Unglaublich: Magdeburg und Hannover patzen – 1. FC Kรถln im Glรผck

Daniel Reimann vom 1. FC Magdeburg
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Unglaublich: Magdeburg und Hannover patzen – 1. FC Kรถln im Glรผck

Will in dieser Saison denn keine Mannschaft aufsteigen? Auch am Samstag patzten die nรคchsten Favoriten. Magdeburg unterlag Ulm, Hannover der SV Elversberg. Der 1. FC Kรถln kann also den Vorsprung vor zwei Konkurrenten halten.

รœberraschung in der 2. Bundesliga. Der 1. FC Magdeburg unterliegt dem SSV Ulm 0:1, Hannover kassiert eine 1:3-Pleite gegen Elversberg. Der 1. FC Kรถln kann also den Vorsprung vor zwei Konkurrenten halten. Allerdings verpassten die GeiรŸbรถcke die Chance, den Vorsprung auszubauen und damit einen groรŸen Schritt Richtung Bundesliga zu machen.

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Der Frust war bei den GeiรŸbรถcken nach dem 1:1 mehr als verstรคndlich. Auch, wenn das Remis am Ende des Tages absolut in Ordnung ging, hatten sich die Kรถlner bei der SpVgg Greuther Fรผrth natรผrlich deutlich mehr ausgerechnet. Drei Zรคhler hรคtten es dann schon werden sollen. „Es ist natรผrlich unsere Erwartung gewesen, dass wir hier drei Punkte mitnehmen“, sagte der Coach. Es wurde einer. Und am Samstagnachmittag wiegen die verschenkten Punkte dann doch noch einmal ein wenig schwerer. Denn auch am 29. Spieltag macht sich der Eindruck breit, dass in dieser 2. Bundesliga kein Team so recht aufsteigen will. Der Hamburger SV unterlag am Freitagabend รผberraschend Eintracht Braunschweig vollkommen verdient 2:4. Und am Samstag zogen die nรคchsten Teams nach.

Magdeburg unterliegt dem SSV Ulm

Der 1. FC Magdeburg, am vergangenen Spieltag mit dem Erfolg รผber den 1. FC Kaiserslautern noch einer der groรŸen Gewinner, unterlag dem SSV Ulm 0:1 und verpasste die Chance, den Rรผckstand auf die Kรถlner auf einen Zรคhler zu reduzieren. Magdeburg wรคre wieder am Drรผcker gewesen und hรคtte den Relegationsplatz gefestigt, bevor am Abend der 1. FC Kaiserslautern noch zum Einsatz kommt. Die Pfรคlzer treffen auf den 1. FC Nรผrnberg. Auch Hannover 96 kassierte eine weitere Niederlage. Die Niedersachsen unterlagen im direkten Duell der SV Elversberg 1:3. Damit verbesserte sich die „Elv“ auf Rang drei und liegt vier Puntke hinter dem FC. Und damit ist man schnell im „Wรคs-wรคre-wenn“-Modus. Hรคtten die Kรถlner gegen Fรผrth gewonnen, hรคtte der Vorsprung auf Rang vier nach dem Spieltag mindestens sechs Punkte betragen und das fรผnf Spieltage vor Saisonende.

Glรผck im Unglรผck: Der Vorsprung auf die Konkurrenten aus Magdeburg und Hannover ist gleich geblieben. Dรผsseldorf und Paderborn sowie Kaiserslautern und Nรผrnberg kรถnnen den Abstand noch einmal verkรผrzen.

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Entscheidung beim 1. FC Kรถln: Der aktuelle Vorstand tritt so nicht mehr an

Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich
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Entscheidung beim 1. FC Kรถln: Der aktuelle Vorstand tritt so nicht mehr an

Der Vorstand des 1. FC Kรถln wird sich in dieser Konstellation nicht mehr zur Wahl stellen. Das gab der Vorstand den FC-Mitgliedern am Samstagvormittag in einem Newsletter bekannt. Andere Konstellationen sind fรผr die Vorstands-Mitglieder durchaus denkbar.

Die GeiรŸbรถcke werden ab Herbst einen neuen Vorstand haben. Der aktuelle Vorstand des 1. FC Kรถln wird sich in dieser Konstellation nicht mehr zur Wahl stellen. Das gaben Werner Wolf und Co. in einem Newsletter den Mitgliedern am Samstagmittag bekannt.

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Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon abgezeichnet, nun herrscht Gewissheit. Und doch kommt es zu einem etwas รผberraschenden Zeitpunkt mitten in der Saison. „Nach intensiven รœberlegungen und Gesprรคchen sind wir โ€“ Carsten Wettich, Eckhard Sauren und Werner Wolf โ€“ zu dem Schluss gekommen, als Vorstandsteam in der aktuellen Zusammensetzung nicht fรผr eine weitere Amtszeit zu kandidieren“, heiรŸt es in dem Newsletter. Weiter heiรŸt es: „Aus Vorgesprรคchen mit dem Mitgliederrat haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass er uns als Trio nicht fรผr eine weitere Amtszeit vorschlagen wird und sind daher nicht offiziell in den Auswahlprozess eingestiegen. Wir mรถchten offen kommunizieren, dass wir unter anderen Voraussetzungen durchaus bereit gewesen wรคren, den Weg der letzten Jahre gemeinsam fortzusetzen.“

Andere Konstellation mรถglich

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Die Chancen als Trio wiedergewรคhlt zu werden, scheinen also zu gering. Allerdings halten es sich die drei bisherigen Vorstands-Mitglieder offen, mit einem anderen Team ins Rennen zu gehen. „Aus diesem Grund haben wir uns in sehr offenen und konstruktiven Gesprรคchen darauf verstรคndigt, dass es jedem Mitglied des aktuellen Vorstands offensteht, in einer anderen Konstellation erneut fรผr das Amt des Vorstandes zu kandidieren“, heiรŸt es im Newsletter. Der Vorstand weist ausdrรผcklich darauf hin, dass das „Wohl des 1. FC Kรถln“ immer die hรถchste Prioritรคt hatte. „Darรผber hinaus mรถchten wir Euch versichern, dass wir unsere Aufgaben bis zum letzten Tag unserer Amtszeit gemeinsam mit vollem Engagement, hรถchster Professionalitรคt und im vertrauensvollen Miteinander wahrnehmen und selbstverstรคndlich alles fรผr das Erreichen unserer sportlichen Ziele im Saisonendspurt tun.“

GemรครŸ der Satzung des Vereins ist der Mitgliederrat mit der Vorstandssuche beauftragt. Gesprรคche werden weiterhin gefรผhrt. „Die kommenden Monate sind entscheidend fรผr die Weichenstellungen unseres Vereins. Wir alle tragen die Verantwortung dafรผr, dass der eingeschlagene Weg der Konsolidierung und Weiterentwicklung im Sinne des FC fortgesetzt werden kann. Lasst uns jetzt alle zusammenstehen, damit uns die Rรผckkehr in die FuรŸball Bundesliga gelingt“, schreibt der aktuelle Vorstand weiter.


Offensiv zu harmlos: U21 kassiert gegen Wuppertal zweite Heim-Pleite in Folge

Patrik Kristal fรผr die U21 des 1. FC Kรถln
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Offensiv zu harmlos: U21 kassiert gegen Wuppertal zweite Heim-Pleite in Folge

Die U21 des 1. FC Kรถln kassiert die zweite Heim-Niederlage in Folge: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias unterlag gegen den abstiegsbedrohten Wuppertaler SV mit 0:1 (0:0). Auch die Auswechslungen brachten keinen Ertrag.

Die FC-Reserve blieb gegen die leidenschaftlich kรคmpfenden Bergischen unterm Strich offensiv zu harmlos. U21 des 1. FC Kรถln kassiert die zweite Heim-Niederlage in Folge

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Kรถlns Trainer Evangelos Sbonias รคnderte seine Startelf im Vergleich zum 4:0-Derbysieg in Mรถnchengladbach auf zwei Positionen: Emin Kujovic stand diesmal wieder im Zweitliga-Aufgebot in Fรผrth, zudem fehlte Georg Strauch im Aufgebot. Dafรผr starteten Meiko Sponsel nach fast einmonatiger Verletzungspause sowie Patrik Kristal. Der U19-Kapitรคn Nick Zimmermann stand erstmals im U21-Aufgebot, saรŸ zunรคchst auf der Ersatzbank und kam in der Schlussphase als Joker in die Partie. Die Wuppertaler zeigten โ€“ angefeuert von einem stimmgewaltigen Anhang auf der Haupttribรผne โ€“ in der Anfangsphase mehr Zug zum Tor als die U21 und hatten folglich die erste groรŸe Torchance. Dildar Atmaca schlich sich bei einer hohen Hereingabe in den Strafraum im Rรผcken Rijad Smajics davon, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Jonas Nickisch (18.).

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Kein Kapital durch die Auswechslungen

Ein weiterer Schuss von Atmaca innerhalb des Sechzehners kam spรคter zu zentral auf den Torwart und war daher kein Problem fรผr Nickisch (29.). Den FC-Talenten gelang es wiederum selbst bis dahin nicht, Gefahr in Richtung des Angriffsdrittels zu kreieren. Das รคnderte sich jedoch nach einer halben Stunde: Nach einem hohen Ball aus der eigenen Hรคlfte machte sich Mansour Ouro-Tagba allein auf den Weg Richtung Tor, doch Wuppertals Vincent Gembalies grรคtschte in letzter Sekunde zur Ecke (30.). Und nur wenige Momente spรคter traf Oliver Schmitt nur das AuรŸennetz des WSV-Tores (31.). Spรคter scheiterten nach einer Ecke erst Jaka Potocnik und im zweiten Versuch Meiko Sponsel, beide Schรผsse wurden von der Abwehr im Fรผnfer geblockt (40.).

Die U21 wechselte zur zweiten Hรคlfte aus: Jakob Krautkrรคmer ersetzte Meiko Sponsel. Die FC-Reserve รผbernahm nach dem Seitenwechsel zunรคchst immer mehr das Kommando, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Zwingende Torgefahr blieb aus. Wuppertal wurde mit zunehmender Spieldauer wieder mutiger, spielte die vielversprechenden Konter jedoch zunรคchst zu ungenau aus. Das รคnderte sich in der Schlussphase: Aday Ercan flankte den Ball von der linken Kรถlner Abwehrseite an den ersten Pfosten, wo Timo Bornemann den Innenverteidigern Mikail ร–zkan und Rijad Smajic entwischte und zum 0:1 einschoss (79.). Jaka Potocnik verpasste aus kurzer Distanz nach Querpass von Oliver Schmitt den Ausgleich, schoss flach am Tor vorbei (83.).

Unterm Strich war der Sieg fรผr Wuppertal schmeichelhaft, der FC hรคtte ein Unentschieden verdient gehabt. Fรผr die U21 geht es am Ostersonntag (14 Uhr) mit dem Auswรคrtsspiel beim MSV Duisburg weiter.

1. FC Kรถln U21: Nickisch โ€“ Akmestanli (89. Spitali), ร–zkan, Smajic, Sponsel (46. Krautkrรคmer) โ€“ Kristal (80. Zimmermann), Hรถger โ€“ Schmitt, Potocnik, Saliger (69. Borie) โ€“ Ouro-Tagba (89. Lennemann). Tor: 0:1 Bornemann (79.).


ร„rger รผber Schiedsrichterentscheidungen – aber wohl auf beiden Seiten

Gerhard Struber bei einem Spiel des 1. FC Kรถln
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ร„rger รผber Schiedsrichterentscheidungen – aber wohl auf beiden Seiten

Gegen Fรผrth kam der FC am Freitagabend nicht รผber ein 1:1 hinaus. Und haderte mit einem nicht gegebenen Elfmeter in der Schlussphase. Den hรคtte es wohl geben mรผssen. Allerdings war das nicht die einzige strittige Szene. Der 1. FC Kรถln hadert mit Schiri-Entscheidung.

Am Ende war der Punkt in Fรผrth zu wenig. Das lag zwar an dem schwachen Auftritt der Kรถlner, doch es gab noch weiteren Grund fรผr Frust. Der 1. FC Kรถln hadert mit der Schiri-Entscheidung kurz vor Spielende. Doch auch Fรผrth hatte Grund fรผr ร„rger.

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Auf den ersten Blick lag Patrick Alt mit seiner Entscheidung wohl richtig. Der Schiedsrichter dachte nicht daran, wenige Minuten vor Spielende auf Elfmeter zu entscheiden. Zumindest nicht ein weiteres Mal. Gian-Luca Itter und Damion Downs hatten in der Box zueinander gefunden und waren zu Boden gegangen. Es sah wirklich nicht wild aus. „Ich glaube es ist fรผr einen Schiedsrichter nicht so einfach, diese Situation auch so gut zu erkennen“, sagte deswegen auch Gerhard Struber recht verstรคndnisvoll. Doch die Wiederholung lieรŸ dann eigentlich nur sehr wenig Zweifel. Nach einer scharfen Flanke aus dem Halbfeld war Downs nรคher am Tor, hรคtte den Ball aus kรผrzester Distanz auf die Kiste bringen kรถnnen, aber Itter griff beherzt zu, stellte die Hรผfte ein wenig raus und lieรŸ sich dann ebenfalls fallen.

Nicht gegebener Elfmeter nicht die einzige strittige Situation

Der Abwehrspieler verhinderte eine klare Torchance, Downs wรคre aus einem Meter Entfernung zum Abschluss gekommen. Die Sachlage war ziemlich eindeutig. Zumal Itter einen StrafstoรŸ so billigend in Kauf nahm. Der Frust รผber den nicht gegebenen StrafstoรŸ entlud sich am meisten auf der Bank. Torwartcoach Peter Greiber sah fรผr seinen verbalen Protest die Gelbe Karte. Mรถglicherweise hรคtte ein weiterer StrafstoรŸ die Entscheidung gebracht. รœber den ersten gab es wenig zu diskutieren. Noah Loosli hatte Julian Pauli von den Beinen geholt, der Kรถlner Abwehrspieler die Einladung aber auch dankend angenommen. Nun aber nicht. „Da hรคtten wir die Unterstรผtzung vom VAR benรถtigt. Es war ein klarer Elfmeter“, lautete daher auch die weitere Ausfรผhrung des Kรถlner Coachs.

Zumal der FC in der jรผngeren Vergangenheit fรผr weitaus weniger ebenfalls einen StrafstoรŸ kassierte. Wie durch Joel Schmied gegen den SC Paderborn. Insofern war der Frust der Kรถlner durchaus verstรคndlich. Doch dann gibt es noch einen anderen Teil der Wahrheit. Und nicht nur der, dass der FC an diesem Freitagabend schon zwei Elfmeter gebraucht hรคtte, um das Spiel gegen das Team aus dem unteren Tabellendrittel zu gewinnen. Vielmehr gab es da noch eine weitere strittige Szene, in der die Kรถlner dann wiederum Schiedsrichter-Glรผck hatten. So machte der รผberragende Kรถlner Keeper in einer Situation nicht die beste Figur. Einen langen Ball bekam Marvin Schwรคbe nicht so recht zu fassen. Der Ball sprang aus den Hรคnden des Torhรผters, Branimir Hrgota war zur Stelle und schob ein. Aber Schiedsrichter Alt pfiff die Situation wegen eines Foulspiels ab.

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Die Regel besagt: „Ein Angriff auf einen Torwart ist verboten, wenn er den Ball mit derย Handย kontrolliert, wobei bereits die Berรผhrung des Balles als dessen Kontrolle gilt.“ Nur berรผhrte Schwรคbe den Ball in dieser Situation nicht mehr. Zumindest also auch eine strittige Szene. Wรคhrend Gerhard Struber nach der Begegnung glaubhaft versicherte, diese Situation noch nicht gesehen zu haben, lieรŸ Fรผrths Coach Jan Siewert die Frage lieber von einem Journalisten beurteilen, um sie dann zwischen den Zeilen doch zu kommentieren. „Dann war es am Ende wohl ein Unentschieden“, sagte der Coach. Hrgota bekam noch einen weiteren Treffer abgepfiffen, den aber berechtigt.


Und plรถtzlich wird es doch wieder eng beim 1. FC Kรถln

Denis Huseinbasic
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Und plรถtzlich wird es doch wieder eng beim 1. FC Kรถln

Die Frage nach dem gewonnenen oder den verlorenen Punkten stellt sich nach dem 1:1 in Fรผrth nicht. Der FC hat wieder einmal Federn, vielmehr „Big Points“, gelassen. Damit nimmt der Aufstiegskampf noch einmal Fahrt auf: Verspielt der 1. FC Kรถln den sicheren Aufstieg?

Das Duell gegen Greuther Fรผrth hรคtte am Freitagabend auch anders ausgehen kรถnnen. Denn beide Mannschaften haben viel liegen gelassen. Verspielt der 1. FC Kรถln den sicheren Aufstieg?

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Gerhard Struber ging die Seitenlinie im Sportpark Ronhof offenbar nervรถs auf und ab. Vermutlich hรคtte der Trainer der GeiรŸbรถcke gerne selbst auf dem Feld ins Spiel eingegriffen. So musste der Coach mit ansehen, wie sein Team zum zweiten Mal in Folge „Big Points“ im Aufstiegsrennen liegen gelassen hat. Das gesamte AusmaรŸ dieser verpassten Chance wird sich erst an Samstag und Sonntag zeigen. Gewinnt etwa Lautern am Samstagabend das Heimspiel gegen den 1. FC Nรผrnberg, dann betrรคgt der Vorsprung vor den Pfรคlzern zwei Zรคhler. Und ausgerechnet FCK heiรŸt der Gegner der Kรถlner am 34. Spieltag. Es kรถnnte zu einem Endspiel kommen und je nachdem wie Magdeburg sich als aktueller Tabellendritter verhรคlt, einem Endspiel um Rang drei, den Relegationsplatz. Da aber noch zahlreiche andere Teams in der Verlosung mitmischen, kann es auch ganz anders ausgehen. Ein Endspiel am letzten Spieltag wรผrden die Kรถlner wohl gerne vermeiden.

Zwei Wechsel schon zur Pause

Durch das 1:1 verpassten die Kรถlner aber auch den Sprung auf die Eins, denn dieses Mal lieรŸ der HSV im Heimspiel gegen Braunschweig Federn. So stellte sich die obligatorische Remis-Frage, ob die Kรถlner zwei Punkte verloren oder einen gewonnen haben, gar nicht. „Der Punkt fรผhlt sich scheiรŸe an. Wir waren von der ersten Minute an nicht gut. Das wissen wir auch“, sagte Julian Pauli, der etwas unverhofft zu seinem Startelf-Comeback gekommen war. „Ich habe gerade hinterm Tor die Bรคlle gesammelt. Und dann habe ich gesehen, dass sich der Heintzi verletzt hat.“ Der Ausfall von Dominique Heintz ermรถglichte dem Youngster den Einsatz von Beginn an. Ganz sicher nicht aufgrund der Umstellung taten sich die Kรถlner gegen das Kleeblatt schwer. Vielleicht eher, weil Imad Rondic in den Anfangsminuten zwei ganz dicke Chancen liegenlieรŸ und Fรผrth die Fahrlรคssigkeit mit brutaler Effizienz bestrafte.

Noel Futkeu schob ein, nachdem sich Florian Kainz an der Seitenline hatte vernaschen lassen. Und spรคtestens von diesem Moment an war der FC erstaunlich verunsichert, reihte Fehlpass an Fehlpass und lieรŸ den Gegner aufspielen. „Es ist natรผrlich unsere Erwartung gewesen, dass wir hier heute drei Punkte mitnehmen“, sagte der enttรคuschte Struber. „Wir waren einfach leider Gottes nicht so seriรถs unterwegs, wie man es braucht fรผr so einen Gegner.“ Und so stellt sich schon ein wenig die Frage, wie die Seriรถsitรคt gerade in dieser Phase der Saison verloren gegangen sein kann. Tatsรคchlich spielten gleich mehrere Akteure weit unter dem Erwartbaren. Imad Rondic beispielsweise, der gleich mehrfach an seinem Image eines Winter-Fehleinkaufs feilte. Aber auch Florian Kainz spielte nicht so „seriรถs“ wie es Struber sich erhofft hatte. Und so reagierte der Trainer schon in der Pause, nahm die beiden Akteure aus der Partie.

FC lรคsst zu viele Chancen liegen

Dass Fรผrth die Top-Teams รคrgern kann, ist bekannt. Nun ist der Hamburger SV die einzige Mannschaft der Top-Acht, die gegen das Kleeblatt keine Federn lieรŸ. Doch gerade in der ersten Halbzeit waren die GeiรŸbรถcke auch weit entfernt von einer Top-Mannschaft. Der Ausgleich durch Luca Waldschmidt fiel aufgrund einer starken Einzelaktion. Julian Pauli hatte den Mut mal den direkten Weg ins Eins-zu-eins zu gehen und den Kontakt des Gegners gerne anzunehmen. Der Elfmeter war berechtigt, aber vom Innenverteidiger absolut gewollt. Nach dem Wechsel steigerten sich die GeiรŸbรถcke, erspielten sich Chancen. Auch, weil mit Downs nach dem Seitenwechsel und Mark Uth nach einer Stunde an fuรŸballerischen Qualitรคt gewonnen wurde. Tim Lemperle, Uth, aber auch Jan Thielmann hรคtten fรผr den FC treffen kรถnnen bis mรผssen. Damion Downs setzt einen Ball an den Pfosten, wurde dabei aber auch elfmeterreif gefoult – ohne Pfiff.

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Doch richtig glรผcklich war der Trainer auch mit dem zweiten Abschnitt nicht. „Wir haben trotz alledem weiterhin zu viel zugelassen. Am Ende muss uns der Marvin Schwรคbe einmal mehr im Spiel halten“, sagte Struber. Tatsรคchlich zeigte der Keeper einmal mehr eine herausragende Leistung, hielt gleich mehrfach mit starken Reflexen. Unter anderem auch in der Nachspielzeit als die Fรผrther in einer Zwei-auf-eins-Situation Richtung Schwรคbe unterwegs waren und die Kรถlner Nummer eins die Nerven behielt. „Am Ende kรถnnen wir mit dem 1:1 zufrieden sein โ€“ leider. Beide Mannschaften haben viel liegengelassen, es hรคtte auch 3:3 ausgehen kรถnnen“, sagte Schwรคbe. „Mund abputzen, nรคchste Woche geht es weiter.โ€œ Nur kรถnnte sich dann mit einer รคhnlichen Leistung die Tabellensituation schon empfindlich verรคndert haben.   


โ€œDer Punkt fรผhlt sich scheiรŸe anโ€œ – die Stimmen zum FC-Spiel in Fรผrth

Der FC kommt nicht รผber ein 1:1-Unentschieden in Fรผrht hinaus. Bei der Spielvereinigung tat sich Kรถln erwartungsgemรครŸ schwer. Zwar kamen die Kรถlner noch zu Chancen, doch auch Marvin Schwรคbe wuchs รผber sich hinaus. Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Kรถln gegen Fรผrth.

Zwei Fรผnfen, zwei mal besser als drei – die Einzelkritik des 1. FC Kรถln gegen Fรผrth

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Kรถln
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Zwei Fรผnfen, zwei mal besser als drei – die Einzelkritik des 1. FC Kรถln gegen Fรผrth

Der FC hat weitere „Big Points“ im Aufstiegsrennen liegen gelassen. Gegen Fรผrth kamen die Kรถlner nicht รผber ein 1:1 hinaus. Zwar hatte der FC seine Chancen, konnte sich am Ende aber auch beim eigenen Keeper bedanken. Die Einzelkritik des 1. FC Kรถln bei Fรผrth.

Der FC hรคtte mit einem Sieg wieder die Tabellenfรผhrung รผbernommen. Doch dazu reichte es nicht. Auch, weil der FC wieder einmal Chanccenwucher betrieb. Auf der anderen Seite war das Remis auch glรผcklich. Die Einzelkritik des 1. FC Kรถln bei Fรผrth.

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Der FC begann zwar enagiert und hรคtte durch Rondic in Fรผhrung gehen mรผssen, nur verloren die Kรถlner nach und nach den Faden. Gerade die Defensive hatte ihre Probleme mit den schnellen Angreifern. So beim frรผhen Gegentor durch Futkeu. Der FC lieรŸ noch weitere dicke Chancen zu, konnte sich einmal mehr beim Keeper bedanken. Nach dem Wechsel steigerten sich die Kรถlner, glichen verdient aus. Auch der FC kam zu dicken Mรถglichkeiten, lieรŸ diese aber liegen. Auf der anderen Seite hielt der Kรถlner Keeper den Punkt fest.

Pauli stark in der Innenverteidigung

Schwรคbe Einzelkritik

Marvin Schwรคbe

Beim Gegentor noch chancenlos. War dann aber gegen Klaus da, der es aus spitzem Winkel probierte sowie nach einer Ecke gegen Massimo, der nach einer Ecke erstaunlich blank kรถpfen durfte. Sah beim ersten Hrgota-Nicht-Tor nicht gut aus. Hielt aber weltklasse gegen Futkeu und Consbruch. Auch unmittelbar vor dem Schlusspfiff der groรŸe Retter!


Leart Pacarada Einzelkritik

Leart Pacarada

In vielen Fรคllen starkes Zweikampfverhalten. War auch immer wieder ins Offensivspiel eingebunden. Bereitete Rondic die erste dicke Torchance vor. Seine Standards waren schon mal gefรคhrlicher. Tauchte nach dem Wechsel zunehmend ab.


Julian Pauli Einzelkritik fรผr den 1. FC Kรถln

Julian Pauli

Rรผckte kurzfristig fรผr Heintz in die Startelf, der sich beim Aufwรคrmen verletzte. Benรถtigte ein wenig, um sich auf die schnellen Gegner einzustellen. Gewann in den ersten 45 Minuten im Schnitt vier von fรผnf Zweikรคmpfen. War dann ganz clever: Wollte den Elfmeter und bekam ihn. War auch nach dem Wechsel der sicherste Abwehrspieler. Wurde entkrรคftet ausgewechselt.


Eric Martel Einzelkritik

Eric Martel

Rettete mit dem Kopf einen Schussversuch von Hrgota zur Ecke, blockte einen weiteren. Fischte viele Flanken mit dem Kopf aus der Box. Doch sicher war Martel auch nicht immer.


Joel Schmied

Hatte zunรคchst enorme Probleme mit Futkeu und dessen Tempo. Kam zu spรคt beim Gegentor, holte sich dann gegen den Stรผrmer den Gelben Karton ab. Steigerte sich, wenn auch nicht steil.


Jan Thielmann Einzelkritik

Jan Thielmann

Hatte zwei (sehr) dicke Chancen. Fiel ansonsten eher wenig auf. Da hilf auch die Leidenschaft des Eigengewรคchses nichts.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Zwei Auswechslungen zur Halbzeit


Florian Kainz Einzelkritik

Florian Kainz

Begann etwas รผberraschend fรผr Olesen und unterband direkt mal einen eigenen Konter mit einem schlampigen Pass. Leitete dann aber die erste dicke Chance durch Rondic ein. LieรŸ sich vor dem ersten Tor viel zu leicht austanzen. Versuchte in der Offensive Akzente zu setzen Dass das nicht gelang, lag auch an den Fehlern der Mitspieler. Musste zur Halbzeit runter.


Denis Huseinbasic in der Einzelkritik

Denis Huseinbasic

Spielte extrem unauffรคllig. Das ist nicht so wirklich ein gutes Zeichen. Steigerte sich minimal nach dem Wechsel.


Luca Waldschmidt, 1. FC Kรถln, Einzelkritik, 3

Luca Waldschmidt

Tauchte nach einer halben Stunde erstmals mit einem Schuss gefรคhrlich auf, aber Noll war zur Stelle. รœbernahm dann vom Punkt die Verantwortung und verwandelte souverรคn. Ging nach einer Stunde vom Platz, war nicht glรผcklich darรผber. Mal abgesehen vom Elfmeter kam aber auch nicht sooo viel.


Wie bewertet ihr den FC gegen Hertha BSC?

Tim Lemperle

Gewann einen starken Ball im gegnerischen Sechzehner und legte Waldschmidt dann die grรถรŸte Kรถlner Chance der ersten halben Stunde auf. Ackerte und rackerte, war aber in vielen Situationen nicht glรผcklich. Hรคtte nach einer Stunde treffen mรผssen, tat er nicht.


Einzelkritik Imad Rondic
Einzelkritik Imad Rondic

Imad Rondic

Brachte den Ball in der Anfangsphase frei stehend aus zwei und aus acht Metern nicht ins, noch nicht einmal aufs Tor. Wurde auch von Kainz gut eingesetzt, vergaรŸ aber die Kugel unterwegs. Verletzte sich fast beim Flugkopfball an der Nase, den Ball traf er kaum. Ging nach 45 Minuten zu recht rundet.


Impulse von der Bank

Mark Uth Einzelkritik

Mark Uth

Kam nach einer Stunde fรผr Waldschmidt und hรคtte umgehend das Spiel entscheiden kรถnnen. LieรŸ die groรŸe Chance liegen. Brachte die Flanke vor dem vermeintlichen Foul an Downs. Setzte auf jeden Fall einige Offensiv-Impulse.

Damion Downs

Kam zur Pause und verรคnderte das Spiel. Sein Pass auf Uth war weltklasse. Wurde nach guter Flanke beim Einschuss gehindert. Dafรผr hat es auch schon Elfmeter gegeben.

Dejan Ljubicic

War deutlich aktiver als Florian Kainz, fรผr den er zur Halbzeit eingewechselt wurde. Die wirklich guten Ideen hatte der ร–sterreicher aber auch nicht.

1:1 Unentschieden! Der 1. FC Kรถln verpasst die Tabellenfรผhrung

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Kรถln
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1:1 Unentschieden! Der 1. FC Kรถln verpasst die Tabellenfรผhrung

Der FC kann den Patzer des HSV nicht nutzen! Der 1. FC Kรถln spielt gegen Fรผrth nur 1:1. Nach einer wilden Begegnung trennen sich der FC und die SpVgg Greuther Fรผrth mit einem Unentschieden. Der FC verweilt damit nach dem 29. Spieltag auf dem 2. Tabellenplatz.

Die Konkurrenz hat gepatzt, der FC die Chance, die Tabellenfรผhrung zu erobern. Doch die Chance konnten die Kรถlner nicht nutzen. Der 1. FC Kรถln spielt unentschieden gegen SpVgg Greuther Fรผrth am 29. Spieltag. Die Treffer erzielten Noel Futkeu (12.) und Luca Waldschmidt (45.). Der 1. FC Kรถln spielt gegen Fรผrth 1:1.

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FC-Trainer Gerhard Struber nahm im Vergleich zum Spiel gegen Hertha Berlin zwei ร„nderungen vor. Der ร–sterreicher ersetzte Mathias Olesen im Zentrum durch Florian Kainz, der zusammen mit Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt von Beginn an das FC-Mittelfeld bildete. Kurz vor dem Anpfiff musste Struber in der Innenverteidigung rotieren. Dominique Heintz verletzte sich beim Aufwรคrmen an der Hรผfte, so dass Julian Pauli nach seiner Verletzungspause erstmals seit November wieder in der Startelf stand. Neben Pauli verteidigten Eric Martel und Joel Schmied, flankiert von Jan Thielmann und Leard Paqarada auf den AuรŸenbahnen. Im Sturm vertraute der Coach wieder auf Tim Lemperle und Imad Rondic, die letzte Woche gegen Hertha nicht รผberzeugen konnten.

Futkeu bestraft Kรถlner Chancenwucher

Mark Uth musste zunรคchst auf der Bank Platz nehmen, neben ihm saรŸen unter anderem Dejan Ljubicic und Damion Downs. Die 2.500 mitgereisten FC-Fans sahen gegen das Kleeblatt eine Partie, die von einer starken Anfangsphase des FC geprรคgt war. Die erste nennenswerte Szene gehรถrte den Gรคsten: In der zehnten Minute kam der FC zu einer Doppelchance. Pacarada setzte sich mit einer Finte auf der linken Seite durch und flankte scharf auf Rondic, der aus kurzer Distanz das Tor verfehlte. Nur wenige Sekunden spรคter war es erneut Rondic, der nach Vorarbeit von Lemperle zum Abschluss kam, den Ball aber erneut nicht im Tor unterbringen konnte.

Rondiฤ‡s Chancenwucher bestraften die Hausherren im direkten Gegenzug eiskalt. Kainz sah in der zwรถlften Minute im Zweikampf mit Fรผrths Roberto Massimo unglรผcklich aus, rutschte weg und ermรถglichte Massimo so den Durchbruch. Dessen anschlieรŸende Hereingabe in den Kรถlner Strafraum verwertete Noel Futkeu zur Fรผhrung fรผr die Gastgeber. Keine Chance fรผr Marvin Schwรคbe im FC-Tor. Der Matchplan von Kleeblatt-Trainer Jan Siewert ging in der ersten Halbzeit voll auf. Immer wieder schlugen die Gastgeber lange Bรคlle in die Tiefe, um Hrgota und Futkeu in Szene zu setzen. Mit Erfolg: Mitte der ersten Halbzeit hatte Fรผrth ein klares Chancenplus. In der 20. Minute war es der Fรผrther Hrgota, der mit einem Distanzschuss, den Martel mit dem Kopf noch leicht abfรคlschte, gefรคhrlich nahe am linken Pfosten vorbeizielte. Nur eine Minute spรคter war Fรผrth dem zweiten Treffer wieder sehr nahe: Einen Schuss von Klaus aus spitzem Winkel konnte Schwรคbe nur mit Mรผhe parieren.

FC investiert viel, kann sich allerdings nicht belohnen

In der 30. Minute meldete sich der FC wieder offensiv zu Wort: Luca Waldschmidt zog von der linken Strafraumgrenze ab, doch Nahuel Noll im Tor der Gastgeber reagierte stark und kratzte den platzierten Schuss aus dem rechten unteren Eck. Abgesehen von dieser Szene blieb es jedoch weitgehend ruhig in der Kรถlner Offensive. Zwingende Aktionen waren bis dahin Mangelware. Das Spiel schien gegen Ende der ersten Halbzeit zu einer zรคhen Hรคngepartie zu werden. Doch dann setzte der FC in der 44. Minute noch einmal einen entscheidenden Impuls. Florian Kainz bediente Julian Pauli auf der linken Seite, der in den gegnerischen Strafraum eindrang und vom Fรผrther Abwehrspieler Loosli unsanft von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Patrick Alt zeigte ohne zu zรถgern auf den Elfmeterpunkt. Den fรคlligen StrafstoรŸ verwandelte Luca Waldschmidt eiskalt zum Ausgleich.

FC-Trainer Struber wechselte offensiv und brachte Downs und Ljubiฤiฤ‡ fรผr Rondiฤ‡ und Kainz. Es war ein Dรฉjร -vu zu Beginn der zweiten Halbzeit: Kaum war der FC in der Offensive, folgte prompt die Antwort der Kleeblรคtter. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. In der 48. Minute hatte Thielmann eine Halbchance, verfehlte das Tor aber deutlich. Im direkten Gegenzug wurde Fรผrth wieder gefรคhrlich: Futkeu tauchte nach einer Hereingabe von Julian Green plรถtzlich frei vor Schwรคbe auf, konnte den Ball aber nicht entscheidend verwerten. Drei Minuten spรคter konnte Hrgota dann den Kรถlner Keeper zwar รผberwinden, doch der Treffer zรคhlte nicht, denn der Fรผrther stand zuvor im Abseits.

Schwรคbe rettet mal wieder den Punkt

Struber warf nun alles nach vorne und brachte in der 62. Minute Mark Uth ins Spiel. Der Wechsel zeigte sofort Wirkung. Uth wurde von Downs auf der rechten Seite schรถn freigespielt, scheiterte aber am stark reagierenden Fรผrther Keeper Noll. Auf der anderen Seite konnte sich auch FC-Keeper Marvin Schwรคbe auszeichnen. In der 68. Minute verhinderte er mit einer starken Parade den Rรผckstand, als der auffรคllige Futkeu nach einer Hereingabe von links vรถllig frei zum Abschluss kam. Auch der eingewechselte Fรผrther Jomaine Consbruch scheitert nach Ablage durch Klaus aus sechs Metern am Kรถlner Keeper. Damion Downs hat in der 85. Minute den Fรผhrungstreffer auf dem FuรŸ, wird von Fรผrths Marco John klar am Torabschluss gehindert und trifft nach einer Flanke von links nur den rechten Pfosten, doch Schiedsrichter Alt entscheidet sich gegen einen StrafstoรŸ.

In der fรผnften Minute der Nachspielzeit rette Schwรคbe erneut heldenhaft gegen Srbeny und verhinderte die spรคte Niederlage fรผr die Geissbรถcke. Fรผr den FC geht es nรคchste Woche mit dem Heimspiel gegen PreuรŸen Mรผnster weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwรคbe – Pauli (69. Olesen), Martel, Schmied – Pacarada, Kainz (45. Ljubicic), Huseinbasic, Thielmann – Waldschmidt (62. Uth) – Rondic (45. Downs), Lemperle – Tore: Futkeu (12.), Waldschmidt (45.)



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1. FC Kรถln zum zweiten Mal unter Leitung von Patrick Alt

Patrick Alt pfeift die Begegnung des 1. FC Kรถln gegen den SSV Ulm
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1. FC Kรถln zum zweiten Mal unter Leitung von Patrick Alt

Am Freitag ist der 1. FC Kรถln zu Gast bei der SpVgg Greuther Fรผrth. Der Schiedsrichter ist fรผr den FC noch recht neu. Erst einmal leitete der Unparteiische ein Spiel der GeiรŸbรถcke: Patrick Alt pfeift Fรผrth gegen Kรถln.

Fรผr den FC geht es am Freiatg um wichtige Punkte. Die Kรถlner sind zu Gast bei Greuther Fรผrth. Mit dem Schiedsrichter haben die GeiรŸbรถcke bislang wenig Erfahrung: Patrick Alt pfeift Fรผrth gegen Kรถln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook-Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro fรผr den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Spieler des 1. FC Kรถln sind auch in dieser Saison bislang keine Kinder von Traurigkeit. Mit 333 gespielten Fouls gehรถren die GeiรŸbรถcke in die Top-5 der Liga. Allerdings kassierten die Kรถlner erst 62 Gelbe Karten. Den roten Karton haben die FC-Profis in dieser Saison noch nicht gezeigt bekommen. In der Vorsaison waren es noch drei Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Dazu zwei weitere im DFB-Pokal. Die weiรŸe Weste wollen die Kรถlner natรผrlich auch im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fรผrth behalten. Fรผr den FC geht es auch in Sachen Zweikampfhรคrte am Freitag um die richtige Bilanz. Zum einen mรผssen die GeiรŸbรถcke gegen robuste Fรผrther die Fights annehmen, zum anderen ist Schiedsrichter Patrick Alt im Umgang mit den Karten eben auch kein Kind von Traurigkeit.

Fรผrth mit positiver Bilanz unter Alt

In seinen gut 220 Zweit- und Drittliga-Spielen verwies der Unparteiische mehr als 50 Spieler des Feldes. Im Schnitt zeigte Alt nahezu in jedem vierten Spiel also Gelb-Rot oder Rot und zudem 56 Mal auf den Elfmeterpunkt. Direkte Erfahrungen haben die GeiรŸbรถcke mit dem 40-Jรคhrigen erst einmal gemacht und das im Hinspiel gegen den SSV Ulm. Eine Begegnung in der der Schiedsrichter ebenfalls einen Spieler vom Platz schickte. Fรผnf Mal leitete der Schiedsrichter Begegnungen des Kleeblatts. Die Mittelfranken verloren nicht eine dieser Begegnungen.

Das Bundesliga-Debรผt des 40-Jรคhrigen hat dann ganz entfernt doch etwas mit dem FC zu tun. Alt sprang im vergangenen April zur zweiten Halbzeit der Begegnung des 1. FC Heidenheim gegen Bayern Mรผnchen ein. Schiedsrichter Robert Schrรถder brach zur Pause mit Kreislaufproblemen zusammen, so dass der 4. Offizielle, eben Alt, ran musste. Im Laufe des Spiels zeigte der Unparteiische Thomas Tuchel den Gelben Karton. Der musste daraufhin die Begegnung gegen den FC von der Tribรผne aus beobachten. Auch Ex-FC-Coach Steffen Baumgart wurde in dieser Saison von Alt bereits verwarnt.


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