Er wurde eigentlich schon verabschiedet, doch in den letzten Wochen deutete sich diese überraschende Wende bereits an: Nach exklusiven COFC-Informationen: Mikail Özkan bleibt dem 1. FC Köln eine weitere Saison erhalten und unterschreibt bis Juni 2026.
Die Geißböcke legen bei dem Innenverteidiger der U21 eine Kehrtwende ein. Der Abgang des 22-Jährigen war eigentlich schon besiegelt, die Abschiedsworte gesprochen. Nun wendet sich das Blatt allerdings: Mikail Özkan bleibt dem 1. FC Köln eine weitere Saison erhalten und unterschreibt bis Juni 2026.
Mikail Özkan bleibt beim 1. FC Köln
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„Danke Mikail Özkan“, sagte der 1. FC Köln am 21. Mai auf Instagram kurz nach dem Saisonende der Regionalliga West und ergänzte: „Es ist Zeit, Abschied zu nehmen“. Der Vertrag des 22-Jährigen endete ursprünglich Ende Juni und somit war der Abgang Özkans eigentlich beschlossene Sache. „Wir wünschen euch ganz viel Erfolg auf euren weiteren Karriere-Wegen“, hieß es auf dem offiziellen Vereinskanal. Doch schon Tommy Engel, Trude Herr und Wolfgang Niedecken sangen einst so treffend: „Niemals geht man so ganz.“ Und das trifft anscheinend auch auf Mikail Özkan zu. Der Abwehrspieler blieb auch nach dem ursprünglichen Vertragsende am Geißbockheim, trainierte weiterhin mit der U21. Um sich fit zu halten für einen möglichen anderen Verein, wie FC-Trainer Evangelos Sbonias auf Nachfrage äußerte.
Die offizielle Verkündung dürfte zeitnah erfolgen
Doch es ließ bereits aufhorchen, dass Özkan sogar in den Testspielen der U21 zum Einsatz kam. Das wiederum ist in der Saison-Vorbereitung durchaus ungewöhnlich, geht es dabei schließlich darum, die eigene Mannschaft einzuspielen und Abläufe zu verfeinern. Und so deutete sich bereits in den vergangenen Wochen an, dass Özkan noch eine weitere Saison im FC-Trikot dranhängen wird. Das passt auch bei der U21 gut ins Gefüge, geht der Spieler doch in seine letzte Spielzeit als U23-Aktiver – und kennt sowohl den Verein, das Trainerteam als auch viele seiner Mitspieler bereits. Inzwischen, das erfuhr diese Redaktion aus gut unterrichteter Quelle, soll die Verlängerung in trockenen Tüchern sein: Özkan bleibt dem 1. FC Köln bis zum 30. Juni 2026 erhalten. Die offizielle Verkündung dürfte zeitnah erfolgen, auf jeden Fall vor dem Saisonstart nächste Woche Samstag beim 1. FC Bocholt.
Özkan kam im Sommer 2018 vom FC Hennef ans Geißbockheim, durchlief die U17 und U19. Für die U21 absolvierte er bislang 41 Einsätze in der Regionalliga-West. Im März feierte Özkan sogar sein Zweitliga-Debüt. Pikanterweise wurde Özkan just beim 2:1-Erfolg in Paderborn in der Schlussminute für Max Finkgräfe eingewechselt – und spielte somit auch vor den Augen des jetzigen FC-Trainers Lukas Kwasniok vor.
Erneut wird der FC zu Zahlungen wegen unzulässigem Einsatz von Pyrotechnik zur Kasse gebeten. Die Fans der Geißböcke brannten gleich in mehreren Begegnungen ein Feuerwerk ab. Es gibt dieses Mal heftige Strafen für den 1. FC Köln.
Der DFB verhängt im Juli gleich mehrere heftige Strafen für den 1. FC Köln. Insgesamt kommt der FC auf fast 250.000 Euro alleine in diesem Monat. Für die gesamte Spielzeit könnte Köln sogar die Millionen knacken.
Pyrotechnik beim Spiel des 1. FC Köln
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Knapp zwei Monate nach dem letzten Saisonspiel der 2. Bundesliga hängt die Saison den Geißböcken noch nach. Der DFB hat gleich mehrere Strafen gegen den FC für Pyro-Vergehen seiner Fans ausgesprochen. Alleine für die Begegnung bei Hertha BSC im vergangenen November muss der FC mehr als 93.000 Euro bezahlen. Laut Verband habe „der Kontrollausschuss wegen mehrerer pyrotechnischer Aktionen der Kölner Anhänger eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 109.920 Euro beantragt“. Ein Teil der Summe wurde aufgrund einer einminütigen Unterbrechung anberaumt. Das akzeptierte der FC aber nicht, verwies darauf, dass die Unterbrechung nicht so lange gedauert habe und aufgrund der Pyrotechnik der Hertha-Fans beschlossen wurde. Von dieser „Erhöhung“ wurde abgesehen.
Insgesamt fast 250.000 Euro Strafe im Juli
66.000 Euro müssen die Kölner für Vergehen im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern bezahlen. Allerdings nicht nur für das Abfackeln von Pyrotechnik. Der FC muss einen Großteil der Strafe für den Platzsturm nach dem Aufstiegssieg gegen die Pfälzer berappen. Auch für die Begegnung gegen Hannover 96 wurde eine saftige Strafe fällig. Der FC muss für den Pyro-Einsatz 78.260 Euro bezahlen. Weitere Strafen in Höhe von insgesamt 6.500 Euro werden für Vergehen in den Partien gegen Jahn Regensburg und den SC Paderborn fällig. Somit hat der DFB alleine im Juli Strafen in Höhe von 250.000 Euro gegen den FC ausgesprochen. Wie immer kann ein Drittel des Betrags „für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwendet“ werden, wie es in dem offiziellen Schreiben des FC heißt.
Der FC gehört in der 2. Bundesliga zu den Mannschaften mit der höchsten Gesamtstrafe. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Kölner die Millionen in dieser Saison knacken.
Am Mittwoch haben die Geißböcke das Teambild für die kommende Saison geschossen. Die Spieler des 1. FC Köln posieren fürs Mannschaftsfoto. Allerdings fehlten noch einige Profis.
Der Kalender des FC füllt sich nach und nach. Nun gibt es den nächsten Termin für das bevorstehende Trainingslager: 1. FC Köln testet gegen Leicester City. Das Spiel findet am 25. Juli statt.
Der FC hat einen weiteren Termin bekannt gegeben für den Sommerfahrplan: 1. FC Köln testet im Trainingslager in Graz gegen Leicester City. Das gab der Verein am Vormittag bekannt.
Der teuerste Spieler bei Leicester ist Bilal El Khannous (Foto: Carl Recine/Getty Images)
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Wenige Tage vor der Abreise ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf hat der FC auch sein Testspiel vor Ort festgezurrt. Besser gesagt in Graz. In der Merkur-Arena spielen die Geißböcke gegen den Premiere-League-Absteiger Leicester City. Die Begegnung findet am 25. Julia statt und wird um 17 Uhr angepfiffen. Der Überraschungsmeister von 2016 ist in diesem Sommer in die Championship abgestiegen. Die beiden Teams sind in einem Pflichtspiel noch nie aufeinandergetroffen. Nur einen Tag nach dem Testspiel reist der FC wieder zurück nach Köln und holt sich den Feinschliff für den Saisonauftakt im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg am 17. August. Mit dem Test gegen Leicester könnten alle Testspiele für diesen Sommer dann terminiert sein. Möglicherweise kommt kurzfristig noch eine Begegnung dazu.
Ersten Termine stehen fest
Das nächste Spiel gibt es bekanntlich noch vor der Abreise in die Steiermark. Es kommt zum Stadtderby gegen die Fortuna. Das Spiel findet am 18. Juli 2025 um 18 Uhr im Südstadion statt. Für das Team von FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok ist das Duell gegen den Stadtrivalen das zweite Testspiel der Sommervorbereitung. Beim ersten am vergangenen Wochenende gab es ein 7:1 gegen Bergisch Gladbach. Nach der Rückkehr testet der FC am 9. August im eigenen Stadion gegen den Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo. Die Norditaliener schlossen die aktuelle Spielzeit als Tabellendritter ab. Im Sommer 24 gewann Bergamo das Endspiel in der Europa League gegen Bayer Leverkusen. Die beiden Teams standen sich im UEFA-Pokal 1990/1991 gegenüber. Das Hinspiel endete 1:1 in Köln, das Rückspiel gewann Atalanta 1:0.
Eine Woche nach dem Spiel gegen Regensburg steht auch das erste Ligaspiel an. Zunächst sind die Geißböcke zu Gast beim FSV Mainz 05.
Lange hatten die FC-Verantwortlichen im Winter angekündigt, noch einen Stürmer holen zu wollen. Gekommen ist dann kurz vor Ende des Transferfensters Imad Rondic. Bislang konnte der Angreifer aber nicht überzeugen. Für die kommende Saison nimmt er einen neuen Anlauf beim 1. FC Köln: Imad Rondic muss jetzt liefern.
Neue Saison, neuer Trainer, neue Chance? Das wird zumindest Imad Rondic hoffen. Denn seit seinem Wechsel nach Köln im Winter konnte der Stürmer noch nicht abliefern. Jetzt geht es in der Sommervorbereitung schon um viel für ihn beim 1. FC Köln: Imad Rondic muss jetzt liefern.
Imad Rondic im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Am Ende wurde es noch mal knapp. Erst kurz vor Transferschluss kam Imad Rondic für kolportierte 1,5 Millionen Euro inklusive Vertrag bis 2029 von Widzew Lodz zum 1. FC Köln. Für die Polen hatte er zuvor in der ersten Liga in 18 Einsätzen neun Tore und zwei Vorlagen geliefert. In Köln sollte er den Verein dann mit seinen Toren zum Aufstieg schießen. Der Aufstieg gelang bekanntermaßen, das mit den Toren von Rondic jedoch nicht – wie erhofft. Ein Einziges wurde es bei neun insgesamt doch enttäuschenden Einsätzen. Jetzt möchte der Stürmer in der kommenden Saison zeigen, was er wirklich drauf hat. Und zumindest sein Berater hat vor ein paar Wochen in der „Bild“ schonmal eine deutliche Ansage gemacht: „Fußball-Deutschland wird schon noch sehen, zu was Imad in der Lage ist. Er arbeitet hart, ist intelligent, fühlt sich im Verein und der Mannschaft total wohl und wird mit Leistung überzeugen.“
Unauffällig im ersten Testspiel
Vergangenen Samstag gegen Bergisch Gladbach bekam der Stürmer die erste Chance dazu. Trainer Lukas Kwasniok stellte ihn in der Startelf als Sturmspitze auf. Nutzen konnte der 26-Jährige diese Möglichkeit jedoch nicht. Der Bosnier erzielte beim 7:1-Erfolg der Geißböcke kein Tor, blieb bei seinem Einsatz weitestgehend unter dem Radar, unauffällig. Nach einer halben Stunde war sein Arbeitstag dann auch schon wieder beendet, als erster Spieler wurde der Bosnier ausgewechselt. Für ihn kam Youngster Youssoupha Niang. Es war ein Auftritt, der eher zu Rondics bisherige Leistungen im FC-Trikot passte als zu dem von ihm erhofften Neuanfang.
Dabei wäre es gerade jetzt für den Stürmer besonders wichtig, sich zu empfehlen. Durch die Abgänge von Tim Lemperle zur TSG 1899 Hoffenheim und Damion Downs zum FC Southampton könnte trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache ein Platz für Rondic frei werden. Denn Sargis Adamyan spielt beim FC keine Rolle mehr, nachdem er nicht Mal im Testspiel zu einem Einsatz kam und auch nicht mit ins Trainingslager reisen wird. Florian Dietz und Steffen Tigges sollen auch abgeben werden, wobei Tigges gegen Bergisch Gladbach sogar als Linksverteidiger aushelfen musste. Neuzugang Ache dürfte erstmal gesetzt sein und zeigte sich auch schon in guter Frühform. Direkt dahinter dürfte im Moment aber schon Rondic kommen. Jetzt wäre für den Stürmer der Zeitpunkt, den Kölner Verantwortlichen mit guten Leistungen zu zeigen, dass sie keinen Druck haben, noch einen weiteren Stürmer verpflichten zu müssen.
Schlechte Chancen, wenn noch ein Neuer kommt
Denn bis jetzt haben sich die Kölner noch zurückhaltend zu einem möglichen Neuzugang im Angriff geäußert. So sieht Sportdirektor Thomas Kessler keinen akuten Zugzwang, da der Verein bereits Ache verpflichtet hat. Das ist auch ein gutes Zeichen für Rondic. Denn als zweiter Stürmer hinter Ache könnte er auch auf einiges an Spielzeit kommen, während der er sich zeigen kann. Trotzdem könnte „vielleicht noch was passieren auf der Position“, sagte Kessler vergangene Woche. Und weiter: „Wir schauen uns da auf dem Markt um.“ Ob dann wirklich noch ein Transfer passiert, hängt vielleicht dann auch von Rondic ab. Wenn aber tatsächlich ein neuer Stürmer kommt, würde dieser in der Rangfolge bestimmt noch vor dem 26-Jährigen stehen. Für den Bosnier könnte es trotz noch vier Jahren Vertrags dann schon eng werden bei den Geißböcken. Aber noch hat Rondic Zeit, sich zu beweisen. Und vielleicht kann er ja schon im nächsten Test am Freitag gegen Fortuna Köln (18 Uhr) ein Erfolgserlebnis feiern und seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok seine Stärken zeigen.
Die Gerüchte um mögliche Transfers kochen beim FC gerade wieder hoch. Dabei lohnt sich vielleicht auch ein ganz anderer Blick. Diese vertragslosen Spieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.
In der jüngeren Vergangenheit betonten die Kölner Verantwortlichen an verschiedenen Stellen, dass für den FC vertragslose Spieler nicht in Frage kämen. Allerdings war die Saison zu diesen Spielzeiten auch schon immer ein Stückchen weiter. Ein allgemein oft verwendetes Argument: Es gibt wohl einen Grund, warum die Spieler vertragslos seien. Dabei lohnt sich ein Blick auf genau diese Spieler vielleicht dann doch. Diese vertragslosen Spieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.
Rick Karsdorp könnte auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger interessant werden
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Rechtsverteidiger
Rick Karsdorp: Der 30-Jährige durchlief sämtliche Jugendmannschaften von Feyenoord Rotterdam, bevor er zur Saison 2014/2015 ein fester Bestandteil in der ersten Mannschaft des niederländischen Erstligisten wurde. In seiner Premierensaison kam er eher als Ersatzspieler zum Einsatz und verbuchte am Ende 19 Ligaspiele für Rotterdam. In den beiden folgenden Spielzeiten entwickelte sich Karsdrop zum unumstrittenen Stammspieler und kam in dieser Zeit auf insgesamt 76 Pflichtspiele für die Niederländer. Nach drei Jahren beschloss der Defensivspieler dann, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen, und wechselte zum italienischen Traditionsklub AS Rom. Dieser Wechsel erwies sich allerdings als nicht erfolgreich. Zwar durfte Karsdrop in der Champions League debütieren, allerdings verbuchte der Rechtsverteidiger in zwei Spielzeiten wettbewerbsübergreifend lediglich 15 Einsätze und kehrte zur Spielzeit 19/20 zu Feyenoord zurück.
Schließlich ging es weiter zur AS Rom. In den Spielzeit 20/21 und 21/22 gehörte der Niederländer zum absoluten Stammpersonal der Römer und absolvierte wettbewerbsübergreifend 96 Einsätze. Es folgten zwei Saisons als Rotationsspieler. Da Rom den Vertrag mit Karsdrop nicht verlängern wollte, zog es den Niederländer im Sommer 2024 zurück in sein Heimatland. Dieses Mal jedoch nicht zu Feyenoord, sondern zum Ligakonkurrenten, der PSV Eindhoven. Aber auch hier setzte sich der Rechtsverteidiger nicht durch und kam in der Saison auf insgesamt 20 Einsätze, darunter sieben in der Königsklasse. Der Vertrag wurde nach der vergangenen Saison nicht verlängert, womit der Rechtsfuß ablösefrei zu haben wäre.
Linksverteidiger
Godfried Frimpong: Anders als Karsdrop verbrachte Frimpong die Großteile seiner Jugend nicht bei Feyenoord, sondern bei dessen Rivalen Sparta Rotterdam. Im Sommer 2015 wechselte der gebürtige Niederländer dann in die Jugend von Benfica Lissabon. Bei den Portugiesen durchlief er diverse U-Mannschaften. Zur Saison 2019/2020 rückte der Linksverteidiger in die zweite Mannschaft der Lissaboner vor und sammelte hier seine ersten Erfahrungen im Profibereich. Nach zwei Spielzeiten bei der Reserve von Benfica wechselte Frimpong zum portugiesischen Zweitligisten Moreirense FC. Nachdem er in seiner ersten Saison nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, änderte sich dies zur Spielzeit 22/23. Hier gehörte Frimpong mit 30 Ligaspielen zum Stammpersonal und hatte somit großen Anteil an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die erste Liga.
Auch in dieser kam der Linksfuß als Stammspieler zum Einsatz. In zwei Spielzeiten verbuchte der 26-Jährige 61 Erstligaspiele auf seinem Konto und feierte mit seinem Team zweimal hintereinander den Klassenerhalt. Nach der vergangenen Spielzeit beschloss Frimpong, seinen Vertrag nicht zu verlängern und die nächste Herausforderung zu suchen. Bislang hat ihn jedoch noch kein neuer Verein unter Vertrag genommen. Frimpong zeichnen primär seine Geschwindigkeit, sein gutes Passspiel und sein gutes Flankenspiel aus.
Innenverteidiger
Scott McKenna: Der Schotte, der aus der Jugend des FC Aberdeen stammt, wurde zu Beginn seiner Karriere immer wieder verliehen. Nach drei Kurzeinsätzen in der ersten schottischen Liga für Aberdeen und den Stationen Ayr United und Alloa Athletic entwickelte sich der Innenverteidiger in der Saison 17/18 zum Stammspieler bei seinem Heimatclub. Diesen Status hielt McKenna auch in den beiden darauffolgenden Spielzeiten und absolvierte insgesamt 118 Pflichtspiele für seinen Jugendverein. Diese Entwicklung blieb auch anderen Vereinen nicht vorenthalten. So wechselte der Schotte 2020 zum englischen Zweitligisten Nottingham Forrest, bei dem er sich sofort zu einem Leistungsträger entwickelte. Nach 24 Ligaspielen in seiner ersten Saison für Forrest folgten im Jahr darauf ganze 45 Championship-Spiele. Dadurch hatte der 42-fache schottische Nationalspieler einen großen Anteil am Aufstieg in die Premier League.
In dieser gehörte McKenna weiter zu einem wichtigen Teil der Mannschaft und kam in 20 Spielen zum Einsatz. Nach drei Jahren in England zog es den Verteidiger dann zum FC Kopenhagen weiter, den er im Sommer 2024 jedoch bereits nach einem Jahr und wettbewerbsübergreifend 15 Spielen in Richtung Spanien zum Erstligisten UD Las Palmas verließ. Bei den Spaniern fand sich McKenna schnell zurecht und absolvierte in der vergangenen Spielzeit 31 Pflichtspiele. Da er nur einen Vertrag für eine Spielzeit unterzeichnet hatte und diesen auch nicht verlängern wollte, ist der Abwehrmann nun ablösefrei auf dem Markt. Durch seine ganzen Stationen bringt McKenna einiges an Erfahrung mit. Seine Stärken liegen im Spielaufbau, im Kopfballspiel sowie im Zweikampf. Außerdem ist er Linksfuß und kann neben der Innenverteidigung auch auf der Linksverteidigerposition eingesetzt werden.
Mittelfeldspieler
Josh Dasilva: Der aus der Arsenal-Jugend stammende Mittelfeldspieler durchlief diverse Jugendmannschaften der Londoner, bevor er im Sommer 2018 zum FC Brentford wechselte. Nach 24 Einsätzen in seiner ersten Profisaison folgten in der Spielzeit danach ganze 42 Spiele in der Championship. Diese Entwicklung setzte der Engländer auch in der Saison 20/21 fort und hatte mit fünf Toren und vier Vorlagen einen erheblichen Anteil am Aufstieg von Brentford in die Premier League. In der höchsten englischen Spielklasse gehörte der 26-Jährige in der ersten Saison zum Kreis der Ersatzspieler und kam lediglich neunmal zum Einsatz. Zur Saison 22/23 änderte sich dies allerdings komplett. Dasilva bestritt ganze 36 Spiele, in denen er vier Treffer erzielte und zwei weitere vorbereitete.
Nach dieser Spielzeit verbuchte der Rechtsfuß in den vergangenen beiden Saisons allerdings nur noch fünf Einsätze auf seinem Konto. Brentford verlängerte den in diesem Sommer auslaufenden Vertrag nicht. Seitdem befindet sich der Engländer auf der Suche nach einem neuen Verein. Besonders stark ist Dasilva als sogenannter Box-to-Box-Spieler, der die Bälle durchs Mittelfeld trägt. Ebenso kann er sich körperlich gut durchsetzen und zeigt sich auch in den Zweikämpfen sehr robust.
Stürmer
Rhian Brewster: Nachdem der Engländer zunächst von Chelsea zur Liverpool-Jugend gewechselt war, durchlief der Angreifer fortan bis zur zweiten Mannschaft sämtliche U-Teams der Reds. In der Saison 19/20 feierte Brewster sein Debüt für die Profimannschaft von Liverpool. Allerdings setzte sich der Rechtsfuß im Kader von Jürgen Klopp nicht wirklich durch und wurde daher im Januar 2020 für ein halbes Jahr in die Championship zu Swansea City verliehen. Beim englischen Zweitligisten gehörte Brewster sofort zum Stammpersonal und kam in 22 Pflichtspielen zum Einsatz, in denen er elf Treffer erzielte. Nach der Leihe kehrte der Stürmer nach Liverpool zurück, absolvierte eine Partie und verließ den Club im Oktober 2020 für 26 Millionen Euro zum Premier-League-Aufsteiger Sheffield United. Bei Sheffield gehörte Brewster zum Kreis der erweiterten Stammspieler und markierte in seiner ersten Saison im englischen Oberhaus ganze 27 Einsätze.
Allerdings konnte auch der ehemalige englische U-Nationalspieler den direkten Abstieg von Sheffield nicht verhindern. Brewster blieb Sheffield erhalten, blieb in den folgenden beiden Spielzeiten allerdings hinter den Erwartungen. In zwei Jahren Championship kam der Engländer in 30 Spielen zum Einsatz, verbuchte dabei jedoch lediglich 1388 Minuten auf seinem Konto. Die Saison 22/23 endete für Brewster und Sheffield dennoch positiv, da der Club nach zwei Jahren in die Premier League zurückkehrte. Auch hier gehörte Brewster eher zu den Ersatzspielern und absolvierte in der Saison nur 13 Einsätze. Der Engländer gehörte auch in der vergangenen Saison zum Stammpersonal. In wettbewerbsübergreifend 42 Spielen erzielte Brewster vier Treffer und legte drei weitere Tore vor. Zum Ende der Saison lief der Vertrag des Engländers aus. Allerdings hat Brewster bislang keinen neuen Verein gefunden.
Es war dann doch eine Überraschung: Ron-Robert Zieler wechselt zum 1. FC Köln. Für den Torwart ist es die erneute Rückkehr zu seinem Heimatverein. Aber er ist bei weitem nicht der erste, der ein zweites Mal zum FC kommt: Das sind bekannte Rückkehrer des 1. FC Köln.
Mit seinem gerade erfolgtem Wechsel zum 1. FC Köln ist es bereits das dritte Mal, dass Ron-Robert Zieler beim FC ist: zuerst bis zur U17 im Nachwuchs, dann 2020/21 auf Leihbasis. Er ist aber bei weitem nicht der erste, der nach einem Wechsel zu einem anderen Verein später in seiner Karriere in die Domstadt zurückkommt: Das sind bekannte Rückkehrer des 1. FC Köln.
Lukas Podolski ist einer der bekanntesten FC-Rückkehrer
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Ron-Robert Zieler ist aktuell nicht der Einzige: Neben dem Neuzugang gibt es im Kölner Kader noch einen weiteren Spieler, der nach einem Wechsel weg vom FC zurückgekehrt ist: Dominique Heintz. Der Innenverteidiger kam 2015 vom FC Kaiserslautern erstmals zu den Kölnern. In drei Jahren bis Sommer 2018 machte er so ziemlich alle möglichen Höhen und Tiefen mit. 2016/17 erreichte Heintz unter Trainer Peter Stöger den fünften Platz und spielte in der darauffolgenden Saison in der Europa League. Unter anderem die Teilnahme am europäischen Wettbewerb führte jedoch dazu, dass die Geißböcke abstiegen. Heintz ging zum SC Freiburg. Nach weiteren Stationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum schnürt der inzwischen 31-Jährige seit zwei Jahren aber seine Fußballschuhe wieder in Köln. Und dieses Mal blieb er dem FC nach dem Abstieg vor einem Jahr treu. So hatte der Innenverteidiger in der abgelaufenen Saison mit 28 Ligaeinsätzen auch seinen Anteil am direkten Wiederaufstieg.
Nach der Rückkehr das Karrieende in Köln
Wie Zieler aus der Kölner Jugend stammt Mark Uth. 2009 wechselte er in die U19, kam in den Jahren danach auf einige Einsätze für die zweite Mannschaft in der Regionalliga. Bei den Profis konnte sich der Stürmer jedoch nicht durchsetzen, verabschiedete sich deshalb 2012 nach Heerenveen. Es sollte fast acht Jahre dauern bis zur Heimkehr. Im Winter 2020 liehen die Geißböcke das Eigengewächs von Schalke 04 aus, später folgte die feste Verpflichtung. Seitdem kam Uth in 78 Einsätzen auf 13 Tore und 17 Vorlagen. Den letzten Treffer erzielte er ausgerechnet bei seinem letzten Einsatz überhaupt: Am 34. Spieltag der vergangenen Saison traf der 33-Jährige als Joker zum 4:0 Endstand gegen Kaiserslautern. Nach dem Spiel beendete er seine Laufbahn, da er gerade in der Spätphase seiner Karriere von Verletzungen geplagt war. Mit dem Treffer gelang ihm der goldene Abschluss.
Den hat Anthony Modeste gleich zweimal verpasst. Zuerst bei seinem ersten Abschied vom FC 2017. In der Vorsaison hatte der Stürmer den Verein mit unglaublichen 25 Toren auf Platz fünf und damit nach Europa geschossen. Darauf entwickelte sich jedoch ein teilweise auch öffentlich ausgetragenes Transfer-Wirrwarr, an dessen Ende der Torjäger für insgesamt knapp unter 35 Millionen Euro nach China wechselte. Dort wurde er jedoch nicht glücklich, kündigte wegen ausstehender Zahlungen nach nur einem Jahr seinen Vertrag und kehrte zurück zu den Kölnern. An die alten Leistungen konnte Modeste aber erstmal nicht anknüpfen, wurde 2021 für ein halbes Jahr zu AS St.Étienne verliehen. Danach gelang aber unter Trainer Steffen Baumgart der erneute Durchbruch. Der Angreifer erzielte 2021/22 20 Tore und vier Vorlagen in der Liga. Dann verpasste der Franzose aber wieder ein gutes Ende: Erneut wechselt Modeste nach einer starken Saison, dieses Mal zu Borussia Dortmund. Wie beim ersten Abgang ließ er verärgerte und enttäuschte FC-Fans zurück.
Heimkehr eines Eigengewächses
Besser machte es ein weiterer Stürmer, der bis heute eine FC-Legende ist: Lukas Podolski. Aus der Kölner Jugend arbeitete er sich in die erste Mannschaft hoch und löste dort mit seinen starken Leistungen einen regelrechten Hype aus. 2006 wurde das Eigengewächs zum besten jungen Spieler der Weltmeisterschaft gewählt und wechselte darauf für zehn Millionen Euro zum FC Bayern München. Der Transfer stand allerdings schon vor dem Turnier fest, da der 1. FC Köln abgestiegen war. In München konnte sich Podolski nicht so richtig durchsetzen und kehrte nach drei Jahren in die Domstadt zurück, wo der Angreifer nach einer mittelmäßigen ersten Saison wieder überzeugte. 13 Tore und sechs Vorlagen 2010/11 und sogar 18 Tore und acht Vorlagen ein Jahr später sprachen eine deutliche Sprache. Wegen dieser starken Leistungen kam es dann auch zum zweiten Abgang: Der Torjäger ging für 15 Millionen Euro zu Arsenal London und beendete damit seine zweite Kölner Zeit.
In seiner ersten Phase beim 1. FC Köln spielte Podolski auch mit Patrick Helmes zusammen. Dieser war 2005 zum FC gewechselt, hatte aber bis zur U17 auch schon in der Jugend für die Geißböcke gespielt. Als Profi empfahl sich in drei Jahren vor allem 2007/08 mit 17 Toren und fünf Vorlagen in der zweiten Liga für mehr. Darum folgte dann auch der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen. Nach einigen mal mehr, mal weniger erfolgreichen Jahren in Leverkusen und beim VfL Wolfsburg kam der Stürmer 2013 zu den Kölnern zurück. Diese schoss er direkt wie beim seinem ersten Engagement zum Aufstieg. Leider war das aber auch seine letzte Saison. Denn danach fiel Helmes mit einem Knorpelschaden in der Hüfte über ein Jahr aus, bis er im Sommer 2015 schließlich seine Karriere wegen der Verletzung beenden musste.
FC-Legenden mit Rückkehr
Einer der ganz großen in der FC-Geschichte ist Pierre Littbarski. Der 1,68 Meter große Dribbelkünstler ist zweifellos einer der größten Kölner Spieler aller Zeiten. 1978 kam er aus dem Nachwuchs von Zehlendorf zum FC. Dort setzte er sich in seiner zweiten Saison durch und spielte sich in den darauffolgenden Jahren mit starken Leistungen in die Herzen der Kölner Fans. So schoss Littbarski die Geißböcke zum Beispiel 1983 zum Sieg im Pokalfinale gegen Fortuna Köln. 1986 ging er dann zum FC Paris, kehrte aber nach nur einem Jahr wieder zurück in die Domstadt. Der größte Erfolg seiner Karriere: der Weltmeistertitel 1990. Nach über 500 Pflichtspielen im FC-Trikot war dann 1993 endgültig Schluss in Köln und die FC-Ikone wechselte als einer der ersten europäischen Fußballer in die damals neu gegründete japanische J-League. Dort beendete er 1997 seine Karriere.
Ein Jahr nachdem Littbarski erstmals in Köln aufschlug, verpflichtete der FC einen neuen internationalen Topstar. Tony Woodcock wechselte für eine Rekordablöse von 2,5 Millionen D-Mark in die Domstadt. Der Angreifer hatte 1978/79 mit Nottingham Forest den Europapokal der Landesmeister gewonnen, ein Jahr zuvor bereits die englische Meisterschaft geholt. In Köln kamen direkt zu seinem ersten Training mehrere tausend Fans. Und der Engländer zahlte die Fan-Liebe mit Leistungen zurück. 1982 aber verließ er die Geißböcke und ging wieder in seine Heimat zum FC Arsenal. In London blieb Woodcock vier erfolgreiche Jahre, ehe es ihn dann 1986 erneut zum 1. FC Köln zog. Dort konnte der Angreifer zumindest in der ersten Saison mit zehn Liga-Toren an seine frühere FC-Phase anknüpfen. Nach zwei Spielzeiten folgte der Wechsel in die zweite Bundesliga zu Fortuna Köln, wo er seine Karriere ausklingen ließ.
Comeback eines Double-Siegers
Bereits etwas früher beim FC war Herbert Neumann. 1972 schaffte das Eigengewächs den Sprung zu den Profis. In den Jahren darauf gelang dem zentralen Mittelfeldspieler der endgültige Durchbruch und er entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der erfolgreichsten Zeit der Kölner Vereinsgeschichte. So gewann er zum Beispiel 1978 mit den Geißböcken das Double, machte in der Saison in Pokal und Liga zusammen insgesamt 40 Spiele. Neumann zerstritt sich jedoch mit Trainer Hennes Weisweiler und wagte darum 1980 den Sprung nach Italien zu Udinese Calcio. Nach einer ordentlichen Debütsaison in der Serie A ging es für ihn zum FC Bologna, mit denen er jedoch aus der ersten Liga abstieg. Darum probierte er es erfolglos mit einem Probetraining bei Arsenal London. Letztendlich kehrte er für eine Saison zum 1. FC Köln zurück und wurde mit dem Verein nochmal Pokalsieger. Allerdings machte er insgesamt nur zehn Spiele und wechselte daher direkt wieder zu Olympiakos Piräus. Neumann ist damit leider einer der wenigen Fälle, der in seiner zweiten Zeit beim FC deutlich abfiel.
Die FC-Fußballerinnen haben eine weitere Neuverpflichtung zu vermelden. Weronika Zawistowska kehrt zu den Frauen des 1. FC Köln zurück. Die 25-Jährige lief bereits von 2021 bis 2023 für den 1. FC Köln auf.
Der FC schraubt auch weiterhin am Kader der Fußballerinnen. Weronika Zawistowska kehrt zu den Frauen des 1. FC Köln zurück. Die polnische Nationalspielerin kommt vom FC Bayern München zurück an den Rhein.
Weronika Zawistowska (r.) spielt künftig wieder für die FC-Frauen (Foto: 1. FC Köln)
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Eine Delegation des 1. FC Köln war unlängst in die Schweiz zur Europameisterschaft der Frauen gereist. Und sie ist mit einer guten Nachricht zurückgekehrt. Der FC hat eine weitere Neuverpflichtung zu vermelden. Die Geißböcke haben die polnische Nationalspielerin Weronika Zawistowska unter Vertrag genommen. Wieder unter Vertrag genommen, muss es heißen. Denn die Polin war bereits von 2021 bis 2023 Spielerin des 1. FC Köln. „Ich komme nach Köln zurück, weil ich mich hier immer wie zu Hause gefühlt habe. Die Stadt, die Menschen und vor allem die besondere Atmosphäre rund um den FC haben mir gefehlt. Es ist ein Verein mit Herz, Tradition und einer unglaublichen Fankultur“, sagt Zawistowska. „Ich habe die Emotionen im Stadion, die Nähe zu den Fans und das Gemeinschaftsgefühl sehr vermisst. Köln ist mehr als nur ein Verein – es ist ein Lebensgefühl. Deshalb freue ich mich riesig, wieder ein Teil davon zu sein.“
„Der Kontakt ist nie abgerissen“
In Polen spielte die Offensivspielerin für UKS Bródno Warszawa, MUKS Praga Warszawa, Górnik Łęczna und KKS Czarni Sosnowiec. Mit Łęczna wurde sie zweimal polnische Meisterin und gewann den Pokal, mit Czarni Sosnowiec gewann sie 2021 das Double. Anschließend wurde sie vom FC Bayern München unter Vertrag genommen und umgehend an den FC verliehen. In der vergangenen Saison holte die 25-Jährige das Double mit dem Rekordmeister. „Wir sind glücklich, dass wir Weronika Zawistowska wieder nach Köln zurückholen konnten. In ihren beiden Jahren beim FC war sie nicht nur eine große sportliche Verstärkung, sondern auch menschlich ein wichtiger Teil unserer Mannschaft“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball. „Der Kontakt ist in den vergangenen zwei Spielzeiten nie abgerissen – und Weronika hat den FC immer im Herzen getragen. Umso schöner ist es, dass sie nun wieder den Geißbock auf der Brust trägt und gemeinsam mit uns neue Kapitel in Rot und Weiß schreiben wird.“
Pünktlich vor dem zweiten Testspiel gegen Fortuna Köln am kommenden Freitag gibt es das neue Jersey beim 1. FC Köln: So sehen die Auswärtstrikots der Saison 25/26 aus. Das Outfit ist bereits im Fanshop der Geißböcke zu haben.
Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Heimtrikots stellt der FC nun auch das zweite Jersey vor. Und das pünktlich zum Testspiel gegen den Stadtrivalen und den Start ins Trainingslager beim 1. FC Köln: So sehen die Auswärtstrikots der Saison 25/26 aus.
Auswärtstrikot des 1. FC Köln in der Saison 2025/26 (Foto: 1. FC Köln)
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Vier Tage vor dem Aufbruch ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf gibt es nun auch offiziell das neue Auswärtstrikot beim 1. FC Köln. Nachdem bereits das Heimtrikot geleaked wurde, ist auch das Design des zweiten Jerseys nicht mehr überraschend. Erneut hatte es einen Leak von „Inside Müngersdorf“ gegeben, dass das Trikot in schlichtem Rot daherkommt. Das Trikot ist mit farblich dunkleren roten Längsstreifen überzogen. An den Seiten verlaufen die für den Ausstatter Hummel typischen weißen Pfeile. Der Kragen ist weiß abgesetzt. Ebenso wie das Heimtrikot verfügt auch das Auswärtsjersey über die Belüftungslöcher im Stoff. Die Resonanz auf das geleakte Trikot unter der Woche war in den Sozialen Medien sehr gespalten.
Die Heimtrikots der Saison 25/26 (Fotos: 1. FC Köln)
Torwarttrikot in Blau gehalten
Laut Beschreibung ist das Jersey aus einem speziellen Stoff mit eingewebtem subtilen Muster. Die Trikots sind ab sofort im Fanshop zu haben. Das Torwarttrikot ist in einem kräftigen Blau gehalten und soll laut Beschreibung mit seinem gelb-blauen Pixel-Muster ein absoluter „Blickfang auf dem Spielfeld“ sein. Traditionell werden die Auswärts- und Ausweichtrikots erst während der Vorbereitung vorgestellt.
Zum letzten Mal wird der FC vorerst von der dänischen Firma hummel ausgestattet. Ab der kommenden Saison ist Adidas wieder der Ausrüster der Geißböcke. „Menschen, die den FC lieben, tragen den Verein oft nicht nur in ihren Herzen, sondern gerne auch auf ihrer Haut. Dieses besondere Gefühl ist für viele FC-Fans nicht nur am Spieltag im Stadion elementarer Ausdruck ihrer Verbundenheit zum Verein, sondern jeden Tag“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld.
Die erste Trainingswoche, das erste Testspiel sind absolviert. Der FC befindet sich nun mitten in der Vorbereitung und wird Ende der Woche noch ins Trainingslager aufbrechen. Und das Stand jetzt mit einigen Fragezeichen. Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln am ehesten handeln.
Die Kaderplanung der Geißböcke ist kurz vor dem Start ins Trainingslager bei weitem nicht abgeschlossen. Die Geißböcke haben gleich an mehreren Stellen noch dringenden Bedarf. Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln am ehesten handeln.
Thomas Kessler steht vor einigen schweren Aufgaben
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Lukas Kwasniok machte sich am Samstagnachmittag gar keine große Mühe, ein „Experiment“ als großen Geniestreich zu verkaufen. Der Kölner Trainer hatte Steffen Tigges im Duell gegen Bergisch Gladbach auf dem linken Flügel geparkt, Jacob Christensen musste auf der anderen Seite ran. „Es liegt ja in der Natur der Sache, dass du kreativ werden musst, wenn Positionen im Kader nur einfach besetzt sind“, sagte Kwasniok. „Es ist jetzt nicht so, dass sich Jaxe (Jacob Christensen, Anm. d. Red.) auf der Rechtsverteidigerposition wohl fühlt. Ich habe gesucht und gesucht und keinen gefunden. Da musste er ran. Tigges hat es bei Osnabrück schon gespielt. Kreativität ist gefragt.“ Allerdings hat Tigges den VfL vor sechs Jahren verlassen, hatte anschließend Probleme, sich als etatmäßiger Stürmer durchzusetzen, Leistung zu zeigen. Der Angreifer auf dem Flügel ist deutlich weniger als eine Notlösung.
Der FC braucht weitere Außenspieler
Das Duell gegen den Mittelrheinligisten brachte vielleicht nicht die ganz großen Erkenntnisse, es zeigte aber schonungslos, dass der FC gerade auf den Außenpositionen dringend weiterhin Bedarf hat. Es wäre zumindest schon ziemlich mutig, als Aufsteiger mit Experimenten in der hintersten Reihe in die neue Saison zu starten. Denn auch die etatmäßigen Außenspieler müssen sich erst noch beweisen. Pacarada tat sich in der Abstiegssaison schwer, verlor seinen Platz (auch aufgrund einer Verletzung) an Max Finkgräfe, Gazibegovic erlebte eine ebenfalls eher durchwachsene Rückrunde. Im eigenen Kader wird Kwasniok wohl nicht so richtig glücklich werden. „Ich habe gesucht und gesucht und keinen gefunden, der das sonst spielen kann“, sagte der Trainer am Samstag. Also muss Thomas Kessler die Suche wohl fortsetzen.
Und die eben nicht nur auf den Außenpositionen. Denn die Begegnung am Samstag hat einmal mehr gezeigt, wie schwer sich Imad Rondic im Angriff bei den Kölnern tut. Der Stürmer fiel gegen den Mittelrheinligisten so gut wie gar nicht auf, konnte einmal mehr keine Argumente sammeln. Die sind aber bitter nötig. Denn der FC ist hinter Ragnar Ache nach wie vor ziemlich blank. Ein weiterer Stürmer soll möglichst her, auch, wenn die FC-Bosse betonten, in dieser Hinsicht nicht sonderlich unter Druck zu stehen. Neben einem Bundesliga erfahrenen Innenverteidiger dürfte die Position in vorderster Front zu den wichtigsten gehören. Und auch nach einem Mittelfeldspieler wird weiterhin gefahndet. Zumindest für das Worst-Case-Szenario.
Wie geht es weiter mit Eric Martel?
Eine weitere Baustelle, die Kessler dringend angehen muss. Zahlreiche Verträge laufen im Sommer 2026 aus. Bei vielen Spielern ist eine Vertragsverlängerung zwingend nötig. Auch, um jetzt Druck vom Kessel zu nehmen. Denn der FC ist in vielen Fällen zu einem Verkauf von Spielern fast schon gezwungen, wenn das Angebot passt und der Kontrakt nicht verlängert ist. Spieler wie Timo Hübers und Jan Thielmann könnten für andere Vereine aufgrund der Vertragskonstellation interessant werden. Eben genauso wie Eric Martel. Der Sportdirektor hat in der vergangenen Woche schon angekündigt, im Trainingslager in Bad Waltersdorf das Gespräch zum Kölner Sechser zu suchen. Denn eine Entscheidung soll besser früh als spät her. Der FC müsste bei einem Abschied des 23-Jährigen noch einmal nachrüsten. Spannend könnte auch noch die Personalie Denis Huseinbasic werden.