugute und kann in wichtigen Zweikämpfen gegen den Ball und in der Luft für einen Vorteil sorgen. Wie drei Vorlagen belegen, hat der Offensivmann auch ein Auge für den Mitspieler und kann den letzten, den tödlichen Pass spielen. Durch den größeren Abstand zum gegnerischen Tor kann er zudem aus dem offensiven Mittelfeld heraus Läufe starten. So will er gegnerische Abwehrreihen aufreißen und überraschen – vor allem dann, wenn er sich von seinen/m Gegenspieler(n) im gegnerischen defensiven Mittelfeld löst und die Innenverteidiger attackiert.

Variabler Stürmer für alle Fälle

Aus seiner Zeit bei der TSG 1899 Hoffenheim und beim FC Schalke 04 ist der 32-Jährige aber auch noch als Schienenspieler aufgefallen. Dort agierte er in der Vergangenheit vor allem auf der linken Seite, wo er entweder in einem 3-5-2- oder einem 3-4-3-System den Flügel bearbeitete und den Gegner mit durchaus guten Flanken in Richtung Strafraum vor Probleme stellte. In dieser Position ist seine Physis jedoch nicht nur offensiv gefragt, sondern kann auch defensiv eine wichtige Rolle gegen die meist kleineren gegnerischen Flügelspieler einnehmen. Durch seine Erfahrung von mehr als 150 Bundesligaspielen verfügt er über ein taktisches Verständnis vor allem im Defensivverhalten. Insgesamt ist er allerdings weder ein klassischer Flügelflitzer noch ein klassischer Außenverteidiger, was vor allem gegen bewegliche und flinke schnelle Gegenspieler auf der Außenbahn für Defizite sorgen könnte.

Marius Bülter ist als Neuzugang beim 1. FC Köln ohne große Startschwierigkeiten eingeschlagen. Auch wenn er kein ausgeprägter Vollblutstürmer mit hoher Torquote ist (und wahrscheinlich auch nicht mehr werden wird), erfüllt er die in ihn gesetzten Erwartungen absolut und ist ein echter Gewinn für die Kölner. Mit seiner Flexibilität kann Trainer Kwasniok ihn je nach Gegner auf mehreren Positionen aufstellen, ohne dabei große Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen. Mit Blick auf seine Stärken und Schwächen erscheint die Rolle als hängende Spitze vielleicht am sinnvollsten. Hier kommen sowohl seine Physis als auch seine Torgefahr am besten zur Geltung. Mit Überraschungsläufen ins letzte Drittel kann Bülter immer wieder aus der zweiten Reihe nach vorne stoßen, um so womöglich einen in Zukunft hundertprozentig fitten Ragnar Ache mit Toren und Vorlagen auf dem Weg zum obersten Ziel – dem Klassenerhalt – zu unterstützen.

Vier Scorerpunkte gegen Dortmund: Marius Bülter will nun auch für den 1. FC Köln beim BVB treffen

Marius Bülter jubelt für den 1. FC Köln
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Vier Scorerpunkte gegen Dortmund: Marius Bülter will nun auch für den 1. FC Köln beim BVB treffen

Die Aufgabe könnte für die Geißböcke nicht viel schwerer sein. Der FC trifft auf Borussia Dortmund und damit auf eine der besten Defensiven der Liga. Wo das Tor des BVBs steht weiß vor allem ein Spieler des 1. FC Köln: Marius Bülter will gegen den BVB weiter Scorerpunkte sammeln.

Am Samstag steht für die Geißböcke das Duell im Signal Iduna Park an. Die Begegnung wird keine leichte werden, dennoch ist man selbstbewusst beim 1. FC Köln: Marius Bülter will gegen den BVB weiter Scorerpunkte sammeln.

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Bülter

Elf Punkte aus sieben Spielen sind für den FC ein beeindruckender Start. Zumal es gegen einige Teams aus der Spitze der Bundesliga ging. Doch die kommenden beiden Aufgaben scheinen zumindest auf dem Papier eine doch große Nummer. „Wir können schon dahin fahren und ohne Druck mit viel Selbstvertrauen sagen, dass wir etwas holen wollen“, sagte Marius Bülter am Mittwoch nach dem Training. „Allgemein ist es immer schön, da zu spielen. Deswegen ist die Vorfreude groß. Es werden am Samstag alle Augen im Topspiel auf das Duell gerichtet sein.“ Somit auch auf die Kölner Spieler. Einer, der es schon zu Saisonbeginn in den Fokus geschafft hat, ist eben Bülter – gerade die Begegnung gegen den SC Freiburg dürfte für den Offensivspieler mit einem Tor und zwei Vorlagen besonders gewesen sein.

FC trifft auf starke Defensive

Zumal Bülter damit seine Scorerpunkte gegen den SCF auf sechs hochschraubte. Zuvor war Werder Bremen in Sachen Tore der Bülter-Lieblingsgegner (5 Tore) und dann auch schon Borussia Dortmund. Zwar betonte Bülter am Mittwoch, dass er keine besonders guten Erinnerungen an den BVB habe. Aber: Drei von neun Spielen gewann der Stürmer bereits gegen die Borussia, erzielte eben drei Tore und bereitete einen Treffer vor. In Dortmund feierte Bülter auch schon einen Erfolg, gewann mit der TSG Hoffenheim 3:2 im Signal Iduna Park. Auch Luca Waldschmidt und Florian Kainz spielten jeweils neun Mal gegen Dortmund, kassierten dabei sieben Niederlagen und erzielten jeweils einen Treffer und einen Assist. Jakub Kaminski und Linton Maina sammelten bislang gegen den BVB jeweils einen Assist – die Bilanz ist insgesamt aber auch negativ.

Dass diese Bilanz bei der Kölner Offensive aber am Samstagabend aufpoliert wird, dürfte zumindest eine große Herausforderung werden. Denn die Borussia verfügt aktuell über eine der besten Defensiven der Liga. Einzig Bayern München hat in der Liga bislang weniger Tore kassiert. BVB-Keeper Gregor Kobel musste bislang erst sechs Mal hinter sich greifen. Der BVB hat bisher auch die zweitwenigsten Schüsse aufs eigene Tor bekommen und den zweitbesten gegnerischen xGoals-Wert. Lukas Kwasniok wird sich also einiges einfallen lassen müssen. Der Kölner Coach erwartet ein Lowscore-Game – ein Treffer könne die Begegnung unter Umständen entscheiden. Kwasniok würde es egal sein, wer den erzielt. Solange der Torschütze ein FC-Trikot trägt.


Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Während die Kölner Defensive gerade in der Innenverteidigung aktuell vom Stamm der Vorsaison gebildet wird, läuft eine komplett neue Offensive beim FC auf – und das aktuell durchaus erfolgreich: Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

Gleich acht Kaderplätze werden beim FC aktuell in der Bewegung nach vorne von Neuzugängen bekleidet. Der Offensive der Vorsaison bleibt bisher nur eine eher untergeordnete Rolle. Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

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Dass Lukas Kwasniok seine Ankündigungen in aller Regel auch umsetzt, dürfte sich mittlerweile auch in Köln herumgesprochen hat. Der Trainer nutzt beispielsweise die Breite des Kaders, setzt nicht auf die eine Startformation, wie er es bereits vor dem ersten Ligaspiel kommuniziert hat. Auch am vergangenen Donnerstag ließ der Coach seinen Worten vom vorherigen Mittwoch Taten folgen. Beim Cologne Cup sollten die Spieler auf Einsatzzeit kommen, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, hatte Kwasniok erklärt. Und so kam unter anderem Florian Kainz in die – in dieser Saison – ungewohnte Rolle einer Startelf. Auch Linton Maina und Luca Waldschmidt erhielten die Chance von Beginn an. Kainz und Maina hatte im Trainingslager im Interview mit come-on-fc.com erklärt, dass sie sich doch auf den Konkurrenzkampf freuen, ihn annehmen würden. Aktuell sind sie ein wenig die Leidtragenden des Umbruchs.

Facelifting in der Offensive

Denn beide gehören in dieser Spielzeit eher selten zu ersten Wahl. Auch in der vergangenen Spielzeit war die Offensive schon umkämpft und so hatte gerade der Österreicher hart zu fighten, begann dann aber doch mehr als die Hälfte der Spiele, in denen er im Kader stand. Gerade in der heißen Phase des Aufstiegskampfs war der ehemalige FC-Kapitän wieder unumstrittener Stammspieler. Maina kam bei 31 Kader-Nominierungen sogar auf 26 Startelf-Einsätze – ohne seine Verletzung wäre die Quote noch höher ausgefallen. Doch während Lukas Kwasniok in der Defensive auch aufgrund der Verletzung von Rav van den Berg aktuell auf die Stammbesetzung des Vorjahres – mit Timo Hübers, Joel Schmied und zuletzt auch Dominique Heintz – setzt, hat die Offensive der Geißböcke ein komplettes Facelifting erhalten. Und das eben nicht nur wegen der Weggänge von Damion Downs und Tim Lemperle.

Von den zwölf Neuverpflichtung werden inklusive den beiden Schienenspielern Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen sowie der Art Achter Isak Johannesson acht in Positionen mit Vorwärtsgang eingesetzt. Und die meisten von ihnen regelmäßig. Marius Bülter kommt in der Liga auf vier Einsätze von Beginn an, wurde nur durch seine Verletzung ausgebremst. Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen sind unangefochtene Stammkräfte und auch Kristoffer Lund lief in vier von sechs Ligaspielen von Beginn an auf. Die Offensive der Vorsaison spielt da eine eher untergeordnete Rolle. Maina stand bislang ein Mal in der Anfangsformation, wurde zwei Mal eingewechselt. Bei Kainz stehen „nur“ drei Joker-Einsätze auf dem Papier.

Der Erfolg gibt Kwasniok und Kessler recht

Luca Waldschmidt stand zwei Mal zu Beginn auf dem Spielfeld, wurde auch zwei Mal eingewechselt. Die einzige Konstante der letztjährigen Offensive ist Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs ist Stammspieler, lief bislang in der Liga jedes Mal zum Anpfiff auf. Allerdings wurde Thielmann in der Vorsaison meist auch als Rechtsverteidiger eingesetzt. Auch von der Bank kommen mit Ragnar Ache und Said El Mala (jeweils fünf Einwechslungen) die neuen Spieler zum Einsatz. Und der Erfolg gibt der Maßnahme des Trainers recht. Neun der 13 Tore gehen auf die Konten der Neuzugänge – genauso wie sieben der elf Assists. Heißt: Drei von vier Scorerpunkten gehen im Schnitt auf die Transfers des Sommers.