Erst gelobt, dann wieder nicht im Kader: Elias Bakatukanda wartet bei Osnabrück weiter auf sein Debüt

Elias Bakatukanda machte die Vorbereitung beim FC
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Erst gelobt, dann wieder nicht im Kader: Elias Bakatukanda wartet bei Osnabrück weiter auf sein Debüt

Noch in der Länderspielpause hatte Elias Bakatukanda seinen Trainer überzeugt, am Wochenende stand er beim VfL Osnabrück trotzdem wieder nicht im Kader. Besser lief es für Jusuf Gazibegovic, der sich mit einer Vorlage zurückmeldete. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln hat für die Saison 2026/27 acht Spieler verliehen. Vier von ihnen kamen am vergangenen Wochenende in vier unterschiedlichen Ligen und drei Ländern zum Einsatz. Während es für Elias Bakatukanda Frust gab, hatte Jusuf Gazibegovic wieder Grund zur Freude.

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Elias Bakatukanda hat getan, was ein Leihspieler tun soll. Er hat sich im Training aufgedrängt, in der Länderspielpause im Testspiel überzeugt und sogar seinen Trainer zu einem Lob gebracht. „Ele hat heute das gebracht, was ich mir von ihm auch erwarte. Und das ist eine Menge“, sagte Schultz nach dem 3:0 über den SC Wiedenbrück. Am Samstag folgte die Ernüchterung: Beim 1:1 des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dresden stand der Innenverteidiger wieder nicht im Kader. Nicht auf dem Platz, nicht auf der Bank. Es ist bereits das vierte Spiel in Folge, in dem Bakatukanda überhaupt keine Rolle spielt. Für einen Spieler, den der 1. FC Köln verliehen hat, damit er Spielpraxis sammelt, ist das die falsche Richtung. Lob ersetzt keine Einsatzminuten. Und solange Schultz seine Worte nicht in eine Aufstellung übersetzt, bleibt von der Leihe vor allem eine Frage: Wofür eigentlich? Zumal der Innenverteidiger nicht wie noch im September krank ausfiel, beim Test am Sonntag spielte er wieder.

Jusuf Gazibegovic bereitet ein Tor vor

Besser lief es für Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger feierte nach knapp zwei Monaten sein Comeback in der Startelf von Widzew Lodz. Beim Auswärtsspiel gegen Piast Gliwice stand der Bosnier von Beginn an auf dem Platz und konnte direkt einen offensiven Akzent setzen. Der Bosnier bereitete den Treffer seiner Mannschaft vor und unterstrich damit, wie wichtig er sein kann. Nach 73 Minuten war der Arbeitstag beendet. Trotz der persönlichen Erfolgsmomente blieb für Gazibegovic am Ende die Enttäuschung. Widzew Lodz unterlag mit 1:2 und musste die Heimreise ohne Punkte antreten. Für den 26-Jährigen dürfte die Rückkehr in die Startelf dennoch ein wichtiger Schritt sein.

Einigen Leihspielern des 1. FC Köln bleibt nur die Rolle des Zuschauers

Ebenfalls von Beginn an durfte Julian Pauli bei Odense BK ran. Beim torlosen Unentschieden gegen den FC Nordsjaelland stand der Abwehrspieler über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und sammelte wichtige Einsatzminuten. Youssoupha Niang gehörte beim FC St. Pauli ebenfalls zur Startelf. Der Angreifer spielte beim 2:0-Erfolg der Hamburger gegen Karlsruhe 68 Minuten und wurde anschließend beim Stand von 2:0 ausgewechselt. Die Kiezkicker brachten den Vorsprung bis zum Abpfiff über die Zeit. Für Niang war es ein weiterer Einsatz von Beginn an, bei dem er knapp 70 Minuten mitwirken durfte.

Anders sah die Situation weiterhin für Elias Bakatukanda aus. Der Innenverteidiger stand beim 1:1 des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dresden einmal mehr nicht im Kader. Und das, obwohl Trainer Timo Schultz den Spieler erst in der Länderspielpause in höchsten Tönen gelobt hatte. Dort hatte der Abwehrspieler ein Testspiel bestritten und den Coach eigentlich überzeugt – eigentlich. Damit wartet der Verteidiger weiterhin auf seine ersten Einsatzminuten für die Lila-Weißen.

Einen gebrauchten Tag erwischte Yannick Mausehund mit dem TSV Havelse. Der Abwehrspieler stand beim Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg in der Anfangsformation, wurde allerdings bereits zur Halbzeit beim Stand von 0:2 ausgewechselt. Am Ende musste Havelse eine deutliche 0:5-Niederlage hinnehmen. Bei Roda Kerkrade blieb Fynn Schenten dagegen ohne Einsatz. Beim 1:1 gegen die Zweitvertretung der PSV Eindhoven saß der Stürmer über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Auch Jaka Cuber Potocnik kam nicht zum Zug. Der Angreifer von Rot-Weiss Essen verfolgte das 3:3 seiner Mannschaft bei Preußen Münster ebenfalls 90 Minuten lang von der Ersatzbank. Für Patrik Kristal gab es beim FC Thun ebenfalls keine Einsatzmöglichkeit. Der Mittelfeldspieler fehlte beim 2:4 gegen den FC Zürich im Kader.

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Der FC schafft einen sehr wichtigen Derbysieg – aber zu einem sehr hohen Preis

Said El Mala und Marius Bülter bejubeln den Kölner Siegtreffer im Derby
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Der FC schafft einen sehr wichtigen Derbysieg – aber zu einem sehr hohen Preis

Mit dem Sieg im Derby gegen Mönchengladbach hat der FC nach drei sieglosen Spielen wieder ein Erfolgserlebnis feiern können. Während das 2:1 gegen den Rivalen zurecht ausgiebig gefeiert wird und sehr wichtig für die Stimmung am Geißbockheim ist, bleibt doch auch ein Wermutstropfen beim 1. FC Köln: Ein wichtiger Sieg zu einem hohen Preis.

Sowohl für die Stimmung als für die Bewertung des Saisonstarts feierte der FC mit dem Derbysieg einen extrem wichtigen Erfolg. Allerdings haben die Geißböcke gleichzeitig vermutlich den nächsten Schlüsselspieler für längere Zeit verloren. Ellyes Skhiri wird den Kölnern lange fehlen.

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Am Ende war es dann doch mal wieder eng geworden. Nach einer über weite Phasen starken zweiten FC-Halbzeit schnürte die Borussia die Geißböcke in den letzten Minuten nochmal hinten ein und drückte auf den Ausgleich. „Die letzten Minuten waren brutal“, merkte man auch Trainer René Wagner noch nach der Partie die Anspannung an. Aber sein Team hielt dem Druck stand. „Die Jungs haben sich in alles reingeschmissen. Wir haben jeden Ball verteidigt“, lobte der Coach. Dass das in den letzten Wochen nicht immer so erfolgreich war wie am Sonntagnachmittag, bemerkte Tom Krauß: „Nach dem Bremen-Spiel hatten wir das Thema, dass wir nicht mit allen Mann das Tor verteidigt haben. Heute haben wir es mit aller Macht gezogen. Und das ist das wichtige.“

Johannesson trifft nach einem Standard – Gladbach antworte

Über das gesamte Spiel hinweg gesehen ging der Sieg für die Kölner auch in Ordnung. Diese hatten nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten langsam die Kontrolle übernommen und kamen durch Sebulonsen und gleich zweimal El Mala zu den ersten gefährlichen Aktionen. Die Geißböcke brauchten aber eine Situation, die eigentlich zu den FC-Schwächen gehört, um sich für diese Phase zu belohnen: ein Standard. Borna Sosas Freistoß klärte Isac Lidberg per Kopf zentral vor den Strafraum, von wo aus Johannesson den Ball direkt mit viel Gefühl ins Tor schweißte. Dass seine Mannschaft mal nach einem Standard treffen konnte und auch selber kein Tor auf diese Art kassierte, freute Wagner natürlich besonders: „Das ist wichtig für uns, weil wir da ein Thema hatten. Es ist brutal wichtig, in diesen Phasen auch mal Glück zu haben. Isak hat es in der Szene überragend gemacht.“

Weniger erfreut durfte der Coach darüber gewesen sein, dass sein Team dann aber erstmal wieder nachließ. „Wir haben nach dem 1:0 den Faden verloren, bekommen dann das 1:1, das völlig verdient war“, beschrieb Krauß die Minuten nach der Kölner Führung passend. Dabei wäre der Gegentreffer von Joe Scally nach Flanke von Lukas Ullrich definitiv vermeidbar gewesen. So verlängerte Jahmai Simpson-Pusey den Ball unglücklich und Ellyes Skhiri war im Anschluss zu weit weg vom Torschützen.

Ellyes Skhiri schwer verletzt: Der hohe Preis des Derbysiegs

Der Sechser stand dann kurz vor der Pause erneut im Mittelpunkt – beim großen Kölner Wermutstropfen der Partie. Bei einem Zweikampf mit Florian Neuhaus erwischte ihn der Gladbacher wuchtig mit seinem rechten Knie am Fuß. Dabei knickte der Tunesier sehr schmerzhaft weg, musste sogar mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Ein längerer Ausfall war schon angesichts der Bilder wahrscheinlich. Am Sonntagabend gab der FC dann bekannt, dass sich der Routinier schwerer am Sprunggelenk verletzt hat und länger pausieren muss. Ein extrem hoher Preis für die Geißböcke, schließlich hatte der Mittelfeldspieler über die vergangenen Spiele nach seiner Rückkehr gezeigt, dass er sich zu dem Schlüsselspieler im Mittelfeld entwickeln kann, den die FC-Verantwortlichen sich von seiner Verpflichtung erhofft haben.

Umso bemerkenswerter war die Reaktion der Kölner nach der Pause. Denn ab dem Wiederanpfiff nahmen die Domstädter das Zepter in die Hand und drängten auf die Führung. So vergab El Mala in der 57. Minute die wohl größte Chance, als er einen katastrophalen Rückpass von Daiki Hashioka erlief, aber statt auf den freien Marius Bülter, der nur noch hätte einschieben müssen, lieber selbst den Abschluss suchte. Diesen konnte Jan Leszczynski gerade noch blocken. Aber der Kölner Youngster ließ sich davon nicht beirren. Und erzielte keine zehn Minuten später mit einem wunderschönen Schlenzer, nachdem er von rechts nach innen gezogen war, das zweite Kölner Traumtor der Partie. „Ich glaube mich zeichnet es auch aus, dass ich den Kopf nach so einer Chance nicht in den Sand stecke. Ich versuche, immer weiter zu machen, um meine Chance zu nutzen“, erklärte der 20-Jährige seine mentale Stärke selbst.

Said El Mala entscheidet das Derby – Wagner darf aufatmen

Kurz darauf hätte der Youngster sogar schon für die Vorentscheidung sorgen können, zielte im Strafraum bedrängt von Kevin Diks aber knapp vorbei. Und schonte damit nicht die Nerven seines Trainers. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit eine Phase, in der wir auf das dritte Tor gegangen sind, es aber nicht gemacht haben. Dann hätten wir weniger Stress gehabt“, meinte dieser. Am Ende konnte Wagner aber trotzdem zufrieden sein, weil seine Mannschaft dafür den knappen Vorsprung über die Zeit brachte.

Damit feiern die Kölner einen Sieg, der gerade für die Stimmung im FC-Umfeld sehr wichtig ist. Die Leistung im Derby dürfte die kritischen Stimmen gegenüber Wagner erstmal ruhiger werden lassen. Mit nun sieben Punkten aus fünf Spielen legten die Geißböcke schließlich insgesamt einen ordentlichen Start hin. Auch wenn die drei Punkte im Derby mit der Skhiri-Verletzung einen hohen Preis haben. „Es tut mir unglaublich Leid für Flacco“, dachte Krauß nach dem Spiel an seinen Teamkollegen. Und widmete ihm den Erfolg: „Deswegen ist der Sieg auch für Flacco!“

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Vier Zweien, aber es war längst nicht alles gut – die Einzelkritik des 1. FC Köln im Derby

Borna Sosa im Zweikampf
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Vier Zweien, aber es war längst nicht alles gut – die Einzelkritik des 1. FC Köln im Derby

Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg der Saison eingefahren und gleichzeitig das wichtige Derby gewonnen. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sich die Geißböcke die drei Punkte gegen Borussia Mönchengladbach verdient. Doch der verdiente Erfolg darf nicht über die Schwächen hinwegtäuschen. Denn nicht alle Spieler konnten überzeugen.

Der FC bleibt auch im dritten Heimspiel dieser Saison ungeschlagen. Gegen die Borussia aus Mönchengladbach fuhren die Kölner die Punkte fünf bis sieben ein. Der Sieg war verdient, aber deswegen nicht überragend. So bewerten wir die Spieler des 1. FC Köln im Derby.

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Marvin Schwäbe
3+
Marvin Schwäbe

Gewohnt sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. War beim Ausgleich durch Joe Scally machtlos. Hielt am Ende gegen Lukas Ullrich und Hugo Bollin zweimal den Sieg seiner Mannschaft mit guten Paraden fest.

Borna Sosa
3-
Borna Sosa

Feierte sein Startelfdebüt für den FC. Hatte in der ersten Halbzeit viel Arbeit, zeigte jedoch seine Qualität. Brachte den Freistoß vor dem 1:1 in die Mitte. In der zweiten Hälfte eher unauffällig

Luka Lochoshvili
4
Luka Lochoshvili

Lieferte sich einige intensive Duelle mit Lidberg. Zeigte sich sowohl am Boden als auch in der Luft zweikampfstark. Traute sich auch im Aufbauspiel ein paar mutige Bälle nach vorn. Was aber nicht immer glücklich dabei.


Schwierigkeiten in der Defensive

Jahmai Simpson-Pusey
3-
Jahmai Simpson-Pusey

Verlängerte die Hereingabe von Ullrich vor dem Tor von Scally unabsichtlich mit dem Kopf. Ansonsten zeigte der Engländer eine ordentliche Leistung und blieb ohne Fehler. Kam auf den besten Zweikampfwert aller Geißböcke.

Sebastian Sebulonsen
4+
Sebastian Sebulonsen

Zeigte im Aufbauspiel erstaunliche Schwierigkeiten. War aber dennoch immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Gewann weniger als die Hälfte seiner Zweikämpfe.

Isak Johannesson
2-
Isak Johannesson

Leitete mit einem echten Traumtor den FC-Sieg ein. Zeigte sich sehr bemüht und forderte immer wieder den Ball. Versuchte, das Spiel der Kölner nach vorn schnell zu machen.


Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Linton Maina
Ø –
Mikey Moore
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Sebastian Sebulonsen
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Imad Rondic
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
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Die Verletzung von Ellyes Skhiri drückt auf die Stimmung

Ellyes Skhiri
3-
Ellyes Skhiri

Lief zu Beginn der Partie viele Räume im Mittelfeld zu. Ließ sich beim Gladbacher Ballbesitz immer wieder in die Abwehr fallen. Ließ Scally beim Ausgleich zu viel Platz. Musste kurz vor der Pause nach einem Duell mit Neuhaus verletzt ausgewechselt werden.

Said El Mala
2-
Said El Mala

Hatte in der ersten Hälfte zwei gute Abschlüsse. Muss kurz nach dem Seitenwechsel das 2:1 machen oder auf den freien Marius Bülter legen. Avancierte mit seinem sehenswerten Treffer zum Matchwinner und Kölner-Derbyhelden.

Mikey Moore
2-
Mikey Moore

Zeigte seine Qualitäten am Ball. Versuchte immer wieder, das Spiel des FC nach vorn anzukurbeln. Blieb ohne nennenswerten Abschluss. Setzte allerdings seine Mitspieler immer wieder gut in Szene.


Linton Maina
3+
Linton Maina

Machte über seine Seite ordentlich Betrieb. Suchte immer wieder das direkte Duell mit dem Gegner. Blieb ein paar Mal hängen, setzte aber sofort nach. Half seinen Kollegen auch defensiv.

Marius Bülter
4
Marius Bülter

Hatte gegen Diks einen schweren Stand. Zeigte sich engagiert, blieb in den meisten Aktionen jedoch glücklos. Holte den Freistoß vor dem 1:0 heraus. Betrieb mit seinen Kollegen viel Laufarbeit in der Spitze.

Tom Krauß
2
Tom Krauß

Kam zur zweiten Halbzeit für Skhiri in die Partie. Zeigte sich wie gewohnt sehr laufstark und aggressiv in den Zweikämpfen. Blockte vor dem Tor von El Mala Gladbachs Hashioka und ermöglichte so den Treffer seines Kollegen. Klärte einen Abschluss der Borussia per Kopf vo


Wenig Impact in der Offensive

Joel Schmied
–
Joel Schmied

Wurde von Wagner gebracht, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Klärte bei einem Gladbacher-Angriff über Ullrich per Grätsche klasse zum Einwurf und verhinderte dadurch eine gefährliche Flanke.

Jan Thielmann
–
Jan Thielmann

Brachte noch einmal neuen Wind in die Kölner-Offensive. Seine abgefälschte Flanke zwang Nicolas zur Parade. Arbeitete sehr bemüht gegen den Ball und zog clever taktische Fouls.

Imad Rondic
–
Imad Rondic

Übernahm für die letzten zehn Minuten die Position in der Spitze. Wurde ein paar Mal mit langen Bällen gesucht. War dabei jedoch meist allein und hatte drei Gegenspieler gegen sich.


Luca Waldschmidt
–
Luca Waldschmidt

Kam in der Nachspielzeit für Maina. Hätte bei einem Konter für die Entscheidung sorgen können. Setzte den Ball jedoch knapp neben den rechten Pfosten.

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U21 des 1. FC Köln wacht zu spät auf und verliert Derby gegen Mönchengladbach – El Mala gibt sein Comeback

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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U21 des 1. FC Köln wacht zu spät auf und verliert Derby gegen Mönchengladbach – El Mala gibt sein Comeback

Die U21 des 1. FC Köln hat das kleine rheinische Derby Gegen Gladbachs U23 verloren. Die FC-Talente mussten sich in der Regionalliga West der U23 von Borussia Mönchengladbach mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Die Kölner wachten nach einer verschlafenen ersten Hälfte zu spät auf. Auch das Comeback von Malek El Mala als Joker half nicht mehr.

Im Gegensatz zu den Profis der Geißböcke gelang es der Kölner Reserve nicht, gegen die Gladbacher zu punkten.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum turbulenten 4:3-Sieg gegen Hilden 15 Tage zuvor nur auf einer Position: Gil Neves kehrte in die Startelf zurück, Kristiyan Irmiev rutschte dafür auf die Ersatzbank. Dort saß auch Malek El Mala, der damit für sein Blitz-Comeback zur Verfügung stand, wie unsere Redaktion vorab bereits berichtet hatte.

Feuer im Derby

Das Derby-Feuer war auf beiden Seiten durch resolut geführte Zweikämpfe direkt zu spüren. Die Gastgeber hatten dabei die erste Tor-Annäherung, doch der platzierte Schuss des aufgerückten David Fürst aus über 20 Metern zischte knapp am Pfosten vorbei (7.). Den Schwung konnten die FC-Talente jedoch nicht mitnehmen, ließen sich stattdessen in der Defensive mit einem gezielten Ball auf dem Flügel aushebeln. Taavi Koukkumäki flankte von der linken Kölner Abwehrseite in die Mitte, wo der mitgelaufene Josiah Uwakhonye freistehend gegen die Laufrichtung des machtlosen Mikolaj Marutzki zum 0:1 einschoss (9.).

Und beinahe hätte sich die Szene wiederholt, als die Gäste abermals bei einem Konter mit einem langen Ball für Gefahr sorgten, doch diesmal schlenzte der von Fürst und Fayssal Harchaoui abgeschirmte Justin Adozi den Ball am Winkel vorbei (20.). Die Borussen-Reserve war auch in der Zeit danach die agilere Mannschaft. Adozi konnte sich durch die Kölner Abwehr an den Sechzehner dribbeln, verlor dann aber im Abschluss an Schwung, sodass der Flachschuss keine Herausforderung mehr für Marutzki war (24.).

Besserer Start in die zweite Hälfte

„Man muss den Derbycharakter in jeder Faser spüren“, hatte Hartmann vor der Partie von seiner Mannschaft gefordert. Davon waren die Young Goats jedoch weit entfernt – und kassierten noch vor der Halbzeit den zweiten Gegentreffer. Nach einer Flanke von der rechten Abwehrseite konnte Marutzki den Schuss von Lion Schweers noch abwehren, gegen den Abstauber von Iaia Danfa im Fallen zum 0:2 war der Schlussmann jedoch machtlos (45.).

Hartmann reagierte auf den dürftigen Auftritt mit einem Dreifach-Wechsel zur zweiten Hälfte. Den bereits verwarnten Gil Neves dürfte es dabei vermutlich aufgrund seiner Gelb-Rot-Gefahr erwischt haben. Vorne sollten Maik Akumu und Etienne Borie für mehr Offensiv-Gefahr sorgen. Akumu übernahm rechts vorne, Ajani rückte dafür auf die linke Seite. Borie übernahm die positionsgetreu von Yacobi. Die Wechsel und die Pausen-Ansprache des Coaches zeigten Wirkung. Die Kölner starteten druckvoll und spielbestimmend in die zweite Hälfte. Ajani zielte nach Querpass von Akumu aus 16 Metern knapp über das Tor (54.). Noch besser war die Chance für Jonas Arweiler, der nach Querpass von Jonathan Friemel aus elf Metern mit seinem Flachschuss an Maximilian Neutgens im Gladbacher Tor scheiterte (66.).

Kurz danach machte der Routinier Platz für Malek El Mala, der damit seine erhoffte Rückkehr feiern konnte. Der Stürmer scheiterte nach Zuspiel von Fayssal Harchaoui aus spitzem Winkel an Neutgens (77.). Der abgefälschte Schuss von Niklas Hoffmann aus fünf Metern landete an der Latte (85.). Nur wenige Momente später drosch Etienne Borie den Ball nach Zuspiel von Hoffmann mit Wucht aus spitzem Winkel zum 1:2 ins Tor (86.). Der Anschlusstreffer war hochverdient, am Ende war die Hypothek der ersten Hälfte jedoch zu groß. Für die U21 geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Hoffmann, Kotya-Fofana, Friemel – Neves (46. Irmiev), Harchaoui – Ajani (88. Stapelmann), Yacobi (46. Borie), Labenz (46. Akumu) – Arweiler (69. M. El Mala). Tore: 0:1 Uwakhonye (9.), 0:2 Danfa (45.), 1:2 Borie (86.).

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Bittere Gewissheit: Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln lange fehlen – Team widmet Spieler den Derbysieg

Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln lange Zeit fehlen
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Bittere Gewissheit: Ellyes Skhiri wird dem 1. FC Köln lange fehlen – Team widmet Spieler den Derbysieg

Der Derbysieg der Geißböcke war ein teuer erkaufter. Ellyes Skhiri verletzte sich im Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach und wird den Kölnern lange fehlen. Das gab der Verein am Abend bekannt.

Das Foulspiel von Florian Neuhaus hatte viel von unglücklich, doch ob mit Absicht oder nicht, die Folgen sind für den FC heftig. Ellyes Skhiri wird den Kölnern längere Zeit fehlen. Die Spieler widmeten dem Mittefeldspieler den Sieg.

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Die Bilder waren schon recht aussagekräftig. Das Foulspiel von Florian Neuhaus würde Folgen haben, so viel war klar. Allerdings nicht für den Gladbacher. Vielmehr für Ellyes Skhiri und den FC. Denn der Tunesier ist nun der nächste Ausfall, auf den die Kölner intern reagieren müssen. Skhiri war bei dem Foulspiel am Sprunggelenk verletzt worden. Der Tunesier blieb am Boden liegen, zeigte direkt an, dass er eine Behandlung brauchen würde. Und am Sonntagabend folgte dann die bittere Diagnose. „Das MRT ergab eine Verletzung am Sprunggelenk, die eine längere Pause nach sich ziehen wird. Die Mannschaft widmete Skhiri den Derbysieg und hielt sein Trikot in der Kabine in die Höhe“. Im Sommer hatte der FC lange nach einem Sechser gesucht. Für René Wagner stand die Wunschlösung lange fest: Eben Ellyes Skhiri, mit dem der Trainer in der Vergangenheit schon gearbeitet hat.

„Der Sieg ist auch für Flacco“

Eine genaue Diagnose sowie eine Einschätzung der Ausfallzeit gab es von Vereinsseite nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass Skhiri dem FC mehrere Wochen bis Monate fehlen wird. Für den 31-Jährigen kam am Sonntag im Derby Tom Krauß, der seine Aufgabe gut löste. „Es tut mir unheimlich Leid für Flacco. Das sieht nicht so gut aus“, sagte der Mittelfeldspieler. „Der Sieg ist auch für Flacco“, sagte der Mitspieler. Krauß hatte zum ersten Mal in dieser Saison nicht begonnen. Neben Ellyes Skhiri werden auch Thijs Dallinga und Ragnar Ache weiterhin fehlen. Der Niederländer hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen, Ache fällt mit einer Muskelverletzung weiterhin aus. Den Ausfall von Ellyes Skhiri werden wohl zunächst Krauß sowie die weiteren Mittelfeldspieler um Paul Okon-Engster und Isak Johannesson kompensieren müssen. Der Isländer zeigte am Sonntag eine starke Leistung.  

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„Dass ein Gladbacher vor unserer Kurve jubelt, geht gar nicht“- Die Stimmen zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Mönchengladbach

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer zum 2:1
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„Dass ein Gladbacher vor unserer Kurve jubelt, geht gar nicht“- Die Stimmen zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Mönchengladbach

Der FC gewinnt die Begegnung gegen die Fohlen in einem hitzigen Derby. Nach der Partie äußerten sich René Wagner, Said El Mala und Tom Krauß: Die Stimmen zum Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Der FC ist Derby-Sieger. Die Kölner setzten sich in einem packenden Duell gegen den Erzrivalen 2:1 durch und feierten den wichtigen Erfolg. Nach dem Spiel äußerten sich Spieler und Trainer.


come-on-fc.com berichtet aus dem RheinEnergeiStadion

Der FC konnte das Rheinderby für sich entscheiden und drei Punkte bleiben in Köln. Neben dem spannenden Spiel auf dem Platz, lieferten sich die Anhänger Ausschreitungen. Nach dem Spiel äußerten sich Tom Krauß, Torschütze Said El Mala und René Wagner in der Mixed Zone.


René Wagner wirkt nachdenklich

René Wagner

„Das fühlt sich super an“

„Die letzten 15 Minuten waren brutal“



Tom Krauß jubelt nach dem Siegtreffer gegen Hoffenheim

Tom Krauß

„Wie und was ist mir scheißegal“

„Es tut mir unheimlich Leid für Flacco“



Said El Mala bejubelt seinen Treffer im Derby (Foto: Lars Baron/Getty Images)

Said El Mala

„Das ist dann die Quittung dafür„

„Ich versuche, immer weiter zu machen“



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Das sagt Philipp Türoff zu den Ausschreitungen beim 1. FC Köln: „Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren“

Philipp Türoff vom 1. FC köln
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Das sagt Philipp Türoff zu den Ausschreitungen beim 1. FC Köln: „Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren“

Die Begegnung des 1. FC Köln wurde von Ausschreitungen überschattet. Anhänger prügelten sich beim 2:1-Erfolg der Geißböcke auf der Nordtribüne. Dabei schossen die Gladbacher Anhänger Feuerwerkskörper in einen Kölner Block. Dazu äußerte sich der Kölner Geschäftsführer Philipp Türoff.

Der FC hat das Derby gegen Gladbach mit 2:1 gewonnen. Nach dem Schlusspfiff herrschte kollektive Freude bei den Kölner Anhängern. Zuvor gab es aber auch unschöne Szenen. Zahlreiche Anhänger prügelten sich, es flogen Raketen und Feuerwerkskörper auf den Rasen, aber auch in den Fanblock. Dazu äußerte sich nun Geschäftsführer Philipp Türoff.

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Zu den Ausschreitungen: Selbstverständlich verurteilen wir aufs Äußerste die gewalttätigen Aktionen, von denen wir heute auf der Nordtribüne leider Zeuge werden mussten. Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren und geben dem Derbysieg heute einen unschönen Beigeschmack. Wir haben noch keine Informationen, aber ich hoffe sehr, dass möglichst wenige Unbeteiligte Schaden genommen haben.

Philipp Türoff äußert sich zu den Vorkommnissen im Derby

Zum Sicherheitskonzept: So kurz nach dem Spiel ist nicht der Moment um zu bilanzieren. Wir haben uns in der Vorbereitung sehr sehr viele Gedanken gemacht. Wir haben sehr eng mit den Sicherheitsbehörden, aber auch unseren Gladbacher Kollegen zusammengearbeitet. Jetzt haben wir Dinge gesehen, die sehr stark mit individuellen Störungen zu tun haben. Deswegen ist der erste Eindruck, dass das Sicherheitskonzept als Ganzes nicht anders  geartet funktioniert hat als früher.

Zu der Zeit bis die Polizei eingriff: Das ist nicht ungewöhnlich. Es ist ein Vorfall, wo Sicherheitsglas durchbrochen wird. Dafür ist auch Werkzeug erforderlich, um das zu machen. Dann greifen die Maßnahmen sofort. Hier war die Erkenntnis: Hier musste die Polizei reagieren, weil das eine gewaltbetonte Szene war, die da war. Die Polizei hat reagiert und sind zügig, wie es nur ging gekommen. Bei einem Hochsicherheitsspiel wie in Gladbach da in Alarmbereitschaft sind.

Zu den Ausschreitungen: In Rahmen von individuellen Geschichten ist das eine Illusion, dass man jeden unter Kontrolle hat. Ich denke, vor allem, dass wir heute individuelle Themen gesehen haben, spricht dafür, dass der große andere Kontext auch gut gemacht worden ist. Nach meinem Eindruck sind das individuelle Geschichten. Das ist mein Eindruck. Das ist der Eindruck, den ich von der Sicherheit mtibringe. Das bewerten wir gerade so, aber wir gucken natürlich sehr genau hin, wenn so etwas passiert. Solche Szenen wollen wir in Köln nicht haben. Das gilt für uns in Köln genauso wie für usnere Kollegen in Gladbach.

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Anhänger prügeln sich im Derby und werfen Pyro – Spiel zwischen 1. FC Köln und Mönchengladbach unterbrochen

Ausschreitungen beim Derby
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Anhänger prügeln sich im Derby und werfen Pyro – Spiel zwischen 1. FC Köln und Mönchengladbach unterbrochen

Das neue Sicherheitskonzept scheint seine Lücken zu haben. Zumindest wurde die Begegnung des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach wegen Ausschreitungen kurzfristig unterbrochen. Fans lieferten sich während des Derbys eine Schlägerei auf der Nordtribüne.

Das Spiel zwischen dem FC und Borussia Mönchengladbach wurde natürlich bereits im Vorfeld als Risikospiel eingestuft. Und das Derby wurde dem Namen während des Spiels im Stadion gerecht. Denn in der zweiten Halbzeit bewies das neue Sicherheitskonzept, dass es nicht so richtig sicher ist. Mehrere Minuten konnten sich Fans ungestört prügeln.

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Eigentlich war es im Derby lange ruhig geblieben. Das übliche Feuerwerk, ein wenig Provokationen der Spieler, natürlich auch der Anhänger. Doch Mitte der zweiten Halbzeit eskalierte die Situation auf der Nordtribüne zunehmend. Zunächst warfen die Gladbach-Fans noch ziellos ihre Pyros umher, erstaunlicherweise sogar im eigenen Block. Doch schon früh zeichnete sich ab, dass es dabei nicht bleiben würden. Eine Trennscheibe zwischen den FC-Anhängern und Gladbach-Fans wurde eingetreten und innerhalb von wenigen Minuten gingen die Anhänger aufeinander los. Von Sicherheitspersonal oder Polizei weit und breit nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die Anhänger konnte sich sicherlich zehn Minuten ungestört bekämpfen, das Spiel lief in der Zeit erstmal ebenfalls ungestört weiter.


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>> Sorge um Ellyes Skhiri


Derby des 1. FC Köln mehrere Minuten unterbrochen

Mit der Zeit kamen außerdem die Gladbach-Fans auf die Idee, ihre Pyros in den Kölner Fanblock zu schießen. Gleich mehrere Feuerwerkskörper landeten im Block der Geißböcke. Als auch einige Geschosse Richtung Platz flogen, unterbrach Schiedsrichter Florian Badstübner doch die Begegnung. Dass es zu so starken Ausschreitungen kam, ist gerade deshalb besonders brisant, weil zum ersten Mal das neue Sicherheitskonzept ausprobiert wurde. So sollen die Veranstalter mit ihren Ordnungsdiensten, Fanbeauftragten und Sicherheitsbeauftragten für die Sicherheit in den Stadien sorgen. Dadurch soll die Polizeipräsenz möglichst verringert werden. Im Vorfeld des Derbys hat die Polizei auch bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. Gegen acht Angehörige der Kölner Fanszene und drei Anhänger von Borussia Mönchengladbach wurden Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbote für den Spieltag ausgesprochen. Darüber hinaus führte die Polizei mit 50 weiteren Kölner Fußballanhängern sogenannte Gefährderansprachen durch. Nur so wirklich gegriffen hat das Konzept zunächst noch nicht und hinterlässt Fragen.

Nach dem Spiel äußerte sich Philipp Türoff, Sprecher der Kölner Geschäftsführung, zu den Ausschreitungen: „Selbstverständlich verurteilen wir aufs Äußerste die gewalttätigen Aktionen, von denen wir heute auf der Nordtribüne leider Zeuge werden mussten.
Diese Bilder haben im Fußball nichts verloren und geben dem Derbysieg heute einen unschönen Beigeschmack. Wir haben noch keine Informationen, aber ich hoffe sehr, dass möglichst wenige Unbeteiligte Schaden genommen haben.“ Das Spiel wiederum wurde nach wenigen Minuten dann wieder angepfiffen. Die Kölner brachten den Sieg über die Zeit und feierten dann mit den Fans vor der Südkurve. Gladbach kassierte dagegen eine historische Niederlage. Die fünfte in Folge. Das hatte es bislang erst einmal gegeben.

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Matchwinner Said El Mala: Der 1. FC Köln gewinnt das Derby gegen Mönchengladbach mit 2:1

Said El Mala bejubelt seinen Treffer im Derby (Foto: Lars Baron/Getty Images)
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Matchwinner Said El Mala: Der 1. FC Köln gewinnt das Derby gegen Mönchengladbach mit 2:1

Nach drei Spielen ohne Sieg standen die Kölner im Derby schon etwas unter Druck. Doch diesem hielten die Geißböcke stand: Der 1. FC Köln gewinnt das Derby gegen Mönchengladbach mit 2:1. Dabei war Said El Mala der Kölner Matchwinner.

Am Ende mussten die Geißböcke nochmal zittern, doch nach intensiven 90 Minuten stand der Derbysieg: Dank zweier Traumtore von Isak Johannesson und Said El Mala besiegte der FC Borussia Mönchengladbach mit 2:1.

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Schon Stunden vor dem Anpfiff lag diese besondere Atmosphäre in der Luft, die nur ein Derby heraufbeschwören kann. Zwei Stunden vor Spielbeginn ließ ein lauter Knall bereits das Stadion erzittern. Die Fans waren da, geladen und bereit. Geknallt hatte es bei den Kölner schon im Vorlauf der Partie. Im Test gegen Viktoria Köln verletzten sich mit Ragnar Ache und Thijs Dallinga gleich beide nominellen Stoßstürmer. Im Umfeld des Vereins lieferte die Frage nach dem Ersatz viel Gesprächsstoff. „Wir haben Bülti, der eine Option sein kann, wir haben aber auch schon mit Said in der vordersten Reihe gespielt letztes Jahr“, verkündete René Wagner am Freitag auf der Pressekonferenz. Und tatsächlich standen sogar beide im Aufgebot der Kölner, wobei El Mala im Zentrum begann, während sich Bülter auf dem rechten Flügel einsortierte. Komplementär zum kopfballstarken Rechtsaußen beförderte der Cheftrainer zum ersten Mal Neuzugang Borna Sosa in die erste Elf, dessen Flankenqualität ligaweit gefürchtet wird. Dem stellte der neue Gladbach-Trainer Alexander Blessin wie erwartet eine neu formierte Dreierkette entgegen. Oberste Priorität hatte bei den Fohlen nach dem verkorksten Saisonstart eindeutig der Schutz des eigenen Tores. 

Jóhannesson lässt das Trömmelche erklingen

Bedacht starteten beide Teams in die Partie. Der Funke der Leidenschaft war zu Beginn vor allem in den Fanlagern zu spüren, die Mitte Oktober bereits Silvester feierten und den Nachmittagshimmel in dichten Nebel hüllten. Nach dem abtastenden Beginn wurden zunächst die Hausherren gefährlicher. Aus den Kölner Rängen erbebte in der 13. Spielminute dann ein kollektiver Handschrei. Skhiri bediente rechts im Sechzehner Sebulonsen, der viel Zeit und Platz hatte. Als der Rechtsverteidiger die Kugel schließlich in Richtung Gehäuse feuerte, warf sich ein Gladbacher in den Weg. Jedoch erfolgte der Block ohne Zuhilfenahme der Hand, völlig zu Recht blieb die Pfeife von Schiedsrichter Badstübner stumm.

In den Folgeminuten bewies Neu-Nationalspieler Said El Mala gleich doppelt seinen Zug zum Tor, verfehlte dieses aber beide Male deutlich. In Minute 26. machte es Jóhannesson besser und ließ das Trömmelche durch die Stadionboxen schmettern. Bülter hatte zuvor gegen Leszczyński auf dem rechten Flügel einen Freistoß gezogen. Der Sache nahm sich Sosa an, dessen Flanke initial per Kopf geklärt werden konnte, allerdings genau vor die Füße von Jóhannesson, der am Strafraumrand auf genau diesen Ball lauerte. Nicht mit Gewalt, sondern mit Gefühl und Präzision hängte der Kölner Stratege das Spielgerät mit der Innenseite links oben unter die Latte und ließ Nicolas im Tor der Gäste nicht den Hauch einer Chance.

Gladbacher schlagen aus dem Nichts zurück

Die Gladbacher blieben im ersten Durchgang dagegen größtenteils hinter den Erwartungen zurück. Ein gewisser Spielfluss im Kombinationsspiel ließ dennoch die Handschrift von Blessin erahnen. Trotzdem erzielten die Fohlen in der 39. Spielminute aus dem Nichts den Ausgleich. Im Anschluss an eine kleinere Belagerungsphase flankte Ullrich von links gefühlvoll in den Kölner Fünfmeterraum, wo Simpson-Pusey klären müsste. Stattdessen verlängerte der junge Engländer die Hereingabe unglücklich zum eingerückten Joe Scally, der aus fünf Metern cool blieb und lässig einköpfte.

Der erste Durchgang hielt zum Schluss noch eine Hiobsbotschaft für den FC bereit. Ellyes Skhiri verletzte sich nach einem harten Zweikampf mit Neuhaus und musste mit der Trage vom Feld gebracht werden. Anschließend ging es mit einem für Gladbach schmeichelhaften Unentschieden in die Halbzeitpause.

Kölner bekommen das Runde nicht ins Eckige

Erneut kamen die Kölner besser aus der Kabine. Beinahe konnte Simpson-Pusey seinen Fauxpas wiedergutmachen, als er von El Mala, der vom linken Flügel in die Mitte gezogen war, mit einer Mischung aus Schuss und Flanke rechts am Fünfer gefunden wurde. Irgendwie brachte der Innenverteidiger das Leder mit den Oberschenkeln auf das Gladbacher Gehäuse, wo jedoch Leszczyński goldrichtig stand und auf der Linie klären konnte. Wenig später hätte endgültig das 2:1 fallen müssen. Hashioka schenkte die Kugel her und brachte damit El Mala ins Spiel. Dieser marschierte über links frei in Richtung des Tores und ließ den einzigen noch verbliebenen Gegenspieler mit einem Haken in die Mitte aussteigen. Anstatt dann aber zum mitgelaufenen Bülter querzulegen, wählte der 19-Jährige selbst den Abschluss und scheiterte an Moritz Nicolas, der sich vor dem Kölner zu voller Größe aufbäumte.

El Mala-Traumtor bringt Köln auf die Siegerstraße

Wie alle großartigen Spieler ließ sich Said El Mala von der verpassten Gelegenheit aber nicht entmutigen. Stattdessen zog er nach Zuspiel von Linton Maina in der 67. Spielminute mit seinem unnachahmlichen Selbstbewusstsein vom linken Flügel ins Zentrum und schweißte die Kugel halbhoch zur 2:1-Führung ins lange Eck. Wenig später könnte der Youngster sogar das Dritte nachlegen, verfehlte das Tor aber, nachdem er mit viel Platz, diesmal vom rechten Flügel kommend, in die Mitte zog.

Im Anschluss wurde es unschön. Zwischen den mitgereisten Gladbacher Fans und dem Kölner Anhang entstand ein hitziger Konflikt. Als dann sogar Böller und Raketen ins Kölner Fanlager flogen, unterbrach Florian Badstübner die Partie verständlicherweise. Nach der Deeskalation durch die Polizei konnte die Partie nach einigen Minuten fortgesetzt werden.In der Schlussphase versuchten die Fohlen noch einmal alles. Zwar drängten die Kölner, wie schon zuletzt, nicht auf die endgültige Entscheidung, verteidigten dafür aber aufopferungsvoll und warfen sich in jeden Schuss. Als schließlich der Schlusspfiff ertönte, war die Erleichterung über den Derbysieg förmlich greifbar. Das Team von René Wagner konnte einen bedeutungsschwangeren Sieg einfahren, der so viel mehr bedeutet als nur drei Punkte.

1. FC Köln: Schwäbe – Sosa, Lochoshvili (78. Schmied), Simpson-Pusey, Sebulonsen – Skhiri (45.+2 Krauß), Johannesson, Moore (85. Rondic) – Maina (90.+2. Waldschmidt), El Mala (78. Thielmann), Bülter; Tore: 1:0 Johannesson (26.), 1:1 Scally (38.), 2:1 El Mala (67.)

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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach: Das Spiel ist aus!!! Der FC ist Derbysieger!

Mikey Moore vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach: Das Spiel ist aus!!! Der FC ist Derbysieger!

Am Sonntagnachmittag steht für die Kölner das Derby an. Um 15:30 Uhr wird die Partie im RheinEnergieStadion angepfiffen. Alle Infos im Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Für die Geißböcke steht am Sonntag des vorerst wichtigste Duell der Saison an. Dann empfängt die Mannschaft von Trainer René Wagner das Tabellenschlusslicht.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Für René Wagner und sein Team geht es am 5. Spieltag der Saison 26/27 gegen den Tabellenletzten. Dennoch wird die Aufgabe keine leichte. Den Kölnern fehlen bekanntlich Ragnar Ache und Thijs Dallinga und René Wagner muss seine Mannschaft umstellen. Mit vier Zählern liegen die Geißböcke allerdings auch vier Zähler vor den Fohlen, die aktuell noch ohne Punkte dastehen. Mit Alexander Blessin soll es bei den Borussen nun ein neuer Trainer an der Seitenlinie richten.