Die Hoffnung auf den Anruf – Diese FC-Spieler könnten von einer Berufung in die deutsche Nationalmannschaft träumen

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Die Hoffnung auf den Anruf – Diese FC-Spieler könnten von einer Berufung in die deutsche Nationalmannschaft träumen

Vielleicht gibt es durch den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp auch einen Motivationsschub für mögliche Nationalspieler beim 1. FC Köln: Werden diese Geißböcke für die DFB-Elf interessant?

Jürgen Klopp hat unlängst das Zepter bei der deutschen Nationalmannschaft übernommen. Im ersten Interview sprach er von 57 Namen, die auf einer erweiterten Liste stehen sollen. Welche Spieler sich auf dieser Liste wiederfinden, ist Inhalt zahlreicher Spekulationen. Einige Profis werden mit Sicherheit besonders motiviert in die neue Saison starten.

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Ein neuer Trainer ist immer auch ein Neuanfang, der viele Chancen birgt. Chancen für Spieler, sich zu beweisen und einen Platz in einem der Lehrgänge zu ergattern. Dabei ist es ein bekanntes Stilmittel neuer Nationaltrainer, kürzlich erbrachte Leistungen sowie formstarke Spieler zu honorieren, um das Leistungsprinzip zu betonen. Demnach kommt es vor allem zu Beginn einer Amtszeit oft zu Nominierungen, die im Nachhinein Stirnrunzeln und Verwunderung auslösen. Eine Nominierung, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in diese Kategorie fallen wird, ist die von Said El Mala. Sein Engagement in der Nationalmannschaft scheint nur eine Frage der Zeit zu sein und diese Zeit wird sehr bald kommen.

Das sportliche Bewerbungsschreiben des Flügelspielers aus der Vorsaison hätte in den Augen vieler bereits mit einem Ticket zur Weltmeisterschaft belohnt werden sollen, wurde es aber nicht. Ein Politikum, das schon im Vorfeld des Turniers die Kredibilität von Ex-Trainer Julian Nagelsmann in Frage stellte, welcher selbst lange Zeit das Leistungsprinzip propagiert hatte. Auch deshalb wird Jürgen Klopp nicht in Kauf nehmen, den 19-Jährigen außen vor zu lassen, zu groß wäre der Aufschrei der Nation.

Konstanz zwischen den Pfosten – darf sich Marvin Schwäbe Hoffnungen machen?

Nun ist es endgültig vorbei. Die Ära von Manuel Neuer wird als eine der größten jemals in die Nationalmannschaftsgeschichte eingehen, wurde aber wahrscheinlich mit dem Auftritt bei der jüngsten Weltmeisterschaft überreizt. In seinem Schatten wird beim FC Bayern bereits Jonas Urbig herangeführt, der mit jedem Tag beim Rekordmeister sichtlich wächst und dem fünfmaligem Welttorhüter spielerisch gefühlt immer ähnlicher wird. Der 22-Jährige ist die naheliegende Wahl, wenn es um die Nachfolge beim DFB geht, aber auch ein Noah Atubolu wird ein Wörtchen mitzureden haben. Dass Marvin Schwäbe sich keine Hoffnungen auf den Stammplatz im Tor der Nationalmannschaft machen wird, ist klar. Allerdings werden, wie in jedem Verein auch, stets mehrere Torhüter in einem Kader benötigt. Doch was ist das typische Anforderungsprofil an eine Nummer drei? Ein erfahrener, souveräner Torwart, der das Niveau im Training hochhält und ohne große Formschwankungen sein Spiel aufziehen kann, sollte er einmal gebraucht werden.

Ein Spieler, der seine Persönlichkeit im Dienst der Mannschaft zurückstellen kann und keine schlechte Stimmung verbreitet, wenn er nicht spielt. Liest man diese Jobbeschreibung, ist der Name Marvin Schwäbe plötzlich nicht mehr so abwegig. Mit inzwischen 31 Jahren verfügt der Keeper über eine Menge Erfahrung und steht für die Konstanz im Kölner Kasten. Bereits zur Amtszeit von Hansi Flick soll sich Schwäbe im Dunstkreis der Nationalmannschaft befunden haben. Zudem hat der Kölner Kapitän bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er die Rolle im Hintergund bekleiden kann. In der Zweitliga-Saison setzte man beim FC zunächst auf Juwel Jonas Urbig, Schwäbe musste sich hintanstellen. Er akzeptierte seine Rolle und blieb. Als er schließlich gebraucht wurde, war er sofort zur Stelle und lieferte prompt wieder die gewohnte Konstanz. Sollte Schwäbe seine Chance beim DFB erhalten und als Nummer drei überzeugen, könnte durchaus ein Kaderplatz für die Europameisterschaft 2028 möglich sein.

Ragnar Ache und die kollektive Sehnsucht nach einem Neuner

Viele haben es versucht, so ganz zufrieden wurde man nie. Deutschland sucht seinen Neuner – und das schon seit Jahren. Einen klassischen Stürmer, der das Zentrum hält, Bälle festmachen und verteilen kann und die meisten der Angriffe abschließen soll. Zuletzt sah man beim DFB bevorzugt Kai Havertz in der zentralen Rolle, einen fluiden und versatilen Offensivspieler. Trotzdem blieb immer das latente Gefühl, dass etwas fehle. Eine Körperlichkeit, eine Präsenz. Die deutsche Suche nach diesem Spieler kanalysierte sich in Spielern wie Niclas Füllkrug, Tim Kleindienst oder Nick Woltemade. Während die ersten beiden stark von Verletzungen zurückgehalten wurden, läuft der Newcastle-Stürmer seit geraumer Zeit seiner Form hinterher. Ein Kapitel, oder eher eine Anekdote, die oft vergessen wird, ereignete sich im Oktober 2023. Julian Nagelsmann sondierte das deutsche Stürmer-Sortiment und stieß auf einen bulligen Neuner von 1,85 Metern Körpergröße. Das Bewerbungsschreiben umfasste vier Tore in den ersten beiden Bundesligaspielen für Union Berlin.

So kam es tatsächlich dazu, dass Kevin Behrens mit 32 Jahren sein Debut für die deutsche Nationalmannschaft gab, geboren aus der Sehnsucht nach einem klassischen Neuner. Einen solchen hatte auch der FC in der abgelaufenen Saison. Ragnar Ache ist eine physische Bedrohung für jede Abwehrreihe. Der bullige Stürmer wirkt auf dem Spielfeld größer als er ist, nicht zuletzt aufgrund seiner Sprungkraft, welche ihn zu einem exzellenten Kopfballspieler macht. Seine außergewöhnliche Athletik kann spätestens nach seinem Fallrückzieher-Tor, welches zum Tor des Jahres in der Bundesliga gekürt wurde, niemand mehr infrage stellen. Außerdem kann der 28-Jährige durch seine Physis Bälle festmachen und mit seinem Körper abschirmen.

Fragezeichen bei Ache

Die gute Synergie mit Said El Mala ist kein Zufall, der Stürmer setzt seine Nebenleute immer wieder herausragend in Szene. Was sich wie das Profil eines Topstürmers liest, wurde jedoch Zeit seiner Karriere immer wieder von Verletzungen ausgebremst. Die Verfügbarkeit ist das größte Fragezeichen hinter dem Angreifer. Vielleicht sind die Chancen auf eine Nominierung für den DFB minimal, doch auch bei einem Niclas Füllkrug glaubte man die längste Zeit nicht an den letzten Schritt, den er schließlich machte. Daher heißt es für Ragnar Ache: Ranhalten, abliefern und hoffen, dass das Telefon klingelt.


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Stimmen, Summen, Spekulationen – Das ist der aktuelle Stand bei Said El Mala

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad
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Stimmen, Summen, Spekulationen – Das ist der aktuelle Stand bei Said El Mala

Im Testspiel gegen Real Sociedad zeigte Said El Mala eine engagierte und starke Leistung. Umso schmerzhafter wäre der Abschied aus Köln. Der ist nach wie vor möglich, genauso wie der Verbleib. Der Poker mit dem BVB geht unentwegt weiter für den 1. FC Köln: Das ist der Stand um Said El Mala.

Nach wie vor ist Said El Mala das bestimmende Thema im Transfersommer des 1. FC Köln. Der BVB soll das nächste Angebot vorbereiten, die Kölner bleiben bislang hart. Doch das könnte sich schon bald ändern.

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Es waren gerade gut 60 Minuten im Testspiel der Geißböcke gegen Real Sociedad gespielt, da mögen sich auf der Stirn des einen oder anderen Fan Sorgesfalten ausgebreitet haben. Said El Mala sprintete einmal mehr unnachahmlich los, blieb aber seltsam im Rasen hängen, ließ sich anschließend zu Boden fallen und verließ humpelnd den Platz. Der Wechsel war allerdings bereits vorbereitet. Maik Afri Akumu stand zu diesem Zeitpunkt längst bereit und nach der Begegnung gab René Wagner auch Entwarnung und der Kölner Shootingstar den Fans fleißig Autogramme. Möglicherweise waren auch einige BVB-Bosse für einen kurzen Augenblick in Sorge. Denn dort ist das Interesse an dem Spieler bekanntlich mindestens genauso groß, wie bei den Anhängern. Nur, dass es bei der Borussia eben nicht um Autogramme oder Selfies geht, sondern um die fußballerischen Qualitäten, die man bei den Schwarzgelben gerne auf dem Rasen sehen würde. Dementsprechend wird tatsächlich gerade ein weiteres Angebot für den Spieler vorbereitet – dabei soll es sich aber nicht um ein „All-In-Angebot“ handeln.

Welche Summen sind im Gespräch?

Über die Höhe gibt es unterschiedliche Erzählweisen. Der „Express“ will von einem festen Ablöse von 48 Millionen Euro plus zwei Millionen leicht erreichbare Boni sowie weitere Millionen über Boni erfahren haben. Bei Sky-Reporter Patrick Berger sind es inklusive „gut erreichbarer“ Boni 50 Millionen. Wie sich diese zusammenstellen, soll laut „Sky“ dieses Wochenende geklärt werden. Dabei wolle der BVB die Schmerzgrenze von 50 Millionen nach wie vor nicht überbieten. Beim FC soll dem Vernehmen nach kein weiteres Angebot eingegangen sein. Das soll eben erst Anfang der Woche kommen.

Ob die kolportierten 50 Millionen wirklich den Ausschlag geben werden, ist aber nicht gesagt. „Das Preisschild ist eine Thematik, die von mir nie öffentlich kommuniziert wurde. Ich habe nie gesagt, dass es ein Preisschild gibt. Es gibt einen Bereich, in dem wir als 1. FC Köln sagen, dass wir uns unterhalten. Ob es dann zu einer Einigung kommt, lassen wir mal dahingestellt“, sagte Thomas Kessler am Samstag bei MagentaTV. „Wir fangen in ein paar Wochen an und der Markt bewegt sich. Wir kümmern uns auch noch um den einen oder anderen Neuzugang. Die Preisgestaltung ist flexibel je nach Anfrage. Wir sollten uns da nicht festlegen.“

„Ich bin völlig entspannt“

Kessler hatte in der Vergangenheit sehr wohl gesagt, dass man sich erst ab einer gewissen Summer unterhalten werde. Die 50 bis 55 Millionen von Brentford hatten diese Grenze ganz offensichtlich erreicht. Said El Mala bleibt weiterhin das Top-Thema rund um den FC und diesen Transfersommer. Kein Wunder, der Spieler könnte gleich in mehrerlei Hinsicht ein Transferschlüssel sein. Bleibt der Youngster, dürfte er eine entscheidende sportliche Rolle einnehmen, geht er, spült er viel Geld in die Effzeh-Kassen. Der Kölner Geschäftsführer wirkt alles andere als aufgeregt. „Am heutigen Tag, wo wir hier stehen in der Sonne von Müngersdorf, würde ich sagen: Ich bin völlig entspannt und ich gehe davon aus, dass er in der Bundesliga in diesem Jahr für den 1. FC Köln auf dem Platz steht“, sagte Kessler. „In der Phase, in der wir jetzt stecken, ist es völlig normal, dass wir viele Gerüchte haben und viel interpretiert wird – vor allem, wenn du einen Spieler wie Said in deinen Reihen hast, der natürlich Interesse auf dem Markt weckt.“

Über die möglichen Interessenten hüllt sich der Geschäftsführer in Schweigen. Dass der BVB aber einer davon ist, ist längst mehr als ein offenes Geheimnis. Und doch bleibt man in Köln extrem gelassen – vor allem, ob der Vertragssituation. „Said hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben“, sagte Kessler. „Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun. Der eine oder andere Club war an der Grenze dran, dass wir an den Tisch gegangen wären. Dann ist es aber nicht dazu gekommen.“

„Was dann passiert, können wir alle nicht beeinflussen“

Dem Vernehmen nach soll El Mala mit einem Wechsel aber mehr als liebäugeln. Das bedeutet aber nicht, dass er gedanklich schon an anderer Stelle unterwegs ist. „Der Junge gibt jeden Tag jedem das Gefühl, dass er mit keiner Silbe auch nur daran denkt, wegzugehen. Was dann passiert, das können wir alle nicht beeinflussen, außer vielleicht er selber und der Verein. Wir sind aktuell in der Position, dass Said bei uns ist“, sagte Wagner, den die Gerüchte „0,0 stören“. Ich kenne natürlich die Gründe nicht für Saids erwachsen werdenden Sommer. Aber wenn die ganzen Gerüchte dazu beitragen, dass dabei so ein Said El Mala im Training und am Ende rauskommt, dann waren die Gerüchte sehr gut für uns, weil er aktuell ein Bild zeigt, das tadellos ist.“

Die Spur zu RB Leipzig ist aktuell nicht besonders heiß. In aller erster Linie, weil der Youngster sowohl bei Köln als auch in Dortmund seinen Wechselwunsch Richtung BVB hinterlegt hat. Zum anderen hält man die 50 Millionen bei RB dem Vernehmen nach für El Mala zu hoch gegriffen. Daran ändert auch der Verkauf von Yan Diomande nichts.


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Effzeh im Dauerrotationsmodus? So viel Startelf steckte schon im Spiel gegen Sociedad

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Effzeh im Dauerrotationsmodus? So viel Startelf steckte schon im Spiel gegen Sociedad

Nach den beiden Tests gegen Real Sociedad will FC-Coach René Wagner noch nichts wissen von Tendenzen für eine erste Elf – mit Ausnahme einer Position. Dabei hatte gerade der zweite Test gegen Real Sociedad schon viel von einer möglichen Anfangsformation beim 1. FC Köln: So viel Startelf steckt im Testspiel.

Im zweiten Test gegen Real Sociedad San Sebastián drehte Wagner kräftig am Personalkarussell – auf fast jeder Position ließ er verschiedene Kombinationen ran, nur im Tor rührte er nichts an. Doch bedeutet das viele Ausprobieren auch, dass sich der FC-Trainer einer klaren Startelf annähert? Mitnichten, teilte dieser nach dem Spiel am Samstag mit. Und doch bleibt ein gewisser Eindruck.

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Bereits unter der Woche hatte FC-Chefcoach René Wagner angekündigt, in den Spielen gegen Real Sociedad San Sebastián seinen Worten Taten folgen zu lassen. Gegen die Basken probierte der junge Übungsleiter viel aus, verschaffte einigen Talenten aus der U21 Spielzeit in seiner Auswahl und rotierte im Tor sowie auf dem Platz. Besonders stark wechselte Wagner auf dem linken Flügel. Nach 62 Minuten musste Said El Mala, der gegen die Matarazzo-Elf ein weiteres Mal bewies, dass er trotz des um ihn herrschenden Transferwirbels vollständig mit dem Kopf in Köln zu sein scheint, aufgrund eines Krampfes auf der Bank Platz nehmen. Für ihn betrat Maik Afri Akumu den Rasen. Der 18-Jährige hatte keine Zeit zu verlieren. Nur gut zehn Minuten später bereitete er mit einer präzisen Flanke das 2:1-Endtor durch Nilas Yacobi vor, nur um dann in der 80. Minute wieder für Reigan Heskey Platz zu machen.

Viel Wettkampf auf jeder Position – bis auf die des Torhüters

Akumus kurzer, aber einflussreicher Auftritt wird Wagner mit Sicherheit keine expliziten Antworten auf offene Fragen, insbesondere hinsichtlich der Kaderzusammensetzung für die anstehende Spielzeit, geliefert haben. Tatsächlich erklärte der Coach im Anschluss an den zweiten Test, dass er nichts von sicheren Kandidaten für die erste Elf wissen wolle. Mit Ausnahme der Frage, wer das Kölner Tor hütet, lasse sie auf keiner Position einen Spieler als gesetzt gelten. „Wir haben Linton jetzt noch auf der Position getestet, auf der Jan gegen Hertha gestartet ist. Said ist natürlich ein besonderer Spieler. Am Ende weiß er, wo er spielen wird, wenn er dann in Würzburg aufläuft. Aber außer Marvin ist für mich aktuell alles so, dass es an jeder Position viel Wettkampf gibt“, sagte Wagner.

Das schließt auch die letzte Kette ein, die gegen „La Real“ bis auf das höchst unglückliche Eigentor von Lochoshvili insgesamt einen soliden Eindruck machte. Wäre die Konstellation Simpson-Pusey und „Locho” nicht auch eine, die man als gesetzt betrachten könnte? Nicht, wenn es nach Wagner geht. „Ich glaube, das war am Ende im Test. Wir haben verschiedene Kombinationen getestet und haben Locho und Jahmai noch nicht zusammen in der Vorbereitung gesehen. Wir hatten Joel und Jahmai schon, ich glaube, wir hatten auch schon Locho und Joel. Deswegen haben wir die Kombination getestet.“

Offensive offenbart Fragezeichen

Doch auch Wagner weiß, dass das erste Pflichtspiel in Würzburg nicht mehr lange auf sich warten lässt. Und so dürfte gerade der zweite Test schon eine gewisse Ähnlichkeit mit einer möglichen Anfangsformation haben. Gideon Mensah hat aktuell keine große Konkurrenz, Luka Lochoshvili tut viel für einen Stammplatz, genauso wie auf der rechten Seite Sebastian Sebulonsen (fehlte gegen Sociedad angeschlagen). Tom Krauß hat aktuell ebenfalls gute Karten und Ragnar Ache ist sowieso gesetzt. An Said El Mala führt zurzeit nur Dortmund vorbei. Sollte der Youngster bleiben, ist er natürlich gesetzt. Dennoch offenbart die Offensive mehr Fragezeichen als die Defensive. Und das, obwohl die einzige Sicherheit auf der Sechs die Suche nach ihr ist.

„… und dann geht irgendwann der Spielalltag los“

Sicherlich verrät der Trainer ungern seine ausgereiftere Vision für den Kader, den er zum Pokalspiel nach Bayern mitnehmen wird. Andererseits wäre es nicht klug, so spät in der Vorbereitung und zu Beginn der Saison Spannungen in der Mannschaft zu erzeugen. Und so tut der Trainer, was er offensichtlich besonders gut kann. Er vermittelt seiner Mannschaft und jedem, der potenziell dazugehören könnte, das Gefühl, sein absolutes Vertrauen zu genießen – um so das Beste aus jedem heraus zu kitzeln. Nur so könne ein funktionierendes Team zusammenwachsen. „Es ist, glaube ich, gerade ganz wichtig, dass wir es schaffen, die Spieler, die vielleicht enttäuscht sind, was normal ist, bei der Stange zu halten, wenn es zu der ersten Entscheidung kommt. Ich glaube, dass wir gerade hier echt eine gute Truppe zusammenbekommen, dass die Jungs zusammenhalten und die jungen Spieler viel Bock haben und viel Energie geben. Und dann geht irgendwann der Spieltagsalltag los.“

Bevor der Alltag die Geißböcke einholt, bleibt ihnen noch ein weiterer Test gegen einen bisher unbekannten Gegner. Ob Wagner in dieser Generalprobe um ein weiteres Mal wild rotiert, das kann man so kurz vor dem Pokalauftakt in Würzburg zumindest anzweifeln. Auszuschließen ist es aber nicht.


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„Es wird wichtig sein, die Jungs bei der Stange zu halten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad

René Wagner beim Testspiel gegen Rheinsüd Köln
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„Es wird wichtig sein, die Jungs bei der Stange zu halten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad

Mit einem 2:1-Sieg gegen Real Sociedad hat sich der FC am Samstagnachmittag im heimischen Stadion zurückgemeldet. Nach dem Testspiel äußerten sich unter anderem René Wagner und Torschütze Linton Maina: Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Real Sociedad.

Der Sieg im Testspiel gegen den spanischen Erstligisten lässt hoffen. Mit Toren von Linton Maina und Nilas Yacobi gewannen die Geißböcke trotz des unglücklichen Eigentors von Neuzugang Luka Lochoshvili 2:1.


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„Ich bin sehr zufrieden“

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

Rene Wagner

„Ich bin sehr zufrieden. Ich glaube die Kombination von den beiden Spielen hat viel gezeigt, von dem was wir sehen wollen. Aber natürlich haben wir noch ein, zwei Themen, an denen wir abreiten wollen. Wir haben noch etwas, was wir mitnehmen wollen. Wir haben jetzt vier Wochen Vorbereitung abgeschlossen und freuen uns auf die kommenden beiden. Wir haben noch ein Testspiel und dann sind wir auf einem guten Weg.“

„Mir hat der Hunger von allen gefallen, dass sie gegen den Ball arbeiten wollen. Dass wir uns in der gegnerischen Hälfte den Ball erarbeiten können, dass wir selber Chancen kreieren können, aber auch direkt den Weg zum Tor suchen und auch nach Umschaltphasen gefährlich werden können. Das wollen wir im Spiel sehen.“

Zu den Talenten: “Am Ende haben die Jungs auf dem Platz gestanden. Und dann liegt es an ihnen, zu performen. Das haben alle gemacht, die auf dem Platz standen. Für die U21-Jungs war das eine tolle Erfahrung.“

Vierer/Dreierkette: “Wir haben mit Julian umgestellt, weil er die 45 Minuten verdient hat nach der Vorbereitung. Die Systemfrage ist eine einfach zu stellende. Wir müssen flexibel bleiben. Aktuell haben wir so viel Offensivpower, dass uns die Viererkette gut steht. Aber es wird in der Saison auch Phasen geben, wo wir mit der Fünferkette spielen. Am Ende wird die beste Mannschaft auf dem Platz stehen.“

Mögliche Startelf: „Wir haben noch nicht alle Kombinationen gesehen. Außer Marvin ist für mich auf allen Positionen viel Wettkampf drin. Deswegen gibt auch jeder viel Gas. Wenn es dann die ersten Entscheidungen gibt, wird es wichtig sein, die Jungs, die enttäuscht sind – und das ist dann auch normal – bei der Stange zu halten. Wir haben hier eine Truppe zusammenbekommen, dass die Jungs zusammenwachsen.“



„Wir hätten vielleicht noch ein, zwei Tore machen können“

Linton Maina dürfte mit der Rolle beim 1. FC Köln unzufrieden sein

Linton Maina

“Ich glaube, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben gegen einen echt guten Gegner, der weiß, wie man Fußball spielt, wie man den Ball hält. Es war bei den Wetterbedingungen nicht einfach. Aber ich glaube, wir haben es gut gemacht. Am Ende haben wir die Chancen genutzt. Wir hätten vielleicht noch ein, zwei Tore machen können. Für die Fans war es ein schöner Samstag.“


“Die großen Abgänge können wir gut kompensieren. Die Jungs fügen sich super ein. Es wird aber sicher auch noch was passieren. Wir haben Bock auf die Saison. Die letzte Saison war nicht einfach. Diese Saison will ich Gas geben. Ich habe Bock. Ich kenne das Trainerteam. Ich fühle mich in der Stadt extrem wohl und habe Bock anzugreifen. Ich fühle mich gut und extrem wohl. Es macht Spaß mit dem Team zu arbeiten.“

„Jeder weiß, woran er beim Trainer ist. Er hat mir gesagt, dass er zufrieden ist, mit mir. Und dass wir es gut machen. Dass wir Konkurrenzkampf auf allen Positionen haben. Ich weiß, woran ich bei ihm bin. Er hat mich damals mit Baumi geholt. Wir verstehen uns gut. Ich möchte ihm das Vertrauen auch zurückzahlen.
Ich habe ein wenig auf das Tor spekuliert und ein wenig Glück gehabt. Dann war es einfach.“


„Wir sind schon sehr weit. Wir haben es uns aber auch ein Stückweit schwer gemacht, sind ein wenig hinterher gelaufen. Es ist ein Gegner mit Qualität. Auch gegen so einen Gegner haben wir es gut gemacht. Mit dem Ball können wir noch ein wenig abzulegen.“


„Die Energie müssen wir mitnehmen“

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

„Es war sehr intensiv. Bei solchen Spielen, bei diesen Temperaturen, ist es sehr wichtig, dass wir uns die Fitness holen. Mit einem Sieg ist es natürlich schön – auch für das Selbstvertrauen. Es war ein gelungener Test. Wir arbeiten darauf hin, dass wir gegen Würzburg topfit sind.“


„Wenn man sieht, wie viele Zuschauer hier sind – die Energie müssen wir mitnehmen. Dann wird es für jeden Gegner schwer. Ein kleines Manko ist das Gegentor, ich will jedes Spiel zu Null spielen.“


„Wir haben in drei Spielen sieben Punkte gehabt, da haben alle von Europa gesprochen, dann hatten wir eine schwierige Phase. Das gehört dazu. Das wichtige ist, dass wie alles auf dem Platz lassen, dass wir ein Team sind. Wenn wir das machen, kann man auf uns stolz sein.“


Der 1. FC Köln spielt gegen Real Sociedad 2:1

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Der 1. FC Köln spielt gegen Real Sociedad 2:1

Der FC hat auch im zweiten Test gegen San Sebastian die Nase vorn. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Real Sociedad 2:1. Die Tore erzielten Linton Maina und Nilas Yacobi.

Am Samstag empfing der 1. FC Köln im RheinEnergie Stadion San Sebastian zum zweiten Testspiel. Gegen den spanischen Pokalsieger ließen die Geißböcke erneut nichts anbrennen.

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come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergie Stadion

Zum ersten Mal seit dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison lud der 1. FC Köln wieder zu einem Fußballfest ins RheinEnergieStadion ein. Über 30.000 Zuschauer strömten nach Müngersdorf, um das zweite Testspiel der Domstädter gegen den spanischen Topklub Real Sociedad San Sebastian zu verfolgen. Während sich im ersten Testspiel gegen Real Sociedad vor allem die zweite Garde zeigen durfte, stellte Wagner am Samstagnachmittag eine Startelf zusammen, die bereits Aufschluss über mögliche Konstellationen für den Pflichtspielstart geben konnte.

Marvin Schwäbe hütete für Ron-Robert Zieler das Tor, Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey bildeten die Innenverteidigung. Ragnar Ache rotierte für Youssoupha Niang in die erste Elf und auch Said El Mala durfte von Beginn an spielen. Sebastian Sebulonsen musste mit muskulären Problemen aussetzen. Anstelle des Norwegers startete David Fürst zum ersten Mal auf großer Bühne. Auch Neuzugang Gideon Mensah kam zu seinem Debüt in der Startelf.

Slapstick-Eigentor von Lochoshvili

Die erste Szene gehörte den Hausherren. Eine Ecke von Johannesson landete über Umwege bei Fürst, der den Ball aus 20 Metern gefährlich per Volley traf. Leicht abgefälscht schlug die Kugel rechts neben dem Torwart der Gäste, Alex Remiro, ein (3.). Kurze Zeit später fiel die Führung für den FC. In der fünften Spielminute schickte Johannesson aus dem linken Halbfeld nahe der Mittellinie einen hohen Ball in die Spitze. Dort startete Maina durch, eroberte den Ball nach einem unbeholfenen Klärungsversuch eines gegnerischen Innenverteidigers und schob ihn abgebrüht ins Tor. Allerdings benötigten die Spanier nur kurz, um sich vom frühen Schock zu erholen. Offensivmann Carlos Soler wurde von der Hintermannschaft der Geißböcke nur dürftig gestört, sodass er einen erstklassigen Schnittstellenpass auf Stürmer Alex Marchal spielen konnte.

Das sorgte für Abstimmungsprobleme zwischen Simpson-Pusey und Lochoshvili, sodass letzterer den Ball mit einer unglücklichen Berührung im eigenen Tor versenkte (10.). Die Matarazzo-Elf drückte im Anschluss auf das Gaspedal und probierten es mehrfach mit scharfen herausgaben über die rechte Seite. Stürmer Orri Stein Oskarrson´s Kopfball zischte nur knapp über das Kölner Tor (20.). Marius Bülter hatte in der Gegenbewegung eine vielversprechende Gelegenheit, den alten Abstand wiederherzustellen: Nach Ablage durch El Mala stieß er in den gegnerischen Strafraum und hatte nur noch Torwart Remiro vor sich. Bülter entschied sich jedoch für ein Abspiel auf Ache, das ein Verteidiger von „La Real“ entschärfte (21.).

Zäher zweiter Durchgang

Zeitweise gönnten sich beide Teams eine Verschnaufpause. Inmitten des Rumgeplänkels fasste sich Krauß schließlich ein Herz und schloss aus gut 25 Metern in zentraler Position ab. Das Leder verfehlte sein Ziel jedoch deutlich (36.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit übertölpelte Bülter nach einem Anspiel von Krauß durch eine clevere Bewegung die Hintermannschaft der Spanier. Sociedad-Torhüter Remiro konnte den satten Schuss El Malas nicht konsequent klären, doch Innenverteidiger Zubeldia das Leder aus der gefährlichen Zone (46.).

Die zweite Hälfte begann aufregend. Ein wohldosierter Pass von Schwäbe in den Lauf von El Mala verschaffte diesem Platz für einen Schuss aus der Drehung auf Höhe der linken Strafraumkante (47.). Der anspruchsvolle Versuch landete im Toraus (51.). Der in der Pause eingewechselte Jonathan scheiterte in der Folge mit einem flachen, wuchtigen Schuss an einem schnellen Reflex von Remiro (56.). Für El Mala war bereits in der 61. Minute Feierabend. Wagner brachte das Talent Maik Afri Akumu ins Spiel. Das Testspiel verfiel daraufhin für eine ganze Weile in einen Tiefschlaf. Erst in der 79. Minute wurde das RheinEnergie Stadion durch das Kopfballtor des eingewechselten Nilas Yacobi (79.) wachgerüttelt. Youssoupha Niang, ebenfalls eingewechselt, bereitete das Tor mit einer butterweichen Flanke über die linken Seite vor. Reigan Heskey, in der 80. Minute für Akumu in die Partie gekommen, scheiterte nach einem Sololauf knapp. Der Engländer setzte den Ball nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. (83.). Den Schlussakkord spielte der Baske Javi Lopez. Anspruchsvoll setzte sich der Stürmer gegen die Kölner Hintermannschaft durch, fand seinen Meister aber in Marvin Schwäbe (92.).

Nach dem gestrigen Erfolg gewinnt der FC am Ende auch den zweiten Test gegen San Sebastian. In einer Medienrunde am Mittwoch kündigte Wagner einen weiteren Test an. Gegner und Zeitpunkt ließ er dabei offen.

1. FC Köln: Schwäbe – Mensah (Friemel 46.), Simpson-Pusey, Lochoshvili, Fürst (Pauli 46.) – Krauß, Johannesson (Irmiev (80.), – S. El Mala (Afri Akumu 62.) (Heskey für Akumu in der 80.), Bülter (Waldschmidt 76.), Maina (Yacobi 76.) – Ache (Niang 76.)

Gelbe Karten 1. FC Köln: Krauß (41.), Zubeldia (50.),

Tore: Maina (5.), Lochoshvili (Eigentor) (10.), Yacobi (79.)


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Medienberichte: BVB geht „all-in“ im Poker um Said El Mala

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Medienberichte: BVB geht „all-in“ im Poker um Said El Mala

Bis zu 55 Millionen Euro: Der BVB soll sein Angebot für El Mala noch einmal kräftig aufstocken. Das Berichten Medien am Samstagmittag. Geht der Wechsel-Poker nun in die entscheidende Runde? 1. FC Köln: Dortmund bereitet verbessertes Angebot für El Mala vor

Nachdem Dortmund gestern mit einem Angebot unterhalb der vom 1. FC Köln geforderten Schwelle abgeblitzt war, sollen die Schwarz-Gelben nun an einem Angebot für El Mala arbeiten, das der FC und Thomas Kessler nicht ausschlagen können.

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Borussia Dortmund bereitet laut Informationen des „Express“ ein All-in-Angebot für den Kölner Superstar El Mala vor. Nachdem sich die Schwarz-Gelben mit ihren bisherigen Offerten beim FC bislang keine Freunde gemacht hätten, solle nun ein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt werden. Der Express will zudem wissen, dass Dortmund inzwischen 48 Millionen Euro an fixer Ablöse biete. Hinzu kämen zwei Millionen Euro an leicht erreichbaren Boni. Darüber hinaus enthalte das Angebot weitere fünf Millionen Euro an schwerer erreichbaren Bonuszahlungen, etwa bei Länderspieleinsätzen für die deutsche Nationalmannschaft. Im besten Fall könnten dem FC demnach also 55 Millionen Euro winken.

Ein Knackpunkt bleibe laut Express die von Köln geforderte Weiterverkaufsklausel: Der FC wolle sich zehn Prozent ab dem ersten Euro sichern lassen, während Dortmund lediglich zehn Prozent vom Weiterverkaufswert abzüglich der eigenen Ausgaben zugestehen wolle. El Mala soll den Informationen der Zeitung nach einen Fünfjahresvertrag erhalten und mit einem Bruttogehalt von gut fünf Millionen Euro beim BVB einsteigen. Zudem sei ihm in Dortmund die prestigeträchtige Rückennummer 10 in Aussicht gestellt worden. Ziel sei es, den Deal spätestens bis zum Supercup gegen die Bayern am 22. August abzuschließen.

El Mala mit klarer Präferenz

Auch die Transferexperten von Sky berichten von einem verbesserten Angebot der Dortmunder. Aus internen Kreisen sei zu hören, dass ein weiteres Angebot bevorstehe. Das bislang letzte Angebot habe laut Sky Sport bei einer Fixsumme von knapp unter 40 Millionen Euro gelegen, mit Boni habe das Gesamtpaket rund 45 Millionen Euro betragen. Auf Spielerseite gebe es demnach eine klare Präferenz: El Mala und seine Familie wollen zum BVB und hätten diesen Wunsch auch intern beim 1. FC Köln hinterlegt. Köln habe dem Spieler allerdings klar kommuniziert, ihn nur bei Erreichen der Wunschablöse ziehen zu lassen.


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Nationalspieler und spannende Talente: So agiert die Konkurrenz des 1. FC Köln bisher auf dem Transfermarkt

Robin Gosens spielt künftig für Schalke 04 (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Nationalspieler und spannende Talente: So agiert die Konkurrenz des 1. FC Köln bisher auf dem Transfermarkt

Mit Gil Neves hat der FC am Freitagmorgen seinen nächsten Neuzugang vorgestellt. Aber nicht nur die Geißböcke haben schon spannende Namen verpflichtet. Einige Transfer gab es auch bereits bei den wahrscheinlichen Tabellennachbarn des 1. FC Köln: So verstärkt sich die Konkurrenz.

Während am Geißbockheim weiterhin die Gerüchteküche über mögliche Transfers brodelt, hat sich auch bei den möglichen Konkurrenten schon einiges getan. Von vielversprechenden Talenten bis deutschen Nationalspielern war bei den FC-Gegnern schon alles dabei.

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Einige Baustellen gibt es zwar noch beim 1. FC Köln, trotzdem hat der Verein in diesem Sommer schon einige Transfers eintüten können. So wurde Gil Neves am Freitagmorgen bereits der sechste Neuzugang in diesem Transfersommer. Dazu kommen noch die festen Verpflichtungen von Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß nach ihren Leihen in die Domstadt in der abgelaufenen Saison. Diese Kaderverstärkungen sind jedoch nötig, um in der kommenden Saison in der Bundesliga zu bestehen. Denn auch die (potenzielle) Konkurrenz schläft nicht und hat teilweise mit vielversprechenden Transfers aufhorchen lassen.

Champions-League-Erfahrung auf Schalke

Speziell Schalke 04 hat für die Mission Klassenerhalt bereits ordentlich aufgerüstet. So kam zuletzt mit Robin Gosens, der schon seit seiner Kindheit Fan der Knappen war, ein deutscher Nationalspieler per Leihe ins Ruhrgebiet. Ein richtiger Transfercoup für S04! Das hatten die Gelsenkirchener bereits im vergangenen Winter mit Edin Dzeko geschafft. Letzterer hat nach einigen Wochen Ungewissheit seinen Vertrag nochmal für die kommende Saison verlängert und damit für viele Freude bei den Fans gesorgt. Neben Dzeko und Gosens hat Schalke außerdem einige weitere Bundesliga-erfahrene Profis verpflichtet. Junior Adamu, Eric Junior Dina Ebimbe, Kevin Müller (feste Verpflichtung nach Leihende) und Maximilian Wöber haben alle schon einige Partien im deutschen Oberhaus absolviert, letzterer sogar 26 in der Champions League. Mit Satoshi Tanaka von Zweitligaabsteiger Fortuna Düsseldorf haben die Knappen sich außerdem einen vielversprechenden Spieler für das zentrale Mittelfeld gesichert.

Weniger namhaft geht es beim Mitaufsteiger SC Paderborn zu. Die Ostwestfalen haben vor allem einige schmerzhafte Abgänge zu verzeichnen. Mit zum Beispiel Calvin Brackelmann (Augsburg), Dennis Seimen (Stuttgart, Leihende) und Filip Bilbija (Derby County) verlassen mehrere Aufstiegsgaranten der vergangenen Spielzeit den Verein. Diese Abgänge versucht der SCP vor allem durch Spieler aus der zweiten und dritten Liga aufzufangen, die in Paderborn den Sprung in die Bundesliga schaffen sollen. So wechselten mit Oliver Batista Meier, Albert Millgramm, Jano ter Horst, Clemens Lippmann, Timur Gayret, Tom Baack, Martin Ens und Nyamekye Awortwie-Grant sehr viele neue Spieler an die Pader. Bei wie vielen der Profis diese Strategie am Ende aufgeht, wird sich zeigen. Außerdem kommen aus Hoffenheim mit Torwart Nahuel Noll (Leihe) und dem 23-Jährigen Mittelfeldspieler Luka Duric noch zwei junge Profis nach Paderborn.

Rekordtransfer in Elversberg

Der dritte Aufsteiger im Bunde, die SV Elversberg, setzt der Vereinsphilosophie entsprechend ebenfalls auf viele junge Neuzugänge. Mit Francis Onyeka von Leverkusen und Noah Darvich aus Stuttgart hat die SVE gleich zwei Toptalente von größeren Vereinen geliehen, die wie in den Jahren zuvor schon Nick Woltemade, Fisnik Asllani oder Paul Wanner im Saarland den nächsten Schritt machen sollen. Neben den Leihen hat der Bundesliganeuling aber auch Geld für feste Transfers ausgegeben – und zwar so viel wie noch nie. Flügelspieler Cole Campbell ist der neue Rekordtransfer der SVE. Kolportierte sechs Millionen Euro fließen für den 20-Jährigen nach Dortmund.

Genauso alt wie Campbell ist Maurice Krattenmacher, der von Bayern München kommt. Schon ein paar Jahre älter mit 27 ist dagegen Luca Sirch. Der Abwehrspieler kommt ablösefrei von Kaiserslautern und will sich nun in der Bundesliga durchsetzen. Das möchte Mittelfeldspieler Lukasz Poreba ebenfalls schaffen. Beim Polen zieht Elversberg nach der Leihe vom HSV in der vergangenen Saison die Kaufoption. Komplettiert werden die bisherigen Neuverpflichtungen von Elias Etringer. Der vom SC Freiburg kommenden Nachwuchskeeper wird aber eher Einsatzzeiten in der zweiten Mannschaft bekommen.

Zwei österreichische WM-Fahrer für Werder

In der abgelaufenen Saison musste Werder Bremen lange um den Klassenerhalt zittern, dieses Mal soll die Spielzeit etwas sorgenfreier werden. Dafür sorgen soll unter anderem Cedric Itten. Der österreichische WM-Fahrer kommt aus Düsseldorf an die Weser und soll die Sturmprobleme der Werderaner lösen. Einen weiteren Nationalspieler aus dem Nachbarland haben die Bremer in Alexander Schlager geholt. Der Stammkeeper Österreichs bei der Weltmeisterschaft soll mit Karl Hein, der nach der Leihe 2025/26 fest von Arsenal verpflichtet wurde, um die Nummer Eins konkurrieren.

Dass die Position überhaupt vakant ist, liegt am wohl schwerwiegendsten Abgang: Mio Backhaus. Den hat sich der SC Freiburg kolportierte zwölf Millionen Euro plus erfolgsabhängige Boni kosten lassen. Ansonsten haben mit etwa Yukinari Sugawara oder Victor Boniface mehrere Leihspieler den Verein verlassen. Dafür setzen die Bremer auf mehrere junge, entwicklungsfähige Zugänge wie Stümer Kenny Quetant von Le Havre, die Mittelfeldspieler Darwin Soylu aus Wolfsburgs U19, Chuki von Real Valladolid und Dariusz Stalmach von Magdeburg. Außerdem bezahlt Werder mindestens drei Millionen Euro nach Polen an KS Cracovia für den 22-Jährigen Verteidiger Oskar Wojcik.

Keine Zukunft in Hamburg für Downs

Ähnlich wie der Rivale hat auch der Hamburger SV einige Spieler, die den Verein nach einer Leihe verlassen haben. Besonders hervorzuheben sind dabei natürlich die Starspieler Luka Vuskovic, der inzwischen von Tottenham nach Brighton gewechselt ist, und Fabio Vieira. Letzteren würden die Hanseaten eigentlich gerne fest verpflichten. Weil Arsenal jedoch wohl eine Ablöse von mindestens 16 Millionen Euro fordert, sind die Verhandlungen sehr festgefahren. Nicht verpflichtet hat der HSV nach seiner Leihe im vergangenen Halbjahr das Kölner Eigengewächs Damion Downs.

Dafür verstärkt in Zukunft Patson Daka den Sturm der Hamburger. Der 27-Jährige, den sich Leicester City einst 30 Millionen Euro kosten ließ, ist nach enttäuschenden Jahren in England sogar ablösefrei und möchte nun in der Bundesliga seine Karriere wieder in Schwung bringen. Für das Mittelfeld sind mit Kofi Amoako (21, vorher Dresden), Bilal Nadir (22, Marseille) und Martin Adeline (22, Troyes), bei dem es ebenfalls Gerüchte um ein Kölner Interesse gegeben hat, drei spannende, junge Spieler geholt worden. Außerdem haben die Hanseaten Albert Grønbæk für 4,7 Millionen Euro fest verpflichtet. Der 25-Jährige war zuvor schon ein halbes Jahr von Stade Rennes ausgeliehen.

Verletzungspech bei Gladbach-Neuzugang

Auch Borussia Mönchengladbach hat wie der HSV mehrere schmerzhafte Abgänge zu beklagen. So verließen unter anderem Rocco Reitz (Leipzig), Yannik Engelhardt, der mittlerweile von Como nach Freiburg gegangen ist, sowie Haris Tabakovic, der jetzt in Salzburg auf Torejagd geht, den Verein. Als Ersatz ist bisher Isac Lidberg aus Darmstadt gekommen. Darüber hinaus wurde Offensivspieler Hugo Bolin nach seiner Leihe fest verpflichtet. Mit David Herold aus Karlsruhe und Enzo Leopold aus Hannover probieren auch bei Gladbach zwei Spieler aus der zweiten Bundesliga, den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse zu schaffen.

Für mehr Stabilität in der Defensive sollen außerdem Rechtsverteidiger Yukhym Konoplia (vorher Schachtar Donezk), der den Saisonstart wegen einer Testspiel-Verletzung jedoch verpassen wird, und der 27-Jährige Daiki Hashioka, welcher per Leihe mit Kaufoption von Slavia Prag verpflichtet wurde, sorgen. Hoffnungen setzt die Borussia zusätzlich auf einen weiteren Japaner: Für nur 500.000 Euro holten die Gladbacher mit Zento Uno von Shimizu S-Pulse einen Profi, der als Staubsauger im Mittelfeld besonders in der Defensive seine Qualitäten hat. Ob er diese aber auch in der Bundesliga zeigen kann, wird sich noch zeigen.


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„Auf Eis gelegt“ – Leihe von Mikey Moore gerät ins Stocken

Mikey Moore gilt als großes Talent
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„Auf Eis gelegt“ – Leihe von Mikey Moore gerät ins Stocken

Gerät der bereits sicher geglaubte Transfer nun doch ins Wanken? Er gilt als Wunschziel des 1. FC Köln: Der Deal mit Mikey Moore wurde offenbar auf Eis gelegt. Das melden mehrere vereinsnahe englische Portale. So soll der Londoner im Testspiel gegen Getafe für die Spurs auflaufen.

Die Gespräche sollten eigentlich weit fortgeschritten sein, das berichteten unter der Woche gleich mehrere Transfer-Experten, doch nun scheint der Deal ins Stocken zu geraten.

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Der zuletzt heiß gehandelte Leihwechsel von Mikey Moore zum 1. FC Köln soll sich offenbar verzögern. Wie der Tottenham-Insider John Wenham berichtet, werde der Youngster vorerst nicht nach Köln wechseln, da er im Spiel gegen Getafe eine Rolle spielen solle. Grund dafür sei unter anderem der Ausfall von Flügelspieler James Morrison, der den Engländern weiterhin verletzungsbedingt fehle. Tottenham benötige daher kurzfristig zusätzliche Offensivoptionen, weshalb Moore vorerst im Kader gehalten werden solle. An den grundsätzlichen Plänen, den Leihwechsel nach Köln zu realisieren, ändere dies jedoch nichts – es gehe lediglich um eine zeitliche Verzögerung. Zuvor hatte Fabrizio Romano berichtet, die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen seien bereits weit fortgeschritten gewesen und ein Abschluss sei „nächste Woche“ möglich gewesen.

Noch keine Absage an Köln

Bereits in der Vergangenheit hatte Roberto de Zerbi angedeutet, das Moore in London noch eine größere Rolle spielen könnte. Bei den „Spurs“ hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“ vor wenigen Wochen. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn.“ Daran wird aller Voraussicht nach auch die aktuell prekäre Kadersituation der Nordlondoner nichts ändern.


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U21 setzt Ausrufezeichen in Dortmund – Hartmann sieht noch Luft nach oben

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U21 setzt Ausrufezeichen in Dortmund – Hartmann sieht noch Luft nach oben

Starke Defensivleistung, Luft nach oben im Ballbesitz: Kölns U21 holt beim Aufstiegskandidaten BVB einen verdienten Punkt und bleibt nach zwei Spieltagen ungeschlagen. 1. FC Köln: Hartmanns Fazit nach Punktgewinn in Dortmund.

Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist der Saisonstart gelungen – offensiv sieht der Kölner Coach allerdings noch erhebliches Verbesserungspotenzial.

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Für die U21 des 1. FC Köln war das 1:1 bei Borussia Dortmund ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Nach dem 2:1 zum Auftakt gegen den SC Wiedenbrück behaupteten sich die Kölner Talente auch auswärts bei einem Gegner, der vor Saisonbeginn zum Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt worden war. Dass am Ende ein Punkt aus dem Stadion Rote Erde mitgenommen wurde, war verdient. Für den FC wäre in der Schlussphase sogar noch mehr möglich gewesen. Dabei hatte die Partie nach dem Seitenwechsel zunächst eine andere Richtung genommen. Dortmund erhöhte den Druck und brachte die Kölner zunehmend in Bedrängnis. Die FC-U21 geriet mit dem Ball nur selten kontrolliert aus der eigenen Hälfte und hatte Schwierigkeiten, das aggressive Mann-gegen-Mann-Pressing der Gastgeber zu überspielen.

Genau in dieser Phase wurde deutlich, wo für Hartmann die größte Baustelle lag: „Der Matchplan war, dass wir gegen Dortmund auch mit dem Ball mutig agieren. Das ist uns heute zu wenig gelungen. Dortmund spielte mit einem sehr aggressiven Mann-gegen-Mann-Pressing gegen uns. Wir haben selten die Lösung gefunden, diesen Druck zu überspielen, Bälle festzumachen, abzulegen und dann über die Außen weiterzuspielen“, analysierte Hartmann.

Hartmann: „Konnten mit Ball wenig Lösungen kreieren“

Vielversprechende Ansätze nach vorne seien durch ungenaue Zuspiele oder unsaubere Aktionen zunichtegemacht worden: „Das war heute unser Problem, dass wir mit Ball wenig Lösungen kreieren konnten.“ Defensiv fiel seine Bewertung dagegen deutlich positiver aus: „Da hat der Plan super funktioniert. Wir haben immer wieder einen guten Wechsel gefunden zwischen einem extrem hohen Pressing im 4-1-3-2 und einem tieferen Pressing im 4-4-2. Die Dortmunder hatten immer wieder Probleme, unseren gut sortierten und kompakten Block zu durchbrechen“, sagte Hartmann.

Mit einem Doppel-Wechsel direkt nach dem Rückstand hatte er entscheidend ins Spielgeschehen eingegriffen: „Das hat noch mal neue Impulse gebracht. Wir haben wieder besser ins Spiel reingefunden, haben den Druck erhöhen können und verdienen uns den Ausgleich“, befand Hartmann, der auch noch lobende Worte für die Unterstützung der rund 700 FC-Fans auf den Rängen fand: „Es war eine tolle Stimmung aufgrund der beiden Fanlager, wir haben den tollen Support unserer Kölner Fans natürlich wieder gespürt.“ Nach vier Punkten aus den ersten beiden Begegnungen fällt das Zwischenfazit des Trainers entsprechend positiv aus: „Zum jetzigen Zeitpunkt der Saison sind wir natürlich hochzufrieden.“

Nächste Bewährungsprobe bereits am kommenden Spieltag

Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am Sonntag der kommenden Woche. Dann gastiert der FC Gütersloh um 14 Uhr im Franz-Kremer-Stadion. Gütersloh startete mit zwei Siegen in die Saison und gehört damit zu den Mannschaften, die in der frühen Phase der Spielzeit bereits auf sich aufmerksam machen. Für die Kölner ist die Partie deshalb mehr als nur die nächste Begegnung. Nach dem Punktgewinn in Dortmund bietet sich der Mannschaft die Gelegenheit, den gelungenen Saisonstart zu bestätigen und sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Dafür wird es allerdings auch darauf ankommen, die von Hartmann angesprochenen Defizite im eigenen Ballbesitz zu reduzieren.

Die ersten beiden Spieltage haben gezeigt, dass die FC-U21 defensiv bereits auf einem stabilen Fundament steht und auch gegen einen ambitionierten Gegner Lösungen finden kann, wenn sie gefordert ist. Der nächste Entwicklungsschritt besteht nun darin, diese Stabilität mit mehr Kontrolle und Durchschlagskraft im eigenen Ballbesitz zu verbinden. Gelingt das gegen Gütersloh, könnte aus einem gelungenen Auftakt bereits eine bemerkenswerte Frühphase der Saison werden.


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Neue England-Connection: Jahmai Simpson-Pusey avanciert vom Türsteher zum Türöffner

Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey kennen sich schon aus Manchester
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Neue England-Connection: Jahmai Simpson-Pusey avanciert vom Türsteher zum Türöffner

Im vergangenen Winter wechselte Jahmai Simpson-Pusey von Manchester City in die Domstadt. Dort wurde er direkt unverzichtbarer Bestandteil der Abwehr, war vom ersten Spiel an gesetzt. Mit Reigan Heskey hat man kürzlich erneut einen Spieler aus dem City-Nachwuchs verpflichtet. Das steckt hinter der Transfer-Strategie des 1. FC Köln.

Der FC setzt auch in dieser Saison auf ein junges Talent von der Insel. Nach dem erfolgreichen Transfer von Jahmai Simpson-Pusey kommt nun ein Weggefährte des Engländers zum 1. FC Köln. Und das hängt wohl auch mit dem Erfolg von JSP zusammen.

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Wenn man in Aktien investiert und innerhalb von wenigen Monaten eine Wertsteigerung von 50 Prozent erlangt, hat man einen absoluten Volltreffer gelandet. Genau das passierte dem 1. FC Köln mit der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Als Thomas Kessler den 20-Jährigen in der abgelaufenen Wintertransferphase an den Rhein lotste, kannte den Spieler noch kaum einer. Dank starker Eindrücke in der Rückrunde verpflichteten die Kölner „JSP“ für rund sechs Millionen Euro fest und der Marktwert beläuft sich inzwischen auf neun Millionen Euro. Der Engländer zeichnet sich durch eine starke Zweikampfquote sowie eine sehr gute Passqualität aus. Nicht zuletzt aufgrund des langfristigen Ausfalls von Timo Hübers wird Simpson-Pusey möglicherweise auch in der kommenden Spielzeit unverzichtbar im Defensivkonstrukt der Kölner sein. Sollte der 20-Jährige seine Leistungen weiter steigern können und von Verletzungen verschont bleiben, so ist ein gewinnbringender Weiterverkauf so gut wie sicher.

Deal könnte teurer werden als gedacht

Ein lukratives Geschäft für den FC. Und die Kölner sind durch Simpson-Pusey offenbar auf den Geschmack gekommen. Denn mit Reigan Heskey wurde bereits der nächste vielversprechende Absolvent der Manchester-City-Ausbildung unter Vertrag genommen. Der Linksaußen legte in der U18 Premier League beeindruckende Zahlen auf, sammelte 27 Scorer in 26 Partien. „Wir sind brutal froh, dass sich Reigan für uns entschieden hat. Wir waren nicht die einzigen, die ihn gerne da gehabt hätten. Jetzt haben wir ihn.“, freut sich sein neuer Trainer René Wagner. „Ich glaube, er ist auf seiner Position europaweit eins der größten Talente.“ Um dieses Talent unter Vertrag zu nehmen, wurde ein kompliziertes Ablösekonstrukt ausgearbeitet. Wie der vereinsnahe Journalist Simon Bajkowski auf der Plattform X schreibt, beginne die Ablösesumme bei 2,4 Millionen Euro, könne aber bis auf acht Millionen ansteigen.

Des Weiteren soll City eine Weiterverkaufsbeteiligung besitzen, eine Rückkaufoption und ein Vorkaufsrecht. Alles in allem hat Manchester City also sehr viel Einfluss, was die Zukunft des 18-jährigen Top-Talents betrifft. Außerdem könnte der Transfer die Kölner bei entsprechend zu leistenden Zusatzzahlungen teuer zu stehen kommen. Doch dieser Teil des Deals beinhaltet nun einmal den anderen. Den, der eine Verpflichtung von Heskey überhaupt erst möglich gemacht hat. Denn der Transfer des Youngsters ist international wahrgenommen worden. Heskey stand in zahlreichen Notizbüchern. Genauso wie zuvor Simpson-Pusey, auch, wenn dieser eine schwierige Halbserie bei Celtic gespielt hatte. Es ist davon auszugehen, dass das Vertragskonstrukt, das der FC mit ManCity zum Kauf des Innenverteidigers abgeschlossen hat, eine ähnliche Tiefe hat. So könnte „JSP“ vielleicht sogar so etwas wie der Türöffner gewesen sein.

Die Gefahr des englischen Marktes

Möglicherweise eben über diesen Deal hinaus. Denn ein Talent des Kalibers Heskey ist für den 1. FC Köln nicht anders zu bekommen. Schließlich ist der Verein nicht der einzige in der Bundesliga, der vermehrt Spieler im englischen Nachwuchssystem unter die Lupe nimmt. Dadurch steigt der Wettbewerb und somit schlussendlich natürlich auch der Preis. Sind diese Talente erst einmal im Profibereich und auf den Radars der internationalen Schwergewichte angekommen, sehen die Aussichten für die Kölner schlecht aus. Daher muss man aus Vereinssicht ein entscheidendes Risiko eingehen: Der FC muss diese Talente unter Vertrag nehmen, noch bevor sie sich auf der größten Bühne beweisen konnten. Andernfalls sind die Spieler bereits zu teuer und nicht mehr zu bekommen. Damit steigt aber auch die Gefahr, dass ein Spieler floppt. Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Wenn es gut geht, winkt am Ende eine enorme Wertsteigerung, wie die Personalie Simpson-Pusey zeigt. Kann der Spieler aber nicht überzeugen und sinkt folgerichtig im Wert, wurden viele Millionen in den Sand gesetzt.

Der 1. FC Köln sollte sich keinesfalls ausschließlich auf den englischen Markt fokussieren. Dieser ist teuer und es mischen zu viele Vereine mit. Zudem ist es nahezu unmöglich, langfristig für Kontinuität im Kader zu sorgen, wenn die Talente den FC nur als Zwischenschritt sehen und sich nach ein bis zwei Saisons wieder verabschieden. Klar ist jedoch auch, dass die Verpflichtung eines Talents wie Reigan Heskey eine Art Statement-Transfer darstellt. Geht die Rechnung auf, winkt auch hier ein finanzieller Gewinn. Wichtig wird es nur sein, für Balance in den Transferentscheidungen zu sorgen und sich nicht abhängig vom englischen Markt zu machen. Denn dort bewegt man sich in finanziellen Gefilden, wo man als FC nicht mitspielen kann.