FC-Frauen auf Torwartsuche: Verzichtet der 1. FC Köln erneut auf die Erfahrung von Almuth Schult?

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FC-Frauen auf Torwartsuche: Verzichtet der 1. FC Köln erneut auf die Erfahrung von Almuth Schult?

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind auf der Suche nach einer Torhüterin. Bereits im vergangenen Winter soll es Kontakte zu Almuth Schult gegeben haben. Damals habe sich der Verein jedoch gegen eine Verpflichtung entschieden. Eine Zusammenarbeit im zweiten Anlauf ist daher unwahrscheinlich – auch wenn die renommierte Keeperin ein enormer Gewinn auf und abseits des Platzes für den FC wäre. Almuth Schult ist wohl keine Alternative für den 1. FC Köln.

Mindestens zwei neue Spielerinnen will der FC für die Bundesliga-Mannschaft noch verpflichten. FC-Bereichsleiterin Nicole Bender-Rummler bestätigte gegenüber come-on-fc.com, dass der FC auch nach einer Torhüterin suche. Die ehemalige Nationaltorhüterin wäre ab 1. Januar vertragslos und sicherlich eine Verstärkung. Almuth Schult ist wohl keine Alternative für den 1. FC Köln.

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Die Ereignisse ähneln sich sehr: Im vergangenen Winter musste der 1. FC Köln auf unbestimmte Zeit auf seine Stamm-Keeperin Jasmin Pal verzichten, die sich im Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg eine Schulter-Verletzung zugezogen hat und letztlich vier Monate ausfiel. Nach Informationen von come-on-fc.com gab es zu Jahresbeginn 2024 einen Kontakt zwischen dem 1. FC Köln und Almuth Schult. Die deutsche Europameisterin und Olympiasiegerin hätte sich ein Engagement am Geißbockheim grundsätzlich vorstellen können. Die Verantwortlichen entschieden sich damals jedoch gegen eine Verpflichtung der erfahrenen Keeperin. Schult schloss sich stattdessen dem Zweitligisten Hamburger SV an, ehe sie im Sommer für ein halbes Jahr in die USA zu Kansas City wechselte.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Almuth Schult wäre ablösefrei

Dort endet der Vertrag jedoch offiziell am 31. Dezember, sodass Schult ab Neujahr wieder ablösefrei auf dem Markt ist. Und der FC hat abermals eine Vakanz auf der Torhüter-Position, nachdem Jasmin Pal diesmal aufgrund einer Rücken-Verletzung noch für unbestimmte Zeit ausfallen wird. Und anders als im Januar verkündete die Sport-Chefin Nicole Bender-Rummler unlängst auch im Interview mit come-on-fc.com, dass man für die zweite Saisonhälfte diesmal eine externe Torhüterin verpflichten wolle. Der Verdacht liegt dabei nahe, dass die Personalie Schult nun doch nochmals akut werden könnte. Nachdem sich der FC jedoch im vergangenen Winter jedoch gegen eine Verpflichtung entschied, dürfte es zwölf Monate später kaum zu einer Übereinkunft kommen. Dabei wäre Schult mit ihrer Erfahrung prädestiniert, der zuletzt häufig unsicheren Defensive neuen Halt zu geben.

Der FC hat mit 34 Gegentoren gemeinsam mit dem Schlusslicht aus Potsdam die schlechteste Abwehr der Bundesliga. Für die Keeperin selbst wäre es die Chance, sich mit einem Engagement über ein halbes Jahr nochmals in den Fokus für die Europameisterschaft im Sommer zu spielen. Die sportlichen Parameter würden für beide Seiten stimmen – und Schults Engagement beim HSV im Frühjahr beweist, dass es letztlich kaum am finanziellen Aspekt scheitern würde, wenn beide Seiten zueinander finden wollen. Zur Wahrheit gehört jedoch auch: Schult, die nebenbei als Expertin für die ARD arbeitet, gehört zu den meinungs- und charakterstarken Spielerinnen. Die jüngere Vergangenheit hat den Eindruck erweckt, dass man sich am Geißbockheim mit derartigen Charakteren in der Mannschaft mitunter schwertut.

Wer wird FC-Torhüterin?

So wurde dem Vernehmen nach der FC-Frauen-Ikone Rachel Rinast ihr Engagement als TV-Expertin zum Verhängnis, weswegen der auslaufende Vertrag 2022 nicht verlängert wurde. „Die Vereinsseite wollte nur Spielerinnen, die sich komplett auf das Fußballspielen fokussieren. Ich wollte aber auch meine Zeit nach der Karriere vorbereiten, deswegen hat es nicht gepasst“, berichtete Rinast später. Allein vor diesem Hintergrund erschiene es nicht konsequent, würde der FC nun Schult verpflichten – auch wenn die bald 34-Jährige sportlich für den Verein ein enormer Gewinn wäre und mit ihrem Namen auch die dringend benötigte Aufbruchstimmung auslösen könnte. Zudem wäre Schult ein gutes Marketing-Faustpfand bei der in Kürze beginnenden Bewerbung des nächsten Highlight-Spiels der Frauen im RheinEnergie-Stadion.

Nach Informationen dieser Redaktion gab es bisher jedoch keine neuen Kontakte zwischen dem FC und der Schult-Seite. Die Chance, eine ablösefreie Europameisterin, Olympia- und Champions-League-Siegerin zu verpflichten, wird vermutlich nicht genutzt. Und so bleibt es spannend, wen der FC in Kürze als neue Torhüterin präsentieren wird.

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Transfergerüchte

Komplizierter Transfermarkt

1. FC Köln: Stabiler in der Defensive, effizienter in der Offensive? Der Schein trügt

Spieler des 1. FC Köln
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1. FC Köln: Stabiler in der Defensive, effizienter in der Offensive? Der Schein trügt

Die Stabilität der Defensive, die verwerteten Chancen der Offensive, die Systemumstellung oder der Wechsel im Kölner Kasten – für die erfolgreiche Serie der Kölner wurden bereits viele Gründe herangezogen. Doch was sind die Gründe? Das hat sich beim 1. FC Köln tatsächlich verändert.

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd hat sich der FC die Hinrunde gesichtert, überwintert nun also auf der Pole Position. Und das, nachdem die Kölner noch vor einigen Wochen am Abgrund der nächsten mittelschweren Krise standen. FC-Trainer Gerhard Struber dürfte ein wichtiger Faktor für die Trendwende sein. Der Coach sieht allerdings einen anderen Knackpunkt. „Wir haben es mit einem unglaublichen Schulterschluss hinbekommen“, sagte der Trainer unlängst. Doch kann dieser gelebte Zusammenhang nicht die einzige Erklärung für die Entwicklung sein. Bislang lag die Erklärung hauptsächlich in der kommunizierten neuen Marschroute „Mehr Stabilität, weniger Angriffsfußball“. Aber stimmt das? Das hat sich beim 1. FC Köln tatsächlich verändert.

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Fast schon mantraartig wiederholen die FC-Bosse seit Oktober, dass das Heil der Kölner in der Umkehr vom wuchtigen Angriffsfußball zu sicherer Defensive liegt. Tatsächlich täuscht der Eindruck nicht, dass die Kölner in den ersten zehn Saisonspielen einige Chancen liegen gelassen haben. Das zeigt schon alleine die eindrucksvolle Bilanz von 200 Torschüssen und 22 Treffern. Heißt also, die Kölner brauchten im Schnitt neun Abschlüsse um einen Treffer zu erzielen. Keine besonders gute Bilanz, im gleichen Zeitraum traf Nürnberg mit jedem fünften Abschluss. Das bestätigt auch der xGoals-Wert. Der lag nach dem Paderborn-Spiel bei knapp unter 24. Bedeutet: Der FC erzielte zwei Tore weniger als die Qualität der Chancen erwarten ließ. Auch das ist ein Zeichen für eine schwache Chancenverwertung. Zum Vergleich: Der KSC erzielte sieben Tore mehr als es der xGoals-Wert erwarten ließ.

Chancenverwertung ist gleich geblieben

Der damals kolportierte Chancenwucher hat sich aber nicht signifikant verbessert. Die Kölner erreichten nach der Systemumstellung einen xGoals-Wert von zwölf, erzielten zehn Tore und liegen damit erneut zwei Treffer hinter den Erwartungen. In diesen sieben Spielen war im Schnitt auch nur noch jeder zehnter Abschluss von Erfolg gekrönt. Allerdings kommen die Geißböcke auf weniger Offensivaktionen. Mit „nur“ noch 102 Abschlüssen ist der FC in der Statistik der abgegebenen Torschüsse in diesen sieben Begegnungen auf Rang sechs abgerutscht, führt die Gesamtbilanz aber nach wie vor an. Die Kölner kommen auch nur noch auf weniger Ecken, Torschüsse nach Ecken und somit auch Tore nach Ecken. Der FC findet in der Offensive nicht mehr so viel statt, die Gefahr vor dem Tor ist aber etwa gleich geblieben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in der Hinrunde?

(Nur Spieler, die mindestens fünf Mal gespielt haben)

Und das in der Wahrnehmung der vergangenen Wochen aufgrund des Fokus auf einer stabileren Abwehr. Und tatsächlich scheinen die essentiellen Zahlen auch eine eindeutige Sprache zu sprechen. Immerhin kassierten die Geißböcke in den vergangenen sieben Partien nur drei Gegentore, in den ersten zehn Begegnungen waren es zwanzig. Der FC hat den Gegentore-Schnitt also von zwei Pro Spiel auf weniger als zwei Spiele pro Gegentore verbessert. Das liegt aber nicht nur an einer verbesserten Abwehr. Tatsächlich suchten die Kölner in beiden Phasen der Hinrunde etwa gleich oft die Zweikämpfe, in den ersten zehn Begegnungen waren die FC-Profis aber minimal besser, gewannen 49 Prozent, in den vergangenen sieben waren es 48. Zudem ließ der FC im Schnitt in etwa die gleiche Anzahl an Torschüssen aufs Tor zu. Nur fanden weniger den Weg ins Tor.

Weniger Qualität der Gegnerchancen

In den ersten zehn Begegnungen bedeutete im Schnitt jeder fünfte Abschluss des Gegners auch einen Treffer, in der Erfolgsserie brauchte es schon mehr als 20 Abschlüsse. Der Wert spricht auf den ersten Blick für Marvin Schwäbe und gegen Jonas Urbig – gibt der Torhüter-Entscheidung also recht. Doch wäre die Rechnung viel zu einfach. Denn der xGoals-Wert der Gegenchancen der Kölner lag in den ersten zehn Begegnungen bei über 15, während er in den vergangenen sieben Partien „nur“ bei drei lag. Heißt: Die Qualität der gegnerischen Chancen ließen in den vergangenen Begegnungen nur drei Tore erwarten. Auffallend, dass der FC in jenen Partien auch zehn Großchancen ausgesetzt war, in den vergangenen nur noch einer. Das wiederum spricht eher für die mangelnde Offensivqualität der Gegner in den vergangenen Wochen.

Und der FC steht deutlich tiefer als noch zu Saisonbeginn, als die Kölner durch zahlreiche Balleroberungen im gegnerischen Schlussdrittel frühzeitig für Gefahr sorgten. Gleichzeitig war Köln in dieser Phase aber auch anfälliger für die gegnerischen Angriffe und Umschaltmomente. So ließ der FC in den ersten zehn Begegnungen elf Abschlüsse nach Kontern zu, in den vergangenen Begegnungen waren es zwei. Mehr Stabilität in der Hintermannschaft, mehr Routine, eine defensivere Grundausrichtung und sicher auch die Qualität des Gegners – unterm Strich wird die Wahrheit in der Mitte zwischen zahlreichen Faktoren liegen. Am Ende des Tages zählt nur eine Statistik und die führt der FC nach der Hinrunde an: Die Tabelle.



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Keller zum FC-Krisenjahr

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Option auf dem Markt: Ist die Ex-National-Trainerin eine Alternative für die FC-Frauen?

Irene Fuhrmann, Ex Trainerin beim ÖFB
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Neue Option auf dem Markt: Ist die Ex-National-Trainerin eine Alternative für die FC-Frauen?

Die Zeit drängt: Der Vorbereitungsauftakt der FC-Frauen nach der Weihnachtspause am 6. Januar ist nur noch zehn Tage entfernt. Bis dahin sollte die Trainerfrage geklärt sein. Am Freitagmittag tat sich eine neue Option auf, die bei genauerer Betrachtung zumindest denkbar erscheint. Wäre Irene Fuhrmann eine Option für die Frauen des 1. FC Köln?

Nach dem Trainer-Aus von Daniel Weber bei den Fußballerinnen des FC steht die Trainerfrage und die Suche nach einer Nachfolgerin für Jaqueline Dünker im Raum. Mit der Trennung des ÖFB von Irene Fuhrmann als Nationaltrainerin könnte sich zumindest in der Theorie eine neue Möglichkeit für die Geißböcke ergeben. Wäre Irene Fuhrmann eine Option für die Frauen des 1. FC Köln?

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Der Trainerposten beim 1. FC Köln für die Zeit ab Januar ist – zumindest offiziell – immer noch nicht besetzt. Nach der Entlassung von Daniel Weber übernahm dessen Assistentin Jacqueline Dünker interimsweise für die verbleibenden beiden Spiele im Dezember in Potsdam (1:0) und gegen Leipzig (1:3). Dünker hätte grundsätzlich auch gute Karten, den Posten dauerhaft zu übernehmen – jedoch besitzt sie nicht die notwendige Trainer-Pro-Lizenz, die seit dieser Saison in der Bundesliga erforderlich ist. Der FC müsste also für jedes Spiel eine Strafe an den DFB bezahlen – eine kostspielige Lösung, zumal Dünker wohl frühestens 2026 einen Platz im entsprechenden Lehrgang erhalten könnte.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Eine neue Option für die Trainerfrage bei den Frauen des 1. FC Köln?

Am Freitagmittag eröffnete sich dem FC nun eine neue Option, die zwar ein gewisses Risiko bergen würde, aber bei genauerer Betrachtung nicht gänzlich unrealistisch anmutet: Der österreichische Fußball-Bund gab die Trennung von der bisherigen Teamchefin Irene Fuhrmann bekannt. Die 44-Jährige hatte zuletzt die Qualifikation für die EM in der Schweiz durch das Aus in den Playoffs gegen Polen verpasst. 2022 hatte Fuhrmann die ÖFB-Auswahl bei der EM in England noch bis ins Viertelfinale geführt. Fuhrmann war bisher als Trainerin ausschließlich für den ÖFB tätig, seit 2020 für die A-Nationalmannschaft. Der Vereinsfußball wäre für die gebürtige Wienerin als Coach damit ebenso Neuland wie die deutsche Bundesliga. Dafür besitzt sie jedoch nicht nur die erforderliche Pro-Lizenz, sondern auch eine Menge (internationale) Erfahrung im Frauen-Fußball.

Die Eingewöhnung am Geißbockheim wäre für Fuhrmann trotz des Neulands zudem deutlich einfacher, da sie viele Leistungsträgerinnen des FC bereits aus ihrer Zeit von der Nationalmannschaft kennt. Mit Celina Degen, Laura Feiersinger, Nicole Billa sowie der Langzeit-Verletzten Jasmin Pal hat der FC gleich vier österreichische Auswahlspielerinnen im Kader. Nach Daniel Weber und Jacqueline Dünker sollte ein möglicher dritter Trainer innerhalb eines halben Jahres daher keine allzu große Eingewöhnungszeit benötigen müssen. Der FC pflegt zudem bereits seit Jahren gute Beziehungen in das Land, verpflichtet immer wieder österreichische Spielerinnen und schlug zuletzt zweimal in Folge beim Sommer-Trainingslager in Ampflwang auf.

Dünker wird dem FC wohl erhalten bleiben

Ein weiterer Umstand könnte den Wechsel aus der Alpenrepublik ins Rheinland zudem erleichtern: Fuhrmann wird von der Agentur Fem11 betreut, die ihren Sitz in Ehrenfeld hat. Die Verhandlungswege zum Geißbockheim wären entsprechend kurz. Mit Fuhrmann hätte der FC die Vakanz auf dem Trainerstuhl beseitigt, würde die Strafe des DFB umgehen und hätte eine Trainerin mit Erfahrung und exzellentem Ruf in die Domstadt gelockt – keine schlechten Aussichten für die dringend benötigte Aufbruchstimmung nach der verpatzten ersten Saison-Hälfte. Über ein generelles Interesse von Seiten des FC ist bislang nichts bekannt. Dennoch scheint diese Personalie nicht unrealistisch.

Ob es jedoch dazu kommt, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nach Informationen von come-on-fc.com gab es kurz vor Weihnachten bereits ein Gespräch des Vereins mit Dünker, in der es sicherlich insbesondere um die Zukunft der gebürtigen Euskirchenerin gegangen sein dürfte. Egal in welcher Funktion: Dünker wird dem FC mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhalten bleiben, besitzt sie doch einen Vertrag bis 2026.

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Transfergerüchte

Komplizierter Transfermarkt

Garanten der FC-Herbstmeisterschaft: Das sind unsere Gewinner der Hinrunde

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Garanten der FC-Herbstmeisterschaft: Das sind unsere Gewinner der Hinrunde

Die am Ende noch sportlich erfolgreiche Hinrunde des FC, die mit der Herbstmeisterschaft gekrönt wurde, brachte naturgemäß auch einige Leistungsträger innerhalb des Kaders hervor. Das sind unsere Gewinner des 1. FC Köln der Hinrunde.

Noch im Oktober zogen dunkle Wolken über dem Geißbockheim auf. Der FC stand mit dem Rücken zur Wand, Trainer und Sportdirektor wurden angezählt. Nur zwei Monate später hat sich der Himmel ein wenig aufgeklart. Der FC geht als Spitzenreiter ins neue Jahr, der Aufstieg ist noch ein Stück weit entfernt, aber durchaus realistisch. Das sind für uns die Gewinner des 1. FC Köln der Hinrunde.

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Marvin Schwäbe: Zweifellos einer der Gewinner überhaupt im Kader des FC. Der Torhüter wurde zu Saisonbeginn zur Nummer zwei degradiert und galt als sicherer Wechselkandidat. Als Jonas Urbig jedoch ab und an unglücklich aussah und dem Team in sechs Spielen nur ein Sieg gelang, reagierte der Trainer, stellte Schwäbe wieder zwischen die Pfosten. Und das zahlte sich aus: Mit dem Routinier gelangen sechs Siege aus sieben Spielen (ein Unentschieden). Schwäbe kassierte dabei gerade einmal drei Gegentore. Damit kommt der Keeper auf einen Schnitt von weniger als einem Gegentor in zwei Begegnungen. Fünf Mal hielt der Keeper sgar die Null. Das ist zwar nicht der Bestwert, gemessen an den wenigen Begegnungen aber schon besonders gut. Rob-Robert Zieler blieb in 17 Begegnungen sieben Mal ohne Gegentreffer. Schwäbe war zunächst degradiert und ist aktuell einer der erfolgreichsten Keeper der Liga.

Julian Pauli: Der Innenverteidiger stieg erst im Sommer aus der U19 auf und wurde auf Anhieb zum Stammspieler. 14 Spiele in der zweiten Liga und drei im DFB-Pokal mit insgesamt 1327 Einsatzminuten hätten die wenigsten Beobachter dem 19-Jährigen im Sommer zugetraut. Zumal er eigentlich als fest eingeplanter U21-Akteur galt. Zuletzt wurde Pauli jedoch wegen einer Gehirnerschütterung außer Gefecht gesetzt. Und dennoch ist Pauli wohl der Shootingstar der Geißböcke. Der Abwehrspieler ist auch fester Bestandteil der U20-Nationalmannschaft und mittlerweile auch dort Stammspieler.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Vom Ergänzungsspieler zum Stammplatz

Eric Martel: Blieb dem FC auch nach dem Abstieg treu, wurde auch im Unterhaus Stammspieler und ist unumstritten einer der Leader der Mannschaft. Martel ist nomineller Sechser der Geißböcke, doch in den vergangenen drei Begegnungen beorderte Gerhard Struber seinen heimlichen Kapitän in die Innenverteidigung. Resultat: Zwei Zu-null-Siege und nur ein Gegentor in 270 Minuten. Der „kicker“ führt Martel mit einem Notenschnitt von 2,85 in den Top 12 aller Zweitliga-Spieler – damit ist der 22-Jährige zugleich der notenbeste Spieler des FC. In der Liga hat Martel die meisten Zweikämpfe von allen Mitspielern gewonnen. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft ist für den FC aktuell jedenfalls unverzichtbar.

Dominique Heintz: Gegen Ende der Abstiegssaison war Heintz nur noch Ergänzungsspieler und kaum noch gefragt, die Vertragsverlängerung im Frühling überraschte. Das änderte sich im Unterhaus: Seit der Umstellung auf eine Dreierkette ist Heintz in der Innenverteidigung gesetzt und damit auch ein Garant für den Aufschwung, der den FC auf der Zielgeraden sogar noch zum Herbstmeister machte. Das Highlight in Kaiserslautern verpasste der 31-Jährige wegen einer Gelbsperre, zuvor sorgte er als Stammspieler mit dafür, dass die FC-Abwehr in vier von sechs Partien seit der Hertha-Wende ohne Gegentreffer blieb.

Die Torjäger beim 1. FC Köln

Tim Lemperle: Das FC-Eigengewächs nutzte seine Chance nach der Rückkehr aus Führt eindrucksvoll. Der 22-Jährige erzielte in 15 Einsätzen acht Treffer und bereitete vier weitere vor. Damit steht Lemperle sogar in den Top 10 der Torjägerliste – und ist mit 2,93 beim „kicker“ nach Martel der zweitbeste Kölner Spieler der Hinrunde. Der Nachteil des Aufschwungs aus Kölner Sicht: Andere Vereine wurden ebenfalls auf den Stürmer aufmerksam, dessen Vertrag im Sommer endet. Der Abschied ist beschlossene Sache, nur der Zeitpunkt ist noch offen. Die neue sportliche Heimat scheint in Hoffenheim zu liegen.

Damion Downs: Der Stürmer setzte den Trend fort, der mit dem Last-Minute-Siegtor gegen Union Berlin begann. Damals ließ Downs den FC mit seinem Treffer bis zum letzten Spieltag vom Klassenerhalt träumen. In dieser Saison startete der 20-Jährige richtig durch, erzielte in 16 Spielen sieben Tore und bereitete drei weitere vor, ist aus dem Kölner Angriff kaum noch wegzudenken. Der deutsche U20-Nationalspieler steigerte seinen Marktwert damit enorm, das Portal transfermarkt.de beziffert ihn aktuell auf drei Millionen Euro. Wie gut die beiden Kölner Angreifer in dieser Saison würden performen können, war in der Vorbereitung absolut ungewiss. Auch, wenn Downs schon in der vergangenen Saison für den FC traf, dürften sich die beiden für die FC-Bosse wie Neuzugänge anfühlen.

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Transfergerüchte

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Zu Recht Herbstmeister? – So viel Spitzenreiter steckt in den Zahlen des 1. FC Köln

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln.
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Zu Recht Herbstmeister? – So viel Spitzenreiter steckt in den Zahlen des 1. FC Köln

Nach dem 17. Spieltag steht der FC an der Tabellenspitze. Zuletzt war von dem „schlechtesten Herbstmeister“ zu lesen. Nach der reinen Punktzahl mag das stimmen, doch zahlreiche andere Werte sprechen eine andere Sprache. Deswegen ist der 1. FC Köln zu Recht Spitzenreiter.

Nach der Hinrunde trennen den Tabellenführer mit 31 Punkten nur drei Punkte vom Tabellensechsten und fünf von Rang neun. Doch bedeuten wenige Zähler gleich eine schlechte Leistung? Die Daten sagen etwas anderes. Deswegen ist der 1. FC Köln zu Recht Spitzenreiter.

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Schon vor dem letzten Spieltag der Hinrunde häuften sich die Meldungen, dass diese Zweitligia-Saison ihren „schlechtesten“ Herbstmeister krönen würde. Tatsächlich hat der FC das Jahr mit 31 Zählern in Liga zwei beendet und es gab noch nie einen „Winterkönig“, wie Gerhard Struber diese inoffiziellen Titel nennen würde, der noch weniger Zähler eingefahren hat, wenn auch zwei, die die Hinrunde ebenfalls mit 31 Punkten beendeten. Mainz kam in der Saisin 08/09 auf 31 Zähler, Aachen fünf Jahre zuvor. Doch vom schlechtesten Herbstmeister kann wahrlich keine Rede sein. Denn so stark wie diese Liga, zumindest so ausgeglichen wie diese Runde, war wohl noch keine Spielzeit im Liga-Unterhaus. Nach der Hinrunde trennen den Tabellenführer drei Punkte vom Tabellensechsten und fünf von Rang neun.

Der 1. FC Köln kommt auf die meisten Abschlüsse, die meisten Großchancen

Und das gab es in der Liga noch nie. Ganze fünf Mal lag der Tabellenneunte nur weniger als zehn Punkte hinter dem Primus. Die drei Zähler Rückstand zwischen dem Ersten und Platz sechs gab es in der Saison 10/11, als der FC Augsburg mit drei Zählern vor Greuther Fürth auf Platz sechs die Hinrunde beendete. Im Schnitt lag Platz sechs genau neun Punkte hinter dem Spitzenreiter. Tatsächlich nehmen sich die Topteams in dieser Spielzeit gegenseitig die Punkte weg. Mit dem FC hat nun auch das letzte Spitzenteam gegen eine andere Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gewonnen. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga dürfte also durchaus mehr sein als der „schlechteste“ Herbstmeister sein, vielmehr führt er die ausgeglichenste Liga an. Glück und Zufall haben sich längst nivelliert.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in der Hinrunde?

(Nur Spieler, die mindestens fünf Mal gespielt haben)

Und der aktuelle Herbstmeister führt gleich zahlreiche Statistiken der Liga an, die den ersten Tabellenplatz sicherlich in Ansätzen erklären. Der FC kommt nach wie vor auf die meisten Torabschlüsse (300) und das mit großem Abstand vor dem SV Darmstadt (260). Zudem erstpielten sich die Kölner die meisten Großchancen vor dem Hamburger SV und dem 1. FC Magdeburg. Köln erarbeitete sich damit den höchsten xGoals-Wert, kommt auf die meisten Ecken und erzielt die zweitmeisten Torschüsse sowie die zweitemeisten Tore daraus. Obwohl die Kölner nicht mehr den Hurra-Fußball der Anfangswochen spielen, gehört der FC dennoch in zahlreichen Statistiken der Offensive zu den Top-Teams der Liga. Und die Geißböcke wollen bekanntlich im Winter im Angriff nochmal nachlegen.

Auch in der Defensive kommt der 1. FC Köln auf gut Werte

Die Hintermannschaft wirkte vor allem in den vergangenen Wochen sicherer. Struber würde „stabiler“ oder „reifer“ sagen. Dabei waren die Defensiv-Werte der Kölner schon zu Saisonbeginn sehr ordentlich, auch, wenn es vor der Systemumstellung immerhin 20 Gegentore gegeben hat. Die Geißböcke lassen ligaweit die wenigsten Torschüsse und die wenigsten Abschlüsse direkt aufs Tor zu. Zudem gehört der FC zu den Top-Teams der am wenigsten zugelassenen Großchancen und der geringen Verwertung jener sowie dem Zulassen von Flanken aus dem Spiel heraus. Gerade in den vergangenen Spielen ließen die Kölner nur noch wenig vor der eigenen Box zu. Die Folge waren in der Liga zuletzt drei Gegentore in sieben Spielen, 19 Punkte und damit Platz eins.

Zwei Seiten der Medaille

Dass es bei den guten Werten nicht zu mehr reicht, ist wiederum die andere Seite der Medaille. Zwar kommen die Kölner auf die meisten Abschlüsse, die meisten Großchancen, den höchsten XGoal-Wert, auf der anderen Seite stehen dann dort aber nur 32 Treffer. Der FC macht zu wenig aus seinen Chancen. Bei der xGoal-Effizienz, also den tatsächlichen Toren im Verhältnis zu den erwartbaren weisen die Kölner einen Minus-Wert auf, liegen im unteren Tabellendrittel, genauso wie bei den Abschlüssen. Beim FC führt aktuell nur jeder zehnte Versuch auch zu einem Treffer. Beim Hamburger SV ist dagegen jeder sechste Abschluss ein Tor. Dem FC fehlt also die Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Und das, obwohl die Kölner mit Tim Lemperle, Damion Downs und Co. über eine sehr gute Offensive verfügen.

Ein ähnliches Missverhältnis weist auch die Defensive auf. Obwohl die Kölner mit die wenigsten Torschüsse, Großchancen und Flanken zulassen, kommt die Abwehr um Kapitän Timo Hübers bereits auf 23 Gegentore, nur vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte waren noch schlechter. Vielleicht auch, weil die Kölner zwar viele Zweikämpfe suchen, im Vergleich zu den anderen Teams aber auch erstaunlich viele verlieren. Allerdings ist das Bild ein wenig verzerrt, denn die Defensive ist seit der Systemumstellung tatsächlich nicht mehr so anfällig. Bei aller Rechnerei kommt es am Ende ohnehin nur auf die Tabelle und dann auf die am 34. Spieltag an. Die guten Statistiken und Werte sind aber die Basis auf dem Weg dahin.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Stammspieler, Bankdrücker, Durchstarter – so schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln

Jeff Chabot, Ex-Spieler des 1. FC Köln
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Stammspieler, Bankdrücker, Durchstarter – so schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln

Jeff Chabot, Davie Selke, Justin Diehl und Co. verließen den FC in der vergangenen Saison. Doch nicht für alle Abgänge läuft es rund bei den neuen Vereinen. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Die bisherige Saison hält für die ehemaligen FC-Spieler sowohl Erfolge als auch kaum Einsatzzeit bereit. Jeff Chabot ist definitiv ein Gewinner des Wechsels, für andere Ex-Kölner läuft es allerdings nicht so gut. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Jeff Chabot: Schon früh stand der Wechsel des Innenverteidigers zum VfB Stuttgart fest. Mit seinen starken Leistungen und den überaus beeindruckenden Werten in der vergangenen Saison empfahl sich der Abwehrspieler einfach für mehr. Und das bekommt Chabot, der unter anderem in der Königsklasse auch gegen Real Madrid und Co. randurfte. Bei den Schwaben ist der 26-Jährige unumstrittener Stammspieler. Allerdings auch, weil einige weitere Innenverteidiger des VfB zeitweilig verletzt ausfielen. Nachdem der Abwehrspieler kurz mal zum Einwechselspieler avancierte, hat er seinen Stammplatz zurückerobert.

Vom Stammplatz zum Ersatzspieler

Justin Diehl: Der junge Angreifer wechselte bekanntlich mit vielen Störgeräuschen zum VfB. Doch um Diehl wurde es in Stuttgart schnell ruhig. Der Youngster wurde nicht für die Champions League nominiert, spielte dann im Stuttgarter Nachwuchs und verletzte sich so, dass er wochenlang ausfiel. Mittlerweile kommt der Angreifer auf fünf Einsätze bei den Profis. Gegen den VfL Bochum erzielte Diehl ein erstes Tor für den VfB, zuletzt saß der Stürmer allerdings wieder vermehrt auf der Bank und fiel gegen St. Pauli am vergangenen Wochenende auch aus. Unterm Strich dürfte sich Diehl seinen Karrierestart beim VfB anders vorgstellt haben.

Benno Schmitz: Sechs Jahre spielte der Außenverteidiger für den 1. FC Köln, bevor im Sommer der Abgang folgte. Mittlerweile ist Schmitz in der Schweiz beim Grasshopper Club Zürich unter Vertrag und war zunächst auch angekommen. In einem Interview sprach GC-Sportdirektor Stephan Schwarz von einem Spieler, der wenig Fehler mache. Tatsächlich war der gebürtige Bayer zunächst auch Stammspieler. Doch der Routinier verlor diesen Platz im Herbst. Zuletzt konnte auch Schmitz seinem Team nicht helfen und fiel verletzt aus.

Wie bewertet ihr den FC?

Selke trifft, Alidou nicht

Faride Alidou: Die Kaufoption der Frankfurter Leihgabe wollte der FC trotz Transfersperre im Sommer bekanntlich nicht ziehen, Alidou kehrte zur Eintracht zurück und wechselte dann zu Hellas Verona. Und aktuell sieht es so aus, als hätten die Kölner Verantwortlichen die richtige Entscheidung getroffen. Denn auch in Italien kommt der ehemalige U21-Nationalspieler nicht zurecht. Alidou kommt bislang auf drei Kurzeinsätze. Zuletzt stand der 23-Jährige im Oktober auf dem Feld. Auf dem Konto steht noch keine Torbeteiligung, dafür stand der Außenspieler sechs Mal gar nicht erst im Kader.

Davie Selke: Der Wechsel war von ordentlich Musik begleitet. Und nach Startschwierigkeiten ist Selke mittlerweile mal so richtig beim HSV angekommen. Mittlerweile kommt der Stürmer auf zehn Treffer in 17 Ligaspielen. Gerade in den vergangenen vier Begegnungen war Selke vier Mal erfolgreich und hatte damit maßgeblichen Anteil am jüngsten Erfolg der Rothosen.

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe kündigt Verbleib an

FC verlängert mit Kilian

Eric Martel – Die kommende Holding Six oder der bessere Innenverteidiger beim 1. FC Köln?

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel
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Eric Martel – Die kommende Holding Six oder der bessere Innenverteidiger beim 1. FC Köln?

Seit drei Spielen muss Eric Martel in der Abwehr ran. Und der Sechser macht auch auf dieser Position eine starke Figur. FC -Coach Gerhard Struber kann sich glücklich schätzen, eine solche Alternative in der Hinterhand zu haben. Für die Zukunft soll Martel aber wieder zurück auf seine alte Position. So gut ist Eric Martel als Innenverteidiger beim 1. FC Köln.

Für den etatmäßigen Sechser hatte Gerhard Struber eine neue Aufgabe – gezwungenermaßen. Doch auch diese Herausforderung meisterte der 22-Jährige mit Bravour. So gut ist Eric Martel als Innenverteidiger beim 1. FC Köln.

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Dass Gerhard Struber durchaus auf Situationen reagiert, an Stellschrauben dreht, hat der Trainer in der Saison eindrucksvoll bewiesen. Die Umstellung von Vierer- auf Dreierkette, die personellen Umbauten im Tor, in der Hintermannschaft – der 47-Jährige kann sich nicht vorwerfen lassen, nicht auf die Krise im Oktober reagiert zu haben. Dem Vernehmen nach auch auf Dinge, die ihm eigentlich anders ans Herz gelegt worden sind. Auf der anderen Seite ist der Trainer auch alles andere als wankelmutig. Gerade in Sachen Aufstellung sorgte Struber in seiner ersten Halbserie für die Kölner nur sehr selten für die ganz dicken Überraschungen. Und so legte sich der Trainer auch früh fest, dass Eric Martel dann doch früher oder später wieder zurück auf seine angestammte Position auf der Sechs zurückkehren wird.

Eric Martel – Leader beim 1. FC Köln

Kein Wunder, Martel ist mit Sicherheit der beste und konstanteste Sechser der 2. Bundesliga, gilt auf dieser Position der „Holding Six“ als eins der größten Talente des Landes. Es gab nicht wenige Experten, die den Kölner als die Anwort auf die vor einigen Jahren entbrannte Suche nach einem deutschen Kandidaten für diese doch eher vakante Position nannten – zumindest perspektivisch. Und auch in dieser Saison sind seine Werte durchaus beeindruckend. Martel lenkt auf jener Position die Mannschaft, übernimmt Verantwortung auch als Leader und das eben nicht nur beim FC. Auch die U21-Nationalmannschaft hat der gebürtige Bayer souverän durch die Qualifikation zur EM in der Slowakei im kommenden Jahr geführt. Martel wird dort auch wieder gesetzt sein, wenn sich die Personalsituation dann zum Rückrundenstart in der Abwehrkette verbessert hat.

Starke Zweikampfwerte des Sechsers

Dabei macht der 22-Jährige auch in der Innenverteidigung eine starke Figur. Eine sehr starke. Gegen Kaiserslautern klärte Martel gefühlt jede Hereingabe, warf sich in jedem Ball und strahlte dabei als „Mr. Furchtlos“, wie Struber ihn adelte, eine angenehme Ruhe aus. Zudem spielte der 22-Jährige eine beeindruckend ruhige Kugel. Tatsächlich hat auch Martel in gewisser Weise zur Stabilisierung der Hintermannschaft beigetragen. In den drei Begegnungen, die Martel zuletzt in der Liga als Innenverteidiger startete, sammelte der Sechser eine Zweikampfquote von 68 Prozent. Jener Martel, der ohnehin bislang die meisten Zweikämpfe der Liga gewonnen hat. 235 Duelle gingen an den 22-Jährigen. Und Martel konnte seine eigene Bilanz nochmal deutlich verbessern. Auf der Sechs lag die Quote deutlich unter 60 Prozent.

Erstaunlich: Martel übertrifft mit den 68 Prozent in den vergangenen drei Spielen auch die Durchschnittswerte der nominellen Innenverteidiger deutlich. Timo Hübers und Dominique Heintz kommen auf 61 Prozent. Ein durchschnittlicher Wert, kein überragender. Julian Pauli erreicht sogar „nur“ 54 Prozent. Unterm Strich ist der Zweikampfwert nur einer von vielen, aber in der Innenverteidigung sicherlich kein unwesentlicher. Martel kleidet die Rolle sehr sicher und souverän aus. Und doch wird der Sechser wohl wieder ins Zentrum zurückkehren. Schließlich suchen die Geißböcke aktuell nach einem Innenverteidiger, der den FC noch in der Winterpause verstärken soll. Zumal zur Rückrunde dann auch Dominique Heintz und Julian Pauli zurückkehren werden. Struber wird sich dennoch glücklich schätzen, eine starke Alternative in der Hinderhand zu haben.

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„Winterkönig“ als Momentaufnahme, jetzt wirklich „volle Kraft voraus“? Na dann bitte!

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„Winterkönig“ als Momentaufnahme, jetzt wirklich „volle Kraft voraus“? Na dann bitte!

Vor genau einem Jahr ereilte den FC der „rabenschwarze Donnerstag“, nun stehen die Geißböcke am Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz – allerdings in der 2. Bundesliga. Der Platz an der Spitze ist eine Momentaufnahme, nicht mehr. Ein Kommentar zur Herbstmeisterschaft des 1. FC Köln.

FC-Coach Gerhard Struber freute sich über den „Winterkönig“, gab aber auch direkt die Marschroute für die Rückrunde vor: Volle Fahrt voraus. Und nichts anderes sollten sich die Kölner auch vornehmen, denn die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Ein Kommentar zur Herbstmeisterschaft des 1. FC Köln.

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Der Baum hing schief, das Bild nicht, das sich den Medienvertretern vor ziemlich genau einem Jahr am Geißbockheim bot. Den Weihnachtsbaum, den der FC vor der Geschäftstelle postiert hatte, hatte offenbar unmittelbar vor der Pressekonferenz am Tag nach dem „rabenschwarzen Donnerstag“ eine Sturmböe erwischt. Der Baum hing schon ziemlich in den Seilen, wirkte mehr als nur angeschlagen. Und bot eben genau das schiefe Bild, das der FC zu dieser Zeit auch abgab. An jenem Tag erklärten sich die FC-Bosse zum Aus von Steffen Baumgart sowie zur Transfersperre und ehrlich gesagt war auch dieses Bild alles andere als eins für den Bilderrahmen. Genau ein Jahr später haben sich die Geißböcke selbst, aber auch ihren Fans ein Weihnachtsgeschenk gemacht und überwintern an der Tabellenspitze.

Die Tabelle ist eine Momentaufnahme – nicht mehr und nicht weniger

Als Christian Keller auf diese Entwicklung am Sonntag angesprochen wurde, betonte der Sportdirektor dementsprechend auch zu Recht, dass dieses Weihnachten deutlich angenehmer sei. Doch Keller suhlte sich nicht in dem statistischen Erfolg, baute keine Luftschlösser und war auch sehr sehr weit entfernt von den doch nervigen Erwartungen, die Nicht-Kölner eben an Doch-Kölner haben: einem narrativen „Wir-haben-ein-paar-Spiele-gewonnen-Traum“ vom internationalen Geschäft. Im Gegenteil: Keller hob fast schon erwartungsgemäß den mahnenden Finger. Erwartungsgemäß, weil der Sportdirektor ohnehin gerne den Fuß auf der Euphoriebremse hält. Erwartungsgemäß aber auch, weil das Bild der feiernden Spieler am Sonntag ein schönes, aber kein sinnbildliches des vergangenen Jahres war.

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Eine Momentaufnahme, ein Schnappschuss, aber alles andere als ein kunstvoller Bilderband. Denn das vergangene Jahr lässt sich eben nicht an der Tabelle ablesen. Dass die Geißböcke diese anführen, ist tatsächlich ein erfreulicher Umstand, nach dem 17. Spieltag auch ein absolut verdienter und ein vor wenigen Monaten nicht erwartbarer. Der FC ist in acht Wochen von Rang zwölf auf Platz eins gesprungen, hat die beste Punkteserie in der Liga seit 20 Jahren eingefahren und ist der einzige Zweitligist, der schon vier Mal die Herbstmeisterschaft einfuhr. Und die Rechnung, dass Köln mit 31 Punkten aber einer der schlechtesten Herbstmeister aller Zeiten ist, braucht man auch nicht aufmachen. Die Liga war sicherlich auch nicht besonders oft so stark wie aktuell besetzt.

Struber gibt die Marschroute vor

Dieser erfreuliche Schnappschuss darf aber unter keinen Umständen die Schwachstellen, die Fehler, die Versäumnisse des vergangenen Jahres und der Zeit davor kaschieren. Beim FC liegt auch ein Jahr nach dem „rabenschwarzen Donnerstag“ noch vieles im Argen. Dass die Kölner die Tabelle der 2. Bundesliga anführen, ist natürlich erfreulich, nur wäre ein Platz in der Bundesliga doch noch viel schöner und vor allem möglich gewesen. Wie die aktuelle Konstruktion bei vielen Talenten oder Eigengewächsen der Marke Tim Lempere mit auslaufenden Verträgen oder Jonas Urbig mit Kontrakten bis 2026 zeigt, wirkt die Transfersperre auch in das kommende Jahr noch nach. Die Wellen um den Vorstand, die Kritik an Teilen der Geschäftsführung und eben die ungewisse Zukunft zahlreicher Spieler – Keller hat Recht, wenn er nun sagt, dass noch viele Aufgaben vor dem FC liegen und man den Ball flach halten müsse.

Die Momentaufnahme von der Tabellenspitze, von der Herbstmeisterschaft, vom Winterkönig ist eine schöne, die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic und vielleicht noch weiteren erfahrenen Spielern lässt auch hoffnungsvoll in die zweite Saisonhälfte blicken. Doch selbst wenn der Aufstieg direkt im ersten Anlauf gelingen sollte, ist der Weihnachtsbaum vielleicht wieder ein wenig zurechtgerückt, bis er aber wieder vollends steht und mit Kerzen und Kugeln strahlt, wird es aber wohl noch ein wenig dauern. Immerhin hat Gerhard Struber die Marschrichtung der Rückrunde am letzten Tag des Jahres selbst ankündigt: Volle Fahrt voraus. Na dann los!


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

U21 spielt stabile erste Halbserie: Trainer Sbonias zieht positive Zwischenbilanz

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U21 spielt stabile erste Halbserie: Trainer Sbonias zieht positive Zwischenbilanz

Die U21 des 1. FC Köln stand aufgrund der Transfersperre im Sommer ebenfalls vor einer ungewissen Saison. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias spielte jedoch eine ungeahnt stabile erste Halbserie in der Regionalliga West. Im Gespräch mit come-on-fc.com zieht der Coach eine positive Zwischenbilanz für die U21 des 1. FC Köln.

Coach Evangelos Sbonias sah seine Mannschaft bisher meist auf Augenhöhe mit den Top-Teams und zieht eine positive Zwischenbilanz für die U21 des 1. FC Köln.

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Im letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause knackte die U21 noch die 30-Punkte-Marke: Der 2:0-Erfolg im ersten Rückrunden-Spiel gegen den Aufsteiger Eintracht Hohkeppel war der achte Sieg der Saison. Mit nur vier Niederlagen und sechs Remis steht das Team auf einem stabilen siebten Platz, weit entfernt von der Abstiegszone. Der Trainer Evangelos Sbonias zieht eine entsprechend positive Zwischenbilanz: „Wir waren sehr stabil unterwegs, was aufgrund der U21-Struktur nicht selbstverständlich ist. Wir waren meistens auf Augenhöhe mit den Top-Teams. Ich sage aber bewusst ‚eigentlich‘, denn ich bin vom Ehrgeiz getrieben und vier bis fünf Punkte mehr hätte ich schon gerne noch geholt.“ Dabei freute sich der Coach insbesondere über die Konstanz, die sein Team an den Tag gelegt habe:

“Das ist Meckern auf hohem Niveau“

„Es gab keine großen Ausrutscher und keine Leistungsschwankungen. Im Vorjahr hatten wir zwei, drei, vier Spiele von uns, die nicht wirklich gut waren. An solche kann ich mich in dieser Saison nicht erinnern“, so Sbonias. Ein kleiner Wermutstropfen sei jedoch die Phase rund um das turbulente 4:5 gegen den 1. FC Bocholt gewesen. „Vier Tore gegen Bocholt müssen eigentlich zu einem Sieg reichen. In der Phase waren mir einige Ergebnisse zu wild. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau, denn wir haben nach Duisburg gemeinsam mit Fortuna Köln die wenigsten Gegentore der Liga kassiert. Und das, obwohl wir gerade die Abwehr auch regelmäßig umbauen mussten.“

Es kommen zwei Neuzugänge

Das Team startet nach der kurzen Weihnachtspause am 3. Januar in die kurze Vorbereitung auf den Rest der Saison. Schon am 25. Januar steht das erste Pflichtspiel bei der Reserve des SC Paderborn an. Beim Trainingsauftakt setzt der Trainer darauf, dass die zuletzt verletzten Fayssal Harchaoui, Etienne Borie und Arda Süne wieder voll einsatzbereit sein werden. Zudem kommen mit Bernie Lennemann und Patrik Kristal zwei externe Neuzugänge dazu, die das Offensivspiel der U21 beleben sollen: „Die frischen Impulse von beiden werden unserer Mannschaft guttun“, erwartet Sbonias.Ein Trainingslager wird es im Januar nicht geben, verriet der Coach. In der Rückrunde sollen derweil auch U19-Spieler wieder Spielpraxis in der Regionalliga West sammeln.

Dies werde jedoch nicht in dem Ausmaß geschehen wie im Vorjahr, als die U21 angesichts der Transfersperre in dieser Saison auf die U19-Talente alternativlos angewiesen war. „Das werden wir diesmal deutlich individueller handhaben, auch mit Blick auf den veränderten Spielbetrieb bei der U19“, kündigte Sbonias an.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Vertragsverlängerung für Luca Kilian

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
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Vertragsverlängerung für Luca Kilian

Kurz vor Weihnachten gibt es am Geißbockheim noch eine Personalie: Der 1. FC Köln verlängert mit Luca Kilian. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang des Monats das Kreuzband erneut gerissen.

Es hatte sich angedeutet, nun macht es der FC offiziell: Der 1. FC Köln verlängert mit Luca Kilian und sendet damit ein Zeichen. Der Vertrag des Abwehrspielers wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

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Noch am Sonntag hatte Christian Keller angedeutet, dass vor Weihnachten nicht mehr mit Neuverpflichtungen beim FC zwingend zu rechnen sei, eine Personalie verkündeten die Geißböcke dann aber doch noch am Montag vor Heilig Abend. Der FC hat den Vertrag mit Luca Kilian verlängert. Der Innenverteidiger wird den Kölnern trotz seiner Verletzung über den Sommer hinaus erhalten bleiben. Der Kontrakt wäre eigentlich im Sommer ausgelaufen. Kilian hatte sich Anfang Dezember zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Kreuzband gerissen, hatte sich gerade erst zurückgekämpft. Nach der Reruptur wird Kilian bis in die kommende Saison ausfallen, wäre für den FC also nicht vor dem vorherigen Vertragsende nochmal aufgelaufen. Insofern ist die Verlängerung auch eine bemerkenswerte Geste.

Erster Kreuzbandriss im März

Im März dieses Jahres hatte sich Kilian im Training den ersten Riss zugezogen. Die Reha lief eigentlich gut, größere Rückschläge gab es nicht. Schon im Herbst trainierte der Innenverteidiger wieder in Teilen mit der Mannschaft. Auch im Testspiel gegen Alemannia Aachen lief Kilian schon wieder auf. In der Begegenung der U21 gegen Hohkeppel verletzte sich Kilian erneut. Die FC-Profis schickten gleich mehrere emotionale Botschaften. So zeigte Tim Lemperle nach seinem Treffer gegen Regensburg das Trikot mit der Nummer 15. Auch Keller hatte angedeutet, dass er den Spieler unterstützen werde, die FC-Familie sei da für den Abwehrspieler und man würde Kilian auch in formellen Dingen zur Seite stehen. Nun haben die Geißböcke mit dem gebürtigen Westfalen verlängert.

Christian Keller: „Entsprechend war seine Vertragsverlängerung für uns eine Selbstverständlichkeit“

„Wir haben Luca umgehend nach seinem schweren Verletzungsrückschlag alle Unterstützung zugesagt, die es braucht, damit er sich zu 100 Prozent auf seine Genesung konzentrieren kann. Dazu gehört für uns auch, dass sich Luca während der vor ihm liegenden, monatelangen Reha-Phase keine Gedanken über seine berufliche Zukunft machen muss“, sagte Keller. „Entsprechend war seine Vertragsverlängerung für uns eine Selbstverständlichkeit. Jetzt wünschen wir Luca ganz viel Kraft, Willensstärke und Positivität, um stärker als je zuvor auf den Platz zurückzukehren.“

Das weiß natürlich auch der Spieler zu schätzen. „Es hat mich sehr gefreut, dass mir der FC direkt nach meiner Verletzung signalisiert hat, meinen Vertrag zu verlängern. Gerade in so einer Situation, bedeutet es mir sehr viel, diese Rückendeckung zu bekommen. Von Christian, von Kess, von der ganzen Mannschaft und allen, die hier im Verein arbeiten und natürlich von unseren Fans habe ich so viel Zuspruch und positive Nachrichten bekommen“, sagte der Abwehrspieler. „Das gibt einem richtig viel Kraft. Es ist schön zu sehen, dass hier alle, ob es läuft oder nicht, zueinanderstehen. Und deshalb freut es mich sehr, hier zu bleiben – ich werde alles für mein Comeback geben und möchte dann im Sommer wieder neu angreifen.“

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Luca Kilian wechselte im August 21 von Mainz zum 1. FC Köln. Beim FSV spielte der Abwehrspieler keine Rolle, wurde beim FC unter Steffen Baumgart schnell zum Stammspieler, verlor den Platz in der ersten Elf dann aber nach einem Muskelbündelriss. In der vergangenen Saison war Kilian nah an der ersten Mannschat dran, bevor dann im März das erste Mal das Kreuzbandriss. Insgesamt lief der 25-Jährige bislang 67 Mal für die Geißböcke auf. Nach normalen Heilungsverlauf ist mit einer Rückkehr nicht vor dem Spätsommer zu rechnen. Zumal die Kölner nach einer Reruptur sicherlich kein großes Risiko eingehen werden.



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