Der 1. FC Köln spielt gegen Bremen 1:1

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Der 1. FC Köln spielt gegen Bremen 1:1

Nach überzeugenden ersten 45 Minuten gibt der 1. FC Köln in der zweiten Halbzeit das Spiel aus der Hand. Ein frühes Tor von Linton Maina reicht den Geißböcken nicht für drei Punkte gegen die Gäste aus dem Norden: Der 1. FC Köln spielt gegen Bremen 1:1.

Im Duell gegen Werder Bremen kommt der 1. FC Köln nach einer schwachen zweiten Halbzeit nicht über ein Unentschieden hinaus.

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„Wer in der Premier League starten kann, der kann auch bei uns hier in der Bundesliga starten“, verkündete René Wagner noch auf der Pressekonferenz bezogen auf Mikey Moore. Und dieser sollte seinen Trainer in dieser Meinung bestätigen. Der 19-Jährigen fungierte als Lichtblick im Offensiv-Zentrum der ansonsten minimalistisch agierenden Kölner. Diese kamen gegen Werder Bremen nicht über ein 1:1 hinaus. Für den FC traf Linton Maina früh in der Begegnung, nachdem Thijs Dallinga einen Elfmeter vergab. Der Coach ließ seinen Worten taten folgen und schickte Dribbelkünstler Mikey Moore von Beginn an auf den Rasen. Neben ihm agierten durchaus überraschend Linton Maina und Marius Bülter. In der Sturmspitze verdrängte zudem Thijs Dallinga seinen Kollegen Ragnar Ache auf die Bank. Dort nahm der Angreifer neben Said El Mala Platz, für den es nach überstandener Krankheit nicht für die erste Elf reichte. Auf Bremer Seite gab es personell keine Überraschungen.

Dallinga scheitert vom Punkt, Maina macht es besser

Eine böse Überraschung gab es für die Bremer allerdings direkt in der sechsten Spielminute. Der FC setzte sich im gegnerischen Hoheitsgebiet fest und bekam Thijs Dallinga im Sechzehner freigespielt. Der Stürmer zögerte nicht lange und feuerte aus der Drehung in Richtung Tor. Regeer drehte sich zwar noch weg, bekam den Abschluss aber an den abgespreizten Arm. Florian Exner überlegte nur kurz, zeigte dann aber auf den Punkt. Ein Fall für Dallinga, der sich der Sache annahm. Der Niederländer visierte flach die linke Ecke an, bekam aber nicht ausreichend Power in den Abschluss. So tauchte Karl Hein ab und lenkte das Leder um den Pfosten. Wenig später klingelte es dann aber doch. Die Kölner pressten hoch und fingen die Kugel früh im Bremer Aufbauspiel ab. Skhiri kam an den Ball und legte rechts raus auf Linton Maina. Aus halbrechter Position im Strafraum versenkte der Flügelflitzer das Spielgerät per Flachschuss punktgenau in der langen Ecke. Diesmal konnte sich Hein im Bremer Kasten noch so lang machen, das 1:0 in der elften Spielminute verhinderte er nicht.

Mit der Führung im Rücken verlagerte sich der FC in der Folge vermehrt aufs Kontern. Gerade Mikey Moore ließ die Fans des Öfteren freudig applaudieren. Die Männer aus dem Norden spielten sich indes kaum nennenswerte Aktion heraus. Ein wenig Gefahr blitzte auf, als Chuki in der 19. Minute vom linken Flügel eine Flanke auf den zweiten Pfosten schlug. Dort fand er Marco Grüll, der ins Zentrum für Dinkci ablegte. Der Torschütze der vergangenen Woche zielte aber ein gutes Stück zu weit nach rechts.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit passierte kaum etwas. Das Geschehen auf dem Rasen mutete größtenteils nach Abstiegskampf an. Die Kölner mussten nicht wirklich und die Bremer konnten nicht. Eine Pattsituation, die in fußballerischem Minimalismus mündete.

Bremer kommen etwas besser aus der Kabine

Die zweite Hälfte startete ohne personelle Wechsel. So unverändert wie das Personal blieb zunächst auch das Dargebotene beider Mannschaften. Wenn überhaupt, dann sorgte die linke Seite aus Deman und Grüll in Zusammenarbeit für ein wenig Gefahr. So auch in der 53. Spielminute, als die beiden eine Situation im Dreieck mit Regeer gut ausspielten. Der Sechser der Bremer wurde final in Richtung Grundlinie geschickt, von wo aus er Chuki flach am Fünfereck anspielte. Der Kreativspieler scheiterte aber im kurzen Eck an Marvin Schwäbe. Ein wenig später kamen die Grünen zu ihrer bis dato größten Chance. Erneut ging es über links, als eine Flanke lang und länger wurde. Am zweiten Pfosten legte Arthur für Dinkci zurück, der die Kugel aus wenigen Metern mit roher Gewalt an den Querbalken donnerte. Erst jetzt wachten die Kölner aus ihrem Pausenschlaf auf und boten situativ Paroli. Wieder einmal war es Mikey Moore, der dynamisch durchs Zentrum sauste und mehrere Gegenspieler auswackelte.

Joker El Mala ohne Wirkung

Kurz vor Höhe des Sechzehners probierte es der 19-Jährige dann mit einem satten Rechtsschuss aufs obere linke Eck. Karl Hein passte aber auf und parierte den ansehnlichen Versuch des Youngsters. Es kam, wie es kommen musste. In Minute 69 wurde die Passivität der Domstädter bestraft. Einen Eckball von links köpfte Amos Pieper in Richtung Tor. Jahmai Simpson-Pusey versuchte zu klären, legte den Ball aber perfekt für Niclas Füllkrug auf. Der Torjäger ließ sich dieses Geschenk nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:1 aus fünf Metern. René Wagner reagierte und brachte El Mala für den umtriebigen Mikey Moore. Die Fans hätten sicherlich gerne beide gemeinsam gesehen, müssen sich dahingehend allerdings weiterhin gedulden.

In der Schlussphase zeigten sich beide Mannschaften bemüht, konnten jedoch nicht mehr den entscheidenden Stich setzen. Am Ende eines dürftigen Spiels steht ein verdientes 1:1, das für beide Teams ziemlich nichtssagend daherkommt. Nächste Woche können die Kölner es beim Nachbarn der Bremer besser machen. Am Samstag um 15:30 ist man beim HSV zu Gast. In Summe müssen die Geißböcke dort schlichtweg mehr zeigen, um sich endlich den nächsten Dreier zu verdienen.

1. FC Köln: Schwäbe –

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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1. FC Köln gegen Werder Bremen – alle Infos zum 3. Spieltag

Niclas Füllkrug erzielte bereits vier Tore gegen den FC
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1. FC Köln gegen Werder Bremen – alle Infos zum 3. Spieltag

Mit dem Duell gegen Werder Bremen steht für die Geißböcke am Samstag nun auch das erste „Topspiel“ der Bundesliga-Saison an. Bilanz, Aufstellung, Formkurve – hier findet ihr vor, während und nach dem Spiel alle Infos zum 1. FC Köln gegen Werder Bremen.



Bundesliga · 3. Spieltag
1. FC Köln
1. FC Köln
Anpfiff in
–
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen

1. FC Köln
Live-Aufstellung
–
LIVE-STATISTIK
Zahlen zum Spiel
VfB Stuttgart
1. FC Köln
0 Ballbesitz 0
0 Torschüsse 0
0 Schüsse aufs Tor 0
0,00 xGoals 0,00
0 Ecken 0
0 Fouls 0
FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison

Spielereignisse
Die wichtigsten Szenen
Heimverein VfB Stuttgart
vs.
Gastverein 1. FC Köln
⚽ Tor
🟨 Gelb
🟥 Rot
↔ Wechsel
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Aufstellungen 1. FC Köln – Werder Bremen

Voraussichtliche Aufstellung FC gegen Bremen
Aufstellung Bremen

Sportliche Bilanz

Direktvergleich
1. FC Köln 1. FC Köln vs. SV Werder Bremen SV Werder Bremen
Gesamt
40 S 31 U 41 N ⚽ 186:178
Letzte 5 Duelle
12.04.26 Bundesliga
1. FC Köln 3:1 SV Werder Bremen
29.11.25 Bundesliga
SV Werder Bremen 1:1 1. FC Köln
16.02.24 Bundesliga
1. FC Köln 0:1 SV Werder Bremen
23.09.23 Bundesliga
SV Werder Bremen 2:1 1. FC Köln
20.05.23 Bundesliga
SV Werder Bremen 1:1 1. FC Köln
Tabelle
Bundesliga
Pl.VereinSp.TorePkt.
8
RB Leipzig Leipzig
24:33
9
VfB Stuttgart Stuttgart
25:63
10
Werder Bremen Bremen
24:53
11
1. FC Köln Köln
24:63
12
SC Paderborn 07 Paderborn
20:11
13
Eintracht Frankfurt Frankfurt
24:71
Form
Letzte 5 Spiele
1. FC Köln
1. FC Köln
N N S S N
Werder Bremen
Werder Bremen
N S S N S
S Sieg  ·  U Unentschieden  ·  N Niederlage

Gesperrt & verletzt
Personal vor dem Spiel
1. FC Köln
1. FC Köln
Timo Hübers
Knieverletzung
Verletzt
Luca Waldschmidt
Muskuläre Probleme
Fraglich
Said El Mala
Erkrankung
Fraglich
Alessio Castro-Montes
Angeschlagen
Fraglich
FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
Frankfurt
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen
Schiedsrichter
Spielleitung
Florian Exner
Florian Exner
FC-Bilanz unter Exner
0
Siege
1
Remis
1
Niederlagen
Bundesliga · 3. Spieltag

Service

RheinEnergieSTADION
Stadion & Anreise
🏟️
Kapazität
50.000 Plätze
🚋
ÖPNV
KVB-Linie 1
Rheinenergie-Stadion · direkt am Stadion
🚗
Auto
A1 / A4 · Kreuz Köln-West
Ausfahrten Richtung Müngersdorf nutzen
P
Parken
P1 · P6 · P7 · P8
Rund 7.500 Stellplätze am Stadion
🍺
Bier
Gaffel Kölsch

Said El Mala bereitet sich auf den Anpfiff vor
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Vor Spiel des 1. FC Köln: Diese Spieler hat René Wagner aus dem Kader gestrichen

Hertha BSC Berlin soll an Luca Waldschmidt interessiert sein
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Vor Spiel des 1. FC Köln: Diese Spieler hat René Wagner aus dem Kader gestrichen

Gegen Bremen steht FC-Trainer René Wagner nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Bereits im Vorfeld hatte der Coach „schwere Entscheidungen“ angekündigt und erklärt, dass es enttäuschte Gesichter geben würde. Diese sind nun getroffen beim 1. FC Köln: Diese Spieler streicht René Wagner aus dem Kader.

Am Samstagabend steht das Heimspiel gegen Bremen auf dem Plan. Den Spieltagskader musste René Wagner deutlich ausdünnen. Denn bis auf Timo Hübers stehen dem Kölner Coach alle Spieler zur Verfügung. Somit heißt es für vier Akteure, nicht berücksichtigt worden zu sein.

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René Wagner hatte „schwere Entscheidungen“ und „enttäuschte Gesichter“ angekündigt. Er wird wohl in beiden Fällen recht gehabt haben. Denn gleich vier Spieler müssen das Duell der Geißböcke gegen Bremen von der Tribüne aus schauen. Unter anderem mit Luca Waldschmidt ein recht prominenter Name. Der Offensivspieler war zu Beginn der Saison verletzungsbedingt ausgefallen, hatte die ersten Pflichtspiele verpasst. Bereits vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart kehrte Waldschmidt aber wieder ins Mannschaftstraining zurück. Damals hieß es noch, dass es für das Duell gegen den VfB nicht reichen würde. Nun hat der ehemalige Nationalspieler eine weitere Trainingswoche in den Beinen und darf dennoch nicht ran. Für Waldschmidt sicherlich eine große Enttäuschung, denn der Routinier gehörte in der Vorbereitung zu den absoluten Gewinnern, sammelte die meisten Tore und Scorer. Für die Liga reicht es also weiterhin nicht.

Rav van den Berg nicht dabei

Neben Waldschmidt fehlen noch weitere Spieler. Auch Rav van den Berg schaffte es nicht in den Kader. Der Innenverteidiger hat ebenfalls in dieser Saison noch nicht gespielt. Erstaunlich, denn der Abwehrspieler ist der teuerste Innenverteidiger der Vereinsgeschichte. Auch Imad Rondic wurde nicht berücksichtigt. Das kommt aber nicht überraschend. Der Stürmer war in der vergangenen Woche wieder in den Kader berufen worden. Das allerdings aufgrund der dünnen Personaldecke und nachdem er zur Vorbereitungsbeginn ausgemustert worden war.. Nun reicht es für den Stürmer wieder nicht. Und auch Reigan Heskey bekommt nicht die Chance, weitere Einsatzminuten zu sammeln. Der Youngster, der in diesem Sommer ebenfalls neu unter Vertrag genommen wurde, steht ebenfalls nicht im Kader. Bei Heskey werden die Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass der junge Spieler noch Zeit brauche. Im Überangebot der Offensivschiene ist diese Nicht-Berücksichtigung auch keine große Überraschung.

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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Werder Bremen: Unentschieden nach schwacher zweiter Halbzeit

Die Kölner Spieler jubeln nach einem Tor gegen Bremen
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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Werder Bremen: Unentschieden nach schwacher zweiter Halbzeit

Am Samstagabend steht für die Kölner das dritte Bundesliga-Pflichtspiel der Saison auf dem Plan. Gegen Werder Bremen wird die Aufgabe keine leichte für die Geißböcke. Alle Infos im Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Bremen.

Für die Geißböcke steht am Samstag das zweite Heimspiel der Bundesliga-Saison an. Dann empfängt die Mannschaft von Trainer René Wagner im Kölner RheinEnergieSTADION Werder Bremen. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.

come-on-fc.com berichtet live aus dem Kölner RheinEnergieSTADION

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des 3. Spieltags und der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen. Für René Wagner und sein Team steht das dritte Bundesliga-Pflichtspiel der neuen Saison an. Wagner warnte auf der Pressekonferenz vor dem Duell ausdrücklich vor der großen Aufgabe: „Das ist eine Mannschaft, die unheimlich aggressiv gegen den Ball arbeitet, die unheimlich gut tief verteidigen kann, die aber trotzdem auch Momente suchen, wo sie hoch reinkommen“, so der Coach. Für Wagner selbst wird die Aufgabe ebenfalls nicht einfach, auch wenn der Coach personell – bis auf den Langzeitverletzten Timo Hübers – wieder aus dem Vollen schöpfen kann.



Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

Die Kölner Fußballerinnen legen den besten Bundesliga-Start ihrer Vereinsgeschichte hin. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin 3:0. Der dritte Sieg im vierten Spiel bedeutete den neuen Vereinsrekord. Der gesamte FC-Vorstand um Jörn Stobbe, Jörg Alvermann und Ulf Sobek freute sich auf der Tribüne mit dem Team. Überschattet wurde der Nachmittag von dem Schreckmoment, als Sophie Nachtigall auf einer Trage vom Platz musste.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum deutlichen 4:0-Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05 auf zwei Positionen. Sandra Jessen stand erstmals in dieser Saison in der Anfangsformation. Zudem kehrte Pauline Bremer in die erste Elf zurück. Amelie Bohnen und Lydia Andrade rutschten dafür auf die Ersatzbank.

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Beide Mannschaften tasteten sich zunächst langsam in das Duell, doch nach einer Viertelstunde zogen die Kölnerinnen das Tempo an. Laura Vogt eroberte einen Ball stark im Mittelfeld, Sophie Nachtigall legte ab auf Pauline Bremer, die aus spitzem Winkel aber am langen Eck vorbeischoss (18.). Wenige Augenblicke später köpfte Taylor Ziemer eine Flanke von der rechten Seite von 29 am zweiten Pfosten im Fünfer freistehend knapp am Tor vorbei (19.). Den anschließenden Abstoß führte Unions Torfrau Nadine Böhi genau in den Fuß einer Kölnerin am Sechzehner aus. Pauline Bremer legte schließlich im Strafraum quer und Taylor Ziemer schoss, traf jedoch Böhi, von welcher der Ball zum Jubel der Kölnerinnen ins Tor trudelte (19.).

Vorentscheidung fällt kurz nach dem Wechsel

Die Gastgeberinnen blieben nun auf dem Gaspedal. Sandra Jessen besaß die beste Chance zum zweiten Tor, ihr platzierter Schuss wurde jedoch von einer Berlinerin noch entscheidend zur Ecke abgewehrt (33.). Nach diesem eigenen ruhenden Ball wurden die Kölnerinnen jedoch plötzlich ausgekontert. Sophie Nachtigall verlor das Laufduell gegen Berlins Jill Janssens, deren Schuss die FC-Torfrau Lisa Schmitz mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte (34.). Ein Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt auch äußerst schmeichelhaft gewesen. Die FC-Frauen sorgten kurz nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. Laura Feiersinger flankte vom Flügel vor das Tor, wo Böhi letztlich den Ball aus der Gefahrenzone fausten wollte, allerdings genau zu Pauline Bremer abwehrte, die zum 2:0 einköpfte (50.).

Einen Schreckmoment gab es jedoch kurz danach: Sophie Nachtigall musste von Sanitätern auf einer Trage aus dem Franz-Kremer-Stadion gebracht werden. Die Offensivspielerin war zuvor bei einem Kopfballversuch im Sechzehner unglücklich mit ihrem Kopf gegen eine Gegenspielerin geprallt. Die Kölnerinnen hatten einmal Glück, dass Nele Bauereisen einen leichtfertigen Ballverlust von Laura Vogt im eigenen Sechzehner nicht nutzen konnte und freistehend über das Tor schoss (72.). Auf der Gegenseite bediente die eingewechselte Lydia Andrade Taylor Ziemer, doch die Stürmerin traf nur das Außennetz (73.). Andrade machte schließlich nach einem hohen Ball von Jessen in die Spitze alles klar. Die Stürmerin reagierte gedankenschneller als die Berliner Abwehr, lief allein auf das Tor zu und vollendete zum 3:0 (83.).

Als nächstes gegen Bayern München

Unterm Strich stand ein auch in der Höhe verdienter Sieg, schon der dritte in Serie. Der FC kletterte damit – zumindest bis Sonntag – auf den dritten Platz, der am Saisonende den Sprung in die Champions-League-Qualifikation bedeuten würde. Basis des aktuellen Erfolgs ist die stabile Defensivleistung, die Kölnerinnen sind seit mittlerweile 315 Minuten ohne Gegentor. Am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden Double-Sieger Bayern München weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Leimenstoll (46. Bohnen), Sterner, Vogt, Gerhardt, Jessen – Feiersinger, Elsen – Nachtigall (58. Donhauser), Ziemer (85. Zeller), Bremer (70. Andrade). Tore: 1:0 Böhi (19., Eigentor), 2:0 Bremer (50.), 3:0 Andrade (83.). Zuschauer: 2000.


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Ausgerechnet bei seinem 1. FC Köln: Mitchell Weiser hofft auf sein Comeback

Mitchell Weiser könnte gegen den FC sein Comeback feiern
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Ausgerechnet bei seinem 1. FC Köln: Mitchell Weiser hofft auf sein Comeback

Mehr als ein Jahr musste Mitchell Weiser zusehen, konnte aufgrund eines Kreuzbandrisses nicht spielen. Nun soll die Leidenszeit ein Ende haben. Und das gegen einen besonderen Verein, gegen den 1. FC Köln: Mitchell Weiser hofft auf sein Comeback gegen den FC.

Das Spiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Köln dürfte vor allem für einen Mann emotional werden. Mitchell Weiser steht vor einem besonderen Bundesliga-Comeback. 14 Monate nach seinem Kreuzbandriss könnte der 32-Jährige ausgerechnet gegen den FC in den Bundesligakader zurückkehren. Seit dieser Woche trainiert Weiser wieder vollständig mit der Mannschaft und hat damit die wichtigste Hürde auf dem Weg zurück auf den Platz genommen. Für einen Spieler, der eine komplette Saison verpasst hat, wäre die Rückkehr ohnehin ein besonderer Moment. Dass sie nun ausgerechnet bei seinem früheren Jugendverein stattfinden könnte, verleiht der Geschichte noch einmal eine ganz eigene Note.

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Eigentlich sollte es noch etwas dauern bis der Rechtsverteidiger wieder Bundesligaluft schnuppern kann. „Die Planung bei Mitch ging eigentlich dahin, dass wir ihn in der Länderspielpause dann auch mit Spielminuten aufbauen. Aber ich habe jetzt auch gute Eindrücke gewinnen können“, sagte Werders Cheftrainer Daniel Thioune im Rahmen der Pressekonferenz. Die Rückkehr des Routiniers scheint also früher Fahrt aufzunehmen als zunächst geplant. Insbesondere aufgrund der langen Ausfallzeit dürfte bei Werder Vorsicht das oberste Gebot in dieser Personalie sein. „Es ist natürlich jetzt nicht möglich, dass er Starter sein kann, aber ich will mich dann auch einfach nochmal zurückziehen. Wir haben einen Tag und dann entscheiden wir, was wir brauchen und was dieser Kader noch braucht“, betonte Thioune. Ein Einsatz nach Einwechslung ist also definitiv nicht ausgeschlossen.

Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Weiser könnte also sein Comeback ausgerechnet dort feiern, wo für ihn einst alles begann. Der gebürtige Troisdorfer kam als Jugendlicher zum 1. FC Köln und verbrachte insgesamt sieben Jahre in der Nachwuchsabteilung. Auch sein Vater Patrick Weiser war einst als Profi für die Domstädter aktiv. Mitchell Weiser durchlief alle Jugendmannschaften und kam bereits im Alter von 17 Jahren zu seinem Bundesligadebüt. Mit 18 Jahren folgte dann der Wechsel aus der FC-U19 zum FC Bayern München für rund 800.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt galt er als besonders vielversprechendes Talent, durchlief sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften und wurde 2017 U21-Europameister – gemeinsam mit Marvin Schwäbe. Der Ex-Kölner erzielte im Endspiel sogar den einzigen Treffer gegen Spanien. Nach mehreren Inlandsstationen – darunter bekanntlich auch Bayer Leverkusen – landete Weiser 2021 schließlich an der Weser.

Mehr als 14 Jahre nach seinem Abgang geht es nun zurück in die Heimat. Zu seinem Heimatclub, für den er genau einmal als Profi auf dem Platz stand. Zumindest für einen Tag ein Vorspielen im eigenen Umfeld. Nun aber nicht mehr als Nachwuchsspieler, sondern als erfahrener Bundesligaprofi, der nach einer schweren Verletzung um den Anschluss kämpft. Ob Weiser tatsächlich auf dem Platz stehen wird, bleibt bis zum Spieltag abzuwarten. Sollte Thioune ihm nach der langen Pause bereits dieses Wochenende Spielzeit zu geben, dürfte es für den deutsch-Algerier ein Comeback der besonderen Art werden.

Von wann bis wann hat Mitchell Weiser beim FC gespielt?

Der 32-Jährige wechselte 2005 in den Juniorenbereich des FC. 2012 ging es dann zum FC Bayern. Für den Rekordmeister lief Weiser genauso auf, wie später für Leverkusen.

War Mitchell Weiser Nationalspieler?

Der gebürtige Troisdorfer hat zahlreiche Nachwuchs-Nationalmannschaften durchlaufen, wurde 2017 U21-Europameister. Bei der A-Elf kam er aber nicht zum Einsatz.

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Ache und Dallinga im Fokus – doch ein anderer FC-Stürmer trifft gegen Bremen besonders gern

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz
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Ache und Dallinga im Fokus – doch ein anderer FC-Stürmer trifft gegen Bremen besonders gern

Im Angriff stehen dem 1. FC Köln vor dem Duell mit Werder Bremen zwei spannende Optionen zur Verfügung. Ragnar Ache konnte bereits in der vergangenen Saison mit guten Leistungen überzeugen. Thijs Dallinga geht nach seinem Doppelpack gegen die TSG Hoffenheim mit ordentlich Rückenwind in die Partie. Beide haben damit Argumente auf ihrer Seite, wenn es um die Besetzung im Kölner Sturm geht. Doch auch ein weiterer Stürmer traf bereits häufig gegen Werder: Marius Bülter hat gegen Bremen eine bemerkenswerte Bilanz.

Nach seinem Debüttreffer für die Geißböcke am ersten und seinem Ausfall am zweiten Spieltag, steht Thijs Dallinga dem 1. FC Köln neben unter anderem Ragnar Ache als Stürmer wieder zur Verfügung. Entsprechend richtet sich der Blick vor dem Duell mit dem SVW vor allem auf die Frage, wer von beiden in der Startelf stehen wird. Dabei gerät ein anderer FC-Stürmer schnell aus dem Blickfeld – obwohl gerade er gegen Werder eine bemerkenswerte Bilanz vorzuweisen hat.

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Die Rede ist von Marius Bülter. Denn der 33-Jährige hat in der Bundesliga gegen keinen anderen Gegner so häufig getroffen wie gegen Werder Bremen. Fünf Tore stehen für ihn gegen die Grün-Weißen zu Buche – mehr als gegen jeden anderen Bundesligisten. Die Treffer stammen dabei aus unterschiedlichen Phasen seiner Karriere. Sowohl bei Union Berlin, als auch im Dress der TSG Hoffenheim war Bülter gegen Werder erfolgreich. Zweimal gelang Bülter gegen die Bremer sogar ein Doppelpack. So auch bei seinem letzten Torerfolg gegen den SVW im September 2024. Gut ein Jahr zuvor schoss er nach Einwechslung das erlösende Siegtor für die Hoffenheimer. Eine Qualität die auch mit Blick auf das bevorstehende Spiel interessant ist.

Aktuell nur Joker

Denn Bülter dürfte gegen Bremen nicht zu den ersten Optionen für die Startelf gehören. Schon bei der 1:4-Niederlage in Stuttgart kam er erst nach 75 Minuten für Ache in die Partie. Der Routinier brachte den FC immerhin noch auf die Anzeigetafel, auch wenn der Treffer schließlich als Eigentor von Ramon Hendriks gewertet wurde. Trotzdem zeigte sich dabei, welche Rolle 33-Jährige beim FC derzeit einnehmen kann. Ein Joker, der von der Bank neue Impulse geben soll. Mit Dallinga ist nun zudem eine weitere Offensivoption wieder fit, wodurch Bülters Einsatzzeit keineswegs garantiert ist. Gerade deshalb könnte es am Samstag zunächst einmal darum gehen, ob der gebürtige Ibbenbürener überhaupt die Gelegenheit bekommt, seine besondere Bilanz gegen Werder weiter auszubauen.

FC-Umfrage

Wer gewinnt?

Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
Frankfurt
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen

Sollte Bülter allerdings gebraucht werden, hätte er zumindest statistisch einen Gegner vor sich, gegen den es in der Vergangenheit besonders gut lief. Fünf Bundesliga-Tore gegen Werder sind seine persönliche Bestmarke gegen einen einzelnen Gegner. Ob daraus am Samstag ein weiterer Treffer wird, ist aber insbesondere mit Blick auf die offensive Konkurrenz fraglich. Ache und Dallinga bleiben damit die naheliegenderen Namen im Kölner Sturm. Doch falls der Routiner seine Chance bekommt, bringt er gegen aus den direkten Duellen gegen Bremen eine Empfehlung mit, die kein anderer FC-Angreifer vorweisen kann.

Wer spielt gegen Bremen im Sturm

Den Kampf um den Startplatz werden Ragnar Ache und Thijs Dallinga wohl unter sich ausmachen – Dallinga hat dabei die Nase ein Stück weiter vorn. Marius Bülter darf sich wohl keine Hoffnungen auf einen Einsatz in der ersten Elf machen.

Wie oft traf Bülter gegen Werder Bremen?

Der 33-Jährige kommt insgesamt auf fünf Treffer gegen die Nordlichter – persönliche Bestmarke gegen einen einzelnen Gegner.

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Zwei Rückkehrer, schmerzhafte Abgänge, aber viel Laufstärke: Das erwartet den 1. FC Köln gegen Werder Bremen

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf im Duell gegen Bremen
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Zwei Rückkehrer, schmerzhafte Abgänge, aber viel Laufstärke: Das erwartet den 1. FC Köln gegen Werder Bremen

Acht Tage nach der deutlichen 1:4-Niederlage beim VfB Stuttgart wartet auf den 1. FC Köln bereits die nächste schwere Aufgabe. Am Samstagabend empfängt das Team von Trainer René Wagner im Topspiel Werder Bremen. Die Norddeutschen wollen nach dem erfolgreichen vergangenen Wochenende ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Darauf muss sich der 1. FC Köln gegen Werder Bremen einstellen.

Bei Werder Bremen war die Stimmung zu Saisonbeginn nicht wirklich positiv. Viele Anhänger, aber auch Experten sahen die Werderaner als klaren Abstiegskandidaten. Diese Gedanken wurden nach dem ersten Bundesligaspiel in Freiburg noch größer. Am zweiten Spieltag zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune jedoch, was in ihr steckt. Dadurch dürften die Gäste mit neuem Selbstvertrauen nach Köln reisen.

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Form: In der ersten Runde des DFB-Pokals waren die Bremer beim Oberligisten Lüneburger SK Hansa gefordert. Am Millerntor zeigte Werder von Beginn an eine konzentrierte, jedoch glanzlose Leistung und zog am Ende mit 3:0 in die nächste Runde ein. Zum Bundesliga-Auftakt folgte eine Woche später allerdings ein deutlicher Dämpfer. Beim SC Freiburg kam Bremen mit 1:4 unter die Räder und hatte Glück, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel. Am vergangenen Spieltag zeigten die Grün-Weißen dann vor heimischem Publikum gegen RB Leipzig wieder ein anderes Gesicht. Gegen die Roten Bullen wirkte Werder wie ausgewechselt und lag zwischenzeitlich mit 3:0 vorne. Trotz des Ehrentreffers von RB gewann Bremen am Ende völlig verdient und holte damit den ersten Dreier der Saison.

Im Fokus

Im Fokus: Mit Niclas Füllkrug und Eren Dinkçi sind zwei alte Bekannte per Leihe zu Werder Bremen zurückgekehrt. Füllkrug wechselte bereits 2006 in die Bremer Jugend, schaffte den Sprung zu den Profis und kehrte 2019 nach seiner Zeit bei Hannover 96 zurück. Bis 2023 entwickelte er sich zum Leistungsträger und erzielte in 127 Pflichtspielen 51 Tore. Dinkçi kam 2019 in die U19 und schaffte Anfang 2021 den Sprung zu den Profis. 2023 ging er auf Leihbasis nach Heidenheim, ehe 2024 der endgültige Wechsel zum SC Freiburg folgte. Nun ist der 24-Jährige zurück und soll auf der rechten Seite für Tempo sorgen. Gegen RB Leipzig zeigten beide bereits, was sie Werder geben können: Füllkrug und Dinkçi trafen jeweils und überzeugten auch darüber hinaus mit starken Leistungen. Die Fans hoffen nun, dass beide daran anknüpfen und ihren Teil zum Klassenerhalt beitragen. Ein Problem bleibt jedoch: Werder besitzt für keinen der beiden eine Kaufoption. Überzeugen die Rückkehrer nachhaltig, könnte ihre Zukunft in Bremen im kommenden Sommer erneut zum Thema werden.

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Wer gewinnt?

Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
Frankfurt
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Köln
0 %
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Schmerzhafte Abgänge: Werder musste im Sommer einige schmerzhafte Abgänge verkraften. Romano Schmid, Mio Backhaus und Karim Coulibaly stehen nicht mehr im Bremer Kader und hinterlassen jeweils ihre eigene Lücke. Besonders der Abgang von Schmid wiegt dabei schwer, da der Österreicher mit seiner Kreativität und spielerischen Qualität eine wichtige Rolle bei Werder einnahm. Auch Torhüter Mio Backhaus und Karim Coulibaly gehören zu den Spielern, deren Abgänge Bremen kompensieren muss. Hinzu kommt, dass sich mit Jens Stage und Justin Njinmah bereits zu Saisonbeginn zwei wichtige Spieler verletzt haben und Werder damit einige Zeit fehlen werden. Trotz der Rückkehrer muss Bremen damit aktuell einige personelle Rückschläge verkraften.

Laufstärke: Werder ist aktuell die drittlaufstärkste Mannschaft der Bundesliga. Nur Eintracht Frankfurt mit 247,2 Kilometern und der FC Bayern München mit 243,5 Kilometern kommen in den ersten beiden Ligaspielen auf eine noch höhere Laufleistung.

Harte Spielweise: Neben der Laufbereitschaft zeichnet Bremen auch eine körperlich intensive Spielweise aus. Mit bislang 27 Fouls am Gegner liegt Werder in dieser Statistik auf Platz drei. Nur der Hamburger SV mit 32 und Borussia Mönchengladbach mit 29 haben bislang häufiger Fouls am Gegner begangen.

Bremen meist im 4-3-3-System

Formation: Daniel Thioune setzte in den ersten beiden Bundesliga-Spielen jeweils auf ein 4-3-System. Im Tor ist Karl Hein die klare Nummer eins, in der Viererkette sind Amos Pieper und Marco Friedl gesetzt. Rechts dürfte Neuzugang Arthur nach seinem ordentlichen Auftritt gegen RB Leipzig zunächst den Vorzug erhalten, links hat Olivier Deman aktuell die Nase vorn. Mit Moussa Ndiaye, der am Deadline Day nach Bremen wechselte, bekommt er jedoch neue Konkurrenz. Auf der Sechs kämpfen Senne Lynen und Neuzugang Youri Reeger um den Platz. Nach einem schwachen Auftakt von Lynen überzeugte Reeger gegen Leipzig, weshalb der Neuzugang derzeit die besseren Karten hat. Auf den Achterpositionen sind Chuki und Ludovit Reis gesetzt. Offensiv bilden Marco Grüll links, Niclas Füllkrug im Zentrum und Eren Dinkçi rechts aktuell die erste Wahl.

Ausfälle VfB: Werder muss beim Spiel in Köln auf Keke Topp (Kreuzbandriss), Jens Stage (Sehnenriss) und Justin Njinmah (Oberschenkelverletzung) verzichten. Zudem sind Mitchell Weiser (Trainingsrückstand), Felix Agu (muskuläre Probleme) und Senne Lynen (Magenprobleme) fraglich.

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Die U21 des 1. FC Köln empfängt Aufsteiger Bergisch Gladbach und strebt Wiedergutmachung an

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt Aufsteiger Bergisch Gladbach und strebt Wiedergutmachung an

Die FC-Reserve strebt am Wochenende Wiedergutmachung an. Nach der enttäuschenden Vorstellung beim Bonner SC zeigte sich Trainer Manuel Hartmann zuversichtlich, dass seiner Mannschaft eine Reaktion gelingen wird. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Bergisch Gladbach.

Maik Akumu und Malek El Mala könnten gegen Bergisch Gladbach wieder in die Startelf rücken. Auf Gil Neves muss Manuel Hartmann verzichten.

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So ganz ist die Enttäuschung nach dem holprigen Auftritt beim Bonner SC noch nicht verflogen. Das 0:1 und noch viel mehr die Art und Weise der Niederlage haben beim Trainer Manuel Hartmann Spuren hinterlassen. Dennoch ging der Blick auch schnell wieder nach vorne, um zu zeigen, dass man die richtigen Lehren gezogen hat. „Wir haben die Tage genutzt, um das Spiel in Ruhe zu verarbeiten. Natürlich waren wir mit unserer Leistung nicht zufrieden, und das darf bei uns auch so sein“, sagte Hartmann. Entscheidend sei nun, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Die Analyse sei entsprechend sachlich ausgefallen – sowohl mit der Mannschaft als auch individuell.

“Ich bin sehr zuversichtlich“

Dabei sei es Hartmann ausdrücklich nicht darum gegangen, einzelne Spieler an den Pranger zu stellen. Vielmehr habe man herausarbeiten wollen, „was wir als Mannschaft brauchen, um solch ein Spiel erfolgreich zu bestreiten“. Die Defizite benannte der Trainer dennoch klar: „Gerade in den Bereichen Intensität, Entscheidungsfindung und Konsequenz müssen wir besser werden.“ Gegen Bergisch Gladbach soll deshalb möglichst schnell ein anderes Gesicht der Kölner U21 zu sehen sein. Hartmann sei trotz des erneuten Rückschlags überzeugt von seinem Team. „Ich bin sehr zuversichtlich“, sagte er. Gerade für eine junge Mannschaft seien solche Erfahrungen Teil der Entwicklung. Entscheidend sei, wie die Spieler damit umgehen.

„Ich möchte unsere Identität wieder sehen: Mut, Energie, Intensität und eine hohe Bereitschaft, füreinander zu arbeiten“, forderte der Coach und ergänzte: „Jeder Spieler soll Verantwortung übernehmen – für sich, für seinen Mitspieler und für die Mannschaft.“ Der Gegner reist allerdings mit Rückenwind ans Geißbockheim. Der Aufsteiger sammelte mit bisher zehn Punkten nur einen weniger als die Kölner. „Sie haben ihre beiden letzten Spiele gewonnen und das dementsprechende Selbstvertrauen“, mahnte Hartmann. Bergisch Gladbach werde „kompakt und leidenschaftlich auftreten“ und sei insbesondere im Konterspiel gefährlich. Seine Mannschaft müsse deshalb von Beginn an präsent sein.

Die Mannschaft muss aus Rückschlägen lernen

Gil Neves steht aufgrund seiner Sperre definitiv nicht zur Verfügung. Bei Maik Akumu und Malek El Mala sieht es dagegen positiv aus. Beide sind nach Angaben des Trainers grundsätzlich wieder Kandidaten für die Startelf. Die endgültige Entscheidung werde nach den letzten Trainingseindrücken fallen.

Für die Kölner U21 geht es gegen Bergisch Gladbach um mehr als nur drei Punkte. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Bonn muss die Mannschaft zeigen, dass sie aus Rückschlägen lernen kann. Hartmann brachte es auf einen einfachen Nenner: „Mentalität zeigt sich für mich vor allem darin, wie man nach einem Rückschlag reagiert.“

Fünf Monate René Wagner: Ist der Neuanfang mit dem Trainer beim 1. FC Köln geglückt?

René Wagner ließ eine Handvoll Nachwuchsspieler bei den Profis mittrainieren
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Fünf Monate René Wagner: Ist der Neuanfang mit dem Trainer beim 1. FC Köln geglückt?

Am Tag der Partie zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen liegt das erste Heimspiel von René Wagner als Cheftrainer exakt fünf Monate zurück. Der Gegner damals: Werder Bremen. Was ist seitdem beim FC passiert? Und konnten die gesetzten Ziele erreicht werden?

Thomas Kessler betonte kürzlich in einer FC-Talkrunde, dass das Festhalten an Wagner als Trainer keine Fortsetzung der Vorsaison gewesen sei. Stattdessen soll die Saison 2026/27 einen Neuanfang darstellen. Bei der Übernahme von Wagner im April wurden einige klare Entwicklungsziele ausgerufen. Sind diese nach fünf Monaten schon vollständig oder zumindest teilweise erreicht?

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Der 1. FC Köln gilt als sehr emotionaler Verein. Wenn es gut läuft, dann wird der FC direkt nach Europa geredet, wenn die Ergebnisse ausbleiben, dann ist der Abstieg quasi sicher. In den vergangenen Jahren wechselte der FC zudem wieder einmal mehrfach den Trainer und die Ligazugehörigkeit. Am Geißbockheim waren die Erwartungen mit Sicherheit andere. Wagner soll diesen Bann nun brechen. Nicht jeder ist jedoch so überzeugt von dem 38-Jährigen wie Kessler. Der Kredit könnte dementsprechend nicht der größte sein. Wagner muss liefern und die Mannschaft weiterentwickeln.

Erkennbare Ansätze

Ein Kritikpunkt ist immer wieder das Fehlen einer erkennbaren Spielidee. Teilweise sah es beinahe so aus, als ob die Mannschaft selbst nicht wusste, was eigentlich der Plan ist. Unter Wagner hat sich das jedoch nur teilweise verändert. Insbesondere nach seiner Übernahme im April glänzte der FC nicht mit attraktivem Fußball. Trotzdem sieht Kessler seinen Übungsleiter auch als Opfer der Umstände zu diesem Zeitpunkt: „Am Ende hat er in einer schwierigen Situation diese Mannschaft übernommen. Und auch wenn wir nicht auf einem Abstiegsplatz standen, waren wir in einem extremen Negativstrudel – ich habe es im Innenleben mitbekommen“, sagte Kessler beim Talk des „Kölner Stadt-Anzeigers“ sowie des Express. Eine Hypothek für den Trainer sieht der Sportchef nicht. Schließlich habe Wagner alle vorgegebenen Ziele erreicht. „Er hat es geschafft, in relativ kurzer Zeit die Mannschaft zumindest mal so zu stabilisieren, dass wir die nötigen Punkte geholt haben, um die Klasse zu halten. Und das war der Auftrag. Nicht mehr, nicht weniger“, erklärte Kessler.

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Neben der Spielidee war auch das Coaching am Geißbockheim immer wieder ein Thema. Bei Wagner ergibt sich daraus jedoch ein anderes Problem, gerade mit Blick auf die aktuelle Saison. Dem FC-Trainer gelang es schon mehrfach, durch Einwechslungen das Kölner Spiel neu zu beleben. Beispiele dafür sind Thijs Dallinga gegen Hoffenheim und Linton Maina in Würzburg. Beide Spieler entschieden die Partien am Ende durch ihre Aktionen. Die Anpassungen sitzen bisher also, die Frage ist nur: Warum nicht gleich so? In allen drei Pflichtspielen lag die Wagner-Truppe zur Halbzeit zurück und bäumte sich erst im zweiten Durchgang auf. Für die Zukunft wird es darauf ankommen, diese Leistung von Beginn an auf den Rasen zu bekommen.

Neuer Kader, neue Möglichkeiten oder neue Bringschuld?

Der FC hat zumindest auf dem Papier eine gute Sommertransferphase hingelegt. Alle akuten Kaderbaustellen wurden geschlossen und einige Wunschspieler an den Rhein gelotst. Gleichzeitig erhöhen diese Transfers auch den Druck auf Wagner. Nach einer vollständigen Vorbereitung mit dem Team und einem verbesserten Kader muss er nun liefern. Mit einem klaren Konzept sei es gelungen, talentierte junge Spieler zu verpflichten. Für Kessler hat die steigende Attraktivität des Vereins nicht zuletzt mit dem Trainer zu tun: „Warum kommen Spieler wie Mikey Moore oder Reigan Heskey zum 1. FC Köln?“ Der Kader wirkt insgesamt wesentlich ausgeglichener als noch in der Vorsaison. Mit dieser Mannschaft erfolgreich zu sein, ist nun die Aufgabe von Wagner.

Laut Kessler steht zudem besonders die Entwicklung der einzelnen Spieler im Fokus des Trainers. Wagner soll akribisch arbeiten und einen klaren Plan verfolgen. „Ich habe es noch nicht ein einziges Mal geschafft, früher da zu sein als René Wagner. Der ist teilweise morgens um fünf in seinem Büro und macht sich ganz intensiv Gedanken über individuelle Profile von Spielern, wie man sie weiterbringen kann, wie könnte der Matchplan sein“, berichtete der ehemalige Torwart.

Das Wichtigste fehlt noch

Am Ende entscheidet vor allem eines über die Bewertung eines Trainers: die Ergebnisse. Nach fünf Monaten ist diese Bilanz bei Wagner noch stark ausbaufähig. Nach seiner Übernahme beendete Wagner seine erste Saison als Cheftrainer in der Bundesliga mit einem Punkteschnitt von 0,86. Der Klassenerhalt war wohl insbesondere der Unfähigkeit der Konkurrenz zu verdanken gewesen. Wenn Wagner Fans und Öffentlichkeit auf seine Seite ziehen möchte, dann muss er Resultate liefern. Mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen ist er aktuell im Soll. Die beiden Partien gegen Werder Bremen und den HSV sollen nun zeigen, wo der FC nach fünf Monaten unter Wagner tatsächlich steht.

Hat René Wagner mal selbst Fußball gespielt?

Ja. Wagner hat als Verteidiger unter anderem für den VfB Oldenburg und die zweite Mannschaft von Dynamo Dresden gespielt.

Wann wurde der 1. FC Köln gegründet?

Der FC wurde am 13. Februar 1948 in der „Gaststätte Roggendorf“ an der Luxemburger Straße gegründet.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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