Gideon Mensah überzeugt beim 1. FC Köln: Vom Fragezeichen zur Konstanten

Gideon Mensah im Duell gegen Werder Bremen
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Gideon Mensah überzeugt beim 1. FC Köln: Vom Fragezeichen zur Konstanten

Er gehörte zu den ersten Transfers des 1. FC Köln in diesem Sommer. Nach seiner WM-Teilnahme mit Ghana wechselte Gideon Mensah an das Geißbockheim. Seine Aufgabe: Die Baustelle auf der Position des Linksverteidigers nach Jahren zu schließen. Mit der Rückennummer 14 tritt er damit in die Fußstapfen von Jonas Hector. Nach einem holprigen Start konnte der 28-Jährige in den ersten Ligaspielen überzeugen.

Die Kölner Abwehrreihe erlebte einen durchwachsenen Saisonstart. Die gesuchte defensive Stabilität fehlt noch und bereits neun Mal schlug es im FC-Tor ein. Gideon Mensah gehörte bisher jedoch zu den wenigen Lichtblicken. Der Ghanaer überzeugte bisher durch gute Arbeit gegen den Ball und schaltete sich auch vermehrt in der Offensive ein. Für einige Fans womöglich überraschend, da der Außenverteidiger zunächst als Defensivspezialist angekündigt wurde. Das Gefühl und die Zahlen sagen bisher jedoch anderes.

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Am Abend steht das nächste Highlight an. Nach der WM ist vor dem Afrika-Cup und für den will sich Ghana natürlich qualifizieren. Mit dabei ist der Linksverteidiger der Kölner, der sich längst zum Stammspieler gemauert hat. Die Auftritte von Gideon Mensah gehören bisher zu den wenigen positiven Eindrücken beim 1. FC Köln in dieser Saison. Der Ghanaer hat sich auf der linken Abwehrseite schnell etabliert und zeigte in den ersten vier Bundesliga-Spielen gute Leistungen. Während sich die Kölner Defensive immer wieder Unsicherheiten leistete, ist Mensah bislang der zuverlässigste Spieler der Viererkette. Dass ausgerechnet der 28-Jährige diese Rolle einnimmt, war nach der Vorbereitung nicht unbedingt absehbar. Vielmehr hatte der Linksverteidiger zunächst einige Fragezeichen hinterlassen – umso bemerkenswerter ist, wie schnell sich das Bild seit dem Saisonstart verändert hat. Gideon Mensah gehört zu den Konstanten beim 1. FC Köln.

Denn bereits kurz nach seiner Verpflichtung gab es erste Zweifel. Mensah war ablösefrei vom AJ Auxerre gekommen und hatte aufgrund der Weltmeisterschaft, bei der er für Ghana auflief und das Sechzehntelfinale erreichte, sowie einer hartnäckigen Erkrankung verspätet mit der Vorbereitung in Köln begonnen. Diese Rückstand zeigte sich auch in den ersten Testspielen, sodass zwischenzeitlich die Frage aufkam, ob seine Qualität für die Bundesliga überhaupt ausreichen würde. Diese Zweifel kamen wohl auch bei den FC-Verantwortlichen auf. Statt einem klaren Backup verpflichteten die Domstädter mit Borna Sosa einen Spieler, der ebenfalls den Anspruch hat in der Startelf zu stehen. Mit dem Saisonstart änderte sich dieses Bild jedoch grundlegend. Mensah überzeugte schon beim Auftakt gegen die TSG Hoffenheim und bestätigte diesen Eindruck anschließend auch in den weiteren Partien. Aus dem Neuzugang, bei dem zunächst die Bundesliga-Tauglichkeit zur Diskussion stand, ist damit innerhalb weniger Wochen eine feste Größe geworden. Für Sosa hingegen blieb erst einmal nur der Bankplatz.

Mehr als nur ein defensiver Außenverteidiger?

Im Zuge seiner Verpflichtung versprach man sich von Mensah vor allem, dass er dem FC defensive Stabilität auf der linken Seite gibt. Seine Physis, seine Zweikampfstärke und seine konsequente Arbeit gegen den Ball gehören dabei zu seinen zentralen Qualitäten. Genau diese hat der Ghanaer in seinen ersten Bundesliga-Spielen sofort unter Beweis gestellt. Mensah verteidigte aufmerksam, ging resolut in die Duelle und verlieh der linken Seite bislang die Stabilität, die man sich von ihm erhofft hatte. Gegen den HSV war allerdings noch eine weitere Facette zu erkennen: Der 27-Jährige rückte immer wieder weit nach vorne und suchte sichtbar die Beteiligung am Offensivspiel. Das kann auch mit der Spielanlage der Hamburger zusammengehangen haben, die sich über weite Strecken tief zurückzogen. Trotzdem entstand der Eindruck, dass Mensah nicht nur absichern, sondern sich durchaus aktiv in die Angriffe einschalten wollte.

Erkennbare Steigerungen

Ein Blick auf die Daten aus den ersten vier Bundesliga-Spielen liefert dafür zumindest eine gewisse Grundlage. Mensah schlägt beim FC bislang 3,05 Flanken pro 90 Minuten, bei Auxerre waren es in der vergangenen Saison 2,14. Auch bei den erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel überbietet er mit 5,08 pro 90 Minuten seinen letztjährigen Wert von 4,53. Die Steigerungen sind damit durchaus erkennbar, gleichzeitig aber auch nicht so groß, dass sich daraus schon ein völlig anderes Spielprofil ableiten ließe. Hinzu kommt, dass die Datenmenge aus gerade einmal vier Ligaspielen stammt. Für eine belastbare Aussage darüber, ob der ghanaische Nationalspieler beim FC tatsächlich offensiver agiert als noch bei Auxerre, ist das schlicht eine zu kleine Stichprobe. Die Zahlen stützen den Eindruck aus Hamburg aber zumindest in Ansätzen.

Gerade deshalb ist es spannend, diese Entwicklung in den kommenden Spielen weiter zu beobachten. Mit einer größeren Datenbasis lässt sich zunehmend besser beurteilen, ob Mensah tatsächlich offensiv mehr Einfluss nimmt als noch in Frankreich oder ob die bisherigen Werte vor allem durch die ersten Gegner und jeweiligen Spielverläufe zustande gekommen sind. Noch ist die Aussagekraft dafür begrenzt. Fest steht aber, dass der Linksverteidiger der Black Stars beim FC bislang genau das zeigt, was man sich von dem Außenverteidiger erhofft hatte.

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Ellyes Skhiri mit Frankfurt-Seitenhieb: Warum der 1. FC Köln von den bitteren Erlebnissen profitieren kann

Ellyes Skhiri will beim FC wieder durchstarten
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Ellyes Skhiri mit Frankfurt-Seitenhieb: Warum der 1. FC Köln von den bitteren Erlebnissen profitieren kann

Die vergangene Saison und die WM liefen alles andere als rund für den Tunesier. Dementsprechend war sein Wechsel nach Köln von Skepsis begleitet. Doch die Befürchtungen scheint der Mittelfeldspieler zu zerstreuen. Während er in Frankfurt ausgebootet wurde, dreht er nun wieder auf beim 1. FC Köln: Ellyes Skhiri kritisiert Frankfurt und startet durch.

Ellyes Skhiri war kaum in Köln, da forderten viele Fans bereits mehr Einsatzzeit für den Tunesier. Und das, obwohl die Transfergerüchte um ihn von Skepsis begleitet waren. Nun aber könnte er wieder zum Stammspieler werden. Und das hat Gründe.

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Nach der Länderspielpause stehen für Ellyes Skhiri direkt zwei besonders emotionale Spiele auf dem Programm. Zunächst treffen die Geißböcke im eigenen Stadion auf den Rivalen aus Mönchengladbach, dann geht es eine Woche später zur Eintracht aus Frankfurt. Während das Duell gegen die Fohlen vor allem für die Mannschaft und die Fans ein heißes Derby werden dürfte, ist die Begegnung gegen Frankfurt vor allem für den Mittelfeldspieler ein aufgeladenes. Denn der Tunesier hat die Eintracht verlassen und offenbar nicht ganz im Reinen. Das verriet der Routinier nun im Interview mit dem „Express“. „Ich habe nach der WM mit Markus Krösche gesprochen und er hat mir früh mitgeteilt, dass sie auf meiner Position nicht mehr mit mir planen und ich mir einen neuen Verein suchen soll“, sagt Skhiri, der mit dieser Entscheidung auch leben konnte. „Als ich nach der WM zurückgekehrt bin, hat man mir wenige Minuten vor dem Training mitgeteilt, dass ich nicht auf den Platz darf. Ich wurde auch erst sehr spät darüber informiert, dass ich nicht mit ins Trainingslager reisen darf.“ 

Die Situation von Ellyes Skhiri hat sich grundlegend geändert

Für den ambitionierten Mittelfeldspieler ein harter Treffer. Skhiri musste sich offenbar selbst um eine Teilnahme am Training der U21 kümmern. „Das war schon kein schönes Gefühl. Aber ich habe nie Ärger gemacht, mich nie beschwert und die sportliche Entscheidung vollends akzeptiert“, sagt der Mittelfeldspieler. Nun ist er wieder beim FC und hat sich innerhalb weniger Wochen zur festen Größe entwickelt. Gleichzeitig hat der 31-Jährige aber auch viele Zweifel zerstreut, die mit den ersten Transfergerüchten im Sommer aufgeploppt waren. Zur Erinnerung: Der FC hatte nach dem Abgang von Eric Martel vehement nach einer neuen Sechs gesucht. Zahlreiche Namen wurden gehandelt und die Kölner führten auch zahlreiche Gespräche. Unter anderem mit Edson Alvarez oder Rani Khedira. Alvarez galt gerade bei den Fans als Wunschlösung. Das konnte man nach der verkorksten Saison in Frankfurt und einer schwachen WM bei Skhiri nicht sagen.

Innerhalb weniger Wochen hat sich die Situation um den Spieler geändert. Skhiri ist beim FC wieder ein Leistungsträger, gibt dem Spiel Struktur und der Tunesier bringt sich in die Offensive ein. Schon zwei Treffer hat der Spieler in der Saison vorbereitet und damit genauso viel wie in Frankfurt in den vergangenen 70 Spielen. In der vergangenen Spielzeit war Skhiri an keinem Frankfurter Treffer beteiligt, insgesamt waren es bei den Hessen in 117 Spielen 14. Dabei war das eine Stärke des Mittelfeldspielers als er zum ersten Mal beim FC spielte. 20 Tore erzielte der Defensivmann in dieser Zeit, bereitete acht weitere vor und kaschierte damit – gemeinsam mit Dejan Ljubicic und Florian Kainz – die Sturmlücke, die Anthony Modeste mit seinem abgang hinterlassen hatte. Bei der Eintracht waren seine Aufgaben defensiver, nun scheint er den Vorwärtsgang wieder einlegen zu dürfen.

Skhiri spürt wieder Vertrauen

Doch das ist nicht der einzige Grund für sein Aufblühen. Skhiri gilt als Akteur, der das Vertrauen des Trainerteams spüren muss. Ein Vertrauen, das in Frankfurt möglicherweise zuletzt auf der Strecke geblieben war. Denn schon im Sommer 2025 soll es in Frankfurt Überlegungen gegeben haben, die Position in der Mannschaft zu stärken. Skhiri weiß nach seinen letzten Monaten in Frankfurt, wie schnell sich die eigene Rolle verändern kann und wie es sich anfühlt, wenn das Vertrauen verloren geht. In Köln erlebt er nun das Gegenteil. Jörn Stobbe hatte erst unlängst im Podcast „Dreierkette Köln“ davon gesprochen, dass ohne René Wagner einige Spieler wohl nicht in Köln gelandet oder geblieben wären. Das könnte auch für Skhiri gelten. Die beiden kennen sich bereits aus der gemeinsamen Baumgart-Zeit in Köln. „Wir haben im Sommer viel gesprochen und hatten viel Kontakt. Durch die gemeinsamen Jahre herrschte sofort wieder gegenseitiges Vertrauen. Ich habe auch mitbekommen, dass ich sein absoluter Wunschspieler war“, sagte Skhiri dem Express. 

Daraus machte der Kölner Trainer nie einen Hehl. Wagner sprach früh von den Leader-Rolle, in der er den Spieler sehen würde. Der Kölner Coach sprach also schon Vertrauen aus, da hatte der Tunesier noch nicht einmal trainiert. „Insofern hat er eine große Rolle für meinen Wechsel gespielt“, so Skhiri weiter. Nun geht es darum, auch weiterhin das Vertrauen zurückzuzahlen. Die ersten Wochen waren vielversprechend. Schon bald könnten weitere starke Auftritte folgen. Gerne gegen Gladbach und gegen Frankfurt. 

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„100 Prozent ready“ nach FC-Vorbereitung, nun endlich eine Option beim VfL? Von Ele Bakatukanda wird „eine Menge“ erwartet

Elias Bakatukanda machte die Vorbereitung beim FC
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„100 Prozent ready“ nach FC-Vorbereitung, nun endlich eine Option beim VfL? Von Ele Bakatukanda wird „eine Menge“ erwartet

Mit Elias Bakatukanda haben die Kölner kurz vor Toresschluss noch einen Spielen Anfang September abgegeben. Nun soll er beim VfL Osnabrück Spielpraxis bekommen, um für den FC einen weiteren Entwicklungsschritt zu machen. Doch bislang gab es in Pflichtspielen noch keine Einsatzzeit. Immerhin hinterließ der Leihspieler des 1. FC Köln nun einen guten Eindruck: Elias Bakatukanda will endlich angreifen.

In der Liga kam er noch nicht zum Einsatz, nun sammelte der Innenverteidiger seine ersten Minuten in einem Testspiel – und überzeugte seinen Trainer Timo Schultz.

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Die Konkurrenz in der Innenverteidigung ist dieser Tage beim FC ganz offensichtlich groß. Rav van den Berg, immerhin für mehr als 8 Millionen Euro nach Köln gewechselt, spielt in den Planungen von Trainer René Wagner aktuell keine große Rolle. Und so ist es auch zu verstehen, dass der FC seinen jungen Spielern und Nachwuchshoffnungen, Einsatzzeit an anderer Stelle ermöglichen will. Denn auch für Akteure wie Julian Pauli oder Elias Bakatukanda wird es nicht einfach bei den Profis.

Und so ging es für die beiden Youngster einmal mehr zu Leih-Clubs. Doch während Pauli in Odense bereits fleißig kickt, bliebt Bakatukanda bislang nur die undankbare Rolle des Zuschauers. Bei den Pflichtspielen kam der gebürtige Kölner beim VfL Osnabrück jedenfalls noch nicht zum Einsatz. Immerhin gab der Abwehrspieler nun im Testspiel sein Debüt für die Niedersachsen. Gegen den SC Wiedenbrück stand „Ele“ auf dem Platz und hatte seinen Anteil am 3:0-Erfolg.

„Ele hat heute das gebracht, was ich mir von ihm auch erwarte“

Und Trainer Timo Schultz, der Bakatukanda noch aus seiner Zeit beim FC kennt, sah einen guten Auftritt des Youngsters. „Die drei hinten haben fast jeden Zweikampf für sich entschieden und gute Bälle hinten rausgespielt“, lobte der Coach im Anschluss an die Begegnung bei VfL-TV. „Ele hat heute das gebracht, was ich mir von ihm auch erwarte. Und das ist eine Menge.“ Dass der 20-Jährige bislang noch nicht zum Einsatz gekommen ist, erklärte Schultz wiederum nicht.

Im Gegenteil, der Trainer lieferte sogar eigentlich ein Argument für mehr Spielzeit. „Baka hat die gesamte Vorbereitung in Köln mitgemacht. Er ist zu 100 Prozent ready. Ihm fehlten bislang lediglich die Spielminuten, aber er hat es sehr gut gemacht.“ Nun wird es auch darauf ankommen, Spielpraxis in den Pflichtspielen zu sammeln. Denn die personelle Situation wird beim FC in den kommenden Spielzeiten sicher nicht viel einfacher werden. Der Innenverteidiger wird wohl weiter an seinem Durchbruch bei seinem Heimatverein arbeiten. Dass das bei Leihen der Kölner nicht immer klappt, zeigt aktuell ein Beispiel eines deutschen Nationalspielers.

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Schwierige Situation: René Wagner gewinnt Spieler für den 1. FC Köln, aber nur wenige Spiele

René Wagner auf der PK
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Schwierige Situation: René Wagner gewinnt Spieler für den 1. FC Köln, aber nur wenige Spiele

Trotz der aktuell schwierigen Situation am Geißbockheim ist FC-Präsident Jörn Stobbe weiterhin fest von René Wagner überzeugt. Im Podcast „Dreierkette Köln“ sprach der 60-Jährige über die aktuelle Lage des Vereins. Für ihn lebt der 1. FC Köln von Euphorie und Emotionalität. Im Derby gegen Gladbach soll genau diese Euphorie wieder entfacht werden.

Cheftrainer René Wagner hat aktuell einen schweren Stand. Nach einem 3:2-Heimsieg zum Saisonauftakt gegen die TSG Hoffenheim folgten in den anschließenden drei Partien nur ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Präsident Jörn Stobbe hält den Übungsleiter hingegen weiterhin für den richtigen Mann. Er betonte insbesondere auch die Qualitäten, die über den Alltag auf dem Trainingsplatz hinausgehen.

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Obwohl der FC in der vergangenen Saison sicherlich auch dank der Unfähigkeit der Konkurrenz in der Liga blieb, hielt Sportchef Thomas Kessler an Wagner fest und machte ihn vom Interimstrainer zum Hauptverantwortlichen. Eine Entscheidung, die nicht gerade bei den Fans nicht überall positiv aufgenommen wurde. Nachdem es zum Saisonstart noch so aussah, als ob die Rechnung aufgehen könnte, ließen die Auftritte zuletzt einiges vermissen und so wachsen die Misstöne in den Sozialen Medien. Präsident Stobbe fordert Zeit für einer seiner vielleicht wichtigsten Mitarbeiter: „Bei René ist es ganz klar so, dass wir glauben, dass die Spiele, in denen er nicht die volle Punktzahl abräumt, dass er die noch nachbessern kann. Mit jedem Spiel kommt mehr Erfahrung bei ihm dazu“, so der Präsident im Podcast „Dreierkette Köln„.

Wagners Rolle bei Transfers

Dennoch stehen nun nach elf Ligaspielen unter Wagner gerade einmal zwei Siege und neun Punkte auf der Haben-Seite. Die reine Statistik spricht nicht für den Coach und auch die Art und Weise der Auftritte überzeugte vor allem zum Ende der Vorsaison eher selten. Fakt ist, Wagner gewinnt zu wenig Spiele, laut dem Präsidenten gewinnt er aber die Spieler. Auch wenn der Trainer selbst die Akteure nicht aussucht, soll der 38-Jährige doch einen großen Anteil an der finalen Verpflichtung haben. Laut Stobbe war zudem auch die Vertragsverlängerung von Said El Mala, die wohl alle Neuzugänge des Sommers überschattete, nicht zuletzt auf Wagner zurückzuführen. „Ein Mikey Moore wäre ohne René gar nicht gekommen. Gleiches gilt für Said El Mala. René hat der Familie ein so gutes Gefühl gegeben, dass der Junge weiter bei uns spielt“, erzählte der Präsident.

Allein diese Qualität soll den Verantwortlichen die Arbeit vereinfacht haben. Zudem scheint der Trainer auch bei einigen seiner Akteure den richtigen Ton zu treffen. Im Trainingslager in Kitzbühel war an manchen Stellen durchaus zu hören, wie gut die Profis mit der Kommunikation des Trainers klar kämen. Wagner gewann also auf mehreren Ebenen Spieler für sich und für den FC, die Anzahl an gewonnenen Spielen seit seiner Übernahme ist weiter überschaubar. Gegen Gladbach soll sich das ändern. Ein gewonnenes Derby hat bisher jedem FC-Trainer geholfen, seine Position im Umfeld zu stärken. Dabei sollen die durch Wagner verpflichteten Spieler eine entscheidende Rolle einnehmen. Am Ende wird schließlich jeder Trainer an sportlichen Erfolgen gemessen.

Entscheidende Wochen

Nach der Länderspielpause stehen für den FC sechs Pflichtspiele an, bevor der Ligabetrieb erneut für ein Wochenende ruht. In diesem Zeitraum gilt es für die Domstädter, endlich wieder Zählbares zu holen. Neben fünf Partien in der Bundesliga steht außerdem am 27. Oktober die zweite Runde des DFB-Pokals an. Die Geißböcke empfangen dafür Union Berlin in Müngersdorf, bevor es fünf Tage später in der Liga erneut gegen die Eisernen geht. Neben dem Derby und den beiden Duellen mit Union warten außerdem Spiele gegen Frankfurt, Schalke und Leverkusen auf die Geißböcke. Trainer und Spieler haben die Gelegenheit zu beweisen, dass sie noch mehr zeigen können als in den vergangenen Wochen. Sollten Ergebnisse und Leistungen sich nicht verbessern, dürfte die Luft für Wagner irgendwann dünn werden. Präsident Stobbe sieht für die Situation eine einfache Lösung: „Jetzt müssen wir natürlich schauen, dass wir die Ergebnisse kriegen, weil dann hört so eine Diskussion schnell auf.“

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Wagners Anspruch, andere Statistik: Dem 1. FC Köln fehlt ausgerechnet das, was ihn letzte Saison auszeichnete

Mikey Moore im Zweikampf um den Ball
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Wagners Anspruch, andere Statistik: Dem 1. FC Köln fehlt ausgerechnet das, was ihn letzte Saison auszeichnete

Eigentlich verlangt René Wagner von seinem Team eine hohe Einsatzbereitschaft, vor allem gegen den Ball. Wie die Statistik zeigt, konnte die Mannschaft das noch nicht komplett umsetzen trotz Wagners Forderungen: Dem 1. FC Köln fehlt die Intensität.

Gerade im Kampf gegen den Abstieg sind Grundlagen wie die Laufbereitschaft einer Mannschaft sehr wichtig. Nicht umsonst äußerte der Trainer unlängst den Wunsch, die fitteste Mannschaft der Liga zu stellen. In einiger dieser Statistiken hinkt der FC aber zum Saisonstart noch hinterher.

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Wenn man bei Trainern nachfragt, für was für einen Spielstil ihre Mannschaft stehen soll, ist dieses Wort wohl eines der am häufigsten genannten: Intensität. Auch FC-Coach René Wagner hat den Begriff bereits benutzt. „Und generell geht es um Intensität. Wir waren letztes Jahr eine der intensivsten Mannschaften und das werden wir beibehalten“ meinte der Coach schon zu Beginn der Vorbereitung auf die Frage, worauf bei Neuzugängen geachtet werde. Und an diesem Anspruch an sein Team hat sich seitdem nichts geändert. Allerdings zeigt die Statistik, dass es seiner Mannschaft noch schwer fällt, dem auch gerecht zu werden.

Schwache Kölner Laufdaten

Denn gerade die läuferischen Daten, die die Bundesliga veröffentlicht, belegen, dass der FC noch deutlichen Nachholbedarf hat. So liegen die Geißböcke mit Blick auf die Laufdistanz gerade mal auf Platz 14 mit 464 Kilometern. Im Schnitt liefen sie damit pro Spiel knapp acht Kilometer weniger als Bayern München, die in dieser Statistik Spitzenreiter sind. In Sachen Sprints sind die Kölner mit Rang zwölf immerhin im unteren Mittelfeld. Aber damit immer noch deutlich entfernt von Wagners Ziel, eine der intensivsten Mannschaften der Liga zu sein.

Noch extremer wird es, wenn man auf die Anzahl der intensiven Läufe schaut: Dort belegen die Geißböcke den vorletzten Platz. Nur Mainz 05 hat in dieser Saison noch weniger intensive Läufe. Damit zeigt sich ein deutliches Missmatch zwischen dem Anspruch, den Wagner an sein Team hat, und der Realität. Statt eine der intensivsten Mannschaften zu sein, bewegen sich die Kölner statistisch in dafür wichtigen Bereichen maximal im unteren Mittelfeld. Und das zeigt sich nicht nur läuferisch.

Klare Baustellen für Wagner

So schneiden die Domstädter beim Portal „Fotmob“ in einigen Bereichen gegen den Ball schwach ab. Sie stehen zum Beispiel nur auf Rang 14 bei den Ballgewinnen im letzten Drittel pro Spiel. Auch bei den abgefangenen Pässen pro Partie sowie den Tacklings pro Spiel haben die Geißböcke noch eine Menge Nachholbedarf. Nur Platz 16 beziehungsweise 17 sind in diesen Kategorien für den FC drin. Dabei verlangt Wagner eigentlich von seiner Mannschaft, aggressiv und mutig nicht nur mit, sondern auch gegen den Ball zu sein. Ein Musterbeispiel dafür dürften vor allem die ersten circa 20 Minuten gegen Werder Bremen gewesen sein. Diese Art von Spiel jedoch wirklich umzusetzen, gelingt den Kölnern bisher höchstens phasenweise, wie die Statistik belegt.

Damit zeigen sich klare Baustellen, an denen der FC arbeiten muss, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Wobei die Werte natürlich noch mit Vorsicht genossen werden müssen, da die Grundlage mit vier Spielen noch sehr gering ist. Trotzdem lässt sich eine erste Tendenz nach dem Saisonstart schon festhalten. Und diese überrascht schon angesichts der eigentlichen Ankündigungen und Ziele des Trainers. Wagner muss nun schnell die Ursache finden, warum die Mannschaft seine Vorstellungen noch nicht ausreichend umsetzen kann. Denn gerade im nächsten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ist angesichts der Derby-Atmosphäre eine hohe Intensität noch mehr als sonst gefordert.


Das sind unsere Verlierer und Pechvögel des Saisonstarts beim 1. FC Köln

Rav van den Berg sitzt auf der Bank
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Das sind unsere Verlierer und Pechvögel des Saisonstarts beim 1. FC Köln

Nicht bei allen FC-Akteuren ist der Saisonstart nach Wunsch verlaufen. Einige Spieler wurden durch Verletzungen ausgebremst, andere konnten ihre Chancen bislang nicht nutzen oder sind in der Hierarchie zurückgefallen. Vor allem für einige etablierte Kräfte hat sich die Situation in den ersten Wochen verschärft. Das sind unsere Verlierer des Saisonauftakts beim 1 FC Köln.

Während sich einige Spieler unter Rene Wagner bereits festspielen konnten, müssen andere aktuell um ihre Einsatzzeiten kämpfen. Die Konkurrenz auf mehreren Positionen ist groß, zudem haben sich einige Akteure mit ihren Leistungen in den Vordergrund gespielt. Für die folgenden FC-Spieler verlief der Saisonstart deshalb bislang nicht wie erhofft.

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Rav van den Berg: Der Abwehrspieler kam im Sommer 2025 für rund acht Millionen Euro von Middlesbrough zum 1. FC Köln und galt als Top-Transfer. Unter dem ehemaligen FC-Trainer Lukas Kwasniok kam der Niederländer auch zum Einsatz, wurde allerdings immer wieder durch Verletzungen oder Sperren ausgebremst. Nach dem Trainerwechsel zu Rene Wagner stand van den Berg im ersten Spiel unter dem neuen Coach bei Eintracht Frankfurt in der Startelf und spielte die 90 Minuten durch. Seitdem wartet der Innenverteidiger allerdings auf die nächste Einsatzminute. Meist saß der 22-Jährige auf der Bank, gegen Werder Bremen und den Hamburger SV rutschte er in den vergangenen Wochen sogar aus dem Kader. Aktuell ist van den Berg in der Innenverteidiger-Hierarchie nur noch die Nummer vier hinter Joel Schmied, Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey. Seine Situation hat sich damit unter Wagner deutlich verschlechtert und dürfte weder für den FC noch für den Spieler zufriedenstellend sein.

Der Kampf um Einsatzzeit

Sebastian Sebulonsen: Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison gesetzt und galt auch in der Vorbereitung als Nummer eins auf der Rechtsverteidigerposition. Kurz vor dem Saisonstart verletzte sich der Norweger allerdings am Oberschenkel und verpasste dadurch das Pokalspiel in Würzburg sowie die ersten beiden Bundesliga-Partien gegen Hoffenheim und Stuttgart. Gegen Werder Bremen feierte Sebulonsen als Joker sein Comeback. Beim Hamburger SV saß der Norweger dann allerdings 90 Minuten auf der Bank. Aktuell hat Alessio Castro-Montes auf der rechten Seite die Nase vorn. Für Sebulonsen geht es nun darum, wieder an ihm vorbeizukommen und sich seinen Platz zurückzuerobern. Das könnte bald der Fall sein, denn „Monty“ fällt vorerst verletzt aus.

Luca Waldschmidt: Auch der gebürtige Siegener wurde zu Beginn der Saison durch muskuläre Probleme ausgebremst. Der Offensivspieler verpasste dadurch das Pokalspiel in Würzburg und die ersten beiden Ligapartien. Auch für das Spiel gegen Werder Bremen kam ein Einsatz noch zu früh. Beim Hamburger SV feierte Waldschmidt schließlich als Einwechselspieler seine ersten Saisonminuten. Gleichzeitig ist die Konkurrenz in der Offensive größer geworden. Mit Mikey Moore hat der FC eine weitere Option bekommen, die um Einsatzzeiten kämpft. Für den 30-Jährigen wird es darum gehen, sich nach seinem verspäteten Saisonstart wieder stärker in den Vordergrund zu spielen.

Große Konkurrenz

Jan Thielmann: Der Offensivspieler erwischte zunächst eine ordentliche Vorbereitung und stand in den ersten drei Pflichtspielen gegen Würzburg, Hoffenheim und Stuttgart jeweils in der Startelf. Überzeugen konnte Thielmann dabei allerdings nicht wirklich. In den vergangenen beiden Partien gegen Werder Bremen und den Hamburger SV blieb der 24-Jährige komplett ohne Einsatzminuten. Aktuell ist die Konkurrenz auf den offensiven Positionen groß und einige seiner Mitspieler konnten ihre Chancen nutzen. Für Thielmann bedeutet das, dass er derzeit hinter anderen Offensivspielern zurückliegt und um den Anschluss kämpfen muss.

Paul Okon-Engstler: Der Australier stand in den ersten beiden Bundesliga-Spielen jeweils in der Startelf. Gegen Werder Bremen verlor der Youngster seinen Platz im Zentrum allerdings an Ellyes Skhiri. Okon-Engstler kam erst in der Nachspielzeit noch zu einem Kurzeinsatz. Beim Hamburger SV gehörte der 21-Jährige anschließend gar nicht mehr zum Kader. Im zentralen Mittelfeld ist die Konkurrenz für den Linksfuß derzeit groß. Hinter Skhiri, Krauß und Johannesson ist Okon-Engstler aktuell nur die vierte Option.

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Deutscher Nationalspieler beim 1. FC Köln: Konkurrenz, Spielzeit, Chancen – Das erwartet Said El Mala beim DFB

Said El Mala beim Training der deutschen A-Nationalmannschaft
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Deutscher Nationalspieler beim 1. FC Köln: Konkurrenz, Spielzeit, Chancen – Das erwartet Said El Mala beim DFB

Nachdem Said El Mala im vergangenen Jahr bei seiner ersten DFB-Nominierung ohne Einsatz blieb, hofft der Kölner nun auf sein Debüt. Der Linksaußen gehört dem XXL-Kader von Jürgen Klopp an und darf für die zweite Hälfte der Länderspielpause auf seine Premiere hoffen.

Seit Jonas Hector wartet der FC auf einen deutschen Nationalspieler in den eigenen Reihen. Knapp sieben Jahre später könnte es jetzt wieder so weit sein. Aber welche Rolle kann El Mala für den DFB spielen? Wie heißen die Gegner? Und wo werden die Partien übertragen?

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Seine erste Nominierung hatte sich der Kölner Youngster sicherlich anders vorgestellt. Im November 2025 wurde El Mala von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals für die Nationalmannschaft berufen. Bei einem unspektakulären 2:0-Sieg in Luxemburg blieb der Krefelder ohne Einsatz und wurde anschließend zurück in die U21 geschickt. Seitdem wartete er vergebens auf eine erneute Berufung und musste auch die Weltmeisterschaft in Amerika, Mexiko und Kanada aus dem Urlaub verfolgen. Mit dem Trainerwechsel ist die Situation nun eine andere. Die Kölner Nummer zehn steht im ersten Aufgebot und darf sich dieses Mal vermutlich auch auf dem Rasen beweisen. Obwohl die Gegner nicht zu den Top-Nationen zählen, gilt es dennoch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die interne Konkurrenz ist groß.

Debüt in München?

Jürgen Klopp möchte seine erste Nominierung nutzen, um möglichst viele Spieler kennenzulernen und im Training zu sehen. Dafür hat der Trainer direkt zwei Kader berufen, die jeweils zwei Spiele bestreiten werden. El Mala steht im zweiten Aufgebot und ist dementsprechend für das Spiel gegen die Niederlande in Amsterdam und in Augsburg gegen Griechenland noch keine Option. Sein Debüt könnte es am 1. Oktober in München geben, wenn die DFB-Auswahl in der Nations League auf Serbien trifft. Der Anpfiff ist um 20:45 Uhr und die Partie wird im ZDF übertragen. Für Kurzentschlossene stehen auf der DFB-Website auch noch Tickets zur Verfügung. Dass El Mala weiß, wie man in der Allianz Arena trifft, hat er bereits am letzten Spieltag der Vorsaison unter Beweis gestellt. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte trat er an, schüttelte Dayot Upamecano ab und blieb vor Manuel Neuer eiskalt.

Die zweite Partie findet nur drei Tage später statt. Wie schon für den ersten Kader heißt der zweite Gegner auch für den anderen Kader Griechenland. Dieses Mal sind die Nationalspieler jedoch auswärts in Thessaloniki gefordert. Angestoßen wird die Partie am Sonntag, den 4. Oktober um 20:45 Uhr, RTL überträgt live. Klopp betonte, dass er die Nations League natürlich als Pflichtspiele ernst nehmen und angehen wolle, gleichzeitig jedoch die Entwicklung im Vordergrund stehe. Insgesamt sind 44 Spieler dabei, wodurch es zu vielen Debüts kommen wird. El Mala soll eins davon sein.

Aussichten auf Spielzeit

Fußball-Deutschland wartet auf die ersten Auftritte des neuen Bundestrainers. Die Fans versprechen sich eine neue Herangehensweise und hoffen auf ein Team, das die Nation wieder begeistern kann. Mit Klopp soll der absolute Wunschkandidat für diese Position gefunden worden sein. Das geplante System könnte El Mala dabei sehr entgegenkommen. Der 59-Jährige möchte mit klassischen Flügelspielern auflaufen, während seine Vorgänger vermehrt auf inverse Mittelfeldspieler setzten. Der Kölner erfüllt dieses Profil eindeutig, weshalb er sofort zur Startelfoption werden könnte. Zudem stehen mit Lennart Karl und Derry Scherhant nur zwei weitere Kandidaten im Aufgebot, wobei der Bayern-Star vermutlich auf der rechten Seite starten wird.

Der Leipziger Brajan Gruda, der ebenfalls eine Option gewesen wäre, musste kurzfristig absagen. Der DFB verzichtete auf eine Nachnominierung. Florian Wirtz spielte im Sommer bei der Weltmeisterschaft noch links, dürfte unter Klopp jedoch wieder zentraler zum Einsatz kommen. In Zukunft muss sich der Kölner allerdings im Kampf um Einsatzzeit auch mit Spielern des ersten Kader wie Karim Adeyemi, Kevin Schade und Chris Führich messen.

Einem ersten Einsatz von El Mala, womöglich sofort in der Startelf, steht also auf dem Papier nichts im Weg. Nach einem etwas unglücklichen Saisonstart, könnte dem Angreifer die Zeit beim DFB neues Selbstbewusstsein geben. Nach seiner Rückkehr ans Geißbockheim steht schließlich direkt die nächste Herausforderung an, wenn Borussia Mönchengladbach zum Derby nach Müngersdorf kommt.

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Auch Jonas Hector über den HSV und den nächsten Standard: „Dass da etwas nicht stimmt, liegt auf der Hand“

Jonas Hector äußert sich regelmäßig zum FC in seinem Podcast Schlag & fertig
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Auch Jonas Hector über den HSV und den nächsten Standard: „Dass da etwas nicht stimmt, liegt auf der Hand“

In der neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kölner Kapitän über die große Baustelle der Geißböcke, die Standardschwäche. Der ehemalige Defensivspieler findet deutliche Worte. Außerdem spricht der Ex-Nationalspieler über Jürgen Klopp und das jüngste Spiel des FC. Jonas Hector kritisiert die Standardschwäche des 1. FC Köln.

Der Kölner Ex-Kapitän Jonas Hector ärgert sich in der neuen Folge von „Schlag und fertig“ über die hellseherischen Fähigkeiten der beiden Hosts. Denn er und sein Talk-Partner Fabian Köster hattes es in der vergangenen Woche schon prophezeit. Der FC könnte zum Aufbaugegner für den HSV werden. Das wurde er bekanntlich. Doch Hector fand auch deutliche Worte zu einem Problemfeld.

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Jonas Hector hatte es bereits in der vergangenen Woche geahnt. Das Spiel gegen den HSV würde für seinen Ex-Club kein Selbstläufer werden. Und nicht nur das, Hector und Köster alberten schon in der jüngsten Folge ihres Podcasts rum, dass der FC für die Rothosen zum Aufbaugegner werden könne. Genau das trat bekanntlich ein. Der HSV gewann das Heimspiel 2:1. „Ich war erst einmal überrascht, dass sich der HSV so tief hinten reinstellt. Gut, die haben 12 Gegentore bekommen. Aber sie hatten ein Heimspiel. Da war ich sehr überrascht, dass es so defensiv war“, so Hector. „Du siehst, was passiert, wenn du ein Tor bekommst. Die konnten nicht, die wollten nicht und wenn du das 1:0 nicht machst und sie das Tor so machen – und dann ist eine Standardsituation im Fußball schon mal entscheidend – dann haben sie plötzlich auch das Selbstvertrauen. Die spielen dann eine ganz andere Halbzeit“, erklärte der Ex-Kapitän der Geißböcke.

„Die konnten nicht, die wollten nicht“

Tatsächlich dominierte der FC das Spiel, war über weite Strecken die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen. Unter anderem vergab Thijs Dallinga eine große Möglichkeit, als er frei stehend den Ball zu zentral aufs Tor brachte. Nur wenige Minuten später fiel das 1:0 für Hamburg. Besonders ärgerlich: Das Gegentor fiel ein weiteres Mal nach einer Standardsituation. Bereits der fünfte Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Ein Problem, das den FC schon in der Vorsaison beschäftigte und nun wieder präsent ist. „Das ist ein Ball, der kommt im Fünfer runter. Da stehen zwei Leute komplett blank und einer köpft das Ding eben rein. Dass da etwas nicht stimmt, das liegt auf der Hand“, sagt Hector. „Wenn du solche Themen immer wieder ansprichst, dann ist das genauso wie bei uns, wenn wir unser Thema ansprechen: der FC ist ein Aufbaugegner und natürlich baut der dann auf.“ In der Situation standen gleich drei Kölner Abwehrspieler in der Nähe des Torschützen. Doch Nicolas Capaldo konnte trotzdem ungestört treffen.

Doch Hector sieht in diesem Fall noch einen anderen möglichen Grund. „Dazu kommt, dass mit Marvin noch ein Keeper da ist, der nicht die Körpergröße hat wie andere Torhüter in der Bundesliga und dann vielleicht nicht das Selbstvertrauen hat, da voll reinzufliegen. Es wirkt auf jeden Fall so“, so Hector, der mit seinen Mit-Zuschauern diskutiert habe, ob der Kölner Keeper vielleicht hätte rauskommen sollen. „Nichtsdestotrotz stehen da zwei Spieler einfach blank. Das regt natürlich auf. Da geht es dann wirklich ums Aufbauen. Die konnten nicht, die wollten nicht und wenn du das 1:0 nicht machst und sie das Tor so machen – und daher ist eine Standardsituation im Fußball schon mal entscheidend – dann haben die das Selbstvertrauen.“ Der HSV traf bekanntlich noch unmittelbar nach dem Wechsel zum zweiten Mal, der Anschlusstreffer von Ragnar Ache kam zu spät. Em Ende scheiterten die Geißböcke an dem Samstag aber auch an der eigenen Effizienz.

„Zum Glück hat das ein anderes Geschmäckle“

Sorge, dass auch das Duell gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Gladbach am fünften Spieltag ein ähnliches Szenario und der FC erneut zum Aufbaugegner wird, hat der ehemalige Defensivspieler nicht. „Zum Glück hat das ein anderes Geschmäckle. Das ist dann eine andere Hausnummer. Das Spiel gehst du anders an – so war es bei uns immer. Zumindest wird es anders angepriesen“, sagt Hector. „In dem Jahr wo wir abgestiegen sind, hatten wir sechs Punkte, jeder dachte, wir würden sang- und klanglos absteigen. Wir hatten die Fans beim Training und die haben uns schon mitgeteilt, dass das das wichtigste Spiel des Jahres ist.“ Nun aber habe man den Vorteil, dass man ja mit einem kleinen Polster in das Duell gehe.

Zunächst aber steht ohnehin die Länderspielpause an, auf die sich der ehemalige Nationalspieler besonders freue. Bundestrainer Jürgen Klopp hat für die anstehenden vier Länderspiele 44 Spieler in zwei Kadern nominiert. „Ich verstehe, dass er sich die Spieler anschauen will. In drei Wochen kann man auch schon intensiver arbeiten. Durch die zwei Kader hast du ja dennoch nur anderthalb Wochen. Ich fand es ein wenig komisch, verstehe aber die Vorgehensweise“, so der 36-Jährige. „Ich bin echt gespannt, der gesamte DFB hat appelliert, dass das Ganze Zeit braucht, wie viel Zeit er am Ende bekommt.“ Hector hofft darauf, eine Veränderung zu sehen. „Wenn wir dann noch tollen Fußball spielen…“


„An der Einstellung lag es nicht“: U21-Trainer Manuel Hartmann stellte sich nach dritter Pleite in Folge vor seine Mannschaft

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„An der Einstellung lag es nicht“: U21-Trainer Manuel Hartmann stellte sich nach dritter Pleite in Folge vor seine Mannschaft

Die U21 des 1. FC Köln rutscht nach der dritten Niederlage in Folge immer näher Richtung Tabellenkeller der Regionalliga West. Der Trainer Manuel Hartmann fand jedoch nach dem Duell in Rhynern, anders als in den vorherigen Wochen, versöhnliche Töne für seine Mannschaft. Die Stimmen zum U21-Duell des 1. FC Köln gegen Rhynern.

Am kommenden Wochenende hat die Reserve der Geißböcke die Chance, Wiedergutmachung zu betreiben. Dann geht es mit Hilden gegen den nächsten Aufsteiger.

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Vor der Saison hatte so mancher Beobachter die U21 des 1. FC Köln durchaus auf dem Zettel, wenn es um den erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter ging. Aus diesem Rennen hat sich die FC-Reserve aber schon im September verabschiedet, dümpelt nach der dritten Niederlage in Folge im Niemandsland der Tabelle auf dem elften Platz. Die Young Goats müssen den Blick fortan sogar mehr nach hinten richten, der Abstand zur Abstiegszone beträgt nur noch drei Punkte.

“Wir sind heute sehr gut in die Partie gekommen“

Trotz dieser Tendenz und der erneuten Niederlage seiner Mannschaft beim Aufsteiger Westfalia Rhynern fand der Trainer Manuel Hartmann, anders als in den Wochen zuvor, versöhnliche Töne für den Auftritt seiner Mannschaft. „Wir sind heute sehr gut in die Partie gekommen. Mit Ball ist der Matchplan aufgegangen und wir haben es immer wieder geschafft, durch Tiefenläufe gefährlich zu werden“, konstatierte der Coach und ergänzte: „Auch gegen den Ball waren die Jungs heute sehr aggressiv und haben im ersten Durchgang so gut wie nichts zugelassen. Leider konnten wir aus unserer Druckphase kein Tor erzielen und haben dann das 0:1 bekommen. Wir kommen dann druckvoll aus der Kabine und gleichen aus.“

Der Aufsteiger zog danach jedoch auf 3:1 davon. Doch „auch nach den zwei weiteren Gegentoren haben die Jungs weiter nach vorne gespielt und haben bis zum Ende alles versucht“, äußerte Hartmann und hob hervor: „Am Ende fehlt uns heute auch etwas Glück, an der Einstellung lag es nicht.“ Denn „von der Intensität und dem Willen hat die Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt“. Die U21 sei eine „sehr junge, talentierte Mannschaft auf dem Platz, der aber in den entscheidenden Momenten noch die Erfahrung fehlt, solche Spiele für uns zu ziehen.“

Ein Sieg ist Pflicht

Das ist jedoch durchaus bemerkenswert, handelte es sich bei dem Gegner immerhin nicht um eine alteingesessene Regionalliga-Mannschaft, sondern um einen Aufsteiger, der sein neuntes Regionalliga-Spiel absolvierte. Bei der U21 wiederum stehen Spieler auf dem Platz, die selbst größtenteils die Ambition haben, den Sprung entweder in den Bundesliga-Kader des FC zu schaffen oder alternativ zumindest perspektivisch in der zweiten oder dritten Liga unterzukommen. Vor diesem Hintergrund ist die Ausbeute aus null Punkten gegen keineswegs übermächtige Mannschaften wie Bonn, Bergisch Gladbach und nun Rhynern unbefriedigend und muss die Sinne für die kommenden Wochen schärfen. Schon am Samstag wartet mit Hilden der nächste Aufsteiger auf die Kölner. Ein Sieg ist nach den letzten Wochen Pflicht für die U21, um keinen stürmischen Herbst zu erleben.

Wenige Stammspieler, einige Fragezeichen: Wie gut war Kesslers Transfersommer bis jetzt?

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Wenige Stammspieler, einige Fragezeichen: Wie gut war Kesslers Transfersommer bis jetzt?

Thomas Kessler hat im Sommer einen weiteren Umbruch im Kader vollzogen. Neun Spieler hat der FC neu verpflichtet. Nicht jeder schlägt bislang ein, andere überraschen. Doch wurden wirklich alle Kader-Baustellen zur Zufriedenheit geschlossen?

Als René Wagner in der Sommerpause gefragt wurde, wie viele Neuverpflichtungen er sich denn wünschen würde, gab der Trainer die Zahl „zehn“ aus. Allerdings mit einem Lächeln im Gesicht und aufgrund der bis dahin zehn getätigten Transfers auf der Abgangs-Seite. Nun ist die Spielzeit angelaufen und es lohnt sich ein ersten Blick auf die Neuverpflichtungen.

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Dabei ist Thomas Kessler im Sommer nicht eine stringente Strategie gefahren. Das war angesichts der Marktlage aber auch nicht möglich. Zu viele Fragezeichen taten sich während und auch im Nachgang der WM auf. Alleine die Wendungen in der Causa Said El Mala waren fast ein eigenes Buch wert. Wie in jedem Sommer wurden Namen gehandelt, manche waren oder wurden heißer, manche blieben kalt. Am Ende hat Kessler alle Kader-Baustellen geschlossen und gleichzeitig auch Spieler mit Perspektive verpflichtet. Aber halten alle Transfers den Erwartungen stand? Und wo liegen überhaupt jene Erwartungen?

Erst Skepsis, dann Stammspieler

Nachdem die Kölner Verantwortlichen recht früh nach der vergangenen Saison Nägel mit Köpfen mit den bisherigen Innenverteidigern gemacht hatten und die Verträge von Dominique Heintz und Cenk Özkacar nicht verlängerten wurden, war klar, dass es mindestens einen neuen Innenverteidiger geben würde. Der wurde in Luka Lochoshvili gefunden. Der Georgier kam bekanntlich aus Nürnberg, sollte die Lücke schließen und ein Kernproblem aus dem Vorjahr angehen: die Standardsituationen. Der Innenverteidiger ist in der Box kopfballstark, hat beim Club bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht und wie er es auf der anderen Seite verteidigt. Rund fünf Millionen Euro haben sich die Geißböcke die Dienste des Spielers kosten lassen. Doch so wirklich Spuren hat „Locho“ noch nicht hinterlassen, obwohl er sich einen Stammplatz erkämpft hat. Gegentore haben die Kölner bereits fünf nach einem ruhenden Ball kassiert, erzielt hat der Georgier noch keins.

Anders ist die Entwicklung bei Ellyes Skhiri und Gideon Mensah. Die Verpflichtung oder die ersten Eindrücke der beiden WM-Teilnehmer waren von Skepsis begleitet. Skhiri hatte beim Turnier in den USA, in Mexiko und in Kanada nicht wie erhofft performt und auch die vergangene Saison bei Frankfurt ließ die Kölner Fans an der Neuverpflichtung zweifeln. Mensah wiederum zeigte in den ersten Tests und gegen Würzburg noch einige Wackler. Allerdings haben beide Akteure mittlerweile bewiesen, wie wichtig sie für die Mannschaft sind. Im aktuellen Kader entpuppen sich beide Routiniers zumindest zurzeit als echte Verstärkung. Doch die Saison ist noch jung. Bemerkenswert: Für die beiden Neuverpflichtungen gaben die Kölner gerade einmal eine Millionen Euro aus, Mensah war sogar ablösefrei. Dabei galten beide Positionen nach den Abgängen von Eric Martel und Kristoffer Lund als dringende Baustellen. Stand jetzt hat sich der FC mindestens auf der linken Verteidigerposition verbessert. Doch auch beim Tunesier läuft viel auf eine Bereicherung hinaus.

Direkt in die Startelf

Mikey Moore wurde bekanntlich erst kurz vor Toresschluss unter Vertrag genommen. Doch der Engländer hat sich längst als starker Transfer herausgestellt. Der 19-Jährige belebt das Offensivspieler, liefert die vor der Saison gewünschten Ideen und erarbeitet sich Torgefahr. Zwar wollte es bislang mit einem Tor noch nicht klappen, aber das scheint nur eine Frage der Zeit. Angesichts seines Spielstils und seines Profils würde ein Vergleich mit dem Intensiv-Spieler Jakub Kaminski hinken. Zumindest das belebende Element in der Offensive erfüllt der Youngster in Teilen. Moore hat sicherlich mindestens angedeutet, warum Thomas Kessler ihn auch ohne Kaufoption geliehen hat. Nun muss er auch beweisen, dass er ein Gewinn ist. So paradox es klingt, je mehr die Kölner sich im kommenden Sommer über einen Abschied grämen, umso besser für diese Saison.

Vier Neuverpflichtungen, vier Stammspieler klingt wie eine starke Bilanz. Doch es gibt auch Spieler, deren Leistungen bislang eher als durchwachsen, sogar als schwach einzuordnen sind. Thijs Dallinga legte gegen Hoffenheim mit einem Doppelpack stark los und wurde bereits als der kommende Stammstürmer gefeiert. Doch auch der Angreifer erlebt dieser Tage viel Licht und Schatten. Gegen Bremen verschoss der Niederländer einen Elfmeter, gegen den Hamburger SV ließ er freistehend eine nahezu perfekte Chance liegen, als er den Ball mit dem Kopf zu zentral auf HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes. Dennoch hat René Wagner durch die Verpflichtung in der Sturmspitze eine weitere Option zur Verfügung. Eine, die grundsätzlich weiß, wo das Tor steht. Das erhöht den Druck auf Ragnar Ache, der in der Vorsaison nahezu konkurrenzlos als Zielstürmer war.

Erst einmal hinten dran

Mehr erhofft haben dürfte sich Paul Okon-Engstler. Die ersten Eindrücke im Trainingslager waren stark. Der Australier glänzte als Passgeber, als Spieler, der die Kugel auch immer wieder forderte, der Fußball spielen (!) will. Doch in den Pflichtspielen waren die Leistungen bislang überschaubar. Okon-Engstler stand zunächst in der Anfangsformation, verlor den Platz aber durch die Verpflichtung von Ellyes Skhiri – wenn auch mit Verspätung, die wiederum mit der Form des Turniers zu erklären war. Jetzt wird es der junge Mittelfeldspieler erst einmal schwer haben, den Weg in die Startelf wieder zu finden. Das gleiche gilt für Borna Sosa, der als letztes unter Vertrag genommen wurde. Der Linksverteidiger hat aktuell das Nachsehen gegen Gideon Mensah, der seine Aufgabe gut löst. Allerdings dürfte der Kroate bei einer Dreierkette mit seinem Offensivdrang vielleicht besser aufgehoben sein. Gut möglich, dass es also für den Leihspieler bald die Chance geben wird.

Und dann hat Kessler noch drei Spieler verpflichtet, die in ihre Rollen noch reinwachsen sollen. Reigan Heskey gilt als besonders vielversprechendes Talent, spielt aktuell bei der U19 der Three Lions. Möglicherweise hat man sich beim FC schon einen Schritt mehr erwartet. Der Linksaußen hat bereits gute erste Eindrücke hinterlassen, doch betonen die Kölner Verantwortlichen immer wieder, dass es noch ein Weg sei für ihn. Das zeigte sich auch zuletzt, als Heskey nicht für den Kader berufen wurde. Immerhin ist der gebürtige Liverpooler in der Regel ein Teil des Kaders. Ganz anders als Gil Neves und Martin James. Der junge portugiesische Mittelfeldspieler sowie der französische Keeper sollen erst einmal ihren Weg in der U21 machen.

Mit den festen Verpflichtungen der bisherigen Leihspieler hat der FC rund 25 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Stand jetzt sind die großen Kaderbaustellen geschlossen – doch die Saison ist noch früh. Und nach dem 4. Spieltag der vergangenen Saison hatte man ein ähnliches Gefühl.

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