Personal-Update vor Karlsruhe: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein

Eric Martel wieder im Training des 1. FC Köln
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Personal-Update vor Karlsruhe: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein

Der FC hat nach der alljährlichen Karnevalssitzung am Mittwoch mit der Vorbereitung auf die Begegnung gegen den Karlsruher SC begonnen. Und es gab eine gute Nachricht beim 1. FC Köln: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein.

Der FC hat mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen den Karlsruher SC begonnen. Und es gab für die Begegnung am Samstag am Mittwochvormittag direkt eine gute Nachricht beim 1. FC Köln: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein. Dafür fehlten aber weitere Leistungsträger.

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Am Dienstag fand im Maritim die obligatoische Karnevalssitzung statt, am Mittwoch standen die Profis wieder auf dem Platz. Kein Wunder, bereits am Samstag steht das nächste Spiel an. Nur sechs Tage nach dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf ist der FC zu Gast beim Karlsruher SC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Und die Personasituation entspannt sich beim FC weiter. So kehrte Eric Martel wieder ins Training zurück. Der Sechser hatte sich im Spiel gegen den FC Schalke 04 verletzt, war frühzeitig vom Platz gegangen und hatte anschließend die Begegnungen gegen den 1. FC Magdeburg und Fortuna Düsseldorf verpasst. Am Samstag wird der Mittelfeldspieler wieder im Kader stehen können und wohl auch eine Überlegung für die Startelf sein.

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Lemperle noch nicht dabei

Doch auch weiterhin fehlen wichtige Leistungsträger. Tim Lemperle absolvierte am Mittwoch noch nicht die Einheit mit der Mannschaft. Schon in der vergangenen Woche hatte Trainer Gerhard Struber durchblicken lassen. Dass es für den Angreifer mit der Begegnung gegen den KSC knapp werden würde. Lemperle wird wohl erst im Duell gegen Ulm wieder eingreifen können. Auch Julian Pauli hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert. Der Innenverteidig laboriert nun schon seit fast drei Monaten an den Folgen einer Gehirnerschütterung herum. So könnte Neo Telle auch am kommenden Samstag wieder in den Kader rücken als Backup in der Innenverteidigung, wenn Martel denn erwartungsgemäß als Sechser eingeplant ist. Ebenfalls an seinem Comeback arbeitet auch weiterhin Mark Uth. Der Angreifer könnte ebenfalls schon bald eine Option werden. Vielleicht schon am Wochenende bei der U21.

Auch weiterhin sind Jacob Christensen und Luca Kilian noch keine Option. Der FC kann am Samstagabend wieder die Tabellenführung übernehmen. Der HSV spielt erst am Sonntag und das gegen den direkten Konkurrenten aus Paderborn.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Jusuf Gazibegovic: So langsam angekommen?

Jusuf Gazibegovic im Kopfballduell
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Jusuf Gazibegovic: So langsam angekommen?

Am Sonntag stand Jusuf Gazibegovic wieder in der Startelf. Bislang ist der 24-Jährige noch nicht die erhoffte Verstärkung auf der Rechtsverteidigerposition. Doch der Bosnier findet sich immer besser zurecht beim 1. FC Köln: Erhält Jusuf Gazibegovic gegen den KSC die nächste Chance?

So richtig rund läuft es noch nicht für die Neuverpflichtung. Doch das Spiel gegen Düsseldorf war vielversprechend für den Rechtsverteidiger des 1. FC Köln: Erhält Jusuf Gazibegovic gegen den KSC die nächste Chance?

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Für Jusuf Gazibegovic dürfte der Dienstagabend eine ganz neue Erfahrung gewesen sein. Der Rechtsverteidiger erlebte seine erste Karnevalssitzung im Dienste des 1. FC Köln und hatte sich natürlich auch ein Kostüm nicht nehmen lassen. Der 24-Jährige kam als blauer Power Ranger und fühlte sich in der neuen Haut ganz offensichtlich nicht unwohl. Sichtbar wohler fühlt sich der 24-Jährige auch auf dem Feld des 1. FC Köln. Auch, wenn sicher noch nicht alles rundlief, zeigte der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina seine bislang beste Leistung für die Geißböcke zumindest in einem Pflichtspiel. Zweifelsohne war der Neuzugang nicht so in das Spiel involviert wie Leart Pacarada auf der anderen Seite, doch Gazibegovic kam auf eine recht ordentliche Bilanz: Der Abwehrspieler gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe, brachte mehr als 80 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und hatte selbst ganze drei Abschlüsse – mehr hatte kein Akteur auf dem Feld.

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Größter Handlungsbedarf

Dabei lief die Eingewöhnung bislang eher schleppend. Seit acht Wochen ist der 24-Jährige nun Spieler des 1. FC Köln, war als einziger Neuzugang schon beim Trainingslager an der Costa del Sol Anfang des Jahres dabei, hatte also – wenn auch wenig – Zeit, die Mannschaft, die Abläufe kennenzulernen. Und Gazibegovic kam mit einer besonders hohen Erwartungshaltung an den Rhein. Bei Sturm Graz war der Rechtsverteidiger Leistungsträger sowie Publikumsliebling, spielte in der Champions League. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Martkwert des Spielers auf fünf Millionen Euro ein, der FC hat ihn für mehr als zwei Millionen Euro verpflichtet. Kein Wunder, die Kölner Verantwortlichen sahen den größten Handlungsbedarf auf der rechten Verteidigerposition, da das Experiment Jan Thielmann einfach nicht zünden wollte.

Thielmann oder Gazibegovic?

Dementsprechend stand der Neuzugang auch zunächst in der Startelf, erhielt das Vertrauen und die Chance, sich zu zeigen. Im Pokal gegen Bayer Leverkusen sowie gegen den 1. FC Magdeburg stand dann aber doch Thielmann wieder in der Anfangsformation und machte seine Sache insgesamt recht ordentlich, der Bosnier offenbart nach wie vor einige Schweierigkeiten. Das hat auch Gerhard Struber erkannt, der Gazibegovic bekanntlich aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer noch kennt. Der 24-Jährige müsse sich erst auf der neuen Position des Flügelspielers „einarbeiten“, sagte der Coach. Schließlich spielte der Außenverteidiger in Graz ausschließlich in der Viererkette. „Da muss mann dann anders arbeiten“, so der Trainer. „Er hat natürlich das ein oder andere zu verbessern. Aber gleichzeitig weiß ich, dass es eine Frage der Zeit ist, bis der Jusuf Gazibegovic richtig ins Performen kommt.“

Und dass sich Gazibegovic performen kann, zeigte der Bosnier gegen Düsseldorf. Mit einer ordentlichen Leistung drückte er sämtliche seiner Durchschnittswerte nach oben, hatte gegen die Fortuna den ersten Abschluss des Spiels und wurde zudem auch in der Box in den gefährlichen Räumen immer wieder eingesetzt. Besonders beeindruckend aber, mit welchem Einsatz der 24-Jährige verlorene Bälle zurückeroberte und sich dafür wild gestikulierend von den Fans zu recht feiern ließ. „Wir sind davon überzeugt, dass die Jungs, die wir dazugeholt haben, uns helfen werden, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Thomas Kessler vergangene Woche. Jusuf Gazibegovic scheint auf einem guten Weg. Am Samstag könnte aber auch Jan Thielmann wieder zur Option werden. Das Spiel gegen Düsseldorf verpasste der U21-Nationalspieler gelbgesperrt. Auch deswegen erhielt Gazibegovic wohl seine nächste Chance.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Andere Ausrichtung, ähnliche Ergebnisse – es fehlen die Erfolge gegen die direkte Konkurrenz

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Andere Ausrichtung, ähnliche Ergebnisse – es fehlen die Erfolge gegen die direkte Konkurrenz

Mit personellen und taktischen Veränderungen hat FC-Trainer Gerhard Struber den FC zurück auf Kurs gebracht. Nicht umsonst stehen die Kölner an der Spitze. Doch ist der Tabellenplatz tatsächlich nur auf diese Veränderungen zurückzuführen? Auch mit neuer Ausrichtung bleiben alte Probleme beim 1. FC Köln.

5:6 lautet die Torbilanz des FC in den ersten sechs Spielen der Rückrunde. In der Hinrunde waren es noch 14 Tore und neun kassierte Treffer. Und: Gegen die direkte Konkurrenz konnten die Geißböcke nicht dreifach punkten. Auch mit neuer Ausrichtung bleiben alte Probleme beim 1. FC Köln.

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Bei Timo Hübers keimten nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf dann doch bittere Erinnerung hoch. „Das ist ein Flashback zum Hinspiel“ sagte der Kapitän und hatte in vielerlei Hinsicht recht. Im September hatten die Kölner in Düsseldorf das Spiel gemacht, waren Spiel bestimmend, hatten die besseren Chancen, führten auch bis in die Schlussphase, um sich in der Nachspielzeit noch das Remis zu fangen. Ziemlich genau fünf Monate später dasselbe Bild. Der FC war – dieses Mal in Köln – wieder das Team, das mehr vom Spiel hatte, in nahezu sämtlichen Statistiken die Nase vorne hatte, verdient führte, um dann wenige Minuten vor Spielende das 1:1 hinnehmen zu müssen. Damals fiel das späte Gegentor durch eine verunglückte Flanke, dieses Mal durch eine verunglückte Abwehraktion, die zum Elfmeter für die Fortuna führte.

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29 Punkte seit Spieltag 11

„Die Düsseldorfer feiern zweimal und wissen nicht, wie sie zwei Punkte geholt haben. Normal sind das zwei Siege für uns“, sagte Hübers. „Das ist super bitter.“ Zwar fühlten sich die beiden Remis ähnlich an, doch zwischen dem 2:2 von September und dem 1:1 von Sonntag ist bei den Geißböcken viel passiert. Sehr viel. Auf die erste Krise folgten personelle und taktische Veränderungen. Veränderungen, die den FC ganz offensichtlich in ruhigere Fahrgewässer geführt haben. Kassierten die Geißböcke im ersten Saisondrittel noch 20 Gegentreffer waren es im zweiten nur noch neun. Die Kölner scheinen nicht mehr so konteranfällig, wirken gerade in der Defensive stabilisiert. Und die Bilanz gibt dem FC recht. Seit dem elften Spieltag hat Köln 29 Punkte und damit deutlich mehr als dis Konkurrenz eingefahren.

Auch in der neuen Ausrichtung bleiben alte Probleme

Mit der stabilen Defensive hat Gerhard Struber ganz offensichtlich das Erfolgsrezept gefunden. Unabhängig davon, ob das wiederum in der personellen Veränderung, in der Umstellung auf die Dreierkette oder im tieferen Stehen seine Ursprünge findet. So zumindest die Wahrnehmung. Aber stimmt das auch? Tatsächlich erzielten die Geißböcke in den ersten sechs Saisonpielen 14 Tore und kassierten neun. Dabei sammelte die Struber-Elf acht Punkte ein. In den ersten sechs Spielen der Rückrunde fällt die Torbilanz mit 5:6 gegen den FC aus, allerdings holten die Geißböcke zehn Zähler und damit zwei mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Hinserie. Und doch steht unterm Strich, dass die Kölner auch mit ihrer defensiveren Ausrichtung weiterhin gegen die direkte Konkurrenz nicht dreifach punkten können.

Gegen den Hamburger SV, also den aktuellen Spitzenreiter, setzte es genau in beiden Begegnungen Pleiten (1:2, 0:1) wie gegen den Vierten, den 1. FC Magdeburg (1:2, 0:3). Und gegen Düsseldorf, aktuell Tabellenfünfter, gab es die beiden Unentschieden. Auch in der Defensiv-Ausrichtung fehlt dem FC der Schlüssel, wie man gegen die direkten Konkurrenz punkten will. Und somit muss zumindest das Gedankenspiel erlaubt sein, dass sich zu den zahlreichen genannten Gründen für das Erfolgsrezept zum Ende der Hinrunde eben auch die Qualität des Gegners hinzukommt. Und da zeigen die vergangenen Wochen, dass der FC dann doch seine Probleme hat. Unterm Strich könnte sich genau das für die Kölner aber erneut bezahlbar machen. Denn einige Topteams der Liga hat der FC schon bespielt. Gerade zum Ende der Runde warten dann die vermeintlich leichteren Gegner. Gegen die Kontrahenten wäre ein Flashbeck für den FC annehmbar.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Pacarada fällt aus – Kommt Max Finkgräfe nun zu seiner Chance?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln.
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Pacarada fällt aus – Kommt Max Finkgräfe nun zu seiner Chance?

Erneut kommt es bei den Geißböcken zum Ausfall eines Stammspielers. Leart Pacarada ist Gelb gesperrt und wird gegen den Karlsruher SC nicht auflaufen. Das Fehlen des Linksverteidigers wird Trainer Gerhard Struber wohl mit seinem Konkurrenten ausgleichen beim 1. FC Köln: Bekommt Max Finkgräfe erneut die Chance, sich zu beweisen?

In dieser Saison will es für den Youngster noch nicht rund laufen bei den Geißböcken. Auf gerade einmal sieben Ligaeinsätze kommt der Verteidiger beim 1. FC Köln: Bekommt Max Finkgräfe erneut die Chance, sich zu beweisen?

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Vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf war lange unklar, ob Linksverteidiger Leart Pacarada rechtzeitig fit für das Derby wird. Beim Auswärtsspiel in Magdeburg die Woche zuvor musste der Kosovare nach einer knappen halben Stunde angeschlagen ausgewechselt werden. Wie sich nach der Partie gegen die Blau-Weißen und medizinischen Untersuchungen herausstellte, zog sich der 30-Jährige eine Zerrung im Oberschenkel zu. Aufgrund dieser Verletzung war Pacarada gezwungen, in der Trainingswoche kürzer zu treten. Erst kurz vor der Partie gegen die Düsseldorfer meldete sich der Linksfuß bei Trainer Gerhard Struber wieder fit zurück. Im nächsten Ligaspiel gegen den Karlsruher SC fällt der Linksverteidiger definitiv aus. Dies bietet die Chance für Max Finkgräfe.

Struber muss umbauen

Es lief die 79. Spielminute, als sich Fortunas Angreifer Jona Niemiec den Ball im Mittelfeld schnappte und auf den Weg in Richtung des Kölner Tors machte. Pacarada stoppte den Düsseldorfer mit einem taktischen Foul kurz hinter der Mittellinie und sah dafür von Schiedsrichter Michael Bacher die Gelbe Karte. Bitter für den FC, aber auch für den 30-Jährigen selbst, denn diese war seine Fünfte in dieser Saison. Damit fehlt der Linksverteidiger am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Karlsruhe. Struber muss seine Mannschaft erneut umbauen. Pacarada gehörte im Derby, aber auch schon in allen Spielen der bisherigen Saison, zu einem der Aktivposten und Stammspieler.

Der Ausfall des Kosovaren ist nun erneut die Chance für Finkgräfe, der in diesem Jahr bislang nicht über die Ersatzfunktion für Pacarada hinauskam, sich zu beweisen. Im Konkurrenzkampf hatte bislang der 30-Jährige die Nase vor dem Youngster vorne – bei seinen Einsätzen konnte Finkgräfe in dieser Saison noch nicht wirklich überzeugen.

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Veränderte Situation zum letzten Jahr

Der deutsche U-Nationalspieler kam in dieser Saison Im Ligabetrieb erst siebenmal zum Einsatz, gehörte nur in zwei Spielen zur Startformation und war noch an keinem Treffer der Kölner beteiligt. Pacarada hingegen absolvierte bislang jede Partie in der Saison von Beginn an und legte sieben Tore vor. Somit ist er nach Linton Maina, der bereits 10 Assists sammelte, der zweitbeste Vorlagengeber im Kader der Kölner. In der vergangenen Saison sah die Situation auf der Linksverteidigerposition noch ganz anders aus.  Pacarada war nach seinem ablösefreien Wechsel zu Beginn der Saison gesetzt und gehörte in den ersten neun Spielen immer zur Startelf. Zum Ende der Hinrunde änderte sich die Situation.

Aufgrund von Verletzungen des Kosovaren bekam Finkgräfe immer mehr Spielanteile. Nachdem er zu Beginn der Saison eher sporadisch zum Einsatz kam, gehörte der 21-Jährige ab dem 15. Spieltag zum Stammpersonal. Bis zum Saisonende stand Finkgräfe in allen Partien in der Startelf und spielte in dieser Zeit 14. Partien über die kompletten 90 Minuten. Lediglich im Saisonfinale in Heidenheim musste der gebürtige Mönchengladbacher verletzungsbedingt passen. Damit war Finkgräfe eine, wenn nicht sogar die Entdeckung der Saison am Geißbockheim. Nicht umsonst waren im darauffolgenden Sommer auch einige Vereine an den Diensten des Linksverteidigers interessiert.

Rückschlag durch Verletzung

In der Sommervorbereitung wurden die Karten durch den Trainerwechsel neu gemischt. Lange Zeit galt Finkgräfe als wahrscheinlichste Option zum Ligastart, doch dann verletzte sich der 21-Jährige. Mit einem Innenbandriss und einem dadurch vorhandenen Trainingsrückstand verpasste er die ersten sechs Pflichtspiele. Konkurrent Pacarada wurde zunächst die erste Option auf der linken Seite, machte seine Sache sehr ordentlich und blieb daher auch nach der Rückkehr von Finkgräfe gesetzt. Zwar kam der deutsche U-Nationalspieler zu ein paar Einsätzen, konnte in diesen jedoch nicht an seine Form aus der vergangenen Saison anknüpfen.

Durch die Gelbsperre von Pacarada bietet sich für Finkgräfe nun die Möglichkeit, sich zu zeigen und für weitere Einsätze zu empfehlen. Die Kölner dürften hoffen, dass der Linksverteidiger wieder zur alten Stärke zurückfindet. Sollte es dem Youngster gelingen, hätte Struber im Aufstiegskampf eine weitere Option. Gezeigt, welche Qualitäten er besitzt und welches Potenzial in ihm schlummert, hat Finkgräfe bereits.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Einen knappen Vorsprung verwalten ist nur selten eine gute Idee – ein Kommentar

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Einen knappen Vorsprung verwalten ist nur selten eine gute Idee – ein Kommentar

Gegen Düsseldorf kassierte der FC zum zweiten Mal in dieser Spielzeit den Last-Minute-Ausgleich. Und die Frage nach der nötigen Qualität für den Aufstieg muss erlaubt sein. Unterm Strich sollte sich Köln nicht auf das Verwalten eines knappen Vorsprungs fokussieren. Das ist nur selten eine gute Lösung. Ein Kommentar zum 1:1 im Derby des 1. FC Köln.

80 Minuten lang dominierte der FC das Spiel gegen Düsseldorf, auch, wenn die letzte Konsequenz lange fehlte. In der Schlussphase verwalteten die Kölner nur noch, gab so den Sieg aus der Hand. Mal wieder. Ein Kommentar zum 1:1 im Derby des 1. FC Köln.

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Die Meinung war wohl nicht nur bei Spielern und Trainerstab des 1. FC Köln eindeutig, auch bei den Kölner Anhängern gab es wohl keine Zweifel: Dieses 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf fühlt sich wie eine Niederlage an. Der FC hat bis in die Schlussphase verdient geführt, war der Fortuna deutlich überlegen und ließ so gut wie nichts zu. Das mögliche Foulspiel an Linton Maina, das mehr als unnötige Handspiel von Joel Schmied und der letztlich späte Ausgleich mit dem zweiten Düsseldorfer Schuss, der aufs Gehäuse kam. Der Blick auf die nackten Zahlen untermauert die Enttäuschung. Der FC hatte deutlich mehr Ballbesitz, suchte öfter den Abschluss, spielte viel mehr Pässe und – und das kam in dieser Saison wahrlich nicht oft vor – gewann sogar mehr Zweikämpfe als der Gegner.

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Gibt der Tabellenplatz dem FC wirklich recht?

Die Kölner traten erfreulicher Weise ganz anders auf als noch am vergangenen Spieltag, als es die bittere 0:3-Pleite gegen Magdeburg hat erahnen lassen. Zudem verpasste der FC die Rückkehr an die Tabellenspitze, die sich der Hamburger SV, ausgerechnet durch Davie Selke, am Freitagabend erkämpfte. Keine Frage, der Sieg der Geißböcke wäre am Sonntagnachmittag verdient gewesen. Das erkannte auch Fortunen-Coach Daniel Thioune zumindest in Teilen an. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Gastgeber gerade in der ersten Halbzeit wieder einmal sehr harmlos war. Das 0:0 zur Halbzeit war – was die Torgefahr anging – absolut leistungsgerecht und wenn man ehrlich ist, deutete vor dem Treffer von Florian Kainz nicht so richtig viel auf ein Tor in dieser Begegnung hin.

Timo Hübers sprach nach dem 1:1 gegen Düsseldorf davon, dass man nach zwei Dritteln der Saison sehe, worum man spiele und man voll im Rennen sei. Das ist insofern richtig, dass die Punkteausbeute nach 23 Spielen sicherlich nicht mehr viel mit Zufall, Glück oder dann auch Pech zu tun hat. Die Ergebnisse nivellieren sich in einer Spielzeit nunmal. Der FC steht auf Rang zwei, die Geißöcke haben aktuell sogar zwei Zähler mehr auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt in der Hinrunde, alles im Lot also. Oder? Ob der gute Tabellenplatz für die Qualität der Mannschaft spricht ist genauso schwer zu beantworten, wie die Frage nach der Qualität der Liga. Ist sie nun die beste, wie vor der Saison von Experten prophezeit, ist sie einfach schlecht wie zur Winterpause kolportiert oder einfach mal ausgeglichen wie es die reine Statistik vermuten lässt?

Minimalisten-Fußball wird am Ende nicht genügen

Eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist angesichts zu vieler Bewertungskriterien schlichtweg unmöglich. Es bleibt nur der Blick auf die Tabelle und der sagt nach wie vor: Aufstiegsplatz. Und doch muss die Frage erlaubt sein, ob der FC wirklich das Zeug hat, am Ende der Saison aufzusteigen. Denn unterm Strich steht auch weiterhin nur ein Sieg gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs, mittlerweile aus acht Spielen. Ein Sieg, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen oder anders gesagt: fünf von möglichen 24 Punkten. Das ist wenig – zum Beispiel im Vergleich zum HSV, der 17 aus 21 Punkten sammelte. Es ist aber auch wenig für ein Team, das den Anspruch hat, in der kommenden Saison wieder erstklassigen Fußball zu spielen. Der FC hat gerade zum Ende der Hinrunde eindrucksvoll bewiesen, dass er mit Minimalisten-Fußball erfolgreich sein kann.

Die Begegnung gegen Düsseldorf war in gewisser Weise ebenfalls minimalistisch. Nach der Kölner Führung, gerade in den letzten Minuten war die Devise, den knappen Sieg zu verteidigen. Wohl die falsche Marschroute. Denn die Fortuna hat dem FC bewiesen, dass Minimalisten-Fußball eben nicht immer reicht. Das gilt nicht nur für das Derby, das kann genauso gut für das letzte Saisondrittel gelten. Den knappen Vorsprung verwalten, ist nur in den seltensten Fällen eine gute Option.



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Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

„Daran müssen wir arbeiten“ – Sbonias nennt Schlüsse nach U21-Pleite gegen Schalke

Evangelos Sbonias beim Spiel der U21 des 1. FC Köln
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„Daran müssen wir arbeiten“ – Sbonias nennt Schlüsse nach U21-Pleite gegen Schalke

Es war ein bitterer Nachmittag für die U21 des 1. FC Köln: Das Team konnte die eigene Überlegenheit nicht in drei Punkte ummünzen. Stattdessen sorgte ein Aussetzer in der Defensive sogar für eine Niederlage bei der U23 des FC Schalke 04. Trainer Evangelos Sbonias haderte hinterher mit dem fehlenden Ertrag für sein Team.

Am Ende stand die 0:1-Pleite für die Geißböcke und ein hadernder Coach. Evangelos Sbonias fand jedenfalls deutliche Worte. Kein Wunder, die Pleite war ein bitterer Nachmittag für die U21 des 1. FC Köln am Sonntag.

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Evangelos Sbonias konnte die Bilanz des Nachmittags kurz nach dem Abpfiff noch gar nicht richtig glauben: „Mit eigentlich keiner Torchance für Schalke 04 verlieren wir hier 0:1“, rechnete der Coach der FC-U21 vor und konstatierte: „Das ist ein bitterer Nachmittag mit einer unnötigen Niederlage.“ Seinem Team gelang es nicht, sich für eine überlegene zweite Hälfte noch wenigstens mit einem Unentschieden oder sogar einem Sieg zu belohnen. Mit der Pausenführung im Rücken habe sich Schalke „komplett aufs Verteidigen verlegt, viel Zeitspiel betrieben“. Sbonias ärgerte sich: „So etwas darf nicht reichen, um gegen uns drei Punkte zu holen. Daran müssen wir schleunigst arbeiten, dass wir solche Situationen in der zweiten Hälfte besser ausspielen und vorne noch zielstrebiger sind.“

„Der Platz war sehr schwer bespielbar“

Dabei war der Trainer durchaus zufrieden mit dem Spiel seines Teams nach der Halbzeit bis zum gegnerischen Sechzehner: „In der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf ein Tor. Wir haben drei, vier, fünf sehr gute Situationen im letzten Drittel, wo uns dann leider die Durchschlagskraft fehlt oder das Quäntchen, das man dann braucht, um so einen Ball über die Linie zu drücken.“ Geholfen haben dabei auch Umstellungen in der Pause. So wechselte der Coach nach den ersten 45 Minuten gleich zwei Mal. Die Herausnahme von Rijad Smajic hatte dabei keine Leistungsgründe. Der Bosnier hatte sich in der ersten Hälfte für ein Foulspiel bereits eine Gelbe Karte eingehandelt. „Da wollte ich kein Risiko mehr eingehen“, begründete Sbonias seinen Wechsel. Meiko Sponsel rückte fortan in die Innenverteidigung, war dort aber praktisch nicht mehr gefordert.

Deutlich mehr Einfluss auf den Spielverlauf erhoffte sich Sbonias durch die Einwechslung von Joao Pinto für den diesmal blassen Patrik Kristal. „Da wollte ich mit einem zusätzlichen offensiven Spieler mehr Zug in die letzte Linie bringen“, erklärte der Coach. Unterm Strich gelang es dem FC jedoch trotz der Überlegenheit viel zu selten, für zwingende Torgefahr zu sorgen. Im ersten Durchgang startete der FC zunächst noch stark, verlor danach aber den Faden: „Der Platz war sehr schwer bespielbar, sehr uneben und hart, unserem Spiel kommt das nicht zugute“, verwies Sbonias auch auf die äußeren Gegebenheiten im Parkstadion, „die Jungs mussten sich ein bisschen umgewöhnen.“ Nach zehn starken Minuten zu Beginn habe sein Team stark nachgelassen: „In den restlichen 35 Minuten machen wir die Sache nicht gut, sind zu ungenau, werden hektisch und sind nicht in unserem Spiel drin, was heute schwierig war aufzuziehen.“

Den Aussetzer beim Tor des Tages, als Teoman Akmestanli einen hohen Flankenball an seinem herauseilenden Torwart Jonas Nickisch vorbeiköpfte und Tidiane Toure zum 0:1 einschob, bezeichnete der FC-Trainer als „sehr unglückliche Situation“. Die U21 verbleibt damit auf dem siebten Platz in der Tabelle, kann den Rückstand zum ersten Drittel am kommenden Wochenende aber verkürzen: Mit dem SV Rödinghausen ist am Sonntag (14 Uhr) der Tabellensechste zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

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Der neue Offensivschlüssel des 1. FC Köln will noch nicht so recht passen

Imad Rondic soll für den 1. FC Köln Tore schießen
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Der neue Offensivschlüssel des 1. FC Köln will noch nicht so recht passen

Zum ersten Mal stand Imad Rondic am Sonntag in der Startelf der Geißböcke. Der Angreifer deutete an, warum er eine Verstärkung sein kann. Aber auch, warum er es noch nicht ist für den 1. FC Köln: Der Schlüssel Imad Rondic will noch nicht passen.

Lange haben sich die Kölner Kaderplaner im Winter um einen neuen Stürmer bemüht. Den haben sie kurz vor Toreschluss auch gefunden. Eine sofortige Hilfe ist der Angreifer bislang aber noch nicht für den 1. FC Köln: Der Schlüssel Imad Rondic will noch nicht so recht passen.

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Es waren gut 20 Minuten gespielt, da ließ Imad Rondic seine Stärke mal sehenswert aufblitzen. Der Stürmer erhielt wenige Meter hinter der Mittellinie den Ball, behauptete die Kugel gegen seinen intensiv störenden Gegenspieler und drehte dann Richtung Zentrum auf. Sein öffnender Pass auf die linke Seite verpuffte zwar, doch die Aktion war schon ziemlich vielversprechend. Rondic legte anschließend auch Dejan Ljubicic die erste größere Chance auf. Rondic rackerte, lief bis zu seiner Auswechslung nach einer knappen Stunde 7,5 Kilometer und damit mehr als alle anderen Profis. Der Winter-Neuzugang kam zudem auf zwei Abschlüsse, strahlte dabei aber nicht die allergrößte Gefahr aus. Dennoch war ersichtlich, welchen Weg die Kölner mit dem Stürmer schon vorhaben.

„Wir sehen schon, dass er schon noch einen Weg vor sich hat“

„Er ist für uns ein Spieler, der uns eine weitere Option anbietet“, sagte Gerhard Struber über den Stürmer, der erstmals in der Startelf gestanden hatte. Vielleicht auch, weil Damion Downs unter der Woche wenig trainiert hatte. Der Eindruck war sicherlich kein schlechter. Zur Wahrheit gehört nun aber auch, dass ein Stürmer immer an seinen Toren gemessen wird. Und zwei Torabschlüsse sind nun auch nicht ein überragendes Arbeitszeugnis eines Angreifers. „Wir sehen schon, dass er schon noch einen Weg vor sich hat, da in unser Spiel und in unsere Abläufe reinzusteigen. Ich finde schon, dass er einige gute Momente hatte, wo er sich gut rausgedreht und Folgeangriffe initiiert hat. Seine Position in der Box ist zudem sehr gut. Wir müssen versuchen, ihn besser in Position zu bringen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Struber betonte, dass sich der Angreifer aber auf einem guten Weg befände. Dass der Schlüssel Rondic noch nicht so recht passen will, zeigte sich auch an den vielen Flanken, die den Angreifer dann doch nicht erreichten. „Wir müssen grundsätzlich versuchen, mehr Manpower in die Box zu bekommen“, sagte Leart Pacarada. „Wir hatten ja die Chance, zum Abschluss zu kommen. Imad trifft mit dem Kopf den Ball nicht richtig. Für ihn ist es natürlich genauso schwierig wie für mich. Ich muss ihn finden und er muss lernen, wo ich den Ball hinspiele. Das ist alles nicht so einfach.“ Das sah Kapitän Timo Hübers nicht anders: „Ich habe ihn sehr engagiert gesehen. Klar, dass da jetzt das letzte blinde Verständnis vielleicht noch nicht da ist“, so der Kapitän.

Dass das Verständnis noch nicht vollends da ist, ist aber auch kein Wunder. Immerhin ist Imad Rondic erst seit wenigen Wochen Teil der FC-Truppe. Zwar versprachen sich die Kölner schnelle Hilfe von den Neuverpflichtungen, doch die Eingewöhnung dauert dann doch noch ein wenig. Am Samstag bekommt der Bosnier sicherlich die nächste Möglichkeit.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Frauen des 1. FC Köln spielen Highlight-Spiel im Sondertrikot

Die Frauen des 1. FC Köln spielen im Sondertrikot
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Frauen des 1. FC Köln spielen Highlight-Spiel im Sondertrikot

Am 9. März spielen die FC-Frauen ihr Highlight-Spiel gegen den FC Bayern München im Kölner Stadion und das in einem besonderen Outfit: Die Frauen des 1. FC Köln spielen im Sondertrikot gegen den FCB. Das gab der Verein am Montag bekannt.

Unter dem Motto „Müngersdorf blüht auf!“ hat der FC am Montag ein besonderes Outfit vorgestellt. Die Frauen des 1. FC Köln spielen ihr Highlight-Spiel im Sondertrikot gegen den FCB.

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Am 9. März 2025 ist es wieder so weit. Die FC-Frauen empfangen um 14 Uhr den FC Bayern München zum Highlight-Spiel im Kölner Stadion. Der FC hat dazu bereits den Saison-Zuschauer-Rekord aufgestellt. In der vergangenen Woche vermeldete der Club, dass bereits mehr als 23.000 Tickets verkauft seien. Nun folgte die nächste Meldung des Vereins. Die FC-Frauen werden in einem Sondertrikot auflaufen. Das Jersey ist in einer streng limitierten Ausgabe zu haben. „Wir bieten erstmalig mit unserem Partner hummel ein limitiertes Trikot für unsere FC-Frauen an. Das zeigt die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs beim FC“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. „Wir hoffen, das innovative Design kommt gut an, wenn unsere FC-Frauen das besondere Trikot bei unserem Highlightspiel am 9. März im RheinEnergieSTADION tragen werden.“ 

„Rosen als Symbol für Stärke und Leidenschaft“

Das Trikot ist weiß gehalten und enthält ein Rosenmuster in Dunkelrot. „Die Rosen als Symbol für Stärke und Leidenschaft, die geschwungenen Linien als Zeichen für den unaufhaltsamen Aufstieg“, heißt es in der Mitteilung der Geißböcke. Es ist das erste Sondertrikot für die Kölner Fußballerinnen. Bei den Profis sind die Jerseys längst Gang und Gäbe. Für die Kölner Frauen geht es im Duell mit den Bayern aber auch um wichtige Punkte und vor allem um das erste Tor unter der neuen Trainerin Britta Carlson. Nach den beiden Nullnummern gegen den VfL Wolfsburg sowie der SGS Essen verloren die FC-Frauen vergangene Woche gegen den SC Freiburg 0:2. Bayern München führt die Tabelle aktuell an.erem eine große „Pänz-Party“ an der Westkampfbahn neben dem Stadion statt. Beginn des Familienfestes ist bereits um 11 Uhr. Neben Spielen und Musik der Kinder-Band Pelemele werden unter anderem auch Fußballdarts, ein Torwartsimulator, eine Torwand und eine Hüpfburg für Unterhaltung sorgen. Das Programm kann auf der Internetseite des 1. FC Köln abgerufen werden.


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Joel Schmied nach seinem Debüt

Tragischer Held?

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Viel Trost, aber auch Unverständnis nach bitterem „Blackout“ beim 1. FC Köln

Die entscheidende Szene? Joel Schmied spielt den Ball mit der Hand
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Viel Trost, aber auch Unverständnis nach bitterem „Blackout“ beim 1. FC Köln

Mit seinem Handspiel wenige Minuten vor Spielende avancierte er ein wenig zum tragischen Held der Begegnung gegen Düsseldorf. Der FC kam trotz deutlicher Dominanz nicht über ein 1:1 hinaus. Und so herrschte Enttäuschung beim 1. FC Köln: Joel Schmied mit folgeschwerem Blackout.

Eigentlich war es bis dahin wohl das beste Spiel für den 1. FC Köln: eigentlich, denn Joel Schmied verursacht mit folgeschwerem Blackout den Elfmeter gegen Düsseldorf – und das kurz vor Spielende. So stand der FC am Ende nur mit einem Remis da.

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Joel Schmied hatte im Spielerkreis Gesprächsbedarf. Der neue Innenverteidiger des 1. FC Köln fasste sich nur wenige Minuten nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf an die Brust, erklärte sich offenbar der Mannschaft. Eine Entschuldigung sei aber nicht nötig gewesen erklärte Timo Hübers später. „Entschuldigen ist glaube ich das falsche Wort, weil entschuldigen muss man sich nur, wenn man eine böse Absicht hat und die war ja absolut nicht gegeben“, sagte der Kölner Kapitän. Sein Nebenmann hatte nach einer eher harmlosen Flanke den Ball mit der Hand gespielt, damit den Elfmeter verursacht, den Isak Johannesson wiederum zum späten und mehr als glücklichen Ausgleich nutzte. Ein kurioses Handspiel, denn Schmied nahm bei der Abwehraktion eine sehr unnatürliche Armhaltung ein.

„Wir verlieren und wir gewinnen gemeinsam“

Während der Spielzug, der zur Flanke führte aufgrund eines Foulspiels an Linton Maina umstritten war, gab es an der Entscheidung des Handelfmeters keine Zweifel. Dieser Teil der Entscheidung war richtig und nachvollziehbar. „Das darf so natürlich nicht passieren. Er wird sich selber am meisten ärgern“, sagte Florian Kainz, der den FC mit seinem Flachschuss nach einer guten Stunde überhaupt erst in Führung gebracht hatte. Besonders wird sich Schmied ärgern, da er bis zu diesem Zeitpunkt seine wohl beste Saisonleistung abgeliefert hatte. Der Innenverteidiger ist bekanntlich erst vor wenigen Wochen ans Geißbockheim gewechselt und auch aufgrund der aktuellen Personalsituation bereits Stammspieler. Besonders beeindruckend war die Passquote von 96 Prozent. Schmied war wohl der wichtigste Mann für den Spielaufbau, wirkte in den Duellen souverän, ging konsequent in die Zweikämpfe.

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Doch dann gab es den folgeschweren Fehler. Kainz beschrieb die Szene als ein „wenig unglücklich“. Aber: „Wir verlieren und gewinnen gemeinsam. Er ist ein super Typ, der erst seit Kurzem da ist, er hat sich sofort integriert. Weiter geht’s. Er muss sich da rausholen, darf in kein Loch reinfallen. Und das wird er sicher auch nicht, wir werden ihn unterstützen“, sagte Kainz. Auch Gerhard Struber war über die Szene enttäuscht und zeigte sich gleichzeitig verständnisvoll. „Ich lasse ihn jetzt in Ruhe. Er weiß ja selber, dass er in dem Moment diesen Blackout gehabt hat“, sagte der Trainer. „Sowas kann vorkommen. Das tut uns heute natürlich sehr weh, weil wir dem Gegner damit Punkte schenken.“ Bis zum Ausgleich hatte in der Tat nicht sonderlich viel auf ein Tor der Düsseldorfer hingedeutet.

Köln strahlte Dominanz aus, hatte schon im ersten Abschnitt 60 Prozent Ballbesitz, kam auf mehr Abschlüsse, mehr Ecken, mehr Flanken. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich der FC bis zur Führung in der Offensive wieder lange Zeit sehr schwer getan hat, selbst ebenfalls nicht sonderlich gefährlich war. Dennoch fühlte sich das 1:1 nach der unglücklichen Szene von Joel Schmied wie eine Niederlage an.


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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel

Kainz der enttäuschte Gewinner? Ein wichtiges Erfolgserlebnis, aber kein Grund „happy“ zu sein

Florian Kainz nach seinem Treffer zur Kölner Führung
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Kainz der enttäuschte Gewinner? Ein wichtiges Erfolgserlebnis, aber kein Grund „happy“ zu sein

Die Enttäuschung war nach dem Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf bei den Geißböcken verständlicherweise groß. Gerade beim Torschützen des 1. FC Köln: Florian Kainz trotz gutem Spiel enttäuscht.

Wie schon im Hinspiel war der FC gegen Fortuna Düsseldorf die bessere Mannschaft, musste aber in der Schlussphase den Ausgleich hinnehmen. Das Remis fühlte sich also wie eine Niederlage an. Vor allem für einen Spieler des 1. FC Köln: Florian Kainz trotz gutem Spiel enttäuscht.

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Florian Kainz war mehr als nur die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Aus den Augen des Mittelfeldspieler sprach Frust, als sich der Österreicher nach dem Spiel den Fragen der Journalisten in der Mixed Zone stellte. „Das 1:1 ist sehr bitter, wir sind sehr enttäuscht“, sagte der 32-Jährige und erhielt später auch die Bestätigung dieser Worte von Trainer Gerhard Struber, der den Spielausgang ebenfalls nur als „sehr bitter“ beschreiben konnte. „Wir können uns eigentlich nur vorwerfen lassen, dass wir nach dem 1:0 nicht weiter oder weniger nach vorne gespielt haben“, sagte Kainz. „Die ersten 75 Minuten haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, guten Kombinationsfußball gezeigt, waren sehr ballsicher. Leider haben wir es nicht geschafft, das 1:0 über die Runden zu bringen.“

„Er hat super Qualitäten im Ballbesitz und immer wieder ein gutes Auge“

Die Enttäuschung war durchaus verständlich: Schließlich fiel der Ausgleich nicht nur wie im Hinspiel in letzter Minute, er kam unglücklich zu Stande und vor allem war er alles andere als verdient. Denn 80 Minuten spielte Düsseldorf so gut wie gar nicht mit, erarbeitete sich so gut wie keine Torgefahr und ein potenzieller Ausgleich lag nie wirklich in der Luft. Zur Wahrheit gehört auch, dass der „Effzeh“ ebenfalls lange alles andere als der Inbegriff von Offensivpower war. Dennoch war Köln das bessere Team. „Im Hinspiel 2:2, im Rückspiel 1:1 gewonnen“, sagte daher auch Daniel Thioune. Für den FC war es folgerichtig eine gefühlte Niederlage. Und das auch, weil der FC nach der mageren Kost gegen Magdeburg tatsächlich über einige Phasen spielerische Mittel fand.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Das eben auch, weil Florian Kainz einen guten Tag erwischte. Und das auf seiner nicht gerade favorisierten Position als Sechser. „Er hat heute eine Position gehabt, wo er viel zwischen den Linien unterwegs war. Ich glaube, da ist er auch am allerstärksten, hat gute Ideen mit eingebracht“, sagte Kapitän Timo Hübers über seinen Vorgänger. Kainz spielte einige starke Bälle, suchte immer mal wieder den Steckpass als Mittel und zudem ab und an den Abschluss – auch, wenn er dabei nicht die ganz große Gefahr ausstrahlte. So unmittelbar vor dem Seitenwechsel, als sein überhasteter Versuch deutlich am Kasten vorbeirauschte. Nach dem Wechsel probierte es der österreichische Nationalspieler mit einem Volley, doch Florian Kastenmeier hatte wenig Probleme. Kainz übernahm auch bei einigen Ecken wieder Verantwortung.

„Das war für mich sehr wichtig, um auch mal ein Erfolgserlebnis zu haben“

„Wir müssen da nicht drumherum reden, er hat super Qualitäten im Ballbesitz und immer wieder ein gutes Auge“, sagte Hübers. Ganz abgesehen von den Qualitäten, kam der Mittelfeldspieler hinter Leart Pacarada auf die zweitmeisten Ballkontakte aller Akteure (99), erzielte hinter Joel Schmied die zweitbeste Passquote der Kölner (93 Prozent). Zudem war er neben Jusuf Gazibegovic und Luca Waldschmid der Kölner mit den meisten Abschlüssen (jeweils drei). Und sein dritter Versuch saß. Nach feinem Zuspiel von Linton Maina schob der ehemalige Kölner Kapitän die Kugel ein und brachte den „Effzeh“ auf Erfolgskurs. „Das war für mich sehr wichtig, um auch mal ein Erfolgserlebnis zu haben“, sagte Kainz. Denn so richtig rund lief es nach der verkorksten vergangenen Spielzeit auch in dieser Saison nicht immer.

Nun aber erzielte der Mittelfeldspieler sein zweites Saisontor, das erste seit dem 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg Mitte Dezember. Die Erleichterung war nicht nur Kainz nach dem Treffer anzumerken, auch der Jubel der Mannschaftskollegen fiel besonders euphorisch aus. Am Ende reichte es dennoch nicht für drei Punkte und somit auch nicht für ein positives Fazit. „Man ist dann natürlich nicht so happy, wenn man nicht gewinnt“, sagte Kainz – zumal sich der Punkt wie eine Niederlage angefühlt haben muss.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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