Wieder keine Durchschlagskraft, aber die Selbstkritik wächst – der Ton wird rauer am Geißbockheim

Enttäuschte Profis des 1. FC Köln nach dem Spiel gegen den Karlsruher SC.
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Wieder keine Durchschlagskraft, aber die Selbstkritik wächst – der Ton wird rauer am Geißbockheim

Die Worte nach dem verlorenen Duell in Karlsruhe fielen sehr deutlich aus. Sowohl Kapitän Timo Hübers als auch Christian Keller monierten, dass das Spiel der Kölner einfach zu harmlos sei, man die Chancen nicht kreiere beim 1. FC Köln: Die Kritik am Spiel aus den eigenen Reihen wird lauter.

Die 0:1- Niederlage gegen den Karlsruher SC zeigte erneut deutlich die Schwächen der Kölner. Und auch Spielern, Trainer sowie FC-Sportdirektor Christian Keller blieb das nicht verborgen. Erneut gab es keine Torgefahr des 1. FC Köln: Die Kritik am Spiel aus den eigenen Reihen wird lauter.

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Ausgerechnet der Ex-Kölner und gegnerische Trainer brachte die entscheidende Situation nach intensiven, aber für den FC glücklosen 90 Minuten auf den Punkt. „Es war ein richtiges Kacktor“, sagte Christian Eichner nach dem 0:1 der Kölner beim Karlsruher SC. „Es war wie in Zeitlupe. Ich sehe den Ball kommen und kann nicht mehr reagieren“, sagte der Kapitän. „Das war eine super unglückliche Situation. Das müssen wir vorher besser verteidigen.“ Tatsächlich verlor der in der vergangenen Woche groß und gegen Karlsruhe eher mäßig aufspielende Florian Kainz den entscheidenden Zweikampf gegen Christoph Kobald, der flankte scharfs vors Tor, Jusuf Gazibegovic schoss Timo Hübers den Ball gegen die Beine und damit ins eigene Tor. „In neun von zehn Fällen klärt er ihn anders“, sagte Hübers. „Vielleicht stehe ich auch woanders.“

„Wir treffen oft die falschen Entscheidungen“

Ein besonders bitteres Slapstick-Tor. Vor allem, weil es gleichzeitig die Niederlage bedeutete, in einer Begegnung, in der es lange so gar nicht nach einem Tor ausgesehen hatte. Tatsächlich standen zu diesem Zeitpunkt vier Torschüsse auf der Haben-Seite der Karlsruher – allerdings keiner Richtung Kölner Tor. Marvin Schwäbe erlebte bis zum Gegentreffer einen nahezu beschäftigungslosen Abend. Selbst nach dem Treffer lag der xGoals-Wert der Badener bei 0,2. Und lange war der von den Geißböcken dann auch nicht deutlich höher. Wieder einmal entwickelte der FC keine ernstzunehmende Torgefahr im Schlussdrittel. „Wir müssen schon dahinkommen, dass wir vorne viel mehr Durchschlagskraft entwickeln“, sagte Dominique Heintz. „Wir spielen das schon bis zur Zone drei ordentlich durch und treffen dann oft die falsche Entscheidung.“ 

„Das ist im Moment zu wenig“

Und streng genommen war „oft“ gegen Karlsruhe sogar ein wenig untertrieben. Zwar standen bei den Kölnern am Ende fünf Schüsse aufs Tor, wirklich nah an einem Treffer war der FC aber nicht. „Wenn du oben mitspielen willst, dann musst du Tore schießen“, lautete also das einfache Rezept von Heintz. Die Lösung scheint aber dann doch nicht auf der Hand zu liegen. Selbst mit der Doppelspitze Damion Downs und Imad Rondic, auch mit Viererkette war der FC einfach viel zu harmlos. „Wir haben mit zwei Stürmern gespielt und hätten irgendwann dazu kommen müssen, die Frequenz im Strafraum zu erhöhen“, sagte Christian Keller gegenüber dem „Geissblog“. Die Kölner schlugen zwar 16 Flanken, noch nicht einmal ein Drittel der Hereingaben erreichte dann den Mitspieler.

Auch, wenn der Gegentreffer aus KSC-Sicht glücklich zustande kam, angesichts der harmlosen Offensive wäre ein Erfolg der Kölner auch nicht wirklich verdient gewesen. Und das gegen einen Gegner, der in den vergangenen Wochen auch nur im Duell gegen den 1. FC Magdeburg überzeugen wollte. Und so wurde vor allem der Kölner Kapitän nach der Pleite so richtig deutlich: „Das ist im Moment zu wenig. Wir haben so ein bisschen zwei Gesichter diese Saison. Am Saisonanfang, wo wir jedes Spiel drei, vier Tore schießen aber auch drei, vier kassieren“, sagte Hübers. „Wenn wir am Ende vor den ganzen Verkleideten in der Kurve stehen, dann sagt keiner was. Aber dafür dürfen solche Aktionen eben nicht passieren. Dafür müssen wir vorne eben einen reindrücken, vielleicht auch mal aus einem Standard oder aus einem besseren Ballbesitz aus dem Spiel heraus.“ Es bleibt nur die Frage nach dem Wie.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Karlsruhe-Spiel

Mit Slapstick-Eigentor zur Niederlage – FC unterliegt KSC 0:1

Eric Martel im Zweikampf im Spiel des 1. FC Köln gegen den Karslruher SC
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Mit Slapstick-Eigentor zur Niederlage – FC unterliegt KSC 0:1

Der FC kann seinen Karnevals-Fluch nicht brechen: Timo Hübers Eigentor beschert den nächsten Dämpfer im Kampf um den Aufstieg. Der 1. FC Köln unterliegt dem Karlsruher SC 0:1.

Auf das Slapstick-Eigentor von Timo Hübers konnte der FC keine Antwort liefern. Der 1. FC Köln unterliegt dem Karlsruher SC 0:1 und lässt im Aufstiegsrennen Federn. Timo Hübers traf in der 52. Minute in das eigene Tor.

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Im Vergleich zum Rheinderby am vergangenen Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf rotierte FC-Trainer Gerhard Struber für die Partie gegen den Karlsruher SC erneut auf einigen Positionen. Linksverteidiger Leart Paqarada fehlte gelbgesperrt, für ihn rückte Youngster Max Finkgräfe in die Startformation. Eric Martel gab nach zwei Spielen Verletzungspause sein Comeback im defensiven Mittelfeld der Geißböcke. Im Sturm setzte Struber diesmal von Beginn an auf Damion Downs, der am letzten Spieltag noch Imad Rondic den Vortritt lassen musste. Beim Spitzenspiel am Samstagabend im Karlsruher BBB Bank Wildpark sahen die 3.800 mitgereisten FC-Fans von Beginn an ein wildes Spiel. Die erste gute Chance hatten die Hausherren nach einem Eckball. Dzenis Burnic versuchte es mit einem Volleyschuss aus 20 Metern, doch Timo Hübers klärte per Kopf vor Marvin Schwäbe (10.).

Ruppige Karlsruher sorgen für frühes Maina-Aus

Damion Downs sorgte im direkten Gegenzug für die Antwort des FC und tauchte frei vor KSC-Keeper Max Weiß auf. Dieser war schnell unten und konnte Downs Schuss aus spitzem Winkel ins rechte untere Eck parieren. Insgesamt zeigte sich ein ähnliches Bild wie bei den letzten Auftritten des 1. FC Köln. Die Struber-Elf wirkte von Beginn an hellwach und mit hoher Intensität im Spiel, im letzten Drittel fehlte jedoch die Präzision im Abschluss und die Entscheidungsfindung, so dass sich der FC in der ersten Halbzeit zwar viele, aber kaum wirklich gute Chancen erspielen konnte. Die ruppige Gangart der Karlsruher führte dann auch dazu, dass Linton Maina bereits in der 38. ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Imad Rondic ins Spiel.

Wieder ein unglückliches Tor gegen den FC

Ein Slapstick-Eigentor von Timo Hübers (52.) sorgte dann für den ersten Treffer des Abends. Florian Kainz attackierte den Karlsruher Kobald nur halbherzig, der konnte flach und scharf in den Kölner Fünfer passen. Dort konnte Gazibegovic nur noch aus kurzer Distanz Hübers anschießen, der Ball flog zentral ins Tor von Marvin Schwäbe. FC-Coach Struber reagierte daraufhin und brachte Huseinbasic für Schmied, stellte das Spielsystem um auf eine Viererkette. Der KSC ging in Führung, ohne einen eigenen Torschuss auf das Tor der Kölner abzugeben. Auch im Anschluss an den Gegentreffer hielt der FC die Zügel in der Hand, Gleichwohl  die Hausherren in der zweiten Hälfte immer wieder auch gute Chancen kreiierten. Ein strammer Abschluss vom eingewechselten Robin Heußer schlug rechts unten neben dem FC-Tor ein (71.).

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Besonders im zweiten Abschnitt hatte Schiedsrichter Richard Hempel durch die harte Herangehensweise der Gastgeber alle Hände voll zu tun. Die Geissböcke bemühten sich intensiv um den Ausgleich, kämpften allerdings bis zum Schluss mit Problemen im Abschluss und der harten Gangart der Karlsruher. Ein ideenloser FC konnte die Niederlage beim Karlsruher SC nicht verhindern, ein unglückliches Eigentor von Timo Hübers sorgte für den 1:0 Endstand.  Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim SSV Ulm 1846.

FC: Schwäbe – Hübers, Schmied (57. Huseinbasic), Heintz – Gazibegovic, Martel, Finkgräfe – Ljubicic (84. Waldschmidt), Kainz – Maina (39. Rondic), Downs – Tore: 1:0 Hübers (ET, 52.)



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Karlsruhe-Spiel

Das erwartet den 1. FC Köln: Viele Tore, flexibel im Spiel nach vorne und mit Systemumstellung

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Das erwartet den 1. FC Köln: Viele Tore, flexibel im Spiel nach vorne und mit Systemumstellung

Nach dem bitteren 1:1-Unentschieden im Derby gegen Fortuna Düsseldorf steht für den 1. FC Köln am Wochenende das nächste wichtige Spiel in der Liga vor der Tür. Am Samstagabend gastiert das Team von Gerhard Struber zum Topspiel beim Karlsruher SC. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

Am Samstagabend ist der FC zum Topspiel zu Gast beim Karlsruher SC. Keine leichte Aufgabe für die Geißböcke. Auch, wenn der KSC in der Rückrunde nur ein von sechs Spielen gewann, verfügt der Gegner über viel Qualität. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Christian Eichner gewann in diesem Jahr erst eines von sechs Spielen. In die Rückrunde starteten die Karlsruher mit einer 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg, bevor sie das erste Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verloren (2:3) und bei der SV Elversberg den ersten Punkt seit der Winterpause holten (2:2). Nach zwei weiteren Niederlagen im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (0:2) und auf Schalke (1:2) setzten sich die Badener am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum nach einem 0:1-Rückstand mit 3:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch und holten somit den ersten Sieg seit dem 17. Spieltag. In der Rückrundentabelle belegt das Team von Trainer Eichner mit vier Punkten den 15. Platz – nur Hertha BSC (4. Punkte), Darmstadt 98 (4. Punkte) und der SSV Jahn Regensburg (4. Punkte) stehen hier mit einem schlechteren Torverhältnis hinter den Blau-Weißen.

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Viele Gegentore, oft Aluminium

Offensivpower: In bislang 23 Ligaspielen erzielte das Team aus Baden 43 Tore, also knapp 1,9 Treffer pro Partie. Einzig der Hamburger SV mit 51 Treffern und 2,2 Toren pro Spiel sowie der 1. FC Magdeburg mit 48 Treffern und circa zwei Toren pro Spiel überbieten die Karlsruher in dieser Statistik.

Schwache Defensive: Torwart Max Weiß hielt in dieser Saison bereits 83 Torschüsse und liegt damit hinter Florian Kastenmeier und Julian Krahl, die jeweils 93 Torschüsse gehalten haben, auf dem dritten Platz. Dennoch haben die Karlsruher eine der schlechtesten Defensiven der Liga. Mit 43 Gegentreffern kassierten die Karlsruher gemeinsam mit Schalke 04 und der SpVgg Greuther Fürth die zweitmeisten Gegentore. Einzig Tabellenschlusslicht der SSV Jahn Regensburg kassierte mit 50 Treffern mehr Tore.

Aluminiumpech: In den bisherigen 23 Pflichtspielen scheiterte das Team von Ex-FC-Profi Christian Eichner bereits 15-mal am Pfosten oder an der Latte. Damit steht der KSC mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Kapitän Marvin Wanitzek setzte den Ball insgesamt sechsmal ans Aluminium und ist damit der Profi der zweiten Bundesliga, der am häufigsten daran scheiterte.

Schmerzhafter Winterabgang: Zum Abschluss der Hinrunde lag der KSC auf dem zweiten Platz der Tabelle. Ein Grund dafür. Der ehemalige Top-Torjäger Budu Zivzivadze. In siebzehn Liga-Spielen erzielte der georgische Nationalspieler zwölf Tore und legte seinen Kollegen weitere drei Treffer auf. Damit sammelte er insgesamt 15 Scorerpunkte, womit er die absolute Lebensversicherung der Karlsruher war. Im Winter verließ Zivzivadze den KSC zum 1. FC Heidenheim in die Bundesliga. Der Abgang des 30-Jährigen war nicht nur aus sportlichen Gründen sehr schmerzhaft, sondern auch aus Fansicht. Der Stürmer galt bei den Fans als Publikumsliebling und bekam sogar seinen eigenen Ruf. Seit dem Wechsel ist der KSC auf Platz zehn abgerutscht und konnte den Abgang bislang nicht auffangen.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen Karlsruhe

Im Fokus: Mit Kapitän Marvin Wanitzek hat der Karlsruher SC einen Spieler in seinen Reihen, der sich in den vergangenen Jahren zu einem der Topspieler der Liga entwickelte. Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2017 vom VFB Stuttgart II an den Wildpark und wurde in dieser Saison von Trainer Christian Eichner zum Kapitän ernannt. In seinen sechs Zweitligasaisons sammelte der Rechtsfuß immer mindestens zwölf Scorepunkte. Diese stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. In der Saison 22/23 erzielte Wanitzek zehn Tore und legte seinen Kollegen zwölf weitere Treffer auf. Auch in dieser Saison ist der 31-Jährige nach dem Abgang von Zivzivadze Top-Scorer am Wildpark. Mit neun Toren und zehn Vorlagen ist er jedoch nicht nur in seinem Team herausragend, sondern auch in der Liga. Einzig der Magdeburger Martijn Kaars sammelte mit 21 Scorerpunkten einen mehr als der KSC-Kapitän.

Welche Qualität Wanitzek hat, merkten die Kölner im Hinspiel. Beim 4:4 in Köln erzielte der Kapitän drei Tore selbst und bereitete den vierten Treffer durch Leon Jensen per Ecke vor. Angesprochen auf die Frage, warum Vereine aus der Bundesliga den 31-Jährigen nicht verpflichten, sagte Eichner in der Hinrunde, dass er fußballerisch einer, wenn nicht sogar der beste der Liga ist, ihm aus Sicht der Vereine jedoch etwas Tempo fehlen würde.

Im Spiel nach vorne flexibel

Formation/Taktik: Christian Eichner lässt seine Mannschaft überwiegend im 4-4-2 auflaufen, wobei er bei den Außen auf die klassischen Flügelspieler verzichtet und offensive Mittelfeldspieler aufstellt. Dabei tauschen die Spieler im Mittelfeld immer wieder die Positionen. Dadurch sind die Karlsruher im Spiel nach vorn sehr flexibel. Dabei setzt der KSC im Angriff auf viel Spielerisches und versucht, den Gegner auszukombinieren. Die Außenverteidiger schieben bei Offensivaktionen immer mit nach vorn, um weitere Anspielstationen zu ermöglichen. Dabei lässt sich ein defensiver Mittelfeldspieler fallen, womit die Badener immer mit drei Spielern hinten absichern.

Beim Spielaufbau setzen die Karlsruher auch auf einen spielerischen Ansatz und verzichten überwiegend auf lange Bälle. Spielen die Verteidiger einen langen Ball, versuchen die Stürmer diesen festzumachen, damit viele Spieler nachrücken können und der KSC so eine Überzahl in der gegnerischen Hälfte schafft. Im letzten Spiel gegen Magdeburg setzte Eichner erstmals auf eine Dreierkette und nur einen Sechser. Gegen den FCM war dieses System erfolgreich. Bleibt abzuwarten, ob der Trainer dieses System beibehält oder zur Viererkette zurückkehrt.

Gerhard Struber über den KSC: „Ich denke schon, dass der Abgang von Zivzivadze was verändert hat, weil er ein Spieler ist, der sehr viel mitgebracht hat. Gleichzeitig gibt es Wanitzek und viele andere Jungs, die sehr viel Qualität haben. Der KSC ist eine Mannschaft, die aus meiner Sicht klare Abläufe und eine klare Systematik hat und immer wieder sehr erfolgreich Fußball gespielt hat. Jetzt, aufgrund der Ergebniskrise, haben sie auf eine Dreierkette umgestellt und daher gibt es neue Abläufe. Man merkt die individuelle Qualität, die in der Mannschaft steckt und wie sie gemeinsam verdichten und verteidigen. Das wird natürlich auswärts eine richtige Hürde“.

Personal: Die Karlsruher müssen im Heimspiel gegen den 1. FC Köln auf Andrin Hunziker (Teilruptur einer Sehne im Hüftgelenk) und Efe-Kaan Sihlaroglu (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen Coach Eichner zur Verfügung.

Mögliche Startelf: Weiß – Kobald, Franke, Bormuth – Jung, Günther, Heußer, Rapp, Wanitzek – Kaufmann, Schleusener



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Zukünftig mit Doppelspitze?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Das sagt Struber zu den Personalien

Gazibegovic oder Thielmann? Die offensive Variante wird das FC-Eigengewächs gegen den KSC wohl nicht

Jusuf Gazibegovic und Jan Thielmann
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Gazibegovic oder Thielmann? Die offensive Variante wird das FC-Eigengewächs gegen den KSC wohl nicht

So richtig geschlossen scheint die Baustelle auf der rechten Verteidigerposition beim FC noch nicht, obwohl die Kölner sich im Winter bekanntlich verstärkt haben. So ist offen, wer am Samstagabend gegen den KSC beginnt beim 1. FC Köln: Wird Jan Thielmann zu einer Offensivoption?

Eigentlich haben die Geißböcke im Winter auf der Rechtsverteidigerposition nachgebessert. Doch so richt läuft es bei Jusuf Gazibegovic noch nicht. Und so könnte der U21-Nationalspieler wieder eine Option werden beim 1. FC Köln: Oder wird Jan Thielmann zu einer Offensivoption?

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Die Marschroute auf dem Transfermarkt war eindeutig und sie war früh klar kommuniziert. Die Position des Rechtsverteidigers wurde zumindest sehr deutlich als Vakanz benannt, da lief das Experiment Jan Thielmann noch auf vollen Touren. Der nominelle Offensivspieler wurde schon unter Steffen Baumgart hin und wieder in der Defensive eingesetzt, erlebte unter Timo Schultz sowie U21-Bundestrainer Antonio di Salvo die Umfunktionierung und war zu Saisonbeginn auf der Position unumstritten. Zumindest nominell, denn Rasmus Carstensen erhielt so gut wie keine Chance. Die Leihe des Dänen war also folgerichtig. Zumal die Vakanz auf jener Position ziemlich früh geschlossen wurde. Doch so wirklich ist die Problemstelle noch nicht korrigiert. Jusuf Gazibegovic zeigte gegen Düsseldorf ein ordentliches Spiel, war aber dann doch ein Stück weit entfernt von der erhofften Soforthilfe.

„Das Gute an Jan Thielmann ist, dass er vielseitig ist“

Gegen den Karlsruher SC hat FC-Trainer Gerhard Struber auf jener Position wenn man so will die Qual der Wahl. Nachdem Jan Thielmann im Duell gegen Düsseldorf noch gesperrt war, steht der 22-Jährige den Geißböcken gegen den KSC wieder zur Verfügung. Gegen Bayer Leverkusen im Pokal sowie gegen den 1. FC Magdeburg hatte der U21-Nationalspieler den Vorzug erhalten und lieferte in beiden Partien auch eine ordentliche Leistung ab. Tatsächlich kommt die Umstellung auf die Dreierkette auch dem Kölner Eigengewächs entgegen. Thielmann, der sich selbst weiterhin als Offensivspieler sieht, kann sich zumindest häufiger auf Situationen im Angriff konzentrieren, als noch in der Viererkette. Die offensivere Ausrichtung der Schienenspieler passt zum 22-Jährigen. Dagegen findet sich Gazubegovic mit der neuen Rollen noch nicht so zurecht, der Neuzugang spielte in Graz ausschließlich in der Viererkette.

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Zumindest in der Theorie könnte Thielmann aber auch eine wichtigere Rolle in der Offensive spielen – vielleicht als Pendant zu Linton Maina. „Das Gute an Jan Thielmann ist, dass er vielseitig ist und dass er auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. Er lebt das Spiel immer wieder mit einer hohen Intensität. Das ist für uns sehr sehr fruchtbar“, so Struber auf der Pressekonferenz vor Karlsruhe. „Von daher ist er auch ein Spieler, der möglicherweise auch ein offensiveren Part übernehmen kann. Gleichzeitig gibt es in dieser Joker-Position als Flügel auch viele Anforderungen, denen er gerecht werden kann. Speziell wenn es nach vorne weggeht. Der Jan ist in vielerlei Hinsicht für uns ein ganz wichtiger Spieler, der in mehreren Positionen offensiv einzusetzen ist.“

Komplett lässt sich der Trainer wieder nicht in die Karten gucken. Die Tendenz dürfte auf der Position hinten rechts aber Richtung Gazibegovic gehen. Thielmann würde dann wohl erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Eine Position, die dem 22-Jährigen wohl am wenigsten liegt.



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Zukünftig mit Doppelspitze?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Das sagt Struber zu den Personalien

Vor Karlsruhe: Gerhard Struber warnt vor dem Gegner, glaubt aber an sein Team

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Vor Karlsruhe: Gerhard Struber warnt vor dem Gegner, glaubt aber an sein Team

Der 1. FC Köln will beim Karlsruher SC zurück in die Erfolgsspur finden. Das Zweitliga-Topspiel am Samstagabend wird das Wiedersehen mit drei Ex-Kölnern. FC-Trainer Gerhard Struber hofft auf die Wirkung von Eric Martel und spornt den „Lückenfüller“ Max Finkgräfe an. So will der 1. FC Köln im Rückspiel gegen Karlsruhe punkten.

Karlsruhe hat vor den 24. Spieltag 33 Punkte auf dem Konto und steht auf Tabellenplatz zehn. Ein schlagbarer Gegner – sollte man meinen. Doch der KSC ist die Wundertüte der Liga. So spielte die Mannschaft gegen die aktuell neun Teams vor sich drei Mal unentschieden und fuhr ebenfalls drei Siege ein. In der Rückrunde will der FC nun drei Zähler mit nach Hause nehmen. So will der 1. FC Köln im Rückspiel gegen Karlsruhe punkten.

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Das turbulente Hinspiel dürfte beim FC noch in unguter Erinnerung sein: Die Kölner drehten mächtig auf, mussten sich jedoch trotz einer frühen 3:0-Führung am Ende mit einem 4:4 begnügen. Das letzte Duell im Wildparkstadion liegt derweil schon deutlich über ein Jahrzehnt zurück: Im Oktober 2013 gewannen die Geißböcke beim KSC mit 2:1. Beim Wiedersehen an selber Stelle am Samstagabend werden sich die FC-Fans deutlich umgewöhnen müssen. Das Stadion wurde in den letzten Jahren umgebaut. Von dem Oval mit Laufbahn aus der Vergangenheit ist nichts mehr übrig, stattdessen wurde die Arena in ein reines Fußballstadion umgebaut. „Da war ich noch nie“, berichtete der Bereichsleiter Lizenzfußball, Thomas Kessler, und ergänzte: „Da freue ich mich auch drauf.“

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Das Wiedersehen mit den Ex-Kölnern

Das Duell wird auch ein Wiedersehen mit einigen Ex-Kölnern. So sitzt mit Christian Eichner ein Ex-FC-Spieler seit mittlerweile fünf Jahren auf der Trainerbank der Karlsruher. Mit Sebastian Freis ist ein ehemaliger Geißbock-Stürmer seit 2023 Bereichsleiter Profis beim KSC. „Sie machen offenbar beide einen guten Job“, äußerte Thomas Kessler mit Blick auf das „Kölner Duo“ bei den Badenern und schob schmunzelnd hinterher: „Auch wenn ich die beiden gut kenne, möchte ich am Samstag den Wildpark lächelnd verlassen.“ Und mit Meiko Wäschenbach wechselte erst Ende Januar ein Spieler vom Geißbockheim in den Hardtwald. Pikant: Der 21-Jährige könnte seine Pflichtspiel-Premiere im KSC-Trikot just gegen den FC feiern. Wäschenbach stand am vergangenen Wochenende beim 3:1-Heimerfolg gegen den 1. FC Magdeburg erstmals im Aufgebot der Badener, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Derweil ist der KSC immer noch auf der Suche, die Lücke zu schließen, die Budu Zivzivadze im Winter hinterlassen hat. Der Stürmer hatte mit seinen zwölf Toren maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Karlsruher, die die Hinrunde als Tabellen-Zweiter beendeten, zwei Zähler hinter dem 1. FC Köln. Dann wechselte Zivzivadze, der zwischenzeitlich auch mit dem FC in Verbindung gebracht wurde, jedoch in die Bundesliga zum 1. FC Heidenheim. Der KSC stürzte seither auf Platz zehn ab, holte nach der Winterpause nur noch vier Zähler. Der FC sucht jedoch selbst auch den Weg zurück in die Erfolgsspur nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg gegen Düsseldorf (1:1) und in Magdeburg (0:3). „Das wird auswärts eine richtige Hürde“, sagte Struber. „Wir wissen aber auch, wie stark wir sein können. Wir wollen unsere Bewaffnung in allen Phasen des Spiels unter Beweis stellen. Das ist unser Anspruch an diesem Spieltag.“

Struber: „Wir müssen wachsam sein“

Ein wichtiger Faktor dafür soll Eric Martel werden. Der Mittelfeldspieler verpasste jüngst die beiden Sieglos-Spiele aufgrund einer Muskelverletzung. „Er ist ein wichtiger Faktor für uns, um Spiele zu gewinnen“, unterstrich Struber die Bedeutung Martels. Leart Paqarada fehlt in Karlsruhe gelbgesperrt. Für ihn soll Max Finkgräfe in die erste Elf rutschen. „Ich wünsche mir, dass er sich am Samstag schnell gut ins Spiel rein arbeitet, dass er sich auch viel zutraut und unter Beweis stellt, dass er ein entscheidender Spieler für uns sein kann“, forderte Struber vom 20-Jährigen. Ob Damion Downs oder Imad Rondic im Sturm beginnen werden, ließ der Coach derweil auf der Pressekonferenz am Donnerstag noch offen.

Eine leichte Aufgabe erwartet der Kölner Coach nicht. „Wenn wir auf 100 Prozent sind und in unsere Abläufe kommen, wissen wir, wie schwer es gegen uns ist“, sagt der Coach und gibt auch gleichzeitg eine Marschroute, wie die drei Punkte gegen den KSC eingefahren werden sollen. „Wir müssen wachsam sein, in Ballbesitz- und Umschaltmomenten und wollen über die ganze Spielzeit kontrolliert und dominant sein, uns keine Auszeiten gönnen. Wir wollen achtsam sein, uns aber auch viel zutrauen, wir wollen frech und mutig sein, uns an die Grenze bei Intensität und Aggressivität bewegen.“



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Zukünftig mit Doppelspitze?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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„Wir müssen wachsam sein“

Gerhard Struber bei der PK des 1. FC Köln
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„Wir müssen wachsam sein“

Der FC ist am Samstagabend zu Gast beim Karlsruher SC. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe, nur sieht die Wahrheit anders aus für den FC. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor dem KSC.

Der FC ist am Samstagabend zu Gast beim Tabellenzehnten aus Karlsruhe. Keine leichte Aufgabe, trotz der Tabellensituation. Denn der Gegner ist schon ein wenig die Wundertüte der Liga. Das sagt Gerhard Struber auf der PK des 1. FC Köln vor dem KSC.

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Das Hinspiel gegen den Karlsruher SC ist natürlich nicht vergessen. 4:4, ein bemerkenswertes Duell. Der FC führte recht früh bereits mit 3:0, kassierte zwei Gegentreffer, schwamm in der eigenen Defensive und hätte sich wohl auch nicht über einen Rückstand zur Pause beschweren dürfen. Doch direkt nach dem Wechsel stand es 4:2, eigentlich schien Köln so gut wie durch, doch es gab noch zwei weitere Karlsruher Buden. Die Begegnung verdiente sich zweifelsfrei das Attribut „vogelwild“. Seit dem Spektakel ist viel passiert und die Kölner haben in der Regel nicht mehr viel mit Spektakel zu tun. Auch beim KSC sind die Vorzeichen andere. Der KSC liegt aktuell auf Rang zehn, ist so etwas wie die Wundertüte der Liga und nur schwer auszurechnen. Hier der verdiente 3:1-Erfolg gegen Magdeburgm da die nicht gänzlich unverdiente 0:2-Pleite gegen Braunschweig.

„Gegen Magdeburg haben sie vieles richtig gemacht“

Nicht umsonst hat sich FC-Trainer Gerhard Struber ausführlich mit dem Gegner beschäftigt. „Der Abgang von Zivzivadze hat schon etwas gemacht. Gleichzeitig gibt es viele weitere Jungs, die sehr viel Qualität haben. Es ist eine Mannschaft, die über lange Zeit über klare Abläufe sehr erfolgreich Fußball gespielt hat“, sagt Struber. Allerdings lief es über mehrere Wochen auch so gar nicht mehr rund. „Aufgrund der Ergebniskrise haben sie systematisch auf Dreierkette umgestellt. Dadurch gibt es für sie neue Abläufe“, sagt Struber. „Gegen Magdeburg haben sie vieles richtig gemacht. Man merkt die individuelle Qualität, aber auch, wie sie als Mannschaft gut verteidigen und Mentalität haben. Das wird eine schwierige Aufgabe.“ Und doch richtet der Kölner Trainer den Fokus auf sein Team.

„Wenn wir auf 100 Prozent sind und in unsere Abläufe kommen, wissen wir, wie schwer es gegen uns ist“, sagt der Coach und gibt auch gleichzeitg eine Marschroute, wie die drei Punkte gegen den KSC eingefahren werden sollen. „Wir müssen wachsam sein, in Ballbesitz- und Umschaltmomenten und wollen über die ganze Spielzeit kontrolliert und dominant sein, uns keine Auszeiten gönnen. Wir wollen achtsam sein, uns aber auch viel zutrauen, wir wollen frech und mutig sein, uns an die Grenze bei Intensität und Aggressivität bewegen.“

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So ist der Lemperle-Plan

Eric Martel wieder zurück

U21 des FC winkt freier Rosenmontag bei Dreier – doch es geht gegen den Angstgegner

Marco Höger von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des FC winkt freier Rosenmontag bei Dreier – doch es geht gegen den Angstgegner

Die U21 des FC möchte eine Katerstimmung schon am Tulpensonntag vermeiden. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan: Mit dem SV Rödinghausen ist einen Tag vor Rosenmontag der Angstgegner der FC-Reserve zu Gast im Franz-Kremer-Stadion (Anstoß 14 Uhr). Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf Rödinghausen.

Am Tulpensonntag soll es gegen Rödinghausen nach acht Spielen ohne Sieg gegen den SV endlich wieder ein Erfolgserlebnis geben. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf Rödinghausen.

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Die Serie ist durchaus bemerkenswert: Die U21 des 1. FC Köln ist seit acht Spielen gegen den SV Rödinghausen ohne Sieg. Der letzte Dreier gelang am 24. Oktober 2020 zuhause mit 3:1. Damals stürmten Tim Lemperle, Jan Thielmann und Florian Dietz noch für die FC-Reserve, Marius Laux spielte in der Innenverteidigung. Mit Georg Strauch ist aktuell noch ein Aktiver in der U21, der sich an diesen Erfolg erinnern kann. Die schwarze Serie ist natürlich auch dem Trainer Evangelos Sbonias bewusst: „Ich habe auch am Anfang der Woche im Staff gesagt, dass wir uns immer sehr schwer getan haben aus verschiedenen Gründen.“ Am Tulpensonntag soll es gegen Rödinghausen endlich wieder ein Erfolgserlebnis geben – und das aus zwei Gründen: „Wir werden versuchen, a) das Spiel gegen Schalke 04 abzuschütteln und b) auch einfach mal besser auszusehen als wir die letzten Male ausgesehen haben“, gibt Sbonias die Marschroute vor.

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Der Kapitän ist zurück

Dabei kann die FC-Reserve gegen den aktuellen Tabellen-Sechsten, der einen Platz und vier Zähler bei einem weniger absolvierten Spiel vor der U21 steht, wieder auf ihren Kapitän zurückgreifen: Marco Höger ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder einsatzbereit. Der Trainer ist durchaus erleichtert, wenn er an das jüngste Schalke-Spiel zurückdenkt: „Man hat gesehen, dass er als Verbindung von der eigenen Abwehr nach vorne in die Spitze gefehlt hat. Die Organisation gegen den Ball, der Rhythmus, das sind alles Themen, bei denen wir uns leichter tun, wenn er auf dem Feld steht.“

Weiterhin keine Option ist Alessandro Blazic. Der Torhüter fällt mit Rückenproblemen weiterhin aus. „Das ist ein bisschen hartnäckiger“, verrät Sbonias. Etienne Borie steige nach seiner Erkältung zudem erst in der nächsten Woche wieder vollumfänglich ins Training ein, fällt damit ebenfalls für das Wochenende aus. Yannick Mausehunds Ausfall ist ohnehin klar, sodass sich die Innenverteidigung mit Rijad Smajic und Mikail Özkan vermutlich wieder von alleine aufstellt – es sei denn Neo Telle kommt am Vorabend bei den FC-Profis in Karlsruhe nicht zum Einsatz und wandelt auf den Spuren Meiko Sponsels für einen U21-Einsatz wenige Stunden später. Ebenfalls verzichten muss der Trainer auf den gesperrten Oliver Schmitt.

„Das ist natürlich schon ein Spektakel“

Sbonias ließ derweil offen, ob sich sein Team am Sonntag mit einem überzeugenden Auftritt einen freien Rosenmontag erspielen kann: „Es geht nicht ums Erspielen oder nicht. Wir werden einfach gucken, ob es ins Setting reinpasst. Das haben wir tatsächlich auch noch nicht entschieden. Aber, mit einem Augenzwinkern, die Argumente liegen natürlich auf ihrer Seite, wenn ein gutes Spiel am Sonntag dabei rauskommt, das ist ja klar.“ Am Dienstagabend tauchten das Trainerteam und die Mannschaft bereits ins Karnevalsgeschehen bei der Karnevalssitzung des FC im Maritim-Hotel ein. „Um 24 Uhr war dann für die Mannschaft aber Zapfenstreich“, verrät Sbonias schmunzelnd. Der gebürtige Bietigheimer verbringt seine zweite Session im Karneval und äußerte seine Eindrücke nach seiner zweiten FC-Sitzung: „Das ist natürlich schon ein Spektakel, das muss man schon sagen.“

Für den Sonntag hofft Sbonias darauf, dass seinem Team gegen Rödinghausen endlich mal wieder ein Spektakel gelingt. Die FC-Fans würde das sicherlich besonders freuen: Die U21 dürfte immerhin zum zweiten Mal in Folge ein Heimspiel mit lautstarker Unterstützung von den Rängen erleben, da es – anders als üblich – keine Parallelansetzung zu den FC-Profis ist. Die Vorzeichen stehen also gut für ein Ende der schwarzen Serie gegen Rödinghausen.



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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Abstimmung beendet – so wurden die FC-Profis gegen Karlsruhe bewertet

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Abstimmung beendet – so wurden die FC-Profis gegen Karlsruhe bewertet

Nach dem Duell gegen den Karlsruher SC gaben zahlreiche User eine Einschätzung zur Leistung der Spieler ab. Dabei fallen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede mit beziehungsweise zu unseren Noten auf. Spielerbewertung der Fans des 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

Es zeigten sich bei vielen Akteuren Übereinstimmungen oder nur leichte Abweichungen in der Leistungs-Einschätzung der User und von come-on-fc.com. Bei drei Spielern gab es allerdings auch größere Unterschiede. Spielerbewertung der Fans des 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

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Nach dem unglücklichen 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf – auch bedingt durch den von Joel Schmied verursachten Handelfmeter konnte der FC auch vergangenes Wochenende gegen den Karlsruher SC keine drei Zähler mit nach Hause nehmen. Diesmal wurde es nicht einmal ein Punkt. Die Geißböcke verloren gegen die Badener 0:1 – erneut unglücklich. Denn Timo Hübers traf im Duell in Karlsruhe selbst gegen Marvin Schwäbe. Der später als Slapstick-Tor titulierte Treffer kann tatsächlich keinem der direkt beteiligten Akteure zur Last gelegt werden. Jusuf Gazibegovic verteidigte den scharf hinter die Linien gespielten Ball im letzten Moment reflexartig mit den Beinen, schoss dabei aber den einen Meter entfernt stehenden Hübers an. Die Kugel prallte ab und landete im eigenen Kasten. Auch Keeper Schwäbe war in diesem Moment machtlos. Einzig Florian Kainz hatte zuvor den Ball so verteidigen müssen, dass dieser erst gar nicht bis zum Neuzugang der Kölner durchkommt.

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Unsere Noten, eure Noten – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

„Es war wie in Zeitlupe. Ich sehe den Ball da irgendwie kommen, kann aber nicht mehr reagieren. Super unglückliche Aktion. Wir haben vorher die Chance, das irgendwie zu verteidigen, schaffen das aber nicht“, so Hübers zu seinem Treffer. „Der Ball ist richtig gut vom KSC-Spieler. Der Ball ist immer ekelig, wenn er zwischen Torwart und die letzte Verteidigungslinie kommt. Das müssen wir dann besser verteidigen in einem engen Spiel, wo es wenige Chancen gibt. Wahrscheinlich klärt Gazibegovic den neun von zehn Mal auch besser und ich stehe vielleicht bei dem anderen Mal auch woanders.“ Stand er aber nicht. Und so mussten die Geißböcke erneut Punkte in der Rückrunde liegen lassen und rutschten nach dem 24. Spieltag auf Tabellenplatz fünf ab. Das Problem in der Defensive ist auch den Fans nicht verborgen geblieben.

Von den Abstimmenden wurde Hübers mit der Note 3,8 bewertet, come-on-fc setzte die 3,0. Und auch bei der Bewertung von Verteidiger Joel Schmied kam es zu Abweichungen. Ihr bewertetet den Neuzugang mit einer 3,7, wir ebenfalls mit einer gatten Drei. Doch dies war nicht die schlechteste Note des Tages. Die bekam sowohl von uns (4,7) als auch von euch (4,6) Imad Rondic für seinen Auftritt. Der Offensivspieler kam nach knapp 40 Minuten für den verletzten Linton Maina. Wie bereits in der Woche zuvor lief der Stürmer viel und war sehr bemüht. Allerdings blieb der Neuzugang erneut glücklos im Torabschluss und ließ sich im Zweikampf von den gegnerischen Verteidigern zu leicht abkochen.

Die Bestnoten der Partie erhielten bei den Abstimmenden Marvin Schwäbe, Dominique Heintz und Linton Maina mit jeweils einer 2,8. Come-on-fc bewertete Schwäbe und Heintz mit einer 3,0 sowie Maina mit einer 2,7. Die größten Abweichungen gab es bei Dejan Ljubicic. Beim 27-Jährigen werteten wir mit einer 3,3. Die Fans gaben jedoch nur eine 4,5 für die Leistung. Bei den anderen Spielern sind die Abstände der Bewertung nicht sehr abweichend.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Personalsorgen vor Ulm

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Kommt jetzt die Viererkette?

Das sagt Gerhard Struber zu den Personalien Eric Martel, Mark Uth und Julian Pauli

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Das sagt Gerhard Struber zu den Personalien Eric Martel, Mark Uth und Julian Pauli

Mit Eric Martel wird am Samstag ein wichtiger Spieler in den Kader zurückkehren. Doch so richtig lichtet sich das Lazaraett noch nicht. FC-Trainer Gerhard Struber gibt vor dem KSC-Spiel ein Personal-Update.

Leichtes Aufatmen bei den Geißböcken: Eric Martel steht dem Coach am Wochenende wieder zur Verfügung. Doch so richtig will sich die Lage bei den Geißböcken noch nicht entspannen. FC-Trainer Gerhard Struber gibt vor dem KSC-Spiel ein Personal-Update.

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Es hatte sich schon Ende der letzten Woche angedeutet, zu Beginn dieser dann verdichtet und nun auch bestätigt: Eric Martel wird dem FC am Samstagabend im Duell gegen den Karlsruher SC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder zur Verfügung stehen. Das bestätigte der Trainer am Donnerstag auf der Spieltagskonferenz. „Eric Martel kehrt wieder zurück“, sagte der Coach sichtbar glücklich. „Er ist sehr wichtig für uns und wir tun uns nicht leicht, ihn zu ersetzen. Die Jungs haben es trotzdem gut hinbekommen.“ Martel hatte sich im Duell gegen den FC Schalke 04 verletzt, war bereits zur Halbzeit vom Platz gegangen und für die Begegnungen gegen Magdeburg und Düsseldorf ausgefallen. Mathias Olesen war der erste Ersatz für den Sechser.

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„Wir können da nicht seriös planen“

Nun winkt Martel wieder die Startelf. „Wir freuen uns, dass er wieder hier und dabei ist. Natürlich hat er Einfluss auf die Mannschaft“, sagte der coach und betonte die Defensivarbeit des Sechsers. Während Martel nicht nur in den Kader und mit großer Sicherheit auch in die erste Elf zurückkehrt, wird sich Mark Uth noch weiter gedulden müssen. „Mark Uth ist auch wieder teilintegriert im Training. Er macht auch alles mit. Das sieht gut aus“, sagte der Trainer, schrenkte dann aber dennoch ein: „Er ist aber noch kein Thema für das Spiel.“ Mit dem Offensivspieler wollen die Kölner kein Risiko eingehen. Kein Wunder nach der Verletzungshistorie. Eigentlich wollte Uth sein Comeback längst gegeben haben, doch der gebürtige Kölner hatte sich zu Beginn des Trainingslagers an der Costa del Sol wieder verletzt.

Auch Julian Pauli ist weiterhin kein Thema in den Planungen des Kölner Trainers. Der Innenverteidiger laboriert noch immer an den Folgen seiner Gehirnerschütterung. Einen genauen Zeitplan für die Rückkehr wollte der Coach nicht geben. „Wir können da nicht seriös planen“, sagte Struber. Man müsse von Tag zu Tag schauen, „wie er die Belastungen bewerkstelligen kann, damit er in die Mannschaft zurückkommt.“ Immerhin betonte der Coach, dass der Youngster die „letzten Tage gute Schritte“ mache. . Von Beginn an wird Max Finkgräfe am Samstagabend auflaufen. Leart Pacarada fällt bekanntlich gesperrt aus, dafür rotiert der Shootingstar der Vorsaison wieder in die Anfangsformation. Finkgräfe hatte in den vergangenen Tagen sogar einige Extraeinheiten eingeschoben. Auch deswegen beschrieb ihn Struber als besonders „professionell“, gerade bei der Arbeit, um wieder „in Form zu kommen“.

„Es tut ihm gut von Beginn an wegzustarten. Ich wünsche mir, dass er sich in das Spiel schnell reinarbeitet“, sagte Struber. Bislang lief es bei Finkgräfe bekanntlich nicht so rund. Gegen den HSV verursachte der Youngster einen Elfmeter, gegen Magdeburg erwischte der Abwehrspieler ebenfalls nicht seinen besten Tag. Tim Lemperle wird laut Struber erst für die Begegnung gegen Ulm ein Thema.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle arbeitet am Comeback

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Setzt Struber auf Sturm-Duo?

Individual-Training – Hoffnungsträger auf dem Weg der Besserung

Tim Lemperle beim Training des 1. FC Köln
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Individual-Training – Hoffnungsträger auf dem Weg der Besserung

Nachdem die Mannschaft am Mittwoch ihre Einheit absolviert hatte, machte sich auch der Angreifer an sein Programm beim 1. FC Köln: Tim Lemperle trainiert individuell fürs Comeback. Gegen den KSC wird es das aber noch nicht geben.

Als die Mannschaft ihre Einheit beendet hatte, ging der Stürmer am Mittwoch noch auf das Trainingsgelände des 1. FC Köln: Tim Lemperle trainiert individuell fürs Comeback. Ein bisschen werden sich die Fans aber noch gedulden müssen.

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Das Training mit der Mannschaft war eigentlich schon lange beendet, die Profis schon längst in den Katakomben des Geißbockheims verschwunden, da kam noch ein weiterer Spieler auf den Trainingsplatz. Einer, auf dem ganz schön viele Hoffnungen liegen. Tim Lemperle absolvierte ein paar Runden, war auch wieder am Ball unterwegs – alles unter den Augen von Athletik-Trainer Leif Frach. Bei Lemperle wollen die Kölner Verantwortlichen kein Risiko eingehen. Der Angreifer hatte sich bekanntlich im Spiel gegen Regensburg Ende letzten Jahres eine muskuläre Verletzung zugezogen, war dann im Trainingslager in Spanien erstmals wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, um dann gegen den HSV nicht im Kader zu stehen. Das Comeback gab es gegen die SV Elversberg, es dauerte eine gute Viertelstunde und seitdem ist Lemperle wieder verletzt und außen vor.

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Wird Lemperle gegen Ulm zur Option?

Da half auch die Erkenntnis, dass wohl keine strukturelle Verletzung vorläge, recht wenig. Wie sehr der Angreifer dem FC fehlt, ist natürlich schwer zu sagen. Denn auch mit Lemperle haben die Geißböcke zum Ende der Hinrunde nicht immer die große Offensivkeule geschwungen und auch ohne den Stürmer getroffen – wenn auch nicht oft. Dennoch sind neun Tore und vier Vorlagen in 16 Pflichtspielen eine Hausnummer. Und die Hoffnung, durch den Stürmer würden die Kölner wieder mehr Angriffsschwung entfachen, ist eine große. Schon in der vergangenen Woche dämpfte Gerhard Struber den größten Optimismus. Lemperle werde sehr wahrscheinlich nicht für das Spiel gegen den Karlsruher SC fit werden, deutete der Coach an. Und tatsächlich lässt das Individualtraining am Mittwoch den Schluss zu.

Zumal Lemperle ganz offensichtlich auch selbst nicht von einer frühzeitigen Heilung ausgeht. Denn während des Individualprogramms schaltete sich ein Zaungast aus dem Büro des Geißbockheim dazu. FC-Präsident Werner Wolf öffnete das Fenster und fragte den Angreifer, wie es denn gehen würde. „Noch zwei Wochen“, lautete die Antwort. Die FC-Fans müssen sich also in Sachen Lemperle-Rückkehr noch ein wenig gedulden. Möglich, dass der Angreifer bereits gegen Ulm wieder auf Torejagd für den FC gehen kann. Immerhin hatte Struber diese Begegnung als die mögliche für das Comeback mit einem Fragezeichen in Aussicht gestellt. Damals hatte Lemperle Offensivspieler Luca Waldschmidt das 2:0 aufgelegt, es folgte eine beachtliche Serie von sechs Toren in acht Spielen, davon drei Mal das entscheidende 1:0. Ob Lemperle erneut diese Serie starten kann und gegen Ulm aufläuft, wird sich zeigen.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Personal Update vor Karlsruhe