Déjà-vu für Luca Waldschmidt und Marius Bülter? In der Vorbereitung top, in der Saison fehlte die Konstanz

Marius Bülter wird von den Mitspielern beglückwünscht
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Déjà-vu für Luca Waldschmidt und Marius Bülter? In der Vorbereitung top, in der Saison fehlte die Konstanz

Mit 2:0 setzten sich die Kölner am Freitagabend gegen Real Sociedad durch. Die Tore erzielten einmal mehr Luca Waldschmidt und Marius Bülter – und damit die Kölner Topscorer dieser Vorbereitung. Unweigerlich werden Erinnerungen an die Vorsaison wach beim 1. FC Köln: Waldschmidt und Bülter sind wieder in Vorbereitungsform. Der Saisonverlauf war allerdings nicht der beste.

Luca Waldschmidt und Marius Bülter erzielten beim 2:0-Erfolg über San Sebastian die Kölner Treffer und schraubten ihr Torkonto in die Höhe. Das erinnert an den vergangenen Sommer, doch der spätere Saisonverlauf war nicht immer der beste.

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come-on-fc.com berichtet aus dem Franz-Kremer-Stadion

Es brauchte einige Zeit, bis die Begegnung der Geißböcke gegen Real Sociedad doch noch einen Sieger fand. Bis weit in die Schlussphase stand es 0:0 zwischen dem FC und dem spanischen Pokalsieger, dann schlugen die Kölner doppelt zu. Luca Waldschmidt brachte den FC in Front. Marius Bülter erhöhte auf 2:0. Wenn man so will, natürlich Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Denn die beiden Offensivspieler sind auch in dieser Saison wieder die Sommer-Vorbereitungs-Torjäger. Der FC hat bislang vier Testspiele absolviert, davon drei gewonnen und eins unentschieden gespielt. Dabei erzielten die Geißböcke 17 Tore, kassierten zwei (beide gegen Hertha BSC). Acht dieser Treffer erzielten eben Waldschmidt und Bülter und damit knapp die Hälfte. Beteiligt waren die beiden Routiniers sogar an zehn Toren, denn Waldschmidt glänzte auch zwei Mal als Vorbereiter. Bülter wiederum brachte das Kunststück fertig, sich in bisher allen vier Testspielen in die Torschützenliste einzutragen. Gegen den Bezirksligisten Rheinsüd traf der Stürmer doppelt, Waldschmidt traf „nur“ gegen Hertha nicht.

Waldschmidt und Bülter zunächst in der Startelf

Unweigerlich werden damit Erinnerungen an die Vorsaison wach. Auch dort waren die beiden Spieler absolute Aktivposten. Bülter traf noch für die TSG Hoffenheim zwei Mal, bevor er zum FC wechselte. Bei den Geißböcken hinterließ der Angreifer einen hervorragenden Eindruck, sodass Lukas Kwasniok ihn direkt in die Startelf im ersten Pflichtspiel gegen Regensburg berief, sich gegen Ragnar Ache entschied. Bülter dankte dem Trainer das Vertrauen mit einem starken Saisonauftakt und sammelte zu Saisonbeginn einige Scorer, erzielte in den ersten drei Spielen zwei Tore, legte drei weitere auf. Waldschmidt kam damals in der Vorbereitung auf vier Treffer, einzig Ragnar Ache konnte da mithalten. Dieses Mal ist neben den beiden nur Youssoupha Niang schon mehrfach erfolgreich gewesen (ebenfalls drei Tore). Wie im Vorjahr sind also Waldschmidt und Bülter besonders gefährlich vor dem Tor unterwegs.

Wäre da nicht nur das „Aber“. Denn beide Spieler zeigten in der vergangenen Spielzeit während der Saison bekanntlich oft auch ein anderes Gesicht. Bülter kam insgesamt zwar auf neun Scorer (fünf Tore, vier Assists), doch es gab während der Saison auch ziemlich viel Leerlauf. Das gleiche gilt auch für Waldschmidt, der die gleiche Ausbeute verbuchen konnte, dem aber ebenfalls die Konstanz fehlte. Nun präsentieren sich beide Spieler erneut in guter Verfassung. Ob die dann auch während der Saison gehalten werden kann, wird sich noch zeigen müssen. Allerdings stehen ja noch Testspiele aus. Gut möglich, dass die Akteure dort ihre Pluspunkte sammeln werden. Allerdings ist auch klar, dass der Konkurrenzkampf durch die (auch bevorstehenden) Neuverpflichtungen wächst.


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U21 spielt 1:1: Malek El Mala ärgert den BVB

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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U21 spielt 1:1: Malek El Mala ärgert den BVB

Die U21 der Geißböcke hat auch im zweiten Spiel der neuen Regionalliga-Saison gepunktet. Auf das 2:1 gegen den SC Wiedenbrück folgte am Freitagabend ein Unentschieden bei der U23 von Borussia Dortmund. Die U21 des 1. FC Köln punktet beim BVB. Malek El Mala sicherte der U21 das Unentschieden mit einer starken Einzelleistung.

Während die Kölner Profis den Geheim-Test gegen Real Sociedad absolvierten, war auch der Nachwuchs in der Regionalliga West dran. Vor nahezu 700 Fans holten die Kölner am Freitagabend ein Unentschieden gegen den BVB.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Start-Formation im Vergleich zum 2:1-Erfolg zum Auftakt gegen Wiedenbrück auf zwei Positionen: Luis Stapelmann und Kian Hekmat ersetzten den inzwischen nach Havelse ausgeliehenen Yannick Mausehund sowie Nilas Yacobi. Der Stürmer stand ebenso wie Patrik Kristal, Jonathan Friemel, Maik Akumu, David Fürst und Kristiyan Irmiev im Kader für den Geheim-Test der Profis im Franz-Kremer-Stadion.

Die U21 wurde derweil auch im Dortmunder Stadion Rote Erde erneut – wie schon in der Vorwoche gegen Wiedenbrück – von einem stimmgewaltigen FC-Anhang unterstützt. Der BVB benannte 674 Gästefans. Beide Teams tasteten sich vorsichtig in die Partie herein. Kölns Torwart Mikolaj Marutzki hätte die Gastgeber beinahe zur Führung eingeladen mit einem leichtsinnigen Pass in die Füße von Tim Degener, der am Sechzehner lauerte. Der Dortmunder legte sich den Ball allerdings zu weit vor, sodass Marutzki ihn wieder aufnehmen konnte (10.).

El Mala trifft zum 1:1

Kurz danach besaßen die Schwarzgelben auch aus dem Spiel heraus die erste gute Torchance, doch Malik Hodroj schoss aus spitzem Winkel am langen Kölner Toreck vorbei (17.). Beide Teams lieferten sich in der Folgezeit ein intensives Duell, das jedoch ohne nennenswerte Aktionen in den Strafräumen auskommen musste.
Die Kölner hatten ihre beste Aktion bei einem Freistoß von Emin Kujovic zentral direkt vor dem Strafraum. Dortmunds Torwart Aaron Held stand aber in der Torwart-Ecke und fing den Ball problemlos (36.). Die Gastgeber waren nach dem Seitenwechsel die klar tonangebende Mannschaft. Marutzki verhinderte nach einer Ecke den Rückstand, als er den Kopfball von Elias Benkara aus fünf Metern mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte (54.).

Die inzwischen verdiente Führung für den BVB fiel aber kurz danach. Jesper Verlaat legte eine Flanke von der rechten Kölner Abwehrseite im Zentrum ab zu Tim Degener, der trocken ins lange Eck zum 1:0 vollstreckte (59.). Die Kölner konnten sich in der Folgezeit, auch dank eines Doppel-Wechsels nach dem Rückstand, befreien. Der schnelle Lohn: Malek El Mala erzielte den schnellen Ausgleich nach einer starken Einzelleistung. Der Stürmer setzte sich auf der linken Angriffsseite kurz vor dem Strafraum gleich gegen mehrere Dortmunder durch und vollstreckte mit einem scharfen Schuss ins lange Eck zum 1:1 (66.).

Die U21 hatte in ihrer plötzlichen Drangphase Glück, dass Finn Fuchs frei vor dem Tor stehend verzog und links vorbeischoss (71.). Beim Kopfball von Kevin Mutove war Marutzki aufmerksam (82.). Dennoch wirkten die Kölner in der Schlussphase agiler und spritziger, für den Siegtreffer reichte es aber nicht mehr.
Für die U21 geht es am Sonntag der kommenden Woche weiter mit dem Heimspiel gegen den FC Gütersloh. Der Anstoß im Franz-Kremer-Stadion erfolgt um 14 Uhr.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (71. Okpodu), Stapelmann, Hoffmann, Voufack – Harchaoui, Kujovic – Labenz (59. Ajani), Hekmat (59. Elyazidi), Toure (84. Ley) – M. El Mala (71. Brown). Tore: 1:0 Degener (59.), 1:1 M. El Mala (66.). Zuschauer: 5336.


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Waldschmidt und Bülter treffen: 1. FC Köln gewinnt Geheim-Testspiel gegen Sociedad 2:0

Luca Waldschmidt trifft gegen Sociedad
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Waldschmidt und Bülter treffen: 1. FC Köln gewinnt Geheim-Testspiel gegen Sociedad 2:0

Der FC hat im vierten Testspiel den dritten Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt den ersten Test gegen Real Sociedad 2:0. Die Tore erzielten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Das Spiel wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Am Samstag folgt der zweite Test gegen den spanischen Pokalsieger.

Der FC bleibt in der Vorbereitung weiterhin ungeschlagen. Eine Woche nach dem 2:2 gegen Hertha BSC in der Nähe von Kitzbühel gab es gegen Real Sociedad einen 2:0-Erfolg. Am Samstag folgt das zweite Spiel gegen den spanischen Pokalsieger.

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come-on-fc.com berichtet aus dem Franz-Kremer-Stadion

Am Freitagabend konnte sich der FC gegen den spanischen Gegner mit 2:0 durchsetzen. Dabei gab Trainer René Wagner vielen Spielern die Möglichkeit, sich zu zeigen. Die Kölner Treffer erzielten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Der verschossene Elfmeter von Linton Maina kurz vor Schluss blieb ein Schönheitsfehler. „Jeder bekommt in den Testspielen auch schon den ersten großen Schwapp an Spielminuten.“ Mit diesem Satz kommentierte FC-Coach René Wagner in einer Medienrunde am Donnerstag seine Pläne für das Wochenende. In dem ersten der beiden Testspiele gegen Real Sociedad durfte sich vor allem die vermeintlich zweite Garde zeigen, während der restliche Kader um Said El Mala, Ragnar Ache und Co. von der Tribüne aus zusah und offensichtlich am morgigen Samstag zum Einsatz kommen soll. Die Kölner Mannschaft lieferte eine gute Partie ab und gewann am Ende verdient.

Mutige Kölner mit starker Anfangsphase

Dass einige Spieler sich beweisen wollten, zeigte sich bereits in der Anfangsphase der Partie. Der FC konnte den Gegner aus Spanien, der ebenfalls nicht in Bestbesetzung antrat, immer wieder gefährlich hinten reindrücken. Die erste Kölner Torannäherung gab es nach knapp zehn Minuten als ein Freistoß von links durch den Strafraum segelte und gerade so von einem Verteidiger ins Toraus gelenkt wurde. Die anschließende Ecke brachte jedoch nichts ein. Die einzige Ballbesitzphase der Basken in der Kölner Spielhälfte folgte auf eine Ecke in der 17. Minute. Die FC-Defensive scheiterte mehrfach an dem Versuch, den Ball endgültig zu klären, weshalb einige Bälle in die Kölner Box flogen. Ein wirklich gefährlicher Abschluss resultierte daraus allerdings nicht.

Die beste Chance folgte kur darauf auf der anderen Seite. Neuzugang Reigan Heskey verschaffte sich auf links mit einem Dribbling Platz und kam nach einem Zusammenspiel mit Waldschmidt aus etwa zehn Metern zum Abschluss. Der etwas unplatzierte Schuss wurde jedoch von Schlussmann Remiro pariert. Heskey stand auch danach immer wieder im Fokus. Auf seiner linken Seite setze er Mal um Mal zum Dribbling an und machte auch mit guten Zuspielen und defensiven Ballgewinnen auf sich aufmerksam. Die nächste gute Gelegenheit für den FC folgte kurz darauf. Nach einem Zweikampf zwischen Patrik Kristal und seinem Gegenspieler landete der Ball plötzlich zur Überraschung aller vor den Füßen von Luca Waldschmidt. Offenbar rechnete auch er nicht damit und konnte den Ball im Eins-gegen-eins gegen den Torwart nicht an jenem vorbeispitzeln. Im Anschluss beruhigte sich die Partie. Das einzige Highlight war ein abgefälschter Abschluss von Real Sociedad, der jedoch vom Innenpfosten zurück in die Arme von Zieler im Kölner Tor sprang.

Späte Action

Die zweite Halbzeit startete direkt mit einem Debüt beim FC. Torhüter Martin James, der kürzlich aus Paris verpflichtet wurde, stand erstmalig zwischen den Pfosten. Auch die Jugendspieler David Fürst und Maik Akumu durften für den zweiten Durchgang ran und ersetzten Friemel und den starken Heskey auf den beiden Position auf der linken Seite. Eben jener Akumu setzte in der 53. Minute auf links zum Dribbling an und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Aufgrund diverser Wechsel kam in den folgenden 20 Minuten nur wenig Spielfluss auf.

Den ersten Treffer des Tages erzielte schließlich Luca Waldschmidt in der 74. Minute mit seinem starken linken Fuß von der Strafraumkante. Nach einem Zuspiel von Jan Thielmann legte Maik Akumu den Ball für Waldschmidt auf, der trocken vollendete. Aus ähnlicher Position war es keine zehn Minuten später Marius Bülter der, ebenfalls mit links, in der 83. auf 2:0 erhöhte. Damit war das Spiel aber noch nicht zu Ende. Nach einer Ecke wurde Sebastian Sebulonsen zu Boden gerissen und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Linton Maina nahm sich daraufhin den Ball, schob ihn jedoch flach am linken Torpfosten vorbei.

So gewinnt der FC am Ende ein munteres Testspiel im Franz-Kremer-Stadion mit 2:0 und möchte morgen im RheinEnergieStadion bei der Wiederauflage an den Erfolg anknüpfen.

1. FC Köln: Zieler (46. James) – Castro-Montes (75. Sebulonsen), Schmied, Van den Berg (75. Pauli), Friemel (46. Fürst) – Okon-Engstler (61. Irmiev), Kristal – Thielmann (75. Maina), Waldschmidt (75. Bülter), Heskey (46. Akumu) – Niang (61. Yacobi)

Gelbe Karten 1. FC Köln: Okon-Engstler (40.), Thielmann (40.),

Tore: 1:0 Waldschmidt (74.), 2:0 Bülter (83.)


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Dirigent und Zweikampfmonster: Das sind die Stärken von FC-Neuzugang Gil Neves

Gil Neves ist portugiesischer Junioren-Nationalspieler
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Dirigent und Zweikampfmonster: Das sind die Stärken von FC-Neuzugang Gil Neves

Am Freitagmorgen machte der Verein es offiziell: Talent Gil Neves wechselt aus Lissabon an den Rhein. Was zeichnet den 18-jährigen Youngster aus? Warum wollte man ihn unbedingt verpflichten beim 1. FC Köln: Das sind die Stärken von Neuzugang Gil Neves.

Berichten zufolge ist der Youngster im offensiven Mittelfeld Zuhause. Ein Blick ins Detail offenbart aber: Neves hat noch viel mehr zu bieten.

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Eine Geschichte aus der Kategorie „Fußballmärchen“: Gil Neves, der als Kind die Geißböcke im RheinEnergieStadion bewunderte, könnte bald selbst dort auflaufen. Der talentierte Mittelfeldspieler hat am Freitagmorgen einen langfristigen Vertrag unterschrieben und soll behutsam an den Lizenzspielerbereich herangeführt werden. Der 18-Jährige wechselt für eine mittlere sechsstellige Summe an den Rhein, Benfica soll sich zudem eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben. Das Online-Portal „Transfermarkt“ führt den Portugiesen als offensiven Mittelfeldspieler. Entsprechend könnte man zunächst einen Spieler erwarten der Tore vorbereitet und auch regelmäßig selbst den Abschluss sucht und Tore erzielt. Ein genauer Blick auf die Leistungsdaten zeichnet allerdings ein etwas anderes Bild.

Dirigent statt Torjäger

Die Zahlen sprechen vielmehr für einen spielgestaltenden Mittelfeldspieler, dessen größte Starke nicht in der Torgefahr, sondern im Verbinden der Mannschaftsteile liegt. Besonders deutlich wird das im Vergleich mit Luca Waldschmidt. Während der Routinier durchschnittlich 2,77 Schüsse und einen xG-Wert von 0,49 erwarteten Toren pro 90 Minuten aufweist, kommt Neves lediglich auf 0,51 Schüsse und 0,03 xG pro 90 Minuten. Für einen offensiven Mittelfeldspieler wären das ungewöhnlich niedrige Werte. Sie lassen darauf schließen, dass der Portugiese seine Rolle etwas tiefer stehend interpretiert und deutlich häufiger als Verbindungsspieler agiert, anstatt selbst den Abschluss zu suchen.

Das zeigt auch der Vergleich mit Isak Johannesson. Beide Spieler übernehmen viele Aufgaben im Spielaufbau und sind in der Lage, aus dem Zentrum heraus das Spiel ihrer Mannschaft zu strukturieren. Mit 5,48 erfolgreichen Pässen ins letzte Drittel sowie 1,41 erfolgreichen Pässen in den Strafraum pro 90 Minuten spielt Johannesson etwas häufiger den entscheidenden Ball. Neves bewegt sich mit 3,35 Pässen ins letzte Drittel und 0,69 Pässen in den Strafraum aber auch auf einem ordentlichen Niveau und deutet gute Ansätze im Kombinationsspiel an.

Stark gegen den Ball

Etwas überraschend – Und zwar positiv- ist dagegen seine Arbeit gegen den Ball. Mit 8,49 Defensivduellen und 5,32 gewonnen Defensivduellen pro 90 Minuten arbeitet der junge Portugiese deutlich intensiver gegen den Ball als man es zunächst erwarten könnte. Auch 3,73 abgefangene Bälle pro 90 Minuten unterstreichen, dass der gebürtige Luxemburger nicht nur in der Offensive zu finden ist. Zum Vergleich: Johannesson kommt auf 4,42 Defensivduelle, 2,62 gewonnene Defensivduelle und 2,65 abgefangene Bälle pro 90 Minuten. Die Daten sprechen somit auch für einen lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler, der sich auch aktiv gegen den Ball einbringt.

Dennoch bringt Neves auch offensive Qualitäten mit. Das zeigen beispielsweise seine 5,32 Offensivduelle pro 90 Minuten von denen er 2,14 gewinnt. Im Vergleich zu Waldschmidt (4,36 Offensivduelle, 1,85 gewonnene Offensivduelle) geht der Youngster sogar etwas häufiger in direkte Duelle. Das bedeutet, dass Neves sich auch in engen Räumen behaupten kann und Verantwortung in Ballbesitz übernimmt. Gleichzeitig sucht er das klassische Eins-gegen-eins mit durchschnittlich 0,99 Dribblings pro 90 Minuten vergleichsweise selten. Wer den jungen Mittelfeldspieler spielen sieht, weiß aber sofort, dass ihm diese Fähigkeit keineswegs fehlt. Der Junioren-Nationalspieler verfügt über eine enge Ballführung, kann Gegenspieler mit schnellen Richtungswechseln überwinden und löst auch unter Druck viele Situationen technisch sauber. Seine niedrigen Dribblingwerte scheinen also vielmehr ein Ausdruck seiner Spielweise als mangelnder Qualität zu sein.

Kein klassischer Zehner

Insgesamt müssen diese Zahlen natürlich mit etwas Vorsicht genossen werden. Während Johannesson und Waldschmidt in der vergangenen Saison Bundesliga spielten, stammen die Werte von Neves aus der portugiesischen Jugendliga sowie der UEFA Youth League. Dennoch zeichnen die Daten das Bild eines Spielers, dessen Rolle auf den ersten Blick leicht missverstanden werden könnte. Obwohl Gil Neves als offensiver Mittelfeld geführt wird, zeichnet er sich nicht durch Scorer aus. Stattdessen sprechen viele Kennzahlen für einen spielgestaltenden Mittelfeldspieler, der Angriffe vorbereitet, die Reihen verbindet und gleichzeitig intensiv gegen den Ball arbeitet. Sollte der Wechsel tatsächlich finalisiert werden, würde der FC damit wohl keinen klassischen Zehner verpflichten. Dafür einen vielseitigen Mittelfeldspieler, der im Zentrum unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. Daher wird es spannend zu verfolgen auf welcher Position die Verantwortlichen Neves sehen und welche Rolle er perspektivisch einnehmen kann.


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Gute Leistungen in der Vorbereitung: Youssoupha Niang empfiehlt sich für mehr – auch gegen San Sebastián?

Youssoupha Niang macht in der Vorbereitung einen starken Eindruck
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Gute Leistungen in der Vorbereitung: Youssoupha Niang empfiehlt sich für mehr – auch gegen San Sebastián?

Nach dem Profidebüt in der abgelaufenen Saison macht Youssoupha Niang auch in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Mit seinen Leistungen empfiehlt der Youngster sich für mehr beim 1. FC Köln: Youssoupha Niang arbeitet am endgültigen Durchbruch.

Drei Tore sind Youssoupha Niang in der Vorbereitung bereits geglückt. Jetzt kann das Talent am Samstag auch gegen den bislang härtesten Gegner Real Sociedad San Sebastián beweisen, dass er in der kommenden Saison eine gute Alternative beim FC sein kann.

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Es war eine Szene, bei der man als Stürmer auch in der Vorbereitung mal verzweifeln kann. Nach einem schönen Steckpass von Linton Maina war Youssoupha Niang im Testspiel gegen Hertha BSC völlig frei vor dem Tor durch. Der Angreifer schob den Ball überlegt am herauseilenden Berliner Keeper vorbei – und konnte doch keinen Treffer feiern. Denn der Ball sprang vom linken an den rechten Innenpfosten und aus dem Tor raus. Doch Niang verschwendete im ersten Moment keine Zeit damit, sich zu ärgern. Stattdessen lief er den klärenden Herthaner Verteidiger an, bis dieser den Ball ins Aus schlug. Eine Szene, die einen Hinweis darauf gibt, dass das Kölner Eigengewächs die richtige Einstellung zu haben scheint, um sich endgültig in der Profi-Mannschaft der Geißböcke zu etablieren.

Bewerbungen für mehr

Denn das ist für den 20-Jährigen jetzt die Aufgabe. Nachdem Niang in der vergangenen Saison bereits zu zehn Bundesliga-Einsätzen kam, zwei davon sogar in der Startelf, soll nun der nächste Schritt folgen. Dafür gab der Youngster in der Vorbereitung schon einige Bewerbungen ab. Im ersten Testspiel gegen Rheinsüd Köln traf der Stürmer zum zwischenzeitlichen 2:0, gegen Bergisch Gladbach sogar doppelt. In der Partie gegen die Hertha blieb er dann zwar nach seiner großen Chance ohne Treffer, machte aber trotzdem einen sehr ordentlichen Eindruck in der Sturmspitze und hatte auch ein paar gute Momente gegen den Ball dabei.

Am Samstag gibt es dann gegen den Real Sociedad San Sebastián für das Talent die Möglichkeit, zu zeigen, dass er diese Eindrücke auch gegen den bislang stärksten Gegner bestätigen kann. Das ist für Niang umso wichtiger, da die Konkurrenz beim FC auf seinen Positionen groß ist. Im Sturm ist Ragnar Ache als erste Wahl gesetzt, eventuell kommt auch noch ein weiterer Back-up. Auf der rechten Seite wiederum sieht es nicht leichter aus, besonders wegen der wohl bevorstehenden Verpflichtung vom in der Offensive variabel einsetzbaren Mikey Moore.

Erste Duftmarken bereits vor einem Jahr

Es wird also nicht einfach für das Talent, sich durchzusetzen. Trotzdem ist der Angreifer fest für den Kader der Profis vorgesehen. Und schon vor einem Jahr hätte es für den damals 19-Jährigen fast zum Durchbruch gereicht. Der Stürmer galt als eine der Überraschungen der Vorbereitung. Thomas Kessler bescheinigte ihm etwa, das er „sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ Das sagte der damals noch Sportdirektor jedoch zu einem Zeitpunkt, als schon klar, dass Niang auf seinen Durchbruch noch warten musste. Denn der Angreifer wurde – wie schon öfter zuvor im Nachwuchsbereich – von einer Verletzung ausgebremst.

So verpasste Niang fast die komplette Hinrunde, kam danach aber trotzdem zu seinen ersten Bundesliga-Minuten. Daher ist es ihm dieses Jahr mit einer kompletten Vorbereitung durchaus zuzutrauen, sich endgültig in der ersten Mannschaft zu etablieren. Die ersten Duftmarken dafür hat er diesen Sommer bereits gesetzt. Und vielleicht folgt am Samstag ja direkt die nächste.


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Nach erneutem Angebot für El Mala – FC erteilt Dortmund nächste Absage

Said El Mala und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Nach erneutem Angebot für El Mala – FC erteilt Dortmund nächste Absage

Liegen die Verhandlungen um Said El Mala nun endgültig auf Eis? 1. FC Köln: Absage nach verbessertem Angebot von Dortmund

Wie die „Bild“ am Freitagmittag berichtet, sind die Schwarz-Gelben auch mit der verbesserten Offerte bei FC-Geschäftsführer Thomas Kessler abgeblitzt.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause scheinen die Verhandlungen um Said El Mala wieder Fahrt aufzunehmen. Laut Berichten ist Dortmund am Donnerstag mit einem verbesserten Angebot an den FC herangetreten. Dieses umfasste laut Quellen des Transferjournalisten Patrick Berger eine Fixsumme von rund 40 Millionen Euro. Darüber hinaus sollen die Schwarz-Gelben mit weiteren Bonuszahlungen gelockt haben. Dortmund setzte darauf, den 1. FC Köln mit einer „attraktiven und fair gestalteten Bonusstruktur” doch noch zu überzeugen. Wie die „Bild“ nun am Freitagmittag berichtet, ließ sich FC-Geschäftsführer Thomas Kessler auch von dieser verbesserten Offerte nicht aus der Reserve locken. Den Journalisten des Boulevardblattes sollen Informationen vorliegen, nach denen Kessler in Übereinstimmung mit Vereinsgremien die Entscheidung getroffen habe, die Verhandlungen mit Dortmund vorerst auf Eis zu legen.

Bleibt El Mala in der Domstadt?

El Mala selbst habe laut Berger klargemacht, dass er den Wechsel grundsätzlich anstrebe, und dies auch intern beim FC entsprechend platziert. Dennoch soll er, so heißt es weiter in dem Bericht der Bild, grundsätzlich kein Problem mit einem verbleib bei den Geißböcken haben. Das Dortmund nun endgültig von El Mala ablässt, ist damit aber nicht sicher gesagt. Noch am Mittwoch äußerte BVB-Sportdirektor Nils-Ole Book zudem, dass man beim BVB nach dem Abgang von Karim Adeyemi auf weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz wäre: „[…] ein bisschen Schnelligkeit und ein bisschen 1-gegen-1-Dribbling ist für uns mit Sicherheit noch ein Element, nach dem wir uns umschauen“, teilte der 40-Jährige mit. Dazu hat sich, glaubt man weiteren Berichten der „Bild”, BVB-Coach Niko Kovac von El Mala sehr angetan gezeigt. Insbesondere dessen professionelle Haltung hinsichtlich seiner konstant guten Trainingsleistungen trotz seines angeblichen Wechselwunsches würde Kovac begeistern.


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Nächster Neuzugang an Bord! Der 1. FC Köln verpflichtet Gil Neves von Benfica Lissabon

Gil Neves wechselt zum 1. FC Köln
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Nächster Neuzugang an Bord! Der 1. FC Köln verpflichtet Gil Neves von Benfica Lissabon

Der Name ploppte am Dienstag etwas überraschend auf, nun ist die Nachricht aber offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Gil Neves. Das gab der Verein am Freitag bekannt. Der Mittelfeldspieler unterschreibt einen Vertrag bis 2029.

Er ist 18 Jahre alt, ein komplex Mittelfeldspieler und seit Donnerstag Profi bei den Geißböcken. Der FC hat Gil Neves unter Vertrag genommen. Der gebürtige Luxemburger hat einen Kontrakt bis 2029 unterschrieben und soll bei den Geißböcken an die Profis herangeführt werden.

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Das Konstrukt ist ein für den FC ungewöhnliches. Die Geißböcke haben den 18-jährigen Gil Neves unter Vertrag genommen. Der Mittelfeldspieler soll bei den Profis trainieren, aber erst einmal bei der U21 Spielzeit sammeln. „Wir verfolgen Gils Werdegang schon lange und freuen uns sehr, dass wir ihn nun für den FC gewinnen konnten. Gil bringt für seine angestammte Position im zentralen, defensiven Mittelfeld sowohl fußballerisch als auch physisch und charakterlich hervorragende Voraussetzungen für eine tolle Entwicklung mit““, so Thomas Kessler. „Im gesamten Prozess konnten wir große Überzeugung spüren, dass der FC für seinen nächsten Schritt der richtige Ort ist – der Verein bedeutet ihm eine ganze Menge. Wir werden Gil im richtigen Tempo an die Lizenzmannschaft heranführen, ohne dabei die wichtigste Komponente Spielzeit zu vernachlässigen.“

„Heute geht ein Traum für mich in Erfüllung“

Wie berichtet ist der Mittelfeldspieler in Luxemburg geboren und aufgewachsen, wechselte aber schnell nach Portugal, hat auch diese Staatsbürgerschaft und ist mittlerweile portugiesischer Junioren-Nationalspieler. „Ich freue mich sehr, dass ich jetzt hier in Köln bin. Das ist ein ganz besonderer Wechsel für mich und ich kann es kaum erwarten im FC-Trikot aufzulaufen. Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken, denn heute geht ein Traum für mich in Erfüllung. Ich kenne den Verein und die Stadt Köln schon sehr gut, weil ich als Kind öfter im Stadion war und freue mich, jetzt auch das Umfeld und die Fans als Spieler des FC zu erleben“, sagt Gil Neves. Der 18-Jährige ist ein weiteres vielversprechendes Talent. Neves steht zuletzt noch bei Benfica unter Vertrag. Dem Vernehmen nach haben die Kölner eine sechsstellige Ablöse an die Portugiesen überwiesen, Benfica hat sich eine Weiterverkaufsbeteiligung in den Vertrag schreiben lassen.

Der FC hatte am Morgen über die Sozialen Medien ein kleines Rätsel gestartet und Bilder von Gil Neves als Kind gepostet. Dazu der Hinweis, dass derjenige, der das Rätsel löse, wisse, was am Geißbockheim gleich passieren werde. Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten. Sehr schnell hatten die FC-Fans den Vollzug des erwarteten Transfers auf der Liste. Nun ist es amtlich.


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Wackelkandidaten beim FC – Müssen diese Spieler um Einsatzzeit bangen?

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Wackelkandidaten beim FC – Müssen diese Spieler um Einsatzzeit bangen?

Durch vollzogene und anstehende Transfers verschiebt sich das Kräfteverhältnis im Kader – wer setzt sich durch, wer droht auf der Strecke zu bleiben beim 1. FC Köln: Müssen diese Spieler um ihre Zukunft bangen?

Ein paar Neue sind schon da, weitere sollen folgen. Konkurrenzkampf bringt bekannterweise Leben in einen Kader, Fakt ist jedoch: Am Ende können nur elf Akteure zugleich auf dem Platz stehen. Für den ein oder anderen Spieler könnte die Spielzeit in der kommenden Saison Mangelware sein.

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Wir befinden uns nun noch gut drei Wochen vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison. Es ist viel passiert rund um den Kader des 1. FC Köln, vor allem auf der Abgangsseite. Zwölf Akteure haben die Ausfahrt in diesem Sommer bereits genommen, bei weiteren liegt ein Abgang in der Luft. Doch auch auf der Zugangsseite blieb man nicht untätig, obwohl es nach wie vor einige Baustellen im Kader zu schließen gilt. Auf anderen Positionen ist man dagegen breit aufgestellt, eventuell sogar zu breit. Besonders in der Innenverteidigung und auf den Offensivpositionen scheint die Luft für einige Akteure dünn zu werden.

Starke Konkurrenz: Kann sich Julian Pauli durchsetzen?

In der Zweitliga-Saison 2024/25 stand der FC vor einer besonderen Aufgabe. Aufgrund der Transfersperre sah sich der 1. FC Köln fast schon gezwungen, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Und die Rechnung ging nahezu perfekt auf. Neben Spielern wie Damion Downs oder Tim Lemperle konnte vor allem Julian Pauli die Bühne für sich nutzen und spielte eine wichtige Rolle im Kölner Defensivverbund. Dann kostete eine Verletzung den heute 21-Jährigen bedauerlicherweise fast die komplette Rückrunde. Im Sommer des vergangenen Jahres folgte der Wechsel auf Leihbasis zu Dynamo Dresden. Dort überzeugte Pauli vor allem in den Defensivstatistiken und spielte eine gute Saison beim Zweitligisten. Zurück bei den Geißböcken sieht sich der Innenverteidiger nun jedoch mit reichlich Konkurrenz um seinen Platz konfrontiert.

Neuzugang Luka Lochoshvili ist ein echter Leader und hinterließ in seiner kurzen Zeit bereits positive Eindrücke. Nicht zuletzt ist der Georgier eine Macht im Kopfballspiel, eine dezidierte Schwäche von Julian Pauli. Des Weiteren dürfte Jahmai Simpson-Pusey zu Saisonbeginn gesetzt sein. Aber auch Joel Schmied und Rav van den Berg gehen mit Ansprüchen in die neue Saison. Schmied stach im Trainingslager durch seine Führungsstärke und Mentalität heraus. Der Schweizer liefert René Wagner stets eine solide Option, ohne dabei große Formschwankungen aufzuweisen. Rav van den Berg blickt hingegen auf eine eher durchwachsene Vorsaison zurück. Mit seinen erst 22 Jahren ist der Niederländer aber noch äußerst jung, das Potenzial ist gewaltig. Sicherlich wird er nochmal richtig angreifen wollen, um allen zu zeigen, was wirklich in ihm steckt. All dies sind ernüchternde Aussichten für Julian Pauli, der aber selbstverständlich auch klare Stärken mitbringt. Es bleibt allerdings fraglich, ob er beim FC viel Zeit haben wird, diese zu präsentieren. Vielleicht wäre eine erneute Leihe nicht die schlechteste Idee. Mit viel Spielzeit könnte der Innenverteidiger nochmals einen gewaltigen Sprung machen und an seinen Schwächen arbeiten, womit er in Zukunft eine gute Option für die Kölner sein kann.

Neue Chancen für Linton Maina und Jan Thielmann

Ein gewaltiger Sprung ist bei Linton Maina wohl eher nicht mehr zu erwarten. Inzwischen ist ziemlich bekannt, wo die Stärken und Schwächen des gebürtigen Berliners liegen. Seine hohe Geschwindigkeit betitelte Lukas Kwasniok in der Vorsaison als große Waffe, womit er zweifelsohne richtig liegt. Allerdings durfte sich der Flügelspieler in der Vorsaison die meiste Zeit nur als Joker präsentieren, der Output ließ dabei zu Wünschen übrig. Zudem dürfte der 27-Jährige selbst nicht zufrieden mit der Rolle des Einwechselspielers sein, war er in der Aufstiegssaison doch elementarer Leistungsträger. Zu seinem persönlichen Pech spielten in der abgelaufenen Saison sowohl Jakub Kaminski als auch Said El Mala individuell groß auf, womit wenig Platz für Maina blieb.

Auch in diesem Sommer verpflichtete der FC mit Reigan Heskey einen Spieler, dem Jahmai Simpson-Pusey schon jetzt eine starke Debütsaison prophezeit hat. Mit Jan Thielmann befindet sich ebenfalls noch ein Spieler im Kader, der um seine Einsatzzeit bangen könnte. Das Kölner Eigengewächs ist jedoch weitaus flexibler einsetzbar als Maina und dürfte in der internen Rotation vor ihm stehen. Somit steht Linton Maina eine weitere Saison im Schatten der Anderen bevor. Sollte das seinen persönlichen Ansprüchen nicht genügen, so gibt es zahlreiche Vereine, denen ein Spieler mit den Qualitäten eines Maina gut zu Gesicht stehen würde.

Luca Waldschmidt unter Zugzwang

Die Hoffnung auf mehr ist sein steter Begleiter. Jeder sieht, was Luca Waldschmidt kann, doch man sieht es zu selten. Nicht konstant genug. Wieder einmal überzeugt der Offensiv-Allrounder in der Vorbereitung, stellt eindeutig seine Qualitäten unter Beweis. Sein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz in der Offensive besteht in seiner Flexibilität: Ob auf der Zehn, im Sturmzentrum oder über Außen – Luca Waldschmidt kann es spielen. Potenziell. Nach den bisherigen Eindrücken der Vorbereitung würde es nicht überraschen, sollte der Linksfuß am ersten Spieltag der Bundesliga in der Startelf auftauchen. Dann liegt es jedoch an ihm, diesen Platz zu verteidigen und seinen Wert für die Mannschaft von René Wagner zu beweisen. Sollte ihm das nicht gelingen, könnte es schwierig werden. Der 30-Jährige ist einer der Topverdiener im Verein, wodurch die Geduld mit ihm seitens der Verantwortlichen begrenzt sein dürfte. Auch für ihn heißt es nun: Now or never.


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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

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Weltmeister, Pokalsieger, Eigengewächse: FC-Sparringspartner San Sebastián im Porträt

„La Real“ ist zu Gast in Müngersdorf: Mit Pellegrino Matarazzo, Weltmeister Mikel Oyarzabal und einer besonderen Vereinsphilosophie bringt Real Sociedad einiges mit zum Test gegen den 1. FC Köln: Sparringspartner San Sebastián im Porträt.

Mit Pellegrino Matarazzo steht ein Trainer an der Seitenlinie, der eine ganz besondere Geschichte mit den Geißböcken verbindet. Real Sociedad bringt mit Kapitän Mikel Oyarzabal zudem einen Weltmeister und eine in Europa einzigartige Vereinsphilosophie mit.

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Beim Testspiel im RheinEnergieStadion am Samstag lohnt es sich nicht nur, das Geschehen auf dem Rasen zu verfolgen. Auch in der Coaching Zone ist ein spannender Charakter zu Gast in Köln: Dort wird Pellegrino Matarazzo für Real Sociedad auf der Bank Platz nehmen. Die meisten dürften ihn noch aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim und beim VfB Stuttgart kennen. Mit den Geißböcken verbindet Matarazzo eines der wohl prägendsten Spiele seiner Karriere: Nach einer verkorksten Saison 2021/22 musste der US-Amerikaner am letzten Spieltag gegen Steffen Baumgarts Kölner ran, die zu diesem Zeitpunkt bereits einen Platz in der Conference League sicher hatten. Aus Sicht der Matarazzo-Elf folgte eine der denkwürdigsten Begegnungen der Vereinsgeschichte: Wataru Endo köpfte die Schwaben in der Nachspielzeit zum sicheren Klassenerhalt. In der Folgesaison musste Matarazzo dann sein Büro in Stuttgart räumen – nach neun Spielen ohne Sieg stellte ihn Vorstandschef Alexander Wehrle frei.

Amtierender Copa-del-Rey-Sieger zu Gast in Müngersdorf.

Aus Sicht der deutschen Fans kam die Meldung Ende Dezember 2025 doch etwas überraschend: Nach Ablauf des 17. Spieltags wurde Pellegrino Matarazzo als neuer Trainer von San Sebastián vorgestellt. Mittlerweile ist die Überraschung gewichen. Denn unter Matarazzo hat sich „La Real“ prächtig entwickelt, der US-Amerikaner wird für seine Erfolge gefeiert. Unter seinem Vorgänger Sergio Francisco war die ambitionierte Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit in der Tabelle immer weiter abgerutscht, bei dessen Entlassung trennten San Sebastián nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen.

Matarazzo übernahm zum Jahreswechsel und führte die Basken mit neun Spielen ohne Niederlage zurück in die Spur. In La Liga sicherte er ihnen am Ende einen Platz im internationalen Geschäft. Inzwischen ist Real Sociedad zudem zum vierten Mal Pokalsieger. Dass die Mannschaft zu mehr in der Lage sein würde, als sie über weite Strecken der Hinrunde zeigte, liegt beim Blick auf den Kader auf der Hand. An erster Stelle ist Stürmer Mikel Oyarzabal zu nennen. Als Eigengewächs und Kapitän ist der 30-Jährige eine echte Identifikationsfigur. Oyarzabal ist auch in der spanischen Nationalmannschaft gesetzt, die sich unlängst in Amerika zum Weltmeister krönte.

Die Wohlfühloase aus dem Norden Spaniens

„Es fühlt sich an wie eine Bruderschaft. Dies ist ein ganz besonderer Ort zum Leben und Spielen“, verriet Mittelfeldspieler Mikel Merino, der von 2018 bis 2024 das Trikot der Basken trug, einmal in einem Interview mit ESPN. Merino ist damit nicht allein. Der Club aus dem Norden der iberischen Halbinsel gilt als stressfreies Umfeld, in dem regelmäßig in Sackgassen geratene Talente einen Kickstart für ihre Karriere finden. So geschehen bei Martin Odegaard, Alexander Isak oder Takefusa Kubo. Diese Feelgood-Philosophie liegt auch der Jugendarbeit des Vereins zugrunde.

Zeitweise kam die gesamte Mannschaft aus der eigenen Region, oft sogar nur aus der eigenen Provinz. Nachbar Athletic Club aus Bilbao pflegt dieses Erbe bis heute so streng, dass er ausschließlich Spieler mit baskischen Wurzeln, Geburtsort oder zumindest Kindheitsverein aufnimmt. Real Sociedad hingegen verpflichtete 1989 den ersten Ausländer und 2003 den ersten Profi aus einem anderen Teil Spaniens. „Unsere Philosophie basiert auf der Nachwuchsförderung, aber um in Europa mithalten zu können, braucht man Talente, die eine Provinz mit 700.000 Einwohnern nicht immer hervorbringen kann“, sagte der Leiter der Zubieta-Akademie, Luki Iriarte, im April der Zeitung El Comercio de Gijon.

Dennoch bleibt das Hauptaugenmerk auf der nahen Umgebung: In der Zubieta-Akademie gehen die Basken dabei einen besonderen Weg und bauten ein Netzwerk auf, in dem 70 Vereine aus der Region im direkten Kontakt mit La Real stehen, um Talente zu beobachten. „Unsere Botschaft lautet: Bleib in deinem Umfeld. Bleib bei deiner Familie. Bleib bei deinen Freunden. Und wenn du das Gefühl hast, dass du bereit bist, all das hinter dir zu lassen, dann kannst du zu Real Sociedad kommen“, sagte Iriarte einmal dem Guardian.

Wagner: „Freuen uns auf das Spiel“

Festzuhalten bleibt: Die Gäste der Geißböcke bringen alles mit, um dem FC als optimaler Sparringspartner in die letzte Phase der Saisonvorbereitung zu begleiten. FC-Coach Wagner kann den Test gegen Matarazzos San Sebastián kaum abwarten: „Ich glaube, jeder freut sich, dass es wieder losgeht. Vor allem in unserer Stadt. Alle sind verrückt nach dem 1. FC Köln. Alle freuen sich darauf, dass die Saison wieder losgeht. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir freuen uns auf jeden, der am Samstag im Stadion steht.“ Auch aus den Zielen für die Tests am Wochenende machte Wagner keinen Hehl: „Wir als Staff, als Mannschaft, wollen schon ein bisschen in die Spieltagsabläufe kommen. Und dann geht es trotzdem darum, uns noch einmal gut zu präsentieren. Jetzt geht es auch zum ersten Mal wirklich darum, 90 Minuten Fußball zu spielen und uns am Samstag und am Freitag vor vielen Zuschauern gut zu präsentieren.


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Wechselgerüchte: Ist er der nächste Abgang des 1. FC Köln?

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Wechselgerüchte: Ist er der nächste Abgang des 1. FC Köln?

Transfergerüchte um FC-Youngster – Nach nur einem Jahr beim 1. FC Köln: Steht Cenny Neumann vor einem Wechsel?

Ein Talent könnte den 1. FC Köln wohlmöglich bald verlassen. Laut Medienberichten soll Cenny Neumann verliehen werden.

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Cenny Neumann gab in der vergangenen Saison beim 3:3-Derby gegen Borussia Mönchengladbach sein Startelfdebüt für die Profis des 1. FC Köln. Nun steht offenbar eine Leihe im Raum, um die Entwicklung des Rechtsverteidigers zu fördern. Wie Dominik Schneider von „Fussballtransfers“ auf der Plattform X berichtet, könnte der 19-Jährige den FC per Leihgeschäft verlassen. Die Kölner sind mit seiner Entwicklung zufrieden, würden den Spieler aber temporär abgeben, um ihm den nächsten Schritt zu ermöglichen. Demnach haben der VfL Osnabrück, Austria Lustenau aus der österreichischen Bundesliga und weitere Vereine Interesse an einer Leihe des Youngsters.

Ankunft erst im vergangenen Sommer

Neumann wechselte im vergangenen Sommer aus der Jugend von RB Leipzig in die Domstadt und etablierte sich innerhalb der vergangenen Saison als Bestandteil des Profikaders, nachdem er mit guten Leistungen in der UEFA Youth League und der Regionalliga West auf sich aufmerksam gemacht hatte. Auf sein Kaderdebüt im Dezember des vergangenen Jahres beim 0:2 in Leverkusen folgte einige Monate später sein Bundesligadebüt gegen den BVB. Nach seinem Startelfdebüt gegen Gladbach und der Entlassung von Lukas Kwasniok ging es für Neumann zurück in die U21. Neumanns Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, für einen Leih-Deal müsste dieser also vorher noch verlängert werden.


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