Das sagt Baumgart zur Länderspielpause, dem Derby und Mark Uth

Keller deutet weiteren Transfer an
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Das sagt Baumgart zur Länderspielpause, dem Derby und Mark Uth

Während die Nationalspieler zur EM-Quali aufgebrochen sind, wird am Geißbockheim trainiert. Nach der Einheit am Dienstag äußerte sich Steffen Baumgart zur Länderspielpause, zu möglichen Rückkehrern und zu Bayer Leverkusen.

Die deutliche Pleite gegen Leverkusen ist noch nicht verdaut, da hat der FC bereits mit der Vorbereitung auf das Derby begonnen. Allerdings mit dezimierten Kader, da sich gleich drei Spieler auf Länderspielreise befinden. Das sagt Baumgart zur Länderspielpause, dem Derby und Mark Uth.

Keller deutet weiteren Transfer an

Während sich Florian Kainz, Dejan Ljubicic und Mathias Olesen mit ihren Nationalmannschaften auf den Weg Richtung Europameisterschafts-Qualifikation gemacht haben, hat für den FC verfrüht die Vorbereitung auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach begonnen. Schon nach der jüngsten Länderspielreise, vor allem aber der Verletzung von Eric Martel hatte der Kölner Coach seinen Unmut über die Folgen der jeweiligen Einsätze geäußert.

So richtig glücklich zeigte er sich auch am Dienstag nicht über die vermeintliche „Pause“, obwohl dieses Mal nur drei Nationalspieler nicht zur Verfügung stehen. „Normal wäre heute frei. Dadurch, dass wir am Mittwoch das Spiel haben, verändern wir den Rhythmus. So viel vom Trainingsinhalt ist jetzt nicht da“, sagte Baumgart. „Wir werden morgen noch etwas machen und im Spiel versuchen, einige Dinge umzusetzen, so wie wir sie uns vorstellen. In der ganzen Zeit, in der ich als Spieler oder Trainer dabei war, habe ich mir in diesen Phasen nie etwas erarbeitet.“ Mal abgesehen von Fitness, wie Baumgart betonte.

Baumgart: „Es war noch nie so wichtig, ein Derby positiv zu gestalten“

Dabei könnten Kainz und Ljubicic mit Österreich frühzeitig das EM-Ticket buchen, Olesen mit Luxemburg einen großen Schritt in diese Richtung machen. Selbstvertrauen würden sich die Spieler aber eher nicht holen. „Man muss mit dem Selbstvertrauen immer ein wenig aufpassen. Es ist ja nicht so, dass es da ist, wenn du mal gewinnst und dann wieder weg ist, wenn du verlierst“, sagte der Trainer. „Ganz so einfach ist es nicht. Es geht darum, dass die Jungs ihren Job machen und das machen sie ja“, sagte Baumgart weiter und befand sich somit mitten in der aktuellen Situation der Kölner. „Wir waren Leverkusen komplett unterlegen und nicht, weil die Jungs nicht gewollt hätten. Leverkusen hat es einfach gut gemacht. Ich glaube, wir sind noch nie so an Grenzen gestoßen, wie in diesem Spiel. Und trotzdem haben die Jungs alles rausgehauen“, so Baumgart.

Und dennoch bleibt am Ende dieser eine Punkt aus sieben Spielen. Mehr nicht. Die Situation ist für die Akteure dementsprechend belastend. „Das merkst du bei mir, das merkst du bei jedem. Wir gehen da nicht drüber weg. Es ist im Moment schon anstrengend. Das ist eine Situation, die du nicht erleben möchtest. Aber da musst du durch“, sagte der Trainer, der noch einmal betonte, dass man den eingeschlagenen Weg weitergehen werde.

Eine Alternative haben die Kölner aktuell auch nicht. Es gibt keinen Plan B. Und so gilt die Konzentration der bevorstehenden Aufgabe, die nicht einfacher wird. „Es war noch nie so wichtig, so ein Derby erfolgreich zu gestalten“, sagte Baumgart angesichts der aktuellen Situation. „Das wird der Derby-Gegner aber genauso sehen.“ Umso wichtiger, dass Baumgart in Sachen Personal „Licht am Ende des Tunnels sieht.“ Luca Waldschmidt trainierte am Dienstag wieder mit und steht somit wieder zur Verfügung. Über Linton Maina und Benno Schmitz konnte Baumgart keine genaue Prognose abgeben, sie werden im Testspiel am Mittwoch aber wohl kein Faktor werden.

Baumgart: Uth ist ein Kandidat für das Derby

Dafür aber die Rekonvaleszenten Eric Martel, Flo Dietz und Mark Uth, die am Wochenende Einsatzminuten sammelten. „Es ist wichtig, dass insgesamt alle wieder da sind. Du brauchst aber dann auch ein bisschen, um wieder in die Form zu kommen“, sagte der 51-Jährige. „Dass Eric ein Stabilisator ist, darüber braucht man nicht reden. Es geht aber auch um Mark. Wir haben ihn als Jemanden eingeplant, der dann auch Tore macht. Wenn solche Spieler dabei sind, macht das die anderen auch insgesamt besser.“

Uth ist somit auch ein Kandidat für das Duell gegen Mönchengladbach. „Mark hat jetzt vier Wochen trainiert, er hat bei der U21 gespielt und wird auch morgen spielen. Wenn er seine Leistung bringt und gesund bleibt, ist er ein Kandidat für das Derby“, sagte der Trainer. Das gelte aber auch für die anderen Akteure, die im Training seien. Auch bei Jan Thielmann und Noah Katterbach sieht der Kölner Coach eine Verbesserung, erwartet beide Akteure in „zwei bis drei“ Wochen im Mannschaftstraining zurück. Direkt zum Einsatz werden sie dann aber wohl nicht kommen.

 

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Welche Profis des 1. FC Köln haben die Chance auf die EM?

Dejan Ljubicic und Florian Kainz waren bei der EM-Quali im Einsatz
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Welche Profis des 1. FC Köln haben die Chance auf die EM?

Länderspielpause in der Bundesliga: Dennoch sind einige FC-Profis im Einsatz. Wenn auch wenige. Nur drei Spieler des Profi-Kaders treten für ihre Nationalmannschaften an.

Ein Punkt aus sieben Spielen lautet die reine Zählerausbeute des 1. FC Köln nach dem Saisonstart der Bundesliga. Während Steffen Baumgart ankündigte, am Geißbockheim gleich an mehreren Stellen arbeiten zu wollen, geht es für andere Profis zu den Nationalmannschaften. Diese FC-Profis können nun das EM-Ticket lösen.

So schlugen sich die FC-Spieler bei den Länderspielen

Auch wenn sich der FC mitten in der Krise befindet, braucht sich Steffen Baumgart eine Sorge aktuell nicht machen: zu wenig Betrieb auf dem Trainingsplatz. Denn trotz der anstehenden Länderspielpause ist der FC-Kader ungewohnt gut besetzt. Insgesamt befinden sich gerade einmal drei Kölner Profis auf Länderspielreise. Während die deutsche Nationalmannschaft mit dem neuem Bundestrainer Julian Nagelsmann die viel kritisierte und sportlich nicht ganz so bedeutende Reise in die USA angetreten, geht es für die Kölner Akteure in die heiße Phase und um nicht weniger als die Qualifikation für die Europameisterschaft im Land ihres Arbeitgebers. So kommt es in der Gruppe F der EM-Quali am Freitag zum Spitzenspiel zwischen Österreich und Belgien. Nach fünf Spielen führen die beiden Teams die Gruppe mit 13 Zählern vor Schweden mit 6 Punkten an.

Spitzenspiel für Kainz und Ljubicic

Heißt: Sollte Österreich gegen Belgien gewinnen, ist das Team mit Dejan Ljubicic und Florian Kainz für die EM 2024 definitiv qualifiziert. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage käme es auf das nächste Spiel der Schweden an. Die Skandinavier bestreiten am Donnerstag ein Freundschaftsspiel gegen Moldawien, bevor dann am kommenden Montag die schwere Begegnung in Belgien ansteht. Theoretisch könnte auch Aserbaidschan den Tabellenzweiten noch abfangen, allerdings ist die Ausgangslage des Außenseiters eher schlecht. Die Chancen stehen für Österreich also nicht schlecht. Allerdings gehörten die beiden Kölner Profis zuletzt nicht zum Stammpersonal der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Im Testspiel im September gegen Moldawien dürften beide Akteure beginnen, konnten sich aber nicht beweisen. Zudem verletzte sich Ljubicic leicht.

Hoffnungen auf die EM darf sich auch Mathias Olesen mit Luxemburg machen. Der Mittelfeldspieler ist rechtzeitig fit geworden, um an den Länderspielen teilzunehmen. Luxemburg belegt aktuell in der Gruppe J den dritten Platz, nur drei Punkte hinter der Slowakei mit Ondrej Duda. Portugal führt die Gruppe souverän an, hat alle Quali-Spiele gewonnen und ist so gut wie sicher qualifiziert. Für Olesen geht es am Freitag nach Island, bevor dann am kommenden Montag eine Art vorgezogenes Endspiel eben gegen die Slowakei ansteht. Sollten die Team punktgleich sein, entscheidet der direkte Vergleich. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass Luxemburg mit einem Sieg mit der Slowakei gleichzieht. Die Mannschaft um Duda ist am Donnerstag zu Gast in Portugal. Im November stehen dann die Spiele gegen Liechtenstein und Bosnien-Herzegowina an.

Keine weiteren Profis im Einsatz

Sargis Adamyan und Dimitrios Limnios wurden für die Länderspiele Armeniens sowie Griechenlands nicht berücksichtigt. Für die Griechen geht es gegen Irland und die Niederlande um die letzte Chance auf die EM-Quali. Griechenland liegt aktuell auf Rang drei mit drei Punkten Rückstand auf die Niederlande. Oranje hat aber ein Spiel weniger absolviert. Armenien hat ebenfalls noch Chancen, spielt am Donnerstag gegen Lettland. Wie der kosovarische Fußballverband bereits am Morgen mitteilte, wird Leart Pacarada aufgrund einer Verletzung (Rückenprobleme) nicht an den Länderspielen des Kosovo teilnehmen können.

Auch Eric Martel wird nicht an den Länderspielen der U21 teilnehmen. Für den Mittelfeldspieler kommt ein Einsatz zu früh.

Die Nationalspieler des 1. FC Köln

Florian Kainz

Österreich

27 Einsätze

1 Tor

Dejan Ljubicic

Österreich

9 Länderspiele

1 Tor

Dimitrios Limnios

Griechenland

25 Länderspiele

3 Tore

Leart Pacarada

Kosovo

27 Länderspiele

1 Tor

Mathias Olesen

Luxemburg

17 Länderspiele

1 Tore

Sargis Adamyan

Armenien

35 Länderspiele

2 Tore

Eric Martel

U21

14 Länderspiele

1 Tore

Jan Thielmann

U21

9 Länderspiele

1 Tore

 

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Was dem FC nun Hoffnung machen darf

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Was dem FC nun Hoffnung machen darf

Nach der verdienten Pleite in Leverkusen ist der FC erstmals seit vier Jahren wieder am unteren Ende der Tabelle angekommen. Die Situation ist bedrohlich, sie ist aber nicht aussichtslos.

Die bittere Pleite gegen Leverkusen hatte einen schmerzhaften Nebeneffekt. Der 1. FC Köln ist zum ersten Mal seit vier Jahren wieder Träger der roten Laterne. Mit nur einem Punkt aus sieben Spielen befindet sich der FC auf Abstiegskurs. Die Situation ist bedrohlich. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer. Diese 5 Gründe dürfen dem FC Hoffnung machen

Ein Punkt aus sieben Spielern, ganze vier Treffer auf der Haben-Seite, eine zwischenzeitliche Ratlosigkeit der Verantwortlichen und der letzte Tabellenplatz – aktuell deutet nicht viel darauf hin, dass der FC in dieser Saison noch die Kurve kriegen kann. Die Situation ist wie FC-Trainer Steffen Baumgart schon sagte „bedrohlich“, sie ist aber nicht hoffnungslos.

Der Spielplan

Vor dem vergangenen Saisonfinale gegen den FC Bayern München gestand FC-Trainer Steffen Baumgart, dass er sich bei der Veröffentlichung des Spielplans schon ein paar Gedanken um das letzte Spiel gegen Bayern München gemacht habe und er nun froh sei, dass es sich um kein Endspiel handeln würde. Bei der Veröffentlichung des neuen Rahmenplans wird es ihm wohl kaum besser ergangen sein. Der FC hat tatsächlich ein denkbar schweres Auftaktprogramm erwischt. Und das soll keine Schönmalerei sein. Fakt ist: Auch bei diesem Auftaktprogramm ist ein Zähler definitiv zu wenig. Auf der anderen Seite haben die Kölner nun aber schon gegen sechs Klubs der aktuellen Top-Acht gespielt. Einzig die Bayern und Leipzig warten noch in der Hinrunde als Großkaliber. Mainz und Darmstadt haben zum Beispiel erst gegen drei Mannschaften der Top-Acht gespielt. Die 98er aber gegen Bremen im Gegensatz zum FC gewonnen.

Zudem trifft der FC in der Hinrunde noch auf die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf. Die Spieltage 10 bis 14 im November und Anfang Dezember sind für die Kölner absolut richtungweisend. Zunächst erwarten die Geißböcke die ebenfalls kriselnden Augsburger, bevor es am 11.11. nach Bochum geht. Nach dem Heimspiel gegen die Bayern warten die Aufgaben in Darmstadt und in Köln gegen Mainz. Doch auch diese Begegnungen werden für die angeschlagenen Kölner natürlich alles andere als Selbstläufer.

Die Rückkehrer

Schon vor dem Spiel gegen Leverkusen hatte Baumgart betont, dass sich das Lazarett langsam lichtet. Dann kamen die Erkrankung von Luca Waldschmidt sowie die Beschwerden von Linton Maina dazwischen. Dennoch wird sich der Kader nach der Länderspielpause – sollten keine weiteren Verletzungen dazukommen – wieder breiter aufstellen. Eric Martel stand gegen die Werkself bereits wieder auf dem Platz und deutete an, welche Relevanz er für die Kölner Defensive hat. Auch Mathias Olesen steht wieder zur Verfügung. Viel wichtiger aber dürfte die Rückkehr von Mark Uth für die Kölner sein. Schließlich hapert es in der Offensive bei den Geißböcken doch gewaltig. Waldschmidt, Maina und Benno Schmitz dürften dann ebenfalls zum Kader gehören, so dass einzig Noah Katterbach, Jacob Christensen und Jan Thielmann noch nicht zur Verfügung stünden. Ob der breitere Kader dann auch mehr Qualität bringt, wird sich zeigen.

Die Leistungsparameter

Zwar lag Marvin Schwäbe am vergangenen Wochenende mit seiner Einschätzung, der FC habe gegen den Nachbarn eine gute Leistung gezeigt, ausnahmsweise daneben, doch generell kann man den Kölnern die fehlende Leistungsbereitschaft nicht absprechen. Der FC gehört in der Bundesliga zu den Top-Teams in den Kategorien Laufleistung, Sprints und intensive Läufe. Die von Baumgart geforderte Intensität bringen die Kölner jedenfalls auf den Platz. Und das lässt hoffen. Schließlich haben die gleichen Parameter die vergangenen Spielzeiten so erfolgreich gemacht. Es spricht nichts dagegen, dass diese Leistungen gegen Mannschaften auf Augenhöhe ausreichen. Defizite weist der FC aber in anderen Parametern auf, die im Grunde der Inbegriff des Abstiegskampfes sind. Die Kölner haben zwar viele Zweikämpfe geführt, davon aber nicht so viele gewonnen. Im Ranking der gewonnenen Zweikämpfe liegt der FC im unteren Drittel. In der Fairplay-Wertung belegen die Kölner mit zehn Gelben und einer Roten Karte den fünften Platz. Zudem fehlt den Kölnern nach wie vor die nötige Durchschlagskraft. Keine andere Mannschaft flankt so viel wie der FC, Tore sind aus dem Spiel heraus aber nicht gefallen.

Die Ruhe

Im und um das Geißbockheim ist es angesichts der anhaltenden Krise ungewohnt still. Mal abgesehen von den ersten Fans, die in den Sozialen Netzwerken die Entlassung des Trainers fordern, steht Baumgart in Köln nicht zur Diskussion. Zurzeit hat man nicht das Gefühl, dass sich daran auch bei weiteren Pleiten gegen Gladbach und Leipzig etwas ändern würde. Das hat vielschichtige Gründe. Unter anderem wissen die Kölner Verantwortlichen nur zu gut, dass es für Baumgarts eingeschlagenen Weg aktuell kaum Alternativen gibt. Die FC-Bosse hoffen auf die Entwicklungsfähigkeiten des Trainers, der wiederum mit dem Kader arbeiten muss, dem man ihm zur Verfügung gestellt hat. Der Qualitätsverlust ist nicht von der Hand zu weisen. Das tun die Kölner auch nicht. Sie machen dafür aber auch nicht den Trainer verantwortlich. Unabhängig der Gründe kann Baumgart aktuell noch in Ruhe arbeiten.

Das Vertrauen

Das ist wiederum an den Trainer gekoppelt. Sowohl die Kölner Bosse – wenn auch aus den genannten Gründen – als auch die Mannschaft Vertrauen dem Können von Steffen Baumgart. Die Mannschaft ist auch deswegen absolut intakt. Sie stellt sich ungefragt hinter den Trainer. Solche Äußerungen sind mitunter schon einmal verdächtig – beim FC aktuell nicht. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Mannschaft dem Trainer, seinem Weg und seinen Ansagen vertraut. Das hat sich Baumgart in den vergangenen beiden Jahren hart erarbeitet und das ist der Grundstein seines Erfolgs. Genauso stellt sich der Trainer aber auch vor seine Mannschaft, nimmt sie in Schutz, weiß aber auch an den richtigen Stellen zu kritisieren. Die Mannschaft funktioniert als Team, sie ist auch in der Krise eine Einheit. Sie glaubt an den Klassenerhalt und das ist in der aktuellen Situation viel wert.

Doppelspitze statt Doppelsechs – die richtige Entscheidung?

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Doppelspitze statt Doppelsechs – die richtige Entscheidung?

FC-Trainer Steffen Baumgart überraschte gegen Leverkusen mit seiner taktischen Ausrichtung. Der Trainer vertraute der Doppelspitze anstatt der Doppelsechs.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte am vergangenen Freitag vor der Leverkusener Offensive gewarnt. Dennoch entschied sich der Kölner Coach für die vermeintlich offensivere Variante. Doppelspitze statt Doppelsechs – war das die richtige Entscheidung?

Obwohl die Personalsituation beim 1. FC Köln eigentlich wenige Optionen bot, hielt FC-Trainer Steffen Baumgart zum Nachbarschafts-Duell am Sonntag dann doch eine Überraschung bereit. Nicht etwa, dass Rekonvaleszent Eric Martel etwas verfrüht wieder in der Startelf gegen Leverkusen stand. Das war eben jener Personalnot geschuldet und hatte sich bereits unter der Woche angedeutet. Vielmehr überraschte, dass der Kölner Trainer auch gegen den ungeschlagenen und besonders torgefährlichen Tabellenführer die vermeintlich offensivere Variante mit zwei Spitzen und nur einer Sechs aufbot: Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit hieß die Devise Doppelspitze statt Doppelsechs.

Erstaunlich, denn Baumgart selbst hatte noch unter der Woche von der Offensivkraft und Variabilität jener Offensive der Leverkusener geschwärmt und gewarnt. Nun setzte der Coach nur auf den 21-jährigen Martel im defensiven Zentrum, und das unmittelbar nach der Verletzung. Ein Vertrauensbeweis, aber auch ein gewisses Risiko, wie sich bereits nach 40 Sekunden zeigte, als Florian Wirtz zum ersten Tempovorstoß der Leverkusener ansetzte. Es sollte nicht der letzte gewesen sein.

Alidou kein Faktor im Angriff

Zudem stand Faride Alidou erstmals in der Startelf der Kölner. Auch das kam nicht sonderlich überraschend. Schließlich waren dem Kölner Trainer in der vergangenen Woche mit Linton Maina und Luca Waldschmidt gleich zwei Optionen für die linke Außenbahn weggebrochen. Allerdings beackerte der etatmäßige Linkaußen zunächst nicht etwa die linke Seite, die Frankfurter Leihgabe stand zu Beginn der Begegnung neben Davie Selke im Sturmzentrum. Eine überraschende und wenig wirksame Maßnahme. Alidou hatte diese Position bislang noch nicht gespielt und machte ehrlich gesagt auch wenig Werbung für weitere Einsätze. Der Offensivspieler kam in der Spitze zu keinem Torschuss, keiner Torschussvorlage, keiner Flanke. Dazu passten die Laufwege nicht zu den aus dem Mittelfeld oder den Außen gespielten Pässen. Der 22-Jährige fand in der Offensive überhaupt keine Bindung zum Spiel und somit auch so gut wie gar nicht statt.

Ganz anders Martel, der nach gut 45 Minuten nach einer Ecke zur einzigen ernsthaften Kölner Chance kam, diese aber nicht nutzte, obwohl er sie wohl hätte nutzen müssen. Dennoch ackerte der Rekonvaleszent, lief viele, sehr viele Löcher zu und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. Martel kam auf eine Zweikampfquote von mehr als 72 Prozent, erreichte damit den Bestwert. Doch auch der U21-Nationalspieler konnte nicht alle Lücken stopfen, Leverkusens Offensive war einfach zu stark, zu variabel, zu gewaltig, das Kölner Mittelfeld zu offen, nicht kompakt genug. So wie bei der Führung der Leverkusener, als sich Boniface den Weg durch das Zentrum suchte, erst Timo Hübers und dann eben Martel aussteigen ließ. Es fehlte der Nebenmann, die Unterstützung, obwohl sich sowohl Denis Huseinbasic als auch Dejan Ljubicic ab und an notgedrungen zurückfallen ließen.

Schwäbe bewahrt den FC vor Schlimmerem

Zur zweiten Halbzeit stellte Baumgart um, zog Huseinbasic ins Zentrum zurück, Alidou kam nun über die rechte Seite. Tatsächlich hatte Leverkusen nach dem Wechsel nicht mehr die Wucht, das Tempo des ersten Durchgangs. Ob der Baumgartschen Maßnahme geschuldet oder ob die Alonso-Elf einfach einen Gang runter schaltete, der FC stand nun höher, auch wenn er weiterhin keinen wirklichen Zugriff bekam. Zwar waren die Kölner nicht mehr so anfällig für den spielerischen Tempofußball, gerade durch das Zentrum, dafür aber für das Umschaltspiel der Leverkusener wie beim 3:0 durch Boniface. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Schwäbe noch einige gute Chancen der Werkself entschärfte und Köln in der Offensive weiterhin nichts zustande brachte.

Ob eine andere taktische Ausrichtung gegen den Tabellenführer insofern besser funktioniert hätte, ist spekulativ und gleichzeitig doch sehr unwahrscheinlich. Leverkusen war dem FC am Sonntag in jeglicher Hinsicht überlegen. 65 Prozent Ballbesitz, 300 Pässe mehr als die Kölner, eine Passquote von 92 Prozent im Vergleich zu 80 Prozent – sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings spielten weder Alidou noch Davie Selke am Sonntag eine entscheidende Rolle, insofern verpuffte die taktische Maßnahme der Doppelspitze. Das konnte Baumgart wiederum vor dem Spiel nicht wissen.

Motivierende Worte, bedrohliche Ergebnisse

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Motivierende Worte, bedrohliche Ergebnisse

Beim 0:3 in Leverkusen bekam der FC seine Grenzen deutlich aufgezeigt. Die aktuellen Leistungen machen wenig Hoffnung auf mehr. Steffen Baumgart glaubt dennoch weiterhin an den Klassenerhalt. Ein Kommentar

Auch nach der deutlichen 0:3-Pleite in Leverkusen glaubt FC-Trainer Steffen Baumgart weiterhin an den Klassenerhalt. Seine Aussagen sind verständlich, sogar logisch. Viel bleibt ihm auch nicht übrig. Dabei sprechen die bisherigen Leistungen eine andere Sprache: Motivierende Worte, bedrohliche Ergebnisse

Mal angenommen, und der Gedanke bedarf zugegebener Weise schon sehr viel Fantasie, dennoch: mal angenommen, der FC hätte gegen Leverkusen gepunktet – wie auch immer. Dann wäre der Spieler des Spiels mit großer Sicherheit ein Kölner gewesen. Marvin Schwäbe. Die Kölner Nummer eins hielt im Nachbarschafts-Duell so ziemlich alles, was ging und vielleicht sogar noch ein wenig mehr. Die Niederlage konnte Schwäbe nicht verhindern. Der Keeper bewahrte die Geißböcke aber mit einigen wirklich starken Paraden vor einer derben Klatsche, tatsächlich sogar vor einem Debakel. Der Klassenunterschied war mehr als nur deutlich. Wenn Leverkusen der Maßstab der ersten Liga sein soll, dann fehlte dem FC am Sonntag die Bundesligareife. Und so unterlief dem Kölner Keeper dann doch noch ein kleiner Fehlgriff, wenn auch nach dem Spiel, als er sagte, die Leistung seines Teams sei keine schlechte gewesen. Ehrlicher Weise hat eben diese Leistung nicht ausgereicht, um Leverkusen Paroli zu bieten, noch nicht einmal, um die Werkself ernsthaft in Gefahr zu bringen. Mehr als das Doppelpech von Eric Martel nach einer Ecke war für die Kölner nicht drin.

Diskrepanz zwischen Glauben und Ergebnisse

Der FC kassierte eine vollkommen verdiente Niederlage, die getrost auch höher hätte ausfallen können. Es war die sechste im siebten Spiel, ein Punkt steht auf dem Konto. Kein Wunder, dass die üblichen und verständlichen Mechanismen einer Krise greifen. Ein Teil der Fans schießt gegen Sportdirektor und oder Trainer, ein anderer Teil stellt so ziemlich alles rund um das Geißbockheim in Frage, ein weiterer schwört die ewige Liebe, egal was auch passiert. Und von Seiten der Kölner hört man die obligatorischen Durchhalteparolen. „Wir werden da unten rauskommen“, sagte Steffen Baumgart und wiederholte sinngemäß seine Worte der vergangenen Woche, als er betonte, er sei überzeugt, dass der FC nicht absteige. Auch Christian Keller erklärte vor dem Spiel, dass der Kader durchaus Bundesliga-Qualität besitze.

Die Worte der Kölner Verantwortlichen sind verständlich, sie sind logisch, und in der aktuellen Situation unumgänglich. Baumgart vertraut seiner Mannschaft und seinem Kader – das hat ihn, aber vor allem seine Spieler in den vergangenen Jahren stark gemacht. Der Kölner Coach geht voran. Er wird die Worte ernst meinen, von dem Klassenerhalt überzeugt sein. Sonst wäre er Fehl am Platz. Außer diesem bedingungslosen Glauben bleibt dem Trainer aber auch wenig übrig. Bei der personellen und finanziellen Lage gibt es für ihn aber auch wenige bis gar keine Alternativen. Dieser Kader wird den FC mit großer Sicherheit durch die Saison begleiten. Egal, wer Trainer oder Sportdirektor ist.

Nur liegt zwischen den Worten der Verantwortlichen und den Ergebnissen eine große Diskrepanz. Nach sieben Spieltagen lässt sich genau ein Punkt festhalten und kurzfristig wenig Aussicht auf mehr. Denn auch das Derby gegen Mönchengladbach und das Auswärtsspiel bei Leipzig sind in die Kategorie „schwere Brocken“ einzuordnen – zumindest in der aktuellen Verfassung. Mal abgesehen von dem Dortmund-Spiel, in dem der FC leidenschaftlich gekämpft hat und auch hätte gewinnen können, waren die Leistungen nur selten ausreichend. Es fehlt aktuell die Fantasie, wie der FC sich aus dieser Lage befreien kann. Nach dem siebten Spieltag lässt sich die Punkteausbeute jedenfalls nicht mit dem schweren Auftaktprogramm, Zufall, dem fehlenden Spielglück oder fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen erklären. Im Gegenteil: Bislang hat der FC viel von einem Absteiger.

Die Aufgaben werden nicht leichter

Natürlich ist die Situation nicht hoffnungslos. Es sind noch 27 Spiele zu spielen, die zweite Hälfte der Hinrunde ist vermeintlich leichter. In der Länderspielpause werden zudem einige verletzte Spieler wie Mark Uth zurückkehren. Und es stehen eben noch die Partien gegen die direkte Konkurrenz aus. Also werden die Aufgaben leichter? Das könnte sich schnell als Trugschluss erweisen. Denn die Kölner werden in diese Spiele mit der Bürde des letzten Tabellenplatzes und eben einem Zähler gehen. Auch Heidenheim, Darmstadt, Mainz und Bochum werden kämpfen, punkten wollen. Auch für jene Teams geht es gegen den Abstieg. Nur haben die Klubs bereits mehr gepunktet als der FC. Der Druck liegt auf Köln. Und wenn man Baumgarts Worten Glauben schenken soll, dann arbeitet es schon jetzt in den Köpfen der Spieler. Das macht die Gesamtsituation gewiss nicht einfacher.

Trotz 0:3: Warum der FC einem höheren Debakel entging

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Trotz 0:3: Warum der FC einem höheren Debakel entging

Beim 0:3 gegen Bayer Leverkusen war der FC nicht nur chancenlos, der Klassenunterschied zwischen dem Tabellenführer und dem Schlusslicht war nicht zu übersehen. Einzig Marvin Schwäbe konnte mithalten.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte in der vergangenen Woche vor der variablen Offensive der Leverkusener gewarnt. Die Wucht, mit der Bayer gegen die Kölner anlief, dürfte den 51-Jährigen dann doch überrascht haben. Warum der FC einem Debakel entging

Steffen Baumgart ist ein Mann der klaren Worte. Der Kölner Coach nennt die Probleme beim Namen, kritisiert, ist sich aber auch nicht für lobende Worte zu schade. Baumgart baut keine Luftschlösser, malt aber auch nicht schwarz. Das schafft Vertrauen – bei seiner Mannschaft, bei den FC-Fans. Am Sonntagabend saß der Kölner Trainer bei der obligatorischen Pressekonferenz in der BayArena und verkündete: „Wir werden da unten rauskommen.“ Man würde dem 51-Jährigen diese Aussage so gerne abnehmen, ihm in diesen wenigen Worten Vertrauen schenken und doch stellt sich die Frage nach dem „Wie?“. Wie will Baumgart den Tabellenkeller mit dem FC verlassen? Denn die Kölner vermittelten am Sonntag nicht den Eindruck, als hätten sie eine Idee, wie sie sich aus dieser misslichen Lage mit sechs Niederlagen, einem einzigen Zähler aus sieben Spielen befreien könnten. Der FC entging nur knapp einem Debakel.

Klassenunterschied war nicht zu übersehen

Dass es gegen die Werkself schwer werden würde, war klar. Doch es war mehr als die befürchtete schwere Aufgabe, es war ein Klassenunterschied. Und so musste sich auch Baumgart eingestehen, dass er mit einer Aussage der vergangenen Woche doch gründlich daneben gelegen hat. „In der Bundesliga kann jeder jeden schlagen“, sagte der Trainer vor wenigen Tagen. Doch diese Leverkusener waren für die Geißböcke – zumindest am Sonntag – nicht zu schlagen. „Man muss es am Ende so klar sagen: Wir waren nicht in der Lage, einer so gut aufspielenden Mannschaft Paroli zu bieten“, sagte Baumgart. „Das hat definitiv nicht gereicht, um hier etwas mitzunehmen.“

Und das war sogar gefühlt noch untertrieben. In keinem Spiel der aktuellen Saison war der FC weiter von einem Punkt entfernt als ausgerechnet im Nachbarschafts-Duell. Schon in der ersten Aktion zeigte – auch das ausgerechnet – Florian Wirtz, mit welcher Wucht, mit welchem Tempo es die Kölner zu tun bekommen würden. So waren es neben eben jenem Ex-Kölner sowie dem Ex-Gladbacher Jonas Hofman vor allem die Schienenspieler Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo, die Geburtstagskind Leart Pacarada und Rasmus Carstensen vor unlösbare Aufgaben stellten.

Immerhin sah Baumgart sich in der Meinung bestätigt, dass die Leverkusener Offensive besonders stark sei. „Die Elf, die ich erwarte, sind alle in der Kategorie, wo ich sage: Leck mich am Arsch, da kommt einiges auf uns zu“, hatte Baumgart gesagt und sollte damit wiederum recht behalten. Teilweise verlor die Kölner Hintermannschaft den Überblick, von wo der nächste Angriff anrollte. Leverkusen legte sich die Geißböcke zurecht, um dann im entscheidenden Moment zuzuschlagen. Bayer spielte 300 Pässe mehr als die Kölner, kam nahezu auf 65 Prozent Ballbesitz und zu 25 Abschlüssen. Vor allem Grimaldo war ein ständiger Unruheherd. Mehr als 40 Prozent der Leverkusener Angriffe liefen über seine Seite – der Spanier, der im Sommer ablösefrei nach Leverkusen gewechselt war, leitete gleich mehrere gefährliche Angriffe ein, bereitete einen Treffer vor und hätte beinahe mit einem satten Schuss in den Winkel das Tor des Spieltags erzielt. Beinahe, weil der FC dann doch einen Spieler hatte, der es mit der Leverkusener Offensivkraft aufnehmen konnte: Marvin Schwäbe.

Schwäbe pariert einige Male überragend

Schon vor dem ersten Gegentreffer hatte Schwäbe drei Mal, zwei Mal gegen Victor Boniface, ein Mal gegen Wirtz, seine starke Form unter Beweis gestellt, die Null gehalten. Beim Treffer von Jonas Hofmann war er chancenlos, das Tor perfekt herausgespielt. Auch das 2:0 durch Jeremie Frimpong hätte der Keeper nicht verhindern können. Bei Grimaldos Schlenzer war er wieder zur Stelle. Nach dem Wechsel rettete Schwäbe erneut gegen Wirtz, Frimpong und Boniface, das 3:0 war von ihm nicht zu verhindern. „Wir sind sehr zufrieden, haben sehr gut gespielt. Wir hatten viele Chancen, hätten fünf oder sechs Tore machen können“, sagte Leverkusens Coach Xabi Alonso. Tatsächlich hätte Leverkusen vielleicht sogar fünf oder sechs Tore machen müssen.

Schwäbe bewahrte den FC vor nicht weniger als einem Debakel. Und so blieb Baumgart nichts anderes als die Durchhalteparolen der vergangenen Wochen zu wiederholen: „Wir brauchen Punkte, was soll ich sagen. Wir haben sieben Spiele und einen Punkt. Dass das gefährlich und für uns eine unangenehme Situation ist, muss ich nicht jedes Mal erklären – das ist einfach so. Am Ende helfen uns nur Punkte.“

„Wir kommen da unten raus“

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„Wir kommen da unten raus“

Gegen Leverkusen setzte es für den FC eine bittere und verdiente 0:3-Pleite. Dabei blieb Köln im Grunde chancenlos. Dementsprechend war die Stimmung beim FC. Die Stimmen zum Leverkusen-Spiel.

„Es war ein verdienter Sieg für Leverkusen. Bayer hat ein super Team. Wir haben heute nicht unser Maximum erreicht, um hier etwas mitzunehmen. Wir haben jetzt viel Zeit zu regenerieren, uns auf das nächste Spiel vorzubereiten – dann steht das Derby vor der Tür. Wir haben heute bei einem Titelanwärter verloren, jetzt geht es weiter.“ 

Timo Hübers

„Wir wollen die Zeit nutzen, um das nächste Heimspiel gegen Gladbach vor unseren Fans erfolgreich zu bestreiten. Wir wissen aktuell genau, wo wir tabellarisch stehen. Nichtsdestotrotz versuchen wir, weiter hart zu arbeiten, versuchen unsere Stärken auszuspielen. Wenn wir das machen, hatten wir bislang immer ein gutes Gefühl. Wir hatten auch eine Trainingswoche, die gut war. Wir arbeiten daran, unsere Dinge besser zu machen. Wir wollen zu Hause gegen Gladbach versuchen, unseren Fans etwas zurückzugeben. Wir müssen als Mannschaft, als Club und in der Stadt weiter zusammenstehen, dann wird auch das Spielglück zurückkommen.“

Marvin Schwäbe

„Glückwunsch an Leverkusen. Ein verdienter Sieg. Bayer war uns leider in vielen Bereichen überlegen, sie haben die Situationen gut ausgespielt. Das muss man klar anerkennen. Unsere Jungs haben gekämpft und es probiert, aber es hat definitiv heute nicht gereicht. Wir brauchen Punkte. Wir sind in einer unangenehmen Situation, das ist uns klar. Wir kommen da unten raus. Aber wir benötigen einfach Punkte.“

Steffen Baumgart

„Wir haben heute gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Bayer Leverkusen war sehr ballsicher. Wir haben versucht, die Räume eng und die Mitte zu zu machen. Wir haben gut gearbeitet, hatten vor der Pause zwei Chancen zum Anschluss. Aber die müssen halt mal reingehen. Im Endeffekt hat uns Marvin ein paar Schüsse rausgeholt. Es ist sehr enttäuschend, weil wir sehr viel investiert haben. Aber am Ende war es eine sehr deutliche Niederlage. Natürlich ist die Situation schwer. Mit einem Punkt als Tabellenletzter ist die Situation angespannt. Wir werden weiter zusammenstehen und hart arbeiten, dann werden wir gegen Gladbach zuhause erfolgreich sein.“

Florian Kainz

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So bewerten wir die FC-Profis gegen Leverkusen

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So bewerten wir die FC-Profis gegen Leverkusen

Bei der 0:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen hatte der FC so gut wie keine Chance. Ohne Marvin Schwäbe hätte es wohl ein Debakel geben können. Demnach fallen die Noten insgesamt eher schlecht aus.

Der FC wartet weiterhin auf die ersten Sieg in der Liga. Gegen Bayer Leverkusen kassierten die Kölner eine verdiente 0:3-Pleite und verabschieden sich als Tabellenschlusslicht in die Länderspielpause. Somit wird es noch ungemütlich für die Geißböcke. Dabei hätte es ohne den überragenden Marvin Schwäbe noch deutlich schlechter laufen können.

Tatsächlich verdiente sich der Keeper eine gute Note, obwohl er gleich drei Mal hinter sich greifen musste. Doch Schwäbe setzte einige weltklasse Paraden. Auch Eric Martel lieferte nach seinen langen Verletzungspause ein ordentliches Spiel ab, hatte aber wie das gesamte Mittelfeld Probleme mit dem enormen Tempo der Leverkusener. Doch es gab auch drei Fünfen.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Leverkusen

Sowas wie der tragische Held des FC. Wehrte sich mit so ziemlich allem gegen die Niederlage. Wurde bereits nach 40 Sekunden von Wirtz geprüft. Rettete gegen Boniface aus kurzer Distanz, anschließend gegen Wirtz aus 25 Metern, kratzte später einen Schuss von Grimaldo aus dem Winkel. Im zweiten Durchgang mit überragenden Paraden unter anderem gegen Frimpong, Boniface und Wirtz. Bei den drei Gegentreffern chancenlos. Trotzdem überragender Kölner.

Hatte mit dem Tempo von Frimpong seine Mühe. Machte die Defizite einige Male durch sein Stellungsspiel wett. Aber eben nur einige Male. War defensiv so stark gebunden, dass er wenig in die Offensive investieren konnte.

War sehr engagiert. Hatte der beeindruckenden Offensive der Leverkusener aber sehr wenig entgegenzusetzen.

Hatte die erste nennenswerte Chance der Kölner. Sein Kopfball war aber zu ungenau. Gewann zwar nur 50 Prozent seiner Zweikämpfe, das waren aber extrem wichtige. Hatte aber auch seine Probleme mit der Leverkusener Offensive.

Hatte in der Defensive gegen Grimaldo nicht den Hauch einer Chance, fand auch deswegen in der Offensive nicht statt. Ließ sich vor dem 0:2 zu einfach abkochen, erschreckender Fehlpass, den weder Boniface noch Frimpong im Tor unterbrachten. Ein schwarzer Tag für den Dänen.

War wie schon in den vergangenen Wochen auch gegen Leverkusen kein Faktor. Spielte zunächst auf der Acht. Da Köln in der Offensive aber lange gar nicht stattfand, hatte er so gut wie keine Szenen. Wurde neben Eric Martel auf der Doppelsechs dann besser.

Bekam von Wirtz einige Male die Grenzen aufgezeigt. Hatte enorme Probleme das Tempo der Leverkusener mitzugehen. Gewann aber 80 Prozent seiner Zweikämpfe, die meisten davon waren extrem wichtig. Hätte kurz vor dem Seitenwechsel per Kopfball und dann mit einer Grätsche verkürzen müssen.

Dürfte auf der linken Seite ran. Das hatte aber auf die Kölner Offensivbemühungen wenig Einfluss. Allerdings, weil der FC so gut wie keine Offensivaktionen erspielen konnte. Sein Pass auf Selke war stark, sein Versuch einer Flanke auf Selke ebenfalls okay. Rieb sich in vielen Zweikämpfen auf. Da muss mehr kommen.

An ihm lief die Begegnung weitestgehend vorbei. Dabei lief keiner so viel wie Ljubicic. Startete auf der Zehn, kreierte aus dem Zentrum aber keine Tormöglichkeiten.

War sehr bemüht, rieb sich gegen Tapsoba auf. Hatte ansonsten bei wenig Offensivbemühungen einen schweren Stand. Wurde dann von Kainz eingesetzt, Tah rettete in höchster Not.

Begann neben Davie Selke in der Spitze. War auf dieser Position überhaupt kein Faktor. Genauso wenig aber auch auf der rechten Seite, die er im zweiten Abschnitt zunächst beackerte.

Bei unserer Bewertung werden die Spieler berücksichtigt, die mindestens 30 Minuten gespielt haben.

Leverkusen lässt dem FC keine Chance

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Leverkusen lässt dem FC keine Chance

Der 1. FC Köln geht mit einer bitteren Pleite und als Tabellenschlusslicht in die Länderspielpause. Im Nachbarschafts-Duell bei Bayer Leverkusen kassierten die Kölner eine verdiente 0:3-Niederlage.

Das Nachbarschafts-Duell hat also doch keine eigenen Gesetze. Zumindest nicht am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga und nicht für die Geißböcke. Bayer Leverkusen zeigt dem FC die Grenzen auf, setzt sich wie erwartet verdient gegen die Kölner durch. Nach Toren von Jonas Hofmann (22.), Jeremie Frimpong (32.) und Victor Boniface (67.) verabschiedet sich Leverkusen mit einem 3:0-Erfolg und als Tabellenführer in die anstehende Länderspielpause, der FC als Schlusslicht. Zum ersten Mal seit vier Jahren belegen die Kölner den letzten Platz. „Wir haben gegen einen unglaublich guten Gegner gespielt“, sagte Florian Kainz. „Der Marvin hat uns heute einige noch rausgeholt.“

Baumgart musste seine Mannschaft notgedrungen einmal mehr umbauen. Für den verletzten Linton Maina gab Faride Alidou sein Startelf-Debüt. Allerdings spielte der Neuzugang zunächst neben Selke in der Spitze, Florian Kainz kam über die linke Seite, Dejan Ljubicic begann im Zentrum, Denis Huseinbasic auf der Acht. Überraschend stand Eric Martel dann ebenfalls in der Startelf. Der 21-Jährige hätte nach seiner Achillessehnenverletzung eigentlich erst gegen Gladbach wieder auflaufen sollen, die anhaltende Verletzungsmisere machte einen früheren Einsatz aber nötig.

Leverkusen drückend überlegen

Es war noch keine Minute gespielt, da war Martel bereits gefordert. Der Sechser kam dem Ex-Kölner Florian Wirtz nicht rechtzeitig hinterher. Der Nationalspieler zog aus 16 Metern ab, scheiterte aber an Marvin Schwäbe. Leverkusen machte erwartungsgemäß das Spiel, aber der FC versteckte sich in den Anfangsminuten nicht. Unter anderem kam Jeff Chabot nach einer Ecke zum Kopfball, setzte das Leder aber knapp über das Tor. Doch die Werkself war dem FC drückend überlegen, sorgte vor allem über die Außen für enormes Tempo und dadurch auch immer wieder durch Bälle in den Rückraum für Gefahr. So rettete Schwäbe gegen Victor Boniface aus kurzer Distanz, anschließend blockte Chabot einen Abschluss des Stürmers. Auch Wirtz probierte es einmal mehr aus der Distanz, fand erneut im Kölner Torhüter seinen Meister.

Leverkusen schnürte den FC teilweise ein, zog ein Powerplay auf und belohnte sich nun auch für die Offensivbemühungen. Boniface legte ab auf Alex Grimaldo, der spielte weiter auf Wirtz, der wiederum mit der Hacke Jonas Hofmann bediente. Der Mittelfeldspieler schob problemlos ein. Der FC protestierte zwar, weil Boniface den Ball mit der Hand berührt hatte, doch Schiedsrichter Felix Zwayer blieb bei seiner Entscheidung. Und Bayer spielte munter weiter. Grimaldo ließ Carstensen wie eine Trainingsstange stehen, passte scharf in den Sechzehner, gleich drei Kölner Abwehrspieler rutschten am Ball vorbei, Frimpong nicht: 2:0. Der FC fand überhaupt kein Mittel gegen den Nachbarn, in der Offensive so gut wie gar nicht statt und in der Defensive keine Lösungen gegen den Tempofußball von Bayer. Einzig Schwäbe verhinderte Schlimmeres. So kratzte der Keeper einen Schlenzer von Grimaldo aus dem Winkel.

Wie aus dem Nichts kam der FC kurz vor dem Seitenwechsel doch noch zu seiner Chance. Kainz spielte Selke stark frei, dessen Schuss gerade noch von Jonathan Tah geblockt wurde. Die anschließende Ecke wurde dann ebenfalls gefährlich. Martel kam aus fünf Metern zum Kopfball, brachte den Ball aber nur auf Bayer-Keeper Lukas Hradecky. Auch den Abpraller brachte der Sechser nicht im Tor unter.

Schwäbes Glanzparaden helfen nicht

Nach dem Wechsel gab Leverkusen weiterhin wie erwartet den Ton an. So war es auch in diesem Durchgang Wirtz, der Schwäbe zu der ersten Glanzparade zwang. Doch Baumgart stellte um. Huseinbasic spielte nun neben Martel um das Zentrum zu stabilisieren, Alidou kam über die rechte Seite. Tatsächlich kam der FC nun zu mehr Ballbesitz, offener wurde das Spiel aber nicht. Auch, weil sich die Kölner das Leben selbst schwer machten. So lud Carstensen mit einem haarsträubenden Fehlpass Boniface ein, der Stürmer legte trotz guter Position quer auf Frimpong und wieder war Schwäbe zur Stelle. Anschließend verfehlte Wirtz aus der Distanz. Gerade als die Kölner das Spiel ein wenig besser in den Griff bekamen, schlug Leverkusen erneut zu. Frimpong schickte Hofmann perfekt in die Tiefe. Der Ex-Gladbacher legte auf den mitgeeilten Boniface ab, der zum 3:0 einschob.

Und ohne die Kölner Nummer eins hätte es noch schlimmer kommen können. Alleine Boniface scheiterte noch zwei Mal am Kölner Keeper. Der FC kam wenn überhaupt durch Standardsituationen noch vor das gegnerische Gehäuse, gefährlich wurde der FC aber nicht mehr. Der FC kassiert also im siebten Spiel die sechste Niederlage und verabschiedet sich als Tabellenschlusslicht in die Länderspielpause. Dann folgt das nächste Derby gegen Borussia Mönchengladbach – vielleicht hat das dann seine eigenen Gesetze.

1. FC Köln: Schwäbe – Carstensen (90. Kilian), Chabot, Hübers, Pacarada – Martel (75. Tigges) – Kainz, Huseinbasic (75. Olesen), Ljubicic – Selke (90. Downs), Alidou (62. Finkgräfe) Tore: 1:0 Hofmann (22.), 2:0 Frimpong (32.), 3:0 Boniface (66.)

Macht es Finkgräfe wie einst Thielmann?

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Macht es Finkgräfe wie einst Thielmann?

Nach den Ausfällen von Linton Maina und Luca Waldschmidt ist FC-Trainer Steffen Baumgart auf der Suche nach einem Linksaußen. Eine Option wäre Max Finkgräfe. Der Youngster könnte gegen Leverkusen sein Startelf-Debüt geben – er wäre nicht die erste Nachwuchskraft, die gegen die Werkself die Wende einläutete.

Nun hat es also Linton Maina auch erwischt. Der Linksaußen fehlte am Samstag beim Abschlusstraining, wird also gegen Bayer nicht auflaufen. Da auch Luca Waldschmidt krank ist, suchen die Kölner eine Alternative auf der linken Seite. Es könnte ein weiteres Debüt geben. Macht es Finkgräfe wie einst Thielmann?

Vier Minuten gab es am vergangenen Samstag für den Youngster. Max Finkgräfe kam für die letzten Momente bei der 0:2-Niederlage gegen Stuttgart auf den Platz. Eine undankbare Einwechslung, schließlich fiel keine 120 Sekunden später das 0:2, der FC war wieder einmal geschlagen, Einfluss auf das Spiel konnte der Kölner Nachwuchsspieler aber nicht mehr nehmen. Dennoch war es im sechsten Spiel bereits der dritte Einsatz bei den Profis für den Youngster – eine beachtliche Bilanz. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass am Sonntag im Duell bei Bayer Leverkusen ein weiterer, der vierte dazukommt. Diese Möglichkeit ist tatsächlich am Samstag noch einmal gestiegen. Denn zum Abschlusstraining fehlte mit Linton Maina ein Leistungsträger und Stammspieler. Maina hatte bereits Teile der Vorbereitung und Spiele zum Saisonauftakt wegen Rückenbeschwerden verpasst, nun scheinen die Beschwerden wieder aufgetreten zu sein. Der 24-Jährige wird dem FC am Sonntag nicht zur Verfügung stehen.

Wer ersetzt Maina?

Maina ist nicht der einzige Offensivspieler, der ausfällt. Auch Luca Waldschmidt fehlt krankheitsbedingt. FC-Trainer Steffen Baumgart steht nun vor der schweren Aufgabe, die richtigen Mosaiksteinchen für das Duell gegen den Nachbarn zu finden. Während Mainas Ausfall zu Beginn der Saison spielte Waldschmidt auf der linken Seite. Viele Optionen bleiben dem Kölner Trainer nun nicht. Florian Kainz spielte die Position bis in die vergangene Saison hinein beim FC, wurde von Baumgart dann aber zum Zehner umfunktioniert. Zuletzt mehrten sich die Stimmen in den Sozialen Medien, dass Kainz doch wieder auf die Seite ausweichen solle. Baumgart sieht aber die Qualitäten des Kölner Kapitäns hinter den Spitzen. Sollte er Kainz auf die linke Seite ziehen, entstünde die nächste Vakanz auf der Zehn. Faride Alidou ist gelernter Linksaußen, konnte bislang aber noch nicht überzeugen. Gegen Stuttgart ließ er seine Qualitäten aufblitzen, mehr aber auch nicht.

Und genau da kommt Max Finkgräfe ins Spiel. Der 19-Jährige startete gegen Dortmund auf der linken Außenbahn, hatte wenige Minuten vor Spielende sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Auch in der Vorbereitung setzte Baumgart den Youngster auf dieser Position ein. Finkgräfe überzeugte auch damals. Eigentlich hatte Baumgart davon gesprochen, den Nachwuchshoffnungen mehr Einsatzzeit in der U21 zu verschaffen. Soll heißen: die Spiele über 90 Minuten in der Regionalliga sind für die Entwicklung der Youngsters wichtiger, als die wenigen Minuten bei den Profis. Nun ist es alles andere als ausgeschlossen, dass Finkgräfe sein Startelf-Debüt bei den Profis feiert. Der 19-Jährige wäre nicht der erste in einer ähnlichen Situation.

Thielmann gab gegen Leverkusen sein Debüt

Denn vor vier Jahren schmiss der damalige FC-Trainer Markus Gisdol ebenfalls einen Youngster in der sportlichen Krise ins kalte Wasser. Der FC stand nach dem 14. Spieltag mit dem Rücken zur Wand. Mit gerade einmal acht Zählern belegten die Kölner den letzten Tabellenplatz, noch hinter Baumgarts SC Paderborn. Sieben Pflichtspiele hatten die Kölner nicht mehr gewonnen. Unterlagen Teams, die sich eigentlich maximal auf Augenhöhe befinden sollten. Und dann kam das Duell gegen den Champions-League-Teilnehmer aus Leverkusen, der zwar nur den sechsten Rang belegte, allerdings mit nur einem Zähler Rückstand auf den Tabellendritten aus Dortmund. Gisdol wechselte sein Team auf sieben Positionen, brachte unter anderem den 17-jährigen Jan Thielmann von Beginn an. Zwar trug sich der Youngster nicht in die Torschützenliste ein, Thielmann kam aber in der knappen Stunde Spielzeit auf beachtliche drei Torschüsse, lief nahezu acht Kilometer und absolvierte 18 Sprints. Alles in allem war es ein sehr ansprechendes Debüt und gleichzeitig der Start einer verheißungsvollen Karriere.

Für den FC war es aber am Ende ein Sieg über Leverkusen, ein Befreiungsschlag, vor allem aber der Startschuss einer Aufholjagd, die am Ende der Spielzeit mit dem Klassenerhalt belohnt wurde. Finkgräfe hat sein Bundesliga-Debüt bereits absolviert, das Startelf-Debüt könnte gegen Leverkusen folgen. Aus Kölner Sicht gerne mit einer ähnlichen Aufholjagd verbunden.

So könnte der FC gegen Leverkusen spielen

 

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