Nach Skhiri-Ausfall: Darum ist Tom Krauß jetzt umso wichtiger für den 1. FC Köln

Tom Krauß ist bisher im Zentrum des 1. FC Köln gesetzt
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Nach Skhiri-Ausfall: Darum ist Tom Krauß jetzt umso wichtiger für den 1. FC Köln

Der lange Ausfall von Ellyes Skhiri schmerzt den 1. FC Köln sehr. Umso bedeutsamer wird in den kommenden Wochen die Rolle von Ersatzmann Tom Krauß werden. Im Spiel gegen die Eintracht untermauerte der 25-Jährige bereits seine Wichtigkeit für die Truppe von Trainer René Wagner.

Beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt rückte Tom Krauß für den verletzten Ellyes Skhiri in die Startelf. Nach dem Ausfall des Tunesiers wird Krauß seine Rolle in den kommenden Wochen vermehrt übernehmen müssen. Der Sechser soll ein zentraler Baustein im Mittelfeld des 1. FC Köln werden.  

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Mit einer veränderten Grundordnung startete der FC gegen die Eintracht am vergangenen Freitag in die Partie. Durch die Umstellung auf eine Dreierkette wollte Wagner für mehr Stabilität sorgen, um „aus einem kompakteren Block einfacher umschalten zu können“. Besonders in der ersten Halbzeit konnte die Mannschaft diesen Plan gut umsetzen. Im Frankfurter Ballbesitz agierten die Kölner in einer 5‑3‑2‑Formation. Im Mittelfeld übernahm Krauß die zentrale Position, während Isak Johannesson und Linton Maina auf die Halbräume auswichen. Sobald die Eintracht den Ballbesitz in das Zentrum verlagerte, schaltete der FC ins Pressing um und störte die Gastgeber im Spielaufbau. Krauß schob aus dem Mittelfeldzentrum immer wieder nach vorn und erkämpfte sich gleich mehrmals den Ball. Den 25-Jährigen zeichnet sein schlaues Anlaufverhalten und Spielverständnis aus. Er setzt in den richtigen Momenten den Gegner unter Druck und provoziert Fehler.

Krauß ist wichtig für seine Teamkollegen

Im eigenen Spielaufbau reihte sich Krauß vor der Abwehrkette ein und bot Anspielstationen für seine Innenverteidiger-Kollegen. Bei gegnerischem Pressing schaffte Krauß durch seine Läufe immer wieder Räume für seine Nebenleute. Wenn die Frankfurter jedoch nicht auf vorderster Linie direkt Druck machten, ließ sich Krauß fallen und übernahm den Spielaufbau aus der letzten Reihe selbst. Mit einer Passgenauigkeit von gut 80 Prozent kam Krauß zwar nicht an den Durchschnittswert von Skhiri heran (94 Prozent), seine Zweikampfquote von 53 Prozent übertraf die des Tunesiers jedoch knapp.

Im zweiten Durchgang drehten die Frankfurter dann auf und setzten den FC über längere Strecken ordentlich unter Druck. Das Mittelfeld-Trio zog sich weit zurück, wodurch Krauß direkt vor der Abwehrkette agierte. Dabei lief er wichtige Räume zu und schmiss sich in jeden Zweikampf. Mit seiner Mentalität und Erfahrung ist der 25-Jährige zudem ein wichtiger Kommunikator auf dem Platz – vor allem für die vielen jungen Spieler um sich herum. Diese Qualität war wohl auch einer der Gründe, warum die Geißböcke den gebürtigen Leipziger im Sommer fest verpflichteten.

Schlüsselspieler vor der Abwehr

Womöglich kommen die Qualitäten von Krauß in der Rolle von Skhiri sogar besser zum Vorschein, als wenn die beiden nebeneinander auf dem Platz stehen. Beide sind vorwiegend defensiv orientiert und koordinieren das Spiel gerne von hinten heraus. Besonders Krauß hat sich während seiner Zeit in Köln nicht durch offensive Gefahr ausgezeichnet (zwei Vorlagen in 34 Spielen). Zuletzt hatte Isak Johannesson deswegen den Vorzug erhalten, während für Krauß nur der Bankplatz blieb. Während der kommenden Wochen werden die beiden voraussichtlich gemeinsam auf dem Platz stehen, was der Kölner Nummer fünf zu Gute kommen könnte.

In einer Grundformation mit Viererkette kann sich der Isländer immer wieder offensiver in die Halbräume fallen lassen, wie er es auch beim Sieg gegen Borussia Mönchengladbach häufiger tat. In dieser Rolle konnte sich Johannesson stärker im Angriff einschalten und erzielte sogar einen Treffer selbst.  Währenddessen übernahm Skhiri den defensiven Part im Mittelfeld, den nun Krauß übernehmen wird. Ob Wagner in den kommenden Wochen eher auf Dreier- oder Viererkette setzen wird, wird sich zeigen. Tom Krauß dürfte in jedem Fall zu einem wichtigen Faktor für die Geißböcke werden.

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Diese Woche entscheidet über die weitere Saison: Für den 1. FC Köln stehen drei wichtige Spiele innerhalb von acht Tagen an

René Wagner sendet wichtige Zeichen an seine Mannschaft
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Diese Woche entscheidet über die weitere Saison: Für den 1. FC Köln stehen drei wichtige Spiele innerhalb von acht Tagen an

Nach sechs Spieltagen steht der 1. FC Köln aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz. Im Pokal setzte sich das Team von René Wagner in der ersten Runde in Würzburg durch. Der Saisonstart ist zwar nicht optimal verlaufen, dennoch ist der FC bisher im Soll. Die anstehende Woche dürfte jedoch entscheidend dazu beitragen, welche Stimmung am Geißbockheim in den nächsten Wochen herrscht. Am Samstag empfängt der FC Aufsteiger Schalke 04 in Müngersdorf, Dienstagabend ist Union Berlin zum Pokalspiel zu Gast und am Sonntag treffen die beiden Teams erneut aufeinander, dann jedoch in Köpenick. Die Ergebnisse dieser Partien dürften richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.

In den drei Spielen möchte der FC dreimal als Sieger vom Platz gehen. Gelingt das, ist erst einmal Ruhe. Sollten die Domstädter jedoch in der Bundesliga kein Spiel gewinnen und aus dem Pokal ausscheiden, würden die Diskussionen um den Club immer lauter werden. Die Geißböcke stehen unter Druck.

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Obwohl im Saisonverlauf jedes Ligaspiel die gleiche Anzahl an Punkten gibt, ist ein guter Saisonstart enorm wichtig. Er entscheidet, ob eine Mannschaft von Beginn an aus einer komfortablen Mittelfeldposition agieren kann oder früh mit dem Rücken zur Wand steht. Jedes Spiel zählt und die Tabelle verändert sich ständig. Insbesondere gegen direkte Konkurrenten wie Schalke und Union Berlin zählen die erzielten Punkte besonders. Der DFB-Pokal ist ebenfalls für jeden Spieler etwas Besonderes. In direkten K.o.-Spielen unter Flutlicht geht es nur um Gewinnen oder Verlieren. Nicht ohne Grund gilt der Pokal als Wettbewerb, der besondere Geschichten schreibt und in dem jeder jeden schlagen kann. Zusätzlich bringt jedes Weiterkommen auch eine finanzielle Einnahme mit sich. Viele Gründe also, weshalb die anstehenden drei Partien wichtiger sein könnten als andere.

Gesichertes Mittelfeld oder Absteigskampf?

In der Bundesliga warten zwei sehr unterschiedliche Partien auf die Kölner. Aus den bisherigen drei Heimspielen in dieser Saison holte der FC sieben von neun möglichen Punkten und ist noch ungeschlagen. Gegen Schalke soll diese Serie weiter ausgebaut werden. Die Königsblauen müssen sich nach ihrem Aufstieg zunächst wieder in der Bundesliga zurechtfinden. Aus den ersten sechs Spielen gewannen sie nur eines und spielten zudem zweimal unentschieden. Mit ihrer Heimstärke und den eigenen Fans im Rücken gehen die Domstädter als Favorit in die Partie am Samstag. Nach der enttäuschenden Niederlage in Frankfurt hat der FC vor heimischem Publikum die große Chance, sich wieder von den letzten Plätzen abzusetzen. Im Siegfall würde der Vorsprung auf Schalke wieder auf fünf Punkte anwachsen.

Das Spiel in Berlin dürfte hingegen eine andere Form von Herausforderung darstellen. Während der FC zu Hause noch ohne Niederlage ist, wartet man in der Fremde noch auf den ersten Punktgewinn. Zudem tun sich die Kölner an der Alten Försterei traditionell schwer. Die besondere Atmosphäre scheint was mit den Kölnern zu machen. Obwohl Union ebenfalls bisher erst fünf Punkte auf dem Konto hat, sind die Eisernen auf gar keinen Fall zu unterschätzen – ganz besonders nicht, wenn sie ein Heimspiel haben. Das Resultat des vorherigen Spiels dürfte ebenfalls einen Einfluss auf den Auftritt der Wagner-Truppe haben. Ein Sieg gegen Schalke könnte motivieren, eine Pleite dürfte einiges an Druck aufbauen. Auf den FC warten also zwei wichtige Spiele, bevor anschließend Bayer Leverkusen und der FC Bayern warten.

Eine besondere Pokalnacht in Müngersdorf

Bevor der FC-Tross nach Berlin reist, treffen die beiden Teams wenige Tage zuvor schon in Köln aufeinander. Am Dienstagabend geht es um den Einzug in das Achtelfinale des DFB-Pokals. Nachdem für die Kölner in der Vorsaison in der zweiten Runde gegen den FC Bayern Schluss war, soll die Reise dieses Jahr weitergehen – im Optimalfall bis nach Berlin. Ein Heimspiel gegen Union ist dafür kein einfaches, aber doch ein machbares Los. Wie dramatisch so ein Pokalspiel jedoch werden kann, ist jedem Fußballfan bewusst. Vor zwei Jahren empfing der FC den Unioner Stadtrivalen Hertha BSC in Müngersdorf. In einem dramatischen Spiel fiel die Entscheidung erst kurz vor Ende der Verlängerung, als Dejan Ljubicic mit einem verwandelten Elfmeter den Einzug in die nächste Runde sicherte.

Welche Geschichten diese Partie schreiben wird, ist noch unklar. In jedem Fall gilt: Ein Weiterkommen im Pokal ist für jeden Spieler etwas Besonderes. Die Vergangenheit hat zudem gezeigt, dass auch Teams außerhalb der Spitzenmannschaften mit ein bisschen Glück bis nach Berlin kommen können. Warum also nicht in dieser Saison der 1. FC Köln?

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Unverhoffte Chancen auf Spielzeit: Starten diese Talente beim 1. FC Köln jetzt durch?

Reigan Heskey beim Training
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Unverhoffte Chancen auf Spielzeit: Starten diese Talente beim 1. FC Köln jetzt durch?

Der 1. FC Köln wurde in den letzten Wochen von einigen Ausfällen hart getroffen. Insbesondere im Sturmzentrum und in der Innenverteidigung wurde die Personaldecke zuletzt dünner. Die Verletzung von Ellyes Skhiri reißt ebenfalls ein großes Loch im Mittelfeld. Können nun einige Youngster davon profitieren und ihre Chancen nutzen?

Nachdem sich vor einigen Wochen eine klare Startformation beim 1. FC Köln herauskristallisierte, musste René Wagner seine Pläne zuletzt oft kurzfristig anpassen. Aufgrund mehrerer Ausfälle veränderte sich der Kader regelmäßig. In Frankfurt kamen dadurch junge Spieler zum Einsatz, die zuletzt außen vor waren. Andere Talente bekommen die Chance, sich im Training zu zeigen. Die Youngster könnten zu den Profiteuren der aktuellen Situation werden.

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Durch die Verletzungen von Spielern wie Ragnar Ache, Thijs Dallinga und Ellyes Skhiri brachen dem FC zuletzt zentrale Schlüsselspieler weg. Obwohl die Ausfälle schmerzen, müssen diese Leistungsträger in den nächsten Wochen ersetzt werden. Während die Startelf dadurch in einigen Mannschaftsteilen klar zu sein scheint, könnten junge Talente ihre Chance als Einwechselspieler erhalten. In der Vergangenheit hat sich bereits gezeigt, dass Spieler aus der Jugend, die unverhofft die Chance bei den Profis bekommen, sofort einschlagen können. Beispiele dafür sind Noah Katterbach, Ismail Jakobs oder Jan Thielmann. Womöglich könnte sich so eine Entwicklung bei einem der Spieler nun wiederholen.

Vom Ergänzungsspieler zum Hoffnungsträger

Der FC hat seine Ausrichtung auf dem Transfermarkt in den letzten Jahren angepasst. Anstatt auf gestandene Profis zu setzen, wurden immer häufiger junge Talente ans Geißbockheim gelotst. Die Spieler sollen sich in Köln entwickeln und mittelfristig eine zentrale Rolle im Profi-Kader spielen. In diesem Sommer fanden so auch Paul Okon-Engstler und Reigan Heskey ihren Weg in die Domstadt. Okon-Engstler wechselte aus der australischen Liga an den Rhein, um in Europa den nächsten Karriereschritt zu gehen. Heskey kam aus der Akademie von Manchester City, um seine ersten Schritte im Herrenbereich zu gehen. Beide waren zunächst als Ergänzungsspieler vorgesehen, kamen nun jedoch in Frankfurt zum Einsatz. Der Australier profitierte dabei von der Skhiri-Verletzung, wodurch er zur ersten Alternative im zentralen Mittelfeld aufstieg. Gegen die Eintracht wurde der 21-Jährige in der 68. Minute eingewechselt, in den nächsten Wochen dürften weitere Einsätze folgen.

Heskey kam am Freitagabend ebenfalls zum Einsatz und damit zu seinem zweiten Spiel in der Bundesliga. Durch den Ausfall der beiden Mittelstürmer musste Wagner sein System anpassen. Said El Mala rückte daher weiter in die Mitte, wodurch die Außenbahn frei wurde. Für die Schlussphase durfte der Engländer schließlich ran und brachte noch einmal Schwung in die Partie. Sein Abschluss kurz vor Schluss wurde zwar geblockt, dennoch fand Thomas Kessler nach Abpfiff motivierende Worte für den Flügelspieler: „Für ihn hätte ich mich besonders gefreut, wenn der Ball reingegangen wäre. Er setzt sich gut durch, kommt zum Abschluss – und wird dann noch geblockt. Auf diesem Niveau entscheiden halt Kleinigkeiten.“ Dieser unbekümmerte Auftritt und die Personalnot in der Offensive könnten dafür sorgen, dass in Zukunft noch viele weitere Einsätze folgen werden.

Profi-Chancen für die Jungböcke

Die Nachwuchsmannschaften der Kölner waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Auch in dieser Saison läuft es hervorragend: U17 und U19 führen ihre Ligen souverän an und in der U21 tummeln sich ebenfalls viele spannende Talente. Obwohl Wagner nicht als besonders experimentierfreudig gilt, gibt er doch regelmäßig Jugendspielern die Chance, sich im Profi-Training zu zeigen. Assad Kotya-Fofana könnte daher schon bald zu seinem Debüt in der Bundesliga kommen. Durch die Ausfälle von Rav Van den Berg und Joel Schmied ist der 18-Jährige in kürzester Zeit zur dritten Option in der Innenverteidigung aufgestiegen. Im Testspiel gegen Viktoria Köln stand er sogar in der Startelf. Vor Kotya-Fofana stand in dieser Saison Jonathan Friemel schon im Profi-Kader. Während die Verantwortlichen noch nach einem neuen Linksverteidiger suchten, durfte sich der Ex-U19-Kapitän auf die Bank setzen, blieb jedoch ohne Einsatz.

Aber auch für die angeschlagene Offensive gibt es spannende Kandidaten. Malek El Mala und Nilas Yacobi haben sich bereits als zuverlässige Torjäger in der Regionalliga bewiesen und könnten in Zukunft womöglich die Gelegenheit erhalten, diese Qualität auch für die Profis unter Beweis zu stellen. Zuletzt wurde außerdem U19-Knipser Kevin Ekweribe von Wagner zum Training der Profis eingeladen. In der vergangenen Saison konnte sich mit Fynn Schenten bereits ein junger Stürmer mit guten Leistungen für Bundesliga-Einsätze empfehlen. Ob Wagner bereit ist, einem der Youngster diese Chance ebenfalls zu geben, dürfte sich in den nächsten Wochen zeigen.

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Sorgen um Neumann und Fürst, schon wieder Jubel bei El Mala: U21 gelingt Saison-Novum und siegt auf Schalke

Die U21 des 1. FC Köln jubelt gemeinsam
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Sorgen um Neumann und Fürst, schon wieder Jubel bei El Mala: U21 gelingt Saison-Novum und siegt auf Schalke

Saison-Novum für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Reserve gewann erstmals zwei Spiele in Folge. Dabei setzte sich der FC bei der U23 des FC Schalke 04 mit 3:1 (1:0) durch. Malek El Mala erzielte dabei seinen dritten Treffer in der laufenden englischen Woche. Die Kölner bezahlten den Auswärtssieg jedoch teuer: Cenny Neumann und David Fürst mussten angeschlagen ausgewechselt werden.

Durch den Sieg gegen die Königsblauen zieht die Mannschaft von Manuel Hartmann am Schalke vorbei und steht nun auf dem sechsten Tabellenplatz.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Erfolg beim SV Rödinghausen auf vier Positionen. Cenny Neumann feierte nach dem Kurz-Einsatz am vergangenen Freitag diesmal sein Startelf-Comeback nach zweieinhalb Monaten. Zudem starteten Assad Kotya-Fofana, Etienne Borie und Jonas Arweiler. Luis Stapelmann, Malek El Mala und Marvin Ajani rutschten dafür auf die Bank, Maik Akumu fehlte krankheitsbedingt komplett im Kader.

Höhen und Tiefen im ersten Durchgang

Der Nachmittag war für Cenny Neumann allerdings schnell wieder vorbei. Der Rechtsverteidiger verletzte sich offenbar in einem Zweikampf unglücklich und musste anschließend humpelnd vom Platz. Für ihn kam Marvin Ajani positionsgetreu ins Spiel. Wenig später hätte ein Aussetzer des Kapitäns Niklas Hoffmann beinahe den Rückstand für den FC bedeutet. Magnus Rösner nahm den zu kurzen Rückpass auf, scheiterte aber an Kölns Torwart Mikolaj Marutzki, der auch den Abpraller entschärfen konnte (25.). Wenig später waren es jedoch die Kölner, die nach einer schönen Kombination ausgehend von Ajani auf dem rechten Flügel in Führung gingen. Den Pass in die Mitte verlängerte Arweiler zu Borie, dessen Querpass Nilas Yacobi aufnahm und trocken im Sechzehner zum 1:0 für die U21 verwandelte (29.). Im Anschluss entwickelten sich bis zur Pause keine Highlights mehr und der FC ging mit der Führung im Rücken in die Kabine.

Yacobi und El Mala sichern den Auswärtssieg

Der zweite Durchgang startete direkt mit einer Gelegenheit für die Geißböcke. Kurz nach dem Seitenwechsel scheiterte Borie aus spitzem Winkel an Schalkes Torwart (47.). Auf der Gegenseite flog ein Flachschuss von Edion Gashi aus 18 Metern gegen die Laufrichtung Marutzkis unten rechts am Pfosten vorbei (53.).Beide Mannschaften lieferten sich danach ein ausgeglichenes und umkämpftes Duell, Torchancen waren dabei auf beiden Seiten Mangelware. Die Gäste sorgten schließlich mit einer gelungenen Kombination für die Vorentscheidung. David Fürst hatte an diesem Treffer wohl den größten Anteil. Der Linksverteidiger leitete den Angriff mit einem Dribbling an der Außenbahn ein und steckte auf den eingewechselten Kian Hektmat durch. Dessen Seitenverlagerung nahm Luiz Labenz im Sechzehner an und vollstreckte aus spitzem Winkel per Flachschuss ins lange Eck zum 2:0 (74.).

In der Schlussphase musste mit David Fürst auch der zweite Außen-Verteidiger verletzt vom Platz. Der 19-Jährige erlitt im Luftzweikampf einen Schlag gegen den Kopf und musste danach benommen ausgewechselt werden. Die gute Nachricht der Schlussphase aus FC-Sicht: Joker Malek El Mala ließ nach Zuspiel von Nilas Yacobi noch das 3:0 folgen, zog von links in den Sechzehner und zirkelte den Ball ins lange Eck (84.). Schalkes Kapitän Yassin Ben Balla verkürzte in der Nachspielzeit zwar noch, indem er einen Flachschuss aus kurzer Distanz über Marutzki ins Tor lupfte (90.+1), an dem Auswärtssieg der Geißböcke änderte der Treffer allerdings nichts mehr.

Die Young Goats schoben sich mit dem sechsten Saisonsieg in der Tabelle an den Königsblauen vorbei auf den sechsten Platz. Mit nunmehr 20 Punkten sieht die Zwischenbilanz der FC-Reserve schon deutlich zufriedenstellender aus als noch vor einer Woche. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U21 des SC Paderborn weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (20. Ajani), Hoffmann, Kotya-Fofana, Fürst (80. Voufack)  – Neves (80. Irmiev), Harchaoui – Labenz, Borie (63. Hekmat), Yacobi – Arweiler (63. M. El Mala).

Tore: 0:1 Yacobi (29.), 0:2 Labenz (74.), 0:3 M. El Mala (84.), 1:3 Ben Balla (90.+1).

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Endet dieses Transfermissverständnis im Winter? FC ist offen für einen Verkauf von Rav Van den Berg

Rav van den Berg sitzt auf der Bank
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Endet dieses Transfermissverständnis im Winter? FC ist offen für einen Verkauf von Rav Van den Berg

Er sollte zum Schlüsselspieler in der Kölner Innenverteidigung werden, nun könnte das Kapitel Rav Van den Berg beim 1. FC Köln schon wieder vorbei sein. Nachdem die Kölner im Sommer 2025 rund acht Millionen Euro an den FC Middlesbrough überwiesen, konnte der Niederländer in der Domstadt nie wirklich Fuß fassen. Thomas Kessler kündigte nun an, dass der Verein einem Abgang im Winter wohl nichts entgegenzusetzen hätte.

Der Saisonstart verlief für Rav Van den Berg alles andere als optimal. Bereits in der Vorbereitung deutete sich an, dass es für die Startelf nicht reichen würde. Zuletzt stand der Verteidiger nicht mal mehr im Kader und zog sich zudem eine Muskelverletzung zu. Nachdem im Sommer schon über einen Abgang spekuliert wurde, könnte dieser im Winter konkret werden.

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Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr veränderte sich der Kölner Kader stark. Neben in Deutschland Profis mit Bundesligaerfahrung wie Ron-Robert Zieler, Tom Krauß und Marius Bülter, setzte der FC auch auf junge Talente. So fanden Spieler wie Said El Mala, Isak Johannesson oder eben auch Van den Berg ihren Weg ans Geißbockheim. Der Niederländer sollte zu einer Säule in der Innenverteidigung werden und in der Zukunft für einen finanziellen Gewinn sorgen. Keine 18 Monate später ist die Situation jedoch eine andere. Nicht zuletzt wegen einiger Verletzungen kam der niederländische U21-Nationalspieler nie wirklich in Köln an. Sofern das so bleibt, dürfte der FC offen für einen Abgang sein. „Sollte sich an seiner sportlichen Situation bis zum Winter nichts Grundlegendes verändern, werden wir uns selbstverständlich gemeinsam mit ihm und seiner Agentur zusammensetzen und offen darüber sprechen, welche Perspektive für alle Beteiligten am sinnvollsten ist“, sagte Thomas Kessler über den Abwehrspieler.

Abschied von Van den Berg unvermeidbar?

Ob sich das Verhältnis zwischen Spieler, Trainer und Verein noch einmal verändert, ist fraglich. Bereits im Sommer wurde über einen Abgang zurück nach England diskutiert. Die schwierige Lage des Niederländers in der Domstadt könnte diesen Wechselwunsch weiter bestärkt haben. Trotz der Degradierung zum vierten Innenverteidiger sind sich die Kölner Verantwortlichen der Qualitäten Van den Bergs bewusst. „Wir haben uns im vergangenen Sommer ganz bewusst für eine Verpflichtung entschieden, weil wir von seinem Potenzial und seinen sportlichen Qualitäten überzeugt sind. Daran hat sich auch nichts geändert. Natürlich war mit diesem Transfer die Erwartung verbunden, dass er bei uns eine wichtige Rolle einnehmen und sich sportlich weiterentwickeln kann“, erklärte Kessler. Die Hoffnung, dass dieser Schritt in Köln noch erfolgt, scheint jedoch stetig kleiner zu werden.

Schwierige sportliche Situation beim 1. FC Köln

Die Zeit am Rhein war für Van den Berg von Anfang an mit Komplikationen verbunden. Im letzten Herbst plagte er sich mit einer Schulterverletzung herum und verpasste dadurch einige Spiele. Trotz vereinzelter guter Auftritte konnte sich der große Verteidiger nie über mehrere Wochen wirklich in der Anfangsformation etablieren. Mit der Übernahme von René Wagner als Cheftrainer verlor er dann endgültig seinen Platz im Team. Die Sommervorbereitung änderte daran ebenfalls nichts. Hinter Neuzugang Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied blieb für Van den Berg nur die Rolle als vierter Mann. Kessler findet für seine Situation klare Worte: „Natürlich hat sich die Konkurrenzsituation in unserer Innenverteidigung durch die Verpflichtungen von Jahmai und Luka noch einmal verändert. Wir haben auf dieser Position mittlerweile eine hohe Qualität und einen entsprechenden Konkurrenzkampf. Das bedeutet für jeden Spieler, dass er sich seine Einsatzzeiten über seine Leistungen im Training erarbeiten muss. Rav hat sich sicherlich einen anderen Start bei uns vorgestellt und war auch enttäuscht darüber, dass er sich in der Vorbereitung nicht so etablieren konnte, wie er sich das selbst vorgenommen hatte.“

Besonders bitter, da nach dem Ausfall von Schmied aktuell U21-Verteidiger Assad Kotya-Fofana die erste Alternative darstellt. Womöglich hätte der Niederländer also sogar noch einmal die Chance bekommen sich zu zeigen, würde er nicht aktuell selbst mit einer Muskelverletzung fehlen. Wann er ins Training zurückkehrt und ob Van den Berg überhaupt nochmal für den FC aufläuft, ist im Moment noch nicht absehbar. Kessler hat dafür eine klare Erwartungshaltung an den Spieler: „Jetzt liegt es an ihm, jeden Tag im Training zu zeigen, dass er bereit ist, sich dieser Konkurrenz zu stellen und seine Chance zu nutzen. Das ist Leistungssport.“

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Mal Derbyheld, mal kaum zu sehen: Hat der 1. FC Köln ein Positionsproblem mit Isak Johannesson?

Isak Johannesson überzeugte gegen Frankfurt nicht
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Mal Derbyheld, mal kaum zu sehen: Hat der 1. FC Köln ein Positionsproblem mit Isak Johannesson?

Gegen Gladbach war Isak Johannesson noch einer der Derbyhelden, in Frankfurt blieb der Isländer dagegen weitgehend blass. Die Leistungsschwankungen des Mittelfeldspielers sind beim 1. FC Köln kein neues Phänomen. Ein möglicher Grund liegt in seiner Rolle: Während Johannesson in Düsseldorf als offensiver Achter überzeugte, muss er beim FC häufig deutlich defensiver agieren.

Noch vor knapp einer Woche war Isak Johannesson einer der Helden im Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Mit seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:0 schoss er sich in die Herzen der Kölner Fans. Am vergangenen Freitagabend sah die Welt dann wieder anders aus.

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Der Isländer tat sich beim Spiel gegen die Eintracht äußerst schwer, konnte kaum offensive Akzente setzen und gab lediglich einen Schuss in 68 Minuten Spielzeit ab. Seine Passgenauigkeit lag gerade mal bei 52 Prozent. Gerade im ersten Abschnitt, als der FC das Spiel gut im Griff hatte und auch die ein oder andere gute Torchance herausspielen konnte, war Johannesson nicht wirklich ein Faktor. Die Leistungsschwankungen des 23-Jährigen sind schon des Öfteren in seiner Zeit beim FC aufgefallen. Doch woran liegt das?

Isak Johannesson: Als Achter gefährlicher, als Sechser stärker eingebunden

Wie come-on-fc.com bereits in einer Analyse Ende August berichtete, fühlt sich der FC-Profi in einer offensiveren Position wohler. Während er in Köln häufig auf der Doppelsechs eingesetzt wird, wurde er zu seiner Zeit bei Fortuna Düsseldorf eher als Achter aufgestellt. Das klare Ergebnis: Sowohl die Anzahl an Schüssen pro 90 Minuten als auch die erwarteten Tore gingen im Vergleich zu seiner Fortuna-Zeit zurück. Allerdings schoss Johannesson in Düsseldorf auch die Elfmeter. Die Daten belegen, dass er in seiner neuen Rolle beim FC stärker aus der Tiefe in den Spielaufbau eingebunden wird, sich aber weder zu einem zweikampfstarken Defensivakteur entwickelt hat noch seine offensive Gefahr aus der Vergangenheit entfalten kann.

Im Spiel gegen die Eintracht setzte Trainer René Wagner auf einen defensiveren Ansatz mit einer 3-5-2-Formation. Daher war der Isländer auch gezwungen, mehr als klassischer Sechser aufzutreten, weshalb seine Qualitäten aus Düsseldorfer Tagen abhandenkommen. Dort kam er nämlich in seiner letzten Saison auf 17 Scorerpunkte (elf Tore, sechs Vorlagen) und erzielte mit seiner tollen Schusstechnik auch immer mal wieder Tore aus der Distanz. Sein Tor im Derby gegen die Borussia ließ diese Fähigkeiten endlich mal wieder aufblitzen.

Warum Johannesson beim FC auch von seinen Nebenleuten abhängt

Johannessons Rolle sowie Position beim FC ist aber schlichtweg auch vom Gegner abhängig. In Duellen, in denen die Kölner mehr Spielanteile haben und die andere Mannschaft auch mal hinten reindrücken, hat der Nationalspieler die Möglichkeit, offensiver zu agieren. Der FC wird in einigen Spielphasen aber immer wieder zu passiv, was gegen Frankfurt als auch gegen Borussia Mönchengladbach passiert ist. In diesen Druckphasen des Gegners tut sich der FC immer schwer, für Entlastung zu sorgen. Daher fielen auch in beiden Partien in diesen Phasen die Gegentore.

Ein Spieler mit der Cleverness von Ellyes Skhiri ist in solchen Duellen daher für den FC Gold wert. Der Tunesier bringt viel Erfahrung mit, kann das Spiel der Kölner beruhigen und auch mal ein taktisches Foul ziehen, um die Drangphase des Gegners zu unterbrechen. Im Derby bekleidete Skhiri erstmals gemeinsam mit Johannesson das Mittelfeld-Zentrum, was gut funktioniert hat. Der Ex-Frankfurter kann das Spiel aus der Tiefe gut aufbauen, wodurch sich Johannesson mehr nach vorn orientieren kann. Mit Skhiri an seiner Seite muss Johannesson nicht sämtliche Aufgaben im Spielaufbau aus der Tiefe übernehmen. Der erfahrene Tunesier kann sich die Bälle vor der Abwehr abholen und das Kölner Spiel strukturieren. Für Johannesson entstehen dadurch Freiheiten, sich häufiger in höheren Räumen anzubieten. Sein monatelanger Ausfall schmerzt dem Klub daher sehr.

Die Leistungsschwankungen Johannessons lassen sich sicherlich nicht allein mit seiner Position erklären. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass der Isländer seine größten Stärken in einer offensiveren Rolle entfalten kann. Gerade der Ausfall von Ellyes Skhiri könnte deshalb zum Problem werden. Denn dem FC fehlt damit nicht nur ein erfahrener Mittelfeldspieler, sondern möglicherweise auch genau der Partner, der Johannesson die nötigen Freiheiten verschaffen könnte.

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„Ich würde mich sehr freuen“: Ex-FC-Profi Ljubicic hofft auf Comeback gegen Köln

Ex-FC-Profi Ljubicic hofft auf Comeback gegen Köln
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„Ich würde mich sehr freuen“: Ex-FC-Profi Ljubicic hofft auf Comeback gegen Köln

Der 1. FC Köln trifft am kommenden Samstag auf den FC Schalke 04. Dabei wäre es eigentlich zu einem Wiedersehen mit Ex-FC-Profi Dejan Ljubicic gekommen. Der Österreicher laboriert derzeit aber noch an einer Verletzung und dämpfte am vergangenen Wochenende die Erwartungen auf eine schnelle Rückkehr.

Nach einer turbulenten Zweitligasaison kehrte der 1. FC Köln im Sommer 2025 unter Friedhelm Funkel zurück in die Bundesliga. Zu den Aufstiegshelden gehörte damals unter anderem Dejan Ljubicic, der im Anschluss den Klub jedoch verließ. Nur ein Jahr später konnte er mit dem FC Schalke 04 erneut den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse feiern. Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub am Wochenende ist aktuell jedoch unwahrscheinlich.

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122 Spiele (16 Tore/acht Vorlagen) absolvierte Ljubicic in vier Jahren für den FC, ehe er den Klub Richtung Dinamo Zagreb verließ. Der Österreicher wollte sich noch einmal auf der internationalen Bühne beweisen und mit den Kroaten in der Europa League spielen. Sein Kapitel bei Dinamo fand jedoch ein schnelles Ende. Nach nur einem halben Jahr kehrte Ljubicic nach Deutschland zurück und wechselte zu Schalke 04 in die 2. Bundesliga. Wie „Sky“ damals berichtete, waren familiäre Gründe ausschlaggebend für die schnelle Rückkehr. Die kroatische Zeitung „Sportske novosti“ schrieb hingegen, dass aus dem Spielerumfeld zu vernehmen sei, dass Ljubicic mit dem Spielstil von Dinamo unzufrieden war. Dies sei offensichtlich gewesen und auch von Fans kritisiert worden.

Wechsel-Gerüchte um Ljubicic im vergangenen Sommer

Bei den Schalkern um Trainer Miron Muslic gehörte der Mittelfeldspieler sofort zum Stammpersonal. Mit vier Treffern und drei Vorlagen in der Rückrunde verhalf er den Königsblauen zur Rückkehr in die Bundesliga. Zum Ende der Transferperiode im vergangenen Sommer machten sich dann erneut Wechsel-Gerüchte um den 29-Jährigen breit. In einer Medienrunde dementierte Ljubicic diese Gerüchte jedoch und stand anschließend beim Bundesliga-Auftakt gegen den FC Augsburg in der Startelf. Am dritten Spieltag gegen Union Berlin zog sich der Ex-Kölner dann eine Knieverletzung zu. Ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub am kommenden Samstagnachmittag ist weiterhin fraglich.

Ljubicic dämpft Hoffnung auf ein schnelles Comeback

Am Rande des Schalker Heimspiels gegen Mainz 05 gab Ljubicic ein Update zu seiner Rückkehr. „Mir geht es schon wieder viel besser“, verriet er gegenüber Sky. Gleichzeitig blickte er skeptisch auf ein mögliches Comeback gegen die Kölner: „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich nächste Woche dabei bin. Aber das wird eher schwieriger. Wir müssen von Tag zu Tag schauen.“ Eine schnelle Rückkehr würden die Königsblauen begrüßen, denn mit Moussa Sylla fällt bereits ein weiterer Offensivspieler für die Partie aus. Ebenfalls bangt S04 um Stürmer Edin Dzeko. Der Routinier erlitt im Spiel gegen Mainz eine tiefe Platzwunde am Kopf und musste daraufhin genäht werden. Ob er gegen den FC spielen kann, ist aktuell noch offen.

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Bisher nur im Duo: Der 1. FC Köln und seine Außenverteidiger-Pärchen

Borna Sosa und Sebastian Sebulonsen laufen häufig gemeinsam auf beim 1. FC Köln (Foto Sosa: Alex Grimm/Getty Images)
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Bisher nur im Duo: Der 1. FC Köln und seine Außenverteidiger-Pärchen

Gegen Eintracht Frankfurt entschied sich Trainer René Wagner wie schon am vorherigen Spieltag für Borna Sosa und Sebastian Sebulonsen als Außenverteidiger. Dabei scheint sich hinter der Kombination mehr zu verbergen als nur einzelne Entscheidungen: Der Coach hat bisher feste Außenverteidiger-Pärchen.

René Wagner hat beim 1. FC Köln im Moment die Qual der Wahl auf den Außenverteidiger-Positionen. Links stehen ihm Gideon Mensah und Borna Sosa, rechts Alessio Castro-Montes und Sebastian Sebulonsen zur Verfügung. Bisher scheint es jedoch, als ob sich der Trainer nicht für einzelne Spieler, sondern für feste Kombinationen entscheiden würde.

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Eigentlich hatte Gideon Mensah in seinen ersten Spielen beim 1. FC Köln einen guten Eindruck hinterlassen. Abgesehen vom Pokalspiel gegen Würzburg konnte der Sommerneuzugang in jeder Partie überzeugen. In der Defensive hielt der 28-Jährige seine Seite dicht und schaltete sich zudem immer wieder gefährlich in die Offensive ein. Trotz der späten Leihe von Borna Sosa hatte der Ghanaer bis zur Länderspielpause die Nase vorn und schien gesetzt. Und eigentlich hätte man auch vermuten können, dass sich daran im Derby nichts ändern würde. Dennoch stand gegen Mönchengladbach überraschenderweise Sosa in der Anfangsformation. Für Mensah blieb, wie auch eine Woche später in Frankfurt, über die gesamten 90 Minuten nur der Bankplatz. Womöglich liegt das jedoch gar nicht an ihm selbst, sondern an dem, was auf der rechten Außenverteidiger-Position passierte.

Wagner setzt auf zwei Außenverteidiger-Pärchen

Denn mit dem Blick auf die rechte Seite ergibt sich ein Muster. Immer, wenn dort wie an den ersten vier Spieltagen Alessio Castro-Montes startete, spielte Mensah auf links. Nach der Länderspielpause fehlte der Belgier jedoch zunächst verletzt. Für ihn begann Sebastian Sebulonsen, der sich in den ersten Wochen noch von einer Oberschenkelverletzung erholt hatte und danach nicht am 29-Jährigen vorbeigekommen war. Durch den Ausfall von Castro-Montes war gegen die Borussia Sebulonsen die logische Lösung. Gleichzeitig kam auf der Gegenseite Sosa zu seinem Startelf-Debüt, wobei Wagner ins besondere die Trainingsleistung des Kroaten während der Pause lobte. Dieses Duo bekam dann auch gegen die Eintracht den Vorzug. Somit starteten immer entweder Sebulonsen und Sosa zusammen oder Castro-Montes und Mensah.

Dieses Muster scheint kein Zufall zu sein. Eher wirkt es so, als hätte Wagner klare Außenverteidiger-Pärchen. Diese Vermutung liegt zumindest nahe – und ergibt auch beim Blick auf die Profile der Spieler Sinn. Denn der Coach lässt immer einen Außenverteidiger auflaufen, der seine Stärken mehr in der Offensive hat, und einen, der defensive Stabilität liefert. So begann gegen die SGE am vergangenen Freitag auf der linken Seite Borna Sosa, der wesentlich mehr Offensivdrang hat als Mensah. Auf rechts wiederum spielte Sebulonsen, der sich zwar auch gelegentlich in die Offensive einschaltet, im Vergleich zu Castro-Montes seine Stärken jedoch mehr im Verteidigen hat.

Balance durch unterschiedliche Spielertypen

Durch diese Pärchen, in denen sich die Spieler jeweils ergänzen, sorgt Wagner dafür, dass die Balance beim FC stimmt. Wenn er auf beiden Seiten auf offensivstarke Profis setzten würde, könnten die Geißböcke in der Defensive noch größere Probleme bekommen. Bei zwei defensivstarken Außenverteidigern wiederum würde wohl etwas Wucht im Angriff fehlen. Wobei der Coach je nach Spielsituation durchaus bereit ist, die Konstellation anzupassen. So kam etwa gegen Bremen beim Stand von 1:0 für den FC Sebulonsen für Castro-Montes ins Spiel, vermutlich, um die Defensive zu stärken. Oder andersherum gab es zum Ende der Partie gegen die Eintracht die Kombination aus Sosa und dem Belgier, weil man sich wegen des Rückstands offensiver ausrichten musste.

Wie sehr Wagner an den Außenverteidiger-Kombinationen festhält, wird sich in den kommenden Spielen zeigen. Dann warten mit Schalke 04 und Union Berlin zwei Mannschaften, die ihre Stärken speziell in der Defensive haben. Für den Coach stellt sich die Frage, ob er die Balance mit den Außenverteidigern fortführt oder eventuell doch zwei offensivere Außenverteidiger bringt, um die gegnerischen Abwehrreihen zu knacken. Den Eindrücken der ersten Spiele nach zu urteilen ist jedoch Ersteres deutlich wahrscheinlicher.

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Bald gemeinsam bei den Profis? Das unterschiedliche Wochenende der El-Mala-Brüder beim 1. FC Köln

Malek El Mala von der U21 und Said El Mala von den Profis des 1. FC Köln
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Bald gemeinsam bei den Profis? Das unterschiedliche Wochenende der El-Mala-Brüder beim 1. FC Köln

Im Sommer 2025 wechselte nicht nur Said El Mala, sondern auch sein Bruder Malek von Viktoria Köln zum FC. Während sich Said schnell im Profiteam etablierte, kam Malek hauptsächlich in der U21 zum Einsatz. So auch am vergangenen Freitag, als er mit zwei Treffern eine entscheidende Rolle beim 3:2-Sieg in Rödinghausen spielte – nicht das erste Mal, dass er dem FC den Sieg sicherte. Sein jüngerer Bruder erwischte währenddessen in Frankfurt nicht sein bestes Spiel.

Nicht nur im Profikader, auch in der U21 spielt ein El Mala eine ganz zentrale Rolle für den 1. FC Köln. Auf der einen Seite wirbelt Neu-Nationalspieler Said in der Bundesliga, auf der anderen geht Mittelstürmer Malek in der Regionalliga auf Torejagd. Laufen die beiden Brüder nach diversen Ausfällen bald zusammen für die Profis auf?

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Es gibt einige Beispiele für bekannte Brüderpaare im deutschen Fußball. Unter Namen wie Bender, Götze oder Schlotterbeck sind jeweils zwei Spieler bekannt. Ähnliches gilt für die beiden El Malas, wobei sich das in den nächsten Wochen noch steigern könnte. Sollten die beiden Geschwister gemeinsam auf dem Rasen stehen, wäre dieser Moment sicherlich nicht nur für sie selbst und ihre Familie besonders. Am vergangenen Wochenende liefen beide allerdings noch für verschiedene Teams auf, wobei sie mit den jeweiligen Resultaten unterschiedlich zufrieden sein dürften.

Ein El Mala gewinnt, ein El Mala verliert

Obwohl die Spiele im deutschen Fußball klassischerweise am Wochenende stattfinden, waren in der vergangenen Woche beide Kölner Mannschaften schon am Freitagabend im Einsatz. Die Profis mussten sich in einer enttäuschenden Partie am Ende Eintracht Frankfurt mit 1:0 geschlagen geben. Said El Mala startete dabei in der Offensivreihe, fand jedoch nicht in sein Spiel. Gegen die Frankfurter Abwehr fand der 20-Jährige zu selten die gesuchten Räume und wurde schließlich rund zehn Minuten vor Schluss ausgewechselt. Nach Abpfiff fand der Offensivspieler klare Worte zu der Niederlage. „Es tut unfassbar weh, dass wir die drei Punkte nicht mit nach Hause nehmen konnten“, sagte er im Interview.

Zur gleichen Zeit verlief der Abend der Kölner Zweitvertretung in der Regionalliga deutlich erfolgreicher. Auswärts beim SV Rödinghausen fuhr die Mannschaft von Manuel Hartmann den nächsten Sieg ein. Nach einem Start, der kaum hätte schlechter verlaufen können, lagen die Geißböcke nach einer Minute bereits zurück. Doch davon ließen sich die Domstädter nicht unterkriegen. In der 17. Minute traf El Mala zum Ausgleich, in der 28. erhöhte er auf 2:1. In der zweiten Halbzeit erhöhte zunächst Etienne Borie noch einmal, der Anschluss der Gastgeber kurz vor Schluss kam zu spät. Durch den Erfolg belegt der FC aktuell Platz zehn. Mit einem Sieg im Nachholspiel unter der Woche könnten die Kölner jedoch sogar bis auf Rang sechs springen.

Doppelter El Mala als Antwort auf die Offensivschwäche?

Durch die Ausfälle von Ragnar Ache und Thijs Dallinga fehlt dem FC aktuell ein klarer Mittelstürmer. Zuletzt haben sich Said El Mala und Marius Bülter diese Rolle geteilt, optimal war die Lösung allerdings nicht. Malek könnte von dieser Situation profitieren. In der Regionalliga hat der großgewachsene Stürmer schon mehrfach bewiesen, welches Potenzial in ihm steckt. Auf seine Chance bei den Profis wartete er jedoch bisher vergeblich. Der Auftritt am Freitag könnte dennoch ein Bewerbungsschreiben gewesen sein. Am Dienstagnachmittag wird der 21-Jährige wohl erst einmal mit der U21 auf die Schalker Zweitvertretung treffen. Wie seine Zukunft aussieht, ist aber noch unklar. Womöglich stehen die beiden Brüder schon bald gemeinsam auf dem Rasen – und das wohl nicht bei den Amateuren.

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1. FC Köln: Warum Marius Bülter nicht der Ersatz für Ache und Dallinga sein kann

Marius Bülter nach einer vergebenen Chance
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1. FC Köln: Warum Marius Bülter nicht der Ersatz für Ache und Dallinga sein kann

Marius Bülter war gegen Eintracht Frankfurt der gefährlichste Offensivspieler des 1. FC Köln. Doch auch der 33-Jährige konnte seine Chancen nicht nutzen und wartet weiter auf seinen ersten Scorerpunkt. Viel schwerer wiegt allerdings ein anderes Problem: Bülter bringt nicht die Eigenschaften mit, die René Wagner von einem klassischen Zielstürmer benötigt.

Zwei gute Möglichkeiten, kein Treffer: Marius Bülter hätte den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt früh in Führung bringen können. Der Angreifer war dennoch der gefährlichste Kölner Offensivspieler. Doch ausgerechnet seine Leistung verdeutlichte ein grundsätzliches Problem: Bülter kann Chancen kreieren, den fehlenden klassischen Zielstürmer aber nicht ersetzen.

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Es hätte nicht viel gefehlt und der FC hätte gegen Eintracht Frankfurt einen Auftakt nach Maß gefeiert. Bereits in der ersten Minute lief Marius Bülter alleine auf Noah Atubolu zu, bekam die Kugel aber nicht am Keeper vorbeigelegt. Und der Offensivspieler hatte etwas später nach Borna Sosas Freistoß sogar noch eine bessere Chance, die Führung der Geißböcke zu erzielen. Doch wieder scheiterte der Routinier am Frankfurter Schlussmann. Unter dem Strich war der Angreifer im Duell gegen die Hessen der gefährlichste Kölner Offensivspieler. Der 33-Jährige erhielt wieder den Vorzug vor Spielern wie Jan Thielmann oder Luca Waldschmidt und dieses Mal sogar vor Englands Supertalent Mikey Moore. Bülter ist also rein quantitativ aktuell die Antwort auf die Frage nach dem Ersatz für Thijs Dallinga, der sich im Testspiel gegen Viktoria Köln einen Kreuzbandriss zugezogen hat, oder Ragnar Ache, der mit einer muskulären Verletzung ausfällt.

Marius Bülter wartet beim 1. FC Köln weiter auf seinen ersten Scorerpunkt

Bei der Frage, wie er die beiden qualitativ ersetzt, ergibt sich jedoch ein gemischtes Bild. Dass sich Bülter in die gefährlichen Räume bewegt, ist gut. Dass er sie bislang nicht nutzen kann, weniger. Denn der Offensivspieler kommt bisher auf keinen Scorer. Gegen Stuttgart war der Angreifer nah dran, doch sein vermeintlicher Treffer wurde zu recht als Eigentor von Ramon Hendriks gewertet. Der Stürmer kam daher bislang noch nicht auf dem Scorerboard vor. Und das, obwohl Bülter in der Vorbereitung einer der Kölner Topscorer war. Das letzte Pflichtspieltor dagegen erzielte der Stürmer im vergangenen Mai gegen Heidenheim. Die Durststrecke will Bülter am kommenden Samstag im Spiel gegen seinen Ex-Verein beenden. Von 2021 bis 2023 lief der Stürmer 69 Mal für Schalke auf, war in der Zeit mit 23 Toren und 14 Vorlagen im Schnitt in jedem zweiten Spiel an einem Tor unmittelbar beteiligt. Doch an die Quote kam er anschließend weder bei Hoffenheim noch in Köln ran.

Warum Bülter den fehlenden Zielstürmer nicht ersetzen kann

Nun soll er die Antwort auf eine Frage sein, die er eigentlich nicht erfüllen kann. Denn wie berichtet ist Bülter nicht der klassische Zielstürmer, den die Geißböcke für ihr Spiel eigentlich vorgesehen haben. Ein groß gewachsener Stürmer in der Spitze, der Bälle festmacht oder ablegt, der den schnellen Flügelspielern Zeit zum Nachrücken und Räume auf den Außen schafft. Natürlich gibt es auch Wege, ohne Zielstürmer erfolgreich und gefährlich zu agieren. Nur hat der FC diese gegen Frankfurt kaum gefunden. Bülter zeigte gegen die Hessen eine ordentliche Leistung, bewies aber auch, dass er eben die Rolle des Zielstürmers nicht erfüllt. Gerade wenn die Kölner unter Druck gerieten, fehlte ihnen ein zentraler Anspielpunkt, der lange Bälle sichern und seinen Mitspielern Zeit zum Nachrücken verschaffen konnte. Nach dem Wechsel fand die FC-Offensive so gut wie nicht mehr statt.

Bülter ist damit nicht das Problem der Kölner Offensive. Im Gegenteil: Gegen Frankfurt zeigte er, dass er sich in gefährliche Abschlusspositionen bringen kann. Doch der FC benötigt offenbar mehr als einen Angreifer, der selbst zum Abschluss kommt. Ohne Dallinga und Ache fehlt Wagner ein Spieler, der auch seine Mitspieler besser in Szene setzen kann. Solange die Kölner keinen anderen Weg finden, diese Lücke zu schließen, dürfte die Offensive weiter vor Schwierigkeiten stehen. Bülter kann dabei ein Teil der Lösung sein. Der klassische Zielstürmer, den der FC ursprünglich eingeplant hatte, ist er aber nicht.

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