René Wagner und die „harten Entscheidungen“: So könnte der 1. FC Köln gegen Bremen starten

Said El Mala im Zweikampf gegen Werder Bremen
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René Wagner und die „harten Entscheidungen“: So könnte der 1. FC Köln gegen Bremen starten

Nach der 1:4-Pleite beim VfB Stuttgart am vergangenen Freitag geht es für den 1. FC Köln nun im eigenen Stadion weiter. Am Samstagabend empfängt das Team von Trainer René Wagner Werder Bremen zum „Topspiel“. Gegen die Norddeutschen kann der FC-Trainer wieder auf mehrere zuletzt fehlende Spieler zurückgreifen und das stellt ihn vor die harte Wahl: So könnte der 1. FC Köln gegen Bremen auflaufen.

Die Personalsituation beim 1. FC Köln entspannt sich. Gegen Werder Bremen können die Kölner wieder auf vier Profis bauen, die in der vergangenen Woche passen mussten. René Wagner hat dadurch die Qual der Wahl und kann fast aus dem kompletten Kader auswählen. Ob es Änderungen an der ersten Elf geben wird und wie viele es eventuell werden, wird sich spätestens am Samstag zeigen.

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Voraussichtliche Aufstellung FC gegen Bremen

Der 1. FC Köln muss beim Heimspiel gegen Werder Bremen lediglich auf den Langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Der Innenverteidiger befindet sich nach seiner schweren Knieverletzung weiter im Rehatraining und wird erst gegen Ende des Jahres wieder eine Option für den Kader sein. Im Vergleich zum Spiel gegen Stuttgart kann FC-Trainer René Wagner wieder auf vier Spieler zurückgreifen, die den Kölnern zuletzt nicht zur Verfügung standen. Neben Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt, die nach ihren Verletzungen in der Woche vor dem Stuttgart-Spiel wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen waren, sind auch Thijs Dallinga und Said El Mala nach überstandener Krankheit wieder fit. Während Dallinga bereits seit Wochenbeginn wieder mit der Mannschaft trainiert, arbeitete El Mala zu Wochenbeginn noch individuell. Dementsprechend deutete Wagner auch an, dass El Mala wohl nicht beginnen wird. Bei Dallinga sind die Chancen da gröer.

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So könnte der FC auflaufen

Im Tor wird wie gewohnt Marvin Schwäbe stehen. In der Innenverteidigung dürfte Luka Lochoshvili trotz seines schwachen Auftritts in Stuttgart erneut das Vertrauen des Trainers erhalten und gemeinsam mit Jahmai Simpson-Pusey beginnen. Auf der rechten Seite hängt vieles von Sebastian Sebulonsen ab. Kann der Norweger von Beginn an spielen, dürfte er den Vorzug vor Alessio Castro-Montes erhalten. Wagner erklärte aber, dass Sebulonsen eine Option sei. Auf der linken Seite hat Borna Sosa inzwischen seine erste komplette Trainingswoche in Köln absolviert und dürfte damit näher an die Startelf herangerückt sein. Allerdings machte Gideon Mensah sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Stuttgart seine Sache ordentlich. Deshalb gibt es derzeit nur wenige Gründe für Wagner, an dieser Position einen Wechsel vorzunehmen.

Reicht es bei El Mala und Dallinga?

Im zentralen Mittelfeld zeigten Isak Johannesson, Tom Krauß und Paul Okon-Engstler in Stuttgart vor allem in der ersten Halbzeit einen schwachen Auftritt. Nach der Pause musste Okon-Engstler seinen Platz räumen, dafür kam Ellyes Skhiri in die Partie. Der Tunesier lieferte eine ordentliche Leistung ab. Auch Krauß und Johannesson steigerten sich nach dem Seitenwechsel und präsentierten sich deutlich verbessert. Deshalb wird Skhiri gegen Bremen für Okon-Engstler ins Mittelfeld rutschen. In der Offensive blieb Jan Thielmann in Stuttgart blass und wurde zur Halbzeit durch Mikey Moore ersetzt. Der junge Engländer zeigte nach seiner Einwechslung direkt seine Qualitäten, scheiterte zweimal am starken Stuttgarter Torhüter Fabian Bredlow und bereitete zudem den Anschlusstreffer der Kölner vor.

Deshalb wird Wagner im Heimspiel gegen Bremen von Beginn an auf Moore setzen. Da es für den Flügelspieler El Mala wohl noch nicht für 90 Minuten reichen wird, könnten Linton Maina oder Reigan Heskey seinen Platz auf der linken Seite einnehmen. Im Sturmzentrum deutet sich ein Duell auf Augenhöhe an. Ragnar Ache zeigte gegen Stuttgart keine gute Leistung. Ist Dallinga nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining bereits bereit für einen Einsatz von Beginn an, könnte der Niederländer seine Chance erhalten. Andernfalls dürfte Ache erneut starten und Dallinga im Laufe der Partie von der Bank kommen.

Wer fällt gegen Werder Bremen aus?

Im Hinspiel der Saison 2026/27 muss der 1. FC Köln lediglich auf den Langzeitverletzten Timo Hübers verzichten. Somit hat René Wagner die Qual der Wahl.

Ist Said El Mala schon fit?

Der Offensivspieler kann zwar wieder ran, wird aber wohl nicht beginnen.

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Die Frauen des 1. FC Köln peilen gegen Union Berlin den dritten Sieg in Folge an: „Haben Selbstbewusstsein getankt“

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Die Frauen des 1. FC Köln peilen gegen Union Berlin den dritten Sieg in Folge an: „Haben Selbstbewusstsein getankt“

Die FC-Frauen haben die große Chance, sich mit dem dritten Sieg in Folge im oberen Drittel der Bundesliga festzusetzen. Die Favoritenrolle liegt vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Union Berlin auch klar auf der Kölner Seite. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen den 1. FC Union Berlin.

FC-Trainerin Britta Carlson warnte vor dem kommenden Gegner. Und das, obwohl die Rollen – geht man rein nach der aktuellen Tabelle – klar verteilt sind.

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Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen, zuletzt zwei Siege in Folge. Die Frauen des 1. FC Köln stehen derzeit um sechs Punkte besser da als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs, das sich damals noch zur Rekord-Saison für den FC entwickeln sollte. Folgerichtig unterstrich auch die routinierte Torfrau Lisa Schmitz: „Wir haben im Laufe der Vorbereitung und auch im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal eine große Entwicklung genommen.“ Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Während die Kölnerinnen als Fünfter gut aus den Startblöcken gekommen sind und zuletzt zweimal in Folge gewannen, hängt Berlin als Vorletzter im Tabellenkeller. Die Berlinerinnen verloren alle drei Spiele. Allerdings waren mit Frankfurt und München auch zwei Schwergewichte unter den Gegnern.

„Die müssen richtig Gas geben“

„Union hat sich ja selbst hohe Ziele gesteckt, sie hatten allerdings bisher einen schwierigen Start in die Saison. Ich bin mir aber sicher, dass sie auf jeden Fall noch kommen und weiter oben angreifen werden“, urteilte Kölns Trainerin Britta Carlson und betonte: „Sie haben sich vor Transferschluss noch einmal mit Qualität verstärkt. Da sieht man ganz klar die Ambitionen. Das wird für uns auf jeden Fall ein schweres Spiel am Samstag. Wir freuen uns auf ein tolles Heimspiel und auf einen Gegner, der uns wieder alles abverlangen wird. Wir haben durch unsere bisherigen Spiele auch Selbstbewusstsein getankt.“

Der Star beim kommenden Kölner Gegner sitzt zweifelsohne auf der Trainerbank: Marie-Louise Eta übernahm das Frauen-Team im Sommer und war zuvor zwei Monate Interimscoach des Herren-Teams der Berliner. Damit war die 35-Jährige die erste Frau auf dem Trainer-Stuhl in der Geschichte der Herren-Bundesliga. Kölns Keeperin Lisa Schmitz erwartet am Samstag einen kämpferischen Gegner im Franz-Kremer-Stadion: „Ich vermute mal, dass Union mit Vollgas hier ankommen wird. Die sind nicht so gut in die Saison gestartet und die müssen richtig Gas geben, um einiges wieder gutzumachen. Das kann uns aber auch entgegenkommen, sodass wir relativ frei aufspielen können. Wir haben ein Heimspiel, sind zu Hause in unserem Stadion vor unseren Fans und können so weiterspielen, wie wir das bisher gemacht haben. Die Mannschaft ist bereit für Samstag gegen Union.“

Mit einem weiteren Dreier und dann neun Zählern auf der Habenseite wären die Kölnerinnen vorerst sicher im oberen Drittel der Tabelle – was insgeheim das Saisonziel des FC sein dürfte. Zudem hätte das Team dafür auch ein kleines Punktepolster mit Blick auf das darauffolgende schwere Auswärtsspiel in München.


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Richtungweisende Partie der Tabellennachbarn? Der 1. FC Köln will gegen Bremen punkten

Jan Thielmann im Zweikampf mit Bremer Spielern
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Richtungweisende Partie der Tabellennachbarn? Der 1. FC Köln will gegen Bremen punkten

Im so genannten Topspiel des 3. Spieltags gastiert Werder Bremen am Samstag um 18:30 Uhr beim 1. FC Köln. Beide Teams wissen nach den bisherigen Partien nicht wirklich, wo sie eigentlich stehen. Das direkte Duell der Tabellennachbarn wird mit hoher Wahrscheinlichkeit richtungsgebend für den weiteren Saisonverlauf sein.

Zwei Teams, zwei Spiele, zwei unterschiedliche Gesichter. Sowohl der FC als auch Werder Bremen haben sich sehr wankelmütig gezeigt. Auf der Liste stehen jeweils ein verdienter Sieg und eine bittere Niederlage. Der FC will nun gegen Werder wieder die Siegermentalität an den Tag legen.

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So schnell wie die Euphorie aufkam, so schleunig wurde sie vom VfB am 2. Spieltag der Bundesliga auch wieder eingestampft. Zumindest sorgte Mikey Moore bei der 1:4-Pleite im zweiten Durchgang dafür, dass die Flamme nicht gänzlich erlosch. Nun winkt zur Freude der Fans der Platz in der Startelf. „Wer in der Premier League starten kann, der kann auch bei uns hier in der Bundesliga starten“, sagte René Wagner auf der Pressekonferenz. Auch Thijs Dallinga und Said El Mala stellen für den Cheftrainer wieder eine Option dar. „Der Thijs konnte am Sonntag letzte Woche schon wieder auf dem Platz starten. Da brauchte der Said noch ein paar mehr Tage, deswegen ist da wahrscheinlich auch eine andere Entscheidung zu treffen. Das werden wir final dann morgen entscheiden. Ich glaube, dass einer von beiden starten kann.“

Flotte Beine über die Flügel

Auf der Gegenseite wartet mit den Werderanern eine echte Wundertüte. Am ersten Spieltag präsentierte man sich noch desolat und verlor mit 1:4 gegen den SC Freiburg. Zudem verursachte die Meldung des monatelangen Ausfalls von Schlüsselspieler Jens Stage Kopfschmerzen an der Weser. Nach dem misslungenen Auftakt verortete die ganze Liga den SV Werder im tiefsten Abstiegskampf – bis auf die Bremer. Mit dem Rücken an der Wand schockten die Männer aus dem Norden RB Leipzig und feierten einen überzeugenden 3:1-Sieg. Zwei Spieltage, zwei Gesichter. René Wagner erwartet den Gegner ähnlich variabel. „Das ist eine Mannschaft, die unheimlich aggressiv gegen den Ball arbeitet, die unheimlich gut tief verteidigen kann, die aber trotzdem auch Momente suchen, wo sie hoch reinkommen.“

Sowohl Eren Dinkci als auch Marco Grüll erwischten gegen RB einen Sahnetag. Die pfeilschnellen Flügelflitzer sorgten für mächtig Wirbel und stellten die gegnerischen Außenverteidiger vor erhebliche Probleme. Dies könnte auch gegen Köln wieder der Schlüssel zum Erfolg werden. Der VfB Stuttgart entlarvte schonungslos das Tempodefizit im Kölner Defensivverbund, vor allem Luka Lochoshvili musste ordentlich Lehrgeld zahlen. René Wagner und seinem Trainerteam ist diese Problematik nicht verborgen geblieben. „Das waren keine strukturellen Themen, das waren individuelle Themen, die haben wir unter der Woche auch angesprochen. Da geht es für jeden, der spielen möchte, auch darum, mehr zu zeigen.“ Das Risiko in der Defensive wird allerdings auch bewusst einkalkuliert. „Ich bin ein Trainer, der lieber 4:3 gewinnt, als 1:0. Von daher müssen wir vielleicht mal das ein oder andere Gegentor in Kauf nehmen, wenn wir oben aggressiv immer wieder das Tor attackieren wollen“, erklärte der Trainer weiter.

Der FC kann aus dem vollen Schöpfen

Auch der Bremer Rückkehrer Niclas Füllkrug konnte sich vergangene Woche erfolgreich in die Torschützenliste eintragen. Es scheint, dass allein die bloße Präsenz des verlorenen Sohnes für Aufschwung an der Weser sorgt. Ein fitter und formstarker Füllkrug ist zweifelsohne eine Waffe im Offensivspiel. In Sachen Kopfballspiel können es nur wenige Bundesligaspieler mit dem ehemaligen Nationalspieler aufnehmen. Einer, der sein Glück in dieser Disziplin versuchen wird, ist eben Lochoshvili. Der Georgier ist ebenfalls als Kopfballungeheuer bekannt, wird diesen Status gegen einen Meister auf diesem Gebiet aber erst noch unter Beweis stellen müssen. Das Aufeinandertreffen der beiden könnte zu einem Schlüsselduell der Partie avancieren.

Fünfzig-fünfzig-Duelle wurden bereits im Vorlauf der Partie am Geißbockheim ausgetragen. Da bis auf Timo Hübers alle Kaderspieler einsatzbereit sind, steht René Wagner vor einigen schwierigen Entscheidungen. „Es wird morgen definitiv enttäuschte Gesichter geben“, prognostizierte der Coach. Einige Voraussagen bezüglich der Startelf deutete der Cheftrainer dennoch bereits an. Neben den Aussagen bezüglich Thijs Dallinga, Said El Mala und Mikey Moore hat einer seinen Startplatz schon sicher. „Flaco (Ellyes Skhiri, Anm. d. Red.) wird starten. Flaco ist jetzt bereit, uns die Sicherheit zu geben, für die wir ihn geholt haben.“

Am Samstagabend gilt es nun also für René Wagner, die richtigen Kaderentscheidungen aus den verfügbaren Optionen zu treffen. Es wird wichtig sein, den angereisten Bremern direkt den Wind aus den segeln zu nehmen und in der Defensive nicht so viel anzubieten, wie das noch gegen den VfB Stuttgart der Fall war.

Wer sind die nächsten Gegner des FC?

Die nächsten drei Gegner des FC nach Bremen sind der HSV, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt.

Gegen wen muss der FC im Pokal ran?

Der 1. FC Köln spielt in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin. Die Partie findet am 27. Oktober um 20:45 Uhr in Müngersdorf statt.

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Noch nicht beide Topstars fit – René Wagner vor schwerer Entscheidung: „Es wird sicher enttäuschte Gesichter geben“

René Wagner wirkt nachdenklich
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Noch nicht beide Topstars fit – René Wagner vor schwerer Entscheidung: „Es wird sicher enttäuschte Gesichter geben“

Mit dem Duell gegen Werder Bremen steht am Samstagabend das erste so genannte „Topspiel“ auf dem Plan. Und nach der deutlichen Pleite gegen Stuttgart sollen wieder Punkte eingefahren werden. Personell kann Wagner nahezu aus dem Vollen schöpfen. Das bringt aber Probleme mit sich beim Kader des 1. FC Köln: René Wagner wird harte Entscheidungen treffen.

Zum ersten Mal in dieser Saison wird René Wagner an diesem Wochenende wohl die Qual der Wahl bei der Kaderzusammenstellung haben. Denn bis auf Timo Hübers steht dem Trainer nahezu die komplette Mannschaft zur Verfügung. Und das stellt den Coach auch vor das ein oder andere Luxusproblem.

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Flügelzange oder nicht? Dürfte wohl eine entscheidende Frage vor dem Duell der Geißböcke gegen Bremen lauten. Viele Fans wünschen sich seit der Ankunft von Mikey Moore die beiden jungen Offensivspieler von Beginn an. „Für keinen Gegner wird das einfach, wenn wir beide Spieler auf den Platz stellen“, sagte der Trainer am Freitag auf der Pressekonferenz. Allerdings betonte der Coach auch, dass genau das für mehrere Spieler gelte. Und Wagner schob der erhofften Flügelzange einen Riegel vor. Denn sowohl El Mala als auch Thijs Dallinga hatten in der vergangenen Woche noch krank gefehlt, in dieser Woche gab es die Rückkehr, aber mit Unterschieden. „Thijs konnte am Sonntag letzte Woche schon auf dem Platz starten. Da brauchte Said noch ein paar Tage mehr. Deswegen ist da wahrscheinlich auch eine andere Entscheidung zu treffen“, sagte Wagner. „Das werden wir im Finale dann noch morgen entscheiden. Aber ich glaube, dass einer von beiden starten kann, der andere wahrscheinlich nicht. Aber uns dann trotzdem im Laufe des Spiels helfen wird.“

„… der kann auch in der Bundesliga starten“

Heißt wohl, dass Dallinga eine Option für die Anfangsformation ist, El Mala aber noch nicht. Der Offensivspieler war erst in den vergangenen Tagen komplett dabei. Zu wenig für die Anfangsformation. „Für Said geht es darum, jetzt sauber wieder in seinen Rhythmus zu kommen. Er war fast sechs Tage krank, ist jetzt wiedergekommen. Er war ein bisschen länger krank als Thijs“, so der Coach. Dagegen sieht der Coach bei Moore weniger Probleme. „Wer in der Premier League starten kann, kann auch in der Bundesliga starten“, sagte Wagner. Tatsächlich wird der Engländer mit großer Wahrscheinlichkeit sein Debüt in der Anfangsformation geben.

Doch Wagner sagte auch, dass der Kader aktuell sehr breit sei und er daher auch die Qual der Wahl bei der Kader-Nominierung habe. „Das wird jetzt am Wochenende die schwerste Entscheidung, die ich bisher treffen musste in der Zeit jetzt hier im 1. FC Köln“, sagte Wagner. „Es wird nicht einfach. Und es wird morgen definitiv enttäuschte Gesichter geben.“ Und das alleine im Kader. Wie berichtet stehen dem FC 24 Spieler zur Verfügung. Wagner darf für den Kader aber nur 20 Akteure benennen, heißt vier Profis reisen nicht mit.

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Skhiri von Beginn an

Wer das sein wird, erklärte der Trainer natürlich nicht, nannte aber einen weiteren Namen, der sicher beginnen wird. „Flaco (Ellyes Skhiri, Anm. d. Red) ist jetzt bereit, uns die Sicherheit zu geben, für die wir ihn geholt haben. Er ist ein Führungsspieler, ein Spieler, der für uns von unglaublicher Bedeutung ist. Und der wird am Samstag von Beginn an auf dem Platz stehen“, sagte Wagner. In der Stürmerfrage ließ sich der Coach nicht in die Karten schauen. „Drei Varianten gibt es. Also es kann Ragnar Ache starten oder es kann Thijs starten oder beide zusammen“, sagte der Coach. „Auch da sind wir in einer sehr komfortablen Position, einfach zwei Stürmer zu haben, die Bundesliga-Qualität haben. Thijs hat es nachgewiesen gegen Hoffenheim, aber auch schon in anderen Ländern. Reggy hat es hier bei uns in der Bundesliga nachgewiesen. Und auch da müssen wir entscheiden, was für das Spiel passt. Und alle drei Szenarien sind möglich. Da würde ich aber ungern zu viel verraten.“

Welche Rückennummern tragen Moore und El Mala?

Neuzugang Mikey Moore läuft für den FC mit der 47 auf. Said El Mala wechselte seine Rückennummer im Sommer von der 13 auf die Zehn.

Von wo wurde Moore verpflichtet?

Der FC hat Moore aktuell aus England von den Tottenham Hotspur ausgeliehen. In der Vorsaison spielte er auf Leihbasis in Schottland bei den Glasgow Rangers.

Von wo wurde El Mala verpflichtet?

Said El Mala wechselte im Sommer 2025 gemeinsam mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum FC.

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Niclas Füllkrug und vier Tore gegen den FC: Warum sich der 1. FC Köln eigentlich keine Sorgen machen muss – eigentlich…

Niclas Füllkrug erzielte bereits vier Tore gegen den FC
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Niclas Füllkrug und vier Tore gegen den FC: Warum sich der 1. FC Köln eigentlich keine Sorgen machen muss – eigentlich…

Bereits vier Mal hat Niclas Füllkrug gegen den FC getroffen – und das in acht Spielen. In Bremen scheint sich der Stürmer wieder wohl zu fühlen und trifft nun auf eine zuletzt doch wacklige Hintermannschaft beim 1. FC Köln: Muss sich der FC vor Niclas Füllkrug sorgen?

Die Rückkehr nach Bremen dürfte sowohl für Niclas Füllkrug als auch für die Werder-Fans ein besonderer Moment gewesen sein. Füllkrug stammt aus der Bremer Jugendakademie und kehrte bereits 2019 einmal zu seinem Jugendverein zurück. Er avancierte zum Publikumsliebling und in der Saison 2022/23 sogar Bundesliga-Torschützenkönig. Nach Zwischenstationen beim BVB, West Ham United und der AC Milan kehrt der inzwischen 33-Jährige nun erneut an seine alte Wirkungsstätte zurück, um nach seinen glücklosen Stationen im Ausland wieder in die Spur zu finden. Aufgrund seiner Statistiken in den vergangenen Jahren könnte man meinen, dass Füllkrug seine alten Fähigkeiten abhandengekommen sind. Zusätzlich schien die Kölner Defensive insbesondere bei schnellen Angriffen Probleme zu haben. Nicht gerade das, was den Mittelstürmer auszeichnet. Muss sich der 1. FC Köln also keine Sorgen wegen Füllkrug machen?

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Auf den ersten Blick spricht tatsächlich einiges dafür. Füllkrug ist kein Stürmer, der eine Abwehr mit ständigen Tiefenläufen vor große Probleme stellt oder über sein Tempo kommt. Genau solche Situationen haben der Kölner Defensive zuletzt besonders wehgetan. Wenn der Gegner nach Ballgewinnen schnell umschaltet, mit wenigen Kontakten durch das Mittelfeld spielt und anschließend den Raum hinter der Abwehr attackiert, gerät der FC immer wieder unter Druck. Gegen diese Art von Angriffen ist es für eine Defensive entscheidend, frühzeitig die richtigen Abstände zu finden und die Tiefe zu kontrollieren. Ein Angreifer wie Füllkrug, der stärker von seiner Präsenz im Strafraum als von seiner Dynamik lebt, scheint auf den ersten Blick deshalb weniger gut zu dem Problem zu passen, das Köln aktuell am meisten beschäftigt. Die vermeintliche Entwarnung für den FC lässt sich also durchaus begründen.

Füllkrug ist besonders gefährlich in der Luft

Allerdings wäre es fahrlässig, die eigenen Defensivprobleme nur auf das schnelle Spiel am Boden zu reduzieren. Auch hohe Bälle und Standardsituationen haben der Mannschaft bereits in der vergangenen Saison immer wieder Probleme bereitet. Diese Schwäche ist auch unter René Wagner noch nicht vollständig verschwunden. In den ersten Spielen der neuen Saison zeigte sich ebenfalls, dass der FC bei ruhenden Bällen nicht immer die nötige Stabilität und Konsequenz im eigenen Strafraum auf den Platz bringt. Sowohl das Gegentor zum 0:1 in Würzburg als auch das zwischenzeitliche 1:2 gegen die TSG Hoffenheim resultierten aus einer Standardsituation. Genau an dieser Stelle könnte Füllkrug ins Spiel kommen.

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Denn die Qualitäten des Angreifers liegen dort, wo der FC eben noch nicht jede Situation souverän verteidigt. Der Bremer kann sich körperlich behaupten, Gegenspieler binden und vor allem mit seinem Kopfballspiel für Gefahr sorgen. Werder muss ihn deshalb nicht mit hohem Tempo in Szene setzen. Eine präzise Flanke oder ein gut getretener Standard kann bereits ausreichen, um Füllkrug in eine Situation zu bringen, in der er seine Stärken ausspielen kann. Bereits beim 3:0-Heimsieg gegen RB Leipzig war der ehemalige Nationalspieler per Kopfball nach einem Eckball erfolgreich.

Kölner Defensive bleibt nach wie vor wackelig

Für die Defensive der Domstädter wird es deshalb darauf ankommen, Füllkrug nicht nur als klassischen Strafraumstürmer zu verteidigen, sondern die Entstehung solcher Situationen bereits vorher zu verhindern. Gerade bei Standards und Flanken darf der FC dem Angreifer keinen Freiraum lassen, denn der ehemalige Dortmunder braucht nicht viele Möglichkeiten, um seine Kopfballstärke einzusetzen. Das macht ihn trotz des fehlenden Tempos zu einem unangenehmen Gegenspieler. Gerade weil die Anfälligkeit bei hohen Bällen und Standards noch nicht vollständig behoben scheint, könnte Füllkrug so eine Möglichkeit haben, dem FC genau dort wehzutun, wo die Mannschaft nach wie vor die gewünschte Stabilität sucht. Die nötige Qualität dafür hat der ehemalige Nationalstürmer mehrfach unter Beweis gestellt – auch schon gegen den FC.

Das beweist der Blick auf seine persönliche Bilanz gegen die Geißböcke. In acht Spielen gegen den FC kommt der Angreifer auf vier Tore. Eine durchaus beachtliche Ausbeute. Die Statistik liefert damit am Ende noch einmal den Dämpfer für die vermeintliche Entwarnung. „Lücke“ ist vielleicht nicht der Stürmer, der die womöglich größte Schwäche der Domstädter mit seinem Tempo ideal bespielen kann. Ihn deshalb als ungefährlich einzustufen, wäre trotzdem ein Trugschluss. Durch sein enorm starkes Kopfballspiel und sauberen Torabschluss wurde der Routinier einst Torschützenkönig der Bundesliga. Und das im grün-weißen Trikot. Wenn der FC also bei Flanken und Standards nicht die nötige Stabilität findet, bringt Füllkrug genau die Qualitäten mit, um daraus Kapital zu schlagen.

Wer sind die nächsten Gegner des FC?

Die nächsten drei Gegner des FC nach Bremen sind der HSV, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt.

Gegen wen muss der FC im Pokal ran?

Der 1. FC Köln spielt in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin. Die Partie findet am 27. Oktober um 20:45 Uhr in Müngersdorf statt.

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Sorgenkind, schwere Vorwürfe und Bankplatz: Von Edson Álvarez bis Chibo Obi – Was wurde aus den Transfergerüchten des 1. FC Köln?

Chido Obi soll das Kölner Interesse geweckt haben
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Sorgenkind, schwere Vorwürfe und Bankplatz: Von Edson Álvarez bis Chibo Obi – Was wurde aus den Transfergerüchten des 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln hat im Sommer einige Kaderbaustellen auf dem Transfermarkt geschlossen und neue Spieler verpflichtet. Doch rund um das Geißbockheim wurden noch zahlreiche weitere Namen gehandelt. Manche Gerüchte waren heiß, andere kühlten schnell wieder ab. Einige der Kandidaten sind inzwischen bei anderen Vereinen gelandet und haben dort bereits erste Spuren hinterlassen. Wir haben uns die heißesten Namen noch einmal angeschaut und zeigen, wo sie heute stehen. Was wurde aus den Transfergerüchten des 1. FC Köln?

Zehn neue Spieler haben die Geißböcke im Sommer verpflichtet und damit den Wunsch des Trainers entsprochen – auch wenn nicht alle Spieler für die Profis vorgesehen sind. Doch was wurde eigentlich aus den weiteren gehandelten Kandidaten?

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Edson Álvarez

Als der Name des Mexikaners rund um das Geißbockheim aufkam, war die Euphorie bei den meisten FC-Fans groß. Álvarez galt als möglicher Nachfolger von Eric Martel und damit als Wunschlösung für die Sechserposition. Zum Wechsel nach Köln kam es bekanntlich nicht – der Mittelfeldspieler blieb bei West Ham United. Dort ist seine Situation allerdings alles andere als optimal. In der Championship stand Álvarez in dieser Saison bislang noch kein einziges Mal im Kader. Sein einziger Pflichtspieleinsatz erfolgte im EFL Cup. Beim 3:0 gegen Portsmouth, dem ersten Pflichtspiel der Hammers in dieser Saison, stand der Mexikaner in der Startelf und spielte 75 Minuten. In der zweiten Runde gegen Southampton stand er erneut nicht im Kader. Zuletzt wehrte sich der 28-Jährige gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Entführungsfall via Instagram.

Rani Khedira

Auch Rani Khedira wurde beim FC als mögliche Lösung für das defensive Mittelfeld betrachtet. Der 32-Jährige bringt reichlich Bundesliga-Erfahrung mit und hätte dem Kölner Zentrum mindestens Führungsqualität geben können. Khedira blieb allerdings bei Union Berlin – und ist dort weiterhin eine wichtige Figur. Der Mittelfeldspieler führte die Eisernen sowohl in der ersten Runde des DFB-Pokals als auch in den ersten beiden Bundesliga-Spielen als Kapitän aufs Feld. Dabei absolvierte er alle drei Partien über die kompletten 90 Minuten.

David Martínez

David Martínez war vor allem aufgrund seines Potenzials interessant. Der Venezolaner spielte bei Los Angeles FC und wurde als offensiver Kandidat für die Kölner Außenbahn gehandelt. Bereits früh im Sommer hieß es in südamerikanischen Medien, dass ein Wechsel kurz bevorstünde. Anfang September machte Martínez tatsächlich aber einen anderen Schritt – eben nicht nach Köln. Der 20-Jährige wechselte für rund 8,5 Millionen Dollar von LAFC zum dänischen Club FC Midtjylland. Für seinen neuen Verein hat Martínez bislang noch kein Spiel bestritten.

Chido Obi

Chido Obi galt als eines der spannendsten Nachwuchstalente auf dem Kölner Radar. Der 18-jährige Stürmer steht bei Manchester United unter Vertrag und wurde im Sommer als mögliche Leihoption für den FC gehandelt. Letztlich wurde daraus nichts. Obi entschied sich nach dem Ende des englischen Transferfensters für eine Leihe zu Willem II in die Niederlande. Sein Debüt in der Eredivisie ließ anschließend nicht lange auf sich warten: Bei der 0:3-Niederlage von Willem II gegen Excelsior Rotterdam wurde der Angreifer eingewechselt und kam damit zu seinen ersten Minuten für den neuen Klub.

FC-Umfrage

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Eric-Junior Bocat

Eric-Junior Bocat wurde als mögliche Verstärkung für die linke Abwehrseite ins Spiel gebracht. Der Franzose stand bei Stoke City unter Vertrag und hätte beim FC die offene Position auf der linken Defensivseite neben Gideon Mensah schließen können. Am Ende blieb der Wechsel aus, Bocat ist bei Stoke aber weiterhin eine feste Größe. In den ersten Wochen der neuen Championship-Saison stand der 27-Jährige jeweils in der Startelf und gehört damit weiter zum gesetzten Personal der Engländer.

Sedi Kinteh

Bei Sedi Kinteh spielte eine andere Personalie offensichtlich eine entscheidende Rolle. Der FC beschäftigte sich mit dem jungen Innenverteidiger von Tromsø IL, soll sogar Gespräche geführt haben, gleichzeitig entwickelte sich der Transfer von Jahmai Simpson-Pusey in eine andere Richtung. Köln holte Simpson-Pusey fest – damit wurde die Spur zu Kinteh zunehmend kälter. Kinteh wechselte schließlich für rund 6,5 Millionen Euro zu Al-Ahli nach Saudi-Arabien. Für seinen neuen Verein kam der 19-Jährige bislang allerdings noch nicht zum Einsatz.

Otto Rosengren

Otto Rosengren war eine interessante Alternative für das zentrale Mittelfeld. Der Schwede von Malmö FF wurde vom FC beobachtet und passte mit seinem Profil durchaus ins gesuchte Beuteschema. Zu einem Wechsel kam es jedoch nicht. Rosengren gehört bei Malmö weiterhin zum Stammpersonal und ist aus der Mannschaft kaum wegzudenken. Der Mittelfeldspieler sammelt regelmäßig Spielpraxis und bleibt damit eine feste Größe in seinem Team.

Martin Adeline

Martin Adeline besaß ein Profil, an dem der FC interessiert gewesen sein soll. Der Mittelfeldspieler hatte bei Troyes auf sich aufmerksam gemacht und fand letztlich tatsächlich den Weg in die Bundesliga – allerdings nicht nach Köln. Adeline schloss sich dem Hamburger SV an und gehört unter Trainer Merlin Polzin in allen drei Pflichtspielen zur Startelf.

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
Marcel Regula stand angeblich auf dem Zettel der Geißböcke

Giovani Versini

Auch Giovani Versini wurde in Köln gehandelt. Der Offensivspieler kam vom französischen Zweitligisten Pau FC und galt als interessantes Talent für die Offensive. Anfang September machte Versini den nächsten Schritt und wechselte für rund zwei Millionen Euro zu Stade Brest in die Ligue 1. Der 22-Jährige feierte dort am vergangenen Wochenende nach seiner Einwechslung direkt sein Debüt und sammelte damit seine ersten Minuten in der französischen Beletage.

Ethan Nwaneri

Der Name Ethan Nwaneri sorgte ähnlich wie Edson Álvarez für viel positive Stimmung rund um den FC. Aus den Gerüchten um einen Wechsel nach Köln wurde jedoch schnell die Luft herausgenommen. Dennoch fand der junge Engländer den Weg nach Deutschland: Am Deadline Day holte ihn Borussia Dortmund als Ersatz für den verletzten Giannis Konstantelias in die Bundesliga. Dort feierte der 19-Jährige am vergangenen Wochenende direkt sein Debüt. Nach der Verletzung von Filippo Mané wurde Nwaneri bereits in der ersten Halbzeit eingewechselt und zeigte einen guten Auftritt. Besonders auffällig war seine Beteiligung am späten Dortmunder Sieg: Seine Hereingabe führte zum 3:2-Siegtreffer.

Marcel Regula

Marcel Regula war im Sommer ein sehr heißes Thema am Geißbockheim. Der 19-jährige Offensivspieler von Zagłębie Lubin galt beim 1. FC Köln als möglicher Ersatz, sollte Said El Mala den Verein verlassen. Der Transfer kam letztlich nicht zustande. Später wurde Regula auch beim BVB zum Thema, nachdem sich Neuzugang Giannis Konstantelias am ersten Bundesliga-Spieltag einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Dortmund suchte kurzfristig Ersatz und beschäftigte sich neben Regula auch mit Ethan Nwaneri. Am Ende entschieden sich die Dortmunder für den Engländer, womit Regula in Lubin blieb.

Amario Cozier-Duberry

Amario Cozier-Duberry hatte eine starke Saison bei Bolton Wanderers hinter sich und feierte dort den Aufstieg in die Championship. Anschließend kehrte der Flügelspieler zunächst zu Brighton & Hove Albion zurück. Beim Team von Trainer Fabian Hürzeler kam Cozier-Duberry noch zu einem Kurzeinsatz in der Conference-League-Qualifikation gegen Tromsø IL. Anfang September folgte dann der nächste Schritt: Brighton verlieh den 21-Jährigen für die Saison an Middlesbrough in die zweite englische Liga. Dort stand Cozier-Duberry am vergangenen Spieltag erstmals im Kader, wartet aber noch auf sein Debüt.

Was wurde aus Chido Obi?

Obi entschied sich nach dem Ende des englischen Transferfensters für eine Leihe zu Willem II in die Niederlande. Sein Debüt in der Eredivisie ließ anschließend nicht lange auf sich warten

Warum scheiterte der Transfer von Edson Álvarez?

Álvarez galt als möglicher Nachfolger von Eric Martel und damit als Wunschlösung für die Sechserposition. Zum Wechsel nach Köln kam es bekanntlich nicht – der Mittelfeldspieler blieb bei West Ham United.

Was wurde aus Martin Adeline?

Adeline schloss sich dem Hamburger SV an und gehört unter Trainer Merlin Polzin in allen drei Pflichtspielen zur Startelf.

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Trotz vermeintlichem Favoritenstatus: Warum das Spiel gegen Bremen für den 1. FC Köln kein Selbstläufer wird

Said El Mala bereitet sich auf den Anpfiff vor
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Trotz vermeintlichem Favoritenstatus: Warum das Spiel gegen Bremen für den 1. FC Köln kein Selbstläufer wird

Der 1. FC Köln steht nach den ersten beiden Spielen mit einem Sieg und einer Niederlage dar. Für den anstehenden Gegner Werder Bremen gilt dasselbe. Dennoch wird den Geißböcken aus vielen Richtungen die Favoritenrolle für den Samstagabend zugeschrieben. Traditionell tut sich der FC jedoch gegen genau diese Gegner häufig schwer. Der 1. FC Köln steht gegen Bremen vor einer Herausforderung.

Der Saisonstart lief aus Kölner Sicht zufriedenstellend. Im Pokal hat die Mannschaft von René Wagner die 2. Runde erreicht und zum Ligaauftakt die TSG Hoffenheim geschlagen. Gegen den VfB Stuttgart bekamen die Domstädter hingegen ihre Grenzen aufgezeigt. Das kommende Heimspiel gegen Werder Bremen kann wegweisend für den weiteren Saisonverlauf werden. Die Erinnerungen an das letzte Duell sind gemischt.

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Es ist ein altbekanntes Phänomen in Köln. Gegen Teams die in der Tabelle oben stehen, zeigt man gute Leistungen, wenn der FC selbst jedoch das Spiel machen soll, dann versagt die Mannschaft häufig. Eine solche Partie könnte am Samstagabend auf die Geißböcke zukommen. Zudem kommt mit Werder Bremen ein Gegner nach Müngersdorf, der in der vergangenen Woche bereits RB Leipzig mit einer defensiven Ausrichtung 3:1 geschlagen hat. Der FC wird Lösungen finden müssen.

Ungewohnte Favoritenrolle

Egal, ob die Kölner tatsächlich als Favorit in die Partie gehen, sie werden das Spiel machen müssen. Ähnlich wie der FC fühlt sich auch Werder am wohlsten damit, dem Gegner den Ball zu überlassen. Gegen Leipzig haben sie in der vergangenen Woche eindrucksvoll gezeigt, wie sie nach eigenem Ballgewinn von Abwehr auf Angriff umschalten können. Beim Gastspiel in Köln werden die Nordlichter diesen Plan wohl kaum verändern. Stattdessen wird der FC Ideen brauchen, um gegen den tiefen Bremer Block zu Chancen zu kommen. Eine mögliche Variante dafür wäre der Startelfeinsatz von Ellyes Skhiri. Der Tunesier kam nach seiner Rückkehr bisher nur von der Bank, konnte aber schon seine Wichtigkeit unter Beweis stellen. Skhiri bringt Ordnung und Struktur in das Kölner Spiel und ist in der Lage, sich aus Pressing-Situationen zu lösen. Er könnte der Kölner Mannschaft Sicherheit geben und den Spielaufbau lenken.

In der Offensive ruhen die Hoffnungen auf Said El Mala und Mikey Moore. Nachdem El Mala die Partie in Stuttgart krankheitsbedingt verpasst hatte und Moore nach seiner Verpflichtung kurz zuvor erst in der Schlussphase auf dem Platz stand, sehnen die FC-Fans nun das erste Zusammenspiel der beiden herbei. Mit ihrer Qualität und ihren Dribblings sollen die beiden den Kölner Angriff beleben. Die Rückkehr von Thijs Dallinga, an dem im Sommer wohl auch Werder Bremen interessiert war, bietet zudem neue Möglichkeiten im Sturmzentrum. Nach seinem Doppelpack gegen Hoffenheim verpasste der Niederländer ebenfalls das Spiel in Stuttgart wegen einer Krankheit. Neuzugang Borna Sosa bringt außerdem eine neue Flankenqualität ins Team, auf die auch zurückgegriffen werden kann. Diese Puzzleteile gilt es nun für Wagner am Samstag zusammenzusetzen. Das Spiel gegen Bremen wird eine Standortbestimmung, die zeigt, wo der FC am 3. Spieltag steht.

Worauf es ankommt

Gegen die Erwartungen vor Saisonstart ist Werder Bremen bisher nicht der erwartete Abstiegskandidat. Insbesondere die Partie gegen Leipzig hat einige Stärken aufgezeigt, die auch den FC vor große Probleme stellen können. Zum einen ist die Mannschaft von Daniel Thioune sehr gefährlich bei Standardsituationen. In allen drei Pflichtspielen gelang den Bremern ein Treffer nach einer Ecke. Fast schon ironisch, nachdem den Grün-Weißen in der gesamten Hinrunde der Vorsaison kein einziger Treffer nach Standards gelang. Gleichzeitig gehört das Verteidigen von Ecken und Freistößen bekanntlich nicht zu den Kölner Stärken. Luka Lochoshvili wurde im Sommer aus Nürnberg verpflichtet, unter anderem um genau dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die bisherigen Auftritte von „Locho“ waren jedoch eher unglücklich. Gerade gegen Stuttgart musste der Georgier einiges an Lehrgeld zahlen.

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Zum anderen hat Werder nach der Rückkehr von Niclas Füllkrug wieder einen richtigen Mittelstürmer in den eigenen Reihen. Der Nationalspieler wurde immer wieder mit langen Bällen gesucht, die er verarbeitete, während die Mitspieler nachrückten. Am Samstag wird es auch darum gehen, Füllkrug aus dem Spiel zu nehmen.

Für das Angehen dieser Herausforderungen könnte Wagner auf kreative Lösungen zurückgreifen. Seit Mittwoch trainiert die Mannschaft ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Trainer möchte sich nicht in die Karten schauen lassen. Womöglich plant der 38-Jährige auch eine überraschende Änderung der Aufstellung oder des Spielsystems.

Das letzte Aufeinandertreffen

Zum letzten Mal trafen die beiden Teams am 12. April dieses Jahres aufeinander. Endergebnis: 3:1 für den FC. Damals war es das erste Heimspiel von Wagner als Cheftrainer und gleichzeitig auch sein erster und einziger Sieg in der gesamten Saison. Trotz früher Führung durch eine El-Mala-Elfmeter und einer Roten Karte für Werder-Verteidiger Marco Friedl in der 24. Minute gelang es dem FC nicht, den Sack zuzumachen. Erst das erlösende 3:1 von Isak Johannesson in der Nachspielzeit sicherte schließlich die drei Punkte, nachdem Werder mehrere Gelegenheiten auf den Ausgleich nicht nutzen konnte. Ein solcher Spielverlauf soll sich am Samstagabend nicht wiederholen, das Ergebnis allerdings schon.

Wer sind die nächsten Gegner des FC?

Die nächsten drei Gegner des FC nach Bremen sind der HSV, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt.

Gegen wen muss der FC im Pokal ran?

Der 1. FC Köln spielt in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin. Die Partie findet am 27. Oktober um 20:45 Uhr in Müngersdorf statt.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Lukas Kwasniok geht offenbar gerichtlich gegen den 1. FC Köln vor

Lukas Kwasniok ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok geht offenbar gerichtlich gegen den 1. FC Köln vor

Ein halbes Jahr nach dem Aus von Lukas Kwasniok bei den Geißböcken scheint die Trennung noch gar nicht vollzogen. Der Ex-Trainer fordert offenbar die Weiterzahlung seines Gehalts. Lukas Kwasniok geht juristisch gegen den 1. FC Köln vor. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Abend.

Erst vor wenigen Tagen kursierten wieder Spekulationen, dass Lukas Kwasniok auf dem Zettel von Raków Częstochowa, dem Ex-Verein von Imad Rondic gestanden haben soll. Ein Wechsel kam nicht zu Stande. Überhaupt hat Kwasniok seit seiner Freistellung bei den Geißböcken noch kein neues Angebot angenommen. Doch dabei geht es möglicherweise nicht um die Batterien, die der Fußballtrainer schon vor seinem Engagement bei den Kölnern aufladen wollte. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet geht Kwasniok gerichtlich gegen den FC vor, will offenbar eine Weiterzahlung.

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Eigentlich ist das Kapitel Lukas Kwasniok in den Büchern des 1. FC Köln zu Ende geschrieben – hat man jedenfalls gedacht. René Wagner steht an der Seitenlinie, mit dem ehemaligen Assistenten soll der Klassenerhalt möglichst schnell in trockene Tücher gebracht werden. Doch nun wird die Geschichte offenbar weiter geschrieben, wenn auch keine sportliche. Denn Kwasniok zieht offenbar gegen den FC vors Arbeitsgericht. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet soll es dabei um finanzielle Aspekte geben. War man bislang von einer Auflösung des Kontrakts ausgegangen, steht der Coach offenbar nach wie vor am Geißbockheim unter Vertrag. Das Arbeitspapier sollte bis 2028 gelten und tut es möglicherweise auch noch. Wie die Zeitung berichtet, soll vertraglich festgelegt worden sein, dass der Coach noch bis zum Saisonende seine vollen Bezüge erhalte und ab dieser Saison rund die Hälfte. Der Stadt-Anzeiger“ spricht von einer Millionen respektive 500.000 Euro.

Auch Hannes Dold vor Gericht

Doch nun pochen der Ex-Coach und seine Vertreter auf die vollen Bezüge, halten laut dem Artikel die Regelung für unwirksam. Ein erster Gütetermin vor dem Kölner Arbeitsgericht fand bereits im August statt, brachte allerdings keine Einigung. Für Mitte Februar ist nun ein Kammertermin angesetzt, eine Woche nach Karneval. Auch der ehemalige Chefanalytiker Hannes Dold geht gegen den FC juristisch vor. Der 33-Jährige arbeitete bis Februar für Kwasniok tätig, wurde nach der Spielzeit freigestellt. Dem Vernehmen nach soll ausgerechnet der Ex-Coach mit der Arbeit des Analytikers nicht zufrieden gewesen sein. Dold war unter anderem für die Standards zuständig, bekanntlich eine große Baustelle beim FC: „Wir bestätigen, dass in den Personalien Lukas Kwasniok und Hannes Dold Termine vor dem Arbeitsgericht anstehen. Der 1. FC Köln hat sich in beiden Fällen vertragsgemäß verhalten. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Details laufender gerichtlicher Verfahren nicht weiter äußern“, zitiert der Stadt-Anzeiger FC-Geschäftsführer Philipp Türoff.

Wie lange war Lukas Kwasniok Trainer beim FC?

Kwasniok wurde im Sommer 2025/26 als neuer Trainer vorgestellt – nach einer eher mäßigen Phase im Frühling wurde die Trennung verkündet.

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Nach den Neuverpflichtungen: Wurde Jakub Kaminski beim 1. FC Köln adäquat ersetzt?

Wer wird Nachfolger von Jakub Kaminski beim 1. FC Köln?
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Nach den Neuverpflichtungen: Wurde Jakub Kaminski beim 1. FC Köln adäquat ersetzt?

Müsste man den Kreis der Erfolgsgaranten der vergangenen Saison beim FC auf zwei Personen eingrenzen, so wäre neben Said El Mala sicherlich Jakub Kaminski zu nennen. Der Pole war wohl die große Überraschung der vergangenen Spielzeit, sein Abschied schmerzhaft, aber folgerichtig für den 1. FC Köln: Wurde Jakub Kaminski überhaupt adäquat ersetzt?

Anthony Modeste, Jonas Hector, ja sogar Ellyes Skhiri – in der jüngeren Vergangenheit kämpften die Kölner immer wieder damit, das abgewanderte Leistungsträger nicht adäquat ersetzt wurden. In der vergangenen Spielzeit überzeugte vor allem Jakub Kaminski. Sein Weggang war verständlich, deswegen aber nicht weniger schmerzhaft. Nun stellt sich durchaus die Frage, ob es einen Ersatz für den Polen gibt.

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Wie schon eine Fußballfloskel sagt: „Verliebe dich nie in einen Leihspieler“. Wobei es bei Jakub Kamiński korrekterweise ja heißen muss: „Verliebe dich nie in einen Leihspieler, für den du zwar eine Kaufoption besitzt, die allerdings eine Ausstiegsklausel beinhaltet.“ Es war der Deal der Saison. Nur 5,5 Millionen Euro Ablöse für einen der besten Kicker der jüngeren FC-Vergangenheit. Die guten Leistungen blieben allerdings nicht unentdeckt. Benfica Lissabon machte Kaminski diese Transferperiode mit einer Ablöse von 17 Millionen Euro zum zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte. Klar, ein Transferplus von 11,5 Millionen Euro ist ein absoluter Segen, nur stellt sich nach einem 63 Tage offenen Transfermarkt, der zehn neue FC-Spieler hervorgebracht hat, die Frage: Konnte man den Dauerbrenner der vergangenen Saison adäquat ersetzen?

Wie ersetzt man einen Allrounder?

Als Erstes ist natürlich zu klären, auf welcher Position man Kaminski überhaupt ersetzen musste. Ein Spieler, für den die Bezeichnung „Allrounder“ einst erfunden wurde. Egal ob auf den offensiven Außenbahnen, auf der 10, auf der 6 oder als Rechtsverteidiger, Kaminski kam in der vergangenen Saison auf fast jeder Position zum Einsatz. Am Ende hätte es überspitzt gesagt wohl auch keinen mehr überrascht, wenn er selbst Marvin Schwäbe im Tor ersetzt hätte. Dazu stand der laut Ex-Trainer Lukas Kwasniok beste Spieler des Kaders in jedem Pflichtspiel in der Startelf. 7 Tore und 5 Vorlagen konnte er dabei verbuchen. Einzig Saïd El Mala kam auf noch mehr Scorerpunkte. Problem nur, El Mala braucht man schon als El Mala. Er scheidet als Kaminski-Ersatz
somit aus.

Ersatz aus den eigenen Reihen?

Könnte stattdessen ein anderer Spieler der Ersatz sein, der bereits in der vergangenen Saison das FC-Trikot getragen hat? Luca Waldschmidt – mit neun Scorern war er quantitativ nicht viel weniger erfolgreich als Kaminski und hat dafür auch noch zehn Spiele weniger gebraucht. Auch in der Vorbereitung hat sich abgezeichnet, dass Waldschmidt die offensive Mittelfeldrolle im 4-2-3-1 System übernehmen kann, bevor auch ihn muskuläre Probleme zunächst wieder zurückgeworfen haben. Bei Waldschmidt kommt einem aber auch ein Wort recht schnell in den Sinn: Inkonstanz. Über die fußballerischen Fähigkeiten des ehemaligen Nationalspielers sind sich wahrscheinlich alle einig. Zu selten konnte er diese aber über einen längeren Zeitraum auf den Platz bringen. Dazu kommt, dass Waldschmidt in seine bereits vierte Saison beim FC geht. Und jede Spielzeit aufs Neue schwingt die Hoffnung mit „Diesmal platzt der Knoten“.

Das Problem ist, der Knoten ist bisher noch nicht geplatzt. Und: Kaminski verfügte über eine beeindruckende Intensität. Die meisten Sprints beim FC, die meisten intensiven Läufe, viele Kilometer in den Beinen. Zwar kommt der Siegener nicht an das läuferische Volumen des Polen, aber auch Waldschmidt spult erstaunlich viele Kilometer ab. Ein Waldschmidt auf dem Niveau des Vorjahres-Kaminskis wäre ein Traumszenario. Alles nur darauf zu setzen wäre aber fahrlässig.

Ein Neuzugang als großes Versprechen

Linton Maina, Jan Thielmann – es gibt noch weitere Spieler, die offensiv Akzente setzen können – es in der jüngeren Vergangenheit zu selten und wenn, dann ohne Konstanz taten. Daher richtet sich der Blick eher auf die Neuzugänge. Alle Positionen, auf denen Kaminski zum Einsatz kam, wurden nachbesetzt. Als echter Ersatz ist am naheliegendsten aber natürlich der spät dazugestoßene Mikey Moore. Auch er gilt als Allrounder, kann offensiv alle Positionen besetzen. Und das Beste: Durch gleich zwei neue Außenverteidiger ist auch nicht davon auszugehen, dass Moore hinten aushelfen muss. In der vergangenen Saison ist Moore auf ähnliche Zahlen gekommen wie Kaminski. Doch es gibt auch hier ein aber: Man darf nicht vergessen, dass Moore erst 19 Jahre alt ist. Als Kaminski im vergangenen Sommer zum FC gestoßen ist, war dieser bereits ein gestandener Bundesligaprofi und Nationalspieler.

Und dennoch: Tottenham-Coach Roberto de Zerbi hat in den englischen Youngster in den bisherigen Pflichtspielen nicht ohne Grund immer eingesetzt. Wenn Moore also halten sollte, was sich alle versprechen, könnte der Name Kaminski bald vergessen sein. Nur ist Moore eben auch ein Leihspieler, sogar einer ohne Kaufoption. Und so stehen die Chancen nicht schlecht, dass man sich in genau einem Jahr wieder eine Frage stellen muss: Konnte man den Dauerbrenner der vergangenen Saison adäquat ersetzen?

Welche Rückennummern tragen Moore und El Mala?

Neuzugang Mikey Moore läuft für den FC mit der 47 auf. Said El Mala wechselte seine Rückennummer im Sommer von der 13 auf die Zehn.

Von wo wurde Moore verpflichtet?

Der FC hat Moore aktuell aus England von den Tottenham Hotspur ausgeliehen. In der Vorsaison spielte er auf Leihbasis in Schottland bei den Glasgow Rangers.

Von wo wurde El Mala verpflichtet?

Said El Mala wechselte im Sommer 2025 gemeinsam mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum FC.

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Wann wird Rav van den Berg beim 1. FC Köln zur Alternative?

Droht Rav van den Berg beim 1. FC Köln die Bank?
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Wann wird Rav van den Berg beim 1. FC Köln zur Alternative?

Er kam als ein großes Abwehrversprechen. Nicht umsonst waren die Kölner bereit, rund acht Millionen Euro für den Innenverteidiger zu bezahlen. Doch die hohen Erwartungen konnte der Spieler bislang nicht erfüllen. Und damit stellt sich zwangsläufig eine Frage: Wie geht es weiter für Rav van den Berg beim 1. FC Köln?

Eigentlich sollte dieser Sommer für Rav van den Berg einen Neustart bringen. Nach einer schwierigen ersten Saison beim 1. FC Köln wollte der Innenverteidiger erneut angreifen und sich unter René Wagner für einen festen Platz in der Mannschaft empfehlen. Die Voraussetzungen dafür waren zumindest auf dem Papier besser als im Vorjahr. Van den Berg war diesmal von Beginn an in der Vorbereitung dabei und hatte damit mehrere Wochen Zeit, sich unter dem neuen Cheftrainer zu zeigen. Gleichzeitig machte Wagner auch deutlich, dass die Karten in der Innenverteidigung neu gemischt würden. Keiner der Innenverteidiger sollte mit einem Vorsprung in die Saison gehen. Für van den Berg war das die Möglichkeit, die vergangene Saison hinter sich zu lassen und sich eine neue Ausgangslage zu erarbeiten. Doch nach den ersten Pflichtspielen ist davon bislang wenig zu sehen. Der 22-Jährige wartet noch immer auf seine erste Einsatzminute der Saison.

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Keine neue Situation

Ganz neu ist die aktuelle Situation nicht für Rav van den Berg. Rund acht Millionen Euro überwies der FC im Sommer 2025 für den Niederländer an den FC Middlesbrough. Eine beträchtliche Investition und entsprechend groß waren die Erwartungen an den damals 21-Jährigen. Wirklich durchsetzen konnte er sich in seiner ersten Saison aber nicht. Nach guten ersten Eindrücken in den ersten Spielen verletzte sich der Innenverteidiger bereits am 3. Spieltag in Wolfsburg und fiel über zwei Monate aus. Anschließend fand der erhoffte Königstransfer nicht wirklich zurück in die Spur. Nach seiner Rückkehr stand er bis zur Entlassung von Lukas Kwasniok zwar in zehn von 15 Spielen in der Startelf, konnte in dieser Zeit jedoch nicht wirklich überzeugen.

Nach dem Trainerwechsel kam van den Berg unter Wagner lediglich einmal über 90 Minuten zum Einsatz, beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt. Danach blieb er in den verbleibenden fünf Bundesliga-Spielen ohne Einsatzminute. „Rav war in der Viererkette auf der rechten halben Position hinter Jahmai. So ist es mit ihm auch kommuniziert und es liegt an ihm, daran zu arbeiten, dass er da vorbeikommt“, erklärte Wagner die Situation Mitte Mai. Van den Berg war also nicht komplett abgeschrieben, lag in der Hierarchie aber hinter Simpson-Pusey. Von einer längeren Bewährungsphase unter Wagner konnte deshalb kaum die Rede sein.

Imad Rondic als Vorbild?

Gerade deshalb kam der Vorbereitung in diesem Sommer eine besondere Bedeutung zu. Van den Berg hatte nun die Möglichkeit, sich über mehrere Wochen neu zu präsentieren. Auch Wagner wollte die Konkurrenz in der Innenverteidigung bewusst offenhalten. Neben van den Berg standen mit Luka Lochoshvili, Simpson-Pusey und Joel Schmied sowie dien Leih-Rückkehrern Julian Pauli und Elias Bakatukanda weitere Kandidaten für die beiden Plätze zur Verfügung. Der Trainer ließ entsprechend rotieren und betonte vor dem Saisonstart: „Wir schauen, dass sich die zwei Besten durchsetzen. Ich kann keinem eine Pole-Position geben.“ Für den Kapitän der niederländischen U21-Nationalmannschaft klang das zunächst nach genau der Chance, die er nach seiner schwierigen ersten Saison gebraucht hätte. Er musste nicht gegen eine bereits festgelegte Hierarchie ankämpfen, sondern konnte sich neu anbieten. Dass sich van den Berg aus diesen Voraussetzungen scheinbar keinen Vorteil gezogen hat, zeigt der Blick auf seine Einsatzzeiten in der noch jungen Saison.

Doch Wagner hat bereits bewiesen, dass er keinen Spieler komplett abschreibt. Durch den Ausfall von Thijs Dallinga rückte der eigentlich aussortierte Imad Rondic in den Kader und kam zu seinem Bundesligadebüt. Der Weg in die Startelf ist für van den Berg also keineswegs unmöglich. Nichtsdestotrotz verlief der Saisonstart für den Innenverteidiger eher ernüchternd. Denn sobald es ernst wurde, blieb der Niederländer außen vor. Im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers stand van den Berg zwar im Kader, wurde von Wagner aber nicht eingesetzt. Statt ihm kam in der 82. Minute Schmied für den angeschlagenen Lochoshvili in die Partie. Auch in den ersten beiden Bundesliga-Spielen blieb er trotz Kadernominierung ohne eine einzige Minute. Für einen Innenverteidiger, der sich in der Vorbereitung eigentlich neu empfehlen sollte, ist das zwar kein endgültiges, aber definitiv ein deutliches Signal.

Es fehlt die klare Antwort

Für den FC wird die Situation damit zunehmend zu einer Personalfrage, auf die es bislang keine klare Antwort gibt. Van den Berg besitzt einen langfristigen Vertrag, der Verein hat viel Geld für ihn investiert und eine kurzfristige Lösung auf dem Transfermarkt ist nach dem Ende der Transferphase ohnehin nicht mehr möglich. Eine Leihe, die unter Umständen Sinn ergeben hätte, wurde nicht umgesetzt. Damit bleibt van den Berg zunächst beim FC und muss versuchen, sich intern wieder an die Mannschaft heranzuarbeiten. Gleichzeitig kann der Verein nicht einfach darauf hoffen, dass sich seine Situation von alleine verändert. Wagner muss entscheiden, ob van den Berg irgendwann wieder eine Möglichkeit bekommt, sich unter Wettkampfbedingungen zu zeigen – und van den Berg muss diese Möglichkeit dann auch nutzen.

Gerade weil die Saison noch frisch ist, können sich Hierarchien durch Verletzungen, Sperren oder Formschwankungen jederzeit verändern. Die Frage ist deshalb weniger, ob seine Geschichte beim FC bereits beendet ist. Vielmehr geht es darum, wann er noch einmal die Gelegenheit bekommt, sie in eine andere Richtung zu lenken.

Wie lief der Saisonstart beim 1. FC Köln?

Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.

Wer sind die nächsten Gegner vom FC?

Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

Ist El Mala deutscher Nationalspieler?

Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.

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