Erster Sieg unter Britta Carlson: Gerhardt lässt Frauen des 1. FC Köln in Bremen jubeln

Nicole Billa im Spiel gegen Essen
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Erster Sieg unter Britta Carlson: Gerhardt lässt Frauen des 1. FC Köln in Bremen jubeln

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Bundesliga-Sieg unter ihrer Trainerin Britta Carlson eingefahren: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen bei Werder Bremen 2:1. Der Erfolg war der erste Dreier seit Anfang Dezember. Die Kölnerinnen kletterten damit in der Tabelle zumindest bis Montagabend auf den zehnten Platz.

Sie können es doch noch: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen bei Werder Bremen 2:1 und klettern vorerst auf Rang zehn der Tabelle.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:4-Heim-Pleite gegen Frankfurt auf zwei Positionen: Laura Vogt fehlte gelbgesperrt, dafür rutschte Sara Agrez in die erste Elf. Nicole Billa ersetzte Laura Donhauser. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst vorsichtig ins Spiel, ehe die Kölnerinnen die ersten beiden starken Offensiv-Akzente setzten. Taylor Ziemer prüfte Bremens Torfrau mit einem platzierten Distanzschuss, aber Livia Peng wehrte den Ball zur Ecke ab (10.). Und nur wenige Momente später zischte ein Schuss von Alena Bienz aus spitzem Winkel innerhalb des Sechzehners am langen Eck vorbei (12.).

Billa bringt FC in Führung

Die Kölnerinnen blieben auch danach tonangebend. Werder schien das verlorene Pokalfinale 72 Stunden zuvor noch in den Knochen zu stecken. Die verdiente FC-Führung gelang schließlich nach einem ruhenden Ball: Sara Agrez servierte eine Ecke von der rechten Seite, die am ersten Pfosten verlängert wurde. Nicole Billa behielt im Gewühl am Fünfer die Übersicht und drückte den Ball über die Linie zum Kölner 1:0 (28.). Martyna Wiankowska hätte nach Billa-Flanke von der rechten Seite blankstehend das 2:0 erzielen müssen, brauchte bei der Ballannahme jedoch zu lange und wurde doch noch von einer Abwehrspielerin gestört (38.).

Werders Trainer Thomas Horsch reagierte auf den schwachen ersten Durchgang seiner Mannschaft und brachte die Ex-Kölnerin Sharon Beck zur zweiten Hälfte. Und die Gastgeberinnen wurden fortan mutiger. Kölns Torfrau Aurora Mikalsen entschärfte einen Schuss von Tuana Mahmoud zur Ecke (57.). Nach einer weiteren Ecke flog ein Beck-Kopfball knapp am Kölner Tor vorbei (59.). Und mitten im Bremer Dauerdruck wäre dem FC beinahe das 2:0 geglückt: Laura Feiersinger legte den Ball vor dem Sechzehner ab zu Adriana Achcinska, die aus der zweiten Reihe abzog. Bremens Torfrau Peng lenkte den Ball an die Latte. Billa köpfte den Abpraller zwar ins Tor, stand jedoch im Abseits, sodass der Treffer nicht zählte (68.).

Gerhardt erzielt das 2:1

Stattdessen belohnte sich Werder für die Leistungssteigerung mit dem Ausgleich. Tuana Mahmoud steckte den Ball in den Strafraum durch zur eingewechselten Verena Wieder, die den Ball aus spitzem Winkel durch die Beine Mikalsens ins Tor schoss zum 1:1 (76.). Beide Teams lieferten sich in der Schlussphase einen offenen Schlagabtausch. Die letzten Minuten spielten die Kölnerinnen sogar in Überzahl: Lara Schmidt wurde von einem Ball ihrer Torhüterin aus kurzer Distanz am Kopf getroffen und konnte nicht weiterspielen (84.). Da Werder das Wechsel-Kontingent bereits ausgeschöpft hatte, mussten die Hanseatinnen das Spiel zu zehnt beenden. Und der FC nutzte die Überzahl für den Siegtreffer nach einem ruhenden Ball: Laura Feiersinger schlug einen Freistoß von der linken Seite hoch in den Strafraum und Anna Gerhardt köpfte die Kugel am ersten Pfosten zum 2:1 für den FC ein (89.)

Der FC kletterte mit dem Dreier zumindest bis morgen Abend an Jena vorbei auf den zehnten Platz. Am kommenden Sonntag (14 Uhr) endet die Bundesliga-Saison für die Kölnerinnen mit dem Heimspiel gegen den Absteiger Turbine Potsdam.

1. FC Köln: Mikalsen – Gerhardt, Bohnen, Hechler, Agrez – Feiersinger (90.+5 Degen), Achcinska (71. Cordes) – Bienz (87. Schiffarth), Ziemer, Wiankowska (71. Donhauser) – Billa (71. Schmidt). Tore: 0:1 Billa (28.), 1:1 Wieder (76.), 1:2 Gerhardt (89.).


Nächster schwacher Auftritt: Was ist los mit den Stürmern des 1. FC Köln?

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Nächster schwacher Auftritt: Was ist los mit den Stürmern des 1. FC Köln?

Fünf Punkte aus fünf Spielen ist die ernüchternde Bilanz des 1. FC Köln. Und nach dem Unentschieden gegen Absteiger Jahn Regensburg richtet sich der Blick verstärkt auf die Offensive der Kölner. Trotz einer Vielzahl von Chancen gelang es den Geißböcken nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Der 1. FC Köln hat ein handfestes Stürmerproblem. 

Nach der Niederlage in Hannover kam der FC am Samstagabend nicht über ein Unentschieden hinaus. Wieder erspielten sich die Kölner viele gute Chancen, trafen aber nur einmal ins Tor. Der 1. FC Köln hat ein handfestes Stürmerproblem. 

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Tim Lemperle verlässt den 1. FC Köln bekanntlich zum Saisonende ablösefrei und wechselt zur TSG Hoffenheim. Damit verlässt der nach aktuellem Stand einzige treffsichere Stürmer den FC in Richtung Ligakonkurrenten. Von den Verpflichtungen im Sommer abgesehen, tummelten sich im Kader des FC Stürmer, bei denen man angesichts ihrer Torausbeute kaum von Zweitligatauglichkeit sprechen kann. Vor allem Imad Rondić fiel im Spiel gegen Regensburg erneut durch mangelnde Durchschlagskraft auf. Über weite Strecken der Saison gelang es dem FC nicht, die Tormaschinerie in Gang zu bringen. Siege, das klang allzu oft nach nur einem Tor Unterschied – doch gegen Regensburg reichte es nicht einmal dazu. Zu ineffizient agierte die Mannschaft im letzten Drittel, zu harmlos vor dem Tor, zu unübersichtlich wirkten die Abläufe beim nun Zweitplatzierten der Liga.

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Auch gegen den Tabellenletzten: FC-Offensive bleibt ineffizient

Trainer Gerhard Struber hatte noch vor dem Spiel eine Reaktion seiner Mannschaft auf die Auswärtsniederlage in Hannover eingefordert, der FC-Coach zeigte sich nach dem 1:1 in der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel erwartungsgemäß enttäuscht: “Wir wollten auch unser Torekonto aufbessern. Es gab viele Möglichkeiten, die Führung auszubauen und drei Punkte zu holen. Aber wir waren zu ineffizient. Das ist enttäuschend, weil wir ganz andere Erwartungen hatten“. Es bleibt ein Unentschieden, das sich angesichts der Bedeutung der Begegnung für alle Beteiligten wie eine Niederlage anfühlte und die Frage aufwirft, wie der FC in dieser Form im Aufstiegskampf bestehen will. Denn gegen wen, wenn nicht gegen Regensburg, muss der Knoten im letzten Drittel der Kölner Mannschaft platzen.

Imad Rondić weiterhin glücklos

Der 1. FC Köln erspielte sich Torchancen en masse, agierte aber im letzten Drittel wieder einmal zu umständlich und zögerlich. Besonders auffällig: Winter-Neuzugang Imad Rondić. Der Stürmer konnte seine Chancen nicht nutzen und zeigte sich nicht kaltschnäuzig genug, um dem FC entscheidend zu helfen. Selbst wenn ihm seine Mitspieler die Tore auf dem Silbertablett servierten, fehlte ihm die letzte Konsequenz im Abschluss. So auch in der 72. Minute, als der eingewechselte Denis Huseinbašić eine präzise Flanke schlug, die Rondić nicht verwerten konnte. Acht Minuten später hatte er nach Vorarbeit von Max Finkgräfe die nächste Großchance, wieder ohne Erfolg. Wie schon bei seinen vorherigen Einsätzen wirkte der Stürmer auch gegen Regensburg äußerst unglücklich.

Noch mit wohlwollender Unterstützung des Verbandes wurde Imad Rondić das Tor im Spiel gegen Paderborn zugesprochen – obwohl ihm selbst dort Verteidiger Felix Götze per Kopf zur Seite springen musste. Ohne diese Szene stünde der Bosnier derzeit gänzlich ohne Torbeteiligung da. Der FC stattete seinen Winter-Neuzugang gleich mit einem langfristigen Vertrag über vier Jahre aus – in der Hoffnung, einen Stürmer für beide Ligen inklusive der Bundesliga verpflichtet zu haben. Doch Rondićs Leistungen sind bislang alles andere als überzeugend, eher zum Haareraufen. Es zeichnet sich ein Szenario ab, das an die Situation von Steffen Tigges erinnert: Auch er wurde mit großen Erwartungen geholt, spielt aber unter Gerhard Struber derzeit keine Rolle mehr und verfolgt das Geschehen meist von der Bank oder der Tribüne aus.

Kann Downs dem Druck standhalten?

Sinnbildlich für die aktuelle Sturmmisere des 1. FC Köln steht Damion Downs – vor allem in den letzten beiden Spielen. Gegen Hannover war der 20-Jährige völlig abgemeldet, gegen Regensburg fiel er vor allem durch technische Unzulänglichkeiten auf. Ein ums andere Mal endeten die Angriffe des FC beim jungen Stürmer, der an diesem Abend zum Schlusspunkt vieler Angriffsbemühungen avancierte. Zwar hatte Downs beim 3:1-Heimsieg gegen Preußen Münster vor zwei Wochen mit einem sehenswerten Treffer seine Klasse aufblitzen lassen, doch auch in dieser Partie hatte er zuvor mehrere klare Torchancen ausgelassen.

Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlt dem talentierten Stürmer bislang. Auch gegen Jahn Regensburg setzte sich dieser Trend fort: Bereits in den Anfangsminuten hatte Downs nach starker Vorarbeit von Florian Kainz die frühe Führung auf dem Fuß, doch der Abschluss scheiterte.  Da stellt sich die Frage: Lastet nicht zu viel Verantwortung auf den Schultern des 20-Jährigen? Die Erwartungen,  sei es von Seiten des Vereins, des Trainerstabs oder der Fans, die sind hoch, zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht höher als je zuvor in seiner Karriere.

Keller: “Haben es in der eigenen Hand”

Die anhaltende Offensivschwäche des 1. FC Köln schlägt sich mittlerweile auch spürbar auf die Stimmung im Fanlager nieder. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Regensburg kam es erstmals in der Amtszeit von Trainer Gerhard Struber zu offenen Unmutsbekundungen. „Struber raus“-Rufe schallten von den Rängen, später folgten auch „Keller raus“-Rufe – eine klare Botschaft an die sportliche Führung. Sportdirektor Christian Keller verteidigte nach dem Spiel die Leistung der Mannschaft, räumte aber auch Probleme im Abschluss ein: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die versucht hat, alles in das Spiel zu investieren. Die Mannschaft hat sich viele Torchancen herausgespielt und war dominant. Die eine oder andere Situation im letzten Drittel kann man besser lösen, um zu noch klareren Torchancen zu kommen. Aber unter dem Strich hatten wir genug Möglichkeiten, um den Gegner zu schlagen. Wir haben es nicht geschafft – und das ist ärgerlich. Die Stimmung ist so, als hätten wir etwas total vergeigt. Wir haben eine große Chance vergeben, aber wir haben es immer noch selbst in der Hand”

Die Ausgangslage im Aufstiegsrennen ist zwar rechnerisch noch intakt, doch sportlich und emotional gerät der 1. FC Köln zunehmend unter Druck. Am kommenden Freitag bietet sich um 18.30 Uhr beim Auswärtsspiel in Nürnberg die nächste Gelegenheit, das Ruder herumzureißen. Für die Mannschaft von Gerhard Struber ist es eine weitere Chance, das bereits vor dem Regensburg-Spiel beschworene „neue Gesicht“ endlich über 90 Minuten auf den Platz zu bringen – und im Aufstiegskampf ein Zeichen zu setzen, bevor es nochmal wirklich eng wird für die Geissböcke. 


FCK patzt, Elversberg wird endgültig zum Kontrahenten des 1. FC Köln

Fisnik Asllani mit den Mitspielern der SV Elversberg
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FCK patzt, Elversberg wird endgültig zum Kontrahenten des 1. FC Köln

Die SV Elversberg gewinnt gegen Nürnberg und schiebt sich auf Platz drei, der FCK punktet nur einfach gegen Karlsruhe. Dennoch deutet viel auf ein Endspiel gegen die Pfälzer hin. So oder so: Der Druck auf den 1. FC Köln steigt.

Das 1:1 gegen Regensburg war nicht genug. Zwar patzten auch andere Teams, doch eben nicht alle. Vor allem Elversberg wird den Kölnern nun richtig gefährlich. Der Druck auf den 1. FC Köln steigt jedenfalls.

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Nicht mehr lange und das Stadion der SV Elversberg hat mehr Plätze als der anliegene Ort Einwohner hat – und das mit einer geplanten Stadionkapazität von 16.000 Zuschauern. Nicht mehr lange und die Mannschaft aus dem Saarland könnte in der höchsten deutschen Spielklasse spielen. Denn während große Teile der Konkurrenz Woche für Woche Punkte lässt, spielt der vermeintlicheUnderdog auf konstant hohem Niveau. Am Sonntagnachmittag setzte sich die „Elv“ gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:1-Toren durch und verbesserte sich erneut auf den Relegationsplatz. Zwar pukntgleich mit dem SC Paderborn, der ebenfalls an diesem 32. Spieltag dreifach punktete, aber mit dem deutlich besseren Torverhältnis. Und da Elversberg ein nach dem Papier einfaches Programm vor der Brust hat, stehen die Zeichen auf Relegation.

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FCK spielt nur Remis

Oder vielleicht sogar noch mehr. Denn der FC tut sich nun seit Wochen schwer, holte aus den vergangenen fünf Spielen gerade einmal fünf Punkte und zeigte gegen den abgestiegenen Tabellenletzten aus Regensburg keine Leistung, die Mut für die letzten beiden Spiele macht. Da geht es zwar mit dem Duell gegen den Club gegen eine Mannschaft für die es nach der Pleite gegen die „Elv“ um nichts mehr geht, im eigenen Stadion ist die Aussicht den einstigen Bundesliga-Kontrahenten aber zu ärgern sicher keine schlechte. Am letzten Spieltag steht das Heimspiel gegen den FCK für Köln an und damit ebenfalls ein Duell, das noch lange nicht gewonnen ist. Die Historie zeigt zumindest, dass die Pfälzer nicht zu den Lieblingsgegnern der Geißböcke gehören.

Während Elversberg und Paderborn Zähler sammelten, kam der FCK beim Karlsruher SC nicht über ein Remis hinaus. Die Roten Teufel haben damit fünf Punkte Rückstand auf den FC. Je nach den Ergebnissen des kommenden Spieltags könnte es also durchaus zu einem packenden Finale kommen. Eins, das die Kölner wohl sehr gerne verhindert hätten. Immerhin geht es für die Pfälzer stand jetzt mindestens um den Relegationsplatz. Erstaunlich: Auch nach dem 32. Spieltag haben in der Theorie noch neun Mannschaften die Chance auf den Aufstieg. Der FC hat eigentlich als Tabellenzweiter gute Karten. Eigentlich.


FC-Frauen reisen zum Vize-Pokalsieger und wollen dort Historisches schaffen

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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FC-Frauen reisen zum Vize-Pokalsieger und wollen dort Historisches schaffen

Endlich mal wieder gewinnen und die verkorkste Saison zumindest mit einem halbwegs guten Gefühl beenden: Das ist das Ziel der Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei Werder Bremen.

Das Team wartet unter Trainerin Britta Carlson weiter auf den ersten Sieg und muss am Sonntagabend (18:30 Uhr) beim Vize-Pokalsieger Werder Bremen antreten. Dort konnten die Kölnerinnen bislang noch nie punkten. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei Werder Bremen.

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Die Statistik ist wahrlich kein Mutmacher für die FC-Frauen vor der Auswärtsfahrt in den Norden: Bislang konnten die Kölnerinnen noch kein Bundesliga-Spiel in Bremen gewinnen. Ein 0:0 aus der Saison 2021/22 war bisher das beste Ergebnis aus FC-Sicht. Die einzigen Kölner Treffer an der Weser liegen fast ein Jahrzehnt zurück und stammen aus der 2:6-Klatsche beim ersten Aufeinandertreffen im August 2015 unter dem damaligen Trainer Willi Breuer. Die aktuelle Trainerin Britta Carlson wischt diese Zahlen jedoch beiseite: „Das ist mir egal. Nach der Statistik hätten wir auch 4:0 gegen Jena gewinnen müssen.“ Bekanntlich endete das Keller-Duell vor einigen Wochen jedoch mit einer 0:1-Heimniederlage für den FC. Carlson und ihre Mannschaft konnten sich am Donnerstagnachmittag live ein eigenes Bild vom kommenden Gegner machen.

“Bremen hat mutig agiert“

Das Team war als Zuschauer zu Gast beim DFB-Pokal-Finale in Müngersdorf, das Werder Bremen mit 2:4 gegen Bayern München verlor. Die Bremerinnen übernachteten danach noch in Köln. Die FC-Delegation wiederum macht sich am Samstag auf den Weg in die Hansestadt. „Bremen hat mutig agiert“, schilderte Carlson ihre Eindrücke vom Endspiel und ergänzte: „Bremen hat sich in der Bundesliga etabliert und wird schon allein deswegen ein unangenehmer Gegner für uns. Zudem werden sie in ihrem letzten Heimspiel der Saison sicher einen guten Abschluss haben wollen.“ Einen Spannungsabfall beim kommenden Gegner drei Tage nach dem verlorenen Pokal-Finale erwartet Carlson daher nicht. Die 47-Jährige hat eine gute Beziehung zum Werder-Trainer Thomas Horsch: „Wir haben zusammen den Fußball-Lehrer gemacht.“

Die Kölnerinnen streben nach der jüngsten 0:4-Niederlage gegen Frankfurt wieder positive Schlagzeilen an. Das Team wartet unter der neuen Trainerin weiterhin auf den ersten Sieg. Bislang gelang nur ein Dreier in dieser Spielzeit, beim 1:0 in Potsdam Anfang Dezember. Auf der Zielgeraden soll für den jüngsten Eindruck vor der Sommerpause jedoch das Kölner Punktekonto aufgebessert werden – auch um den Kölner Negativ-Rekord von elf Punkten nicht zu unterbieten. Carlson kann am Sonntag auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen. Celina Degen ist zurück im Mannschaftstraining und damit auch wieder eine Option zumindest für den Spieltagskader. Damit fehlen nur die Langzeit-Ausfälle Anna-Lena Stolze, Sylwia Matysik und Dora Zeller.

Die Partie am Sonntagabend wird ein Wiedersehen mit Sharon Beck. Die 30-Jährige spielte vier Jahre lang für den 1. FC Köln und wechselte sich im vergangenen Sommer an die Weser. Die israelische Nationalspielerin musste jedoch zunächst ihren Kreuzbandriss auskurieren und feierte nach einigen Rückschlägen erst am vergangenen Wochenende ihr Comeback in der Bundesliga. Beim Pokal-Finale am Donnerstag kam die Mittelfeldspielerin allerdings nicht zum Einsatz.


1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere zum Saisonende – emotionale Worte zum Abschied

Mark Uth vom 1. FC Köln
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1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere zum Saisonende – emotionale Worte zum Abschied

Es gibt die nächste Personal-Entscheidung beim 1. FC Köln: Mark Uth beendet seine Karriere am Ende der Saison. Der 33-Jährige blickt auf eine Laufbahn mit Höhen und Tiefen zurück. Zuletzt war sie von vielen Verletzungen geprägt.

In der Enttäuschung über das bittere 1:1 gegen Regensburg ging eine Nachricht ein wenig unter rund um den 1. FC Köln: Mark Uth beendet zum Ende der Spielzeit seine Karriere. Das gab der Angreifer am Sonntagvormittag bekannt.

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Er sollte noch einmal Schwung in die Begegnung bringen, doch auch dem Routinier wollte das an diesem verkorksten Abend nicht gelingen. Mark Uth kam nach gut 70 Minuten für Luca Waldschmidt in die Begegnung gegen den Jahn, einen bleibenden Eindruck hinterließ der Offensivspieler gegen das Tabellenschlusslicht nicht. Der Blick auf die lange Laufbahn ist dagegen auf jeden Fall erinnerungswürdig und wird auch bald ein ständiger Rückblick sein, denn Uth beendet nach dieser Spielzeit seine Karriere. „Liebe FC-Fans, ich habe mich in den vergangenen Wochen und Monaten hingesetzt und habe mir Gedanken über meine Zukunft gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich im Sommer meine Karriere beenden werde“, sagte Uth in einem Video in den Sozialen Medien. „Ich hatte eine wirklich schöne und erfolgreiche Karriere.“

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Mark Uth: 31 Einsätze in drei Spielzeiten

Damit endet für dem Angreifer aber auch eine lange Leidenszeit. Denn gerade die vergangenen Jahre waren geprägt von zahlreichen Verletzungen. Uth kämpfte sich immer wieder am die Mannschaft heran, um dann den nächsten Rückschlag hinnehmen zu müssen. Fast schon ironisch: Aktuell scheint es dem Angreifer körperlich gut zu gehen. Der gebürtige Kölner hatte zuletzt betont, dass ihm der Fußball noch Spaß bereite. Allerdings wäre der Vertrag des 33-Jährigen im Sommer ohnehin ausgelaufen. Dem Vernehmen nach wollte man in Köln abwarten, wie Uths Körper mit den Intensitäten und Belastungen umgehen würde. Dem kam der Porzer offenbar zuvor. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Karriere beim 1. FC Köln beenden kann, denn hier hat alles angefangen.“


Uths Weg im Profibereich war nie ein einfacher. Der Stürmer spielte bereits in jungen Jahren beim 1. FC Köln, wechselte zur Vikotira, kam anschließend zurück. Bei den Profis wollte der Durchbruch zunächst nicht gelingen. Dafür aber in den Niederlanden. Über Stationen in Heerenveen und bei Heracles Almelo kam Uth zurück in die Bundesliga zur TSG Hoffenheim. 2018 wechselte der Angreifer zum FC Schalke 04 und anschließend einmal per Leihe und dann fest zurück zum FC. Uth spielte einmal für die DFB-Auswahl, aber auch Champions League. Zwischenzeitlich wurde der Marktwert des Offensivspielers aus 23 Millionen Euro geschätzt. Zuletzt galt Uth beim FC immer wieder als Hoffnungsträger, doch der Körper wollte oft nicht mehr mitspielen. In den vergangenen drei Spielzeiten sammelte Uth nur noch 31 Einsätze. Für den 33-Jährigen gibt es nun nur noch einen Wunsch: „Ich möchte mit euch gegen Kaiserslautern den Aufstieg feiern.“


„Heute sind wir ein richtig großer Depp“ -Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Regensburg

Der FC spielte am Samstagabend gegen Jahn Regensburg 1:1. Nachdem zunächst Tim Lemperle die Geißböcke in Führung brachte, kassierten die Kölner aber noch das Gegentor. So nimmt der FC nur einen Punkt aus dem Duell gegen den Tabellenletzten mit. Der Unmut der Fans war groß. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem FC-Trainer Gerhard Struber und Timo Hübers. Die Stimmen zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Regensburg.

U21 des 1. FC Köln beendet Pleiten-Serie in Gütersloh nach turbulentem Spiel

Jonas Saliger avancierte zum Matchwinner
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U21 des 1. FC Köln beendet Pleiten-Serie in Gütersloh nach turbulentem Spiel

Die U21 des 1. FC Köln ist nach zuletzt drei Niederlagen in Folge zurück in der Erfolgsspur: Die FC-Talente gewannen die Regionalliga-Partie beim FC Gütersloh nach einem turbulenten Spielverlauf mit 4:2-Toren. Jonas Saliger war dabei der Matchwinner für die Kölner.

Die U21 des 1. FC Köln ist zurück in der Erfolgsspur. Der Kölner Nachwuchs setzte sich 4:2 gegen Gütersloh durch.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Aufstellung im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen Lotte auf fünf Positionen: Alessandro Blazic feierte zwischen den Pfosten sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause und ersetzte Anthony Racioppi. Zudem starteten Patrik Kristal, Jakob Krautkrämer, Neo Telle und Georg Strauch für die verletzten Meiko Sponsel und Mikail Özkan, den gesperrten Emin Kujovic sowie für den Routinier Stephan Salger, der im Kölner Aufgebot fehlte. Und die FC-Reserve zeigte direkt vom Anpfiff an die vom Trainer gewünschte Reaktion: Die Kölner waren in den ersten Minuten die tonangebende Mannschaft und belohnte sich mit dem frühen Führungstreffer. Nach einer Ecke Jonas Saligers von der linken Seite stieg Neo Telle am Fünfer am höchsten und köpfte zum 0:1 ein (14.).

Verdiente Halbzeitführung

Die Gastgeber hatten ihre beste und bis dahin einzige Chance, als Luis Frieling plötzlich blank im Strafraum an den Ball kam, diesen jedoch knapp unten am Tor vorbeilegte (26.). Jaka Potocnik hatte derweil das 0:2 auf dem Fuß. Der Schuss des Slowenen nach schönem Zuspiel von Patrik Kristal am Sechzehner flog jedoch knapp am langen Eck vorbei (33.). Besser lief es kurz vor der Halbzeit: Kristal passte von der Mittellinie in die Spitze zu Saliger, der einen Gegenspieler am Strafraum aussteigen ließ und mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ins lange Eck auf 0:2 erhöhte (40.). Potocnik scheiterte kurz danach freistehend mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nach einer Flanke Jakob Krautkrämers am Gütersloher Torwart Jarno Peters (43.).

Die Gastgeber erwischten nach dem Seitenwechsel jedoch einen Traumstart: Die Kölner bekamen den Ball nach einer Ecke nicht aus dem Sechzehner. Luis Frieling konnte sich zwischen Teoman Akmestanli und Georg Strauch durchspielen. Der nacheilende Strauch konnte den Querpass fast von der Grundlinie nicht verhindern und Patrik Twardzik köpfte freistehend am Fünfer zum 1:2 ein (46.). Gütersloh war in der Folgezeit weiter am Drücker. Die Kölner Abwehr ließ sich mit einem weiten Ball aus der gegnerischen Hälfte aushebeln. Phil Beckhoff stürmte über die rechte Abwehrseite auf das FC-Tor zu und ließ den nacheilenden Neo Telle mit einer einfachen Bewegung aussteigen. Beckhoff legte den Ball danach mühelos ins lange Eck zum 2:2 (57.). Blazic verhinderte kurz danach mit einer starken Parade gegen Twardzik den Rückstand (59.).

Die Kölner fingen sich derweil erst zur Mitte der zweiten Hälfte wieder und konnten sich vom Gütersloher Druck befreien. Mansour Ouro-Tagba hatte sogar die Chance zur erneuten Führung, doch der Ex-Kölner David Winke klärte in letzter Sekunde zur Ecke. Saliger brachte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum und Teoman Akmestanli köpfte die Kugel am zweiten Pfosten zum 2:3 ins Tor (73.).

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Wilde Schlussphase

Die U21 hatte in der Schlussphase jedoch großes Glück, dass es keinen Elfmeter für den FCG gab, nachdem Jaka Potocnik seinen Gegenspieler beim Kampf um den Ball klar im Gesicht getroffen hatte (84.). Der eingewechselte Bernie Lennemann verpasste nach Höger-Zuspiel in der Nachspielzeit die Entscheidung, scheiterte am Torhüter (90.+3). Kurz danach sah Kölns Athletik-Trainer Alexander Perzl auf der Ersatzbank die Rote Karte, weil er sich nach einer weiteren Fehlentscheidung des Schiedsrichters Jörn Schäfer echauffierte. Zuvor hätte Güterslohs Allan Dantas für ein Foul von hinten in die Beine Etienne Bories die Rote Karte sehen müssen, sah aber nur Gelb (90.+4). Jonas Saliger machte mit dem 2:4 schließlich den Deckel drauf nach einer schönen Kombination über Etienne Borie und Joao Pinto im Strafraum (90.+6).

Für die Kölner geht es mit dem letzten Saisonspiel am 17. Mai (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen weiter.

1. FC Köln U21: Blazic – Krautkrämer, Telle, Smajic, Akmestanli – Strauch (69. Borie), Höger – Kristal, Saliger – Potocnik (89. Lennemann), Ouro-Tagba (75. Pinto). Tore: 0:1 Telle (14.), 0:2 Saliger (40.), 1:2 Twardzik (46.), 2:2 Beckhoff (57.), 2:3 Akmestanli (73.), 2:4 Saliger (90.+6).


Hamburg und Hannover erhöhen den Druck auf den 1. FC Köln, Düsseldorf patzt

Hamburg macht einen großen Schritt Richtung Bundesliga
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Hamburg und Hannover erhöhen den Druck auf den 1. FC Köln, Düsseldorf patzt

Der Hamburger SV hat seine kleine Krise überwunden und einen großen Schritt Richtung Bundesliga gemacht. Die Rothosen gewannen 4:0 gegen den SV Darmstadt. Fortuna Düsseldorf ließ dagegen Federn gegen Braunschweig, Hannover bezwang Ulm. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung.

Zwar können die Geißböcke an diesem Wochenende den Aufstieg noch nicht perfekt machen, die Absicherung des Relegationsplatz ist aber noch drin – wenn Köln gewinnt und die Konkurrez mitspielt. Für den FC steht noch ein Ziel im Fokus. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung, denn der HSV feierte seine Rückkehr.

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Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht nur den vorzeitigen Aufstieg perfekt machen, auch die Tabellenführung hat der Hamburger SV erneut wieder übernommen. Die Rothosen gewannen trotz Schwierigkeiten in der Anfangsphase verdient mit 4:0 beim SV Darmstadt und haben damit ihre kleine Krise offenbar überwunden. Hamburg übernimmt damit die Tabellenführung und hat einen großen Schritt Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht. Den Hanseaten fehlt damit nur noch ein Sieg zum sicheren Aufstieg. Die Kölner benötigen wohl noch ein wenig mehr, ein Sieg gegen Regensburg am Abend würde aber zumindest für ein wenig mehr Sicherheit sorgen. Immerhin kann der FC mit ein wenig Glück den Relegationsplatz der 2. Bundesliga sichern.

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Düsseldorf patzt in Braunschweig

Denn die Konkurrenz hat sich dieses Mal nicht ganz die Blöse gegeben. Nachdem der SC Paderborn am Freitagabend einen Sieg gegen den FC Schalke 04 einfuhr und bis auf zwei Zähler an die Kölner heranrückte, gewann Hannover 96 am Samstag gegen Ulm und das trotz Unterzahl mit 2:1-Toren. Der SSV verschoss zudem noch einen Elfmeter. Allerdings haben die 96er nun noch fünf Punkte Rückstand auf den FC. Köln könnte am Abend also unerreichbar davonziehen. Für die Niedersachsen wird es also eher um den Relegationsplatz gehen. Federn hat Fortuna Düsseldorf gelassen. Die Rheinländer kamen in Braunschweig nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus, glichen gleich zwei Mal die Führung des Kellerkindes aus. Fährt der FC drei Punkte gegen Regensburg ein, kommt die Fortuna auch nicht mehr an die Geißböcke ran.

Am Sonntag haben die SV Elversberg im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg sowie dder 1. FC Kaiserslautern beim Gastspiel in Karlsruhe die Chance ebenfalls bis auf zwei Punkte an den FC heranzukommen. Ein Sieg gegen Regensburg sollte also tunlichst drin sein. Denn ein Endspiel gegen Kaiserslautern am 34. Spieltag birgt bekanntlich ein ordentliches Risiko. Sollten Lautern und Elversberg am Sonntag nicht gewinnen, würde Köln mit einem Sieg den Relegationsplatz sicher haben.


Stellt Struber nach 96-Auftritt um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Stellt Struber nach 96-Auftritt um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen

Im Duell gegen Hannover 96 hat sich der FC am vergangenen Wochenende wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nun wollen die Kölner gegen Regensburg wieder in die Spur finden. Auch, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Stellt Gerhard Struber dafür um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.

Die Begegnung der Geißböcke gegen Hannover war alles andere als beeindruckend. Stellt Gerhard Struber die Anfangsformation gegen Regensburg also um? Auf mindestens einer Position wird er das sicher tun. So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.

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Pünktlich zum Saisonende entspannt sich die personelle Lage beim 1. FC Köln weiter. FC-Trainer Gerhard Struber wird am Samstag bei der Zusammenstellung seines Kaders nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Aber eben nur nahezu. Eine personelle Veränderung im Vergleich zur Vorwoche ist sicher. Leart Pacarada fehlt den Geißböcke nach der Gelb-Roten Karte in der Vorwoche. Doch die entstandene Lücke ist vorausschauend auch schon geschlossen. Wenig überraschend erklärte Struber, dass mit Max Finkgräfe der zweite Linksverteidiger des Kaders in die Startelf rücke. Somit dürfte die Viererkette für die Begegnung gegen das Tabellenschlusslicht gefunden sein. Neben Pacarada werden wohl wieder Timo Hübers und Dominique Heintz sowie auf der rechten Außenbahn Jan Thielmann beginnen. Jusuf Gazibegovic nimmt ebenfalls am Training teil, ein Einsatz am Samstag dürfte aber zu früh kommen.

Kein Neuzugang in der Startelf

Möglich wäre in der Theorie auch, dass Eric Martel wieder in die letzte Reihe zurückgezogen wird, wahrscheinlicher ist es aber, dass der 23-Jährige auf der Sechs spielt. Voraussichtlich wird Dejan Ljubicic neben Eric Martel zum Einsatz kommen. Ob Florian Kainz gegen den Jahn beginnt, könnte noch offen sein. Der Ex-Kapitän wusste gegen Hannover genauso wenig zu überzeugen, wie Luca Waldschmidt. Möglich, dass Mark Uth wieder in die Anfangsformation zurückkehrt. Da Waldschmidt aber zuletzt eine recht ordentliche Scorerquote aufwies, dürfte Struber auf seinen „Unterschiedsspieler“ setzen. Im Sturm führt trotz der jüngsten schwachen Vorstellung wohl nichts an Tim Lemperle und Damion Downs vorbei. Das würde wiederum bedeuten, dass keine Winter-Neuverpflichtung in der Anfangsformation stünde.

Und das würde sich auch nicht bei einem möglichen Ausfall von Marvin Schwäbe ändern. Denn dann soll Philipp Pentke einspringen.

Duell gegen Regensburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln.

Max Finkgräfe

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers im Pokalspiel des 1. FC Köln

Timo Hübers

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln

Damion Downs

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle

Florian Kainz noch als Kapitän des 1. FC Köln
Florian Kainz